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Telekom will Festnetz-Verträge kündigen (lang)

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Stephan Gerlach

unread,
Feb 16, 2015, 2:12:40 PM2/16/15
to
[JFTR und vorab: Den Faden "VoIP - Kuendigung des bisherigen Anschlusses"
habe ich zur Kenntnis genommen; jedoch hat dies beim ersten Reinlesen
nicht alle Fragen beantwortet.]


Neulich las ich in der Zeitung, daß die Telekom vorhat, sämtlichen
Kunden, die aktuell einen Internet-DSL-Anschluß in Kombination mit einem
"normalen" Festnetz-Analog-Telefon-Anschluß haben, demnächst die
Verträge zu kündigen - wenn diese Kunden nicht auf einen neuen Vertrag
umsteigen.

In der Zeitung steht, daß die einzige Möglichkeit, daß man den
Festnetzanschluß behält, der (Zwangs-)Umstieg auf VoIP ist - das
"Telefonieren übers Internet".

Fragen/Bemerkungen dazu:

Zunächst: Technische Details
----------------------------
1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit dem
Internet verbunden sein? (bisher: nein)

2.) Ändert sich die Verkabelung? Bisher ist es so:
Wand -> Splitter |--> Telefon
|--> Router --> Computer
D.h der Splitter ist praktisch das "Haupt-Bauteil", von welchem aus
verzweigt wird. Ich vermute, daß bei VoIP das Telefon hinter den Router
käme?

3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig möglich,
sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)
Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
diesem Problem.

4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
(bisher: nein)

5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
Basic 3 gibt nichts über VoIP her.

6.) Bräuchte man ein neues Festnetz-Telefon?


Jetzt: Vertragliche Unklarheiten
--------------------------------
7.) In der Zeitung steht, die "neuen Tarife seien nicht teurer als die
alten".
Da man ja möglicherweise Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müßte (siehe
1.) bis 5.)): Kann man sogar mit einer Verbilligung des Tarifs rechnen?

8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut Zeitung
irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der Abschaltung)
nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?

9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.)) würde
die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
kündigt?

10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf Menschen, die
nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.
Dazu folgendes Gedankenexperiment:
Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt danach
den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet und Festnetz
nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne separate Verträge.
Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?

11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
Analog-Anschluß zu behalten?
Mir fiele da spontan noch ein, bei 8.) den Internetanschluß statt bei
der Telekom bei einem anderen Anbieter zu bestellen.
So daß man für die Telekom unter die Kategorie (siehe auch 8.))
"Menschen, die nur einen analogen Telefonanschluß besitzen"
fällt.

12.) Zuguterletzt: Gibt es außer der Telekom noch andere Anbieter, bei
denen man die analoge Festnetz-Technik weiter nutzen dürfte?


--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)

Jörg Tewes

unread,
Feb 16, 2015, 3:04:24 PM2/16/15
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Zunächst: Technische Details
> ----------------------------
> 1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit dem
> Internet verbunden sein? (bisher: nein)

Weiterhin NEIN

> 2.) Ändert sich die Verkabelung? Bisher ist es so:
> Wand -> Splitter |--> Telefon
> |--> Router --> Computer
> D.h der Splitter ist praktisch das "Haupt-Bauteil", von welchem aus
> verzweigt wird. Ich vermute, daß bei VoIP das Telefon hinter den Router
> käme?

Du vermnutest richtig, und der Splitter kommt weg.

> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig möglich,
> sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)

Weiterhin JA.

> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
> diesem Problem.

Es gibt keine Probleme beim Telefonieren wenn du gleichzeitig im Netz
surfst. Es sei denn deine Uplaodgeschwindigkeit würde unterhalb 192
Kbit/s liegen, solche Anschlüsse werden allerdings nicht umgestellt.


> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
> (bisher: nein)

Jetzt ja, der Router muß laufen wenn du telefonisch erreichbar sein willst.

> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
> Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
> Basic 3 gibt nichts über VoIP her.

Du brauchst einen VoIP fährigen Router. Nein der Sinus ist keiner.
Allerdings müßtest du den sowieso wechseln, weil ein höherer Upload beim
Tarifwechsel geschaltet wird, die damit verwendete Technik ist für den
Sinus nicht beherrschbar.

> 6.) Bräuchte man ein neues Festnetz-Telefon?

Nein.

> Jetzt: Vertragliche Unklarheiten
> --------------------------------
> 7.) In der Zeitung steht, die "neuen Tarife seien nicht teurer als die
> alten".

Stimmt, kommt drauf an wie lange deine letzte Tarifänderung her ist,
bekommst du u.U. merh Geschwidnigkeit für geringeren Preis.

> Da man ja möglicherweise Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müßte (siehe
> 1.) bis 5.)): Kann man sogar mit einer Verbilligung des Tarifs rechnen?

Nicht wegen der Nachteile, aber weil je nach Vertragsabschluß die Tarife
günstiger geworden sind. Oder man zumindest mehr Geschwindigkeit bekommt.

> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut Zeitung
> irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der Abschaltung)
> nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?

Der komplette Anschluß wird gekündigt. Nicht einfach so abgeschaltet.
Mit anderen Worten die Telekom kündigt dir fristgemäß deinen Vertrag. So
wie du das auch machen könntest.

> 9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.)) würde
> die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
> Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
> kündigt?

Nein. Man kann nicht nur das Festnetz kündigen, weil wenn du keinen
Anschluß hast, kann auch kein Internet geschaltet werden. Du kannst zu
einem regionalen Anbieter gehen, die werden noch eine Weile POTS/ISDN
Anschlüsse anbieten, aber über kurz oder lang werden alle auf VoIP
umschalten.

> 10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf Menschen, die
> nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.

Nein, die werden in der Vermittlungsstelle auf VoIP umgeschaltet.

> Dazu folgendes Gedankenexperiment:
> Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
> Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt danach
> den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet und Festnetz
> nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne separate Verträge.
> Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?

Sowas wird dann einfach von der Telekom nicht mehr angeboten. Versuch
doch mal aktuell sowas zu bestellen, da wirst du schon jetzt keinen
Erfolg mehr haben, es sei denn es träfen bestimmte Vorraussetzungen,
Notruf oder sowas zu.

> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
> Analog-Anschluß zu behalten?

Auf Dauer? Gibts keine Möglichkeit. Du kannst es durch Wechsel des
Anbieters, hier muß es dann aber einer sein der nichts von der Telekom
benutzt, außer des reines Kupferdrahts von der Vermittlungsstelle zu
dir. Alles andere bringt nix, oder die bieten sowieso nur VoIP an. Wie
gesagt regionale Anbieter können/wollen das analoge noch eine Weile
anbieten. Aber ich würde schätzen das spätestens 2020 die Klappe fällt.

> Mir fiele da spontan noch ein, bei 8.) den Internetanschluß statt bei
> der Telekom bei einem anderen Anbieter zu bestellen.
> So daß man für die Telekom unter die Kategorie (siehe auch 8.))
> "Menschen, die nur einen analogen Telefonanschluß besitzen"
> fällt.

Das funktioniert nicht, wie oben schon angemerkt.


Bye Jörg

--
"We have treaties."
"Ink on a page."
(Londo and Refa, "The Long, Twilight Struggle")

Erik Vogelgsang

unread,
Feb 16, 2015, 3:27:49 PM2/16/15
to
Hi, na dann will ich mal:

Stephan Gerlach schrieb:

> 1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit dem
> Internet verbunden sein? (bisher: nein)

nein.

> 2.) Ändert sich die Verkabelung? Bisher ist es so:
> Wand -> Splitter |--> Telefon
> |--> Router --> Computer
> D.h der Splitter ist praktisch das "Haupt-Bauteil", von welchem aus
> verzweigt wird. Ich vermute, daß bei VoIP das Telefon hinter den Router
> käme?

So ist es. Je nach Anschlußtechnik kann oder muß der Splitter entfernt
werden. Dazu braucht man dann ein anders beschaltetes Kabel, welches bei
neuen Routern mitgeliefert wird.

> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig möglich,
> sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)
> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
> diesem Problem.

Es funktioniert im allgemeinen problemlos. Bei sehr langsamen
DSL-Anschlüssen gibt es manchmal Probleme, auch fehlerhafte
Routerfirmware oder Störungen auf der Leitung können Probleme
hervorrufen. Wenn man einen vom Provider gestellten Router benutzt ist
der Provider zur Entstörung verpflichtet.

> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
> (bisher: nein)

Ja, der sollte dauernd laufen.

> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
> Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
> Basic 3 gibt nichts über VoIP her.

Der muß weg. In den meisten Fällen funktioniert dessen Modem an neuen
Anschlüssen nicht mehr. Falls doch so beherrscht er keine Telefonie.
Dann müßte das Telefon gewechselt werden, dessen Konfiguration wird dann
aber nichts für Dich sein.

> 6.) Bräuchte man ein neues Festnetz-Telefon?

Bei einem VoIP-Router: Nein.

> Jetzt: Vertragliche Unklarheiten
> --------------------------------
> 7.) In der Zeitung steht, die "neuen Tarife seien nicht teurer als die
> alten".
> Da man ja möglicherweise Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müßte (siehe
> 1.) bis 5.)): Kann man sogar mit einer Verbilligung des Tarifs rechnen?

Das hängt von Deinem jetzigen Tarif ab. Die aktuellen Tarife sind
meistens günstiger als Altverträge.

> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut Zeitung
> irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der Abschaltung)
> nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?

Beides. Selbst wenn Du noch einen vom Telefonanschluß getrennten
Internetvertrag hast so steht da drin daß ein Telefonanschluß
Voraussetzung für den Internetzugang ist.

> 9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.)) würde
> die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
> Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
> kündigt?

Nein. Nach Abschaltung des Festnetz geht auch kein Internet mehr.

> 10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf Menschen, die
> nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.

Stimmt.

> Dazu folgendes Gedankenexperiment:
> Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
> Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt danach
> den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet und Festnetz
> nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne separate Verträge.
> Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?

Ja, allerdings wird für den neu bestellten Internetzugang eine weitere
Telefonleitung benutzt, wenn vorhanden, und es gehören auch
Telefonnummern dazu, die muß man aber nicht nutzen. Das kostet dann
natürlich doppelt, wenn man zwei Anschlüsse hat. Der alte Analoganschluß
wird irgendwann im Hintergrund auch auf VoIP umgestellt indem man in der
Vermittlung ein ähnliches Gerät einbaut wie es auch im heimischen
VoIP-Router eingebaut ist.

> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
> Analog-Anschluß zu behalten?

Man kann ihn behalten (wenn es eine weitere freie Leitung fürs Internet
gibt) aber will man knapp 20 Euro monatlich extra dafür bezahlen?

> Mir fiele da spontan noch ein, bei 8.) den Internetanschluß statt bei
> der Telekom bei einem anderen Anbieter zu bestellen.
> So daß man für die Telekom unter die Kategorie (siehe auch 8.))
> "Menschen, die nur einen analogen Telefonanschluß besitzen"
> fällt.

Solche Angebote gibts nicht mehr. Oder Du surfst per Funk, TV-Kabel o.ä.

> 12.) Zuguterletzt: Gibt es außer der Telekom noch andere Anbieter, bei
> denen man die analoge Festnetz-Technik weiter nutzen dürfte?

Nein. Da es auch für andere Anbieter irgendwann keine Ersatzteile mehr gibt.

Ich habe übrigens seit mehr als 10 Jahren nur noch VoIP und bisher keine
Probleme damit.

--
Gruß Erik.

Achim Peters

unread,
Feb 16, 2015, 5:20:06 PM2/16/15
to
On 16.02.2015 21:04, Jörg Tewes wrote:
>> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig möglich,
>> sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)
>
> Weiterhin JA.

Von der maximalen Bandbreite fehlt die von VoIP benutzte dem restlichen
Traffic. Wenn man nicht telefoniert, kann man schneller surfen.

Bye
Achim


Jörg Tewes

unread,
Feb 16, 2015, 5:26:24 PM2/16/15
to
Achim Peters schrieb:
80 Kbit/s schneller. Fällt bestimmt wahnsinnig auf. Aber ja, es ist
meßbar schneller, aber auch nur meßbar.


Bye Jörg

--
Sechs Jahre habe ich nicht geraucht, nicht gesoffen und nix mit
Frauen gehabt. Und dann wurde ich eingeschult. :-))

Harald Klotz

unread,
Feb 16, 2015, 5:37:00 PM2/16/15
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Neulich las ich in der Zeitung, daß die Telekom vorhat, sämtlichen
> Kunden, die aktuell einen Internet-DSL-Anschluß in Kombination mit
> einem "normalen" Festnetz-Analog-Telefon-Anschluß haben, demnächst
> die Verträge zu kündigen - wenn diese Kunden nicht auf einen neuen
> Vertrag umsteigen.

Ein alter Hut.

> In der Zeitung steht, daß die einzige Möglichkeit, daß man den
> Festnetzanschluß behält, der (Zwangs-)Umstieg auf VoIP ist - das
> "Telefonieren übers Internet".

So ist es.

> 1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit
> dem Internet verbunden sein? (bisher: nein)

Nein, du bekommst eine Anschlussbox, Miete, kostenlos oder selbst
kaufen, je nach Vertrag.
Diese Box muss angeschlossen sein, Stromverbauch ca. 10 Watt.

> 2.) Ändert sich die Verkabelung? Bisher ist es so:

TAE > Anschlussbox > Telefon
> PC

> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig
> möglich, sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)

Das ist weiterhin parallel möglich.
Ich weiss nicht, was die Telekom aktuell liefert.
2 Rufnummern und 2 VoIP Leitungen sind egentlich üblich.

Die Box hat eine Vorrangschaltung für Telefonie, die PC Leitung wird
wenn notwendig entsprechende gefdrosselt.

> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ
> auf ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt,

Die Datenmenge, die Telefonie verbraucht ist lächerlich wenig.
ISDN sind 128kBit bei 2 Gesprächen.
Dabei ist ISDN unkomprimiert, VoIP braucht deutlich weniger.

> wenn auch
> dieses über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß
> einiges zu diesem Problem.

Welches Problem?`
Das ist wirklich kein Problem.
50.000 Internet ist heute Stand der Technik.

> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
> (bisher: nein)

Was du als Router bezeichnest ist die eierlegende Wollmilchsau.

Ja, diese Box muss jetzt permanent in Betrieb sein.
Stromausfall ist dann auch Telefonausfall.

> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145
> DSL Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145
> DSL Basic 3 gibt nichts über VoIP her.

Das sollte sich aus dem Handbuch ergeben.
Ich kenne das Teil nicht.

> 6.) Bräuchte man ein neues Festnetz-Telefon?

Nein, den Anschluss dafür stellt üblicherweise die Wollmilchsau zur
verfügung.

> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut
> Zeitung irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der
> Abschaltung) nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?

Der Vertrag wird dir fristgerecht gekündigt.
Dann wird die Leitung abgeschaltet.

> 9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.))
> würde die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
> Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
> kündigt?

Wie soll das gehen?
Ich gehe davon aus, dass dein aktueller Vertrag nicht zulässt, dass du
Teile daraus kündigen kannst.

> 10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf
> Menschen, die nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.

Richtig, dort es zwar auch in Zukunft über VoIP laufen, aber die
notwendige Box wird im Telekomverteiler geschaltet.

> Dazu folgendes Gedankenexperiment:
> Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
> Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt
> danach den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet
> und Festnetz nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne
> separate Verträge. Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?

Wie schon gesagt, du hast einen Kombivertrag.
Du müsstest den komplett kündigen und einen neuen abschliessen.
Gibt es einen passenden neuen?

> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um
> den Analog-Anschluß zu behalten?

Ja, Kündigung des alten Vertrages und einen reinen analogen Anschluss
neu beauftragen, falls man den dir neu überhaupt anbietet.

Internet bekommst du dann wie?

> Mir fiele da spontan noch ein, bei 8.) den Internetanschluß statt
> bei der Telekom bei einem anderen Anbieter zu bestellen.

Wer bietet das?
Die anderen bieten überwiegend schon seit Jahren nur noch VoIP in
Kombination mit Internet.

> So daß man für die Telekom unter die Kategorie (siehe auch 8.))
> "Menschen, die nur einen analogen Telefonanschluß besitzen"
> fällt.

Falls man dir noch einen entsprechenden Vertrag bietet.

> 12.) Zuguterletzt: Gibt es außer der Telekom noch andere Anbieter,
> bei denen man die analoge Festnetz-Technik weiter nutzen dürfte?

Die anderen sind schon weiter als die Telekom.
Was nicht sagt, dass der eine oder andere es vielleicht noch bietet.

Aber ich halte es für sinnfrei.

Grüße Harald

Uwe Premer

unread,
Feb 16, 2015, 6:11:25 PM2/16/15
to
* Jörg Tewes schrieb am 2015-02-16:
> Stephan Gerlach schrieb:
>
>> Zunächst: Technische Details
>> ----------------------------
>> 1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit dem
>> Internet verbunden sein? (bisher: nein)
>
> Weiterhin NEIN

Dafür aber liegt der Fokus voll auf dem Router.
Will man nämlich jederzeit auch telefonieren können, muß somit der
Router auch 24/7 laufen und darf wohl mit keinerlei
Energiespar-Ausschaltoptionen versehen sein.

Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
des Routers gekabelt angeschlossen oder alternativ am DECT-Modul des
Routers, sofern vorhanden, angemeldet.

>> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
>> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
>> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
>> diesem Problem.

Bevor ich meinen Anschluß habe umstellen lassen auf VDSL 50 over IP, las
ich auch "Horrorberichte" in unserer örtlichen Zeitung aus anderen
Orten, die vor uns umgestellt wurden, von dortigen Usern, die wohl
irgendwelche Probleme mit Verbindungsabbrüchen hatten bzw. Störungen bei
der IP-Telefonie.
Dazu bin ich (damals schon) und inzwischen immer noch, der Meinung, dann
wurde wohl bei der Konfiguration des Telefonieteils im Router einiges
falsch gemacht.
Denn dazu sollte man sich schon ein wenig Zeit nehmen und genau
durchlesen, was da in den Menüs verlangt wird. Und wenn man sich
darunter intuitiv nix vorstellen kann, Handbuch genauestens lesen bzw.,
sich vorher im Internet kundig machen.
Alleine schon, wenn einige Angaben über Zeitkonfigurationen verkehrt
sind, dann kann es sein, der Router kappt zu schnell die Verbindung ins
Netz und damit natürlich die Telefonie gleich mit. Und dann gibt es eben
jene Abbrüche.

Und dann noch eins (für die Mitlurker, nicht für meinen Vorredner/Jörg,
du weißt das ja eh):
man sollte am besten bei Erstinbetriebnahme eines neuen Routers direkt
ein Firmware-Update damit machen, wenn schon eins verfügbar ist.

> Es gibt keine Probleme beim Telefonieren wenn du gleichzeitig im Netz
> surfst. Es sei denn deine Uplaodgeschwindigkeit würde unterhalb 192
> Kbit/s liegen, solche Anschlüsse werden allerdings nicht umgestellt.

Kann ich jetzt nach ein paar Monaten voll und ganz bestätigen.

>> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>> (bisher: nein)
>
> Jetzt ja, der Router muß laufen wenn du telefonisch erreichbar sein willst.

Genauso. Energiesparoptionen sind hier wirklich etwas fehl am Platz.
Man denke sich das einfach mal so als Beispiel:
weil man ja gerne Strom sparen will, kann man inzwischen fast alle
Router automatisch in bestimmten Zeiten sich selber ausschalten lassen,
logischerweise ja dann nachts.
So, und wenn aber gerade dann z.B. ein Nottelefonat notwendig ist, dann
ergäbe dies ein Problem, Telefonieren ginge ja dann nicht auf die
Schnelle, weil man dann erstmal den Rechner starten müßte, ins
Routermenü gehen und Energiesparoptionen ausschalten.
Das wäre völliger Blödsinn.

Ergo: sämtliche Energiespardinge sind bei Routern im Fall von
Voice-over-IP nicht mehr wirklich sinnvoll.

>> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
>> Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
>> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
>> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
>> Basic 3 gibt nichts über VoIP her.
>
> Du brauchst einen VoIP fährigen Router. Nein der Sinus ist keiner.

Mindestens einen, der einen TAE-Port hat.
Meine Fritz!Box 7490 hat 2 solcher Ports plus sogar eine
DECT-Basis-Station integriert. Und das habe ich beides sogar
gleichzeitig in Nutzung. Ein Handteil am Port, das andere direkt am
DECT-Modul. Klappt hervorragend. Sogar Interngespräche zwischen beiden
verschieden angeschlossenen Telefonen.

Sogar mein Smartphone habe ich am Router per App als DECT-Telefon
angemeldet. Klappt ebenfalls hervorragend.

>> 6.) Bräuchte man ein neues Festnetz-Telefon?
>
> Nein.

Und das ist das echt Unglaubliche, zumindest für mich:
mein wirklich uraltes Siemens Gigaset läuft problemlos am DECT-Modul der
Fritz!Box und erhält von der sogar ein anderes, erweitertes Menü plus
einen anderen Namen plus, ich kann auf dem Gigaset das in der Fritz!Box
eingegebene Telefonbuch mitnutzen dank Menüerweiterung. Allerdings nur
beim Handteil, das an dem DECT-Modul angemeldet ist.
Das andere Gigaset-Handteil am TAE-Port kann leider nicht an die
Features in der Fritz zugreifen, lediglich Interntelefonate gehen.

>> Jetzt: Vertragliche Unklarheiten
>> --------------------------------
>> 7.) In der Zeitung steht, die "neuen Tarife seien nicht teurer als die
>> alten".
>
> Stimmt, kommt drauf an wie lange deine letzte Tarifänderung her ist,
> bekommst du u.U. merh Geschwidnigkeit für geringeren Preis.

Ich kam hier im Rahmen einer Initiative unseres Landkreises in den
Genuss eines echten Sonderangebots, so dass ich gegenüber meiner alten
Telefonrechnung bisher seit einigen Monaten ca. 15 Euro spare. Zudem
kann ich den Telekom Eins Vorteil beim Handytarif nutzen: also auch
nochmal 10 Euro weniger bei der monatlichen Handyrechnung. Und trotzdem
sogar mehr Leistung als vorher.

>> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut Zeitung
>> irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der Abschaltung)
>> nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?
>
> Der komplette Anschluß wird gekündigt. Nicht einfach so abgeschaltet.
> Mit anderen Worten die Telekom kündigt dir fristgemäß deinen Vertrag. So
> wie du das auch machen könntest.

Das war für mich selber keine Option.

Uwe

Achim Peters

unread,
Feb 16, 2015, 6:20:13 PM2/16/15
to
On 16.02.2015 23:26, Jörg Tewes wrote:
> Achim Peters schrieb:
>> On 16.02.2015 21:04, Jörg Tewes wrote:
>>>> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig möglich,
>>>> sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)
>>>
>>> Weiterhin JA.
>>
>> Von der maximalen Bandbreite fehlt die von VoIP benutzte dem restlichen
>> Traffic. Wenn man nicht telefoniert, kann man schneller surfen.
>
> 80 Kbit/s schneller.

Mit Overhead bis zu 100 Kbit/s und das 2x (Up- und Download).

> Fällt bestimmt wahnsinnig auf. Aber ja, es ist
> meßbar schneller, aber auch nur meßbar.

Bei DSL 3000 sind das ja nur etwas mehr als ein Viertel der maximalen
Upload-Bandbreite von 384 kbit/s. Merkt bestimmt keine Sau. Unter "sich
nicht beeinflussend" verstehe ich jedenfalls etwas anderes.

Bye
Achim

Wolfgang Barth

unread,
Feb 16, 2015, 6:35:26 PM2/16/15
to
Am 17.02.2015 um 00:07 schrieb Uwe Premer:.
>
> Mindestens einen, der einen TAE-Port hat.
> Meine Fritz!Box 7490 hat 2 solcher Ports plus sogar eine
> DECT-Basis-Station integriert. Und das habe ich beides sogar
> gleichzeitig in Nutzung. Ein Handteil am Port, das andere direkt am
> DECT-Modul. Klappt hervorragend. Sogar Interngespräche zwischen beiden
> verschieden angeschlossenen Telefonen.
>
> Sogar mein Smartphone habe ich am Router per App als DECT-Telefon
> angemeldet. Klappt ebenfalls hervorragend.

Das glaube ich dir nicht.

Kein gängiges Smartphone hat DECT implementiert.
Ich gehe davon aus, daß dein Smartphone per App als VoIP Telefon über
WLAN angemeldet ist.

Bis auf dieses technische Detail hast du alles richtig dargestellt.

Wolfgang Barth

unread,
Feb 16, 2015, 6:44:32 PM2/16/15
to
Am 16.02.2015 um 23:32 schrieb Harald Klotz:
>
> Die Datenmenge, die Telefonie verbraucht ist lächerlich wenig.
> ISDN sind 128kBit bei 2 Gesprächen.
> Dabei ist ISDN unkomprimiert, VoIP braucht deutlich weniger.
>
Das ist so nicht ganz richtig. Normalerweise wird bei VoIP genau der
gleiche Codec G.711 verwendet, wie bei ISDN und also auch die gleiche
Datenmenge benötigt.

Von G.711 gibt es zwei Varianten PCMU (u-LAW) in USA und Japan üblich
und PCMA (A-LAW) bei uns und in den meisten anderen Teilen der Welt.

Vorteil: Bei Geprächsübergaben ist keine Recodierung notwendig.

Jörg Tewes

unread,
Feb 16, 2015, 6:45:24 PM2/16/15
to
Uwe Premer schrieb:
> * Jörg Tewes schrieb am 2015-02-16:
>> Stephan Gerlach schrieb:
>>
>>> Zunächst: Technische Details
>>> ----------------------------
>>> 1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit dem
>>> Internet verbunden sein? (bisher: nein)
>>
>> Weiterhin NEIN
>
> Dafür aber liegt der Fokus voll auf dem Router.
> Will man nämlich jederzeit auch telefonieren können, muß somit der
> Router auch 24/7 laufen und darf wohl mit keinerlei
> Energiespar-Ausschaltoptionen versehen sein.

Das habe ich weiter unten, bei der entsprechenden Frage abgehandelt. Und
doch Energiesparen ist hier bei der 6360 eingeschaltet.

> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
> des Routers gekabelt angeschlossen oder alternativ am DECT-Modul des
> Routers, sofern vorhanden, angemeldet.

Schon klar.

>>> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
>>> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
>>> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
>>> diesem Problem.
>
> Bevor ich meinen Anschluß habe umstellen lassen auf VDSL 50 over IP, las
> ich auch "Horrorberichte" in unserer örtlichen Zeitung aus anderen
> Orten, die vor uns umgestellt wurden, von dortigen Usern, die wohl
> irgendwelche Probleme mit Verbindungsabbrüchen hatten bzw. Störungen bei
> der IP-Telefonie.
> Dazu bin ich (damals schon) und inzwischen immer noch, der Meinung, dann
> wurde wohl bei der Konfiguration des Telefonieteils im Router einiges
> falsch gemacht.

Bei den meisten die mit Horrorberichten kommen, sind das Erfahrungen aus
den Zeiten als Alice da wohl rumgepfuscht hat, in Gegenden wo sie rein
auf Telekom Anschlüsse angewiesen waren. Also als sie noch keine eigene
Hardware hatten außer imho in Hamburg und/oder Berlin. Aktuelle
Erfahrungen mit Horrorerlebnissen, wenn der Anschluß läuft, sind sehr
selten. Es muß ja nicht unbedingt selber was konfiguriert werden.

> Denn dazu sollte man sich schon ein wenig Zeit nehmen und genau
> durchlesen, was da in den Menüs verlangt wird. Und wenn man sich
> darunter intuitiv nix vorstellen kann, Handbuch genauestens lesen bzw.,
> sich vorher im Internet kundig machen.

Wer sich das nicht zutraut, sollte Manns (oder Fraus) genug sein und es
den Provider erledigen lassen. Klappt bei der Telekom prima. Fast alle
anderen machen es ja sowieso zwangsweise.

> Alleine schon, wenn einige Angaben über Zeitkonfigurationen verkehrt
> sind, dann kann es sein, der Router kappt zu schnell die Verbindung ins
> Netz und damit natürlich die Telefonie gleich mit. Und dann gibt es eben
> jene Abbrüche.

Wer VoIP konfiguriert und dem Router sagt er soll die Verbindung
unterbrechen wenn kein Traffic vorhanden ist, gehört standrechtlich
erschossen. :-) Wer so blöd ist, sollte besser alles außer Briefe
schreiben einem Fachmann überlassen.

>>> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>>> (bisher: nein)
>>
>> Jetzt ja, der Router muß laufen wenn du telefonisch erreichbar sein willst.
>
> Genauso. Energiesparoptionen sind hier wirklich etwas fehl am Platz.
> Man denke sich das einfach mal so als Beispiel:
> weil man ja gerne Strom sparen will, kann man inzwischen fast alle
> Router automatisch in bestimmten Zeiten sich selber ausschalten lassen,
> logischerweise ja dann nachts.

Das geht imho bei den Soho Router dieser Art sowieso nicht. Zumindest
bietet der Speedport und die Fritzbox nur etwas in der Art Energiesparen
an, nix in Sachen Standby.

>>> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
>>> Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
>>> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
>>> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
>>> Basic 3 gibt nichts über VoIP her.
>>
>> Du brauchst einen VoIP fährigen Router. Nein der Sinus ist keiner.
>
> Mindestens einen, der einen TAE-Port hat.
> Meine Fritz!Box 7490 hat 2 solcher Ports plus sogar eine
> DECT-Basis-Station integriert. Und das habe ich beides sogar
> gleichzeitig in Nutzung. Ein Handteil am Port, das andere direkt am
> DECT-Modul. Klappt hervorragend. Sogar Interngespräche zwischen beiden
> verschieden angeschlossenen Telefonen.

Außerdem hat deine 7490 noch einen S0 Port wo man ISDN Telefone oder
eine ISDN Telefonanlage anschließen kann.


Bye Jörg

--
"You feel like you're being symbolically cas...t in a bad light."
(Ivanova (to Londo re: Londo doll), "There All The Honor Lies")
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Marc Haber

unread,
Feb 17, 2015, 12:01:22 AM2/17/15
to
Achim Peters <achim...@gmx.de> wrote:
>Bei DSL 3000 sind das ja nur etwas mehr als ein Viertel der maximalen
>Upload-Bandbreite von 384 kbit/s. Merkt bestimmt keine Sau. Unter "sich
>nicht beeinflussend" verstehe ich jedenfalls etwas anderes.

Man kann auch alles konstruieren. In der Praxis ist der Upload-Kanal
nur selten wirklich in Benutzung.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Frank Schletz

unread,
Feb 17, 2015, 2:24:05 AM2/17/15
to
On Tue, 17 Feb 2015 06:01:21 +0100, Marc Haber wrote:

> Achim Peters <achim...@gmx.de> wrote:
>>Bei DSL 3000 sind das ja nur etwas mehr als ein Viertel der maximalen
>>Upload-Bandbreite von 384 kbit/s. Merkt bestimmt keine Sau. Unter "sich
>>nicht beeinflussend" verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
>
> Man kann auch alles konstruieren. In der Praxis ist der Upload-Kanal
> nur selten wirklich in Benutzung.
>

man handshaking
Kann bei max download immerhin 50% des Uploads ausmachen.

Frank

Daniel Weber

unread,
Feb 17, 2015, 3:55:39 AM2/17/15
to
Am 16.02.2015 um 20:12 schrieb Stephan Gerlach:
> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
> Analog-Anschluß zu behalten?

Ja, einen separaten Analog-Anschluss bestellen. Der wird dann irgendwann
im Hauptverteiler auf VoIP umgestellt und Du merkst nichts davon.

Ja, das kostet mehr, weil Du dann dauerhaft zwei Anschlüsse bezahlen musst.

Ciao,
Daniel

Jörg Tewes

unread,
Feb 17, 2015, 5:34:14 AM2/17/15
to
Juergen Roesener schrieb:
> Jörg Tewes <jogi...@gmx.net> wrote:
>
>> Wer sich das nicht zutraut, sollte Manns (oder Fraus) genug sein
>> und es den Provider erledigen lassen. Klappt bei der Telekom prima.
>> Fast alle anderen machen es ja sowieso zwangsweise.
>
> Klappt prima? Leider habe ich das im Januar anders erlebt.

Ja weil du als Business Kunde behandelt wurdest, und deswegen das Zyxel
bekommen hast. üblicherweise bekommen Privatkunden Speedports, und die
werden per EasySetup konfiguriert, da braucht kein Techniker rauskommen.


Bye Jörg

--
"Evil sometimes wears a pleasant face."
(Markab Ambassador, "The Long Dark")
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Harald Klotz

unread,
Feb 17, 2015, 7:31:33 AM2/17/15
to
Wolfgang Barth schrieb:
> Am 16.02.2015 um 23:32 schrieb Harald Klotz:
>>
>> Die Datenmenge, die Telefonie verbraucht ist lächerlich wenig.
>> ISDN sind 128kBit bei 2 Gesprächen.
>> Dabei ist ISDN unkomprimiert, VoIP braucht deutlich weniger.
>>
> Das ist so nicht ganz richtig. Normalerweise wird bei VoIP genau der
> gleiche Codec G.711 verwendet, wie bei ISDN und also auch die
> gleiche Datenmenge benötigt.

Ich war bisher der Meinung, dass bei ISDN keine Kompression
stattfindet, bei VoIP jedoch.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 17, 2015, 7:31:33 AM2/17/15
to
Achim Peters schrieb:

> Bei DSL 3000 sind das ja nur etwas mehr als ein Viertel der
> maximalen Upload-Bandbreite von 384 kbit/s. Merkt bestimmt keine
> Sau. Unter "sich nicht beeinflussend" verstehe ich jedenfalls etwas
> anderes.

Du meinst, wenn die Telekom umstellt wird sie dir ein DSL 3000 Paket
verkaufen?

Was macht die Telekom eingentlich in den Gebieten, wo sie derzeit
nicht einmla DSL 1000 bieten können.
Ein Bekannte, ich weiss nicht wie sein Anschluss defieniert ist, leigt
bei Datenraten unter 500.
Der dürfte es tatsächlich deutlich merken, wenn da von ein Gespräch
abgezwackt wird.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 17, 2015, 7:31:33 AM2/17/15
to
Marc Haber schrieb:
> Achim Peters <achim...@gmx.de> wrote:
>> Bei DSL 3000 sind das ja nur etwas mehr als ein Viertel der
>> maximalen Upload-Bandbreite von 384 kbit/s. Merkt bestimmt keine
>> Sau. Unter "sich nicht beeinflussend" verstehe ich jedenfalls
>> etwas anderes.
>
> Man kann auch alles konstruieren. In der Praxis ist der Upload-Kanal
> nur selten wirklich in Benutzung.

Das ist falsch.

Mein Netzmonitor zeigt mit bei hohen Downloadraten immer hohe
Uploadraten an.
Der Rechner muss mit der Gegenseite kommunizieren, Prüfsummen prüfen
und sein ok fürs nächste Paket geben.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 17, 2015, 7:31:34 AM2/17/15
to
Uwe Premer schrieb:

> Dafür aber liegt der Fokus voll auf dem Router.
> Will man nämlich jederzeit auch telefonieren können, muß somit der
> Router auch 24/7 laufen und darf wohl mit keinerlei
> Energiespar-Ausschaltoptionen versehen sein.

Er kann so gut wie alles abschalten, muss nur auf eingehende Signale
lauschen.

> Bevor ich meinen Anschluß habe umstellen lassen auf VDSL 50 over
> IP, las ich auch "Horrorberichte" in unserer örtlichen Zeitung aus
> anderen Orten, die vor uns umgestellt wurden, von dortigen Usern,
> die wohl irgendwelche Probleme mit Verbindungsabbrüchen hatten bzw.
> Störungen bei der IP-Telefonie.

Liest man nicht nur, ist auch so.
Ein Bekannter hatte massive Probleme, ein Teil in der
Vermittlungsstelle war defekt.
Aber die üblichen Prüfroutinen der Telekom stellten keinen Fehler
fest.
Es hat ein paar Wochen und viel Nerven gekostet, bis der Fehler
behoben wurde.

> Dazu bin ich (damals schon) und inzwischen immer noch, der Meinung,
> dann wurde wohl bei der Konfiguration des Telefonieteils im Router
> einiges falsch gemacht.

Eingetlich sollte es ohne Konfiguration laufen, ausser Eingabe der
Nutzerdaten natürlich.

> Denn dazu sollte man sich schon ein wenig Zeit nehmen und genau
> durchlesen, was da in den Menüs verlangt wird. Und wenn man sich
> darunter intuitiv nix vorstellen kann, Handbuch genauestens lesen
> bzw., sich vorher im Internet kundig machen.

> So, und wenn aber gerade dann z.B. ein Nottelefonat notwendig ist,
> dann ergäbe dies ein Problem, Telefonieren ginge ja dann nicht auf
> die Schnelle, weil man dann erstmal den Rechner starten müßte, ins
> Routermenü gehen und Energiesparoptionen ausschalten.
> Das wäre völliger Blödsinn.

Wie wärs mit einfach vom Strom nehmen und wieder einschalten?

> Ergo: sämtliche Energiespardinge sind bei Routern im Fall von
> Voice-over-IP nicht mehr wirklich sinnvoll.

Das ist einfach Unsinn.

Ich erwarte von so einem Router, dass er sich, ausser Telefon, völlig
totlegen kann.
Ob das immer so geht ist etwas anderes.

Grüße Harald

Rupert Haselbeck

unread,
Feb 17, 2015, 8:20:10 AM2/17/15
to
Juergen Roesener schrieb:

> Jörg Tewes <jogi...@gmx.net> wrote:
>>Wer sich das nicht zutraut, sollte Manns (oder Fraus) genug sein und es
>>den Provider erledigen lassen. Klappt bei der Telekom prima. Fast alle
>>anderen machen es ja sowieso zwangsweise.
>
> Klappt prima?

Ja. Klappt prima!

> Leider habe ich das im Januar anders erlebt.

Ich hab das auch erst im Januar erlebt. Am 23. Januar genau gesagt.
Angekündigt war "im Laufe des 23.01.2015 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr".
Bereits um 14:30 Uhr hat ein Telekom-Mitarbeiter angerufen und mitgeteilt,
er werde um 16:00 Uhr umschalten und man möge bei allfälligen
Schwierigkeiten doch bitte die Hotline anrufen.
Als ich abends nach Hause kam, war eine Mitbewohnerin zwar etwas ungehalten,
weil das Telefon (wie angekündigt...) schon seit einigen Stunden nicht mehr
tat, aber nach Umstöpseln des Routers (bisher ein gefritzter Speedport
W900V, jetzt Fritzbox 7390) und einigen Minuten Konfigurationsarbeit liefen
alle 10 MSNs wieder wie gewohnt, allerdings was das Telefonieren betrifft in
besserer Sprachqualität und hinsichtlich der Internetverbindung mit etwas
höherem Download (nunmehr 7533kBit/s) und _deutlich_ besserem Upload
(2033kBit/s).
Hätte ich ein Speedport W924V (oder so ähnlich) dazugenommen, dann wäre auch
die geringe Mühe der Konfiguration zu vermeiden gewesen

> Obwohl mit
> Installationsservice bestellt, hatte der Telekom-Techniker das Zyxel
> Speedlink 5501 noch nie gesehen und er war deshalb auch nicht in der
> Lage, irgendetwas zu konfigurieren.

Du hast aber schon auch was besonderes an dir, dass du es immer wieder
schaffst, Deutschlands unfähigste Techniker und dazu unpassende oder defekte
Geräte ins Haus geschickt zu bekommen...

> Andererseits: die Konfiguration ist kein Hexenwerk. Ich war vorher
> auch etwas besorgt, ob und wie die vorhandenen Endgeräte weiter
> funktionieren würden. Das Gigaset ISDN Telefon mit fünf Handgeräten
> und entsprechend vielen MSN funktionierte auf Anhieb am S0 Bus des
> Zyxel, ebenso die USB ISDN-Karte des PC und das analoge Fax mit
> entsprechend zugewiesener MSN an der TAE Buchse.
>
> Sogar mein uralter "ISDN-Anrufmonitor" aus Btx-Zeiten zeigt noch immer
> die ankommenden Anrufe an.

Warum auch nicht?

MfG
Rupert

Klaus Waehnke

unread,
Feb 17, 2015, 9:34:20 AM2/17/15
to
Stephan Gerlach
schrieb:

> [JFTR und vorab: Den Faden "VoIP - Kuendigung des bisherigen Anschlusses"
> habe ich zur Kenntnis genommen; jedoch hat dies beim ersten Reinlesen
> nicht alle Fragen beantwortet.]
>
entscheidender Nachteil der IP-Telefonie gegenüber dem analogen ist, daß
der Router ständig am Netz bleibt und daß man telefonisch nicht
erreichbar ist, wenn auf dem Router eine Störung liegt, nicht
synchronisiert o.ä. Gerade neulich wieder gehabt. Aber es gibt ja noch
das Handy.
K.

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Michael Unger

unread,
Feb 17, 2015, 10:31:13 AM2/17/15
to
On 2015-02-17 12:35, "Harald Klotz" wrote:

> Wolfgang Barth schrieb:
>> Das ist so nicht ganz richtig. Normalerweise wird bei VoIP genau der
>> gleiche Codec G.711 verwendet, wie bei ISDN und also auch die
>> gleiche Datenmenge benötigt.
>
> Ich war bisher der Meinung, dass bei ISDN keine Kompression
> stattfindet, bei VoIP jedoch.

Die Dokumente aus der "G.711"-Gruppe sind öffentlich [1] zugänglich
(wenn man weiß, wo man suchen muss) und zudem (als PDF) kostenfrei.

(Die Website der ITU ist allerdings _heftigst_ JavaScript-verseucht ...)

Michael


[1] <https://www.itu.int/rec/T-REC-G.711/en>

--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.

Rupert Haselbeck

unread,
Feb 17, 2015, 11:00:10 AM2/17/15
to
Juergen Roesener schrieb:

>>Du hast aber schon auch was besonderes an dir, dass du es immer wieder
>>schaffst, Deutschlands unfähigste Techniker und dazu unpassende oder
>>defekte Geräte ins Haus geschickt zu bekommen...
>
> Ohne einen ad hominem Einwurf geht's bei Dir wohl nicht.

Sorry, ich vergass deine völlige Humorlosigkeit :-(

>>> Sogar mein uralter "ISDN-Anrufmonitor" aus Btx-Zeiten zeigt noch immer
>>> die ankommenden Anrufe an.
>>
>>Warum auch nicht?
>
> Ich war mir dessen vorher nicht so sicher - und noch nicht einmal ein
> Techniker der Hotline konnte mir die Frage beantworten, ob der S0
> Ausgang des Speedlink den S0 Bus des NTBA 1:1 abbildet bzw. ersetzt.

Natürlich entspricht der So-Busanschluß des Speedlink nicht vollständig
einem NTBA. Aber er stellt die wesentlichen Signale in hinreichend genauem
Timing zur Verfügung

MfG
Rupert

Juergen Fenn

unread,
Feb 17, 2015, 11:41:35 AM2/17/15
to


Am 16.02.15 um 20:12 Uhr schrieb Stephan Gerlach:

> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig möglich,
> sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)
> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
> diesem Problem.

Die Frage zielt auf die Verfügbarkeit und auf die Zuverlässigkeit der
Verbindung bei VoIP mit der Telekom.

Nach vier Wochen mit VoIP/DSL16000: Ich hatte bisher zwei
Verbindungsabbrüche, und einmal kam eine Verbindung im Ortsnetz nicht
zustande (lautes Brummen auf der Leitung beim Beginn der Verbindung,
noch während des Freizeichens). Man muß dann neu anwählen. In den
meisten Fällen funktioniert die Technik, enttäuscht mich aber trotzdem,
weil es solche Probleme früher nicht gab.

Hope this helps.

Grüße,
Jürgen.

Thomas Einzel

unread,
Feb 17, 2015, 11:59:50 AM2/17/15
to
G.711 ist identisch mit ISDN. 8kHz Abtastrate, 8bit Abtastbreite, keine
Komprimierung - PCM. Dass bei IP >64kBit/s herauskommen, ist dem IP
Overhead geschuldet.

Dass es komprimierende und nicht komprimierende codecs gibt, ist dir
nicht bekannt?

Die Wikipedia wird ja - IMO meist zu Unrecht - oft gescholten, sie wäre
auch hier ein guter 1. Anlauf (gewesen):

http://de.wikipedia.org/wiki/Codec#Sprachcodecs

Nicht "böse" gemeint, bitte einfach einlesen, danke.

Auch ja - ich habe _nicht_ behauptet, dass G.711 immer und von jedem
Anbieter bei VoIP eingesetzt würde, im Gegenteil, ich weiß dass das
nicht immer so ist.

--
Thomas

Marc Haber

unread,
Feb 17, 2015, 1:03:24 PM2/17/15
to
Heinz Brueckner <Ha-He-...@t-online.de> wrote:
>am Mon, 16 Feb 2015 20:12:06 +0100 schrieb Stephan Gerlach
><mam9...@studserv.uni-leipzig.de>:
>> In der Zeitung steht, daß die einzige Möglichkeit, daß man den
>> Festnetzanschluß behält, der (Zwangs-)Umstieg auf VoIP ist - das
>> "Telefonieren übers Internet".
>
>Mal abgesehen von den anderen Details -- was hat VoIP, der Versand von
>Geräusch-Paketen übers Internet, mit Festnetz zu tun?

Weil die IP-Pakete über das Festnetz transportiert werden?

>Ist das nicht der
>aktuelle Gegensatz an sich? (Außer Mobilfunk.)

Der Gegensatz heißt Festnetz gegen Mobilfunk, ja.

Marc Haber

unread,
Feb 17, 2015, 1:03:24 PM2/17/15
to
Deine Meinung hat mit der Realität ja oftmals nur in Grenzfällen etwas
zu tun.

Marc Haber

unread,
Feb 17, 2015, 1:20:56 PM2/17/15
to
Juergen Roesener <roes...@compuserve.com> wrote:
>Ich war mir dessen vorher nicht so sicher - und noch nicht einmal ein
>Techniker der Hotline konnte mir die Frage beantworten, ob der S0
>Ausgang des Speedlink den S0 Bus des NTBA 1:1 abbildet bzw. ersetzt.

Naja, dass eingehende Calls so signalisiert werden dass ein
ISDN-Endgerät sie erkennt kann man wohl schon erwarten.

Marc Haber

unread,
Feb 17, 2015, 1:22:29 PM2/17/15
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>(bisher: nein)

Natürlich. Der Router ist dann Bestandteil des Telefonanschlusses, wie
eine Telefonanlage oder die Basis eines DECT-Telefons.

Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
aus?

Thomas Einzel

unread,
Feb 17, 2015, 1:28:04 PM2/17/15
to
Du belehrst Marc über Netzwerktraffic? Lustig...

BTW:
Ich komme bei mir auf knapp 3% upstream vom TCP downstream für
Bestätigungen (ca. 2,85%). Das wären für 3000kbit/s tcp downstream ca.
85kbit/s im upstream.

Abzüglich der TCP Bestätigungen bliebe von den o.a. 384kbit/s ca.
300kbit/s im upstream. Mein Router reserviert für ein G.711 Gespräch
95kbit/s.

--
Thomas

Jörg Tewes

unread,
Feb 17, 2015, 1:31:52 PM2/17/15
to
Marc Haber schrieb:
> Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>>4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>>(bisher: nein)
>
> Natürlich. Der Router ist dann Bestandteil des Telefonanschlusses, wie
> eine Telefonanlage oder die Basis eines DECT-Telefons.
>
> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
> aus?

War da nicht letztens mal was mit Ping Angriffen? ;-)


Bye Jörg

--
"How will this end?"
"In fire."
(Centauri Emperor and Kosh, "The Coming of Shadows")

Rupert Haselbeck

unread,
Feb 17, 2015, 1:40:11 PM2/17/15
to
Marc Haber schrieb:

> Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>>4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>>(bisher: nein)
>
> Natürlich. Der Router ist dann Bestandteil des Telefonanschlusses, wie
> eine Telefonanlage oder die Basis eines DECT-Telefons.
>
> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
> aus?

Die Leute, welche bisher die Telefonanlage oder die DECT-Basis abschalteten,
wenn sie nicht telefonierten...

MfG
Rupert

Stefan Kanthak

unread,
Feb 17, 2015, 1:59:39 PM2/17/15
to
"Thomas Einzel" <usene...@einzel.de> schrieb:

> Am 17.02.2015 um 12:56 schrieb Harald Klotz:
>> Marc Haber schrieb:
>>> Achim Peters <achim...@gmx.de> wrote:
>>>> Bei DSL 3000 sind das ja nur etwas mehr als ein Viertel der
>>>> maximalen Upload-Bandbreite von 384 kbit/s. Merkt bestimmt keine
>>>> Sau. Unter "sich nicht beeinflussend" verstehe ich jedenfalls
>>>> etwas anderes.
>>>
>>> Man kann auch alles konstruieren. In der Praxis ist der Upload-Kanal
>>> nur selten wirklich in Benutzung.
>>
>> Das ist falsch.
>>
>> Mein Netzmonitor zeigt mit bei hohen Downloadraten immer hohe
>> Uploadraten an.
>> Der Rechner muss mit der Gegenseite kommunizieren, Prüfsummen prüfen und
>> sein ok fürs nächste Paket geben.
>
> Du belehrst Marc über Netzwerktraffic? Lustig...

Fuer voellig ungeeignete Werte von...

Herr Klotz ist bekanntlich VOELLIG merkbefreit: er hat die erst im
letzten Jahrtausend eingefuehrten "selective acks", "receive windows"
und einiges mehr nicht kapiert.

Stefan
[
--
Die unaufgeforderte Zusendung werbender E-Mails verstoesst gegen §823
Abs. 1 sowie §1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
Beschluss des OLG Bamberg vom 12.05.2005 (AZ: 1 U 143/04)


--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

Stefan Kanthak

unread,
Feb 17, 2015, 1:59:49 PM2/17/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

[...]

> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
> aus?

Ich kenne mindestens zwei Telekom-Kunden, die schalten sowohl ihr
(uraltes) ADSL-Modem als auch ihren (Uralt-)Router und den Switch aus.
Message has been deleted

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 17, 2015, 3:55:07 PM2/17/15
to
Hallo Rupert!

*Rupert Haselbeck*:

> Marc Haber schrieb:

>> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
>> aus?

> Die Leute, welche bisher die Telefonanlage oder die DECT-Basis abschalteten,
> wenn sie nicht telefonierten...

Ach so, das sind also die Leute, die abends nach 18:00 Uhr alle
Sicherungen rausdrehen.

Gruß, Ralf
--
Windows 7x64
Opera 29.x
The Bat! Pro 6.7.28

Harald Klotz

unread,
Feb 17, 2015, 3:55:27 PM2/17/15
to
Marc Haber schrieb:

> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei
> Nichtbenutzung aus?

Ich und ich kenne weitere Leute die es machen.
Du lässt sicher auch das Licht brennen, könnte ja irgendwann dunkel
werden.

Grüße Harald

Jörg Tewes

unread,
Feb 17, 2015, 7:03:13 PM2/17/15
to
Heinz Brueckner schrub

> am Mon, 16 Feb 2015 20:12:06 +0100 schrieb Stephan Gerlach
> <mam9...@studserv.uni-leipzig.de>:

>> In der Zeitung steht, daß die einzige Möglichkeit, daß man den
>> Festnetzanschluß behält, der (Zwangs-)Umstieg auf VoIP ist - das
>> "Telefonieren übers Internet".

> Mal abgesehen von den anderen Details -- was hat VoIP, der Versand
> von Geräusch-Paketen übers Internet, mit Festnetz zu tun? Ist das
> nicht der aktuelle Gegensatz an sich? (Außer Mobilfunk.)

Nein. Festnetz heißt einfach nur Ortsgebunden, im Gegensatz zu Mobil.
Das hat nix mit POTS oder ISDN zu tun. Ansonsten könnten nur wenige
Anbieter überhaupt Festnetz anbieten, einer davon wäre die Telekom, ein
anderer Vodafone. Einige zu Telefonica gehörende Provider haben auch
noch POTS oder ISDN im Angebot, ist aber größtenteils imho ur noch bei
Bestandskunden der Fall.


Bye Jörg

--
"Why don't you eliminate the entire Narn homeworld, while you're at it?" "One
thing at a time ambassador, one thing at a time."
(Londo und Morden in "Revelations")
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Ulrich Zwirner

unread,
Feb 17, 2015, 11:35:12 PM2/17/15
to
Am 17.02.2015 um 19:56 schrieb Stefan Kanthak:
> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>
> [...]
>
>> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
>> aus?
>
> Ich kenne mindestens zwei Telekom-Kunden, die schalten sowohl ihr
> (uraltes) ADSL-Modem als auch ihren (Uralt-)Router und den Switch aus.

Was spricht dagegen, dass diese Kunden dies auch an einem VoIP-Anschluss
machen? Ist doch schön, wenn das Telefon in der Nacht nicht klingelt.

SCNR und Gruß Ulrich

Michael Landenberger

unread,
Feb 18, 2015, 1:38:14 AM2/18/15
to
"Heinz Brueckner" schrieb am 18.02.2015 um 01:21:09:

> In diversem Werbezeug sehe ich Angebote wie "Flatrate ins Festnetz". Daraus
> schließe ich, daß mein Anschluß damit eben nicht _im_ Festnetz ist, sondern
> von "außen" dort hinein verbindet.

Du schließt falsch. Natürlich kann sich auch ein Festnetzanschluss (also ein
Anschluss innerhalb eines Festnetzes) zu einem anderen Festnetzanschluss
verbinden. Werden derartige Verbindungen per Flatrate abgerechnet, spricht man
üblicherweise von einer "Flatrate ins Festnetz", vulgo "Festnetzflat".

Genau genommen gibt es sogar mehrere Festnetze, nämlich so viele, wie es
(Fest-)Netzbetreiber gibt. In den verschiedenen Festnetzen kommt auch
unterschiedliche Verbindungstechnik (z. B. VoIP, PSTN, teilweise sogar
Mobilfunk) zum Einsatz. Das ist aber für die Bezeichnung "Festnetz"
irrelevant. Entscheidend ist, dass es sich um ein Netz zwischen ortsfesten
Anschlüssen handelt, was man wiederum an der Rufnummer des jeweiligen
Anschlusses erkennt. D. h. wenn du z. B. 030-1234567 anrufst, telefonierst du
ins Berliner Festnetz. Ob sich hinter dieser Nummer ein PSTN-, ein VoIP- oder
gar ein Mobilfunkanschluss verbirgt (es gibt auch Mobilfunkanschlüsse, die man
unter einer Festnetznummer erreicht), ist dabei irrelevant. Das Gespräch wird
in jedem Fall zum Festnetztarif deines Anschlusses abgerechnet.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Feb 18, 2015, 1:46:23 AM2/18/15
to
Mal wieder ein typischer, hinkender Klotz-Vergleich.

Das Licht braucht man nur, wenn es dunkel ist. Ist es hell, kann man es
unbesorgt ausschalten.

Telefonanrufe können dagegen zu jeder Tages- und Nachtzeit eingehen. Wer
keinen davon verpassen will, sollte die dafür zuständige Technik also
permanent eingeschaltet lassen.

Auch andere Nutzungs-Szenarien von (WLAN-)Routern können zu beliebigen
Tageszeiten stattfinden. Es gibt viele Haushalte, in denen das Internet auch
noch spät in der Nacht genutzt wird.

Gruß

Michael

Stefan Kanthak

unread,
Feb 18, 2015, 8:27:53 AM2/18/15
to
"Ulrich Zwirner" <ulrich....@t-online.de> schrieb:

> Am 17.02.2015 um 19:56 schrieb Stefan Kanthak:
>> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>
>> [...]
>>
>>> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
>>> aus?
>>
>> Ich kenne mindestens zwei Telekom-Kunden, die schalten sowohl ihr
>> (uraltes) ADSL-Modem als auch ihren (Uralt-)Router und den Switch aus.
>
> Was spricht dagegen, dass diese Kunden dies auch an einem VoIP-Anschluss
> machen?

Z.B. dass diese Telekom-Kunden ihre ISDN-Anlage NICHT abschalten?!

> Ist doch schön, wenn das Telefon in der Nacht nicht klingelt.

Dafuer haben moderne Telefonanlagen (VoIP-Router eingeschlossen) i.d.R.
entsprechende Einstellungen, die die Telefone nicht klingeln lassen,
eingehende Anrufe aber aufzeichnen.

Harald Klotz

unread,
Feb 18, 2015, 10:02:10 AM2/18/15
to
Michael Landenberger schrieb:


> Mal wieder ein typischer, hinkender Klotz-Vergleich.

Mal wieder eine typische Landenberger Bemerkung, sinnfrei.

> Das Licht braucht man nur, wenn es dunkel ist. Ist es hell, kann
> man es unbesorgt ausschalten.

Stimmt, aber es könnte ja dunkel werden. ;-)

> Telefonanrufe können dagegen zu jeder Tages- und Nachtzeit
> eingehen.

Mal wieder nicht gelesen, worauf du antwortest?

> Wer keinen davon verpassen will, sollte die dafür
> zuständige Technik also permanent eingeschaltet lassen.

Habe ich anderes gesagt?

> Auch andere Nutzungs-Szenarien von (WLAN-)Routern können zu
> beliebigen Tageszeiten stattfinden. Es gibt viele Haushalte, in
> denen das Internet auch noch spät in der Nacht genutzt wird.

Klar, besonders wenn alle schlafen, könnte ja jemand vom Internet
träumen, da muss das WLAN unbedingt laufen.

Grüße Harald

Marc Haber

unread,
Feb 18, 2015, 1:23:59 PM2/18/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>Michael Landenberger schrieb:
>> Auch andere Nutzungs-Szenarien von (WLAN-)Routern können zu
>> beliebigen Tageszeiten stattfinden. Es gibt viele Haushalte, in
>> denen das Internet auch noch spät in der Nacht genutzt wird.
>
>Klar, besonders wenn alle schlafen, könnte ja jemand vom Internet
>träumen, da muss das WLAN unbedingt laufen.

Während ich vom Internet träume, macht mein Tablet sein Backup zu
Dropbox und zieht sich neue Podcasts, damit ich morgens im Auto oder
in der S-Bahn unterhalten werde.

Uwe Premer

unread,
Feb 18, 2015, 1:36:01 PM2/18/15
to
* Wolfgang Barth schrieb am 2015-02-16:
> Am 17.02.2015 um 00:07 schrieb Uwe Premer:.
>>
>> Mindestens einen, der einen TAE-Port hat.
>> Meine Fritz!Box 7490 hat 2 solcher Ports plus sogar eine
>> DECT-Basis-Station integriert. Und das habe ich beides sogar
>> gleichzeitig in Nutzung. Ein Handteil am Port, das andere direkt am
>> DECT-Modul. Klappt hervorragend. Sogar Interngespräche zwischen beiden
>> verschieden angeschlossenen Telefonen.
>>
>> Sogar mein Smartphone habe ich am Router per App als DECT-Telefon
>> angemeldet. Klappt ebenfalls hervorragend.
>
> Das glaube ich dir nicht.

Womit du auch recht hast.

> Kein gängiges Smartphone hat DECT implementiert.
> Ich gehe davon aus, daß dein Smartphone per App als VoIP Telefon über
> WLAN angemeldet ist.

Yepp. so ist es.
Sorry, ich hatte mich vertan bei der Sache.

Uwe

Uwe Premer

unread,
Feb 18, 2015, 1:42:00 PM2/18/15
to
* Harald Klotz schrieb am 2015-02-17:
> Uwe Premer schrieb:
...
>> anderen Orten, die vor uns umgestellt wurden, von dortigen Usern,
>> die wohl irgendwelche Probleme mit Verbindungsabbrüchen hatten bzw.
>> Störungen bei der IP-Telefonie.
>
> Liest man nicht nur, ist auch so.
> Ein Bekannter hatte massive Probleme, ein Teil in der
> Vermittlungsstelle war defekt.

Naja gut, das kann natürlich immer passieren, ist aber bei den ganzen
auftretenden Problemchen sicher nicht DER allgemeine Standard.

>> Denn dazu sollte man sich schon ein wenig Zeit nehmen und genau
>> durchlesen, was da in den Menüs verlangt wird. Und wenn man sich
>> darunter intuitiv nix vorstellen kann, Handbuch genauestens lesen
>> bzw., sich vorher im Internet kundig machen.
>
>> So, und wenn aber gerade dann z.B. ein Nottelefonat notwendig ist,
>> dann ergäbe dies ein Problem, Telefonieren ginge ja dann nicht auf
>> die Schnelle, weil man dann erstmal den Rechner starten müßte, ins
>> Routermenü gehen und Energiesparoptionen ausschalten.
>> Das wäre völliger Blödsinn.
>
> Wie wärs mit einfach vom Strom nehmen und wieder einschalten?

Was macht das für einen Sinn, wenn das den Router nicht von seiner
Energiesparausschaltung abhält? Er würde sich zwar wieder einschalten,
vielleicht auch kurz laufen, aber dann seiner Energiesparoption genüge
tun und sich wieder ausschalten. Möglicherweise mitten im Nottelefonat.

>> Ergo: sämtliche Energiespardinge sind bei Routern im Fall von
>> Voice-over-IP nicht mehr wirklich sinnvoll.
>
> Das ist einfach Unsinn.
>
> Ich erwarte von so einem Router, dass er sich, ausser Telefon, völlig
> totlegen kann.

Erwarten kannst und darfst du viel.
Nur nutzt in dem Moment, wenn der Router Energiesparmodus off ist, deine
Erwartung nix, weil dann IP-Telefonieren schlicht nicht geht und der
Router erstmal wieder ins On gebracht werden muss.

Ein "Wake-Up" per Telefon könnte natürlich durchaus implementiert sein;
so genau hab ich mir diese Funktionen, die rein über die
DECT-angemeldeten Telefone laufen, noch nicht angesehen bzw. noch nicht
ausprobiert. Allerdings auch deshalb nicht, weil alle meine bisherigen
Router und auch der Aktuelle, grundsätzlich 24/7 das ganze Jahr laufen.

> Ob das immer so geht ist etwas anderes.

Ja, und was macht das für einen Unterschied hinsichtlich deiner
Erwartungen?

Uwe

Stefan Kanthak

unread,
Feb 18, 2015, 1:48:59 PM2/18/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

>"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>>Michael Landenberger schrieb:
>>> Auch andere Nutzungs-Szenarien von (WLAN-)Routern können zu
>>> beliebigen Tageszeiten stattfinden. Es gibt viele Haushalte, in
>>> denen das Internet auch noch spät in der Nacht genutzt wird.
>>
>>Klar, besonders wenn alle schlafen, könnte ja jemand vom Internet
>>träumen, da muss das WLAN unbedingt laufen.
>
> Während ich vom Internet träume, macht mein Tablet

Android?
Hast Du eine Antwort auf Philip K. Dicks alte Frage "Do androids
dream of electric sheep?"

> sein Backup zu Dropbox

Dir graust aber vor gar nix?

> und zieht sich neue Podcasts, damit ich morgens im Auto oder in der
> S-Bahn unterhalten werde.

Sorgen dafuer nicht die Mitfahrer?

Peter Faust

unread,
Feb 18, 2015, 2:06:26 PM2/18/15
to
Harald Klotz schrieb:

> Michael Landenberger schrieb:

>> Auch andere Nutzungs-Szenarien von (WLAN-)Routern können zu
>> beliebigen Tageszeiten stattfinden. Es gibt viele Haushalte, in
>> denen das Internet auch noch spät in der Nacht genutzt wird.
>
> Klar, besonders wenn alle schlafen, könnte ja jemand vom Internet
> träumen, da muss das WLAN unbedingt laufen.

Wenn ich ins Bett gehe, dann läuft auf dem Tablet in Endlosschleife
https://www.youtube.com/watch?v=F4JuNQ5SZls

Dafür muss WLAN natürlich eingeschaltet bleiben, da ich nach nicht
erholsamer Nachtruhe ein unausstehlicher Kotzbrocken bin.

Gruß, Peter

--
˙snʇɐɯɐ nʇ 'snoʇ soǝp ɯns oƃƎ
˙ǝʇ nɯɐ 'snʃndod snʇɐɯɐ nʇ 'snoʇ soǝp ɯns oƃƎ

Marc Haber

unread,
Feb 18, 2015, 3:28:44 PM2/18/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> sein Backup zu Dropbox
>
>Dir graust aber vor gar nix?

Ende-zu-Ende-Verschlüsselt? Besser als im Klartext zu Google?

>> und zieht sich neue Podcasts, damit ich morgens im Auto oder in der
>> S-Bahn unterhalten werde.
>
>Sorgen dafuer nicht die Mitfahrer?

Die sind um kurz nach sechs noch genauso verschlafen wie ich.

Diedrich Ehlerding

unread,
Feb 18, 2015, 3:38:34 PM2/18/15
to
Uwe Premer meinte:

> Dafür aber liegt der Fokus voll auf dem Router.
> Will man nämlich jederzeit auch telefonieren können, muß somit der
> Router auch 24/7 laufen und darf wohl mit keinerlei
> Energiespar-Ausschaltoptionen versehen sein.
>
> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
> des Routers gekabelt angeschlossen oder alternativ am DECT-Modul des
> Routers, sofern vorhanden, angemeldet.

Viele Router sind selbst in de Lage, DECT-Basisstation zu spielen. D.h.
die bisherige Basisstation kann dann entfallen. Bisher war ie Basisstation
ständig unter Strom. zukünftig ein entsprechender Router.

M.a.W. bei geeigneter Wahl des Routers braucht man nicht mehr Geräte unter
Dauerstrom zu halten als bisher.

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Michael Landenberger

unread,
Feb 18, 2015, 5:49:46 PM2/18/15
to
"Marc Haber" schrieb am 18.02.2015 um 19:23:52:

> Während ich vom Internet träume, macht mein Tablet sein Backup zu
> Dropbox und zieht sich neue Podcasts, damit ich morgens im Auto oder
> in der S-Bahn unterhalten werde.

Und während ich vom Internet träume, zockt mein Sohn online auf seiner
Playstation oder schaut sich einen Film auf Netflix an (mein Sohn ist 18, der
darf das, und zwar wann er will).

Für die Nutzung des Playstation Networks bzw. Netflix ist ein funktionierender
Internetzugang und demzufolge auch ein eingeschalteter Router notwendig.

Gruß

Michael

Uwe Premer

unread,
Feb 18, 2015, 6:36:00 PM2/18/15
to
* Diedrich Ehlerding schrieb am 2015-02-18:
> Uwe Premer meinte:
>
>> Dafür aber liegt der Fokus voll auf dem Router.
>> Will man nämlich jederzeit auch telefonieren können, muß somit der
>> Router auch 24/7 laufen und darf wohl mit keinerlei
>> Energiespar-Ausschaltoptionen versehen sein.
>>
>> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
>> des Routers gekabelt angeschlossen oder alternativ am DECT-Modul des
>> Routers, sofern vorhanden, angemeldet.
>
> Viele Router sind selbst in de Lage, DECT-Basisstation zu spielen. D.h.
> die bisherige Basisstation kann dann entfallen. Bisher war ie Basisstation
> ständig unter Strom. zukünftig ein entsprechender Router.
>
> M.a.W. bei geeigneter Wahl des Routers braucht man nicht mehr Geräte unter
> Dauerstrom zu halten als bisher.

Beim Gedanken ans Stromsparen muss natürlich auch an das weiterhin
erforderliche Laden der Akkus der DECT-Mobilteile gedacht werden.
Wobei das aber auch kein Dauerstrom ist.

Was ich damit sagen will, ist, man braucht also schon irgendwas zum
Laden der Akkus, entweder man verwendet die Basis dafür weiter oder aber
aber die Ladeschalen oder aber man baut jedesmal zum Laden die Akkus aus
und setzt sie in ein externes Ladegerät.

Die Frage ist aber dann, was ist praktischer?

Uwe

Rupert Haselbeck

unread,
Feb 19, 2015, 6:50:04 AM2/19/15
to
Am 19.02.2015 um 00:33 schrieb Uwe Premer:

> Beim Gedanken ans Stromsparen muss natürlich auch an das weiterhin
> erforderliche Laden der Akkus der DECT-Mobilteile gedacht werden.
> Wobei das aber auch kein Dauerstrom ist.
>
> Was ich damit sagen will, ist, man braucht also schon irgendwas zum
> Laden der Akkus, entweder man verwendet die Basis dafür weiter oder aber
> aber die Ladeschalen oder aber man baut jedesmal zum Laden die Akkus aus
> und setzt sie in ein externes Ladegerät.
>
> Die Frage ist aber dann, was ist praktischer?

Was sollte denn dagegensprechen, weiterhin die Ladeschalen zu nutzen?
Oder ggfls. auch die Basis? Die Dinger verfügen doch allesamt über die
Möglichkeit, einfach den Stecker, bzw. das Netzteil, aus der Steckdose
zu ziehen, wenn man sie nicht braucht, so dass man durchaus darangehen
kann, die drei oder fünf Watt für die Basis zwischendurch zu sparen

MfG
Rupert

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 2:45:28 PM2/19/15
to
Jörg Tewes schrieb:
> Stephan Gerlach schrieb:
>
>> Zunächst: Technische Details
>> ----------------------------
[...]

>> 2.) Ändert sich die Verkabelung?

[...]

> Du vermnutest richtig, und der Splitter kommt weg.

Dann müßte der Router also direkt in die Wand gestöpselt werden?!
Dann ergäbe sich das Problem, daß...

... entweder der Router im Flur an der Telefon-Buchse steht, um mit
derselben Anzahl Kabel wie bisher auszukommen. Problem:
Man könnte nicht mehr vom PC aus dem Wohnzimmer aus direkt auf die LEDs
am Router gucken, ob "Traffic" besteht oder nicht. Was bisher ein
"Nice-to-have".

... oder der Router direkt neben dem PC steht, um beim Surfen in
Internet jederzeit den Netzwerk-Status des Routers im Auge zu haben.
Dann müßte ich aber ein Kabel vom Flur zum Router ins Wohnzimmer legen
und noch eines(!) zurück zum Telefon im Flur. Also 2 Kabel statt bisher
eines.

[...]
>> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
>> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
>> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
>> diesem Problem.
>
> Es gibt keine Probleme beim Telefonieren wenn du gleichzeitig im Netz
> surfst. Es sei denn deine Uplaodgeschwindigkeit würde unterhalb 192
> Kbit/s liegen, solche Anschlüsse werden allerdings nicht umgestellt.

Hmm... interessant. Könnte man demnach freiwillig seinen Upload auf
unter 192 KBit/s begrenzen, um der Zwangs-Umstellung zu entgehen? Wie
hoch war nochmal der (Standard-)Upload bei DSL-2000? AFAIK war der doch
192 KBit/s?!
Allerdings schreibts du "unterhalb"; 192 ist blöderweise nicht unterhalb
von 192...

BTW, zu "Probleme beim VoIP Telefonieren":
Ist VoIP das, bei dem man manchmal beim Sprechen seine eigene Sprache im
Telefonhörer als "Echo" hört?

Wie hoch ist so die Ausfallquote (sofern man das irgendwie messen kann)
beim Telefonieren? (Anrufer von außen kommen nicht durch; man selber
kann nicht anrufen, weil gerade das Internet oder einfach der Router
nicht geht u.ä...)

Bei Analog gibt es ja AFAIK solche Schwierigkeiten gar nicht.

>> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>> (bisher: nein)
>
> Jetzt ja, der Router muß laufen wenn du telefonisch erreichbar sein willst.

Das ist natürlich ein gravierender Nachteil.

>> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
>> Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
>> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
>> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
>> Basic 3 gibt nichts über VoIP her.
>
> Du brauchst einen VoIP fährigen Router.

Bezahlt diesen die Telekom? Schließlich würde man durch die
Zwangsumstellung ja dazu gedrängt, einen neuen Router zu kaufen
(+zusätzlich benötigte Kabel), obwohl man den eigentlich gar nicht wollte.

BTW: Bei DSL-2000 war der Sinus Router im Paket AFAIR mit inbegriffen.

> Nein der Sinus ist keiner.
> Allerdings müßtest du den sowieso wechseln, weil ein höherer Upload beim
> Tarifwechsel geschaltet wird, die damit verwendete Technik ist für den
> Sinus nicht beherrschbar.

Ich hatte mal vor längerer Zeit angefragt, ob man den Upload und
Download nur so hoch schaltet, wie der Sinus 154 DSL Basic 3 gerade noch
schafft (Download AFAIR DSL-6000). Die freundliche Dame im T-Punkt sagte
mir damals, das wäre möglich. Es dürfe wohl kein ADSL2+ sein, sondern
nur ADSL1(?).
Hatte das Thema aber aus Nachlässigkeit nicht weiter verfolgt.

>> Jetzt: Vertragliche Unklarheiten
>> --------------------------------
>> 7.) In der Zeitung steht, die "neuen Tarife seien nicht teurer als die
>> alten".
>
> Stimmt, kommt drauf an wie lange deine letzte Tarifänderung her ist,
> bekommst du u.U. merh Geschwidnigkeit für geringeren Preis.

Preis bisher: 34,95€, DSL-2000 und 120 Festnetz-Freiminuten. Das hätte
man wahrscheinlich für den gleichen Preis auf DSL-6000 und
Analog-Festnetz-Flatrate "tunen" können, *mit* dem Sinus Router.

Gibt es einen billigeren Internet-Tarif bei der Telekom?

>> Da man ja möglicherweise Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müßte (siehe
>> 1.) bis 5.)): Kann man sogar mit einer Verbilligung des Tarifs rechnen?
>
> Nicht wegen der Nachteile, aber weil je nach Vertragsabschluß die Tarife
> günstiger geworden sind. Oder man zumindest mehr Geschwindigkeit bekommt.

Die höhere Geschwindigkeit wiegt für mich nicht die Nachteile auf.
Bei den meisten Internetseiten reicht DSL-2000 immer noch aus, obwohl es
nicht superschnell ist; man muß nicht mehr wie früher mit 56k-Modem
minutenlang für einen Seitenaufbau warten.

>> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut Zeitung
>> irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der Abschaltung)
>> nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?
>
> Der komplette Anschluß wird gekündigt. Nicht einfach so abgeschaltet.

Das kommt letztenendes aufs selbe raus: Erst kündigen, dann abschalten.

> Mit anderen Worten die Telekom kündigt dir fristgemäß deinen Vertrag. So
> wie du das auch machen könntest.

Was wäre, wenn man nur einen Internetanschluß ohne Festnetz-Vertrag
(gibt/gab es sowas überhaupt) hätte?

Dann können sie ja nicht sagen
"weil Sie ihr Analog-Festnetz behalten wollen, kündigen wir ihren Vertrag".

>> 9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.)) würde
>> die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
>> Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
>> kündigt?
>
> Nein. Man kann nicht nur das Festnetz kündigen, weil wenn du keinen
> Anschluß hast, kann auch kein Internet geschaltet werden.

Bei Kabel Deutschland geht das (Internet ohne Festnetz-Anschluß) AFAIK.
Habe ich nicht selber.

> Du kannst zu
> einem regionalen Anbieter gehen,

Was wären da "übliche Verdächtige"? Ich nehme an, das sind nicht
Kabel-D, 1&1, Arcor, Versatel,...

> die werden noch eine Weile POTS/ISDN
> Anschlüsse anbieten, aber über kurz oder lang werden alle auf VoIP
> umschalten.

Von so einem POTS-Anschluß habe ich auch schon gelesen.

>> 10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf Menschen, die
>> nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.
>
> Nein, die werden in der Vermittlungsstelle auf VoIP umgeschaltet.

Ist das nicht jetzt schon so?
Davon abgesehen: Zu Hause merken diese Leute ja nicht allzuviel VoIP.
Sie müssen sich nicht mit neuen Routern und Kabeln befassen.

Einige dieser Leute dürften nicht mal wissen, was ein Router ist.

>> Dazu folgendes Gedankenexperiment:
>> Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
>> Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt danach
>> den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet und Festnetz
>> nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne separate Verträge.
>> Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?
>
> Sowas wird dann einfach von der Telekom nicht mehr angeboten. Versuch
> doch mal aktuell sowas zu bestellen,
[...]

Was ist mit
<https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start;sid=p2vK5pu0OA3l5s9Snejb0uGxXxtlZqiZg45X3zDvgfy6x_LCKCPII6XMFJyLhd4LluE=?CatalogCategoryID=VDgFC7ITUyQAAAEd2lQm7tO5>?
Da gibt's gleich 4 Tarife für Nur-Telefonieren. Oder ist die
Internetseite veraltet.

>> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
>> Analog-Anschluß zu behalten?
>
> Auf Dauer? Gibts keine Möglichkeit.

Dann kann man das Festnetz auch ganz aufgeben und nur noch mit dem Handy
telefonieren. Dessen Ladekabel muß wenigstens nicht dauernd am Netz hängen.

Gibt's auch Anbieter, die *nur* Internet anbieten?
Bei der Telekom gibt's einen Tarif "Magenta S" (gerade nachgeguckt);
beinhaltet aber VoIP und kostet auch 34,95.

> Wie
> gesagt regionale Anbieter können/wollen das analoge noch eine Weile
> anbieten. Aber ich würde schätzen das spätestens 2020 die Klappe fällt.

Auf eigene Initiative, oder auf Druck der Telekom?

>> Mir fiele da spontan noch ein, bei 8.) den Internetanschluß statt bei
>> der Telekom bei einem anderen Anbieter zu bestellen.
>> So daß man für die Telekom unter die Kategorie (siehe auch 8.))
>> "Menschen, die nur einen analogen Telefonanschluß besitzen"
>> fällt.
>
> Das funktioniert nicht, wie oben schon angemerkt.

Siehe die von mir verlinkten 4 Analog(?)-Tarife.
- Man kündigt seinen jetzigen Vertrag
- Man bestellt einen der 4 Tarife
- Man bestellt Internet woanders.

Natürlich ist das - wie du sagst - hinfällig, sofern es die 4
Analog-Tarife gar nicht gibt.

--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)

Harald Klotz

unread,
Feb 19, 2015, 3:43:42 PM2/19/15
to
Michael Landenberger schrieb:

> Und während ich vom Internet träume, zockt mein Sohn online auf
> seiner Playstation oder schaut sich einen Film auf Netflix an (mein
> Sohn ist 18, der darf das, und zwar wann er will).

Eine dumme Antwort, aber von dir nicht anders zu erwarten.
Es war davon die Rede es bei Nichtnutzung abzuschalten.

> Für die Nutzung des Playstation Networks bzw. Netflix ist ein
> funktionierender Internetzugang und demzufolge auch ein
> eingeschalteter Router notwendig.

Das ist nötig bei ausgeschalteter Playstation?
Oder lässt du die auch immer an?

Grüße Harald

Peter Faust

unread,
Feb 19, 2015, 4:55:25 PM2/19/15
to
Harald Klotz schrieb:

> Michael Landenberger schrieb:
>
>> Und während ich vom Internet träume, zockt mein Sohn online auf
>> seiner Playstation oder schaut sich einen Film auf Netflix an (mein
>> Sohn ist 18, der darf das, und zwar wann er will).
>
> Eine dumme Antwort, aber von dir nicht anders zu erwarten.
> Es war davon die Rede es bei Nichtnutzung abzuschalten.

Diese Nichtnutzung ist bei Michael und auch bei einigen anderen nicht
gegeben: Michael geht gegen Mitternacht ins Bettchen, sein Sohnemann
vermutet bei sich pubertäre Schlafstörungen und versucht mit zocken auf
der Playstation eine gewisse Müdigkeit zu erlangen.
Das klappt aber nicht, und somit findet Michael seinen Filius gegen 6 Uhr,
wenn Michaels Wecker klingelt und das Internetradio losdudelt, immer noch
zockend vor der Playstation.

Täte Michael gegen Mitternacht den Router abschalten, kann er sich die
Autoschlüssel im Vorgarten der Nachbarn suchen oder mitten im morgendlichen
duschen wirds plötzliche kalt - muffeliger Sohnemann grinst sich dann einen.

BTW: So ähnlich habbich das mit meiner Tochter erlebt.

>> Für die Nutzung des Playstation Networks bzw. Netflix ist ein
>> funktionierender Internetzugang und demzufolge auch ein
>> eingeschalteter Router notwendig.
>
> Das ist nötig bei ausgeschalteter Playstation?

Hint: Michaels Sohnemann ist noch am zocken am tun...

> Oder lässt du die auch immer an?

... der wäre ja tota'l bescheuert vor ner ausgeschalteten Playstation zocken
zu wollen: Michael müsste ihm dann einen Therapeuten besorgen. Und das kann
man als weitsichtiger Familenvater vermeiden. Du hast offensichtlich keine
Kinder. Macht aber nix. Das mit den Bienchen und den Blümchen hat eigentlich
fast jeder schon hören müssen.

Gruß, Peter

--
˙uıǝɹ ʇɥɔıu ʇsqʃǝs ʇʃʃǝɐɟ 'ʇqǝɐɹƃ ǝqnɹ⅁ ǝuıǝ uǝɹǝpuɐ ɹǝM

Klaus Dahlwitz

unread,
Feb 19, 2015, 5:44:08 PM2/19/15
to
Ulrich Zwirner <ulrich....@t-online.de> schrieb:
> Ist doch schön, wenn das Telefon in der Nacht nicht klingelt.

Das funktionierte schon damals mit dem Fernsprech-Tischapparat 611:
Mechanischen Lautstärkesteller auf Minimum, Kissen auf den Apparat und
Ruhe ist.

Klaus
--
Mein Vibrator telefoniert!

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 7:06:28 PM2/19/15
to
Uwe Premer schrieb:
> * Harald Klotz schrieb am 2015-02-17:
>
>> Wie wärs mit einfach vom Strom nehmen und wieder einschalten?
>
> Was macht das für einen Sinn, wenn das den Router nicht von seiner
> Energiesparausschaltung abhält? Er würde sich zwar wieder einschalten,
> vielleicht auch kurz laufen, aber dann seiner Energiesparoption genüge
> tun und sich wieder ausschalten. Möglicherweise mitten im Nottelefonat.

Zählt das Nottelefonat als "Traffic"?
Wenn ja: Gibt es tatsächlich Router, die sich trotz gerade vorhandenem
Traffic ausschalten?

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 7:09:05 PM2/19/15
to
Diedrich Ehlerding schrieb:
> Uwe Premer meinte:
>
>> Dafür aber liegt der Fokus voll auf dem Router.
>> Will man nämlich jederzeit auch telefonieren können, muß somit der
>> Router auch 24/7 laufen und darf wohl mit keinerlei
>> Energiespar-Ausschaltoptionen versehen sein.
>>
>> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
>> des Routers gekabelt angeschlossen oder alternativ am DECT-Modul des
>> Routers, sofern vorhanden, angemeldet.
>
> Viele Router sind selbst in de Lage, DECT-Basisstation zu spielen. D.h.
> die bisherige Basisstation kann dann entfallen. Bisher war ie Basisstation
> ständig unter Strom. zukünftig ein entsprechender Router.
>
> M.a.W. bei geeigneter Wahl des Routers braucht man nicht mehr Geräte unter
> Dauerstrom zu halten als bisher.

Das stimmt natürlich nur, falls bisher eine DECT-Basisstation vorhanden war.
Andernfalls nicht.

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 7:47:48 PM2/19/15
to
Erik Vogelgsang schrieb:
> Hi, na dann will ich mal:
>
> Stephan Gerlach schrieb:
[...]
>> 2.) Ändert sich die Verkabelung? Bisher ist es so:
>> Wand -> Splitter |--> Telefon
>> |--> Router --> Computer
>> D.h der Splitter ist praktisch das "Haupt-Bauteil", von welchem aus
>> verzweigt wird. Ich vermute, daß bei VoIP das Telefon hinter den Router
>> käme?
>
> So ist es. Je nach Anschlußtechnik kann oder muß der Splitter entfernt
> werden. Dazu braucht man dann ein anders beschaltetes Kabel, welches bei
> neuen Routern mitgeliefert wird.

Werden alle benötigten Kabel tatsächlich bei jedem Router noch
mitgeliefert? Erstaunlich :-} .

>> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig möglich,
>> sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)
>> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
>> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
>> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
>> diesem Problem.
>
> Es funktioniert im allgemeinen problemlos. Bei sehr langsamen
> DSL-Anschlüssen gibt es manchmal Probleme, auch fehlerhafte
> Routerfirmware oder Störungen auf der Leitung können Probleme
> hervorrufen. Wenn man einen vom Provider gestellten Router benutzt ist
> der Provider zur Entstörung verpflichtet.


Letzteres ist zwar löblich; nützt einem allerdings praktsich wenig, wenn
der Router gerade ausfällt. Da wird es akut nicht viel bringen, bei der
Telekom anzurufen und darauf zu pochen, daß sie doch bitte den Router
entstören mögen.

>> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>> (bisher: nein)
>
> Ja, der sollte dauernd laufen.

Unpraktisch (siehe auch anderes Posting). Die Option, den Router aus der
Steckdose zu ziehen, falls der Rechner gerade nicht an ist, fiele also
weg - oder alternativ die permanente/unkomplizierte Möglichkeit
jederzeitigen Telefonierens.

>> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
>> Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
>> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
>> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
>> Basic 3 gibt nichts über VoIP her.
>
> Der muß weg. In den meisten Fällen funktioniert dessen Modem an neuen
> Anschlüssen nicht mehr.

Vor längerer Zeit hatte ich mal mitbekommen, daß der Sinus 154 Probleme
mit ADSL2+ Anschlüssen hat und daher (immerhin) bis DSL6000
funktioniert. D.h. man müßte freiwillig bei ADSL1 bleiben, wobei unklar
ist, ob das mit Zwangs-Umstellung auf VoIP noch möglich wäre.

> Falls doch so beherrscht er keine Telefonie.
> Dann müßte das Telefon gewechselt werden, dessen Konfiguration wird dann
> aber nichts für Dich sein.

Heißt das, daß man prinzipiell auch *ohne* vor das Telefon geschalteten
Router auskommen könnte?
Denn ich entnehme deinen Ausführungen von gerade eben, daß VoIP auch
*ohne* Telefonie-fähigen Router möglich sei, sofern man das Telefon
geeignet wechselt. In diesem Fall wäre mir nicht klar, warum ein solcher
Nicht-Telefonie-Router *vor* das Telefon geschaltet sein müßte - wenn er
doch mit dem Telefon gar nix anfangen kann.

> Das hängt von Deinem jetzigen Tarif ab. Die aktuellen Tarife sind
> meistens günstiger als Altverträge.

Der Altvertrag kostet 34,95€ pro Monat. Die einzigen Verträge, die
günstiger sind (jedenfalls die, die ich auf die Schnelle auf der
Telekom-Internetseite finde), sind sinnigerweise reine
Analog(!)-Telefonverträge
<https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start;sid=p2vK5pu0OA3l5s9Snejb0uGxXxtlZqiZg45X3zDvgfy6x_LCKCPII6XMFJyLhd4LluE=?CatalogCategoryID=VDgFC7ITUyQAAAEd2lQm7tO5>.
Ich verstehe nicht ganz, warum diese Verträge noch angeboten werden,
wenn doch die Telekom eine derartive Aversion gegen Analog-Festnetz hat.

>> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut Zeitung
>> irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der Abschaltung)
>> nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?
>
> Beides. Selbst wenn Du noch einen vom Telefonanschluß getrennten
> Internetvertrag hast so steht da drin daß ein Telefonanschluß
> Voraussetzung für den Internetzugang ist.

D.h. offenbar gibt es kein Internet ohne Festnetz-Anschluß. Wobei der
Name Festnetz-Anschluß irreführend ist; offenbar ist nach einer
VoIP-Umstellung ja im Prinzip sowieso *nur* noch ein Internetanschluß
vorhanden?!

Gibt es andere Anbieter, die reine Internetanschlüsse über die
Telefonleitung (vermutlich zwangsläufig der Telekom) anbieten?

Und gab es bei der Telekom jemals Tarif mit nur Internet, ohne Festnetz?

Aktuell finde ich tatsächlich keinen solchen Tarif.

>> 10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf Menschen, die
>> nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.
>
> Stimmt.
>
>> Dazu folgendes Gedankenexperiment:
>> Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
>> Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt danach
>> den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet und Festnetz
>> nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne separate Verträge.
>> Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?
>
> Ja, allerdings wird für den neu bestellten Internetzugang eine weitere
> Telefonleitung benutzt, wenn vorhanden, und es gehören auch
> Telefonnummern dazu, die muß man aber nicht nutzen. Das kostet dann
> natürlich doppelt, wenn man zwei Anschlüsse hat.

Ich dachte mir schon, daß es auf sowas hinausläuft:

"Wenn Sie wollen, können Sie natürlich gern weiterhin mit den gewohnten
Vorzügen analog telefonieren und parallel das Internet nutzen. Dafür
bieten wir ihnen exklusiv einen zusätzlichen Anschluß für nur x €
monatlich an..."

> Der alte Analoganschluß
> wird irgendwann im Hintergrund auch auf VoIP umgestellt indem man in der
> Vermittlung ein ähnliches Gerät einbaut wie es auch im heimischen
> VoIP-Router eingebaut ist.

Was im Hintergrund passiert, wäre weitgehend egal, sofern die
Gesprächsqualität/-Sicherheit einigermaßen auf Analog-Niveau bleibt.
Immerhin hätte man das Problem, daß man sich gezwungenermaßen einen
neuen Router kaufen müßte sowie dieser permanent am Netz hängen müßte,
nicht.

>> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
>> Analog-Anschluß zu behalten?
>
> Man kann ihn behalten (wenn es eine weitere freie Leitung fürs Internet
> gibt) aber will man knapp 20 Euro monatlich extra dafür bezahlen?

Mit anderen Worten: Theoretisch könnte man möglicherweise den Status quo
beibehalten, nur auf Kosten quasi einer Preiserhöhung.

Und da sagt man immer, alles, was mit Elektronik zu tun hat, wird billiger.

> Ich habe übrigens seit mehr als 10 Jahren nur noch VoIP und bisher keine
> Probleme damit.

Das kann ich mir durchaus vorstellen.
Andererseits habe ich etwas zu VoIP gegooglet und u.a. das hier
<http://www.spiegel.de/netzwelt/web/telekom-vdsl-kuendigungen-durch-umstieg-auf-ip-telefonie-a-994299.html#js-article-comments-box-pager>
gefunden. Zahlreiche Berichte von Nutzern, die davon im Vergleich zu
Analog-Telefonie nicht gerade begeistert sind.
Ich glaube nicht, daß dies alles DAUs sind, die lediglich ihren Router
falsch konfiguriert haben.

Die Frage wäre, wie die Gesamt-Statistiken aussehen würden. Also Vergleich
Analog-Telefonie <---> VoIP
hinsichtlich Gesprächsqualität und Störanfälligkeit.

Das mit dem Echo beim Telefonieren habe ich (bei Bekannten) auch schon
erlebt. Ebenso, daß das Telefon nicht klingelt, obwohl jemand von außen
nachgewiesenermaßen angerufen hat; vorrangig dann, wenn gleichzeitig das
Internet lief.
(Wobei ich nicht sicher bin, ob letzteres an VoIP lag und ein
VoIP-typisches Problem ist.)

Bei Analog-Anschlüssen muß(te) man sich meines Wissens mit derartigen
Problemen nie auseinandersetzen.

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 8:22:46 PM2/19/15
to
Harald Klotz schrieb:
> Stephan Gerlach schrieb:
>
>> Neulich las ich in der Zeitung, daß die Telekom vorhat, sämtlichen
>> Kunden, die aktuell einen Internet-DSL-Anschluß in Kombination mit
>> einem "normalen" Festnetz-Analog-Telefon-Anschluß haben, demnächst
>> die Verträge zu kündigen - wenn diese Kunden nicht auf einen neuen
>> Vertrag umsteigen.
>
> Ein alter Hut.

Für mich nicht. In der Zeitung las ich erstmalig davon.
AFAIR kam hier auch noch kein Brief oder Anruf von der Telekom, in
welchem mit Kündigung gedroht wurde.

Evtl. liegt dies daran, daß der Upload noch 192 kBit/s ist; real
meistens ein paar kBit weniger und somit die von Jörg T. weiter oben im
Faden zitierte Klausel greift:

"...Es gibt keine Probleme beim Telefonieren wenn du gleichzeitig im
Netz surfst. Es sei denn deine Uplaodgeschwindigkeit würde unterhalb 192
Kbit/s liegen, solche Anschlüsse werden allerdings nicht umgestellt..."

>> 1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit
>> dem Internet verbunden sein? (bisher: nein)
>
> Nein, du bekommst eine Anschlussbox,

Meinst du den Router?

> Miete, kostenlos oder selbst
> kaufen, je nach Vertrag.

Es wäre IMHO eine Selbstverständlichkeit, daß man diese quasi
"aufgedrängten" Zusatz-Kosten bezahlt kriegt.
Oder zumindest irgendwie die Option(!) behält, ohne Zusatzkosten aus der
Nummer rauszukommen.

Nungut - du schreibst, daß auch "kostenlos" geht. Womöglich kriegt man
aber in dem Fall irgendeinen unzuverlässigen Router ohne
Einstellmöglichkeiten, da man ja nicht bereit war, einen Router zu
kaufen oder zu mieten...

> Diese Box muss angeschlossen sein, Stromverbauch ca. 10 Watt.

Übernimmt die Kosten dafür die Telekom? >;->

>> 3.) Wären mit VoIP Telefonieren und Internet noch gleichzeitig
>> möglich, sich *nicht* beeinflussend? (bisher: ja)
>
> Das ist weiterhin parallel möglich.
> Ich weiss nicht, was die Telekom aktuell liefert.
> 2 Rufnummern und 2 VoIP Leitungen sind egentlich üblich.
>
> Die Box hat eine Vorrangschaltung für Telefonie, die PC Leitung wird
> wenn notwendig entsprechende gefdrosselt.

Letzteres widerspricht aber irgendwie "sich nicht beeinflussend".

Ich verstehe das so, daß ein Telefongespräch im Prinzip wie das Laden
einer Internetseite behandelt wird.
Und wenn ich 2 Internetseiten gleichzeitig lade, dann beeinflußt
bekanntermaßen der Ladevorgang der 2. Seite den Ladevorgang der 1. Seite
und umgekehrt. Es können nicht *beide* mit x MBit/s laden, wenn der
gesamte Anschluß x MBit/s hergibt.

>> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ
>> auf ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt,
>
> Die Datenmenge, die Telefonie verbraucht ist lächerlich wenig.
> ISDN sind 128kBit bei 2 Gesprächen.
> Dabei ist ISDN unkomprimiert, VoIP braucht deutlich weniger.

Es mag sein, wie du schreibst, daß der Einfluß Telefonie <-> Internet in
den meisten Fällen vernachlässigbar ist; aber er ist - im Gegensatz zu
Analog-Telefonie, doch da?!

>> wenn auch
>> dieses über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß
>> einiges zu diesem Problem.
>
> Welches Problem?`

Im Vergleich zu Analog-Telefonie schlechtere Zuverlässigkeit (auch im
Zusammenhang mit gleichzeitigem Internet), schlechtere Gesprächsqualität
(z.B. Echo), siehe z.B.
<http://www.spiegel.de/netzwelt/web/telekom-vdsl-kuendigungen-durch-umstieg-auf-ip-telefonie-a-994299.html>
und die ganzen Kommentare dazu. Ob das alle nur unglückliche Einzelfälle
sind, die es bei Analog-Telefonie genauso gegeben hätte/gibt, mag ich
nicht beurteilen.

>> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>> (bisher: nein)
>
> Was du als Router bezeichnest ist die eierlegende Wollmilchsau.
>
> Ja, diese Box muss jetzt permanent in Betrieb sein.
> Stromausfall ist dann auch Telefonausfall.
>
>> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145
>> DSL Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
>> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
>> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145
>> DSL Basic 3 gibt nichts über VoIP her.
>
> Das sollte sich aus dem Handbuch ergeben.

Ergibt es sich nicht. Aber da nichts darüber drinsteht und aufgrund der
Aussagen einiger anderer hier im Faden gehe ich davon aus, daß der Sinus
154 (nicht 145, war ein Druckfehler) kein VoIP beherrscht.

>> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut
>> Zeitung irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der
>> Abschaltung) nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?
>
> Der Vertrag wird dir fristgerecht gekündigt.
> Dann wird die Leitung abgeschaltet.

Und Alternativen gibt's nicht oder nur schwierig, weil die Telekom quasi
das Leitungs-Netz kontrolliert.

>> 9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.))
>> würde die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
>> Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
>> kündigt?
>
> Wie soll das gehen?
> Ich gehe davon aus, dass dein aktueller Vertrag nicht zulässt, dass du
> Teile daraus kündigen kannst.

Vermutlich hast du Recht.

Dann meinetwegen aktuellen Vertrag kündigen und einen
Nur-Internet-Vertrag abzuschließen. Aber letzteres scheint es
tatsächlich nicht zu geben.

> Wie schon gesagt, du hast einen Kombivertrag.
> Du müsstest den komplett kündigen und einen neuen abschliessen.
> Gibt es einen passenden neuen?

<https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start;sid=p2vK5pu0OA3l5s9Snejb0uGxXxtlZqiZg45X3zDvgfy6x_LCKCPII6XMFJyLhd4LluE=?CatalogCategoryID=VDgFC7ITUyQAAAEd2lQm7tO5>
sind Analog-Verträge, wenn ich richtig verstehe. Allerdings ohne Internet.

>> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um
>> den Analog-Anschluß zu behalten?
>
> Ja, Kündigung des alten Vertrages und einen reinen analogen Anschluss
> neu beauftragen, falls man den dir neu überhaupt anbietet.
>
> Internet bekommst du dann wie?

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand:
Bei der Telekom vermutlich gar nicht oder nur mit deutlichem Aufpreis
für eine 2.(?) Leitung.

>> 12.) Zuguterletzt: Gibt es außer der Telekom noch andere Anbieter,
>> bei denen man die analoge Festnetz-Technik weiter nutzen dürfte?
>
> Die anderen sind schon weiter als die Telekom.
> Was nicht sagt, dass der eine oder andere es vielleicht noch bietet.
>
> Aber ich halte es für sinnfrei.

Warum?
Weil du VoIP tatsächlich für besser hältst als Analog-Telefonie;
oder nur aus dem pragmatischen Grund, weil jegliche Mühe, bei der (guten
alten) Analog-Telefonie zu bleiben, letztenendes doch vergeblich wäre?

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 8:28:14 PM2/19/15
to
Daniel Weber schrieb:
> Am 16.02.2015 um 20:12 schrieb Stephan Gerlach:
>> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
>> Analog-Anschluß zu behalten?
>
> Ja, einen separaten Analog-Anschluss bestellen. Der wird dann irgendwann
> im Hauptverteiler auf VoIP umgestellt und Du merkst nichts davon.
>
> Ja, das kostet mehr, weil Du dann dauerhaft zwei Anschlüsse bezahlen musst.

Also im Prinzip könnte man das interpretieren als

"Schließ' gefälligst einen neuen Vertrag ab, oder es setzt eine
Preiserhöhung". >:->

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 8:32:34 PM2/19/15
to
Klaus Waehnke schrieb:
> Stephan Gerlach
> schrieb:
>
>> [JFTR und vorab: Den Faden "VoIP - Kuendigung des bisherigen Anschlusses"
>> habe ich zur Kenntnis genommen; jedoch hat dies beim ersten Reinlesen
>> nicht alle Fragen beantwortet.]
>>
> entscheidender Nachteil der IP-Telefonie gegenüber dem analogen ist, daß
> der Router ständig am Netz bleibt und daß man telefonisch nicht
> erreichbar ist, wenn auf dem Router eine Störung liegt, nicht
> synchronisiert o.ä. Gerade neulich wieder gehabt.

Wurdest du bereits zwangs-umgestellt, oder hast freiwillig zu
IP-Telefonie gewechselt?

> Aber es gibt ja noch
> das Handy.

Ein Vorteil vom Festnetz war/ist ja gerade, daß es i.a. zuverlässiger
als das Handy funktioniert hat.
Dieser Vorteil fällt also weg.

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 8:35:31 PM2/19/15
to
Marc Haber schrieb:

> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
> aus?

Der Router wird hier immer per Ziehen des Stecker-Netzteils
ausgeschaltet, wenn der Computer aus ist.
(Eine Steckdosenleiste mit Ein-/Ausschalter wäre vermutlich noch
komfortabler, ist aber aufgrund Nachlässigkeit des Users nicht vorhanden.)

Stephan Gerlach

unread,
Feb 19, 2015, 8:37:51 PM2/19/15
to
Juergen Fenn schrieb:

> Nach vier Wochen mit VoIP/DSL16000: Ich hatte bisher zwei
> Verbindungsabbrüche, und einmal kam eine Verbindung im Ortsnetz nicht
> zustande (lautes Brummen auf der Leitung beim Beginn der Verbindung,
> noch während des Freizeichens). Man muß dann neu anwählen. In den
> meisten Fällen funktioniert die Technik, enttäuscht mich aber trotzdem,
> weil es solche Probleme früher nicht gab.

Sowas ähnliches hab' ich mir gedacht. Vermutest du einen Zusammenhang
mit gleichzeitig laufendem Internet?
Und gibt es bereits Erfahrungen mit nicht erhaltenen(!) Anrufen, weil
das Telefon nicht geklingelt hat?

Jörg Tewes

unread,
Feb 19, 2015, 9:23:05 PM2/19/15
to
Stephan Gerlach schrieb:
> Jörg Tewes schrieb:
>> Stephan Gerlach schrieb:

>>> Zunächst: Technische Details
>>> ----------------------------
> [...]
>
>>> 2.) Ändert sich die Verkabelung?
>
> [...]
>
>> Du vermnutest richtig, und der Splitter kommt weg.
>
> Dann müßte der Router also direkt in die Wand gestöpselt werden?!

In die TAE Dose jupp.

> [...]
>>> Ich könnte mir vorstellen, daß das Surfen im Internet sich negativ auf
>>> ein gleichzeitig geführtes Telefongespräch auswirkt, wenn auch dieses
>>> über das Internet läuft. In der Zeitung steht sinngemäß einiges zu
>>> diesem Problem.
>>
>> Es gibt keine Probleme beim Telefonieren wenn du gleichzeitig im Netz
>> surfst. Es sei denn deine Uplaodgeschwindigkeit würde unterhalb 192
>> Kbit/s liegen, solche Anschlüsse werden allerdings nicht umgestellt.
>
> Hmm... interessant. Könnte man demnach freiwillig seinen Upload auf
> unter 192 KBit/s begrenzen, um der Zwangs-Umstellung zu entgehen?

Ich sags nochmal, es gibt keine Möglichkeit der Umstellung zu entgehen!

Du brauchst dir keine weiteren Möglichkeiten auszudenken. :-)

Es sei denn du hast jetzt analoge Telefonie, und hattest auch nie DSL.

Jetzt bekommst du keine analoge Telefonie mehr, der Zug ist abgefahren.

Es sei denn du wechselst den Anbieter. Allerdings müßte dazu ein
Anbieter bei dir vor Ort tätig sein der eigene Technik vor Ort hat, also
sowas wie die Stadtwerke der Ortschaft/Gemeinde.

> BTW, zu "Probleme beim VoIP Telefonieren":
> Ist VoIP das, bei dem man manchmal beim Sprechen seine eigene Sprache im
> Telefonhörer als "Echo" hört?

Nein.

> Wie hoch ist so die Ausfallquote (sofern man das irgendwie messen kann)
> beim Telefonieren? (Anrufer von außen kommen nicht durch; man selber
> kann nicht anrufen, weil gerade das Internet oder einfach der Router
> nicht geht u.ä...)

Die garantierte Verfügbarkeit des Anschlusses ist genauso hoch wie beim
POTS/ISDN Anschluß. Irgendwas um 98% im Jahresmittel.

> Bei Analog gibt es ja AFAIK solche Schwierigkeiten gar nicht.

Doch gibts auch, da muß nur irgendein Computer der deinen Telefonanruf
durchs Netz leitet einen Fehler zu machen. Wenn deine Oma z.B. von der
Telekom zu Vodafone wechseln würde, passiert es durchaus öfter mal, das
die Oma nicht erreichbar ist. Während oder kurz vor/nach der Umstellung.

>>> 4.) Müßte man für das Telefonieren zukünftig den Router einschalten?
>>> (bisher: nein)
>>
>> Jetzt ja, der Router muß laufen wenn du telefonisch erreichbar sein willst.
>
> Das ist natürlich ein gravierender Nachteil.

Du hast nur ein altes Telefon mit Schnur?

>>> 5.) Bräuchte man einen neuen Router? Bisher ist hier ein Sinus 145 DSL
>>> Basic 3. Das Teil funktioniert sehr zuverlässig; zudem ist die
>>> Internetverbindung nach dem Einschalten zügig (ca. 30 Sekunden) da.
>>> Würde das Teil nur ungern wegschmeißen. Das Handbuch des Sinus 145 DSL
>>> Basic 3 gibt nichts über VoIP her.
>>
>> Du brauchst einen VoIP fährigen Router.
>
> Bezahlt diesen die Telekom? Schließlich würde man durch die
> Zwangsumstellung ja dazu gedrängt, einen neuen Router zu kaufen
> (+zusätzlich benötigte Kabel), obwohl man den eigentlich gar nicht wollte.

Nein du wirst nicht dazu gedrängt. Du kannst umstellen oder kündigen.

>>> Jetzt: Vertragliche Unklarheiten
>>> --------------------------------
>>> 7.) In der Zeitung steht, die "neuen Tarife seien nicht teurer als die
>>> alten".
>>
>> Stimmt, kommt drauf an wie lange deine letzte Tarifänderung her ist,
>> bekommst du u.U. merh Geschwidnigkeit für geringeren Preis.

> Preis bisher: 34,95€, DSL-2000 und 120 Festnetz-Freiminuten. Das hätte
> man wahrscheinlich für den gleichen Preis auf DSL-6000 und
> Analog-Festnetz-Flatrate "tunen" können, *mit* dem Sinus Router.

> Gibt es einen billigeren Internet-Tarif bei der Telekom?

Imho nicht, meine Kenntnisse über die Tarife der Telekom sind aber nicht
100% aktuell. Und du könntest durchaus mehr bekommen, je nachdem. Meine
Schwester ist z.B. von DSL 6000 mit 3072 KBit/s auf inzwischen DSL 16000
mit einem guten Sync von 13000-14000 KBit/s nur durch zwei Tarifwechsel,
und anderen Schaltregeln bei der Telekom gekommen. Ist immer noch
dieselbe Leitung von ihr zur Vermittlungsstelle.

>>> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut Zeitung
>>> irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der Abschaltung)
>>> nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?
>>
>> Der komplette Anschluß wird gekündigt. Nicht einfach so abgeschaltet.
>
> Das kommt letztenendes aufs selbe raus: Erst kündigen, dann abschalten.

Ja, dein "irgendwann wird die Leitung abgeschaltet" hörte sich aber
danach an, als ob einfach irgendwann der Techniker kommt und das Kabel
durchknippst.

>> Mit anderen Worten die Telekom kündigt dir fristgemäß deinen Vertrag. So
>> wie du das auch machen könntest.
>
> Was wäre, wenn man nur einen Internetanschluß ohne Festnetz-Vertrag
> (gibt/gab es sowas überhaupt) hätte?

Sowas gab es nie bei der Telekom. Es gab zwar Telefonanschlüsse ohne
irgendeine freie Telfonie (also keine Freiminuten oder Flatrate), DSL
wurde immer auf den Telefonanschluß geschaltet.

>>> 9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.)) würde
>>> die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
>>> Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
>>> kündigt?
>>
>> Nein. Man kann nicht nur das Festnetz kündigen, weil wenn du keinen
>> Anschluß hast, kann auch kein Internet geschaltet werden.
>
> Bei Kabel Deutschland geht das (Internet ohne Festnetz-Anschluß) AFAIK.
> Habe ich nicht selber.

Kabel Deutschland verkauft kein DSL. Und die verkaufen inzwischen imho
auch nur noch Internet und Telefon zusammen. Die verkaufen übrigens
schon immer VoIP.

>> Du kannst zu
>> einem regionalen Anbieter gehen,
>
> Was wären da "übliche Verdächtige"? Ich nehme an, das sind nicht
> Kabel-D, 1&1, Arcor, Versatel,...

Nein. Das sind meist Ableger der Stadtwerke oder etwas in der Art.

>> die werden noch eine Weile POTS/ISDN
>> Anschlüsse anbieten, aber über kurz oder lang werden alle auf VoIP
>> umschalten.
>
> Von so einem POTS-Anschluß habe ich auch schon gelesen.

POTS ist der analoge Telefonanschluß. POTS heißt Plain old telephone
service. Ist nur eine Abkürzung für analoge Telefonie.

>>> 10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf Menschen, die
>>> nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.
>>
>> Nein, die werden in der Vermittlungsstelle auf VoIP umgeschaltet.

> Ist das nicht jetzt schon so?

Nein.

> Davon abgesehen: Zu Hause merken diese Leute ja nicht allzuviel VoIP.
> Sie müssen sich nicht mit neuen Routern und Kabeln befassen.

Nein.

>>> Dazu folgendes Gedankenexperiment:
>>> Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
>>> Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt danach
>>> den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet und Festnetz
>>> nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne separate Verträge.
>>> Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?
>>
>> Sowas wird dann einfach von der Telekom nicht mehr angeboten. Versuch
>> doch mal aktuell sowas zu bestellen,
> [...]

> Was ist mit
> <https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start;sid=p2vK5pu0OA3l5s9Snejb0uGxXxtlZqiZg45X3zDvgfy6x_LCKCPII6XMFJyLhd4LluE=?CatalogCategoryID=VDgFC7ITUyQAAAEd2lQm7tO5>?
> Da gibt's gleich 4 Tarife für Nur-Telefonieren. Oder ist die
> Internetseite veraltet.

Keine Ahnung. Aber vielleicht kann man sowas ja doch noch bestellen. Ich
hatte vermutet das wäre nicht mehr möglich. Ob man das natürlich noch
machen kann wenn man schon mal DSL hatte ist ne andere Sache. Aber die
Website könnte natürlich auch veraltet sein.

>>> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
>>> Analog-Anschluß zu behalten?
>>
>> Auf Dauer? Gibts keine Möglichkeit.
>
> Dann kann man das Festnetz auch ganz aufgeben und nur noch mit dem Handy
> telefonieren. Dessen Ladekabel muß wenigstens nicht dauernd am Netz hängen.

Damit verlierst du dann auch den Breitband zugang.

> Gibt's auch Anbieter, die *nur* Internet anbieten?

Nur Mobilfunk, mit nach bestimmten MByte Größen gedrosselten Anschluß.
Oder natürlich Business Anbieter.

>> Wie
>> gesagt regionale Anbieter können/wollen das analoge noch eine Weile
>> anbieten. Aber ich würde schätzen das spätestens 2020 die Klappe fällt.
>
> Auf eigene Initiative, oder auf Druck der Telekom?

Auf Druck der Hardwarehersteller, die keinerlei Hardware herstellen.
Wenn weltweit nur noch Mobilfunk oder VoIP angeboten wird, kann selbst
die Telekom nicht die Preise für die Ersatzteile bezahlen.


Bye Jörg

--
"I am the right hand of vengeance. And the boot that is gonna kick
your sorry ass all the way back to earth. I'm death incarnate and
the last living thingthat you are ever going to see. God sent me!!"
(Ivanova in "Between the Darkness and the Light")

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 1:50:25 AM2/20/15
to
Jörg Tewes <jogi...@gmx.net> wrote:
>Es sei denn du hast jetzt analoge Telefonie, und hattest auch nie DSL.
>
>Jetzt bekommst du keine analoge Telefonie mehr, der Zug ist abgefahren.

Was bekomme ich, wen ich heute Call Start oder Call Standard bestelle?

>> Wie hoch ist so die Ausfallquote (sofern man das irgendwie messen kann)
>> beim Telefonieren? (Anrufer von außen kommen nicht durch; man selber
>> kann nicht anrufen, weil gerade das Internet oder einfach der Router
>> nicht geht u.ä...)
>
>Die garantierte Verfügbarkeit des Anschlusses ist genauso hoch wie beim
>POTS/ISDN Anschluß. Irgendwas um 98% im Jahresmittel.

Nur dass POTS/ISDN im allgemeinen massivst oberhalb dieses 98 % liegt.
VoIP zwar auch, nicht ganz so hoch wie POTS/ISDN.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Feb 20, 2015, 5:22:33 AM2/20/15
to
Diedrich Ehlerding in <news:du5frbx...@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de>:

>Uwe Premer meinte:
>
>> Dafür aber liegt der Fokus voll auf dem Router.
>> Will man nämlich jederzeit auch telefonieren können, muß somit der
>> Router auch 24/7 laufen und darf wohl mit keinerlei
>> Energiespar-Ausschaltoptionen versehen sein.
>>
>> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
>> des Routers

Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs. Und nochmal nein: Dies ist *kein*
Trollversuch meinerseits. s.u.

>Viele Router sind selbst in de Lage, DECT-Basisstation zu spielen. D.h.
>die bisherige Basisstation kann dann entfallen. Bisher war ie Basisstation
>ständig unter Strom. zukünftig ein entsprechender Router.
>
>M.a.W. bei geeigneter Wahl des Routers braucht man nicht mehr Geräte unter
>Dauerstrom zu halten als bisher.

Wen ihr alle einmal fähig wäret, die in zum Beispiel einer Fritzbox
verbauten Komponenten begriffsmäßig sauber zu trennen, wäre dieser
Thread - den ich mit einer gewissen Belustigung verfolge, weil wieder
einmal 11 von 10 Netizens eine eierlegende Wollmilchsau nach einer
einzigen von Vielen in ihr verbauten Komponente benennen - gar nicht
in dieser Breite notwenig.

So, wie ich es sehe, bräuchte hier lediglich die analoge Strippe
(wahlweise der ISDN-NTBA) aus der in der Box verbauten TK-Anlage gezogen
zu werden. Denn darüber käme dann keine Telefonie mehr. Und zwischen dem
ebenfalls in der Box verbautem Modem und der Amtsleitung (ggfls NTBA)
kann der Splitter raus. Da ja jetzt nur noch DSL kommt, welches nicht
mehr von Analog (ISDN) getrennt zu werden braucht.

Da in den gängigen Boxen auch noch ein ATA verbaut ist, sollten die
bisherigen Analog-Endgeräte nahtlos weiter betrieben werden können.
Inwieweit das auch mit angeschlossenen ISDN-Endgeräten geht, entzieht
sich meiner *praktischen* Kenntnis. Aber theoretisch sollte das der ATA
in der Box auch leisten.

Ggfls müsste auch noch eine neue Box gekauft werden, wenn und weil das
in ihr verbaute Modem kein Annex-J beherrscht.

Der Router dagegen hat mit der ganzen Geschichte rein gar nichts am Hut.

HTH,
Ulrich
--
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In 10 Monaten und 5 Tagen ist Weihnachten.
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Stellt euch vor, es ist Freitag und keiner geht hin!

Heiko Neubauer

unread,
Feb 20, 2015, 6:53:23 AM2/20/15
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>>> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
>>> des Routers
>
> Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs.

Wie nennt sich denn dieses "Kästchen"?

Und nochmal nein: Dies ist *kein*
> Trollversuch meinerseits. s.u.
>
> Wen ihr alle einmal fähig wäret, die in zum Beispiel einer Fritzbox
> verbauten Komponenten begriffsmäßig sauber zu trennen, wäre dieser
> Thread - den ich mit einer gewissen Belustigung verfolge, weil wieder
> einmal 11 von 10 Netizens eine eierlegende Wollmilchsau nach einer
> einzigen von Vielen in ihr verbauten Komponente benennen - gar nicht
> in dieser Breite notwenig.
>
> Da in den gängigen Boxen auch noch ein ATA verbaut ist,

Ich habe hier eine gängige Box von Canton habe aber keinen ATA
gefunden.

Wen Du einmal fähig wärst, Komponenten begriffsmäßig zu verstehen,
müsstest Du deinen Trollversuch nicht entschuldigen.

Heiko

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Feb 20, 2015, 8:32:23 AM2/20/15
to
Heiko Neubauer in <news:mc76u6...@news.in-ulm.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>>
>>>> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
>>>> des Routers
>>
>> Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs.
>
>Wie nennt sich denn dieses "Kästchen"?

Hier und dort liest man "IAD". Meist aber nur - wegen der weiten
Verbreitung - "Fritzbox". Daß nicht wenige das gesamte Kästchen nach
einer der vielen verbauten Komponenten (nämlich dem Router) benennen,
ist mir durchaus bekannt, aber bei einigen Problemen nicht sonderlich
zielführend.

>> Wen ihr alle einmal fähig wäret, die in zum Beispiel einer Fritzbox
>> verbauten Komponenten begriffsmäßig sauber zu trennen, wäre dieser
>> Thread - den ich mit einer gewissen Belustigung verfolge, weil wieder
>> einmal 11 von 10 Netizens eine eierlegende Wollmilchsau nach einer
>> einzigen von Vielen in ihr verbauten Komponente benennen - gar nicht
>> in dieser Breite notwenig.
>>
>> Da in den gängigen Boxen auch noch ein ATA verbaut ist,
>
>Ich habe hier eine gängige Box von Canton

Jetzt frage ich mich, wer von uns beiden den Troll geben will: Jemand,
der im Kontext unter "Box" gezielt nicht "Fritzbox" versteht oder ich?

>Wenn Du einmal fähig wärst, Komponenten begriffsmäßig zu verstehen,

Im Gegentei: Wer die gesamte Box "Router" nennt, hat die darin verbauten
Komponenten begriffsmäßig nicht verstanden.

Schau mal auf <http://www.stingel.de/dsl/dsl_i.htm>, da ist überhaut
gar kein Router im Spiel. Und ich nehme sehr schwer an, es reiche bei
Umstellung auf VoIP lediglich aus, im unteren Bild den Splitter
rauszunehmen, die blaugrüne Leitung zum Modem(SIC!) direkt in die
Amtsleitung zu stecken und zwischen Modem(SIC!) und Telefon einen
ISDN-fähigen ATA zu schalten.

In Boxen (Nein, nicht Canton- sondern Fritz-) ist der ATA in der Regel
schon eingeschleift, auf daß nur eine Umstellung im Telefonie- (SIC!
Nicht Router-) Teil notwendig wäre. Einstellungen -> Telefonie ->
Telefoniegeräte: <http://invalid.de/box-tel.png>. Inwieweit da auch
noch Einträge unter Telefon -> Internettelefonie notwendig wären, weiß
ich nicht. Bei mir steht da halt der SOP-Server meines VoIP-Anbieters.

Der Router dagegen fände sich unter Internet -> Portfreigabe und ist
nicht involviert.

Die Verdrahtung schaut bei mir bei analog so aus:

Amt -> Splitter -> Analogeingang der in der Box integrierten TK
`------> Eingang des ebenfalls in der Box integrierten Modems

Analog-Telefon --> Nebenstelle der in der Box integrierten TK

Bei Umstellung auf VoIP sollte dies reichen:

Amt -------------> Eingang des ebenfalls in der Box integrierten Modems

Analog-Telefon --> Nebenstelle der in der Box integrierten TK, Dank
verbautem ATA bedarf es keines gesorden IP-Telefons.

Letztendlich nur ein sekunlanger Eingriff: Strippe vom Amt ab vom
Splitter, direkt ins Modem. Alles, was hinter dem Splitter hing,
entsorgen.

Okay: Funktioniert nur ganz so einfach, wenn man bereits vorher das
Telefon nicht drirekt im Splitter, sondern im Splitter die in der Box
enthaltene TK-Anlage und das Telefon in der TK-Anlage stecken hatte.
Ansonsten muss man diesen Schritt halt noch nachholen. Telefon statt in
den gar nicht mehr vorhandenen Splitter in die TK-Anlage der Box (Nein,
nicht der Canton-, sondern der Fritz-) stöpseln. Dank ATA in der TK-
Anlage sollte das dann auch VoIP können.

Der ebenfalls in der Box enthaltene Router ist bei dieser Umstellung
kein bisschen involviert.

Mal schauen, wie das bald (irgendwann?) mal bei mir abläuft. Vermutlich
werde ich die gesamte Box - derzeit noch Fitz!Box ohne jegliche Nummer -
gegen eine mit Annex-J-fähigem Modem (7270, liegt hier schon rum)
austauschen müssen. Daß dabei dann auch der Router ausgetauscht wird,
ist bloßer Seiteneffekt. Der ist halt mit in der Box, rein theoretisch
könnte der so bleiben, wie er ist.

CU!
Ulrich
--
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Michael Landenberger

unread,
Feb 20, 2015, 10:16:50 AM2/20/15
to
"Peter Faust" schrieb am 19.02.2015 um 22:54:11:

> Diese Nichtnutzung ist bei Michael und auch bei einigen anderen nicht
> gegeben: Michael geht gegen Mitternacht ins Bettchen, sein Sohnemann
> vermutet bei sich pubertäre Schlafstörungen und versucht mit zocken auf
> der Playstation eine gewisse Müdigkeit zu erlangen.
> Das klappt aber nicht, und somit findet Michael seinen Filius gegen 6 Uhr,
> wenn Michaels Wecker klingelt und das Internetradio losdudelt, immer noch
> zockend vor der Playstation.

Ist nicht ganz so schlimm, geht aber in die Richtung ;-) Davon abgesehen, gehe
auch ich nicht immer schon um Mitternacht ins Bettchen. Im Gegenteil: wenn
alle anderen schlafen, habe ich meine Ruhe und kann ungestört anspruchsvollen
Tätigkeiten nachgehen, z. B. dem Verfassen von Usenet-Beiträgen ;-) Da ich
mich ungerne mit der Festplatte meines Computers unterhalte, habe ich auch
keinen Offline-Newsreader. D. h. die frisch verfassten Beiträge wollen dann
auch gleich gepostet werden. Und dazu muss der Router eingeschaltet sein. Und
wenn mir bei der Gelegenheit noch ein Bug oder eine fehlende Funktion an
meinem Newsclienten auffällt, dann programmiere ich die auch gleich ein. Um
einen Newsclienten zu testen, ist ebenfalls ein funktionierender
Internetzugang nötig, es sei denn, man verfügt über einen lokalen Mail- und
Newsserver.

Mal ganz abgesehen davon ist der Router zumindest in meinem Fall gleichzeitig
auch Telefonanlage. D. h. wenn ich nicht alle Telefone lahmlegen will, müsste
ich ihn auch dann eingeschaltet lassen, wenn niemand den Internetzugang nutzt
[1]. In dieser Hinsicht geht's mir als ISDN-Nutzer also nicht besser als einem
Nutzer eines VoIP-basierten Anschlusses.

[1] Ich könnte natürlich auch mein altes, notspeisefähiges T-Concept P521
anschließen. Vorausgesetzt, ich wüsste, wo ich es hinstellen soll, denn der
Platz, an dem es stehen könnte, ist bereits durch ein moderneres, aber nicht
notspeisefähiges Telefon belegt. Deswegen steht das P521 auch im Schrank und
wird nur im Falle eines Stromausfalls herausgeholt. In meinem Fall heißt das:
noch nie.

Gruß

Michael

Jochen Spieker

unread,
Feb 20, 2015, 11:08:04 AM2/20/15
to
* Stefan Kanthak:
> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>
>> Während ich vom Internet träume, macht mein Tablet
>
> Android?
> Hast Du eine Antwort auf Philip K. Dicks alte Frage "Do androids
> dream of electric sheep?"

Ganz klar: Marc ist Deckard. Also: ja.

J.
--
I like my Toyota RAV4 because of the commanding view of the traffic
jams.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 4:15:41 PM2/20/15
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>Das stimmt natürlich nur, falls bisher eine DECT-Basisstation vorhanden war.

Wer hat kein schnurloses Telefon?

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 4:15:41 PM2/20/15
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>Dann müßte der Router also direkt in die Wand gestöpselt werden?!
>Dann ergäbe sich das Problem, daß...
>
>... entweder der Router im Flur an der Telefon-Buchse steht, um mit
>derselben Anzahl Kabel wie bisher auszukommen. Problem:
>Man könnte nicht mehr vom PC aus dem Wohnzimmer aus direkt auf die LEDs
>am Router gucken, ob "Traffic" besteht oder nicht. Was bisher ein
>"Nice-to-have".
>
>... oder der Router direkt neben dem PC steht, um beim Surfen in
>Internet jederzeit den Netzwerk-Status des Routers im Auge zu haben.
>Dann müßte ich aber ein Kabel vom Flur zum Router ins Wohnzimmer legen
>und noch eines(!) zurück zum Telefon im Flur. Also 2 Kabel statt bisher
>eines.

Die Chance ist ganz gut, dass im vorhandenen Kabel noch Adern frei
sind.

>Hmm... interessant. Könnte man demnach freiwillig seinen Upload auf
>unter 192 KBit/s begrenzen, um der Zwangs-Umstellung zu entgehen?

Nein. Die Technik wird zurückgebaut.

>Ist VoIP das, bei dem man manchmal beim Sprechen seine eigene Sprache im
>Telefonhörer als "Echo" hört?

Nein, das ist Mobilfunk.

>Wie hoch ist so die Ausfallquote (sofern man das irgendwie messen kann)
>beim Telefonieren? (Anrufer von außen kommen nicht durch; man selber
>kann nicht anrufen, weil gerade das Internet oder einfach der Router
>nicht geht u.ä...)

Das kommt wohl darauf an. Bei mir: Nicht messbar. Leerer Akku im
Mobilteil ist signifikant häufiger.

>Bei Analog gibt es ja AFAIK solche Schwierigkeiten gar nicht.

Lall, auch Analogtechnik fällt aus.

>> Du brauchst einen VoIP fährigen Router.
>
>Bezahlt diesen die Telekom? Schließlich würde man durch die
>Zwangsumstellung ja dazu gedrängt, einen neuen Router zu kaufen
>(+zusätzlich benötigte Kabel), obwohl man den eigentlich gar nicht wollte.

Es gibt Anbieter, die Dir das Gerät vermieten oder schenken. Musst ja
nicht bei der Telekom bleiben.

>> Mit anderen Worten die Telekom kündigt dir fristgemäß deinen Vertrag. So
>> wie du das auch machen könntest.
>
>Was wäre, wenn man nur einen Internetanschluß ohne Festnetz-Vertrag
>(gibt/gab es sowas überhaupt) hätte?

Das gab es bei der Telekom nie. Ein Telefonanschluß war immer
Voraussetzung für DSL.

>Dann können sie ja nicht sagen
>"weil Sie ihr Analog-Festnetz behalten wollen, kündigen wir ihren Vertrag".

Das würden sie auch nicht tun, weil die DSL-Infrastruktur ja weiter
läuft bzw. nur in die Kabelverzweiger verlagert wird.

>>> 9.) Angenommen, im Fall der Unbeugsamkeit des Kunden (siehe 7.)) würde
>>> die Telekom Telefon *und* Internet abschalten. Könnte man der
>>> Abschaltung entgehen, indem man vorher *nur* das Festnetz von selbst
>>> kündigt?
>>
>> Nein. Man kann nicht nur das Festnetz kündigen, weil wenn du keinen
>> Anschluß hast, kann auch kein Internet geschaltet werden.
>
>Bei Kabel Deutschland geht das (Internet ohne Festnetz-Anschluß) AFAIK.

Jupp. Technisch ist das ja auch ohne weiteres möglich.

>> Du kannst zu
>> einem regionalen Anbieter gehen,
>
>Was wären da "übliche Verdächtige"? Ich nehme an, das sind nicht
>Kabel-D, 1&1, Arcor, Versatel,...

Das Wort "regional" hast Du verstanden?

>> die werden noch eine Weile POTS/ISDN
>> Anschlüsse anbieten, aber über kurz oder lang werden alle auf VoIP
>> umschalten.
>
>Von so einem POTS-Anschluß habe ich auch schon gelesen.

POTS steht für "plain old telephone system", vulgo analoger Anschluß.
Gerne wird das auch als "Festnetz" zusammengefasst, so dass ISDN auch
unter POTS fällt, das ist aber eine eher unübliche Terminologie.

>>> 10.) Laut Zeitung hat die Umstellung keinen(!) Einfluß auf Menschen, die
>>> nur einen analogen Telefonanschluß besitzen.
>>
>> Nein, die werden in der Vermittlungsstelle auf VoIP umgeschaltet.
>
>Ist das nicht jetzt schon so?

Nicht notwendigerweise, nein.

>>> Dazu folgendes Gedankenexperiment:
>>> Man kündigt kurz vor Beginn der geplanten Umstellung *nur* den
>>> Internetanschluß, wartet die Umstellungs-Phase ab und bestellt danach
>>> den Internetzugang wieder dazu. Quasi so, daß man Internet und Festnetz
>>> nicht als "Kombi-Vertrag" hat, sondern 2 einzelne separate Verträge.
>>> Könnte diese Vorgehensweise funktionieren?
>>
>> Sowas wird dann einfach von der Telekom nicht mehr angeboten. Versuch
>> doch mal aktuell sowas zu bestellen,
>[...]
>
>Was ist mit
><https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start;sid=p2vK5pu0OA3l5s9Snejb0uGxXxtlZqiZg45X3zDvgfy6x_LCKCPII6XMFJyLhd4LluE=?CatalogCategoryID=VDgFC7ITUyQAAAEd2lQm7tO5>?
>Da gibt's gleich 4 Tarife für Nur-Telefonieren. Oder ist die
>Internetseite veraltet.

Nur-Telefonieren-Anschlüsse gibt es natürlich. Gehen wir
unrichtigerweise davon aus, dass Dir Dein analoger Telefonanschluß so
wichtig ist, dass Du dafür aufs Internet verzichten würdest?

>>> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um den
>>> Analog-Anschluß zu behalten?
>>
>> Auf Dauer? Gibts keine Möglichkeit.
>
>Dann kann man das Festnetz auch ganz aufgeben und nur noch mit dem Handy
>telefonieren. Dessen Ladekabel muß wenigstens nicht dauernd am Netz hängen.

Mach das doch.

>Gibt's auch Anbieter, die *nur* Internet anbieten?

Sollte es geben, allerdings ist das nur unwesentlich billiger als
Internet plus Telefon. Bei Alice waren das damals monatlich gerade
zwei Euro Preisunterschied.

>> Wie
>> gesagt regionale Anbieter können/wollen das analoge noch eine Weile
>> anbieten. Aber ich würde schätzen das spätestens 2020 die Klappe fällt.
>
>Auf eigene Initiative, oder auf Druck der Telekom?

Auf Preisdruck ihrer Hardwarelieferanten und ihrer Kunden.

>Siehe die von mir verlinkten 4 Analog(?)-Tarife.
>- Man kündigt seinen jetzigen Vertrag
>- Man bestellt einen der 4 Tarife
>- Man bestellt Internet woanders.

Dann könntest Du auch einen der 4 Analogtarife und Telekom Call&Surf
bestellen. Das sind dann halt zwei Anschlüsse und Du lässt das VoIP
der Telekom einfach links liegen.

Ist Dir das wirklich 240 Euro im Jahr wert?

Mir drängt sich der Eindruck auf als wolltest Du Dir die Sache
ausdrücklich maximal schwer machen. Oder Du trollst.

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 4:15:41 PM2/20/15
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>Harald Klotz schrieb:
>> Stephan Gerlach schrieb:
>>
>>> Neulich las ich in der Zeitung, daß die Telekom vorhat, sämtlichen
>>> Kunden, die aktuell einen Internet-DSL-Anschluß in Kombination mit
>>> einem "normalen" Festnetz-Analog-Telefon-Anschluß haben, demnächst
>>> die Verträge zu kündigen - wenn diese Kunden nicht auf einen neuen
>>> Vertrag umsteigen.
>>
>> Ein alter Hut.
>
>Für mich nicht. In der Zeitung las ich erstmalig davon.

Mir stellt sich echt die Frage, unter welchem Stein Du die letzten
Jahre gesessen hast.

>AFAIR kam hier auch noch kein Brief oder Anruf von der Telekom, in
>welchem mit Kündigung gedroht wurde.

Das passiert in Schüben.

>>> 1.) Muß während des Telefonierens der Computer angeschaltet und mit
>>> dem Internet verbunden sein? (bisher: nein)
>>
>> Nein, du bekommst eine Anschlussbox,
>
>Meinst du den Router?

Sobald VoIP im Spiel ist, nennt man das Gerät IAD, Integrated Access
Device.

>> Miete, kostenlos oder selbst
>> kaufen, je nach Vertrag.
>
>Es wäre IMHO eine Selbstverständlichkeit, daß man diese quasi
>"aufgedrängten" Zusatz-Kosten bezahlt kriegt.

Der Vertrag wird fristgerecht gekündigt, danach gibt es keine
Verpflichtungen beiderseits mehr.

>Oder zumindest irgendwie die Option(!) behält, ohne Zusatzkosten aus der
>Nummer rauszukommen.

Warum?

>Es mag sein, wie du schreibst, daß der Einfluß Telefonie <-> Internet in
>den meisten Fällen vernachlässigbar ist; aber er ist - im Gegensatz zu
>Analog-Telefonie, doch da?!

Das kommt in etwa hin, ja.

>>> 8.) Wenn man sich der Umstellung nicht beugen will, wird laut
>>> Zeitung irgendwann "die Leitung abgeschaltet". Ist damit (mit der
>>> Abschaltung) nur die Telefonleitung gemeint, oder auch das Internet?
>>
>> Der Vertrag wird dir fristgerecht gekündigt.
>> Dann wird die Leitung abgeschaltet.
>
>Und Alternativen gibt's nicht oder nur schwierig, weil die Telekom quasi
>das Leitungs-Netz kontrolliert.

Unsinn. Es kommt darauf an, was Du als Alternative ansiehst. DSL mit
VoIP bekommst Du aus vielen Händen. DSL mit klassischer Telefonie
bekommst Du fast nirgends mehr, weil es zu teuer ist.

>Dann meinetwegen aktuellen Vertrag kündigen und einen
>Nur-Internet-Vertrag abzuschließen.

Was hättest Du davon im Vergleich zu Internet mit VoIP? Richtig, "kein
Telefon". Warum willst Du das?

>>> 11.) Gibt es eurer Meinung nach irgendeine andere Möglichkeit, um
>>> den Analog-Anschluß zu behalten?
>>
>> Ja, Kündigung des alten Vertrages und einen reinen analogen Anschluss
>> neu beauftragen, falls man den dir neu überhaupt anbietet.
>>
>> Internet bekommst du dann wie?
>
>Nach meinem aktuellen Kenntnisstand:
>Bei der Telekom vermutlich gar nicht oder nur mit deutlichem Aufpreis
>für eine 2.(?) Leitung.

Richtig. Ein zweiter Anschluß, der sehr wahrscheinlich einen
VoIP-Telefonanschluß beinhaltet.

>Weil du VoIP tatsächlich für besser hältst als Analog-Telefonie;

VoIP hat entgegen deiner Darstellung eben nicht nur Nachteile. Einer
der Vorteile ist zum Beispiel, dass es deutlich billiger ist. Es ist
eine grundlegend neue Technik, und jedes Ding hat zwei Seiten.

>oder nur aus dem pragmatischen Grund, weil jegliche Mühe, bei der (guten
>alten) Analog-Telefonie zu bleiben, letztenendes doch vergeblich wäre?

Auch das. Ich habe ISDN seit 1996, und ich weine dem analogen
Telefonanschluß keine Träne mehr hinterher. Dass ich kein ISDN mehr
habe, ist auf einer Seite schade, auf der anderen Seite bietet VoIP
mir auch Dinge, die mit ISDN nicht oder nur mit großem Aufwand machbar
waren.

Aber ja, ein analoger Telefonanschluß wird bis auf weiteres nur mit
Mehrkosten gegenüber heute in der Größenordnung von 15 bis 20 Euro im
Monat zu haben sein, und das ist's zumindest mir nicht wert.

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 4:15:41 PM2/20/15
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>Wurdest du bereits zwangs-umgestellt, oder hast freiwillig zu
>IP-Telefonie gewechselt?

Mich hast Du zwar nicht gefragt, aber ich habe IP-Telefonie seit 2007
und vermisse exakt nichts. Das ist eine ausgereifte,
endkundentaugliche Technik, die man bedenkenlos auch für kritische
Kommunikation einsetzen kann.

Allerdings habe ich nie IP-Telefonie von der Telekom gehabt, und
nachdem, was man über die Telekom-IP-Telefonie in den letzten Monaten
lesen durfte, muss das wohl noch ein bisschen reifen.

>Ein Vorteil vom Festnetz war/ist ja gerade, daß es i.a. zuverlässiger
>als das Handy funktioniert hat.

Das ist bei IP-Telefonie immer noch gegeben. Schlechter als Mobilfunk
zu sein wäre schon echt eine Leistung.

Was verstehst Du unter "zuverlässiger"? Was machst Du mit Deinem
Festnetztelefon, dass es Dir _so_ wichtig ist?

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 4:15:41 PM2/20/15
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>Also im Prinzip könnte man das interpretieren als
>
>"Schließ' gefälligst einen neuen Vertrag ab, oder es setzt eine
>Preiserhöhung". >:->

Oder "Dein jetziger Anschluß ist ein Exot, der bei uns weit mehr
Kosten verursacht als Du bezahlst, also wechsle bitte auf die Technik
die inzwischen ale unsere Kunden benutzen, dann können wir Dir
weiterhin Deinen alten Preis bieten, oder zahle für Deinen alten
Anschluß einen kostendeckenden Preis".

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 4:15:41 PM2/20/15
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>Marc Haber schrieb:
>> Aber mal ernsthaft, wer schaltet einen WLAN-Router bei Nichtbenutzung
>> aus?
>
>Der Router wird hier immer per Ziehen des Stecker-Netzteils
>ausgeschaltet, wenn der Computer aus ist.

Willkommen im 21ten Jahrhundert. Lass den Mist doch einfach.

Marc Haber

unread,
Feb 20, 2015, 4:15:46 PM2/20/15
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs. Und nochmal nein: Dies ist *kein*
>Trollversuch meinerseits. s.u.

IAD. Thread went Heidenreich and died. Schade drum.

Heiko Neubauer

unread,
Feb 20, 2015, 4:32:22 PM2/20/15
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Heiko Neubauer in <news:mc76u6...@news.in-ulm.de>:
>
>> Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>>>
>>>>> Denn das normale DECT-Telefon wird ja bei IP-Telefonie an einem TAE-Port
>>>>> des Routers
>>>
>>> Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs.
>>
>> Wie nennt sich denn dieses "Kästchen"?
>
> Hier und dort liest man "IAD".

Du redest jetzt vom Kästchen im Kästchen.

> Meist aber nur - wegen der weiten
> Verbreitung - "Fritzbox".

Warum sollte das Kästchen mit Fritzbox bezeichnet werden und nicht mit
Netgear, D-Link oder Speedport?

> Daß nicht wenige das gesamte Kästchen nach
> einer der vielen verbauten Komponenten (nämlich dem Router) benennen,
> ist mir durchaus bekannt,

Was kannst Du nicht an der oben beschriebenen Tatsache verstehen das ein
Router einen TAE Anschluss besitzt?

>>> Wen ihr alle einmal fähig wäret,

beim nächsten Router kauf nach einer Box zu fragen.

> Im Gegentei: Wer die gesamte Box "Router" nennt, hat die darin verbauten
> Komponenten begriffsmäßig nicht verstanden.

Ja, hast Du oben schon geschrieben, "Wen ihr alle einmal fähig wäret"

Gibt eigentlich schon einen neuen Boxentest?

Heiko
Message has been deleted

Michael Landenberger

unread,
Feb 20, 2015, 7:04:18 PM2/20/15
to
"Heiko Neubauer" schrieb am 20.02.2015 um 22:27:15:

> Was kannst Du nicht an der oben beschriebenen Tatsache verstehen das ein
> Router einen TAE Anschluss besitzt?

Darüber habe ich schon in einem recht langen Thread mit Ulrich diskutiert.
Ergebnis: er versteht's nicht. Natürlich hat er recht: ein IAD besteht aus
unterschiedlichen Baugruppen, von denen der Router nur eine ist. Er hat auch
damit recht, dass ein Telefon nicht an den Router, sondern an den
Telefonie-Teil einer Fritzbox o. ä. angeschlossen wird. Er will aber partout
nicht begreifen, dass es sich speziell unter Laien (welche um Größenordnungen
zahlreicher sind als die Experten) eingebürgert hat, das ganze Kästchen
inklusive Router, DSL-Modem, Switch, Telefonieteil, WLAN-Accesspoint und
anderen Baugruppen schlicht "Router" zu nennen. Es will auch nicht in seinen
Kopf, dass trotz der eigentlich sachlich falschen Bezeichnung jeder außer ihm
weiß, dass damit auch eine eierlegende Wollmilchsau mit weit mehr als nur
Routerfunktionen gemeint sein kann. Auch du wirst ihm das vermutlich nicht
begreiflich machen können.

Gruß

Michael

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Feb 21, 2015, 4:23:12 AM2/21/15
to
Marc Haber in <news:mc8862$l3k$2...@news1.tnib.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>
>>Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs. Und nochmal nein: Dies ist *kein*
>>Trollversuch meinerseits. s.u.
>
>IAD.

Jepp. Und zwar an die Buchse des darin verbauten ATAs und nicht des
darin verbauten Routers. Letztere ist in der Regel ja gar nicht von
außen erreichbar. Die diese Regel bestätigende Ausnahme nannte IIRC
jemand neulich, als das Reizthema schonmal aufkam: Ein IAD, an dem
auch der Router Zugriff bot, um zum Beispiel ein externens Modem dran
anschließen zu können. Was Sinn machte, wenn man nur ein neues Modem,
(Annex-J-fähig zum Beispiel) aber keinen neuen Router braucht.

Aber mal ganz davon abgesehen:

Meine Fritz!Box macht ja bereits heute VoIP, dazu war das Sipgate des
VoIP-Anbieters einzutragen. Wenn nun die T- auch auf IP-only umstellt,
bekäme ich dann auch sowas wie ein "Sipgate" von denen genannt?

CU!
Ulrich
--
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Stellt euch vor, es ist Samstag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Feb 21, 2015, 4:52:42 AM2/21/15
to
Michael Landenberger in <news:mc8i21$3c3$2...@tota-refugium.de>:

>"Heiko Neubauer" schrieb am 20.02.2015 um 22:27:15:
>
>> Was kannst Du nicht an der oben beschriebenen Tatsache verstehen das ein
>> Router einen TAE Anschluss besitzt?

Was solle ein - hier relevanter - Router denn auch mit einem TAE-
Anschluss anstellen? "Hier relevanter", weil es tatächlich auch Router
mit Telefonanschlüssen gibt. Wir hatten lange Zeit einen Cisco-ISDN-
Router rumstehen. Ist aber eien ganz andere Baustelle.

>Darüber habe ich schon in einem recht langen Thread mit Ulrich diskutiert.
>Ergebnis: er versteht's nicht.

Eher ihr nicht. Und dieses mangelnde Verständnis über die IAD-Interna
macht die eine oder andere Geschichte hier schwierig. Gerade auch wieder
hier im Thread zu erleben. Es kommen Fragen auf, die eigentlich unnötig
wären, wenn man da differenzieren würde.

Was sich von Analog/ISDN nach IP-Only ändern muss, ist nicht der Router,
sondern bestenfalls gar nichts. Schlimmstenfalls muss das Modem durch
ein Annex-J-fähiges ersetzt und IP-Endgeräte, respektive ATAs zur
Weiterverwendung der analogen angeschafft werden. Was bei einigermaßen
modernen (Nein, lieber Heiko-Troll: Nicht HiFi- sondern Fritz-) Boxen
auch unnötig ist, in denen ist sowas bereits drin.

Und um dies klarzustellen, connte ich sorry nicht resisten, nochmal
darauf hinzuweisen, daß der Router davon überhaupt nicht betroffen ist.

>Natürlich hat er recht: ein IAD besteht aus
>unterschiedlichen Baugruppen, von denen der Router nur eine ist. Er hat auch
>damit recht, dass ein Telefon nicht an den Router, sondern an den
>Telefonie-Teil einer Fritzbox o. ä. angeschlossen wird. Er will aber partout
>nicht begreifen, dass es sich speziell unter Laien (welche um Größenordnungen
>zahlreicher sind als die Experten) eingebürgert hat, das ganze Kästchen
>inklusive Router, DSL-Modem, Switch, Telefonieteil, WLAN-Accesspoint und
>anderen Baugruppen schlicht "Router" zu nennen.

Aber freilich begreife ich das. Mit Grausen!

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 10 Monaten und 4 Tagen ist Weihnachten.
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Marc Haber

unread,
Feb 21, 2015, 5:54:06 AM2/21/15
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>Marc Haber in <news:mc8862$l3k$2...@news1.tnib.de>:
>
>>"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>>
>>>Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs. Und nochmal nein: Dies ist *kein*
>>>Trollversuch meinerseits. s.u.
>>
>>IAD.
>
>Jepp. Und zwar an die Buchse des darin verbauten ATAs und nicht des
>darin verbauten Routers.

Ich wehre mich violent gegen den Begriff "verbaut", weil es
suggeriert, man könne auf der Platine sagen "das da ist der router,
und das da der ATA und das da das Modem", oder gar davon ausgehen,
dass es getrennte Platinen sind.

>Meine Fritz!Box macht ja bereits heute VoIP, dazu war das Sipgate des
>VoIP-Anbieters einzutragen. Wenn nun die T- auch auf IP-only umstellt,
>bekäme ich dann auch sowas wie ein "Sipgate" von denen genannt?

Ein was? Sipgate ist ein kommerzieller VoIP-Anbieter.

Wenn schon klugscheißen, dann doch wenigstens selbst korrekte
Terminologie verwenden.

Diedrich Ehlerding

unread,
Feb 21, 2015, 6:22:43 AM2/21/15
to
Ulrich F. Heidenreich meinte:

>>Darüber habe ich schon in einem recht langen Thread mit Ulrich
>>diskutiert. Ergebnis: er versteht's nicht.
>
> Eher ihr nicht.

Doch. Alle verstehen, dass es eine bestimmte fachsprachliche Bedeutung von
"Router" gibt, die nur einen Teil der in diesen Geräten verbauten
Funktionalität umfasst. Was du nicht zur Kenntnis nehmen willst (obwohl,
da muss ich deinem Vorredner widersprechen, du es natürlich verstehst,
aber eben nicht verstehen willst) ist, dass "Router" umgangssprachlich
eine andere, weitere Bedeutung hat. Ja, dein Elektroniklehrer mag dir anno
Knips dies und das beigebracht haben, un d ja, du hast keinen anlass an
seinen Worten zu zweifeln. Mit anderen Worten: du hast neben der
Currywurst, dem Schraubenzieher und der Glühbirne eine neue Windmühle
gefunden, gegen die du nun am anrennen bist.

Diedrich, passend umlenkend.´
--
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fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Feb 21, 2015, 6:32:27 AM2/21/15
to
Marc Haber in <news:mc9o4d$su2$1...@news1.tnib.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>>Marc Haber in <news:mc8862$l3k$2...@news1.tnib.de>:
>>
>>>"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>>>
>>>>Nein. Des im Kästchen verbauten ATAs. Und nochmal nein: Dies ist *kein*
>>>>Trollversuch meinerseits. s.u.
>>>
>>>IAD.
>>
>>Jepp. Und zwar an die Buchse des darin verbauten ATAs und nicht des
>>darin verbauten Routers.
>
>Ich wehre mich violent gegen den Begriff "verbaut",

Und mir hat es den Charme, jemand nenne sein Auto "Motor", nur weil auch
einer drin sei. Und ob man den Motor tauschen müsse, wollte man auch im
Winter fahren. Wenn man dagegen weiß, daß nicht das ganze Ding "Motor"
heißt, sondern weitaus mehr Komponenten - zum Beispiel auch welche
Namens "Reifen" - enthält, hat man's leichter.

>weil es
>suggeriert, man könne auf der Platine sagen "das da ist der router,
>und das da der ATA und das da das Modem", oder gar davon ausgehen,
>dass es getrennte Platinen sind.

Nicht auf der Platine, aber an den Anschlussbuchsen. Zudem nutzt das
Verständnis über die Funktion der einzelnen Komponenten ungemein bei
der Entscheidungsfindung, was und ob überhaupt etwas auszutauschen sei,
wenn sich die Betriebsbedingungen ändern.

>>Meine Fritz!Box macht ja bereits heute VoIP, dazu war das Sipgate des
>>VoIP-Anbieters einzutragen. Wenn nun die T- auch auf IP-only umstellt,
>>bekäme ich dann auch sowas wie ein "Sipgate" von denen genannt?
^ ^
>Ein was?

Ein bewusst deswegen in Anführungszeichen gesetzter Begriff. Was genau
müsste ich für Fon1 eintragen, wenn auch dieses wie Fon2 zukünftig VoIP
sprechen sollte?

>Sipgate ist ein kommerzieller VoIP-Anbieter.

Tja, da habe ich wohl ein Namensrecht verletzt. Fürs VoIP muß ich halt
das *sip Gate*way des VoIP-Anbieters eintragen, konkret ist es hier
sip.qsc.de. Was käme dann für die T- rein: Sowas wie "sip.t-online.de"?

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Feb 21, 2015, 6:52:39 AM2/21/15
to
Diedrich Ehlerding in <news:rs3mrbx...@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de>:

>Ulrich F. Heidenreich meinte:
>
>>>Darüber habe ich schon in einem recht langen Thread mit Ulrich
>>>diskutiert. Ergebnis: er versteht's nicht.
>>
>> Eher ihr nicht.
>
>Doch. Alle verstehen, dass es eine bestimmte fachsprachliche Bedeutung von
>"Router" gibt, die nur einen Teil der in diesen Geräten verbauten
>Funktionalität umfasst. Was du nicht zur Kenntnis nehmen willst (obwohl,
>da muss ich deinem Vorredner widersprechen, du es natürlich verstehst,
>aber eben nicht verstehen willst) ist, dass "Router" umgangssprachlich
>eine andere, weitere Bedeutung hat.

Aber sicher verstehe ich das. Muss ich es aber auch gutheißen? Und
dürfte ich nicht anmerken, es sei sinnvoll, nicht von "Router" zu
sprechen, wenn gar nicht der Router betroffen ist?

Und nochmal meine Frage in die Runde: Was müsste ich im Telefonie-
(SIC! Nicht Routermenü; wer das zu unterscheiden weiß, trifft gleich
das Richtige) ändern, würde die T- auch mich bald auf IP-only umstellen?

CU!
Ulrich
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Diedrich Ehlerding

unread,
Feb 21, 2015, 9:33:54 AM2/21/15
to
Ulrich F. Heidenreich meinte:

> Aber sicher verstehe ich das. Muss ich es aber auch gutheißen?

In jeder Kommunikation ist es sinnvoll, wenn für alle Beteiligten
dieselben Wörter auch dieselbe Bedeutung haben. Wenn - wie hier zu Faden -
von Multifunktionsgeräten für Kunden von Telekommunikationsunternehmen die
Rede ist, in denen u.a. auch eine eine ISO-Layer-3-Funktionalität
enthalten ist, dann heißen diese Geräte im allgemeinen Sprachgebrauch
"Router", auch wenn sie noch mehr können als routen (u.a. switchen, WLAN,
DECT, NAS, Printserver, usw); und sie heißen auch so, wenn du dich auf den
Kopf stellst und dreimal laut Hurra schreist. Und daher, weil sie so
heißen, ...

> Und
> dürfte ich nicht anmerken, es sei sinnvoll, nicht von "Router" zu
> sprechen, wenn gar nicht der Router betroffen ist?

... ist es nicht sinnvoll, den Dr. Allbesserwisser zu mimen und raushängen
zu lassen, dass die Bezeichnung "Router" in irgendeiner Fachsprache noch
eine andere Bedeutung hat, die in diesem Gerät auch, aber eben neben
anderen Funktionalitäten gegeben ist. Sowas fällt unter "ausscheidung
getrockneter Weinbeeren", insbesondere im Wiederholungsfall.

Schließlich nennst du deinen Rechner auch "Rechner", obwohl da neben den
Rechenfunktionen auch noch Netzteile, Peripherieanschlüsse, Speicher, ein
Bildschirm und eine Tastatur eingebaut sind - Funktionalitäten, die zum
Rechnen überhaupt nicht nötig sind; rechnen tut nur die CPU. Und daher ist
es auch sinnvoll, vom "Router" zu sprechen, an dem etwa der Drucker
angeschossen ist, selbst wenn es im spezialfall um die Printserver-
Funktionalität geht. Das Gerät wird als Ganzes gekauft, es hat als Ganzes
eine Bezeichnung - und diese Bezeichnung lautet "Router".

Diedrich

Heiko Neubauer

unread,
Feb 21, 2015, 10:16:17 AM2/21/15
to
Michael Landenberger schrieb:
Er hat es mittlerweile Begriffen, er kanns nur nicht zugeben (Currywurst).

Heiko

Heiko Neubauer

unread,
Feb 21, 2015, 10:26:19 AM2/21/15
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
> Und mir hat es den Charme, jemand nenne sein Auto "Motor",

Auf so etwas kann nur UFH kommen, ein Auto ist ein
Auto und kein Motor, aber mein Auto hat vier Räder.

In deinen Augen natürlich völliger Blödsinn, denn
ein Auto hat keine Räder, die sind nämlich auf der
Achse.

Heiko

Heiko Neubauer

unread,
Feb 21, 2015, 10:38:28 AM2/21/15
to
Diedrich Ehlerding schrieb:
> Ulrich F. Heidenreich meinte:
>>
>> Eher ihr nicht.
>
> Mit anderen Worten: du hast neben der
> Currywurst, dem Schraubenzieher und der Glühbirne eine neue Windmühle
> gefunden, gegen die du nun am anrennen bist.

Ich möchte die Liste um "eigene Domain bei T-Online" erweitern.

Heiko

Achim Peters

unread,
Feb 21, 2015, 11:20:15 AM2/21/15
to
On 21.02.2015 15:13, Diedrich Ehlerding wrote:
[Ein Router ist ein Router ist ein Router]

> rechnen tut nur die CPU

Du meinst wahrscheinlich "nur die ALU in der CPU".

Nur nicht unpräzise werden, sonst weiß keiner, was Du meinst. Soviel
Zeit muss sein ...

Bye
Achim

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