CLIP-CLIR-COLP-COLR-Mini-FAQ Version 1.6 beta1

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Marc Haber

ungelesen,
14.02.1998, 03:00:0014.02.98
an

Dies ist mal wieder eine Betaversion, die um die grafische
Aufbereitung von CLIR und CLIP ergaenzt wurde. Fuer COLP und COLR
habe ich das weggelassen, da analog. Korrekturen und Anregungen
bezueglich des entsprechenden Abschnittes sind ausdruecklich
erwuenscht.

Veraenderungen gegenueber 1.5beta3 sind auf Wunsch der Netzteilnehmer
mit | gekennzeichnet.

Die CLIP-CLIR-COLP-COLR-Mini-FAQ
Version 1.6beta vom 14. Februar 1998

Dieses Dokument entstand aus der .sig von Ralf Bergs, dem ich fuer
diese wichtige Vorarbeit danke. Nein, die .sig war nicht laenger als
vier Zeilen :-)

Allgemeine Definitionen fuer ISDN- und analoge Anschluesse

Im folgenden ist A immer der Anrufer ("A-Teilnehmer"); B der
Angerufene ("B-Teilnehmer").

CLIP Calling Line Identification Presentation - Uebermittlung der
Rufnummer des A-Teilnehmers zum B-Teilnehmer.

Dieses Leistungsmerkmal wird fuer den angerufenen Anschluss
geschaltet.

Beispiel:
(1) Am Anschluss von B ist das Leistungsmerkmal CLIP geschaltet.
(2) B hat ein Endgeraet, das CLIP unterstuetzt.
(3) A unterdrueckt die Uebermittlung seiner Rufnummer nicht, hat also
das Leistungsmerkmal CLIR _nicht_ geschaltet. Nahezu alle
analogen Anschluesse unterdruecken derzeit (noch!) ihre
Rufnummer.
(4) A ruft bei B an.
(5) B sieht die Rufnummer von A auf seinem Display.

CLIR Calling Line Identification Restriction - Unterdrueckung der
Uebermittlung der Rufnummer des A-Teilnehmers zum B-Teilnehmer

Dies ist ein Leistungsmerkmal des anrufenden Anschlusses. Wenn A mit
aktiviertem Leistungsmerkmal CLIR bei B anruft, sieht B die Rufnummer
nicht, obwohl B das Leistungsmerkmal CLIP hat.

CLIR gibt es in drei Varianten:
- staendige Unterdrueckung (wie z.B. fuer fast alle analogen
Anschluesse aktiviert),
- fallweise Uebermittlung bei staendiger Unterdrueckung ("CLIR
presentation") und
- fallweise Unterdrueckung bei staendiger Uebermittlung ("CLIR
restriction").

Als "kein CLIR" oder "CLIR abgeschaltet" bezeichnet man den vierten
Fall:
- staendige Uebermittlung.

|Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, hier das ganze nochmal
|grafisch. Quelle: Manfred Poland (mpo...@lucent.com), ueberarbeitet
|von Marc Haber. Achtung: Bitte auf einen nichtproportionalen Font
|umschalten.

|Man stelle sich die Rufnummer als elektrisches Signal vor, das auf
|seinem Weg von A nach B zwei Schalter passieren muss.


| | An Aus |
|A-Tln_______/ "CLIR" "CLIP" ________B-Tln
| /
| Aus |___________________________| An

|Hierbei gehoert der "CLIR-Schalter" zum Anschluss von A; der
|"CLIP-Schalter" zum Anschluss von B.

|Ein B-Teilnehmer kann die Rufnummer von A also _nur_ dann sehen,
|wenn der "CLIR-Schalter" von A auf "Aus" _und_ der "CLIP-Schalter"
|von B auf "An" steht. Den CLIP-Schalter kann nur die Telekom
|bedienen. Bei aelteren analogen Anschluessen steht der CLIR-Schalter
|dauerhaft auf "An", bei aelteren ISDN-Anschlussen dauerhaft auf
|"Aus"; die Telekom kann ihn entweder dauerhaft in die andere
|Stellung umschalten oder dem Teilnehmer die Betaetigung im
|Einzelfall erlauben.

|Die Grafik ist allerdings nur zur Beschreibung der Leistungsmerkmale
|geeignet. Technisch wird die Rufnummer auf jeden Fall bis zum
|Netzknoten des B-Teilnehmers uebermittelt (da sonst
|Leistungsmerkmale wie "Rueckruf bei Besetzt" nicht funktionieren
|wuerden). Zusaetzlich wird die Information uebermittelt, ob der
|A-Teilnehmer die Unterdrueckung seiner Rufnummer wuenscht. Ist dies
|der Fall, unterlaesst der Netzknoten des B-Teilnehmers die
|Uebermittlung zu diesem.

Besonders priviligierte Anschluesse wie die Abfragestelle von
Polizei- und Feuerwehrnotruf (110 und 112), aber schon nicht mehr die
Leitstellen der Rettungsdienste (19222 et al) erhalten die Rufnummer
des Anrufers auch dann uebermittelt, wenn der Anschluss des Anrufers
seine Rufnummer unterdrueckt.

COLP COnnected Line identification Presentation - Uebermittlung der
Rufnummer des B-Teilnehmers zum A-Teilnehmer (genauer:
Identifizierung der verbundenen Anschlussleitung)

COLP ist ein Leistungsmerkmal des anrufenden Anschlusses. A ruft bei
B an und bekommt die Rufnummer zurueckuebermittelt, die er wirklich
erreicht hat. Das ist in den meisten Faellen die Nummer, die A auch
gewaehlt hat. Die haeufigsten Faelle fuer Abweichungen sind hier:
- 0180x/0190x-Rufnummern, die immer auf einen Anschluss weiter-
geroutet werden, der auch eine "normale" Rufnummer hat,
- weitergeschaltete oder umgeleitete Verbindungen
- innerhalb einer TK-Anlage "herangeholte" Verbindungen
- die Abfragestelle eines Anlagenanschlusses, die in der Regel noch
eine "normale" Durchwahl innerhalb der Anlage hat oder an "normale"
Nebenstellen verteilt wird.
In einem solchen Fall sieht A eine andere Nummer als die, die er
gewaehlt hat. Frage: Wie sieht das aus, wenn eine bestehende
Verbindung weiterverbunden wird? Aendert sich in diesem Fall die bei
A angezeigte Rufnummer waehrend der Verbindung?

Beispiel:
(1) A hat einen Anschluss mit aktiviertem Leistungsmerkmal COLP.
(2) B unterdrueckt die Uebermittlung seiner Rufnummer nicht, hat also
das Leistungsmerkmal "COLR" _nicht_ geschaltet.
(3) C ist eine Rufnummer, die nicht zum Anschluss von B gehoert,
jedoch auf eine Rufnummer des Anschlusses von B umgeleitet ist.
Das kann ein normaler Anschluss mit Rufumleitung, aber auch eine
0180x/0190x-Rufnummer sein.
(4) A waehlt die Rufnummer C.
(5) Das Gespraech wird zu B weitergeleitet, die Verbindung kommt
zustande.
(6) A sieht die Rufnummer von B auf seinem Display.

Nun ist es insbesondere im Fall von 0180x und 0190x-Rufnummern nicht
im Interesse des Inhabers der Rufnummer, dass Anrufer die von ihnen
wirklich erreichte Rufnummer angezeigt bekommen. Hierfuer gibt es

COLR COnnected Line identification Restriction - Unterdrueckung der
Uebermittlung der Rufnummer des B-Teilnehmers zum A-Teilnehmer
(genauer: Unterdrueckung der Identifizierung der verbundenen
Anschlussleitung)

das eben genau diese Uebermittlung unterdrueckt. COLR ist ein
Leistungsmerkmal des gerufenen Anschlusses und ist wiederum in drei
(plus einer) Ausfuehrungen verfuegbar:
- staendige Unterdrueckung,
- fallweise Uebermittlung bei staendiger Unterdrueckung und
- fallweise Unterdrueckung bei staendiger Uebermittlung.

Sonderfall "kein COLR" oder "COLR abgeschaltet"
- staendige Uebermittlung.


Besonderheiten am ISDN-Anschluss

CLIP ist im Standard- und Komfortanschluss enthalten; am
Einfachanschluss kostet es DM 2,99 [2].

CLIP wird von (fast) allen am Markt erhaeltlichen ISDN-Telefonen
unterstuetzt. Neuere ISDN-TK-Anlagen mit analogen Ports haben
eventuell eine Moeglichkeit, die aus dem ISDN eingehenden
CLIP-Informationen derart umzusetzen, dass ein analoges Endgeraet mit
Unterstuetzung des "analogen CLIP" die Rufnummer des A-Teilnehmers
anzeigen kann.

"CLIR staendig", "CLIR aus" und "CLIR: fallweise Unterdrueckung bei
staendiger Uebermittlung" sind kostenlos; "CLIR: fallweise
Uebermittlung bei staendiger Unterdrueckung" kostet DM 2,99 [2].

Stand der Technik ist, dass ISDN-Endgeraete auch mit "CLIR fallweise"
umgehen koennen. Einige ISDN-Endgeraete koennen mit "CLIR: Fallweise
Uebermittlung bei staendiger Unterdrueckung" nicht umgehen und
verhalten sich an einem derart konfigurierten Anschluss wie an einem
Anschluss mit "CLIR staendig".

Auch bei einer bestehenden Verbindung wird im Fall einer anklopfenden
Verbindung die Rufnummer des Anklopfers uebermittelt und am
ISDN-Endgeraet angezeigt.

COLP kostet am ISDN-Basisanschluss DM 10,00 [2].

"COLR staendig" und "COLR aus" sind kostenlos; beide fallweise
COLR-Varianten kosten DM 2,99 [2].

Alle genannten Preise sind Preise der DTAG und verstehen sich -
soweit nichts anderes genannt - inklusive 15 % Mehrwertsteuer, pro
Monat und pro Basisanschluss, nicht pro Kanal oder pro MSN, wie viele
Vertriebsleute einem weismachen wollen. Diese Leistungsmerkmale fuer
Primaermultiplexanschluesse sind teurer.


Bei diesem komplizierten Sachverhalt ist es kein Wunder, dass auch
die Kundenberater und Techniker der DTAG Fehler machen. Daher hier
die "Hitliste" der haeufigsten Fehler bei der Konfiguration der
Rufnummernuebermittlung:
(1) Anstelle des bestellten Leistungsmerkmals "CLIR: Fallweise
Unterdrueckung bei staendiger Uebermittlung" wird "CLIR:
Fallweise Uebermittlung bei staendiger Unterdrueckung"
geschaltet. Was so aehnlich klingt, hat einen Preisunterschied
von DM 2,99 pro Monat und einen Unterschied in der
Funktionalitaet. Wird dieses Leistungsmerkmal berechnet, so
sollte man umgehend beim Vertrieb reklamieren und in den
Folgemonaten darauf achten, dass unberechtigt eingezogene
Betraege zurueckerstattet werden. Nachdem das Leistungsmerkmal
richtig fakturiert ist, geht es in den meisten Faellen nahtlos
weiter zu Schritt (2) :-(
(2) Das bestellte Leistungsmerkmal "CLIR: Fallweise Unterdrueckung
bei staendiger Uebermittlung" wird richtig fakturiert, jedoch
faelschlicherweise "CLIR: Fallweise Uebermittlung bei staendiger
Unterdrueckung" geschaltet. Das ist ein Fall fuer den
Telekom-Service [1].
(3) Statt CLIP oder CLIR wird COLP oder COLR fakturiert und / oder
konfiguriert. Dieser Fehler ist fuer den Kunden ganz besonders
teuer, weil er das Leistungsmerkmal nicht einmal gebrauchen kann.
Im Fall falscher Fakturierung: Beim Vertrieb reklamieren, sonst
beim Service reklamieren.
(4) Ein Leistungsmerkmal wird nur fuer einzelne MSNs eines
Anschlusses oder fuer einzelne MSNs des Anschlusses anders als
fuer die anderen geschaltet. Ein Fall fuer den Telekom-Service,
den man in diesem Fall dazu anhalten muss, die Konfiguration
saemtlicher MSNs zu ueberpruefen.
(5) Bei Aktivierung von CLIR wird sozusagen "zur Strafe" CLIP
abgeschaltet und bei Nachfrage behauptet, es waere zum Zwecke
ausgleichender Gerechtigkeit so gedacht, dass wer seine Rufnummer
nicht anzeigen laesst auch nicht die Rufnummer anderer Leute
sehen darf. Das ist natuerlich kompletter Bloedsinn. Ist der
Techniker diesbezueglich uneinsichtig, hat man keine andere
Moeglichkeit, als ihn per Beschwerde ueber die 01113 zur Raeson
zu bringen.

Zusammenfassend:
(a) Der fuer Privatkunden interessanteste Fall "CLIR: Fallweise
Unterdrueckung bei staendiger Uebermittlung" ist seit Mitte 1996
kostenlos zu haben. Wem heute fuer dieses Leistungsmerkmal noch
monatlich Geld abgeknoepft wird sollte so schnell wie moeglich
reklamieren.
(b) COLP und COLR sind fuer Privatkunden in fast allen Faellen
irrelevant. Wer dieses Leistungsmerkmal auf seiner Rechnung
findet und nicht sofort genau weiss, fuer welche Faelle er es
bestellt hat, sollte es entweder schnellstens abbestellen oder
reklamieren.

Auswahl der uebermittelten Rufnummer am ISDN-Anschluss

An ISDN-Anschluessen kann das Endgeraet (bzw. dessen Benutzer durch
entsprechende Konfiguration) in einem gewissen Rahmen waehlen, welche
Rufnummer es uebermitteln moechte. Bei gehenden Verbindungen kann das
A-Endgeraet auswaehlen, welche Rufnummer bei B-Anschluessen mit dem
Leistungsmerkmal CLIP angezeigt werden soll. Bei kommenden
Verbindungen waehlt das B-Endgeraet aus, welche Rufnummern bei
A-Anschluessen mit dem Leistungsmerkmal COLP angezeigt werden soll.

Am Mehrgeraeteanschluss wird zusaetzlich das Leistungsmerkmal
"Rechnungsaufteilung" angeboten. Hier entscheidet das A-Endgeraet mit
der uebermittelten Rufnummer, in welchem Teil der Rechnung die
aufzubauende Verbindung erscheinen soll.

Uebermittelt ein Endgeraet am Mehrgeraeteanschluss eine Rufnummer,
die nicht zum Anschluss gehoert, setzt der Netzknoten statt dessen
die "Haupt-MSN" des Anschlusses ein. Am Anlagenanschluss uebermittelt
die TK-Anlage die komplette Rufnummer (Basisrufnummer + Durchwahl der
Nebenstelle), wobei sie die Durchwahl der Nebenstelle selbst waehlen
kann - das Netz hat hier keine Kontrollmoeglichkeit. Das Netz
betrachtet die uebermittelte Rufnummer als korrekt, wenn sie mit der
Basisrufnummer beginnt - selbst wenn sie schon aufgrund der
Stellenzahl falsch sein muss. Uebermittelt die Anlage eine Rufnummer,
die nicht zur Basisrufnummer des Anschlusses passt, setzt der
Netzknoten die Basisnummer des Anschlusses und die Durchwahl der
Abfragestelle ein.

Als Ergaenzung sind die Leistungsmerkmale "CLIP no screening" und
"COLP no screening" verfuegbar [3]. Hier werden die oben
beschriebenen Ueberpruefungen ausser Kraft gesetzt, so dass die
uebermittelte Rufnummer beliebig gesetzt werden kann. Das Netz
uebermittelt in einem solchen Fall die vom Endgeraet uebermittelte
Rufnummer mit der Zusatzinformation "no screening" und zusaetzlich
die gepruefte und getestete Rufnummer wie im "normalen" Fall. Das
anzeigende Endgeraet kann sich dann aussuchen, welche der beiden
Rufnummern angezeigt wird. Unterschiedliche Endgeraete handhaben
diesen (ausserordentlich seltenen) Fall durchaus unterschiedlich.
"CLIP no screening" und "COLP no screening" kosten je DM 10,00.

Besonderheiten am analogen Anschluss

CLIP kostet am analogen Anschluss DM 2,99 und ist seit
Januar 1998 im Regelvertrieb flaechendeckend verfuegbar [2].

Besteht bereits eine Verbindung, so kann beim Anklopfen die Rufnummer
des Anklopfers nicht uebermittelt werden. Derartige Verfahren sind in
anderen Laendern bereits verfuegbar, hier wird es sicherlich noch
einige Zeit dauern. Die Loesung dieses Problems ist nicht (!)
trivial.

Am analogen Anschluss ist "CLIR presentation" in absehbarer Zeit
flaechendeckend verfuegbar sein. Bedienung: *31# und dann direkt
danach die Nummer des anzurufenden Anschlusses waehlen.

Bei aelteren analogen Anschluessen ist CLIR normalerweise aktiviert
und kann deaktiviert werden. Seit 01.01.1998 geschaltete Anschluesse
_sollten_ _eigentlich_ "CLIR presentation" haben. Dauerhaftes CLIR
kann natuerlich auf Wunsch aktiviert werden. Ansprechpartner hierfuer
ist in beiden Faellen der Vertrieb. Beide Leistungsmerkmale sowie der
Wechsel zwischen diesen sind kostenlos.

Nur neueste analoge Telefone koennen mit den vom Netz uebermittelten
Informationen etwas anfangen. Analoge Endgeraete, die vor dem
Fruehjahr 1997 auf den Markt kamen, unterstuetzen CLIP mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Auch amerikanische
Telefone, die amerikanisches "Caller ID" unterstuetzen, unterstuetzen
am deutschen Telefonnetz CLIP nicht.

COLP und COLR sind am analogen Anschluss nicht verfuegbar. Fuer den
Fall, dass ein analoger Telefonanschluss Ziel einer
0180x/0190x-Rufnummer ist, muss die Unterdrueckung der
Rufnummernuebermittlung also schon im "intelligenten Netz" [4]
erfolgen.

[1] Die einzige Person, der man die Auskunft "CLIP / CLIR / COLP /
COLR ist fuer Ihren Anschluss freigeschaltet und korrekt
konfiguriert" glauben darf, ist der Service-Mitarbeiter vom
Pruefplatz. Alle anderen Dienststellen (besonders Vertrieb
und Serviceannahme) gucken nur in der getrennt gefuehrten
Kundendatenbank, nicht aber in der wirklichen Konfiguration des
Netzknotens und erzaehlen einem regelmaessig Maerchen.
[2] Fuer die Einrichtung neuer Leistungsmerkmale entstehen bei
einigen Niederlassungen der DTAG einmalige Kosten in Hoehe von DM
10,00. Dies ist u.U. davon abhaengig, ob fuer den Anschluss
bereits andere "Sonder"-Leistungsmerkmale beauftragt sind. Eine
Regelmaessigkeit bei der Erhebung dieser Kosten laesst sich
derzeit nicht feststellen.
[3] beide "no screening"-Varianten werden von der DTAG zur Zeit nur
fuer Anlagenanschluesse vermarktet.
[4] als "intelligentes Netz" wird der Teil des Telefonnetzes
bezeichnet, der sich um die Verteilung von 0180x/0190x auf die
entsprechenden Zielanschluesse kuemmert.

ISDN heisst in diesem Dokument immer Euro-ISDN nach DSS1. Das
auslaufende nationale ISDN nach 1TR6 ist nicht beruecksichtigt.

Ergaenzungen und Berichtigungen erbitte ich per E-Mail an
Marc....@gmx.de - nicht in die Newsgroup bitte! Die Aufnahme dieses
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Markus Klenk

ungelesen,
14.02.1998, 03:00:0014.02.98
an

Marc Haber (Marc.Hab...@gmx.de) wrote:
: Besteht bereits eine Verbindung, so kann beim Anklopfen die Rufnummer

: des Anklopfers nicht uebermittelt werden. Derartige Verfahren sind in
: anderen Laendern bereits verfuegbar, hier wird es sicherlich noch
: einige Zeit dauern. Die Loesung dieses Problems ist nicht (!)
: trivial.

Ich frage mich wie dieses Problem geloest werden koennte...

Folgende Moeglichkeiten kommen mir hier in den Sinn:

1. Modemburst wird wie auch vor der Verbindung beim Anklopfen mitten
im Gespraech uebertragen.
Nachteil: Unangenehme Geraeusche, gleichzeitiges Sprechen stoert
die Uebermittlung der Rufnummer
Vorteil: Gleiches Verfahren wie beim normalen CLIP einsetzbar

2. Dem (verlaengerten) Anklopf-Beep wird ein hoeher frequenter
Modemburst ueberlagert (Frequenz wie Gebuehrenimpuls)
Nachteil: Zwei verschiedene System fuer CLIP
Vorteil: weniger unangenehme Geraeusche

3. Kurzer Anklopf-Beep wie bisher, die Nummer wird durch einen
Modemburst erst uebermittelt wenn der Teilnehmer dies durch
druecken irgendeiner Tastenkombination zum Ausdruck bringt.
Vorteil: keine unbeabsichtigten Gespraechsstoerungen
Nachteil: umstaendlich

Wie wird dieses Problem eigentlich in anderen Laendern geloest?


PS: Anklopfen ohne CLIP ist IMO nutzlos.

ciao, Markus

--
Die Tarifuebersicht der neuen Festnetz-Anbieter:
http://info.ulm.com/tarife/


Marc Haber

ungelesen,
14.02.1998, 03:00:0014.02.98
an

Heute ist wohl nicht mein Tag: Erstens habe ich den Followup-To:
de.comm.misc vergessen und zweitens ist ein boeser sachlicher Fehler
drin

Marc.Hab...@gmx.de (Marc Haber) wrote:
>CLIR gibt es in drei Varianten:
>- staendige Unterdrueckung (wie z.B. fuer fast alle analogen
> Anschluesse aktiviert),
>- fallweise Uebermittlung bei staendiger Unterdrueckung ("CLIR
> presentation") und

dieser Fall heisst "CLIR restriction"

>- fallweise Unterdrueckung bei staendiger Uebermittlung ("CLIR
> restriction").

und der heisst "CLIR presentation"

Gruesse
Marc

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----

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