>>Das Verfahren wurde vom Proponenten selbst als nicht sehr begründet
>>dargestellt. Wieso haben dann Leute Ehrgeiz reingesetzt, es doch noch
>>ERFOLGREICH zu machen?
>
> 1. Der Proponent hatte nach Ende des ersten Verfahrens mitgeteilt, daß
> er zu jenem Zeitpunkt keine Löschung mehr proponiert hätte. Da war
> die Löschung aber bereits beschlossen worden.
>
Da war nichts beschlossen worden, sondern die Gefolgschaft von Thomas
Hochstein hatte wie üblich in seinem Sinne abgestimmt, während die
eigentlich Betroffenen, die Nutzer der Bat-Gruppe, es als üblen Scherz
verstanden haben und NICHT darauf reagiert haben.
Bei der 2. Abstimmung kam dann sogar eine Mehrheit zusammen, die für die
Einrichtung einer Gruppe gereicht hätte.
Eigentlich ein klarer Fall.
Zum Vergleich nochmal das Abstimmverhalten bei ähnlicher Sachlage
(vermuteter Tod einer Gruppe):
http://tinyurl.com/mxx36p4
> 2. Warum das Verfahren erfolgreich war, ist nicht Sache der
> Moderation.
> Sie ist dazu gewählt, die Einhaltung der Regeln zu beachten. Nach
> Ansicht der Moderation gab es keine Regelverstöße, deswegen ist das
> Verfahren am 23.12.2013 bestandkräftig geworden.
>
Das bestreitet ja niemand. Nur was danach kam, erinnert mehr an ein
Hase-und-Igel-Spiel, als an ein faires Ausloten der Interessenslage zum
Erhalt der Gruppe.
Erstaunlich ist, daß die Anzahl der Löschbefürworter geringer war,
obwohl einige emotional belastete Neu-Gegner mitabstimmten.
> 3. *Dieses* Verfahren bedingte den rmgroup vom 19.3.2014. Das zweite
> Verfahren hatte mit dieser Steuernachricht nichts zu tun.
>
Das Verfahren war bis zum Ende des Wiedereinrichtungsverfahrens
ausgesetzt und das Wiedereinrichtungsverfahren war noch nicht beendet.
Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?
(Würde Douglas Adams jetzt fragen)
> 4. Daß die Löschung der Gruppe überhaupt erst im März erfolgte, war
> eine
> Kulanzentscheidung des Umsetzungsbeauftragten. Einen diesbezüglichen
> Beschluß der Moderation gab es nie; sonst wäre er veröffentlicht
> worden.
>
Ja, eine tolle Kulanz, wenn sie jederzeit willkürlich wieder
zurückgenommen werden kann.
Dann hätte man auch schon beim 1.CfV sagen können: "Ätsch, es reicht
nicht. Ich lösche jetzt."
Entweder richtig oder garnicht. Dieses willkürliche Verhalten ist
schräg.
>>> Das Verfahren, dessen Einspruchsfrist noch nicht abgelaufen war,
>>> hatte
>>> die (Wieder-)Einrichtung der Newsgruppe zum Ziel - dies hätte also
>>> nie
>>> eine rmgroup-Steuernachricht zur Folge können.
>>>
>>Wenn dem so ist, hätten auch bei 57 Stimmen gegen die Gruppe 29
>>Gegenstimmjen gereicht, um ein rmgroup zu verhindern.
>
> Das Verfahren proponierte die Einrichtung einer nicht (mehr)
> existenten
> Newsgroup, wie es für Einrichtungsverfahren üblich ist. Folge eines
> Einrichtungsverfahrens kann entweder ein newgroup oder gar keine
> Steuernachricht sein (misc-Regel mal außenvorgelassen). Und die Hürden
> für den Erfolg eines solchen Verfahrens sind in den Einrichtungsregeln
> eindeutig beschrieben.
>
Es ging um eine WIEDERHOLUNG und nicht um eine Neuauflage mit 4fach
verschlechterten Chancen.
Solche üblen Spiele macht man mit Hunden, denen man eine Wurst hinhält,
damit sie mal richtig schön hoch springen - ohne aber die Wurst zu
bekommen.
>>Du pickst Dir hier aus einem Lösch- und einem Einrichtungsverfahren
>>jeweils die Rosinen raus.
>
> Nein, ich betrachte die Verfahren einfach getrennt für sich, wie es
> die
> Einrichtungsregeln auch vorsehen (siehe Verknüpfungsverbot).
>
Was verstehst du denn jetzt unter Verknüpfungsverbot?
Du bringst mich noch völlig durcheinander.
Lies dir einfach nochmal durch, was Verknüpfungsverbot meint.
> [...]
>>Entweder, es ging um den rmgroup, der mit der Hälfte an Gegenstimmen
>>verhindert worden wäre, oder es geht um ein
>>Wiedereinrichtungsverfahren
>>mit der doppelten Befürworterstimmzahl UND einer regulären
>>Widerspruchsfrist.
>
> Das Verfahren hatte eine reguläre Einspruchsfrist. Hätte es
> tatsächlich
> Einsprüche gegeben, die den Ausgang des Verfahrens in sein Gegenteil
> verkehrt hätten (von gescheitert zu erfolgreich), dann wäre die Gruppe
> halt wiedereingerichtet worden, wie es das Verfahren ja schon
> dem Namen nach vorsah. Damit war nach dem Ausgang der Wahl nicht zu
> rechnen, aber trotzdem hat die Moderation eine Woche lang auf
> Einsprüche
> gewartet und erst danach das Verfahren umgesetzt, also beendet. Denn
> genau das ist die Folge eines gescheiterten Verfahrens.
>
Die Moderation hat nicht gewartet, bis das Wiedereinrichtungsverfahren
beendet war, sondern vorher das angezweifelte Ergebnis umgesetzt.
Was versuchst du mir da zu erzählen?
Ob die Gruppenlöschung während der Abstimmung oder während der
Einspruchsfrist erfolgte, ist eine unbedeutende Detailfrage.
Sie erfolgte VOR dem Ende des zugesagten Klärungsverfahrens zum Erhalt
der Gruppe.
>>Von wem wurde der Beauftragte denn beauftragt?
>
> Zur Umsetzung von Verfahrensergebnissen? Durch die Nutzer von de.*
> durch
> Wahl (zuletzt im September 2013).
>
Ich meine, wer beauftragte ihn, einen rmgroup VOR dem Ende des
Verfahrens rauszuschicken?
Vermutlich hat er den Entschluß allein gefaßt und sofort umgesetzt, ohne
es mit der Moderation abzusprechen.
> [...]
>>Erst entscheidet er wohl im Alleingang, zu einer guten Aktion, die
>>nach
>>Fairness und Kollegialität aussieht, und dann stellt sich heraus, daß
>>die vierfache Stimmanzahl nötig ist, um die Löschung zu verhindern.
>
>>Sind 114 notwendige Stimmen um eine Löschung zu verhindern eine
>>realistische Zahl oder nur eine Farce, um die User zu verhöhnen?
>
> Daß mußt Du diejnigen fragen, die gegen die Wiedereinrichtung
> gestimmt haben.
>
Soll ich das wirklich Moni More fragen, statt von dir eine Antwort zu
bekommen?
> [...]
>>Was hätte, wäre, könnte ist völlig egal. Entweder es gibt Regeln für
>>ein
>>Verfahren oder nicht.
>
> Die gibt es, und die wurden eingehalten.
>
Nei-en!!!
Oder ist dir ein Fall bekannt, wo eine Einrichtung oder eine Löschung
VOR dem Ende der Einspruchsfrist erfolgte?
Es wird hier eine Neuerung nach der anderen ausprobiert und
durchgezogen:
- Annulierung einer unstrittigen Abstimmung, weil ein einziger seinen
Privatmailserver nicht benutzen konnte
- Zwei Monate Wartezeit auf Results
- Erhaltung von Fuchsschwanzgruppen
- "Verlieren" von Postings
Und jetzt ein klarer Wunsch zum Erhalt einer Gruppe, der ignoriert wird.
> [...]
>>Vorher zu entscheiden, daß Widersprüche unsinnig sind, und deshalb die
>>Widerspruchsfrist unter den Tisch fallen zu lassen, ist ziemlich
>>schräg.
>
> Das wäre schräg, und ist deswegen auch nicht passiert.
>
Du hast es doch selbst so begründet, daß es unwahrscheinlich wäre, 30
Nein-Stimmen für ungültig erklären zu lassen, ob wohl erst 2012 genau
das passiert ist, als zur "Rettung" von d.e.n. 42 Stimmen für ungültig
erlärt wurden.
> [...]
>>> Außerdem ist das eine müßige Diskussion, denn es gab ja keine
>>> Einsprüche.
>>>
>>Was soll denn so eine Begründung?
>>Welchen Sinn hätte ein Einspruch denn noch gehabt, nachdem die Gruppe
>>samt Inhalt weg war?
>
> Die Gruppe ist aufgrund eines Ergebnisses gelöscht worden, gegen das
> bereits drei Monate kein Einspruch mehr möglich war.
>
Ja, aber gegen die Absprache, bis zum Ende eines Klärungsverfahrens mit
der Umsetzung zu warten.
>>> [...]
>>Zu gut Deutsch: Ihr könnt machen, was ihr wollt, ohne euch an die
>>Regeln
>>zu halten.
>
> Stimmt genau - allerdings nur für den Fall, daß wir *Deiner*
> Interpretation der Regeln folgten.
>
Ich interpretiere nichts.
Der Ablauf eines Verfahrens ist klar definiert und ein Verfahren endet
nach Ablauf der Einspruchsfrist mit der Umsetzung.
Was gibt es da zu interpretieren?
> Der ganze Absatz, den Du offenbar
> nicht verstanden hast, bezog sich gerade auch den Fall, daß eine
> falsche
> Handlung der Moderation ein von der Nutzerschaft von de.*
> beschlossenes
> Ergebnis ungültig machen könnte.
>
Tut es doch jetzt.
Ein Verfahren willkürlich zu verkürzen, ist doch ein Verstoß gegen das
Interesse der Wähler an einem regelkonformen Verfahren.
Aber - wir drehen uns im Kreis.
Wenn du meinst, ein Verfahren sei mit dem Result abgeschlossen und nicht
erst nach Ablauf der Einspruchsfrist, kann ich mich auf den Kopf
stellen, ohne daß es etwas bringt.
Du sitzt an längeren Hebel.
Harald
x'post in die von der Diskussion betroffene Gruppe wieder eingesetzt.