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Re: Postfix / Parameter delay_warning_time

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Sven Hartge

unread,
Mar 11, 2021, 10:07:19 AM3/11/21
to
Frank Graf <f.g...@firemail.de> wrote:

> gehe ich recht in der Annahme dass Postfix bei setzen des folgenden
> Parameters:

> delay_warning_time = 4h

> sowohl den Absender informiert der eine Mail direkt über einen MUA
> eingeliefert hat, als auch einen Absender dessen Mail Postfix in seiner
> Eigenschaft als Backup-MX entgegen genommen hat?

> Angenommen Postfix nimmt als Backup-MX Mails an, und kann sie wegen
> Ausfall des primären MX nicht zustellen, dann würde er die Absender
> informieren?

> Ich denke wegen:

> "Cloud Computing: 3,6 Millionen Webseiten nach Brand bei OVH offline"

> https://glm.io/154844?t

> darüber nach einen Backup-MX einzurichten. Nein, ich bin nicht betroffen
> von dem aktuellen Brand.

Bei einem Backup-MX in der heutigen Zeit sollte man vor allem beachten,
das dieser unabhängig vom Haupt-MX auch alle existierenden Mail-Adressen
kennt und nicht-existierende ablehnen kann.

Es ist nämlich immer noch eine durchaus beliebte Taktik den SPAM beim
Backup-MX einzuliefern in der Hoffnung, das dieser weder einen aktiven
SPAM-Erkenner noch eine User-Datenbank hat und einfach alles annimmt und
dann später an den Haupt-MX zustellt. Und dieser vertraut natürlich dem
Backup-MX und nimmt die Mails an.

Wenn man nun auf dem Haupt-MX einen SPAM-Filter mit sofortiger Ablehnung
aktiv hat, so erzeugt man plötzlich Late-Bounces vom Backup-MX und
belästigt dann plötzlich Dritte, deren Absender mißbraucht worden ist.

Was am Ende also bedeutet, dass du irgendwie den Backup-MX möglichst
identisch zum Haupt-MX einrichten musst, inklusive Benutzer-Daten und
SPAM-Filter.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Tim Ritberg

unread,
Mar 11, 2021, 10:43:59 AM3/11/21
to
Am 11.03.21 um 16:07 schrieb Sven Hartge:
>
>
> Bei einem Backup-MX in der heutigen Zeit sollte man vor allem beachten,
> das dieser unabhängig vom Haupt-MX auch alle existierenden Mail-Adressen
> kennt und nicht-existierende ablehnen kann.
>
Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch. Beide Mxer sollten aber
die gleiche Prio haben, damit der Backup-MX auch mal Post bekommt und so
seine Negativ-DB gefüttert wird.

Tim

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Mar 11, 2021, 6:51:25 PM3/11/21
to
Marcus Jodorf <tr...@killfile.de> wrote:

>> Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch.
>
> Weniger. Das muß genauso konfiguriert werden, wie die meisten anderen
> Sachen auch. Und das ist - auch wenn postfix das noch verhältnismäßig
> gut macht - natürlich insgesamt eine wackeligere Angelegenheit als eine
> ordentliche Userdb/recipient-list.

Solange beide laufen, kann der Backup-Postfix nicht den Master-Postfix
in Echtzeit fragen, ob ein Account existiert oder nicht? Dadurch könnte
der Backup zumindest teilweise bewusst "dumm" bleiben.

Für die kurze Zeit, wo der Master mal ausfallen sollte, nimmt der
Backup halt zwangsweise alles an, davon geht die Welt nicht unter,
sollte hoffentlich die Ausnahme bleiben.

> Überhaupt benötigen die meisten Leute keinen backup mx - und auch wenn
> sie das (noch) nicht wissen, wollen sie auch gar keinen.

Warum benötigen die meisten Leute keinen Backup-MX?

Grüße, Andreas

Bastian Blank

unread,
Mar 12, 2021, 2:26:16 AM3/12/21
to
Tim Ritberg wrote:
> Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch. Beide Mxer sollten aber
> die gleiche Prio haben, damit der Backup-MX auch mal Post bekommt und so
> seine Negativ-DB gefüttert wird.

Du meinst "recipient verification"? Das erfüllt nicht ganz die Forderung
nach "unabhängig nutzbar".

Bastian

Paul Muster

unread,
Mar 12, 2021, 5:42:03 AM3/12/21
to
Macht es für einen einliefernden Mailserver einen Unterschied, ob er a)
gar keinen MX erreicht oder b) von einem Backup-MX, der aktuell den
primären MX nicht erreichen und somit den Empfänger nicht verifizieren
kann, mit z.B. "451 Temporary local problem - please try later" (oder so
ähnlich) vertröstet wird?
Meiner Meinung nach nicht, somit ist ein Backup-MX nur mit eigener Kopie
der Nutzerdatenbank brauchbar. Denn nur dann kann er E-Mails für
vorhandene Empfänger annehmen und andere abweisen.


Nächste Hürde: Die benutzerspezifische Bayes-Datenbank am Backup-MX
vorhalten bzw. zwischen mehreren primary MX synchronisieren.


mfG Paul

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Mar 12, 2021, 6:08:48 AM3/12/21
to
Marcus Jodorf <tr...@killfile.de> wrote:

>> Solange beide laufen, kann der Backup-Postfix nicht den Master-Postfix
>> in Echtzeit fragen, ob ein Account existiert oder nicht?
>
> Doch genau das kann er. Entspechend konfiguriert kann er das auch
> persistent lokal cachen.

Prima, das ist doch zumindest eine Möglichkeit des Betriebs.
(Muss ja nicht jeder so machen, aber ist eine valide Option.)

>> Dadurch könnte der Backup zumindest teilweise bewusst "dumm" bleiben.
>
> Das braucht ein paar Zeilen Konfiguration. Aber es ist meistens auch
> wieder nicht so wesentlich mehr Arbeit, für eine vernünftige
> recipient-list zu sorgen.

Wenn es nur um die Haupt-User an sich ginge, wäre das machbar,
aber ich kenne Mailserver so, dass dort oft ein gigantischer
Zoo an Aliases, Weiterleitungsregeln und sonstigen Sonderlocken
existiert, und das möchte man eigentlich nicht doppelt verwalten.

>>> Überhaupt benötigen die meisten Leute keinen backup mx - und auch
>>> wenn sie das (noch) nicht wissen, wollen sie auch gar keinen.
>>
>> Warum benötigen die meisten Leute keinen Backup-MX?
>
> Siehe u.a. parallele Antwort auf Ursprungsposting.

Okay, war viel Text, habe ich gelesen.

Kurz und knapp, ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass Absender
zuverlässig eine Zustellung wiederholen. Wahlweise wird die Mail
"nur" verworfen. Oder mit etwas Pech wird man als Empfänger gleich
dauerhaft gelöscht. Selbst wenn es eine Wiederholung gibt, wie
lange dauert sie an? Fällt der Mailserver nachts aus, ist bis zum
Morgen für mehrere Stunden Schicht im Schacht, bis dahin hat die
Gegenseite bereits aufgegeben.

Was soll jemand, der vielleicht viel Mail verschickt (z.B.
ganz banal Mailinglisten) auch anderes machen? Wenn man da
auf jede Gegenseite ewig Rücksicht nimmt, hat mein schnell
eine Monster-Queue, die man nicht mehr abarbeiten kann.

Backup-MX halte ich für unverzichtbar, wenn einem der Empfang
von Mail wichtig ist. Was man kriegen kann, nimmt man sofort ab,
damit hat man es und ist nicht mehr auf die Gegenseite angewiesen.

Ja, man hat dadurch rechtlich eine Situation erzeugt, dass man
die Mail gewissermassen "empfangen" hat. Aber man hätte sie ja
unter normalen Umständen ebenfalls angenommen. Man sollte halt
jetzt nicht ewig bummeln mit der Reparatur seines Mailservers,
aber wenn das Ding so kaputt ist, dass man selbst bei maximaler
Arbeitskraft Wochen oder Monate für die Reparatur benötigt,
ist das vor Gericht üblicherweise anrechenbar. Das ist aber so
eine merkwürdige Extrembetrachtung. Für wen das tatsächlich im
Alltag ein existenzbedrohendes Dilemma ist, der betreibt eben
keinen Backup MX, sondern lässt lieber Mail wegwerfen. Aber das
halte ich nicht für den Normalfall.

Grüße, Andreas

Tim Ritberg

unread,
Mar 12, 2021, 7:45:47 AM3/12/21
to
Am 12.03.21 um 11:30 schrieb Paul Muster:

>
> Macht es für einen einliefernden Mailserver einen Unterschied, ob er a)
> gar keinen MX erreicht oder b) von einem Backup-MX, der aktuell den
> primären MX nicht erreichen und somit den Empfänger nicht verifizieren
> kann, mit z.B. "451 Temporary local problem - please try later" (oder so
> ähnlich) vertröstet wird?
nein. oh moment doch, Exchange mit kaputten Ego vielleicht :-P

> Meiner Meinung nach nicht, somit ist ein Backup-MX nur mit eigener Kopie
> der Nutzerdatenbank brauchbar. Denn nur dann kann er E-Mails für
> vorhandene Empfänger annehmen und andere abweisen
richtig bzw s.o. mein Posting oben.

Tim

Paul Muster

unread,
Mar 12, 2021, 8:22:04 AM3/12/21
to
Am 12.03.2021 um 13:45 schrieb Tim Ritberg:
> Am 12.03.21 um 11:30 schrieb Paul Muster:

>> Meiner Meinung nach nicht, somit ist ein Backup-MX nur mit eigener
>> Kopie der Nutzerdatenbank brauchbar. Denn nur dann kann er E-Mails für
>> vorhandene Empfänger annehmen und andere abweisen

> richtig bzw s.o. mein Posting oben.

Das Posting, in dem du behauptest, Postfix mache das (den Abgleich von
gültigen Zieladressen) "mehr oder weniger automatisch", was aber ganz
einfach falsch ist, weil Postfix da natürlich genau garnichts
automatisch macht?


mfG Paul

Tim Ritberg

unread,
Mar 12, 2021, 8:56:46 AM3/12/21
to
Am 12.03.21 um 14:19 schrieb Paul Muster:
>
> Das Posting, in dem du behauptest, Postfix mache das (den Abgleich von
> gültigen Zieladressen) "mehr oder weniger automatisch", was aber ganz
> einfach falsch ist, weil Postfix da natürlich genau garnichts
> automatisch macht?

Nö, das ist nicht falsch und scheinbar hast du die nicht richtig mit
Postfix beschäftigt.
Es merkt sich standardmäßig 3 Tage lang, welche Adressen nicht existieren.

Tim

Arno Welzel

unread,
Mar 13, 2021, 10:56:07 PM3/13/21
to
Frank Graf:

[...]
> Leider verursachen die Spam-Bekämpfungsmaßnahmen der Mailprovider immer
> wieder Kollateralschäden. Habe auch schon negative Erfahrungen sammeln
> dürfen. Da ist ein eigener Mailserver vorteilhaft. Das ist natürlich für
> wenige eine Option. Aktuell wieder:
>
> "Spam: GMX- und Web.de-Kunden erhalten wichtige Mails nicht"
>
> https://glm.io/154910?t

Ah - GMX und Web.de sind jetzt da, wo Microsoft schon seit Jahren ist.
Deren Server schmeißen auch etliche Mails einfach weg, wenn denen die
Server nicht passen. Dummerweise so, dass weder der Absender noch der
Empfänger davon informiert werden.



--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Paul Muster

unread,
Mar 15, 2021, 1:02:03 PM3/15/21
to
Am 14.03.2021 um 04:56 schrieb Arno Welzel:
> Frank Graf:
Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist
Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer:

https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html

-----

*Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses*

(1) Wer unbefugt einer anderen Person eine Mitteilung über Tatsachen
macht, die dem Post- oder Fernmeldegeheimnis unterliegen und die ihm als
Inhaber oder Beschäftigtem eines Unternehmens bekanntgeworden sind, das
geschäftsmäßig Post- oder Telekommunikationsdienste erbringt, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer als Inhaber oder Beschäftigter eines in
Absatz 1 bezeichneten Unternehmens unbefugt
1. eine Sendung, die einem solchen Unternehmen zur Übermittlung
anvertraut worden und verschlossen ist, öffnet oder sich von ihrem
Inhalt ohne Öffnung des Verschlusses unter Anwendung technischer Mittel
Kenntnis verschafft,
2. eine einem solchen Unternehmen zur Übermittlung anvertraute Sendung
unterdrückt oder
3. eine der in Absatz 1 oder in Nummer 1 oder 2 bezeichneten
Handlungen gestattet oder fördert.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Personen, die
1. Aufgaben der Aufsicht über ein in Absatz 1 bezeichnetes Unternehmen
wahrnehmen,
2. von einem solchen Unternehmen oder mit dessen Ermächtigung mit dem
Erbringen von Post- oder Telekommunikationsdiensten betraut sind oder
3. mit der Herstellung einer dem Betrieb eines solchen Unternehmens
dienenden Anlage oder mit Arbeiten daran betraut sind.

[...]

-----


mfG Paul

Tim Ritberg

unread,
Mar 15, 2021, 1:23:15 PM3/15/21
to
Am 15.03.21 um 17:45 schrieb Paul Muster:

> Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist
> Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer:
>
> https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html
>


Wirklich kein Bounce?

Tim


Paul Muster

unread,
Mar 15, 2021, 2:02:04 PM3/15/21
to
Was du fragen wollen?


mfG Paul

Arno Welzel

unread,
Mar 16, 2021, 10:08:30 AM3/16/21
to
Paul Muster:

> Am 14.03.2021 um 04:56 schrieb Arno Welzel:
>> Frank Graf:
>
>>> Leider verursachen die Spam-Bekämpfungsmaßnahmen der Mailprovider immer
>>> wieder Kollateralschäden. Habe auch schon negative Erfahrungen sammeln
>>> dürfen. Da ist ein eigener Mailserver vorteilhaft. Das ist natürlich für
>>> wenige eine Option. Aktuell wieder:
>>>
>>> "Spam: GMX- und Web.de-Kunden erhalten wichtige Mails nicht"
>>>
>>> https://glm.io/154910?t
>>
>> Ah - GMX und Web.de sind jetzt da, wo Microsoft schon seit Jahren ist.
>> Deren Server schmeißen auch etliche Mails einfach weg, wenn denen die
>> Server nicht passen. Dummerweise so, dass weder der Absender noch der
>> Empfänger davon informiert werden.
>
> Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist
> Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer:
>
> https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html

Das müsste halt auch jemand einklagen.

Aber ich kann das jederzeit live demonstrieren. Ich habe einen
Mailaccount auf meinem eigenen Server, dessen Mails bei Microsoft
einfach nie auftauchen. Sie landen auch nicht im Spamtilter und es gibt
auch keine Fehlermeldung beim Zustellversuch, sondern werden einfach
veworfen.

Das Thema ist auch wirklich nicht neu, z.B. bei Netcup, wo etliche
Kunden davon betroffen sind:

<https://forum.netcup.de/anwendung/imap-pop3/9564-emails-an-microsoft-accounts-kommen-nicht-an/>

<https://forum.netcup.de/administration-eines-server-vserver/vserver-server-kvm-server/12992-microsoft-und-dessen-transparenz-in-bezug-dessen-mailserver/?pageNo=2>

Nur deshalb nutze ich Mailjet als Relay für Domains, die bie Microsoft
liegen, denn damit kommen die Mails immer zuverlässig an.

Eine Klage anzustrengen die Microsoft dazu verurteilt, E-Mails entweder
anzunehmen und dann maximal in einen Spam-Ordner zu legen oder sie aktiv
mit Fehlermeldung abzulehnen, wäre möglicherweise sogar erfolgreich.
Aber das kostet Zeit und Geld. Die Zeit habe ich dafür aktuell nicht,
mein Geld ist mir dafür zu schade, solange es kostenlose und sehr
günstige Dienstleister gibt, die das Problem lösen können.

Arno Welzel

unread,
Mar 16, 2021, 10:08:53 AM3/16/21
to
Tim Ritberg:
Nein, kein Bounce. Mails verschwinden einfach. Das kann ich jederzeit
live vorführen.

Tim Ritberg

unread,
Mar 16, 2021, 10:18:57 AM3/16/21
to
Am 16.03.21 um 15:08 schrieb Arno Welzel:
>> https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html
>
> Das müsste halt auch jemand einklagen.

Nö, anzeigen muss man. Den Rest macht der Staat.

Tim

Tim Ritberg

unread,
Mar 16, 2021, 10:19:36 AM3/16/21
to
Am 16.03.21 um 15:08 schrieb Arno Welzel:
>
> Nein, kein Bounce. Mails verschwinden einfach. Das kann ich jederzeit
> live vorführen.
>

Dass die so doof sind, kann ich nicht glauben. Oder war da ein
Praktikant am Werk?

Tim

Paul Muster

unread,
Mar 16, 2021, 2:02:04 PM3/16/21
to
Am 16.03.2021 um 15:08 schrieb Arno Welzel:
> Paul Muster:
>> Am 14.03.2021 um 04:56 schrieb Arno Welzel:

>>> Ah - GMX und Web.de sind jetzt da, wo Microsoft schon seit Jahren ist.
>>> Deren Server schmeißen auch etliche Mails einfach weg, wenn denen die
>>> Server nicht passen. Dummerweise so, dass weder der Absender noch der
>>> Empfänger davon informiert werden.
>>
>> Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist
>> Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer:
>>
>> https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html
>
> Das müsste halt auch jemand einklagen.
>
> Aber ich kann das jederzeit live demonstrieren. Ich habe einen
> Mailaccount auf meinem eigenen Server, dessen Mails bei Microsoft
> einfach nie auftauchen. Sie landen auch nicht im Spamtilter und es gibt
> auch keine Fehlermeldung beim Zustellversuch, sondern werden einfach
> veworfen.

Ich dachte, du meinst GMX und web.de. Microsoft ist a) too big to fail
und b) für eine deutsche Staatsanwaltschaft nicht greifbar.


mfG Paul

Markus Schaaf

unread,
Mar 17, 2021, 5:39:38 AM3/17/21
to
Am 16.03.21 um 15:19 schrieb Tim Ritberg:
Machen die schon immer so. War für mich der Auslöser, einen eigenen
Mailserver aufzusetzen. Wobei ich mir gar nicht so sicher wäre, dass das
Absicht ist.
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