Ab und zu gibt es Seiten, auf denen man z. B. Software per Download
kaufen m�chte und die, anscheinend abh�ngig von der eigenen IP,
entweder Preise in Euro oder z. B. in US$ angeben - und da ist oft der
Dollar Preis trotz eventuelles Kreditkartengeb�hren merklich g�nstiger
als der Euro Preis.
Nur kann man sich eben oft nicht aussuchen, zu welchem Preis man
kaufen will - doof, das.
Akuelles Beispiel:
http://www.portraitprofessional.com/buy/ppstudio.php
Preis 89,95 Euro - und wenn man �ber einen anoymen Proxy wie
anonymouse geht, wird einem das Produkt f�r 99,95 $ angeboten. Nur
kann man dar�ber keine SSL machen zum Bezahlen vie PayPal etc. Und
wenn, k�nnte der Anonymierer dann ja die Daten mitlesen - auch doof.
Ich mache mir da zwar wenig Hoffnung, aber gibt es in solchen F�llen
vielleicht sonst noch einen Trick, wie man sein Herkunftsland
verschleiern kann?
Gr��e
woffi
Das geht zum Beispiel mit einer VPN-Verbindung in ein entsprechendes
Drittland, von wo dann entweder die echte Session l�uft, oder aber
erstmals erkennbar nach drau�en dringt. Du k�nntest es hierf�r z.B. mit
TOR versuchen, und hoffen, dass dein sichtbares Gateway in den USA steht.
Tobias
> Du k�nntest es hierf�r z.B. mit
> TOR versuchen, und hoffen, dass dein sichtbares Gateway in den USA steht.
Und hoffen, dass er seine Kreditkarten-Daten nicht geklaut bekommt. Nee,
solche sensiblen Dinge �ber Tor oder �ffentliche Proxies abzuwickeln,
ist nicht angeraten.
Die einfachste und kostenlose M�glichkeit an eine US-IP zu kommen, ist
Hotspotshield: http://www.hotspotshield.com
Aber auch hier gilt, dass man dem Anbieter vertrauen muss.
Die Frage ist au�erdem, ob nicht anhand der Kreditkartennummer das Land
festgestellt wird und automatisch in der entsprechenden W�hrung
abgebucht wird oder die Bestellung �berhaupt ausgef�hrt wird.
--
Gru�,
Sebastian
> Die Frage ist au�erdem, ob nicht anhand der Kreditkartennummer das Land
> festgestellt wird
bei den beiden auf der genannten Seite verwendeten Zahlungssystemen ist das
nicht der Fall.
Man k�nnte bei beiden Zahlungsystemen auch den Quelltext so manipulieren das ein
eigener Fantasiepreis f�r das Produkt eingetragen wird der nachher zu zahlen ist
- aber das will ich mal nicht empfehlen und das k�nnte jemanden im Schritt
auffallen der nach dem Zahlungsvorgang f�llig ist ;-)).
Eine andere Alternative w�re mit der Seite aus dem Google-Cache den
Bestellvorgang zu beginnen. Dort ist der Preis in Dollar hinterlegt. Allerdings
kann es dann zu Problemen mit der Card-ID des "Warenkorbs" kommen. ;-)
> und automatisch in der entsprechenden W�hrung abgebucht wird
Das halte ich f�r unwahrscheinlich.
> oder die Bestellung �berhaupt ausgef�hrt wird.
Das kann nat�rlich passieren. Wobei Worldpay an der Stelle nat�rlich f�r die
R�ckverfolgung beim H�ndler f�r die urspr�nglich vorgegebene W�hrung bl�de ist,
denn man bekommt in der Quittung nur die vom Kunden bezahlte Wahrung und den
bezahlten Betrag zur�ck (das System rechnet entsprechend des Tageskurses den zu
zahlenden Betrag in die f�r den H�ndler verf�gbaren W�hrungen bei den einzelnen
Kartenarten um und bietet diese verschiedenen W�hrungen auch dem Kunden an).
Bye Kai
Das sehen die hier ein bisschen anders.
http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macosx/10638005
Keine Ahnung, ob da was dran ist. Hat meinen Drang f�r Experimente
allerdings wieder gez�gelt. ;-)
gru�
der micha
Nein, wenn das SSL-Server-Zertifikat stimmt nicht (Fingerprint vorher
�ber anderen Weg besorgen und vergleichen). Wenn der Proxy entschl�sselt
und wieder verschl�sselt (ein MITM-Angriff) k�nnen sie es im Klartext
mitlesen, aber du siehst nur das SSL Zertifikat des Proxys und nicht das
des Bankservers, btw.
Thomas
Wenn https (also SSL) verwendet wird, kann ein Proxy gar nichts
mitlesen. Der sieht nur einen "CONNECT"-Request und dann die von
Endpunkt zu Endpunkt verschl�sselten Daten. Und ohne HTTPS gibt man
soundso keine kreditkartendaten oder �hnliches ein...
--
Immortality consists largely of boredom.
-- Zefrem Cochrane, "Metamorphosis", stardate 3219.8
Richtig. Der zweite Endpunkt ist aber der PC des OPs, der wahrscheinlich
per GeoIP daran gehindert wird, an die g�nstigeren US-Preise zu kommen.
GOTO 10...
HTH,
Sebastian
Deshalb ja die Verwendung eines Proxies ...
hp
Das ist zwar doof, aber die müssen halt so handeln, sonst kommt die EU
und danach Deutschland und hauen die Firma kurz und klein (ach ja und
Dich hauen die danach auch noch ^^). Naja sofern die das mitbekommen,
aber irgendwie wird es für Steuersünder immer schwerer in letzter Zeit
(glaube selbst Schweizer-Nummernkonten sind bei weitem nicht mehr so
sicher wie früher).
Allerdings wenn es einen wirklich sicheren Weg geben würde (was wohl nur
Wunschdenken sein wird), wäre ich auch dran interessiert - hätte in der
Vergangenheit auch einiges an Euros sparen können, wenn ich kein
Zoll/MwSt hätte zahlen müssen :)
Ciao
Sven
>
>Die einfachste und kostenlose M�glichkeit an eine US-IP zu kommen, ist
>Hotspotshield: http://www.hotspotshield.com
>Aber auch hier gilt, dass man dem Anbieter vertrauen muss.
Ich hab's jetzt, nach etwas Rumgugeln, hiermit gel�st:
GIng einfach und problemlos, ist allerdings - wenn man's �fter braucht -
nicht kostenlos.
Bye
woffi
--
Go to Heaven for the climate, Hell for the company.
- Mark Twain
>Allerdings wenn es einen wirklich sicheren Weg geben w�rde (was wohl nur
>Wunschdenken sein wird), w�re ich auch dran interessiert - h�tte in der
>Vergangenheit auch einiges an Euros sparen k�nnen, wenn ich kein
>Zoll/MwSt h�tte zahlen m�ssen :)
Siehe anderes Posting - hat ja geklappt.
Und da selbst Amazon.com damit kein Problem hat mag ich nicht glauben, dass
so ein Handel so ganz schlimm b�se ist ;)
Erstens nennt sich das nicht Zoll, sondern Einfuhrumsatzsteuer, und zweitens
erfolgt die Auslieferung von Paketen aus dem Ausland i.d.R. über das örtlich
zuständige Zollamt (das dann die Steuer einzieht), insbesondere wenn als
Absender eine gewerbliche Adresse angegeben ist. und/oder der Absender
korrekterweise das für den Export erforderliche Ausfuhrformular verwendet,
was er aber tun wird, wenn er das per Paketdienst (UPS,DHL etc.) versendet,
der ihm den Zollservice abnimmt, was dem Absender wiederum keine
Bauchschmerzen bereitet, da ja der Kunde das zahlt.
> Erstens nennt sich das nicht Zoll, sondern Einfuhrumsatzsteuer,
Auch. Die Abgaben setzen sich zusammen aus Zoll und Einfuhrumsatzsteuer.
Manche Waren, Bücher z.B., sind allerdings zollfrei (aber trotzdem
einfuhrumsatzsteuerpflichtig).
--
Gruß,
Sebastian