Alternative zu Telekom: easybell?

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Andreas Bockelmann

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Oct 7, 2020, 3:08:02 PM10/7/20
to
Hallo zusammen,

gibt es einen vernünftigen Grund nicht von der Deutschen Telekom zu easybell
zu wechseln?


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

Christoph Schneegans

unread,
Oct 7, 2020, 4:50:39 PM10/7/20
to
Andreas Bockelmann schrieb:

> gibt es einen vernünftigen Grund nicht von der Deutschen Telekom zu
> easybell zu wechseln?

Easybell bietet bis heute (als AFAIK einer von ganz wenigen Providern)
immer noch kein IPv6. Ich bin mit Easybell ja wegen der
kundenfreundlichen und unkomplizierten Vertragsgestaltung sehr
zufrieden, aber der Verzicht auf IPv6 schmerzt durchaus. Derzeit behelfe
ich mir mit <https://tunnelbroker.net/>.

--
<https://schneegans.de/windows/safer/> · SAFER mit Windows

Marc Haber

unread,
Oct 8, 2020, 6:25:08 AM10/8/20
to
Frank Graf <f.g...@firemail.de> wrote:
>Entstörungsfrist / Rückmeldung Bei Störungsmeldungen, die montags 0.00
>bis freitags 20.00 Uhr eingehen, beseitigt die Telekom die Störung
>innerhalb von 24 Stunden (Entstörungsfrist) nach Erhalt der
>Störungsmeldung des Kunden, soweit diese Tage keine gesetzlichen
>Feiertage sind.

D.h. wen das Telefon am Samstag Morgen um eins kaputt geht, muss es
erst am Dienstag wieder gehen.

Als Incumbent für die Masse der Kunden keinen Wochenenddienst zur
Entstörung vorzuhalten, finde ich wirklich frech.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
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Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Bernd Ohm

unread,
Oct 8, 2020, 7:05:20 AM10/8/20
to
Am 07.10.2020 um 21:06 schrieb Andreas Bockelmann:

> gibt es einen vernünftigen Grund nicht von der Deutschen Telekom zu easybell
> zu wechseln?

Handelsübliche DSL-Anschlüsse sind in D überwiegend
"L2-BSA"-Anschlüsse der TELEKOM.

Es ist daher auch die TELEKOM, die die Soft- und Hardware
mindestens vom Outdoor-DSLAM über den APL am/im Gebäude
bis in die Wohnung des Kunden besitzt, einrichtet und betreut.

Ab den BNGs der TELEKOM haben einige große Provider dann
einen eigenen bundesweiten Backbone unabhängig von dem
der TELEKOM.

In der Branche hört man zwar immer wieder Gerüchte, dass
die von Mitbewerbern bei der TELEKOM gemieteten L2-BSA-
Anschlüsse im Störungsfall angeblich nicht so schnell entstört
werden wie die eigenen.
In meiner jahrelangen Praxis habe ich das nicht beobachtet.

--
bis denn, BEN



Daniel Weber

unread,
Oct 8, 2020, 12:05:43 PM10/8/20
to
Am 08.10.2020 um 17:19 schrieb Frank Graf:
> Wie sieht es denn bei deinem hochgelobten Provider 1&1 aus?
>
> Bei mir wurde eine Störung an einem Samstag innerhalb weniger Stunden
> behoben. War angeblich ein Ausfall des DSLAMs.

Nachdem sowohl 1&1 als auch easybell ja mittlerweile i.d.R. die DSLAMs
(bzw. mittlerweile MSANs) der Telekom benutzen müssen, profitieren 1&1
und easybell Kunden natürlich auch davon, wenn die Telekom ihren MSAN
schnell in stand setzt.

Ciao
Daniel

Marc Haber

unread,
Oct 8, 2020, 12:35:09 PM10/8/20
to
Frank Graf <f.g...@firemail.de> wrote:
>Am Thu, 08 Oct 2020 12:25:06 +0200 schrieb Marc Haber:
>
>> Frank Graf <f.g...@firemail.de> wrote:
>>>Entstörungsfrist / Rückmeldung Bei Störungsmeldungen, die montags 0.00
>>>bis freitags 20.00 Uhr eingehen, beseitigt die Telekom die Störung
>>>innerhalb von 24 Stunden (Entstörungsfrist) nach Erhalt der
>>>Störungsmeldung des Kunden, soweit diese Tage keine gesetzlichen
>>>Feiertage sind.
>>
>> D.h. wen das Telefon am Samstag Morgen um eins kaputt geht, muss es erst
>> am Dienstag wieder gehen.
>>
>> Als Incumbent für die Masse der Kunden keinen Wochenenddienst zur
>> Entstörung vorzuhalten, finde ich wirklich frech.
>
>Wie sieht es denn bei deinem hochgelobten Provider 1&1 aus?

Der ist auf den Incumbent mit den oben genannten Entstörungszeiten
angewiesen.

Marc Haber

unread,
Oct 8, 2020, 12:37:51 PM10/8/20
to
Bernd Ohm <inv...@invalid.invalid> wrote:
>In der Branche hört man zwar immer wieder Gerüchte, dass
>die von Mitbewerbern bei der TELEKOM gemieteten L2-BSA-
>Anschlüsse im Störungsfall angeblich nicht so schnell entstört
>werden wie die eigenen.

Ich weiß dass z.B. bei fehlgeschlagenen Installationen es mindestens
vier Werktage dauert bis ein neuer Termin stattfinden kann. Es sei
denn, der Kunde hat direkt bei der Telekom bestellt, dann versucht der
Techniker es oftmals am gleichen Tag nochmal.

Andererseits hat die Serviceorgansation der Telekom einem Kunden von
mir auch schonmal gesagt "Nee, das ist ISDN, das entstören wir nicht
mehr. Auf VoIP umsteigen können Sie allerdigns auch nicht, Ihr
ISDN-Vertrag läuft ja noch bis zum nächsten Sommer."

Grüße
Marc

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 8, 2020, 2:55:16 PM10/8/20
to
Christoph Schneegans schrieb:

> Easybell bietet bis heute (als AFAIK einer von ganz wenigen Providern)
> immer noch kein IPv6.

Hallo Christian,

sofern ich eine öffentliche IP-v4 erhalte, ist alles gut. Für IPv6 habeich
keinen Bedarf.

> Ich bin mit Easybell ja wegen der
> kundenfreundlichen und unkomplizierten Vertragsgestaltung sehr
> zufrieden,

Danke für Deine Meinung

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 8, 2020, 3:01:35 PM10/8/20
to
Frank Graf schrieb:

> Im Falle einer Störung dürfte es länger dauern bis diese behoben ist.
> Falls dies wichtig sein sollte.
>
> Easybell:
>
> https://www.easybell.de/agb/agb-komplett-und-voip.html
>
> "easybell ist eine angemessene Frist zur Entstörung zu gewähren"
>
>
> Telekom:
>
> Leistungsbeschreibung MagentaZuhause:
>
> https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/46717.pdf
>
>
> Entstörungsfrist / Rückmeldung Bei Störungsmeldungen, die montags 0.00
> bis freitags 20.00 Uhr eingehen, beseitigt die Telekom die Störung
> innerhalb von 24 Stunden (Entstörungsfrist) nach Erhalt der
> Störungsmeldung des Kunden, soweit diese Tage keine gesetzlichen
> Feiertage sind.

Hallo Frank,

guter Einwand, danke. Ich ahbe bei der Telekom 8 Stunden Entstörugnsfrist.
(Deutschland LAN IP) Die Telekom wird auch der Betreiber der "letzten Meile"
sein, hier gibt es nur die Telekom als Strippen-und DSL-Besitzer.

Mir passt halt die Vertragslaufzeit bei der Telekom nicht.

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 8, 2020, 3:05:01 PM10/8/20
to
Frank Graf schrieb:

> Wenn bei einer Störung mehrere Kunden betroffen sind, werden diese auch
> am Wochenende behoben. Wegen einer Störung die ein Kunden meldet fährt
> kein Techniker am Wochenende zum Kunden. Das ist erstens bei dem Preis
> nicht machbar, zum anderen liegt das Problem häufig auf der Kundenseite.

Schlimm ist es meist, wenn bei der Telekom Drittfirmen "rausfahren". Da habe
ich mich auch schon mal in der Vergangenheit explizit beschwert und die
Telekom auf Flaschabrechnung des PArtners hingewiesen.

Die Krönung war das Nichtauflegen meiner DA nach Portkartenwechsel im DSLAM.
5 Tage lang meinte die Störungsstelle, der Fehler läge bei mir im HAus.

Seit dem habe ich den Geschäftskundenanschluss mit 8 Stunden Entstörzeit.

Marc Haber

unread,
Oct 8, 2020, 3:30:07 PM10/8/20
to
Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>sofern ich eine öffentliche IP-v4 erhalte, ist alles gut. Für IPv6 habeich
>keinen Bedarf.

*kopfschüttel*

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 8, 2020, 3:54:05 PM10/8/20
to
Marc Haber schrieb:
> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>> sofern ich eine öffentliche IP-v4 erhalte, ist alles gut. Für IPv6 habeich
>> keinen Bedarf.
>
> *kopfschüttel*
>

Ja, das hatten wir schon mal.

Georg Schwarz

unread,
Oct 8, 2020, 4:58:29 PM10/8/20
to
Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:

> gibt es einen vernünftigen Grund nicht von der Deutschen Telekom zu easybell
> zu wechseln?

Nutzung von CbC ggfs.

Kay Martinen

unread,
Oct 8, 2020, 5:20:02 PM10/8/20
to
Am 08.10.20 um 21:30 schrieb Marc Haber:
> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>> sofern ich eine öffentliche IP-v4 erhalte, ist alles gut. Für IPv6 habeich
>> keinen Bedarf.
>
> *kopfschüttel*
>

Sag ihm doch das es keine IPv4 Adressen mehr gibt. Keine Freien... :-)

Oder hast du Religiöse Skrupel mit leuten zu reden die IPv6 schlicht weg
nicht brauchen/wollen?

Kay

--
Posted via leafnode

Arno Welzel

unread,
Oct 8, 2020, 5:31:37 PM10/8/20
to
Andreas Bockelmann:

> sofern ich eine öffentliche IP-v4 erhalte, ist alles gut. Für IPv6 habeich
> keinen Bedarf.

Ob man eine öffentliche IPv4-Adresse erhält, ist keineswegs sicher:

Aus <https://www.easybell.de/agb/agb-komplett-und-voip.html>, Zitat:

"easybell wird dem Kunden bevorzugt eine IPv4 Adresse zuweisen. Bei IPv4
Adressknappheit behält sich easybell das Recht vor, stattdessen eine
IPv6 Adresse oder im Bedarfsfall Carrier Grade NAT einzusetzen."

Man bekommt als ggf. auch nur IPv4 hinter NAT oder IPv6 als "DS-Lite"
mit IPv4 hinter NAT und hat vertraglich auch keinen Anspruch auf eine
öffentliche IPv4-Adresse.



--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Arno Welzel

unread,
Oct 8, 2020, 5:34:47 PM10/8/20
to
Frank Graf:

[...]
> Telekom:
>
> Leistungsbeschreibung MagentaZuhause:
>
> https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/46717.pdf
>
>
> Entstörungsfrist / Rückmeldung Bei Störungsmeldungen, die montags 0.00
> bis freitags 20.00 Uhr eingehen, beseitigt die Telekom die Störung
> innerhalb von 24 Stunden (Entstörungsfrist) nach Erhalt der
> Störungsmeldung des Kunden, soweit diese Tage keine gesetzlichen
> Feiertage sind.

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Telekom zumindest
bei den zwei Störungen, die ich in den letzten vier Jahren hatte jeweils
in weniger als 24 Stunden ab Störungsmeldung das Problem behoben hatte.
Einmal hatte ich eine Störung am Montag um ca. 8:30 gemeldet und sie war
um 15 Uhr behoben, das andere Mal eine Störung an einem Mittwoch um 17
Uhr gemeldet und am nächsten Tag um 10 Uhr behoben.

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 9, 2020, 4:23:26 AM10/9/20
to
Georg Schwarz schrieb:
Bei einer Flatrate in alle deutschen Netze und 2,9 Ct/min in die meisten
Länder ist CbC nicht mehr wirklich von Nöten.

Bernd Ohm

unread,
Oct 9, 2020, 10:05:08 AM10/9/20
to
Am 08.10.2020 um 18:37 schrieb Marc Haber:

> "Nee, das ist ISDN, das entstören wir nicht
> mehr. Auf VoIP umsteigen können Sie allerdigns auch nicht, Ihr
> ISDN-Vertrag läuft ja noch bis zum nächsten Sommer."

Catch-22

--
bis denn, BEN

Jörg Tewes

unread,
Oct 9, 2020, 3:43:54 PM10/9/20
to
Marc Haber schrub

> Bernd Ohm <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> In der Branche hört man zwar immer wieder Gerüchte, dass
>> die von Mitbewerbern bei der TELEKOM gemieteten L2-BSA-
>> Anschlüsse im Störungsfall angeblich nicht so schnell entstört
>> werden wie die eigenen.

> Ich weiß dass z.B. bei fehlgeschlagenen Installationen es mindestens
> vier Werktage dauert bis ein neuer Termin stattfinden kann. Es sei
> denn, der Kunde hat direkt bei der Telekom bestellt, dann versucht
> der Techniker es oftmals am gleichen Tag nochmal.

Man bekommt halt was man bezahlt. Wenn der Kunde der Telekom (1&1
easybell usw.) den schnelleren Techniker Einsatz nicht bezahlen möchte
bekommt er ihn halt nicht.

> Andererseits hat die Serviceorgansation der Telekom einem Kunden von
> mir auch schonmal gesagt "Nee, das ist ISDN, das entstören wir nicht
> mehr. Auf VoIP umsteigen können Sie allerdigns auch nicht, Ihr
> ISDN-Vertrag läuft ja noch bis zum nächsten Sommer."

Unfähige Hotlinemitarbeiter gibts bei jedem Provider. Meinen 1&1
Supergau hatte ich ja shcon mal geschildert. 2 Wochen auf eine SIM Card
zu warten halte ich für Servicewüste erster Kajüte, dagegen ist übers WE
kein Telefon zu haben wie ein 6er im Lotto.


Bye Jörg

--
An Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe gestellt
werden; geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer die Pantoffeln
und läuft, wie einem die Beine nach der Natur gewachsen sind.
(Otto Fürst von Bismarck)

Jörg Tewes

unread,
Oct 9, 2020, 3:43:54 PM10/9/20
to
Marc Haber schrub

> Frank Graf <f.g...@firemail.de> wrote:
>> Entstörungsfrist / Rückmeldung Bei Störungsmeldungen, die montags
>> 0.00 bis freitags 20.00 Uhr eingehen, beseitigt die Telekom die
>> Störung innerhalb von 24 Stunden (Entstörungsfrist) nach Erhalt der
>> Störungsmeldung des Kunden, soweit diese Tage keine gesetzlichen
>> Feiertage sind.

> D.h. wen das Telefon am Samstag Morgen um eins kaputt geht, muss es
> erst am Dienstag wieder gehen.

> Als Incumbent für die Masse der Kunden keinen Wochenenddienst zur
> Entstörung vorzuhalten, finde ich wirklich frech.

Und das ist bei anderen Providern anders? Ich meine nicht das was
gemacht wird, sondern was vertraglich zugeischert ist.

Aus den 1&1 AGB

1&1 beseitigt Störungen der Leistungen im Rahmen der technischen und
betrieblichen Möglichkeiten unverzüglich.

Werbe Geschwurbel.


Bye Jörg

--
"Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen."
(Edmund Burke)

Bernd Ohm

unread,
Oct 9, 2020, 7:44:57 PM10/9/20
to
Am 08.10.2020 um 23:30 schrieb Jörg Tewes:

> Man bekommt halt was man bezahlt. Wenn der Kunde der Telekom (1&1
> easybell usw.) den schnelleren Techniker Einsatz nicht bezahlen möchte
> bekommt er ihn halt nicht.

Das ist Stammtischgeschwätz.

Die ganze Veranstaltung der Bereitstellung, Entstörung
usw. usf. wird von der Bundesnetzagentur reguliert.

Und gerade hat die BNetzA das ganze wieder neu gefasst:

https://www.teltarif.de/tal-mustervertrag-bnetza-telekom-letzte-meile-streit/news/81340.html







Marc Haber

unread,
Oct 10, 2020, 6:07:14 AM10/10/20
to
Bernd Ohm <inv...@invalid.invalid> wrote:
>Die ganze Veranstaltung der Bereitstellung, Entstörung
>usw. usf. wird von der Bundesnetzagentur reguliert.

Wieviele Millionen Euro Strafe musste denn die Telekom in letzter Zeit
für nicht der Regulierung entsprechende Leistung bezahlen?

Null?

Dann darfst Du überlegen,ob das (a) daran liegt, dass die Telekom alle
ihre Leistungen unter allen Umständen perfekt erbringt oder (b) dass
die Bundesnetzagentur ihrem Ruf, eine zahnlose Telekomschutzagentur zu
sein, nachkommt.

Bernd Ohm

unread,
Oct 10, 2020, 6:47:40 AM10/10/20
to
Am 10.10.2020 um 12:07 schrieb Marc Haber:

> Wieviele Millionen Euro Strafe musste denn die Telekom in letzter Zeit
> für nicht der Regulierung entsprechende Leistung bezahlen?

Keine Ahnung.

Meine privaten Erfahrungen zeigen jedenfalls keine
auffälligen Unterschiede in den Entstörzeiten
einer vermieteten blauen oder roten TAL zu denen
einer magentafarbigen.


--
bis denn, BEN

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 10, 2020, 8:06:48 AM10/10/20
to
Martin Gerdes schrieb:
> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> schrieb:
>
>>>> gibt es einen vernünftigen Grund nicht von der Deutschen Telekom zu easybell
>>>> zu wechseln?
>
>>> Nutzung von CbC ggfs.
>
>> Bei einer Flatrate in alle deutschen Netze und 2,9 Ct/min in die meisten
>> Länder ist CbC nicht mehr wirklich von Nöten.
>
> Ich sehe, Du bist bereits wild entschlossen. Also los!

Nöh, ich bin nur gerade in wenig brastig auf die Telekom

>
> Ich würde allerdings anders herum fragen: Gibt es einen vernünftigen
> Grund, von der Deutschen Telekom zu easybell zu wechseln?

1) Keine Laufzeiten, Kündigung 14 Tage zum Monatsende
2) VDSL 100 mit 3 Rufnummern günstiger als bei T
3) Beim Business-Anschluss eine fest IP8v4) für 5?/Monat

Dagegen spricht
1) Alles aus einer Hand bei der Telekom
2) Telekom ist der einzige Anbieter vom Acker (Glasfaser), DSLAM, Kupfer bis
ins Haus
3) Die Befürchtung, dass bei Störungen das Pin-Pong zwischen easybell und
Telekom beginnt.
4) DSL mit Arcor "Preselect" war 2005 eine Katasptrophe.

Es wird wohl auch wieder bei Telekom bleiben.

Arno Welzel

unread,
Oct 10, 2020, 8:48:02 AM10/10/20
to
Andreas Bockelmann:

> Martin Gerdes schrieb:
[...]
>> Ich würde allerdings anders herum fragen: Gibt es einen vernünftigen
>> Grund, von der Deutschen Telekom zu easybell zu wechseln?
>
> 1) Keine Laufzeiten, Kündigung 14 Tage zum Monatsende

Dafür werden dann ja auch 49,95 EUR Bereitstellungsgebühr verlangt.

Siehe auch <https://www.easybell.de/komplettanschluss.html>

> 2) VDSL 100 mit 3 Rufnummern günstiger als bei T

VDSL 100 kostet dort 39,95 EUR im Monat, bei der Telekom 43,82 EUR. Ja,
das ist minimal billiger. Aber die Telekom liefert dafür auch Dual-Stack
IPv4/IPv6 und nicht je nach Verfügbarkeit nur IPv6 mit Carrier-Grad-NAT
für IPv4. Siehe euach
<https://www.easybell.de/agb/agb-komplett-und-voip.html>.

> 3) Beim Business-Anschluss eine fest IP8v4) für 5?/Monat

Gibt es bei der Telekom auch, wenn man als Geschäftskunde
"DeutschlandLAN" bucht. Allerdings welche Anwendung braucht zwingend
eine feste IP-Adresse und ist nicht auch per DNS-Auflösung nutzbar, die
man mit einem DynDNS-Dienst lösen könnte?

> Dagegen spricht
> 1) Alles aus einer Hand bei der Telekom
> 2) Telekom ist der einzige Anbieter vom Acker (Glasfaser), DSLAM, Kupfer bis
> ins Haus
> 3) Die Befürchtung, dass bei Störungen das Pin-Pong zwischen easybell und
> Telekom beginnt.
> 4) DSL mit Arcor "Preselect" war 2005 eine Katasptrophe.
>
> Es wird wohl auch wieder bei Telekom bleiben.

Ja - denn abgesehen von einer minimalen Preisersparnis und der
geringeren Mindesvertragslaufzeit sehe ich keine Vorteile.

Andreas Hartmann

unread,
Oct 10, 2020, 9:30:20 AM10/10/20
to
5) 4(!) Calls parallel bei der Telekom - für Homeoffice, wenn man nicht alleine ist, wichtig!


Gruß
Andreas

Daniel Weber

unread,
Oct 10, 2020, 10:45:07 AM10/10/20
to
Am 10.10.2020 um 14:48 schrieb Arno Welzel:
> Ja - denn abgesehen von einer minimalen Preisersparnis und der
> geringeren Mindesvertragslaufzeit sehe ich keine Vorteile.

Man ist nicht der restriktiven Peering-Policy der Telekom ausgesetzt.

Allerdings kann man dann auch O2 DSL nehmen, da ist der Preisvorteil zur
Telekom deutlicher, man bekommt Dual Stack und es gibt eine monatlich
kündbare Variante.

Ciao
Daniel

Bernd Ohm

unread,
Oct 10, 2020, 10:47:54 AM10/10/20
to
Am 10.10.2020 um 15:07 schrieb Andreas Hartmann:

> 5) 4(!) Calls parallel bei der Telekom - für Homeoffice,
> wenn man nicht alleine ist, wichtig!

IIRC aber gleichzeitig "nur" zwei rein und zwei raus.
Nicht gleichzeitig drei oder vier raus.

--
bis denn, BEN

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 10, 2020, 11:35:12 AM10/10/20
to
Andreas Hartmann schrieb:
Im Home-Office arbeite ich über den Netphone Client gegen die
Netphone-Infrastruktur meines Arbeitgebers. Das funktioniert bei mir
erstaunlich gut, da haben wir in den Neiderlassungen, die über den
Netphone-Router angebunden sind, größere Probleme. Der Kollege mit dem
Magenta Hybrid kann gar nicht mehr über Netphone telefonieren, da Swyx (der
OEM des Netphones) das QoS zerbastelt hat.

Andreas Hartmann

unread,
Oct 10, 2020, 12:00:20 PM10/10/20
to
In Summe max. vier - rein bis zu vier gleichzeitig - raus max zwei (dann gleichzeitig max. zwei rein).


Gruß
Andreas

Andreas Hartmann

unread,
Oct 10, 2020, 1:30:20 PM10/10/20
to
Am 10.10.20 um 17:33 schrieb Andreas Bockelmann:
Das ist ja gerade das Problem *aller* Lösungen abseits der klassischen
Telefonie: sie *können* funktionieren - sie *müssen* aber nicht. Das
hängt eben am fehlenden QoS. Das wiederum gibt es nur auf das VoIP des
eigenen Providers - und ist dann auch durchgängig bis zum Peer - falls
auch der VoIP einsetzt (oder eben sonst wie dafür sorgt, dass das QoS
gesichert ist für die eigene Anwendung ab Gateway) und bei einem
ordentlichen Provider ist und nicht zwischendrin eine kaputte Strecke
ist (least cost routing z.B. weil es nicht billig genug sein kann).

Da die Softphones (jedweder Art) der AG ja beispielsweise meistens
durchs VPN gehen, ist hier schon ganz am Anfang (oder auch Ende - je
nach Blickrichtung) Ende Gelände - *kann* funktionieren - *muss* aber nicht.


Gruß
Andreas

Jörg Tewes

unread,
Oct 10, 2020, 2:43:03 PM10/10/20
to
Bernd Ohm schrieb:
> Am 08.10.2020 um 23:30 schrieb Jörg Tewes:
>
>> Man bekommt halt was man bezahlt. Wenn der Kunde der Telekom (1&1
>> easybell usw.) den schnelleren Techniker Einsatz nicht bezahlen möchte
>> bekommt er ihn halt nicht.
>
> Das ist Stammtischgeschwätz.

Dann gibts keine Schlechtleistungen von der Telekom gegenüber ihren
Mitbewerbern? Und wenn es die gibt, warum werden die nicht
sanktioniert? Und bitte nicht 50 Euro pro verpatzten Technikereinsatz,
das sind Peanuts für die Telekom.

> Die ganze Veranstaltung der Bereitstellung, Entstörung
> usw. usf. wird von der Bundesnetzagentur reguliert.

Ja, aber setzt sie ihre "Vorschriften" auch durch? Ich habe so das
Gefühl das die BNetzA ggü. der Telekom immer etwas zurückhaltend ist.
Oder ist das alles nur Gelaber von den Mitbewerbern das sie
schlechtere Termine bekommen? Oder das was Marc oben schrieb?

> Und gerade hat die BNetzA das ganze wieder neu gefasst:
>
> https://www.teltarif.de/tal-mustervertrag-bnetza-telekom-letzte-meile-streit/news/81340.html

Ja ich weiß das da wieder was neues in der Mache war. Frage ist halt,
ob die BNetzA sich ggü. der Telekom mal nicht als zahnloser Tiger gibt.


Bye Jörg

--
Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche
Dummheit. Aber beim Universum bin ich nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 11, 2020, 5:44:02 AM10/11/20
to
Andreas Hartmann schrieb:

> Da die Softphones (jedweder Art) der AG ja beispielsweise meistens durchs
> VPN gehen, ist hier schon ganz am Anfang (oder auch Ende - je nach
> Blickrichtung) Ende Gelände - *kann* funktionieren - *muss* aber nicht.

Die Softphones funktionieren auch mit der öffentlichen IP des
Netphone-Servers. Warum die Niederlassungen Porbleme haben, weiß ich nicht,
beim Kollegen wird es am Hybrid-Tunnel liegen. Mit QoS würde ich evtl.
erreichen können, dass die Netphone.exe nur über den DSL-Kanal geroutet
wird, das bleibt aber spätestens dann hängen, wenn de rKollege die
VPN-Verbindung ins Büro aufbaut. Diese auch "nur" über DSL zu routen geht
nicht, das geben seine netto 2MBit DSL nicht her. Ich bin vor ca. 5 Jahren
von Hybrid auf DSL100 umgestiegen, bin also in Administration des Hybrids
nicht mehr wirklich fit. Unserer IT fällt nicht mehr viel ein.

Was nur auffällig ist:
Vor ein paar Wochen wurde in unserer Geschäftsstelle die bestehende Netphone
Infrastruktur nach außen von ISDN Primärmultiplex auf SIP-Trunk umgestellt.
Seit dieser Usmtellung häufen sich die Probleme mit der VoIP-Anbindung
speziell in den Home Offices. Das eine hat zwar technisch mit dem Anderen
nichts zu tun, aber der Netphone-Server hat im Rahmen der Umstellung einige
Updates erfahren, die ihm nicht wirklich gut tun.

An"früherwarallesbesser"dreas

Georg Schwarz

unread,
Oct 11, 2020, 1:13:48 PM10/11/20
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:



> der Bucht gekostet hat. Ich habe mir als Reservegerät zur Sicherheit für
> 15 Euro noch eine 7412 dazu gekauft: Schönes, schnuckeliges Gerät, dem
> für mein Bedürfnis lediglich der Online-Zähler fehlt.

die 7412 hat keinen Zähler für Onlinezeit und Datenvolumen???


> Einen Stromanbieter wechselt man leichter.

fraglos. Da ändert sich technisch ja auch nichts, im Gegensatz zum
Telefonanschluss.

Bastian Blank

unread,
Oct 11, 2020, 2:10:58 PM10/11/20
to
Georg Schwarz wrote:
> Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>> der Bucht gekostet hat. Ich habe mir als Reservegerät zur Sicherheit für
>> 15 Euro noch eine 7412 dazu gekauft: Schönes, schnuckeliges Gerät, dem
>> für mein Bedürfnis lediglich der Online-Zähler fehlt.
> die 7412 hat keinen Zähler für Onlinezeit und Datenvolumen???

Was auch immer ein Zähler der Onlinezeit in Zeiten von VOIP und damit
einhergehenden dauernden Onlinesein bringen soll?

Datenvolumen macht ja sogar die 7330.

Bastian

Jörg Tewes

unread,
Oct 11, 2020, 4:17:13 PM10/11/20
to
Martin Gerdes schrieb:

> Für die Umstellung auf Kabel hätte ich aber eine neue, eher seltene
> Fritzbox gebraucht (die ich vermutlich nicht so einfach in der Bucht
> hätte kaufen können wie die 7490, die ich nun habe),

Die 6490 gibts auch bei eBay, eigentlich auch in Massen inzwischen.
Ich weiß ja nicht wann diese Umstellung gewesen wäre, vor der
Routerfreiheit hätteste halt nur ein Gerät vom Kabelprovider nehmen
können.

> Obwohl Festnetztelefon eine immer kleinere Bedeutung hat, wollte ich
> doch meine alten Nummern nicht verlieren (die die T kostenfrei
> übernommen hat)

Der Provider zu dem man wechselt, macht das fast immer kostenfrei.
Geld will üblicherweise nur der Provider haben von dem man weg geht.


Bye Jörg

--
Niemals fürchtete ich jene, die anderer Meinung waren. Nur vor denen
hatte ich ein Grauen, die zu feige waren ihre andere Meinung
auszusprechen.
(Pablo Picasso)

Bernd Ohm

unread,
Oct 11, 2020, 5:49:18 PM10/11/20
to
Am 11.10.2020 um 22:17 schrieb Jörg Tewes:

> Die 6490 gibts auch bei eBay, eigentlich auch in Massen inzwischen.

Und das sind sehr oft unterschlagene vom Provider gemietete Boxen,
die nie und nimmer mehr provisioniert werden.

--
bis denn, BEN

Georg Schwarz

unread,
Oct 11, 2020, 6:22:03 PM10/11/20
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:

> > die 7412 hat keinen Zähler für Onlinezeit und Datenvolumen???
>
> Intern hat sie ihn wohl, aber die Schnittstelle zeigt ihn nicht an. Es
> gibt im Netz einen Hack zur Modifikation der Nutzerschnittstelle, damit
> sie das Datenvolumen anzeigt, aber diesen Hack nachzuvollziehen war mir
> zu aufwendig.

muss mal bei Gelegenheit meine 7412 raussuchen.
Kann es am Branding von UI liegen? Das ließe sich sehr einfach
entfernen.


>
> >> Einen Stromanbieter wechselt man leichter.
>
> > Fraglos. Da ändert sich technisch ja auch nichts, im Gegensatz zum
> > Telefonanschluss.
>
> Das Technische erscheint mir nicht das Hauptproblem zu sein, sondern die
> Übertragung der Telefonnummern.

das hat ja auch eine technische Komponente (bei den Anbietern).

Marc Haber

unread,
Oct 12, 2020, 6:10:32 AM10/12/20
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>Also habe ich bei Vodafone gekündigt und mich anderswo umgesehen. Die
>Telekom hat dabei finanziell das mit Abstand günstigste Angebot gemacht,
>dazu kommt die Möglichkeit des Call-by-Call, wenngleich diese Option
>natürlich längst nicht mehr die Bedeutung hat wie vor 20 Jahren.

Günstiger als 1&1? Das kann ich kaum glauben.

>Ich habe für VDSL eine neue alte Fritzbox gebraucht, die mich 75 Euro in
>der Bucht gekostet hat.

Hoffentlich eine 7490 oder 7430 oder ein anderes Gerät das noch
Security-Updates bekommt.

>Mein Fehler war offensichtlich, daß ich selbst (rechtzeitig) bei
>Vodafone gekündigt habe.

Ja, das ist _der_ Kardinalfehler beim Anbieterwechsel im Festnetz.
Kündigung immer vom neuen Anbieter machen lassen.

Mein letzter Festnetz-Anbieterwechsel mit Rufnummernmitnahme war
zugegebenermaßen 2007, und ich kann mir z.B. gar nicht vorstellen, was
mit den frisch portierten Rufnummern wird, wenn man das 1&1
Zufriedenheitsversprechen ernst nimmt und den neuen Anschluss
innerhalb der ersten vier Wochen wieder kündigt. Da wäre es mir echt
lieber, selbst fristgerecht kündigen zu können ohne Gefahr zu laufen,
die Rufnummern zu verlieren.

>Das gab dann ein wüstes Hin und Her, das die beiden Unternehmen binnen 8
>Wochen nicht lösen konnten (sondern erst in 10). Der "persönliche
>Wechselberater" der Telekom war erwartungsgemäß nicht erreichbar, das
>ist also nur ein Marketinggag.

Was hattest Du erwartet?

>Ärgerlich am Umschalttag war, daß Vodafone pünktlich um 8.00 Uhr die
>Nutzerkennung abgeschaltet hat. Die Leitung selbst war bis 16.00 Uhr
>stabil, als der Techniker die Doppelader umgelegt hat. Da wäre es
>natürlich nett gewesen, man hätte die Nutzerkennung erst am Folgetag
>deaktiviert.

Das Problem ist hier wieder die Rufnummernportierung. Wenn der alte
Anbieter die Nummer nicht rechtzeitig freigibt, kann der neue sie
nicht übernehmen. Und welche Nummer soll zum alten Anschluß gehören,
wenn die Nummer schon im Portierungsprozess hängt?

Festnetz-Telefonie und Internetzugang gehören unter anderem aus diesem
Grund nicht zusammen in einen Vertrag. Leider hat sich der Markt in
Deutschland nicht in die technisch sinnvolle Richtung entwickelt. Und
die gebündelten technischen Leistungen eines Vertrags zu
unterschiedlichen Zeitpunkten zu deaktivieren, dürfte in den Prozessen
der nicht zuletzt wegen Kunden wie Dir ("egal was, hauptsache billig")
auf Kosten optimierenden Anbieter nicht vorgesehen sein.

>Ich mußte die Umschaltung allerdings mehr begleiten, als mir lieb war.
>Einen Stromanbieter wechselt man leichter.

Das stimmt.

Grüße
Marc

Jörg Tewes

unread,
Oct 12, 2020, 12:20:52 PM10/12/20
to
Bernd Ohm schrieb:
Das kann man ja anhand der Seriennummer überprüfen. Wobei ich meine,
das der Fall stark nachgelassen hat. Inzwischen geht AVM ja gegen
Händler vor die vom Provider Kabelboxen kaufen und sie weiter
verkaufen wollen.


Bye Jörg

--
Sechs Jahre habe ich nicht geraucht, nicht gesoffen und nix mit
Frauen gehabt. Und dann wurde ich eingeschult. :-))

Georg Schwarz

unread,
Oct 12, 2020, 2:55:37 PM10/12/20
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
> >Also habe ich bei Vodafone gekündigt und mich anderswo umgesehen. Die
> >Telekom hat dabei finanziell das mit Abstand günstigste Angebot gemacht,
> >dazu kommt die Möglichkeit des Call-by-Call, wenngleich diese Option
> >natürlich längst nicht mehr die Bedeutung hat wie vor 20 Jahren.
>
> Günstiger als 1&1? Das kann ich kaum glauben.

das kann, wenn man es nur auf 24 Monate rechnet, durchaus der Fall sein.

Wenn mir jemand aktuell eine Möglichkeit nennen könnte, bei 1&1 (oder
auch jemand anderem) für unter 20 € effektivem Monatspreis bei 24
Monaten Vertragslaufzeit einen DSL-Anschluss (kann auch nur 8 MBit/s
download oder sowas sein und mit Volumenbegrenzung auf 100 GB/Monat
o.ä.; das wäre egal) mit Telefonflat ins Festnetz zu bekommen, würde ich
mich über einen entsprechenden Hinweis freuen.

Georg Schwarz

unread,
Oct 12, 2020, 5:18:49 PM10/12/20
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:

> Ja.
>
> > Das ließe sich sehr einfach entfernen.
>
> Nein :-)

doch :-)
Oh!

>
> Meines Wissens ist die 7412 speziell für UI gebaut worden.

das stimmt; die Images enthalten trotzdem ein natives "avm" Branding.
Einfach das Branding auf "avm" umstellen.

Wie das geht?

siehe z.B. hier:
https://praxistipps.chip.de/fritzbox-branding-entfernen-so-gehts_46681

Rechner per Ethernetkabel an die Fritzbox anschließen, IP-Adresse auf
192.168.178.2/24(oder was höheres) setzen.
Fritzbox einschalten und innerhalb weniger Sekunden vom Recher
Verbindung aufbauen:

ftp 192.168.178.1

Mit Nutzername/Password adam2/adam2 anmelden

mit "quote GETENV firmware_version" das Branding anzeigen lassen

(da sollte 1und1 ausgegeben werden)

mit "quote SETENV firmware_version avm" auf "avm" setzen.

man kann dann noch mit "quote reboot" die Fritzbox booten und mit "bye"
die ftp-Verbindung beenden.

Das sollte es gewesen sein. Danach sollte das 1&1-Branding weg sein.
Wenn man es richtig sauber machen möchte, führt man nun noch ein
Rücksetzen auf die Werkseinstellungen durch, da ggfs. manche
Konfigurationseinstellungen Branding-spezifisch sein könnten.








Arno Welzel

unread,
Oct 13, 2020, 9:15:30 AM10/13/20
to
Daniel Weber:

> Am 10.10.2020 um 14:48 schrieb Arno Welzel:
>> Ja - denn abgesehen von einer minimalen Preisersparnis und der
>> geringeren Mindesvertragslaufzeit sehe ich keine Vorteile.
>
> Man ist nicht der restriktiven Peering-Policy der Telekom ausgesetzt.

Welche "restriktive Peering-Policy" meinst Du? Ich bemerke davon im
Alltag nichts.

> Allerdings kann man dann auch O2 DSL nehmen, da ist der Preisvorteil zur
> Telekom deutlicher, man bekommt Dual Stack und es gibt eine monatlich
> kündbare Variante.

Von wem kauft O2 denn das Netz ein? Nicht von der Telekom?

Daniel Weber

unread,
Oct 13, 2020, 2:15:53 PM10/13/20
to
Am 13.10.2020 um 15:15 schrieb Arno Welzel:
> Daniel Weber:
>> Man ist nicht der restriktiven Peering-Policy der Telekom ausgesetzt.
>
> Welche "restriktive Peering-Policy" meinst Du?

Die Telekom betreibt das IP-Netzwerk AS3320, dieses hat eine restriktive
Peering-Policy, siehe: https://www.peeringdb.com/asn/3320

Das ist unter Netzwerkern übrigens bekannt. ;-)

> Ich bemerke davon im Alltag nichts.

Dann nutzt Du vermutlich primär die Dienste, die sich "hineinkaufen".

>> Allerdings kann man dann auch O2 DSL nehmen, da ist der Preisvorteil zur
>> Telekom deutlicher, man bekommt Dual Stack und es gibt eine monatlich
>> kündbare Variante.
>
> Von wem kauft O2 denn das Netz ein? Nicht von der Telekom?

Telefonica Deutschland (die Firma hinter der Marke "O2") betreibt ein
eigenes IP-Netzwerk AS6805, dieses hat eine offene Peering-Policy,
siehe: https://www.peeringdb.com/asn/6805

Die Zuführung der Zugangskunden von den Telekom-BNG per L3-BSA zu den
Telefonica-AC ist nicht von der Telekom-Peering-Policy betroffen, daher
sind es auch nicht die O2-Kunden.

Ciao
Daniel

Arno Welzel

unread,
Oct 13, 2020, 7:14:28 PM10/13/20
to
Daniel Weber:

> Am 13.10.2020 um 15:15 schrieb Arno Welzel:
>> Daniel Weber:
>>> Man ist nicht der restriktiven Peering-Policy der Telekom ausgesetzt.
>>
>> Welche "restriktive Peering-Policy" meinst Du?
>
> Die Telekom betreibt das IP-Netzwerk AS3320, dieses hat eine restriktive
> Peering-Policy, siehe: https://www.peeringdb.com/asn/3320
>
> Das ist unter Netzwerkern übrigens bekannt. ;-)

Ich habe nichts mit Peering auf Providerebene zu tun.

>> Ich bemerke davon im Alltag nichts.
>
> Dann nutzt Du vermutlich primär die Dienste, die sich "hineinkaufen".

Bei welchen Diensten würden man denn die Policy bemerken, damit ich mal
ein praktisches Anschauungsbeispiel habe?

>>> Allerdings kann man dann auch O2 DSL nehmen, da ist der Preisvorteil zur
>>> Telekom deutlicher, man bekommt Dual Stack und es gibt eine monatlich
>>> kündbare Variante.
>>
>> Von wem kauft O2 denn das Netz ein? Nicht von der Telekom?
>
> Telefonica Deutschland (die Firma hinter der Marke "O2") betreibt ein
> eigenes IP-Netzwerk AS6805, dieses hat eine offene Peering-Policy,
> siehe: https://www.peeringdb.com/asn/6805
>
> Die Zuführung der Zugangskunden von den Telekom-BNG per L3-BSA zu den
> Telefonica-AC ist nicht von der Telekom-Peering-Policy betroffen, daher
> sind es auch nicht die O2-Kunden.

Danke für die ausführliche Information.

Marc Haber

unread,
Oct 14, 2020, 2:37:32 AM10/14/20
to
Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>Daniel Weber:
>> Dann nutzt Du vermutlich primär die Dienste, die sich "hineinkaufen".
>
>Bei welchen Diensten würden man denn die Policy bemerken, damit ich mal
>ein praktisches Anschauungsbeispiel habe?

Insbesondere bei Verbindungen zu kleineren Providern in Deutschland.
Die meisten investieren allerdings extra Geld, um die von der Telekom
absichtlich veschlechterte Konnektivität wieder zu verbessern.

Merke: Wenn es Großhandelsprodukte "Transit zur Deutschen Telekom"
gibt, dann ist im Markt irgendwas faul. Und solche Produkte gibt es.

Andreas Hartmann

unread,
Oct 14, 2020, 4:00:51 AM10/14/20
to
On 13.10.20 at 20:15 Daniel Weber wrote:
> Am 13.10.2020 um 15:15 schrieb Arno Welzel:
>> Daniel Weber:
>>> Man ist nicht der restriktiven Peering-Policy der Telekom ausgesetzt.
>>
>> Welche "restriktive Peering-Policy" meinst Du?
>
> Die Telekom betreibt das IP-Netzwerk AS3320, dieses hat eine restriktive
> Peering-Policy, siehe: https://www.peeringdb.com/asn/3320

Was jetzt aber kein Alleinstellungsmerkmal der Telekom ist. Das ist eher üblich bei großen Providern, die sich das leisten können. Die Telekom hat eben auch das mit Abstand größte
Netz in D.

Der Vergleich des Verkehrsniveaus von Telekom und Telefonica bestätigt das auch: 1-5Tbps (Telefonica) vs. 10-20Tbps (Telekom). Da ist die Telefonica eben Kindergeburtstag im
Vergleich dazu.


Gruß
Andreas

Daniel Weber

unread,
Oct 14, 2020, 4:16:40 AM10/14/20
to
Am 14.10.2020 um 09:39 schrieb Andreas Hartmann:
> On 13.10.20 at 20:15 Daniel Weber wrote:
>> Die Telekom betreibt das IP-Netzwerk AS3320, dieses hat eine restriktive
>> Peering-Policy, siehe: https://www.peeringdb.com/asn/3320
>
> Was jetzt aber kein Alleinstellungsmerkmal der Telekom ist. Das ist
> eher üblich bei großen Providern, die sich das leisten können. Die
> Telekom hat eben auch das mit Abstand größte Netz in D.
Du hast insoweit recht, als dass eine restriktive Peering-Policy auch
bei anderen großen Netzen Anwendung findet.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Telekom ist jedoch, dass die
Tier-1-Interkonnektionen so bewußt "auf Anschlag" betreibt, wie kein
anderer Ex-Incumbent in Europa.

Unabhängig davon:

Die "user experience" an einem Anschluss eines Anbieters mit offener
Peering-Policy ist einfach eine Andere. Traffic, der bei der Telekom
manchmal Umwege über Paris oder Amsterdam nehmen musste (weil die
jeweilige Interkonnektion in Frankfurt über Wochen regelmäßig Dicht
war), bleibt nun häufig innerhalb Münchens.

Ciao
Daniel

Andreas Hartmann

unread,
Oct 14, 2020, 6:00:51 AM10/14/20
to
On 14.10.20 at 10:16 Daniel Weber wrote:
> Am 14.10.2020 um 09:39 schrieb Andreas Hartmann:
>> On 13.10.20 at 20:15 Daniel Weber wrote:
>>> Die Telekom betreibt das IP-Netzwerk AS3320, dieses hat eine restriktive
>>> Peering-Policy, siehe: https://www.peeringdb.com/asn/3320
>>
>> Was jetzt aber kein Alleinstellungsmerkmal der Telekom ist. Das ist
>> eher üblich bei großen Providern, die sich das leisten können. Die
>> Telekom hat eben auch das mit Abstand größte Netz in D.
> Du hast insoweit recht, als dass eine restriktive Peering-Policy auch
> bei anderen großen Netzen Anwendung findet.
>
> Ein Alleinstellungsmerkmal der Telekom ist jedoch, dass die
> Tier-1-Interkonnektionen so bewußt "auf Anschlag" betreibt, wie kein
> anderer Ex-Incumbent in Europa.

Andere haben eben die Probleme im Zugangsnetz. Was nützt ein tolles Peering, wenn man auf der letzten Meile im Stau steckt?

>
> Unabhängig davon:
>
> Die "user experience" an einem Anschluss eines Anbieters mit offener
> Peering-Policy ist einfach eine Andere. Traffic, der bei der Telekom
> manchmal Umwege über Paris oder Amsterdam nehmen musste (weil die
> jeweilige Interkonnektion in Frankfurt über Wochen regelmäßig Dicht
> war), bleibt nun häufig innerhalb Münchens.

Es ist ja nicht so, dass ich solche "Engpässe" bei der Telekom nicht erleben würde. Allerdings kann ich nicht sagen, ob die Engpässe jetzt auf das Peering zurückzuführen sind oder
auf irgendwas anderes. Zumindest war in den getesteten Fällen ein Test zur breitbandnmessung.de immer ok (von der Telekom ist zumindest im Vergleich zu manch anderem nicht bekannt,
dass sie da schummelt).

Als ich zeitgleich Vergleiche durchgeführt habe mit einem Zugriff von einem anderen Provider aus, war es dort nicht besser (oder sogar schlechter) als von der Telekom aus. Zumindest
bei der Telekom hilft einfach auch der richtige Nameserver.

An konkreten Fällen wäre ich durchaus interessiert, wo man zeitgleich von einem Privataccount auf das gleiche Ziel zugreift.

Ich will damit auch nicht sagen, dass die Telekom nie Probleme (gehabt) hätte. Probleme haben alle irgendwann. Wichtig ist, dass man sie dann eben (möglichst zeitnah) in den Griff
bekommt.

Ich vermute eben, dass man hsl. zu weniger "beliebten" (im Sinne von: weniger aufgerufenen) Zielen die Peeringpolitik spüren dürfte, weil da der Druck eben fehlt, die Lage zu
"optimieren". Nützt aber eben auch wenig, wenn man dann bei einem anderen Provider ist, der z.B. seine Kabelsegmente nicht in den Griff bekommt / bekommen will und diese am Anschlag
fährt - im Prinzip das gleiche macht, wie die Telekom - nur am anderen Ende :-).


Gruß
Andreas

Bastian Blank

unread,
Oct 14, 2020, 7:57:14 AM10/14/20
to
Arno Welzel wrote:
> Bei welchen Diensten würden man denn die Policy bemerken, damit ich mal
> ein praktisches Anschauungsbeispiel habe?

Das komplette DFN z.B. Also alles was Studenten und Lehrende an Unis
machen.

Siehe auch https://heise.de/-4694172.

Bastian

Daniel Weber

unread,
Oct 14, 2020, 2:17:55 PM10/14/20
to
Am 14.10.2020 um 11:57 schrieb Andreas Hartmann:
> Andere haben eben die Probleme im Zugangsnetz. Was nützt ein tolles Peering, wenn man auf der letzten Meile im Stau steckt?

Ich habe a) nicht gesagt, dass Du wechseln sollst und b) keinen Anbieter
mit problematischem Zugangsnetz empfohlen.

> Es ist ja nicht so, dass ich solche "Engpässe" bei der Telekom nicht
> erleben würde. Allerdings kann ich nicht sagen, ob die Engpässe jetzt
> auf das Peering zurückzuführen sind oder auf irgendwas anderes.
Wenn man sich die Tier-1-Zusammenschaltungen der Telekom mit zugegeben
aufwändiger Recherche aus den diversen Looking-Glasses herausgesucht und
in eine Smokeping-Installation hinter einem Telekom-Anschluss
eingepflegt hat, dann kann man die schönen Prime-Time-Engpässe sehen.
Ich habe mir das über 6 Jahre angesehen.

> Zumindest war in den getesteten Fällen ein Test zur
> breitbandnmessung.de immer ok (von der Telekom ist zumindest im
> Vergleich zu manch anderem nicht bekannt, dass sie da schummelt).

Hier schummelt die Bundesnetzagentur für die Telekom: Sie bezahlt den
IP-Netzbetreiber der Breitbandmessung (AS33891) dafür, dass er sich
wiederum direkten Zugang zum Telekom-Netz mit ausreichender Kapazität kauft.

> Wichtig ist, dass man sie dann eben (möglichst zeitnah) in den Griff
> bekommt.

Exakt.

Telia AS1299 <-> Telekom AS3320 war von 03/2019 bis mindestens 03/2020
(dann fand mein Wechsel statt) täglich wiederkehrend überlastet. Ein
Jahr lang keine Besserung.

Nein, das war nicht der einzige Fall, aber das hat für mich das Faß zum
überlaufen gebracht. Wenn's nicht Telia war, dann war's TATA oder NTT
oder GTT oder Level3 (Cogent lassen wir außen vor) oder Kombinationen
daraus.

Unproblematisch waren nur die Interkonnektionen zu anderen reinen
Eyeball-Tier-1. Kein Wunder, da gibts keine Inhalte, da fließen kaum Daten.

Interessant ist ja auch, dass die Telekom eigenen Content (sofern sie
welchen hat) nicht im AS3320 hostet. Damit bleibt Traffic-Ratio von
AS3320 immer schön asymmetrisch und das wird bei
Interkonnektionsverhandlungen als Argument genutzt, um die Hand aufzuhalten.

Und dann gab's is 2016 auch noch das Traffic-Kartell mit der Swisscom:
Die haben Transit bei der Telekom "bezogen" und weil sie damit die
asymmetrische Traffic-Ratio verstärkt haben, gab es effektiv Cashback.

> Ich vermute eben, dass man hsl. zu weniger "beliebten" (im Sinne von:
> weniger aufgerufenen) Zielen die Peeringpolitik spüren dürfte, weil
> da der Druck eben fehlt, die Lage zu "optimieren".
Ob "weniger beliebt" für den zweitgrößten Netzbetreiber der Welt (Telia
AS1299) zutrifft?

> Nützt aber eben auch wenig, wenn man dann bei einem anderen Provider
> ist, der z.B. seine Kabelsegmente nicht in den Griff bekommt /
> bekommen will und diese am Anschlag fährt - im Prinzip das gleiche
> macht, wie die Telekom - nur am anderen Ende :-).

Zum Glück habe ich auch keinen solchen empfohlen. :-)

Ciao
Daniel

Andreas Hartmann

unread,
Oct 15, 2020, 6:00:13 AM10/15/20
to
On 14.10.20 at 20:18 Daniel Weber wrote:
> Am 14.10.2020 um 11:57 schrieb Andreas Hartmann:
>> Zumindest war in den getesteten Fällen ein Test zur
>> breitbandnmessung.de immer ok (von der Telekom ist zumindest im
>> Vergleich zu manch anderem nicht bekannt, dass sie da schummelt).
>
> Hier schummelt die Bundesnetzagentur für die Telekom: Sie bezahlt den IP-Netzbetreiber der Breitbandmessung (AS33891) dafür, dass er sich wiederum direkten Zugang zum Telekom-Netz
> mit ausreichender Kapazität kauft.

Das würde ich nicht schummeln nennen, sondern die Grundlagen schaffen - bei breitbandmessung geht es ja schlussendlich darum, zu messen, was die letzte Meile hergibt - da wäre es
blöd, wenn man am anderen Ende nicht ankommen würde, weil dort die Leitung zu dünn ist. Es gibt aber angeblich Provider, die priorisieren diesen Traffic (was sie ja schonmal
grundsätzlich nicht dürfen wg. Netzneutralität).

>> Ich vermute eben, dass man hsl. zu weniger "beliebten" (im Sinne von:
>> weniger aufgerufenen) Zielen die Peeringpolitik spüren dürfte, weil
>> da der Druck eben fehlt, die Lage zu "optimieren".
> Ob "weniger beliebt" für den zweitgrößten Netzbetreiber der Welt (Telia AS1299) zutrifft?

Ich habe nun mal via VPN dediziert getestet und festgestellt, dass einige Ziele, insbesondere (spätestens) zur Primetime, die über die Telekom (deutlich) schlechter erreichbar sind
(phoronix.com z.B.), plötzlich problemlos funktionieren. Es gibt auch Ziele, die sind aus meiner Sicht praktisch nie via Telekom erreichbar (Ladezeiten einer Website > 10 Sekunden
oder gar mehr wie hier z.B. https://community.freepbx.org/ fallen unter diese Kategorie bei mir) funktionieren via VPN aber einwandfrei.

Ich werde mir jetzt daher mal Gedanken machen, wie ich meine Architektur hier so erweitere, dass bestimmte Seiten eben grundsätzlich über VPN gehen.

Eine zweite Proxy-VM hinstellen, die grundsätzlich via VPN geht, während die bestehende nur direkt geht - aber bestimmte Seiten eben auf den VPN-Proxy schiebt?

Oder einfach nur das Routing für ein paar Destinations anpassen? Wäre grundsätzlich auch eine Möglichkeit, solange nicht zu viele Seiten betroffen sind.

Oder einen eigenen Server - z.B. bei ionos? Für 1€/Monat kann man ja nicht viel kaputt machen. Einen openvpn-Server drauf und den verwenden?


Gruß
Andreas

Arno Welzel

unread,
Oct 15, 2020, 9:49:48 AM10/15/20
to
Bastian Blank:
Zitat:

[Update 01.04.2020 08:36]:

Die Deutsche Telekom teilte mittlerweile mit, dass man eine Einigung mit
dem DFN erzielt habe. "Wir sind mit dem DFN einig geworden,
berücksichtigen dabei sowohl die aktuelle Situation wie den Umstand von
Forschung und Lehre bei unseren Konditionen und stellen dafür
entsprechende Kapazitäten zur Verfügung", erklärte ein Sprecher der Telekom.

(Zitat Ende)

Daniel Weber

unread,
Oct 15, 2020, 1:36:45 PM10/15/20
to
Am 15.10.2020 um 11:32 schrieb Andreas Hartmann:
> On 14.10.20 at 20:18 Daniel Weber wrote:
>> Am 14.10.2020 um 11:57 schrieb Andreas Hartmann:
>>> Zumindest war in den getesteten Fällen ein Test zur
>>> breitbandnmessung.de immer ok (von der Telekom ist zumindest im
>>> Vergleich zu manch anderem nicht bekannt, dass sie da
>>> schummelt).
>>
>> Hier schummelt die Bundesnetzagentur für die Telekom: Sie bezahlt
>> den IP-Netzbetreiber der Breitbandmessung (AS33891) dafür, dass er
>> sich wiederum direkten Zugang zum Telekom-Netz mit ausreichender
>> Kapazität kauft.
>
> Das würde ich nicht schummeln nennen, sondern die Grundlagen
> schaffen - bei breitbandmessung geht es ja schlussendlich darum, zu
> messen, was die letzte Meile hergibt
Es geht eigentlich darum, zu messen, was der Anschluss als Gesamtheit
hergibt, _nicht_ nur die letzte Meile.

Kein anderer deutscher Provider ist so dreist, dass er sich für die
Anbindung der Breitbandmessungs-Server an sein Netz bezahlen läßt.

> Ich habe nun mal via VPN dediziert getestet und festgestellt, dass
> einige Ziele, insbesondere (spätestens) zur Primetime, die über die
> Telekom (deutlich) schlechter erreichbar sind (phoronix.com z.B.),
> plötzlich problemlos funktionieren. Es gibt auch Ziele, die sind aus
> meiner Sicht praktisch nie via Telekom erreichbar (Ladezeiten einer
> Website > 10 Sekunden oder gar mehr wie hier z.B.
> https://community.freepbx.org/ fallen unter diese Kategorie bei mir)
> funktionieren via VPN aber einwandfrei.>
> Ich werde mir jetzt daher mal Gedanken machen, wie ich meine
> Architektur hier so erweitere, dass bestimmte Seiten eben
> grundsätzlich über VPN gehen.

Das hatte ich auch in Erwägung gezogen, mich allerdings dagegen
entschieden: Der VPN-Anbieter bzw. der Serverhoster ist dann halt
derjenige, der auf die Traffic-Erpressung eingehen muss.

Mir war wichtig, dass sie mit meinem Traffic nirgendwo mehr Geld
erpressen können.

> Oder einen eigenen Server - z.B. bei ionos? Für 1€/Monat kann man ja
> nicht viel kaputt machen. Einen openvpn-Server drauf und den
> verwenden?
Für meine Tests hatte ich eine VM bei Vultr in Frankfurt verwendet.

Ciao
Daniel

Marc Haber

unread,
Oct 15, 2020, 3:57:11 PM10/15/20
to
Übersetzung: "Wir haben das DFN mit der absichtlich verschlechterten
Konnektivität zu seinen Benutzern in der größten Krise der
Nachkriegsgeschichte so lange weichgekocht, dass nun Steuergelder
ausgegeben werden, um unsere Leistung einzukaufen."

Um mal mit Fefe zu sprechen: "Schöne Dienste haben Sie da in Ihrem RZ.
Wäre doch blöd, wenn Ihre Kunden nur noch langsam dran kämen, die
brauchen die Dienste nämlich im Moment besonders dringend."

Andreas Hartmann

unread,
Oct 16, 2020, 1:30:06 AM10/16/20
to
On 15.10.20 at 19:36 Daniel Weber wrote:
> Am 15.10.2020 um 11:32 schrieb Andreas Hartmann:
>> Ich habe nun mal via VPN dediziert getestet und festgestellt, dass
>> einige Ziele, insbesondere (spätestens) zur Primetime, die über die
>> Telekom (deutlich) schlechter erreichbar sind (phoronix.com z.B.),
>> plötzlich problemlos funktionieren. Es gibt auch Ziele, die sind aus
>> meiner Sicht praktisch nie via Telekom erreichbar (Ladezeiten einer
>> Website > 10 Sekunden oder gar mehr wie hier z.B.
>> https://community.freepbx.org/ fallen unter diese Kategorie bei mir)
>> funktionieren via VPN aber einwandfrei.
>> Ich werde mir jetzt daher mal Gedanken machen, wie ich meine
>> Architektur hier so erweitere, dass bestimmte Seiten eben
>> grundsätzlich über VPN gehen.
>
> Das hatte ich auch in Erwägung gezogen, mich allerdings dagegen
> entschieden: Der VPN-Anbieter bzw. der Serverhoster ist dann halt
> derjenige, der auf die Traffic-Erpressung eingehen muss.

Wenn man alles andere ausblendet natürlich korrekt.

Fakt ist aber eben auch, dass es schlussendlich keinen besseren Provider über alles gesehen gibt in D. Die Telekom ist am Ende des Tages nach wie vor der Einzige, der ein belastbares
und *weitgehend* flächendeckendes Netz baut und betreibt und das sehr viel Geld kostet. Der Rest jammert doch bloß rum, dass ihn die "böse" Telekom nicht auf ihre Kosten mitspielen
lassen will (wie im Kindergarten) - statt selber zu bauen. Für mich sind das Schmarotzer, welche ich grundsätzlich nicht unterstütze.

Wenn dann doch mal welche irgendwie selber aktiv werden, sind die angebotenen Produkte schlicht und ergreifend nicht konkurrenzfähig, weder was die Technik angeht, noch was das
Produkt angeht - im Ausgleich dafür sind die Preise teilweise astronomisch. Spannend ist, dass sich solche Provider oft nur da halten können, wo es keine Telekom gibt (Stichwort
Monopol). Wenn dann z.B. die Telekom kommt und "überbaut" und damit für Konkurrenz sorgt, ist sie plötzlich der Böse - weil dann der lokale möchtegern Provider (zu Recht) einpacken kann.

Zum Thema Peering / Internet:
Ich bin mir sicher, dass bei jedem anderen es genauso vereinzelt Probleme gibt, die man mit Umgehungslösungen umschiffen muss. Auch die machen nur das Nötigste. Ich bin mir auch
todsicher, dass die dieselbe Peeringpolicy fahren würden - wenn sie denn könnten.


Gruß
Andreas

Daniel Weber

unread,
Oct 16, 2020, 2:27:34 AM10/16/20
to
Am 16.10.2020 um 07:04 schrieb Andreas Hartmann:
> Fakt ist aber eben auch, dass es schlussendlich keinen besseren
> Provider über alles gesehen gibt in D. Die Telekom ist am Ende des
> Tages nach wie vor der Einzige, der ein belastbares und *weitgehend*
> flächendeckendes Netz baut und betreibt und das sehrviel Geld
> kostet.

Richtig, nur:

a) Was hilft das gute Zugangsnetz und der perfekte Backbone, wenn die
Zusammenschaltungen mit anderen Netzen bewusst schlecht gehalten werden?

b) Die Mittbewerber bekommen Vorleistungen aus dem flächendeckenden
Zugangsnetz nicht geschenkt, das wirkt nur gerne in den PMs der Telekom so.

> Der Rest jammert doch bloß rum, dass ihn die "böse"Telekom nicht auf
> ihre Kosten mitspielen lassen will (wie im Kindergarten) - statt
> selber zu bauen. Für mich sind das Schmarotzer, welche ich
> grundsätzlich nicht unterstütze.

Wie gesagt: Die Vorleistungen (TAL, xDSL-Anschluss, L2-BSA, L3-BSA)
werden nicht verschenkt. Da kann also von "Schmarotzer" keine Rede sein.

Im Gegenteil:

a) Es ist im Interesse der Telekom, dass keine alternativen
CuDA-Zugangstechnik (mehr) vor Ort ist, weil (S)VVDSL nur funktioniert,
wenn es nur einen CuDA-Zugangstechnikbetreiber am Hauptkabel gibt.

b) Auch möglichst wenig alternative Infrastrukturen bis in die Häuser
sind im Interesse der Telekom, damit sie - egal wer der Vertragspartner
des Endkunden ist - immer mindestens an der Vorleistung mit verdient.

Also fall' bitte nicht auf das "Schmarotzer"-Gejammer der Telekom
herein. Die ist mit der aktuellen Situation - bis auf ihren Neid auf die
Kabelnetze - nicht so unzufrieden, wie sie immer tut, sondern hat eine
bequeme Position.

Die Telekom hat in der Vergangenheit, als die Vorleistung "TAL" noch
eine größere Rolle gespielt hat, genau drauf geachtet, dass die TAL
nicht zu billig und die Vorleistung "xDSL" nicht zu teuer wird. Warum?
Damit sich der Aufbau eigener Zugangstechnik für die Mitbewerber
möglichst nicht lohnt.
-> Sie hat das Preisniveau, über dass sie heute so gerne jammert,
bewusst selbst herbeigeführt (mit dem ersten Kontingentvertrag mit 1&1).

> Zum Thema Peering / Internet: Ich bin mir sicher, dass bei jedem
> anderen es genauso vereinzelt Probleme gibt, die man mit Umgehungs-
> lösungen umschiffen muss. Auch die machen nur das Nötigste.

Da gibt es einen großen Unterschied, weswegen alle anderen
Endkunden-Provider in Deutschland motiviert sind, zu peeren, aber die
Telekom nicht:

Die Telekom ist mit AS3320 ein "Tier-1", d.h. sie hat kostenneutrale
Peerings mit allen anderen "Tier-1" und kann darüber das ganze Internet
kostenneutral erreichen. D.h. die Telekom hat _keine_ Transitkosten für
Traffic.

Kein anderer deutscher Endkunden-(Eyeball)-Provider ist Tier-1, d.h.
diese müssen immer bei irgendwem Transit einkaufen. D.h. diese Provider
haben Transitkosten für Traffic. Diese Kosten können sie reduzieren,
indem sie kostenneutrale Peerings eingehen. Je mehr Traffic sie über
kostenneutrale Peerings austauschen, umso niedriger sind ihre Transitkosten.

Vergleiche wir mal die Peeringkapazitäten an öffentlichen Austauschkonten:
Telekom: 51 GBit/s (davon 20 GBit/s in Deutschland)
1&1: 1900 GBit/s (davon 1300 GBit/s in Deutschland)
O2: 2300 GBit/s (alles in Deutschland)
Vodafone: 1720 GBit/s (davon 1420 GIbt/s in Deutschland)

Diese Zahlen sehen eher nach "die Telekom macht nur das nötigste" aus. ;-)

> Ich bin mir auch todsicher, dass die dieselbe Peeringpolicy fahren
> würden - wenn sie denn könnten.
Unwahrscheinlich, Punkte die dagegen sprechen:

1. Wie schonmal geschrieben: Kein anderer europäischer Eyeball-Provider,
der Tier-1-Status hat, treibt das Spiel so extrem wie es die Telekom
macht. Weder Orange (France Telecom) noch Telecom Italia noch Telefonica
ES noch Telia (gerade letztere sind sogar das krasse Gegenbeispiel).

2. Die diversen Telekom-Töchter in anderen europäischen Ländern könnten
versuchen dieses Spiel zu spielen, versuchen sie aber nicht. In den
Niederlanden wurde es vor einem Jahr mit der dortigen Tochter versucht
und man ist krachend gescheitert:
https://medium.com/@rudolfvanderberg/t-mobile-nl-routed-all-internet-traffic-through-germany-and-broke-the-internet-for-small-firms-a176855d2b0

3. Die Provider sind vorgewarnt, dass solche Praktiken mittlerweile
genauer regulatorisch beobachtet werden und wollen Peering-Regulierung
vermeiden. Wodurch sind sie vorgewarnt? Eine Auflage der EU-Kommission
für die Unitymedia-Übernahme durch Vodafone war, dass Vodafone auferlegt
wurde, solche Interkonnektionsspielchen nicht zu spielen.

Ciao
Daniel

Marc Haber

unread,
Oct 16, 2020, 5:21:41 AM10/16/20
to
Andreas Hartmann <andiha...@01019freenet.de> wrote:
>Fakt ist aber eben auch, dass es schlussendlich keinen besseren Provider über alles gesehen gibt in D. Die Telekom ist am Ende des Tages nach wie vor der Einzige, der ein belastbares
>und *weitgehend* flächendeckendes Netz baut und betreibt und das sehr viel Geld kostet. Der Rest jammert doch bloß rum, dass ihn die "böse" Telekom nicht auf ihre Kosten mitspielen
>lassen will (wie im Kindergarten) - statt selber zu bauen. Für mich sind das Schmarotzer, welche ich grundsätzlich nicht unterstütze.

VDSL-Vectoring-Netze lassen sich nicht "selber" bauen. Und es hat
keinen Sinn, dass andere Anbieter neben die Telekom-Kabel in den
Straßen eigene Kabel eingraben. Das macht sinnvollerweise einer, am
besten der Staat, der diese Leitungen dann kostendeckend (!) an andere
Anbieter vermietet.

Die Telekom hat das Telefonnetz geschenkt bekommen und durfte dieses
mit VDSL Vectoring remonopolisieren. Wir waren ja schon einmal dabei,
dass die alternativen Anbietern am Hauptverteiler ihre eigene Technik
aufgestellt haben. Das ist bei VDSL Vectoring nun technisch bereits
nicht mehr möglich (alle Leitungen im Bündel müssen aus demselben
VDSLAM versorgt werden, damit dieser weiß, was auf den benachbarten
Adernpaaren los ist damit er die passenden Korrektursignale erzeugen
kann). Außerdem möchte ich ehrlich gesagt nicht in einer Kommune
leben, wo über dem ehemaligen kabelverzweiger nicht wie heute nur ein
MSAN-Kasten steht, sondern fünf davon, weil die Anbieter ihre eigene
Technik aufbauen müssen.

Ich bin voll damit einverstanden, dass mein Anbieter 1&1 die
Teilnehmeranschlußleitung, den VDSLAM und das Konzentratornetz von der
Telekom zum regulierten und für die Telekom kostendeckenden Preis
einkaufen kann. Ich gehe davon aus, dass 1&1 an der bei weitem
überwiegenden Zahl der Konzentratorpunkte präsent ist (das dürfte eine
dreistellige Anzahl in Deutschland sein) und ab dort die Daten dann
selbst weiterbewegt.

An der technischen Ausführung der letzten Meile und des
Konzentratornetzes der DTAG habe ich nichts auszusetzen. Durch meine
Wahl eines anderen Providers habe ich die Punkte, in denen die Telekom
zum Himmel stinkt (bei den CPE und bei der Anbindung ans Internet)
umschifft.

>Wenn dann doch mal welche irgendwie selber aktiv werden, sind die angebotenen Produkte schlicht und ergreifend nicht konkurrenzfähig, weder was die Technik angeht, noch was das
>Produkt angeht - im Ausgleich dafür sind die Preise teilweise astronomisch. Spannend ist, dass sich solche Provider oft nur da halten können, wo es keine Telekom gibt (Stichwort
>Monopol). Wenn dann z.B. die Telekom kommt und "überbaut" und damit für Konkurrenz sorgt, ist sie plötzlich der Böse - weil dann der lokale möchtegern Provider (zu Recht) einpacken kann.

Du siehst offensichtlich die letzte Meile als den wichtigsten
Unterscheidungspunkt. Das ist bei etwas differenzierter Betrachtung
nicht so ganz richtig.

Dass die Telekom dort, wo sie baut, die letzte Meile günstig anbieten
kann, liegt unter anderem an den riesigen Skaleneffekten, die einen
Großprovider begünstigen, und auch daran, dass der regulierte Preis
für die letzte Meile sich vielleicht inzwischen als etwas zu niedrig
herausgestellt hat. Diesen zu erhöhen, würde die Anbieter, die das
große Wagnis des eigenen Baus einer letzten Meile eingegangen sind,
konkurrenzfähig machen, aber nicht in die Richtung die Du Dir
vorstellst.

>Zum Thema Peering / Internet:
>Ich bin mir sicher, dass bei jedem anderen es genauso vereinzelt Probleme gibt, die man mit Umgehungslösungen umschiffen muss. Auch die machen nur das Nötigste. Ich bin mir auch
>todsicher, dass die dieselbe Peeringpolicy fahren würden - wenn sie denn könnten.

Wie lange arbeites Du denn schon in der Branche, dass Du das so gut
bewerten kannst? Wenn Du das überhaupt tust, warum liest man von Dir
nichts in den fachlichen Mailinglisten und warum sieht man Dich nicht
auf den einschlägigen Konferenzen wie dem DENOG-Meeting?

Übrigens: Deine Zeilenlängen sind Mist.

Grüße
Marc

Arno Welzel

unread,
Oct 16, 2020, 5:36:12 AM10/16/20
to
Marc Haber:

> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>> Bastian Blank:
[...]
>>> Siehe auch https://heise.de/-4694172.
>>
>> Zitat:
>>
>> [Update 01.04.2020 08:36]:
>>
>> Die Deutsche Telekom teilte mittlerweile mit, dass man eine Einigung mit
>> dem DFN erzielt habe. "Wir sind mit dem DFN einig geworden,
>> berücksichtigen dabei sowohl die aktuelle Situation wie den Umstand von
>> Forschung und Lehre bei unseren Konditionen und stellen dafür
>> entsprechende Kapazitäten zur Verfügung", erklärte ein Sprecher der Telekom.
>>
>> (Zitat Ende)
>
> Übersetzung: "Wir haben das DFN mit der absichtlich verschlechterten
> Konnektivität zu seinen Benutzern in der größten Krise der
> Nachkriegsgeschichte so lange weichgekocht, dass nun Steuergelder
> ausgegeben werden, um unsere Leistung einzukaufen."

Quelle? Was bezahlt das DFN denn dafür?

Marc Haber

unread,
Oct 16, 2020, 6:01:46 AM10/16/20
to
Daniel Weber <use...@daniel-weber.eu> wrote:
>2. Die diversen Telekom-Töchter in anderen europäischen Ländern könnten
>versuchen dieses Spiel zu spielen, versuchen sie aber nicht. In den
>Niederlanden wurde es vor einem Jahr mit der dortigen Tochter versucht
>und man ist krachend gescheitert:
>https://medium.com/@rudolfvanderberg/t-mobile-nl-routed-all-internet-traffic-through-germany-and-broke-the-internet-for-small-firms-a176855d2b0

Dieser Artikel ist eine großartige Zusammenfassung der Situation.
Lesebefehl für alle, besonders die Fans der DTAG.

Marc Haber

unread,
Oct 16, 2020, 6:12:58 AM10/16/20
to
Das ist meine persönliche Interpretation der Pressemitteilung, die aus
jahrelanger Erfahrung in der Branche gewachsen ist.

Grüße
Marc

Andreas Hartmann

unread,
Oct 16, 2020, 3:00:18 PM10/16/20