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Speedport W921V und Routen?

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Andreas Bockelmann

unread,
Mar 17, 2012, 1:57:34 PM3/17/12
to
Hallo liebe Zielgruppe,

kann es sein, dass ich dank DD-WRT auf den Netgear zu verwöhnt bin? Ich
vermisse die Möglichkeit, statische IPs für DHCP zu hinterlegen, Ebenso
kann ich keine statischen Routen eintragen.

Zur Zeit habe ich den Speedport direkt am DSL. (IP 192.168.1.1) Dahinter
hängt jetzt mein Netgear WNDR3700 (DD-WRT). Dem habe ich die WAN-IP
192.168.1.3 verpasst und als Gateway und DNS den Speedport eingetragen.
Interne IP ist auf 192.168.2.3 geblieben. Um auf das Webinterface des
Speedport zu kommen habe ich das Netz 192.168.1.0 im Netgear auf die
WAN-IP geroutet. Das funktioniert so weit prima.

Ich kann am Speedport auch die Radios einschalten. Dank DHCP (hier
vermisse ich statische Einträge) kann ich auch übers WLAN direkt über
den Speedport ins Internet. Leider habe ich noch keine Möglichkeit
gefunden, den Speedport so einzustellen, dass ich vom lokalen
192.168.1.0-Netz ins 192.168.2.0 komme.

Ein versuch beide Router ins gleiche Netz zu bringen und über die
5GHz-Radios zu koppeln, habe ich verworfen, denn die Funktion war alles
andere als zufriedenstellend.

Wie es jetzt aussieht, werde ich den Speedport wohl zu dem degradieren,
was er vorgibt zu sein: Ein dusseliges DSL-Modem mit VOIP-Funktion.

Immerhin leitet er die für VPN nötigen Ports ohne zu murren an den
Netgear durch,

--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Mar 17, 2012, 2:21:29 PM3/17/12
to
Am 17.03.2012 18:57, schrieb Andreas Bockelmann:
> Hallo liebe Zielgruppe,
>
> kann es sein, dass ich dank DD-WRT auf den Netgear zu verwöhnt bin? Ich
> vermisse die Möglichkeit, statische IPs für DHCP zu hinterlegen, Ebenso
> kann ich keine statischen Routen eintragen.
>
> Zur Zeit habe ich den Speedport direkt am DSL. (IP 192.168.1.1) Dahinter
> hängt jetzt mein Netgear WNDR3700 (DD-WRT). Dem habe ich die WAN-IP
> 192.168.1.3 verpasst und als Gateway und DNS den Speedport eingetragen.
> Interne IP ist auf 192.168.2.3 geblieben. Um auf das Webinterface des
> Speedport zu kommen habe ich das Netz 192.168.1.0 im Netgear auf die
> WAN-IP geroutet. Das funktioniert so weit prima.
>
> Ich kann am Speedport auch die Radios einschalten. Dank DHCP (hier
> vermisse ich statische Einträge) kann ich auch übers WLAN direkt über
> den Speedport ins Internet. Leider habe ich noch keine Möglichkeit
> gefunden, den Speedport so einzustellen, dass ich vom lokalen
> 192.168.1.0-Netz ins 192.168.2.0 komme.
>
> Ein versuch beide Router ins gleiche Netz zu bringen und über die
> 5GHz-Radios zu koppeln, habe ich verworfen, denn die Funktion war alles
> andere als zufriedenstellend.
>
> Wie es jetzt aussieht, werde ich den Speedport wohl zu dem degradieren,
> was er vorgibt zu sein: Ein dusseliges DSL-Modem mit VOIP-Funktion.
>
> Immerhin leitet er die für VPN nötigen Ports ohne zu murren an den
> Netgear durch,
>
Um vom ...1x Netz des Speedport Internetrouters ins ...2x Netz des
Netgear Subnetzrouters zu kommen, hast du bestimmt die NAT Firewall im
Netgear mit den entsprechenden Löchern versehen?

Oder noch nicht?

Vom Funktionsumfang ist die FW der Telekom Speedports halt sehr
spartanisch ausgestattet. Halt DAU gerecht, damit von dieser Usergruppe
möglichst wenig verstellt werden kann und die Supportkosten niedrig bleiben.

--

MfG
Dieter

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 17, 2012, 3:10:36 PM3/17/12
to
ds_Dieter_Schultheis schrieb:

> Um vom ...1x Netz des Speedport Internetrouters ins ...2x Netz des
> Netgear Subnetzrouters zu kommen, hast du bestimmt die NAT Firewall im
> Netgear mit den entsprechenden Löchern versehen?

Hallo Dieter,

ich habe gerade mal versucht, alles mögliche im Netgear durchzulassen,
aber irgendwelchen Linux-Tabellen werde ich nicht drangehen. Bisher ohne
Erfolg, ist auch nicht so wichtig, als dass ich da große Energie
hineinstecken werde.


> Vom Funktionsumfang ist die FW der Telekom Speedports halt sehr
> spartanisch ausgestattet. Halt DAU gerecht, damit von dieser Usergruppe
> möglichst wenig verstellt werden kann und die Supportkosten niedrig
> bleiben.


So sieht es anscheinend aus. Der Speedport ist auch nur gemietet. Sollte
sich herausstellen, dass die vorhandene easyBox genausogut am DSL
spielt, werde ich den Speedport möglichst schnell wieder abstoßen. (Oder
ich lege ihn als Backup in den Schrank).

Bisher holt das Modem des Speedports aber tatsächlich ca. 300 kbit/s
downstream mehr raus als easyBox und Speedmodem. Bei DSL6000RAM immerhin 5%.

Carsten Kreft

unread,
Mar 17, 2012, 4:37:59 PM3/17/12
to

"Andreas Bockelmann" schrieb

> kann es sein, dass ich dank DD-WRT auf den Netgear zu verwöhnt bin? Ich
> vermisse die Möglichkeit, statische IPs für DHCP zu hinterlegen, Ebenso
> kann ich keine statischen Routen eintragen.

Moin!

Kann es sein, dass für derartig "komplizierte" Einstellungen zuerst ein
irgendwo versteckter Haken bei "Expertenmodus" gesetzt werden muss?



--- Posted via news://freenews.netfront.net/ - Complaints to ne...@netfront.net ---

Dirk Thierbach

unread,
Mar 17, 2012, 5:30:19 PM3/17/12
to
Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
> kann es sein, dass ich dank DD-WRT auf den Netgear zu verwöhnt bin? Ich
> vermisse die Möglichkeit, statische IPs für DHCP zu hinterlegen,

Ist der W921V so aehnlich wie der W920V und damit Fritzbox-kompatibel?
Dann sollte der bei Fritzboxen uebliche Trick gehen: Konfiguration
per Webinterface abspeichern. Das ist eine Textdatei; die kann
man editieren und die geaenderte Version per Webinterface wieder
zurueckladen.

Statische IPs unter "dhcpserver" und dann "statics" eintragen.

IIRC ging es irgendwo im Webinterface auch, war aber unter der
dort verwendeten Bezeichnung schwer als diese Funktion zu erkennen.

> Ebenso kann ich keine statischen Routen eintragen.

Das habe ich noch nicht probiert.

> Zur Zeit habe ich den Speedport direkt am DSL. (IP 192.168.1.1) Dahinter
> hängt jetzt mein Netgear WNDR3700 (DD-WRT). Dem habe ich die WAN-IP
> 192.168.1.3 verpasst und als Gateway und DNS den Speedport eingetragen.
> Interne IP ist auf 192.168.2.3 geblieben. Um auf das Webinterface des
> Speedport zu kommen habe ich das Netz 192.168.1.0 im Netgear auf die
> WAN-IP geroutet. Das funktioniert so weit prima.

> Ich kann am Speedport auch die Radios einschalten. Dank DHCP (hier
> vermisse ich statische Einträge) kann ich auch übers WLAN direkt über
> den Speedport ins Internet. Leider habe ich noch keine Möglichkeit
> gefunden, den Speedport so einzustellen, dass ich vom lokalen
> 192.168.1.0-Netz ins 192.168.2.0 komme.

Statt statischer Routen wuerde ich mal probieren, die Netmask der
Fritzbox fuer den LAN-Anschluss, an dem das Netgear haengt, zu erweitern.
Solange die Fritzbox alles fuer beide Subnetze auf diesem LAN-Anschluss
rauschickt, sollte der Netgear ja eigentlich damit klarkommen.

Eintragen unter "ethinterfaces", dann im passenden Interface.

- Dirk

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Mar 17, 2012, 6:54:08 PM3/17/12
to
Am 17.03.2012 22:30, schrieb Dirk Thierbach:
> Andreas Bockelmann<xot...@gmx.de> wrote:
>> kann es sein, dass ich dank DD-WRT auf den Netgear zu verwöhnt bin? Ich
>> vermisse die Möglichkeit, statische IPs für DHCP zu hinterlegen,
>
> Ist der W921V so aehnlich wie der W920V und damit Fritzbox-kompatibel?

meines wissens ist der 921 im gegensatz zum 920 nicht von avm
Stichwort Netzwerkmaske:

im sp 921 Netz müsste diese normalerweise 255.255.252 lauten, damit
192.168.2.1 und 192.168.1.1 als Heimnetzwerk betrachtet und nicht zur
DSL/WAN Schnittstelle ins Internet geleitet werden. Die 192.168.2.x
Adressen sind aber im Speedport 921 Netz nicht nutzbar, da der Netgear
ja nur unter einer 192.168.1.x Adresse erreichbar ist. Auch müsste der
921 diese ...2x Pakete dann an die 192.168.1.x vom Netgear senden. Das
geht aber nur, wenn die Routingtabelle vom 921 viele
Einstellungmöglichkeiten bietet, was bei den Speedports idR nicht der
Fall ist.

Wenn man im 192.168.2.x Netgear Sub-Netz verschiedene Geräte erreichen
will, muss man es vermutlich mit einer 192.168.1x Adresse und
unterschiedlichen Portnummern machen, die von der NAT im Netgear dann
auf verschiedene 192.168.2.x Adressen gewandelt werden.

Beispiel mit http Port 80:

192.168.1.99:52080 -> 192.168.2.2:80
192.168.2.99:53080 -> 192.168.2.3:80
...

Da muss dann ein Teil des Routings auf die Computer verlagert werden,
indem man die nötigen Portnummern mit ":Portnummer" an jeder Adresse für
das Netgear Netz ranhängt.

Komfortabel ist was anderes,

Zum reinen Switch willst du den Netgear vermutlich nicht degradieren?

Falls doch, DHCP im Netgear aus, feste 192.168.1x Adresse außerhalb vom
DHCP Bereich vom Speedport und dann die internen LAN Buchsen beider
Router mit einem Cossover verbinden.

--

MfG
Dieter

Dirk Thierbach

unread,
Mar 18, 2012, 3:11:54 AM3/18/12
to
ds_Dieter_Schultheis <news...@t-online.de> wrote:
> Am 17.03.2012 22:30, schrieb Dirk Thierbach:
>> Ist der W921V so aehnlich wie der W920V und damit Fritzbox-kompatibel?

> meines wissens ist der 921 im gegensatz zum 920 nicht von avm

Dann ist er moeglicherweise wirklich nur als glorifiziertes Modem
zu gebrauchen.

> im sp 921 Netz müsste diese normalerweise 255.255.252 lauten, damit
> 192.168.2.1 und 192.168.1.1 als Heimnetzwerk betrachtet und nicht zur
> DSL/WAN Schnittstelle ins Internet geleitet werden. Die 192.168.2.x
> Adressen sind aber im Speedport 921 Netz nicht nutzbar, da der Netgear
> ja nur unter einer 192.168.1.x Adresse erreichbar ist.

Richtig, der Netgear muss dann als Arp-Proxy arbeiten, damit sie
erreichbar sind, und die Pakete weiterreichen. IIRC laueft doch ein
offenes Linux auf dem Netgear? Sollte also kein Problem sein.

> Auch müsste der 921 diese ...2x Pakete dann an die 192.168.1.x vom
> Netgear senden. Das geht aber nur, wenn die Routingtabelle vom 921
> viele Einstellungmöglichkeiten bietet, was bei den Speedports idR
> nicht der Fall ist.

Nein. Fuer den Speedport sieht es dann so aus, als ob ein grosses
kombiniertes Subnetz (192.168.1.* + 192.168.2.*) an einem LAN-Ausgang
haengt.

> Wenn man im 192.168.2.x Netgear Sub-Netz verschiedene Geräte erreichen
> will, muss man es vermutlich mit einer 192.168.1x Adresse und
> unterschiedlichen Portnummern machen, die von der NAT im Netgear dann
> auf verschiedene 192.168.2.x Adressen gewandelt werden.

Nein, NAT passiert ueberhaupt nicht.

> Komfortabel ist was anderes,

Mir leuchtet auch noch nicht so wirklich ein, warum das *.2.*-Subnetz
hinter dem Netgear haengt und nicht direkt am Speedport. Wobei ich
allerdings auch Fritzboxen gewohnt bin, die eigentlich fast alles
koennen sollten, was der Netgear auch kann. Wenn das bei der 921
anders ist, sehe ich es ein. :-)

> Zum reinen Switch willst du den Netgear vermutlich nicht degradieren?

Was die Erreichtbarkeit der Subnetze betrifft, fungiert dann der Netgear
als so etwas wie ein Switch, ja. Irgendwelche besondere Funktionen
des Netgear kann man selbstverstaendlich weiter nutzen.

Wobei, wie gesagt, mir die Rolle des Netgears auch nicht klar ist.

> Falls doch, DHCP im Netgear aus, feste 192.168.1x Adresse außerhalb vom
> DHCP Bereich vom Speedport und dann die internen LAN Buchsen beider
> Router mit einem Cossover verbinden.

Ich dachte, der Netgear haengt sowieso schon per Crossover-Kabel an
der Speedbox? Oder wie jetzt?

- Dirk

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Mar 18, 2012, 3:37:25 AM3/18/12
to

>
>> Auch müsste der 921 diese ...2x Pakete dann an die 192.168.1.x vom
>> Netgear senden. Das geht aber nur, wenn die Routingtabelle vom 921
>> viele Einstellungmöglichkeiten bietet, was bei den Speedports idR
>> nicht der Fall ist.
>
> Nein. Fuer den Speedport sieht es dann so aus, als ob ein grosses
> kombiniertes Subnetz (192.168.1.* + 192.168.2.*) an einem LAN-Ausgang
> haengt.

Mit passender Subnetzmaske schon. Aber die im ..1x Netz aufgerufenen
...2x Adressen im Netz des Netgear müssen doch zur ...1x Adresse am WAN
Port des Netgear geroutet werden, damit dieser Sie dann in seinem
Subnetz verteilen kann. Und dazu der 921 Wissen, das dise Verbindungen
zur WAN IP des Netgear zu senden sind.

Oder wie ist das Verhalten am WAN Port des Netgear eingestellt?
>
>> Wenn man im 192.168.2.x Netgear Sub-Netz verschiedene Geräte erreichen
>> will, muss man es vermutlich mit einer 192.168.1x Adresse und
>> unterschiedlichen Portnummern machen, die von der NAT im Netgear dann
>> auf verschiedene 192.168.2.x Adressen gewandelt werden.
>
> Nein, NAT passiert ueberhaupt nicht.

NAT also komplett aus?
>
>> Komfortabel ist was anderes,
>
> Mir leuchtet auch noch nicht so wirklich ein, warum das *.2.*-Subnetz
> hinter dem Netgear haengt und nicht direkt am Speedport. Wobei ich
> allerdings auch Fritzboxen gewohnt bin, die eigentlich fast alles
> koennen sollten, was der Netgear auch kann. Wenn das bei der 921
> anders ist, sehe ich es ein. :-)
>
>> Zum reinen Switch willst du den Netgear vermutlich nicht degradieren?
>
> Was die Erreichtbarkeit der Subnetze betrifft, fungiert dann der Netgear
> als so etwas wie ein Switch, ja. Irgendwelche besondere Funktionen
> des Netgear kann man selbstverstaendlich weiter nutzen.
>
> Wobei, wie gesagt, mir die Rolle des Netgears auch nicht klar ist.
>
>> Falls doch, DHCP im Netgear aus, feste 192.168.1x Adresse außerhalb vom
>> DHCP Bereich vom Speedport und dann die internen LAN Buchsen beider
>> Router mit einem Cossover verbinden.
>
> Ich dachte, der Netgear haengt sowieso schon per Crossover-Kabel an
> der Speedbox? Oder wie jetzt?

Am WAN Port benötigt man normalerweise ein Patch Kabel, da die Sende-
und Empfangsrichtung bereits in der LAN Buchse vom WAN Anschluss
gekreuzt werden. Nur wenn man die internen LAN Buchsen koppelt, muss man
ein auf ein Crossover achten, wenn die Ports die Sende-/Empfangsrichtung
nicht automatisch erkennen. Mir fällt der Fachberiff hierzu momentan
nicht ein.

>
> - Dirk


--

MfG
Dieter

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 18, 2012, 4:05:12 AM3/18/12
to
Carsten Kreft schrieb:

> Kann es sein, dass fᅵr derartig "komplizierte" Einstellungen zuerst ein
> irgendwo versteckter Haken bei "Expertenmodus" gesetzt werden muss?

Den hat Magenta gut verstecken lassen. Aber es ist ja bald Ostern :-)

Im Ernst: Es spricht einiges dafᅵr, dass Magenta den Exportenmodus
maximal auf die Fernwartung verlegt hat. Das nennt sich dann "EasySupport"


--
Mit freundlichen Grᅵᅵen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 18, 2012, 4:30:41 AM3/18/12
to
ds_Dieter_Schultheis schrieb:
>
> meines wissens ist der 921 im gegensatz zum 920 nicht von avm

Richtig, er ist von Arcadyan und die gespeicherte Konfiguration ist
wirklich binär. Im Texteditor erkennt man gar nichts.


> Wenn man im 192.168.2.x Netgear Sub-Netz verschiedene Geräte erreichen
> will, muss man es vermutlich mit einer 192.168.1x Adresse und
> unterschiedlichen Portnummern machen, die von der NAT im Netgear dann
> auf verschiedene 192.168.2.x Adressen gewandelt werden.
>
> Beispiel mit http Port 80:
>
> 192.168.1.99:52080 -> 192.168.2.2:80
> 192.168.2.99:53080 -> 192.168.2.3:80
> ...

Danke für den Tipp, aber das können wir bei mir vergessen. Es ginge
nicht darum vom einen Router auf den anderen zu kommen, sondern die
Radios so aufzuteilen, dass ich mit maximalem Durchsatz von einem
Mini-Rechner, auf dem haufenweise Mediadateien liegen, z.B. auf den
Xtreamer komme. Oder über ein Radio das Notebook betreibe und dne
Xtreamer am anderen Radio um Daten auszutauschen. Im Prinzip mache ich
das schon jetzt mit 2,4 und 5 GHz, allerdings nimmt mir die Kellerdecke
einiges an Performance im 5GHz Band.


> Zum reinen Switch willst du den Netgear vermutlich nicht degradieren?

Nein, der Netgear ist Vderwalter der DynDNS, spricht VPN über OpenVPN
und PPTP, ist Printserver für den Tintenstrahler (die beiden Laser haben
interne Netzwerkkarten) etc. Das läuft seit Jahren fehlerfrei. Besser
lass eich es so, wie es jetzt ist: Der Speedport bleibt als halbdummes
Modem (immerhin kann er sich bei T-Online selbstständig einwählen) und
VOIP-Telefonalage.

Sollte sich morgen heruasstellen, dass meine alte easyBox 802 auch
AnnexJ spricht, fliegt der Speedport erst mal in den Schrank, denn das
Dingen kann nur VoIPen, wenn zum VOIP-Zugang auch eine Rufnummer
überprüfbar ist. Ich habe aber auch einen Account, zu dem ich keine
Rufnummer habe. In der easyBox ist das kein Problem, im Speedport ein No Go.


> Falls doch, DHCP im Netgear aus, feste 192.168.1x Adresse außerhalb vom
> DHCP Bereich vom Speedport und dann die internen LAN Buchsen beider
> Router mit einem Cossover verbinden.

Das Crossover braucht es nicht, das erkennen die Ports auch so. Den DHCP
im Netgear brauche ich. Ich hatte mal beide Router im gleichen Netz,
dabei den DHCP am Speedport ausgeschaltet. Kopplung fand über WLAN
statt. Das 5 GHz-Radio des Speedports spielte den Access Point, das 5
GHz Radio des Netgear den Client. Dabei gab es dann Chaos.

Das Problem, das ich dann habe besteht darin, dass der Netgear ja auf
externe Ports reagieren muss. (Z.B. VPN). Also muss eine Verbindung vom
Speedport auf den WAN-Port des Netgear ankommen. Wenn ich jetzt noch
zwei LAN Ports miteinander kopple, gab es Chaos. Ich hatte dem Netgear
folgende IPs zugewiesen:

1) 192.168.2.1 --> LAN Speedport
2) 192.168.2.2 --> WAN Netgear
3) 192.168.2.3 --> LAN Netgear

Das ging in die Hose. Intern hat alles funktioniert, das echte WAN war
sporadisch erreichbar, hier gab es wohl die Routingprobleme.

Danach habe ich zwei Netze aufgespannt, den Speedport und den Wanport
des Netgear in das eine Netz, den LAN-Teil des Netgear in das andere.


Ich denke, so wird es bleiben. Ich habe seit Jahren Knappheit an
WLAN-Durchsatz, ich werde damit leben können. Bisher war es mehr
Spieltrieb als Produktivnutzen, aber ich habe keine Lust mehr, hier
unnötig Zeit reinzustecken. Der Speedport ist eben eine DAU-sichere
Telekomkiste, basta.

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 18, 2012, 4:35:12 AM3/18/12
to
ds_Dieter_Schultheis schrieb:

> Mit passender Subnetzmaske schon. Aber die im ..1x Netz aufgerufenen
> ...2x Adressen im Netz des Netgear müssen doch zur ...1x Adresse am WAN
> Port des Netgear geroutet werden, damit dieser Sie dann in seinem
> Subnetz verteilen kann. Und dazu der 921 Wissen, das dise Verbindungen
> zur WAN IP des Netgear zu senden sind.

Exakt. Umgekehrt geht es ja. Im Netgear habe ich eingetragen, dass alle
Anforderungen an das 1er Netz bitte schön über die "externe" IP des
Netgear gehen sollen.

Wenn ich dem Speedport sagen könnte, dass alle Anforderungen für das 2er
Netz auf den Netgear schalgen sollen, hätte ich gewonnen. Aber der
Speedport scheint alles, was er nicht im LAN kennt (also alles außer
192.168.1.x aufs Modem zu routen) Doof das.

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Mar 18, 2012, 9:01:28 AM3/18/12
to
Am 18.03.2012 09:35, schrieb Andreas Bockelmann:
> ds_Dieter_Schultheis schrieb:
>
>> Mit passender Subnetzmaske schon. Aber die im ..1x Netz aufgerufenen
>> ...2x Adressen im Netz des Netgear müssen doch zur ...1x Adresse am WAN
>> Port des Netgear geroutet werden, damit dieser Sie dann in seinem
>> Subnetz verteilen kann. Und dazu der 921 Wissen, das dise Verbindungen
>> zur WAN IP des Netgear zu senden sind.
>
> Exakt. Umgekehrt geht es ja. Im Netgear habe ich eingetragen, dass alle
> Anforderungen an das 1er Netz bitte schön über die "externe" IP des
> Netgear gehen sollen.
>
> Wenn ich dem Speedport sagen könnte, dass alle Anforderungen für das 2er
> Netz auf den Netgear schalgen sollen, hätte ich gewonnen. Aber der
> Speedport scheint alles, was er nicht im LAN kennt (also alles außer
> 192.168.1.x aufs Modem zu routen) Doof das.
>
>
>
>

Das ist bei 0815 Routern für Privatkunden standard. Daher meine Idee mit
den unterschiedlichen Portnummern an die ...1x Adresse vom Netgear, die
dieser dann in die richtigen ...2x Adressen in seinem Subnetz umwandelt.

Oder halt den Router im Netgear komplett umgehen, indem man diesen per
interem LAN Port und nicht externem WAN Port mit dem Speedport verbindet.

Ändern lässt sich das vermutlich nur mit einem DD.. fähigen
Internetrouter bzw. den vom Funktionsumfang besseren AVM Fritzboxen.
Überall dort, wo die Internetprovider eine eigene bzw. angepasste FW
nutzen, sind zur besseren Zufriedenheit der DAU Kunden die Spezi
Funktionen nicht vorhanden oder gesperrt. Die DAUs wollen nur "AEG" und
nicht noch was einstellen müssen.


AEG: Auspacken, Einschalten und geht.

--

MfG
Dieter

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 18, 2012, 1:28:47 PM3/18/12
to
ds_Dieter_Schultheis schrieb:

> Ändern lässt sich das vermutlich nur mit einem DD.. fähigen
> Internetrouter bzw. den vom Funktionsumfang besseren AVM Fritzboxen.

Ich warte mal morgen ab, wenn hier auf "DSL6000 RAM IP ohne Splitter"
umgeschaltet wird. Wenn die easyBox AnnesxJ mit vollem Upstream schafft,
sehe ich keinen Grund mehr für den Speedport.


Selbst die easyBox 802 läuft mittlerweile als Client am Netgear. Im
Gegensatz zum Speedport nimmt die auch einen VOIP-Provider ohne
Rufnummer an. Es hieß zwar immer, die easyBox könne man nicht als Client
hinter einen Router setzen, aber mit VDSL_enable und Modus "Bridging"
kann die sogar das.

Morgen Abend werde ich (hoffentlich)= schlauer sein.

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Mar 18, 2012, 2:32:21 PM3/18/12
to
Am 18.03.2012 18:28, schrieb Andreas Bockelmann:
> ds_Dieter_Schultheis schrieb:
>
>> Ändern lässt sich das vermutlich nur mit einem DD.. fähigen
>> Internetrouter bzw. den vom Funktionsumfang besseren AVM Fritzboxen.
>
> Ich warte mal morgen ab, wenn hier auf "DSL6000 RAM IP ohne Splitter"
> umgeschaltet wird. Wenn die easyBox AnnesxJ mit vollem Upstream schafft,
> sehe ich keinen Grund mehr für den Speedport.
>
>
> Selbst die easyBox 802 läuft mittlerweile als Client am Netgear. Im
> Gegensatz zum Speedport nimmt die auch einen VOIP-Provider ohne
> Rufnummer an. Es hieß zwar immer, die easyBox könne man nicht als Client
> hinter einen Router setzen, aber mit VDSL_enable und Modus "Bridging"
> kann die sogar das.
>
> Morgen Abend werde ich (hoffentlich)= schlauer sein.
>
>
>
Und die easybox kann man so einstellen, das deren Router 192.168.2.x
Pakete an die 192.168.1.x WAN Adresse zum Subnetz des als Unterrouter
arbeitenden Netgear und nicht ins Internet sendet?

Wenn nicht, bringt dich das auch nicht weiter. Wenn man mal von der
Mietkosten Ersparnis von etwa 5 Euro im Monat absieht.

--

MfG
Dieter

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 18, 2012, 2:45:29 PM3/18/12
to
ds_Dieter_Schultheis schrieb:

> Und die easybox kann man so einstellen, das deren Router 192.168.2.x
> Pakete an die 192.168.1.x WAN Adresse zum Subnetz des als Unterrouter
> arbeitenden Netgear und nicht ins Internet sendet?

Die Punkte habe ich gefunden, aber nicht getestet. Testweise hängt die
easyBox gerade als drittes Glied der Kette hinter dem Netgear nur fürs
SIP-Telefon.

> Wenn nicht, bringt dich das auch nicht weiter. Wenn man mal von der
> Mietkosten Ersparnis von etwa 5 Euro im Monat absieht.

Die Mietkosten sind mir egal. Ich werde den Speedport vorerst behalten,
alleine schon, weil er AnnexJ und VDSL (Zukunftsmusik) kann. Ich habe
schon Hardware sterben sehen, gerade nach Gewittern, von daher will ich
ohnehin Redundanz haben.

Außerdem hat die Telekom angeblich die Angewohnheit, Störungen
abzuwimmeln, wenn nicht auch deren Endgeräte eingesetzt werden. In den
ersten 40 Monaten bazahle ich ungefähr den ebay-Kaufpreis dieses
Speedports und habe keine Probleme mit Defekten. (Mangel an der Mietsache)

Jörg Tewes

unread,
Mar 19, 2012, 8:04:00 PM3/19/12
to
Dirk Thierbach schrub

> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>> kann es sein, dass ich dank DD-WRT auf den Netgear zu verwöhnt
>> bin? Ich vermisse die Möglichkeit, statische IPs für DHCP zu
>> hinterlegen,

> Ist der W921V so aehnlich wie der W920V und damit
> Fritzbox-kompatibel?

Nein, die Telekom macht erstmal keine Geschäfte mehr mit AVM. Die
wollten wohl zuviel Geld.


Bye Jörg

--
Aber Frauen sind ja nicht an der Kohle, sondern am Charakter des Mannes
interessiert. "Deshalb sieht man auch so viele achtzigjährige
Sozialhilfeempfänger mit hübschen jungen Frauen am Arm."
(Richard Fish, "Ally McBeal").
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