Heinz-Mario Frühbeis schrieb am Mi 16.09.2015 11:34:31 +0200:
> Ja, aber "muss" es sich schon erahnen, daß man ein Konto anlegt _und_
> 'ne Mailbox, denn mE macht es absolut keinen Sinn, daß alles in _einen_
> Ordner wandert...
Man kann bei Bedarf weitere Ordner anlegen und neu eingehende E-Mails
durch frei zu definierende Filterregeln automatisiert verschieben,
kopieren oder löschen oder was auch immer...
> Und ja, es ist schon was anderes, wenn man jeden "Schnurz" selber
> erledigen "muss". Da "muss" man sich ein gewisses Wissen aneignen und
> sich dran gewöhnen wollen.
Ja, Spaß machen muss es schon - da hab' ich bei Dir keine Zweifel :-)
> Übrigens hat mich eigentlich[TM] an MS nie diese "One creation for all
> users" gestört, [...]
Mich auch nicht. Aber etwas Nachdenken sollte man vielleicht schon :-)
zum Beispiel:
https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_90.htm
> [...] daß ich nach GNU/Linux gewechselt bin hat andere Gründe.
Manchen Linux-Usern wird mitunter unterstellt, sie wollten sich nur mit
ihrem "elitären Gehabe" - vielleicht aus Geltungssucht - vom Rest der
Masse aller Lemminge abheben. Wenn man sich als Privatanwender etwas
mit Linux auseinandersetzt, ist das aber nach meiner Erfahrung mit
harter Arbeit verbunden, und auch mit so manchem Frustrationserlebnis.
Das Gute:
- Es geht vielen so, Linux entwickelt sich transparent und im Netz
findet man so fast immer gute Hilfen...
- In Puncto Hardware-Erkennung hat sich in den letzten Jahren in der
Linux-Welt viel getan...
- Es gibt inzwischen sogar Linux-Betriebssysteme, die sind in Puncto
automatischer Hardware-Erkennung, automatischer
Betriebssystem-Updates und automatischer Programm-Updates als "Rolling
Release Development Model" technisch wirklich so ausgereift, dass sie
sich m.E. sogar mit Windows messen können.
So hat man dann automatisch nicht immer nur ein aktuelles
Betriebssystem, sondern auch immer das aktuellste Claws-Mail,
einschließlich Clawsker - ohne sich im einzelnen um die notwendigen
Dependencies oder Update-Termine kümmern zu müssen. Auch das
Reinstallieren beim Erscheinen bestimmter Release-Versionen wie etwa
bei Ubuntu oder Mint entfällt komplett.
zum Beispiel:
http://www.manjaro-linux.de/
Die Hoffnung:
Mögen sich diese Linux-Betriebssysteme auch in der Zukunft ihre
Unabhängigkeit erhalten, und den Versuchungen einer Kommerzialisierung
widerstehen.
Gruß, Gunter