>Weitergeleitete Nachricht :
>
>Hi,
>
> Sie sind die hohen Telefongebühren leid? Wir auch. Daher
> wollen wir etwas unternehmen. Nach spanischem Vorbild wollen
> wir erreichen, dass am 1.11.1998 möglichst viele private
> Nutzer das Internet meiden, um ein Zeichen zu setzen.
Beauftrage doch einfach 5/30 oder Aktiv-Plus und schon brauchste nicht
mehr streiken.
Luke
MS
Kapazität=Kosten
Pauschaltarif -> viele Dauersurfer/-sauger -> viel Kapazität erforderlich ->
hohe Kosten
Wie lange hatte mobilcom doch gleich durchgehalten? Und wie waren die
Transferraten?? afair nicht so gut, so ca. 0,1kb.
Sieh doch mal: wenns nur noch pauschal kosten würde, dann gingen doch viele
nicht mehr offline, blockieren damit Einwahlpunkte (gut, Modems sind noch
bezahlbar) und Leitungskapazitäten (da wirds dann kritisch).
imo dauert so etwas noch ein paar Jährchen und wenn es kommt dann nicht auf
Basis eines normalen Telefonnetzes sondern mit einer ähnlichen Verbindung
wie in lokalen Netzwerken.
--
Dominik Witte
Fachschaft Fuenf - Universitaet Essen
Ref. Internet
http://www.uni-essen.de/fachschaft5
Siehe USA. Nicht jeder der das Internet oft nutzt lässt gleichzeitig auch
viele Downloads laufen.
Man muss eben die Flatrate für jedermann machen. Die Kapazitäten der
Backbones sind eigentlich schon ausreichend dimensioniert (wenn man von 155
mbit/s (z. B. UUnet, Topnet, Ecore, DTAG) oder 622 mbit/s (DTAG)) ausgeht.
> Wie lange hatte mobilcom doch gleich durchgehalten? Und wie waren die
> Transferraten?? afair nicht so gut, so ca. 0,1kb.
Bei mir waren es durchschnittlich >4 kb/s.
> Sieh doch mal: wenns nur noch pauschal kosten würde, dann gingen doch
viele
> nicht mehr offline, blockieren damit Einwahlpunkte (gut, Modems sind noch
> bezahlbar) und Leitungskapazitäten (da wirds dann kritisch).
Auch da siehe die USA und Studien... entsprechende URLs finden sich in den
Threads in de.comm.provider.misc...
> imo dauert so etwas noch ein paar Jährchen und wenn es kommt dann nicht
auf
> Basis eines normalen Telefonnetzes sondern mit einer ähnlichen Verbindung
> wie in lokalen Netzwerken.
Ethernet Kabel?!... Auch SFTP Kabel können leider nur 100-200 m Daten
übertragen... das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Funk ist die
einzige kluge Alternative... realisierbar und kostengünstig.
> Dominik Witte
MfG
Glenn Kusardi
«
--
<con:tec> computer & internet lösungen
Webspace | Webdesign | System- | Netzwerkbetreuung
URL: http://www.cntc.de | EM: mailto:in...@cntc.de
Aber blockiert zumindest eine Leitung. Und wenn dem Enduser auch
Downloadraten im MBit-Bereich möglich sein werden, dann reichen ein paar 100
schwarze Schafe, die das dann auch voll auskosten, um die Raten für andere
entscheidend zu verlagsamen.
> Man muss eben die Flatrate für jedermann machen. Die Kapazitäten der
> Backbones sind eigentlich schon ausreichend dimensioniert (wenn man von
155
> mbit/s (z. B. UUnet, Topnet, Ecore, DTAG) oder 622 mbit/s (DTAG)) ausgeht.
Aber nur für die Gegenwart, da expotentielle Wachstum wird auch weiterhin
anhalten.
> > Wie lange hatte mobilcom doch gleich durchgehalten? Und wie waren die
> > Transferraten?? afair nicht so gut, so ca. 0,1kb.
> Bei mir waren es durchschnittlich >4 kb/s.
Zu welcher Uhrzeit denn? Ab 19h bezweifle ich, zumindest zu Zeiten der
Flatrate.
> Auch da siehe die USA und Studien... entsprechende URLs finden sich in den
> Threads in de.comm.provider.misc...
Nun denn, ich werd mal schauen.
> > imo dauert so etwas noch ein paar Jährchen und wenn es kommt dann nicht
> auf
> > Basis eines normalen Telefonnetzes sondern mit einer ähnlichen
Verbindung
> > wie in lokalen Netzwerken.
>
> Ethernet Kabel?!... Auch SFTP Kabel können leider nur 100-200 m Daten
Etwas mehr dann doch schon, da darum gehts hier nicht.
> übertragen... das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Funk ist die
> einzige kluge Alternative... realisierbar und kostengünstig.
kostengünstig? Du kennst die Anlaufkosten der deutschen D- und
E-Netzbetreiber zum Vergleich?
Es gibt nur um das Prinzip der Datenübertragung, will sagen, nicht jeder
User muß über eine eigene Leitung am POP hängen. Bspw. hängt ein ganzer
Wohnblock an einen Router dran, der geht zum nächsten Router, der hängt am
POP. NB muß so auch nicht für jeden beim POP ein Modem o.ä. stehen. Und
dieses Prinzip wird in größeren LANs auch verwendet, z.B. Hochschulnetze,
die am Rechenzentrum hängen. Wobei "eigene Leitung" sich nicht auf
physikalische Leitung beschränken soll. Um das Netz besser auszulasten,
sollte direkt ab dem 1. Konzentrationspunkt (z.Zt. also Verteilerkasten an
der nächsten Straßenkreuzung) auf eine Paketvevrmittlung umgestellt werden,
da ansonsten insb. beim Dauersurfen mit eher niedrigen Transferdaten, viele
Kapazitäten brachliegen.
Die Zahl der schwarzen Schafe wird masslos überschätzt. Sollte sich die
Flatrate wirklich an ALLE Nutzercharakteristika richten, z. B. durch
entsprechendes Marketing, so können auch die schwarzen Schafe ignoriert
werden.
>> [... backbones...]
> Aber nur für die Gegenwart, da expotentielle Wachstum wird auch weiterhin
> anhalten.
Wir sprechen hier aber von der Gegenwart.
> > > Wie lange hatte mobilcom doch gleich durchgehalten? Und wie waren die
> > > Transferraten?? afair nicht so gut, so ca. 0,1kb.
> > Bei mir waren es durchschnittlich >4 kb/s.
> Zu welcher Uhrzeit denn? Ab 19h bezweifle ich, zumindest zu Zeiten der
> Flatrate.
Doch genau dann.. ich hatte nach 19:00 Uhr oftmals (nicht immer, aber sehr
oft) Raten über 4 kb/s.
> > Ethernet Kabel?!... Auch SFTP Kabel können leider nur 100-200 m Daten
> Etwas mehr dann doch schon, da darum gehts hier nicht.
Es ging um LAN ähnliche Übertragungswege.. das war einer... und die m Zahl
stimmt auch.
> > übertragen... das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Funk ist die
> > einzige kluge Alternative... realisierbar und kostengünstig.
> kostengünstig? Du kennst die Anlaufkosten der deutschen D- und
> E-Netzbetreiber zum Vergleich?
Du kennst z. B. Lucent NetWeaver Geräte?! Ich habe nicht gesagt, dass jetzt
eine Telco oder ein ISP ganz Deutschland bedienen soll. Viel mehr ist es
eine Chance für kleinere ISPs, also regional arbeitende. Diese können
relativ kostengünstig (auf Jahre gesehen, günstiger als Portmaster + PMX)
ein einmaliges Angebot aufstellen, dass die Konkurrenz nur sehr
unwahrscheinlich auch anbieten wird.
> Es gibt nur um das Prinzip der Datenübertragung, will sagen, nicht jeder
> User muß über eine eigene Leitung am POP hängen. Bspw. hängt ein ganzer
> Wohnblock an einen Router dran, der geht zum nächsten Router, der hängt am
> POP. NB muß so auch nicht für jeden beim POP ein Modem o.ä. stehen. Und
> dieses Prinzip wird in größeren LANs auch verwendet, z.B. Hochschulnetze,
> die am Rechenzentrum hängen. Wobei "eigene Leitung" sich nicht auf
> physikalische Leitung beschränken soll. Um das Netz besser auszulasten,
> sollte direkt ab dem 1. Konzentrationspunkt (z.Zt. also Verteilerkasten an
> der nächsten Straßenkreuzung) auf eine Paketvevrmittlung umgestellt
werden,
> da ansonsten insb. beim Dauersurfen mit eher niedrigen Transferdaten,
viele
> Kapazitäten brachliegen.
Tja.. nicht überall kann ein ganzer Wohnblock so angeschlossen werden. Denn
Strassenbauten und Kabel legen sind ziemlich kostenintensiv. Dazu kommen
noch Lizenzgebühren für die RegTP (man braucht TK Lizenz). Baugenehmigungen,
etc.
Insgesamt gesehen ist man mit einem NetWeaver Funksystem billiger dran.
> Dominik Witte
Glenn Kusardi
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