Jochen Arndt <
joe-u...@t-online.de> wrote:
>> Was wäre das korrekte Vorgehen um Backscatter in diesem Fall zu
>> vermeiden? Weiterleitungen nicht zuzulassen ist leider keine Option.
>> Wäre es valide und möglich die Nondelivery-Notifications gar nicht erst
>> zu erstellen? Falls ja, wie müsste man Postfix beibringen, dass er in
>> solch einem Fall keine Non-Delivery-Notification generiert?
>
> Auf dem Server Postfächer einrichten in die solche Mails zugestellt
> werden. Benötigt dann natürlich einen POP/IMAP Server.
Ok, der Ansatz hört sich auf Anhieb am Interessantesten an. Ideal wäre
so eine art Fall-Trough-Mechanismus:
1. Der Kunde kann eine Weiterleitung auf eine externe Adresse schalten.
2. Wenn Postfix die E-mail erfolgreich auf das Ziel weiterleiten kann,
bleibt es dabei.
3. Wenn der Remote-Server die Annahme ablehnt, wird die E-Mail
alternativ in ein lokales IMAP-Postfach zugestellt.
Das wäre dann so eine Art "Best-Effort-Weiterleitung" mit Fallback auf
eine normales lokales Postfach.
Ließe sich so ein Setup mit Postfix realisieren?
> In den Nutzungsbedingungen festschreiben, dass die User das Postfach
> regelmäßig abfragen. Bei Bedarf ein Quota einrichten und bei
> Überschreitung alle eingehenden Mails ablehnen und eine Nachricht an die
> Weiterleitungsadresse senden.
Yep, das wäre perfekt.
> Das ist m.E. die einzige rechtssichere Methode und behandelt alle Fälle
> von abgelehnter Mail.
Naja, ich will nicht ausschließen, dass die anderen Methoden auch
rechtssicher wären, aber diese Lösung wäre wohl die unproblematischste,
da die bereits angenommene E-Mail auf jeden Fall zugestellt. Entweder
auf die vom Kunden gewünschte Ziel-Adresse des Remote-Servers, oder
falls das nicht möglich ist, dann eben lokal ins Fallback-Postfach.
> Wie werden z.B. andere längerfristige Ablehnungen wie Quota Exceeded zur
> Zeit gehandhabt?
Direkter Bounce bei der Annahme.
vg
jb