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[Postfix] Mail in queue wird nicht verschickt

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Magnus Warker

unread,
Nov 10, 2016, 5:55:04 PM11/10/16
to
Hallo,

was ist hier das Problem:

# postqueue -p
-Queue ID- --Size-- ----Arrival Time---- -Sender/Recipient-------
DEBA820BA0002 334 Thu Nov 10 23:41:34 root@localhost
(host mx00.emig.gmx.net[212.227.15.9] refused to talk to me: 554-gmx.net
(mxgmx001) Nemesis ESMTP Service not available 554-No SMTP service
554-Bad DNS PTR resource record. 554 For explanation visit
http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
not...@gmx.de


Danke
Magnus

Tim Ritberg

unread,
Nov 10, 2016, 6:19:08 PM11/10/16
to
really?
bitte nimm deinen Mailserver offline, für immer!

Tim

Nomen Nescio

unread,
Nov 10, 2016, 6:54:12 PM11/10/16
to
Magnus Warker <war...@mailinator.com> wrote:

> was ist hier das Problem:

Das steht doch in der verlinkten FAQ:

> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)

2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate
an independent and fully qualified domain name (Fully Qualified Domain Name
- FQDN) to your email server and enter the corresponding valid PTR-RR

10.209.214.85.in-addr.arpa domain name pointer h2629655.stratoserver.net.

Juergen P. Meier

unread,
Nov 11, 2016, 5:01:40 AM11/11/16
to
Tim Ritberg <t...@server.invalid>:
Wo ist das Problem? die IP loest auf einen Hostname auf, der wieder
auf diese IP Aufloest. Alle Standards sind erfuellt.

|10.209.214.85.in-addr.arpa. 1800 IN PTR h2629655.stratoserver.net.
|h2629655.stratoserver.net. 1800 IN A 85.214.209.10

Ich sehe nicht, was GMX da herumzukotzen haette. Ausser vielleicht
dass sie Strato-Billigheimerkunden filtern, dann ist aber die
Fehlermeldung Irrefuehrend.

Juergen P. Meier

unread,
Nov 11, 2016, 5:06:57 AM11/11/16
to
Nomen Nescio <nob...@dizum.com>:
> Magnus Warker <war...@mailinator.com> wrote:
>
>> was ist hier das Problem:
>
> Das steht doch in der verlinkten FAQ:
>
>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>
> 2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate

Und?

> an independent and fully qualified domain name (Fully Qualified Domain Name
> - FQDN) to your email server and enter the corresponding valid PTR-RR

Wenn man durch brennende Ringe springen muss, sollte man sich einen
anderen Mailprovider suchen.

Ok, GMX sollte man schon seit vielen Jahren meiden wie die Pest, aber
es gibt halt immer noch genug Masochisten da draussen, die einen guten
Maildienstleister nicht von Klaerschlamm unterscheiden koennen.

Tim Ritberg

unread,
Nov 11, 2016, 5:10:27 AM11/11/16
to
Am 11.11.2016 um 10:58 schrieb Juergen P. Meier:
>
> Wo ist das Problem? die IP loest auf einen Hostname auf, der wieder
> auf diese IP Aufloest. Alle Standards sind erfuellt.
root@localhost nach draussen mailen? Ganz tolle Idee...

Tim

Tim Ritberg

unread,
Nov 11, 2016, 5:19:25 AM11/11/16
to
Am 11.11.2016 um 11:01 schrieb Juergen P. Meier:
> Nomen Nescio <nob...@dizum.com>:
>> Magnus Warker <war...@mailinator.com> wrote:
>>
>>> was ist hier das Problem:
>>
>> Das steht doch in der verlinkten FAQ:
>>
>>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>>
>> 2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate
>
> Und?

Das ist in der Tat seltsam.
Ein Test meiner VPS von 1&1 mit dem Standardhostnamen zeigte aber keine
Fehler.

Man kann übrigens nachfragen:
http://postmaster.gmx.com/en/contact/?ip=85.214.209.10&c=rdns

Tim

Juergen P. Meier

unread,
Nov 11, 2016, 5:27:12 AM11/11/16
to
Tim Ritberg <t...@server.invalid>:
Ich dachte das ist der empfeaenger des Bounces der durch die
Fehlermeldung von GMZ ausgeloest wurde.

Tim Ritberg

unread,
Nov 11, 2016, 5:40:48 AM11/11/16
to
Nee, glaub nicht. So oder so ist @localhost bei Traffic nach aussen übel.
Aber warum hängt eine 5xx Mail in der Queue? Eigentlich hat man doch nur
Sekunden die Möglichkeit, sowas zu sehen.

Tim

Juergen Ilse

unread,
Nov 11, 2016, 7:05:15 AM11/11/16
to
Hallo,

Juergen P. Meier <nospa...@jors.net> wrote:
>>> # postqueue -p
>>> -Queue ID- --Size-- ----Arrival Time---- -Sender/Recipient-------
>>> DEBA820BA0002 334 Thu Nov 10 23:41:34 root@localhost
>>> (host mx00.emig.gmx.net[212.227.15.9] refused to talk to me: 554-gmx.net
>>> (mxgmx001) Nemesis ESMTP Service not available 554-No SMTP service
>>> 554-Bad DNS PTR resource record. 554 For explanation visit
>>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>>> not...@gmx.de
> Wo ist das Problem? die IP loest auf einen Hostname auf, der wieder
> auf diese IP Aufloest. Alle Standards sind erfuellt.

Vermutlich ist aber dieser Name nicht der Name mit dem sich der Mailserver
im HELO/EHLO meldet und gmx passt diese Unstimmigkeit nicht ...

> Ich sehe nicht, was GMX da herumzukotzen haette.

Genaugenommen ist in den standards fuer E-Mail noch nicht einmal gefordert,
dass die Pruefung, ob der Name aus der Reverse-aufloesung wiede rzur selben
IP Adresse aufgeloest werden kann erfolgreich ist ...
Aber viele Provider machen viele Pruefungen, die ihrer Meinung nach fuer
Blacklisting tauglich sind und zwingen damit ggfs. die Betreiber kleiner
Mailserver ueber so manches stoeckchen zu springen ...

Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.

Tim Ritberg

unread,
Nov 11, 2016, 7:33:34 AM11/11/16
to
Am 11.11.2016 um 13:05 schrieb Juergen Ilse:

>> Ich sehe nicht, was GMX da herumzukotzen haette.
>
> Genaugenommen ist in den standards fuer E-Mail noch nicht einmal gefordert,
> dass die Pruefung, ob der Name aus der Reverse-aufloesung wiede rzur selben
> IP Adresse aufgeloest werden kann erfolgreich ist ...
Naja RFC 1912 ...


Juergen P. Meier

unread,
Nov 11, 2016, 1:58:27 PM11/11/16
to
Juergen Ilse <il...@bajor.usenet-verwaltung.de>:
> Juergen P. Meier <nospa...@jors.net> wrote:
>>>> # postqueue -p
>>>> -Queue ID- --Size-- ----Arrival Time---- -Sender/Recipient-------
>>>> DEBA820BA0002 334 Thu Nov 10 23:41:34 root@localhost
>>>> (host mx00.emig.gmx.net[212.227.15.9] refused to talk to me: 554-gmx.net
>>>> (mxgmx001) Nemesis ESMTP Service not available 554-No SMTP service
>>>> 554-Bad DNS PTR resource record. 554 For explanation visit
>>>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>>>> not...@gmx.de
>> Wo ist das Problem? die IP loest auf einen Hostname auf, der wieder
>> auf diese IP Aufloest. Alle Standards sind erfuellt.
>
> Vermutlich ist aber dieser Name nicht der Name mit dem sich der Mailserver
> im HELO/EHLO meldet und gmx passt diese Unstimmigkeit nicht ...

Das waere dann eine Fehlkonfiguration. Man sollte sich schon mit seinem
Richtigen Namen[tm] melden, auch wenn das h24513.hoster.tld ist. Das
gilt seit laengerem bei SMTP als hoeflich.

>> Ich sehe nicht, was GMX da herumzukotzen haette.
>
> Genaugenommen ist in den standards fuer E-Mail noch nicht einmal gefordert,
> dass die Pruefung, ob der Name aus der Reverse-aufloesung wiede rzur selben
> IP Adresse aufgeloest werden kann erfolgreich ist ...

Es ist nichteinmal ein Reverse gefordert. Du darfst sogar ein IP
Literal im HELO nennen, wenn du gar keinen PTR hast.

> Aber viele Provider machen viele Pruefungen, die ihrer Meinung nach fuer
> Blacklisting tauglich sind und zwingen damit ggfs. die Betreiber kleiner
> Mailserver ueber so manches stoeckchen zu springen ...

Eben. Beim Postmaster beschweren, fertig.

Juergen P. Meier

unread,
Nov 11, 2016, 2:00:07 PM11/11/16
to
Tim Ritberg <t...@server.invalid>:
Hat fuer SMTP diesbezueglich keine Bedeutung. Guggst du STD 10.

Thomas Hochstein

unread,
Nov 12, 2016, 4:45:02 AM11/12/16
to
Juergen P. Meier schrieb:

> Nomen Nescio <nob...@dizum.com>:
>>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>>
>> 2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate
>
> Und?

Es ist dann doch eher ungewöhnlich, diesen genereischen Eintrag im
Echtbetrieb zu verwenden, wenn man weiß, was man tut. Insofern ist es
m.E. durchaus keine dumme Idee, was GMX da macht.

Unabhängig davon: es ist eben deren Policy, die vermutlich dann auch
für web.de und 1&1 gilt. Wie bei allen anderen großen Anbietern
(Google, Yahoo, ...) muss man sich dem anpassen oder kann eben deren
Kunden nicht mailen. So ist die Welt.

>> an independent and fully qualified domain name (Fully Qualified Domain Name
>> - FQDN) to your email server and enter the corresponding valid PTR-RR
>
> Wenn man durch brennende Ringe springen muss, sollte man sich einen
> anderen Mailprovider suchen.

Ich hatte es bisher für selbstverständlich gehalten, als einen der
ersten Schritte bei der Einrichtung der Maschine derselben einen
vernünftigen Namen zu geben und den auch im DNS zu verankern, aber je
nun - anderer Betreiber, andere Sitten. :)

> Ok, GMX sollte man schon seit vielen Jahren meiden wie die Pest, aber
> es gibt halt immer noch genug Masochisten da draussen, die einen guten
> Maildienstleister nicht von Klaerschlamm unterscheiden koennen.

Diese Anforderung ist deutlich weniger aufwendig als das, was anderswo
erwartet wird, Stichwort SPF, DKIM und Co.

-thh
--
Informationen rund um E-Mail und Mailserver:
<http://th-h.de/infos/email/>

Thomas Hochstein

unread,
Nov 12, 2016, 4:45:03 AM11/12/16
to
Magnus Warker schrieb:

> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
> not...@gmx.de

Eigentlich steht die Antwort doch da: der verwendete Server hat die IP
85.214.209.10, die rückwärts auf den Namen h2629655.stratoserver.net
auflöst. Das ist die generische Standardkonfiguration von Strato für
neu bereitgestellte Server.

GMX möchte von Servern in dieser Auslieferungskonfiguration aber keine
Mail annehmen, sondern erwartet, dass Du der Maschine einen Namen
gibst, bspw. meinserver.example.com, dafür sorgst, dass
meinserver.example.com auf die IP 85.214.209.10 auflöst (das
konfigurierst Du bei Deinem Nameserver(-Betreiber)) und rückwärts die
IP 85.214.209.10 wiederum auf meinserver.example.com (das kannst Du
dann bei Strato einstellen).

Tim Ritberg

unread,
Nov 12, 2016, 5:45:41 AM11/12/16
to
Am 12.11.2016 um 10:43 schrieb Thomas Hochstein:
>
> Es ist dann doch eher ungewöhnlich, diesen genereischen Eintrag im
> Echtbetrieb zu verwenden, wenn man weiß, was man tut. Insofern ist es
> m.E. durchaus keine dumme Idee, was GMX da macht.
Also ich habe schon von mehreren VPS aus Mail gemacht und den Namen nie
verändert. Das ging immer:
1Blu, Strato, 1&1

Tim

Marc Haber

unread,
Nov 13, 2016, 3:38:41 AM11/13/16
to
"Juergen P. Meier" <nospa...@jors.net> wrote:
>Ausser vielleicht
>dass sie Strato-Billigheimerkunden filtern,

Tun sie nicht.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralph Angenendt

unread,
Nov 14, 2016, 8:20:41 AM11/14/16
to
Well, Juergen P. Meier <nospa...@jors.net> wrote:
> Wo ist das Problem? die IP loest auf einen Hostname auf, der wieder
> auf diese IP Aufloest. Alle Standards sind erfuellt.
>
>|10.209.214.85.in-addr.arpa. 1800 IN PTR h2629655.stratoserver.net.
>|h2629655.stratoserver.net. 1800 IN A 85.214.209.10
>
> Ich sehe nicht, was GMX da herumzukotzen haette. Ausser vielleicht
> dass sie Strato-Billigheimerkunden filtern, dann ist aber die
> Fehlermeldung Irrefuehrend.

Wenn man mal die referenzierte Website anguckt, ist wohl das hier der
Grund:

| 2. The PTR-RRV is a generic standard entry of your provider. Please
| allocate an independent and fully qualified domain name (Fully Qualified
| Domain Name - FQDN) to your email server and enter the corresponding
| valid PTR-RR.

Und ja, das ist kompletter Unfug, aber wenn GMX keine Mails haben will,
dann ist das wohl so.

Ralph
--
His goal in life was to be an echo

Juergen P. Meier

unread,
Nov 14, 2016, 9:22:42 AM11/14/16
to
Thomas Hochstein <t...@inter.net>:
> Juergen P. Meier schrieb:
>
>> Nomen Nescio <nob...@dizum.com>:
>>>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>>>
>>> 2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate
>>
>> Und?
>
> Es ist dann doch eher ungewöhnlich, diesen genereischen Eintrag im
> Echtbetrieb zu verwenden, wenn man weiß, was man tut. Insofern ist es

Es gibt Massenhosting. Und da will niemand nicht-algorithmisch ereugte
Namen.

> m.E. durchaus keine dumme Idee, was GMX da macht.

Als harter "mir gefaellt deine NAse nicht, du kommst hier nicht rein!"
Filter ohne (offensichtliche) korrelation mit anderne Kriterien der
schon beim HELO ablehnt?

Gut, kann man machen, aber wenn ich Kunde von GMX waere, wuerde ich
mir das verbitten.

> Unabhängig davon: es ist eben deren Policy, die vermutlich dann auch
> für web.de und 1&1 gilt. Wie bei allen anderen großen Anbietern
> (Google, Yahoo, ...) muss man sich dem anpassen oder kann eben deren
> Kunden nicht mailen. So ist die Welt.

Genau.

>>> an independent and fully qualified domain name (Fully Qualified Domain Name
>>> - FQDN) to your email server and enter the corresponding valid PTR-RR
>>
>> Wenn man durch brennende Ringe springen muss, sollte man sich einen
>> anderen Mailprovider suchen.
>
> Ich hatte es bisher für selbstverständlich gehalten, als einen der
> ersten Schritte bei der Einrichtung der Maschine derselben einen
> vernünftigen Namen zu geben und den auch im DNS zu verankern, aber je

Was ist bitte an "h123514" un- bzw. vernuenftiger als "blahfasel" oder
"mail"?

> nun - anderer Betreiber, andere Sitten. :)

Ja. Meine Server haben einen Buchstaben und eine Zahl. Die meisten.
Naja, der Mailserer zumindest, bis auf den primary, ... GNA.

>> Ok, GMX sollte man schon seit vielen Jahren meiden wie die Pest, aber
>> es gibt halt immer noch genug Masochisten da draussen, die einen guten
>> Maildienstleister nicht von Klaerschlamm unterscheiden koennen.
>
> Diese Anforderung ist deutlich weniger aufwendig als das, was anderswo
> erwartet wird, Stichwort SPF, DKIM und Co.

Bei ersterem hat sich ja auch gerade GMX neulich erst wieder unter all
den anderen Klaerschlaemmen mit einer ganz besonderen Duftnote hervorgetan.

Die Gasmaske liegt immer noch griffbereit.

Matthias Andree

unread,
Nov 14, 2016, 3:46:11 PM11/14/16
to
Am 14.11.2016 um 15:15 schrieb Juergen P. Meier:
> Thomas Hochstein <t...@inter.net>:

>> Diese Anforderung ist deutlich weniger aufwendig als das, was anderswo
>> erwartet wird, Stichwort SPF, DKIM und Co.
>
> Bei ersterem hat sich ja auch gerade GMX neulich erst wieder unter all
> den anderen Klaerschlaemmen mit einer ganz besonderen Duftnote hervorgetan.

Was habe ich verpasst? Außer, dass die versuchen, Support und
Antispamkosten zu reduzieren, in dem sie immer mehr Leuten immer mehr
Filter aufzwingen mit immer weniger Konfigurationsmöglichkeit...

Bastian Blank

unread,
Nov 15, 2016, 2:40:54 AM11/15/16
to
Ralph Angenendt wrote:
> Und ja, das ist kompletter Unfug, aber wenn GMX keine Mails haben will,
> dann ist das wohl so.

Nein, ist es nicht. Es hilft gegen die ganzen unkonfigurierten Spam-Bots
da es den Admin zwingt etwas für seine Konfiguration zu tun.

Bastian

Tim Ritberg

unread,
Nov 15, 2016, 4:33:14 AM11/15/16
to
Da meinst du sicher was anderes: den falschen HELO, weil die
Windowskiste zu hause hinter dem Router den Hostnamen nicht kennt.

Tim

Juergen P. Meier

unread,
Nov 15, 2016, 4:38:08 AM11/15/16
to
Bastian Blank <use...@waldi.eu.org>:
St.-Florians-Prinzip.

Ja, das mag fuer den individuellen Mailadmin der seinen eigenen
Mailserver fuer sich betreibt durchaus akzeptabel sein (BTDT), aber
ein Massenhoster der selbst fuer viel Spam verantwortlich ist, sollte
in seinem Glashaus nicht mit so vielen Steinen werfen.

Marc Haber

unread,
Nov 15, 2016, 7:24:59 AM11/15/16
to
"Juergen P. Meier" <nospa...@jors.net> wrote:
>Thomas Hochstein <t...@inter.net>:
>> Juergen P. Meier schrieb:
>>> Nomen Nescio <nob...@dizum.com>:
>>>>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>>>>
>>>> 2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate
>>>
>>> Und?
>>
>> Es ist dann doch eher ungewöhnlich, diesen genereischen Eintrag im
>> Echtbetrieb zu verwenden, wenn man weiß, was man tut. Insofern ist es
>
>Es gibt Massenhosting. Und da will niemand nicht-algorithmisch ereugte
>Namen.
>
>> m.E. durchaus keine dumme Idee, was GMX da macht.
>
>Als harter "mir gefaellt deine NAse nicht, du kommst hier nicht rein!"
>Filter ohne (offensichtliche) korrelation mit anderne Kriterien der
>schon beim HELO ablehnt?
>
>Gut, kann man machen, aber wenn ich Kunde von GMX waere, wuerde ich
>mir das verbitten.

GMX nimmt wenigstens die Mail nicht an und sagt warum. Google nimmt
die Mail an und verwirft sie dann. Wenn man Glück hat, landet sie beim
Empfänger im Spamordner.

Man überlege, was schlimmer ist.

>> Diese Anforderung ist deutlich weniger aufwendig als das, was anderswo
>> erwartet wird, Stichwort SPF, DKIM und Co.
>
>Bei ersterem hat sich ja auch gerade GMX neulich erst wieder unter all
>den anderen Klaerschlaemmen mit einer ganz besonderen Duftnote hervorgetan.
>
>Die Gasmaske liegt immer noch griffbereit.

Mail geht kaputt. Und zwar nicht am Spam.

Andreas Kohlbach

unread,
Nov 15, 2016, 3:55:53 PM11/15/16
to
On Tue, 15 Nov 2016 13:24:59 +0100, Marc Haber wrote:
>
> GMX nimmt wenigstens die Mail nicht an und sagt warum. Google nimmt
> die Mail an und verwirft sie dann. Wenn man Glück hat, landet sie beim
> Empfänger im Spamordner.

Google macht noch andere seltsame Sachen, die mir seit gut einem Jahr
auffallen. U.a. bekomme ich jedes mal beim Einloggen eine Mail (an einen
anderen Googlemail Account, dessen Adresse ich beim Registrieren mal
angab) mit dem Hinweis, ich habe mich von einem unbekannten Ort
("location" im Original; ich habe alles auf Englisch) einloggt. Das ist
schon seltsam, weil es immer die selben Browser sind (allerdings mit
Ad-Proxy, der vielleicht dafür sorgt, dass nie identische Agent-Strings
kommen?), und immer vom selben ISP, wenn auch andere IP. Gut, das kann
man abstellen...

Die Mail von Google, dann an den anderen Google-Account gesendet, wird
von ihnen selbst als Spam markiert... Vielleicht ist man so groß
geworden, dass man keinen Überblick mehr im eigenen Haus hat. Und auch
eher unwichtige Dinge, wie den Mail Service, schleifen lässt. So scheint
u.a. deren Abuse-Desk schon seit Jahren nicht mehr zu funktionieren.

Diese Gruppe ist unpassend. Wenn einem nichts Besseres einfällt, schlage
ich mal de.comm.internet.misc vor.
--
Andreas
You know you are a redneck if
you call your boss "buddy", on a regular basis.

Paul Muster

unread,
Nov 15, 2016, 4:22:04 PM11/15/16
to
On 15.11.2016 21:55, Andreas Kohlbach wrote:

> Diese Gruppe ist unpassend. Wenn einem nichts Besseres einfällt, schlage
> ich mal de.comm.internet.misc vor.

de.comm.provider.mail


mfG Paul

Juergen Ilse

unread,
Nov 16, 2016, 3:33:53 AM11/16/16
to
Hallo,

Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Mail geht kaputt. Und zwar nicht am Spam.

... sondern an den uebereifrig implementierten oft unsinnigen Spamfiltern.

Magnus Warker

unread,
Nov 16, 2016, 10:00:56 AM11/16/16
to
Am 12.11.2016 um 10:43 schrieb Thomas Hochstein:
> Juergen P. Meier schrieb:
>
>> Nomen Nescio <nob...@dizum.com>:
>>>> http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.209.10&c=rdns)
>>>
>>> 2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate
>>
>> Und?
>
> Es ist dann doch eher ungewöhnlich, diesen genereischen Eintrag im
> Echtbetrieb zu verwenden, wenn man weiß, was man tut. Insofern ist es
> m.E. durchaus keine dumme Idee, was GMX da macht.

Es geht um eine Migration eines Mail-Servers von einem Server auf einen
anderen und in dem Zusammenhang um einen möglichst späten Umzug der
Domain, um die Ausfallzeit möglichst kurz zu halten. Der Service-Desk
von Strato sagte zunächst zu, dass man hxxxxxxx.stratoserver.net dafür
nehmen kann (DNS Reverse + MX). Später stellte sich aber heraus, dass
das doch nicht geht.

Magnus

Marc Haber

unread,
Nov 16, 2016, 2:14:33 PM11/16/16
to
Juergen Ilse <il...@bajor.usenet-verwaltung.de> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> Mail geht kaputt. Und zwar nicht am Spam.
>
>... sondern an den uebereifrig implementierten oft unsinnigen Spamfiltern.

Genau. Die Antispammer arbeiten seit ein zwei Jahren massiv dran, dass
der Betrieb kleiner Mailserver immer schwieriger wird.

Richard Lechner

unread,
Nov 17, 2016, 10:39:02 AM11/17/16
to
Am Wed, 16 Nov 2016 16:00:48 +0100 schrieb Magnus Warker:

> Es geht um eine Migration eines Mail-Servers von einem Server auf einen
> anderen und in dem Zusammenhang um einen möglichst späten Umzug der
> Domain, um die Ausfallzeit möglichst kurz zu halten. Der Service-Desk
> von Strato sagte zunächst zu, dass man hxxxxxxx.stratoserver.net dafür
> nehmen kann (DNS Reverse + MX). Später stellte sich aber heraus, dass
> das doch nicht geht.

Ich mach immer einen 2ten MX und setze die TTL runter, dann am Wochende
um 6 Uhr früh wird umgeschaltet. Hat bisher immer geklappt und nie
Probleme gemacht.

Richard Lechner

unread,
Nov 17, 2016, 10:45:41 AM11/17/16
to
Am Wed, 16 Nov 2016 20:14:32 +0100 schrieb Marc Haber:

> Genau. Die Antispammer arbeiten seit ein zwei Jahren massiv dran, dass
> der Betrieb kleiner Mailserver immer schwieriger wird.

Nicht nur die! Auch Behörden und Firmen wollen auf Mail unbedingt
verzichten!

X-Spam-Level:
X-Spam-Status: No, score=-10.40 required=3.9
X-Spam-Report: * -0.7 RCVD_IN_DNSWL_LOW RBL: Sender listed at
http://www.dnswl.org/, low * trust * [xxx.xxx.xxx.xx listed in
list.dnswl.org] * -5.0 KNOWN_RELAYS Received Via a known and friendly
relay, that's OK * -4.7 BAYES_00 BODY: Bayes spam probability is 0 to 1%
* [score: 0.0062] * -0.0 RCVD_IN_MSPIKE_H3 RBL: Good reputation (+3) *
[xxx.xxx.xxx.xxx listed in wl.mailspike.net] * -0.0 RCVD_IN_MSPIKE_WL
Mailspike good senders

führt zu dem:

host mx.bmi.gv.at[78.41.149.30] said: 554
5.7.0 Reject, id=23027-16 - spam (in reply to end of DATA command)


Und mit obiger Bewertung führt das Mail auch zu dem:

host cluster5.eu.messagelabs.com[85.158.138.179]
said: 553-SPF (Sender Policy Framework) domain authentication 553-
fail.
Refer to the Troubleshooting page at
553-http://www.symanteccloud.com/troubleshooting for more 553
information.
(#5.7.1) (in reply to RCPT TO command)


Ich rühr keinen Finger! Bin ich schon neugierig wie das Ministerium auf
versäumte Fristen reagiert! Idioten.

Juergen P. Meier

unread,
Nov 17, 2016, 11:26:41 AM11/17/16
to
Richard Lechner <r.le...@gmx.net>:
> führt zu dem:
>
> host mx.bmi.gv.at[78.41.149.30] said: 554
> 5.7.0 Reject, id=23027-16 - spam (in reply to end of DATA command)

Das koennte auch ein Content-filter sein.

> Ich rühr keinen Finger! Bin ich schon neugierig wie das Ministerium auf
> versäumte Fristen reagiert! Idioten.

Im Zweifel ist es deine Schuld.

Magnus Warker

unread,
Nov 17, 2016, 11:41:37 AM11/17/16
to
On 11/17/2016 05:25 PM, Juergen P. Meier wrote:
> Richard Lechner <r.le...@gmx.net>:
>>

>> Ich rühr keinen Finger! Bin ich schon neugierig wie das Ministerium auf
>> versäumte Fristen reagiert! Idioten.
>
> Im Zweifel ist es deine Schuld.

Fristgebundene Kommunikation macht man nicht mit E-Mail...

Tim Ritberg

unread,
Nov 17, 2016, 12:20:26 PM11/17/16
to
Am 17.11.2016 um 17:25 schrieb Juergen P. Meier:
> Richard Lechner <r.le...@gmx.net>:
>> führt zu dem:
>>
>> host mx.bmi.gv.at[78.41.149.30] said: 554
>> 5.7.0 Reject, id=23027-16 - spam (in reply to end of DATA command)
>
> Das koennte auch ein Content-filter sein.
Sieht aus wie Amavis als smtpd_proxy_filter...

Tim

Richard Lechner

unread,
Nov 19, 2016, 1:46:54 AM11/19/16
to
Am Thu, 17 Nov 2016 16:25:59 +0000 schrieb Juergen P. Meier:

>> host mx.bmi.gv.at[78.41.149.30] said: 554
>> 5.7.0 Reject, id=23027-16 - spam (in reply to end of DATA command)
>
>
> Das koennte auch ein Content-filter sein.

Ja aber nicht meiner und der Content ist Behördenkram.

>> Ich rühr keinen Finger! Bin ich schon neugierig wie das Ministerium auf
>> versäumte Fristen reagiert! Idioten.
>
> Im Zweifel ist es deine Schuld.

Nicht solange ich es schriftlich habe. Die Deppen müssen selber
sicherstellen das sie Nachrichten auch empfangen können und wenn sie die
Entscheidungsfreiheit bei externen Dienstleistern abgeben ist das auch
nicht meine Schuld.

Habe gerade selber das Problem mit einer Faxkündigung, Telekom verneint
den Empfang und hat mir extra Kosten und Vertragsverlängerung aufs Auge
gedrückt. Verbindungsnachweis können sie schon seit 2 Monaten nicht
liefern, hab ich aber jetzt schriftlich das es deren Schuld ist. Man muss
mit diesen Banditen alles schriftlich machen denn meine Anrufe bei der
Hotline kann ich jetzt inhaltlich nicht beweisen und sie wissen jetzt von
nichts!
Behörde bekommt alles in CC und mal sehen wie lange sie das Spiel spielen
wollen.

Ich hab eine Maschine mit Log dastehen die sagt 2 x Faxsendung OK
(Vorderseite & Hinterseite für alle Fälle) und wenn es sein muss sollte
ja die Vorratsdatenspeicherung auch noch helfen können.

Irre wie einfach Konzerne ihr eigenes Versagen auf die Kunden abwälzen
können, Kafka hätte seine Freude daran.

David Seppi

unread,
Nov 19, 2016, 10:22:15 AM11/19/16
to
Richard Lechner schrieb:

> Ich hab eine Maschine mit Log dastehen die sagt 2 x Faxsendung OK
> (Vorderseite & Hinterseite für alle Fälle) und wenn es sein muss sollte
> ja die Vorratsdatenspeicherung auch noch helfen können.

Welche Vorratsdatenspeicherung? Die wurde vom EUGH gekippt.

--
David Seppi
1220 Wien

Richard Lechner

unread,
Nov 20, 2016, 4:23:39 AM11/20/16
to
Am Sat, 19 Nov 2016 15:22:13 +0000 schrieb David Seppi:


> Welche Vorratsdatenspeicherung? Die wurde vom EUGH gekippt.

Echt jetzt? Ach sieh an, naja das kümmert aber die repressalen
"Demokratien" in Europa wenig. Neuer Anlauf neues Glück.

<Zitat>
Ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung wurde in Deutschland im
Oktober 2015 verabschiedet[10][11] und ist am 18. Dezember 2015[12] in
Kraft getreten. Die wieder eingeführten Speicherpflichten sind spätestens
ab 1. Juli 2017 zu erfüllen (§ 150 Abs. 13 TKG).
</Zitat>

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung

Juergen P. Meier

unread,
Nov 21, 2016, 12:44:23 AM11/21/16
to
Richard Lechner <r.le...@gmx.net>:
Alles Bekannt. Jetzt erklaer aber doch mal, wo eine Behoerde dazu
gezwungen wird, ebenfalls Verbindungsdaten auf Vorrat zu speichern?

Und dann erklaer mal, zu welchen Zwecken diese Daten verwendet werden
duerfen, und fuer welche Zwecke sie nicht verwendet werden duerfen.

Richard Lechner

unread,
Nov 21, 2016, 3:46:21 AM11/21/16
to
Am Mon, 21 Nov 2016 05:42:46 +0000 schrieb Juergen P. Meier:

> Alles Bekannt. Jetzt erklaer aber doch mal, wo eine Behoerde dazu
> gezwungen wird, ebenfalls Verbindungsdaten auf Vorrat zu speichern?
>
> Und dann erklaer mal, zu welchen Zwecken diese Daten verwendet werden
> duerfen, und fuer welche Zwecke sie nicht verwendet werden duerfen.

Ich ging davon aus das die Vorratsdatenspeicherung immer noch aktuelles
Verfahren ist. Das mit dem EUGH ist spurlos an mir vorbei gegangen. :-)
Naja habe ja ein anderes Leben auch noch. :-)

Es ist doch so wie mit allem, wenn sie es mal haben werden sie es auch
verwenden und nie wieder aufgeben. Unter dem Deckmantel Terrorbekämpfung
haben sie den gläsernen Bürger geschaffen und jetzt ist es schon viel zu
spät.

PS: Heute hat die Telekom die Nummer gesperrt. Faxprotokoll ist denen
offensichtlich zuwenig als Nachweis. Na dann eben Anwalt.

Arno Welzel

unread,
Nov 21, 2016, 7:21:00 AM11/21/16
to
Richard Lechner schrieb:

> Am Thu, 17 Nov 2016 16:25:59 +0000 schrieb Juergen P. Meier:
>
>>> host mx.bmi.gv.at[78.41.149.30] said: 554
>>> 5.7.0 Reject, id=23027-16 - spam (in reply to end of DATA command)
>>
>>
>> Das koennte auch ein Content-filter sein.
>
> Ja aber nicht meiner und der Content ist Behördenkram.
>
>>> Ich rühr keinen Finger! Bin ich schon neugierig wie das Ministerium auf
>>> versäumte Fristen reagiert! Idioten.
>>
>> Im Zweifel ist es deine Schuld.
>
> Nicht solange ich es schriftlich habe. Die Deppen müssen selber
> sicherstellen das sie Nachrichten auch empfangen können und wenn sie die
> Entscheidungsfreiheit bei externen Dienstleistern abgeben ist das auch
> nicht meine Schuld.

Was hast Du schriftlich? Eine Logmeldung? Und Du glaubst, dass wäre im
Zweifelsfall bei rechtlichen Auseinandersetzungen ein ausreichender Beleg?

> Habe gerade selber das Problem mit einer Faxkündigung, Telekom verneint
> den Empfang und hat mir extra Kosten und Vertragsverlängerung aufs Auge
> gedrückt. Verbindungsnachweis können sie schon seit 2 Monaten nicht
> liefern, hab ich aber jetzt schriftlich das es deren Schuld ist. Man muss
> mit diesen Banditen alles schriftlich machen denn meine Anrufe bei der
> Hotline kann ich jetzt inhaltlich nicht beweisen und sie wissen jetzt von
> nichts!

Genau deshalb schickt man wichtige Sachen grundsätzlich immer mindestens
auch als Einschreiben mit Rückschein.

Alles andere war immer schon optional.


--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de

Richard Lechner

unread,
Nov 21, 2016, 7:49:29 AM11/21/16
to
Am Mon, 21 Nov 2016 13:20:57 +0100 schrieb Arno Welzel:

>> Nicht solange ich es schriftlich habe. Die Deppen müssen selber
>> sicherstellen das sie Nachrichten auch empfangen können und wenn sie
>> die Entscheidungsfreiheit bei externen Dienstleistern abgeben ist das
>> auch nicht meine Schuld.
>
> Was hast Du schriftlich? Eine Logmeldung? Und Du glaubst, dass wäre im
> Zweifelsfall bei rechtlichen Auseinandersetzungen ein ausreichender
> Beleg?

Wenn sie einen Kommunikationsweg zur Verfügung stellen dann müssen sie
auch dafür Sorge tragen das dieser funktioniert.
Wo ein Log ist ist auch ein zweites...

>> Habe gerade selber das Problem mit einer Faxkündigung, Telekom verneint
>> den Empfang und hat mir extra Kosten und Vertragsverlängerung aufs Auge
>> gedrückt. Verbindungsnachweis können sie schon seit 2 Monaten nicht
>> liefern, hab ich aber jetzt schriftlich das es deren Schuld ist. Man
>> muss mit diesen Banditen alles schriftlich machen denn meine Anrufe bei
>> der Hotline kann ich jetzt inhaltlich nicht beweisen und sie wissen
>> jetzt von nichts!
>
> Genau deshalb schickt man wichtige Sachen grundsätzlich immer mindestens
> auch als Einschreiben mit Rückschein.

Nicht wenn Fax als Möglichkeit angeboten wird. Dank der ganzen
Paketdienste wüsste ich nicht einmal wo die nächste Poststelle ist. Da
haben sie ja einiges eingespart bzw zusammen gelegt.

Hier läuft alles auf elektronischem Weg, Papier ist nur zusätzliche
Arbeit.

Arno Welzel

unread,
Nov 21, 2016, 8:21:51 AM11/21/16
to
Richard Lechner schrieb:

> Am Mon, 21 Nov 2016 13:20:57 +0100 schrieb Arno Welzel:
>
>>> Nicht solange ich es schriftlich habe. Die Deppen müssen selber
>>> sicherstellen das sie Nachrichten auch empfangen können und wenn sie
>>> die Entscheidungsfreiheit bei externen Dienstleistern abgeben ist das
>>> auch nicht meine Schuld.
>>
>> Was hast Du schriftlich? Eine Logmeldung? Und Du glaubst, dass wäre im
>> Zweifelsfall bei rechtlichen Auseinandersetzungen ein ausreichender
>> Beleg?
>
> Wenn sie einen Kommunikationsweg zur Verfügung stellen dann müssen sie
> auch dafür Sorge tragen das dieser funktioniert.
> Wo ein Log ist ist auch ein zweites...

Nun ja - der Zustellversuch wurde ja nicht kommentarlos verworfen
sondern die Annahme verweigert. Formal dürfte damit die Zustellung nicht
erfolgt sein.

[...]
>> Genau deshalb schickt man wichtige Sachen grundsätzlich immer mindestens
>> auch als Einschreiben mit Rückschein.
>
> Nicht wenn Fax als Möglichkeit angeboten wird. Dank der ganzen
> Paketdienste wüsste ich nicht einmal wo die nächste Poststelle ist. Da
> haben sie ja einiges eingespart bzw zusammen gelegt.

Irrelevant - im Zweifelsfall ist das trotzdem der sicherere Weg, wenn es
um rechtlich belastbare Belege geht.

> Hier läuft alles auf elektronischem Weg, Papier ist nur zusätzliche
> Arbeit.

Hier auch - ausser wenn es um Schreiben an Behörden oder
Vertragskündigungen etc. geht.

Richard Lechner

unread,
Nov 21, 2016, 10:46:55 AM11/21/16
to
Am Mon, 21 Nov 2016 14:21:49 +0100 schrieb Arno Welzel:

>> Wenn sie einen Kommunikationsweg zur Verfügung stellen dann müssen sie
>> auch dafür Sorge tragen das dieser funktioniert.
>> Wo ein Log ist ist auch ein zweites...
>
> Nun ja - der Zustellversuch wurde ja nicht kommentarlos verworfen
> sondern die Annahme verweigert. Formal dürfte damit die Zustellung nicht
> erfolgt sein.

Das ist aber _deren_ Problem wenn sie eine maschinelle Filterung machen
und nicht meines! Ich bin nicht verpflichtet mich um deren Fehler zu
kümmern, mir reicht das (meins und deren) Fehlerprotokoll vollständig aus.

Und bei der Firma die die Filterung gleich ausgelagert hat sehe ich auch
keinerlei Pflicht bei mir, wenn sie das Mail nicht wollen müssen sie
_ihren_ Dienstleister fragen warum nicht.

>> Nicht wenn Fax als Möglichkeit angeboten wird. Dank der ganzen
>> Paketdienste wüsste ich nicht einmal wo die nächste Poststelle ist. Da
>> haben sie ja einiges eingespart bzw zusammen gelegt.
>
> Irrelevant - im Zweifelsfall ist das trotzdem der sicherere Weg, wenn es
> um rechtlich belastbare Belege geht.

Paperlapap. Ist Fax explizit als Möglichkeit aufgeführt und habe ich ein
Protokoll welches mir den Versand bestätigt dann sieht es für mich gut
aus.
Sonst wäre ja auch ein Einschreiben sinnlos denn das ladet erstmal in
deren Verteilzentrum und ob es überhaupt jemals zur Tippse kommt ist
ungewiß. Der Eingang zählt und sonst nichts.

Arno Welzel

unread,
Nov 21, 2016, 11:29:39 AM11/21/16
to
Richard Lechner schrieb:

> Am Mon, 21 Nov 2016 14:21:49 +0100 schrieb Arno Welzel:
>
>>> Wenn sie einen Kommunikationsweg zur Verfügung stellen dann müssen sie
>>> auch dafür Sorge tragen das dieser funktioniert.
>>> Wo ein Log ist ist auch ein zweites...
>>
>> Nun ja - der Zustellversuch wurde ja nicht kommentarlos verworfen
>> sondern die Annahme verweigert. Formal dürfte damit die Zustellung nicht
>> erfolgt sein.
>
> Das ist aber _deren_ Problem wenn sie eine maschinelle Filterung machen
> und nicht meines! Ich bin nicht verpflichtet mich um deren Fehler zu
> kümmern, mir reicht das (meins und deren) Fehlerprotokoll vollständig aus.

Es steht Dir frei, den Rechtsweg zu beschreiten. Ich weise nur auf
mögliche Probleme dabei hin.

>>> Nicht wenn Fax als Möglichkeit angeboten wird. Dank der ganzen
>>> Paketdienste wüsste ich nicht einmal wo die nächste Poststelle ist. Da
>>> haben sie ja einiges eingespart bzw zusammen gelegt.
>>
>> Irrelevant - im Zweifelsfall ist das trotzdem der sicherere Weg, wenn es
>> um rechtlich belastbare Belege geht.
>
> Paperlapap. Ist Fax explizit als Möglichkeit aufgeführt und habe ich ein
> Protokoll welches mir den Versand bestätigt dann sieht es für mich gut
> aus.
> Sonst wäre ja auch ein Einschreiben sinnlos denn das ladet erstmal in
> deren Verteilzentrum und ob es überhaupt jemals zur Tippse kommt ist
> ungewiß. Der Eingang zählt und sonst nichts.

Du musst den Eingang halt auch belegen können. Und ein von der Post
ausgestellter Beleg, dass eine Briefsendung zugestellt wurde, hat im
Zweifelsfall mehr Beweiskraft als das Protokoll deiner eigenen Geräte.

Richard Lechner

unread,
Nov 23, 2016, 2:42:41 AM11/23/16
to
Am Mon, 21 Nov 2016 17:29:36 +0100 schrieb Arno Welzel:

> Du musst den Eingang halt auch belegen können. Und ein von der Post
> ausgestellter Beleg, dass eine Briefsendung zugestellt wurde, hat im
> Zweifelsfall mehr Beweiskraft als das Protokoll deiner eigenen Geräte.

Wenn sie die Protokollfähigkeit des Gerätes anzweifeln würden dann wäre
das sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Nix da, diese Flachbirnen haben
mein Fax verschmissen und wollen die Kosten mir anhängen. Ich sage mal
"verschmissen" denn mit Absicht wäre ja Betrug.

Heute ganz überraschend kam:

--------
Guten Tag Herr Lechner,

danke für unser Gespräch.

Gerne habe ich die Kündigung Ihrer temporären Rufnummer XXXXXXXXX für Sie
mit 23.11.2016 eingetragen. Die Kündigung erfolgt lt. Ihrer Faxbestätigung
ausgehend vom 30.07.2016 unter Einhaltung der vereinbarten Frist. Diese
beträgt 3 Monate zum Ende Ihres Abrechnungszeitraumes.
--------


So nun stellt sich die Frage ob ich denen meinen Zeitaufwand in Rechnung
stellen kann und welcher Satz das sein könnte.

Zusätzlich werde ich denen mitteilen das ich ihnen schon 3 Standleitungen
abgeklemmt habe und zu einem anderen Anbieter gewechselt bin. Macht
nochmal mindestens 700.- Euro weniger für diese Banditen pro Monat!
Und es wird mir eine Genugtuung sein wenn ich noch mehr Standleitungen
abklemmen kann!

YEAH! What a fucking good day!

Arno Welzel

unread,
Nov 23, 2016, 3:56:36 AM11/23/16
to
Richard Lechner schrieb:

> Am Mon, 21 Nov 2016 17:29:36 +0100 schrieb Arno Welzel:
>
>> Du musst den Eingang halt auch belegen können. Und ein von der Post
>> ausgestellter Beleg, dass eine Briefsendung zugestellt wurde, hat im
>> Zweifelsfall mehr Beweiskraft als das Protokoll deiner eigenen Geräte.
>
> Wenn sie die Protokollfähigkeit des Gerätes anzweifeln würden dann wäre
> das sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Nix da, diese Flachbirnen haben
> mein Fax verschmissen und wollen die Kosten mir anhängen. Ich sage mal
> "verschmissen" denn mit Absicht wäre ja Betrug.
>
> Heute ganz überraschend kam:
>
> --------
> Guten Tag Herr Lechner,
>
> danke für unser Gespräch.
>
> Gerne habe ich die Kündigung Ihrer temporären Rufnummer XXXXXXXXX für Sie
> mit 23.11.2016 eingetragen. Die Kündigung erfolgt lt. Ihrer Faxbestätigung
> ausgehend vom 30.07.2016 unter Einhaltung der vereinbarten Frist. Diese
> beträgt 3 Monate zum Ende Ihres Abrechnungszeitraumes.
> --------

Ja - ist doch schön. Die haben keine Lust, wegen ein paar EUR ein
Verfahren anzustrengen.

> So nun stellt sich die Frage ob ich denen meinen Zeitaufwand in Rechnung
> stellen kann und welcher Satz das sein könnte.

Aufwand wofür? Dass Du belegen musstest, dass deine Kündigung
fristgerecht eingegangen ist?

> Zusätzlich werde ich denen mitteilen das ich ihnen schon 3 Standleitungen
> abgeklemmt habe und zu einem anderen Anbieter gewechselt bin. Macht
> nochmal mindestens 700.- Euro weniger für diese Banditen pro Monat!
> Und es wird mir eine Genugtuung sein wenn ich noch mehr Standleitungen
> abklemmen kann!
>
> YEAH! What a fucking good day!

Ja - bis Du mit dem anderen Anbieter auch irgendwann mal irgendein
Problem hast und dann jammerst, wie übel doch die Welt ist...

Richard Lechner

unread,
Nov 23, 2016, 7:11:38 AM11/23/16
to
Am Wed, 23 Nov 2016 09:56:32 +0100 schrieb Arno Welzel:

> Ja - ist doch schön. Die haben keine Lust, wegen ein paar EUR ein
> Verfahren anzustrengen.

Nein die wollten nur bis Ende Januar 2017 kassieren für nicht erbrachte
Leistung seit Juli 2016.

> Ja - bis Du mit dem anderen Anbieter auch irgendwann mal irgendein
> Problem hast und dann jammerst, wie übel doch die Welt ist...

Nimm weniger Drogen dann erscheint dir nicht alles so im Nebel liegend.

David Seppi

unread,
Nov 23, 2016, 8:16:13 AM11/23/16
to
Juergen P. Meier schrieb:

> Richard Lechner <r.le...@gmx.net>:
>> führt zu dem:
>>
>> host mx.bmi.gv.at[78.41.149.30] said: 554
>> 5.7.0 Reject, id=23027-16 - spam (in reply to end of DATA command)
>
> Das koennte auch ein Content-filter sein.

Wäre jedenfalls problematisch, denn (§ 13 Abs. 2 AVG):

| Schriftliche Anbringen können der Behörde in jeder technisch möglichen
| Form übermittelt werden, mit E-Mail jedoch nur insoweit, als für den
| elektronischen Verkehr zwischen der Behörde und den Beteiligten nicht
| besondere Übermittlungsformen vorgesehen sind. Etwaige technische
| Voraussetzungen oder organisatorische Beschränkungen des
| elektronischen Verkehrs zwischen der Behörde und den Beteiligten
| sind im Internet bekanntzumachen.

>> Ich rühr keinen Finger! Bin ich schon neugierig wie das Ministerium auf
>> versäumte Fristen reagiert! Idioten.
>
> Im Zweifel ist es deine Schuld.

Wenn die Übermittlung des Anbringens an einer Beschränkung der Behörde
gescheitert ist und diese nicht im Internet bekanntgemacht wurde,
dann hat die Behörde das Problem.

David Seppi

unread,
Nov 23, 2016, 8:20:39 AM11/23/16
to
Arno Welzel schrieb:

> Nun ja - der Zustellversuch wurde ja nicht kommentarlos verworfen
> sondern die Annahme verweigert. Formal dürfte damit die Zustellung nicht
> erfolgt sein.

Wie kommst Du auf diesen Schluß? Ich würde bei einer Annahmeverweigerung
(zu der die Behörde gar nicht berechtigt ist) eher davon ausgehen,
daß das Anbringen rechtskonform eingebracht wurde und die Behörde selbst
schuld ist, daß sie den Inhalt nicht kennt.
Ansonsten könnte eine Behörde ja durch Annahmeverweigerung jeden
Rechtsschutz unterwandern.

Arno Welzel

unread,
Nov 24, 2016, 3:02:54 PM11/24/16
to
Richard Lechner schrieb:

> Am Wed, 23 Nov 2016 09:56:32 +0100 schrieb Arno Welzel:
>
>> Ja - ist doch schön. Die haben keine Lust, wegen ein paar EUR ein
>> Verfahren anzustrengen.
>
> Nein die wollten nur bis Ende Januar 2017 kassieren für nicht erbrachte
> Leistung seit Juli 2016.

Genau das meinte ich ja. Ausgangspunkt war dieser Anmerkung von Dir:

"Habe gerade selber das Problem mit einer Faxkündigung, Telekom verneint
den Empfang und hat mir extra Kosten und Vertragsverlängerung aufs Auge
gedrückt."

Das haben sie aber wohl nun doch akzeptiert und legen es nicht auf einen
Rechtsstreit an, der teurer wird, als die möglichen Einnahmen für ein
paar Monate.

Arno Welzel

unread,
Nov 24, 2016, 3:14:44 PM11/24/16
to
David Seppi schrieb:

> Arno Welzel schrieb:
>
>> Nun ja - der Zustellversuch wurde ja nicht kommentarlos verworfen
>> sondern die Annahme verweigert. Formal dürfte damit die Zustellung nicht
>> erfolgt sein.
>
> Wie kommst Du auf diesen Schluß? Ich würde bei einer Annahmeverweigerung
> (zu der die Behörde gar nicht berechtigt ist) eher davon ausgehen,
> daß das Anbringen rechtskonform eingebracht wurde und die Behörde selbst
> schuld ist, daß sie den Inhalt nicht kennt.

Ob das Zusenden einer E-Mail die rechtskonforme Einhaltung einer Frist
ist, sei mal dahingestellt.

> Ansonsten könnte eine Behörde ja durch Annahmeverweigerung jeden
> Rechtsschutz unterwandern.

Ob sich daraus Fristverlängerungen ergeben, ist eine ganz andere Frage.
Mir ging es nur um die Bewertung, ob eine E-Mail als "zugestellt" gilt,
auch wenn sie aktiv vom Server abgelehnt wurde.

Es kann ja verschiedene Gründe für die Nicht-Annahme geben - ein
spamfilter ist nur eine Möglichkeit. Auch ein defekter Server wäre möglich.

Tim Ritberg

unread,
Nov 24, 2016, 4:19:16 PM11/24/16
to
Am 24.11.2016 um 21:14 schrieb Arno Welzel:

>
> Ob das Zusenden einer E-Mail die rechtskonforme Einhaltung einer Frist
> ist, sei mal dahingestellt.
>
>> Ansonsten könnte eine Behörde ja durch Annahmeverweigerung jeden
>> Rechtsschutz unterwandern.
>
> Ob sich daraus Fristverlängerungen ergeben, ist eine ganz andere Frage.
> Mir ging es nur um die Bewertung, ob eine E-Mail als "zugestellt" gilt,
> auch wenn sie aktiv vom Server abgelehnt wurde.

http://www.klawon.eu/zustellung.html
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kuendigung-im-Briefkasten-gilt-als-zugestellt-2097587.html

>
> Es kann ja verschiedene Gründe für die Nicht-Annahme geben - ein
> spamfilter ist nur eine Möglichkeit. Auch ein defekter Server wäre möglich.
Oder Mailbox voll.

Tim

Bastian Blank

unread,
Nov 26, 2016, 5:38:29 PM11/26/16
to
Richard Lechner wrote:
> Und mit obiger Bewertung führt das Mail auch zu dem:
> host cluster5.eu.messagelabs.com[85.158.138.179]
> said: 553-SPF (Sender Policy Framework) domain authentication 553-
> fail.
> Refer to the Troubleshooting page at
> 553-http://www.symanteccloud.com/troubleshooting for more 553
> information.
> (#5.7.1) (in reply to RCPT TO command)

Und du hast geprüft das dies nicht der Wahrheit entspricht? Beweise?

Bastian

Richard Lechner

unread,
Nov 27, 2016, 1:56:03 AM11/27/16
to
Jeder Wastl drückt seine Sicht der Dinge durch, kleine Admins werden ganz
groß vor lauter Machtfülle. Einfach kleine Narren an der falschen
Position.

Willst du mit denen spielen? Ich nicht. Wer keine Mails will der bekommt
auch keine, so gebe ich das an die Kunden weiter, mit Erklärung wessen
Schuld das ist. Die sollen dann dort anrufen und vielleicht nervt es dann
irgendwen wenn täglich Beschwerden kommen.

Juergen P. Meier

unread,
Nov 27, 2016, 3:21:36 AM11/27/16
to
Richard Lechner <r.le...@gmx.net>:
> Nicht nur die! Auch Behörden und Firmen wollen auf Mail unbedingt
> verzichten!

Ja, und vorallem die Betreiber kleiner verkackter Mailserver erst.

> X-Spam-Level:
> X-Spam-Status: No, score=-10.40 required=3.9
> X-Spam-Report: * -0.7 RCVD_IN_DNSWL_LOW RBL: Sender listed at
> http://www.dnswl.org/, low * trust * [xxx.xxx.xxx.xx listed in
> list.dnswl.org] * -5.0 KNOWN_RELAYS Received Via a known and friendly
> relay, that's OK * -4.7 BAYES_00 BODY: Bayes spam probability is 0 to 1%
> * [score: 0.0062] * -0.0 RCVD_IN_MSPIKE_H3 RBL: Good reputation (+3) *
> [xxx.xxx.xxx.xxx listed in wl.mailspike.net] * -0.0 RCVD_IN_MSPIKE_WL
> Mailspike good senders
>
> führt zu dem:
>
> host mx.bmi.gv.at[78.41.149.30] said: 554
> 5.7.0 Reject, id=23027-16 - spam (in reply to end of DATA command)

Aha. Woher hast du die Bewertungskriterien des BMI.gv.at? Oder ist
obiges nur der Output deines eigenen Spam-filters?

> Und mit obiger Bewertung führt das Mail auch zu dem:
> host cluster5.eu.messagelabs.com[85.158.138.179]
> said: 553-SPF (Sender Policy Framework) domain authentication 553-
> fail.

Ganz bestimmt nicht. Denn SPF-Policy-Filter haben nichts mit dem Muell
zu tun, der oben im Spam-Report steht.

Nicht das geringste.

Wie heist denn deine Domain, und von welcher IP-Adresse hast du die
Zustellung an den MX vom BMI.gv.at aus versucht?

> Ich rühr keinen Finger! Bin ich schon neugierig wie das Ministerium auf
> versäumte Fristen reagiert! Idioten.

..

Richard Lechner

unread,
Dec 5, 2016, 12:37:08 AM12/5/16
to
Am Sun, 27 Nov 2016 08:18:24 +0000 schrieb Juergen P. Meier:

> Aha. Woher hast du die Bewertungskriterien des BMI.gv.at? Oder ist
> obiges nur der Output deines eigenen Spam-filters?

Die waren in der Fehlermeldung die zurück gekommen ist. Unser Server war
da nicht im Spiel, wir sind nur die Laufburschen dort.

>> Und mit obiger Bewertung führt das Mail auch zu dem:
>> host cluster5.eu.messagelabs.com[85.158.138.179]
>> said: 553-SPF (Sender Policy Framework) domain authentication 553-
>> fail.
>
> Ganz bestimmt nicht. Denn SPF-Policy-Filter haben nichts mit dem Muell
> zu tun, der oben im Spam-Report steht.
>
> Nicht das geringste.

An dem Tag hatten mehrere User das Problem und haben angerufen aber da
konnte/wollte ich nicht helfen. Die sollen denjenigen anrufen der das
einsetzt, machen das genug dann fangen diese Affen vielleicht zu denken
an. Wie kann man seine Entscheidungsfreiheit irgendwohin ins Internet
auslagern!

> Wie heist denn deine Domain, und von welcher IP-Adresse hast du die
> Zustellung an den MX vom BMI.gv.at aus versucht?

Das war der Smarthost einer großen Telekom der da nicht zustellen konnte.
Eigene Server kannst ja ohne Smarthost kaum mehr betreiben und wenn diese
Vollidioten auf Blocklisten zurückgreifen in denen auch die großen
Provider gelistet sind dann klappt halt bald nichts mehr.

Wir werden wohl bei outlook.com und gmail enden. :-(

Juergen P. Meier

unread,
Dec 5, 2016, 2:35:39 AM12/5/16
to
Richard Lechner <r.le...@gmx.net>:
>> Ganz bestimmt nicht. Denn SPF-Policy-Filter haben nichts mit dem Muell
>> zu tun, der oben im Spam-Report steht.
>>
>> Nicht das geringste.
>
> Das war der Smarthost einer großen Telekom der da nicht zustellen konnte.

Auch grosse sind nicht vor Fuckups gefeit.

> Eigene Server kannst ja ohne Smarthost kaum mehr betreiben und wenn diese
> Vollidioten auf Blocklisten zurückgreifen in denen auch die großen

Bei SPF handelt es sich aber ausgerechnet um die hauseigene "Blocklist"
des Absenders.

Wenn also die SPF-Records der grossen TElekom den Mailversand von der
IP die ihr Mailout verwendet ausdruecklich nicht zulaesst, handelt der
Empfaenger genau nach der Sende-Policy des Absenders wenn er deine
Mail abweist.

Works as Designed.

> Provider gelistet sind dann klappt halt bald nichts mehr.
>
> Wir werden wohl bei outlook.com und gmail enden. :-(

Auch da gibts aehnliche Fuckups mit noch epischerer Auswirkung. BTST.

--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)

Richard Lechner

unread,
Dec 5, 2016, 9:47:46 AM12/5/16
to
Am Mon, 05 Dec 2016 07:32:56 +0000 schrieb Juergen P. Meier:

> Bei SPF handelt es sich aber ausgerechnet um die hauseigene "Blocklist"
> des Absenders.
>
> Wenn also die SPF-Records der grossen TElekom den Mailversand von der IP
> die ihr Mailout verwendet ausdruecklich nicht zulaesst, handelt der
> Empfaenger genau nach der Sende-Policy des Absenders wenn er deine Mail
> abweist.

Der Leitungsprovider hat die Mail zum relay angenommen (Vermutung) und
dann aber nicht abliefern können weil der Empfänger einen Dienstleister
verwendet der die Mails blockt. (Hab die Mail schon gelöscht und kann
nicht mehr schaun)

Ich habe jetzt extra nachgesehen, im SPF stehen 7 Mailouts drinnen aber
deren Smarthost nicht. :-)
Wir machen nur Server und Clients und Hosting macht günstiger Profi. :-)

Naja ist nicht meine Baustelle, wir verwendet SPF nur zur Bewertung und
blocken auch bei Spamlisten nicht. Also wer blockt muss eben damit leben
und wer Mails dort nicht hinsenden kann muss eben anrufen.
Nachdem unser Hosting zu teuer war muss man eben damit leben das jetzt
niemand da ist der sich darum kümmert.

>> Wir werden wohl bei outlook.com und gmail enden. :-(
>
> Auch da gibts aehnliche Fuckups mit noch epischerer Auswirkung. BTST.

Dazu wird es aber kommen wenn jeder blockt ohne Sinn und Verstand.
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