ich bin im Januar mal wieder für knapp einen Monat in den USA
(Kalifornien, Arizona) unterwegs und suche eine Möglichkeit mit
UMTS-Stick online gehen zu können, falls mal ausnahmsweise kein WLAN
verfügbar sein sollte (die meisten Hotels haben WLAN, aber es gibt
Ausnahmen).
Hat jemand eine Empfehlung parat, was man da momentan nehmen möchte? Von
Verizon gab's wohl mal eine $15/Tag Flatrate. Das wäre eigentlich ideal
für mich. Aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann wurde dieser
"Daypass" wohl inzwischen wieder abgeschafft. Kennt ihr Alternativen?
Gruß,
Jörn
>
>Hallo,
>
>ich bin im Januar mal wieder für knapp einen Monat in den USA
>(Kalifornien, Arizona) unterwegs und suche eine Möglichkeit mit
>UMTS-Stick online gehen zu können, falls mal ausnahmsweise kein WLAN
>verfügbar sein sollte (die meisten Hotels haben WLAN, aber es gibt
>Ausnahmen).
Ich habe 2009 die ERfahrung gemacht, dass selbst jedes kleine Billigmotel
W-LAN (oder, selten, kabelgebundenes Internet) hatte. Lediglich in den
großen Hotels in Las vegas und in New York habe ich es erlebt, dass sowas
extra berechnet wurde. Aber wenn man mal kein Internet hat oder man dafür
kein Geld ausgeben will, gibt es genug öffentliche kostenlose W-LANs.
IOW: ich würde mir den Aufwand und die Kosten für so eine UMTS-Lösung
sparen. (Es sei denn, Du wolltest unbedingt von überall unterwegs per
Smartphone/Netbook ins Internet).
Zumal ...
>
>Hat jemand eine Empfehlung parat, was man da momentan nehmen möchte? Von
>Verizon gab's wohl mal eine $15/Tag Flatrate.
... diese 15$ auch deutlich teurer sind als das, was ich in Hotels in
Manhattan und Las Vegas bezahlt habe.
Bye
woffi
--
Congratulations - you're the first human to fail the Turing-Test.
(Dilbert)
>
>Ich habe 2009 die ERfahrung gemacht, dass selbst jedes kleine Billigmotel
>W-LAN (oder, selten, kabelgebundenes Internet) hatte.
Nachtrag: 2007 war ich in der gleichen Region unterwegs, da habe ich noch
des öfteren Hotels/Motels ohne W-LAN entdeckt - es hat sich also in den
zwei Jahren verbessert. 2011 dürfte es also kaum schlechter geworden sein
;)
Am 23.11.10 17:15, schrieb Wolfgang Krietsch:
> Ich habe 2009 die ERfahrung gemacht, dass selbst jedes kleine Billigmotel
> W-LAN (oder, selten, kabelgebundenes Internet) hatte. Lediglich in den
> großen Hotels in Las vegas und in New York habe ich es erlebt, dass sowas
> extra berechnet wurde. Aber wenn man mal kein Internet hat oder man dafür
> kein Geld ausgeben will, gibt es genug öffentliche kostenlose W-LANs.
Das stimmt natürlich... ich bin seit ein paar Jahren jedes Jahr 2 oder
manchmal sogar 3 mal pro Jahr in den USA unterwegs und daher kenne ich
die WLAN-Verfügbarkeit ganz gut. Letztlich kommt es aber auch stark
darauf an, WO man unterwegs ist. Auch in den USA gibt es Gegendenen, in
denen kein DSL oder Kabel-Anschluss verfügbar ist, und da könne die
Hotels dann i.d.R. auch kein WLAN anbieten.
> IOW: ich würde mir den Aufwand und die Kosten für so eine UMTS-Lösung
> sparen. (Es sei denn, Du wolltest unbedingt von überall unterwegs per
> Smartphone/Netbook ins Internet).
ein Zugang im jeweiligen Hotel würde mir schon reichen. Da ich
geschäftlich darauf angewiesen bin, kann ich darauf leider nicht
verzichten. In der Vergangenheit habe ich dann, wenn kein WLAN verfügbar
war, meinen Telekom-USB-Stick bzw. mein Handy benutzt. Um mal kurz
E-Mails zu checken mag das ok sein. Aber oftmals muss ich auch mal eben
per RDP oder Citrix auf einen Kunden-Server und für so eine grafische
Remote-Sitzung fällt dann so richtig teurer Traffic an. Da kann eine
kurze Fernstwartungs-Sitzung per RDP schonmal 50 bis 100 Euro kosten.
Vor ein paar Jahren hatte ich auf diese Weise mal eine
Data-Roaming-Rechnung in Höhe von 2600 Euro generiert.
> Zumal ...
>>
>> Hat jemand eine Empfehlung parat, was man da momentan nehmen möchte? Von
>> Verizon gab's wohl mal eine $15/Tag Flatrate.
>
> ... diese 15$ auch deutlich teurer sind als das, was ich in Hotels in
> Manhattan und Las Vegas bezahlt habe.
klar, wobei ich den UMTS-Zugang ja nicht als Ersatz für's WLAN benutzen
wollte. Dort wo WLAN verfügbarbar ist, werde ich das schon aus Gründen
der Bandbreite bevorzugen.
Also wenn niemand einen Tipp hat, dann werde ich mich einfach vor Ort
mal informieren, was es denn für meinen Anwendungsfall so gibt....
Gruß,
Jörn
>
>Hallo Wolfgang,
>
>Am 23.11.10 17:15, schrieb Wolfgang Krietsch:
>
>> Ich habe 2009 die ERfahrung gemacht, dass selbst jedes kleine Billigmotel
>> W-LAN (oder, selten, kabelgebundenes Internet) hatte. Lediglich in den
>> gro�en Hotels in Las vegas und in New York habe ich es erlebt, dass sowas
>> extra berechnet wurde. Aber wenn man mal kein Internet hat oder man daf�r
>> kein Geld ausgeben will, gibt es genug �ffentliche kostenlose W-LANs.
>
>Das stimmt nat�rlich... ich bin seit ein paar Jahren jedes Jahr 2 oder
>manchmal sogar 3 mal pro Jahr in den USA unterwegs und daher kenne ich
>die WLAN-Verf�gbarkeit ganz gut.
Klar. Aber gerade in Arizona/Californien/Nevada/Utah habe ich eigentlich
die ERfahrung gemachtt, dass man auch in der v�lligen Ein�de noch INternet
bekommt. Hast Du da andere Erfahrungen?
Ich erinnere mich mit Grausen an meinen Sommerurlaub 2001, wo ich aus
Pontresina, damals noch per CSD, zwei Kommandozeilen inklusive eines
wichtigen Passworts eingeben musste und dazu einen kompletten Abend
gebraucht habe.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
>Wolfgang Krietsch <wof...@nurfuerspam.de> wrote:
>>
>>Klar. Aber gerade in Arizona/Californien/Nevada/Utah habe ich eigentlich
>>die ERfahrung gemachtt, dass man auch in der völligen Einöde noch INternet
>>bekommt. Hast Du da andere Erfahrungen?
>
>Ich erinnere mich mit Grausen an meinen Sommerurlaub 2001,
2001 ist ja auch /ewig/ her. Wie gesagt, 2007 war die Abdeckung schon sehr
gut, und 2009 hatte sich das nochmal merklich gesteigert.
Ja, aber ich war nicht in der Einöde, sondern in einer der
Touristenhochburgen der Schweiz in zentraler Lage.
>>2001 ist ja auch /ewig/ her.
>
>Ja, aber ich war nicht in der Einöde, sondern in einer der
>Touristenhochburgen der Schweiz in zentraler Lage.
Ach so, SChweiz - mir sagte "Pontresina" nix, da dachte ich, das sei
irgendein Kaff im SÜdwesten der USA. Wenn man's nicht weiß könnte der Name
ja durchaus einen mexikanischen Ursprung haben.
Aber klar, wir in Europa hinken in dem PUnkt ziemlich hinterher.
> Klar. Aber gerade in Arizona/Californien/Nevada/Utah habe ich eigentlich
> die ERfahrung gemachtt, dass man auch in der völligen Einöde noch INternet
> bekommt. Hast Du da andere Erfahrungen?
ja, gerade in den kleinen Wüstenkaffs gibts oftmals kein DSL/Kabel und
somit in den Hotels (bzw. Motels, Hotels gibts da ja kaum) auch kein WLAN.
Gruß,
Jörn
> Ich erinnere mich mit Grausen an meinen Sommerurlaub 2001, wo ich aus
> Pontresina, damals noch per CSD, zwei Kommandozeilen inklusive eines
> wichtigen Passworts eingeben musste und dazu einen kompletten Abend
> gebraucht habe.
2001 war ich den USA noch mit dem PCMCIA-Modem unterwegs. An der
Ostküste musste man manchmal schon froh sein, wenn's in den Hotelzimmern
einen Telefon-Anschluss gab, an den man sein Modem hängen konnte.
Manchmal kam auch nur direkt ein Kabel aus der Wand und man hatte keine
Möglichkeit sein Modem daran anzuschliessen. In einem Motel in DelMar
hängt heute noch eine Telefon-Dose, die ich kurzerhand in meiner
"Verzweifelung" damals einfach selbst gesetzt hatte. Ich war vor zwei
Jahren nochmal in dem Zimmer und meine damals installierte Dose hing
immernoch. :-)
Gruß,
Jörn
> Ach so, SChweiz - mir sagte "Pontresina" nix, da dachte ich, das sei
> irgendein Kaff im SÜdwesten der USA. Wenn man's nicht weiß könnte der Name
> ja durchaus einen mexikanischen Ursprung haben.
>
> Aber klar, wir in Europa hinken in dem PUnkt ziemlich hinterher.
technisch hinken die Europäer den USA eigentlich nicht mehr hinterher...
im Gegnteil unsere Mobilfunknetze sind inzwischen deutlich besser
ausgebaut als in den USA. Das ist übrigens auch der Grund für die teuren
Mobilfunk-Datentarife dort... die Anbieter haben Angst, dass die ganzen
Smartphone-User die dünne Infstraktur plattmachen. Anstatt die
Infrastruktur nachzubessern regelt man das derzeit anscheinend lieber
über den Preis.
Was in den USA allerdings deutlich einfacher ist, ist die Rechtslage bei
offenen WLANs. Die Hotels haften AFAIK nicht für Missbrauch, der durch
ihre WLANs betrieben wird. Daher sind in den USA die meisten
öffentlichen WLANs komplett offen und kostenlos. In Deutschland steht
jeder Hotspot-Betreiber schon mehr oder weniger mit einem Bein im
Gefängnis. :-(
Gruß,
Jörn
Von wann sind denn Deine Erfahrungen? Meine von 2007 und insb. 2009 sehen
deutlich anders aus.
>Ja, ja, ich weiß schon. Nachschauen ist öde und hemmt die Phantasie.
Herr Gerdes mal wieder ganz schlau? ;)
Um Nachzuschauen muss man erstmal wissen, dass man was nachschauern sollte.
Wenn es gerade um die WLAN-Versorgung im Südwesten der USA geht und dann
jemand einen Ortsnamen einwirft, der dem Klang nach durchaus in diese
Region gehören könnte, hat man dazu eigentlich wenig Grund. Und mit dem
nächsten Posting hat Marc das aufgeklärt, danach gab es schon gar keinen
Grund mehr.
>> ja, gerade in den kleinen Wüstenkaffs gibts oftmals kein DSL/Kabel und
>> somit in den Hotels (bzw. Motels, Hotels gibts da ja kaum) auch kein WLAN.
>
> Von wann sind denn Deine Erfahrungen? Meine von 2007 und insb. 2009 sehen
> deutlich anders aus.
Könnte bereits 2006 gewesen sein... evtl. auch 2007... Viel früher kanns
jedenfalls nicht gewesen sein, denn in den Jahren davor hatte ich
immernoch als Backup zum WLAN meine PPP-Modem-Einwahlliste der
T-Online-Roaming-Partner dabei. 2006 war ich dann das erste mal nur mit
der WLAN-Karte unterwegs und prompt hätte ich dort meine
PPP-Einwahl-Liste gebrauchen können. :-)
Das war ein winziges Wüsten-Kaff in der Nähe von Needles. Ich hatte
extra in 3 Motels nachgefragt... nirgends gab's WLAN, weil's in dem Kaff
schlichtweg keinen Kabel-Anschluss/DSL gab. Wenn ich micht recht
erinnere, dann gingen noch nichtmal Edge oder UMTS auf dem Handy,
sondern das uralte Standard-GPRS.
Gruß,
Jörn
>Wolfgang Krietsch <wof...@nurfuerspam.de> schrieb:
>
>>Um nachzuschauen muss man erstmal wissen, dass man was nachschauen sollte.
>
>Marc hat den Ort ja genannt.
Er hat aber keinen Anlaß gegeben zu vermuten, dass der Ort nicht in der
Region liegt, um die es gerade ging.
>>Wenn es gerade um die WLAN-Versorgung im Südwesten der USA geht und dann
>>jemand einen Ortsnamen einwirft, der dem Klang nach durchaus in diese
>>Region gehören könnte, hat man dazu eigentlich wenig Grund.
>
>Doch, doch, das siehst Du ja.
Du hättest in dem Fall ohne weiteren Anlaß nachgesehen? Warum? Schlägst Du
generell jeden Ortsnamen nach, den Du nicht kennst?
>Ich nehme an, Du wünschst ein Schlußwort.
Diese "raffinierten" Versuche von Dir, das Schlußwort selbst zu behalten,
werden langsam langweilig.
>
>Wie schön wäre es doch, Du wärest bei der Recherche so phantasievoll wie
>bei Deinen Ausreden!
Aha.
>Natürlich. Wenn ich am Computer sitze, sind Google und die
>Unaussprechliche ja nie weiter als ein paar Tastendrücke weg.
>Nachschlagen ist heute ja sehr viel einfacher als früher, als es Lexika
>nur als dead tree version gab.
Klar - so mache ich das ja auch. Aber nochmal:
|>Klar. Aber gerade in Arizona/Californien/Nevada/Utah habe ich eigentlich
|>die ERfahrung gemachtt, dass man auch in der völligen Einöde noch INternet
|>bekommt. Hast Du da andere Erfahrungen?
|
|Ich erinnere mich mit Grausen an meinen Sommerurlaub 2001, wo ich aus
|Pontresina, damals noch per CSD, zwei Kommandozeilen inklusive eines
|wichtigen Passworts eingeben musste und dazu einen kompletten Abend
|gebraucht habe.
Was hätte hier einen Grund zu dem Verdacdht gegeben, dass "Pontresina"
nicht "in der Einöde" von Arizona/Californien/Nevada/Utah liegt?
>Keine Ahnung. Einfach "g Pontresina" (für Google) oder "ww Pontresina"
>(für Wikipedia) einzutippen, hätte kürzer gedauert als auch nur eine
>einzige Deiner Antworten -- und Du hättest hinterher gewußt, was Sache
>ist.
Das habe ich auch so gewusst, denn als Marc gemerkt hat, dass sein Posting
mißverstanden wurde, hat er es ja sofort erklärt.
>Die Leute sind halt verschieden: Der eine lernt gern dazu und schaut
>regelmäßig nach, wenn ihm was über den Weg läuft, was er nicht kennt,
>der andere chattet stattdessen gern herum.
Wieder andere schreiben zwar meist kluge Dinge, die ich schätze, haben,
aber unglaubliche Schwierigkeiten damit, zuzugeben, wenn sie sich mal
verrannt haben. Vielleicht solltest Du den Thread einfach noch mal lesen.
>Ich halte das Thema für ausgelutscht, stehe natürlich -- wie immer --
>für weitere Erörterungen gern zur Verfügung.
Klar.