Wenn ja, verklage ich dann
a) den Busfahrer ?
b) den Bushersteller ?
c) den Busbetreiber ?
d) den Antennenhersteller ?
e) den Handyhersteller ?
f) den Provider ?
g) den Gesprächspartner am anderen Ende ?
h) sonst jemand?
Daß ich in der Nähe empfindlicher medizinischer Geräte kein Handy benutzen
darf, ist ja völlig klar und einzusehen. Aber meine Güte, die Elektronik in
einem tonnenschweren Bus ist doch kein kein Herzschrittmacher! Da sollten
doch die Fahrzeugbau-Fritzen was unternehmen, oder etwa nicht?
--
Klaus Brückner
mail: spor...@inet-nb.de
Gibt es eigentlich (öffentlich zugängliche) Untersuchungen über die
Beeinflußung der Handy-Signale auf ICs?
-- Randolf
+-------------------------------------------------------------------------+
| Randolf Skerka Tel./Fax. ++49-5323-78140 |
| http://www.heim2.tu-clausthal.de/~randolf D2 ++49-172-5440058 |
+-------------= Irgendwie habe ich heute Knoten inne Fingers =------------+
Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist ein Verbot in Bussen die
EINDEUTIG kein elektronische Bremse oder sonstigen Schnickschnack haben.
Ausserdem sind alle Vorfaelle die inzwischen in Deutschland bekannt
wurden ( also einer, ich lasse mich da aber gerne belehren) durch ein
Handy im Bereich des Fahrers ausgeloest worden. Kann man da keine "freie
Zone" um das Cockpit des Busses schaffen? Muss gleich das ganze
Nahverkehrssystem leergeraemt werden?
Wie dem auch sei - ich kuemmer mich nicht um irgendwelche Verbote im
OePNV, mit Freisprecheinheit und Vibra faellt das ausserdem nicht mal
auf. Ausser meine Tram ueberschlaegt sich, wenn ich das naechste mal
angerufen werde ...
So long,
Tim
>Nun hat die Unvernunft auch in Passau zugeschlagen: Die Benutzung von
>Handies in den Stadtbussen ist nicht mehr erlaubt, wegen Beeinflussung der
>Fahrzeugelektronik, usw. ... man kennt das ja :-( .
Sollten irgendwelche wissenschaftlichen Untersuchungen ergeben, dass
Funkwellen in irgend einer Weise unsere Gesundheit zerstoeren, so bin
ich auch der Meinung, dass ALLE Sender Weltweit abgeschaltet werden
muessen! (Nicht nur GSM) ;-))
Ich kann auch nicht verstehen, dass einige Leute es einsehen, dass ein
Handyverbot im Krankenhaus oder im Flugzeug OK ist, an anderen
Plaetzen aber nicht.
Sind unsere Handys nun gefaehrlich oder sind sie es nicht?! Oder soll
ich jedesmal meinen Nachbarn fragen: "Entschuldigung - haben Sie einen
Herzschrittmacher ich moechte naemlich telefonieren"?
Ich finde sie sind es nicht! (Die Betonung liegt auf finde - Beweisen
kann ich das natuerlich auch nicht)
Soweit mir bekannt ist, gibt es keinen einzigen Beweis der
Schaedlichkeit dieser Geraete. Es sind bis jetzt reine Vermutungen!!
Es gibt aber sehr wohl Beweise fuer einige schwere Bus- und
Bahnungluecke , die aufgrund von mangelnder Wartung dieser
Betriebsmittel (Busse/Bahnen/Flugzeuge) zurueckzufuehren sind. Auch
entstehen Ungluecke durch uebermuedete/betrunkene Fahrer/Piloten. Wer
schuetzt mich vor diesen, manchmal uebelriechenden, Wellen?
All diese Ungluecke haben unzaehlige Todesopfer gefordert. Was wird
getan? NICHTS!
Wie war die genaue Opferzahl bei Bus/Bahn-/Flugzeugungluecken die
nachweislich durch Handys herbeigefuehrt wurden? - Eben!
Das Problem was unsere Gesellschaft hat, ist Toleranz!
Toleranz fuer diejenigen, die meinen auch da telefonieren zu muessen,
wo andere es nicht vermuten und mit Unverstaendnis reagieren (Ich
gehoere auch zu dieser Gruppe der Telefonierer)
Das einzige was in Deutschland noch fehlt ist ein passendes
Handygesetz. (So richtig schoen deutsch) So mit Papperl auf dem
Aermel: "Vorsicht Handytraeger"
Wir sind schon ein Volk von Spinnern und Neidern!!
Bis dann
- und haut mich nicht zu sehr in den Boden!!!
Eckehard
: Soweit mir bekannt ist, gibt es keinen einzigen Beweis der
: Schaedlichkeit dieser Geraete. Es sind bis jetzt reine Vermutungen!!
Vorsicht! Es gibt keinen *Öffentlichen* Beweis. In wieweit es interne
Untersuchungen der Netzanbieter gibt, ist wohl nocht bekannt, oder?
: - und haut mich nicht zu sehr in den Boden!!!
Nö, wieso denn ;)
Aber mal im ernst. Es gibt Geräte (Medizinische oder auch Steuerung des
Airbag, ABS etc.), die so dermaßen mit Elektronik vollgestopft sind, daß die
Auswirkung einer Hochfrequenten Strahlung schwer abschätzbar ist. Das sollte
man auf jeden Fall beachten.
Aber man sollte ebenfalls nicht vernachlässigen, daß eine Abschirmung
elektronischer Geräte sehr gut möglich ist!
-- Randolf
+-------------------------------------------------------------------------+
| Randolf Skerka Tel./Fax. ++49-5323-78140 |
| http://www.heim2.tu-clausthal.de/~randolf D2 ++49-172-5440058 |
+----= Don't always say what you know, but always know what you say! =----+
Was heisst ueberhaupt Benutzung eines Handy's? Einen Anruf absetzen ist
ja klar, aber was ist mit einem Handy im Stand By in der Tasche? Ist das
auch schon Benutzung eines Handys? Und was wenn dann einer anruft? Darf
man
den Anruf dann annehmen oder muss man den Anrufer wegdruecken.
Um mit den Worten eines bekannten Galliers zu sprechen:
"Die spinnen die ...."
--
# Dirk Knabe, mailto:Dirk....@hl.siemens.de
>Tim Limmer <l...@ibe.med.uni-muenchen.de> wrote:
>>Kann man da keine "freie
>>Zone" um das Cockpit des Busses schaffen?
>
>Nein, kann man nicht, weil man mir nicht das Telefonieren im direkt
>neben dem Bus an der Ampel stehenden Auto untersagen kann. Handyverbot
>im oeffentlichen Nahverkehr ist einfach schwachsinnig.
>
>Das AKH Altona in Hamburg verbietet Handies, hat jedoch eine D2-Zelle
>auf dem Dach des Wirtschaftsgebaeudes stehen. Der Unterschied? Handies
>von Besuchern bzw. Patienten kosten das Krankenhaus Geld, weil niemand
>die ueberteuerten Krankenhaustelefone benutzt. Die D2-Zelle auf dem
>Dach wirft Geld ab, da MMO Miete bezahlt.
>
>Gruesse
>Marc
Hallo zusammen!
Obiges Beispiel macht ziemlich deutlich, warum Handies in Kliniken untersagt
sind, in meinen Augen naemlich wirklich nur, um das Abkassieren mittels
Patiententelefonanlagen zu ermoeglichen.
Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Muehe gemacht, herauszufinden, ob es
wirklich Untersuchungen gibt, die eine Wechselwirkung zwischen GSM-Telefonen
und medizintechnischen Produkten untersucht haben. Was ich finden konnte,
waren einige Untersuchungen zum Thema Herzschrittmacher, die uebereinstimmend
besagen, dass eine Beeinflussung nur stattfindet, wenn sich der strahlende
Dipol naeher als 10cm am Herzschrittmacher befindet.
Meine Folgerung: da der Herzschrittmacher in der Regel vor dem Brustkorb
implantiert ist, koennen sogar Patienten, die einen Herzschrittmacher
besitzen, ohne zusaetzliche Gefaehrdung GSM-Telefone benutzen.
Wie anders ist es denn sonst zu erklaeren, dass einige Kliniken - darunter
auch die, an der ich arbeite - (klinikinterne) Fahrdienste, Pforten und
Funktionsbereitschaften mit GSM-Telefon aussatten.
Vielleicht schafft es ja doch mal jemand, mittels Gerichtsverfahren den
anti-GSMHandy-Feldzug, der sich da abzeichnet, zu stoppen.
Gruesse
Martin Wimmer
***********************************************************
Dipl.-Phys. Martin Wimmer
Klinisch-Chemisches Zentrallabor der
Universitaetskliniken des Saarlandes
D-66421 Homburg (Saar)
Tel. +49 6841 16 3200 / Fax: +49 6841 16 3109
E-Mail: kch...@med-rz.uni-sb.de
***********************************************************
Marc Haber <s_h...@ira.uka.de> schrieb im Beitrag
<5lf7ob$4qk$5...@nz12.rz.uni-karlsruhe.de>...
> Tim Limmer <l...@ibe.med.uni-muenchen.de> wrote:
> >Kann man da keine "freie
> >Zone" um das Cockpit des Busses schaffen?
>
> Nein, kann man nicht, weil man mir nicht das Telefonieren im direkt
> neben dem Bus an der Ampel stehenden Auto untersagen kann. Handyverbot
> im oeffentlichen Nahverkehr ist einfach schwachsinnig.
Und weil wohl ca 30% der Busfahrer selbst ein Handy in der Tasche haben.
Und mein Bus ist deswegen noch nicht stehen geblieben.
Gruß Michael
>Nun hat die Unvernunft auch in Passau zugeschlagen: Die Benutzung von
>Handies in den Stadtbussen ist nicht mehr erlaubt, wegen Beeinflussung der
>Fahrzeugelektronik, usw. ... man kennt das ja :-( .
>Dazu meine nicht ganz ernstgemeinte Frage: Wenn ich mit dem PKW so neben
>einem Bus stehe, daß die Außenantenne unmittelbar neben der Bus-Elektronik
>strahlt, muß ich dann Angst haben, daß mich das Ding plattwalzt?
>
>Wenn ja, verklage ich dann
>a) den Busfahrer ?
>b) den Bushersteller ?
>c) den Busbetreiber ?
>d) den Antennenhersteller ?
>e) den Handyhersteller ?
>f) den Provider ?
>g) den Gesprächspartner am anderen Ende ?
>h) sonst jemand?
>
>Daß ich in der Nähe empfindlicher medizinischer Geräte kein Handy benutzen
>darf, ist ja völlig klar und einzusehen. Aber meine Güte, die Elektronik in
>einem tonnenschweren Bus ist doch kein kein Herzschrittmacher! Da sollten
>doch die Fahrzeugbau-Fritzen was unternehmen, oder etwa nicht?
>--
>Klaus Brückner
>mail: spor...@inet-nb.de
>
>
lach....
am besten alle.
also an dem argument, das handy störe die bus-elektronik kann es nicht
sein, in berlin ist mitlerweile das gesamte- u-bahn-tunnel-netz mit e+
versorgt.
wenn mir der vbb das telefonieren verböte, dann würde ich auf auto
umsteigen.
apropos: alle reden vom öffendlichen verkehr, aber keiner traut sich.
Tagchen Christian,
CB> Richtig, das heisst aber für mich als Handy-Traegr auch, dass ich
CB> tolerant bin die Gurke auszuschalten, wenn die Situation das auch
CB> wegen nur *möglicher* Gefährdung wie im Krankenhasu,Flieger
Vorneweg, ich kann es auch nicht leiden, wenn in der Gaststätte oder
sonstigen ruhigen Räumen ein Telefon auf max. Lautstärke klingelt und
derjenige sich dann schreihend laut unterhält, aber Deppen gibt es
überall.
Wenn der andere nicht tolerant ist, dann muss man es ebend selbst
sein.
CB> erfordert. Die paar Minuten/Stunden wird man ja wohl noch ohne
CB> Telefon auskommen. Und warum im Flugzeug überhaupt anlassen ??
CB> Hast Du bei 30000 Fuss noch ein Netz ???
Die Entfernung von 10km stellt das Problem wohl nicht da, weil ideale
Ausbreitungsbedingungen bestehen (keine Hindernisse). Aber selbst wenn
die Abschirmung des Flugzeug keinen Strich durch die Rechnung macht,
so hat das Netz das Problem dass Du Dich von vielen Zellen FAST gleich
weit entfernt befindest (einfache Trigonometrie) und deren
Empfangsstärken daher auch ähnlich sind. Zusammen mit der
Geschwindigkeit würde es wohl zu endlosen Handovers führen.
Testberichte wird es da wohl nicht geben.
CB> Bei so relativ robusten Gefaehrten wie Bussen aelterer Bauart
CB> verstehe ich das allerdings auch nicht, das ist dann reine
CB> Psychologie, weils angeblich die handylosen Mitfahrer nerven
CB> soll.
Wenn Du unterscheidest kommen die anderen Schreier: Wieso ist das bei
dem Bus so und dem anderen so? Die sind doch im selben Jahr gebaut??
Bis dann denn, MATZE!
-----------------------------------------------------------------
http://home.pages.de/~matthes/
So, das musste mal raus.
Ciao
Pogo
--
|
| ___
EMail: | ________|________
Peter...@urz.uni-heidelberg.de | O
IRC: Pogo | /
Universitaetsrechenzentrum | __|__
Im Neuenheimer Feld 293 | _____(o)_____
D-69120 Heidelberg | ! ! !
Tel. +49 6221 544504 |
Fax. +49 6221 545581 |
Thomas Jarzombek
P.S.: Bitte nichts gegen Raucher, bin selbst einer, wenn auch ein
Nicht-Hustender (noch)
Ich find es auch bloed, dass der typ neben mir an der herz lungen maschine
ganz leuchtende augen bekommt, wenn ich telefoniere :) der pure
neid :)
:
: > Sind unsere Handys nun gefaehrlich oder sind sie es nicht?! Oder soll
: Sagen wir mal so: Wenn ich die Antenne auf meinen Monitor richte und der
: anfaengt zu "wabbern" dann möchte ich diese Effekte nicht in nem
: Krankenhaus verursachen, wo lebenserhaltende Maschinen ihre Arbeit tun.
: Und in Flugzeugen muss es ja noch nichtmal das Handy sein, auch
: Schlepptops, Videospiele, im Prinzip jede Art Mikroelektronik kann zu
: EMV-Problemen führen.
genau. Wie das aber mit den tankstellen war, ist mir momentan
entfallen...
:
: > Das Problem was unsere Gesellschaft hat, ist Toleranz!
: Richtig, das heisst aber für mich als Handy-Traegr auch, dass ich tolerant
: bin die Gurke auszuschalten, wenn die Situation das auch wegen nur
: *möglicher* Gefährdung wie im Krankenhasu,Flieger erfordert.
: Die paar Minuten/Stunden wird man ja wohl noch ohne Telefon auskommen.
: Und warum im Flugzeug überhaupt anlassen ?? Hast Du bei 30000 Fuss noch
: ein Netz ???
*GRINS* es gibt airlines, da darf mann fuer nur $5 pro minute aus dem
flieger telefonate fuehren, das ist doch bei den derzeigtigen
mobil-preisen ein ganz neuer kick :)
:
: Bei so relativ robusten Gefaehrten wie Bussen aelterer Bauart verstehe ich
: das allerdings auch nicht, das ist dann reine Psychologie, weils angeblich die
: handylosen Mitfahrer nerven soll.
:
Ach war das schoen in berlin neulich....
in der U-Bahn... ueberall die tuerkisen aufkleber "HIer koennen sie
telefonieren"... war das schoen :)
Bang
--
*************************************************************************
* Stefan Luehr * http://ftp.tu-dresden.de/~bang * Budapester Str.24/506 *
* TU Dresden * ba...@RCS.URZ.tu-dresden.de * 01069 Dresden *
* * 0351/4766521 0177/2601392 * *
*************************************************************************
BrW> Ich halte es für totalen Schwachsinn, das telefonieren in Bussen zu
BrW> verbieten. Gott sei dank sind die bei uns noch nicht auf die Idee
BrW> gekommen. Die Ausrede mit der Elektronik ist in meinen Augen auch
BrW> schwachsinnig, weil es ja auch allgemein bekannt ist, das ein Handy
BrW> einen Airbag im PKW auslösen kann. Aber warum wird dann nicht das
BrW> telefonieren in PKW´s verboten ?
Man muss sich ja nicht an jeden Unsinn halten! Dennoch sollten wir evtl.
hier mal eine Liste (FAQ ?) fuehren, aus der hervorgeht in welchen
Staedten bzw. Verkehrsverbunden kein Handy zugelassen sein soll (Negativ-
Liste) und noch besser eine Liste der vorbildlichen Staedte (Positiv-
Liste).
Die Attraktivitaet des OePNV foerdern solche Verbote logischerweise
keineswegs! Wahrscheinlich ist Deustchland das einzige Land der Welt wo
man (in einigen Staedten) nicht im Bus telefonieren darf.
Der richtige Weg ist das Telefonieren in oeffentlichen Verkehrsmitteln zu
foerdern, wie in der Berliner U-Bahn (E-Plus only). Dort hat sich auch
kein Mensch gestoert gefuehlt als mein Handy mal in der U-Bahn klingelte
(eher gewundert). Die U-Bahn ist uebrigens durch mein Gespraech nicht
beeintraechtigt worden. :-)
Gruss
Emmanuel
## CrossPoint v3.11 R ##
Pogo <pst...@ix.urz.uni-heidelberg.de> schrieb im Beitrag
<338138...@ix.urz.uni-heidelberg.de>...
> das ist doch typisch deutsch. Bei allem neuen heisst es "das ist
> schaedlich" oder das "brauchen wir nicht" oder so aehnlich.
Ganz genau. Mit dieser Eigenart haben wir uns die Konkurrenz aus Fernost
doch erst grossgezogen.
> Es ist typisch deutsch, alles gleich zu uebertreiben.
Eben. Man hat eben vor allem Angst, was irgendwie "krank machen" koennte.
Ist doch bei BSE & Co. genauso.
> Handyverbot auf der Intensivstation voll o.k., aber im Bus ist
> natuerlich voll ueber das Ziel hinausgeschossen. Und mir kann keiner
> klarmachen, dass das Handytelefonieren im Bus die anderen Fahrgaeste
> stoert. Was meint ihr, was hier morgens im Berufsverkehr im Bus alles
> abgeht...plaerrende und raufende Schulkinder...ein Raucher hustet
> permanent, ein paar Kids hoeren Walkman oder spielen Gameboy...da stoert
> doch ein kurz klingelndes Handy wohl kaum noch.
Oh doooooch! Wie kann denn bloss so ein Angeber mit seinem Handy die
morgendliche Linienbus-Idylle stoeren? Gut beschrieben!!! Aber hier spielt
wohl der Neidfaktor der Nicht-Handy-Besitzer eine grosse Rolle.
> Ein Kollege von mir
> sagte nach seinem CeBIT-Besuch zu mir sinngemaess: "Ich finde das so
> albern...man kommt aus einer Messehalle raus, und vor dem Eingang stehen
> zig Wichtigtu-er und telefonieren mit ihren Handys".
Albern sind vor allem zwei Dinge: die Angst vor dem Handy (denn keiner hat
je bewiesen, dass Mobilfunk gesundheitsschaedlich ist) und der Neid auf die
Handy-Besitzer (denn jeder koennte sich ja selbst eines kaufen).
Endlich mal wieder ein gelungener Beitrag zum Thema, freut sich...
FRANK
Keine Ahnung, das hab ich auch nur mal im zusammenhang mit RWE Telliance
in Wuppertal (???) gehoert, als die da eine art City-phone zu test-
zwecken auf DECT-BAsis aufgebaut haben.
Die Frequenz bei DECT ist auch etwas geringer, wenn ich mich nicht
irre.
Vielleicht koennen ja die Spezialisten mal ein paar Worte ueber die
TEchnischen Werte von DECT verlieren...
BAng
hi
Habe den thread eben zum ersten mal gelesen und kann gut sein das
ich nun was wiederhole, oder offtopic bin.
trotzdem: :-)
In berlin gibts wohl ne zusammenarbeit zwischen E+ und bvg.
E+ stattet stueck fuer stueck die u-bahnschaechte mit netz aus.
Das natuerlich nicht gegen den wunsch von den verkehrsbetrieben.
Geruechteweise sollen die BVG leute die dort heute noch "normale"
funkgeraete benuzten spaeter mal e+ benutzen koennen. (Was sinnvoll ist,
denn die tragbaren funkgeraete kommen im tunnel wohl nicht weit, aber ein
e+ nezt das nach "oben" verkabelt ist kann wohl auch ueber xx kilometer in
andere tunnel "sprechen".)
Insofern glaube ich nicht das handys ein verbot droht.
Ueber die "gefaehrlichkeit"/gesundheitsrisiken fuer handy benutzer sagt
das natuerlich nichts aus. Aber auch dazu habe ich eine unproffesionelle
meinung. Ich denke das das bischen handy im einzelnen kaum was schadet,
aber ich glaube schon das die summe von allen elektrosmok schleudern.
(handy, rechner, monitore, stormleitungen, TV, radio, radar, usw...)
druchaus nebenefekte hat die aeusserst unguenstig sind. Nicht nur das
"wohlbefinden" stoeren, sondern auch ernste krankheiten mit sich bringen.
mfg
(WS)
mind
wilhelm schaefer
fon : +49 30 396017-0
funk: +49 177 396017-0
fax : +49 30 396017-26
mail: w_...@mind.de (nextmail, mime, asci)
>> In berlin gibts wohl ne zusammenarbeit zwischen E+ und bvg.
>> E+ stattet stueck fuer stueck die u-bahnschaechte mit netz aus.
>> Das natuerlich nicht gegen den wunsch von den verkehrsbetrieben.
>>
>> Insofern glaube ich nicht das handys ein verbot droht.
>Hier in München sind Mobilfunkgeräte seit ca. 2 Monaten in allen
>öffentlichen Verkehrsmitteln "untersagt". Wie's auf S- und U-Bahnhöfen
>aussieht weiß ich jetzt nicht, kann mir aber vorstellen, daß es auch dort
>verboten ist.
Interessant ist aber in diesem Zusammenhang, dass E+ im S-Bahn-Tunnel
ueberall funktioniert...
*Das* erklaere mir jetzt mal jemand.
gert
--
Wege entstehen, wenn wir sie gehen. | gert doering
Vielleicht sollte ich meinen Beobachterposten | ge...@greenie.muc.de
an der Strassenkreuzung aufgeben. | 2:2480/55.4
DECT-Geräte haben eine Sendeleistung von 0,01W, also einiges weniger als
die Geräte für C/D/E Netz. Reichweite ist ja auch maximal 300m und 50m
innerhalb eines Gebäudes.
Mit freundlichem Gruss von Joerg in Moenchengladbach
Fahrgast: Scheisswetter - aber besser als immer nur Gitter sehen!
Hi Gert,
In de.comm.mobil Gert Doering <ge...@greenie.muc.de> wrote:
> "Albert Allmang" <bm61...@muenchen.org> writes:
> Interessant ist aber in diesem Zusammenhang, dass E+ im S-Bahn-Tunnel
> ueberall funktioniert...
> *Das* erklaere mir jetzt mal jemand.
[Info für die anderen: es geht um München]
Die S-Bahnen werden, im Gegensatz zu den Bussen und U-Bahnen, von der DB,
nicht vom MVV betrieben. Ein starker Kontrast: Der MVV verbietet Handy-
Benutzung in seinen Verkehrsmitteln, wogegen die Bahn sogar Mobilfunk-
Sender in ihren S-Bahn-Tunnels aufstellen läßt...
Ciao
Patrick
Patrick Gabriel Dubbrow | Eisenacher Strasse 2a | D-80804 Muenchen
eMail: p...@space.net | http://www.space.net/~pgd/ | IRC: pgd
Telefon: (089) 36139-88 | Mobil: (0177) 2688145 | Fax: (089) 36139-95
> > In berlin gibts wohl ne zusammenarbeit zwischen E+ und bvg.
> > E+ stattet stueck fuer stueck die u-bahnschaechte mit netz aus.
> > Das natuerlich nicht gegen den wunsch von den verkehrsbetrieben.
> Hier in München sind Mobilfunkgeräte seit ca. 2 Monaten in allen
> öffentlichen Verkehrsmitteln "untersagt". Wie's auf S- und U-Bahnhöfen
> aussieht weiß ich jetzt nicht, kann mir aber vorstellen, daß es auch dort
> verboten ist.
In der U-Bahn ist das Handy verboten, in der S- Bahn nicht, da geht es (D1)
auch im Tunnel.
Thorsten
--
Links rund um GSM ?
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~ar6
Hallo!
Zu dem Thema "Handys im OePNV" -fuer Alle die es interessiert-
hier ein Auszug aus einem Memo der "WUPPERTALER-Stadtwerke"
von Maerz/97:
-----
"Betr.: HANDYS:
Vom VOeV kam der Hinweis, dass es, nach Abfrage bei allen
namhaften Omnibusherstellern, keine Uebereinstimmung im Umgang
mit Fahrgaesten, die ihr Handy im KOM betreiben gibt.
Da kein Hersteller klar geaeussert hat, das es bei einem
Betrieb von Handys zu Schwierigkeiten in der Bordelektronik
kommen kann, solle es ein generelles Verbot von Handys nicht geben
Ausgenommen hiervon sind lediglich die KOM-Fahrer/innen, denen ein
Betreiben von Handys waehrend der Fahrt untersagt bleibt."
-----
*VOeV = Verband Oeffentlicher Verkehrsunternehmen
*KOM = Kraftomnibus
Noch Fragen?
--
xxx There are more things in heaven and earth, Horatio,
xxx than are dreamt of in your philosophy. [Shakespeare, Hamlet]
## CrossPoint v3.1 ##
>> *GRINS* es gibt airlines, da darf mann fuer nur $5 pro minute aus dem
>> flieger telefonate fuehren, das ist doch bei den derzeigtigen
>> mobil-preisen ein ganz neuer kick :)
>Das ist aber dann Funk oder Sat, ein GSM-Netz wirst Du in der Höhe nicht
>mehr haben.
GSM geht in der Höhe teilweise schon noch, problematisch ist nur, daß man
zuviele Zellen auf einmal erreicht und die Zellen zu schnell wechselt
(hohe Geschwindigkeit).
ChRiStOpH
> ba...@rcs.urz.tu-dresden.de said on stardate 21.05.97 the following
> about Re: Handy-Verbot im OePNV :
> =
> > : Und warum im Flugzeug =FCberhaupt anlassen ?? Hast Du bei 30000 Fus=
s noch
> > : ein Netz ???
> > *GRINS* es gibt airlines, da darf mann fuer nur $5 pro minute aus dem=
> > flieger telefonate fuehren, das ist doch bei den derzeigtigen
> > mobil-preisen ein ganz neuer kick :)
> Das ist aber dann Funk oder Sat, ein GSM-Netz wirst Du in der H=F6he ni=
cht
> mehr haben ...
Um diese Diskussion abzukuerzen:
Fuer Telefonieren im Fluzeug wird/wurde das TFTS standardisiert.
TFTS =3D Terrestrial Flight Telephone System
Gremium: ETSI RES 5
Naeheres: http://www.etsi.fr/dir/about/organ/tc-stc/TCS/tor-95/RES.HTM
Gruesse,
-hjv
-- =
Dipl.-Ing. Hans-Joerg Voegel Tel./Fax: +49 89 289-23503/-6=
3503 =
http://www.lkn.e-technik.tu-muenchen.de/~vo=
egel =
Lehrstuhl fuer Kommunikationsnetze, TU Muenchen, Arcisstr. 21, 80290 Muen=
chen =
------------ To be or not to be is true - or maybe not! (Boole) ---------=
----
Paul Zettler <Paul.Z...@munich.netsurf.de> schrieb im Beitrag
<01bc6d39$d21842a0$LocalHost@cave>...
> zwar hat eine Umfage unter Stadtwerke- Kunden, dass sich 75% (ungefaehr)
> von Handytelefonierern belaestigt fuehlen.
Wie armselig! Wurde diese Umfrage wirklich in der S-Bahn durchgefuehrt -
oder haben sich die Befrager versehentlich ins staedtische Altersheim
verirrt?
Gruss
Frank
>
>Also verbietet nicht der MVV, sondern die Stadtwerke die Benutzung. Und
>zwar hat eine Umfage unter Stadtwerke- Kunden, dass sich 75% (ungefaehr)
>von Handytelefonierern belaestigt fuehlen.
>
>Nur so zur Info.
Ob da wohl eine suggestive Frage gestellt wurde...
Wie kann man sich in Bus und Bahn durch ein Gespraech (egal mit wem, also
dem Gegenueber oder dem Telefon) gestoert fuehlen ?? Ich raff das nich.
Oh, die Leute fuehlen sich sogar "belaestigt". Warum nur ? Wenn es ums
Verbieten geht sind wir ja in D eine ganz grosse Nummer. Es finden sich
immer genug Leute die "gegen" igendwas sind und sich wegen solcher Sachen
kraeftig ereifern koennen.
Naja, Gruss
Ralf
>..
>> zwar hat eine Umfage unter Stadtwerke- Kunden, dass sich 75% (ungefaehr)
>> von Handytelefonierern belaestigt fuehlen.
>
>Wie armselig! Wurde diese Umfrage wirklich in der S-Bahn durchgefuehrt -
>oder haben sich die Befrager versehentlich ins staedtische Altersheim
>verirrt?
>..
War in Muenchen mit D1. In der S-Bahn sind auch die Tunnel versorgt. 5
Meter weiter an der U-Bahnrolltreppe ist gleich wieder Sense.
Krass: in Muenchen ist in den Bussen ein Handyverbot, in Garching
(auch MVV - aber Neumayr, nicht Stadtwerke) hatten viele Busse
Siemens S6 mit Einbau.
Ciao, Seppl
From: tho...@nasobem.in-berlin.de (Thomas Schewe)
Newsgroups: de.comm.mobil
Sebastian Grendus (Sebastia...@t-online.de) schrieb in
<3399baaf...@news.online.de>:
> wieder Sense. Krass: in Muenchen ist in den Bussen ein
> Handyverbot, in Garching (auch MVV - aber Neumayr, nicht
> Stadtwerke) hatten viele Busse Siemens S6 mit Einbau.
Es ist halt ein Unterschied, ob ein bezahlender Kunde sein Handy benutzen
möchte, oder ob das Handy für den techn. Ablauf benötigt wird...
Gruß
Thomas Schewe
--
Thomas Schewe
Internet: tho...@nasobem.in-berlin.de
: Dann muesstest Du aber den Individualverkehr und die Fahrgaeste
: abschaffen.
Das halte ich fuer ein Geruecht. Die Fahrgastzahlen und auch das
allgemeine Verkehrsaufkommen auf der Strasse ist im wesentlichen
fuer jede Stunde des Tages vorhersehbar. Darauf den Fahrplan abzustimmen
sollte kein groesseres Problem darstellen.
Schliesslich ist es auch mit dem Auto moeglich auf die Minute puenktlich
zu einem Termin anzureisen. Und das ohne die Nutzung von Busspuren und
anderen Verguenstigungen.
ciao, Markus
--
Markus Klenk e-mail: kl...@ulm.org
Eberhardtstrasse 62 IRC: Yidd
Ulm WWW: http://home.pages.de/~paul/
Europe
>DECT-Geräte haben eine Sendeleistung von 0,01W, also einiges weniger als
>die Geräte für C/D/E Netz. Reichweite ist ja auch maximal 300m und 50m
>innerhalb eines Gebäudes.
Auf ca 1 m strahlen auch die Dinger ganz dolle. Leg mal ein DECT neben ein Festtelefon und telefonier mit dem festttelefon und brumm und rausch und brumm
Calvin
Da ich diesen Thread losgetreten habe (und nicht nur deshalb) wuerde ich
den Faden gern wieder in Richtung mobil.comm biegen. Zum obigen muß ich
Rene absolut recht geben. Individualverkehr und OePNV sind absolut nicht
vergleichbar, sondern bewegen sich im gleichen System. Jeder der beiden
wird durch den anderen beeinflusst, dh. im Regelfall beeintraechtigt. IMHO
muesste dem OePNV ueberall dort absolute Prioritaet eingeraeumt werden, wo
die mindestens gleiche "Verkehrsleistung" wie mit IndiPNV erreicht werden
kann. Was aber wichtig ist (mit einem grossen W!), ist daß die gegenseitige
Beeinträchtigung nicht auf die Sicherheit durchschlaegt. Immer mehr
IndiPNV-Fahrzeuge sind mit Mobilfunk ausgeruestet, also ist damit zu
rechnen, dass regelmaessig eine Aussenantenne neben der Buselektronik
strahlt. Der Bus muss also so gestaltet sein, dass er das vertraegt.
Gleiches muß fuer die Teilnehmer am FussPNV bzw. die Teilnehmer am
Park&Ride&Walk-OePNV gelten: Der Bus (die Tram, die U-Bahn, das Taxi)
muessen den Anforderungen ihrer Umwelt (incl. Handies) gewachsen sein. Die
Nutzung von Handies im OePNV aus Sicherheitsgruenden zu verbieten und
dieses Verbot auch zu ueberwachen, erscheint mir genauso aussichtslos, wie
dem Regen zu verbieten, dass er vor dem Bus die Straße nassmacht (was
uebrigens auch nciht ganz ungefaehrlich ist).
Klaus Brueckner
>Jeder der beiden
>wird durch den anderen beeinflusst, dh. im Regelfall beeintraechtigt.
IMHO
>muesste dem OePNV ueberall dort absolute Prioritaet eingeraeumt werden,
wo
>die mindestens gleiche "Verkehrsleistung" wie mit IndiPNV erreicht werden
>kann.
Okay, ist immer noch offtopic, aber trotzdem...
So lange der "Attraktivität" des OePNV nur dadurch gesteigert wird, dass
man den IndiPNV unattraktiver macht (durch künstliche Staus,
Rückbaumassnahmen, Verkehrsberuhigung, etc), ist man auf dem Holzweg.
Prioritaet gerne, aber nicht auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer.
Da ich zur Zeit meiner Freundin mein Auto geliehen habe, bin ich momentan
auf den OePNV angewiesen und kann nur sagen, daß ich sobald möglich wieder
mit meinem Auto fahre... Anstelle von 15 min. brauche ich min. 1 Std. mit
Bahn und Bus. Das sind am Tag dann 1 Stunde 30 minuten mehr, die ich für
meinen Weg benötige. Von "Attraktivität" keine Spur...
Den OePNV dadurch zu Fördern, indem man den IndiPNV unattraktiver macht,
hilft beiden nicht weiter. Macht man den OePNV wirklich von sich aus
attraktiver, ist beiden geholfen.
Dazu ein kleines Beispiel:
Zur Eröffnung der boot 94 (glaub ich) ging es bei der Eröffnungsrede um
die Anlegegebühren von Tankern:
Schnoor (SPD): Dreckskähne müssen höhere Anlegegebühren zahlen
-> Folge: Schiffe laufen eher niederländische Häfen an
Rexrodt (FDP): Saubere Schiffe bekommen vergünstigte Anlegegebühren um
einen Anreiz zu schaffen und keine Schiffe(und damit Arbeitsplätze) zu
"vertreiben"
Übertragen auf den OePNV weiß wohl jeder was gemeint ist...
Welche Blickweise die wirtschaftlich bessere ist, ist ja wohl klar ;-)
Gruss
Ralf
Ich finde das ueberhaupt nicht armselig. Rate ich richtig, dass Du kein
regelmaessiger Busbenutzer bist und das Phaenomen ueberhaupt nicht aus
eigener Erfahrung kennst?
Handies im Bus sind mindestens so nervig wie laute Walkmans. Und auch
ueberfluessig, denn Leute, die so "dringende" Telefonate fuehren, dass sie
sie nicht einmal waehrend einer Busfahrt, die ja in der Regel nicht laenger
als 30 Minuten dauert, aufschieben koennen - die fahren nicht Bus, sondern
Auto.
-kw-
Handies im Bus sind ungefaehr so nervig wie Schwaetzer in der Sauna.
-kw-
Zunaechst die Klarstellung eines kleinen Missverstaendnisses: Der MVV
betreibt selbst ueberhaupt keine Verkehrsmittel. Es handelt sich um
einen Tarif- und Verkehrsverbund verschiedener Unternehmen, die die
MVV-Verkehrsmittel betreiben.
Die DB betreibt die S-Bahn und das sind in Muenchen Elektrotriebwagen
der Baureihe 420. Hier gibt es offenbar keine fahrzeugtechnischen Probleme
mit funkenden Handies in den Wagen, deshalb auch kein Handyverbot.
Die uebrigen MVV-Unternehmen betreiben hauptsaechlich Busverkehr. Hier
gibt es tatsaechlich Probleme mit Handies, die im Betrieb auf die Fahrzeugelektronik
moderner Busse einwirken koennen. Die Bushersteller MAN und Daimler Benz haben deshalb
ihre Kunden, die Verkehrsbetriebe, informiert.
Aus diesem Grund prangen in der ganzen Bundesrepublik mittlerweile bei
vielen Verkehrsbetrieben Hinweisaufkleber (Handy im Kreis, rot durchgestrichen)
in Bussen - es handelt sich also ausnahmsweise nicht um ein bayerisch
hausgemachtes Problem...
-kw-
...also mit anderen Worten: Wer erreichbar bleiben will oder muß, für
den ist der öffentliche Nahverkehr gestorben. - Ich muß weiter Auto
fahren und wenn das alle machen, die ein Handy haben (es werden immer
mehr), fahren in Zukunft immer weniger mit Bus und Bahn.
Ich denke der Umweltaspekt kommt da ein wenig zu kurz...!
Gruß Christian
--
Christian T. Hernaut Phone: +49 89 7232506
Mobile: +49 172 8915906
Email: her...@mailserv.rz.fh-muenchen.de
> Handies im Bus sind mindestens so nervig wie laute Walkmans. Und auch
> ueberfluessig, denn Leute, die so "dringende" Telefonate fuehren, dass sie
> sie nicht einmal waehrend einer Busfahrt, die ja in der Regel nicht laenger
> als 30 Minuten dauert, aufschieben koennen - die fahren nicht Bus, sondern
> Auto.
Wm wurde denn schon mal das Walkmanhoeren im Bus verboten? Ich habe noch
nie
ein solches Verbotsschild gesehen, wenn dann nur ein Hinweis, dass
Walkmanhoerer
Ruecksicht nehmen sollen.
Gerade in diesen 30 min. Busfahrt kann man ja doch seine Telefonate
erledigen,
da man ja sowieso nichts anderes zu tun hat als aus dem Fenster zu
glotzen.
Wer will kann auch Zeitung lesen, oder entspannen, aber man sollte nicht
dazu
verdonnert werden die Zeit unnuetz abzusitzen, denn die fehlt ja dann
wieder
an anderer Stelle.
--
# Dirk Knabe
>Handies im Bus sind ungefaehr so nervig wie Schwaetzer in der Sauna.
>
>-kw-
>
>
?? Hmm, in der Sauna unterhältst Du Dich also nicht ? Wie langweilig.....
Wieso stört es die blöd vor sich hinguckenden Menschen in der Bahn wenn
einer spricht ? Deine Erklärung hilft mir da nicht weiter, wieso "nervt"
das.
Ralf
Ich nehme an, Du meinst "Rueckgrat".
Wie schon gepostet, sind es Sicherheitsgruende, die die Verkehrsunternehmen
auf Anraten der Fahrzeughersteller das Handy-Verbot aussprechen lassen.
Du wirst sicher zustimmen, dass die Sicherheit im OePNV hoeher zu
priorisieren ist, als die Telefonate einiger Fahrgaeste.
-kw-
>On 1 Jun 1997 18:26:52 GMT, Frank Adam wrote in de.comm.mobil:
>...
>Handies im Bus sind mindestens so nervig wie laute Walkmans. Und auch
>ueberfluessig, denn Leute, die so "dringende" Telefonate fuehren, dass sie
>sie nicht einmal waehrend einer Busfahrt, die ja in der Regel nicht laenger
>als 30 Minuten dauert, aufschieben koennen - die fahren nicht Bus, sondern
>Auto.
Najaaaa... Ich fahre relativ viel mit dem OePNV und komme dabei
durchaus ohne Telefonieren aus - von MEINER Seite! Ich habe mir das
Teil aber zugelegt, damit ich erreichbar bin, vor allem auch aus dem
Ausland. Und wenn mich jemand anruft, dann moechte ich den Anruf auch
gern entgegennehmen. Klar, im Kino oder bei aehnlichen Gelegenheiten
schalte ich auch ab, aber sonst...
Gruss,
Olaf
Olaf Fichtner, Humboldt University, Chinese&Japanese Department
DL7UND, Member of JAIG #133 AX.25: DL7UND@DB0GR.#BLN.DEU.EU
Please delete "junk" in the address before reply...
In den Befoerderungsbedingungen der meisten deutschen Verkehrsunternehmen
findet sich ein Abschnitt ueber das "Verhalten der Fahrgaeste". Darin ist
ist die Benutzung von Walkmans, Radios, Musikinstrumenten etc. untersagt.
Der Walkman im OePNV ist also grundsaetzlich verboten, auch wenn das in
den Fahrzeugen nirgendwo explizit in Erinnerung gerufen wird.
Allerdings gibt es eine Empfehlung des VDV, die Walkmannutzung im Wege
der stillschweigenden Duldung zu gestatten, wenn andere Fahrgaeste
dadurch nicht gestoert werden. Der VDV hat hierzu ein Muster fuer
einen Hinweisaufkleber ausgegeben, den viele VDV-Mitglieder auch in
ihren Fahrzeugen einsetzen. Auf dem Aufkleber heisst es "Walkman bitte
nur fuer eigene Ohren" oder sinngemaess "Walkmans sind nach Abschnitt x
der Befoerderungsbedingungen nicht gestattet. Aber: was andere nicht
hoeren, wird auch nicht stoeren".
Ob der VDV bei Handies diesen Weg wieder gehen wird, bezweifle ich,
solange die Einstreuungsprobleme nicht in allen Fahrzeugtypen
abschliessend geloest sind. In Bussen ist das derzeit nicht der Fall.
-kw-
Das ist Deine subjektive Ansicht. Wenn Du in Deinem Posting Intoleranz
beanstandest, solltest Du konsequenterweise so tolerant sein, auch anderes
subjektives Empfinden zuzulassen.
Ich fuehle mich im OePNV durch Handy-Telefonierer gestoert. Und auch
beim Chinesen oder Italiener um die Ecke, egal, ob "vornehm" oder nicht.
Uebrigens ist die Handy-Benutzung auch bei der MITROPA in allen
Speisewagen unerwuenscht.
Offenbar bin ich nicht der einzige, den es stoert.
-kw-
1. Das Klingeln nervt, wenn man den ganzen Tag im Buero ein Telefon bedient hat.
2. Die einseitig und mit erhoehter Lautstaerke gefuehrten Handygespraeche
nerven, weil man kaum, wie bei normalen Gespraechen, "weghoeren" kann.
Man bekommt die "Unterhaltung" foermlich aufgezwungen, sie hat aber fuer
den Mithoerer keinerlei Unterhaltungswert, weil nur ein Sprecher zu hoeren
ist.
Genauer kann ich es leider nicht analysieren. Ich kann nur sagen, dass mich
die Handybenutzung im Bus stoert - im Zug weniger - und offenbar stehe ich
mit diesem Empfinden nicht alleine da, wie die zahlreichen Beschwerden und
der immer wieder aufkeimende Aerger bei den Verkehrsbetrieben beweisen.
-kw-
Dann ist der Bus nicht verkehrssicher, da es sich nicht ausschliessen
laesst, dass ein im neben dem Bus an der Ampel stehenden Auto
eingebautes 8-Watt-Einbau-GSM-Telefon lossendet - und das stoert
vermutlich mehr als ein 2-Watt-Haendy im Bus.
Gruesse
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | s_h...@ira.uka.de
Karlsruhe, Germany | Beginning of Wisdom " | Fon: *49 721 966 32 15
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fax: *49 721 966 31 29
Morgen,
Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie ein wildgewordener Omnibus a la
Angriff der Ausserirdischen quer durch die Fussgaengerzone irgendwelche
kreischenden Leute jagd ;-)
cu Rainer
--------------------------------------------------------------------------------
knight@.uni-koblenz.de http://www.uni-koblenz.de/~knight
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Ich pfeiff auf den Carrier!
>In den Befoerderungsbedingungen der meisten deutschen Verkehrsunternehmen
>findet sich ein Abschnitt ueber das "Verhalten der Fahrgaeste". Darin ist
>ist die Benutzung von Walkmans, Radios, Musikinstrumenten etc. untersagt.
>
>Der Walkman im OePNV ist also grundsaetzlich verboten, auch wenn das in
>den Fahrzeugen nirgendwo explizit in Erinnerung gerufen wird.
>
>Allerdings gibt es eine Empfehlung des VDV, die Walkmannutzung im Wege
>der stillschweigenden Duldung zu gestatten, wenn andere Fahrgaeste
>dadurch nicht gestoert werden. Der VDV hat hierzu ein Muster fuer
>einen Hinweisaufkleber ausgegeben, den viele VDV-Mitglieder auch in
>ihren Fahrzeugen einsetzen. Auf dem Aufkleber heisst es "Walkman bitte
>nur fuer eigene Ohren" oder sinngemaess "Walkmans sind nach Abschnitt x
>der Befoerderungsbedingungen nicht gestattet. Aber: was andere nicht
>hoeren, wird auch nicht stoeren".
>
>Ob der VDV bei Handies diesen Weg wieder gehen wird, bezweifle ich,
>solange die Einstreuungsprobleme nicht in allen Fahrzeugtypen
>abschliessend geloest sind. In Bussen ist das derzeit nicht der Fall.
>
>-kw-
Ich bin kein Jurist, aber soweit ich weiss sind TonWIEDERGABEgeraete
(aller Art) verboten, bzw deren Betrieb. Ob das Handy aber ein Wiederga-
begeraet ist bezweifele Ich, da es ja keine gespeicherte Information
wiedergibt. Legt man es so aus, dass es die Sprache eines anderen
wiedergibt, dann ist auch das Funkgeraet bzw. Handy des Busfahrers
nicht erlaubt.
> On 1 Jun 1997 18:26:52 GMT, Frank Adam wrote in de.comm.mobil:
> : > zwar hat eine Umfage unter Stadtwerke- Kunden, dass sich 75% (ungefaehr)
> : > von Handytelefonierern belaestigt fuehlen.
> : Wie armselig! Wurde diese Umfrage wirklich in der S-Bahn durchgefuehrt -
> : oder haben sich die Befrager versehentlich ins staedtische Altersheim
> : verirrt?
>
> Ich finde das ueberhaupt nicht armselig. [...]
>
> Handies im Bus sind mindestens so nervig wie laute Walkmans.
Was genau ist denn "nervig" daran?
- Das Gespräch an sich? Auch Leute ohne Handy unterhalten sich im Bus
und nerven die anderen Passagiere manchmal damit.
- Das ständige Klingeln? Meiner Meinung nach ist das vernachlässigbar
im Vergleich zu sonstigen Verkehrsgeräuschen (hupende Autos, quiet-
schende Reifen, Martinshörner usw.). Wie oft hast du schon ein Handy
im Bus klingeln gehört?
- Das Gefühl, dass da einer etwas tut - nämlich Telefonieren -, was
man selber jetzt nicht tun kann, weil man kein Handy dabei hat?
> Und auch ueberfluessig, denn Leute, die so "dringende" Telefonate
> fuehren, dass sie sie nicht einmal waehrend einer Busfahrt, die ja
> in der Regel nicht laenger als 30 Minuten dauert, aufschieben koennen
> - die fahren nicht Bus, sondern Auto.
Wo ist bitte der Zusammenhang zwischen der Dringlichkeit von Telefon-
gesprächen und dem Verkehrsmittel, das jemand benutzt?
Aber vor allem: Wer entscheidet denn, was "überflüssig" ist? Mit dem
gleichen Argument könnte man z.B. auch "normale" Unterhaltungen im Bus
oder sogar das Zeitung Lesen verbieten - schließlich lässt sich beides
genauso auf das Ende der Fahrt verschieben.
--
Frank Kozuschnik e-mail: f.kozu...@europemail.com
Wenzelstrasse 11 http://home.t-online.de/home/f.kozuschnik/
D-90431 Nuernberg fax: 0911 3189144 [+49 911 3189144]
Mein Handy, sendet in der Stadt mit max. 0,2 Watt und 900 MHZ. (Empfang
steht auf Vollausschlag).
In 800 Meter Entfernung Luftlinie steht ein Fernsehsender, welcher mit
bis zu 300 MHZ (UHF) einige Millionen Watt
abstrahlt.
Um Anwendern zu demonstrieren, daß ihr PC von meinem Handy keinen
Schaden nimmt, habe ich dieses
schon in den PC gelegt und diesen zugeschraubt. Durch den
anschliessenden Anruf, muß das Handy mit voller Leistung
(hoffentlich 2 Watt) versuchen, aus diesem Käfig heraus zu antworten.
Das funktioniert, aber ein Rechner ist noch nicht
abgestürzt.
Ich denke, hier wird Physik wird durch eine neue Endzeitreligion
ersetzt!
Allerdings die Idee ist nicht schlecht..... beim nächsten
Garantieschaden...
Da war sicher ein Handy in der Nähe !!!!!!!
Und wenn ich das nächste Mal einen Bekannten im Bus treffe, rede ich
auch ganz leise,
sonst wird das auch noch verboten.
Rainer Schmitz wrote:
> Ich bin kein Jurist, aber soweit ich weiss sind TonWIEDERGABEgeraete
> (aller Art) verboten, bzw deren Betrieb. Ob das Handy aber ein
> Wiederga-
> begeraet ist bezweifele Ich, da es ja keine gespeicherte Information
> wiedergibt.
Damit ist der Fall doch ganz klar: Man darf mit dem Handy telefonieren,
man darf aber nicht seinen Anrufbeantworter abhören.
ciao,
Till
--
*NOTE NEW EMAIL ADDRESS*
_____ ___ _____
|_ _| / __|_ _| Tillmann Steinbrecher Black holes are
| | _ \__ \ | | _ mailto://t...@gmx.de where God
|_|(_)|___/ |_|(_) http://till.home.ml.org divided by zero
> 1. Das Klingeln nervt, wenn man den ganzen Tag im Buero ein Telefon bedient hat.
Kann ich verstehen. Ich finde sogar, dass es auch dann nervt, wenn man den
ganzen Tag sonst noch kein Klingeln gehoert hat.
> 2. Die einseitig und mit erhoehter Lautstaerke gefuehrten Handygespraeche
> nerven, weil man kaum, wie bei normalen Gespraechen, "weghoeren" kann.
> Man bekommt die "Unterhaltung" foermlich aufgezwungen, sie hat aber fuer
> den Mithoerer keinerlei Unterhaltungswert, weil nur ein Sprecher zu hoeren
> ist.
Auch dessen bin ich mir bewusst. An oeffentlichen Orten (und damit meine
ich alle Orte, an denen sich Personen befinden, die nicht mit meinem
Telefonklingeln rechnen) versuche ich daher, folgendes einzuhalten:
1. Lautloses Klingeln bzw. kurzes einmaliges Piepsen, was sich kaum von
einer Armbanduhr unterscheidet (Nokia), oder Vibrationsmeldung.
2. Sprechen moeglichst genau in der Lautstaerke, dass mich mein Gegenueber
ohne grosse Gehirnakrobatik und akustische Interpolierung verstehen
kann, ich jedoch moeglichst nicht Umstehende belaestige.
Ich bilde mir auch ein, dass in meiner Art, Gespraeche anzunehmen, auch
fuer jeden Umstehenden deutlich wird, dass ich versuche, moeglichst viel
Ruecksicht auf sie zu nehmen (fuer abgehende Gespraeche suche ich mir
sowieso meist nen passenden Zeitpunkt und Ort aus). Im Gegenzug erwarte
ich allerdings auch, dass mir das zugute gehalten wird und mich keiner
deswegen anmacht, nur weil ich telefoniere. Es gibt naemlich auch die
Sorte Umstehender, die sich schon aufregen, wenn sie so ein Mobiltelefon
auch nur in ihrer mittelbaren Naehe waehnen. Fuer diese Spezies habe
ich allerdings wenig Verstaendnis, mal abgesehen davon, dass ich auch
kein Rezept wuesste, denen gerecht zu werden. Die haben sich Handy-
user einfach schlicht als Feindbild ausgesucht (was wiederum in anbetracht
mancher Handybenutzer auch nachvollziehbar ist; ich meine die Sorte, die
immer laut klingeln lassen, ins Handy bruellen und beim Sprechen den
Ellenbogen so weit rausstrecken wie moeglich, dass auch jeder von 1km
Entfernung noch sieht, was man gerade tut).
Ausserdem kommuniziere ich sowieso weit mehr per SMS als per Voice; an zweiter
Stelle eher noch Fax und email.
> Genauer kann ich es leider nicht analysieren. Ich kann nur sagen, dass mich
> die Handybenutzung im Bus stoert - im Zug weniger - und offenbar stehe ich
> mit diesem Empfinden nicht alleine da, wie die zahlreichen Beschwerden und
> der immer wieder aufkeimende Aerger bei den Verkehrsbetrieben beweisen.
Gut, ich fahre sehr wenig Bus (Erlangen ist klein genug fuers Fahrrad),
aber recht viel Bahn. Leider ist manchmal der Umgebungslaerm so gross,
dass ich doch auch recht laut sprechen muss, damit mich mein Gespraechs-
partner noch versteht. Geht leider kaum anders.
Gruss
--
Maik Musall **** ISDN ********** D1 ************* E1 ************* D2 ****
V.oice +49 9131 205723, +49 171 4773328, +49 177 2407502, +49 172 8130787
V.29 +49 9131 201326, +49 171 4773329 TeLMI: +49 166 1 1500224
V.32(b) +49 9131 201326, +49 171 4773331, +49 177 2403700 ma...@cape.de
Oh, Mist, mit diesem Argument haben wir bald Telefonierer- und
Nichttelefoniererabteile im Fernzug. Und S-Bahnen und Busse sind
natuerlich grundsaetzlich Nichttelefonierer.
>Walkmans *SIND* Bundesweit vom Verkehsministerium im OePNV verboten!
Ein solches Verbot wäre bekanntlich nicht zulässig.
cu
...Uwe
Tagchen Uwe.Schlenther,
US> >Walkmans *SIND* Bundesweit vom Verkehsministerium im OePNV
US> >verboten!
US>
US> Ein solches Verbot wäre bekanntlich nicht zulässig.
Der eine sagt JA, der andere NEIN. Wer hat nun Recht??
Bis dann denn, MATZE!
-----------------------------------------------------------------
http://home.pages.de/~matthes/
Tagchen RenÚ,
RB> Walkmans *SIND* Bundesweit vom Verkehsministerium im OePNV
RB> verboten!
RB>
RB> Nur wird es nicht so 100% streng durchgesetzt, solange man keine
RB> Fahrgaeste durch laute Musik belaestigt.
Warum hast Du nicht gleich den § erwähnt?? Welches Gesetz/Verordnung
gilt bundesweit für öffentliche Verkehrsmittel.
Aber gerechtfertigt frage ich mich natürlich auch wer das
kontrollieren will.
> >In den aktuellen AGBs des MVV steht auch nichts zum Thema Handy drin...
>
> Und in den Befoerderungsbedingungen? Denn das sind ja die
> Bedingungen, welche die Befoerderungspflicht Dir gegenueber, bei
> Verstoss, aufheben koennte.
Hmm, das ist ein seitenlanger Text am Ende des Gesamt-Fahrplans. Da
steht auch nix drin ueber Handies.
> Somit also einen Fahrtausschluss ermoeglichen.
Ich werde jedenfalls erst mal weitertelefonieren. Bis jetzt hat sich
noch keiner beschwert - weder Fahrer noch Fahrgaeste.
Auf Dauer? - oder nur von einer Fahrt? Dann duerfen sie mein Jahresabo
fressen :-)
Stefan
--
...very funny Scotty. Now please beam down my clothes...
>Natuerlich ist das zulaessig!
Natürlich ist es das nicht. Schließlich ist mir gesetzlich garantiert,
daß ich meine Persönlichkeit frei entfalten darf. Und wenn dazu Musik
hören gehört,...
>Es geht dabei darum, das der Fahrgast, wichtige oder gar
>lenbesrettende Durchsagen evt. nicht mitbekommen koennte und da das
>Verkehrsunternehmen die "Fuersorgepflicht" fuer die Dauer des
>Auffenthalts hat, ist es sehr wohl zulaessig und ein *FAKT*.
Aha. Warum weichen die Verkehrsunternehmen es dann selbst wieder auf,
indem sie in den Verkehrsmitteln Aufkleber anbringen, welche die
Verwendung von Walkman u.ä. gestatten ?
>Warum stinken eigentlich immer Personen die offensichtlich keine
>Ahnung von einer Materie haben, gegenan?
!!!
cu
...Uwe
>Es geht dabei darum, das der Fahrgast, wichtige oder gar
>lenbesrettende Durchsagen evt. nicht mitbekommen koennte und da das
>Verkehrsunternehmen die "Fuersorgepflicht" fuer die Dauer des
>Auffenthalts hat, ist es sehr wohl zulaessig und ein *FAKT*.
Btw: Hörbehinderte Menschen dürfen also nicht den ÖPNV benutzen ?
cu
...Uwe
Deswegen darf ja auch ein tauber nicht mit dem bus fahren!
>Warum stinken eigentlich immer Personen die offensichtlich keine
>Ahnung von einer Materie haben, gegenan?
>
S.o.
cu Rainer
--------------------------------------------------------------------------------
knight@.uni-koblenz.de http://www.uni-koblenz.de/~knight
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PGP key fingerprint: 79 5A 4B B8 12 17 43 59 79 75 A4 7C BE 4A 1D 7A
Des Deutschen liebstes Wort: "verboten!"
Genau so wird's sein! ;-)
> Ren=E9 Bour <Stra...@A-VIP.com> wrote:
> =
> >Walkmans *SIND* Bundesweit vom Verkehsministerium im OePNV verboten!
> =
> Ein solches Verbot w=E4re bekanntlich nicht zul=E4ssig.
> =
> cu
> =
> ...Uwe
Warum??
G.
-- =
\|/ =
Save the Earth! (0.0) =
*---------------------------------------------------oOO--(o)--OOo------* =
| Gerrit Teistler, SNI RW Buch 4 Phone: +49-5251-812346 | =
| Siemens-Nixdorf-Informationssysteme AG Mobil: +49-172-2919837 | =
| Heinz-Nixdorf-Ring 1 Fax: +49-5251-812399 |
| Paderborn, Germany Privat: +49-5254-953735 | =
| Email: Gerrit....@s1.pdb1.x400scn.sni.de | =
*----------------------------------------------------------------------* =
"Ein Pessimist ist ein endlich schlau gewordener Optimist"
>P.S.: Schon die Zeit vergessen, als der 'Schutzman' noch 20 Mark
>kassiert hat, wenn Du zu Fuss im 'oeffentlichen Strassenverkehr',
>mit einem Walkman unterwegs warst?
Ne gehört. Ich habe nur die Diskussion mitbekommen, ob man auf dem
Fahrrad den Walkman verwenden darf. Ergebnis war, daß man in der Regel
darf.
cu
...Uwe
Na jetzt verleichst Du aber Aepfel mit Birnen; Das Rauchen war nur ein
Beispiel. Es unterscheidet sich eber vom telefonieren dadurch, dass
Umstehende nachweislich gesundheitlich gefaehrdet werden, was beim
Telefonieren nicht der Fall ist.
Genau deswegen ist ein Rauchverbot einzusehen, ein Handyverbot jedoch
nicht.
Gruss
Dirk
Ein Verkehrsschild, welches nur etwas abgeaendert wurde und z.B. von der
Stadt aufgestellt wurde ist aber ungueltig!
Gruss
Dirk
> entweder der Neid, sich so ein Ger=E4t nicht leisten zu k=F6nnen/wollen=
oder
> eben die Neugierde, nicht das gesamte Gespr=E4ch mitverfolgen zu k=F6nn=
en!
>
Hi Axel,
IMHO sieht es genau so aus! Man muss ja irgendetwas meckern, wenn
man/frau nicht selbst daran teilhaben kann. Das bezieht sich jetzt
sowohl auf Neid, als auch auf die Neugier!
Ausnahmen gibt es logischerweise immer: lauter telefonieren als n=F6tig,
nur um aufzufallen etc.
Lt dem Paderborner Busunternehmen _PESAG_: Es gibt KEIN gesetzliches
Verbot, nur wird es nicht gerne gesehen (keine Aufkleber).
G. =
Hier geht es nicht um amtliche Verkehrsschilder. Der Verkehrsbetrieb
hat - auch im Verkehrsverbund - das Hausrecht in seinen Fahrzeugen. Wenn
er entscheidet, das Telefonieren in seinen Fahrzeugen zu untersagen und
das durch Hinweisaufkleber oder Piktogramme kenntlich macht, dann muss
sich der Fahrgast notgedrungen daran halten oder auf die Befoerderung
durch diesen Betrieb verzichten.
Es ist genauso wie mit einem Raucher, der in ein Nichtrauchertaxi
einsteigt, das erkennbar als solches gekennzeichnet ist, und der rauchende
Fahrgast vom Fahrer zum Einstellen des Rauchens oder andernfalls zum
Aussteigen aufgefordert wird.
Der Fahrgast verliert in beiden Faellen durch sein Verhalten seinen
Anspruch auf Befoerderung, der sich aus der Befoederungspflicht des
Verkehrbetriebes ableitet.
Eine Diskussion ueber Handies im OePNV kann sich nur auf die
Akzeptanz der Entscheidung des Verkehrsbetriebs richten,
die Handybenutzung zu untersagen.
-kw-
Ja? Gilt das so bei Monopolbetrieben?
> Es ist genauso wie mit einem Raucher, der in ein Nichtrauchertaxi
> einsteigt, das erkennbar als solches gekennzeichnet ist, und der rauchende
> Fahrgast vom Fahrer zum Einstellen des Rauchens oder andernfalls zum
> Aussteigen aufgefordert wird.
Das Beispiel hilft nicht weiter, da es in einer Stadt zwar andere
Taxen, aber keine anderen staedtischen Busunternehmen gibt;
Der abgewiesene Kunde kann sich also keinen Ersatz suchen.
Ausserdem stellen Raucher tatsaechlich und nachgewiesenerweise ein
Gesundheitsrisiko fuer andere dar (vom Gestank mal angesehen), eine
Gesundheitsgefaehrdung durch "Mittelefonieren" wird
lediglich behauptet.
beste Grüße, Matthias
--
>Ich fuehle mich im OePNV durch Handy-Telefonierer gestoert. Und auch
>beim Chinesen oder Italiener um die Ecke, egal, ob "vornehm" oder nicht.
... und durch den Nachbarn mit dem Hund, den Raucher in der Kneipe,
den Radfahrer entgegen der Einbahnstr., den Motorradfahrer, der an der
Ampel nach vorne durchfährt, etc., etc. ...
Solche Leute kennen wir!
Auf mich trifft übrigens alles o. g. zu.
Na gut, Dein Nachbar bin ich (zum Glück) nicht.
Bau Dir einen schönen Gartenzaun um Deinen Vorgarten.
Jens
***************************************
jens bendfeld
e-mail: bend...@t-online.de
tel/fax/data: 0208-781879
gsm/sms: 0172-6746678
***************************************
>>Wie sind denn diese Schilder einzustufen? Sind das denn ueberhaupt
>>offizielle "Verkehrszeichen" oder kann ich solche Phantasiesymbole
>>einfach ignorrieren? Kann ja jeder ankommen und irgendwelche Schilder
>>kreieren...
>Das sind lediglich Symole fuer Analphabetiker, welche in Bilderform
>und in Auszuegen, die Befoerderungsbedingungen wiedergeben sollen. :-)
Na dann gelten sie ja für mich zum Glück nicht. Ich kann lesen (und im
Bus telefonieren)! :-)))
Hier liegt offenbar ein Missverstaendnis vor: Spaetestens seit der
Regionalisierung des OePNV gibt es keine "verordneten" Monopole mehr
im Nahverkehr.
Was natuerlich nicht bedeutet, dass es an einem Ort - typischerweise
in Kleinstaedten - nur einen Nahverkehrsanbieter gibt. _Wer_ den Nahverkehr
anbietet, ist fuer das Handyverbot aber gar nicht entscheidend. Das
Handyverbot gruendet sich auf das Hausrecht des jeweiligen
Fahrzeugbetreibers. Der Nahverkehrsanbieter kann also die Stadt, die
Gemeinde oder eine kommunale Verkehrsgesellschaft sein.
Dieser Anbieter kann mit der Leistungsdurchfuehrung Unternehmen
beauftragen. Theoretisch kann dann jedes dieser Unternehmen sein
Hausrecht in den Fahrzeugen auf unterschiedliche Weise wahrnehmen, was
dazu fuehren kann, dass telefonieren in den Fahrzeugen des A erlaubt
ist, in den Fahrzeugen des B dagegen verboten, obwohl A und B die gleiche
Linie im Auftrag des gleichen Anbieters mit ihren Fahrzeugen bedienen.
Damit so etwas in der Praxis unterbleibt, stellt der Verkehrsanbieter
"allgemeine Befoerderungsbedingungen" auf, deren Einhaltung er bei der
Leistungsvergabe an Subunternehmen zur Bedingung macht. Tatsaechlich
schliesst der Fahrgast einen Befoerderungsvertag mit dem jeweils
durchfuehrenden Unternehmen ab, nicht mit dem Verkehrsanbieter. Die
allgemeinen Befoerderungsbedingungen sichern, dass es dadurch nicht
zu Unterschieden in den Befoerderungskonditionen kommen kann. Der Inhalt
der allgemeinen Befoerderungebedingungen wird vom Bundesminister fuer
Verkehr im Wege der Rechtsverordnung bundesweit einheitlich vorgeschrieben.
Und nun naehern wir uns dem Handyverbot: Darf ein Verkehrsunternehmen
einen Fahrgast, der waehrend der Fahrt telefoniert, von der Befoerderung
ausschliessen?
Die Antwort ist einfach und gruendet sich auf Paragraph 22 PBefG:
Ja, wenn der Fahrgast dadurch gegen die Befoerderungsbedingungen des
Unternehmens verstoesst.
Damit gelangen wir zu Frage: Ist ein Handyverbot in den Befoerderungs-
bedingungen eines Verkehrsunternehmens grundsaetzlich zulaessig?
Rechtsgrundlage fuer die Beantwortung dieser Frage ist Par. 39 VI, VII
sowie Par. 57 I (5) PBefG, ausserdem die RVO ueber die Allgemeinen
Befoerderungsbedingungen fuer den Strassenbahn- und Obusverkehr sowie
den Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen vom 27. Februar 1970, zuletzt
geaendert durch 6 Abs. 177 des ENeuOG.
Im Sinne des Par. 39 PBefG ist zunaechst zu fragen, ob ein Handyverbot
Gegenstand der durch RVO erlassenen Allgemeinen Befoerderungsbedingungen
ist. In diesem Fall wuerde die _Zulassung_ der Handybenutzung durch ein
Verkehrsunternehmen zur genehmigungspflichtigen besonderen
Befoerderungsbedingung. Handies werden in der genannten RVO nicht
besonders erwaehnt. Die RVO verbietet aber die Benutzung von
"Tonwiedergabegeraeten" unf "Rundfunkempfaengern". Nach der teleologischen
Methode kann diese Formulierung daraufhin hinterfragt werden, welche
Zweckbestimmung der Gesetzgeber mit dieser Regelung urspruenglich (anno
1970, damals gab es weder Walkmans noch Handies) verfolgt hat. Im
naechsten Schritt kann bewertet werden, ob ein Handyverbot erforderlich
ist, um diesen Zweck heute weiterhin zu erreichen. Diese Frage soll hier
nicht beantwortet werden, weil ja hier die Ausgangsfrage nach der
Zulaessigkeit des Handyverbots beantwortet werden soll.
Nimmt man an, dass aus der RVO kein Handyverbot resultiert oder
daraus abzuleiten ist, kann das vom Verkehrsunternehmen ausgesprochene
Handyverbot Inhalt der Besonderen Befoerdungsbedingungen des Verkehrs-
unternehmens geworden sein. Hierzu muessen diese Bedingungen der
zustaendigen Genehmigungsbehoerde vor ihrer Einfuehrung vorgelegen
haben, die Behoerde muss ihre Zustimmung erteilt haben und das
Verkehrsunternehmen muss die Bedingungen vor ihrer Einfuehrung
ortsueblich bekanntgemacht haben (z.B. in der Tageszeitung).
Ist dies alles geschehen (was in der Praxis der Verkehrsbetriebe
regelmaessig der Fall ist), ist ein Handyverbot im Linienverkehr
rechtmaessig.
Damit duerften wohl alle Fragen geklaert sein, potentielle
Gesundheitsrisiken, vermutete Monopole in der Befoerderung etc. -
all das spielt fuer die Rechtmaessigkeit des Handyverbots im OePNV
ueberhaupt keine Rolle.
Es bleibt bei der einfachen Formel: Hat der Verkehrsbetrieb wirksam (s.o.)
verboten und haelt sich der Fahrgast waehrend der Fahrt nicht an dieses
Verbot, _kann_ (nicht: muss) er von der Befoerderung ausgeschlossen
werden.
Auf diese Weise erklaeren sich die Aufkleber "HANDYVERBOT - Piktogramm"
wie auch "Walkman nur fuer eigene Ohren": Der Betrieb signalisiert damit,
dass ein wirksames Verbot besteht und mahnt sein darauf gruendendes
Befoerderungsausschlussrecht an.
Anmerkung: Das PBefG gilt nicht fuer den Eisenbahnverkehr. Strassenbahnen
sind keine Eisenbahnen, hier gilt das PBefG.
-kw-
Genau das ist der Punkt. Handys kan man genausowenig aus dem Weg gehen wie
z.B. regennassen Strassen. Leider bietet der Regen kein personifizierbares
Feindbild, dem man mit Verboten zu Leibe ruecken kann, somit wurden die
Busse regentauglich gemacht.
Klaus