nachdem ich auf unseriöse und schmutzige Art und Weise in einen
Knebelvertrag von 24 Monaten
zu 1&1 gedungen wurde, bin ich auf der Suche nach einem "Ehrlichen und
Seriösen" Provider.
Ende diesen Jahres läuft mein Vertrag aus, und ich hatte Web.de in die
engere Wahl ausgeguckt.
Zu meinem Schrecken stellte ich vor ein paar Tagen fest, dass Web.de auch
1und1 ist !?
Überall poppige Werbung mit Versprechen, schaut man genauer hin, alles
Bauernfängerei.
Unter dem Oberbegriff "Unity Internet" haben sich grosse Provider zusammen
geschlossen,
sodass man irgendwie immer bei 1und1 landet ?? wenn man nicht ordentlich
recherchiert.
Auch die Geschwindigkeitslüge ist weit verbreitet.
Mein DSL 2000 schaft gerade mal zwischen 700 und 1000Mb, bezahlen muss ich
aber 2048 Mb.
Kürzlich im WDR eine Sendung über 1und1, nur negatives wurde verlautbar,
alles nur Abzocke.
Gibt es noch irgendwo einen Provider ohne Knebelvertrag und kurze
Vertragslaufzeit ?
Ja, von "Alice" habe ich vernommen, jedoch hört man auch nicht immer Gutes.
cu
günter
So was gibt's in Deutschland nicht. Die haben alle nur Interesse an
langen Vertragszeiten und KEINER liefert das, was vertraglich vereinbart
ist und man bezahlen soll.
> Ende diesen Jahres läuft mein Vertrag aus, und ich hatte Web.de in die
> engere Wahl ausgeguckt.
> Zu meinem Schrecken stellte ich vor ein paar Tagen fest, dass Web.de auch
> 1und1 ist !?
> Überall poppige Werbung mit Versprechen, schaut man genauer hin, alles
> Bauernfängerei.
Ich glaube die einzige echte Alternative sind die Bürgernetze, welche
keinen echten kommerziellen Hintergrund haben. Alle anderen wollen nur
möglichst viel möglichst lange an Dir verdienen.
> Auch die Geschwindigkeitslüge ist weit verbreitet.
> Mein DSL 2000 schaft gerade mal zwischen 700 und 1000Mb, bezahlen muss ich
> aber 2048 Mb.
Klar doch, damit lässt sich prima Geld verdienen. Mein derzeitiger
Provider (KabelDeutschland) hat noch NIE bei irgend einer Messung die
bestellten (und immer bezahlten) 26000 kBit/s geliefert. Aber jede Woche
Werbung mit dem Hinweis auf noch höhere Raten, natürlich gegen Aufpreis
und Vertragsverlängerung.
Ich glaube auch nicht mehr, das es da irgendeine Gerechtigkeit gibt. Am
schlimmsten ist aber, das diese "Dienstleister" auf Kundenanfragen,
Beschwerden und Hinweise einfach nicht mehr reagieren, wenn sie Dich als
Kunden gefangen haben.
Also, such Dir einen Provider, bei dem wenigstens die Kommunikation
klappt. Da kann man dan auch mal nachfragen, warum etwas nicht geht.
Ciao
Uwe
> nachdem ich auf unseriöse und schmutzige Art und Weise in einen
> Knebelvertrag von 24 Monaten zu 1&1 gedungen wurde,
Wie ist das abgelaufen? Unterschrift unter den Vertrag gesetzt, ohne
das Kleingedruckte zu lesen?
> Unter dem Oberbegriff "Unity Internet"
United Internet. Nur damit du beim Googeln den richtigen Suchbegriff
eingibst.
> Auch die Geschwindigkeitslüge ist weit verbreitet.
Nein, eine Geschwindigkeitslüge gibt es so gut wie gar nicht. Dass die
vertraglich vereinbarte Bandbreite nicht erreicht wird, kommt nur ganz
selten vor. Das Märchen von der "Geschwindigkeitslüge" basiert vielmehr
darauf, dass viele Kunden (offenbar auch du) gar nicht wissen, was sie
eigentlich vertraglich vereinbart haben.
> Mein DSL 2000 schaft gerade mal zwischen 700 und 1000Mb,
Das ist ok. "DSL 2000" ist ein Produktname, keine Bandbreite. Die
"2000" gibt dabei die nur unter optimalen Umständen erreichbare
*maximale* Bandbreite an. Häufig kann diese Maximalbandbreite aber
aufgrund lokaler Gegebenheiten (Leitungsdämpfung, Störpegel) nicht
bereitgestellt werden. Wurde jedoch eine Mindestbandbreite vereinbart,
so muss wenigstens diese erreicht werden, allerdings auch nur vom
Anschluss. Du darfst jetzt gerne mal in der Leistungsbeschreibung
deines Anschlusses nachsehen, wie hoch diese Mindestbandbreite ist.
Soweit ich weiß, gibt 1&1 überhaupt keine Mindestbandbreiten an. Unter
diesen Umständen ist die Bandbreite, die du erreichst, sogar noch
richtig gut.
In vielen Fällen ist es auch so, dass der Anschluss durchaus die
zugesicherte Mindestbandbreite oder sogar die Maximalbandbreite
erreicht, aber der Zugang trotzdem nicht so schnell ist wie erwartet.
In diesem Fall liegt die Ursache nicht beim Anschluss (und nur dafür
steht der DSL-Provider gerade), sondern an anderen Flaschenhälsen in
der Infrastruktur vom überlasteten Server (der nicht dem DSL-Provider
gehört) über Engpässe auf dem Backbone bis hin zur einer falschen
Konfiguration des eigenen Rechners (der ebenfalls außerhalb des
Einflussbereichs des DSL-Providers liegt).
> bezahlen muss ich aber 2048 Mb.
Nein, du bezahlst nicht 2048 Mbit/s, auch keine 2048 kbit/s, sondern du
bezahlst für "1&1 DSL 2000". Welche Eigenschaften (insbesondere welche
Bandbreite) dieses Produkt hat, geht nicht aus dem Namen, sondern
einzig und allein aus dem Kleingedruckten hervor.
> Gibt es noch irgendwo einen Provider ohne Knebelvertrag und kurze
> Vertragslaufzeit ?
Ja, beispielsweise Alice und Congstar. Aber Achtung, Kleingedrucktes
lesen! Beide Anbieter werben mit verschiedenen Vergünstigungen und
Rabatten für Neukunden. Diese sind aber an den Abschluss eines
2-Jahres-Vertrags gekoppelt. Wer kurze Mindestlaufzeiten will, muss
also sein Kreuzchen an der richtigen Stelle machen (bzw. kein Kreuzchen
an der falschen) und natürlich auf den Rabatt verzichten.
> Ja, von "Alice" habe ich vernommen, jedoch hört man auch nicht immer
> Gutes.
Ich bin mit meinem Alice-Anschluss zufrieden. Allerdings lässt sich das
nicht verallgemeinern, denn Hansenet liefert gebietsabhängig
unterschiedliche Anschlusstechniken. Wenn du nicht gerade in einer
Großstadt wohnst, bekommst du einen NGN-Anschluss, bei dem über VoIP
telefoniert wird. Solche Anschlüsse können qualitativ und auch in
Sachen Zuverlässigkeit noch nicht mit konventionellen
Festnetzanschlüssen (wie ich einen habe) mithalten. Letztere gibt's bei
Alice aber nur in einigen Großstädten und Ballungsgebieten. Achja: bei
Alice DSL 16000 werden lt. Leistungsbeschreibung lediglich mindestens
4448 kbit/s garantiert. Also nicht rumheulen, wenn ein solcher
Anschluss nur 5 oder 6 MBit/s erreicht, denn auch das wäre absolut im
Rahmen dessen, was vertraglich vereinbart wurde. Wer Alice DSL 16000
bestellt, muss sich bewusst sein, dass er nicht für 16 MBit/s zahlt,
sondern nur für besagte 4448 kbit/s. Als Beispiel noch die garantierten
Mindestbandbreiten für DSL 16000 anderer Anbieter: Telekom (T-Home)
6600 kbit/s, Arcor 6145 kbit/s. Manche Anbieter geben auch überhaupt
keine Mindestbandbreiten an. Bei diesen Anbietern muss der Kunde mit
dem zufrieden sein, was wer bekommt. Wer keine derartige Katze im Sack
kaufen will, darf dort eben keinen Vertrag unterschreiben.
Glücklicherweise lässt es sich recht einfach herausfinden, wer Katzen
im Sack verkauft und wer nicht. Man muss halt nur ein bisschen lesen.
Gruß
Michael
> Als Beispiel noch die garantierten Mindestbandbreiten für
> DSL 16000 anderer Anbieter: Telekom (T-Home) 6600 kbit/s, ...
An dieser Stelle der Vollständigkeit halber:
t-home biete noch das Produkt DSL 16+ an. Hier ist die garantierte
Mindestbandbreite 10000 kbit/s.
Michael
> Hallo,
>
> nachdem ich auf unseriöse und schmutzige Art und Weise in einen
> Knebelvertrag von 24 Monaten
> zu 1&1 gedungen wurde, bin ich auf der Suche nach einem "Ehrlichen und
> Seriösen" Provider.
Das könnte schwierig werden. Aktuelle Meldung zum Thema:
"Köln, 02.04.2009 Die QSC AG, bundesweiter
Telekommunikationsdienstleister mit eigener Next Generation Network
Infrastruktur, stellt die Vermarktung ihres Produktportfolios für
Privatkunden unter der Marke der Q-DSL home GmbH ab sofort ein."
Wärst du denn bereit gewesen, einem 'ehrlichen und seriösen Provider'
39 Euro im Monat (ohne Fritzbox, Startguthaben oder Kaffeemaschine als
Neukundenprämie) für DSL zu zahlen?
Je nachdem, wo der Anschluß geschaltet werden soll, könnte ein
Regionalanbieter in Frage kommen - M-net (Bayern) soll gut sein.
Gruß,
Jens
P.S.: Für mich war Hansenet Alice im Vergleich zur Konkurrenz
(Preis-/Leistungs-Verhältnis, Kündigungsfrist) das kleinere Übel - wenn
diese Firma einen echten Festnetzanschluß (kein NGN/VoIP) liefern kann,
empfehle ich sie weiter.
Das könnte schwierig werden. Aktuelle Meldung zum Thema:
> Gibt es noch irgendwo einen Provider ohne Knebelvertrag und kurze
> Vertragslaufzeit ?
kommt drauf an ob du das möchtest.
congstar komplett 1 (ist DSL2000 für ca. 20EUR/Monat - je nach Region 5EUR
zusätzlich)
die kurze Laufzeit wird allerdings mit ca. 60EUR Bereitstellungskosten
berechnet.
jetzt gehts ans rechnen:
vergleiche einen Tarif mit 24 Monate Laufzeit 24*20=480 (da gehen sicher
noch diverse Gutschriften und Auszahlungen weg) Annahme: 400EUR/2Jahre
bei congastr: 60+24*20=540/2Jahre
Einsparung also für vergleichbare Leistung locker 140EUR. (anders
ausgedrückt: 7 Monate kostenlos - also theoretisch eine Laufzeit von
17Monaten. wäre also danach finanziell kein Problem den Vertrag einfach
laufen zu lassen und woanders Neukunde werden.
kurzlaufende Laufzeiten lohnen sich nur, wenn sie eben kurzlaufend sind -
du also regelmässig den Vertrag kündigst und woanders die dann aktuellen
Tarife nutzen möchtest. wie sind deine Schätzungen für die Zukunft ob es
noch starke weitere Preissenkungen oder Leistungssteigerungen geben wird?
das alles ist nur meine persönliche Einschätzung (wenn du vorhast alle
halbe Jahre umzuziehen ist ein kurzlaufender vertrag allerdings eher
vorzutziehen).
hatte nämlich (im nachhinein leider) lange lange zeit derartige
kurzlaufende Verträge - mit leichtem aufpreis ohne vergünstigungen. da ich
diesen Vorteil nicht genutzt habe wars sozusagen überflüssig.
--
cu |_|
|olger
>Das könnte schwierig werden. Aktuelle Meldung zum Thema:
>
>"Köln, 02.04.2009 Die QSC AG, bundesweiter
>Telekommunikationsdienstleister mit eigener Next Generation Network
>Infrastruktur, stellt die Vermarktung ihres Produktportfolios für
>Privatkunden unter der Marke der Q-DSL home GmbH ab sofort ein."
>
>Wärst du denn bereit gewesen, einem 'ehrlichen und seriösen Provider'
>39 Euro im Monat
29.
>(ohne Fritzbox, Startguthaben oder Kaffeemaschine als
>Neukundenprämie) für DSL zu zahlen?
Ich bin heute noch froh darüber.
Und ich hoffe auch, daß sie - wie versprochen - Altkunden noch ewig
mitschleppen. Irgendwie hat QDSL-Home den Charm eines VW-Käfers: Nicht
besonders schnell und auch nicht vordergründig preiswert. Aber läuft
und läuft und läuft und läuft ...
CU!
Ulrich
--
http://wrglbrnft.nrlzgrpft.de/psrglcrkt/knrglfik.html
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:73u2fpF...@mid.uni-berlin.de...
> "Günter Schwed" <guen....@online.de> schrieb:>
>> nachdem ich auf unseriöse und schmutzige Art und Weise in einen
>> Knebelvertrag von 24 Monaten zu 1&1 gedungen wurde>
> Wie ist das abgelaufen? Unterschrift unter den Vertrag gesetzt, ohne das
> Kleingedruckte zu lesen?>
Nee, ich hatte übers Internet bestellt.
2 Tage später erhielt ich per Post die Vertragsunterlagen.
Nach Sichtung der selben bemerkte ich, dass ich an den Falschen geraten war.
Also, sofort zurückgeschrieben und den Auftrag annuliert.
Das alles spielte sich innerhalb 5 Tagen ab.
Eine Woche später ein Schreiben von 1und1, Stornierung des Auftrags
unmöglich
Einrichtung bereits in Auftrag gegeben, Durchführung erfolgt in wenigen
Tagen.
Das war im Oktober 2007.
1und1 ist offensichtlich nicht das Fernabsatzgesetz bekannt das eine
Auftragsstornierung
innerhalb 14 Tagen vorsieht.
Mein Anschluss an 1und1 erfolgte erst im Januar 2008.
Mein vorheriger Provider war UnityMedia, ein Kabelanbieter, incl.
Internetflat,
Telefonflat und KabelTV.
Dieser hatte mein Telefon im September 2007 aus unerfindlichen Gründen
abgeklemmt.
Von meinem Konto wurde aber fleissig abgebucht.
Ich konnte also von September 2007 bis Janur 2008 nicht telefonieren, nur
noch per
Briefpost schreiben. E-Mails blieben unbeantwortet.
Soll ich weiter berichten was ich in den 5 Monaten alles unternommen
habe..:-)))
>> Unter dem Oberbegriff "Unity Internet">
> United Internet. Nur damit du beim Googeln den richtigen Suchbegriff
> eingibst.>
Jau, du hast recht, sorry.
Ich hatte noch den "UnityMedia" im Kopf.
[...]
> Das ist ok. "DSL 2000" ist ein Produktname, keine Bandbreite. Die "2000"
> gibt dabei die nur unter optimalen Umständen erreichbare *maximale*
> Bandbreite an. Häufig kann diese Maximalbandbreite aber aufgrund lokaler
> Gegebenheiten (Leitungsdämpfung, Störpegel) nicht bereitgestellt werden. >
[...]
> Soweit ich weiß, gibt 1&1 überhaupt keine Mindestbandbreiten an.
[...]
Das ist es ja was ich mit unseriös und unehrlich meinte.
Die ganzen vollmundigen Werbeversprechen sind reine Bauernfängerei.
Für das Kleingedruckte benötigt man eine Lupe mit mindestens 10 Dioptrin.
All die Leute die technisch nicht so versiert sind wie unsereiner, bemerken
den "Beschiss" erst bei Nutzung von Internet und Telefon.
Dies gilt für alle Provider.
Anzumerken wäre noch die angebliche Internetsicherheit mittels "Norton 360"
für die 5 Euro zusätzlich kassiert wird wenn man nicht ganz genau alles
liest.
Ein jeglicher vernünftiger Compüternutzer hat doch eh eine Firewall und
Vierenwächter
auf seinem 'puter installiert. Für mich heisst dieses "Abzocke"!!
Eine Genugtuung in dem ganzen Schlamassel bleibt mir:
Wenn ich gefragt werde nach 1und1, UnityMedia, oder Web.de sage ich
immer....
(nun ja, brauche ich nicht unbedingt hier kommentieren) ;-)
cu
Günter
> Nee, ich hatte übers Internet bestellt.
> 2 Tage später erhielt ich per Post die Vertragsunterlagen.
> Nach Sichtung der selben bemerkte ich, dass ich an den Falschen
> geraten war.
> Also, sofort zurückgeschrieben und den Auftrag annuliert.
> Das alles spielte sich innerhalb 5 Tagen ab.
> Eine Woche später ein Schreiben von 1und1, Stornierung des Auftrags
> unmöglich Einrichtung bereits in Auftrag gegeben, Durchführung
> erfolgt in wenigen Tagen.
> Das war im Oktober 2007.
> 1und1 ist offensichtlich nicht das Fernabsatzgesetz bekannt das
> eine Auftragsstornierung innerhalb 14 Tagen vorsieht.
Ein Widerruf ist nicht grundsätzlich möglich. Er ist insbesondere dann nicht
mehr möglich, wenn bereits mit der Ausführung des Auftrags begonnen wurde.
Darauf beruft sich 1&1 speziell dann, wenn bei Auftragserteilung ein
Kreuzchen bei "schnellstmögliche Bereitstellung" gemacht wurde. Fieserweise
macht 1&1 das Kreuzchen auf der Bestellseite aber schon mal selbst (d. h.
der Kunde darf es nicht bewusst setzen, sondern muss es ggf. wegklicken) und
außerdem wird man nicht noch einmal gesondert auf den Verlust des
Widerrufsrechts hingewiesen. Beides zusammen hat dazu geführt, dass 1&1 bei
betroffenen Kunden eingeknickt ist und den Vertrag doch storniert hat,
sobald der Kunde einen Anwalt oder einen Verbraucherschutzverein
eingeschaltet hat. Die Masche mit dem voreingestellten Kreuzchen zieht 1&1
aber heute noch durch, obwohl sie dadurch viel negative Presser erhalten
haben und auch problemlos die Möglichkeit gehabt hätten, das Bestellformular
zu ändern. Und das ist, da stimme ich dir zu, in höchstem Maße unseriös.
>> Soweit ich weiß, gibt 1&1 überhaupt keine Mindestbandbreiten an.
> [...]
> Das ist es ja was ich mit unseriös und unehrlich meinte.
Das ist nicht unehrlich. Unehrlich wäre es, eine Mindestbandbreite anzugeben
und die dann nicht einzuhalten.
> Die ganzen vollmundigen Werbeversprechen sind reine Bauernfängerei.
Der kluge Bauer lässt sich aber nicht fangen ;-)
> Für das Kleingedruckte benötigt man eine Lupe mit mindestens 10 Dioptrin.
Oder einen Browser bzw. PDF-Reader mit Zoomfunktion. Abgesehen davon sind
gerade die 1&1-AGB auch ohne Hilfsmittel recht deutlich lesbar:
<http://dsl.1und1.de/xml/order/AgbInternetZugang> sorgt mit dunkelblauer
Schrift auf weißem Hintergrund für guten Kontrast und die Schrift ist mit 10
Punkt auch ausreichend groß. Ich kenne da schlimmeres.
> Anzumerken wäre noch die angebliche Internetsicherheit mittels "Norton
> 360" für die 5 Euro zusätzlich kassiert wird wenn man nicht ganz genau
> alles liest.
> Ein jeglicher vernünftiger Compüternutzer hat doch eh eine Firewall und
> Vierenwächter auf seinem 'puter installiert. Für mich heisst dieses
> "Abzocke"!!
Abzocke wäre es nur dann, wenn kassiert, aber nicht geliefert wird. Das aber
ist bei dem Norton-Geraffel nicht der Fall. Und wer es nicht braucht,
bestellt es einfach nicht und muss dann natürlich auch nichts dafür
bezahlen.
Gruß
Michael
> Also nehme ich mal blauäugig an, daß mir 1&1 bei Surf-Flat 6.000 auch
> DSL 6000 liefert. Bei congstar komplett 1 wären das 5 EUR Aufpreis pro
> Monat.
Ja, das ist blauäugig. Bis zum sachverständigen Durchlesen der jeweiligen
AGB (Du bist hoffentlich Jurist!?) sollte man getrost davon ausgehen, dass
die 6.000 dafür stehen, dass sie Dir keinesfalls mehr liefern. Die
garantierte Mindestbandbreite (so sie denn überhaupt genannt wird) liegt
gerne mal bei 1.000 kbps, wobei das im Zweifel nur die Bruttodatenrate der
pppoe-Pakete ist und das k eher für 1000 als für 2^10 steht... Kleinvieh
macht auch Mist.
> Gibt es irgendein Killerargument, 1&1 oder Congstar zu nehmen, oder auf
> keinen Fall zu nehmen. Wie gesagt, alles was an DSL ohne
> Telekom-Festnetzanschluß bei mir demnächst ankommt läuft über TAL-Miete
> und denselben Outdoor-DSLAM der Telekom.
Es gibt zweierlei Sorte von Problemen: technische und administrative. Bei
letzteren lassen die Massenprovider wie 1&1, Alice, t-online & Co.
mittlerweile kein Fettnäpfchen aus.
Wer gerne stundenlang mit Anrufmaschinen telefoniert, zig Emails, Briefe
mit und ohne Einschreiben mit Reaktionszeiten von jeweils 2..3 Wochen
schreibt, 5 Anschlußtermine (mit Anwesenheitspflicht des Kunden "zwischen
8 und 16 Uhr") vereinbart und auch mal ein paar Wochen auf seinen Zugang
verzichten kann, der braucht nur auf die Technik zu schauen und das dürfte
dann in Deinem speziellen Fall (Outdoor-DSLAM) tatsächlich keinen großen
Unterschied mehr machen.
In anderen Anschlußgebieten unterscheidet sich aber auch die Technik und
da kann es durchaus sein, dass Anbieter A mit deutlich größeren
Leitungslängen als Anbieter B ankommt und auf diese Weise ADSL2+ auf DSL-
lite schrumpft und darüber dann auch noch VoIP angeboten wird.
--
Gruss,
Tobias.
> Das leuchtet mir nun gar nicht ein, da� da jemand bei mir zu
> Hause �berhaupt etwas tun mu�. Als ich das erste Mal DSL bekommen
> habe, schaltete zum angek�ndigten Tag das Sync-L�mpchen am Router
> von Blinken auf Dauerlicht um, und alles war gut.
Ein Techniker muss �blicherweise dann kommen, wenn eine ungenutzte
Anschlussleitung reaktiviert werden soll (beispielsweise weil man bisher
Kabelinternet-Nutzer war und daher keinen "normalen" Telefonanschluss hatte)
oder wenn man von einem Telekom-Konkurrenten zum anderen wechselt. In diesen
F�llen wird die Teilnehmeranschlussleitung von der Telekom nochmal gepr�ft,
bevor sie an den neuen Anbieter weitervermietet wird. Wechselt man dagegen
von der Telekom zu einem Telekom-Konkurrenten, ist in der Regel kein
Technikerbesuch notwendig, denn die Leitung war ja vorher die ganze Zeit
unter Telekom-Kontrolle und muss daher nicht nochmal �berpr�ft werden.
Auch sonst sind Tobias' Aussagen nur Panikmache. Was du f�r ein DSL bekommst
(insbesondere mit welcher Mindestbandbreite), sollte aus den
Leistungsbeschreibungen deines Wunschanbieters haarklein hervorgehen. Will
sich dein Wunschanbieter nicht entsprechend festlegen (d. h. es finden sich
keine entsprechenden Klauseln in der Leistungsbeschreibung), w�rde ich ihn
von der Wunschliste streichen, es sei denn, du kaufst gerne Katzen im Sack.
Jedenfalls musst du dir unbedingt im Klaren dar�ber sein, dass der
Produktname "DSL 6000" nicht gleichbedeutend mit garantierten 6000 kbit/s
ist, sondern nur mit *maximal* 6000 kbit/s, die auch nur unter g�nstigen
Bedingungen erreicht werden. Fest rechnen darfst du wie gesagt nur mit der
in der Leistungsbeschreibung festgelegten Mindestbandbreite. Bei T-DSL 6000
von T-Home betr�gt diese beispielsweise 3072 kbit/s, bei Arcor DSL 6000
sogar nur 2049 kbit/s. 1&1 garantiert �berhaupt keine Mindestbandbreiten und
geh�rt daher zu den bereits erw�hnten Katze-im-Sack-Anbietern. 1&1 DSL 6000
kann daher auch nur 384 kbit/s haben und erf�llt trotzdem die vertraglich
festgelegten Spezifikationen, was dir jede M�glichkeit zur Reklamation
nimmt. Wenn dir 384 kbit/s zu wenig sind, dann darfst du bei 1&1 eben keinen
Vertrag unterschreiben.
Die DSL-Ausfallzeit h�lt sich zumindest beim Wechsel von der Telekom zu
einem anderen Anbieter in Grenzen. DSL-Ausfallzeiten k�nnen eigentlich nur
dann entstehen, wenn der alte DSL-Anbieter den DSL-Port blockiert. Das tun
aber wenn �berhaupt nur T-DSL-Reseller. Hat man dagegen T-DSL von der
Telekom, das DSL eines Vollanschlussanbieters wie Arcor, Versatel oder
Hansenet oder noch gar kein DSL, so wird der (Telekom-)Port relativ z�gig an
den neuen Anbieter �bergeben, so dass die Ausfallzeit sehr kurz ist.
M�glicherweise ist der neue Anbieter auch gar nicht auf eine Port�bergabe
angewiesen: wenn es sich um einen Vollanschlussanbieter handelt, so betreibt
der seine eigene DSL-Technik und bringt daher auch eigene Ports mit, die von
niemandem �bergeben werden m�ssen und daher auch von niemandem blockiert
werden k�nnen. Auch in diesem Fall betr�gt die Ausfallzeit f�r Telefon und
DSL �blicherweise nur wenige Stunden.
Gru�
Michael
>> 5 Anschlußtermine (mit Anwesenheitspflicht des Kunden "zwischen
>> 8 und 16 Uhr") vereinbart und auch mal ein paar Wochen auf seinen
>> Zugang verzichten kann, der braucht nur auf die Technik zu schauen und
>> das dürfte dann in Deinem speziellen Fall (Outdoor-DSLAM) tatsächlich
>> keinen großen Unterschied mehr machen.
> Das leuchtet mir nun gar nicht ein, daß da jemand bei mir zu Hause
> überhaupt etwas tun muß. Als ich das erste Mal DSL bekommen habe,
> schaltete zum angekündigten Tag das Sync-Lämpchen am Router von Blinken
> auf Dauerlicht um, und alles war gut.
Das ist sicher bei den meisten Anschlüssen so, die bereits aktiv sind.
Bei Neubauten, grundlegenden Renovierungen, zusätzlichen Anschlüssen, etc.
kann es allerdings sein, dass noch keine TAL geschaltet ist. Mitunter muss
erst noch eine TAE-Dose montiert und von dort eine Leitung zum
Hausanschlußkasten verlegt werden (was man offenbar neuerdings selber
machen muss, aber da bekommt man noch immer unterschiedliche Vorgaben) und
dann müssen in diversen Verteilern inklusive dem Anschlusskasten im Haus
erst noch ein paar Leitungen gepatcht werden. Dauert je nach Verhältnissen
meist kaum länger als 10 min. inkl. Schreibkram, aber dafür wird erwartet,
dass Du von 8 bis 14 bzw. 16 Uhr Gewehr bei Fuß stehst, weil sonst droht
die Inrechnungstellung der vergeblichen Anfahrt.
> ja noch, nur DSL ist gekündigt. Und es muß doch, wenn es soweit ist, nur
> ein neues DSL-Signal geschaltet und das Telekom-Telefon abgeschaltet
> werden. Die Leitung bleibt die gleiche, deshalb braucht man ja bei 1&1
> und Congstar einen Telefonanschluß bei der Telekom, den die dann
> anmieten.
Das _war_ einmal der Standard. 1&1 zieht es mittlerweile vor,
Komplettanschlüsse zu verkaufen, also inkl. Voice. Die letzte Meile ist
natürlich von der T-Com angemietet, aber die "Elektronik" in der
Vermittlungsstelle für DSL und Telefon kann von Telefonica, Arcor, QSC,
etc. sein.
Wenn dort keiner präsent ist wegen mangelhafter Lukrativität, dann bleibt
natürlich tatsächlich nur T-Com, aber abwicklungstechnisch läuft auch das
alles über 1&1, etc..
Das merkst Du spätestens, wenn Du eine Reklamation wegen der Leitung hast.
Da erntest Du von der T-Com-Störungsstelle nur ein Schulterzucken und
darfst Dich stattdessen in die Hotline von 1&1 einreihen. Wenn die dann
tatsächlich eine Störung feststellen sollten (also 2..3 Anrufe oder Emails
später), die auf einer Störung der Leitung beruht, dann hat T-Com wiederum
48 h Zeit, die Störung zu beheben. Wobei diese Frist aussetzt bei
Wochenende und Feiertagen und natürlich arbeitet die Störungsbehebung auch
nur zwischen 8 und 16 Uhr.
--
Gruss,
Tobias.
> Abzocke wäre es nur dann, wenn kassiert, aber nicht geliefert wird. Das aber
> ist bei dem Norton-Geraffel nicht der Fall. Und wer es nicht braucht,
> bestellt es einfach nicht und muss dann natürlich auch nichts dafür
> bezahlen.
Der Trick von 1&1, GMX oder auch Web.de ist, daß Norton zuerst kostenlos
bereitgestellt wird und das Kreuzchen dafür ebenfalls voreingestellt
ist, ein Sternchen in hellgrau auf noch hellerem Grau verweist dann auf
eine Fußnote, die ebenfalls in hellgrau besagt, daß nach einigen Monaten
besagte 5 Euro fällig werden, wenn man nicht vorher absagt. Wenn man
dann anhand der Rechnung merkt, daß man Norton hätte abbestellen müssen
ist es dafür natürlich zu spät.
Wenn das keine Abzocke oder zumindest Täuschung des Kunden ist weiß ich
auch nicht was ich noch von unserem Rechtssystem halten soll.
Weiterhin passierte es bei einer Bekannten, die auf eigenen Wunsch DSL
1000 mit Rückfalloption auf 384 von GMX hatte, daß sie nach einem Umzug
nun DSL 1000 bekam, obwohl sie ja DSL 2000 bezahlte. Ihre neue Leitung
wäre für DSL 16000 gut gewesen. Auf telefonische Nachfrage wurde sie
dann auf DSL 2000 umgestellt, was erneut 50 Euro kostete (30 Euro
Gutschrift sagte man telefonisch zu) aber man verschwieg daß die
Laufzeit damit neu begann.
--
Gruß Erik.
> Der Trick von 1&1, GMX oder auch Web.de ist, daß Norton zuerst
> kostenlos bereitgestellt wird
Das ist kein Trick, das ist Werbung.
> und das Kreuzchen dafür ebenfalls voreingestellt ist,
Ein Klick und die Voreinstellung ist weg.
> ein Sternchen in hellgrau auf noch hellerem Grau verweist dann
> auf eine Fußnote, die ebenfalls in hellgrau besagt, daß nach
> einigen Monaten besagte 5 Euro fällig werden, wenn man nicht
> vorher absagt.
Leider entspricht das nicht den Tatsachen. Ich habe mich eben mal
testweise durch den Bestellvorgang für den 1&1 Homeserver geklickt. Am
Schluss landet man auf einer Seite "Ihre Auswahl im Überblick". Norton
ist dort zwar voreingestellt, aber gleich daneben findet sich ein Link
"löschen". Der ist ebenso wie der zusätzlich vorhandene Link "mehr
Info" zwar in kleinerer Schrift, aber in gut lesbarem Dunkelrot auf
Weiß gehalten. Weiterhin gibt es noch einen Hinweis darauf, dass die
Option nach 6 Monaten kostenpflichtig wird und was sie dann kostet.
Nein, kein Sternchen und keine Fußnote, der Hinweis steht direkt unter
dem Eintrag für die Norton-Option. Zwar ist auch dieser Hinweis in
kleinerer Schrift gehalten als der übrige Text, aber dank dunkelblauer
Schrift auf weißem Grund trotzdem gut lesbar.
Ich mache dir gerne einen Screenshot, wenn du das nicht glaubst.
> Weiterhin passierte es bei einer Bekannten, die auf eigenen Wunsch
> DSL 1000 mit Rückfalloption auf 384 von GMX hatte, daß sie nach
> einem Umzug nun DSL 1000 bekam, obwohl sie ja DSL 2000 bezahlte.
1&1 DSL 2000 liefert nicht notwendigerweise auch 2000 kbit/s. D. h. sie
bezahlt zwar ein Produkt mit Namen "1&1 DSL 2000", nicht aber für 2000
kbit/s. Solltest du mit "DSL 1000", das deine Bekannte bekommen hat,
einen Anschluss mit einer Bandbreite von 1000 kbit/s meinen, so ist das
völlig in Ordnung. Es handelt sich bei dem Anschluss eben um "1&1 DSL
2000", das aber aufgrund irgendwelcher örtlicher Gegebenheiten nur 1000
kbit/s liefert. DSL 2000 ist es gemäß Leistungsbeschreibung trotzdem
und muss natürlich auch bezahlt werden. Wenn deine Bekannte tatsächlich
auf *garantierte* 2000 kbit/s Wert legt, dann muss sie eben zu einem
Anbieter gehen, der ihr genau das (oder mehr) verbindlich zusagt.
Beispielsweise wäre T-DSL 6000 von T-Home eine Empfehlung, denn dafür
garantiert der rosa Riese mindestens 3072 kbit/s. Auch bei Arcor DSL
6000 bekommt man lt. Leistungsbeschreibung mindestens 2049 kbit/s
garantiert. Weiterhin stünde noch Alice DSL 16000 zur Auswahl, hierfür
werden 4448 kbit/s verbindlich zugesagt. Warum man also angesichts
dieser Auswahl ausgerechnet bei einem Anbieter einen Vertrag
unterschreibt, der *nichts* garantiert, erschließt sich mir nicht so
richtig.
> Ihre neue Leitung wäre für DSL 16000 gut gewesen.
1&1 DSL 16000 hat keine garantierte Mindestbandbreite. T-DSL 16000
hingegen liefert mindestens 6600 kbit/s, Arcor DSL 16000 mindestens
6145 kbit/s, Alice DSL 16000 mindestens 4448 kbit/s (steht bei all
diesen Anbietern haarklein in der Leistungsbeschreibung. Man muss sie
einfach nur lesen). Was man bekommt, wenn man "DSL 16000" bestellt,
hängt also entscheidend vom gewählten Anbieter ab. Trotzdem sollte man
nicht zu hohe Erwartungen haben. Die genannte Aufstellung zeigt, dass
ein DSL 16000-Anschluss durchaus auch mal weniger als die Hälfte von 16
MBit/s haben kann. Wer vor der Bestellung das Kleingedruckte gelesen
hat, weiß das aber und ist hinterher nicht enttäuscht.
> Auf telefonische Nachfrage wurde sie dann auf DSL 2000
> umgestellt, was erneut 50 Euro kostete (30 Euro Gutschrift
> sagte man telefonisch zu) aber man verschwieg daß die
> Laufzeit damit neu begann.
Das allerdings ist hinterhältig, aber typisch für 1&1. Das findet man
aber heraus, wenn man sich auch nur ein bisschen in einschlägigen
Foren, im Usenet oder auch bei c't TV "Vorsicht Kunde" umschaut.
Gruß
Michael
> nachdem ich auf unseriöse und schmutzige Art und Weise in einen
> Knebelvertrag von 24 Monaten
> zu 1&1 gedungen wurde, bin ich auf der Suche nach einem "Ehrlichen und
> Seriösen" Provider.
> Ende diesen Jahres läuft mein Vertrag aus, und ich hatte Web.de in die
> engere Wahl ausgeguckt.
> Zu meinem Schrecken stellte ich vor ein paar Tagen fest, dass Web.de auch
> 1und1 ist !?
Kleine Anekdote zu United Internet:
Vor drei Jahren habe ich die FRITZ!box inkl. Deutschlandflat für ein
Jahr für IIRC um die 90 Euro (mit "Ratenzahlung") erstanden und auch
die Festnetznummer meiner Eltern (seit 1987) registriert. In den drei
Jahren kamen drei(!) Anrufe über VoIP auf diese Nummer, keiner auf
meine Homezone-Nummer, die auch nicht jünger als das GMX-Paket ist.
Also entweder benutzt(e) keiner diesen Konzern für Telefonie (damals
war es noch kein NGN) oder meine Eltern haben die "falschen" Bekannten
bzw. Geschäftspartner. Und ich auch. ;-)
Gruß Dirk
> nachdem ich auf unseriöse und schmutzige Art und Weise in einen
> Knebelvertrag von 24 Monaten
> zu 1&1 gedungen wurde, bin ich auf der Suche nach einem "Ehrlichen und
> Seriösen" Provider.
> Ende diesen Jahres läuft mein Vertrag aus, und ich hatte Web.de in die
> engere Wahl ausgeguckt.
> Zu meinem Schrecken stellte ich vor ein paar Tagen fest, dass Web.de auch
> 1und1 ist !?
Kleine Anekdote zu United Internet:
Vor drei Jahren habe ich die FRITZ!box inkl. Deutschlandflat für ein
Jahr für IIRC um die 90 Euro (mit "Ratenzahlung") erstanden und auch
die Festnetznummer meiner Eltern (seit 1987) registriert. In den drei
Jahren kamen drei(!) Anrufer über VoIP auf diese Nummer, keiner auf
meine Homezone-Nummer, die auch nicht jünger als das GMX-Paket ist.
Also entweder benutzt(e) keiner diesen Konzern für Telefonie (damals
war es noch kein NGN) oder meine Eltern haben die "falschen" Bekannten
bzw. Geschäftspartner. Und ich auch. ;-)
(Abgesehen von meiner Zivi-Stelle, das war einer davon, aber die habe
ich schon vor zehn Jahren von CNE (Tesion-Vorgänger, jetzt Versatel)
zur Telekom zurückgebracht.)
Gruß Dirk