Frueher habe ich fuer 65,-DM nicht nur einen Doppelanschluss sondern
auch meine BTX-Kennung bekommen.
Weiss evtl. jemand, ob sich zwischenzeitlich die diesbezueglichen
Tarife der telekom geaendert haben ?
Uwe Neumann
--
U.NE...@ECHO.owl.de * ECHO (05222) 600152 * Voice (052
>Die telekom stellte mir fuer meinen Doppelanschluss je 65,- DM
>pro Anschluss fuer Bereitstellung/Aenderung in Rechnung.
>Frueher habe ich fuer 65,-DM nicht nur einen Doppelanschluss sondern
>auch meine BTX-Kennung bekommen.
>Weiss evtl. jemand, ob sich zwischenzeitlich die diesbezueglichen
>Tarife der telekom geaendert haben ?
Ja, nein.
Die Tarife fuer BTX (solo) haben sich (ich glaube) auf 50DM verringert.
Aber auch die Auslegung der Gebuehrenordnung hat sich geaendert.
So ist es regional unterschiedlich, wieviel man zahlt.
Ich habe vor einem Jahr Telefon und Btx zusammen fuer 65DM bekommen.
Zum gleichen Zeitpunkt weiss ich aber von Kollegen aus Bonn, dass
dort die Telekom fuer jeden Posten d.h. fuer Telefon UND fuer BTX
UND fuer Gebuehrentakt jeweils 65DM wollte, also 3*65DM.
Eric
--
Eric Schroedter __________ _ - - o - - _
Phone: [+49](52 51) 8-3 56 49 \ -|-
Mail: schroed...@sni.de |________MM___|___MM_________ES.
----- OS/2 Virus Scan : "Windows found" Remove it ? (Y,y) -----
Die Abrechnung ist korrekt, je Anschluss DM 65,- d.h. beim Doppel-
anschluss 2*65DM = 130DM.
Btx-Anschlusskosten betragen jetzt DM 50,-
Tschuess, Udo
--
___________________________________________________________________________
||| -----------------------------------------------------------
||| ud...@falcon.cpr.sub.org
_/ | \_ -----------------------------------------------------------
___________________________________________________________________________
Ich habe exakt dasselbe erlebt. Doppelanschluss beantragen wollen -> kostet 2 X 65 DM. Ich denke,
ich werde den zweiten erst beantragen, wenn der erste da ist. Dann tun die Jungs wenigstens was fuer
ihr Geld.
Ist doch echt unnoetig sowas...
Micha
--
EMail: mi...@moko.saar.de /\/\ University: bong...@cs.uni-sb.de
Z-Netz: mic...@hit.zer / \ Voice+Fax: +49 681 55654 (+ Ans-Mach.)
SnailMail: Michael Bongartz, Am Ordensgut 43, W-6600 Saarbruecken 1, Germany
>Die telekom stellte mir fuer meinen Doppelanschluss je 65,- DM
>pro Anschluss fuer Bereitstellung/Aenderung in Rechnung.
Ja, ging mir auch so. Wutentbrannt in den Telefon-Laden gerannt, die Tante
dort nur "wieso, was wollen sie denn, sind doch auch *ZWEI* Leitungen,
also *ZWEI*mal Anschlussgebuehren".
>Frueher habe ich fuer 65,-DM nicht nur einen Doppelanschluss sondern
>auch meine BTX-Kennung bekommen.
Ja, sowas hatte ich auch in Erinnerung. Aber das scheint nicht mehr zu
gelten.
gert
--
Gert Doering | SubNet : ge...@greenie.gold.sub.org | mailbox / uucp:
Munich / FRG | InterNet: gdoe...@physik.tu-muenchen.de | call (089)3243328
(089)3243228 | FidoNet : gert.doering@2:246/55.4 | login bbs / nuucp
>In <36.5...@echo.owl.de>, Uwe Neumann writes:
>>
>>Die telekom stellte mir fuer meinen Doppelanschluss je 65,- DM
>>pro Anschluss fuer Bereitstellung/Aenderung in Rechnung.
>>
>>Frueher habe ich fuer 65,-DM nicht nur einen Doppelanschluss sondern
>>auch meine BTX-Kennung bekommen.
>>
>>Weiss evtl. jemand, ob sich zwischenzeitlich die diesbezueglichen
>>Tarife der telekom geaendert haben ?
>Die Abrechnung ist korrekt, je Anschluss DM 65,- d.h. beim Doppel-
>anschluss 2*65DM = 130DM.
Ist zwar aergerlich, dieses Verfahren, doch irgendwie macht es auch wieder
Sinn, wenn man bedenkt, dass es UEBERALL (in DE) das selbe kosten tut.
>Btx-Anschlusskosten betragen jetzt DM 50,-
Aha...
(BTW gibt es einen BTX client fuer X11 ? )
Gruss
Wolfgang
--
Use /dev/null with care, otherwise you have to rebiuld your files.
-------------(NO VIRUS IN THIS ONE, SigVirCheck V 0.0001)------------------
wo...@keep.fantasy.sub.org (Home) (Mail should be <= 10 KB)
or: wo...@cs.tu-berlin.de, woju...@w250zrz.zrz.tu-berlin.de
NeXTMAIL: w271zrz.zrz.tu-berlin.de
Klar, XBtx von Uni Erlangen.
[Kein regelmaessiger de.admin.archiv-Leser?]
-Achim
>>Die Abrechnung ist korrekt, je Anschluss DM 65,- d.h. beim Doppel-
>>anschluss 2*65DM = 130DM.
>Ist zwar aergerlich, dieses Verfahren, doch irgendwie macht es auch wieder
>Sinn, wenn man bedenkt, dass es UEBERALL (in DE) das selbe kosten tut.
Den Sinn sehe ich noch nicht ganz.
Warum ist es genauso teuer, wenn der Postmensch einmal kommt (Anfahrt!)
und ein vieradriges Kabel zieht und dann *zwei* Dosen dranklemmt, wie wenn
der Postmensch irgendwann spaeter fuer die zweite Leitung ein zweites Mal
zu mir hinfahren muss? Die Kabel usw. werden ja sowieso beim ersten Mal
gelegt!
Geh nochmal in Dich und überleg es Dir nochmal gründlich ...
} Warum ist es genauso teuer, wenn der Postmensch einmal kommt (Anfahrt!)
} und ein vieradriges Kabel zieht und dann *zwei* Dosen dranklemmt, wie wenn
} der Postmensch irgendwann spaeter fuer die zweite Leitung ein zweites Mal
} zu mir hinfahren muss? Die Kabel usw. werden ja sowieso beim ersten Mal
} gelegt!
Gaaanz einfach, wenn die TELEKOM die Bereitstellungsentgelte nach Aufwand
aufstellen würde käme es für MANCHE! seeehr teuer und für diejeneigen
die einen Anschluss übernehmen wo schon alles installiert ist seeehr
günstig. Ich finde eine pauschale Abrechnung äußerst gerecht weil ein
Telefonanschluß Allgemeingut sein muß und kein Privileg für Finanzstarke !!
... Gruessend, Juergen
--
##########################################################
# Juergen Steiner **** UUCP : j...@barbar.abg.sub.org #
# 86156 Augsburg **** Maus : Juergen...@bn.maus.de #
##########################################################
Wieso ist es genauso teuer, wenn der Komiker im FA nur irgendwas verschaltet,
und wenn sie extra Deinetwegen mit dem Bagger anruecken und die Strasse
aufbuddeln muessen? Irgendwie vermag mich Deine Argumentation um Zusammenhang
mit Pauschalpreisen nicht zu ueberzeugen :-)
--
|||| ~~~~ ALWAYS ~~~~ | Martin P. Ibert, Fürstenweg 11 | __ ||||
|\/| ~~~~ LOOK ON ~~~ | D-13589 Berlin, old: D-1000B20 | ( )__ |\/|
|/\| ~~ THE BRIGHT ~~ | Voicenet: +49-30-3056541, tape | ( )_ |/\|
|||| ~ SIDE OF LIFE ~ | <mar...@heaven7.in-berlin.de> | (_________) ||||
> Wieso ist es genauso teuer, wenn der Komiker im FA nur irgendwas verschaltet,
> und wenn sie extra Deinetwegen mit dem Bagger anruecken und die Strasse
> aufbuddeln muessen? Irgendwie vermag mich Deine Argumentation um Zusammenhang
> mit Pauschalpreisen nicht zu ueberzeugen :-)
Na dann warte mal ab, bis _Du_ bei der Telekom eine neue Leitung bestellst
(wegen Ausbau oder Umzug), aber keine mehr frei ist, und wegen _Dir_ der
Bagger bestellt werden muss. Wetten, dass Du die Sache dann gleich
ganz anders siehst??
tschau, Boris.
____ __ ________________________________________________________
/__) / __ \ \
_/___) (___)\ \ Berghalde 81 EMail: Bo...@ramhill.rni.sub.org \
/ D-6900 Heidelberg via /\\miga-uucp+ /
Boris Glass /_______________________________________________________/
Was ist denn an einem Telefonanschluss Allgemeingut? Wer einen Anschluss,
gar einen Doppelanschluss, habe moechte, soll fuer den noetigen Aufwand
gefaelligst auch zahlen!! Die Telekom ist doch keine Wohlfahrtseinrichtung.
Selbst wenn ich einige Vorbehalte gegen diesen Saftladen habe: es kann doch
nicht angehen, dass diejenigen, die nur wenige Kosten verursachen, fuer die
Leute mitzuzahlen haben, die mehr Kosten produzieren. Sonst koennte man
doch gleich auch auf Telefoneinheiten verzichten und auch dafuer eine
Pauschalgebuehr einrichten: "Wer viel telefoniert hat dann halt Pech gehabt."
M.E. ist ein Telefonanschluss alles andere als Allgemeingut und die TELEKOM
ein Wirtschaftsunternehmen, dass eigentlich nach marktwirtschaftlichen
Kriterien arbeiten SOLLTE (leider es oftmals aber nicht tut).
Gruss, gero.
--
If I have seen further it is by standing on the shoulders of giants.
- Sir Isaac Newton
--
Gero Kuhlmann, Hannover 0511/603139 ge...@gkminix.han.de
Das kann man so oder so sehen -> man betrachte, dasz es Firmen gibt, die haben
Telefonrechnungen deren Hoehe man sich als Jahresgehalt anderer vorstellen
kann - ok, es gibt privatleute in Groszstaedten im alg., die haben Rechnungen
erhelblicher Hoehe, um innerstaedische calls fuer uucp-transfers etc.. Anderer-
seits gibt es die alte Oma mit karger Rente auf dem Land mit kilometerlangen
Leitungen, die auch ein Telefon haben moechte, aber darauf achtet, dasz sie
nicht mehr als 20.- pro Monat bezahlt (sinngemaesz).
Das Problem daran ist, dasz eine Telefongesellschaft auf die eine Art natuer-
lich Gewinn erwirtschaften will und muss (muesste, wenn sie nicht staatlich
waere), daraus wuerde folgen, dasz die alte Oma Ihre Leitung auf dem Lange
niemals bekommen wuerde, weil es sich niemals lohnen wuerde, die Leitung zu
legen. (Wirtschaftlich richtig, sozial untragbar).
Folglich ist Telekommunikation auf der einen Seite eine wirtschaftliche Sache,
auf der anderen aber auch etwas soziales - Schwaechere muessen auch die
Moeglichkeit haben, einen Anschlusz zu erhalten.
Daher ist es fraglich, wie es ohne eine Lenkung der Telekom(o.ae.) durch den
Staat funktionieren wuerde !
folglich sind deren Preise gerechtfertigt, andererseits natuerlich auch nicht,
da (widerum wirtschaftlich gesehen) ihr Service im Vergleich zu Telefon-
gesellschaften anderer Laender (USA&AT&T etc) einfach hundsmiserabel ist (eine
Besserung ist aber m. Erfahrung nach zu erkennen).
>doch gleich auch auf Telefoneinheiten verzichten und auch dafuer eine
>Pauschalgebuehr einrichten: "Wer viel telefoniert hat dann halt Pech gehabt."
>M.E. ist ein Telefonanschluss alles andere als Allgemeingut und die TELEKOM
>ein Wirtschaftsunternehmen, dass eigentlich nach marktwirtschaftlichen
>Kriterien arbeiten SOLLTE (leider es oftmals aber nicht tut).
zustimmung, kommentar siehe oben.
jl
--
The left being rich - trying to shut their guilt for knocking down dreams,
before they'r even build. (Anne Clark)
lumpi@{dobag.in-berlin.de,fu-berlin.de], lub...@cs.tu-berlin.de
> Folglich ist Telekommunikation auf der einen Seite eine wirtschaftliche Sache
> auf der anderen aber auch etwas soziales - Schwaechere muessen auch die
> Moeglichkeit haben, einen Anschlusz zu erhalten.
... hmm - unsere Mailbox macht pro Tag so zwischen 70-80 Connects. Davon
die Haelfte aus dem Ortstarif, der Rest Fernzonen. Wenn man mal davon
ausgeht, dass die Ortstarifler 3-4 Einheiten verbraten und die Fern-
zonler 10-15, spielen wir der Post taeglich rund 150 DM ein. Macht
im Monat ca. 4600 DM - da sollte uns die TeleKom auch ein paar Gebuehren
schenken, oder? Gaebe es einen Mitbewerber, koennte man sicher
verhandeln......
Michaela
-----
Free Software Association of Germany * Great software should be free software
mi...@eurom.rhein-main.de Voice: ++49-69-6312083
mi...@eurom.fsag.incom.de Fido 2:247/14 Data: ++49-69-6312934
----------------- infos via ser...@eurom.fsag.incom.de ----------------------
---------- Subject: info -------------
Doch.
> Selbst wenn ich einige Vorbehalte gegen diesen Saftladen habe: es kann doch
> nicht angehen, dass diejenigen, die nur wenige Kosten verursachen, fuer die
> Leute mitzuzahlen haben, die mehr Kosten produzieren.
Doch.
> Sonst koennte man
> doch gleich auch auf Telefoneinheiten verzichten und auch dafuer eine
> Pauschalgebuehr einrichten: "Wer viel telefoniert hat dann halt Pech gehabt."
Ist doch auch so. Wer nicht viel telefoniert, kommt mit 10 Einheiten aus.
(Meine Freundin schafft das meistens. Mich ruft sie aus der Firma an :-)
Telefonieren ist umsonst, nur wer viel telefoniert, zahlt dafuer. (Ich gebe
zu, dass das bei 20 Freieinheiten ueberzeugender klang.) (Nein, ich komme
auf beiden Nummern bei weitem nicht mit 10 Einheiten aus.)
> M.E. ist ein Telefonanschluss alles andere als Allgemeingut
Etwas derart existentiell Wichtiges wie ein Telefon soll nicht gerade die
am meisten kosten, die es am noetigsten brauchen (naemlich die, die am
weitesten ab vom Schuss wohnen.)
--
######## Mail martini@{{{heaven7|zelator}.in-|cs.tu-}berlin.de|heaven7.sub.org}
(.)(.) Martin P. Ibert, Fürstenweg 11, D-13589 Berlin (-30/6/93: D-1000Bln20)
) ( ----------------------------------------------------------------------
( \/ ) Sex verkauft 'ne Zeitung, Sex verkauft 'n Video, DIE FANTASTISCHEN
######## VIER mit Sex verkauft man alles, denn Sex verkauft sich sowieso!
> > Gaaanz einfach, wenn die TELEKOM die Bereitstellungsentgelte nach Aufwand
> > aufstellen würde käme es für MANCHE! seeehr teuer und für diejeneigen
> > die einen Anschluss übernehmen wo schon alles installiert ist seeehr
> > günstig. Ich finde eine pauschale Abrechnung äußerst gerecht weil ein
> > Telefonanschluß Allgemeingut sein muß und kein Privileg für Finanzstarke !!
>
> Was ist denn an einem Telefonanschluss Allgemeingut? Wer einen Anschluss,
> gar einen Doppelanschluss, habe moechte, soll fuer den noetigen Aufwand
> gefaelligst auch zahlen!! Die Telekom ist doch keine Wohlfahrtseinrichtung.
Achja? Dann ueberleg dir mal, was es kostet, einen Telefonnaschluss zu
einem einsamen Bauernhof zu legen. Ein paar Kilometer Kabel kosten mit
Verlegung einiges. Soll der Bewohner dieses Hofes jetzt auf Telefon
verzichten, weil du nicht gewillt bist ein wenig Solidaritaet zu zeigen?
Dich moechte ich mal sehen, wenn du eine zusaetzliche Leitung haben
willst und die Telekom dir dann sagt, dass die dafuer noetigen Arbeiten
dich 10000 DM kosten werden. Die 65 DM finde ich noch ok, frueher waren
das 200 DM, wenn der Anschluss noch gelegt werden musste.
> M.E. ist ein Telefonanschluss alles andere als Allgemeingut und die TELEKOM
Da bin ich anderer Meinung.
Gerrit
--
Gerrit Heitsch Moenchweg 16 7038 Holzgerlingen Germany
Logical adresses: UUCP: ger...@laosinh.stgt.sub.org FIDO: (2:2407/106.9)
If we will ever be visited by Aliens, it will be very hard to explain, why a
lifeform, that is intelligent enough to build atomic weapons can be stupid
enough to do it. (taken from GEO special about space, page 88-91)
> > Die Telekom ist doch keine Wohlfahrtseinrichtung.
> Doch.
Ich w"urde das etwas weniger polemisch formulieren: Die Telekom hat
eine gewisse soziale Verantwortung, dadurch dass sie (im allgemeinen
Leben f"ur notwendig erachtete) Infrastruktur aufbaut. Vergleichbar
z.B. mit dem Strassenbau (oder Eisenbahnbau).
> > Sonst koennte man
> > doch gleich auch auf Telefoneinheiten verzichten und auch dafuer eine
> > Pauschalgebuehr einrichten: "Wer viel telefoniert hat dann halt Pech gehabt."
In USA sind Ortsgespr"ache kostenlos. '1' vorw"ahlen heisst 'jetzt
kostets was'. (das w"are also hier die 0)
Offensichtlich funktioniert das, trotz totalem Kapitalismus und
Deregulierungs-Chaos.
Dagegen wurde in Deutschland der Zeittakt im Ortsbereich genau
gleichzeitig mit (dem versuchten Start von) BTX eingef"uhrt und der
urs"achliche Zusammenhang gar nicht verleugnet. Die (damals noch
voll-) staatliche P*st also, trotz 'sozialer' Marktwirtschaft:
Optimiert auf maximales Abkassieren.
> > M.E. ist ein Telefonanschluss alles andere als Allgemeingut
>
> Etwas derart existentiell Wichtiges wie ein Telefon soll nicht gerade die
> am meisten kosten, die es am noetigsten brauchen (naemlich die, die am
> weitesten ab vom Schuss wohnen.)
Telefon geh"ort zu denjenigen technischen Errungenschaften, die am
weitesten "uberhaupt verbreitet sind. Wenn ich mich recht erinnere,
haben mehr Leute Telefon als ein Bad in der Wohnung. Und irgendwie ist
das auch berechtigt, IMHO.
Olaf
--
| Olaf Titz - comp.sc.student | o | uk...@dkauni2.bitnet | old address |
| univ. of karlsruhe - germany | _>\ _ | s_t...@ira.uka.de | is still |
| +49-721-60439 | (_)<(_) | praetorius@irc | valid |
"My heart is human - my blood is boiling - my brain IBM" - Mr. Roboto
>im Monat ca. 4600 DM - da sollte uns die TeleKom auch ein paar Gebuehren
>schenken, oder? Gaebe es einen Mitbewerber, koennte man sicher
>verhandeln......
Ooooooh Ja. Ich will auch ein paar geschenkte Gebuehren!
Hmmm.
Die Post wird privatisiert. Faellt damit eigentlich das Postmonopol?
Joern Lubkoll (lu...@dobag.in-berlin.de) wrote:
> >Selbst wenn ich einige Vorbehalte gegen diesen Saftladen habe: es kann doch
> >nicht angehen, dass diejenigen, die nur wenige Kosten verursachen, fuer die
> >Leute mitzuzahlen haben, die mehr Kosten produzieren. Sonst koennte man
>
> Das kann man so oder so sehen -> man betrachte, dasz es Firmen gibt, die haben
> Telefonrechnungen deren Hoehe man sich als Jahresgehalt anderer vorstellen
> kann - ok, es gibt privatleute in Groszstaedten im alg., die haben Rechnungen
> erhelblicher Hoehe, um innerstaedische calls fuer uucp-transfers etc.. Anderer-
> seits gibt es die alte Oma mit karger Rente auf dem Land mit kilometerlangen
> Leitungen, die auch ein Telefon haben moechte, aber darauf achtet, dasz sie
> nicht mehr als 20.- pro Monat bezahlt (sinngemaesz).
Mir ging es garnicht um die alte Oma, sondern "um's Prinzip". M.E. ist ein
Telefonanschluss ein Luxusartikel, und nicht unbedingt zum Leben notwendig,
schon gar nicht existentiell wichtig. Wenn die Oma einen BMW fahren moechte,
muss sie schliesslich auch dafuer mehr zahlen als fuer Ihre Busfahrkarte vom
Sozialamt. Ich wollte damit nur sagen, dass ein Telefonanschluss eben KEIN
"Allgemeingut" ist, sondern eine Dienstleistung, die Geld kostet und bezahlt
werden muss. Und zwar von den Kostenverursachern.
Im uebrigen finde ich sogar, die Oma muesste auch fuer Ihre Grundgebuehr mehr
zahlen. Wenn sie naemlich schon einen Anschluss so weit auf dem Land erhaelt
und ihn dann nur fuer 20,- pro Monat nutzt... Ich meine damit, dass man Gross-
kunden eigentlich sogar einen "Mengenrabatt" einraeumen sollte. Schliesslich
tragen die ja auch zum Umsatz der TELEKOM massgeblicher bei als die Oma.
> Das Problem daran ist, dasz eine Telefongesellschaft auf die eine Art natuer-
> lich Gewinn erwirtschaften will und muss (muesste, wenn sie nicht staatlich
> waere), daraus wuerde folgen, dasz die alte Oma Ihre Leitung auf dem Lange
> niemals bekommen wuerde, weil es sich niemals lohnen wuerde, die Leitung zu
> legen. (Wirtschaftlich richtig, sozial untragbar).
Warum sozial untragbar? Nur weil die Oma dann nicht haben kann was sie aber
gerne haben wollte? Also wenn es danach ginge... "hat nicht noch jemand einen
17"-VGA-Monitor zu verschenken... mein Rechner ist schliesslich fuer mich
existentiell wichtig... und es ist doch sozial untragbar, dass ich unter X11
immer auf diese kleine Schrift schauen muss"
> Folglich ist Telekommunikation auf der einen Seite eine wirtschaftliche Sache,
> auf der anderen aber auch etwas soziales - Schwaechere muessen auch die
> Moeglichkeit haben, einen Anschlusz zu erhalten.
Warum das denn? Die Oma kann doch genauso gut Briefe schreiben!
Leider fuehren alle Diskussionen zu diesem Thema naturgemaess ins Leere, weil
die TELEKOM nun mal ein Monopolunternehmen ist. Die Kunden koennen sich halt
nicht den preiswertesten Anbieter aussuchen, und von daher ist es muessig,
marktwirtschaftliche Ueberlegungen anzustellen. Zumal die TELEKOM ja wohl
auch kraeftig vom Staat mitfinanziert wird. Mir ging es vor allem darum,
dass ein Telefonanschluss eben KEINE Selbstverstaendlichkeit ist, so wie
es einige wohl mittlerweile sehen.
Gruss, gero.
--
A perfect vacuum exists only in the minds of men.
- P. H. Beck
> Im uebrigen finde ich sogar, die Oma muesste auch fuer Ihre Grundgebuehr mehr
> zahlen. Wenn sie naemlich schon einen Anschluss so weit auf dem Land erhaelt
> und ihn dann nur fuer 20,- pro Monat nutzt... Ich meine damit, dass man Gross-
> kunden eigentlich sogar einen "Mengenrabatt" einraeumen sollte. Schliesslich
> tragen die ja auch zum Umsatz der TELEKOM massgeblicher bei als die Oma.
Erst soll man fuer eine Dienstleistung zahlen und dann sprichst du von
Mengenrabatten. Was denn nun? Mit dem gleichen Recht koennte man auch
fordern, dass Grosskunden mehr zahlen muessen, da sie das Netz sehr viel
staerker beanspruchen als ein normaler Kunde.
> Warum sozial untragbar? Nur weil die Oma dann nicht haben kann was sie aber
> gerne haben wollte?
Was heisst hier gerne haben wollte? Fuer aeltere Leute kann ein Telefon
lebenswichtig sein!
> Warum das denn? Die Oma kann doch genauso gut Briefe schreiben!
Und du brauchst keinen Internet/Usenet-Anschluss. Wenn da naemlich
nicht die Universitaeten den groessten Teil der Kosten fuer News und
Mails uebernehmen wuerden, koenntest du dir das gar nicht leisten.
Im FIDO ist es aus diesem Grund ueblich Netmails in eine andere Zone
per Crash zu schicken, da sie sonst nicht ankommen. Echos aus den USA
werden nur sehr selten geholt, da es zu teuer ist. Hier ziehst du
deine Vorteile aus diesem System.
> Zumal die TELEKOM ja wohl auch kraeftig vom Staat mitfinanziert wird.
Aehm? Wenn ich das richtig weiss, muss die Telekom jedes Jahr einige
Milliarden DM an den Staat abfuehren. Es ist also umgekehrt, die Telekom
finanziert den Staat kraeftig mit. Wenn das nicht der Fall waehre,
dann waere das Telefonieren billiger, oder der Ausbau von ISDN bzw.
digitaler Vermittlungstechnik ginge schneller.
Nun, es sind wohl nicht nur 'einige' und auch nicht erst mittlerweile,
sonst wuerde wohl kaum im Grundgesetz (Art. 80, (2)) stehen:
"Der Zustimmung des Bundesrates beduerfen [..] Rechtsverordnungen [..]
ueber Grundsaetze und Gebuehren fuer die Benutzung der Einrichtungen
[..] des Post- und Fernmeldewesens [..]."
Das doch wohl deswegen, weil Post und Fernmeldewesen eine grosse soziale
Bedeutung haben.
Gruss, Wolfgang
Dieser Vergleich ist im hoechsten Masse zynisch. Natuerlich braucht gerade die
alte Oma einen Telefonanschluss. Gerade bei alten Leuten kann der Telefonan-
schluss im Wortsinne lebenswichtig sein (zum Beispiel um nach einem Sturz in
der Wohnung Hilfe rufen zu koennen).
> Im uebrigen finde ich sogar, die Oma muesste auch fuer Ihre Grundgebuehr mehr
> zahlen. Wenn sie naemlich schon einen Anschluss so weit auf dem Land erhaelt
> und ihn dann nur fuer 20,- pro Monat nutzt...
Gottlob ist das Gegenteil der Fall ... man kann sich ab einem gewissen
"Armutsgrad" eine Ermaessigung der Grundgebuehr um fuenf Mark und zwanzig
weitere Freieinheiten reintun.
> Warum sozial untragbar? Nur weil die Oma dann nicht haben kann was sie aber
> gerne haben wollte?
Ist doch egal, wenn die Oma hops geht, Deine Oma wohnt in der Stadt, richtig?
> Warum das denn? Die Oma kann doch genauso gut Briefe schreiben!
Und wer bringt die zum Briefkasten, wenn sie hilflos wie ein Kaefer auf dem
Ruecken liegt?
> Zumal die TELEKOM ja wohl
> auch kraeftig vom Staat mitfinanziert wird.
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Telekom erwirtschaftet Gewinne, die sich
andere Leute eintueten.
> Mir ging es vor allem darum,
> dass ein Telefonanschluss eben KEINE Selbstverstaendlichkeit ist, so wie
> es einige wohl mittlerweile sehen.
Es IST aber nun einmal so *seufz* !
Mit dem Fernsehen ist es uebrigens auch so. Rate mal, warum es fuer sozial
Schwache eine Befreiung bzw. Verminderung der Rundfunk- und Fernsehgebuehren
gibt.
Ich hoffe nur, dass Du nicht einmal krank wirst und schnell medizinische
Hilfe brauchst. Stell Dir mal vor, Du bekommst einen Herzinfarkt/Blinddarm-
durchbruch/etc. Leider weigert sich die Besatzung des Rettungswagens, Dich
ins Krankenhaus zu bringen, weil Du nicht genug Bares dabei hast (und Deine
Versicherung hat gerade kein Direktverrechnungsabkommen mit diesem Anbieter),
und selbst wenn Du es noch ins Krankenhaus schaffst, verreckst Du da in der
Notaufnahme, weil Du Dir die Notoperation leider nicht mehr leisten kannst
(Problem wie oben: nicht genug Asche auf der Tasche).
Mannmann, Kapitalismus ist ja so GEIL!
--
Martin Ibert/Fürstenweg 11/D-13589 Berlin (1B20)/mar...@heaven7.in-berlin.de
-----------------------------------------------------------------------------
| Jeder Popel fährt 'nen Opel, jeder Affe fährt 'nen Ford, o |
| Jeder Blödmann fährt 'nen Porsche, jeder Arsch 'nen Audi Sport, ./\ |
| Jeder Spinner fährt 'nen Manta, jeder Dödel Jaguar, _//|_. |
| Nur Genießer fahren Fahrrad und sind immer schneller da -- SK/TK (_)`(_) |
Es gibt zwei Indizien, die gegen Deine Einschaetzung sprechen:
- Die hohe Anschlussdichte (nahezu Vollversorgung).
- Personen mit geringem Einkommen (Sozialhilfeempfaenger, BAFOeG-Empfaenger
usw.) koennen einen besonderen Sozialtarif beantragen (geringere Grund-
gebuehr, mehr Freieinheiten). Aehnlich wie der Fernsehempfang wird also
das Telefon als eine Art Grundversorgung angesehen.
Lutz
--
\\ Lutz Petersen - 2200 Elmshorn/Germany - Voice +49-4121-65023 \\
\\ InterNet: l...@shlink.hanse.de - SubNet: l...@shlink.sh.sub.org \\
>Warum sozial untragbar? Nur weil die Oma dann nicht haben kann was sie aber
>gerne haben wollte? Also wenn es danach ginge... "hat nicht noch jemand einen
>17"-VGA-Monitor zu verschenken... mein Rechner ist schliesslich fuer mich
>existentiell wichtig... und es ist doch sozial untragbar, dass ich unter X11
>immer auf diese kleine Schrift schauen muss"
>> Folglich ist Telekommunikation auf der einen Seite eine wirtschaftliche Sache,
>> auf der anderen aber auch etwas soziales - Schwaechere muessen auch die
>> Moeglichkeit haben, einen Anschlusz zu erhalten.
>Warum das denn? Die Oma kann doch genauso gut Briefe schreiben!
--- Snail-mail-Brief-Anfang
Liebe Unfallrettungsleitstelle,
heute schreibe ich Dir diesen Brief weil die Omi gerade einen
Schlaganfall hatte und ich Dich bitten moechte doch den
Arzt vorbeizuschicken. Und wo ich schon beim Schreiben bin:
Vor ein paar Tagen kamen hier zwei Wanderer vorbei, die sagten
sie haetten sich verirrt und gaben uns 23 Pf. damit wir ihnen
ein Taxi bestellen. Kannst Du das vielleicht erledigen? Und
wuerdest Du auch die Polizei herschicken? Da versuchen naemlich
zwei Kerle gerade unseren Schuppen aufzubrechen.
Dein Opi
PS: Aus dem Fenster sehe ich gerade, dasz von der alten Muell-
kippe Rauch und Flammen aufsteigen.
--- Snail-mail-Brief-Ende
War vielleicht ein wenig polemisch, aber:
>--
>A perfect vacuum exists only in the minds of men.
> - P. H. Beck
>--
>Gero Kuhlmann, Hannover 0511/603139 ge...@gkminix.han.de
in Hannover bist Du ja nicht so weit von Sachsen-Anhalt. Fahr doch
einfach mal hin und erleb, wie das so ist, in einem kleinen Dorf
ohne Telefon und nur ueber gepflasterte preussische Alleen erreichbar.
}
} > Folglich ist Telekommunikation auf der einen Seite eine wirtschaftliche Sache,
} > auf der anderen aber auch etwas soziales - Schwaechere muessen auch die
} > Moeglichkeit haben, einen Anschlusz zu erhalten.
}
} Warum das denn? Die Oma kann doch genauso gut Briefe schreiben!
}
} Leider fuehren alle Diskussionen zu diesem Thema naturgemaess ins Leere, weil
} die TELEKOM nun mal ein Monopolunternehmen ist.
Dir geht es echt ZU gut !!! Ueberleg Dir mal wie das bei den
Krankenkassenbeitraegen funktioniert !!! Aber das interessiert Dich ja nicht ...
} Zumal die TELEKOM ja wohl auch kraeftig vom Staat mitfinanziert wird.
Sorry, es ist genau anderst herum, die TELEKOM zahlt einige Milliarden an
den Staat und ihre Schwesterunternehmen !!!
} Mir ging es vor allem darum,
} dass ein Telefonanschluss eben KEINE Selbstverstaendlichkeit ist, so wie
} es einige wohl mittlerweile sehen.
Eine Selbstverstaendlichkeit ist er bei weitem nicht, darum ist er so wichtig fuer
Sozialschwache !!!
Gruss ...
--
***ara...@barbar.abg.sub.org*** --==#*#==-- eMail lنكt den Wald stehen
don`t drink and drive, get stoned and fly !!!!
>Moin,
>Im uebrigen finde ich sogar, die Oma muesste auch fuer Ihre Grundgebuehr mehr
>zahlen. Wenn sie naemlich schon einen Anschluss so weit auf dem Land erhaelt
>und ihn dann nur fuer 20,- pro Monat nutzt... Ich meine damit, dass man Gross-
>kunden eigentlich sogar einen "Mengenrabatt" einraeumen sollte. Schliesslich
>tragen die ja auch zum Umsatz der TELEKOM massgeblicher bei als die Oma.
>Gero Kuhlmann, Hannover 0511/603139 ge...@gkminix.han.de
Das brauchst Du nicht nur zu meinen, Gero - Das ist so.
Grosskunden wie z.B. VW oder BMW oder Thyssen (beliebig fortsetzbare Reihe ...)
bekommen natuerlich auch einen anderen Tarif als wir kleinen Leute.
Das finde ich auch O.k., solange es dabei bleibt.
Was in diesem Zusammenhang NICHT O.k. ist, ist folgende bestehende Tatsache:
Gesetzt des Fall, dass Du 4 Wochen in Urlaub faehrst. Schoen weit weg - um Dich
richtig zu erholen. Du bist nebenbei ein absoluter Pflanzenhasser - brauchst
deshalb auch keinen der Deine Blumen giesst. Nebenbei bist Du mal wieder solo -
also kommt auch keiner, um nach dem Rechten zu sehen.
Also: Faktum est: Du kommst wieder und findest, wie jeden Monat, Deine Tele-
fonrechnung. Aufmachen und staunen: 527,90 DM moechte man dort von Dir haben.
Und da Du auch eine Einzugsermaechtigung ausgestellt hast, ist die Kohle auch
schon weg ...
Etwas indigniert und sauer rufst Du beim zustaendigen FmA in der Rechnungs-
stelle an, um dort Klaerung zu suchen.
Ich mache es kurz:
a) Anruf im FmA mit Abwimmeln und versprochenem Rueckruf.
b) Irgendwann (Zeit x ist exponential zu der Unlust der Sach-
bearbeiterin am Telefon.) kommt dann der Rueckruf.
Zwischenergebnis: "Wir haben keinen Fehler festgestellt."
Du wirst echt sauer und bestehst auf der Rueckueberweisung
der Kohle.
"Das geht nicht, aber wir koennen die Leitung 2 Wochen lang
mitmessen und pruefen, ob sich dann etwas ergibt."
Nun denn (seufz).
c) 2 Wochen spaeter (DU rufst natuerlich an!)
"Wir haben nichts gefunden. Die Rechnung wird nicht geaendert"
"Ausserdem hat das Durchmessen der Leitung schon soviel ge-
kostet."
(Das Dich das nicht die Bohne interessiert ist hierbei egal.)
Ende der Fahnenstange. Du must loehnen - und wenn Du dann auf den genialen Ge-
danken kommst, Dir einen Gebuehrenzaehler nebens Telefon zu stellen, wirst
Du merken, dass die Post das nicht anerkennt.
"Den koennen Sie ja manipulieren !"
--- Das ist der Fall (und es gibt ausreichend Gerichtsurteile, die diese Ein-
stellung der Post sanktionieren!) fuer den Otto-Normalverbraucher.
Wenn die Post (Telekom) Die jeden Monat 1027,90 DM berechnet, dann musst
Du zahlen - Punktum! Und wenn nicht, dann sperren wir halt den Anschluss.
--- Jetzt folgt der Fall fuer Grosskunden:
a) In der Rechnungsstelle des Kunden werden jeden Monat die
Rechnungen der Telekom und die Auflistung der Kosten, die
die interne Telefonanlage festgehalten hat verglichen.
Treten hierbei Differenzen groesser X DM auf, so wird mit
Telekom Rechnungsstelle telefoniert.
Auch hier mache ich es kurz:
Irgendwo zwischen dem Betrag X DM und dem Telekom-Saldo treffen sich
dann die beiden Rechnungsstellen und die Sache ist erledigt !
Hier wird nicht lange herumdiskutiert (Regelfall), sondern eine ein-
vernehmliche Loesung gesucht.
Abgesehen davon, dass Du wahrscheinlich auch mit der Haelfte nicht einver-
standen gewesen waerst, wird bei uns einfach abgebucht und gut!
DAS, liebe Telekom, ist schlichtweg Beschiss !
Es stoert aber bei den Jungs auch keinen grossen Geist. Vor ca. 12 Monaten
berichtete sogar ein Regionalfernsehsender (ich meine es war der WDR) darueber!
Na und ?!
Auch dieser Artikel wird natuerlich keinen stoeren, aber vielleicht hilft er
euch, euch ein bisschen mehr ueber die naechste Rechnung zu aergern.
ff
frank
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Frank Hoffmann;Siemens Nixdorf Info-Systems;AP 52 DSSA;Fuerstenallee 7\
W-4790 Paderborn;Germany;USA: fh....@sni-usa.com;OTHERS: fh....@sni.de\
UUCP: fr...@fam168.uucp;Voice: +49-5-251-812-209;Fax: +49-5-251-811-599
Subnetwork-Controlling SNI Pdb-FuA [ap.pdb.sni.de] +++ apsu...@sni.de
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> Na dann warte mal ab, bis _Du_ bei der Telekom eine neue Leitung bestellst
> (wegen Ausbau oder Umzug), aber keine mehr frei ist, und wegen _Dir_ der
> Bagger bestellt werden muss. Wetten, dass Du die Sache dann gleich
> ganz anders siehst??
>
Die Jungs machen es sich aber auch schwer. Bei mir mussten sie fuer 130.-
fuer 2 Leitungen den alten 6-er Anschlusskasten rausreisen, einen 10er setzen
und das kapel bis zur Strasse legen....hat sie den ganzen Vormittag gekostet.
Als ich meinte: Warum nur einen 10er, den habe ich in 6 Monaten doch wieder
voll, sagten sie: Dann kommen wir halt wieder und bauen einen 20er ein.
Fido UUCP: fi...@incubus.sub.org
Z-Netz: fido%inc...@aworld.zer
DFN: fi...@vax.rz.uni-wuerzburg.dbp.de
< "Das Ich"? Was ist das? Ich kenne nur "Goethes Erben"! >
Falsch. Schon mal was von Message Units gehoert? Einige der Regional Bells
haben diese Gemeinheit schon vor Jahren eingefuehrt.
Ausserdem ist laengst nicht an jedem Ort die 1 die Vorwahl fuer Long Distance.
>Offensichtlich funktioniert das, trotz totalem Kapitalismus und
>Deregulierungs-Chaos.
Na ja, auf regionaler Ebene. Richtig kompliziert wird es erst, wenn man noch
die Konkurrenzanbieter von AT&T [MCI Sprint etc] mit einbezieht ...
--
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Bitnet: UNM409@DBNRHRZ1 Volker A. Brandt
UUCP: ...!unido!DBNRHRZ1.bitnet!unm409 Angewandte Mathematik
Internet: vol...@sfb256.iam.uni-bonn.de (Bonn, Germany)
Martin P. Ibert (mar...@heaven7.in-berlin.de) wrote:
> Dieser Vergleich ist im hoechsten Masse zynisch. Natuerlich braucht gerade die
> alte Oma einen Telefonanschluss. Gerade bei alten Leuten kann der Telefonan-
> schluss im Wortsinne lebenswichtig sein (zum Beispiel um nach einem Sturz in
> der Wohnung Hilfe rufen zu koennen).
Gerade alte Leute aber haben keinen Anschluss, weil sie keinen haben wollen
("so ein neumodischer Kram"). Bei uns besteht doch keine Pflicht einen
Anschluss einrichten zu lassen. Insofern sollte es auch jedem ueberlassen
bleiben, selbst zu entscheiden, ob er fuer einen Anschluss Geld ausgeben
moechte, wieviel das auch immer ist.
> > Im uebrigen finde ich sogar, die Oma muesste auch fuer Ihre Grundgebuehr mehr
> > zahlen. Wenn sie naemlich schon einen Anschluss so weit auf dem Land erhaelt
> > und ihn dann nur fuer 20,- pro Monat nutzt...
>
> Gottlob ist das Gegenteil der Fall ... man kann sich ab einem gewissen
> "Armutsgrad" eine Ermaessigung der Grundgebuehr um fuenf Mark und zwanzig
> weitere Freieinheiten reintun.
Dann geht das aber ueber das Sozialamt. Dagegen habe ich ja auch ueberhaupt
nichts. Das zahlt dann naemlich die Gemeinschaft der Steuerzahler und nicht
diejenige der Postkunden.
> > Warum das denn? Die Oma kann doch genauso gut Briefe schreiben!
>
> Und wer bringt die zum Briefkasten, wenn sie hilflos wie ein Kaefer auf dem
> Ruecken liegt?
Wer hilft Ihr, wenn sie keinen Anschluss hat, weil sie keinen wollte?
> Ich hoffe nur, dass Du nicht einmal krank wirst und schnell medizinische
> Hilfe brauchst. Stell Dir mal vor, Du bekommst einen Herzinfarkt/Blinddarm-
> durchbruch/etc. Leider weigert sich die Besatzung des Rettungswagens, Dich
> ins Krankenhaus zu bringen, weil Du nicht genug Bares dabei hast (und Deine
> Versicherung hat gerade kein Direktverrechnungsabkommen mit diesem Anbieter),
> und selbst wenn Du es noch ins Krankenhaus schaffst, verreckst Du da in der
> Notaufnahme, weil Du Dir die Notoperation leider nicht mehr leisten kannst
> (Problem wie oben: nicht genug Asche auf der Tasche).
Das ist ziemlicher Bloedsinn. Medizinisch notwendige Hilfe darf nicht ver-
weigert werden. Das waere unterlassene Hilfeleistung und ist strafbar. Die
Leistungstraeger (Krankenhaus, Aerzte etc.) duerfen Dir HINTERHER aber
durchaus eine Privatrechnung ausstellen, wenn Du nicht ausreichend ver-
sichert bist. Und diese Rechnung hast Du dann auch zu zahlen, egal ob
es ein Notfall oder eine Elektivbehandlung war. Und wenn Du dann das noetige
Geld nicht hast, ist das eben Dein Pech. Dass dieser Fall kaum eintritt
weil die meisten Leute krankenversichert sind, ist ein anderes Thema...
Im uebrigen sehe ich hier den Zusammenhang nicht. Bei einem Notfall handelt
es sich doch nicht um die Inanspruchnahme einer *Wahlleistung*, die ja ein
Telefonanschluss doch wohl ist (s.o.).
Gruss, gero.
--
Life is a continuing series of multiple-choice questions, with the answers
torn out of the back of the book. - Sydney J. Harris
--
>Das ist ziemlicher Bloedsinn. Medizinisch notwendige Hilfe darf nicht ver-
>weigert werden. Das waere unterlassene Hilfeleistung und ist strafbar. Die
So, bevor dieser Kill_The_Poor Bloedsinn vollkommen abdriftet jetzt noch mal
ganz langsam:
Die Versorgung mit Telefonvermittlungen, -untervermittlungen, -dosen,
Ueberlandkabeln, etc. wird zu einem Teil von allen angeschlossenen
Teilnehmern bezahlt.
D.h. ein Pauschalbetrag ist deshalb sinnvoll da ich keinen Einfluss habe
auf den Status der regionalen Versorgungslage.
Beispiel 1:
Wenn Herr K. sich z.B. ein Kabel nach Hoettentoetten fuer DM 1.200.000,-
legen liess, koennen sich alle Nachbarn in Hoettentoetten fuer DM 20,- bis
DM 2.000,- dort anschliessen lassen, je nach Aufwand ?
Beispiel 2:
Wenn der Vormieter von Bueroraeumen einen "Doppelanschluss" besass,
die Nachfolgefirma aber zusaetzlich eine 4 channel ISDN-Telefonanlage
anschliessen will und deshalb die Strasse fuer DM 70.000,- aufgerissen
werden muss, soll die Firma das bezahlen ? Ist es "Luxus" viele Lines
zu haben mit denen man die Kassen der Telekom *ueberdurchschnittlich*
fuellt ?
Szenario 1:
Dir flattert ein Wisch der Telekom ins Haus, mit dem die neue Richtfunkstrecke
Hannover-Berlin auf Hochglanzbildchen gepriesen wird wofuer Dir als Nutzer
umlagegemaess DM 3.500,- in Rechnung gestellt werden.
Szenario 2:
Dein Vormieter verlangt von Dir nachtraeglich DM 12.89, da er damals den
Telefonanschluss erst in Deine Wohnung hat legen lassen. ;-)
Mach Dir keine Sorge um die "Marktwirtschaftlichkeit" der Telekom.
Eine Gesamtinvestitionssumme X wird zu einem festgesetzten Teil von
allen Angeschlossenen getragen.
Und sei es durch die Zahlung von DM 65,- fuer die "Aufschaltung" eines
Gebuehrenimpulses. (den ich im Uebrigen lieber bezahle als DM 50.000,-
fuer das Aufreissen der Strasse, wenn ich das Pech eines telefonlosen
Vormieters haette)
h a r m
> >In USA sind Ortsgespr"ache kostenlos. '1' vorw"ahlen heisst 'jetzt
> >kostets was'. (das w"are also hier die 0)
> Falsch. Schon mal was von Message Units gehoert? Einige der Regional Bells
> haben diese Gemeinheit schon vor Jahren eingefuehrt.
Sollte vielleicht heissen: 'war zu Zeiten von Mama Bell'.
> Ausserdem ist laengst nicht an jedem Ort die 1 die Vorwahl fuer Long Distance.
Tja, seit der Deregulierung... fr"uher wars "uberall so, jetzt ist es
"uberall anders... das kam auch k"urzlich in comp.risks, was es f"ur
ein Chaos gibt wenn das System (wie wohl demn"achst in Kalifornien)
umgestellt wird... vergleich es mit den Postleitzahlen hier, nur dass
die alten PLZs vielleicht noch "ubergangsweise funktionieren, die
neuen Telephonnummern dann aber garantiert nicht mehr. (Hier soll die
1 als LD-Vorwahl wegfallen, was bei einigen 'Baby Bells' auch jetzt schon
der Fall ist. Dazu m"ussen einige Area Codes ge"andert werden, um die
Eindeutigkeit einer Telephonnummer beizubehalten ;-)
Die ganze Geschichte zeigt IMHO, dass man mit einer Deregulierung/
Privatisierung vorsichtig sein muss. In USA hat die Zerschlagung von
Mama Bell jedenfalls f"ur die Kunden prim"ar zu mehr Umst"anden und
mehr Kosten gef"uhrt...
Moin,
Mir ging es garnicht um die alte Oma, sondern "um's Prinzip". M.E. ist ein
Telefonanschluss ein Luxusartikel, und nicht unbedingt zum Leben notwendig,
schon gar nicht existentiell wichtig. Wenn die Oma einen BMW fahren moechte,
muss sie schliesslich auch dafuer mehr zahlen als fuer Ihre Busfahrkarte vom
Sozialamt. Ich wollte damit nur sagen, dass ein Telefonanschluss eben KEIN
"Allgemeingut" ist, sondern eine Dienstleistung, die Geld kostet und bezahlt
werden muss. Und zwar von den Kostenverursachern.
Im uebrigen finde ich sogar, die Oma muesste auch fuer Ihre Grundgebuehr mehr
zahlen. Wenn sie naemlich schon einen Anschluss so weit auf dem Land erhaelt
und ihn dann nur fuer 20,- pro Monat nutzt... Ich meine damit, dass man Gross-
kunden eigentlich sogar einen "Mengenrabatt" einraeumen sollte. Schliesslich
tragen die ja auch zum Umsatz der TELEKOM massgeblicher bei als die Oma.
Also hallo....
du zahlst mit 65 DM dafuer, dass du in der Lage bist, die Oma auf dem
Land anrufen zu koennen, und mit .23 DM/Einheit, wenn du es
tatsaechlich tust. Andernfalls muesste man dir alle Telefongespraeche
ausserhalb deiner Grosstadt sperren. Noch fragen?
--
Paper mail: Ignatios Souvatzis, Radioastronomisches Institut der
Universitaet Bonn, Auf dem Huegel 71, D-5300 Bonn 1, FRG
Internet: so...@babsy.mpifr-bonn.mpg.de igna...@cs.uni-bonn.de
>
>Beispiel 2:
>Wenn der Vormieter von Bueroraeumen einen "Doppelanschluss" besass,
>die Nachfolgefirma aber zusaetzlich eine 4 channel ISDN-Telefonanlage
>anschliessen will und deshalb die Strasse fuer DM 70.000,- aufgerissen
>werden muss, soll die Firma das bezahlen ? Ist es "Luxus" viele Lines
>zu haben mit denen man die Kassen der Telekom *ueberdurchschnittlich*
>fuellt ?
Naja ganz so schlimm ist es nicht, es wird keiner von der Telekom
fuer DM 70.000 eine Strasse aufreisen nur weil jemand eine ISDN-Telefon-
anlage anschliessen will: Ein Primaermultiplex-Anschluss mit 30 Kanaelen
wird heute naemlich zu ueber 80% ueber zwei Doppeladern gefuehrt.
Tschuess, Udo
--
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||| -----------------------------------------------------------
||| ud...@falcon.cpr.sub.org
_/ | \_ -----------------------------------------------------------
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} Ein Primaermultiplex-Anschluss mit 30 Kanaelen
} wird heute naemlich zu ueber 80% ueber zwei Doppeladern gefuehrt.
^^^
was gibt es sonst fuer Moeglichkeiten ???
Ich geh jetzt mal davon aus dass Du den ISDN-PMX meinst ...
( Wissensluecke meinerseits ??? )
ich bedanke mich hiermit fuer die freundlichen Informationen
ueber die Tarifpolitik der Telekom.
Eine Grundsatzdiskussion hatte ich allerdings nicht hervorrufen
wollen.:-)
Uwe Neumann
--
U.NE...@ECHO.owl.de * ECHO-Box +49 5222 600152 * Voice +49 5222 600354
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