Bin neu hier und hoffe, dass die Frage nicht schon zu oft gefragt wurde.
Habe über Google nicht genaues gefunden.
Laut "T" liegt mein Anschlußbereich an Glasfaser. Ins Haus kommen 100%ig
Kupferkabel, an denen auch die Telefone angeschloßen sind. Alles Altbau
mit teilweise Häusern um 1950 gebaut.
Wäre es möglich durch einen DSLAM in der Vermittlungstelle, in meinem
Anschlußbereich ADSL zu erhalten?
Ich weis leider nicht, wo genau die "Vermittlungstelle" ist, die an
Glasfaser angeschloßen ist. Weis nicht, ob es so ein Verteilerkasten auf
der Straße ist oder ein richtiges Gebäude.
Würde ein DSLAM auch in einen solchen Verteilerkasten reinpassen?
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Leonhardt
- Einer der vielen Leser im Hintergrund -
"Andreas Leonhardt" <Andreas.Le...@BSV-Luckynine.de> schrieb im
Newsbeitrag news:aoskgt$p939j$1...@ID-95879.news.dfncis.de...
> Laut "T" liegt mein Anschlußbereich an Glasfaser. Ins Haus kommen 100%ig
> Kupferkabel, an denen auch die Telefone angeschloßen sind.
Das ist so die häufigste Form der "Optischen Anschlußleitung". GF bis ins
Haus, ist ehr selten.
> Wäre es möglich durch einen DSLAM in der Vermittlungstelle, in meinem
> Anschlußbereich ADSL zu erhalten?
Ja, dann ist dem Asb. T-DSL erhältlich. Nur hast du dann keinen Nutzten
davon. Es sei denn, es besteht die Möglichkeit, deine Anschluß auf eine evt.
noch vorhandene Kupfer-Doppelader zu schalten.
> Ich weis leider nicht, wo genau die "Vermittlungstelle" ist, die an
> Glasfaser angeschloßen ist. Weis nicht, ob es so ein Verteilerkasten auf
> der Straße ist oder ein richtiges Gebäude.
Vermittlungsstellen sind meist eigenständige Gebäude - bzw. sind in Räume
innerhalb von größeren Gebäuden. Die "Verteilerkästen" am Straßenrand dienen
dann nur noch zur Kabelaufteilung - bzw. beherbergen die Peripheren
Einrichtungen.
> Würde ein DSLAM auch in einen solchen Verteilerkasten reinpassen?
Das "nackte" Geräte könnte man da ganz knapp reinwürgen :-)
Carsten Odendahl
> Hallo,
>
> "Andreas Leonhardt" schrieb im
> Newsbeitrag news:aoskgt$p939j$1...@ID-95879.news.dfncis.de...
>
>
> >Laut "T" liegt mein Anschlußbereich an Glasfaser. Ins Haus kommen 100%ig
> >Kupferkabel, an denen auch die Telefone angeschloßen sind.
>
>
> Das ist so die häufigste Form der "Optischen Anschlußleitung". GF bis ins
> Haus, ist ehr selten.
BTW: In einer anderen NG habe ich mal folgendes gelesen:
"1. Auf der gegenueberliegenden Strassenseite meiner Wohnung steht ein
grauer Kasten mit dem Aufdruck "Siemens FastLink". Weisst du was das
ist? Das ist ein OPAL-DSL-Wandler. Mit anderen Worten: Die andere
Strassenseite HAT DSL. Trotz Glas!"
Also ist sowas dann sozusagen dann möglich, anhand so eines Kastens DSL
zu bekommen?
Frank
> "Andreas Leonhardt" <Andreas.Le...@BSV-Luckynine.de> schrieb im
> Newsbeitrag news:aoskgt$p939j$1...@ID-95879.news.dfncis.de...
>
>> Wäre es möglich durch einen DSLAM in der Vermittlungstelle, in meinem
>> Anschlußbereich ADSL zu erhalten?
>
> Ja, dann ist dem Asb. T-DSL erhältlich. Nur hast du dann keinen
> Nutzten davon. Es sei denn, es besteht die Möglichkeit, deine
> Anschluß auf eine evt. noch vorhandene Kupfer-Doppelader zu schalten.
Also von der Straße in das Haus sind noch min. 3 Kupfer-Doppeladern
frei. Wie weit halt diese in der Straße zur nächsten OPAL-Leitung gehen
weis ich nicht. Aber dort einen DSLAM reinmachen sollte funktionieren
damit DSL bei mir geht?
>
> Laut "T" liegt mein Anschlußbereich an Glasfaser. Ins Haus kommen 100%ig
> Kupferkabel, an denen auch die Telefone angeschloßen sind. Alles Altbau
> mit teilweise Häusern um 1950 gebaut.
Das ist sehr wahrscheinlich nur die letzte Meile zum KVZ
>
> Wäre es möglich durch einen DSLAM in der Vermittlungstelle, in meinem
> Anschlußbereich ADSL zu erhalten?
Du weisst auch was so etwas kostet (mal abgesehen das es so direkt nicht
geht)? Ich glaube nicht dass Du so etwas zahlen willst. Viel viel
billiger ist dann sogar IP-Interconnect usw. ;-)
S.
> Andreas Leonhardt wrote:
>> Wäre es möglich durch einen DSLAM in der Vermittlungstelle, in meinem
>> Anschlußbereich ADSL zu erhalten?
> Du weisst auch was so etwas kostet (mal abgesehen das es so direkt
> nicht geht)? Ich glaube nicht dass Du so etwas zahlen willst. Viel
> viel billiger ist dann sogar IP-Interconnect usw. ;-)
Ich sehe das so, das "T" dies Installieren und bezahlen soll, da die
dann auch einige viele Kunden mehr bekommen würden.
Klar, ich finde es auch immer gut, wenn "jemand ander's" zahlt. Ist
viel billiger - fuer mich. Aber in deinem 2. Halbsatz hast du die
"Loesung" schon geschrieben. Was immer du mit "einige viele Kunden"
auch gemeint hast, Tatsache ist und bleibt, sind es nur "einige *we-
nige* Kunden", dann rentiert sich das weder fuer die Telekom, noch
fuer andere Netzbetreiber. Sind es "ausreichend viele Kunden", dann
steht dort auch (bald) ein DSLAM. Fuer jeden Netzbetreiber eine reine
Kosten-Nutzen Frage.
gruss manfred
--
Manfred Poland Home Tel +49 9192 997603
Eichenweg 18 Work Tel +49 911 526 2059
91322 Graefenberg Fax +49 911 526 4120
Germany email mpo...@lucent.com
Klar, wenn du und die zwei anderen Kunden das innerhalb von -sagen wir
mal- drei Jahren bezahlen, natürlich!
Gruß Lars
Woher willst Du wissen, dass es nur drei Kunden sind, die in diesem
Anschlußbereich DSL haben wollen?
Wie viele sind es denn an deinem Kabelstrang? Kannst du der Telekom eine
gute Gewinnaussicht garantieren? Wieviele verbindliche Anmeldungen für
ein Jahr könntest du sammeln? Oder meinst du wirklich, daß man bei
Glasfaserverkabelung mit einem einzigen Gerät am Übergang zu "deinem"
Kupferkabel den ganzen Anschlußbereich erreicht?
Gruß Lars
> BTW: In einer anderen NG habe ich mal folgendes gelesen:
> "1. Auf der gegenueberliegenden Strassenseite meiner Wohnung steht ein
> grauer Kasten mit dem Aufdruck "Siemens FastLink". Weisst du was das
> ist? Das ist ein OPAL-DSL-Wandler.
Das ist FastLink sicherlich nicht.
> Mit anderen Worten: Die andere Strassenseite HAT DSL. Trotz Glas!"
>
> Also ist sowas dann sozusagen dann möglich, anhand so eines Kastens DSL
> zu bekommen?
Das Problem ist nicht die Glasfaser. Letztendlich wir irgendwann immer
auf einer Kupferdoppelader umgesetzt. Das Problem ist, daß ein solcher
"grauer kasten" am Straßenrand
1. in der Regel nicht sehr viel Platz bietet, um dort noch einen Mini-DSLAM
unterzubringen (möglich ist dies prinzipiell aber)
2. an einem solchen "grauen Kasten" nur wenige DSL-Interessenten an-
geschlossen sind, und die Telekom bei ihrer momentasnen Investitionsfreude
nicht für ein paar 1000? Elektronik verbaut, nur um dann zwei oder drei
Kunden für ca. 15?/Monat DSL zu verkaufen.
Thomas
> BTW: In einer anderen NG habe ich mal folgendes gelesen:
> "1. Auf der gegenueberliegenden Strassenseite meiner Wohnung steht
> ein grauer Kasten mit dem Aufdruck "Siemens FastLink". Weisst du was
> das ist? Das ist ein OPAL-DSL-Wandler. Mit anderen Worten: Die andere
> Strassenseite HAT DSL. Trotz Glas!"
Z.B. in Sachsen gab es Feldversuche zu dem Thema. Das Problem sind im
Moment die Kosten für den Aufbau des benötigten zweiten Netzes vom
OPAL-DSL-Wandler bis zur Vermittlungstselle.
Gruß
Olli
> Das Problem ist nicht die Glasfaser. Letztendlich wir irgendwann
> immer auf einer Kupferdoppelader umgesetzt. Das Problem ist, daß ein
> solcher "grauer kasten" am Straßenrand
>
> 1. in der Regel nicht sehr viel Platz bietet, um dort noch einen
> Mini-DSLAM unterzubringen (möglich ist dies prinzipiell aber)
> 2. an einem solchen "grauen Kasten" nur wenige DSL-Interessenten an-
> geschlossen sind, und die Telekom bei ihrer momentasnen
> Investitionsfreude nicht für ein paar 1000? Elektronik verbaut, nur
> um dann zwei oder drei Kunden für ca. 15?/Monat DSL zu verkaufen.
Du vergißt, daß OPAL nicht wie herkömmliche Gf-Technik funktioniert.
Das Problem ist schon der Weg vom ONU zur Vermittlungsstelle (und da
liegt ja das Glas).
Gruß
Olli
Seit wann kann man sich für 15 EUR einen T-DSL Anschluss schalten lassen?
Ich dachte, da kostet über 50 EUR, oder irre ich mich da?
Gruss,«
--
Robert Schlabbach
e-mail: robe...@gmx.net
Berlin, Germany
> > Macht also 8 Teilnehmer. 8 mal 15 EUR sind 120?/Monat, macht 1240
> > EUR im Jahr. Nach wie viel Jahren hat sich das wohl amortisiert?
>
> Seit wann kann man sich für 15 EUR einen T-DSL Anschluss
> schalten lassen?
Die 15 Euro sind die monatlichen Entgelte.
> Ich dachte, da kostet über 50 EUR, oder irre ich mich da?
Du meinst 75 Euro Anschlussgebühr. Die sind aber nur einmalig.
S.
Oliver Demian wrote:
> Du vergißt, daß OPAL nicht wie herkömmliche Gf-Technik funktioniert.
> Das Problem ist schon der Weg vom ONU zur Vermittlungsstelle (und da
> liegt ja das Glas).
Yep; und vor allem kostet entspr. HW nicht einige 1000EUR, sonder
"etwas" mehr.... Das würde sich dann bei den Privatkunden-DSL-Preisen,
wenn nix kaputt geht, in einigen 1000 Jahren rechnen ;-)
S.
Die erforderliche Hardware kostet ja auch nur einmalig. Wenn die Telekom
dann im nächsten Jahr von jedem Kunden 100/1,16=~86 EUR bekommt, würden 8
Kunden schon mal 688 EUR in die Kasse bringen. Müssen also nur noch 8-Port
Mini-DSLAMs für ~500 EUR auf den Markt kommen... :-)
>"Kurt Guenter" <kgno...@epost.de> wrote in message
>news:aov0aq$kvi$06$1...@news.t-online.com...
>> Du meinst 75 Euro Anschlussgebühr. Die sind aber nur einmalig.
>
>Die erforderliche Hardware kostet ja auch nur einmalig. Wenn die Telekom
>dann im nächsten Jahr von jedem Kunden 100/1,16=~86 EUR bekommt, würden 8
>Kunden schon mal 688 EUR in die Kasse bringen. Müssen also nur noch 8-Port
>Mini-DSLAMs für ~500 EUR auf den Markt kommen... :-)
Deinen Satireanzeiger habe ich zwar gesehen, aber was soll's. OPAL-
Netze sind nunmal passive Netze, die ueber optische Splitter bis zu
32 ONUs bedienen. D.h. es geht *eine* Faser pro Port vom OLT ab und
wird optisch auf 32 ONUs aufgesplittet, und diese ONUs muessen sich
ihren Teil aus dem Datenstrom herausholen. Die kleinsten vorhandenen
ONUs koennen genau *2* oder *4* Tln bedienen, z.Zt. nur mit POTS oder
ISDN versteht sich. Das Problem sind also nicht irgendwelche
"Mini-DSLAMs", sondern "Mini-ONUs". Und genau da wird es so richtig
teuer pro Tln. Die Attane Kisten von Siemens helfen da auch nicht.
Um die *flaechendeckend* zu verwenden muesste man auch die ganze GF-
Infrastruktur aendern. Insofern stimmt deine Kalkulation nicht so
ganz.
Du verwirrst mich langsam. Ich weiss doch schon gar nicht mehr, wen
ich noch missionieren muss, und wen nicht. ;-)
Glaube mir einfach mal 2 Dinge. Nummer 1, ich kann lesen. In sofern
ist mir dein Satz "Du weisst auch was so etwas kostet (mal abgesehen
das es so direkt nicht geht)?" nicht verborgen geblieben. In Folge
habe ich mich auschliesslich auf die Kostenseite "gestuerzt". Dass es
"indirekt" aber doch geht, und das ist meine Nummer 2 hier, das weiss
zumindest ich. Dazu habe ich auch schon einiges geschrieben.
Allerdings habe ich "die Nummer 2" auch schon mal durchgerechnet. Und
auch da kommt man um die Kostenfrage nicht herum.
> Laut "T" liegt mein Anschlußbereich an Glasfaser. Ins Haus kommen 100%ig
> Kupferkabel, an denen auch die Telefone angeschloßen sind. Alles Altbau
> mit teilweise Häusern um 1950 gebaut.
Dann hast du wahrscheinlich Glasfaser von der Vst bis zum KVz
(Strassenverteiler). Ab da liegen dann wieder Kupferkabel. Für DSL
brauchst du aber Kupfer vom DSLAM bis zu dir ins Haus. Da der DSLAM in
der Vst steht ist dies bei dir nicht möglich.
> Wäre es möglich durch einen DSLAM in der Vermittlungstelle, in meinem
> Anschlußbereich ADSL zu erhalten?
Nein. Siehe oben. Du hast auf einem Teilstück DSLAM - Haus Glasfaer liegen.
> Würde ein DSLAM auch in einen solchen Verteilerkasten reinpassen?
Die Standart DSLAMs nicht und ausserdem hängt das davon ab, wieviel
anderes Equipment schon im KVz verbaut ist. Meines Wissens nach gibt es
da zwar welche, die werden bei der DTAG aus Kostengründen jedoch nicht
eingesetzt. Du müsstet dann ja DSLAMs in jedem KVz installieren anstatt
in nur einer Vst. Das rechnet sich bei den 12,99 Euro Grundgebühr nicht.
--
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Nelling
FWIW, genau diese Netzstruktur (APONs = ATM Passive Optical Networks) ist
für VDSL geplant. VDSL-DSLAMs, und insbesondere der angedachte "VDSL
Brick", sind die genannten "Mini-DSLAMs". Billiger wird das Zeugs schon
noch mit der Zeit...
Wieso soll das ein Problem sein? Ist so in den meisten Orstnetzen mit
mehreren ASBs. So auch bei uns. Da steht die ONU mit den SU eben in
dem Gebäude, wo früher die EMD-Wähler sich fleissig drehten. Diese ONU
(pder APE) ist (vermutlich) per Glas an die einzige VSt im ONetz
angebunden. Die DSLAMs stehen dann in der APE, wo es ja noch immer
einen HVt gibt.
Guts Nächtle
Markus
--
An alle Empfindlichen: Ich setze
bei Ironie nicht jedesmal Emoticons/Tags
Du meinst die SUs, die von der ONU bedient werden. Die SU stellen die
Schnittstelle Glas <-> Kuper dar. War mal ein interessanter Artikel in
den Unterrichtsblättern dazu.
************************************************************************
Sei sie auch morgen wieder wieder dabei, wenn es heißt "Markus Gohl
erklärt die Technik der Telekom" :-)
************************************************************************
Gruß
Frank
Also, deinen Einwand verstehe ich jetzt nicht. :-)) War doch alles
richtig.
>>ihren Teil aus dem Datenstrom herausholen. Die kleinsten vorhandenen
>>ONUs koennen genau *2* oder *4* Tln bedienen, z.Zt. nur mit POTS oder
>
>Du meinst die SUs, die von der ONU bedient werden. Die SU stellen die
>Schnittstelle Glas <-> Kuper dar. War mal ein interessanter Artikel in
>den Unterrichtsblättern dazu.
Ne ne, ich meine schon "Optical Network Units", mit GF-Anbindung zum
OLT im "Amt" und 2 oder 4 "Blech-SSt" zum Tln. Service Units sind die
Teile eines Tln-Zugangssystems, die eben die Dienste-SSt bereitstel-
len. Jede Kiste hat nunmal Leitungs-SSt (opt. oder Blech) die sich auf
einer Line Unit befinden, einen Zentralen Teil fuer Signalverarbei-
tung, Signalisierung, Stromversorgung etc. (nach der Nomenklatur waere
das dann die Central Unit) und natuerlich noch die SSt-Baugruppen zum
Tln. Das ist unabhaengig davon, ob der Host jetzt OLT, DSLAM, APE oder
FSAN heisst oder ob beim Tln eine ONU, eine ENU, ein AslMux oder
sonstwas sitzt und auch unabhaengig davon, ob dazwischen geleuchtet
oder geheizt wird.
>> wird optisch auf 32 ONUs aufgesplittet, und diese ONUs muessen sich
>> ihren Teil aus dem Datenstrom herausholen. Die kleinsten vorhandenen
>> ONUs koennen genau *2* oder *4* Tln bedienen, z.Zt. nur mit POTS oder
>> ISDN versteht sich. Das Problem sind also nicht irgendwelche
>> "Mini-DSLAMs", sondern "Mini-ONUs". Und genau da wird es so richtig
>> teuer pro Tln.
>FWIW, genau diese Netzstruktur (APONs = ATM Passive Optical Networks) ist
>für VDSL geplant. VDSL-DSLAMs, und insbesondere der angedachte "VDSL
>Brick", sind die genannten "Mini-DSLAMs".
APONs sind nur eine Moeglichkeit xDSL zu verteilen. Man spart bei
einem 1:32 System halt gleich 31 optische Sender- und Empfaenger
ein. Bei mal angenommenen 256 ONUs pro OLT verbaut man dann eben
nur 8 und nicht 256 davon. Fuer die bricks spricht vor allem die
kurze Reichweite von VDSL. Die koennen leichter unterirdisch oder
in vorhandene KVzs oder auch Keller integriert werden. Aber eine
Sromversorgung brauchen die trotzdem noch und wenn an diese "stra-
tegischen" Punkte dann erst noch die GF vom Host und die CuDA zum
Teilnehmer gelegt werden muessen ...
>Billiger wird das Zeugs schon noch mit der Zeit...
Tja, leider ;-) Nur Momentan reden wir noch vom altmodischen ADSL
over Voice oder S(H)DSL und von einer bestehenden Infrastruktur, die
man nicht so einfach aufgibt.
> >************************************************************************
> >Sei sie auch morgen wieder wieder dabei, wenn es heißt "Markus Gohl
> >erklärt die Technik der Telekom" :-)
> >************************************************************************
>
>
> Also, deinen Einwand verstehe ich jetzt nicht. :-)) War doch alles
> richtig.
Also ehrlich gesagt von deinen Fachbegriffen hab ich nur einen einzigen
verstanden...
Gruß
Frank
> Die Standart DSLAMs nicht und ausserdem hängt das davon ab, wieviel
> anderes Equipment schon im KVz verbaut ist. Meines Wissens nach gibt
> es da zwar welche, die werden bei der DTAG aus Kostengründen jedoch
> nicht eingesetzt. Du müsstet dann ja DSLAMs in jedem KVz
> installieren anstatt in nur einer Vst. Das rechnet sich bei den
> 12,99 Euro Grundgebühr nicht.
Und dann die hochbitratige Grundleitung vom DSLAM zur VSt, ....
Gruß
Olli
> >Du vergißt, daß OPAL nicht wie herkömmliche Gf-Technik funktioniert.
> >Das Problem ist schon der Weg vom ONU zur Vermittlungsstelle (und da
> >liegt ja das Glas).
>
> Wieso soll das ein Problem sein? Ist so in den meisten Orstnetzen mit
> mehreren ASBs. So auch bei uns. Da steht die ONU mit den SU eben in
> dem Gebäude, wo früher die EMD-Wähler sich fleissig drehten. Diese
> ONU (pder APE) ist (vermutlich) per Glas an die einzige VSt im ONetz
> angebunden. Die DSLAMs stehen dann in der APE, wo es ja noch immer
> einen HVt gibt.
OPAL-INDOOR, schön das es das gibt. Und was machst Du mit der weit
verbreiterten Outdoor-Variante, ONU im KVZ-Gehäuse, SU teilweise in den
Kellern? Ich bin immer begeistert, wenn ich höre "Bei uns läuft OPAL
ohne Probleme" und wenn man genau hinschaut, sind es die Indoor-
Varianten. Bei uns steigen regelmäßig im Sommer die ONU's wegen
Überhitzung aus, ganz zu schweigen von der fehlenden
Notstromversorgung.
Gruß
Olli
> Also ehrlich gesagt von deinen Fachbegriffen hab ich nur einen
> einzigen verstanden...
welchen ;-)
Gruß
Olli
>OPAL-INDOOR, schön das es das gibt. Und was machst Du mit der weit
>verbreiterten Outdoor-Variante, ONU im KVZ-Gehäuse, SU teilweise in den
Die Ergänzung mit Indoor habe ich vergessen. Tschuldigung. Aber ob die
Outdoor-Variante weiter verbreitet ist, wage ich mal zu bezweifeln. In
den neuen Bundesländern vielleicht. In den alten aber nicht.
>Kellern? Ich bin immer begeistert, wenn ich höre "Bei uns läuft OPAL
>ohne Probleme" und wenn man genau hinschaut, sind es die Indoor-
>Varianten. Bei uns steigen regelmäßig im Sommer die ONU's wegen
In der Regel wissen die Indoor-Kunden gar nichts von OPAL (HYTAS).
>Überhitzung aus, ganz zu schweigen von der fehlenden
>Notstromversorgung.
Das stelle ich mir allerdings als sehr ätzend vor. Wenn sie wenigstens
BTS-outdoor-Schränke verwenden würden. Die haben Wärmetausche
eingebaut. Haben diese KVz-Gehäuse keine Lüfter?
>Also ehrlich gesagt von deinen Fachbegriffen hab ich nur einen einzigen
>verstanden...
Tschuldigung:
>Wieso soll das ein Problem sein? Ist so in den meisten Orstnetzen mit
>mehreren ASBs. So auch bei uns. Da steht die ONU mit den SU eben in
>dem Gebäude, wo früher die EMD-Wähler sich fleissig drehten. Diese ONU
>(pder APE) ist (vermutlich) per Glas an die einzige VSt im ONetz
>angebunden. Die DSLAMs stehen dann in der APE, wo es ja noch immer
>einen HVt gibt.
ASB = Anschlussbereich
ONU = optical network unit
SU = service unit
EMD = Edelmetalldrehwähler
APE = abgesetzte Peripherieeinheit
VSt = Vermittlungsstelle
ONetz = Ortsnetz (keine offizielle Abk.)
Abk. = Abkürzung
DSLAM = äääh
HVt = Hauptverteiler
Wenns noch Fragen gibt - einfach melden.
Okay, dann wäre das geklärt.
Guts Nächtle und Gruß
Dort wo es bei uns Opal gibt, ist alles Outdoor (alte BL). So selten ist das
gar nicht mal.
> Das stelle ich mir allerdings als sehr ätzend vor. Wenn sie wenigstens
> BTS-outdoor-Schränke verwenden würden. Die haben Wärmetausche
> eingebaut. Haben diese KVz-Gehäuse keine Lüfter?
>
Nope, nix mit lüfter, aber ich hab auch noch nichts von Hitzeproblemen
gehört.
> Haben diese KVz-Gehäuse keine Lüfter?
Wenn es hoch kommt, haben Sie die BK-KVz-Gehäuse genommen, mit den
Lüftungsschlitzen, aber keine aktive Belüftung.
Gruß
Olli
DSLAM = Digital Subscriber Line Access Multiplexer
HTH (= Hope this helps)
Bernd
------------------------------------------------
Bernd Hoffmann SIEMENS AG ICN AS BA D14
Tel. : ++49-89-722-41530
Fax : ++49-89-722-47196
Email: Bernd-H...@siemens.com
Perfekt! Ich danke Dir.
Guts Nächtle und Gruß
Ja? Sind das alles Großstädte?
> >Dort wo es bei uns Opal gibt, ist alles Outdoor (alte BL). So
> >selten ist das gar nicht mal.
>
> Ja? Sind das alles Großstädte?
Nein, sowohl Großstädte als auch plattes Land. Auf dem Land gibt es
sogar noch eine (unmögliche) Schaltung: ISDN-SU im Corb (KVz-Gehäuse)
und dann 4-Adrig (So-Bus) zum Kunden!
Gruß
Olli
Nicht wirklich. Das ist ja totaler Schwachsinn. Bei Kabelfehlern, bzw.
InHouse-Fehlern darf man dann ja wie ein bekloppter prüfen.
Dass kann ich nicht glauben. So eine SU gibt es tatsächlich. Aber
dabei verschenkt man doch 2 Adern.
> >Wieso soll das ein Problem sein? Ist so in den meisten Orstnetzen mit
> >mehreren ASBs. So auch bei uns. Da steht die ONU mit den SU eben in
> >dem Gebäude, wo früher die EMD-Wähler sich fleissig drehten. Diese ONU
> >(pder APE) ist (vermutlich) per Glas an die einzige VSt im ONetz
> >angebunden. Die DSLAMs stehen dann in der APE, wo es ja noch immer
> >einen HVt gibt.
>
>
> ASB = Anschlussbereich
> ONU = optical network unit
> SU = service unit
> EMD = Edelmetalldrehwähler
> APE = abgesetzte Peripherieeinheit
> VSt = Vermittlungsstelle
> ONetz = Ortsnetz (keine offizielle Abk.)
> Abk. = Abkürzung
> DSLAM = äääh
> HVt = Hauptverteiler
aha, vieleden Dank :-)!
Gruß
Frank
Nicht nur das, eigentlich ist ja das NT der Übergabepunkt zum Kunden,
nur hier? Ich hätt es auch nicht geglaubt, wenn es nicht in meinem
eigenen Bereich wäre.
Gruß
Olli
Oh, sie haben einen Kabelfehler, da muss erst unser Baubezirk raus und das
Kabel reparieren.
Kostet so 2000? *lol*
Das wird wohl über eine "Monopol-IAE" laufen.
Ich stelle mir das mal gerade vor:
Firmenkunde mit 5 BaAs, macht schon mal gleich 20DA.
Das hat aber auch nen Vorteil: Anstelle von 5 NTs hat er nun 5/3 IAEs.
Greuß,
Björn
> Ich stelle mir das mal gerade vor:
> Firmenkunde mit 5 BaAs, macht schon mal gleich 20DA.
> Das hat aber auch nen Vorteil: Anstelle von 5 NTs hat er nun 5/3
> IAEs.
Es ist in einer Einfamilienhausgegend...
Gruß
Olli
Egal, trotzdem Telekomisch.
Gruß,
Björn