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TCP/IP over ISDN. Frequently Asked Questions in German

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Jan-Piet Mens

unread,
May 31, 1994, 8:13:30 AM5/31/94
to
Archive-Name: de-isdn-tcp-ip
Version: $Revision: 1.7 $
Last-Modified: $Date: 1994/05/31 12:13:04 $
FAQ: de-isdn-tcp-ip
Posting-Frequency: monthly

This is the Frequently asked Questions about TCP/IP on ISDN. The FAQ is in
the German language, and will be posted monthly around the 15th of the month.

Frequently Asked Questions ueber ISDN/IP
========================================


Sofern nicht anders beschrieben, sind alle Ansichten hierin meine eigenen.
Ich hafte fuer garnichts. Die Beschreibung, Problembeschreibung, Loesungen
die hierin beschrieben werden sind aus vielen Quellen zusammengestellt worden.
Ich habe Versucht alle Autoren zu nennen (Contributions). Sollte einer fehlen
so bitte ich um Mitteilung. Information aus READMEs und so sind zum Teil
ein wenig formatiert worden.
Dieses FAQ wird monatlich gepostet werden.

Jeder ist hiermit herzlich eingeladen Frequently Asked Questions mit ANSWERS
ueber dieses Thema an mich zu senden. Ich baue die Fragen dann hier ein.

Bitte: Konfigurationsbeispiele!

[ German is not my native language. Feel free to correct typos & grammar :-]

Inhalt:
A-1. Introduction
A-2. Warum TCP/IP auf ISDN ?
A-3. Was kann ich wenn ich ISDN/IP habe ?
A-3. Welche Moeglichkeiten habe ich IP ueber ISDN zu Fahren ?
A-4. Welche Loesungen gibt es fuer den Einsatz unter MS-DOS ?
A-5. Welche Loesungen gibt es fuer den Einsatz unter UN*X ?
A-6. Welche Loesungen gibt es fuer den Einsatz mit Apple Mac ?
A-7. Wo bekomme ich Anschluss ?
A-9. Wie fange ich an ?
B-1. ISPA (Packet Driver)
B-2. Wo kriege ich ispa/pcroute/pcbridge her ?
B-3. So, jetzt habe ich ISPA geladen und nu ?
B-4. Getestete Konfiguration
B-5. Wie muss ich netCS konfigurieren wenn ISPA die Gegenstelle ist ?
C-1. PAPI (Packet Driver)
C-2. Howto use PAPI.
C-3. Konfigurationsbeispiel PAPI + PCROUTE
D-1. PCROUTE Introduction
D-2. IP-Adressen fuer PCROUTE
D-3. Mein ISPA+PCROUTE waehlt sofort, ohne dass ich Pakete schicke.
D-4. Wie ist das mit den IP-Adressen bei PCROUTE ?
D-5. Wie definiere ich auf UNIX, welche routes verfolgt werden sollen ?
D-6. Konfigurationsbeispiel fuer PCROUTE.
E-1. INS/CLS Loesung
E-2. ISDNPKT
E-3. IPSWITCH
E-4. Konfigurationshinweise
E-5. Getestete Konfiguration
F-1. Was ist PCBRIDGE ?
G-1. Wie kann ich mein Packet-Driver/mein ISPA Testen ?
H-1. Was ist cFos (Fossil) ?
I-1. Gibt es kostenlose ISDN/IP fuer UNIX ?
I-2. ISDN Driver fuer Linux
M-0. Verschiedene Fragen
M-1. Funktionniert eine Teles.S0 an einem Euro-ISDN Anschluss ?
R-0. Die ISDN-Floppy
R-1. Wo kriege ich Packet-Drivers her ?
R-2. Fuer welche Ethernetkarten gibt es Packet Drivers ?
S-1. Wo gibt es Hardware ?
S-2. Wo gibt es Teles.S0 Karten ?
S-3. Was kann die Teles.S0/16 Karte ?
T-1. Capi Fehlermeldungen
U-1. Adressen
V-1. Wo finde ich die FAQ zu ISDN/IP ?
W-1. Contributions
X-1. Glossar
Z-1. Anleitung zum Ausfuellen von ISDN-Auftraegen

A-1. Introduction

Dieses Dokument (FAQ=Frequently Asked Questions) versucht eine
Hilfestellung fuer die Installation von TCP/IP ueber ISDN zu geben.
Wir werden uns hierin hauptsaechlich mit TCP/IP-Router bzw. Gateways
auf MS-DOS beschaeftigen.

Die Reihenfolge der Produktaufzaehlungen stellt keinerlei Wertung da.

Alle IP-Nummern und ISDN-Anschlussnummern in den Beispielen wurden
geaendert (to protect the innocent :-)
IP-Nummern und ISDN-Nummern werden von dem jeweiligem POP zur
Verfuegung gestellt (zugeordnet) NUR DIESE DUERFEN VERWENDET WERDEN.

A-2. Warum TCP/IP auf ISDN ?

ISDN bietet sich als Kommunikationsmedium zur Kopplung von Rechnern
ueber mittlere Entfernungen an. Zu den Vorteilen gehoeren:

o die Uebertragungsrate von 64Kbit/sec, die den Kostenguenstigen
Transport groesserer Datenmengen ermoeglicht
o der Schnelle Verbindungsaufbau (< 2sec)
o die Leitungskapazitaet kostet nur dann, wenn sie benoetigt wird
o relativ hohe Verfuegbarkeit

A-3. Was kann ich wenn ich ISDN/IP habe ?

Alles :-)
telnet, ftp, nntp (NetNews), smtp (Mail), www, archie,
X-Window System, etc. Eben Alles.

A-3. Welche Moeglichkeiten habe ich IP ueber ISDN zu Fahren ?

Es gibt viele. Darunter fallen Kostenlose und Kommerzielle Loesungen.
Hierbei sollte unterschieden werden, ob die Hard- Software Kombination
unter MS-DOS, UNIX, Mac, oder OS/2 eingesetzt werden soll.

Grundsaetzlich sollte die MS-DOS Loesung die Kostenguenstigste sein,
die Meisten Loesungen fuer UNIX sind (so habe ich gehoert) flexibler
und performater. Wir wollte erstmal eine Kostenguenstige Loesung haben
und haben uns fuer die MS-DOS Variante entschieden.

A-4. Welche Loesungen gibt es fuer den Einsatz unter MS-DOS ?

PAPI + PCROUTE
ISPA + PCROUTE
ISPA + KA9Q
ISDNPKT + IPSWITCH
ISPA + PCBRIDGE zum bruecken von beliebigen Protokollen ueber ISDN.
ISPA laeuft aber auch mit IPSWITCH.

A-5. Welche Loesungen gibt es fuer den Einsatz unter UN*X ?

Nicht getestet. Vom hoeren sagen sollen folgende Loesungen jedoch
sehr gut sein: (hat alles einen Preis :-)

netGW von netCS
BinTec <siehe: Adressen>

A-6. Welche Loesungen gibt es fuer den Einsatz mit Apple Mac ?

From: Oliver Boehmer <o...@luna.rhein-main.de>

Ich habe hier nun auch einen MAC, der ueber ISDN IP macht (wir haben die
netCS-Software hier laufen).

Folgende Konfiguration:

Christian Braden (cbr...@zebra.rhein-main.de) schreibt:

> 1 modularer Mac (Mac IIer Serie oder Quadra), wegen der Nubus-
> Steckplaetze.
> 1 Leonardo SP-ISDN Karte der Fa. Hermstedt, Mannheim
> 1 LeoTCP (kostenlos bei Hermstedt auf Anfrage erhaeltlich)
> 1 MacTCP-Software von Apple
> Internet-Software, wie MacPing, NCSA Telnet ab Version 2.5, TCP/
> Connect II, usw.
>
> Weitere Konfigurationen fuer andere Macintosh-Rechner sind denkbar.
> Z. B. ueber die Hermstedt-ISDN-Adapterbox Andante oder die Hermstedt-
> ISDN-Karte fuer die Apple Powerbooks (Notebooks). Ebenso koennte die
> Planet-ISDN-Karte von Euronis laufen. Zum TCP-Support von Euronis ist
> mir nichts bekannt.

auf netCS-Seite verwende ich L2=LAPB, L3=TRANSPARENT

A-7. Wo bekomme ich Anschluss ?

Hier sollte eine Liste aller Points of Presence stehen, die bereit sind
gegen Entgelt (oder Kostenlos :-) ISDN/IP-Anschluss anzubieten.

Wer schickt mir Infos (bitte) ?

Alle Angaben (wie immer) ohne Gewaehr :-)

POP...............: PFM News & Mail Mainz
Contact-Person....: Bernd Hennig
Tel (voice).......: 06131/362779
Email.............: be...@pfm.pfm-mainz.de
ca. DM/Monat fix..: auf Anfrage
ca. DM/MB National: auf Anfrage
ISDN-Zugangspunkte: Mainz
Gelbe Post........: Eibenweg 4, D-55128 Mainz

POP...............: Individual Network - Rhein-Main.DE
Contact-Person....: Oliver Boehmer
Tel (voice).......: 069/39048413
Email.............: in...@rhein-main.de
ca. DM/Monat fix..: 40 DM
ca. DM/MB National: 3 DM
ISDN-Zugangspunkte: ____________________________
Gelbe Post........: Strasse, PLZ Ort_________________________

POP...............: roka EDV und Datenkommunikationsberatung GmbH
Contact-Person....: Bernward Averwald und Wilhelm Buehler
Tel (voice).......: 02151/4975-10
Email.............: in...@roka.de
Preise............: auf Anfrage
ISDN-Zugangspunkte: Essen, Krefeld, Koeln-Porz
ISDN-Zugangspunkte: ____________________________
Gelbe Post........: Strasse, PLZ Ort_________________________

POP...............: prodata Ing.-Buero Neu-Ulm
Xlink-PoP Ulm/Neu-Ulm
Contact-Person....: Juergen Mueller
Tel (voice).......: 0731/722423
Email.............: jue...@prodata.de
ca. DM/Monat fix..: auf Anfrage
ca. DM/MB National: auf Anfrage
ISDN-Zugangspunkte: ____________________________
Gelbe Post........: Strasse, PLZ Ort_________________________

POP...............: AllCon
Gesellschaft f. Kommunikationstechnologie mbH
Technologiezentrum Flensburg
Contact-Person....: Herr Dirks, Herr Jensen
Tel (voice).......: 0461-9992-162
Email.............: in...@allcon.com
ca. DM/Monat fix..: auf Anfrage
ca. DM/MB National: auf Anfrage
ISDN-Zugangspunkte: ____________________________
Gelbe Post........: Strasse, PLZ Ort_________________________

POP...............: Seicom GmbH
Xlink-POP Reutlingen
Contact-Person....: Winfried Haug / Peter Dieth
Tel (voice).......: 07121-9770-0
Email.............: in...@seicom.de
ca. DM/Monat fix..: auf Anfrage
ca. DM/MB National: auf Anfrage
ISDN-Zugangspunkte: Reutlingen, Tuebingen
Gelbe Post........: Strasse, PLZ Ort_________________________

POP..............: PEM Programmentwicklungsgesellschaft f Microcomp GmbH
Xlink-POP Stuttgart
Contact-Person...: Christoph Pasch
Tel. (Voice).....: 0711/713045
Fax..............: 0711/713047
email............: in...@pem.com / pa...@pem.com
ca.DM/Monat fix. : auf Anfrage
ca.DM/MB National: auf Anfrage
ISDN-Zugangspkte.: Stuttgart
Gelbe Post.......: Vaihinger Str. 49, 70567 Stuttgart

POP...............: netmbx, EUnet POP Berlin
Contact-Person....: Ralf Moritz
Tel (voice).......: 030-8555350
Email.............: tre...@netmbx.de
ca. DM/Monat fix..: 20 DM + int. Volumen (+ IN Mitgliedschaft)
ca. DM/MB National: keine (10 DM/MB int. oder hoehere Fixkosten)
ISDN-Zugangspunkte: Berlin
Gelbe Post........: Feuerbachstr. 47/49, 12163 Berlin

POP...............: Noris Network
Contact-Person....: Matthias Urlichs
Tel (voice).......: 0911/9959621
Email.............: in...@noris.de
ca. DM/Monat fix..: auf Anfrage
ca. DM/MB National: auf Anfrage
ISDN-Zugangspunkte: Nuernberg
Gelbe Post........: Schleiermacherstr. 12, D-90491 Nuernberg

| POP...............: TouchNET GbR
| Contact-Person....: Stefan Wei"s
| Tel (voice).......: 089/8948033
| Email.............: s...@tnet.de
| ca. DM/Monat fix..: auf Anfrage
| ca. DM/MB National: auf Anfrage
| ISDN-Zugangspunkte: M"unchen
| Gelbe Post........: K"onigsberger Stra"se 24, 82110 Germering

| POP...............: Freinet, Xlink-PoP Freiburg
| 2i Distribution & Solution GmbH
| Contact-Person....: Dr. Monika Paulus, Florian Wolpert
| Tel (voice).......: 0761-472850
| Email.............: in...@freinet.de
| ca. DM/Monat fix..: auf Anfrage
| ca. DM/MB National: auf Anfrage
| ISDN-Zugangspunkte: Freiburg
| Gelbe Post........: Haierweg 20e, 79114 Freiburg


POP...............:
Contact-Person....:
Tel (voice).......:
Email.............:
ca. DM/Monat fix..:
ca. DM/MB National:
ISDN-Zugangspunkte: ____________________________
Gelbe Post........: Strasse, PLZ Ort_________________________

A-9. Wie fange ich an ?

Es geht los mit einem ISDN-Antrag bei der Telekom. Folgende Angaben
muessen im Antragsformular gemacht werden:

[ hilfe: sag doch mal einer ]
[ Euro-ISDN, 1tr6, ... ]
[ Anschlussdosen ]
[ Verkabelung ]

[ IP Anschluss beantragen bei POP ]


B-1. ISPA (Packet Driver)

ISPA Version 1.8, an Packet-Driver for ISDN-API 1.1.

Herbert Hanewinkel, April 1994


ISPA is an ethernet-type (class=1) packet-driver for IP-Routing
or remote Ethernet bridging over ISDN. ISPA communicates with the
ISDN card using the ISDN API 1.1 specification (a standard
defined by german ISDN card manufacterers and the german
Telekom). For this reason ISPA is completely hardware independent
and has succesfully been tested with many active or passive ISDN
cards.

ISPA 1.8 supports a large set of protocols for communication with
other vendors ISDN routers or servers. Among these protocols are:
Frame-Relay, PPP, SLIP, Cisco-HDLC. ISPA was developed for use
with PCROUTE as a very cheap Ethernet-ISDN Router. However, it
has been succesfully tested with a wide range of TCP/IP programs
e.g. WATTCP based IP programs, PC-NFS, NCSA-Telnet/ftp, gopher,
popmail, PCTCP 2.2 WINSOCK.

ISPA was written for use with ISDN BRI PC cards. I myself have
used ISPA only with the Teles.S0 card, one of the cheapest ISDN
cards in Germany. But I got responses from users of ISPA that it
will work with the following other ISDN cards: AVM A1, AVM B1,
Diehl S-COM, Diehl SoTec, NICCY 1000 PC, Solis ? 1.2

The current version of ISPA supports one active connection at a
time using one or two (for loadsharing) B-channels. ISPA can be
loaded more than once, if simultanous connections to different
sites are desired. Loadsharing can be configured as static or
dynamic (bandwith on demand).

ISPA is available on ftp.biochem.mpg.de.

B-2. Wo kriege ich ispa/pcroute/pcbridge her ?

Die aktuelle Version von ISPA steht auf ftp.biochem.mpg.de
Version 1.6beta ist schon als Testversion verfuegbar.

ISPA ist auf ftp.biochem.mpg.de im Directory `/pc/isdn'
PCROUTE und PCBRIDGE sind auf ftp.biochem.mpg.de im Directory
`/pc/pcroute'. Dort befindet sich auch der Quellcode zu pcbridge.

<siehe auch: ISDN-Floppy>

B-3. So, jetzt habe ich ISPA geladen und nu ?

Nachdem ispa geladen worden ist, brauche ich eine Moeglichkeit zum
Test. Hier kannst Du jetzt direkt mit PCROUTE z.B. starten oder
vielleicht doch lieber erst ein ping lokal ?

Dann z.B. mit ping.exe von WATTCP (Siehe WATTCP)

B-4. Getestete Konfiguration

isdn.bat
===================================================================
call c:\telescom\starts0 : CAPI Laden

: starts0 kennt zwei Optionen zum Start der Debug-Version.
: /t:capi zum tracen der capi-calls und
: /t:s0 zum tracen des s0 Kanals.
: Mit tracing auf S0-Ebene ist die Teles CAPI VIEL langsamer und
: bringt bei hoher Last langsame PC's zum Absturz.

wd8003e 0x60 0x7 0x300 0xcc00 : packetdriver laden
: : : :
: : : +------ Ram Base
: : +------------ Basisadresse
: +----------------- IRQ der WD-Ethernet Karte
+--------------------- Software IRQ

ispa -e 4 -t 120 -h 1 0x61 0691234567 : ispa laden
: : : : :
: : : : +- Telefonnummer der Gegenstelle
: : : +------- SW-IRQ von ISPA (vergl. wd8003e)
: : +----------- HDLC-Framing (siehe ispa.doc)
: +----------------- timeout (siehe ispa.doc)
+----------------------- Ankommende Rufe auf EAZ=4

net isdn.net : ka9q laden


isdn.net (ka9q Konfig-file)
===================================================================
hostname rter

# 0x60 = sw-irq der ethernet karte
attach packet 0x60 eth 10 1500
ifconfig eth ipaddress 192.109.18.21 broadcast 255.255.255.0
ifconfig eth netmask 0xffffff00

# 0x61 = sw-irq von ispa
attach packet 0x61 isdn 10 1500
ifconfig isdn ipaddress 193.141.147.1 broadcast 255.255.255.0
ifconfig isdn netmask 0xffffff00

route add 193.129.48.20/32 eth
route add 193.129.18.2/32 isdn
route drop 255.255.255.0
route add default isdn

B-5. Wie muss ich netCS konfigurieren wenn ISPA die Gegenstelle ist ?

Mir wurde von Winfried Haug gesagt, dass auf der netCS Seite,
L2 = UIFRAME und L3 = TRANSPARENT gesetzt sein muss. Dies hat fuer
uns funktionniert sowohl mit ispa/pcroute als auch mit isdnpkt/ipswitch.

Trotzdem, folgendes Posting:

| From: o...@odb.rhein-main.de (Oliver Boehmer)
| Newsgroups: de.comm.isdn
| Subject: Re: Prob Teles ISPA ->Diehl NetGW
| Date: 27 Feb 1994 11:02:56 +0100
|
| tho...@data.roka.de (Thomas Fischer) writes:
|
| >Ich habe einen PC mit MS DOS und Teles Karte.
| >Als Software verwende ich die Capi Treiber von Teles und den
| >ISPA ver. 1.5 Packet Treiber.
|
| >Auf der Gegenseite arbeitet eine Diehl Quadro Karte mit NetCS Router.
| >Auf der NetCS Seite ist L2=UIFRAME, L3=TRANPARENT eingestellt.
|
| Ich habe hier einige Teles-Karten, die entweder mit KA9Q oder INS
| anrufen. Die netGW-Seite ist dabei folgendermassen konfiguriert:
|
| L2 = BUIFRAME
| L3 = T70
|
| Das klappt ohne Probleme.


| From: he...@nmrvex.biochem.mpg.de (H. Hanewinkel)
| Wo ist hier das Problem? Zur Klarstellung:
| UI-Frames sind KEINE BUI-Frames. Bei UI-Frames ist die Adresse 1
| oder 3, bei BUI-Frames ist die Adresse 0xff.

C-1. PAPI (Packet Driver)

PAPI is a Packet driver for the isdn common API. It is a MSDOS TSR.
The Common ISDN API (ISDN-CAPI) is an interface defined by German
telecom and german ISDN Cards manufacturer.
The ISDN-CAPI supported is version 1.1, Profile A of 7.Sep.90
The packet interface implemented is version 1.09.
The implemented class is slip.

This version:
VERSION 0.20 05.Oct.1993


The newest version will always be available through ftp.germany.eu.net.
If you do not have access to ftp use their mail server:
send mail to <archive...@Germany.EU.net> and place the keyword
"help" in the body of the mail.

History - Why I wrote it:
I use a small 286 MSDOS box as a router to the Internet (EUNET).
The box is equipped with an ISDN card and an ethernet card.
It connects my small network to the EUNET-POP via ISDN.
The packet driver which came with the first ISDN board was not very
stable.

I found a not too expensive ISDN board from teles Berlin.
Their software interface is the ISDN-CAPI. The board is very simple
(only two chips from Siemens). It is not intelligent (i.e. it does
not have a processor on board).

I use ka9q and pc-route as routers.
The only part missing was a piece of software interfacing ISDN-CAPI
and ka9q. ka9q supports the packet driver interface very well.
papi is the missing link.

Restrictions:
- only 1 application registered per program.
- only 1 controller supported per computer.
- only 1 papi packet driver per computer
- only 1 ISDN destination and the destination is fixed at the time
the driver is invoked.
- a tcp/ip packet has to be <= 2K
- only X75 and HDLC-UI frames as supported level 2 protocols.
- only tested with ka9q

It works now with Dr. Neuhaus Niccy 3008 and Niccy 1000 cards.
With AVM-A1 and Teles S0 Boards.
I did not arrive to make the packet driver work stable with the Diehl
implementation of the CAPI. It might be the problem of my packet driver.
Anyway they sell their own packet driver.
The packet driver is exercising the interrupt scheme of a CAPI.
It is working in a heavily interrupt driven environment.

C-2. Howto use PAPI.

First install the CAPI Interface you get with the ISDN-Card.
Then install papi. It is a Terminate and Stay Resident (TSR) program.
Then install the application you want to use i.e. ka9q.

Installation of papi:

papi [-v] [-x] [-u] [-o eaz] -n telno [ -N telno1 ]
[-p PacketIntNo] [-c CAPIIntNo] [-w Timeout] [-s BufSize]
[ -S BufSize1 ]

-v The packet driver is verbose when installing.
-V LN The packet driver is writing a status into line LN of the
display. Status resembles the display of an ISDN-Telephone.
-x Layer 2 protocol X75
-u Layer 2 protocol UI-HDLC Frames (default)
-c INT Soft interrupt of ISDN-CAPI (default 0xF1)
-p INT Soft interrupt of papi (default 0x60)
-o eaz The digit which selects calls to your card. (default 2).
Has to be between 1 and 8.
-n ISDN# The ISDN number of the host you want to connect to. This is the
only host which may call back. If you do not give a number papi
is not installed. If the host is not identifying himself with
his number when calling the call is not accepted!
If you want to use Semi Permanent Circuits add an 's' to the
number. The ISDN number is not checked. It is passed directly
to the capi.
-N ISDN# The ISDN number of the host as it is given from the network.
Under certain conditions the number coming from the network is
different from the number you have to dial. The packet driver is
using this number as a sort of password.
-i ignore. Do not check the incoming caller id.
-w n The line is disconnected when idle for n seconds. (default 10)
-s bytes maximal size for ip packets ( default and maximum 2048).
The actual maximum for NICCY 3008 is 1024.
-S bytes size used for b2 protocol size.
-P The driver is working in a sort of polling mode. I.e. instead of
handling the incoming message in the interrupt only a mark is
set and the message is handled later in a timer interrupt.
The AVM-A1 Board is only working with this option.

Examples:

# start the capi for your card:
START_S0
# start the packet driver:
c:\capi\papi -v -n 123456 -o 3 -w 240 -u -c 0xF1 -p 0x60 -s 2048
# start your application (i.e. ka9q):
c:\nett\net -d c:\nett c:\nett\autoexec.net

More reasonable is:
c:\capi\papi -n 123456 -w 240

Comments, Questions, Error Reports, Support, Consulting ...:
ca...@friede.de
Dietmar Friede, Westendstr. 117, D-80339 Muenchen, Germany.
Do not expect me to answer fast or ever.

Registration:
If you use capi, please fill out the file REGISTER and send it to
ca...@friede.de (Dietmar Friede)

C-3. Konfigurationsbeispiel PAPI + PCROUTE

Ich weiss nicht wo dass hier her kommt. [ich habe es als broute.tar]
Wie immer: Nummern geaendert!

A:\> type a:\autoexec.bat
@ECHO OFF
COMMAND /C a:\teles\starts0.bat
a:\papi -V -v -p 0x61 -n 54990403 -N 06954990403 -o 3 -w 100 -s 2048
a:\papi -V 1 -v -p 0x62 -n 54990404 -N 06954990404 -o 4 -w 100 -s 2048
a:\wd8003e 0x60 -o 10 0x240 0xc800
a:\pcroute

A:\> config : pcroute config.exe
Address for the interface [194.112.61.20]
Subnet mask for the interface [255.255.255.196]
Flags (Hex) [5H]
Routing Metric (HEX) [1H]

Address for the interface [194.112.61.65]
Subnet mask for the interface [255.255.255.196]
Flags (Hex) [bH]
Routing Metric (HEX) [1H]

Network [194.112.61.64]
Gateway [194.112.61.65]
Metric [9H]
Flags [0H]

Network [0.0.0.0]
Gateway [194.112.61.1]
Metric [9H]
Flags [0H]

Address to forward bootp packets [0.0.0.0]
Host to send logging info to [194.112.61.2]
Logging mask [0H]
Logging Level [0H]

D-1. PCROUTE Introduction

PCROUTE - an IP routing program from the IBM PC
morr...@casbah.acns.nwu.edu (Vance Morrison)
[ Es gibt verschiedene Versionen. Die aktuelleste, die heha kennt
ist 2.24.]

What is PCroute?

PCroute is software written for an PC/XT (or AT) or clone that will
allow it to act as a IP router. At present the following interfaces
are supported.

Ethernet - (WD8003E card) (recommeded no more than 4 interfaces)
Starlan - (WD8003S card) (up to 6 interfaces)
Localtalk - (Apple localtalk card for the PC) (1 interface max)
SLIP - (COM1..COM4) (2 interfaces max)
[...]
What PC route supports?

PCroute was designed to be a fully functional IP router. In particular
it supports

1) IP routing with Subsets (however the subnet mask
must begin with 255.255)
2) Static routing with up to 250 routes.
3) responds to ICMP echo (ping)
4) Sends ICMP TTL, Redirect, Unreachable when appropriate
5) Fragmentation where necessary
6) RIP dynamic routing protocol
7) Up to 6 interfaces of varying types
8) Error logging using BSD syslog
9) Optional proxy ARP
10) Bootp forwarding

Note that although the software supports up to 6 interfaces, the
total throughput of the router is fixed by the speed of the processor.
For fast boards (ethernet) this gets excessive after 4 interfaces
are installed.

Hier fehlt ein Hinweis auf Packet-Driver Support, da oben auch nicht
aufgefuehrt.

---------------------------------------------------------------------
What PC route DOESN'T support?

1) Ethernet cards besides WD8003E. It is possible to write
the driver code for other cards, but I personally have no
desire to do so.


D-2. IP-Adressen fuer PCROUTE

From: ha...@seicom.de (Winfried Haug)
Newsgroups: de.comm.isdn

| WICHTIG: PC-Route braucht 2 IP Adressen aus 2 verschiedenen Class C
| Netzwerken !!!!.
| Router und Ethernet IP Adresse duerfen nicht aus dem gleichen Netz
| kommen. Ein Router braucht in der Regel immer 2 Adressen, sonst wird
| ja nicht geroutet. (Manche Router machen es auch ohne 2. IP Nummer,
| die routen eben nicht mehr, sondern schaufeln per default in der
| Gegend rum :-))

Die IPSWITCH Software benoetigt nicht 2 Adressen (kann die aber auch
nutzen). Die Software ist einsetzbar auch wenn nur eine IP-Adresse
vorhanden ist (Tested by JPM)

From: heha
Wenn ich nur zu einer Gegenstelle route, kann ich das ueber das
Interface. Bei mehreren Gegenstellen unter einem Interface muss man
ueber IP-Adressen routen. Da PCroute als Ethernet-Router mit vielen
Gegenstellen pro Interface entwickelt wurde, muss PCroute ueber
IP-Adressen routen.

D-3. Mein ISPA+PCROUTE waehlt sofort, ohne dass ich Pakete schicke.

FALSCH, ISPA waehlt nur wenn Pakete fuer die Gegenstelle vorliegen. Wenn
PCroute allerdings mit RIP Support (FLAGS=0x) ueber Ethernet
konfiguriert wird, geht alle 30 Sek ein RIP Paket raus und dies kann
dann eine solchen Effekt ergeben. siehe unten. <heha>

D-4. Wie ist das mit den IP-Adressen bei PCROUTE ?

From: jue...@hugo.rz.fh-ulm.de (TZ Juergen Mueller)
Subject: Re: Suche Hilfe bei ISDN/IP (ispa,isdnpkt,etc. :-)

+-------------------------------+ +--------------+
isdn|195.123.147.1 197.234.98.21|ethern|197.234.98.28 |
WORLD<--->| |<---->| |
+-------------------------------+ +--------------+
DOS UNIX

In der DOSe musst Du IP-Adressen aus zwei VERSCHIEDENEN Netzen haben,
sonst kann das Teil nicht routen. Also die rechte der beiden (dos)-IPs
sollte 197.234.98.xx heissen. Als Route-Destination bei PCRoute muss
dann die linke IP geaendert werden (IP des Routers auf der anderen Seite
der ISDN-Leitung).

D-5. Wie definiere ich auf UNIX, welche routes verfolgt werden sollen ?

> Wie beschreibe ich auf UNIX, welche routes verfolgt werden sollen
> (ich haette gerne Kommandos)

# route add default 197.234.98.21 (siehe oben)
# route add 197.234.98.0 0.0.0.0

D-6. Konfigurationsbeispiel fuer PCROUTE.

isdn.bat
===================================================================
call c:\telescom\starts0 : CAPI Laden

wd8003e 0x60 0x7 0x300 0xcc00 : packetdriver laden
: : : :
: : : +------ Ram Base
: : +------------ Basisadresse
: +----------------- IRQ der WD-Ethernet Karte
+--------------------- Software IRQ

ispa -e 4 -t 120 -h 1 0x61 0691234567 : ispa laden
: : : : :
: : : : +- Telefonnummer der Gegenstelle
: : : +------- SW-IRQ von ISPA (vergl. wd8003e)
: : +----------- HDLC-Framing (siehe ispa.doc)
: +----------------- timeout (siehe ispa.doc)
+----------------------- Ankommende Rufe auf EAZ=4

pcroute : pcroute laden


Anschliessend muss mit dem Programm config.exe die PCROUTE.CFG Datei
erstellt werden. Hier werde ich nach 2 Interfaces gefragt. Das Erste
Interface *muss* mit sw-irq 0x60, das zweite Interface mit sw-irq=0x61
konfiguriert werden (hat eine Weile gedauert, bis ich das verstanden
habe :-) Da wir oben den wd8003e auf 0x60 und ispa auf 0x61 gesetzt
haben, ist Interface-1 auf Ethernet, und Interface-2 auf ISDN gelegt.

pcroute.cfg (Wird mit dem Programm config.exe erstellt)
===================================================================
Interface 1 (ethernet)
Address 192.109.18.21
NetMask 255.255.255.0
Flags 0000H
Metric 0000H
Interface 2 (ethernet)
Address 193.141.147.1
NetMask 255.255.255.0
Flags 0000H : Flags = 0 heisst "Send
: Routing updates out
: this interface", damit
: geht alle 30 Sek ein
: RIP Packet los (und
: ISPA waehlt...)
Metric 0000H
The Ethenet Address 0000H
The Ethenet Address FBAAH
The Ethenet Address 0061H : 0x61
STATIC ROUTES
Route to network 0.0.0.0 : default route
Through gateway 193.141.147.1
Metric 0000H
Flags 0000H

Route to network 192.109.18.2
Through gateway 193.141.147.1
Metric 0000H
Flags 0000H

Forwarding BOOTP requests to 0.0.0.0
Logging messages to SYSLOGD on host 192.109.18.20
Logging level 0009H : Gibt 1/minute Meldung
Logging mask 0000H

E-1. INS/CLS Loesung

Eine kommerzielle Loesungen bieten die Firmen INS (Inter Networking
Systems) und CLS (Commercial Link Systems). Siehe <Adressen>

Die Loesung dieser beiden Firmen ist identisch und besteht aus einen
Packet Driver (ISDNPKT) und einen IP-Router (IPSWITCH) sowie einen
Line-Monitor (ISDN-MAN) mit Online-Display und Protokollierung
in Datei.

ISDNPKT kostet 178,00 inkl. MwSt
IPSWITCH kostet 348,00 inkl. MwST
ISDNPKT + IPSWITCH Bundle: 498,00 inkl. MwSt.
ISDNPKT + IPSWITCH + TELES.S0 Bundle 888,00 DM inkl. MwSt

Das "PLUS"-Paket, inkl. SNMP (MIB-II + Herstellererweiterungen),
verfuegbar ab CeBIT 94:
ISDNPKT + IPSWITCH+ + TELES.S0 Bundle: 1.398,00 DM inkl. MwSt.
beinhaltet kostenlosen Upgrade auf die PLUS-Version des ISDNPKT,
die Mitte April verfuegbar sein wird.

E-2. ISDNPKT

ISDNPKT ist ein Packet-Driver fuer PC-ISDN Adapter. Die Kommunikation
mit der ISDN-Karte erfolgt ueber eine CAPI-Schnittstelle. Der DOS-
Anwendung gegenueber stellt ISDNPKT eine Ethernet Packet-Driver
Schnittstelle zur Verfuegung.

Unterstuetzt zwei ISDN-Adapter im System.
4 B-Kanaele,
SPV, Gruppe 0 Typ 4 (mit TELES.S0)
30 Gegenstellen,
Dedizierte eingehende/ausgehende/bidirektionale Leitungen
Automatisches Callback
Alternative Rufnummern fuer Gegenstellen
"Short Hold" (idle timeout) kann dynamisch an Laenge der
Gebuehreneinheiten angepasst werden.

E-3. IPSWITCH

IPSWITCH hat einen eigenen IP-Stack und routet zwischen Packet-Drivern
(vergl. PCROUTE). Alle Netzwerkadapter, fuer die Packet-Drivern
erhaeltlich sind, koennen eingesetzt werden. IPSWITCH erlaubt das
Monitoren von IP, ARP, TCP, und UDP sowie (seit Version 3.0) accounting.
RIP (Routing Information Protocol)
Im Bundle mit ISDNPKT: Nach festgelegter Anzahl fehlgeschlagener
Waehlverbindungen wird Route als "down" markiert (und propagiert).
Source-abhaengiges Routing moeglich
IP-Paketfilterung (fuer Firewall) nach Source, destination, Protokoll,
Port
In der PLUS-Version: SNMP (MIB-II und Herstellererweiterungen)
Remote Konfiguration

E-4. Konfigurationshinweise

[ Hier sollte mal etwas *sinnvolles* stehen. Hat nicht einer der
Herren Heinen oder Frackowiak Lust dazu ;-]

"Lust schon... Zeit erst nach der CeBIT 94 :("

E-5. Getestete Konfiguration

========================================================================
: ip.bat
: Start the Teles CAPI, a PacketDriver on my WD Ethernet followed by
: a PacketDriver for ISDNPKT
call c:\telescom\starts0.bat
wd8003e 0x60 0x7 0x300 0xcc00
isdnpkt -v
isdnman -d
ipswitch -v -l 192.109.18.20 -p 6 -m jpisdn -t 60 -a

========================================================================
# isdnpkt.cfg Configuration file for ISDNPKT
# This file is shown with \ separating lines. Never the less, a
# configuration entry must be on *ONE* line.
#
#irq Name Prot direct contro other number match EAZ\
Serv. S.add Retries Down idle_in idle_o use_dy Frag wsize\
laAin laBin laAout laBout B2-IN B2-OUT B3-IN B3-OUT
61 isdnpfm IP B 0 06131934052 0000 4\
07 00 4 180 110 110 1 2000 7\
3 1 3 1 102 102 4 4


Anschliessend, haben wir auf irq=0x60 ethernet, und auf irq=0x61 den
isdnpkt. Diese nummern gelten entsprechend in den folgenden Files.

========================================================================
# ipswitch.if Interface Configuration for IPSWITCH
#
#irq use-arp ip-adress broadcast netmask
# local ethernet
60 0 192.109.18.21 192.109.18.255 ff.ff.ff.00
# isdn-interface
61 1 193.141.147.1 193.141.147.1 ff.ff.ff.ff


========================================================================
# ipswitch.rt Routing table for IPSWITCH
# Thanks to in...@cls.de *and* in...@ins.de for their help on a Saturday
# evening ;-)
# Note, how irq=0x60 is routed to the ethernet and the default route
# goes out to isdn.
#
# Network Routes
60 0 192.109.18.20 0.0.0.0 ff.ff.ff.ff
61 0 0.0.0.0 0.0.0.0 00.00.00.00

F-1. Was ist PCBRIDGE ?

From: he...@biochem.mpg.de (Herbert Hanewinkel)
| pcbridge macht aus einem PC eine Bridge. Wie bei PCroute gibt es eine
| eingebaute WD/SMC Unterstuetzung sowie Packet-Driver und SLIP(bei mir
| SLX genannt, da die Daten auch den Ethernet-Haeder enthalten)
| Unterstuetzung. Eingesetzt wurde es schon von noses(Achim Patzner), er | sollte deshalb auch ein interessantes Konfigurationsbeispiel haben.

G-1. Wie kann ich mein Packet-Driver/mein ISPA Testen ?

z.B. mit WatTCP (Waterloo TCP). Starten Sie entweder einen Packet-
Driver oder ISPA auf ein beliebiges sw-IRQ. Mit der folgenden WATTCP
Konfigurationsdatei als *BEISPIEL* koennen Sie dann einen ping absetzen.

C:\> type wattcp.cfg
print="Sample configuration file"
hostname=foo
my_ip=193.141.56.7
netmask=255.255.255.0
nameserver=193.141.56.2 : nicht zwingend
domainslist=bar.de : nicht zwingend

C:\> wd8003e 0x60 0x2 0x280 0xd000 : load PacketDrv
C:\> ping 193.141.56.6 : ping.exe

oder

C:\> ispa .....
C:\> ping 193.141.56.6 : ping.exe

H-1. Was ist cFos (Fossil) ?

cFos, by M. Winkler, C. Lueders

cFos is an ISDN CAPI FOSSIL driver. It was written to allow FIDO
compatible BBS, mailer software and FOSSIL supporting
terminalprograms to easyly communicate via ISDN. It also has a
build-in INT 14h emulator. A list of programs that work with
cFos can be found in the appendix of CFOS.DOC.

See COPYING.CF/LICENSE.DOC for warranty and licensing terms,
see WHATSNEW for a revision history.

Some features:

- uses the CAPI to access the ISDN hardware; thus very flexible
- is optimized for HIGHEST transfer speed: 7900cps!
- supports multiple ISDN channels in one driver
- supports both X75 and V110
- has it's own AT command emulator; looks like a standard modem
to the application
{+} - has it's own superfast channel bundling, which is manufacturer
independant with up to 4 B-channels resulting in more than 30k
Bytes per second (we tested it !)

The most recent version of cFos may be obtained at...

Zaphods BBS, Bonn/Germany, Sysop Chris Lueders

+49-228-262894 14400bps, HST/V32b (fido 2:2453/30)
+49-228-9111041 64000bps, X75/V110 (fido 2:2453/33)

German Internet : Directory:
GAK.RHEIN.DE [193.175.27.1] pub/isdn
FTP.DFV.RWTH-AACHEN.DE [137.226.4.111] /pub/network/isdn/cfos

German CompuServe:

See the TELECOM forum, area Data/ISDN or,
see the GERNET forum, area Telecommunication.

5. Addresses :
Christoph Lueders Martin Winkler
Fidonet: 2:2453/30.1 2:2453/30.6
Internet: ch...@rhein.de win...@zaphod.rhein.de

I-1. Gibt es kostenlose ISDN/IP fuer UNIX ?

From: ol...@bigred.ka.sub.org (Olaf Titz)

Das Linux-ISDN-Paket von Matthias Urlichs <url...@smurf.sub.org>
besteht aus einem Linux-Kernel mit folgenden Aenderungen:
- ein Streams-Subsystem wurde hinzugefuegt
- ein ISDN-Subsystem, basierend auf Streams, wurde hinzugefuegt
- der gesamte Netzwerkcode wurde durch den Netzwerkcode von NetBSD ersetzt.
Dazu gehoert ein Satz Programme (ifconfig, netstat...); die
Standard-Linux-Binaries dafuer laufen (wg. BSD-Networking) nicht.
User-Level-Programme (telnet, ftp,...) sind von der Aenderung
nicht betroffen.

Derzeit befindet sich das ganze noch im Betatest. An ISDN-Karten
werden momentan die "dummen" Siemens-Chipsatz-Karten von Teles
und BSC unterstuetzt, weitere Treiber koennen hinzugefuegt werden
(wenn sie jemand schreibt). Mehrere ISDN-Karten in einem Rechner
sind moeglich.

Das Paket ist hoch flexibel, es enthaelt Module fuer die
gaengigsten Protokolle (X.75, V.110 etc.) Die einzelnen
Protokollbestandteile sind unabhaengig voneinander und koennen
per Konfiguratiosdatei beliebig "gestapelt" werden. Am Ende
laesst sich das ISDN-Subsystem wie ein tty-Device mit modem-
aehnlichen Befehlen ansprechen oder aber ueber den BSD-
Networking-Kernel TCP/IP fahren. (Natuerlich auch beides
gleichzeitig auf verschiedenen Kanaelen...)

Konfiguration ist sowohl im Kernel (Eintragen der Hardware) als
auch auf User-Level (durch Starten eines Steuerprogramms mit
entsprechender Konfigurationsdatei) notwendig. Dokumentation (auf
deutsch) dazu wird mitgeliefert, diese ist etwas knapp geraten,
sollte aber zu verstehen sein. Fuer Linux-Kenner ist die
Dateistruktur zunaechst etwas ungewohnt.

Erhaeltlich auf ftp.ira.uka.de:/pub/systems/linux/netbsd.

<siehe Frage I-2>

I-2. ISDN Driver fuer Linux

From: ma...@palumbia.in-berlin.de (Henrik Hempelmann)
Newsgroups: de.comm.isdn
Subject: ISDN Treiber für Linux

Hiermit gebe ich bekannt:
isdndrv-0.1.1.tar.gz / ISDN-driver for Linux.
Der Devivetreiber fuer die ISDN SCOM Karte von Diehl ist soeben nach
o ftp.cs.tu-berlin.de (pub/sci/isdn)
o sunsite.unc.edu (pub/Linux/Incoming)
gebeamt worden.

Dies ist die erste (alpha) Version eines Characterdevice-Treiber fuer
ISDN.
Der Treiber kann momentan nur Sprach-/Audiodaten verarbeiten, was aus
einer LINUX-Box einen klasse Anrufbeantworter, Voicemail System,
oder sonstwie Telefonansagedienstmaschine macht.

Wir wuerden es gerne sehen, wenn jemand versucht obendrauf noch TCP/IP
zu packen. Einfacher Datentransfer ist per Serviceindicator
'7' auf jeden Fall gegeben.
[...]
Einschraenkungen:
o kein TCP/IP


From: "Franz Koepke" <koe...@gmd.de>
K-1. Wie mache ich mein Netz nach aussen hin zugaenglich ?

Um sowohl ueber ISDN als auch vom analogen Telefonnetz einen
Zugang haben zu k!nnen, setzt man den ELINK 323 Terminaladapter
mit eingebautem a/b-Adapter und Modem ein.
Die seriellen Leitungen von Modem und Terminaladapter werden auf
einen gemeinsamen Anschluss gefuehrt, der mit einer Ethernet Box
verbunden wird (die Baudrate ist auf 115kBit konfiguriert).

Um zu der Ethernet Box kann nun !ber ein Modem oder ISDN auf
verschiedene Weise eine Verbindung aufgenommen werden:

Anrufer: Funktion der Ethernet Box:

Terminal-Programm + Modem/TA Terminalserver (Telnet)
TCP/IP Programm + SLIP + Modem/TA SLIP-Gateway
xxx + SLX + Modem /TA SLX-Gateway

Terminal-P. + CFOS + CAPI/ISDN-Karte Terminalserver (Telnet)
TCP/IP + SLIP + ISPA + CAPI/ISDN-Karte SLIP-Gateway
xxx + ISPA + CAPI/ISDN-Karte SLX-Gateway

PC-Bridge + ISPA + CAPI/ISDN-Karte Bridge

(xxx ist ein beliebiges LAN-Programm mit Packet-Treiber-Interface)


K-2. Was ist SLX?

SLX ist ein Packet-Treiber, der als Hardware die serielle
Schnittstelle benutzt. Im Gegensatz zu SLIP wird der komplette
Ethernetframe incl. Destination-, Source-Adresse und Typfeld
uebertragen. Dies hat den vorteil, dass man komplett unabhaengig
vom IP-Protokoll ist (das X im Namen deutet dies an), setzt
aber voraus, dass man auch eine eigene Ethernet-Adresse haben
muss.
Diese ist weltweit eindeutig (komplett mit PD-Treiber)
erhaeltlich bei:

RzK Doris Koepke Fax: 0 2683 4537
Postfach 1200 70126,16...@compuserve.com
53563 Asbach Ww.

f!r DM 25,- (Einzelstueck).


K-3. Wozu kann man die Ethernet Box gebrauchen?

Die Ethernet Box verfuegt !ber einen seriellen (asynchron
max. 115200 Baud, synchron max 150kBit), einen parallelen
(passt zu LPT1 vom PC oder 1x8bit rein und 1x8Bit raus)
und den Ethernet Anschluss.

Der Software Monitor kann ueber alle drei Schnittstellen
-im Falle Ethernet ueber Telnet- bedient werden und bietet:

- Ethernet Watch (mit 6 Hardware- und beliebigen Filtern,...)
- Ethernet Statistic (mit Verkehrsbeziehungen..)
- Hardwaretests (incl. Erzeugeung von fehlerhaften Frames)
- Vermittlungsfunktionen: SLIP, SLX, Bridge

Die Ethernet Box ist auch ansprechbar ueber PING und SNMP.

Zwei Boxen k!nnen zwei Ethernets bridgen. Automatische
Wahl entsprechen IP- oder IPX-Ziel.

Die Ethernet Box ist erhaeltlich incl. DOS-Software bei
RzK Doris Koepke, Anschrift siehe X-2.

M-0. Verschiedene Fragen
M-1. Funktionniert eine Teles.S0 an einem Euro-ISDN Anschluss ?

From: z...@popp.ins.de (Andreas Frackowiak)
Newsgroups: de.comm.isdn
Subject: Re: Teles-S0, Euro-ISDN und TCP/IP

t...@smart.bo.open.de (Thomas Neumann) writes:

>1) Funktioniert eine Teles-S0 an einem Euro-ISDN Anschluss in
> zusammenhang mit den hier in letzter Zeit diskutierten IP-Routing
> Loesungen, z.B. INS/CLS oder ISPA/PCROUTE oder sind in dieser
> Konfiguration Probleme zu erwarten ?

ISDNPKT/IPSWITCH "merken" nichts vom Euro-ISDN, das
macht die ISDN-Karte (bzw. deren Software) von sich aus.
Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch funktioniert
die "INS/CLS-Router-Loesung" mit Teles-Karten in mehreren
Laendern an Euro-ISDN Anschluessen

R-0. Die ISDN-Floppy

Ich denke auch schon darueber nach, ob ich eine DOS-Floppy erstellen
soll, die nach moeglichkeit alle PD Software fuer ISDN/IP enthaelt.
Diese wuerde ich dann (gegen Kostenuebernahme) gerne per Post versenden.
[ Wie soll mann ohne ISDN/IP an das Zeug sonst 'rankommen; nach dem
Motto: for doing IP you need *.*, which is on ftp-server ... :-]

Falls Ihr glaubt das sei interessant, bitte Email j...@gin.pfm-mainz.de
(und fuer die die kein Email haben (s.o. :-), telefonisch an 0611/524470

Vorschlag fuer den Inhalt der ISDN-Floppy:

00index.txt Index
drivers.zip Crynwr v10.0 packet drivers executables & docs
faq.txt ISDN/IP FAQ
ispa16.zip ISPA 16
papi020.zip Packet Driver for the ISDN Common API (CAPI)
pcrte224.zip PC-Route 2.24
pcbri121.zip PC-Bridge 1.21
slippr13.zip TCP/IP packet drivers for serial CLIP & CSLIP
unzip.exe For uncompressing .zip files
wattcp.zip Waterloo ping.exe, daytime,lpr,lpq,ntime,rexec
[was apps.zip]

Das hier sind 950KB.
R-1. Wo kriege ich Packet-Drivers her ?

Crynwr
If you are using Ethernet hardware you can probably find
free packet drivers for your cards via anonymous ftp to
sun.soe.clarkson.edu in the pub/drivers subdirectory.

<siehe auch: ISDN-Floppy>

R-2. Fuer welche Ethernetkarten gibt es Packet Drivers ?

3C501.COM Driver for 3COM 3C501.
3C503.COM Driver for 3COM 3C503.
3C505.COM Driver for 3COM 3C505.
3C507.COM Driver for 3COM 3C507.
3C523.COM Driver for 3COM 3C523.
AR450.COM Driver for Telesystems SLW ARLAN 450.
ARCETHER.COM Driver for ARCNET simulates an Ethernet driver.
ARCNET.COM Driver for ARCNET.
AT&T.COM Driver for AT&T Ethernet and Starlan.
AT&T_LP.COM Driver for AT&T LanPACER/StarStation.
DAVIDSYS.COM Driver for David Systems Inc Ether-T.
DE600.COM Driver for D-Link Pocket LAN Adapter.
DEPCA.COM Driver for Digital Equipment DEPCA.
EN301.COM Driver for Multitech EN-301.
ETHERSL.COM Driver for SLIP that emulates an Ethernet driver
ETHIIE.COM Driver for ICL EtherTeam16
EXP16.COM Driver for Intel EtherExpress.
EXPRESS.COM Driver for Mitel Express ISDN adapter.
HPPCLAN.COM Driver for HP EtherTwist.
IBMTOKEN.COM Driver for IBM Token Ring Adapter.
IPXPKT.COM Driver for Novell IPX code (IP over IPX).
ISOLAN.COM Driver for BICC Isolan 4110-0.
ISOLINK.COM Driver for BICC Isolan 4110-2/3.
LOCALTLK.COM Driver for Apple LocalTalk PC Card, Sun/TOPS
NB.COM Driver for NetBIOS.
NCRET105.COM Driver for NCR ET-105.
NE1000.COM Driver for Novell NE1000.
NE2.COM Driver for Novell NE/2.
NE2000.COM Driver for Novell NE2000.
NI5010.COM Driver for Interlan NI5010.
NI5210.COM Driver for MICOM-Interlan NI5210.
NI6510.COM Driver for Racal/Interlan NI6510.
NI9210.COM Driver for MICOM-Interlan NI9210.
NTI16.COM Driver for NTI 1002/DP-16.
SLIP8250.COM Driver for SLIP driver using IBM-PC 8250.
TIARA.COM Driver for Tiara LANcard/E.
UBNICPC.COM Driver for Ungermann-Bass PC/NIC.
UBNICPS2.COM Driver for Ungermann-Bass NIC-PS/2.
WD8003E.COM Driver for Western Digital WD-8003e.

S-1. Wo gibt es Hardware ?

Bei BinTec und netCS. <siehe: Adressen>
Hardware gibt es auch von Teles ;-) und
Diehl (SCOM, Diva, Quadro)

S-2. Wo gibt es Teles.S0 Karten ?

Als ich diese Frage stellte, kam als Antwort: Bei Teles, natuerlich ;-)
Teles Karten soll es auch bei Vobis geben. Lt. Prospekt fuer 798,- inkl.
MwSt. Hierbei handelt es sich um die 16-bit Karte.

From: g0...@jumbo.hrz.uni-giessen.de (Thomas_Ingolf Seeling)
Wenn man als Wiederverkaeufer bzw. sonstwie einen Gewerbeschein
oder HR-Eintragung hat, kann man zB. bei Wippermann oder
Frank & Walter einkaufen. Die 8-Bit-Karte kostet ca.
300+Maerchensteuer, die 16-Bit-Karte ca. 440+
Wippermann 05251-154-3 (Zentrale)
Frank & Walter 0531-2118-0


S-3. Was kann die Teles.S0/16 Karte ?

From: ac...@jat.sub.org (Joachim Astel)
Newsgroups: de.comm.isdn
Subject: Teles.S0/16

Kurzerfahrungsbericht: Die Teles.S0/16 entspricht der normalen Teles.S0,
ist also eine passive ISDN-Karte. Das Setup geschieht nicht mehr ueber
Jumper-Umstecken, sondern ueber die mitgelieferte Software. Dafuer kann
man jetzt nicht nur die IRQs 2 bis 9 nutzen, da es sich ja um eine 16-
bit-Karte handelt; das ist aber offenbar das einzige "16 bit"-Feature.

Die Anschlussbuchse ist jetzt nicht mehr DB-9, sondern RJ-45. Also kann
es nicht mehr passieren, dass man aus Versehen den telekomischen S.0-Bus
mit der Hercules- oder VGA-Karte des Computers koppelt, wenn man sein
Kabel wieder mal blind in den Computer hineinzustecken versucht. ;-)

Die Karte hat am Rand noch zwei Stiftleisten, die vermutlich fuer eine
A/B-Headset-Adapter-Erweiterung vorgesehen sind. Die Metalleiste der
Steckkarte hat jedenfalls eine Aussparung, die scheinbar dafuer gedacht
ist, ein Kabel (fuer Headset oder aehnliches?) herauszufuehren...

Ein Aufkleber mit BZT-Zulassung (nicht mehr ZZF wie bei der 8-Bit-Karte)
ist beigelegt und traegt die Nummer A 105 593 D.

T-1. Capi Fehlermeldungen

From: an ISDN CAPI FOSSIL driver by Martin Winkler & Christoph Lueders
----------------------------------------------------------------------
Im folgenden eine Auflistung der CAPI Fehlermeldungen des CAPI
Arbeitskreises, erweitert durch V.110 Fehlermeldungen, 1.TR.6
Causes und herstellereigene Fehlermeldungen:

0x0000: No error

0x1001: Error on API_REGISTER
0x1002: Illegal application-id
0x1003: Illegal message
0x1004: Illegal command or subcommand
0x1005: Queue is full
0x1006: Queue is empty
0x1007: Queue overflow
0x1008: Deinstall error
0x1009: Windows address error

0x2001: Illegal Controller
0x2002: Illegal PLCI
0x2003: Illegal NCCI
0x2004: Illegal type

0x3101: B-channel erroneous
0x3102: Infomask erroneous
0x3103: Serviced-EAZ-mask erroneous
0x3104: Serviced-SI-mask erroneous
0x3105: Illegal B2 protocol
0x3106: Illegal DLPD
0x3107: Illegal B3 protocol
0x3108: Illegal NCPD
0x3109: Illegal NCPI
0x310A: Illegal flags

0x3201: General controller error
0x3202: non-unique LISTEN_REQs
0x3203: function not supported
0x3204: PLCI inactive
0x3205: NCCI inactive
0x3206: B2 protocol not supported
0x3207: can't select B2 protocol now
0x3208: B3 protocol not supported
0x3209: can't select B3 protocol now
0x320A: illegal DLPD parameters
0x320B: illegal NCPD parameters
0x320C: illegal NCPI parameters
0x320D: data length not supported

0x3301: D channel layer 1 setup error
0x3302: D channel layer 2 setup error
0x3303: B channel layer 1 setup error
0x3304: B channel layer 2 setup error
0x3305: D channel layer 1 shutdown
0x3306: D channel layer 2 shutdown
0x3307: D channel layer 3 shutdown
0x3308: B channel layer 1 shutdown
0x3309: B channel layer 2 shutdown
0x330A: B channel layer 3 shutdown
0x330B: B channel layer 2 reestablished
0x330C: B channel layer 3 reestablished

0x3400: Normal disconnect, no cause given by network
0x3480: Normal disconnect, no cause given by network
0x3481: Invalid CR value
0x3483: Bearer service not implemented
0x3487: Unknown caller identity
0x3488: Call Identity already suspended
0x3489: No channel available
0x348a: No channel available
0x3490: FAC Code unknown in this network
0x3491: requested service rejected
0x34a0: Outgoing calls barred
0x34a1: User access busy
0x34a2: Nonexistent CUG
0x34a3: Nonexistent CUG
0x34A5: Invalid or unknown destination
0x34b5: Destination not obtainable
0x34b8: Number changed
0x34b9: Out of order
0x34ba: No user responding
0x34bb: User busy
0x34bd: Incoming calls barred
0x34be: Call rejected
0x34d8: Invalid destination address
0x34d9: Network congestion
0x34da: Remote user initiated
0x34f0: Local procedure error
0x34f1: Remote procedure error
0x34f2: Remote suspended
0x34f3: Remote not suspended
0x34ff: Local reject of User to User info

0x4001: Stollmann: too many applications
0x4002: Stollmann: block size too large
0x4003: Stollmann: error on init of message queue
0x4004: Stollmann: no PLCI cntl block available
0x40ff: Stollmann: function not allowed in current context

0x4101: Verlust der Frame-Synchronisation

0x4201: Stollmann: can't deinstall, not on top of int chain
0x4202: Stollmann: can't deinstall, application still active

From: Matt...@DFG.oln.zer.de (Matthias Watermann)
-------------------------------------------------
Subject: Re: Fehlermeldungen CAPI

1. Fehlerklassen

Die moeglichen Fehlerursachen bei der Verwendung des COMMON-
ISDN-API lassen sich in drei Klassen einteilen:

- Fehler bei der Verwaltung der Messages-Queues und formal
falsche Messages,

- falsche Adressierung und

- Ausfuehrungsfehler.

Generell wird ein Fehler immer in einem word zurueckgeliefert.
Um die Vereinheitlichung auch auf dem Gebiet der Fehlermeldun-
gen zu unterstuetzen, werden Fehlerklassen in den Bits 15 bis
8, die genaue Fehlerursache in den Bits 7 bis 0 kodiert.

Die hier beschriebenen Fehlerklassen sind nicht an eine be-
stimmte Implementierung gebunden. Sie ergeben sich vielmehr
aus einer uebergeordneten Betrachtungsweise. Das COMMON-ISDN-
API stellt zum Beispiel Funktionalitaet zur Bearbeitung von
PLCIs zur Verfuegung. Diese Funktionalitaet wird hier Instanz
genannt.

1.1 Fehler bei der Verwaltung der Message-Queue und formal falsche
Messages

Fehler dieser Klasse muessen beim Aufruf der entsprechenden
Funktion des COMMON-ISDN-API erkannt und gemeldet werden. Da-
mit ist Art der Meldung abhaengig von der Implementierung unter
einem bestimmten Betriebssystem. In der Realisierung unter MS-
DOS erfolgt die Rueckgabe des Fehlerwertes im Register AX.

Diese Fehlerklasse wird 0x10 kodiert.

- Fehler bei der Registrierung eines Anwendungsprogrammes.

AX = 0x1001

- Die Applikationsnummer ist falsch. Damit ist eine Fehler-
meldung in Form einer Message ausgeschlossen, da keine ein-
deutige Kommunikationsbeziehung besteht. Der Fehler muss da-
her schon beim Funktionsaufruf gemeldet werden.

AX = 0x1002

- Die Message ist formal nicht korrekt, da die Laenge der Mes-
sage kleiner als der immer vorhandene Message-Header ist
oder die Messagenummer falsch kodiert ist.

AX = 0x1003

- Die Message enthaelt ein falsches Command- oder Subcommand-
feld.

AX = 0x1004


- Das Absenden der Message war nicht moeglich, da die Message-
Queue zum COMMON-ISDN-API voll war.

AX = 0x1005

- Die Empfangsqueue war leer. Eine Message ist nicht verfueg-
bar.

AX = 0x1006

- Beim Empfang einer Messages wird ein Queue-Ueberlauf festge-
stellt, das heisst, mindestens eine Message des COMMON-ISDN-
API an das Anwendungsprogramm ist verlorengegangen.

AX = 0x1007

- Fehler bei der Deinstallation des COMMON-ISDN-API.

AX = 0x1008


1.2 Falsche Adressierung

Nachdem eine formal korrekte Message an das COMMON-ISDN-API
uebergeben worden ist, wird die Message an die zustaendige In-
stanz weitergeleitet. Dabei koennen sich Adressierungsfehler
herausstellen.

Fehler dieser Klasse werden ueber die entsprechende Confirma-
tion in dem Element Info zurueckgeliefert.

Diese Fehlerklasse ist mit 0x20 kodiert.

- Falscher Controller
Info = 0x2001

- Falscher PLCI
Info = 0x2002

- Falscher NCCI
Info = 0x2003

- Falscher Typ
Info = 0x2004


1.3 Ausfuehrungsfehler

In diese Fehlerklasse werden Fehler eingeordnet, die durch
formal falsche Parameter, Auswahl einer durch die Implementie-
rung des COMMON-ISDN-API nicht unterstuetzten Betriebsart oder
Netzwerkfehler ausgeloest werden.

Fehler dieser Klasse werden ueber die entsprechende Confirma-
tion in dem Element Info zurueckgeliefert.

Diese Fehlerklasse wird in vier Unterklassen aufgeteilt.


1.3.1 Formal falsche Parameter

Diese Fehlerunterklasse ist mit 0x31 kodiert.

- B-Channel falsch kodiert
Info = 0x3101

- Info-Mask falscher Wert in reserved Bits
Info = 0x3102

- Serviced-EAZ-Mask falscher Wert in reserved Bits
Info = 0x3103

- Serviced-SI-Mask falscher Wert in reserved Bits
Info = 0x3104

- B2-Protocol falscher Wert
Info = 0x3105

- DLPD falscher Wert
Info = 0x3106

- B3-Protocol falscher Wert
Info = 0x3107

- NCPD falscher Wert
Info = 0x3108

- NCPI falscher Wert
Info = 0x3109

- Flags falscher Wert in reserved Bits
Info = 0x310A


1.3.2 Nicht unterstuetzte Betriebsart

Diese Fehlerunterklasse ist mit 0x32 kodiert.

- allgemeiner Fehler beim Controller.
Info = 0x3201

- an einen Controller ist mehr als ein LISTEN_REQ, der sich
in Service-Mask und EAZ-Mask ueberschneidet, gerichtet
Info = 0x3202

- nicht unterstuetzte Funktion, z.B. DATA_REQ
Info = 0x3203

- PLCI ist noch nicht aktivgeschaltet, z.B. CONNECT_B3_REQ
Info = 0x3204

- NCCI ist noch nicht aktivgeschaltet, z.B. DATA_B3_REQ
Info = 0x3205

- nicht unterstuetztes B2-Protokoll
Info = 0x3206

- eine Umschaltung des B2-Protokolles in diesem Betriebszu-
stand nicht moeglich
Info = 0x3207

- nicht unterstuetztes B3-Protokoll
Info = 0x3208

- eine Umschaltung des B3-Protokolles in diesem Betriebszu-
stand nicht moeglich
Info = 0x3209

- nicht unterstuetzte DLPD
Info = 0x320A

- nicht unterstuetzte NCPD
Info = 0x320B

- nicht unterstuetzte NCPI
Info = 0x320C

- nicht unterstuetzte Data-Length in DATA-B3-REQ
Info = 0x320D


1.3.3 Netzwerkfehler

Diese Fehlerunterklasse ist mit 0x33 kodiert.

- Fehler beim Aufbau D-Kanal Ebene 1
Info = 0x3301

- Fehler beim Aufbau D-Kanal Ebene 2
Info = 0x3302

- Fehler beim Aufbau B-Kanal Ebene 1
Info = 0x3303

- Fehler beim Aufbau B-Kanal Ebene 2
Info = 0x3304

Fehler beim Aufbau D-Kanal/B-Kanal Ebene 3 werden ueber eine
DISCONNECT-IND/DISCONNECT-B3-IND Message gemeldet. Dabei ist
das Element Info fuer netzwerkspezifische Fehlermeldungen re-
serviert.

- Abbruch der Verbindung D-Kanal Ebene 1
Info = 0x3305

- Abbruch der Verbindung D-Kanal Ebene 2
Info = 0x3306

- Abbruch der Verbindung D-Kanal Ebene 3
Info = 0x3307

- Abbruch der Verbindung B-Kanal Ebene 1
Info = 0x3308

- Abbruch der Verbindung B-Kanal Ebene 2
Info = 0x3309

- Abbruch der Verbindung B-Kanal Ebene 3
Info = 0x330A

- Reestablish der Verbindung B-Kanal Ebene 2
Info = 0x330B

- Reestablish der Verbindung B-Kanal Ebene 3
Info = 0x330C


1.3.4 Netzwerkmeldungen

In dieser Fehlerunterklasse werden Meldungen des Netzwerkes
kodiert. Ein Beispiel hierfuer ist der Cause gemaess 1TR6 im D-
Kanal Ebene 3.

Diese Fehlerunterklasse ist mit 0x34 kodiert.

U-1. Adressen

Hier eine unverbindliche Adressliste:

o INS Christa Keil & Andreas Frackowiak GbR
Gaswerkstrasse 11
44575 Castrop-Rauxel
Tel: 02305-356505
Fax: 02305-25411
Email: <in...@ins.de>

o CLS Wiljo Heinen
Sternstrasse 2
24116 Kiel
Tel: 0431-9790161
Fax: 0431-978126
Email: <in...@cls.de>, <hei...@cls.de>

o Teles
Kurfuerstendamm 207-208
10719 Berlin
Telefon: 030-8847-30
TeleFAX: 030-8847-31
eMail: sa...@teles.de

o netCS Informationstechnick GmbH
Feuerbachstr. 47/49
1000? Berlin 41
Tel: 030-856999-0
Fax: 030-8555218
Email: <sup...@netcs.com>

o PEM Programmentwicklungsgesellschaft fuer Microcomp. mbH
Vaihingerstrasse 49
70567 Stuttgart
Tel: 0711-713045
Fax: 0711-713047
Email: <in...@PEM-Stuttgart.de>


o BinTec Computersysteme GmbH
Willstaetterstrasse 30
90449 Nuernberg
Tel: 0911-9673-0
Fax: 0911-6880725
Email: <sup...@bintec.de>

o Dr. Herbert Hanewinkel
Max-Planck-Institut fuer Biochemie
D-82143 Martinsried
Tel.: (+49)89/8578-2735
Fax : (+49)89/8578-2479
Email: <he...@biochem.mpg.de>

V-1. Wo finde ich die FAQ zu ISDN/IP ?

Die FAQ wird periodisch an de.comm.isdn de.comm.internet und de.answers
gepostet. In dringenden Faellen, kann die auch bei mir bezogen werden
<isdn...@gin.pfm-mainz.de>

| From: ha...@seicom.de (Winfried Haug)
| Date: Fri, 4 Mar 1994 20:14:10 GMT
|
| ich werde dieses FAQ, sowie andere interessante ISDN-PD-Software
| auf
|
| ftp.uni-stuttgart.de im Verzeichnis /pub/systems/pc/comm/isdn
ftp.uni-stuttgart.de im Verzeichnis /pub/systems/pc/comm/isdn/FAQ
MIRROR: ftp.dfv.rwth-aachen.de:/pub/network/isdn/stuttgart
|
| ablegen.
|
| Wer etwas fuer dieses Verzeichnis hat, kann sich gerne bei mir melden,
| ich werde es dann immer dort ablegen. Mir scheint diese Vorgehensweise
| doch recht sinnvoll, da man sich sonst alle sonst irgendwo
| zusammensuchen muss. Die Uni-Stuttgart hat mir freundlicherweise
| dieses Verzeichnis zur Verfuegung gestellt :-)
|
| Autoren, die ISDN Software geschrieben haben, moegen sich doch bitte
| mit mir in Verbindung setzen, damit ich diese Software dort - sofern
| gewuenscht- allen zugaenglich machen kann. (Bitte kurz eine Mail an
| eine der unten angegeben Adressen oder an p...@ftp.uni-stuttgart.de).
|
| -Winni-
|
| Winfried Haug
| Laiblinsplatz 12
| 72793 Pfullingen
| ha...@schwaben.de
| ha...@seicom.de


W-1. Contributions

Es Folgt eine Liste derer, die wissentlich oder unwissentlich :-) zu
diesem FAQ beigetragen haben, sei es aus direktem Kontakt mit mir, oder
weil sie interessantes ge-postet haben (gibt es kein Deutsches Wort
hierfuer ?)


he...@biochem.mpg.de (Herbert Hanewinkel)
ha...@seicom.de (Winfried Haug)
in...@ins.de
in...@cls.de
ca...@friede.de (Dietmar Friede)
Matt...@DFG.oln.zer.de (Matthias Watermann)
ac...@jat.sub.org (Joachim Astel)
ch...@rhein.de (Christoph Lueders)
win...@zaphod.rhein.de (Martin Winkler)
o...@odb.rhein-main.de (Oliver Boehmer)
jue...@hugo.rz.fh-ulm.de (Juergen Mueller)
Wolli....@gatekeeper.rhein.de (Wolli Steiner)
ma...@palumbia.in-berlin.de (Henrik Hempelmann)
Wilhelm Buehler <w...@roka.de>
Franz Koepke <koe...@gmd.de>
Oli Kai Paulus <oli.p...@cs.tu-berlin.de>
cr...@cs.tu-berlin.de (Carsten Rossenhoevel)

Besonderem Dank gelten Herbert Hanewinkel und Wilhelm Buehler, die mir
bei der Durchsicht dieses FAQ sehr behilflich waren.

X-1. Glossar

V110 Bitratenadaption, definiert bis 9600 Baud; verfuegbar bei den
meisten Terminaladaptern bis 38400, z.T. auch bis 57600 Baud
Jedes Bit auf der V24 bzw. X21.bis Seite wird in ein Bit des
64kBit-Stromes des B-Kanals abgebildet. Bei einigen Implemen-
tierungen koennen langsamere Geschwindigkeiten gemultiplext
werden; d.h. es gibt mehere gueltige Abbildungen.

V120 Aehnlich V110, jedoch zusaetzliches Entfernen von Start- und
Stop-bits im B-Kanal-Datenstrom. Daher ist die theoretische
moegliche Datenrate (ohne Komprimierung) 76800 Baud.

X75 Aehnlich X25. Auf dem B-Kanal werden HDLC-Frames verschickt,
die numeriert, bestaetigt und moeglicherweise an mehrere
Prozesse geroutet werden muessen.

CISCO Ein Ethernet Frame wird als ein HDLC-Frame auf den B-Kanal
abgebildet. Das ist sehr effektiv, setzt aber voraus, dass
der Frame als solcher gleich in den Speicher des Rechner/Routers
gelangt.

CAPI Commen Application Program Interface. Ist eine Schnittstelle
aehnlich Netbios zwischen Anwendungssoftare und dem CAPI-Treiber
im PC. Hatte CAPI von 1990 noch eine Beschreibungsvolumen von
40kByte, so sind es jetzt schom ueber 1MByte. Es gibt ein
Projekt ROLAND, das (gegen Geld) Schulungen und Zertifizierungen
macht.

S0 Vier-Draht ISDN Schnittstelle. Wird von der Telecom nur noch als
Western (RJ45) Schnittstelle installiert. Ein Einzelgeraet kann
bis 1km vom NT (Netzabschluss der Telecom) entfernt ueber die
vier Draehte angeschlossen werden, bei Busbetrieb (mehrere
Geraete an der gleichen S0) kann die Ausdehnung max. 150m
betragen.

HICOM Die vorhandene HICOM in der GMD, kann mit Zusatzaufwand auch
S0-faehig gemacht werden. Die von Siemens benutzten Protokolle
sind jedoch mitunter nur muehsam und unter erheblichen Zeitver-
lust auf 1TR6 bzw. Euro-ISDN abbildbar. Die Anlage ist z.Zt. noch
nicht Telecom-seitig ISDN-faehig. Im August 94 soll die
Umstellung der HICOM-Anlage der GMD erfolgen.

1TR6 Nationales ISDN-Protokoll. Wesentliche Eigenschaften, die es von
Euro-ISDN unterscheidet, sind semipermantente Verbindungen und
das Subadressierungsmodell. Bis zu acht Geraete am S0-Bus koennen
von aussen direkt angewaehlt werden. Sie werden durch die
Endziffer unterschieden (EAZ). Der EAZ 0 und 9 kommt einen
Sonderbedeutung zu.

DDS1 Verschiedene Rufnummern koennen beim Euro-ISDN einem S0 Anschluss
beliebig zugeordnet werden. Anrufweiterleitung und andere Dienste
koennen daher je Rufnummer geschaltet werden. Es gibt aber auch
keinen Global-Ruf.
Von der Telecom werden dem Euro-ISDN-Anschluss drei Rufnummern
ohne Zusatzzahlung zugeteilt.

Fossil Beim PC ist im Bios der Interrupt 14 fuer die Bedienung der
seriellen Schnittstellen vorgesehen. Da dieser aber so schlechte
Funktionalitaet und Performance zur Verfuegeung stellt, gibt es
kaum ein Programm, das hierauf zurueckgreift. In der Regel wird
die Hardware (der serielle Port eines PC ist durch den schon zu
Entwicklungszeiten des PC veralteten 8250 realisiert) direkt
vom Anwendungsprogramm programmiert.
Der Fossil-Treiber ist der Versuch einer Neudefinition des INT14
dieses Bios-Dienstes.
Voraussetzung zur Benutzung ist natuerlich, dass das Anwendungs-
programm diesen nutzt. Bei Kermit ist dies z.B. der Fall.
Vorteil ist immer dann zu erwarten, wenn man hardwareunabhaengig
sein moechte. Durch Auswechseln des Treibers kann dann dasselbe
Programm ueber ein LAN oder ISDN genauso weiterverwendet werden.

CFOS Ist ein Fossil-Treiber (s.o.) der auf der CAPI Schnittstelle
aufsetzt. Zusaetzlich emuliert er ein Modem. Die CAPI wird
also ueber entsprechende AT-Befehle und S-Register gesteuert.

ISPA Ist ein Packet-Treiber, der auf CAPI aufsetzt. Er kann mit
unterschiedlichen ISDN-Gegenstellen kommunizieren. IP-Pakete
werden je nach Parametrisierung in X75 Pakete, in V110 Streams
mit Byte-Stuffing als auch in HDLC-Frames verpackbar.
ISPA kann auch F3/F5 als auch SLX und SLIP.

INT14 siehe FOSSIL

PAPI Ist ein Packet-Treiber fuer SLIP und setzt auf der CAPI auf

Packet-Treiber gehen auf eine Definition von Ftp Inc. zurueck. Die
Definition ist Public Domain. Russ Nelson hat fuer die Packet-
Treiber Implementierung wichtige und vereinfachende Routinen
geschrieben, so dass sich der Schreiber eines neuen Treibers
auf die Software fuer seine Hardware konzentrieren kann. Die
Folge ist, dass die entstandenen Treiber wiederum im Source
verfuegbar sind und verteilt werden.
Leider gibt es noch keine Packet-Treiber fuer ISDN-Karten, die
meisten der verfuegbaren Treiber wurden fuer Ethernet Karten
geschrieben.

ODI Treiber haben dieselbe Funktion wie Packet-Treiber; da die
Definition von Novell stammt, sind sie fuer Netware gebraeuchlich

NDIS Treiber haben dieselbe Funktion wie Packet-Treiber; da die
Definition von Microsoft stammt, sind sie fuer den Lan-Manager
gebraeuchlich.

X21 definiert die serielle Schnittstelle elektrisch als
differentielle Signale.

X21.bis definiert die serielle Schnittstelle mit V24 Signalpegeln,
auch fuer die Datenclocks.

Service Indicator wird im D-Kanal uebertragen, um den Typ des
Endgeraetes anzuzeigen. Telefon, Fax und Modem koennen z.B. so
dieselbe Rufnummer haben, und wissen dann jeweils selbst, wenn
sie gemeint sind. Interessant ist meist der "additional" Service
Indikator, der von den Teilnehmereinrichtungen mitgeschickt
werden kann. Oft sind bei den verschiedenen Herstellern die
Bedeutungen unter- schiedlich. Daher ist es stets sinnvoll, wenn
der Indikator von der Endanwendung parametrisierbar ist.

T70.NL Ist ein Protokoll oberhalb von X75 (siehe oben). Spielt eine
Rolle in Verbindung mit BTX und Euro-File-Transfer.

SPV Die semipermanente Verbindung ist ein Angebot der Telekom,
aehnlich einer Festverbindung bedarfsgesteuert zu einem vorher
bestimmtem Partner eine Verbindung (zu einem monatlichen
Festpreis) aufzubauen. SPVs setzen einen 1TR6-Anschluss voraus.

Z-1. Anleitung zum Ausfuellen von ISDN-Auftraegen

Anleitung zum Ausfüllen von ISDN-Aufträgen

Die Telekom-Formblätter lauten

Telekommunikationsdiensteauftrag im ISDN (Universalanschluß)
KNr 932 071 000-2

Telefondienstauftrag im ISDN (Euro-ISDN-Anschluß)
KNr 932 070 000-7

Inzwischen wird das Formular für das alte nationale Protokoll 1 TR 6
(Universalanschluß) nicht mehr herausgegeben, wenn keine Altbestände
mehr vorhanden sind. In diesem Fall ist laut Telekom-Erläuterung das
Euro-ISDN-Formular normal auszufüllen und im Feld "Besondere Wünsche"
"Protokoll 1TR6" anzugeben.

Es folgen Hinweise für allgemeine Datenfelder, die für beide Sorten
Formulare gelten, dann eine knappe Beschreibung der möglichen Zusatz-
dienstleistungen getrennt für Euro-ISDN und 1TR6-ISDN, schließlich ein
paar (wieder gemeinsame) Tips für die Auftragsabwicklung.


Gemeinsame Hinweise für Euro-ISDN- und 1TR6-Aufträge
====================================================

-> Vorname, Name, Firma

Dies ist der Name des >Teilnehmers<. Nur der Teilnehmer kann das
Vertragsverhältnis ändern (z.B. zusätzliche Dienste bestellen) und
auflösen sowie mit dem Fernmeldeamt verhandeln (z.B. sich über
Gebühren beschweren). Auch im Telefonbuch bzw. im ISDN-Teilnehmer-
verzeichnis steht der Name des Teilnehmers (natürlich nur, wenn dem
nicht widersprochen wird); es ist z.B. nicht möglich, daß "Emil M"
den Vertrag schließt, aber dann "Ina M" als Standardeintrag im
Telefonbuch steht.

-> Straße, Nummer, Postfach

Anschrift und besonders die Hausnummer deutlich schreiben! Wenn sich
die Telekom verguckt, kann es passieren, daß Leitungsführungen zur
falschen Hausnummer freigeschaltet werden -- eine Verzögerung von
mehreren Wochen kann die Folge sein.

Wird hier ein Postfach angegeben, muß der Punkt `Standort' ausgefüllt
werden.

-> Telefonnummer für Rückfragen

Eine (vormittags erreichbare!) Telefonnummer für Rückfragen sollte
unbedingt angegeben werden, weil die Fernmeldeämter nur sehr ungern
in Telefonbüchern nachsehen. Sofern hier keine Nummer angegeben ist,
bleiben Probleme dann einfach liegen, bis sich der Auftraggeber selbst
meldet.

-> Fernmeldekontonummer

Das Feld ist nur für Kündigungen/Vertragsänderungen vorgesehen.
In diesen Fällen sollte da die Nummer eingetragen werden, die auf
der Telefonrechnung steht. Bei Neuanträgen bleibt das Feld leer.

-> Kundennummer

haben überwiegend nur Großkunden.

-> Telekommunikationsdienste (1TR6)

Bis 1991 mußte man die Endgeräteauswahlziffern (EAZ) für alle
Dienste (*) angeben, an denen man teilnehmen wollte, also z.B.
0 == Telefon, 3 == Telefax Gruppe 3, 6 == Datenübertragung, etc.
Deshalb finden sich im ISDN-Teilnehmerverzeichnis (s.u. Verzeichnis-
einträge) bei Altanschlüssen oft noch detaillierte EAZ-Auflistungen
für die verschiedenen Endgeräte.

(*) ``Dienst'' ist nicht dasselbe wie ``Dienstleistung''!!
Ersteres bezeichnet eine bestimmte von der Telekom angebotene
Telekommunikationsform, z.B. Telefondienst, Cityrufdienst,
Datex-P-Dienst.
Letzteres ist eine allgemeine Bezeichnung für Leistungen aller
Art, d.h. insbesondere entgeltpflichtige und entgeltfreie
Zusatzleistungen zu den ``Diensten''.

Im letzten 1TR6-Formular muß immer noch angekreuzt werden, welche
Dienste man zu benutzen plant. Ein reichlich unsinniges Überbleibsel,
das im Euro-ISDN-Formular gar nicht mehr auftaucht, denn wer weiß
schon beim Anschlußauftrag, welche Endgeräte später irgendwann
angeschafft werden?

Da einige Fernmeldeämter immer noch kleinlich genau auf diese
Kreuzchen gucken und nur genau die angekreuzten Dienste freischalten
(werden anhand des Service Indicator aussortiert), am besten alle
Felder ankreuzen, von Telefax bis Bildtelefon. Kostet nichts und
erspart später Ärger.

-> einzurichtender Anschluß // Anschlußnutzung // Endeinrichtungen

Es gibt zwei Sorten ISDN-Anschlüsse; der Basisanschluß hat 2 Daten-
kanäle, der Primärmultiplexanschluß hat 30 Datenkanäle.

Bei Euro-ISDN werden nach den Zusatzfeatures zwei (genaugenommen
drei, aber eine fehlt im Formular) Sorten Anschlüsse unterschieden:
Einfachanschluß, Standardanschluß und Komfortanschluß. Details
sind weiter unten aufgeführt, im Abschnitt Zusatzdienstleistungen.

Weiterhin kann der Basisanschluß auf zwei verschiedene Arten
geschaltet werden: Entweder in Mehrgerätekonfiguration (dann können
mehrere Endgeräte an den von der Telekom gelieferten S0-Bus parallel
angeschaltet werden) oder in TK-Anlagenkonfiguration (dann kann nur
ein Gerät, nämlich die Telekommunikationsanlage == Nebenstellenanlage
== PABX angeschaltet werden).

In den meisten Fällen ist also die Kombination "Basisanschluß" plus
"Schaltung in Mehrgerätekonfiguration" richtig. In alten 1TR6-
Formularen werden statt diesen Namen noch die Bezeichnungen "Basis-
anschluß für einfache Endstelle" und "Schaltung auf Endgerät"
verwendet. In Euro-ISDN-Formularen bleiben die Felder "Einschub-
rahmen vorhanden?", "Ausbau der TK-Anlage" und "Betriebsweise der
Kanäle" dann natürlich leer.

-> Terminwunsch

Die Sachbearbeiter lachen immer wieder herzlich über "sofort"...
Es könnte sein, daß ein genauer Termin (z.B. in sechs Wochen)
wesentlich mehr Eindruck macht.

-> Verzeichniseinträge

ISDN-Kunden werden bisher in mehreren Verzeichnissen eingetragen.
Zuerst im ``ISDN-Teilnehmerverzeichnis'', bei Altanschlüssen noch
mit detaillierten Listen von genutzten Diensten und Endgeräteauswahl-
ziffern (EAZs). (s.o. Punkt Telekommunikationsdienste)

Zweitens im normalen Telefonbuch, da die Telekom davon ausgeht,
daß alle ISDN-Kunden den (Sprach-)Telefondienst nutzen. Ggf. muß
man dem Eintrag beim Verlagsdienst (früher Fernmeldebuchstelle, in
jedem Fernmeldeamt) oder beim Privat/Geschäftskundenvertrieb einzeln
widersprechen.

Für den Eintrag im Telefonbuch wird bei 1TR6-Anschlüssen vom Fern-
meldeamt eine EAZ dem Telefon zugeordnet, meist 0. Das heißt, im
Telefonbuch erscheint als Telefonnummer die ISDN-Anschlußnummer plus
EAZ, als wenn es sich um eine gewöhnliche z.B. 8-stellige Telefon-
nummer handeln würde. Wenn eine andere EAZ als 0 für den Eintrag
gewünscht wird, sollte das am besten sofort unter "Besondere Wünsche"
angegeben werden.

Bei Euro-ISDN wird vermutlich die erste der zugeordneten Anschluß-
nummern (Multiple Subscriber Number == MSN) im Telefonbuch erscheinen.

Ob auch Einträge im Telefax-, Teletex- oder Bildtelefonverzeichnis
erfolgen, ist unklar. Zumindest Teletex ist ja als eigenständiger
Dienst aufgegeben worden; das Telefaxverzeichnis wird wohl auch nicht
mehr aktualisiert. Weiss jemand, ob in das Bildtelefonverzeichnis
auch ISDN-Teilnehmer aufgenommen werden?


Zum Namen/Vornamen des Standardeintrages siehe oben bei den Hinweisen
zum Feld "Name". Name und Anschrift können natürlich abgekürzt oder
letzteres weggelassen werden.

Dank der Datenschutzgesetze kann den Einträgen auch in Gänze wider-
sprochen werden. Das führt allerdings (leider!) regelmäßig zu
Problemen, wenn weitere Dienstleistungen über das Fernmeldekonto
verrechnet werden sollen, z.B. Btx-Anschlüsse oder Telekarten.
Die Lösung Eintrag ja, Anschrift nein scheint mir ganz vernünftig.

Auch weitere Einträge unter beliebigen Namen sind möglich, aber
gebührenpflichtig.

-> Freiwillige Angaben

Es gibt Gerüchte, daß ISDN-Aufträge viel schneller bearbeitet werden,
wenn hier "Nutzung überwiegend geschäftlich" angekreuzt und ein
Gewerbeschein mitgeschickt wird. Die Industrie- und Handelskammer
Berlin empfiehlt ihren Mitgliedern explizit, allen Aufträgen an die
Telekom auf diese Weise Nachdruck zu verleihen. Bearbeitungszeiten
von drei Wochen statt drei Monaten scheinen möglich.

-> Kündigung

Analoge Anschlüsse sollten erst dann gekündigt werden, wenn sicher ist,
daß ISDN zuverlässig läuft... Das muß leider nicht sofort der Fall sein,
insbesondere bei Euro-ISDN oder bei Anschlüssen, die über Basisanschluß-
konzentratoren an analogen Vermittlungsstellen geschaltet sind. Auch
wenn die Endleitung von der Ortsvermittlungsstelle zum Kunden sehr lang
ist, kann es zu hohen Bitfehlerraten kommen.

Nur wenn ein (analoger) Doppelanschluß vorhanden ist, kann es sinnvoll
sein, einen der beiden Anschlüsse zu kündigen, damit keine neuen Kabel
gelegt werden müssen. Eventuell muß das Fernmeldeamt gefragt werden,
ob der Auftrag bei gleichzeitiger Kündigung schneller bearbeitet werden
kann.


Zusätzliche Leistungen im nationalen 1TR6-ISDN
==============================================

-> (Standardangebot)

Der 1TR6-ISDN-Standardanschluß beinhaltet eine Reihe von Dienst-
merkmalen, die nichts extra kosten. Dies sind

Dienstwechsel: Während einer Verbindung zwischen ISDN-
Anschlüssen kann der Telekommunikationsdienst
unterbrechungsfrei gewechselt werden (damit kann man,
wenn sich beide Seiten einig sind, z.B. vom Telefon-
dienst zur Datenübertragung umschalten)

Gerätewechsel: ("Parken") Innerhalb von 120 Sekunden kann ohne
Unterbrechung der Verbindung das Endgerät gewechselt werden.
Wird nur bei Mehrgerätekonfiguration angeboten.

Service-Indicator-Durchwahl: Bei ankommenden Gesprächen wird
der gewünschte Telekommunikationsdienst (Service, d.h.
z.B. Bildtelefondienst) durchsignalisiert, so daß die
Endgeräte anhand des S.I. auswählen können, ob sie das
Gespräch annehmen.

EAZ-Durchwahl: Eine vom Anrufer ausgewählte Ziffer zur
weiteren Endgeräteauswahl (zusätzlich zur SI-Auswahl)
wird zum angerufenen Anschluß durchgereicht.

Anklopfen: Während bestehender Verbindungen werden weitere
Anrufe angezeigt. Wird nur für Anschlüsse in Mehrgeräte-
konfiguration (s.o.) angeboten.

Makeln: Zwei Verbindungen können gleichzeitig auf einem
B-Kanal gehalten und wechselseitig genutzt werden.

Übermittlung der eigenen Rufnummer an angerufene Anschlüsse:
Die Rufnummer wird dem Angerufenen signalisiert. Dieses
Dienstmerkmal wird nach Wahl des Auftraggebers von der
Telekom kostenlos ein- oder ausgeschaltet. Es gilt dann
für alle Anrufe. (siehe detailliertere Hinweise unten)

Übermittlung von Rufnummern ankommender Anrufe: Dies ist das
Gegenstück zur Übermittlung der eigenen Rufnummer;
Rufnummern, die die Anrufer bei manchen Anrufen über-
mitteln, werden beim angerufenen Anschluß angezeigt.
(Man sollte meinen, das sei selbstverständlich, ist es
aber nicht -- auch dafür kann man Geld kassieren --,
siehe Euro-ISDN.)

Diese Dienstleistungen müssen also nicht extra bestellt werden.
Es gibt darüberhinaus (kostenpflichtige) Merkmale, die auch ohne
vorherige Bestellung benutzt werden können; das sind:

Dreierkonferenz: Zusammenschalten von zwei über einen
B-Kanal mittels Makeln hergestellten Verbindungen zu
einer Dreierverbindung (0,23 DM/Minute zusätzlich zu
den Verbindungsgebühren der beiden Verbindungen)


-> Besondere Wünsche

In diesem Feld kann zur Vorsicht eingetragen werden: "Freischaltung
der EAZ nicht vergessen!" Einige Fernmeldeämter vergessen öfters (!),
die Endgeräteauswahlziffern einzuschalten, d.h. die ISDN-Telefonnummer
ist dann nur max. 7-stellig; die letzte, vom Kunden einstellbare Ziffer
wird ignoriert. Warum sowas passieren kann, ist unklar, denn EAZ
zählen zum 1TR6-Grund-Angebot.

-> Übermittlung der Rufnummer

Im 1TR6-ISDN kann die Rufnummer bei abgehenden Anrufen an den
angerufenen Anschluß übermittelt werden. Leider haben die Kunden nur
die Wahl zwischen "stets" oder "nie übermitteln". Bei Euro-ISDN ist
das besser geregelt, siehe dort.

Sofern Anschlüsse vorrangig für Datenübertragung genutzt werden,
d.h. der Datenschutzaspekt nicht im Vordergrund steht, ist die
Übermittlung der Rufnummer sehr sinnvoll: Sie ist weitestgehend
fälschungssicher (kann nur von Leuten gefälscht werden, die Zugang
zur Steuersoftware der Ortsvermittlungsstelle haben) und kann daher
Passwort- und Rückrufauthentifizierungen ersetzen.

-> Ankreuzfeld "Zusätzliche Leistungen"
-> Sperre A

Universalsperre, der Anschluß wird für abgehende und ankommende Anrufe
totgeschaltet, ausgenommen sind Notrufanschlüsse. Dieses Verhalten
kann nur die Telekom ein- und ausschalten. (je Sperre 15,00 DM)

-> Sperre B

Sperre für interkontinentale oder internationale oder nationale oder
alle abgehenden Rufe im _Telefondienst_ (ausgenommen Notrufanschlüsse).
Kann der Kunde selbst ein- und ausschalten. Ankommende Anrufe sind
nicht betroffen. (monatlich 15,00 DM, nicht für Anlagenkonfiguration)

-> Sperre C

wie Sperre B, aber für _alle_ Dienste, nicht nur den Telefondienst
(monatlich 15,00 DM, nicht für Anlagenkonfiguration)

Sperren sind nur dann notwendig, wenn man befürchten muß, daß Mitbe-
nutzer sie durch Anschluß von eigenen Endgeräten umgehen. Sonst kann
man auch die Endgeräte lokal mit einem Passwort sichern (viele ISDN-
Telefone können sowas.)

-> Entgeltinformation A

Gebühreninformationen für die meisten Dienste (jedoch nicht zusätz-
liche Gebühren wie Konferenzzuschlag, handvermittelte Gespräche,
Telegrammgebühren, Cityrufübergänge) während und nach der Verbindung.

Das heißt, bei jedem "Gebührenimpuls" werden Informationen gesendet,
ebenso nach Ende des Gesprächs (redundant) die Summe der mindestens
angefallene Gebühren. Diese `Gebührenhinweise' sind wie auch im
analogen Netz nicht verbindlich.

Angeblich soll die Gebührenübermittlung Geld kosten, und zwar
1,50 DM je Monat und B-Kanal (d.h. 3,00 DM/Monat für Basis-
anschlüsse). Diese Gebühr wird aber noch nicht berechnet.

Die Entgeltinformation A ist sehr sinnvoll, weil mit ihrer Hilfe
einige (die meisten?) ISDN-Softwarepakete die Verbindungsgebühren
optimieren können, indem sie eine Sekunde vor dem nächsten erwarteten
Gebührentakt -- aus den bisher empfangenen Informationen oder einem
vorgegebenen Takt hochgerechnet -- auflegen, wenn keine Daten über
die Leitung gehen.

-> Entgeltinformation B

Wie Entgeltinformation A, aber nur nach Ende einer Verbindung werden
Gebührenhinweise übermittelt. (2,00 DM/Monat für Basisanschlüsse)

-> Daueraktivierung

Die Leitungsqualität des Anschlusses wird nicht nur während
Verbindungen, sondern dauernd überwacht. (Wird nur für Mehrgeräte-
konfiguration angeboten, bei TK-Anlagen-Konfiguration Standard-
merkmal.) Steigende Bitfehlerraten bemerkt die Telekom also auch
dann, wenn gerade nicht telefoniert wird. Das ist besonders bei
Fremdanschaltungen oder langen Endleitungen sinnvoll, wenn die
Funktionsfähigkeit des Anschlusses besonders wichtig ist.
(monatlich 3,00 DM)

-> Anrufweiterschaltung I

Anrufe werden zu einem vom Kunden einstellbaren Ziel weitergeschaltet.
Die Weiterschaltung kann vom weiterleitenden Anschluß aus jederzeit
ein-, aus-, umgeschaltet werden. Eine Änderung des Ziels von anderen
Anschlüssen des Telekom-Netzes aus ist leider nicht möglich.

Die Verbindungsgebühren ab der weiterleitenden Vermittlungsstelle
trägt der weiterleitende Anschlußinhaber! Das heisst, wenn A aus
Hamburg bei B in Berlin anruft, B Anrufe aber nach Tahiti weiterleiten
läßt, zahlt A nur die Weitzone Hamburg->Berlin, B den Auslandsanteil
Berlin->Tahiti.
(Weiterschaltung: 3,00 monatlich + Verbindungsgebühren)

-> Anrufweiterschaltung II

Wie Anrufweiterschaltung I, aber die Weiterschaltung kann zusätzlich
verzögert werden, d.h. der Anschluß klingelt 15 Sekunden, bevor Anrufe
weitergeleitet wird. Das Dienstmerkmal beinhaltet die Anrufweiter-
schaltung I, d.h. optional kann die Weiterschaltung auch ohne Verzö-
gerung erfolgen.
(Weiterschaltung: 5,00 monatlich + Verbindungsgebühren; nicht für
Anlagenkonfiguration)

-> Verbindungsübergang zu Datex-P:

Neuer Service, mit dem das ISDN->Datex-P-Gateway (im B-Kanal) genutzt
werden kann. Braucht besondere Software und ist teuer. Wie teuer,
ist (mir) noch nicht klar.


Zusätzliche Leistungen im Euro-ISDN
===================================

Das Euro-ISDN-Formular enthält statt der 1TR6-Ankreuzorgie nur eine
große weiße Fläche. Das ist im Prinzip dem Problem angemessener, läßt
aber die Kunden ohne detaillierte Kenntnis der offiziellen Leistungsbe-
schreibung alleine -- womöglich fragen sie noch einen ``Telefonladen''-
Mitarbeiter, dann isses ganz aus...

Die ultimative Übersicht über alle Leistungen und Preise liefern

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Telefondienst im Euro-ISDN
Bedingungen für Nicht-Sprache-Verbindungen (Euro-ISDN-Anschluß)
Leistungsbeschreibung für den Telefondienst im Euro-ISDN
Tarifliste für den Telefondienst im Euro-ISDN
Tarifliste für weitere Leistungen mittels Euro-ISDN-Anschlüssen

-- Die Texte sind zusammen 6100 Worte lang und liegen auf ftp.cs.tu-
berlin.de in /pub/doc/telekom/amtsblatt/*euroisdn*. Sie sind außerdem
bei der Telekom einsehbar oder auch erhältlich. Manchmal.

Für alle, die sich das Vollstudium ersparen möchten, eine kurze Übersicht.

-> (Standardangebot)

Im Gegensatz zum 1TR6-Anschluß, der eine ganze Reihe von Dienstmerk-
malen kostenlos beinhaltet (s.o.), werden im Euro-ISDN auch die
einfacheren Leistungen separat angeboten. Zum im Grundpreis
enthaltenenen Standardangebot zählen nur noch (Erläuterung siehe
unter 1TR6-ISDN):

Service-Indicator-Durchwahl
Makeln
Gerätewechsel
Übermittlung der eigenen Rufnummer (Wahl wie bei 1TR6-ISDN, siehe
oben; zusätzlich ist gegen Gebühr selektive Ein- oder Aus-
schaltung pro Gespräch möglich, siehe unten)

Dieser Leistungsumfang wird als "Einfachanschluß" bezeichnet und für
monatlich 59,00 DM angeboten.

Das Paket "Standardanschluß" umfaßt für monatlich 64,00 DM zusätzlich
zwei weitere Multiple Subscriber Numbers (MSN) und die Übermittlung
von Rufnummern eingehender Anrufe (CLIP).

Das Paket "Komfortanschluß" umfaßt 2 MSN, CLIP, Anklopfen (CW),
Übermittlung von Tarifinformationen nach Beendigung der Verbindung
(AOCE), diensteabhängige Anrufweiterschaltung (CFU, CFB, CFNR) für
z.Zt. 69,00 DM pro Monat.


-> Zusätzliche Leistungen

Im Rahmen der Europäisierung sind hier die hübschen deutschen
Bezeichnungen bei den meisten Dienstmerkmalen durch standardisierte
englische Abkürzungen ersetzt worden. Da letztere auch so in den
Leistungsbeschreibungen stehen, sollte es eigentlich ausreichen, die
Abkürzungen im Auftrag einzusetzen. Wer weiß.

MSN -- Multiple Subscriber Number / Mehrfachrufnummer: Bei Euro-ISDN
gibt es keine Endgeräteauswahlziffern (EAZ) wie im 1TR6-ISDN, s.o.
Stattdessen können einem Anschluß mehrere Telefonnummern zuge-
ordnet werden. In der Praxis sieht das genauso aus wie EAZs,
d.h. der z.B. 7-stelligen Rufnummer wird eine Ziffer nachgestellt,
nur daß dafür pro Ziffer extra gezahlt werden muß, sofern nicht
ein entsprechendes Leistungspaket eine Reihe von MSN umfaßt.

Rufnummernübermittlung (CLIP, CLIR, COLP, COLR): Im Euro-ISDN werden
alle Teilfeatures der Übermittlung nach guter Informatikerart
getrennt -- und kosten nach guter Telekomart jeweils extra.
Der Ablauf der Rufnummernübermittlung sieht so aus: Zuerst muß
der Anrufer A entscheiden, ob er seine eigene Rufnummer über-
mitteln möchte. Entweder wird die Entscheidung grundsätzlich
positiv gefällt (CLIP) oder grundsätzlich negativ bzw. fallweise
negativ bzw. fallweise positiv (CLIR).

Bei TK-Anlagen wird es noch komplizierter: Dort kann zusätzlich
die ``Nebenstellennummer'' (d.h. eine von der TK-Anlage des
Anrufers übermittelte ergänzende Nummer) an den Angerufenen B
übermittelt werden (CLIP -no screening-).

Nun ist die Rufnummer von A bei B angelangt. B muß sich aber
noch entscheiden, ob seine Rufnummer (die des Angerufenen!)
auch umgekehrt bei A erscheinen soll. Das ist in mehreren
Fällen sinnvoll, z.B. wenn eine Anrufweiterschaltung aktiviert
ist. Die Entscheidung kann wieder grundsätzlich positiv (COLP)
oder grundsätzlich/fallweise negativ (COLR) erfolgen. Wie oben
können auch Nebenstellennummern des Angerufenen an den Anrufer
zurückübermittelt werden (COLP -no screening-).

Die monatlichen Preise in DM für Basisanschlüsse/Primärmultiplex-
anschlüsse sind (Stand 01.12.93):

CLIP: 3,00 / 15,00
CLIP -no screening-: 10,00 / 50,00
CLIR (a) ständige Unterdrückung: unentgeltlich
CLIR (b) fallweise Unterdrückung: 3,00 / 15,00
CLIR (c) fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung: 3,00 / 15,00
COLP: 10,00 / 50,00
COLP -no screening-: 10,00 / 50,00
COLR (a) ständige Unterdrückung: unentgeltlich
COLR (b) fallweise Unterdrückung: 3,00 DM
COLR (c) fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung: 3,00 / 15,00

Vollsperre: Der Anschluß wird für ankommende und abgehende Anrufe
(außer Notrufverbindungen) gesperrt; kann nur von der Telekom
ein- und ausgeschaltet werden. (15,00 DM je Sperre)

Sperre für abgehende Auslandsverbindungen: kann vom Kunden beliebig
ein- und ausgeschaltet werden. (15,00 DM monatlich)

Sperre für abgehende Interkontinentalverbindungen: kann vom Kunden
beliebig ein- und ausgeschaltet werden. (30,00 DM monatlich)

CW -- Call Waiting / Anklopfen: Eingehende Anrufe werden auch während
bestehender Verbindungen signalisiert. (3,00 DM monatlich)

CFU -- Call Forwarding Unconditional / Anrufweiterschaltung S == Sofort:
Wie Anrufweiterschaltung I im 1TR6-ISDN, jedoch ist die Weiter-
schaltung diensteabhängig, d.h. z.B. kann der Telefondienst
selektiv weitergeschaltet werden. Zusätzlich zum 1TR6-Funktions-
umfang kann das Weiterschaltungsziel auch durch telefonische
Anweisung an die Telekom (mit PIN-Übermittlung) von beliebigen
Orten aus geändert werden. Außerdem ist der Betrieb der CFU
auch ohne physikalischen Basisanschluß möglich.
(CFU ohne Basisanschluß: 63,00 DM monatlich)
(CFU mit Basis-/Primärmultiplexanschluß: nur gemeinsam mit CFB, CFNR)

CFB -- Call Forwarding if Busy / Anrufweiterschaltung B == im Besetztfall:
Wie CFU, jedoch werden Anrufe nur dann weitergeschaltet, wenn der
Anschluß besetzt ist. (nur gemeinsam mit CFU, CFNR erhältlich)

CFNR -- Call Forwarding if No Response / Anrufweiterschaltung N == nicht
angenommen: Wie CFU bzw. Anrufweiterschaltung II im 1TR6-ISDN
(nur gemeinsam mit CFU, CFB erhältlich; monatlich 4,00 DM für
Basis- bzw. 20,00 DM für Primärmultiplexanschlüsse)

AOCD -- Advice Of Charge during call / Tarifinformation A:
Wie im 1TR6-ISDN (1,50 DM je Basiskanal monatlich)

AOCE -- Advice Of Charge at End of call / Tarifinformation B:
Wie im 1TR6-ISDN (1,00 DM je Basiskanal monatlich)

SUB -- Subaddressing / Subadressierung: ?? (monatlich 10,00 / 50,00 DM)

UUS1 -- User-to-User-Signalling: ?? (monatlich 10,00 / 50,00 DM)

Rechnungsstellung getrennt nach MSN: Die Verbindungspreise werden auf
die einzelnen Rufnummern (MSN) eines Basisanschlusses aufgeteilt.
Wird nur bei Mehrgerätekonfiguration angeboten. (5,00 DM monatlich)

Bilingualanschluß: Ein besonderer Netzabschluß (NT) setzt Teile des
1TR6-Protokolls in Euro-ISDN um, so daß alte Endgeräte weiter ver-
wendet werden können. (25,00 DM monatlich)

Dauerüberwachung: Wie im 1TR6-ISDN. (3,00 DM monatlich)


Tips für die Auftragsabwicklung
===============================

ISDN-Aufträge sollten *NUR* beim örtlichen Geschäftskundenvertrieb ("öGKV
ISDN") abgegeben werden. Der Privatkundenvertrieb (PKV) hat keine Ahnung,
arbeitet nicht, ist telefonisch nicht erreichbar, etc. Natürlich ist das
beim GKV nicht völlig anders, aber ich hatte immer den Eindruck, daß die
Verhältnisse dort zumindest graduell besser sind. Der GKV nimmt trotz des
Namens auch Aufträge von Privatpersonen entgegen.

Ignoriert "Telefonläden"!

Am besten werden Aufträge persönlich direkt im zuständigen Fernmeldeamt,
öGKV, abgegeben. Eingang mit Stempel auf der letzten Kopie bestätigen
lassen.

Wenn auf den Auftrag nicht innerhalb von 6--8 Wochen eine Auftragsbestätigung
(Rückseite von Blatt 3 des ausgefüllten Auftrages) folgt oder wenigstens ein
Hinhaltebrief ("Keine Leitungen/Anschlüsse/xxx. Bauarbeiten in Planung.
Wir melden uns, sobald wir Lust haben.") kommt, anrufen, und zwar beim öGKV.
Name des richtigen Ansprechpartners merken (am besten schon bei der Abgabe
des Auftrags aufschreiben...) -- im ganzen Fernmeldeamt ist nur ein/e
einzige/r Sachbearbeiter/in für einen bestimmten Anschluß zuständig!!

Wenn sich nach einem Hinhaltebrief nichts tut: Vertriebsabwicklung anrufen
(öGKV VA) und nach dem Stand der Dinge fragen.

Und immer schön freundlich bleiben :-) -- kein Sachbearbeiter hilft pampigen
Kunden! (... denn die Telekom sitzt immer noch am längeren Hebel.)
--
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