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Erfahrungen mit 1&1 ???

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Michael Ried

unread,
Nov 10, 2010, 6:10:25 AM11/10/10
to
Hallo,

wie sind Eure Erfahrungen mit 1&1?

Ich trage mich mit dem Gedanken meinen
Anbieter zu wechseln und bin dabei auf
folgendes Angebot von 1&1 gestoßen:

--------------------8<--------------------

Internet-Flat mit bis zu 16.000 kBit/s.
Ab 100 GB Datenvolumen/Monat reduziert
1&1 die Bandbreite auf 1.000 kBit/s bis
Monatsende.

Telefon-Flat
ins dt. Festnetz für 0 ct/Min.

für 19.99 EUR/Monat bei einer Laufzeit
von 24 Monaten.

--------------------8<--------------------

Da ich kein Dauersurfer bin ist das
Datenvolumen von 100 GB/Monat (denke ich)
ausreichend.

Also scheint mir das ein sehr gutes Angebot.
Was meint Ihr?

Viele Grüße und schon mal
vorab vielen Dank für Eure
Antworten.

Michael

Michael Landenberger

unread,
Nov 10, 2010, 7:06:58 AM11/10/10
to
"Michael Ried" <mr...@gmx.de> schrieb:

> Also scheint mir das ein sehr gutes Angebot.

Zumindest in den ersten 24 Monaten ist es rein preislich ein sehr gutes
Angebot. Nach Ablauf dieser Zeit erhöht sich jedoch der Preis auf 30
Euro/Monat, und dann ist es kein sonderlich gutes Angebot mehr, jedenfalls
kein besseres als die Angebote der Konkurrenz. Aber wenn du ohnehin vorhast,
in 2 Jahren wieder den Provider zu wechseln, dann bist du davon ja nicht
betroffen.

Gegen 1&1 spricht u. a., dass es sich um einen Reseller ohne eigenes Netz
handelt, der fremde Vorleistungen unter eigenem Namen vermarktet. Das kann
im Fall von Änderungen oder Störungsbehebungen am Anschluss zum Problem
werden, denn der Kunde kann den technisch eigentlich zuständigen Vorleister
nicht direkt, sondern nur auf dem Umweg über seinen Provider erreichen. Es
sind also 2 verschiedene Unternehmen beteiligt, die sich besonders in
komplizierteren Fällen auch gerne mal gegenseitig den Schwarzen Peter
zuschieben. Der Kunde schaut derweil in die Röhre. Aber auch wenn Provider
und Vorleister kooperieren, dauert Störungsbeseitigungen und
Optionsänderungen in der Regel länger als bei Netzbetreibern mit eigener
Infrastruktur.

Ein weiteres Argument gegen 1&1 ist die VoIP-Telefonie, auf der alle
1&1-Anschlüsse basieren. Zwar hat man die Kinderkrankheiten dieser Technik
(Echos und Verzögerungen sowie Rauschen und Verzerrungen) mittlerweile
weitgehend im Griff, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Störungen
kommt, ist bei VoIP nach wie vor größer als bei konventionellen Anschlüssen.
Damit ein VoIP-Anschluss funktioniert, müssen nämlich mehr Komponenten
reibungslos zusammenspielen als bei einem konventionellen Anschluss. Das
erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass irgend eine wichtige Komponente
ausfällt. Für private Anschlüsse ist das aber verschmerzbar, zumal die
meisten inzwischen ohnehin auf ein Handy als Ausweichmöglichkeit
zurückgreifen können. Außerdem sind VoIP-Anschlüsse in vielen
Anschlussgebieten die günstigste Möglichkeit, an einen Telefonanschluss zu
kommen. In besser erschlossenen Gebieten wie z. B. großen Städten und
Ballungsgebieten entfällt dieser Vorteil jedoch, denn dort gibt es auch
konventionelle Festnetzanschlüsse zu vergleichbaren Preisen.

Nachteilig ist auch der Umstand, dass ausgerechnet die Surf&Phone-Flat nicht
mit kurzer Mindestlaufzeit zu haben ist. Man verliert dadurch die
Flexibilität bei Tarif- und Anbieterwechseln, die einen geldwerten Vorteil
darstellen kann. Die billigste 1&1-Doppelflat mit 3 Monaten Mindestlaufzeit
ist die 1&1 Doppel-Flat 6000. Die enthält aber nur DSL 6000 (statt DSL
16000) und kostet außerdem anfangs 25 Euro im Monat, bevor nach 24 Monaten
der Preis ebenso wie bei der Surf&Phone-Flat auf 30 Euro steigt.

Für 1&1 spricht der große Umfang an Zugaben zum Anschluss, als da wären:
eine eigene Domain, üppig ausgestattete Mail- und Messaging-Dienste und
Webspace für die eigene Homepage. Die eigene Domain ist besonders für
E-Mail-Adressen nützlich, denn nur Adressen mit eigener Domain kann man bei
einem Providerwechsel behalten. Man muss dazu nur die Domain zu einem
anderen Provider übertragen und kann dann dort die bisherigen Adressen
wieder einrichten.

Gruß

Michael

Michael Ried

unread,
Nov 10, 2010, 8:01:22 AM11/10/10
to
Hallo Michael,

>> Also scheint mir das ein sehr gutes Angebot.

vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.

> Gegen 1&1 spricht u. a., dass es sich um einen Reseller ohne eigenes
> Netz handelt, der fremde Vorleistungen unter eigenem Namen vermarktet.
> Das kann im Fall von Änderungen oder Störungsbehebungen am Anschluss zum
> Problem werden, denn der Kunde kann den technisch eigentlich zuständigen
> Vorleister nicht direkt, sondern nur auf dem Umweg über seinen Provider
> erreichen. Es sind also 2 verschiedene Unternehmen beteiligt, die sich
> besonders in komplizierteren Fällen auch gerne mal gegenseitig den
> Schwarzen Peter zuschieben. Der Kunde schaut derweil in die Röhre. Aber
> auch wenn Provider und Vorleister kooperieren, dauert
> Störungsbeseitigungen und Optionsänderungen in der Regel länger als bei
> Netzbetreibern mit eigener Infrastruktur.

Hat hierzu jemand schon positive/negative Erfahrungen gemacht?

> Ein weiteres Argument gegen 1&1 ist die VoIP-Telefonie, auf der alle
> 1&1-Anschlüsse basieren. Zwar hat man die Kinderkrankheiten dieser
> Technik (Echos und Verzögerungen sowie Rauschen und Verzerrungen)
> mittlerweile weitgehend im Griff, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es
> zu Störungen kommt, ist bei VoIP nach wie vor größer als bei
> konventionellen Anschlüssen. Damit ein VoIP-Anschluss funktioniert,
> müssen nämlich mehr Komponenten reibungslos zusammenspielen als bei
> einem konventionellen Anschluss. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass
> irgend eine wichtige Komponente ausfällt. Für private Anschlüsse ist das
> aber verschmerzbar, zumal die meisten inzwischen ohnehin auf ein Handy
> als Ausweichmöglichkeit zurückgreifen können. Außerdem sind
> VoIP-Anschlüsse in vielen Anschlussgebieten die günstigste Möglichkeit,
> an einen Telefonanschluss zu kommen. In besser erschlossenen Gebieten
> wie z. B. großen Städten und Ballungsgebieten entfällt dieser Vorteil
> jedoch, denn dort gibt es auch konventionelle Festnetzanschlüsse zu
> vergleichbaren Preisen.

Zum Thema VoIP-Telefonie noch eine Frage.
Ich bin derzeit noch bei vodafone mit
6000er-Flatrate und Telefon-Flatrate
(ins Festnetz) für 35,- EUR/Monat.

Ist das nicht auch VoIP-Telefonie? Hier hatte
ich jedenfalls (bisher) keine Probleme.

> Nachteilig ist auch der Umstand, dass ausgerechnet die Surf&Phone-Flat
> nicht mit kurzer Mindestlaufzeit zu haben ist. Man verliert dadurch die
> Flexibilität bei Tarif- und Anbieterwechseln, die einen geldwerten
> Vorteil darstellen kann. Die billigste 1&1-Doppelflat mit 3 Monaten
> Mindestlaufzeit ist die 1&1 Doppel-Flat 6000. Die enthält aber nur DSL
> 6000 (statt DSL 16000) und kostet außerdem anfangs 25 Euro im Monat,
> bevor nach 24 Monaten der Preis ebenso wie bei der Surf&Phone-Flat auf
> 30 Euro steigt.

Die Option mit kostenlosem UMTS-Stick und "kleiner" Flatrate (7200er
bei max. 1GB/Monat Datenvolumen, danach Drosselung) habe ich mir auch
schon überlegt. Bei Störungen des Festnetzes wäre man wenigstens
hierüber noch "online". Würde aber zu meinem bisherigen Anschluss
lediglich 5,- EUR/Monat an Ersparnis bringen. Die günstige Variante
jedoch 15,- EUR/Monat und dass bei gleichzeitig höherer Geschwindigkeit.

> Für 1&1 spricht der große Umfang an Zugaben zum Anschluss, als da wären:
> eine eigene Domain, üppig ausgestattete Mail- und Messaging-Dienste und
> Webspace für die eigene Homepage. Die eigene Domain ist besonders für
> E-Mail-Adressen nützlich, denn nur Adressen mit eigener Domain kann man
> bei einem Providerwechsel behalten. Man muss dazu nur die Domain zu
> einem anderen Provider übertragen und kann dann dort die bisherigen
> Adressen wieder einrichten.

Da ich bisher noch keine eigene Domain genutzt habe, habe ich darauf
überhaupt nicht geachtet. Danke für den Tipp. :-)

Viele Grüße aus Hessen

Michael

Michael Landenberger

unread,
Nov 10, 2010, 8:34:51 AM11/10/10
to
"Michael Ried" <mr...@gmx.de> schrieb:

[Reseller vs. Netzbetreiber]

> Hat hierzu jemand schon positive/negative Erfahrungen gemacht?

<http://www.teltarif.de/forum/a-1und1/tindex.html>
<http://www.ip-phone-forum.de/forumdisplay.php?f=431>
<http://www.ip-phone-forum.de/forumdisplay.php?f=432>

> Zum Thema VoIP-Telefonie noch eine Frage.
> Ich bin derzeit noch bei vodafone mit
> 6000er-Flatrate und Telefon-Flatrate

> (ins Festnetz) fᅵr 35,- EUR/Monat.


>
> Ist das nicht auch VoIP-Telefonie?

Das kommt drauf an. Viele von Vodafone ᅵbernommene Arcor-Kunden durften ihre
konventionellen ISDN-Anschlᅵsse behalten. Auch bei Vodafone bekommt man noch
konventionelles ISDN, wenn man einen "Komfort-Anschluss classic" bestellt.
Andere Produkte wie z. B. der einfache Anschluss (simulierter
Analoganschluss mit nur einer Rufnummer und einem Sprachkanal) oder der
"Komfort-Anschluss plus" basieren dagegen mittlerweile auf VoIP.

Davon abgesehen ist auch Vodafone mittlerweile etwas billiger geworden.
Derzeit kostet das DSL-Paket classic (ein NGN-Anschluss, nicht zu
verwechseln mit dem "Komfort-Anschluss classic") fᅵr Bestandskunden 29,95
Euro/Monat, und zwar dauerhaft. Es enthᅵlt einen Telefonanschluss (1
Rufnummer, 1 Sprachkanal), DSL 16000 und eine Doppelflat. Eine
Bandbreiten-Drossel gibt es nicht. Fᅵr echtes ISDN muss man die Option
"Komfort-Anschluss classic" (bis zu 10 Rufnummern, 2 Sprachkanᅵle)
dazubestellen, fᅵr die 4 Euro Aufpreis fᅵllig werden. Bestandskunden zahlen
dann 33,95 Euro/Monat. Das ist zwar nicht viel weniger als das, was du
derzeit bezahlst, aber dafᅵr ist es garantiert echtes ISDN. Auᅵerdem ist
schnelleres DSL dabei (falls verfᅵgbar), welches auf Vodafone-Technik
basiert und nicht auf der Technik eines Vorleisters. Die Frage ist
natᅵrlich, ob Vodafone Bestandskunden in diesen Tarif wechseln lᅵsst. Manche
Anbieter mit 24-Monats-Vertrᅵgen zieren sich etwas, wenn es darum geht,
Bestandskunden in vorteilhaftere Tarife wechseln zu lassen, und zwar auch
dann, wenn die Mindestvertragslaufzeit lᅵngst abgelaufen ist. Bei Anbietern
mit kurzen Mindestvertragslaufzeiten (z. B. Alice) ist das nach meiner
Erfahrung anders. Dort haben Bestandskunden in der Regel keine Probleme, in
neuere Tarife zu wechseln. Nur auf Neukunden-Rabatte mᅵssen Bestandskunden
verzichten.

Gruᅵ

Michael

Rainer Ullrich

unread,
Nov 10, 2010, 9:48:14 AM11/10/10
to
Hallo Michael,

Michael Ried wrote:

>>> Also scheint mir das ein sehr gutes Angebot.
>

>> Gegen 1&1 spricht u. a., dass es sich um einen Reseller ohne eigenes
>> Netz handelt, der fremde Vorleistungen unter eigenem Namen vermarktet.

das muᅵ kein Nachteil sein. Das ist eher ein Vorteil, denn dadurch ist die
deutschlandweite Abdeckung grᅵᅵer.


>> Das kann im Fall von ᅵnderungen oder Stᅵrungsbehebungen am Anschluss zum
>> Problem werden, denn der Kunde kann den technisch eigentlich zustᅵndigen
>> Vorleister nicht direkt, sondern nur auf dem Umweg ᅵber seinen Provider


>> erreichen. Es sind also 2 verschiedene Unternehmen beteiligt, die sich

>> besonders in komplizierteren Fᅵllen auch gerne mal gegenseitig den
>> Schwarzen Peter zuschieben. Der Kunde schaut derweil in die Rᅵhre. Aber


>> auch wenn Provider und Vorleister kooperieren, dauert

>> Stᅵrungsbeseitigungen und Optionsᅵnderungen in der Regel lᅵnger als bei
>> Netzbetreibern mit eigener Infrastruktur.

Du solltest dazu aber auch wissen, daᅵ Michael L. ein 1&1-Hasser ist. Er basht
wo es geht.


> Hat hierzu jemand schon positive/negative Erfahrungen gemacht?

Ich habe in meinem Umfeld "Kunden" aller Provider, die ich "betreue". Meine
persᅵnliche Erfahrung ist die, dass es mit 1&1 die wenigsten Probleme gibt
und wenn es ein Problem gibt, die sehr schnell reagieren. Auch das Zusammen-
spiel mit den Vorleistern funktioniert. Klar wirst Du in Foren immer wieder
Leute finden, bei denen das ein oder andere schief gegangen ist. ᅵber schnelle
Problembehebung wird sowieso nie berichtet. Und seit dem der Mr. Davis bei
1&1 sich austobt soll angeblich er Service "viel" besser geworden sein.

Klar gibt es imme rwieder Problemfᅵlle. Die gibt es bei allen Provider. Ich
kann Dir nur 2 aktuelle Geschichten aus eigener Erfahrung erzᅵhlen:

Vor ~4 Wochen hatte ich bei Freunden den Fall, dass sporadisch die Verbindung
abbrach und fᅵr ne Stunde nix mehr ging. Die 1&1-Hotline veranlasste eine
Leitungsᅵberprᅵfung und es stellte sich heraus, dass es nicht an der Leitung
liegt man mᅵge doch mal nen Firmware-Update machen. Gut, dachte ich mir, das
ist so ne Standard-Aussage eines Hotliners, aber ein Firmware-Update tut ja
nicht weh.

Nach dem Firmware-Update wurden die Abbrᅵche noch schlimmer und 1&1 diagnosti-
ziete eine defekte Fritzbox und veranlaᅵte den Austausch. Ich war sehr skeptisch.
Die neue 7270_v3 mit USB-WLAN-Stick kam einen Tag spᅵter. Ich wollte mir die
alte Box nochmal anschauen, doch das ging nicht mehr, da nach einem Werksrest
nur noch alle LEDs leicht glimmten. Auch ein Austausch des Netzteils brachte nix.
Ok, die Box hat wirklich nen Schatten.

Meine Freunde tauschten die Box aus und seit schnuckelt wieder alles. Den USB
WLAN-Stick durften sie auch behalten. Jetzt haben sie ne "alte" 7270 gegen eine
brandaktuelle Fritzbox getauscht bekommen und obendrein noch fᅵr 1 Monat eine
Gutschrift bekommen. Das nenne ich Service.

Gegenteiliges Beispiel, bei einem Provider, der alles aus einer Hand hat!
Mein Freund ist vor ~7 Monaten von ADSL2+ auf VDSL umgestiegen und hat seither
immer wieder Verbindungsabbrᅵche. 1.000 Mal wurde der DSLAM resettet, Profile neu
geschrieben, dann ging es immer wieder ein paar Tage gut bis es wieder zu Ver-
bindungsabbrᅵchen kam. Vor 14 Tage erbarmte man sich dann endlich, auf eine
andere Doppelader umzuklemmen. Und was soll ich sagen, seit heute wieder massive
Verbindungsabbrᅵche. Es waren mittlerweile 5 Techniker da, alle mehr oder minder
ratlos. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Ach ja, es waren immer Techniker
des Unternehmens mit dem T, also keine Techniker von Sub-Unternehmen.


>> Ein weiteres Argument gegen 1&1 ist die VoIP-Telefonie, auf der alle

>> 1&1-Anschlᅵsse basieren.

Gᅵᅵᅵᅵh! Michael, ob Du es glauben willst oder nicht, frᅵher oder spᅵter wird
es nur noch VoIP geben, mit all ihren Vorteilen, auch bei deinem Provider.

Und wenn VoIP so schlecht wᅵre, wie Du es immer schlecht reden willst, dann
wᅵre das Geschiᅵ so groᅵ, dass die Medien davon voll wᅵren. Aber, auch wenn
Du es nicht gerne hᅵren willst, das Gegenteil ist der Fall!

Happy computing!
R@iner

--
Universal-Tool fᅵr Fritzboxen ......... http://www.rainerullrich.de/rukt <- Neu
SP3 mit wenigen Klicks integrieren .... http://www.rainerullrich.de/sp3
Unnᅵtige Files vom PC lᅵschen ......... http://www.rainerullrich.de/cp
Was ist ToFu .......................... http://de.wikipedia.org/wiki/TOFU

Michael Ried

unread,
Nov 10, 2010, 12:38:50 PM11/10/10
to
Hallo Rainer,

> das muß kein Nachteil sein. Das ist eher ein Vorteil, denn dadurch ist die
> deutschlandweite Abdeckung größer.

>>> Das kann im Fall von Änderungen oder Störungsbehebungen am Anschluss zum
>>> Problem werden, denn der Kunde kann den technisch eigentlich zuständigen
>>> Vorleister nicht direkt, sondern nur auf dem Umweg über seinen Provider


>>> erreichen. Es sind also 2 verschiedene Unternehmen beteiligt, die sich

>>> besonders in komplizierteren Fällen auch gerne mal gegenseitig den
>>> Schwarzen Peter zuschieben. Der Kunde schaut derweil in die Röhre. Aber


>>> auch wenn Provider und Vorleister kooperieren, dauert

>>> Störungsbeseitigungen und Optionsänderungen in der Regel länger als bei
>>> Netzbetreibern mit eigener Infrastruktur.

ich Danke Dir für Deine schnelle Info. :-)

Ich bin schon fast überzeugt. Gerade habe
ich aber noch ein Angebot von Alice entdeckt:

------------------8<---------------------

DSL-Flatrate bis zu 16.000 Kbit/s
(Upload bis zu 1024 Kbit/s)

DSL-Modem inklusive

DSL ohne Mindestvertragslaufzeit
(Auf Wunsch - kündbar 4 Wochen zum Monatsende)

Alice Disk
Der sichere Speicher für Ihre Daten.
5 GB Platz und Zugriff überall.

Festnetz:

Analoger Telefonanschluss
(Kein Telekom-Anschluss notwendig)

Inklusive Unify
(Vom Festnetz kostenlos zu allen Alice
Fest- und Mobilfunkanschlüssen telefonieren)
sonst 1,9 ct/Minute

Rufnummernmitnahme innerhalb eines Ortsnetzes möglich

für 14,90 EUR/Monat oder

für 19,90 EUR/Monat inkl. Festnetzflat

------------------8<---------------------

Was mir hier besonders gut gefällt ist, dass ich nicht
24 Monate "geknebelt" bin. So etwas gefällt mir, da ich
hier davon ausgehe, dass Probleme zügig behoben werden,
da sonst der Kunde ja problemlos zu einem anderen
Anbieter wechseln kann.

Was bedeutet hier analoger Telefonanschluß?
Ist das etwas anderes als beim Angebot von 1&1?

Viele Grüße aus Hessen
und schon mal Danke für Eure Hilfe.

Michael

--
Wer braucht schon DE-E-Mail, es gibt doch GnuPG!
Der Briefumschlag für eMails.
http://hp.kairaven.de/

Karl-Josef Ziegler

unread,
Nov 10, 2010, 1:23:12 PM11/10/10
to
Am 10.11.2010 12:10, schrieb Michael Ried:

> Also scheint mir das ein sehr gutes Angebot.
> Was meint Ihr?

Seit Jahren nutze ich schon DSL von 1&1, wobei dies immer noch als
'Aufsatz' auf einen 'uralten' analogen Anschluss der Telekom basiert.
Das Analog-Telefon hängt aber jetzt am Router und da hatte ich noch nie
Probleme. Allerdings wohne ich auch nur um '3 Ecken' vom Telegraphenamt
(früher hiess dies mal so...) und die DSL-Leitungskapazität liegt so bei
16800. Da hatte ich seit Jahren auch noch nie Probleme. Insofern kann
ich da natürlich auch nicht sagen wie es denn wäre, wenn es Probleme gäbe.

Viele Grüße,

- Karl-Josef

Rainer Ullrich

unread,
Nov 10, 2010, 1:43:18 PM11/10/10
to
Hallo Michael,

Michael Ried wrote:

> ich Danke Dir für Deine schnelle Info. :-)

bitte, gern geschehen.


> Ich bin schon fast überzeugt. Gerade habe
> ich aber noch ein Angebot von Alice entdeckt:

Oh je Alice. In meinem Umfeld habe ich damit keine guten Erfahrungen
gemacht. Der Service hat auch nachgelassen. Michael L. ist ja großer
Alice-Fan, aber er schrieb selber neulich, dass der Support nachgelassen
hat. Dann muß wohl was dran sein ;-)


> Was mir hier besonders gut gefällt ist, dass ich nicht
> 24 Monate "geknebelt" bin. So etwas gefällt mir, da ich
> hier davon ausgehe, dass Probleme zügig behoben werden,
> da sonst der Kunde ja problemlos zu einem anderen
> Anbieter wechseln kann.

Schön wäre es, wenn es so wäre. Alice laufen trotzdem reihenweise die
Kunden weg. Und wenn Du wechseln willst, ist der Port ewig geblockt. Hatte
ich erst neulich bei einer Nachbarin. Da können wir nur hoffen, dass der
Gesetzgeber da mal Gas gibt und allen Providern eine maximale Wechselzeit
vorschreibt. Dann ist endlich Schluß mit: "Er ist schuld und der ist schuld".

Ansonsten schau Dir beide Provider gut an, auch die Angebote im Detail. Und
bedenke, daß 24 Monate gleich rum sind. Schneller als man glaubt :-)

Happy computing!
R@iner

--
Universal-Tool für Fritzboxen ......... http://www.rainerullrich.de/rukt <- Neu


SP3 mit wenigen Klicks integrieren .... http://www.rainerullrich.de/sp3

Unnötige Files vom PC löschen ......... http://www.rainerullrich.de/cp

Michael Landenberger

unread,
Nov 10, 2010, 4:42:16 PM11/10/10
to
"Michael Ried" <mr...@gmx.de> schrieb:

[Alice]

> Was bedeutet hier analoger Telefonanschluß?
> Ist das etwas anderes als beim Angebot von 1&1?

Das hängt von deinem Wohnort ab. Hansenet hat bundesweit ca. 150 Städte und
Ballungsgebiete mit eigener Vermittlungstechnik ausgebaut. Dort bekommst du
einen konventionellen analogen Festnetzanschluss. Außerhalb des
Ausbaugebiets greift Hansenet allerdings ebenso wie 1&1 auf DSL-Vorleister
zurück. Dort bekommt man nur NGN mit VoIP-Telefonie.

Um herauszufinden, welche Anschlussart man bekommt, muss man einfach den
Verfügbarkeitstest für Alice Fun für die eigene Adresse machen. Erscheint
dabei der (sinngemäße) Hinweis, dass die bei Alice Fun normalerweise
enthaltene Fernsehflatrate *nicht* verfügbar sei, dann befindet man sich
außerhalb des Ausbaugebiets und bekommt folglich einen NGN-Anschluss.
Erscheint dieser Hinweis jedoch nicht, dann kann man mit einem
konventionellen Anschluss rechnen.

Unify (kostenlose Gespräche von Alice zu Alice) ist derzeit befristet bis
zum 31.12.2010. Die Frist wurde aber in der Vergangenheit immer wieder
verlängert, wobei die Verlängerung üblicherweise ca. 4-6 Wochen vor Ablauf
bekannt gegeben wurde. Es ist wahrscheinlich, dass es auch diesmal wieder
verlängert wird, 100%ig darauf verlassen kann man sich aber nicht.

Und auch bei Alice gilt der um 5 Euro reduzierte Einstiegspreis nur
befristet. Ab dem 13. Monat wird der volle Monatsgrundpreis (24,90 Euro bzw.
29,90 Euro) fällig.

Gruß

Michael

Michael Ried

unread,
Nov 10, 2010, 6:14:31 PM11/10/10
to
Hallo Michael,

nochmals Danke für die ausführlichen Infos. :-)

> Um herauszufinden, welche Anschlussart man bekommt, muss man einfach den
> Verfügbarkeitstest für Alice Fun für die eigene Adresse machen.
> Erscheint dabei der (sinngemäße) Hinweis, dass die bei Alice Fun
> normalerweise enthaltene Fernsehflatrate *nicht* verfügbar sei, dann
> befindet man sich außerhalb des Ausbaugebiets und bekommt folglich einen
> NGN-Anschluss. Erscheint dieser Hinweis jedoch nicht, dann kann man mit
> einem konventionellen Anschluss rechnen.

... "Nicht" verfügbar. :-)

Also wenn ich die beiden Angebote mit Festnetzflatrate vergleiche
sind die Kosten identisch. Für Alice spricht die sehr kurze
Mindestlaufzeit, für 1&1 die etwas besseren Zusatzleistungen.
Die Info in paralleler eMail von Rainer Ullrich, dass Alice bei
einem Wechsel evtl. den Port zu spät freigibt, bestätigt mich
nun doch zu 1&1 zu wechseln. :-)

Ich Danke nochmals allen Mitlesern
für die tatkräftige Unterstützung

Viele Grüße aus Hessen

Martin Kissel

unread,
Nov 10, 2010, 10:39:43 PM11/10/10
to
Am 10.11.2010 19:43, schrieb Rainer Ullrich:
> Schᅵn wᅵre es, wenn es so wᅵre. Alice laufen trotzdem reihenweise die

> Kunden weg. Und wenn Du wechseln willst, ist der Port ewig geblockt.

"Port geblockt" dᅵrfte ein Relikt aus T-DSL-Resale-Zeiten sein.
Mittlerweile sind jedoch TAL-Komplettanmietung oder IP-Bitstream angesagt.

Gruᅵ
Martin

Paul Muster

unread,
Nov 11, 2010, 2:29:40 AM11/11/10
to
Michael Ried schrieb:

> Die Info in paralleler eMail von Rainer Ullrich, dass Alice bei
> einem Wechsel evtl. den Port zu spät freigibt, bestätigt mich
> nun doch zu 1&1 zu wechseln. :-)

Das passiert dir bei allen Providern mit derselben Wahrscheinlichkeit.


mfG Paul

Michael Landenberger

unread,
Nov 11, 2010, 3:14:32 AM11/11/10
to
"Michael Ried" <Michae...@gmx.de> schrieb:

> Die Info in paralleler eMail von Rainer Ullrich, dass Alice
> bei einem Wechsel evtl. den Port zu spät freigibt,

Das kann dir bei allen Providern passieren, vor allem bei solchen, die
Telekom-Ports benutzen. Bei Providern, die auf andere DSL-Vorleister
zurückgreifen (z. B. Telefonica), gibt es in der Regel keine Probleme mit
der Portfreigabe. Leider weiß man bei einem Reseller nicht vorher, welchen
Vorleister er zu nutzen gedenkt. Bei 1&1 kann man es herausfinden, denn da
wird bei Anschlüssen auf Telekom-Basis ein "Regio"-Zuschlag von 5 Euro auf
den Monatsgrundpreis erhoben. Wenn dieser Zuschlag nicht berechnet wird, ist
es vermutlich ein Telefonica-Anschluss. Bei Alice wird derzeit kein Zuschlag
erhoben, also gibt es kein Unterscheidungsmerkmal zwischen Telekom- und
Telefonica-Anschlüssen. Man kann aber davon ausgehen, dass Alice dann
ebenfalls Telefonica-Anschlüsse schaltet, wenn auch 1&1 solche (also ohne
Zuschlag) schaltet. Außerdem kann man auf <www.telefonica.de> eine
Verfügbarkeitsprüfung machen. Wenn Telefonica ADSL2+ an deiner Adresse
verfügbar ist, dann dürften beide Provider Telefonica als Vorleister
nutzen -> keine Probleme mit der Portfreigabe.

> bestätigt mich
> nun doch zu 1&1 zu wechseln. :-)

Rainer ist 1&1 Profiseller, der ist natürlich daran interessiert, 1&1
möglichst gut dastehen zu lassen.

Gruß

Michael

Rainer Ullrich

unread,
Nov 11, 2010, 3:52:18 AM11/11/10
to
Michael Landenberger wrote:

> Rainer ist 1&1 Profiseller, der ist natürlich daran interessiert, 1&1
> möglichst gut dastehen zu lassen.

Ich wußte, dass du mit dem Käse wieder kommst. Ich hab Dir damals schon
gesagt, daß ich kein aktiver Profiseller bin, sondern es damals nur gemacht
habe, damit ich meinem Bekannten einen DSL-Anschluss vermitteln konnte.

Im Gegensatz zu Dir schaue ich mir alle Provider an und empfehle dann das
passende. Ich habe mit 1&1 nix am Hut, auch wenn Du das nicht glauben magst!

Happy computing!
R@iner

--
Universal-Tool für Fritzboxen ......... http://www.rainerullrich.de/rukt <- Neu


SP3 mit wenigen Klicks integrieren .... http://www.rainerullrich.de/sp3

Unnötige Files vom PC löschen ......... http://www.rainerullrich.de/cp

Marcel Pennewiß

unread,
Nov 11, 2010, 6:55:36 AM11/11/10
to
On 11/11/10 00:14, Michael Ried wrote:
> Also wenn ich die beiden Angebote mit Festnetzflatrate vergleiche
> sind die Kosten identisch. Für Alice spricht die sehr kurze
> Mindestlaufzeit, für 1&1 die etwas besseren Zusatzleistungen.
> Die Info in paralleler eMail von Rainer Ullrich, dass Alice bei
> einem Wechsel evtl. den Port zu spät freigibt, bestätigt mich
> nun doch zu 1&1 zu wechseln. :-)

Gegenbeispiel:
Kündigung von 1&1 zum 26.10., Portfreigabe erst ab 29.10.
Da das nur ResaleDSL war hat der rosa Riese einfach ne T-Onlinekennung
rausgeschickt und alles war für den Kunden gut.

Marcel

Michael Landenberger

unread,
Nov 11, 2010, 7:42:03 AM11/11/10
to
"Marcel Pennewiß" <use...@pennewiss.de> schrieb:

> Da das nur ResaleDSL war hat der rosa Riese einfach ne
> T-Onlinekennung rausgeschickt und alles war für den Kunden gut.

Portfreigabe-Probleme beim Providerwechsel gibt es wenn überhaupt nur dann,
wenn der alte und der neue Provider den gleichen Port benutzen, d. h. wenn
beide Provider Reseller ein und desselben Vorleisters sind. Hinzu kommt,
dass der Portfreigabe-Mechanismus bei der Telekom etwas komplizierter zu
sein scheint als bei Telefonica, so dass es bei der Übergabe von
Telekom-Ports häufiger klemmt als bei der Übergabe von Telefonica- oder
QSC-Ports.

Nutzen dagegen der alte und der neue Provider unterschiedliche
DSL-Infrastruktur, sind Portfreigaben kein Thema. Beispiel: falls der OP
nach seinem Wechsel zu 1&1 oder Alice einen Telefonica-Anschluss bekommt,
dürfte ein späterer Wechsel zur Telekom reibungslos über die Bühne gehen,
denn die Telekom nutzt ihre eigenen Ports und ist bei der DSL-Bereitstellung
nicht darauf angewiesen, dass der Telefonica-Port vorher freigegeben wurde.
Das gleiche gilt für einen Wechsel zu einem anderen Netzbetreiber wie z. B.
Vodafone oder Versatel.

Verzögerungen bei der Portfreigabe sind ein typisches Resale-DSL-Problem.
Netzbetreiber-Kunden sind davon nicht betroffen, sofern sie in einem Gebiet
wohnen, in dem ihr Provider nicht als Reseller auftritt, sondern das er mit
eigener Technik erschlossen hat.

Gruß

Michael

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Michael Landenberger

unread,
Nov 11, 2010, 2:14:50 PM11/11/10
to
"Mathias Fuhrmann" <yz.sh...@spamfence.net> schrieb:

> Hoffentlich mu�t du nicht umziehen und am neuen Ort keine gute
> Verbindung haben. Dann zahlst du u.U. lange Zeit f�r Nichts.
> http://www.heise.de/newsticker/meldung/BGH-Umzug-kein-Grund-fuer-DSL-Kuendigung-1135081.html

Prima. Endlich Rechtssicherheit. Und endlich wieder ein gewichtiges Argument
mehr gegen Knebelvertr�ge.

Herr Kurth von der BNetzA will ja alle Provider zwingen, auch Vertr�ge mit
k�rzerer Laufzeit anzubieten. Mal sehen, ob er damit durchkommt und wie sich
das dann auf die Preise auswirkt. Die Provider, die jetzt schon Vertr�ge mit
kurzer Laufzeit anbieten (z. B. Alice, 1&1, O2 oder Congstar) verlangen ja
beim Monatsgrundpreis keinen Zuschlag, sondern kassieren lediglich h�here
Einrichtungskosten. Es geht also. Wenn auch die anderen Anbieter eines Tages
gezwungen werden, Vertr�ge mit kurzer Laufzeit anzubieten, k�nnen sie sich
daran ein Beispiel nehmen.

Gru�

Michael

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Marc Haber

unread,
Nov 16, 2010, 1:04:37 AM11/16/10
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>Ralf Döblitz <doeb...@doeblitz.net> schrieb:
>>Mindestens im gewerblichen Bereich ist es vollkommen üblich,
>>diesbezüglich verschiedene Optionen zu haben (z.B. je nach
>>Mindestvertragslaufzeit eine Reduktion der Einrichtungskosten).
>
>Im TK-Bereich gibt es diese Option nicht.

Nuhr.

Ich habe in den letzten zehn Jahren kein einziges Leitungsangebot für
Geschäftskunden gesehen, bei denen die Einrichtungsgebühr nicht nach
der Mindestlaufzeit (12, 24, 36 Monate) gestaffelt war.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

subseven66

unread,
Jan 16, 2011, 3:24:43 AM1/16/11
to
Nie mehr 1&1 !!!
Beschwerdeflut !!!

Hi...
Hatte vor geraumer Zeit eine "bis 16000" von 1&1 gebucht.
Erst nach 17 (!) Mails und zahlreichen Basteleien am PC und Telefon
haben die mir gesagt das sie Telekom (stellt die letzte Meile) hier nur
3000 bietet!
Es gab billigere Tarife "bis 2000" bzw. "bis 6000".

Jetzt ein Wechsel in eine billigeren? Weit gefehlt;
Weiterer Schriftverkehr ...
... nie einer Zuständig! Mußte kündigen. (Vorsicht mir Rückschein; an die
Geschäftsführer!!!)
Die haben die Kündigung trotzdem ignoriert.

Erst als ich Rücklastschrift veranlasste, wollten Sie verhandeln.
Bereits das zog sich über 6 Monate. Da hatte ich keine Bock mehr ...

Und danach haben sie die Ports blockiert.
Das heißt, das kein anderer Anbieter dran konnte!
(Nur die Telekom hätte, wegen eigenem wirtschaftlichem Interesse ... )
Normalerweise musst du hier gegen sie aktiv klagen. - Ich hatte einen
Wohnwechsel ...

Und mir ein Inkassobüro auf den Hals gehetzt. ...


Nie mehr 1&1 !!!
Gmx und web.de sind später Tochter davon geworden.
Die haben dort eine ähnliche Beschwerdeflut, aber die erhöhen diese, jetzt
19,99, nicht plötzlich nach 2 Jahren ...


Gruss :)

"Michael Ried" <mr...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4cda7d9c$0$7663$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

Michael Landenberger

unread,
Jan 16, 2011, 10:20:50 AM1/16/11
to
"subseven66" <subse...@gmx.de> schrieb:

> Hatte vor geraumer Zeit eine "bis 16000" von 1&1 gebucht.

"Geraume Zeit" -> vermutlich vor Inkrafttreten der "1&1 Leistungsgarantie"
(Siehe 1&1 DSL-Leistungsbeschreibung, Abs. 2.14). Nach dieser
Leistungsgarantie stehen dem Kunden mindestens 50% der Maximalbandbreite des
bestellten Produktes zu, ansonsten kann er in ein kleineres Produkt wechseln
oder die Bestellung ganz stornieren. Die Leistungsbeschreibung samt
Leistungsgarantie ist Vertragsbestandteil, also wird diese Regelung
verbindlich zugesagt. D. h. deine Probleme würde es so heute nicht mehr
geben.

Es gibt aber noch genug andere Gründe, weswegen zumindest ich nicht zu 1&1
gehen würde.

Gruß

Michael

subseven66

unread,
Feb 4, 2011, 10:41:45 PM2/4/11
to
"1&1 Leistungsgarantie" ????
Wohl auch noch die Garantie verlangen,
das du von denen nicht auf die Fresse bekommst ? ;)
Nein- Lass dich von denen nicht verbal "verarschen" -

Doppeldeckung - Als ob du zu Familienhaftpflicht noch eine je eine für jedes
Familienglied anschließt. / zum Nutella auch noch Nussnugatcreme bezahlen
sollst ...


Das was du nun "Leistungsgarantie" nennst, war und ist schon vorher ein
"wesentlicher Bestandteil des Vertrages" ...
Die haben Aufklärungspflichten und Leistungspflichten;
... und die haben gezielt betrogen.
Zu Abschluss und Hinterher!


Gruss Subseven
(gelernter Kaufmann )

PS.: Dommermuth hat auch Bankkaufmann gelernt ...

"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8pggmn...@mid.uni-berlin.de...

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