Bei ePost haben die wohl zu heiß gebadet: Aus dem bisherigen werbefreien
und kostenlosen ePost-Leistungsspektrum wollen die den SMTP- und POP3-
Zugang herausoperieren. Grundlegende (SIC!) EMail-Funktionalitäten wie
zum Beispiel "Adressbuch" und "Ordneroptionen" sollen jedoch erhalten
bleiben.
Soll ich jetzt etwa meine Mail zukünftig im nächsten Postamt abgeben
und abholen. Oder was verstehen diese Schlauberger unter "Gundlegende
Funktionalität", wenn man noch nicht einmal Mail senden und empfangen
kann ...
CU!
Ulrich
--
Millionen von Irren können nicht fliegen.
wie du im Newsletter lesen kannst (ist doch eigentlich auch ganz ausführlich
beschrieben, oder?), ist es so, das du automatisch den POP/SMTP-Zugang
weggenommen bekommst.
Im weiterhin kostenlosen Paket BASIC ist dies nämlich nicht inbegriffen.
Aber:
Du kannst in das PLUS Paket wechseln, welches zwar auch kostenlos ist, aber
du mußt epost.de erlauben, deine Daten an Partnerunternehmen der Deutschen
Post weitergeben zu dürfen.
Das heiß auf deutsch: Du wirst auch bei epost, wenn du auf kostenlosen POP3
Zugriff bestehst, mit Werbung zu gemüllt!
Schade!
Frank
>Bei ePost haben die wohl zu heiß gebadet: Aus dem bisherigen werbefreien
>und kostenlosen ePost-Leistungsspektrum wollen die den SMTP- und POP3-
>Zugang herausoperieren. Grundlegende (SIC!) EMail-Funktionalitäten wie
>zum Beispiel "Adressbuch" und "Ordneroptionen" sollen jedoch erhalten
>bleiben.
>
>Soll ich jetzt etwa meine Mail zukünftig im nächsten Postamt abgeben
>und abholen. Oder was verstehen diese Schlauberger unter "Gundlegende
>Funktionalität", wenn man noch nicht einmal Mail senden und empfangen
>kann ...
Du hast halt künftig die Wahl zwischen vier Übeln:
(1) nur noch Webmail
(2) SPAM
(3) 2,95
(4) verzichten
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sehr viele (3) wählen. Nachdem (2)
mit einer
|Zustimmung zur Verwendung und Weitergabe Ihrer Adressdaten
verbunden ist, wird das Postfach vermutlich über kurz oder lang wertlos.
Such Dir was aus! ;-)
Freundliche Grüße - Wolfgang Schmidhuber - www.wschmidhuber.de
--
Kein Krieg! Nirgends!
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass sehr viele (3) wählen. Nachdem
> (2) mit einer
>
>| Zustimmung zur Verwendung und Weitergabe Ihrer Adressdaten
>
> verbunden ist, wird das Postfach vermutlich über kurz oder lang
> wertlos. Such Dir was aus! ;-)
Das habe ich jetzt so verstanden, dass die postalischen Adressdaten wie
Straße, PLZ und Ort weitergegeben werden, es also um Snail-Mail-Spam
geht. eMail-SPAM könnte man zur Not ja noch filtern.
Oh verdammt, alle meine Newsletter laufen über ePost. Heißa, das wird
ein Spaß.
Tschüss,
Stefan
--
Life's a bitch and then you die!
>Das habe ich jetzt so verstanden, dass die postalischen Adressdaten wie
>Straße, PLZ und Ort weitergegeben werden, es also um Snail-Mail-Spam
>geht. eMail-SPAM könnte man zur Not ja noch filtern.
Es geht um beides und mehr (http://www.epost.de/leistungen):
|Ihre Zustimmung zur Verwendung und Weitergabe von eMail-Adresse,
|Postadresse und den persönlichen Angaben, die Sie bei der Anmeldung zu
|ePOST PLUS gemacht haben. Diese stellen wir personenbezogen namhaften
|Partnerunternehmen der Deutschen Post World Net aus verschiedenen
|Branchen ausschließlich für Marktforschung, Marketing und Werbezwecke
|zur Verfügung. Sie erhalten dann von Zeit zu Zeit auf Ihre
|persönlichen Interessen abgestimmte Produkt- und Serviceinformationen
|per eMail oder per Post.
>wie du im Newsletter lesen kannst (ist doch eigentlich auch ganz ausf?hrlich
>beschrieben, oder?), ist es so, das du automatisch den POP/SMTP-Zugang
>weggenommen bekommst.
Danke. Ich kann lesen.
Nur, was bitteschön bleibt denn dann von einem Mail-Dienst übrig, wenn
er die dazu *grundlegenden* Transportmechanismen POP3 und SMTP nicht
mehr zur Verfügung stellt? Spätestens dann, wenn man mir die Nutzung der
Mailserver vorenthält, ist das kein Mailprovider mehr, sondern höchstens
noch 'ne Spielwiese zum Buntherumklicken in seinem Webinterface.
IMAP, Webmail, SMS, größere Postfächer, Weiterleitung, etc. pp. hätte
ich mir ja noch als zu bezahlenden (sei es via Geld oder Einverständnis
zur Werbeberieselung) Zusatzdienst gefallen lassen. Wenn ePost aber den
kostenlosen Dienst - durchaus verständlich - auf's absolut Nötigste
beschränkt, dann sollte doch zumindest auch das zum Mailtransport
absolut Nötigste, nämlich so ziemlich genau POP3 und SMTP übrig bleiben.
CU!
Ulrich
P.S.: Irgendwie scheinen Deine Umlaute nicht sauber kodiert zu sein.
>Nur, was bitteschön bleibt denn dann von einem Mail-Dienst übrig, wenn
>er die dazu *grundlegenden* Transportmechanismen POP3 und SMTP nicht
>mehr zur Verfügung stellt?
Es gibt dummerweise genug Leute, die eMail per Web-Interface als gute
Lösung ansehen.
>Spätestens dann, wenn man mir die Nutzung der
>Mailserver vorenthält, ist das kein Mailprovider mehr, sondern höchstens
>noch 'ne Spielwiese zum Buntherumklicken in seinem Webinterface.
Sehe ich auch so.
Gruß Heiko
>beschränkt, dann sollte doch zumindest auch das zum Mailtransport
>absolut Nötigste, nämlich so ziemlich genau POP3 und SMTP übrig bleiben.
Das Problem für die Post ist nur, daß damit niemand die schönen
Werbebanner auf der Webseite anschaut und -klickt. Und damit fehlen
die Einnahmen. Ich bin mal gespannt, wielange es noch dauert, bis gmx
und web.de auch auf den Trichter kommen.
Christoph Sternberg */\
Ulrich F. Heidenreich <use.re...@spamfence.net> schrubste in
<news:b3311n.3...@ufh.invalid.de> :
> Bei ePost haben die wohl zu heiß gebadet: Aus dem bisherigen
ehrlich gesagt verstehe ich nicht, worüber Du Dich aufregst:
Nach Deinem rein zufällig gelesenen posting weiter oben zu der
Klarnamen-Angabe im Header der ePost-Alias-Adresse habe ich sowieso
entsetzt diese Accounts stillgelegt.
Ich finde das dermaßen unseriös, daß mich das heute nicht wirklich vom
Hocker reißt. Und ich auch keine Träne hinterher weine.
Obwohl ich diese Grundidee gut fand, daß jeder dort über seinen vollen
Namen erreichbar sein sollte und ich ursprünglich nur deswegen dort
einen Account eröffnet hatte.
Ciao
Mayken
--
http://www.FastMail.FM/mail/?STKI=142759 with ReferencesHeader!
https://www.moneybookers.com/app/?rid=139711
Heilung für M$-Outpfusch: http://jump.to/oe-quotefix
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;331923
Gruß,
Felix
Georg Schwarz <ge...@epost.de> schrubste in
<news:b33i5e$v77$1...@athene.physik.tu-berlin.de> :
> Hat jemand Vorschläge, welchen Anbieter mit kostenloser Weiterleitung
> man heute noch empfehlen kann? Natürlich gibt's die bekannten wie
> web.de oder gmx.de, aber vielleicht hat ja jemand noch einen anderen
> Tipp? Freenet.de vielleicht? Was Ausländisches?
FastMail.FM ist sehr schön puristisch. Was mir nicht klar ist, ob eher
bei den großen oder bei solchen kleinen Providern die Gefahr besteht,
daß sie mittelfristig die Gratis-Accounts streichen und man dadurch
neuen Streß hat.
Nicht unwichtig für die Suche finde ich das Format, das vom webinterface
erzeugt wird. Auch wenn es nur ein paarmal im Jahr vorgekommen ist, daß
ich unterwegs darüber zugreifen mußte. Und ist freenet schlecht, Arcor
macht AW statt RE und der Rest geht so.
> Hat schon jemand erfolgreich übers Web gekündigt?
Ja. :-)
> Mir gelingt es nicht - jedesmal erhalte ich die Meldung "Es ist
> ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen Sie die Aktion erneut."
> Ob's am Andrang liegt? ;-)
Um 0:45 wars kein Problem. Abgesehen davon, dass die Deppen, die sich
Webdesigner schimpfen keine Rücksicht darauf nehmen, dass bei einer
Auflösung von 800x600 das Popup nicht komplett auf den Bildschirm passt
und scrollen nicht funktioniert. Man also auch den Button 'Account
jetzt löschen' nicht sieht.
> Freenet.de vielleicht? Was Ausländisches?
Ich bin seit 2,5 Jahren u.a. bei laposte.net - zwar auf französisch, aber
im Grunde eine 1:1-Kopie von epost... POP3, SMTP, Weiterleitung - alles
kostenlos verfügbar. Und man braucht nicht einmal eine Postkarte
zurückschicken zwecks Anmeldung.
Gruß, Daniel.
>
>>beschränkt, dann sollte doch zumindest auch das zum Mailtransport
>>absolut Nötigste, nämlich so ziemlich genau POP3 und SMTP übrig bleiben.
>
>Das Problem für die Post ist nur, daß damit niemand die schönen
>Werbebanner auf der Webseite anschaut und -klickt.
Und das Problem für mich ist, daß sich E-Mail ohne POP3 und SMTP
überhaupt nicht von der Stelle bewegt. Wie also solle ich ohne ein
Transportprotokoll Mail senden und empfangen können? Trüge ich etwa
dann www.epost.de und Port 80 in meinen Mailclient als Post Ein- und
Ausgangsserver ein?
>ich bin mal gespannt, wielange es noch dauert, bis gmx
>und web.de auch auf den Trichter kommen.
Auf welchen Trichter: Mailaccount ohne Mailtransport?
CU!
Ulrich
Wen und was zitierst Du da eigentlich?
Einleitungszeile und Zitate wären da irgendwie nützlich ... :-p
>Es ist ja z.B. auch bei Yahoo üblich, daß man für den
>POP3-/SMTP-Zugang bezahlen muß.
Yahoo bietet Suchdienste. Yahoo bietet Maildienste. Die Suchdienste sind
kostenlos. Die Maildienste sind löhnpflichtig. Wo siehst Du da einen
Zusammenhang zu diesem Maildienst von ePost, der zukünftig alles
Mögliche, nur halt nicht mehr den Transport von Mail anbieten will?
>überhaupt nicht von der Stelle bewegt. Wie also solle ich ohne ein
>Transportprotokoll Mail senden und empfangen können? Trüge ich etwa
>dann www.epost.de und Port 80 in meinen Mailclient als Post Ein- und
>Ausgangsserver ein?
Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß Du nicht verstehst, worum
es geht: Du sollst nach ePost-Vorstellung gar keinen Mailclient
sondern nur das Web-Interface benutzen und dir dort nebenbei die
schönen Werbe-Bildchen ansehen und anklicken (wovon auch ich mich nur
mit Grauen abwenden würde)
>>ich bin mal gespannt, wielange es noch dauert, bis gmx
>>und web.de auch auf den Trichter kommen.
>
>Auf welchen Trichter: Mailaccount ohne Mailtransport?
Kostenloser Mailaccount nur über mir Werbung vollgestopftes
Web-Interface nutzbar.
Christoph Sternberg */\
>Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß Du nicht verstehst, worum
>es geht:
Doch.
>Du sollst nach ePost-Vorstellung gar keinen Mailclient[..]
>benutzen
Ebent. Nach ePost-Vorstellung soll ich meine Post nicht mehr per E-Mail
transportieren lassen, sondern sie höchstpersönlich im nächsten Postamt
(aka Buntklickiweboberfläche) abgeben und abholen. Sowas hat mit E-Mail
ungefähr genausoviel zu tun, wie AOL mit einem Internetzugang ...
>Sowas hat mit E-Mail
>ungefähr genausoviel zu tun, wie AOL mit einem Internetzugang ...
So sieht's aus, guter Vergleich ;-)
Christoph Sternberg */\
> Hat jemand Vorschläge, welchen Anbieter mit kostenloser
> Weiterleitung man heute noch empfehlen kann? Natürlich gibt's die
> bekannten wie web.de oder gmx.de, aber vielleicht hat ja jemand
> noch einen anderen Tipp? Freenet.de vielleicht? Was Ausländisches?
Von myrealbox.com bin ich eigentlich sehr begeistert, nur seit ca. zwei
Wochen haben sie leider einige Probleme. Insgesamt gesehen scheint
die Zuverlässigkeit aber immer noch größer als bei GMX oder Web.de zu
sein. Hoffentlich bleibt das so.
Besonders schön: Eine geplante Downtime wird lange vorher per Mail
angekündigt. Weiterleitung an mehrere Adressen ist möglich, es gibt
IMAP und ssl.
ina
> Es ist ja z.B. auch bei Yahoo üblich, daß man für den
> POP3-/SMTP-Zugang bezahlen muß.
Da gilt nur für yahoo.com, bei yahoo.de ist das kostenlos.
MfG
Andreas
> Hat schon jemand erfolgreich übers Web gekündigt? Mir gelingt es nicht
> - jedesmal erhalte ich die Meldung "Es ist ein Fehler aufgetreten,
> bitte versuchen Sie die Aktion erneut." Ob's am Andrang liegt? ;-)
Ja. Trotz dieser Meldung war eine erneute Anmeldung später nicht mehr
möglich.
MfG
Andreas
Und Abstriche in der Sicherheit.
--
Andreas
Mailfilter Regeln http://homepages.compuserve.de/ankmn/filterrules.html
Deutsche OE FAQ auf http://oe-faq.de/
Dateianhaenge? http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html
>Wegfall von POP3 und SMTP wäre mir noch relativ egal, auch wenn es
>unbestreitbar ein Minuspunkt ist.
Wieso nur "Minuspunkt"? Mail *ist* primär POP3 und SMTP. Alles Andere
sind praxisfremde Sperenzchen.
>Aber die automatische Weiterleitung.
Die iirc lediglich einen Eintrag in irgendeiner MX-Tabelle (?) erfordert
und demzufolge gar nicht mehr auf Kosten der DPAG transportiert wird.
Über eine einmalige Einrichtungs- oder fallweise Änderungsgebühr für die
Einrichtung oder Änderung einer solchen Weiterleitung ließe sich also
durchaus verhandeln.
>Während der Newsletter anfangs noch blumig drumrumredet, steht es weiter
>unten ausdrücklich dabei, daß es auch keine Weiterleitung mehr gibt.
Ebent. Es bleibt effektiv nichts mehr übrig, was auch nur ansatzweise
mit E-Mail zu tun hat. Nur noch Buntherumklicki auf einer Webseite, die
erfahrungsgemäß nur mit bestimmten exotischen Browserkonfigurationen und
dann auch nur mit Glück manchmal funktioniert.
Allen durchaus verständlichen "You pay what you get for"-Argumenten zum
Trotz: Wenn man mir einen derart kastrierten Zugang zu der Werbewebseite
der DPAG als "Maildienst" andrehen will, werde ich verständlicherweise
sauer ...
CU!
Ulrich
>(4). :-)
Ich weiß nicht. Irgendwie geht mir da ein Don Quichotte mit mir durch.
Ich seh' ja durchaus ein, mir den ePostschen "lebenslangen Mailzugang"
bis auf die Knochen herunterkastrieren zu lassen: Weiterleitung, SMSe,
Webinterface, Adressbücher, Organizer oder was auch immer an Fleisch
an diesem Knochen hing, könnense abschaben bis zum "Geht nicht mehr".
Aber wenn unterm Strich noch nicht einmal der Knochen - aka SMTP und
POP3 - übrigbleibt, dann fühle ich mich gelinde gesagt VERARSCHT.
Wenn der DPAG das nötige Kleingeld ausgegangen ist, noch nicht einmal
die für den Mailversand unabdingbar notwendigen Mailserver zu betreiben,
dann sollten die das IMHO auch ehrlicherweise zugeben und ePost ganz
einstellen.
da bei epost dann sicherlich auch die *Postfachabfrage* meiner
bei epost eingegangenen Mails --> über den EMailClient in TOnline
nicht mehr möglich ist, ---> werde ich epost abmelden.
Das betrifft in meinem Umfeld noch 4 weitere epostfach-Inhaber.
Nur zur Postfach-Abfrage jedesmal eine Einwahl bei epost machen
zu müssen - no, das tun wir uns nicht an.
Regina
>Dies las ich von Martin Theodor Ludwig
><wird-selt...@2002.mtl-9.de>:
>>Wegfall von POP3 und SMTP wäre mir noch relativ egal, auch wenn es
>>unbestreitbar ein Minuspunkt ist.
>Wieso nur "Minuspunkt"? Mail *ist* primär POP3 und SMTP. Alles Andere
>sind praxisfremde Sperenzchen.
>>Aber die automatische Weiterleitung.
>Die iirc lediglich einen Eintrag in irgendeiner MX-Tabelle (?)
>erfordert und demzufolge gar nicht mehr auf Kosten der DPAG
>transportiert wird.
Quark. der MX eintrag gilt nur für den host-part, dem Teil
rechts vom "@"
Die eMail MUSS an den Server von ePost gehen.
Der könnte dann ganz schnell, sobald der localpart da ist,
eine proxy Verbindung zum zielhost aufbauen und dem Host das error handling
und spoolen überlassen. (Nur: DAS traue ich den Mützen bei der Post nicht
zu hinzubekommen).
>Allen durchaus verständlichen "You pay what you get for"-Argumenten
>zum Trotz: Wenn man mir einen derart kastrierten Zugang zu der
>Werbewebseite der DPAG als "Maildienst" andrehen will, werde ich
>verständlicherweise sauer ...
Ja.
>Dies las ich von Christoph Sternberg <cster...@arcor.de>:
>>>beschränkt, dann sollte doch zumindest auch das zum Mailtransport
>>>absolut Nötigste, nämlich so ziemlich genau POP3 und SMTP übrig
>>>bleiben.
>>
>>Das Problem für die Post ist nur, daß damit niemand die schönen
>>Werbebanner auf der Webseite anschaut und -klickt.
>Und das Problem für mich ist, daß sich E-Mail ohne POP3 und SMTP
>überhaupt nicht von der Stelle bewegt.
Ich vermute das die alle Protokolle die dem Mail abholen
dienen (das geht auch mit (E)SMTP!) abgeschaltet haben.
(Die ePost-Admins fielen ja nie durch Kompetenz auf, warum
sollten sie das Marketing diesmal korrekt informiert haben?)
Ansonsten wäre es wirklich albern, wenn Du nur noch anderen
ePost Kunden schreiben könntest, weil diese Deine email ja
per lokaler Kopie erhalten können...
Ach, mir fällt noch eine Steigerung ein:
"Neuer kostenloser Service bei eSchrott:
"Email-Zurückrufdienst"
Sie, als Nutzer unseres hervorrangenden, innovativen kostenlosen
Web-mail-Systems, können innerhalb von 24h Stunden Ihre versandten
emails nun jederzeit ganz einfach zurückrufen!
Das gibt es nirgendwo anders kostenlos!
Dieser kostenlose Dienst ist auch für unsere Zahlkunden optional
erhältlich. Deren emails werden sonst weiterhin innerhalb von 10min
versucht auszuliefern, sind dann aber generell nicht zurückholbar.
Wir stehen ebend zu unserer unbeschreiblichen Qualität"
,->
>Wie also solle ich ohne ein Transportprotokoll Mail senden
>und empfangen können? Trüge ich etwa
>dann www.epost.de und Port 80 in meinen Mailclient als Post Ein- und
>Ausgangsserver ein?
Oder baust ein kleines script, das dann auch noch randomsmässig
auf die Werbebanner klickt.
Achtung: unbedingt per GNU-Lizenz rausgeben.
Bedenke das Urteil gegen die sniper-software.
>>ich bin mal gespannt, wielange es noch dauert, bis gmx
>>und web.de auch auf den Trichter kommen.
>Auf welchen Trichter: Mailaccount ohne Mailtransport?
Ne, Geld für trivial-Leistungen nehmen.
Siehe T-Online mit 2,95E! nur für die Benutzung des Relay-hostes!
>Gunther Schmidt (gun...@despammed.com) wrote:
>> Meistens jedoch nicht. Ich habe gestern und heute mit vier
>> verschiedenen Browsern unter drei Windows-Betriebssystemen etliche
>> Male versucht, meinen Account zu löschen - ohne Erfolg: Entweder
>> ist beim Klick gar nichts passiert oder es kam nach teilweise
>> recht langer Wartezeit die Meldung "Es ist ein Fehler aufgetreten,
>> bitte versuchen Sie die Aktion erneut".
>Geht mir genauso. Es passiert überhaupt nichts, wenn man Javascript
>deaktiviert hat. Das allein ist schon ein Abmeldegrund. Mit voller
>Sicherheitslückenunterstützung kommt dann die zitierte
>Fehlermeldung.
>Das ist entweder der Ansturm der Löschwilligen oder ein lauer Trick
>der Post, die User zu der Briefpost-Abmeldung zu zwingen; da wird
>dann halt noch etwas Porto verdient.
Wieso willst Du dich abmelden?
Ich würde die ePost adresse hier in den News ins "From" setzen
(und darauf hinweisen, das man die Reply adresse nehmen solle
da die from adresse ungelesen beleibt.)
Wo ist das Problem? ;-)
Stört Dich, das die P*st jeden Monat 1MB Spam aus deinem Folder
löschen muss?
Auch die P*st kann nicht einfach ohne Deine Zustimmung Deine Daten
weitergeben.
Achso:
Könnte mal ein Datenschützer prüfen ob man bei der Anmeldung auch
zum kostenlosen Account immer noch eine email adresse angeben muss?
Diese ist ja zur Benutzung des kostenlosen Angebotes nicht mehr nötig,
da ja alles per Sackpost und Webinterface gemacht wird....
Nein.
Die Kosten bleiben.
>>Wegfall von POP3 und SMTP wäre mir noch relativ egal, auch wenn es
>>unbestreitbar ein Minuspunkt ist.
>
> Wieso nur "Minuspunkt"? Mail *ist* primär POP3 und SMTP. Alles Andere
> sind praxisfremde Sperenzchen.
Das siehst Du so. Ich sehe das auch so, und ich nehme mal an, daß fast
jeder, der im Usenet lesen und posten kann, das ebenfalls so sieht.
Trotzdem gibt es in der Bevölkerung einen weit verbreiteten Irrglauben,
daß WWW und Internet ein- und dasselbe wären. Ich habe Bekannte, die
ihre Mails ausschließlich über das Webinterface von GMX bzw. web.de
schreiben. Es gibt offensichtlich sehr viele Leute, die unter
grundlegender E-Mail-Funktionalität ein Webinterface verstehen und nicht
POP3/SMTP.
Diese Leute können auch in Zukunft mit ihrem epost-Mailaccount glücklich
werden (wenn epost denn mal zuverlässig funktioniert). Leute wie Du und
ich sind für epost entbehrlich.
BTW: Ich finde es bemerkenswert, daß ausgerechnet Freemail-Provider wie
web.de und epost.de, die mir vor allem durch Unzuverlässigkeit
aufgefallen sind, am energischsten auf dem Weg weg von der "Kostenlos-
Kultur" voranschreiten.
Grüße, Jens
>Wenn der DPAG das nötige Kleingeld ausgegangen ist, noch nicht einmal
>die für den Mailversand unabdingbar notwendigen Mailserver zu betreiben,
>dann sollten die das IMHO auch ehrlicherweise zugeben und ePost ganz
>einstellen.
Es gab ja mal Gerüchte, daß der Dienst an MSN verkauft werden
sollte[1], aber damit hat's wohl nicht geklappt. Jetzt fahren sie das
Ding also gegen die Wand und sind es endlich los.
Da Didi
[1] Das hieße, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und wäre auch
ein Kündigungsgrund gewesen.
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://www.bruhaha.de
Es gibt keinen Löffel!
>Wenn man mir einen derart kastrierten Zugang zu der Werbewebseite
>der DPAG als "Maildienst" andrehen will, werde ich verständlicherweise
>sauer ...
Für einen kleinen Betrag ortsüblicher Valuta bekommst du einen
vollwertigen Maildienst zur Verfügung gestellt.
Da Didi
>Wenn ePost aber den
>kostenlosen Dienst - durchaus verständlich - auf's absolut Nötigste
>beschränkt, dann sollte doch zumindest auch das zum Mailtransport
>absolut Nötigste, nämlich so ziemlich genau POP3 und SMTP übrig bleiben.
Und womit sollen sie das finanzieren? In die Weboberfläche lassen sich
noch Werbebanner einbauen, aber nicht in normale Mails.
>> Von myrealbox.com bin ich eigentlich sehr begeistert, nur seit
>> ca. zwei Wochen haben sie leider einige Probleme. Insgesamt
>> gesehen scheint die Zuverlässigkeit aber immer noch größer als
>> bei GMX oder Web.de zu sein. Hoffentlich bleibt das so.
>> Besonders schön: Eine geplante Downtime wird lange vorher per
>> Mail angekündigt. Weiterleitung an mehrere Adressen ist möglich,
>> es gibt IMAP und ssl.
>
> Dafuer ist das Webinterface kaputt,
Stimmt, ich habe ich mich immer geärgert, weil bei Antworten nicht
vernünftig gequotet wird (was mir wegen der seltenen Nutzung
jedesmal wieder entfallen war und so für frischen Ärger sorgte).
Dabei ist das Webinterface eigentlich so schön simpel gehalten...
> was aber nichts macht, da ja
> POP, IMAP und SMTP (AUTH) funktioniert. :-)
Jupp :-)
ina
Ist doch teilweise schon passiert,
web.de lässt nur noch alle 15 Minuten einen POP3/SMTP Abruf zu.
Heiko.
>Yahoo bietet Suchdienste. Yahoo bietet Maildienste. Die Suchdienste sind
>kostenlos. Die Maildienste sind löhnpflichtig. Wo siehst Du da einen
>Zusammenhang zu diesem Maildienst von ePost, der zukünftig alles
>Mögliche, nur halt nicht mehr den Transport von Mail anbieten will?
Ganz einfach: Du kannst ja weiterhin Mails empfangen und verschicken,
allerdings bloß noch kostenlos ohne Registrierung über die
Weboberfläche und somit eben nicht mehr werbefrei. Wenn Dir das nicht
paßt, darfst Du dafür natürlich gerne löhnen. Oder Du wechselst am
besten zu Arcor, weil die momentan noch werbefrei sind. Fragt sich
bloß, wie lange...
Gruß,
Felix
> Und womit sollen sie das finanzieren? In die Weboberfläche lassen
> sich noch Werbebanner einbauen, aber nicht in normale Mails.
GMX macht das bei mir seit sechs Jahren mit einem sog. Newsletter, der
Werbung enthält. Warum soll ePost nicht gleiches machen?
Wobei die Interessen etwa aus den Mails herausgeparst werden?
Dann wird es heiter bei Penisverlängerungen, Viagra, Krediten, Tierporno,
Greencard, Fickelbildchen, kontaktsuchenden Frauen, Dailerwerbung
per Snail-Mail.
(Obiges alles auf ePost-Account bekommen, ohne Adresse benutzt zu haben)
Meinolf
>GMX macht das bei mir seit sechs Jahren mit einem sog. Newsletter, der
>Werbung enthält.
Ich bin sicher nicht der einzige, der den ungelesen in die Tonne
tritt.
Christoph Sternberg */\
>
> Stefan Rauter meinte:
>
>> GMX macht das bei mir seit sechs Jahren mit einem sog. Newsletter,
>> der Werbung enthält.
>
> Ich bin sicher nicht der einzige, der den ungelesen in die Tonne
> tritt.
Wahrscheinlich nicht. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkleit, dass
Du jemals ein Werbebanner anklickst?
Tschüss,
Stefan
--
You never get a second chance to make the first impression.
>Wahrscheinlich nicht. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkleit, dass
>Du jemals ein Werbebanner anklickst?
Ich sehe die im Webinterface, ob ich will oder nicht (trotz
WebWasher). Ich hab' sie zwar noch nie angeklickt und sie
interessieren mich auch nicht, aber behaupten, ich würde sie
garantiert niemals gar nie nicht beachten, so weit würde ich nicht
gehen.
Christoph Sternberg */\
>> Und womit sollen sie das finanzieren? In die Weboberfläche lassen
>> sich noch Werbebanner einbauen, aber nicht in normale Mails.
>
>man koennte unten einen werbedisclaimer anfuegen.
Ach, da liest und verändert jemand meine ein- und ausgehenden Mails?
Nein, danke.
>> Und womit sollen sie das finanzieren? In die Weboberfläche lassen
>> sich noch Werbebanner einbauen, aber nicht in normale Mails.
>
>GMX macht das bei mir seit sechs Jahren mit einem sog. Newsletter, der
>Werbung enthält. Warum soll ePost nicht gleiches machen?
Weil ePost nur noch ein Wasserkopf ist, der entweder das schnelle Geld
bringen oder zugrunde gehen soll.
Die DPAG will das Ding loswerden.
>web.de lässt nur noch alle 15 Minuten einen POP3/SMTP Abruf zu.
Nicht unbedingt. Oft klappt es auch häufiger.
> web.de lässt nur noch alle 15 Minuten einen POP3/SMTP Abruf zu.
web.de läßt aber Weiterleitung der Mail an andere Adressen zu. Das würde
mir ja völlig ausreichen.
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
ge...@epost.de +49 177 5816270
> Wieso nur "Minuspunkt"? Mail *ist* primär POP3 und SMTP. Alles Andere
> sind praxisfremde Sperenzchen.
solange man Mail beliebig weiterleiten lassen kann, kann es einem egal
sein, ob POP3 usw. angeboten wird. (SMTP ist sowieso egal; das kann man
ganz separat lösen).
>
> >Aber die automatische Weiterleitung.
>
> Die iirc lediglich einen Eintrag in irgendeiner MX-Tabelle (?) erfordert
nur wenn es um alle Mailadressen einer Domain geht
> und demzufolge gar nicht mehr auf Kosten der DPAG transportiert wird.
stimmt für die individuelle Weiterleitung für einzelne Mailadressen
nicht.
epost folgt den Beispiel von mail.com und AFAIK yahoo.com
Anderes unrühmliches Beispiel aus der jüngsten Zeit war berlin.de
> GMX macht das bei mir seit sechs Jahren mit einem sog. Newsletter, der
> Werbung enthält. Warum soll ePost nicht gleiches machen?
den Newsletter von GMX kann man problemlos filtern. Die spannende Frage
ist, ob das bei Epost auch so einfach gehen wird, oder ob die Mails
wechselnd von dritten "Vertragspartnern" kommen werden.
> Ich bin seit 2,5 Jahren u.a. bei laposte.net - zwar auf französisch, aber
aber dennoch verwendest Du offenbar Arcor.
> im Grunde eine 1:1-Kopie von epost... POP3, SMTP, Weiterleitung - alles
> kostenlos verfügbar. Und man braucht nicht einmal eine Postkarte
> zurückschicken zwecks Anmeldung.
ich finde eben, altmodisch wie ich bin, Emailadressen mit .net schlecht,
da AFAIK nicht RFC-konform (zumindest für Endkunden).
> Was mir nicht klar ist, ob eher
> bei den großen oder bei solchen kleinen Providern die Gefahr besteht,
> daß sie mittelfristig die Gratis-Accounts streichen und man dadurch
> neuen Streß hat.
tja, ich hatte damals gedacht, daß dies beim Old Economy Unternehmen
Post weniger wahrscheinlich ist als bei irgendwelchen Startups. Leider
falsch. Wie das Beispiel berlin.de zeigt, gilt es nicht mal für
Kommunen.
>> Aber die automatische Weiterleitung.
> Die iirc lediglich einen Eintrag in irgendeiner MX-Tabelle (?) erfordert
> und demzufolge gar nicht mehr auf Kosten der DPAG transportiert wird.
Huh? Wenn du a...@epost.de nach x...@domain.de weiterleiten lassen willst,
dann muss das natürlich durch den ePost-MX durch. Oder was meinst du?
S°
--
BOFH excuse #118:
the router thinks its a printer.
> Ach, mir fällt noch eine Steigerung ein:
>
> "Neuer kostenloser Service bei eSchrott:
> "Email-Zurückrufdienst"
> Sie, als Nutzer unseres hervorrangenden, innovativen kostenlosen
> Web-mail-Systems, können innerhalb von 24h Stunden Ihre versandten
> emails nun jederzeit ganz einfach zurückrufen!
> Das gibt es nirgendwo anders kostenlos!
> Dieser kostenlose Dienst ist auch für unsere Zahlkunden optional
> erhältlich. Deren emails werden sonst weiterhin innerhalb von 10min
> versucht auszuliefern, sind dann aber generell nicht zurückholbar.
> Wir stehen ebend zu unserer unbeschreiblichen Qualität"
>
> ,->
Heißt das, dass die eMail erst einmal 24h bei ePost.de herumlungert,
bevor sie ausgeliefert wird, für den Fall, das ich sie zurückrufen
möchte?
Unnd nur die Zahlkunden-Mails werden "schon" nach 10min ausgeliefert, es
sei denn, der Zahlkunde schaltet das Rückruffeature ein, wo dann seine
Mails auch erst nach 24h verschickt werden?
Naja, so kann man Performance-Probleme auch als Feature verkaufen.
S°
--
BOFH excuse #380:
Operators killed when huge stack of backup tapes fell over.
>Huh? Wenn du a...@epost.de nach x...@domain.de weiterleiten lassen willst,
>dann muss das natürlich durch den ePost-MX durch. Oder was meinst du?
Gute Frage, noch 'ne Frage. Ich hatte irgendwie 'ne wirklich uralte
Geschichte bezüglich Weiterleitungsfunktionen eines Mailproviders im
Allgemeinen und GMX im Besonderen im Hinterkopf: Damals [TM] war ich
der Meinung, daß GMX irgendeinen Script oder sonstigen Mechanismus
laufen lassen müsste, welches die Mail aus meiner dortigen Mailbox
herausfischt und an die Weiterleitungsadresse forwarded. Aka: Trotz
Weiterleitung ginge der ganze Mailtraffic erst einmal durch die
GMX-Mühle.
Man (frag micht aber nicht mehr, wer genau das war) erklärte mir
aber, daß ein solcher Umweg überhaupt nicht notwendig sei. Es reiche
stattdessen, irgendeinen besonders intellenten Eintrag in der
Konfiguration des Mailservers des Mailproviders vorzuehmen, damit nicht
mehr er sich für den Empfang der Mail, sondern sich stattdessen der für
die Domain der Weiterleitungsadresse verantwortliche Mailserver
zuständig fühle.
Heute interpretiere ich das so, daß ePost bei einer Weiterleitung -
außer der oben angesprochenen reinen Einstellungsgeschichte - mit dem
Transoprt einer Mail an eine Weiterleitungsadresse genausowenig
belästigt^H^H^H^H^H^Hastet wird und demzufolge nicht den Mailtransport
als solchen, sondern nur den Verwaltungsaufwand für die Einrichtung
und/oder Änderung dieses Eintrags in Rechnung stellen dürfte.
Wie das aber praktisch geht und in welcher Gruppe das nun wieder on
Topic sein sollte: Keine Ahnung. Ich setz mal prophylaktisch einen
F'up2 poster ...
CU!
Ulrich
--
Abschließend eine Bitte um Entschuldigung an alle Leser meiner
Beiträge: Es gelingt mir immer seltener, alle diese fürchterlichen
Stuchbabendrerveher herauszukorrigieren. Keinen Schimmer, wo genau
das herkommt: Es nimmt nur erschreckedn zu #(
>Heiko Wachtmeister <Hauptwac...@msn.com> wrote:
>> web.de lässt nur noch alle 15 Minuten einen POP3/SMTP Abruf zu.
>web.de läßt aber Weiterleitung der Mail an andere Adressen zu.
>Das würde mir ja völlig ausreichen.
Aber keinen Umsatz bringen!
iname hatte schon vor ca. 8 Jahre pop3 kostenpflichtig gemacht,
den kostenlosen forward aber auch vor ca. 3a abgestellt.
Ob's der Firma bekommen ist weiss ich nicht.
Jedenfalls habe ich danach meine Adresse dort
nie wieder verwendet. Warum soll ich 2mal bezahlen?
(Und diese eMail-adresse funktioniert, zuverlässig.)
Anyway:
Welche Tools sind "optimal" um Webseiten automatisiert
auszulesen, auch wenn diese javascript o.ae. benutzen?
>Ulrich F. Heidenreich <use.re...@spamfence.net> wrote:
>
>> Wieso nur "Minuspunkt"? Mail *ist* primär POP3 und SMTP. Alles Andere
>> sind praxisfremde Sperenzchen.
>
>solange man Mail beliebig weiterleiten lassen kann,
Weiterleitung wird auch eingestellt. Völlig die "Friß oder Stirb"
-Methode: Wenn Du Mail (und damit meine ich Mail und nicht etwa das
Herumklicken in irgendwelchen mit viel Glück funktionierenden Webseiten)
haben willst, mußt Du zukünftig bei ePost löhnen. Sei es mit ? oder
durch eine Spamfreigabeerklärung.
Was mich nicht nervt, ist die Tatsache, daß man immer einen geringen
TANSTAAFL-Obulus löhnen sollte, sondern diese bodenlose Frechheit, ein
Mail-Basis-Paket anzubieten, was zwar alle möglchichen Gimmicks vorhält,
nur eben keine Mail mehr transportiert.
CU!
Ulrich
--
Millionen von Irren können nicht fliegen.
>GMX macht das bei mir seit sechs Jahren mit einem sog. Newsletter, der
>Werbung enthält. Warum soll ePost nicht gleiches machen?
Das macht doch ePost bereits:
Deren Werbenewsletter verschimmelt gemeinsam mit dem GMX-Müll in meiner
"Kann mangels vernünftigen Received-Headern nicht weiter als gute oder
böse Mail klassifiziert werden"-Rundablage.
Der ganze Verarschungsschmus mit diesem Basis-Maildienst völlig ohne
Mailtransport dient IMHO doch lediglich dazu, den Alles umsonst haben
Wollenden eine Spamfreigabeerklärung für noch mehr ungelesenen Werbemüll
aus der Nase zu ziehen.
Wie wolltest Du aber dann zukünftig das "U" in UCE/UBE erkennen können,
um gegen Spamming vorzugehen? Zusätzlich zu der jetzt schon dazu nötigen
Syphillis(SP?)-Arbeit käme dann noch die Aufgabe, festzustellen, ob es
nicht vielleicht ein DPAG-Partner ist, dem Du das Spammen ausdrücklich
erlaubt hast ...
>Ganz einfach: Du kannst ja weiterhin Mails empfangen und verschicken,
NEIN. Wie realisiere ich zum Beispiel ein posted&mailed? Wie leite ich
zum Beispiel empfangene Mail an das passende Zielpostfach weiter?
Das Einzige, was der ePost Basis-Dienst zukünftig anbietet, ist nicht
mit Mail, sondern eher mit diesem Schwachfug zu vergleichen, manche
Anbieter auch nicht mehr per Mail, sondern nur noch durch Ausfüllen
eines Webformulars erreichen zu dürfen.
>Ist doch teilweise schon passiert,
Was? Ein Maildienst ohne Mailtransport?
>web.de l?sst nur noch alle 15 Minuten einen POP3/SMTP Abruf zu.
¯¹)
Das ist ja auch vernünftig, um den mit Sicherheit nicht sonderlich
leistungsstarken Mailserver einen kostenlosen Maildienstes von den
Idioten zu entlasten, die meinen, ihr Postfach alle zwei Minuten
abrufen zu müssen. Mail bieten die aber im Gegensatz zur ePost-
Verarsche dennoch an.
CU!
Ulrich
________
¹) PS: repariere bitte gelegentlich mal Deine 8-Bit-Deklaration.
>Ich bin seit 2,5 Jahren u.a. bei laposte.net - zwar auf französisch, aber
>im Grunde eine 1:1-Kopie von epost... POP3, SMTP, Weiterleitung - alles
>kostenlos verfügbar. Und man braucht nicht einmal eine Postkarte
>zurückschicken zwecks Anmeldung.
wo stellt man bei laposte die Weiterleitung ein? Unter "Mes Options" habe
ich leider nichts in dieser Richtung finden können.
> Gute Frage, noch 'ne Frage. Ich hatte irgendwie 'ne wirklich uralte
> Geschichte bezüglich Weiterleitungsfunktionen eines Mailproviders im
> Allgemeinen und GMX im Besonderen im Hinterkopf: Damals [TM] war ich
> der Meinung, daß GMX irgendeinen Script oder sonstigen Mechanismus
> laufen lassen müsste, welches die Mail aus meiner dortigen Mailbox
> herausfischt und an die Weiterleitungsadresse forwarded. Aka: Trotz
> Weiterleitung ginge der ganze Mailtraffic erst einmal durch die
> GMX-Mühle.
Das ist aber nicht die Weiterleitung, sondern der POP-Sammeldienst, den
GMX anbietet. Dabei grast ein Programm die von dir angegebenen
POP3-Postfächer ab, sammelt die Mails und verfährt damit, wie du
wünschst.
Das konnte man nutzen, wenn man z.B. vorher bei einem Provider war, der
_keine_ Weiterleitung, also Forwarding von eMails bot, wohl aber einen
POP-Server.
Die Weiterleitung schickt Mails, die an <har...@gmx.de> gehen weiter an
<gmx-h...@ds9.argh.org>, da ist kein POP-Account oder sonstetwas mit
in der Kette.
> Man (frag micht aber nicht mehr, wer genau das war) erklärte mir
> aber, daß ein solcher Umweg überhaupt nicht notwendig sei.
Äh?
> Es reiche stattdessen, irgendeinen besonders intellenten Eintrag in
> der Konfiguration des Mailservers des Mailproviders vorzuehmen, damit
> nicht mehr er sich für den Empfang der Mail, sondern sich stattdessen
> der für die Domain der Weiterleitungsadresse verantwortliche
> Mailserver zuständig fühle.
Äh!
Da hat der Mensch aber fatal unrecht gehabt, oder du ihn fatal
mißverstanden.
Ein MX ist immer für einen Domain bzw. Hostnamen zuständig, und auch
genau das kann nur in den Einträgen eines Nameservers verewigt werden.
Die Weiterleitung, die ePost.de derzeit noch anbietet und GMX und alle
anderen auch, nimmt die eMail erst an, denn sie war ja für
us...@gmx.de bestimmt, schreibt dann die Zieladresse auf dem Envelope
nach zi...@provi.der um und leitet diese dann an mailserv.provi.der
weiter, wenn dieser für die Domain provi.der zuständig ist.
Die Mail geht damit sogar zwei Mal durch die Netze von GMX, ePost oder
$mailanbieter.
> Heute interpretiere ich das so, daß ePost bei einer Weiterleitung -
> außer der oben angesprochenen reinen Einstellungsgeschichte - mit dem
> Transoprt einer Mail an eine Weiterleitungsadresse genausowenig
> belästigt^H^H^H^H^H^Hastet wird und demzufolge nicht den Mailtransport
> als solchen, sondern nur den Verwaltungsaufwand für die Einrichtung
> und/oder Änderung dieses Eintrags in Rechnung stellen dürfte.
Nein, da es einen solchen Eintrag nicht gibt und nicht geben kann. Die
Mails laufen bei den Mailservern von ePost.de auf und werden dort weiter
sortiert.
Oder wie erklärst du es dir, das bei einem Ausfall von epost.de keine
Mail mehr dorthin zugestellt wird, auch wenn man nur eine Weiterleitung
hatte?
> Wie das aber praktisch geht und in welcher Gruppe das nun wieder on
> Topic sein sollte: Keine Ahnung. Ich setz mal prophylaktisch einen
> F'up2 poster ...
Ich habe das einmal ignoriert, damit die Erklärung nicht nur dein
persönliches Postfach erhellt.
S°
--
Irgendwie wußte ich schon immer, daß Frauensleut Webserver sind. Jetzt
wurde es mir gerade bestätigt:
406 Method Not Acceptable - ...blasen noch weniger!
Hajo Pflueger <h...@webde-ag.de> in <95ev1...@hadie403.hadiko.de>
>Ulrich F. Heidenreich <use.re...@spamfence.net> wrote:
>> Gute Frage, noch 'ne Frage. Ich hatte irgendwie 'ne wirklich uralte
>> Geschichte bezüglich Weiterleitungsfunktionen eines Mailproviders im
>> Allgemeinen und GMX im Besonderen im Hinterkopf: Damals [TM] war ich
>> der Meinung, daß GMX irgendeinen Script oder sonstigen Mechanismus
>> laufen lassen müsste, welches die Mail aus meiner dortigen Mailbox
>> herausfischt und an die Weiterleitungsadresse forwarded. Aka: Trotz
>> Weiterleitung ginge der ganze Mailtraffic erst einmal durch die
>> GMX-Mühle.
>
>Das ist aber nicht die Weiterleitung, sondern der POP-Sammeldienst, den
>GMX anbietet.
Wir reden aneinander vorbei. Der POP-Sammeldienst ist selbstverständlich
so etwas wie ein bei GMX laufender Mailclient, der meine POP3-Fächer bei
anderen Providern abgrast. Ich spreche aber schon über Mailforwarding.
Damals war ich - sorry, daß ich mich trotz fast Fullquote wiederhole -
aber der irrigen Meinung, bei GMX würde irgendetwas über mein dortiges
POP3-Fach grasen müssen, um die dort für mich einsortierte Mail wieder
dort herauspfriemeln, um sie dann mit neuem Empfänger versehen an die
Weiterleitungsadresse adressiert wieder loszuschicken.
Man sagte mir, dies geschähe beileibe nicht so, sondern, sobald eine
Weiterleitung beauftragt sei, wäre der GMX-Mailserver überhaupt nicht
mehr großartig involviert.
Es ging also sehr wohl schon um die Weiterleitungsfunktionalität, die
sowohl GMX als auch fast jeder beliebige Mailprovider - besonders gerne
genau jene, die sich den Aufwand eines POP3-Servers eben *nicht* leisten
können, sondern *ausschließlich* Weiterleitung machen - anbietet.
>Die Weiterleitung schickt Mails, die an <har...@gmx.de> gehen weiter an
><gmx-h...@ds9.argh.org>, da ist kein POP-Account oder sonstetwas mit
>in der Kette.
Ebent. Genau das hatte man mir ja damals versucht zu erklären. Es
bedeute beim Provider, der lediglich eine Weiterleitung veranlasse, im
Vergleich zum Betrieb eines POP3-Servers so gut wie gar keinen Aufwand:
Außer halt zur Einrichtung oder ggfls. Änderung der Weiterleitung.
>> Man (frag micht aber nicht mehr, wer genau das war) erklärte mir
>> aber, daß ein solcher Umweg überhaupt nicht notwendig sei.
>
>Äh?
Der Umweg, die Mail erstmal beim eigentlichen Provider (hier im Beispiel
GMX oder auch ePost) verwursten zu müssen, statt sie einfach direkt an
den MX der Umleitungszieldomain durchzureichen.
>Da hat der Mensch aber fatal unrecht gehabt, oder du ihn fatal
>mißverstanden.
Ja.
>Die Weiterleitung, die ePost.de derzeit noch anbietet und GMX und alle
>anderen auch, nimmt die eMail erst an,
Genau das sei nicht notwendig, sondern sie würde lediglich irgendwie
"durchgereicht". Ungefähr so, wie ich mir heute ein Mailrelay vorstelle:
Es bekommt zwar die Mail, weiß aber, daß es nicht selbst dafür zuständig
ist, sondern delegiert einfach weiter. Irgendwo muß es dafür doch
Tabellen oder sonstwas geben, die entscheiden, ob die Mail nun bereits
am eigentlichen Zielpunkt angekommen ist oder vielleicht weiter relayed
werden muß.
Der Aufwand für eine Weiterleitung beschränkt sich IMHO dann doch nur
noch in der Pflege dieser Tabellen. Auch wenn ich mich wohl dabei irrte,
daß sie im MX existieren täten.
>Nein, da es einen solchen Eintrag nicht gibt und nicht geben kann.
Aha.
>Ich habe das einmal ignoriert, damit die Erklärung nicht nur dein
>persönliches Postfach erhellt.
Ich wollte das ja auch nicht unbedingt nur für mich persönlich aber doch
irgendwie in einer ggfls. geeigneteren Gruppe gehabt haben. Wenn es aber
niemanden stört, das *hier* durchzukauen, bestehe ich selbstverständlich
auch nicht auf private Verarztung ;-)
CU!
Ulrich
> wo stellt man bei laposte die Weiterleitung ein? Unter "Mes Options" habe
> ich leider nichts in dieser Richtung finden können.
"Mes Options" war schon nicht schlecht:
im linken Kasten auf "Gerer mes absences" klicken und in das obere Feld
(Transferer a ces adresses) die Adresse(n) eingeben, an die
weitergeleitet werden soll.
Daniel
Ja, aber nur offenbar. Wenn ich mir News über Arcor hole, nehme ich eben
auch die passende Adresse (deren Mailaufkommen dann aber auch bei Laposte
landet).
> ich finde eben, altmodisch wie ich bin, Emailadressen mit .net schlecht,
> da AFAIK nicht RFC-konform (zumindest für Endkunden).
Jeder hat da so seine Präferenzen. Aber zumindest bei Laposte würde ich
.net für legitim halten. Immerhin hatten die Franzosen schon seit jeher
einen kosmopolitischen Anspruch ;-)
Salut, Daniel.
> "Mes Options" war schon nicht schlecht:
> im linken Kasten auf "Gerer mes absences" klicken und in das obere Feld
> (Transferer a ces adresses) die Adresse(n) eingeben, an die
> weitergeleitet werden soll.
OK, vielen Dank! Unter "absences" hatte ich die Möglichkeit zu
"vacation" Abwesenheits-Meldungen erwartet (was ja u.a. dort sich
tatsächlich auch befindet), nicht jedoch die Weiterleitung erwartet.
Leider scheint es so zu sein, daß wie bei directbox.com und imail.de nur
eine Kopie weitergeleitet wird, eine weitere Kopie jedoch in der Inbox
verbleibt. Kann man das irgendwie verhindern, z.B. mit "Filtres"?
> Man sagte mir, dies geschähe beileibe nicht so, sondern, sobald eine
> Weiterleitung beauftragt sei, wäre der GMX-Mailserver überhaupt nicht
> mehr großartig involviert.
und genau das ist falsch.
> Ebent. Genau das hatte man mir ja damals versucht zu erklären. Es
> bedeute beim Provider, der lediglich eine Weiterleitung veranlasse, im
> Vergleich zum Betrieb eines POP3-Servers so gut wie gar keinen Aufwand:
> Außer halt zur Einrichtung oder ggfls. Änderung der Weiterleitung.
leider nicht zutreffend.
> >Die Weiterleitung, die ePost.de derzeit noch anbietet und GMX und alle
> >anderen auch, nimmt die eMail erst an,
>
> Genau das sei nicht notwendig, sondern sie würde lediglich irgendwie
"irgendwie"...
> "durchgereicht". Ungefähr so, wie ich mir heute ein Mailrelay vorstelle:
>
> Es bekommt zwar die Mail, weiß aber, daß es nicht selbst dafür zuständig
> ist, sondern delegiert einfach weiter. Irgendwo muß es dafür doch
> Tabellen oder sonstwas geben, die entscheiden, ob die Mail nun bereits
> am eigentlichen Zielpunkt angekommen ist oder vielleicht weiter relayed
> werden muß.
ja, die gibt's natürlich.
Dennoch muß jede Mail erst vollständig entgegengenommen und dann wieder
vollständig verschickt werden. Zwischendurch muß noch in der "Tabelle"
nachgeschaut werden, ob und ggfs. wohin sie weitergehen soll.
>
> Der Aufwand für eine Weiterleitung beschränkt sich IMHO dann doch nur
> noch in der Pflege dieser Tabellen. Auch wenn ich mich wohl dabei irrte,
> daß sie im MX existieren täten.
diese Weiterleitung hat nichts mit MX Records o.ä. zu tun.
>> Das ist aber nicht die Weiterleitung, sondern der POP-Sammeldienst, den
>> GMX anbietet.
> Wir reden aneinander vorbei. Der POP-Sammeldienst ist selbstverständlich
> so etwas wie ein bei GMX laufender Mailclient, der meine POP3-Fächer bei
> anderen Providern abgrast. Ich spreche aber schon über Mailforwarding.
Nun.
> Damals war ich - sorry, daß ich mich trotz fast Fullquote wiederhole -
> aber der irrigen Meinung, bei GMX würde irgendetwas über mein dortiges
> POP3-Fach grasen müssen, um die dort für mich einsortierte Mail wieder
> dort herauspfriemeln, um sie dann mit neuem Empfänger versehen an die
> Weiterleitungsadresse adressiert wieder loszuschicken.
Ah, nein, das ist natürlich Humbug.
> Man sagte mir, dies geschähe beileibe nicht so, sondern, sobald eine
> Weiterleitung beauftragt sei, wäre der GMX-Mailserver überhaupt nicht
> mehr großartig involviert.
Definiere "nicht mehr großartig".
Er muss die Mail annehmen und wieder zustellen, und dabei auch
zwischenspeichern. Je nach Aufkommen kann das schon ein recht
aufwändiges "nicht mehr großartig" werden.
>> Die Weiterleitung schickt Mails, die an <har...@gmx.de> gehen weiter an
>> <gmx-h...@ds9.argh.org>, da ist kein POP-Account oder sonstetwas mit
>> in der Kette.
> Ebent. Genau das hatte man mir ja damals versucht zu erklären. Es
> bedeute beim Provider, der lediglich eine Weiterleitung veranlasse, im
> Vergleich zum Betrieb eines POP3-Servers so gut wie gar keinen
> Aufwand: Außer halt zur Einrichtung oder ggfls. Änderung der
> Weiterleitung.
Schon, ein POP3/IMAP-Server bedarf mehr Aufmerksamkeit, allein die
Datenhaltung kann beliebig komplex sein, vor allem, wenn das System
skalierbar sein soll.
>>> Man (frag micht aber nicht mehr, wer genau das war) erklärte mir
>>> aber, daß ein solcher Umweg überhaupt nicht notwendig sei.
>> Äh?
> Der Umweg, die Mail erstmal beim eigentlichen Provider (hier im
> Beispiel GMX oder auch ePost) verwursten zu müssen, statt sie einfach
> direkt an den MX der Umleitungszieldomain durchzureichen.
Direkt durchreichen ist nicht, zumindest in keiner mir bekannten
Implementation, die zugleich auch MTA für lokale Postfächer sein soll
(Dinge wie smtprelay oder nullmailer fallen daher raus).
>> Die Weiterleitung, die ePost.de derzeit noch anbietet und GMX und
>> alle anderen auch, nimmt die eMail erst an,
> Genau das sei nicht notwendig, sondern sie würde lediglich irgendwie
> "durchgereicht". Ungefähr so, wie ich mir heute ein Mailrelay
> vorstelle:
> Es bekommt zwar die Mail, weiß aber, daß es nicht selbst dafür
> zuständig ist, sondern delegiert einfach weiter. Irgendwo muß es dafür
> doch Tabellen oder sonstwas geben, die entscheiden, ob die Mail nun
> bereits am eigentlichen Zielpunkt angekommen ist oder vielleicht
> weiter relayed werden muß.
Die Mail wird trotzdem komplett angenommen, auf Platte geschrieben
(gespoolt) und dann an den Ziel-MX zugestellt. Ist der gerade nicht da,
dann liegt sie halt bis zum Expire (meist 4 oder 5 Tage) bei GMX im
Spool, und dann gibt es einen Bounce.
> Der Aufwand für eine Weiterleitung beschränkt sich IMHO dann doch nur
> noch in der Pflege dieser Tabellen. Auch wenn ich mich wohl dabei
> irrte, daß sie im MX existieren täten.
Ja, im MX, also im Mailserver, aber nicht im DNS oder sonstwo. Sprich,
der Traffic existiert für ePost.de oder GMX weiterhin, und zwar doppelt.
nämlich rein und raus. Noch dazu kommt der Mailspool, der ja auch
vorhanden sein muss.
Natürlich nicht so viel wie für POP3/IMAP-User, aber dennoch.
>> Ich habe das einmal ignoriert, damit die Erklärung nicht nur dein
>> persönliches Postfach erhellt.
> Ich wollte das ja auch nicht unbedingt nur für mich persönlich aber
> doch irgendwie in einer ggfls. geeigneteren Gruppe gehabt haben. Wenn
> es aber niemanden stört, das *hier* durchzukauen, bestehe ich
> selbstverständlich auch nicht auf private Verarztung ;-)
Wie geraten derzeit zwar recht arg in die Richtung von
de.comm.software.mailserver, aber solange wir nicht direkt die konkrete
Implementation der oben gesagten Dinge durchsprechen, sollten wir hier
nicht so sehr OT sein.
S°
--
Fachbegriffe der Informatik - Einfach erklärt
30: Universeller multifunktionaler Interface-Adapter.
Lötkolben. (Peter Berlich)
> Hat schon jemand erfolgreich übers Web gekündigt?
Ja. Ich erhielt nach einem Klick auf den "Abmelden"-Button und die
Bestätigung ein leeres Browserfenster. Seitdem bounced
matthi...@epost.de aber...
Schöne Grüße,
Matthias
--
Matthias Damm
Please use Reply-To: information for replies
PGP key: http://macplanet.onx.de/public/MatthiasDamm.asc
PGP fingerprint: CED3 6074 7F7D 3148 C6F3 DFF2 05FF 3A0B 0D12 4D41
Am Sat, 22 Feb 2003 12:33:20 +0100 schrieb Stefan Rauter
<Stefan...@gmx.de>:
>>> GMX macht das bei mir seit sechs Jahren mit einem sog. Newsletter,
>>> der Werbung enthält.
>>
>> Ich bin sicher nicht der einzige, der den ungelesen in die Tonne
>> tritt.
>
>Wahrscheinlich nicht. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkleit, dass
>Du jemals ein Werbebanner anklickst?
Das ist ePost so erstmal egal, die Werbekunden zahlen per TKP (also
Anzahl der _angezeigten_ Banner). Und die sind natürlich höher, wenn
man die Emails per Webinterface lesen muss.
--
Marcus
[:-) The Inchtabokatables - Love Song
Sprach der Lehrer: 'Wäre es vielleicht besser, wenn Sie nicht anwesend
wären?'
[...]
> Damals war ich - sorry, daß ich mich trotz fast Fullquote wiederhole -
> aber der irrigen Meinung, bei GMX würde irgendetwas über mein dortiges
> POP3-Fach grasen müssen, um die dort für mich einsortierte Mail wieder
> dort herauspfriemeln, um sie dann mit neuem Empfänger versehen an die
> Weiterleitungsadresse adressiert wieder loszuschicken.
Nein, die Mails werden nicht erst in ein Postfach abgeworfen, sondern
gleich von dem GMX-Mailserver umgeleitet. Vielleicht ist das die
Quelle des Mißverständnisses...
[...]
> Ebent. Genau das hatte man mir ja damals versucht zu erklären. Es
> bedeute beim Provider, der lediglich eine Weiterleitung veranlasse, im
> Vergleich zum Betrieb eines POP3-Servers so gut wie gar keinen Aufwand:
> Außer halt zur Einrichtung oder ggfls. Änderung der Weiterleitung.
Klar. Man braucht keinen POP-Server und man braucht keinen
Festplattenplatz für die Postfächer. Weniger Aufwand ist das schon...
[...]
> Genau das sei nicht notwendig, sondern sie würde lediglich irgendwie
> "durchgereicht". Ungefähr so, wie ich mir heute ein Mailrelay vorstelle:
>
> Es bekommt zwar die Mail, weiß aber, daß es nicht selbst dafür zuständig
> ist, sondern delegiert einfach weiter. Irgendwo muß es dafür doch
> Tabellen oder sonstwas geben, die entscheiden, ob die Mail nun bereits
> am eigentlichen Zielpunkt angekommen ist oder vielleicht weiter relayed
> werden muß.
GMX setzt (eine veränderte Version von) qmail ein. Da läuft das etwa
folgendermaßen ab: Deine Mail an na...@gmx.de wird an den MX von gmx.de
zugestellt. Dieser nimmt die Mail auch tatsächlich an (er weiß ja, daß
er für GMX.de zuständig ist - schließlich wurde er entsprechend
konfiguriert).
Der Server erkennt, daß die Mails bei ihm an der vorläufigen
Zieladresse sind und beginnt die lokale Zustellung: er sieht in einer
Datenbank (deren Format und Realisierung sehr unterschiedich sein
kann) nach, was mit der Mail geschehen soll. Da könnten dann Einträge
stehen wie: leite Weiter an XXX oder "lege in Mailbox ab". Im ersteren
Fall wird die Mail wieder in die Ausgehende Warteschlange des
Mailservers gestellt, im anderen in den Postfächern zum Abruf per POP
oder IMAP gespeichert.
Grundsätzlich kann man mehrere Weiterleitungen und einen Einwurf in
verschiedene Postfächer angeben.
>Definiere "nicht mehr großartig".
Noch 'n Versuch, das damals Gesagte mit meinem heutigen Wissen erklären
zu wollen: IMHO nicht mehr, als der sowieso notwendige MX für die Domain
epost.de eh schon macht.
>Er muss die Mail annehmen und wieder zustellen, und dabei auch
>zwischenspeichern. Je nach Aufkommen kann das schon ein recht
>aufwändiges "nicht mehr großartig" werden.
Was hätte der eh laufende MX denn /weniger/ zu tun, als genau dieses?
>> Es bekommt zwar die Mail, weiß aber, daß es nicht selbst dafür
>> zuständig ist, sondern delegiert einfach weiter.
Wie ein Relay halt. Ist das wirklich ein so kostenfressender
Unterschied, an Hand welcher Kriterien es entscheidet, ob die Mail
letzendlich für ihn gedacht ist?
$Relay sagt sich: Ist nicht meine Domain, ich muß mir also den für die
Domain zuständigen MX suchen. $Weiterleiter sagt sich: Ist zwar für
meine Domain aber $Kunde hat Weiterleitung nach @wo.anders beauftragt,
also behandele ich die Mail genauso, als sei sie für diese und nicht für
meine Domain gedacht.
>Wie geraten derzeit zwar recht arg in die Richtung von
>de.comm.software.mailserver, aber solange wir nicht direkt die konkrete
>Implementation
Nicht böse sein: Interessiert mich nicht :-)
Mir ging's nur um den Aufwand. Der schein/scheint mir für einen puren
Weiterleiter ohne dahinterstehendem Mailserver nicht signifikant größer
als für den sowieso zur Annahme und Weiterverwurstung eingehender Mail
notwendigen MX zu sein. Oder kann man etwa *an* ein zum Basis-Dienst
amputiertes post...@epost.de auch nur noch per Webinterface mailen?
> Leider scheint es so zu sein, daß wie bei directbox.com und imail.de nur
> eine Kopie weitergeleitet wird, eine weitere Kopie jedoch in der Inbox
> verbleibt. Kann man das irgendwie verhindern, z.B. mit "Filtres"?
Ups, stimmt, das hätte ich vielleicht noch erwähnen sollen (hab' nicht
mehr dran gedacht, da ich's derzeit als primäres Postfach verwende):
Laposte.net speichert grundsätzlich eine Kopie aller weitergeleiteter
Nachrichten; das lässt sich umgehen, indem man unter "Mes Options" -
"filtres" einen allgemeinen Filter setzt und die Variable auf "détruire"
stellt.
Gruß, Daniel.
Ja.
>> Er muss die Mail annehmen und wieder zustellen, und dabei auch
>> zwischenspeichern. Je nach Aufkommen kann das schon ein recht
>> aufwändiges "nicht mehr großartig" werden.
> Was hätte der eh laufende MX denn /weniger/ zu tun, als genau dieses?
Für den MX ändert sich gar nichts. Daher ist der Aufwand, ob lokales
Postfach oder Weiterleiter nahezue gleich.
>>> Es bekommt zwar die Mail, weiß aber, daß es nicht selbst dafür
>>> zuständig ist, sondern delegiert einfach weiter.
> Wie ein Relay halt. Ist das wirklich ein so kostenfressender
> Unterschied, an Hand welcher Kriterien es entscheidet, ob die Mail
> letzendlich für ihn gedacht ist?
Nein. Für den empfangenden MX nicht. (Was dahinter an Storage und
Datenbanken steht, interessiert hier nicht.)
> $Relay sagt sich: Ist nicht meine Domain, ich muß mir also den für die
> Domain zuständigen MX suchen. $Weiterleiter sagt sich: Ist zwar für
> meine Domain aber $Kunde hat Weiterleitung nach @wo.anders beauftragt,
> also behandele ich die Mail genauso, als sei sie für diese und nicht für
> meine Domain gedacht.
Das wäre das Optimum, aber meist läuft das so ab:
Mail kommt an, ist für $local-domain.
Mail wird angenommen
Mail wird gespoolt
Datenbank-Lookup
|-> lokale Zustellung -> Postfach-Datei
|-> Weiterleitung -> Rewrite der Ziel-Adresse -> Outgoing-Queue
> Mir ging's nur um den Aufwand. Der schein/scheint mir für einen puren
> Weiterleiter ohne dahinterstehendem Mailserver nicht signifikant
> größer als für den sowieso zur Annahme und Weiterverwurstung
> eingehender Mail notwendigen MX zu sein.
Ja.
> Oder kann man etwa *an* ein zum Basis-Dienst amputiertes
> post...@epost.de auch nur noch per Webinterface mailen?
Nein, ein SMTP-Empfänger dürfte weiterhin laufen. Das wäre natürlich der
Oberhammer: "ePost-Basic ermöglicht ihnen sekundenschnell Nachrichten an
andere Personen zu schicken. Möchten sie dagegen Komfort-Features wie
den Empfang von Nachrichten von Nicht-ePost-Mitgliedern nutzen, so
upgraden sie bitte auf auf ePost-Plus"
Damit würden sie sich endgültig zur Privaten Mailbox degradieren.
S°
--
BOFH excuse #402:
Secretary sent chain letter to all 5000 employees.
> Damals war ich - sorry, daß ich mich trotz fast Fullquote wiederhole -
> aber der irrigen Meinung, bei GMX würde irgendetwas über mein dortiges
> POP3-Fach grasen müssen, um die dort für mich einsortierte Mail wieder
> dort herauspfriemeln, um sie dann mit neuem Empfänger versehen an die
> Weiterleitungsadresse adressiert wieder loszuschicken.
Das ist so nicht ganz korrekt, aber das Prinzip trifft es. Bei einer
Weiterleitung dürfte es - auch bei GMX - so gelöst sein, daß die
E-Mail *statt* in Dein Postfach eingelegt zu werden unter Hinzufügung
entsprechender Header umadressiert wird (im Envelope!).
> Man sagte mir, dies geschähe beileibe nicht so, sondern, sobald eine
> Weiterleitung beauftragt sei, wäre der GMX-Mailserver überhaupt nicht
> mehr großartig involviert.
Das ist zwar theoretisch möglich, aber sicherlich so nicht gelöst.
> Es ging also sehr wohl schon um die Weiterleitungsfunktionalität, die
> sowohl GMX als auch fast jeder beliebige Mailprovider - besonders gerne
> genau jene, die sich den Aufwand eines POP3-Servers eben *nicht* leisten
> können, sondern *ausschließlich* Weiterleitung machen - anbietet.
Jeder dieser Mailforwarder arbeitet wie oben für GMX geschildert so,
daß er die Mail annimmt und dann wieder versendet.
> Der Umweg, die Mail erstmal beim eigentlichen Provider (hier im Beispiel
> GMX oder auch ePost) verwursten zu müssen, statt sie einfach direkt an
> den MX der Umleitungszieldomain durchzureichen.
Naja, der Aufwand ist schon _etwas_ geringer, weil man das ganze
Handling von Mailboxen nicht braucht; aber praktisch dürfte der Gewinn
minimal sein.
> Genau das sei nicht notwendig, sondern sie würde lediglich irgendwie
> "durchgereicht". Ungefähr so, wie ich mir heute ein Mailrelay vorstelle:
>
> Es bekommt zwar die Mail, weiß aber, daß es nicht selbst dafür zuständig
> ist, sondern delegiert einfach weiter. Irgendwo muß es dafür doch
> Tabellen oder sonstwas geben, die entscheiden, ob die Mail nun bereits
> am eigentlichen Zielpunkt angekommen ist oder vielleicht weiter relayed
> werden muß.
Ja, schon. Aber auch in letzterem Falle muß man die Mail annehmen, auf
die Platte schreiben, ihr einen Received: und den neuen Envelope
verpassen, und dann macht man dasselbe, was der ursprüngliche sendende
Mailserver auch gemacht hat (Zielserver ausfindig machen, dorthin
verbinden, SMTP-Dialog abwickeln, Mail abkippen, Mail aus der Queue
löschen).
> Der Aufwand für eine Weiterleitung beschränkt sich IMHO dann doch nur
> noch in der Pflege dieser Tabellen.
Und die Weiterleitung der Mail. - Der Unterschied zu einem Mailserver
mit POP3-Postfach ist eigentlich nur der, daß die Mail zwar einen
Received:-Header bekommt, aber sonst nix, und dann auch nicht mehr
weiter zugestellt wird, sondern in die Mailbox abgelegt. Was dann dort
weiter mit der Mail passiert ist in der Regel nicht mehr Sache des
SMTP-Servers, sondern eines eigenen Programms, das dann POP, IMAP oder
sonstwas anbietet.
-thh
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Es ist zwar sicherlich schon irgnedwann beantwortet worden,
aber als Anfängerin habe ich hier mit manchen Abhandlungen
noch Probleme.
Konkret: Habe mir bisher alle EMail Eingänge bzgl EPostfach
über mein TO-Postfach (mittels Abfragen der bei TO angegebenen
Postfächer, also nicht mittels eingetragener Weiterleitung bei EPost)
abgeholt.
Liege ich richtig mit meiner Vermutung, das auch diese ABFRAGE
dann nicht mehr geht?
Wäre schön, wenn ich hier eine eineindeutige Antwort bekommen
könnte.
Mit bestem Gruß
Regina Jahn
> Liege ich richtig mit meiner Vermutung, das auch diese ABFRAGE
> dann nicht mehr geht?
ja, zumindest im Basic Service nicht mehr.