Thomas Einzel schrub
> Jörg Tewes schrieb am 11.06.2012 14:29:
>> Thomas Einzel schrub
>>> auch ein gedrucktes Lexikon sollte man auch haben
>> Wozu? Die Dinger verbrauchen massig Platz
> Nicht die Ausgabe in 30 Bänden, so etwas hatte ich auch nie.
Ja ok so ein Nachschlagewerk ist auch nicht schlecht. Aber wie gesagt
>> und sind schon beim Kauf veraltet.
schon beim Kauf veraltet.
>> Vielleicht zum nachgucken bei Stromausfall.
> Bei Stromausfall, einfach so zum blättern und lesen und um nicht
> sofort und zwingend immer zu einem Rechenzwerg zu greifen (da
> erwische ich mich auch immer wieder).
Ich verstehe gar nicht was daran nun schlimm sein soll, daß man dabei
erwischt werden kann. :-)
Da hab ich heute sowas gelesen
http://www.bild.de/digital/handy-und-telefon/sucht/test-bin-ich-handy-suechtig-24625380.bild.html
zwar nicht in der Bild, sondern online aber ich frage mich echt in was
für einer Gesellschaft wir leben das öfter zum Handy greifen schon als
Sucht dar gestellt wird. Ich finde offline Nachschalgewerke meistens
unhandlich und unaktuell. Sieht zwar toll im Bücherregal aus, aber das
wars dann auch. Dafür kauf ich mir keine Nachschlagewerke.
> Um nachzusehen wer oder was das Pleistozän, eine Thomasbirne, oder
> Napoleon war bzw. ist, kann das Druckwerk auch mal 10 Jahre alt
> sein.
Sicher. Aber damit ich mir so ein Teil neu zulegen würde, müßte ich da
schon deutlich öfter reingucken als ich es aktuell tue. Ehe man das
passende Wort da gefunden hat, ists schon in der Suchmaschine der Wahl
gefunden und die Bedeutung gewußt.
> (Thunderbird kennt btw alle drei Wörter nicht) Einfach _auch_ um die
> Buchkultur als solche weiterhin zu pflegen, Kinder lesen kaum noch,
> selbst wenn es von den Eltern vor gelebt wird.
Sicher, aber die Buchkultur pflege ich lieber mit Büchern die ich auch
lese, und die keinerlei Verlust machen je älter sie werden. In meiner
Version von Grimms Märchen werden bei Aschenputtel noch die Zehe und
Ferse abgesäbelt. In den aktuellen weichgespülten Märchenbüchern
nicht. Ich bin noch auf der Suche nach bezahlbaren Märchenbüchern aus
früheren Jahren, nur um meiner Nichte mal zu zeigen wie das früher
aussah.
> BTW: Natürlich kann man auch in der Wikipedia "blättern", aber
> "durchlesen" wie z.B. ein einbändiges Kinder- oder Jugendlexikon
> geht kaum.
Was meinst du mit durchlesen? Etwas von der ersten bis zur letzten
Seite? Das halte ich für ein Lexikon für völlig verfehlt.
> Dem Allgemeinwissen ist das IMO nicht unbedingt zuträglich, bei
> ausreichend weiteren, tatsächlich sprudelnden Informationsquellen
> bestenfalls nicht störend.
Dem Allgemeinwissen ist es nicht zuträglich wenn man ein Lexikon nicht
von der ersten zur letzten Seite durchliest? Ich denke Dinge die für
einen selbst völlig uninteressant sind, behält man eher nicht.
Zumindest gehts mir so. Bei Biologie und Chemie half bei mir nur
stures auswendig lernen vor Tests, mit Physik hingegen konnte ich das
am Schuljahresanfang lesen, und wußte am Ende immer noch worum es
ging.
> Vorsorglich noch einmal für Schnellüberleser: IMO Bücher _und_
> Internet, auch für Grundschüler.
Jepp. Natürlich müssen die Schüler lesen und schreiben lernen, und ich
meine mich auch zu erinnern das in den ersten beiden Klassen mit dem
PC eher spielerisch umgegangen wird.
Bye Jörg
--
"Der große Feind der Wahrheit ist sehr häufig nicht die Lüge - wohl
bedacht, erfunden und unehrlich - sondern der Mythos - hartnäckig,
überzeugend und unrealistisch."
(John F. Kennedy)