(gab's nicht mal de.comm.telekom ?
da gehoert dieser Artikel eigentlich eher hin als nach *.isdn,*.misc !)
im Vorlauf der anstehenden Gebuehrenerhoehung, habe ich mir
mal die Muehe gemacht, fuer einen Teil unserer Einwaehlleitungen
(naemlich genau 11 von 16) die Gebuehren in '95 und '96 grob
zu schaetzen und einander gegenueber zu stellen.
Da > 90 - 95 % unserer Mitglieder im Nahbereich anrufen, ist der
gemachte Fehler also nicht wesentlich groesser, wenn 100% anrufer
aus der Nahzone angenommen werden.
Unter der Voraussetzung, dass sich das User - Verhalten nicht aendert,
ergibt sich nach dieser Berechnung eine effektive Steigerung von
rund 60% der kosten in der Summe, wobei der Einzelne auch locker
mit mehr als 100% mehr Belastung rechnen kann.
Im Einzelnen ergeben sich fuer die login-Daten aus dem Dezember
folgende Zahlen, sofern man nur die letzten 40 login's sowie
die Summe nimmt: (Anzahl login's, Kosten in DM, 1. Buchstabe des logins)
Telekomkosten '95 Telekomkosten '96
# DM Site # DM Site
41 50.14 t 13 87.72 s
35 50.83 w 73 90.24 d
73 51.75 b 68 92.04 t
68 52.21 e 37 94.08 i
97 52.21 n 59 94.08 w
37 52.44 i 10 96.24 b
51 52.67 s 240 97.20 s
68 52.90 t 46 97.32 g
232 53.36 b 158 99.36 b
175 54.05 v 41 99.36 t
59 56.81 w 51 99.72 s
36 59.80 t 68 100.44 e
74 60.49 c 73 100.44 b
53 62.10 s 97 100.80 n
76 62.33 f 74 108.36 c
169 62.33 c 36 113.28 t
83 65.55 m 83 113.88 m
87 66.47 d 76 117.24 f
109 66.93 m 87 117.96 d
22 67.39 e 53 120.48 s
61 68.31 l 81 123.24 n
55 69.92 n 61 123.72 l
81 70.84 n 112 124.92 t
27 70.84 m 55 126.48 n
158 71.53 b 22 126.60 e
112 73.14 t 109 131.52 m
90 79.58 t 27 133.08 m
240 81.42 s 90 136.68 t
129 88.32 h 100 159.12 d
70 89.01 d 129 162.72 h
70 93.84 c 70 163.44 c
86 98.67 t 86 187.08 t
100 103.50 d 26 189.96 s
26 105.57 s 70 204.60 d
32 110.63 p 32 227.04 p
60 113.62 a 60 240.12 a
80 125.81 l 80 245.16 l
142 177.56 s 142 300.96 s
18988 10156.11 DM amount. 18988 16095.24 DM amount.
(sprich: die Telekom erhaelt im Dezember '95 mindestens DM 10.200
von allen PING Mitgliedern zusammen :-(
Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen die
offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten Gebuehrenerhoehungen
oder gar -senkungen der Telekom vorgehen koennte ?
Mfg,
Jan
--
Jan Wedekind j...@todonix.ping.de (home)
Lindemannstr. 12 j...@sdz.de (WORK)
44137 Dortmund (Germany)
Tel.: +49 (231) 134404 in...@ping.de, vors...@ping.de (PING)
> Tach zusammen,
Hallo, zusammen,
>
> im Vorlauf der anstehenden Gebuehrenerhoehung,
Es ist schon traurig, was die Telekomiker da machen( einen letzten
Monopolgewinn einfahren in Milliardenhoehe) und wie sie versuchen, diesen
Witz zu verkaufen mit Berechnungen auf 3 Minuten-Basis.
>
> Unter der Voraussetzung, dass sich das User - Verhalten nicht aendert,
Gerade hier liegt das Problem. Nach 21.00 Uhr wird das Netzln guenstiger
als zuvor. Was uns meiner Meinung nach erwartet ist eine rush-hour nach
dieser Uhrzeit, wie es sie bisher noch nicht gab. Und das gilt eigentlich
f=FCr alle Netze.
Eure Meinung ? Reaktionen ? Moeglichkeiten ?
>
> (sprich: die Telekom erhaelt im Dezember '95 mindestens DM 10.200
> von allen PING Mitgliedern zusammen :-(
>
> Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen die
> offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten Gebuehrenerhoehungen
> oder gar -senkungen der Telekom vorgehen koennte ?
Sollte man auf jedenfall tun. Mehr Moeglichkeiten als Aufklaerungsarbeit
und oeffentlichkeitswirksame Kritik sehe ich aber nicht
>
> Mfg,
>
Dirk
--
In article <DJ8Aw...@todonix.ping.de>,
j...@todonix.ping.de (Jan Wedekind) wrote:
>Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen die
>offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten Gebuehrenerhoehungen
>oder gar -senkungen der Telekom vorgehen koennte ?
das Problem wird sein, daß die ping-Mitglieder, sprich Online-Nutzer, nicht
die typischen Telefonbenutzer sind. Wenn die Post behauptet, statistisch wäre
der Durchschnitt der Länge eines Ortsgesprächs unter 90 sec., so glaub ich das
sogar. Darin sind die vielen Anrufbeantwortergespräche, Faxe, "Kommst du heute
um 3 oder um 4" dabei. Online Nutzer sind (noch) keine typischen Anwender und
daher kann man wohl nicht dagegen vorgehen.
Bis dann,
Thorsten.
---
Shaw's Principle: Build a system that even a fool can use,
and only a fool will use it.
> Tach zusammen,
Hallo auch,
> im Vorlauf der anstehenden Gebuehrenerhoehung, habe ich mir
> mal die Muehe gemacht, fuer einen Teil unserer Einwaehlleitungen
> (naemlich genau 11 von 16) die Gebuehren in '95 und '96 grob
> zu schaetzen und einander gegenueber zu stellen.
> ...
> Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen
> die offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten
> Gebuehrenerhoehungen oder gar -senkungen der Telekom vorgehen
> koennte ?
>
> Mfg,
>
> Jan
Zu diesem Thema läuft zur Zeit eine Diskussion in /de/org/cc, wo unter
anderem schon fertige Musterbriefe an den Bundespostminister etc. zu
finden sind/waren.
Stefan
Hallo Jan,
j...@todonix.ping.de (Jan Wedekind) schrieb am 07.12.95:
j> im Vorlauf der anstehenden Gebuehrenerhoehung, habe ich mir
j> mal die Muehe gemacht, fuer einen Teil unserer Einwaehlleitungen
j> (naemlich genau 11 von 16) die Gebuehren in '95 und '96 grob
j> zu schaetzen und einander gegenueber zu stellen.
j> [Jan kommt im Ergebnis zu einer erheblichen Verteuerung
j> bei seinen Usern]
j>
Ich habe das mal für mich persönlich duchgerechnet und
mal meine XPOINT.LOG ausgewertet. Ich bin seit Mitte
Juni Point.
Eine Vergleichsrechnung ergibt hier eine Ersparnis von
28,88 DM für dieses halbe Jahr, wenn ich alle Polls
zwischen 18:00 und 21:00 Uhr machen würde:
Polls Dauer Kosten alt Kosten neu +/- Gesamt
---------------------------------------------------------
287 < 150 Sek. 0,23 0,12 - 0,11 - 31,57
14 < 300 Sek. 0,23 0,24 + 0,01 + 0,14
10 < 450 Sek. 0,23 0,36 + 0,13 + 1,30
5 < 600 Sek. 0,23 0,48 + 0,25 + 1,25
-------
_Ersparnis 28,88_
Wobei ich noch nicht berücksichtigt habe, daß 89 der Polls
nach 21.00 Uhr waren, wäre ab 1996 also nochmal günstiger.
Für mich steht fest: Das Pollen wird für mich ab 1996
voraussichtlich billiger :-))
Wie gesagt, _ich_ habe für _mich_ gerechnet, bei anderen
sieht es mit großer Wahrscheinlichkeit anders aus. Meine
Aussge sollte man genausowenig verallgemeinern wie die,
daß ab 1996 alles um 200 % teurer wird.
Für Online-Dienste sieht meine Rechnung leider anders
aus :-(
j> Mfg,
j>
j> Jan
Gruss aus Gelsenkirchen
Michael
Also, j...@todonix.ping.de meinte am 07.12.95
zum Thema "Telekom '96 und Gebuehren":
> 18988 10156.11 DM amount. 18988 16095.24 DM amount.
>
> Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen
> die offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten
> Gebuehrenerhoehungen oder gar -senkungen der Telekom vorgehen
> koennte ?
Daß die Privatisierung uns 'Normalverbrauchern' (zumindest vorerst) keine
finanziellen Vorteile bringt, dessen war ich mir schon immer sicher. Daß
die Telekom gerne mehr Geld verdient und dann nicht behauptet: "Leute,
freut Euch, daß Ihr ab 1996 60% mehr zahlen dürft", kann man auch
verstehen. Allerdings weiß ich nicht, wie man dagegen vorgehen _kann_.
Zumindest für den Bereich DFÜ hat die Telekom ja derzeit noch das Monopol
als Anbieter, da man über die Funknetze keine angemessene Datenübertragung
hinbekommt. Aber was sollen wir tun? Den Bundespostminister mit mails
bombardieren?
Allerdings wäre ich über Ideen erfreut, da ich selbst auch degegen bin.
Roman.
> Da > 90 - 95 % unserer Mitglieder im Nahbereich anrufen, ist der
> gemachte Fehler also nicht wesentlich groesser, wenn 100% anrufer
> aus der Nahzone angenommen werden.
> Unter der Voraussetzung, dass sich das User - Verhalten nicht aendert,
> ergibt sich nach dieser Berechnung eine effektive Steigerung von
> rund 60% der kosten in der Summe, wobei der Einzelne auch locker
> mit mehr als 100% mehr Belastung rechnen kann.
Du machst hier zwei wesentliche Fehler: Erstens ist die Menge Deiner
Mitglieder nicht repraesentativ fuer die Menge der Telekom-Benutzer (wer
ausser einigen lokalen Benutzergruppen und den Bewohnern von
Ballungsraeumen ist schon in einer Situation, dass er ganz locker
behaupten kann, ungefaehr 100% seiner Anrufe seien in der Nahzone), und
zweitens ist es nicht sinnvoll, anzunehmen, dass sich das Verhalten der
Leute nicht aendert.
Deine Ergebnisse sind damit IMHO wertlos.
> Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen die
> offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten Gebuehrenerhoehungen
> oder gar -senkungen der Telekom vorgehen koennte ?
Du machst den gleichen Fehler wie viele andere: Du schliesst von Dir
selbst auf alle anderen. Nur weil fuer Dich die Gebuehrenreform negativ
ist, schliesst Du daraus, das muesse auch fuer jeden anderen so sein.
cu
Marc
--
m...@lrz.uni-muenchen.de phone ++49-8745-91182
DO NOT reply to m...@paimpol.not-for-mail. Note the Reply-To: header.
Get my pgp key: http://www.fak14.uni-muenchen.de/~mselig/mykey.asc
>> Unter der Voraussetzung, dass sich das User - Verhalten nicht aendert,
>Gerade hier liegt das Problem. Nach 21.00 Uhr wird das Netzln guenstiger
>als zuvor.
Wie kommst du auf das schmale Brett? Auch dann wird es massiv teurer.
240 sec für 12 Pfennig
bisher
720 sec für 23 Pfennig
bezogen auf City Zone.
mfg wb
----------------------------------
e-mail: wolf...@barth.sb.eunet.de
Eines sollte man nicht vergessen (ihr mit euren Privatanbietern ;)):
Die Telekoma wird auch noch laenger die Nahverbindungen inne haben,
weil es erst einmal fuer die neuen Privaten zu teuer sein wird,
Nahverbindungen aufzubauen.
Vielleicht kommt es irgendwann mal dazu, dass die Privaten in naher Zukunft
(so 5 - 10 Jahre vielleicht) auch Privatkunden aufnehmen und vernetzen
koennen, aber bis dahin....
C ya,
sh
--
Wichtige Newsgruppen im deutschen UseNet:
de.answers
de.newusers
de.newusers.question
: Zu diesem Thema läuft zur Zeit eine Diskussion in /de/org/cc, wo unter
: anderem schon fertige Musterbriefe an den Bundespostminister etc. zu
: finden sind/waren.
Die aber IMHO nix bewirken werden, da die Gemeinde der DFUeler einfach noch zu
gering ist...
C ya,
sh
--
<a href="http://www.msn.com"> Die schlechteste Seite der Welt </a>
Vorsicht beim "Ubernehmen von statistischen Gro"sen, deren Ermittlung man nicht
kennt:
Wenn man nur die Datenbasis und die Auswertemethoden richtig (also im Sinne
des Auftraggebers) w"ahlt, kann man so ziemlich alles herausbekommen, ohne im
engeren Sinne gef"alscht zu haben (vgl. Einschaltquoten oder die Abh"angigkeit
politischer Umfrageergebnisse von der auftraggebenden Partei).
Will sagen: Ich glaube der T*kom-Statistik einfach nicht!
Dirk
PS:
Eine bekannte Meinungsforscherin hat, soweit ich mich erinnere, in einem TV(!)-
Interview gesagt: "Ich glaube an keine Statistik, die ich nicht selbst
gef"alscht habe"
>Zumindest fuer den Bereich DFUe hat die Telekom ja derzeit noch das Monopol
>als Anbieter, da man ueber die Funknetze keine angemessene Datenuebertragung
>hinbekommt. Aber was sollen wir tun? Den Bundespostminister mit mails
>bombardieren?
>
>
>Allerdings waere ich ueber Ideen erfreut, da ich selbst auch degegen bin.
Es gab und gibt ausgiebige Threads, die sich mit diesem Thema befassen. Unter
anderem: Brief an Kartellamt.
Dazu gab und gibt es eine Aktion, die unter Zusammenarbeit einiger/vieler
User zu Stande kam.
Es wurden verschiedene Mustervorlagen von Protestbriefen erstellt und ins
Netz gepostet. Ich habe mich dann damit beschaeftigt, diese unter anderem in
das von vielen benutzte Winword 2.0 Format zu bringen.
Es stehen bis jetzt 2 Mustervorlagen zur Verfuegung, die als *.dot hier
abrufbar sind. Sie enthalten ein Makro, welches die Benutzerdaten abfragt,
damit keine Grosse Arbeit .....
Ein dritter Brief ist in Arbeit, leider ist er noch nicht ganz fertig...
Ein anderes Datenformat gibt es auf Anfrage bei mir.
Solltest Du WW2.0 benutzen, dann schreibe eine MSG an:
fs...@flatta.in-berlin.de
im Subjekt sollte irgendwas sinnvolles stehen.
der Text besteht nur aus der/den Zeile(n):
send ka_heiko.arj
send ka_micha.arj
Ein Infofile liegt jedem Archiv bei.
Rene
P.S.: Bisher erfolgten (seit ca.10 Tagen) 98!! Anforderungen...
--
++=======================++============================++
|| Rene Kacza || fla...@kwcom.in-berlin.de ||
|| Wernsdorferstrasse 43 || re...@flatta.in-berlin.de ||
|| 15751 Niederlehme |+----------------------------+|
|| Voice (03375)503 337 || Point at KW-Communication ||
++=======================++============================++
*> Ich habe das mal für mich persönlich duchgerechnet und
*> mal meine XPOINT.LOG ausgewertet. Ich bin seit Mitte
*> Juni Point. Eine Vergleichsrechnung ergibt hier eine Ersparnis
*> von 28,88 DM für dieses halbe Jahr, wenn ich alle Polls
*> zwischen 18:00 und 21:00 Uhr machen würde:
bei mir als point (noch kein online dienst wie internet etc) steht es
genau auf der kippe, aber nicht zum negativen, sondern zum positiven.
mein nachrichtenaufkommen belaeuft sich aktuell auf ca 250 kb taeglich.
in zukunft wirds etwas groesser werden, aber (siehe unten)
mehr als 350 kb sicher nicht.
[voraussetzung ist'n 14.4 modem]
1) ab 18 uhr bleiben mir fuer 24 pfennige 5 minuten (300 sekunden)
pollzeit, was fuer 400 bis 450 kb pollpaket ausreicht,
was grobgerechnet ebensoviele mails sind - unschaffbar und voellig
ausreichend - denn woher soll ich die zeit nehmen, taeglich 400 mails
durchzulesen?
2) ab 21 uhr wirds interessant; denn fuer 12 pfennige habe ich
4 minuten (240 sekunden), das reicht fuer ein pollpaket von 300 bis
350 kb.
fazit: wenn ich konsequent ab 21 uhr polle, spare ich 50% gebuehren.
und wenn ich mir ne 28.8 datenschaufel zulegen wuerde, bliebe ich auch ab
18 uhr bei 12 pfennig pro poll!
jedoch sind das milchmaedchenrechnungen fuer denjenigen, der
hauptsaechlich im internet surfst und fuer den die aufplittung der
einzelgebuehr nichts bringt, da die kosten fuer laengeren onlinebedarf
paradoxerweise um 100% ansteigen!
so long, markus k,
**********************************************
** voice: 0341/4802521 **
** email: MAR...@LE-LINE.east.de **
** fido : MARKUS KOLBECK_1 @ 2:249/999 **
**********************************************
der computer hilft bei der loesung von problemen, die man ohne ihn nicht
haette!
> Hi,
>
> m...@paimpol.not-for-mail meinte am 08.12.95
> zum Thema "Re: Telekom '96 und Gebuehren"
>
> Das ist doch wohl ein Ammenmaerchen! Es geht doch wirklich fast allen
> Menschen so, dass ihr Bekanntenkreis, mit dem auch die meisten Gespraeche
> geführt werden im Nahbereich liegen. Vielleicht sind es nicht gerade 100%
> aber es sind sicherlich 90%. Wohlgemerkt: wir reden hier nicht von der
> Industrie, sondern vom Privatbereich.
Ich z.B. bin ein Student der von sich behauptet, dass er seine meisten
Bekannten doch zu Hause hat. (Entfernung >50km)
Meiner Einschaetzung nach sind ca. 50% aller meiner Gespraeche
Ferngespraeche und die vieler anderer Studenten, an dieser Pendleruni,
auch.
>
> > Deine Ergebnisse sind damit IMHO wertlos.
> Bist Du von der Telekom bezahlt, hier Stimmung zu machen? (frage ich mich)
Nananana !
> Es ist doch eigentlich klar, warum die Gebuehren so stark angehoben werden.
> 1998 faellt das Monopol, und bis dahin muss der Markt noch mal so richtig
> abgeschoepft werden. Da man ja mehr oder weniger auf das Telefon angewiesen
> ist, bezahlt man auch...
Das sehe ich aehnlich.
>
> > Du machst den gleichen Fehler wie viele andere: Du schliesst von Dir
> > selbst auf alle anderen. Nur weil fuer Dich die Gebuehrenreform negativ
> > ist, schliesst Du daraus, das muesse auch fuer jeden anderen so sein.
> Komisch nur, dass ich bis heute noch keinen gehoert habe, der nicht genauso
> denkt. Vielleicht hat ja auch die Telekom einen Fehler gemacht. Ich kann mir
ooops: Ich stelle gerade fest, das sich einige meiner heutigen Ferngespraeche
tatsaechlich verbilligen. (Inbesondere die Faxe) Naja, mal sehen was das
Internetten von dem Vorteil wieder abzieht.
Ciao...
...Dirk Burkamp ----------------------------------------------------+
| bur...@ise.ping.de http:\\www.ping.de\sites\ise |
| Student of computer science IMAGINATION is more important than |
| Germany-Dortmund KNOWLEDGE (Einstein) |
: Vorsicht beim "Ubernehmen von statistischen Gro"sen, deren Ermittlung man
: nicht
: kennt:
: Wenn man nur die Datenbasis und die Auswertemethoden richtig (also im Sinne
: des Auftraggebers) w"ahlt, kann man so ziemlich alles herausbekommen, ohne im
: engeren Sinne gef"alscht zu haben (vgl. Einschaltquoten oder die
: Abh"angigkeit
: politischer Umfrageergebnisse von der auftraggebenden Partei).
: Will sagen: Ich glaube der T*kom-Statistik einfach nicht!
Hmmm....aehnliche Sache sind z.B. die Funknetze (d1,d2,e+), wenn ich mit e+
telefoniere, sind die Gespraeche meist auch unter 20 sec.
Von da her koennte man der Stat. glauben...
: PS:
: Eine bekannte Meinungsforscherin hat, soweit ich mich erinnere, in einem
: TV(!)-
: Interview gesagt: "Ich glaube an keine Statistik, die ich nicht selbst
: gef"alscht habe"
Hab ich auch gelesen, ich glaube in der Fernsehsendung "Die Spinne in der
Yuccapalme" :->
C ya,
sh
--
<a href="http://usa.net/fn/fn.html"> Blumen durch das Internet </a>
: Du machst hier zwei wesentliche Fehler: Erstens ist die Menge Deiner
: Mitglieder nicht repraesentativ fuer die Menge der Telekom-Benutzer (wer
: ausser einigen lokalen Benutzergruppen und den Bewohnern von
: Ballungsraeumen ist schon in einer Situation, dass er ganz locker
: behaupten kann, ungefaehr 100% seiner Anrufe seien in der Nahzone), und
: zweitens ist es nicht sinnvoll, anzunehmen, dass sich das Verhalten der
: Leute nicht aendert.
:
: Deine Ergebnisse sind damit IMHO wertlos.
Nur das ich anfangs dieser Zahlen ganz klar gestellt habe, wo diese
Zahlen herkommen. Fuer die Mitglieder von PING und andere Online-User
sind die Zahlen demnach schon einigermassen aussagekraeftig.
: > Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen die
: > offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten Gebuehrenerhoehungen
: > oder gar -senkungen der Telekom vorgehen koennte ?
: Du machst den gleichen Fehler wie viele andere: Du schliesst von Dir
: selbst auf alle anderen. Nur weil fuer Dich die Gebuehrenreform negativ
: ist, schliesst Du daraus, das muesse auch fuer jeden anderen so sein.
Wie gesagt: ich habe gar nicht geschlossen, sondern hoechstens
provokativ gefragt.
m...@paimpol.not-for-mail meinte am 08.12.95
zum Thema "Re: Telekom '96 und Gebuehren"
> Du machst hier zwei wesentliche Fehler: Erstens ist die Menge Deiner
> Mitglieder nicht repraesentativ fuer die Menge der Telekom-Benutzer (wer
> ausser einigen lokalen Benutzergruppen und den Bewohnern von
> Ballungsraeumen ist schon in einer Situation, dass er ganz locker
> behaupten kann, ungefaehr 100% seiner Anrufe seien in der Nahzone), und
> zweitens ist es nicht sinnvoll, anzunehmen, dass sich das Verhalten der
> Leute nicht aendert.
Das ist doch wohl ein Ammenmaerchen! Es geht doch wirklich fast allen Menschen
so, dass ihr Bekanntenkreis, mit dem auch die meisten Gespraeche geführt
werden im Nahbereich liegen. Vielleicht sind es nicht gerade 100% aber es sind
sicherlich 90%. Wohlgemerkt: wir reden hier nicht von der Industrie, sondern
vom Privatbereich.
> Deine Ergebnisse sind damit IMHO wertlos.
Bist Du von der Telekom bezahlt, hier Stimmung zu machen? (frage ich mich) Es
ist doch eigentlich klar, warum die Gebuehren so stark angehoben werden. 1998
faellt das Monopol, und bis dahin muss der Markt noch mal so richtig
abgeschoepft werden. Da man ja mehr oder weniger auf das Telefon angewiesen
ist, bezahlt man auch...
> Du machst den gleichen Fehler wie viele andere: Du schliesst von Dir
> selbst auf alle anderen. Nur weil fuer Dich die Gebuehrenreform negativ
> ist, schliesst Du daraus, das muesse auch fuer jeden anderen so sein.
Komisch nur, dass ich bis heute noch keinen gehoert habe, der nicht genauso
denkt. Vielleicht hat ja auch die Telekom einen Fehler gemacht. Ich kann mir
ja jetzt schon mal angewoehnen, nur noch Ferngespraeche zu fuehren, dann wird
es ab 1996 auch ordentlich billiger. Kurzfristiges Denken ist ja das Problem
der meisten Organisationen. Und so ein Monopol verleitet ja schliesslich auch
dazu, den Markt falsch einzuschaetzen.
Nun denn. Wir werden sehen... und zahlen :-(
CU
Christian
___________________ ... __o
...christian.becker....email....christian@chb.ping.de... _ \<,_
___dortmund.germany ... (_)/ (_)
: [...]
: Wie gesagt, _ich_ habe für _mich_ gerechnet, bei anderen
: sieht es mit großer Wahrscheinlichkeit anders aus. Meine
: Aussge sollte man genausowenig verallgemeinern wie die,
: daß ab 1996 alles um 200 % teurer wird.
Ebend; und genau aus dem Grund habe ich's mal fuer die Online-Zeiten
von PING durchgerechnet, soweit sich die Daten auswerten liessen.
Dass die UUCP'ler im Schnitt ggf. tatsaechlich weniger bezahlen muessen,
ist mir natuerlich auch klar, sofern man mit 90 bzw. 150 sec. Pollzeit
auskommt.
Genau genommen haette ich also UUCP und IP connects trennen muessen,
um eine groessere Aussagekraft zu erreichen. Sobald Du als UUCP'ler
aber mehrere oder traffic intensive Gruppen bestellst, wirst
du mit einer Einheit vermutlich nicht mehr auskommen. Und dann zahlst
du auch dann drauf.
> Quatsch....
> 1. Monopol faellt eigentlich schon '96.
Wir reden vom Netzmonopol, und das fällt 1996 NICHT.
> 2. '98 koennen aber erst die ersten privaten Provis reinkommen
Die können auch jetzt schon kommen und sind auch schon da. Nur verbietet
der Bundespostminister die Bedienung von Privatkunden durch private
Anbieter. Eine Sauerei sondergleichen, soll doch wohl MEIN Problem sein,
bei wem ich mein Freizeichen bekommen will, oder ?
Der Telekom wird - mal wieder - für zwei Jahre der Rücken freigehalten,
weil sie jetzt noch nicht konkurrenzfähig wäre. Und diese 2 Jahre nutzt
sie nicht, um positiv auf sich aufmerksam zu machen, sondern um
abzuzocken, wo es nur geht.
Anstatt jetzt den Kunden mit gutem Service und guten Leistungen auf seine
Seite zu ziehen, macht sie Stimmung gegen sich selbst.
Keine flexiblen Tarife, keine Unterscheidung in 'Benutzergruppen', und der
Burchschnittsbürger hat da nix von, weil es ihm eine Zerstörerlänge am
A.... vorbeigeht, daß ein Telefonat in die USA jetzt 30,-- pro Stunde
billiger wird, sich jedoch die Nahgesprächskosten mindestens verdoppelt
haben.
Wenn die Konkurrenz mich heute fragen würde, würde ich SOFORT wechseln.
Ein zufriedener Kunde denkt sich da eher 'och nö, eigentlich bin ich ganz
zufrieden', aber den möchte ich am 28.01.1996 sehen, wenn die Rechnungen
raus sind...
> 3. Selbst danach hat die Telekoma immer noch das "Monopol" auf
> Innerstaedtischen TelVerkehr, weil es den Privaten einfach erst mal
> zu TEUER ist, Privatkunden zu vernetzen.
Es fällt das Netzmonopol ! Das bedeutet, die Telekom verliert ihr
'Besitzrecht' an den Leitungen, die dürfen dann auch von Privaten genutzt
werden. Sonst würde man ja auch nie zu etwas kommen, niemand kann mehr
ganz Deutschland aufbuddeln, um neue Leitungen zu legen.
> Quatsch....kauf die Handy's...z.B. e+ ist jetzt relativ billig im gegensatz
> zu manchem anderen...
Die Handy's liegen im Bereich von Ferngespächsgebühren ! Ein Handy ist
KEINE Alternative, weil es 1. nur sehr eingeschränkt DFÜ zuläßt und
2. eben viel zu teuer ist.
> Verschenk Handy's inkl. Partnerkarte....dann kannsu auch deinen Partner
> schnell und kostenguenstig erreichen....
Hast Du überhaupt ein bißchen Ahnung, worüber Du redest ?
> Die Konkurrenz zur TelKom ist doch schon da...nur man weiss es nicht...
Blödsinn. Mannesmann hat mich schon als Kunden, aber die Preise sind
teilweise 20mal höher, als im Festnetz - wo ist das jetzt eine
Alternative ?
Mark
--
Mark Deskowski
Internet: ma...@umd.allcon.com CompuServe: 100640,3544
--> for PGP-key write empty mail to pgp-...@umd.allcon.com <--
Das Zitat stammt ursprünglich von Churchil.
mfG dk
Nimm das Leben nicht ernst - Du kommst nie lebend raus
## CrossPoint v3.02 ##
: >Bis dahin muss man sich als Online-User wohl auf die Abend-Stunden
: >einrichten, da geht's ja noch so gerade!
: Was passiert wohl, wenn alle so denken????
Nichts. Nur ist dann nicht ab 17:55 alle sdichtgesch....en, sonder erst
ab 20:55. Wo ist der Unterschied ?
--
--
Gruss
Joerg
( ku...@kufis.ruhr.de )
Am Mittwoch, den 13.12.95 schrieb MAR...@le-line.east.de folgendes:
>
> *> Ich habe das mal für mich persönlich duchgerechnet und
> *> mal meine XPOINT.LOG ausgewertet. Ich bin seit Mitte
> *> Juni Point. Eine Vergleichsrechnung ergibt hier eine Ersparnis
> *> von 28,88 DM für dieses halbe Jahr, wenn ich alle Polls
> *> zwischen 18:00 und 21:00 Uhr machen würde:
>
> bei mir als point (noch kein online dienst wie internet etc) steht es
> genau auf der kippe, aber nicht zum negativen, sondern zum positiven.
>
Wenn ich nur! meine "Point-Gebuehren" betrachte, sieht es bei mir ähnlich
aus. Mit ISDN schafft man auch so ziemlich alles innerhalb einer Einheit.
Sehe ich mir allerdings an, was auf mich als Online-Internet-User zukommt,
wachsen mir graue Haare! Eine leichte Entlastung wird dann wahrscheinlich
die Gewährung von Rabatten auf häufig genutzte Tel.-Nummern bringen,
welche die Telekom für Ende '96 angekündigt hat.
Bye,
Michael Voigt
e-mail: mic...@amicon.sax.east.de
mic...@sem.lipsia.de
URL: http://www.lipsia.de/~michael
PGP-key available
Hallo Mark,
ma...@umd.allcon.com (Mark Deskowski) schrieb am 12.12.95:
m> > 2. '98 koennen aber erst die ersten privaten Provis reinkommen
m>
m> Die können auch jetzt schon kommen und sind auch schon da.
Ich habe noch keinen gesehen, der mir jetzt schon die
gleichen oder vergleichbare Leistungen anbieten kann.
Wie Du richtig sagst, Handys sind keine Alternative
und ein Kabelnetz hat keiner von denen.
m> Der Telekom wird - mal wieder - für zwei Jahre der Rücken freigehalten,
m> weil sie jetzt noch nicht konkurrenzfähig wäre. Und diese 2 Jahre nutzt
m> sie nicht, um positiv auf sich aufmerksam zu machen, sondern um
m> abzuzocken, wo es nur geht.
Und die möglichen Konkurrenten nutzen die Zeit zur
Vorbereitung. Meinst Du, daß bereits jetzt auch nur
einer über Leitungen, Schaltstellen, Abrechnungs-
funktionen oder ähnliches verfügt?
m> Keine flexiblen Tarife,
Irgendwie ist das doch flexibel, wenn die Takte kürzer
werden, man verschenkt nicht so viel durch angefangene
Einheiten. Leider sind die Einheiten nicht billiger :-(
m> > 3. Selbst danach hat die Telekoma immer noch das "Monopol" auf
m> > Innerstaedtischen TelVerkehr, weil es den Privaten einfach erst mal
m> > zu TEUER ist, Privatkunden zu vernetzen.
m>
m> Es fällt das Netzmonopol ! Das bedeutet, die Telekom verliert ihr
m> 'Besitzrecht' an den Leitungen, die dürfen dann auch von Privaten genutzt
m> werden.
Wo hast Du denn die Information her? Leitungen im Eigentum
der Telekom, auf deren Kosten gelegt, kann auf einmal jeder
nutzen?
m> > Die Konkurrenz zur TelKom ist doch schon da...nur man weiss es nicht...
m>
m> Blödsinn. Mannesmann hat mich schon als Kunden, aber die Preise sind
m> teilweise 20mal höher, als im Festnetz - wo ist das jetzt eine
m> Alternative ?
Ich fürchte, daß Mannesman, RWE, Viag usw. nicht für jeden
Kunden vergleichbare Leistungen anbieten wollen und werden.
m> Mark
Ich glaube, Du verwechselst da etwas:
Es kostet nicht die T*kom 2DM + 0,5h Arbeitszeit sondern DICH/einen Schreiber!
: Hast Du mal ueberlegt, was passiert, wenn es genuegend Protestbriefe gibt?
: Die werden nicht alle in den Papierkorb wandern...
Das nicht, aber man kriegt locker 400 Bl"atter in einen Aktenordner. Die
Funktion ist die gleiche: WOM, Write-Only Memory! Oder willst Du die T*kom
aktenordnerm"a"sig 'fertig' machen ? :)
Das kratzt doch niemanden! Das Ding ist abgesegnet.
Es h"atte etwas getan werden k"onnen, als alles noch geplant wurde. Aber
jetzt ist die Reform doch bereits Planungsgrundlage und festgemauert in der
Erde...
Das n"achste mal horcht vielleicht die Presse eher auf und kolportiert dann
nicht nur ausschlie"slich die Behauptungen der T*kom.
(fiktive BL"OD-ZEITUNG-Titelseite: T*KOM SPART UNS ALLE ARM:
Text: Erwin G. aus Essen wird demn"achst -50 DM mehr durch die neue Geb.-
ordnung sparen k"onnen: Seine T*Rechnung betr"agt jetzt 70 DM, bald
120 DM. Er sagt: "So m"ochte ich lieber doch nicht sparen"
)
Vielleicht gibt es dann soviel Druck, da"s solche Ansinnen etwas kritischer
beleuchtet, ja vielleicht sogar abgelehnt werden (womit ich doch noch den
gew"unschten Optimismus reinbringe).
:[...]
: >Bis dahin muss man sich als Online-User wohl auf die Abend-Stunden
: >einrichten, da geht's ja noch so gerade!
: Was passiert wohl, wenn alle so denken????
Ganz einfach: Neue Geb"uhren: Weil durch Privatgespr"ache und zig-Millionen
Onliner die Leitungen Abends verstopft sind, f"uhrt das zu erh"ohten
Belastungen (Kupfer-/ Glasfaserkabel nutzen sich ab oder so) was *leider*
durch erh"ohte Geb"uhren kompensiert werden mu"s.
Das ist eben Catch-22 und die Privatkunden sind eben meist Yosarians!
Tut mir leid, Rene. Ich bin einfach zu desillusioniert.
Die noch zu bildende COSTS-PEACE k"onnte ja das T*kom-Geb"aude besetzen
um eine Versenkung der Privatkunden im Meer der Geb"uhren zu verhindern ;-).
(Weia, was schreibe ich da: Das soll um Gottes Willen KEINE Aufforderung zu
IRGENDWELCHEN Aktionen sein, die die Gesetze dieses Landes "uberschreiten.
Das ist nur Satire, wenn "uberhaupt, vielleicht doch eher Stuss.)
Mit lieben Gr"ussen,
Dirk
> Das kratzt doch niemanden! Das Ding ist abgesegnet.
> Es h"atte etwas getan werden k"onnen, als alles noch geplant wurde. Aber
> jetzt ist die Reform doch bereits Planungsgrundlage und festgemauert in der
> Erde...
Genau. Die Vorlage zu dieser Aenderung wurde bereits vor *ueber zwei
Jahren* veroeffentlicht!!!
> Ganz einfach: Neue Geb"uhren: Weil durch Privatgespr"ache und zig-Millionen
> Onliner die Leitungen Abends verstopft sind, f"uhrt das zu erh"ohten
> Belastungen (Kupfer-/ Glasfaserkabel nutzen sich ab oder so) was *leider*
> durch erh"ohte Geb"uhren kompensiert werden mu"s.
Na ja, DAS sehe ich nicht ganz so. Schliesslich zuechten die sich die
Masse der Online User ja selber heran.
ciao, Dirk
P.S.: Stell doch bitte mal Deine Umlaute ab. Es ist naemlich echt
*supernervig*, an *jeder* Umlautstelle mit ae, oe, oder ue ein " oder so
etwas lesen zum muessen. Ich habe mich auch soweit wie moeglich
umgewoehnt.
------------------------------------------------------------------------
| Dirk Salva Internet: dsa...@enterprise.ping.de |
| ask for PGP key! FIDO: Dirk Salva 2:2444/5103.33 |
------------------------------------------------------------------------
Ich persoenlich ziehe ein Fax per Faxmodem direkt aus dem PC vor:
46 Pf Telefongebuehr, kein Verbrauchsmaterial, macht ein Viertel
der Kosten.
--
Tilman Schmidt Phone: +49 221 8299 275
SEMA GROUP GmbH Fax: +49 221 8299 266
Siegburger Str. 215, 50679 Koeln, Germany E-Mail: t...@gb1.sema.de
-- Aberglaube bringt Unglueck. --
SH> Quatsch....
SH> 1. Monopol faellt eigentlich schon '96.
Kannst Du mir zu dieser Behauptung eine Begründung liefern ?
SH> 2. '98 koennen aber erst die ersten privaten Provis reinkommen
Und was ist das anderes als das das Monopol wegfällt ?
SH> 3. Selbst danach hat die Telekoma immer noch das "Monopol" auf
SH> Innerstaedtischen TelVerkehr, weil es den Privaten einfach erst
SH> mal zu TEUER ist, Privatkunden zu vernetzen.
Das ist eine Meinung, die man (ich) immer wieder liest (lese). Gibt es
hierzu fundierte Aussagen von irgendwelchen Gesellschaften, AT&T ?
Nein ? -- Schade !
Gruß von der Emscher, Michael
...und es soll keiner sagen, wir haetten ihn nicht vorher gewarnt... ;-))
> Was kostet es Euch einen Brief zu schreiben, ihn auszudrucken und
> abzusenden? 30min Freizeit, 1DM Verbrauchsmaterial, 1DM Postmarke.
> Hast Du mal ueberlegt, was passiert, wenn es genuegend Protestbriefe
> gibt? Die werden nicht alle in den Papierkorb wandern...
Jetzt verstehe ich auch endlich den Sinn der 'Gebührenreform':
An den vielen Protestbriefen wird sich der Postdienst (soll ja weniger
konkurrenzfähig sein als die Telekom) dumm und dämlich verdienen.
:-)
--
Ruediger Mannert Die weißen Tauben sind Möwen...
man...@homunculus.ping.de
Hallo Mark,
>> michael...@viking.ruhr.com wrote in <5znTR...@22.viking.ruhr.com>:
>ma...@umd.allcon.com (Mark Deskowski) schrieb am 14.12.95:
>>>> 2. '98 koennen aber erst die ersten privaten Provis reinkommen
>>> Die können auch jetzt schon kommen und sind auch schon da.
>> Ich habe noch keinen gesehen, der mir jetzt schon die
>> gleichen oder vergleichbare Leistungen anbieten kann.
>> Wie Du richtig sagst, Handys sind keine Alternative
>> und ein Kabelnetz hat keiner von denen.
> Du mußt auch mal weiterlesen. ;-) Ich habe geschrieben,
> daß der Bundespostminister die Bedienung von
> *Privat*kunden verbietet.
Vielleicht der Hinweis, daß _ich_ diese Diskussion nur
als Privatkunde verfolge :-)
> Da Du wohl einer bist, ist das auch die Antwort, wieso
> Dir i.M. noch keiner etwas anbietet.
Gibt es denn schon Firmenkunden, die von einem Telekom-
Mitbewerber mit Telekommunikationsdiensten versorgt
werden?
>>> Es fällt das Netzmonopol ! Das bedeutet, die Telekom verliert ihr
>>> 'Besitzrecht' an den Leitungen, die dürfen dann auch von Privaten genutzt
>>> werden.
>> Wo hast Du denn die Information her? Leitungen im Eigentum
>> der Telekom, auf deren Kosten gelegt, kann auf einmal jeder
>> nutzen?
> BTW: Kostenlos bekommt das die Konkurrenz natürlich nicht, aber die
> Telekom darf dann nicht 'nö' sagen, wenn der Anbieter und Kunde sich einig
> sind.
Aha, das kam zuerst anders rüber ;-)
Aber dennoch: Unter Netzmonopol verstehe ich (auch), daß
niemand Leitungen "verbuddeln" _darf_. Demnächst darf er
es dann und wird es auch tun, wenn er nicht Leitungen der
Telekom mieten will/kann.
> Bis denne
> geschrieben von KO...@spyder.domino.de am 10.12.95
> zu "Re: Telekom '96 und Gebuehren":
>
> >Wie Du schon sagtest haste als Otto-Normalverbraucher null Chance gegen
> >die Telekom, weil sie eben noch das Monopol hat.
> WIESO????
> Leute macht doch nicht gleich immer einen pessimistischen!
>
> Was kostet es Euch einen Brief zu schreiben, ihn auszudrucken und
> abzusenden? 30min Freizeit, 1DM Verbrauchsmaterial, 1DM Postmarke.
> Hast Du mal ueberlegt, was passiert, wenn es genuegend Protestbriefe gibt?
> Die werden nicht alle in den Papierkorb wandern...
Meinst Du das sich der Postminister ähm ich meine natürlich Telekom-
minister höchstperönlich über die Briefe schlapp lacht?
Was soll das denn konkret bringen?
Die Preise sind jetzt nun mal so festgelegt worden und da kannste
nichts gegen machen.
Wenn sie nach dem Grund der Preiserhöhung gefragt werden, sagen sie
zum Beispiel 'gestiegene Kosten' und das kannst Du ja schlecht
wiederlegen.
> >Ich persoenlich hoffe, dass, wenn sich der Markt in Zukunft oeffnen
> >wird (1998 glaube ich), die Preise durch die Konkurrenz wieder gedrueckt
> >wird.
> Hoffnung ja - aber erst ab 1998. Bis dahin:(
> >
> >Bis dahin muss man sich als Online-User wohl auf die Abend-Stunden
> >einrichten, da geht's ja noch so gerade!
> Was passiert wohl, wenn alle so denken????
Ist mir schon klar:
Die Leitung werden um 21.00 Uhr 100-pro besetzt sein.
Aber was soll man dagegen machen?
Einfach zwei Stunden später anrufen!
-----------------
Ko...@Spyder.domino.de
-----------------------
## CrossPoint v3.02 ##
:
: SH> 2. '98 koennen aber erst die ersten privaten Provis reinkommen
: Und was ist das anderes als das das Monopol wegfällt ?
Telekom hat schon recht viele Vertraege mit anderen Com-Anbietern geschlossen.
Vor allen Dingen die Vertraege mit France Telekom und British Telekom sind
wichtig fuer den europaeischen Markt.
:
: SH> 3. Selbst danach hat die Telekoma immer noch das "Monopol" auf
: SH> Innerstaedtischen TelVerkehr, weil es den Privaten einfach erst
: SH> mal zu TEUER ist, Privatkunden zu vernetzen.
: Das ist eine Meinung, die man (ich) immer wieder liest (lese). Gibt es
: hierzu fundierte Aussagen von irgendwelchen Gesellschaften, AT&T ?
: Nein ? -- Schade !
Rechne doch mal nach, so nach Pi * Daumen.
(BTW: T-Kom und AT&T haben auch schon mal was miteinander besprochen ;))
Angb. Konkurrenten der T-Kom, nehmen wir mal die RWE, koennen relativ fuer
"wenig" Geld Fernleitungen legen (oder haben sie schon), da die Wartung
etc. fuer solche Leitungen normal recht zeitintensiv und teuer sind, dass
waere schon mal ein Grund, warum die T-Kom solche Leitungen verschebeln
koennte.
Im Gegensatz dazu die Nahleitungen. Viele Leitungen, aber weniger
wartungsintensiv, weil zum groessten Teil aus Schaltzentralen gearbeitet wird.
Weiterhin muss man sehen, dass der Privatkundenmarkt fuer die Telekom schon
damals ein rentables Geschaeft gewesen ist, und wahrscheinlich auch noch
bleiben wird.
Da wird in den naechsten 5-10 Jahren keiner reinkommen (wenn doch, dann
muessten sie am Anfang auf jeden Fall teurer sein, als die Telekom).
C ya,
sh
--
Zum Testen geeignete Newsgroups im deutschen Usenet:
de.test
de.alt.test
|> Jetzt verstehe ich auch endlich den Sinn der 'Gebührenreform':
|> An den vielen Protestbriefen wird sich der Postdienst (soll ja weniger
|> konkurrenzfähig sein als die Telekom) dumm und dämlich verdienen.
Das waer schoen, wenn sich der Postdienst dumm und daemlich verdienen wuerde,
Denn dann bedeutet dies das mehr als (sage mal) 1.000.000 Briefe geschickt werden.
Die Post verdient ja nicht jede Mark die da drauf geklebt wird, sie muessen auch
noch was dafuer tun, und das kostet ein bischen Geld.
Ich schaetze das die Post pro Brief mal ca. 6-8 Pf. VERDIENT (wenn ueberhaupt)
und das bedeutet, das ich mit 1.000.000 Briefe gerade mal ein Postbeamter
ein Jahr zahlen kan. Also, machen wir die Post reich und die Telekom auf uns
bemerkbar.
Gruss
--
Jan Chris van Schagen
-------------------------------------------------------------------------
Philips Kommunikations Industrie AG voice: +49-911-526-3227
PO-Box D-90327 Nuernberg email: eda...@pki-nbg.philips.de
Marc
>In article <5zqtD...@umd.allcon.com>, Mark Deskowski writes:
>
>> Dann sollen sie gleich die Einheit für 5 Pf zu Grunde legen und
>> nahezu sekundengenau abrechnen. Möglich ist das allemal.
>
>Ich finde, man sollte überhaupt keine Einheiten mehr verwenden.
>Vielmehr sollte man einen MINUTENPREIS beziffern, und diesen
>sekundengenau abrechnen.
Damit die Sache einfacher zu rechnen ist:
Im 0,6sec "Takt", also 100stel Minute.
>Dann ist endlich Schluß mit 90 Sekunden bei 12 Pfennig/Takt
>gegenüber 240 Sekunden zu 23 Pfennig/Takt und
>ähnlichen Verwirrspielen.
Oder "nur 98Pf pro 15sec"
Oder neulich gar:
"Eine Einheit = 23Pf", genial
>Der Metzger sagt Dir schließlich auch nicht, daß Du für 2 DM 75g
>Pfeffersalami oder 90g gekochten Schinken, oder auch 45g
>Gänseleberpastete bekommen kannst.
Ja, und der Gesetzgeber(!) hat ihm und all seinen Kollegen
im Einzelhandel schon vor Jahren VORGESCHRIEBEN, das ISO-Einheiten
zu verwenden sind und die Preisangabe bei (halb-)loser Ware
in DM/kg (BEHELFSWEISE auch in DM/100g) erfolgen MUSS.
Es ist auch klar, daa die Waagen in Gramm arbeiten und nicht
in achtel Pfund Stufen. NIEMAND wäre je auf die Idee gekommen
"Einheiten" bei frei wiegbaren Waren einzuführen, weil so
die Waagen einfacher zu bauen wären.
Nur die Telcoms... die dürfen (noch) alles.
Wo ist die Lobby der Telefon-Kunden, die ein solches
Gesetz auf den Weg bringt?
Eine freie Marktwirtschaft erfordert auch Markttransparenz.
Die ist aber im Moment in keinerweise gewährleistet!
Und, natürlich:
Der Preis einer Verbindung muss VOR deren Zustand kommen
angezeigt werden. Auch während der Verbindung muss jederzeit
der "Kontostand" erfasst werden können.
Natürlich muss(!) diese selbstverständeliche Service
kostenlos sein.
Ausserdem muss es möglich sein, ein "Limit" zu definieren um
sich vor u.U. erheblichen Vermögensschäden durch Missbrauch
schützen zu können.
Beim Überschreiten dieses Limits wird die Verbindung nach
20sec getrennt und es sind nur noch Orts- und Nahgespräche
möglich. Der derzeitige EVN erweist sich in solchen Fällen
durchaus als Nachteil. Ist damit doch klar dokumentiert, DAS die
Gespräche wirklich geführt wurden. Von wem, das ist nicht das Problem
der DTAG....
Rainer
Es ist in der Tat so, dass neue Telefongesellschaften kaum Staedte und
Gemeinden aufbuddeln werden, weil viel zu teuer und die Staedte jetzt fuers
Aufbuddeln und das "Wegerecht" Geld sehen wollen, wobei der Postminister das
nicht so "toll" findet...
Deswegen wird es wohl private schnurlose Ortsnetze in DECT-Technik geben, da
wird dann halt auf jeden Strassenlaternenmast ein Senderchen montiert und das
ganze ueber die Lichtkabel oder Richtfunk zusammengeschaltet...
DECT bietet aber soweit ich weiss nicht die Datenkapazitaeten wie Festnetz
ISDN, aber fuer den "Hausgebrauch" reichts. Die DECT-Handies koennen dann im
gesamten Ort oder Stadtteil benutzt werden (auch nicht uebel) und ausserhalb
kann man sich in ein D-Netz einbuchen (sofern man dort Kunde ist)
Denkbar ist aber auch, dass die oertlichen Stromversorger (Gemeindewerke,
Stadtwerke) als Telephon-Anbieter kommen, SIEMENS bietet bereits
Telefonanschluesse an, die einfach mit dem Kabelfernsehanschluss verknotet
werden, interessant, wo private Kabel-TV-Unternehmen am Werke sind.
ABER: Es soll mir keiner erzaehlen, dass bei den Privaten alles billiger und
besser wird. Ein gutes Beispiel ist der Mobilfunk: Ruf mal eine x-beliebige
Hotline an und habe ein richtiges Problem, das nur Dich persoenlich betrifft,
wie Abrechnung, Fehlfunktionen oder sowas.... Da wirst Du Dich aber wundern...
>
----
Henning Gajek
mit Testaccount, der noch nicht erreichbar ist...
(e-mail: 10011...@compuserve.com)
>Ich schaetze das die Post pro Brief mal ca. 6-8 Pf. VERDIENT (wenn
>ueberhaupt) und das bedeutet, das ich mit 1.000.000 Briefe gerade mal ein
>Postbeamter ein Jahr zahlen kan. Also, machen wir die Post reich und die
>Telekom auf uns bemerkbar.
Dem ist nichts mehr hinzuzufuegen.
Rene
> zu "Re: Telekom '96 und Gebuehren":
> WAS? um aller Welt wollt Ihr denn?
> Du bist mit dem zufrieden was kommt?
> Hast Du einmal nachgerechnet was passsiert?
> Dir ist es recht, wenn nach 21Uhr alle Lines Deines Providers belegt sind?
Die Frage, die sich mir da aber sehr schnell aufdraengt:
Die neue Gebuehrenstruktur -nennen wir es einmal so- ist von der Telekom
schon vor zwei Jahren veroeffentlicht worden. Zumindest ist schon da
angegeben worden, dass sich die Tarifstruktur wandeln wird, und ich meine,
eine Annaehreung an aktuelle Modelle wurde schon damals gezeigt.
Wieso hat da niemand reagiert?
Es ist doch irgendwie bezeichnend fuer die allermeisten Deutschen, das sie
erst aktiv werden oder sich aufregen, wenn es akut um ihren Geldbeutel
geht und sowieso schon alles entschieden ist.
Glaubt ihr ernsthaft, das so ein paar Protestbriefchen etwas bewirken? Da
sind ganz andere Machtfaktoren im Spiel, und ob Du als armes
Privatwuerstchen dann Deine zweite Leitung aus Protest abbestellst oder
aehnliche Aktionen taetigst, das interessiert in der Fuehrungsetage der
.T... doch niemanden.
Es hat auch niemanden interessiert, das die Deutschen sich ueber die
letzten Mineraloelsteuererhoehungen aufgeregt haben. Und hier wie dort ist
es gleich: Die Menschen werden zwangslaeufig in den sauren Apfel beissen
(muessen) und halt das "mehr" bezahlen.
Solche Protestaktionen wie in Frankreich, die eventuell sogar noch etwas
bewirken, wirst Du hier *nie* erleben. Wenn unsere Mitbuerger hier
konsequent waeren, waere die ganze damit zusammenhaengende Politik schon
laengst nicht mehr so verfilzt und es gaebe wie z.B. in der Schweiz auch
die Moeglichkeit des Volksentscheids. Zwar nicht fuer Tarifstrukturen der
.T..., aber doch fuer viele andere wichtige Dinge...
> Dann bitte nimm es wie es ist. Es gibt genuegend Leute, denen es aber nicht
> egal ist. Sie investieren jetzt lieber ein - zwei Maerker und glauben daran,
> das SIE in der Masse stark sind.
Diese Leute haetten die ein bis zwei Maerker lieber vor zwei Jahren
investieren sollen, als es noch Einflussmoeglichkeiten gab.
ciao, Dirk
P.S.: Ich bin auch nicht mit der neuen Tarifstruktur und den neuen Tarifen
einverstanden!
> Eine freie Marktwirtschaft erfordert auch Markttransparenz.
> Die ist aber im Moment in keinerweise gewährleistet!
> [...]
> Der Preis einer Verbindung muss VOR deren Zustand kommen
> angezeigt werden. Auch während der Verbindung muss jederzeit
> der "Kontostand" erfasst werden können.
> Natürlich muss(!) diese selbstverständeliche Service
> kostenlos sein.
> [...]
> Ausserdem muss es möglich sein, ein "Limit" zu definieren um
> sich vor u.U. erheblichen Vermögensschäden durch Missbrauch
> schützen zu können.
Vollste Zustimmung ! Alles Bereiche, die sich nur ein monopolistisches
Unternehmen mit staatlicher Rückendeckung leisten kann.
Allein diese unwahrscheinliche Frechheit, den Bürgern JAHRELANG eine
Rechnung zu präsentieren, dessen Richtigkeit sie NIEMALS selbst
kontrollieren konnten, ist eine Sache, die gerichtlich ausgetragen gehört.
Wenn der Unternehmer seinem Kunden eine Rechnung ohne Aufschlüsselung der
Positionen präsentiert, wandert die wahrscheinlich gleich in den
Papierkorb. Aber die Telekom darf einfach eine Zahl auf ein Blatt Papier
schreiben, und das als 'Rechnung' bezeichnen...
> > Da Du wohl einer bist, ist das auch die Antwort, wieso
> > Dir i.M. noch keiner etwas anbietet.
> Gibt es denn schon Firmenkunden, die von einem Telekom-
> Mitbewerber mit Telekommunikationsdiensten versorgt
> werden?
Schrieb' ich ja: Mannesmann Mobilfunk durch CNI z.B., es gibt zig weitere
Beispiele, aber dieses hat irgendwie etwas 'richtungsweisendes' in seiner
Bedeutung ;-)
> Aber dennoch: Unter Netzmonopol verstehe ich (auch), daß
> niemand Leitungen "verbuddeln" _darf_. Demnächst darf er
> es dann und wird es auch tun, wenn er nicht Leitungen der
> Telekom mieten will/kann.
Das ist eine kostenrechnerische Angelegenheit. Sicherlich lohnt sich das
'neue verbuddeln' in Großstädten, auf dem Land ist aber sicherlich etwas
anderes.
Dirk
>Glaubt ihr ernsthaft, das so ein paar Protestbriefchen etwas bewirken?
>Da sind ganz andere Machtfaktoren im Spiel, und ob Du als armes
>Privatwuerstchen dann Deine zweite Leitung aus Protest abbestellst
>oder aehnliche Aktionen taetigst, das interessiert in der
>Fuehrungsetage der .T... doch niemanden.
Wer sich wehrt, kann verlieren.
Wer sich nicht wehrt, HAT schon verloren.
Rainer
BTW:
Und DAS es Zweck hat zeigt z.B. :
Das die Telekom GEZWUNGEN werden konnte detailierte Rechnungen
zum Null-Tarif zu erstellen.
Das die Telekom die horrenden Gebühren-Erhöhungen in Flughafenbtelefonen
zurück zog. (Es hätte ja auch sooooooooooooo viele arme Leute getroffen
und belastet wenn sie einmal im Jahr 5DM für Telefon ausgeben müssten.
M.E. was das nur ein Ablenkungs-Manöver des Telekom-Marketings.)
Das die Telekom nun überlegt, Sondernummern einzuführen.
Vielleicht lernt die Telekom ja das "mauscheln" bei einer AG nicht
mehr akzeptiert wird und "richtig Geld" kostet? Und wird künftig ihre
Tarifstruktur-Entwürfe rechtzeitig bekannt geben und nicht bis zum Ende
irreführend als "Konzept" bezeichen? Obwohl es schon lang genehmigt wurde
und daher kein "Konzept" mehr ist.
Immerhin ist ihr nur das Recht verliehen worden und kann jeder-
zeit vom Eigentümer, dem Volk, also den Kunden, also uns, den Bürgern
zurückgefordert werden, wenn sie ihr Monopol missbraucht.
SH> Weil durch die Umwandlung der Schritt weg vom Monopol gemacht ist
SH> (wirtschaftlich gesehen).
Schwachsinn. Durch die Umwandlung wurde nur die Struktur des
Unternehmens geändert. Das hat nichts mit dem Status des Unternehmens
auf dem Markt zu tun. Es herrscht immer noch ein Monopol vor!
SH> Andersrum aendert sich erst mal nichts....ausser das hinter der T*
SH> das AG noch blanker aufblinkt ;)
Und warum behauptest Du dann, es gäbe ab '96 kein Monopol mehr ?
SH> Telekom hat schon recht viele Vertraege mit anderen Com-Anbietern
SH> geschlossen.
Genau das ist ein Zeichen für Monopol, daß andere Firmen Veträge mit dem
Monopolisten abschließen müssen, um am Markt teilhaben zu dürfen.
Es ist doch wohl offensichtlich, daß die Telekom noch die nächsten zwei
Jahre ein Monopol im Festnetz innehat und dieses nun weidlich ausnutzen
will.
An alle: Wer hat eigentlich noch einen Protestbrief an Herrn Bötsch
geschrieben und eine Antwort bekommen ? Wir sollten mal Mitte Februar
erneut schreiben und nachfragen, was denn jetzt mit den Vergünstigungen
für Online-Usern wird.
>>Und nebenbei sanieren wir mit dem Porto von ein paar tausend Briefen noch
>>den Postdienst :-)
Der Brief- und Packetdienst der deutschen Bundespost hatte immer Minus-
Geschäft gemacht, definitiv.
Ich glaube nicht, dass sich daran bisher etwas geändert hat.
>>Die Telekomiker und der Postdienst haben zwar nichts mehr gemeinsam, aber
>>trotzdem scheue ich mich, denen was in den Rachen zu schieben.
Im Gegenteil, sie haben die Arbeit und müssen draufzahlen.
>WAS? um aller Welt wollt Ihr denn?
>Du bist mit dem zufrieden was kommt?
>Hast Du einmal nachgerechnet was passsiert?
>Dir ist es recht, wenn nach 21Uhr alle Lines Deines Providers belegt sind?
>Dann bitte nimm es wie es ist. Es gibt genuegend Leute, denen es aber nicht
>egal ist. Sie investieren jetzt lieber ein - zwei Maerker und glauben daran,
>das SIE in der Masse stark sind.
Ich glaube, die Masse wird sich mit Telefonieren zurückhalten.
Und im Endeffekt macht die DTAG weniger Gewinne als vorher,
bzw, würde die DTAG die Telefon-Gebühren senken, dann würde
sich das auf das Verhalten der Nutzer genauso auswirken, nur in
die gegenteillige Richtung, er würde mehr statt weniger Telefonieren.
>P.S.: Der Traffic auf Meinem(!) System spricht dafuer Baende. Ich habe es
>noch nie(!!!) geschafft am Tag 1,3MB an Daten abzuschicken. Seit dem die
>Vorlagen hier zum Abruf liegen ist das zum Glueck :-) kein Einzelfall mehr.
Es wird gerade viel Traffic erzeugt, aber sollten wir nicht genau das
Gegenteil machen, Traffic vermeiden!?
>Rene
Ole
[WinPoint] / Beta / (c)1995 Ole Metzner F.R.G. / ZConnect-Point / Shareware / Win 3.1 //
> >Stellt sich die Frage, ob man nicht aufgrund dieser Zahlen gegen die
> >offensichtlich falschen Behauptungen bzgl. moderaten Gebuehrenerhoehungen
> >oder gar -senkungen der Telekom vorgehen koennte ?
>
> das Problem wird sein, da# die ping-Mitglieder, sprich Online-Nutzer, nicht
> die typischen Telefonbenutzer sind. Wenn die Post behauptet, statistisch wSre
> der Durchschnitt der LSnge eines OrtsgesprSchs unter 90 sec., so glaub ich das
> sogar. Darin sind die vielen AnrufbeantwortergesprSche, Faxe, "Kommst du heute
> um 3 oder um 4" dabei. Online Nutzer sind (noch) keine typischen Anwender und
> daher kann man wohl nicht dagegen vorgehen.
Aber andererseits kann man ja wohl nicht von einer Gebührensenkung sprechen,
wenn nur die Gebühreneinheit und der Zeittakt verkürzt wird. Für mich grenzt
sowas schon an Betrug. Sekundengenaue Abrechnung, wie im Handy-Bereich, wäre ja
wohl das Recht eines jeden Kunden! Deshalb finde ich diese Beispielrechnungen
mit den Kosten für ein 3 Minuten-Gespäch auch eine Schweinerei. Kein Mensch
telefoniert 3-Minuten! Jeder telefoniert solange, wie er muß. Nur, durch solche
Beispiele kann man den Leuten natürlich etwas vormachen.
mfg Holger
:
: SH> Andersrum aendert sich erst mal nichts....ausser das hinter der T*
: SH> das AG noch blanker aufblinkt ;)
: Und warum behauptest Du dann, es gäbe ab '96 kein Monopol mehr ?
Weil es die Telekom in der Form wie es sie z.B: vor 5 Jahren gab nicht mehr
gibt... Man hat ja die Moeglichkeit, nur spaeter...dank B-Regierung :(
:
: SH> Telekom hat schon recht viele Vertraege mit anderen Com-Anbietern
: SH> geschlossen.
:
: Genau das ist ein Zeichen für Monopol, daß andere Firmen Veträge mit dem
: Monopolisten abschließen müssen, um am Markt teilhaben zu dürfen.
Nein....Die TKom und andere Anbieter haben Join-Ventures abgeschlossen, um
zusammenzuarbeiten....
:
: Es ist doch wohl offensichtlich, daß die Telekom noch die nächsten zwei
: Jahre ein Monopol im Festnetz innehat und dieses nun weidlich ausnutzen
: will.
Dann steig um auf Funknetze....DU hast doch die Wahl...nicht die Telekom...
Mir ist es auch ein Dorn im Auge, dass die telekom eine schweinekohle auf
kosten der privatkunden verdient, aber DU kannst selber entscheiden, ob du
z.B. ueber funknetze oder ueber eine callingcard von AT&T oder anderen
auslaendischen anbietern telefonierst....
Ausserdem gibt es andere moeglichkeiten auf einen level der t-rechnung zu
kommen....
: An alle: Wer hat eigentlich noch einen Protestbrief an Herrn Bötsch
: geschrieben und eine Antwort bekommen ? Wir sollten mal Mitte Februar
: erneut schreiben und nachfragen, was denn jetzt mit den Vergünstigungen
: für Online-Usern wird.
Das wirds echt bringen...
Mister Boetsch nimmt die Briefe erst gar nicht, und vorher werden sie richtung
/dev/reisswolf geschickt....
Der Witz wuerde erst aufgehen, wenn alle das machen wuerden, aber nur ein paar
leute die nicht das geld zum telefonieren ausgeben wollen, oder nicht bereit
sind fuer ihren "Spass" zu bezahlen, (fuer Sozial-Schwache gibt es
ja weiterhin sondertarife...!), werden da eh nix gegen machen koennen....
Ausser du wirst selber privatanbieter....und steigst '98 in den markt ein...
Glaub es mir, du hast jetzt eh keine chance mehr, irgendwas zu unternehmen, da
die sache entgueltig vom tisch ist....
Den Protest haette man schon 5 Jahre vorher bringen sollen.....
C ya,
sh
--
## CrossPoint 3.1 ##
--- TIN 1.3beta ---
*** Microdot 57.00 ***
Ich hoffe ich hab alle ;)
Ich :-))
Ich wuerde einer Recherche in 1-2/96 zustimmen.
Hallo kong,
> Man kann sich die 2DM aber auch sparen, wenn man zeitgemaess
> eine Protest E-Mail direkt an die Telekom sendet.
Dumm nur, dass es auf e-Mail Basis noch keine Einschreiben mit Rueckschein
gibt, die auch vor Gericht etc. Bestand haben.
--
Ralph Unger e-Mail: run...@eniac.ping.de
Dortmund, Germany POP: R.U...@ping.de
PGP available Fido: 2:2444/5103.31
> >P.S.: Ich bin auch nicht mit der neuen Tarifstruktur und den neuen Tarifen
> > einverstanden!
> Dann tu was - oder hast Du vor zwei Jahren Deine 'Pflicht' getan?
Wieso? Ist es meine Aufgabe, das Volk aufzuklaeren? Wozu gibt's
Verbraucherverbaende?!
ciao, Dirk
>
> An alle: Wer hat eigentlich noch einen Protestbrief an Herrn Boetsch
> geschrieben und eine Antwort bekommen ? Wir sollten mal Mitte Februar
> erneut schreiben und nachfragen, was denn jetzt mit den Verguenstigungen
> fuer Online-Usern wird.
>
> Gruss von der Emscher, Michael
^^^^^^^
Vielleicht macht das mehr Eindruck? ,-)
Glaube eher nicht sonst haettest du schon eine Antwort. Meine Erfahrung
deutet auf eine Grusspostkarte des Ministeriums hin mit einer Sondermarke
evtl. ein Ersttagsstempel, mit viel Glueck ungestempelte Sondermarken
(damit kann man evtl. sein Porto wieder herausholen).
Hintergrund: Als Ex Postler (heutige T*) habe ich einmal ein Papier mit
div. Fragen und Schlussfolgerungen (ca.3 DIN A4 Seiten 1988!) zur
Postreform an den damaligen Minister "Black Penni" (Schwarz-Schilling)
geschickt, es dauerte fuenf!! Monate bis die Antwort kam. Sinngemaess" ich
solle weiter ein kritischer (hab ich gemacht) Mitarbeiter (hab ich nicht
gemacht) bleiben." Jedoch keine Frage beantwortet und keine
Schlussfolgerung (Nachteile fuer Kunden und Personal) widerlegt oder
ueberhaupt darauf eingegangen (war ein hektogravierter Brief mit zwei
eingeschobenen Saetzen), aber ein Blatt mit Sondermarke (1.-DM) und
Ersttagsstempel als Dank. Jedoch heute weiss ich warum.
Ist dass nichts?
So ging es mir noch drei mal der Wert der Antwort wurde immer geringer,
schien mir nicht der richtige Weg zu sein.
Habe es auch mit Verbesserungsvorschlaegen versucht (haben den Vorteil
muessen bearbeitet werden. Erfolg war aber auch nicht so dolle (aber
immerhin zu den Ersttagskarten gesellte sich eine Praemie von 800.-DM).
Deshalb viel Glueck
Holger
--
** 25436 TORNESCH fast der Nabel des Kleinbuergertums **
## CrossPoint v3.1 ##
: Nach 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung von 157 %
: und an Samstagen und Sonntagen vor 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung
: von 252 %
: Die Milchmädchenrechnung der Telekomiker für ein 3 min Ortsgespräch
: zahlt man nach der Tarifreform 48 % weniger ist nur Bauernfängerei
Kleiner Vergleich, um das zu veranschaulichen: stellen wir uns mal vor,
frueher kostetet eine viertel Tafel Schokolade 1 DM, eine ganze das
gleiche, weil es keine viertel gab, man also eine ganze kaufen musste.
Jetzt bietet jemand auch viertel-Tafeln an und zwar fuer 50 Pfennig.
Nun behauptet er, dass er den Preis halbiert hat.
Bis hierher schreibt es die Telekom in die Werbe-Broschuere.
Wer allerdings weiterhin ganze Tafeln will, muss 4 viertel kaufen,
zahlt also 2 Mark, also das Doppelte.
Diese Information fehlt leider.
Klaus
--
Klaus Hartnegg, Institut fuer Biophysik, Hansa-Strasse 9a, D-79104 Freiburg
Tel +49 761 203 9516, Fax 9540, e-mail: hart...@uni-freiburg.de
Weil er kein Kaufmann ist und auch sonst keine Ahnung von VWL hat.
Thorsten
--
- guen...@cabal.shnet.org (Thorsten Günther) - _O
------------------------------------------------ /
- "Es gibt keine Wahrheit." - Jason dinAlt - \_
----ä=ae--ö=oe--ü=ue--Ä=Ae--Ö=Oe--Ü=Ue--ß=sz---- )
> Nach 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung von 157 %
> und an Samstagen und Sonntagen vor 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung
> von 252 %
> Die Milchmädchenrechnung der Telekomiker für ein 3 min Ortsgespräch
> zahlt man nach der Tarifreform 48 % weniger ist nur Bauernfängerei
Die oben genannten Steigerungsraten sind allerdings ebenfalls Bauernfängerei,
denn sie gelten nur, wenn man die Tarifeinheiten exakt voll ausschöpft.
DFÜ'ler mögen dies ja manchmal tun; der Normalbürger schaut jedoch sicherlich
bei Ortsgesprächen selten auf die Uhr um nach 3 Minuten (wenn er fertig ist)
festzustellen, daß er noch 9 Minuten reden muß, um seine 23pf auszunutzen.
Tatssache ist: je nach Gesprächsdauer ergibt sich eine Gebührenerhöhung (vor
allem bei längeren Gesprächen) oder eine Gebührensenkung (vor allem bei
kürzeren Gesprächen).
Vorbehaltlos von einer generellen Erhöhung zu sprechen, ist also zunächst mal
gelogen.
Ob es sich insgesamt um eine Erhöhung oder eine Senkung handelt kann man
schließlich nur sagen, wenn man genaue Statistikdaten über die Dauer von
Ortsgesprächen hat... und die hat -wenn überhaupt- nur die Telekom.
Ich persönlich halte den Ansatz der Telekom von 3 Minuten pro Ortsgespräch
jedoch für sinnvoller als den Ansatz exakt 6/12-Minuten.
Zum Thema DFÜ: Ich polle per ISDN und bin idR in so ca. 3 Minuten fertig mit
meinem täglichen Netcall.
Gruß
Wolfram
> sky covers the land... dark goggles cover my eyes... speed covers my tracks
> (Hal Barwood, Full Throttle)
## CrossPoint v3.1 R ##
> geschrieben von mi...@luthien.ping.de am 17.12.95
> zu "Re: Telekom '96 und Gebuehren":
> >An alle: Wer hat eigentlich noch einen Protestbrief an Herrn Boetsch
> >geschrieben und eine Antwort bekommen ? Wir sollten mal Mitte Februar
> >erneut schreiben und nachfragen, was denn jetzt mit den Verguenstigungen
> >fuer Online-Usern wird.
> Ich :-))
> Ich wuerde einer Recherche in 1-2/96 zustimmen.
Ihr werdet wahrscheinlich erfahren, daß es diese Verguenstigungen
fruehstens ab '97 geben wird! :-(((((
Aber das ueberhaupt ueber diese Verguenstigungen bei der Telekom
gesprochen wird, ist doch schon mal ein kleiner Lichtschein...
> Nach 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung von 157 % und an Samstagen u=
nd
> Sonntagen vor 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung von 252 % Die
> Milchm=E4dchenrechnung der Telekomiker f=FCr ein 3 min Ortsgespr=E4ch za=
hlt man
> nach der Tarifreform 48 % weniger ist nur Bauernf=E4ngerei
Bitte ein _kleines bischen_ mehr Sorgfalt beim Formulieren!
Das ist keine Preissteigerung von 157%, sondern eine *von/um* 57% *auf*
157%. Und keine von 252%, sondern eine *von/um* 152% *auf* 252%.
MfG Henning
--
Let's just be friends and make no special effort to ever see each other
again.
UK>Gesellschafter: Mannesman Eurokom GmbH
UK> Deutsche Bank AG
UK>Internationale Partner: AT&T Inc. und Unisource N.V. (unter Vorbehalt)
UK>Beteiligung: CNI haelt 60% der Anteile an der EUnet
UK> Deutschland GmbH
UK>Branche: Telekommunikationsdienstleistungen fuer Daten,
UK> Sprache und Bilder, z.B. Sprachkommunikation
UK> X.25, X.400, TCP/IP, Videokommunikation,
UK> Messaging-dienste, Corporate networks, VPN,
UK> Mehrwertdienste
UK>...
UK>Mitarbeiter 1995: 440, 1996:650
Sven,
weisst Du auch wie die dir dann X.25 bereitstellen ?
Bisher war es so, dass ich eine Telekom Leitung zu deren naechsten
Knoten mieten musste, was dann natuerlich schon ca. 300DM/Monat im
Monat an Telekom machte. Deswegen ist es im Moment billiger gleich bei
Telekom X.25 zu ordern.
Hat sich das vielleicht geaendert ???
Oder hast Du eine Telefonnummer/E-Mail etc. von CNI oder evtl anderen
X.25 Anbietern ?
Lustigerweise habe ich in den Telekom Datex-P Unterlagen einige
Uebergaenge gefunden,
u.a. auch auf BAHNPAK der DB. Die bieten dies allerdings (noch) nicht
oeffentlich an, sondern nutzen es nur fuer externe Rechneranbindungen
Ihres KURS90 Systems, laut Info von der Bahn AG in Frankfurt.
Thorsten
--
***
sent via the HRC-net -Germany's Online-Music-Information-Network-++Charts++Biographies++Pictures++Lyrics++Concert++and more...
Call us with your modem at 0190-512562 ! More Info? E-mail:musi...@hrcnet.de
--
>
> Nach 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung von 157 %
> und an Samstagen und Sonntagen vor 21.00 Uhr ist das eine Preissteigerung
> von 252 %
> Die Milchmädchenrechnung der Telekomiker für ein 3 min Ortsgespräch
> zahlt man nach der Tarifreform 48 % weniger ist nur Bauernfängerei
Es wird immer der Fehler gemacht, die Preissteigerung in Prozenten
anzugeben. Das kann man aber nicht allgemein angeben, weil
sich der Preisunterschied in Prozent nach der *Dauer* des Gesprächs
richtet.
Das mit 48% weniger für ein 3 min Ortsgespräch ist genau so richtig,
wie Deine Rechnung mit der Preissteigerung von 157%!
Fazit:
Je länger das Gespräch dauert, desto größer ist die Preissteigerung!
> ** Es ging um: Re: Telekom '96 und Gebuehren
>
> Hallo kong,
>
> > Man kann sich die 2DM aber auch sparen, wenn man zeitgemaess
> > eine Protest E-Mail direkt an die Telekom sendet.
>
> Dumm nur, dass es auf e-Mail Basis noch keine Einschreiben mit Rueckschein
> gibt, die auch vor Gericht etc. Bestand haben.
Das erklaert eventuell, warum die Telekom auf die geniale Idee
gekommen ist, diese E-Mail Adresse einzurichten.
-----------------
Ko...@Spyder.domino.de
ÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍ
## CrossPoint v3.02 ##
> Die oben genannten Steigerungsraten sind allerdings ebenfalls
> Bauernf=E4ngerei, denn sie gelten nur, wenn man die Tarifeinheiten exakt
> voll aussch=F6pft. DF=DC'ler m=F6gen dies ja manchmal tun; der Normalb=FC=
rger
> schaut jedoch sicherlich bei Ortsgespr=E4chen selten auf die Uhr um nach=
3
> Minuten (wenn er fertig ist) festzustellen, da=DF er noch 9 Minuten rede=
n
> mu=DF, um seine 23pf auszunutzen.
Noknok! Aufwachen!... Es ging in diesem Thread von Anfang an eigentlich
um Online-User und _nicht_ um den Normalbuerger. Ich persoenlich habe
auch nie bezweifelt, dass es fuer normale Telefongespraeche fuer die
Masse der Telefonierer eine Gebuehrensenkung ist. Es ist nur eben so,
dass *Onliner* (dazu gehoeren auch T-Onliner) mit diesen undifferen-
zierten Gebuehren rueckwaertig gekniffen sind.
> Zum Thema DF=DC: Ich polle per ISDN und bin idR in so ca. 3 Minuten fert=
ig
> mit meinem t=E4glichen Netcall.
Nochmal: Es geht nicht um den Menschen, der 5 Newsgroups im Polligver-
fahren und gepackt holt. Es geht um den Internetter, der sich vom FTP-
Server bei (u.a. Telekomverschuldeten) miesen Ue-Raten etwas holt und
nebenbei noch IRCt und die News vom Server holt (per NNTP).
BTW: Als _ich_ noch in der Fernzone meine News per ISDN geholt habe und
garnichtmal so viele Newsgroups gezogen habe, lag ich immer um die drei
Minuten; meist darueber.
MfG Henning
--
Morgen war Gestern der Tag nach Heute.
Vielleicht kann er _rechnen_, Zetty? Guck mal unter "Dreisatz".
Hi Thorsten,
g >>Tja die DTAG belget das mit statistischen Zahlen, woher nimmst Du Deine
g >>Angaben?
g >
g >Vielleicht kann er _rechnen_, Zetty? Guck mal unter "Dreisatz".
Super, und woher nimmste die Zahlen zum rechnen?
Deine Persönlichen Daten sind da wohl wenig repräsentativ...
Gruss ::::::::::::::::::::::::
Horst :: Sysop der NOBODY ::
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
:: Z-NETZ : RI...@NOBODY.GUN.DE :: DIE PC-Box in Moenchengladbach !! ::
:: 02166-915081 1200-28800 - 02166-185293 1200-19200 - 02166-915082 ISDN ::
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
> Super, und woher nimmste die Zahlen zum rechnen?
> Deine Persönlichen Daten sind da wohl wenig repräsentativ...
Wieso persoenliche Zahlen? Man schaue einmal kurz auf das Tarifmodell.
Dann fragt man sich doch sofort: Wielange kann ich heute fuer 23Pf
innerorts telefonieren, und wielange kann ich ab ueberuebermorgen fuer
23Pf innerorts telefonieren.
tags abends
1995: 360s 720s
1996: 180s 300s/480s
Um den Pfennig will ich mich gar nicht streiten.
Und wenn man nochmal hinguckt sieht man: Sobald ich 1996 laenger als zwei
Zeiteinheiten telefoniere bezahle ich zwischen 50% und 100% mehr als
heute.
Erst jetzt kann man sich ueberlegen, in wieviel Prozent der Faelle
telefoniert man persoenlich tagsueber laenger als drei Minuten und abends
laenger als _fuenf_ Minuten. Das muss natuerlich jeder fuer sich
entscheiden.
Aber eines ist klar: Geschaeftsgespraeche sind im Allgemeinen kuerzer als
Privatgespraeche. D.h. Das Tarifmodell ist auf Geschaeftskunden
zugeschnitten - und bei den Privatkunden wird abgezockt.
Unabhaengig von diesen subjektiven Faktoren ist aber offensichtlich:
Die _Leistung_ der Telekom verschlechtert sich im direkten Vergleich erheblich.
Boris
g >>> Tja die DTAG belget das mit statistischen Zahlen, woher nimmst Du Deine
g >>> Angaben?
g >>
g >> Vielleicht kann er _rechnen_, Zetty? Guck mal unter "Dreisatz".
> Super, und woher nimmste die Zahlen zum rechnen?
> Deine Persönlichen Daten sind da wohl wenig repräsentativ...
Vielleicht mal ein Beispiel aus der Praxis. Meine Freundin hat
gerade ein Telefonat im Nahbereich gefuehrt. Es dauerte 45
Minuten. Mit dem alten Tarif waere es 0.92 DM gewesen, nach dem
neuen Tarif sind es nun 3.68 DM. Wenn man nun einen
Taschenrechner zu Hilfe nimmt, kommt man auf einen 4-fachen
Betrag.
Auch andere Rechenbeispiele mit den Telefongewohnheiten von
Verwandten und Bekannten belegen eine Steigerung ;-(((((((( ich
moechte mal wissen, wie die Telekom dazu kommt zu behaupten, dass
telefonieren guenstiger wird, geschweige denn, dass sie das Wort
KOMMUNIKATION beinhaltet .... ;-(((
* Ulrich Stamm * e-mail: log...@endor.fact.rhein-ruhr.de *
* Anrufbeantworter: +49-208-405488 * Win95 - that's life *
* http://www.rhein-ruhr.de/homepage/logray/logray.html *
Was fuer obiges 45-Minuten-Gespraech an Feiertagen (wie dem 1.1.) immer
noch 18 Einheiten, also 2,16 Mark statt bisher 0,92 Mark zu Buche schlagen
laesst. Wenn Du 3,68 (16 "alte" Einheiten) angezeigt bekommen hast, war das
Gespraech a) etwas kuerzer und Du hast b) vergessen, den Tarif/Einheit bei
Deinem Telefon umzustellen. Die Telekom hat nix damit zu tun - deren
Problem lag ganz woanders (falsche Zeittakte an etlichen
Vermittlungsstellen).
Holger
--
PGP public key available on request.
> Minuten. Mit dem alten Tarif waere es 0.92 DM gewesen, nach dem
> neuen Tarif sind es nun 3.68 DM. Wenn man nun einen
> Taschenrechner zu Hilfe nimmt, kommt man auf einen 4-fachen
> Betrag.
Ein Anruf bei der TELEKOM zeigte, dass deren Gebuehren-Rechner
gesponnen hat ;-)) Das Gespraech kostet also nicht 23 Pf die 90
Sekunden Einheit, sondern 12 Pf ;-) ...
* Ulrich Stamm * e-mail: log...@endor.fact.rhein-ruhr.de *
<thor...@hrcnet.de> wrote:
> Oder hast Du eine Telefonnummer/E-Mail etc. von CNI oder evtl anderen
> X.25 Anbietern ?
CNI Communications Network International GmbH
Kölner Str. 12
65760 Eschborn
Telefon 04969 9106 8704
E-Mail: In...@cni.net
--
Sven Braun Sven....@stud.uni-karlsruhe.de (preferred)
Am Kuenstlerhaus 37 uk...@rz.uni-karlsruhe.de
76131 Karlsruhe s_br...@ira.uka.de
Germany 0721 386329
Hi Rene,
r >>P.S.: Ich bin auch nicht mit der neuen Tarifstruktur und den neuen Tarifen
r >> einverstanden!
r >Dann tu was - oder hast Du vor zwei Jahren Deine 'Pflicht' getan?
Ich lese hier was von 2 Jahren. Wieso 2 Jahre, jeder der sich etwas
eingehnd mit der Telekommunikation, der Preisstruktur und allem drumrum
schon länger Beschäftigt hat konnte bereits vor fast 10 Jahren vorhersehen
was auf uns zukommt, denn da wurde beschlossen die Telekom zu
privatisieren, aber damals wollte ja keiner auf die warnenden Worte der
Gewerkschaften und der Telekombeschäftigten usw hören, da hieß es nur "Die
haben Angst um ihren sicheren Beamtensessel", aber heute tritt genau das
ein wovor schon damals gewarnt wurde...
Jetzt ist es zu spät um etwas dagegen zu unternehmen, die Telekom hat
ihren Weg eingeschlagen und kann nicht mehr zurück, also bleibt nur noch
auf die nächsten Schritte der Gebührenreform zu hoffen (nächster Schritt
soll zum 01.07.96 kommen).
> r >>P.S.: Ich bin auch nicht mit der neuen Tarifstruktur und den neuen Tarifen
> r >> einverstanden!
> r >Dann tu was - oder hast Du vor zwei Jahren Deine 'Pflicht' getan?
> Ich lese hier was von 2 Jahren. Wieso 2 Jahre, jeder der sich etwas
> eingehnd mit der Telekommunikation, der Preisstruktur und allem drumrum
> schon länger Beschäftigt hat konnte bereits vor fast 10 Jahren vorhersehen
> was auf uns zukommt, denn da wurde beschlossen die Telekom zu
> privatisieren, aber damals wollte ja keiner auf die warnenden Worte der
> Gewerkschaften und der Telekombeschäftigten usw hören, da hieß es nur "Die
> haben Angst um ihren sicheren Beamtensessel", aber heute tritt genau das
> ein wovor schon damals gewarnt wurde...
Das Argument habe ich doch irgend wo schon mal gelesen. Dabei fuehle ich
mich allerdings in keinster Weise angesprochen, da ich damals erst 9 Jahre
alt war und mich demnach relativ wenig um die Telekom gekuemmert habe. :)
Dennoch moechte ich versuchen auf deine Worte naeher einzugehen...
Gerade angesichts einer Zeitspanne von immerhin 10 Jahren sollte man
eigentlich davon ausgehen, dass die Telekom es zu stande bringt ihre
Kapitalansprueche in den Grenzen ihrer Gewinne zu halten. Hinzu kommt, dass
sie ja laut eigenen Worten mit den neuen Tarifen keine Mehrgewinne
macht, sondern uns Kunden sogar noch 5 MRD DM schenkt, womit dein Argument
also in sofern schon mal hinfaellig waere. Weiterhin ist es sehr
augenscheinlich, dass die neuen Tarife in erster Linie den Zweck der
Grosskundenbindung verfolgen, somit also die Folge eines vorgezogenen
Preiskampfes sind, trotz bislang fehlender Konkurrenz. Solange also die
Telekom noch das Monopol haelt empfinde ich persoenlich diese Art der
eigenen Bevorteilung als unzulaessig und somit nicht dem Sinne der
Privatisierung nach als gerechtfertigt. Ich bin aber dennoch ganz klar fuer
die Privatisierung, halte allerdings unter den gegebenen Umstaenden
(Monopolsicherung der Telekom) gewisse Vorgaben und Regelungen fuer dringend
notwendig ! Damit richtet sich mein Vorwurf auch in erster Linie an unseren
Herrn Postminister (oder wie immer das Amt mittlerweile auch genannt wird),
der als politische Kontrollinstanz hier ganz klar versagt hat. Ich stimme mit
dir allerdings in sofern ueberein, als dass die Telekom im Grunde genommen nur
erwartungsgemaess und sicherlich schon seit langem vorkalkulierbar handelt.
Was ich ihr allerdings ganz klar zum Vorwurf mache, ist ihre heuchlerische
Stellungsnahme und Werbung (Auf der einen Seite wird gross Werbung gemacht
mit dem 'Datensuperhighway', wenn es dann allerdings um die neuen Tarife
geht, gibt es auf einmal -wie's mir scheint- keine Onlinedienste
(=mehrstuendige Telefonate) mehr, sondern nur noch die 3-Minutengespraeche),
die mich immer wieder zur Weissglut treibt. Was ich dabei im einzelnen
kritisiere, ist die Art und Weise, mit der sie sich versucht auf der einen
Seite noch als Behoerde ('Wir schenken unseren Kunden 5 MRD DM' nach dem Motto:
Wir wollen ja nur ihr bestes) darzustellen, und auf der anderen Seite bereits
deutlich den Anforderungen eines freien Marktes nachkommt (nach dem Motto: So
wenig wie moeglich hergeben, Grosskunden so weit wie moeglich binden, Ausnutzen
der sicherlich ueber 98 noch weit hinaus gesicherten Monopolstellung im
Nahbereich etc.).
> Jetzt ist es zu spät um etwas dagegen zu unternehmen,
Es ist niemals zu spaet etwas zu unternehmen !
> die Telekom hat
> ihren Weg eingeschlagen und kann nicht mehr zurück, also bleibt nur noch
> auf die nächsten Schritte der Gebührenreform zu hoffen (nächster Schritt
> soll zum 01.07.96 kommen).
Wie ich gerade im Radio hoere, plant die Telekom jetzt auch die vorzeitige
Einfuehrung des Rabattes fuer oft genutzte Nummern. Es wurde aber leider
kein Zeitpunkt des Inkrafttretens genannt. Bis dahin werde ich mich dann
wohlerstmal aus dem Netz (WWW, IRC etc.) zurueckziehen, da ich u.a. auch die
15 DM mehr fuer meinen Zweitanschluss ausgleichen muss...
Ach ja, wie schoen es doch waere, einen geld[piiiiipppps]enden Esel sein
Eigen nennen zu koennen. :)
> Gruss ::::::::::::::::::::::::
> Horst :: Sysop der NOBODY ::
Bye
Olaf
--
.=============================.
\_ E-mail: Ol...@Mori.owl.de _ \.
/ . \||/ - __/
/ . C O__O D Carpe diem ! \
\_ -{..}- . _ __ /
/ oOOo \UU/ oOOo _/'
'==========================='
Nicht vergessen sollte man bei der Angelegenheit, dass die T*
zwischenzeitlich massiv versucht ISDN auf den Markt zu druecken.
Da schaue man sich die Gebuehren doch einmal im Vergleich an.
Wohl dem der boeses dabei denkt.
DFUEler waren halt Schmarotzer fuer die T*.
>Jetzt ist es zu spaet um etwas dagegen zu unternehmen, die Telekom hat
>ihren Weg eingeschlagen und kann nicht mehr zurueck, also bleibt nur noch
Zurueck soll Sie auch nicht. Sie soll nur noch einmal nachdenken und sie muss
nachbessern...
>auf die naechsten Schritte der Gebuehrenreform zu hoffen (naechster Schritt
>soll zum 01.07.96 kommen).
Das ist zu spaet.
Rene
--
Rene Kacza | fla...@kwcom.in-berlin.de |
Wernsdorferstrasse 43 | re...@flatta.in-berlin.de |
15751 Niederlehme +---------------------------+
> Weiterhin ist es sehr
> augenscheinlich, dass die neuen Tarife in erster Linie den Zweck der
> Grosskundenbindung verfolgen, somit also die Folge eines vorgezogenen
> Preiskampfes sind, trotz bislang fehlender Konkurrenz. Solange also die
> Telekom noch das Monopol haelt empfinde ich persoenlich diese Art der
> eigenen Bevorteilung als unzulaessig und somit nicht dem Sinne der
> Privatisierung nach als gerechtfertigt.
Die Konkurenz sitzt im Ausland. Diverser Firmen telefonieren schon seit
langem über ausländische Telefongesellschaften. Das muss man sich einmal
bildlich vorstellen Firma X telefoniert über die USA und ruft im eigenen
Lande 200 km entfernt an, weil es günstiger ist ! Da stimmt doch etwas
nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Achim
------------------------------------------------------------------------------
+ + +:::::::::::::::::::::+
+ A3000/25 + A.Fi...@AmTrash.comlink.de +::::Gib:GAids:keine::+
+ CD,HD,DD + fisc...@informatik.fh-hamburg.de +:::::::::Chance::::::+
------------------------------------------------------------------------------
> Vielleicht mal ein Beispiel aus der Praxis. Meine Freundin hat
> gerade ein Telefonat im Nahbereich gefuehrt. Es dauerte 45
> Minuten. Mit dem alten Tarif waere es 0.92 DM gewesen, nach dem
> neuen Tarif sind es nun 3.68 DM. Wenn man nun einen
> Taschenrechner zu Hilfe nimmt, kommt man auf einen 4-fachen
> Betrag.
Da hast du dich verrechnet. Die höchste Steigerung (Nahzone ab 18 Uhr)
beträgt "nur" ca. 160 %.
Hi Olaf,
o >Gerade angesichts einer Zeitspanne von immerhin 10 Jahren sollte man
o >eigentlich davon ausgehen, dass die Telekom es zu stande bringt ihre
o >Kapitalansprueche in den Grenzen ihrer Gewinne zu halten.
Vergiss nicht, das auch heute noch die Telekom nicht machen darf was sie
will, sondern was unsere hochgeschätzten Politiker wollen.
In dem Zusammenhang bin ich von denen wieder echt beeindruckt, da die
gleichen Politiker die im letzten JAhr die Gebührenreform genehmigt hatten
sie nun plötzlich für schlecht halten. Da frage ich mich ob die sich
einfach nach dem Wind drehen oder gar nicht gewußt hatten für was die da
ihr Ja-Wort gegeben hatten?
So oder so, das hat mein Vertrauen in unsere Politiker nicht gerade
gestärkt.
o >Hinzu kommt, dass
o >sie ja laut eigenen Worten mit den neuen Tarifen keine Mehrgewinne
o >macht, sondern uns Kunden sogar noch 5 MRD DM schenkt, womit dein Argument
o >also in sofern schon mal hinfaellig waere.
Tja das Problem ist nur, wer wird von diesen 5 MRD denn nu eigendlich am
meisten Provetieren?
Das werden wohl nicht wir sein,....
O >Weiterhin ist es sehr
o >augenscheinlich, dass die neuen Tarife in erster Linie den Zweck der
o >Grosskundenbindung verfolgen, somit also die Folge eines vorgezogenen
o >Preiskampfes sind, trotz bislang fehlender Konkurrenz.
Das zeigt nur das die Telekom nicht den gleichen Fehler macht wie wir, sie
fängt nicht erst dann an über Änderungen nachzudenken wenn sie da sind,
sondern bereitet sich bereits jetzt darauf vor.
o >Solange also die
o >Telekom noch das Monopol haelt empfinde ich persoenlich diese Art der
o >eigenen Bevorteilung als unzulaessig und somit nicht dem Sinne der
o >Privatisierung nach als gerechtfertigt.
Da waren der Regulator und unser Postminister wohl anderer Meinung und die
zählt wohl mehr als unsere....
o >Was ich
o >dabei im einzelnen kritisiere, ist die Art und Weise, mit der sie sich
o >versucht auf der einen Seite noch als Behoerde ('Wir schenken unseren
o >Kunden 5 MRD DM' nach dem Motto: Wir wollen ja nur ihr bestes)
Das ist in meinen Augen aber das typische Verhalten für jede Firma...
Sieh dir doch mal die alte Werbung von E-Plus an, die haben damit geworben
das ein Telefonat für 29.- PF im Festnetz nicht möglich ist mit Fingerzeig
auf eine Telefonzelle und das man für diesen Betrag aber im E-Netz schon
Telefonieren kann.
Da war keine Rede davon wie das Verhältnis dann bei 2 oder 3 Minuten
aussieht usw., also was machen die da schon anders als die Telekom?
o >> Jetzt ist es zu spät um etwas dagegen zu unternehmen,
o >
o >Es ist niemals zu spaet etwas zu unternehmen !
Doch denn das Kind liegt bereits im Brunnen und das ganze hat der Telekom
schon ohne den Fehler vom 01.01. bereits schätzungsweise 100 Mio. wenn
nicht mehr gekostet. Die können gar nicht mehr zurück.
Alles was man jetzt noch erreichen kann sind erleichterungen für den
Privatkunden...
o >Wie ich gerade im Radio hoere, plant die Telekom jetzt auch die vorzeitige
o >Einfuehrung des Rabattes fuer oft genutzte Nummern. Es wurde aber leider
o >kein Zeitpunkt des Inkrafttretens genannt.
Die wollen den sowieso so schnell wie möglich einführen das war von anfang
an klar, aber die können den erst dann anbieten wenn die Umstellung auf
digitale Technik abgeschlossen wurde. Das dürfte frühestens Ende 96 sein
und ob die für die die bereits Digitalisiert sind vorher nen Rabatt
einführen bezweifle ich, da dann mit Sicherheit wieder gemosert wird von
wegen 2-Klassengesellschaft und ich will auf DIV usw....
Gruss ::::::::::::::::::::::::
Horst :: Sysop der NOBODY ::
Hi Holger,
hs >Nicht vergessen sollte man bei der Angelegenheit, dass die T*
hs >zwischenzeitlich massiv versucht ISDN auf den Markt zu druecken.
hs >Da schaue man sich die Gebuehren doch einmal im Vergleich an.
hs >Wohl dem der boeses dabei denkt.
hs >
hs >DFUEler waren halt Schmarotzer fuer die T*.
Sorry, kannste mir das bitte mal näher erklären?
Das die Telekom ISDN sehr preiswert anbietet, die Preise sogar noch weiter
senkt und noch Geld verschenkt um die Änderung schmackhafter zu machen,
was bitte gefällt Dir daran nicht?
Ich jedenfalls spare ne Menge Geld durch die hohe Datentransferrate bei
ISDN und durch den Förderpreis konnte ich für ca. 0.00 DM umsteigen, naja
und ab Juli wirds nochmal billiger...
Wo siehst Du also das Proble, oder habe ich da was falsch verstanden?
Gruss ::::::::::::::::::::::::
Horst :: Sysop der NOBODY ::
Hi Rene,
r >>auf die naechsten Schritte der Gebuehrenreform zu hoffen (naechster
r >>Schritt soll zum 01.07.96 kommen).
r >Das ist zu spaet.
zu Spät wofür?
Eher werden wir wohl nichts neues von der Telekomfront hören und die
Änderungen die da geplant sind werden auch nicht gerade die Mehrheit der
deutschen Bevölkerung betreffen.
Schneller gehts leider auch nicht selbst wenn die Telekom will, denn jede
Änderung muß vorher vom Minister und vom Regulierungsrat abgesegnet werden
und das sind nunmal Politiker....
> Die Konkurenz sitzt im Ausland. Diverser Firmen telefonieren schon
> seit langem über ausländische Telefongesellschaften. Das muss man
> sich einmal bildlich vorstellen Firma X telefoniert über die USA und
> ruft im eigenen Lande 200 km entfernt an, weil es günstiger ist ! Da
> stimmt doch etwas nicht.
Mit welchem Anbieter soll das denn möglich sein? Ich kenne bisher nur die
Variante, daß es in's und aus dem D-Netz billiger ist, die Abkürzung über
New York zu nehmen. :)
Ciao, Bernhard
--
** Bern...@donner.augusta.de **
O >> Weiterhin ist es sehr augenscheinlich, dass die neuen Tarife in
o >> erster Linie den Zweck der Grosskundenbindung verfolgen, somit also
o >> die Folge eines vorgezogenen Preiskampfes sind, trotz bislang
o >> fehlender Konkurrenz.
> Das zeigt nur das die Telekom nicht den gleichen Fehler macht wie
> wir, sie fängt nicht erst dann an über Änderungen nachzudenken wenn
> sie da sind, sondern bereitet sich bereits jetzt darauf vor.
Dazu hat sie als Monopolist ja auch alle Zeit der Welt. Ohne
Übergangsfristen bis 1998 sähe die Sache schon wieder anders aus. Und als
Kunde eines Monopolisten hast Du ohnehin schlechte Karten, weil Du Dich
mangels Alternativen kaum darauf vorbereiten kannst. Dann bleiben eben
nur so lästige Abläufe wie Callback-Lockanrufe, wenn man mal ein bißchen
was sparen will.
>
> Am 06.01.96 um 14:15 schrieb h.s...@cl-hh.comlink.de einen Text
> zum Thema: Re: Telekom '96 und Gebuehren:
>
> Hi Holger,
hs >> Nicht vergessen sollte man bei der Angelegenheit, dass die T*
hs >> zwischenzeitlich massiv versucht ISDN auf den Markt zu druecken.
hs >> Da schaue man sich die Gebuehren doch einmal im Vergleich an.
hs >> Wohl dem der boeses dabei denkt.
hs >>
hs >> DFUEler waren halt Schmarotzer fuer die T*.
> Sorry, kannste mir das bitte mal naeher erklaeren?
Fangen wir mal mit den Schmarotzern an. Die heutige T* hat schon zu
Postzeiten bei Problemen mit der Datenuebertragung immer darauf
hingewiesen, dass dies eine unerwuenschte Nutzung ist. Auch heute bei dem
eigenen Dienst, der staendig umbenannt wird (BTX), bekommt man bei
Problemen mit dem sog. Highspeedzugang den Hinweis, das mit 2400Bd alles
bombig funktioniert und der andere Zugang zwar teurer ist (groesstenteils
kein Ortstarif) aber man diesen als Testzugang betrachten muesste (B.Gates
laesst gruessen, der laesst seine Tester auch zahlen).
> Das die Telekom ISDN sehr preiswert anbietet, die Preise sogar noch weiter
> senkt und noch Geld verschenkt um die Aenderung schmackhafter zu machen,
> was bitte gefaellt Dir daran nicht?
Wovon traeumst du Nachts ??,-)
Hier handelt es sich um eine Marketingmasche, es soll Leute geben, die
koennen sich noch erinnern wie es einmal mit dem Girokonto begonnen hat.
Alles war billiger, heute hat man Glueck wenn es noch einen Kontoauszug am
Schalter gibt, trotz Gebuehr.
Um diese Strategie nachzuvollziehen, sollte man sich einmal die Infos der
Post in Bezug auf den Strukturwandel der Post ansehen. Hier ist in dem
Zeitraum von *1986 bis 1990* eigentlich alles offengelegt worden (sehr
empfehlenswert z.B. das sog. Gruenbuch und die gelbe Broschuere fuer
Postbedienstete Post Kontakt Stand April 88 "Ein Unternehmen organisiert
seine Zukunft: Die Post macht sich fit fuer morgen"). Die wenigen, die
sich damals mit kritischen Fragen an die Politik oder Post gewandt haben,
bekamen in der Regel eine Grusspostkarte mit Sondermarken, jedoch keine
Antworten oder Stellungnahmen.Die allgemeine Bevoelkerung befuerwortete
die Reform mit dem Tenor "es wird auch Zeit, das die Postler mal das
arbeiten lernen" und die jetzt wieder hochkommende Kritik in Bezug auf
Service und Gebuehren war eigentlich spaetestens unter "Black Penny" (der
heute uebrigens immer noch gut absahnt) notwendig.
Die Scheinheiligkeit der Politiker zum heutigen Tag, war ebenso
vorhersehbar. Trotzdem, es ist zum k.....
> Ich jedenfalls spare ne Menge Geld durch die hohe Datentransferrate bei
> ISDN und durch den Foerderpreis konnte ich fuer ca. 0.00 DM umsteigen, naja
^^^^^^^^^^!!!!
> und ab Juli wirds nochmal billiger...
^^^^^^^^
Hier solltest du die Jahreszahl einsetzen.
Es geht um Marktanteile und die Boerseneinfuehrung und wohin Konzentration
unter marktwirtschaftlichen Kriterien fuehrt brauche ich dir sicher nicht
erlaeutern (wobei dies fuer alle Bereiche gilt Lebensmittel,
Energieversorgung usw.).
> Wo siehst Du also das Proble, oder habe ich da was falsch verstanden?
*In der Privatisierung und das nicht erst seit der Gebuehrenreform.*
Die gesamte soziale Komponente geht den Bach runter. Sicher haben
Geschaeftskunden die heute so gern angefuehrte "Oma" mit ihrem
Kloenschnack im Ortsbereich subventioniert.
Es wurde Kommunikation ermoeglicht.
Nun wird jedoch der Zwang fuer das Managment der T* deutlich. Was wird
denn von den kommenden Mitbewerbern angeboten?
Buhlt man hier um den Privatkunden? Man sollte schon genauer hinsehen, wie
es in anderen Laendern laeuft. Noch besteht das Telefonnetz aber wer hat
denn Interesse an der Fortfuehrung?
Sicher "Black Penny" haette sicher nichts dagegen, wenn auch der letzte
Hof mit Glasfaser versorgt wuerde. Aber wer soll das rechtfertigen unter
wirtschaftlichen Kriterien bei einem Gebuehrenaufkommen von 30-100DM???
Wer kann sich noch erinnern, an die dicken Schwarten mit Telexteilnehmern?
Heute nach der Einfuehrung des Fax, passen alle Teilnehmer 3x in das
Hamburger Branchenbuch (und die gibt es auch nur, weil der osteuropaeische
Raum zur Pflege der Geschaeftbeziehungen noch darauf angewiesen ist)
glaubt irgendjemand wirklich so etwas wird am Leben erhalten, wenn da nur
noch ein paar "Ortsquasselstrippen" dranhaengen und dass es nach
Markteinfuehrung von ISDN noch derartige Subventionen gibt?
Zahlt dann in Zukunft das Sozialamt, den Anschluss damit die Kommunikation
nicht abbricht?
Wird die Politik bei der Haushaltslage hier eine neue Subvention schaffen
oder nur ein Feigenblatt (derzeit etwas mehr als eine Mark bei den sog.
Sozialanschluessen, aber auch dieser Einfluss wird aufgehoben)?
Es handelt sich um keinen Staatsbetrieb mehr und es gibt auch keinen
anderen, es sind Wirtschaftsunternehmen und welchen Erfolg (finanziell)
man sich damit ausrechnet, kann an den Beteiligungen abgesehen werden und
an den derzeitigen Investitionen bei den Firmen, die ein Grundgeruest
haben.
Wobei ich nicht bestreite, dass in Nischenbereichen durch den Wettbewerb
es zu guenstigeren Konditionen kommen kann, aber zu welchem Preis?
Wo sind denn z.Zt. die guenstigsten Gebuehren? Sicher beim Datenverkehr
gibt es technische Moeglichkeiten diese zu nutzen. Fuer mich bedeutet
Kommunikation jedoch mehr als Datenverkehr und ich habe arge Probleme
meine Bekannten aus Kostengruenden zu ueberreden zwischen 2 und 5 Uhr mit
mir zu kloenen.
Die Aufregung bezieht sich seltsamerweise auch nur auf die
Telefongebuehren und ueber die Aenderung der Anschlusskosten spricht
niemand.
Wurde frueher ein Anschluss fuer 65.-DM nach Kundenwunsch eingerichtet und
trotzdem immer das Defizit der "Gelben Post" kompensiert, wird heute 100.-
DM fuer die *Durchschaltung* der Nummer berechnet (ISDN z.Zt. verschleiert
durch die so "grosszuegige" Rueckerstattung) und der Rest nach Aufwand
(Std. Lohn und An-Abfahrt, wie halt in der Wirtschaft ueblich).
Fazit: Nach wirtschaftlichen Kriterien sind die Jungs schon ganz gut davor
(obwohl sie nicht die Creme de la Creme der Managerzunft zu sich gezogen
haben) und ich werde sicherlich einen guten Gewinn mit den Aktien der
Anbieter wie T*,RWE, Mannesmann usw. machen, aus diesem kurzfristigem
Vorteil werde ich sicherlich auf Dauer nicht profitieren.
Mir ist es halt unverstaendlich, dass die Blendung immer noch
funktioniert.
Merke Pessimist ist eine Person, die nur positiv ueberrascht werden kann.,
selbst glaube ich jedoch inzwischen Realist zu sein. ;-(
Gruss Holger
r >>>Schritt soll zum 01.07.96 kommen).
r >>Das ist zu spaet.
>zu Spaet wofuer?
>Eher werden wir wohl nichts neues von der Telekomfront hoeren und die
>Aenderungen die da geplant sind werden auch nicht gerade die Mehrheit der
>deutschen Bevoelkerung betreffen.
>
>Schneller gehts leider auch nicht selbst wenn die Telekom will, denn jede
>Aenderung muss vorher vom Minister und vom Regulierungsrat abgesegnet werden
>und das sind nunmal Politiker....
Und die sollten entscheiden, bevor die Herren T* irgendwelche Vorstellungen
aeussern. Warum kann dieser 'Rat der Weisen' nicht selbst entscheiden?
Rene
PS: Achte bitte darauf, das nicht mehr Groups mit diesem Thread belastet
werden, als unbedingt noetig...
PPS: Schalte bitte bei MSG's im Usenet Deine Fusszeile ab -..
Horst Heinrichs (RI...@nobody.gun.de) wrote on Sun, 07 Jan 1996 10:27:00 +0100:
> Die wollen den sowieso so schnell wie möglich einführen das war von anfang
> an klar, aber die können den erst dann anbieten wenn die Umstellung auf
> digitale Technik abgeschlossen wurde. Das dürfte frühestens Ende 96 sein
tut mir leid, aber ganz glaubhaft finde ich das mit der Umstellung auf
Digitaltechnik als Voraussetzung fuer bessere Konditionen nicht. Offensichtlich
ist die Telekom ja heute schon, also ohne flaechendeckende digitale Versorgung,
in der Lage, fuer die Anrufe zu bestimmten Nummern guenstigere Tarife zu
berechnen, also abhaengig von dem Ziel des Anrufs und nicht von dessen Quelle
(Telefonseelsorge, ...).
Was ist denn hier ueber die Abrechnungsverfahren und -technik
bei der Telekom bekannt ?
Mir leuchtet nicht ganz ein, warum dieses Verfahren nicht auf Online-Anbieter
in aehnlicher Weise uebertragbar ist, ausser dass sich die Telekom da einem
gewissen Risiko der Unterlaufung der regulaeren Tarife ausgesetzt sehen
koennte.
Tschuess,
Toni.
Das stimmt. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt (gab?) es jedoch bei
D2 eine Regelung, die besagt, dass - sollte die Verbindung abbrechen -
der erste Gebuehrentakt des folgenden Gespraechs kostenlos ist
(Bedingung ist, dass dieselbe Nummer innerhalb von drei Minuten
angerufen wird; gilt ausserdem nur fuer *abgehende* Gespraeche). Dass
das tatsaechlich so gehandhabt wurde, konnte ich in meinem
Einzelgespraechsnachweis nachvollziehen!
Dennoch: Als *Ersatz* fuer einen "normalen" Telefonanschluss ist ein
Handy - bei den aktuellen Gebuehren - wohl kaum zu empfehlen.
--
Michael Kiesel
mk...@izb.de
>> High!
>>
>> prs0...@Germany.EU.net (Henning Gajek) meinte
>> am 16.12.1995:
>>
>> >ABER: Es soll mir keiner erzaehlen, dass bei den Privaten alles billiger
>> >und besser wird.
>> Das hat ja auch keiner behauptet, aber es ist besser wenn es min. eine
>> Konkurrenz gibt.
>>
>> >Henning Gajek
>> Ciao, Ole
>Tja, Konkurrenz belebt das Geschäft, oder ??? Wenigstens die Ortsgespräche
>sollen billiger werden, damit sich auch Onliner wieder auf die
>Datenautobahn trauen könne....
So billig, wie mit dem Friends&Family Tarif der Telekom? Fuer 24,-DM
10 Std. _UMSONST_ telefonieren. Ist das nicht toll, da bezahle ich ja
nur 2,40 DM/h, wohingegen ich nach 21 Uhr ganze 1,80 DM bezahle. Da
kann man der Telekom ja nur um den Hals fallen. (Zum Wuergen ;-) ).
CU,
Lars
So billig, wie mit dem Friends&Family Tarif der Telekom? Fuer 24,-DM
10 Std. _UMSONST_ telefonieren. Ist das nicht toll, da bezahle ich ja
nur 2,40 DM/h, wohingegen ich nach 21 Uhr ganze 1,80 DM bezahle. Da
kann man der Telekom ja nur um den Hals fallen. (Zum Wuergen ;-) ).
Und wer telefoniert schon regelmaessig jeden Monat mit 5 Leuten aus
dem Ortsnetz je 2 Stunden? Wenn ich mit Leuten aus dem gleichen Ort
laenger quatschen will, dann treff ich mich mit denen!
Und wer mal weniger als 10 Stunden telefoniert, z.B. weil er im Urlaub
ist, der schenkt der Telekom das Geld. Echt genial dieser Einfall :-(
Jochen
--
Jochen Fahrner, joc...@mrz.isar.de
Phone: +49 89 547032-17 / Fax: +49 89 547032-20
>In article <Dn5Gw...@localhost.ruhr.de> L.Ben...@pop.ruhr.de (Lars Bensmann) writes:
> So billig, wie mit dem Friends&Family Tarif der Telekom? Fuer 24,-DM
> 10 Std. _UMSONST_ telefonieren. Ist das nicht toll, da bezahle ich ja
> nur 2,40 DM/h, wohingegen ich nach 21 Uhr ganze 1,80 DM bezahle. Da
> kann man der Telekom ja nur um den Hals fallen. (Zum Wuergen ;-) ).
>Und wer telefoniert schon regelmaessig jeden Monat mit 5 Leuten aus
>dem Ortsnetz je 2 Stunden? Wenn ich mit Leuten aus dem gleichen Ort
>laenger quatschen will, dann treff ich mich mit denen!
>Und wer mal weniger als 10 Stunden telefoniert, z.B. weil er im Urlaub
>ist, der schenkt der Telekom das Geld. Echt genial dieser Einfall :-(
Also ich frage mich allmaehlich, was das Ziel der ganzen Angriffe
gegen die Telekom ist. Geht es darum, einen geeigneten Suendenbock
fuer alle Widrigkeiten des Lebens zu finden, oder um die
Telefonrechnung?
Es muesste mittlerweile doch wohl allen klar geworden sein, dass das
Ziel der Reform eine Senkung der Ferngebuehren und eine Steigerung der
Nahgebuehren war. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaft-
liche Notwendigkeit, die wohl unbestritten ist. Niemand kann
ernsthaft erwarten, dass im Ortsbereich die Uhr jetzt wieder
zurueckgedreht wird.
Wenn jetzt auf Druck der Oeffentlichkeit ein Sondertarif eingefuehrt
wird, der eine Erleichterung fuer besonders benachteiligte Gruppen
darstellt, ist das offenbar auch wieder nicht recht. Wenn jemand in
erster Linie nach 21 Uhr telefoniert ist er von der Tarifreform nicht
besonders betroffen. Er zahlt 1,80 DM statt 1,15 DM pro Stunde. Fuer
die Leute, die gezwungen sind, zu anderen Zeiten zu telefonieren, z.B.
die vielzitierte Oma oder Online-Nutzer, wird zumindest fuer 10
Stunden fast der alte Zustand hergestellt (2,40 DM statt 2,30 pro
Stunde). Der Tarif ist eine Entlastung, aber er soll nicht die
Tarifreform rueckgaengig machen. Er wird dazu fuehren, das die Zahl
der Leute, die durch die Reform benachteiligt werden weiter absinkt.
Mit Sicherheit wird aber nie der Zustand erreicht werden koenne, dass
*alle* zufrieden sind.
Abgesehen davon sollte man erstmal warten, wie der Tarif tatsaechlich
aussieht. Viel haengt davon ab, ob man das Ganze mehrfach in Anspruch
nehmen kann, wie die Abrechnungsmodalitaeten sind und wie lange man
sich binden muss. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
dass das 10-Stunden-Budget zu gleichen Teilen auf die 5 Zielnummern
aufgeteilt werden muss.
>Jochen
Gruss Ralf
> Und wer telefoniert schon regelmaessig jeden Monat mit 5 Leuten aus
> dem Ortsnetz je 2 Stunden? Wenn ich mit Leuten aus dem gleichen Ort
> laenger quatschen will, dann treff ich mich mit denen!
Hat denn irgendjemand behauptet, dass es 5x2 Stunden am Stueck
sein muessen? Du kannst doch auch mit 5 Leuten jeden Monat
taeglich je 4 Minuten quatschen, oder alle zwei tage 8 Minuten
oder was weiss ich. Und ueberhaupt: wenn sowieso niemand lange
Ortsgespraeche fuehrt, warum haben sich dann alle so bitterlich
beschwert, dass Ortsgespraeche so viel teuerer geworden sind???
> Und wer mal weniger als 10 Stunden telefoniert, z.B. weil er im Urlaub
> ist, der schenkt der Telekom das Geld. Echt genial dieser Einfall :-(
Tja, so iss nun mal das Leben. Meldeste dein Auto, dein Telefon,
deinen Fernseher etc. ab, wenn du in Urlaub faehrst? Nein? Aber
dann zahlst du doch fuer etwas, was du gar nicht nutzt. Ist
normal, oder? Wie soll man denn so einen Rabatt sonst ausgeben?
Statt Monatlich 10 Stunden vielleicht 6000 Stunden in den
naechsten 50 Jahren, Verteilung bleibt jedem selbst ueberlassen?
Zumindest ist so ein Rabatt doch schon mal ein Teilerfolg, wie
duerftig auch immer. Das die neuen T-Tarife damit im Prinzip
genauso unverschaemt bleiben wie vorher will ich aber ueberhaupt
nicht bezweifeln...
MfG - Peter
---
Peter Hauptmanns
(p...@phge1.ruhr.de)
In der laufenden c't sin einige Grafiken abgebildet, die fuer jederman
deutlich machen, dass die Ferngebuehren nur zu Zeiten gesunken sind,
zu denen Du und ich auch schon nach dem alten Tarif Ferngespraeche aus
Kostengruenden gemieden haben.
BTW: Die von dir so beilaeufig erwaehnte Erhoehung im Ortsbreich von
DM 1,15/h auf DM 1,80/h ist immerhin eine um knapp 64 % !! Jedem in
Konkurenz mit anderen operierenden Unternehmen wuerden die Kunden in
Scharen zur Konkurrenz abwandern.
Die Kritik richtet sich doch im wesentlichen dagegen, dass die DTAG ihre
konkurenzlose Position, also ihre Monopolstellung so schamlos ausnutzt.
Wuerden jetzt als Reaktion auf die Gebuehren'reform' (hoehere Psycholgie:
das Wort 'Reform' ist positiv besetzt, das Word 'Erhoehung' negativ)
30 % aller Kunden der DTAG ihre Vertraege kuendigen, wuerde sie (die DTAG)
ziemlich im Regen stehen.
Darueber hinaus ist der Sprecher der Tkom bereits vor laufenden Fernseh-
kameras der Luege ueberfuehrt worden, als er behauptete, im
Ortsbereichsgeschaeft der DTAG muessten Defizite ausgeglichen werden.
Das Ortsbereichsgeschaeft ist hoch profitabel. Lediglich das
Nahbereichsgeschaeft ist defizitaer. Einzig dadurch, dass immer von
'Orts- und Nahbereich' gesprochen wird, konnte die Tkom ungestraft
von Defiziten reden. Die Folge ist nun, dass die Tkom-Kunden im Ortsbereich
die Defizite der Tkom im Nahbereich bezahlen muessen.
Gruss
=uli=
>Jochen Fahrner ließ sich zum Thema Re: Telekom '96 und Gebuehren wie
>folgt aus:
>>In article <Dn5Gw...@localhost.ruhr.de> L.Ben...@pop.ruhr.de (Lars Bensmann) writes:
>Es muesste mittlerweile doch wohl allen klar geworden sein, dass das
>Ziel der Reform eine Senkung der Ferngebuehren und eine Steigerung der
>Nahgebuehren war. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaft-
>liche Notwendigkeit, die wohl unbestritten ist. Niemand kannA
Diese Notwendigkeit ist ganz und gar nicht unbestritten. Wie ist es
denn beispielsweise in den USA und Canada moeglich, Ortsgespraeche
kostenlos anzubieten?
Auch Ferngespraeche sind dort wesentlich guenstiger.
Die Erklaerung fuer die ueberhoehten Preise in Deutschland ist unbestritten
das Monopol der Telekom.
>Wenn jetzt auf Druck der Oeffentlichkeit ein Sondertarif eingefuehrt
>wird, der eine Erleichterung fuer besonders benachteiligte Gruppen
>darstellt, ist das offenbar auch wieder nicht recht. Wenn jemand in
>erster Linie nach 21 Uhr telefoniert ist er von der Tarifreform nicht
>besonders betroffen. Er zahlt 1,80 DM statt 1,15 DM pro Stunde. Fuer
"Nicht besonders betroffen?" Es handelt sich hierbei um eine Erhoehung
von 56.5%. Die Durchschnittliche Senkung fuer Ferngespraeche liegt aber
bei maximal 10%. Eine solche Erhoehung von ueber 50% ist eindeutig Wucher.
Eine Senkung von 10% entspricht im allgemeinen dem jaehrlichen Preisverfall
in der Elektronikbranche (Telekommunikation, Computer, etc.) und sollte deshalb
jaehrlich erwartet werden.
Aber die Telekom hat es wohl nicht noetig, in Bereichen die Preise zu senken,
wo sie das Monopol hat (neben Ortsgespraechen z.b. auch Datex-P, wo in den
letzten 20 Jahren die Preise sogar noch gestiegen sind).
>die Leute, die gezwungen sind, zu anderen Zeiten zu telefonieren, z.B.
>die vielzitierte Oma oder Online-Nutzer, wird zumindest fuer 10
>Stunden fast der alte Zustand hergestellt (2,40 DM statt 2,30 pro
Im Schnitt wird die Telekom damit sogar wohl noch einen Gewinn machen, da
die 10h wohl kaum von jedem ausgenutzt werden.
Wenn ich z.b. mit 5 Leuten im Monat 20 Stunden am Tag und 15 Stunden
abends telefoniere, wird die Telekom bestimmt die 10h von den abends
gefuehrten Telefonaten abziehen.
Man beachte auch, dass bis vor kurzem jeder noch 20 Freieinheiten hatte,
das entsprach 4 Stunden kostenlosem Telefonieren im abendlichen Ortstarif,
und war in der Grundgebuehr bereits enthalten!
>Stunde). Der Tarif ist eine Entlastung, aber er soll nicht die
>Tarifreform rueckgaengig machen. Er wird dazu fuehren, das die Zahl
Der Tarif ist eine E-n-t-l-a-s-t-u-n-g? Dieser Satz von Dir ist auf
jeden Fall eine groessere Belastung als die Tarifreform der Telekom.
>Abgesehen davon sollte man erstmal warten, wie der Tarif tatsaechlich
>aussieht. Viel haengt davon ab, ob man das Ganze mehrfach in Anspruch
>nehmen kann, wie die Abrechnungsmodalitaeten sind und wie lange man
>sich binden muss. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
>dass das 10-Stunden-Budget zu gleichen Teilen auf die 5 Zielnummern
>aufgeteilt werden muss.
Mit der Aufgenwischerei der "Abrechnungsmodalitaeten" argumentiert
auch die Telekom. Es ist bei Produkten im allgemeinen ueblich, die
*Mengenpreise* zu vergleichen. Wie teuer sind z.b. 1kg Zwiebeln oder
1l Bier? Ebenso muss man bei Telefongebuehren die *Stundenpreise*
vergleichen, und daraus die Preise fuer kleinere Einheiten berechnen.
Deshalb ist es eine Unverschaemtheit, zu behaupten, die meisten Orts-
gespraeche seien jetzt billiger geworden (12Pf statt 23Pf).
Die Teleko** sollte eigentlich dazu gesetzlich verpflichtet werden,
sekundengenau abzurechnen, da dieses technisch kein Problem darstellt.
Welcher Obsthaendler koennte es sich leisten, immer auf's volle Pfund
aufzurunden, fuer 350g also den Preis fuer 500g zu berechnen?
Sven
s...@sec.de
> So billig, wie mit dem Friends&Family Tarif der Telekom? Fuer 24,-DM
> 10 Std. _UMSONST_ telefonieren. Ist das nicht toll, da bezahle ich ja
> nur 2,40 DM/h, wohingegen ich nach 21 Uhr ganze 1,80 DM bezahle. Da
> kann man der Telekom ja nur um den Hals fallen. (Zum Wuergen ;-) ).
> Und wer telefoniert schon regelmaessig jeden Monat mit 5 Leuten aus
> dem Ortsnetz je 2 Stunden? Wenn ich mit Leuten aus dem gleichen Ort
> laenger quatschen will, dann treff ich mich mit denen!
> Und wer mal weniger als 10 Stunden telefoniert, z.B. weil er im Urlaub
> ist, der schenkt der Telekom das Geld. Echt genial dieser Einfall :-(
Ich finde das nicht nur genial von der T* sonder offenenkundigen Betrug.
Dazu kommt noch Tateinheit mit Fehlinformation und Volksverdummung.
Normalerweise gehört so was vor Gericht. Wir wohl aber nichts werden, da
ja der Staat mindestens 51 % Der Aktien hält. :-(((
MfG
--- Jörg ---
---
**** * * ***************************
* * * * Dr.Joerg Haensel *
* **** * Tel. : 0351-880 81 28 *
* * * * * eMail: j...@cherry.sax.de *
** * * * * ***************************
>Jochen Fahrner ließ sich zum Thema Re: Telekom '96 und Gebuehren wie
>folgt aus:
>
>>In article <Dn5Gw...@localhost.ruhr.de> L.Ben...@pop.ruhr.de (Lars Bensmann) writes:
>
>> So billig, wie mit dem Friends&Family Tarif der Telekom? Fuer 24,-DM
>> 10 Std. _UMSONST_ telefonieren. Ist das nicht toll, da bezahle ich ja
>> nur 2,40 DM/h, wohingegen ich nach 21 Uhr ganze 1,80 DM bezahle. Da
>> kann man der Telekom ja nur um den Hals fallen. (Zum Wuergen ;-) ).
>
>> [ ... ]
>>
>
>Also ich frage mich allmaehlich, was das Ziel der ganzen Angriffe
>gegen die Telekom ist. Geht es darum, einen geeigneten Suendenbock
>fuer alle Widrigkeiten des Lebens zu finden, oder um die
>Telefonrechnung?
Primaer geht es um die Telefonrechnungen sehr _vieler_ Buerger
und Buergerinnen. Die bisher über 140000 Protest-Unterschriften
der "Aktion billiges Telefon" sprechen bereits eine deutliche
Sprache. Und die Telekom kann nicht zum Suendenbock anderer
Mißstaende in unserer Gesellschaft gemacht werden, das ist
doch klar. Es lohnt sich aber einmal das Buch des Wirtschafts-
journalisten Günter Oggers "Nieten in Nadelstreifen -- Deutsch-
lands Manager im Zwielicht" von 1992 (!) zu lesen, auch wenn die
Deutsche Telekom AG da (noch) nicht vorkam. Und heute käme sie
aber vor. -- (Nur ein Stichwort: langfristige Gefaehrdung von
Arbeitsplaetzen in Deutschland durch nicht marktwirtschaftliche
Unternehmenspolitik. Siehe dazu auch Anhang).
>Es muesste mittlerweile doch wohl allen klar geworden sein, dass das
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>Ziel der Reform eine Senkung der Ferngebuehren und eine Steigerung der
>Nahgebuehren war. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaft-
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>liche Notwendigkeit, die wohl unbestritten ist. Niemand kann
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>ernsthaft erwarten, dass im Ortsbereich die Uhr jetzt wieder
>zurueckgedreht wird.
Also, ich will das mal ganz lieb formulieren:
Klar in der Öffentlichkeit ist _nur_ die Umverteilung zu Lasten
der Gespräche im Ortsbereich, _nicht_ klar ist (und ich meine das
mit einem wissenschaftlichen Anspruch) die betriebswirtschaft-
liche Notwendigkeit. Erstens ist eine solche auf dem Papier
beliebig konstruierbar (unklare Trennungskriterien zwischen Kosten
fuer Fern- und fuer Ortsgespraeche). Und _nur_ die Telekom sagt,
daß sie hohe Verluste im Ortsbereich hat, sonst keiner (höchstens
stilles Kopfnicken bei Politikern).
Immerhin hat der FOCUS in Heft 2/1996 mitgeteilt, daß die Telekom
auch 1995 auch im Ortsbereich erhebliche
Gewinne erzielt (sorry, die Zahlen habe ich jetzt nicht parat).
Hat den nun die Telekom wegen dieser "Falschmeldung" geklagt ?
Sie wird sich auch hüten, den der Verband der Postbenutzer hatte
die Geschäftsberichte sehr genau gelesen, und ähnliches fest-
gestellt und in einer langen Pressemitteilung Ende Januar 1996
publiziert (steht im Internet via meine persönliche Telekom-Page
zum Lesen bereit:
http://fub46.zedat.fu-berlin.de:8080/~dittbern/Telekom/PM_PostBen.html
Bitte die Tilde vor meiner User-Kennung beachten!). Komisch ist
schon, daß die Medien nicht viel aus dieser Mitteilung berichtet
haben. -- Also ich würde nun wirklich nicht alles glauben, was uns
die Telekom erzaehlt.
Zu Deiner Aussage (s.oben) "betriebswirtschaftliche Notwendigkeit,
die wohl unbestritten ist" kann man z. Z. also nur sagen: sie darf
bestritten werden, und es sind sehr erhebliche Zweifel an der gesamten
Basis der Tarifreform angebracht.
Die größte Berliner Zeitung "BZ" schrieb sogar von "getürkten
Zahlen", und sie könnte recht haben. Und sogar den zustaendigen
Politikern in Bonn ist das bereits aufgefallen. Minister Bötsch
dürfte sich so ziemlich über den Tisch gezogen fühlen, nur wird er's
uns nicht sagen.
>Wenn jetzt auf Druck der Oeffentlichkeit ein Sondertarif eingefuehrt
>wird, der eine Erleichterung fuer besonders benachteiligte Gruppen
>darstellt, ist das offenbar auch wieder nicht recht. Wenn jemand in
>erster Linie nach 21 Uhr telefoniert ist er von der Tarifreform nicht
>besonders betroffen. Er zahlt 1,80 DM statt 1,15 DM pro Stunde. Fuer
>die Leute, die gezwungen sind, zu anderen Zeiten zu telefonieren, z.B.
>die vielzitierte Oma oder Online-Nutzer, wird zumindest fuer 10
>Stunden fast der alte Zustand hergestellt (2,40 DM statt 2,30 pro
>Stunde). Der Tarif ist eine Entlastung, aber er soll nicht die
>Tarifreform rueckgaengig machen. Er wird dazu fuehren, das die Zahl
>der Leute, die durch die Reform benachteiligt werden weiter absinkt.
>Mit Sicherheit wird aber nie der Zustand erreicht werden koenne, dass
>*alle* zufrieden sind.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Sicher, es wird einen Kompromiss geben, wie das schon im Sommer 1964
letztendlich passierte (auch riesiger Protest mit scharfen Schlag-
zeilen in der Presse). Ich kann mich daran noch sehr gut erinnern.
Nur, in der Gewaehrung von Almosen -- sprich Family-Rabatten --
liegt mit Sicherheit nicht die Loesung, auch nicht im Sinne des
Unternehmens "Telekom".
>Abgesehen davon sollte man erstmal warten, wie der Tarif tatsaechlich
>aussieht. Viel haengt davon ab, ob man das Ganze mehrfach in Anspruch
>nehmen kann, wie die Abrechnungsmodalitaeten sind und wie lange man
>sich binden muss. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
>dass das 10-Stunden-Budget zu gleichen Teilen auf die 5 Zielnummern
>aufgeteilt werden muss.
Ok, man muß die genauen Parameter des Family-Rabattes abwarten, bevor
man richtig schimpfen darf. Aber alles, was bisher bekannt wurde
(24 Mark für 10 h usw., nur gültig im Ortsbereich, _nicht_ im Nah-
bereich) deutet auf eine arge Augenwischerei hin.
Denn die Großkunden sollen immerhin 35-40 % Rabatt erhalten, und das
_linear_, aber die Privatkunden muessen erst einmal x Rufnummern
hinterlegen (Datenschutz?!) usw. und erhalten dafür einen _nicht-
linearen_ Rabatt.
Ich werde dazu in der nächsten Woche eine (mathematische) Analyse
publizieren. Der tatsaechliche Rabattsatz, den ein Privatkunde erhaelt,
haengt ja vom Gesamtvolumen der in einem Monat verbrauchten Einheiten ab.
Das ist ein hyperbolischer Zusammenhang (tückisch & gemein). Beispiel:
Bei insgesamt 1000 pro Monat verbrauchten Einheiten und voller
Ausnutzung des Rabattes zum Tagestarif (400 Einheiten, die in den
1000 enthalten sind), sind es _nur_ noch 20 % Rabatt (nicht 50 % !).
Und deshalb nenne ich es nicht nur eine Augenwischerei, es ist eine! --
Noch viel mehr solide Information gibt's gratis über:
Meine Telekom-Page (1.Seite):
http://fub46.zedat.fu-berlin.de:8080/~dittbern/Telekom/Offline.html
Meine Telekom-Page (2.Seite):
http://fub46.zedat.fu-berlin.de:8080/~dittbern/Telekom/Offline2.html
Ein schönes Wochenende
und viele Spaß beim Lesen des Kommentars
zum ultimativen "T-Timer" von BILD & Telekom im Anhang,
Karl-Heinz Dittberner
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* Sparsamer telefonieren: Kostenlos!
Heute gibt's die Telefon-Scheibe von BILD
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22.2.1996: Bild, Seite 1 oben (Politik).
Möchten Sie beim Telefonieren Geld sparen? Dann holen Sie sich heute
den T-Timer! Wenn Sie die tolle neue Telefonscheibe von BILD und der
Telekom (Foto) einmal ausprobiert haben, werden Sie nie mehr darauf
verzichten wollen. Nur ein kleiner Dreh, und Sie wissen vor dem
Gespräch genau, wie teuer es wird.
Die Telefonscheibe zeigt die Gebühren übersichtlich geordnet nach
Uhrzeit, Entfernung und Gesprächslänge an. Jede der neuen
Telekom-Zeitzonen hat ihre eigene Farbe -- da kann nichts schiefgehen!
Manchmal lohnt es sich, ein Gespräch nur um ein paar Minuten zu
verschieben -- da sind schnell ein paar Mark gespart.
Das beste: Der T-Timer ist kostenlos!
Die Telefonscheibe bekommen Sie von heute an überall dort, wo es BILD
gibt.
Sie können die Telefonscheibe auch bestellen: Telefon 0130/1118, Fax
0130/1005
[Ed: Das sind Rufnummern der Deutschen Telekom AG].
Mein Kommentar dazu:
Das ist nun die totale Perversion der Markwirtschaft. Die Telekom
ruft ihre Kunden zusammen mit der Bild-Zeitung zum "sparsamen
Telefonieren" auf. -- Nach allen anerkannten Regeln der Volkswirtschaft
kann in einer Marktwirtschaft eine Ware dann (legal) verteuert werden,
wenn sie entweder knapp ist oder die Kosten der Herstellung gestiegen
sind. Beides trifft aber bei den Ortsgespächen nicht zu. Daß ein
Großunternehmen erst einmal einen Teil ihrer Produkte so drastisch
verteuert (Ortsgespräche maximal um den Faktor 2,61), um dann -- weil
die Kunden wütend sind -- ihre eigenen Kunden vor dem zu häufigen Kauf
zu warnen und sogar noch Sparhilfen anbietet, um es für die Kunden
nicht zu teuer werden zu lassen, das hat es in der
Wirtschaftsgeschichte bisher noch niemals gegeben. Die Deutsche Telekom
AG betritt hier -- auf einem marktwirtschaftlichen Irrweg -- absolutes
Neuland. --
Erst mit einem wirklich kundenfreundlichen, überschaubaren (keine
Telefon-Scheibe erforderlich machenden) Tarifsystem mit deutlich
verbilligten Gesprächskosten wird die Telekom zufriedene Kunden
erhalten und davon durch wesentlich höhere Umsätze und Gewinne auf
Dauer profitieren. Auch beim "Tarifkonzept '90" (Verbilligung der
Inlands-Ferngespräche) befürchtete man ja zunächst riesige
Einnahmeausfälle. Die Deutsche Bundespost erzielte dennoch seitdem Jahr
für Jahr Mehreinnahmen von einer Milliarde Mark. Mit einem eher an
einer Planwirtschaft orientierten Unternehmskonzept bezüglich der
Tarifierung der Ortsgespräche wird die Deutsche Telekom nicht das "Land
gewinnen" können, das sie sich selbst (auch in ihren USA-Inseraten)
erträumt. Es ist höchste Zeit, daß sich der Vorstand der Telekom zu
einer sehr weisen und intelligenten Entscheidung durchringt, zum
Vorteil ihrer Kunden, des Unternehmens und zum langfristigen Erhalt von
Arbeitsplätzen in Deutschland.
Übrigens: Die Telekom hätte natürlich diese nützliche Telefon-Scheibe
ihren Kunden schon vor vier Monaten im Herbst 1995 (zusammen mit den
Broschüren "Preisinformation Teil 1 und 2") geben müssen und sich so
vielleicht einigen Ärger ersparen können. Allerdings hätte sie damit
damals schon im Klartext eingestehen müssen, daß längeres Telefonieren
im Ortsbereich drastisch verteuert werden soll. --khd
-----------------------------------------------------------------------
--
Karl-Heinz Dittberner
E-Mail: d...@mail.grumed.fu-berlin.de
http://fub46.zedat.fu-berlin.de:8080/~dittbern/
"> >Und wer telefoniert schon regelmaessig jeden Monat mit 5 Leuten aus
"> >dem Ortsnetz je 2 Stunden? Wenn ich mit Leuten aus dem gleichen Ort
"> >laenger quatschen will, dann treff ich mich mit denen!
Solch ein Blödsinn !
Da musst du dich mal mit meiner 82 Jahren alten Oma unterhalten ,
die koerperlich nicht mehr so fit ist und vielleicht ca. 700.- DM im Monat
Rente und ausser Ihrem Telefon und Ihren naechsten Verwandten
niemand hat !
Meinst du , sie soll Ihre Bekannten Nachts ab 01.00 Uhr anrufen ?
"> Also ich frage mich allmaehlich, was das Ziel der ganzen Angriffe
"> gegen die Telekom ist. Geht es darum, einen geeigneten Suendenbock
"> fuer alle Widrigkeiten des Lebens zu finden, oder um die
"> Telefonrechnung?
^^^^^^^^^^^^^^^
Nur um obiges
"> Es muesste mittlerweile doch wohl allen klar geworden sein, dass das
"> Ziel der Reform eine Senkung der Ferngebuehren und eine Steigerung der
"> Nahgebuehren war. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaft-
"> liche Notwendigkeit, die wohl unbestritten ist. Niemand kann
"> ernsthaft erwarten, dass im Ortsbereich die Uhr jetzt wieder
"> zurueckgedreht wird.
Mag vielleicht stimmen , aber warum gleich eine Steigerung um ueber 100 % ?
und warum werden meine D1 Tarife jedes Jahr billiger ?
Haette es nicht gereicht nur die 10 Freieinheiten zu streichen
und den Ferntarif anzuheben ?
Mit veraergertem Gesicht
Thomas
--
_____________________________________________
| |
| Thomas Kammerer 89075 Ulm |
| Tel/Fax +49 731 268153 |
| D1 FU 0171 6549311 |
| e-mail T.Kam...@charly.in-ulm.de |
|_____________________________________________|
: Es muesste mittlerweile doch wohl allen klar geworden sein, dass das
: Ziel der Reform eine Senkung der Ferngebuehren und eine Steigerung der
: Nahgebuehren war. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaft-
: liche Notwendigkeit, die wohl unbestritten ist.
Woher beziehst du die Information, daß dies unbestritten notwendig
ist? Kennst du die Kosten & Kalkulation der Telekom? Ich habe nämlich
- natürlich genauso unbestätigbar wie du - gehört, daß gerade der
Nahbereich vergleichsweise günstig läuft.
Warum ist es in Amerika, wo die Lebenshaltungskosten deutlich höher
sind, möglich, daß einige Telefongesellschaften, den Nahbereich
kostenlos anbieten, oder gegen eine geringe Grundgebühr?
Ich habe einmal eine Thread gelesen in einer Unix-Area wo jemand
nachgefragt hat, wie er Linux konfigurieren muß, damit automatisch
_immer_ die Verbindung zu seiner Uni-hergestellt wird, und zwar Tag
und Nacht!!! So Probleme möchte ich buchstäblich auch 'mal haben. Ich
habe im Ggs. dazu die Krise gekriegt als durch einen
Konfigurationsfehler meine Modemverbindung zu meinem Server nicht
unterbrochen wurde. :-\
Es gibt einen logischen Grund, warum die Gebührenstruktur angepasst
wurde. Der Nahbereich wird 1998, wenn die Telekom ihr Fernmeldemonopol
verliert, nicht so schnell durch Drittanbieter in Konkurrenz
geraten. Die einzige Ausnahme wäre, wenn diese Drittanbieter wiederum
Telekomleitungen anmieten, was zwar möglich, aber auf jeden Fall teuer
ist. Es gibt auch schon Entwicklungen, bei denen versucht wird,
mittels Funk Nahbereichsversorgung zu erreichen, aber ich glaube kaum,
daß das so schnell konkurenzfähig sein wird.
: Niemand kann
: ernsthaft erwarten, dass im Ortsbereich die Uhr jetzt wieder
: zurueckgedreht wird.
Warum nicht? Stell dir einmal vor die Telekom wäre kein Monopol, dann
müßte sie entweder die Preise anpassen oder ginge
Pleite. Btw. Außerdem: Ich wette, daß die Telekom die Preise in allen
Bereichen, wo sie konkurrieren muß auf ein erstaunliches Maß
zurückdrehen wird, sobald es soweit ist. Aber bis dahin hat man dann
ordentlich Rücklagen gebildet.
Meine Konsequenz aus dem Telekom-Verhalten: Sobald für mich
Alternativen entstehen, werde ich wechseln. Selbst wenn die
Kostenstruktur Anfangs ungünstig sein mag will ich - wie sicherlich
Millionen anderer Bürger - nicht für dumm verkauft werden. Ich hoffe,
daß die Gewinne, die die Telekom im Moment durch unmoralische
Geschäftsmethoden macht ( Ausnutzung der Monopolstellung, irreführende
Werbung auf unsere Kosten usw.), ihr nicht langfristig helfen,
Marktführer zu bleiben.
Oliver Pathofer
--
't was hot that night we burned chrome ...
>Meine Konsequenz aus dem Telekom-Verhalten: Sobald für mich
>Alternativen entstehen, werde ich wechseln. Selbst wenn die
>Kostenstruktur Anfangs ungünstig sein mag will ich - wie sicherlich
>Millionen anderer Bürger - nicht für dumm verkauft werden. Ich hoffe,
>daß die Gewinne, die die Telekom im Moment durch unmoralische
>Geschäftsmethoden macht ( Ausnutzung der Monopolstellung, irreführende
>Werbung auf unsere Kosten usw.), ihr nicht langfristig helfen,
>Marktführer zu bleiben.
Da kann ich nur zustimmen. Bei der T*m sollten verantwortliche Leute
anfangen zu denken und nicht nur Knete zuscheffeln sondern auch
zufriedene und treue Kunden sammeln.
--
salute jacce (JPPoN)
-----------------------
Gebe mich hiermit zur Adoption durch alte reiche Witwe frei!
-----------------------
ja...@nightmare.ruhr.de
Frank Jackstaedt @ DU3
Voice (0201) 874 898
> Es muesste mittlerweile doch wohl allen klar geworden sein, dass das
> Ziel der Reform eine Senkung der Ferngebuehren und eine Steigerung der
> Nahgebuehren war. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaft-
> liche Notwendigkeit, die wohl unbestritten ist.
warum ist dass denn eine notwendigkeit? in den USA scheint das ja
auch gut anders funktionieren zu koennen. unumstritten ist diese
"notwenigkeit" jedenfalls nicht.
> Wenn jetzt auf Druck der Oeffentlichkeit ein Sondertarif eingefuehrt
> wird, der eine Erleichterung fuer besonders benachteiligte Gruppen
> darstellt, ist das offenbar auch wieder nicht recht. Wenn jemand in
> erster Linie nach 21 Uhr telefoniert ist er von der Tarifreform nicht
> besonders betroffen. Er zahlt 1,80 DM statt 1,15 DM pro Stunde.
na bei 56% steigerung darf man schon auch noch betroffen sein.
> Fuer
> die Leute, die gezwungen sind, zu anderen Zeiten zu telefonieren, z.B.
> die vielzitierte Oma oder Online-Nutzer, wird zumindest fuer 10
> Stunden fast der alte Zustand hergestellt (2,40 DM statt 2,30 pro
> Stunde).
und wenn die Oma nach wie vor oefters mal nach 21 Uhr telefoniert,
dann wird sie nochmal extra abgezockt :-(
wenn man der TELEK*M ganz viel gemeinheit unterstellen wollte,
dann koennte man ja sogar mal vermuten, dass dieses 10 std-konto
zunaecht mal nur mit gespraechen nach 21 uhr belastet wird.
kundenfreundlich waere es jedenfalls, zunaechst einmal nur
gespraeche zur teuersten zeit (9-18 uhr) dem 10std-konto abzuziehen;
wenn noch was uebrig ist, dann 5-9 und 18-21 beruecksichtigen
und dann erst die 21-5 uhr gespraeche zu verrechnen...
ein globaler 30-50% rabatt auf diese "friends&family" nummern
waere erheblich enifacher und ehrlicher (auch diese anregung kann kann man
in den USA erfolgreich verwirklicht finden und nicht nur im ortsbereich,
teilweise koennen die "friends" sogar im ausland sein und man bekommt
hier immer noch 50%!).
> Der Tarif ist eine Entlastung, aber er soll nicht die
> Tarifreform rueckgaengig machen. Er wird dazu fuehren, das die Zahl
> der Leute, die durch die Reform benachteiligt werden weiter absinkt.
> Mit Sicherheit wird aber nie der Zustand erreicht werden koenne, dass
> *alle* zufrieden sind.
und mit sicherheit wird es leider nicht dazu kommen, dass private
telefongespraeche nicht laenger grosskunden- (firmen-) rabatte
massig subventionieren.
Harald
--
All SCSI disks will from now on ___ _____
be required to send an email notice 0--,| /OOOOOOO\
24 hours prior to complete hardware failure! <_/ / /OOOOOOOOOOO\
\ \/OOOOOOOOOOOOOOO\
\ OOOOOOOOOOOOOOOOO|//
Harald Koenig, \/\/\/\/\/\/\/\/\/
Inst.f.Theoret.Astrophysik // / \\ \
koe...@tat.physik.uni-tuebingen.de ^^^^^ ^^^^^
> BTW: Die von dir so beilaeufig erwaehnte Erhoehung im Ortsbreich von
> DM 1,15/h auf DM 1,80/h ist immerhin eine um knapp 64 % !!
mein gott, muss prozentrechnen schwierig sein :-(
Jede Menge Leute haben gefordert, die Telekom zu privatisieren,
damit dieser "traege Beamtenhaufen mal Feuer unterm Hintern
kriegt". Als Oeffentliches Unternehmen hatte die Post (und damit
die Telekom) noch auf politische Vorgaben und soziale
Gesichtspunkte Ruecksicht zu nehmen. Als Privatunternehmen nicht.
Ein privates Unternehmen hat in unserem Wirtschaftssystem nur ein
einziges Ziel: Gewinne machen, und zwar soviel wie irgendwie
moeglich (mal vereinfacht gesagt). Schrempp von Daimler hat das
ja in Zusammenhang mit der Fokker-Krise ganz deutlich gesagt. Nun
ist die T-Kom dabei, zu versuchen, Gewinne zu machen. So what -
das haben doch alle gewollt, oder? Versteht mich nicht falsch:
ich find die Gebuehren"reform" auch eine Frechheit und unsozial.
Eben die bekannte Umverteilung von Lasten von reich (Untenehmen)
auf arm (private Haushalte). Aber doch logisch und konsequent,
oder etwa nicht?
Ich frage mich auch, warum hier soviele Leute rosige Zeiten
erwarten, wenn das Monopol faellt. Es ist doch davon auszugehen,
dass der Markt fuer Telekommunikationsleistungen nicht gerade ein
Massenmarkt wird - dafuer sind die Investitionen einfach zu hoch.
Und wenn es zwei, drei, vier oder fuenf Anbieter gibt, haben wir
statt eines Monopols ein Oligopol. Welche tollen Konsequenzen das
fuer den Konkurrenzkampf und die fallenden Preise hat, kann man
doch in der Mineraloelindustrie sehr gut beobachten. Heute wird
Firma x teurer, morgen y, und naechste Woche ist es umgekehrt.
Also versprecht Euch nicht zuviel von der Konkurrenz. Ist den der
etwa der Post-Paketdienst billiger geworden, seit UPS, GP etc.
hier aktiv sind? Ich koennte mich nicht erinnern...
Es geht um die hemmunglose Ausnutzung einer Monopolstellung eines
Unternehmens.
> Es muesste mittlerweile doch wohl allen klar geworden sein, dass das
> Ziel der Reform eine Senkung der Ferngebuehren und eine Steigerung der
> Nahgebuehren war. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaft-
> liche Notwendigkeit, die wohl unbestritten ist. Niemand kann
> ernsthaft erwarten, dass im Ortsbereich die Uhr jetzt wieder
> zurueckgedreht wird.
Betriebswirtschaftliche Notwendigkeit? Lieber Freund, Du hast wohl
zuviel Telekomwerbung gelesen?
Die Berechnungen der Telekom sind nicht korrekt. Es wird bei der
Angabe für die Vermittlungskosten von Ferngesprächen immer nur von den
reinen Kosten der Fernleitungen ausgegangen. Hierbei wird
weggelassen, daß für jedes Ferngespräch auch ein Ortsgespräch
notwendig ist, und die VST's hier genauso benötigt werden. Vergleiche
die Stellungnahme des CCC zur Gebührenreform.
Ortsgespräche SIND nicht so teuer, wie sie die Telekom darstellt. Man
vergleiche hier mit diversen Telefonunternehmen aus dem Ausland.
Weiterhin kommen diverse andere Frechheiten der Telekom dazu, es seien
hier nur der kostenpflichtiger Einzelgesprächsnachweis oder allgemein
die Abrechnung mit groben Takten genannt. In England wird schon lange
im Sekundentakt abgerechnet. Daran ist hier nicht zu denken.
Das Extrembeispiel ist Amerika, wo Ortsgespräche größtenteils
kostenlos sind.
Allerdigns sind wir hier in Deutschland nicht alleine mit dem Problem
der Gebührenerhöhungen: In einem Bundesstaat Amerikas will eine
Telefongesellschaft demnächst auch die Gebühren für Ortsgespräche
erhöhen: Sie wollen einführen, daß ab der 20.ten Stunde die
Verbindung pro weiterer Stunde einen Cent kostet. :-)
Man beachte die Relationen.
Dazu kommt der ungeheure wirtschaftliche Schaden, den die Telekom dem
Land zufügt. Mit ihren neuen Tarifen werden nämlich vor allem die
Online-User getroffen. Es dürfte wohl unbestritten sein, daß
Online-Dienste zu den wachtumsstärksten und zukunftsreichsten Branchen
gehört.
Diese Branchen erleiden einen erheblichen Nachteil durch die
monopolistische Tarifpolitik der Telekom.
Ganz von der Werbung abgesehen.
Es wird geworben, daß ca. 60% (habe die genaue Zahl nicht mehr im
Kopf) aller Ortsgespräche unter 3 Minuten sind.
Erstens impliziert daß natürlich, daß 40% ÜBER drei Minuten sind. Und
da wird es teurer. Außerdem gehen hier natürlich Fax-Verbindungen
ein, die allesamt bei ca. 1 Minute liegen. Bei dem großen
Verbreitungsgrad von Fax-Geräten drückt dies die Zahl natürlich
erheblich nach unten.
Auch der vielgepriesene Mondscheintarif ist perfide. Dieser gilt mit
seinem 120-Sekunden-Takt (Region 50, 200 & Fern) nämlich nachts von
2-5 Uhr.
Das wäre ja nicht so schlimm, aber er gilt natürlich nur WOCHENTAGS,
wo die Leute nämlich arbeiten müssen, und sich es natürlich _nicht_
leisten können, bis 2 Uhr nachts aufzubleiben. Am Wochenende gilt
dann ein Takt von 45 Sekunden - 20 Sekunden. Einfach phantastisch.
Ich würde dies Werbung mit unlauteren Mitteln nennen. Der Kunde wird
in die Irre geführt.
> darstellt, ist das offenbar auch wieder nicht recht. Wenn jemand in
> erster Linie nach 21 Uhr telefoniert ist er von der Tarifreform nicht
> besonders betroffen. Er zahlt 1,80 DM statt 1,15 DM pro Stunde.
Lächerlich.
Wenn man pro Tag nur eine Stunde (tief gegriffen) nach 21 Uhr
telefoniert, sodann zahlt man pro Tag 0,65 pf mehr. Das sind im Monat
rund 20 DM, im Jahr 242 DM Mehrkosten.
Die meisten Online-User - vor allem die, die News pollen - dürften
noch erheblich höhere Telefonkosten haben.
Dazu kommen natürlich die Ortsgespräche tagsüber, die nicht zu
vermeiden sind.
> Fuer die Leute, die gezwungen sind, zu anderen Zeiten zu telefonieren, z.B.
> die vielzitierte Oma oder Online-Nutzer, wird zumindest fuer 10
> Stunden fast der alte Zustand hergestellt (2,40 DM statt 2,30 pro
> Stunde).
Für 10 Stunden. Das ist lächerlich. Die Gesprächslängen zu
"Vieltelefonierpartnern" übersteigen die Zeit von 10 Stunden IMHO
erheblich. Bei Online-Nutzern sowieso, aber auch bei Otto
Normaltelefonierer.
10 Stunden im Monat sind 1 Stunde in drei Tagen, sind 20 Minuten am
Tag. Und das für 2,40, was 10 pf teurer ist als nach der
Gebührenreform, aber 1,25 DM teuerer ist als VOR der Gebührenreform.
> Er wird dazu fuehren, das die Zahl
> der Leute, die durch die Reform benachteiligt werden weiter absinkt.
Oh, unheimlich.
> Mit Sicherheit wird aber nie der Zustand erreicht werden koenne, dass
> *alle* zufrieden sind.
Ja. Aber wir haben momentan den Zustand, daß *alle* _unzufrieden_
sind :-)
Ciao, Thomas.
--
Thomas Witt / moz...@mozart.berlinet.de / (0172) 311 90 99 / IRC: Bach / PGP
-- Aufruf: Tragt auf der CeBit alle eine blaue Schleife als Protest --
-- gegen Zensur im InterNet. --
Es geht vor allem darum, daß die Telekom an den Aktienmarkt geht und
so ihre Bilanzen pushen will. Die werden nämlich 1998 fallen.
s> Die Teleko** sollte eigentlich dazu gesetzlich verpflichtet werden,
s> sekundengenau abzurechnen, da dieses technisch kein Problem darstellt.
s> Welcher Obsthaendler koennte es sich leisten, immer auf's volle Pfund
s> aufzurunden, fuer 350g also den Preis fuer 500g zu berechnen?
s> Sven
Ich denke jeder Haendler, der im Umkreis von sagen wir einigen hundert
Quadratkilometern der einzige ist.
Aber Obst kann man ja aufbewahren und spaeter essen.
Mit Restgebuehreneinheiten geht das ja bekanntlich nicht.
Rolf