Servicewüste Deutschland!
Nach dem Versuch, als Otto Normalheinz an die Fernwartung für eine
Hicom 112 zu kommen, um einer diakonischen Einrichtung, die sich aus
Spenden (!) finanziert, _Hunderte von DM Kosten pro Jahr_ (!) zu
ersparen, erlebte ich eben gerade ein neues Wunder, als es mir um das
Erfragen einer kurzen Bedienkombination für ein älteres Analog-Tel
ging (die "Bedienungsanleitung", die aus 7 Seiten besteht, verweist
auf den Servicetechniker bei der Inbetriebnahme).
Jeder Versuch der Informationsgewinnung läuft zwangsläufig auf die
Anordnung üppiger Geldgeschenke an Siemens hinaus. Bezahlung kann man
das ja nicht nennen, denn die Gegenleistung ist ja praktisch gleich
Null (für das Geld könnte ich mir ja sicher eine ausführliche
Anleitung kaufen, aber wo?)
Ein Beispiel:
In obiger Einrichtung mit einer Hicom 112 an einem ISDN-MGA mit gerade
mal 4 Systemtelefonen (man führe sich den Wahnsinn mal vor Augen: die
haben sich - was wiederum bezeichnend für Siemens ist - einen Mercedes
statt eines Kleinwagens aufschwatzen lassen: Eine Auerswald ETS4308
z.B. würde dort dicke dicke reichen...) ...
also eine Nebenstelle dort sollte eine eigene MSN bekommen. Kleine
Übung für jeden Besitzer einer Kleinanlage. Nicht so bei Siemens. Die
beiden neuen MSNs bekamen wir nach telefonischer Beauftragung bei der
*T*** innerhalb einer halben Stunde telefonisch durchgesagt: sie waren
bereits funktionstüchtig - DAS MUSS MAN SICH MAL VORSTELLEN, EINE
HALBE STUNDE!!! ist das nicht der helle Wahnsinn, wer hat die *T***
jemals schneller erlebt? das ist doch Spitze, oder?? - privat hatte
ich für den gleichen TAMTAM zwei Anläufe und 14 Tage gebraucht)
Jetzt kommts schonmal: Die Anlage ist so eingestellt, daß sie auf
sämtliche Rufe - egal welche MSN - reagiert. Prima, damit stehen die
nächsten Probleme beim Auflösen des noch parallel existierenden
analogen Modem-PC-Anschlusses und Übernahme der Nummer als MSN auf
ISDN ins Haus. Die Sekretärin wird sich freuen, wenn bei jedem Anruf
für den PC auch ihr Telefon klingelt ...
Die Anlage ist gegen das Selbstprogrammieren natürlich per Codewort
abgesichert. Das kennt auch keiner in der Einrichtung. Also muß dafür
der Siemens-Service bemüht werden. Ein Wartungsvertrag existiert ja.
Wartungsvertrag? Hähä, Pustekuchen. Die Einrichtung einer neuen MSN
ist eine Dienstleistung. Pauschale 58 DM, zuzüglich je 26 DM für eine
MSN. Dafür muß sich der Techniker nicht mal ins Haus bemühen, weil man
das mit Fernwartung machen kann.
Toll: 360 DM gehen Jahr für Jahr für einen Wartungsvertrag drauf, und
so eine kleine Übung ist da nicht inbegriffen? Ich glaube ganz heftig,
die haben bei Siemens _alle_ Räder ab.
Noch Fragen?
Kleine Fazits:
1. Wer wegen unausgesetztem Ärger auf die *T*** sauer ist,
hatte noch nie mit Siemens zu tun.
2. Jeder Siemens-Techniker-Furz kostet mindestens 30 DM.
3. Kauft NIE (NNIIIEEEE!!!!) eine (business) Siemens-TK-Anlage.
4. Ratet allen Freunden, Kollegen HEFTIG von Siemens ab.
5. Wer von seinen horrenden laufenden Kosten für seine
Siemensanlage weg will: SOFORT RAUSREISSEN UND
AUF DEN SPERRMÜLL!!!
Vielleicht hilft das, in Deutschland einige Leute davor zu bewahren,
aus Verzweiflung vorzeitig in die Grube zu fahren.
Vielleicht gibt es aber auch doch noch vernünftige Menschen in diesem
Verein. Nach dem vorangegangenen Erlebnissen fällt mir der Glaube
daran äußerst schwer.
Vielleicht gibt es auch jemanden, der mir den tieferen Sinn dieser
Geschäftsauffassung laienverständlich erläutert. Von wegen Siemens als
soziale Komponente (Arbeitgeber und so...).
Kommentare reichlich erwünscht!
Volker
--
The Tiptel 195 Fan Site: www.tiptel195fan.home.pages.de
| //| Volker Arndt, Teltow b. Berlin
| //-||/ v.a...@t-online.de
|// || 0177-2926960
Die Siemens-Vertriebsleute können wahrscheinlich einem Heim für
christliche Mädchen auch noch einen Gummiwaren-Automaten verkaufen.
In diesem Fall haben sie wahrscheinlich auf die
Unsicherheit/Unwissenheit des Kunden (oder die nette Incentive-Reise,
oder den nächsten Vertriebspokal, oder den neuen Geschäfts-BMW)
spekuliert.
> Die
> beiden neuen MSNs bekamen wir nach telefonischer Beauftragung bei der
> *T*** innerhalb einer halben Stunde telefonisch durchgesagt: sie waren
> bereits funktionstüchtig - DAS MUSS MAN SICH MAL VORSTELLEN, EINE
> HALBE STUNDE!!! ist das nicht der helle Wahnsinn, wer hat die *T***
> jemals schneller erlebt? das ist doch Spitze, oder??
Mannomann, da hast Du aber einen fitten Menschen am Rohr gehabt! Die
Telekom versetzt einen doch immer wieder mal ins Staunen!
> 1. Wer wegen unausgesetztem Ärger auf die *T*** sauer ist,
> hatte noch nie mit Siemens zu tun.
>
> 2. Jeder Siemens-Techniker-Furz kostet mindestens 30 DM.
>
> 3. Kauft NIE (NNIIIEEEE!!!!) eine (business) Siemens-TK-Anlage.
>
> 4. Ratet allen Freunden, Kollegen HEFTIG von Siemens ab.
>
> 5. Wer von seinen horrenden laufenden Kosten für seine
> Siemensanlage weg will: SOFORT RAUSREISSEN UND
> AUF DEN SPERRMÜLL!!!
Weitgehend richtig, leider: SIemens hat ziemlich wasserdichte Verträge -
und eine außergewöhnlich vife Rechtsabteilung. (Btw: Ich kenne etliche,
die sich - frohen Herzens - von ihrer Siemens getrennt haben.)
> Vielleicht gibt es auch jemanden, der mir den tieferen Sinn dieser
> Geschäftsauffassung laienverständlich erläutert. Von wegen Siemens als
> soziale Komponente (Arbeitgeber und so...).
Siehe oben. Siemens ist ein Unternehmen, das auch nur von Menschen
bevölkert ist. Allerdings mit sehr erfolgsorientierten Menschen.
Noch Fragen?
Viele Grüße,
Hendrik Söngen
--
+----------------------------------------------------------------------+
| M.H.Soengen Tk-Fachhandel * email: isd...@gmx.de |
| Telefon (0 20 45) 96 06 96 * Fax (0 20 45) 40 89 37 |
+-- Infos ueber ISDN-Least Cost Routing: Faxabruf (0 20 45) 96 07 97 --+
Volker Arndt schrieb in Nachricht
<369efd9c...@news.btx.dtag.de>...
>Nach dem Versuch, als Otto Normalheinz an die Fernwartung für eine
>Hicom 112 zu kommen, um einer diakonischen Einrichtung, die sich aus
>Spenden (!) finanziert, _Hunderte von DM Kosten pro Jahr_ (!) zu
>ersparen, erlebte ich eben gerade ein neues Wunder, als es mir um das
>Erfragen einer kurzen Bedienkombination für ein älteres Analog-Tel
>ging (die "Bedienungsanleitung", die aus 7 Seiten besteht, verweist
>auf den Servicetechniker bei der Inbetriebnahme).
Was das set 351 betrifft, ist das richtig. Dieses Telefon ist nicht
für den Endkunden gedacht gewesen sondern nur in Verbindung mit
irgendwelchen TK-Anlagen. Und da stimmt es, dass die Geräte vom
Techniker vor ort entsprechend eingestellt werde. Allerdings liegt
jeder Bedienungsanleitung ein kleines Kärtchen bei, wo die Einstellung
genau beschrieben ist. Offensichtlich ist genau dieses Kärtchen bei
dir "verschwunden".....
>Jeder Versuch der Informationsgewinnung läuft zwangsläufig auf die
>Anordnung üppiger Geldgeschenke an Siemens hinaus. Bezahlung kann man
>das ja nicht nennen, denn die Gegenleistung ist ja praktisch gleich
>Null (für das Geld könnte ich mir ja sicher eine ausführliche
>Anleitung kaufen, aber wo?)
Wie gesagt, die Anleitung wurde vermutlich verschlampt. Ich were mal
sehen, ob ich noch irgendwo eine habe.
>Ein Beispiel:
>In obiger Einrichtung mit einer Hicom 112 an einem ISDN-MGA mit
gerade
>mal 4 Systemtelefonen (man führe sich den Wahnsinn mal vor Augen: die
>haben sich - was wiederum bezeichnend für Siemens ist - einen
Mercedes
>statt eines Kleinwagens aufschwatzen lassen: Eine Auerswald ETS4308
>z.B. würde dort dicke dicke reichen...) ...
Schön, daß auch eine Auersmann oder dergl. ausreichen würde. Warum
hast du den Verein dann nicht entsprechend beraten? Die Hicom 112 ist
eben die KLEINSTE Siemens-TK-Anlage (fast, die 108 ist noch kleiner,
aber in dem genannten Ausbau IMHO sogar teurer). Wer also zu Siemens
geht, wird mit Sicherheit nicht zu hören bekommen "ja, wir hätten da
schon was, aber wir wollen ihnen nichts verkaufen, gehen sie doch in
den Baumarkt!" DEN Vertriebsmann einer Firma möchte ich mal sehen, der
aus freien Stücken den Kunden zu einem anderen Anbieter schickt!
Ausserdem steht es jedem Kunden frei, mehrere Angebote einzuholen.
(und jetzt bitte nicht die Ausrede "wusste ja nicht, dass es ausser
Siemens noch andere Anbieter gibt" - z.B. die Telekom dürfte wohl
jedem gut genug bekannt sein)
Zudem, kann es sein, daß bereits vorher eine Siemens-Anlage
installiert war (der set 351 jedenfalls wurde nicht mehr mit der Hicom
100E ausgeliefert sondern die Serien Profiset/Euroset). Kann es somit
auch sein, daß der damals bestehende Miet/Wartungsvertrag noch nicht
ausgelaufen war und deshalb, um hohe Ablösesummen zu vermeiden, wieder
eine Siemensanlage installiert wurde? (gerade kirchliche etc.
Institutionen wählen dann zudem noch gerne besonders langfristige
Verträge (10 Jahre), da Erweiterungen und Modernisierungen eher selten
geplant sind)
>also eine Nebenstelle dort sollte eine eigene MSN bekommen. Kleine
>Übung für jeden Besitzer einer Kleinanlage. Nicht so bei Siemens.
Korrekt. Die nötige Software oder/und Passwörter werden nicht an
Mietvertragskunden herausgegeben. Grund: "versaut" der Kunde
irgendwelche Programmierungen, so wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit
sofort nach dem Wartungsdienst brüllen der dann auf Kosten der Wartung
den Fehler wieder geradebiegen darf. Ausserdem hätte der Kunde dann
ein Instrument in der Hand, mit dem er überhaupt nicht
gekaufte/gemietete leistungsmerkmale oder Anschlüsse freischalten
kann. (Bei einem Autokauf erhältst du ja auch nicht die genaue
Anleitung inkl. Geräte zum Chip-tuning, damit du der Mühle ein paar
zusätzliche PS einprogrammieren kannst....)
>Die Anlage ist gegen das Selbstprogrammieren natürlich per Codewort
>abgesichert. Das kennt auch keiner in der Einrichtung. Also muß dafür
>der Siemens-Service bemüht werden. Ein Wartungsvertrag existiert ja.
>
>Wartungsvertrag? Hähä, Pustekuchen. Die Einrichtung einer neuen MSN
>ist eine Dienstleistung. Pauschale 58 DM, zuzüglich je 26 DM für eine
>MSN. Dafür muß sich der Techniker nicht mal ins Haus bemühen, weil
man
>das mit Fernwartung machen kann.
Ein WARTUNGSVERTRAG bedeutet, daß Störungen und Fehler an der Anlage
innerhalb dieses Vertrages kostenfrei beseitigt werden. Die
Umprogrammierung der Anlage wegen neuer MSN ist aber weder ein Fehler
noch eine Störung der Anlage und somit eine reine Dienstleistung, die
natürlich bezahlt werden muss! Wäre ja wohl schon etwas witzig, wenn
in einem Wartungsvertrag sämtliche Montage- und sonstige
Installationsleistungen enthalten wären. Im Extremfall käme der Kunde
ja sonst auf die Idee "ich ziehe von A-Dorf nach B-Stadt um, nehmen
sie mal die Anlage mit und bauen sie das Ding in mein neues Büro
wieder ein. Ach ja, ein paar hundert Meter Kabel müssen sie dort auch
noch installieren, ich habe ja einen Wartungsvertrag, ist alles
inbegriffen, gelle?"
>Toll: 360 DM gehen Jahr für Jahr für einen Wartungsvertrag drauf, und
>so eine kleine Übung ist da nicht inbegriffen? Ich glaube ganz
heftig,
>die haben bei Siemens _alle_ Räder ab.
Keineswegs, s.o. !! Wie würdest denn DU das machen, wenn du Siemens
wärst? Für 360DM/Jahr dem Kunden jeden Wunsch erfüllen? Evtl. mehrmals
pro Monat irgendwelche Umprogrammierungen vornehmen etc.? Dann wärst
du jedenfalls sehr schnell pleite! Denn, wo die Grenze ziehen zwischen
"kann man ja mal so mitmachen" und "jetzt reichts aber" Bei 1
Fernprogrammierung/Jahr? bei 2? bei 10? bei 100? Und, nur mal so
herumgerechnet: Anfahrt + 1 Technikerstunde liegen bei - je nach
Anbieter - zwischen 200 und 400 DM. Dazu kommen evtl. noch Ersatzteile
(1 Systemtelefon ca. 400-1200 DM, eine Platine (z.B. ISDN) 1000DM)
Lohnt sich schon, KEINEN Wartungsvertrag zu haben, immerhin sollte man
annehmen, daß eine solche Anlage locker 2 Jahre ohne Störung läuft.
Was aber, wenn nicht? Ein Technikerbesuch, eine
Jahreswartungspauschale weg. Aber wer das Risiko liebt ;-)))))
>1. Wer wegen unausgesetztem Ärger auf die *T*** sauer ist,
> hatte noch nie mit Siemens zu tun.
Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
Bietet dies Ackerwald oder Auersmann? Oder Alcatel, Bosch, DeTeWe
etc.??
>2. Jeder Siemens-Techniker-Furz kostet mindestens 30 DM.
Arbeitest du grundsätzlich kostenlos für deinen Arbeitgeber und deine
Kunden? Willst du nicht auch am Monatsende etwas Geld auf der Bank
sehen? Ich könnte auch allen meiner Kunden meine Arbeitskraft
kostenlos anbieten. Würde meinem Chef sicherlich gefallen, solange ich
nicht am Monatsende Geld von ihm will......
>3. Kauft NIE (NNIIIEEEE!!!!) eine (business) Siemens-TK-Anlage.
>4. Ratet allen Freunden, Kollegen HEFTIG von Siemens ab.
Sondern besser eine Ackerwald und Auersmann aus dem Baumarkt?? Klasse
Idee, los, lasst Siemens Pleite gehen! Wir vernetzen nun nur noch
8-Port-Anlagen miteinander! Und Internetkosten wg. häufigem
Softwareupdate sind ja kein Problem und der Mensch, der sich zutraut
Eproms zu brennen und zu wechseln ist meine Putzfrau und bei einer
Störung kommt Herr OBI höchstpersönlich innerhalb eines Tages vorbei
und repariert das Ding kostenlos....
>5. Wer von seinen horrenden laufenden Kosten für seine
> Siemensanlage weg will: SOFORT RAUSREISSEN UND
> AUF DEN SPERRMÜLL!!!
Mietgegestände sind Eigentum des Vermieters (sagt ja der Begriff
"Miete" schon) . Kannst sie also ruhig wegwerfen, Regressansprüche
folgen ;-)
>Vielleicht hilft das, in Deutschland einige Leute davor zu bewahren,
>aus Verzweiflung vorzeitig in die Grube zu fahren.
Wir haben hier doch mündige Bürger unter uns. Einer geistig nicht
zurechnungsfähigen Person etwas anzudrehen ist gesetzeswidrig. Somit
steht es jedem Interessaenten auch frei, sich über Vor- und Nachteile
eines bestimmten Anbieters und Produkts zu informieren und diese
Informationen entsprehcned zu bewerten. Ob und wie Verkaufsversprechen
eingehalten werden, steht in den entsprechenden Verträgen,
Geschäftsbestimmungen usw. - LESEN sollte jeder Kunde jedenfalls
können, oder? (und für das Verstehen gibt es wieder Spezialisten,
vulgo "Anwälte" genannt) (kleiner Tip am Rande: MÜNDLICHE Absprachen
gelten in der Regel in keinem Vertrag. Also ALLES was mündlich
besprochen wurde auch schriftlich ("Nebenabrede") festhalten)
>Vielleicht gibt es auch jemanden, der mir den tieferen Sinn dieser
>Geschäftsauffassung laienverständlich erläutert. Von wegen Siemens
als
>soziale Komponente (Arbeitgeber und so...).
Was ja nicht bedeuten muss, das Siemens oder ein anderer Anbieter
grundsätzlich allen kirchlichen oder gemeinnützigen Organisationen und
Vereinen alles schenken (sprich: spenden) muss, oder?
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@notfallmedizin.de --
--
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder
--- Müllerstr. 48 --- 80469 München --- Tel. 089/231182-0, Fax:
089/231182-22
MHSoengen schrieb in Nachricht <369FAA...@cityweb.de>...
>> In obiger Einrichtung mit einer Hicom 112 an einem ISDN-MGA mit
gerade
>> mal 4 Systemtelefonen (man führe sich den Wahnsinn mal vor Augen:
die
>> haben sich - was wiederum bezeichnend für Siemens ist - einen
Mercedes
>> statt eines Kleinwagens aufschwatzen lassen: Eine Auerswald ETS4308
>> z.B. würde dort dicke dicke reichen...)
>
>Die Siemens-Vertriebsleute können wahrscheinlich einem Heim für
>christliche Mädchen auch noch einen Gummiwaren-Automaten verkaufen.
>In diesem Fall haben sie wahrscheinlich auf die
>Unsicherheit/Unwissenheit des Kunden (oder die nette Incentive-Reise,
>oder den nächsten Vertriebspokal, oder den neuen Geschäfts-BMW)
>spekuliert.
Ach, DU würdest also diesen Kunden liebend gerne zur Konkurrenz
schicken? "nein, sorry, ich könnte zwar, will ihnen nichts verkaufen,
gehen sie doch zu xyz, da ist´s ein bischen billiger") Das glaubt dir
doch kein Mensch! Und auch der Metzger um die Ecke wird mit Sicherheit
nicht sagen "nee, dat halwe Kilo Fleisch da verkauf ich ihnen nich,
gehn se in den Supermarkt da vorne, da isses 2 March fuffzich
billiger!"
Zudem, jeder Kunde kann zwischen den verschiedenen Angeboten wählen..
Und im TK-Bereich gibt es eine ganze menge Anbieter. (z.B. die
Telekom - wenn man schon zu einem grossen Unternehmen will - und die
haben auch was "Kleines")
>Siemens ist ein Unternehmen, das auch nur von Menschen
>bevölkert ist. Allerdings mit sehr erfolgsorientierten Menschen.
Und du bist nicht erfolgsorientiert? Sieht man schon an deiner
Signatur: Ja keine Möglichkeit auslassen, auf das eigene Geschäft
hinzuweisen. Aber klar, du willst ja garnichts verkaufen ;-))))
Hallo,
bist Du etwa bei Siemens beschäftigt oder bekommst Provision von
denen ? ;-)
Peter
Bleib doch bitte oberhalb der Gürtellinie in Deinen Beiträgen - Hendrik ist
hier ein gern gesehener und viel gelesener Diskussionspartner , der sein
fachliches Know-How hier unentgeltlich weiter gibt - viele Ratsuchende haben
von ihm schon Hilfe erfahren . Ich will auch in Zukunft nicht darauf
verzichten , nur weil Dich seine Signatur stört .
Zum Thema : Sicher sind die Käufer und Betreiber von Tk-Anlagen mündige
Bürger , die sich selber informieren können . Aber doch wohl auch hier , in
dieser NG - oder ?
Offensichtlich ist ja jemand sehr sauer gewesen , als er diesen Artikel
geschrieben hat , aber die Zusammenhänge mit Wartungs- und anderen Vertägen
wird hier ja wohl sehr deutlich aufgezeigt - oder ?
Für mich war der Artikel sehr informativ , die Downloadzeit war keineswegs
umsonst .
Roland Ebel
Peter Fajerski schrieb in Nachricht
<77nrij$b2u$3...@unlisys.unlisys.net>...
>bist Du etwa bei Siemens beschäftigt oder bekommst Provision von
>denen ? ;-)
Keineswegs! Ich war und bin NICHT bei Siemens beschäftigt Schon
ganricht erhalte ich irgendwelche Zuwendungen von denen! Aber ich bin
in einer Firma beschäftigt, die auch ihr Geld mit dem Verkauf,
Installation und Wartung von TK-Anlagen verdient. Und da ich durchaus
grossen Wert auf mein Gehalt lege, sehe ich die Sache eben ein wenig
anders als irgendwelche Endverbraucher.
Roland Ebel schrieb in Nachricht <77oes2$is9$1...@unlisys.unlisys.net>...
>Bleib doch bitte oberhalb der Gürtellinie in Deinen Beiträgen -
Hendrik ist
>hier ein gern gesehener und viel gelesener Diskussionspartner , der
sein
>fachliches Know-How hier unentgeltlich weiter gibt - viele
Ratsuchende haben
>von ihm schon Hilfe erfahren . Ich will auch in Zukunft nicht darauf
>verzichten , nur weil Dich seine Signatur stört .
ich könnte auch eine Werbe-Signatur an meine Beiträge anfügen. Könnte
mir u.U. durchaus eine ggf. satte Provision bringen, wenn ein Kunde
daraufhin bei "meiner Firma" einkauft.....
Ich schätze Hendriks Beiträge durchaus auch, da er sich - soweit ich
das beurteilen kann - wirklich gut in der Materie der kl. TK-Anlagen
(SOHO-Bereich) auskennt. Aber eine Signatur, die mehr als deutlich auf
seine Firma hinweist hat doch meiner Ansicht nach nur einen Sinn:
Kunden zu gewinnen. Und DAS ist als kommerzielle Werbung IMHO im
Usenet nicht erwünscht. Zum "Beweis" seiner Fachkenntnis könnte er ja
auch mit "Kommunikationselektroniker" oder dergl unterzeichnen.
Roland Ebel schrieb in Nachricht <77oes2$is9$1...@unlisys.unlisys.net>...
>Zum Thema : Sicher sind die Käufer und Betreiber von Tk-Anlagen
mündige
>Bürger , die sich selber informieren können . Aber doch wohl auch
hier , in
>dieser NG - oder ?
Informieren ja, aber wüste Vorurteile und ofene oder versteckte
Beschimpfungen NEIN!
>Offensichtlich ist ja jemand sehr sauer gewesen , als er diesen
Artikel
>geschrieben hat , aber die Zusammenhänge mit Wartungs- und anderen
Vertägen
>wird hier ja wohl sehr deutlich aufgezeigt - oder ?
Ja??? Hier hat meiner Meinung nach jemand geschrieben, der
wahrscheinlich noch nicht einmal die Vertragsbedingungen gelesen hat.
Wie sonst sollte jemand erwarten wollen, daß Dienstleistungen
kostenlos sein sollen???
>Für mich war der Artikel sehr informativ , die Downloadzeit war
keineswegs
>umsonst .
Und, welchen reellen Informationsgehalt ziehst du nun daraus?
> >1. Wer wegen unausgesetztem Ärger auf die *T*** sauer ist,
> > hatte noch nie mit Siemens zu tun.
>
> Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
Einstellen einer MSN bei einer dort eingekauften Anlage kostet bei
Siemens über 50 Tacken. Beantragen einer neuen MSN kostet bis Stücker
10 nichts bei der Telekom. Schaltung von diversen weiteren
Leistungsmerkmalen kostet bei der Telekom nichts.
Das wäre ja vergleichbar.
--
David Kastrup Phone: +49-234-700-5570
Email: d...@neuroinformatik.ruhr-uni-bochum.de Fax: +49-234-709-4209
Institut für Neuroinformatik, Universitätsstr. 150, 44780 Bochum, Germany
> Nach dem Versuch, als Otto Normalheinz an die Fernwartung für eine
> Hicom 112 zu kommen, um einer diakonischen Einrichtung, die sich aus
> Spenden (!) finanziert, _Hunderte von DM Kosten pro Jahr_ (!) zu
die können einem wirklich echt leid tun, ich werfe gerade das dritte, mit
Tränen gefüllte Taschentuch weg. Und dabei haben die mit diesem
Unternehmen einen Vertrag abgeschlossen, von dem beide bei Vertagsabschluß
wußten was drin steht und mit dem auch beide einverstanden waren. Über was
jammern die also jetzt? Wer kein Geld hat und nur 6 Analogtelefone braucht
und sich dann 'ne Siemensanlage kauft .........
Gruß Michael
--
** www.theobald.handshake.de **
** R1100RT -> BöserBoxer <- 13,9 Mm **
> Erich Kirchmayer schrieb in Nachricht
> <369f3...@news.munich.netsurf.de>...
> ...[gelöscht]...
> bist Du etwa bei Siemens beschäftigt oder bekommst Provision von
> denen ? ;-)
Auch wenn Erich hier immer wieder mit seinem Schredderquotings nervt -
inhaltlich stimme ich ihm voll zu. Professionelle Arbeit muß auch bezahlt
werden.
Wer keine Vergleichsangebote einholt, muß die Folgen tragen.
--
Mfg _
_ // Wolfgang "erst-pfuschen,-dann-jammern-?" Paul
\X/ (Only My Personal Opinions)
David Kastrup schrieb in Nachricht ...
>"Erich Kirchmayer" <Kirch...@notfallmedizin.de> writes:
>
>> >1. Wer wegen unausgesetztem Ärger auf die *T*** sauer ist,
>> > hatte noch nie mit Siemens zu tun.
>>
>> Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage)
an?
>
>Einstellen einer MSN bei einer dort eingekauften Anlage kostet bei
>Siemens über 50 Tacken. Beantragen einer neuen MSN kostet bis
Stücker
>10 nichts bei der Telekom.
Bis es ihnen verboten wurde, kosteten zusätzliche MSN aber
5DM/Stück/Monat...... (schon seltsam, daß dies nun umsonst geht??)
>Schaltung von diversen weiteren
>Leistungsmerkmalen kostet bei der Telekom nichts.
Aber du zahlst monatliche Geld für z.B. die Gebühreninformation
AOCD, Konferenzen werden zu einem "Sondertarif" ;-) abgerechnet und
auch Rufumleitungen kosten extra wenn umgeleitet wird. Klar daß die
manche Leistungsmerkmale gerne kostenlos einrichten, wenn damit
danach richtig verdient werden kann. Anklopfen/Makeln etc. sind
Standardleistungsmerkmale und es ist eher eine Frecheit, wenn man
die nachträglich "beantragen" muss, weil die Telekom beim Einrichten
gepennt hat. Siemens hat jedoch nichts davon, enn sie dir eine
weitere MSN "auf die Anlage programmieren" - ausser Arbeit eben. Was
Anderes wäre es, wenn sich der Preis einer TK-Anlage nach den
angeschalteten Amtsrufnummern richten würde - dann könnte man die
sicher überreden, die Programmierung kostenlos durchzuführen wenn
sie dafür mehr monatliche Wartungs/Mietgebühren kassieren dürfen
;-))
> Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
> Bietet dies Ackerwald oder Auersmann? Oder Alcatel, Bosch, DeTeWe
> etc.??
Ja!
Programmieraenderungen unserer Octopus E300 per Fernbetreuung sind
kostenlos. Ob das bei uns im Vertrag steht, weiss ich nicht, aber
berechnet haben sie uns bisher nie etwas.
Und deshlab viel teurer als die Siemens-Version ist sie - glaube ich -
auch nicht. So haben wir z.B. fuer unseren Umzug (bzw. den der Tk-Anlage
:-) einen super-guenstigen Pauschalpreis bekommen - berechne ich daraus
den Stundenlohn der Techniker, hat T dabei noch draufgezahlt.
Trotzdem - wenn die Kirche unbedingt bei Siemens kaufen musste, obwohl
andere billiger waren - Pech!
Joern
<wieeinhonigkuchenpferdstrahl>
Vielen Dank & viele Grüße,
Wenn jemand zu mir kommt und etwas braucht, was ich nicht führe - und
das ist nicht viel - schicke ich ihn zu meinen Marktbegleitern.
Allerdings wird er mindestens in einem Punkt Abstriche machen müssen,
meistens in der Qualität, in zweiter Linie wird es ein Geldproblem.
Vor allem verwechsle ich nicht Äpfel und Birnen - oder auf deutsch:
einen gemeinnützigen Verein mit der Konzernzentrale einer Bank.
> >Siemens ist ein Unternehmen, das auch nur von Menschen
> >bevölkert ist. Allerdings mit sehr erfolgsorientierten Menschen.
>
> Und du bist nicht erfolgsorientiert?
Aber selbstverständlich. Bei mir fehlt aber das Beiwort "sehr" - dafür
bin ich viel zu gerne Mensch (und meine damit nicht das biologische
Wesen).
> Aber klar, du willst ja garnichts verkaufen ;-))))
Nochmal: Wenn ich der Meinung bin, daß ein Kunde woanders besser
aufgehoben ist, schicke ich ihn dorthin. Passiert aber sehr selten.
Noch Fragen?
Viele Grüße,
Joern Dost schrieb in Nachricht <36A0BF...@poboxes.com>...
>> Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
>> Bietet dies Ackerwald oder Auersmann? Oder Alcatel, Bosch, DeTeWe
>> etc.??
>
>Ja!
>Programmieraenderungen unserer Octopus E300 per Fernbetreuung sind
>kostenlos. Ob das bei uns im Vertrag steht, weiss ich nicht, aber
>berechnet haben sie uns bisher nie etwas.
Solche "All-in-one" Verträge gibt es auch bei Siemens und anderen
Anbietern. i.d.R. wird ein höherer monatl. Grundpreis fällig (oder der
Vertrieb wollte um jeden Preis die Anlage verkaufen). Da - je nach
Umfang - Prog.-Änderungen an eine E300 schnell mal mehr als eine Stunde
pure Tiparbeit sein können glaube ich, daß ihr einen solchen speziellen
Vertrag habt.
>Und deshlab viel teurer als die Siemens-Version ist sie - glaube ich -
>auch nicht. So haben wir z.B. fuer unseren Umzug (bzw. den der
Tk-Anlage
>:-) einen super-guenstigen Pauschalpreis bekommen - berechne ich daraus
>den Stundenlohn der Techniker, hat T dabei noch draufgezahlt.
Auch Siemens bietet gewisse Dienstleistungen nur Pauschal an (z.B. Umzug
eines Tel. xx DM, Neueinrichten eines Fax xx DM usw.)
Nicht immer ganz klar, wer dabei draufzahlt ;-))
>Trotzdem - wenn die Kirche unbedingt bei Siemens kaufen musste, obwohl
>andere billiger waren - Pech!
Und seine freie Entscheidung. Es gibt ja auch Leute, die fahren eine
Mercedes Elch-Klasse obwohl ein Renault billiger wäre......
Patrik Seidel schrieb in Nachricht <77spo0$paq$2...@news.online.de>...
>>Nach dem Versuch, als Otto Normalheinz an die Fernwartung für eine
>>Hicom 112 zu kommen, um einer diakonischen Einrichtung, die sich aus
>>Spenden (!) finanziert, _Hunderte von DM Kosten pro Jahr_ (!) zu
>
>Dem Bayrischen Roten Kreuz soll die Gemeinnützigkeit aberkannt
>werden. Wegen Korruption.
jedenfalls so ähnlich ;-) Hat aber hier nichts mit der Sache zu tun.
>Wollen wir mal wetten? Als die sich die Anlage gekauft haben, war
>bestimmt auch ein kleiner, ortsansässiger Fachbetrieb bei denen.
>Der hat sich viel Mühe gegeben seinen Vorschlag zu erläutern. Hat
>den Leuten stundenlang erklärt, was ISDN ist. Ist mit seinem
>Preis bis an die Schmerzgrenze gegangen. Hat zig mal nachgefragt
>und Werbegeschenke hingetragen.
>Was hat es ihm genutzt? Der große Oberboß vom Verein hat
>entschieden: Wir nehmen eine Siemens, das ist was grundsolides.
Da auch Fragen bzgl. eines "uralten" Siemens-Telefons gestellt wurden,
vermute ich eher daß schon die Vorgänger-Anlage von Siemens war. Evtl.
bestanden auch noch vertragliche Bindungen (10-Jahres-Mietvertrag etc.).
Je nach Verhandlungsgeschick kommt man durchaus aus solchen
langfristigen Verträgen ohne horrende Ablösesummen heraus, wenn man
wieder ein System des selben Anbieters kauft (und ggf. wieder einen
Wartungsvertrag abschliesst) Konkret in diesem Fall vermute ich, daß die
vorherige Anlage eine Hicom 110 war (dazu "passt" jedenfalls der set
351 - das Telefon wurde von Siemens nie auf dem Konsumer-Markt
vertrieben). Die Hicom 110 wurde oft eingesetzt, um noch ältere Anlagen
abzulösen (z.B. die Wählanlage KWA 1/10). Damals war die neue Hicom
oftmals sogar günstiger als das bestehende System (mit der KWA bewegen
wir uns gerade etwa im Jahr 1980 - weit entfernt von Auersmann und
Ackerwald...) Vermute ich mal, Einbau der Hicom 110 so um 1994/95, dann
kommt das bei einem 5 oder gar 10-Jahresvertrag ganz gut hin mit der
Hicom 112 wenn diese tatsächlich vorzeitig wg. Wunsch nach ISDN den
bestehenden Hicom 110-Vertrag abgelöst hat.
Oder aber der Kunde war und ist mit dem Produkt und der Firma Siemens
voll zufrieden und es stand nie zur Diskussion, bei einem anderen
Anbieter zu kaufen. Soll´s ja auch geben. Ich würde mir nämlich mit
einer Firma auch sehr genau überlegen, ob ich zu einem 1-Mann-Händler
gehe oder doch lieber einen grossen (aber oft - nicht immer! - teurerem)
Unternehmen vertraue.
>Aber ich vermute, sie haben einen Dummen gefunden, der den
>Service kostenlos macht.
>
>Sorry, klingt vielleicht ein bisschen hart...
.....oder seine Arbeitszeit als Spende von der Steuer abschreibt ;-))))
> "Erich Kirchmayer" <Kirch...@notfallmedizin.de> writes:
> > Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
> Einstellen einer MSN bei einer dort eingekauften Anlage kostet bei
> Siemens über 50 Tacken...
Was sind "Tacken"? DM oder EURO ?
>... Beantragen einer neuen MSN kostet bis Stücker
> 10 nichts bei der Telekom. Schaltung von diversen weiteren
> Leistungsmerkmalen kostet bei der Telekom nichts.
> Das wäre ja vergleichbar.
Tja - das wäre Äpfel mit Birnen verglichen!
Bei Deinem MSN-Beispiel hat nämlich die Regulierungsbehörde über die
Kostenfreiheit entschieden!
Freiwillig gäbe Dir die Telekom nur 3 MSNs ohne Zusatzkosten.
Vergleichbar ist aber z.B. die Umstellung eines Analog-Anschlusses auf
ISDN. Das kostet bei der Telekom DM 100,- wenn *niemnad* ins Haus kommt
und lediglich einige Zeilen in den "Steuerrechner" eingetippt werden.
Also ist die Telekom doch doppelt so teuer wie Siemens ?!
--
Mfg _
_ // Wolfgang "nicht-alles-was-hinkt,-ist-ein-Vergleich" Paul
>Hallo,
Genau, hier oben jetzt noch mal kurz und sachlich.
>Was das set 351 betrifft, ist das richtig...
>...dass die Geräte vom Techniker vor ort entsprechend eingestellt werde.
Wie fachgerecht sie eingestellt wurden, habe ich woanders vermerkt.
>Allerdings liegt jeder Bedienungsanleitung ein kleines Kärtchen bei
Danach werde ich nochmal fahnden. Ein guter Tip.
Kostet der was? :-)
>Schön, daß auch eine Auersmann oder dergl. ausreichen würde. Warum
>hast du den Verein dann nicht entsprechend beraten?
Ja hätten sie mich mal gelassen! Leider ist die Sache so gelaufen, daß
man - wie von Dir richtig argwöhnt - sich von Wartungsvertrag zu
Wartungsvertrag und von Anlage zu Anlage gehangelt hat. Unter dem
Strich wäre sicher eine Ablösesumme und der Kauf einer anderen Anlage
erheblich günstiger gekommen. Soweit hat man aber nicht gerechnet.
Hier hat sich der Chef nicht ins Zeug reden lassen wollen. Das
traurige Ergebnis ist bekannt.
(Hallo Che-hefs!!!)
tAngeblich soll aber kein neuer Wartunsgvertrag abgeschlossen, sondern
der alte umgeschrieben worden sein, unter Anrechnung der bisherigen
Laufzeit. So die Auskunft, aber das kann ich nicht recht glauben.
>Die Hicom 112 ist eben die KLEINSTE Siemens-TK-Anlage ...
>Wer also zu Siemens geht, wird mit Sicherheit nicht zu hören bekommen
>"ja, wir hätten da schon was, aber wir wollen ihnen nichts verkaufen,
>gehen sie doch in den Baumarkt!"
Abgesehen davon, daß es Ackermann und Auerswald gottseidank noch nicht
im Baumarkt gibt, sondern von Fachhändlern verkauft werden (die nicht
bei jedem Wort die Hand aufhalten, was ich ihnen so hoch anrechne, daß
ich immer wieder komme und was neues kaufe) - zu einer solchen
Philosophie haben schon genügend andere hier treffliche Argumente
beigesteuert.
>DEN Vertriebsmann einer Firma möchte ich mal sehen, der
>aus freien Stücken den Kunden zu einem anderen Anbieter schickt!
Doch, die gibt es. Denen merkt man nämlich besonders gern an, daß sie
nicht kompetent tun, wo sie nicht sind! Sehr angenehm, sowas!
>Zudem, kann es sein, daß bereits vorher eine Siemens-Anlage
>installiert war ...
Ja, leider leider.
>(der set 351 jedenfalls wurde nicht mehr mit der Hicom 100E ...
set 351 und Hicom 112 haben nichts miteinander zu tun. Das sind wzei
verschiedene Paar Schuhe. Siehe anderswo im Thread.
>und deshalb, um hohe Ablösesummen zu vermeiden, wieder
>eine Siemensanlage installiert wurde? (gerade kirchliche etc.
>Institutionen wählen dann zudem noch gerne besonders langfristige
>Verträge (10 Jahre), da Erweiterungen und Modernisierungen eher selten
>geplant sind)
Ja, ganz genau. Dabei fällt mir ein: Warum gibt es denn eigentlich
eine so lange Vertragslaufzeit bei den Wartungsverträgen? Meine
übrigen Risikoversicherungen kann ich doch auch ohne großen Aufriß
kündigen? Welche Startleistung wurde denn erbracht, die es jetzt
abzuzahlen gilt (Analogon: Handysubventionierung)?
>>also eine Nebenstelle dort sollte eine eigene MSN bekommen. Kleine
>>Übung für jeden Besitzer einer Kleinanlage. Nicht so bei Siemens.
>Korrekt. Die nötige Software oder/und Passwörter werden nicht an
>Mietvertragskunden herausgegeben.
Irrtum. Die Anlage ist gekauft. Für verdammt teures Geld. Für so
verdammt teures Geld, daß es einen schwer verwundert, daß der
PC-Einstellkram nicht im Lieferumfang enthalten ist, wie das der Otto
NOrmalverbraucher gewöhnt ist.
>Grund: "versaut" der Kunde irgendwelche Programmierungen,
>so wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit sofort nach dem
>Wartungsdienst brüllen der dann auf Kosten der Wartung
>den Fehler wieder geradebiegen darf.
Das ist Kalkulationsrisiko. Die Frage ist, ob das wirklich so oft
vorkommt. Wenn ich nämlich so eine Kleinigkeit im Rahmen der Wartung
abdecken könnte, bräuchte ich doch gar nicht erst die Anlage zu
"verbiegen" versuchen.
>Ausserdem hätte der Kunde dann
>ein Instrument in der Hand, mit dem er überhaupt nicht
>gekaufte/gemietete leistungsmerkmale oder Anschlüsse freischalten
>kann.
Fakt ist: Dem Kunden gehört die Anlage, und damit hat er zu
entscheiden, was damit geschehen soll.
Den Anschluß mietet er von der Telekom.
>(Bei einem Autokauf erhältst du ja auch nicht die genaue
>Anleitung inkl. Geräte zum Chip-tuning, damit du der Mühle ein paar
>zusätzliche PS einprogrammieren kannst....)
Mit dem gelinden Unterschied, daß eine Telefonanlage nicht die
Zulassung verliert, wenn Du ihr eine zusätzliche MSN spendierst.
Der Vergleich hinkt wie ein Einbeiniger.
>Ein WARTUNGSVERTRAG bedeutet, daß Störungen und Fehler an der Anlage
>innerhalb dieses Vertrages kostenfrei beseitigt werden.
In der Regel ja. Die Frage ist, ob man nicht Grenzfälle zulassen kann.
Kulanz nennt man sowas. Reines Entgegenkommen ohne Anerkennung einer
Rechtspflicht (das sollte jetzt keine Definition sein!). Kleiner Blick
auf die Historie: ein (Fern-)Wartungsfall in einem Jahr, da könnte man
das schon mal machen. Nicht?
Ja, ich las, Du siehst das anders.
>>Toll: 360 DM gehen Jahr für Jahr für einen Wartungsvertrag drauf, und
>>so eine kleine Übung ist da nicht inbegriffen? Ich glaube ganz
>heftig,
>>die haben bei Siemens _alle_ Räder ab.
Ich stehe dazu.
>...Lohnt sich schon, KEINEN Wartungsvertrag zu haben, immerhin sollte man
>annehmen, daß eine solche Anlage locker 2 Jahre ohne Störung läuft.
>Was aber, wenn nicht? Ein Technikerbesuch, eine
>Jahreswartungspauschale weg. Aber wer das Risiko liebt ;-)))))
Ergo Der Wartungsvertrag ist auch eine Methode, sich die Angst
bezahlen zu lassen.
>Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
Die *T*** bietet mir eine ganze Reihe Dienstleistungen (auch
Programmierungen, wenn auch ihrer Anlage, also der Vst) kostenlos an.
Bugfixes gibt es bei Auerswald immer noch kostenlos. Das hat übrigens
Schule gemacht, denke ich.
>>2. Jeder Siemens-Techniker-Furz kostet mindestens 30 DM.
>Arbeitest du grundsätzlich kostenlos für deinen Arbeitgeber und deine
>Kunden?
Wer sagt denn sowas? Sind 360 DM/Jahr kostenlos?
>Sondern besser eine Ackerwald und Auersmann aus dem Baumarkt?? Klasse
>Idee, los, lasst Siemens Pleite gehen!
Wenn ich nur eine Chance hätte, würde ich's versuchen, ja.
>Wir vernetzen nun nur noch 8-Port-Anlagen miteinander!
>Und Internetkosten wg. häufigem Softwareupdate sind ja kein Problem
Eben, weil sie vergleichsweise lächerlich sind.
>und der Mensch, der sich zutraut Eproms zu brennen und zu wechseln
>ist meine Putzfrau
wenn sie E-Technik studiert hat wie ich, warum spricht dagegen?
Muß man immer erst von einer Firma beweihräuchert werden, um an ihren
Heiligtümern ein Schräubchen zu drehen?
>und bei einer Störung kommt Herr OBI höchstpersönlich
>innerhalb eines Tages vorbei und repariert das Ding kostenlos...
Herr Obi war's damals nicht, sondern der besagte Braunschweiger
Fachhändler, der für weniger als einen Wartungsjahresvertrag Gegenwert
den Überspannungsschaden durch Tausch der gesamten Anlage behoben hat.
Sehr schnell übrigens. Ohne Aufpreis. Und, obwohl diese Anlage gar
nicht bei ihm gekauft worden war. (Die nächsten wurden es deswegen
übrigens).
>> AUF DEN SPERRMÜLL!!!
>Mietgegestände sind Eigentum des Vermieters ...
Sagte ja schon, ist gekauft.
>Wir haben hier doch mündige Bürger unter uns...
Wie war das mit dem christlichen Mädchenheim und dem Gummiautomaten?
Habe ich gelacht!
usw. usf.
>(und für das Verstehen gibt es wieder Spezialisten,
>vulgo "Anwälte" genannt)
Richtig, die Spezies will ja auch leben.
Gott, was sind wir heute wieder sozial.
>Was ja nicht bedeuten muss, das Siemens oder ein anderer Anbieter
>grundsätzlich allen kirchlichen oder gemeinnützigen Organisationen und
>Vereinen alles schenken (sprich: spenden) muss, oder?
Aber es stünde ihnen sicher gut zu Gesicht, oder?
>"Erich Kirchmayer" <Kirch...@notfallmedizin.de> writes:
>> Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
>
>Einstellen einer MSN bei einer dort eingekauften Anlage kostet bei
>Siemens über 50 Tacken. Beantragen einer neuen MSN kostet bis Stücker
>10 nichts bei der Telekom. Schaltung von diversen weiteren
>Leistungsmerkmalen kostet bei der Telekom nichts.
>
>Das wäre ja vergleichbar.
Seht ihr, genau das meinte ich.
Wie oft wird ein Siemens-Wartungsvertrags-Kunde wohl seine MSN
wechseln?
Durchschnittlich?
Gesamtkalkulatorisch?
>Da auch Fragen bzgl. eines "uralten" Siemens-Telefons gestellt wurden,
Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun, es handelt sich
nur zufällig um zwei völlig getrennte Siemens-Anlagen. Falsch geraten.
In der set351-Frage geht es darum, die Hicom 102, an der die Dinger
hängen, auf MFV umzustellen. Leider erlaubt die wunderschöne
Siemenskiste keinen internen Mischbetrieb, also scheitert die
Umstellung im Moment noch an der MFV-Umstellung des set351.
Die zweite Sache betrifft die Amtsholung. Erich, Deine ach so
versierten hochqualifizierten Siemensfachtechniker haben sie
schlichtweg zu programmieren vergessen, was zur Folge hat, daß die
Wahlwiederholung der Telefone nicht nutzbar ist, weil die zweite
Ziffer verschluckt wird. Die Anlage ist jetzt ca. 5 Jahre alt und wäre
von den Nutzern beinahe rausgeschmissen worden, wenn ich ihnen nicht
mit ein paar Handgriffen aus der Patsche geholfen hätte. Zur 102 gibt
es die Programmieranweisungen dazu. Gottseidank.
Doch zurück zur Hicom 112:
>vermute ich eher daß schon die Vorgänger-Anlage von Siemens war. Evtl.
>bestanden auch noch vertragliche Bindungen (10-Jahres-Mietvertrag etc.).
>Je nach Verhandlungsgeschick kommt man durchaus aus solchen
>langfristigen Verträgen ohne horrende Ablösesummen heraus, wenn man
>wieder ein System des selben Anbieters kauft ...
usw. usf. Hier liegt der Kommentator goldrichtig. Ganz genauso ist der
Hase gelaufen. Eine durch und durch marketiniggeschickte
Vorgehensweise, Leute immer aufs neue an sich zu binden. Das kennen
wir schon von den sogen. Updates aus dem Handymarkt.
>KAW...wir uns gerade etwa im Jahr 1980 -
Das betreffende Gebiet konnte erst seit ca. 1990 in den "Genuß" von
Siemens-Technik kommen :-) vorher hatten die womöglich überhaupt kein
Telefon...
>Oder aber der Kunde war und ist mit dem Produkt und der Firma Siemens
>voll zufrieden und es stand nie zur Diskussion, bei einem anderen
>Anbieter zu kaufen. Soll´s ja auch geben. Ich würde mir nämlich mit
>einer Firma auch sehr genau überlegen, ob ich zu einem 1-Mann-Händler
>gehe oder doch lieber einen grossen (aber oft - nicht immer! - teurerem)
>Unternehmen vertraue.
PRUST FEIX SCHENKELKLOPF WIEHER!!!
Ich bin keine 1-Mann-Firma, ich mache sowas gar nicht "offiziell", ich
mache das aus Spaß an der Freude, und alle, die mit mir zu tun hatten,
haben sich sehr darüber gefreut. Und sind zufrieden. Z.B. weil ich
keine Feierabend- oder Wochenendzuschläge nehme. Weil ich nämlich gar
nichts nehme.
Meiner alten Kirchgemeinde in BS habe ich damit übrigens auch
Kirchensteuergelder in vierstelliger Höhe einsparen helfen. Die Kirche
soll doch sparen, oder?
>>Aber ich vermute, sie haben einen Dummen gefunden, der den
>>Service kostenlos macht.
Stammt nicht von Dir, ist aber auch daneben.
>.....oder seine Arbeitszeit als Spende von der Steuer abschreibt ;-))))
Ja, gute Idee, Erich, das zeigt doch am deutlichsten, welch Geistes
Kind Du bist! Sehr geschäftstüchtig! Leute und Staat besch... wo es
nur geht! Du verkaufst auch Siemens-Anlagen, nicht wahr? Deine Domain
läßt schreckliches vermuten ... gehörst Du zur Spezies, die gnadenlos
überteuerte "medizinische" Computer an ahnungslose Ärzte verkauft?? Da
könnte ich auch ganze Liederabende von singen. Zumal solche
Machenschaften auch einen nicht unbeträchtlichen Anteil an der
"Kostenexplosion im Gesundheitswesen" haben.
Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erörtert
werden.
Erich, wenn DU sowas nicht machst, brauchst Du Dich nicht angesprochen
zu fühlen, ja? Nicht persönlich nehmen, ja?
>Informieren ja, aber wüste Vorurteile und ofene oder versteckte
>Beschimpfungen NEIN!
Gutgut.
>Ja??? Hier hat meiner Meinung nach jemand geschrieben, der
>wahrscheinlich noch nicht einmal die Vertragsbedingungen gelesen hat.
>Wie sonst sollte jemand erwarten wollen, daß Dienstleistungen
>kostenlos sein sollen???
Erich, du irrst. Hat er. Ziemlich gründlich sogar. Was ich zu lesen
bekommen habe, hat mir derartig die Hutschnur hochgehen lassen, daß
sogar DAS reichen sollte, jedem von Siemens abzuraten. KNEBELBERTRAG
ist ja noch sehr gelinde ausgedrückt.
In praxi habe ich immer wieder erfrischende Fälle, in denen
Klineigkeiten (!!!) am Protokoll vorbei unbürokratisch geregelt
wurden. DAS scheint (zumindest bei Siemens Berlin) hier völlig
unmöglich zu sein.
Darf ich das wenigstens _sehr sehr schade_ finden?
>>Für mich war der Artikel sehr informativ , die Downloadzeit war
>keineswegs
>>umsonst .
>
>
>Und, welchen reellen Informationsgehalt ziehst du nun daraus?
>
>Gruß
>
>Erich Kirchmayer --- kirch...@notfallmedizin.de --
>
>--
>-------------------------------------------------------------------
>Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
>Thema wieder
>
>--- Müllerstr. 48 --- 80469 München --- Tel. 089/231182-0, Fax:
>089/231182-22
>
>
--
Ja, ich nochmal,
>Ein WARTUNGSVERTRAG bedeutet, daß Störungen und Fehler an der Anlage
>innerhalb dieses Vertrages kostenfrei beseitigt werden. Die
>Umprogrammierung der Anlage wegen neuer MSN ist aber weder ein Fehler
>noch eine Störung der Anlage und somit eine reine Dienstleistung, die
>natürlich bezahlt werden muss!
Dabei fällt mir ein ... wer hat eigentlich Siemens erlaubt, den
gesamten Anschluß in Beschlag zu nehmen? Schließlich geht es dort um
einen Mehrgeräteanschluß. Die teuer bezahlte Einrichtung der Anlage
ist nämlich fehlerhaft: Warum meldet sich die Hauptstelle bei _jedem_
Anruf auf diesem Anschluß (auch bei MSNs, die die Anlage noch gar
nicht kennen kann, weil sie erst eine halbe Stunde alt sind!)? Die
Behebung dieses Mißstandes (damit man z.B. einen PC mit ISDN-Karte und
eigener MSN ungehindert von der Anlage betreiben kann), sollte aber
ganz waschecht per Wartung abgedeckt sein.
Oder will mir jemand erzählen, daß so ein Unfug Standard ist? Und die
Beseitigung des Unfugs eine Dienstleistung?
>>Einstellen einer MSN bei einer dort eingekauften Anlage kostet bei
>>Siemens über 50 Tacken. Beantragen einer neuen MSN kostet bis
>Stücker
>>10 nichts bei der Telekom.
>
>Bis es ihnen verboten wurde, kosteten zusätzliche MSN aber
>5DM/Stück/Monat...... (schon seltsam, daß dies nun umsonst geht??)
Schade, daß es SIEMENS keiner verbieten kann, für geschätzte 10
Minuten Arbeitszeit des Technikers 100 DM zu verlangen (schlußendlich
sollten zwei MSN programmiert werden). So einen Stundenlohn schaffe
ich nicht mal als Sänger.
>die können einem wirklich echt leid tun, ich werfe gerade das dritte, mit
>Tränen gefüllte Taschentuch weg...
Dein Sarkasmus ist so unbegründet nicht. Ich habe die Hände überm Kopf
zusammengschlagen, als mir das zu Ohren gekommen ist. Natürlich hätte
ich VOR dem Kauf abgeraten - wenn ich's denn gewußt hätte.
> Und dabei haben die mit diesem
>Unternehmen einen Vertrag abgeschlossen, von dem beide bei Vertagsabschluß
>wußten was drin steht und mit dem auch beide einverstanden waren.
Ich schätze zumindest eine Partei hat sich ziemlich über den Tisch
ziehen lassen. (Will das jetzt natürlich nicht wahr haben)
>Wer kein Geld hat und nur 6 Analogtelefone braucht
>und sich dann 'ne Siemensanlage kauft .........
Könnte auch von mir sein, der Spruch. Leider gilt jetzt nur noch
Schadensbegrenzung (und nicht mehr -vermeidung)
>v.a...@t-online.de (Volker Arndt) wrote in
><369efd9c...@news.btx.dtag.de>:
>
>>Servicewüste Deutschland!
>
>Ah, endlich einer, der für guten Service auch bezahlen will.
?
>Wollen wir mal wetten? Als die sich die Anlage gekauft haben, war
>bestimmt auch ein kleiner, ortsansässiger Fachbetrieb bei denen.
>Der hat sich viel Mühe gegeben seinen Vorschlag zu erläutern. Hat
>den Leuten stundenlang erklärt, was ISDN ist. Ist mit seinem
>Preis bis an die Schmerzgrenze gegangen. Hat zig mal nachgefragt
>und Werbegeschenke hingetragen.
>Was hat es ihm genutzt? Der große Oberboß vom Verein hat
>entschieden: Wir nehmen eine Siemens, das ist was grundsolides.
>Aber ich vermute, sie haben einen Dummen gefunden, der den
>Service kostenlos macht.
>Sorry, klingt vielleicht ein bisschen hart...
Könnte so gewesen sein, aber Du liegst VÖLLIG falsch.
Antwort weiter oben im Thread.
Volker Arndt schrieb in Nachricht <36a3a8b7...@news.btx.dtag.de>...
>>Einstellen einer MSN bei einer dort eingekauften Anlage kostet bei
>>Siemens über 50 Tacken. Beantragen einer neuen MSN kostet bis Stücker
>>10 nichts bei der Telekom. Schaltung von diversen weiteren
>>Leistungsmerkmalen kostet bei der Telekom nichts.
>Seht ihr, genau das meinte ich.
>Wie oft wird ein Siemens-Wartungsvertrags-Kunde wohl seine MSN
>wechseln?
>Durchschnittlich?
>Gesamtkalkulatorisch?
Wie oft benötigt der Telekom-Kunde eine neue MSN? Ausserdem: Die
Telekom hatte bis zum Verbot durch die RegTP pro weitere MSN sogar
_monatliche_ Gebühren kassiert!!! Für einmalig 10 Minuten Arbeit also
monatlich (!) 5DM kassieren!!!! Schön, damit wäre Siemens sicherlich
auch einverstanden: 1 MSN/Leistungsmerkmal/Namen/Kurzwahlziel
programmieren und im Monat dafür 5DM kassieren. Dann wäre die
Einrichtung wohl sogar kostenlos ;-)))))
Volker Arndt schrieb in Nachricht <36a3a921...@news.btx.dtag.de>...
>>>Einstellen einer MSN bei einer dort eingekauften Anlage kostet bei
>>>Siemens über 50 Tacken. Beantragen einer neuen MSN kostet bis
>>Stücker
>>>10 nichts bei der Telekom.
>>
>>Bis es ihnen verboten wurde, kosteten zusätzliche MSN aber
>>5DM/Stück/Monat...... (schon seltsam, daß dies nun umsonst geht??)
>
>Schade, daß es SIEMENS keiner verbieten kann, für geschätzte 10
>Minuten Arbeitszeit des Technikers 100 DM zu verlangen (schlußendlich
>sollten zwei MSN programmiert werden). So einen Stundenlohn schaffe
>ich nicht mal als Sänger.
Dann bist du ein schlechter Sänger ;-)))
> Am Fri, 15 Jan 1999 13:28:05 +0100, "Erich Kirchmayer"
> <Kirch...@notfallmedizin.de> schrieb:
>
> >Bietet die Telekom kostenlose Dienstleistungen (prog. der Anlage) an?
> >Bietet dies Ackerwald oder Auersmann? Oder Alcatel, Bosch, DeTeWe
> >etc.??
>
> alles ganz gut und schoen und aus Siemens-Sicht auch verstaendlich.
> Aber bei unsere Kunden erhalten den von Dir genannten Support - und
> wenn's eben sein muss, wird auch die Anlage mehrfach umprogrammiert.
>
> Aber das geht bei einer von Deinen genannten natuerlich auch einfacher
> und schneller als jetzt bei einer Profi-TK-Anlage...
Eine Anlage, bei der die schlichte Änderung einer MSN einen Aufwand
von 50DM verursacht, ist keine Profianlage, sondern Gewurstel.
Bei Steuerungsanlagenbauern ist die Standardfrage "Soll es etwas
vernünftiges sein, oder von Siemens?". Oft genug muß es Siemens
sein.
David Kastrup schrieb in Nachricht ...
>Eine Anlage, bei der die schlichte Änderung einer MSN einen Aufwand
>von 50DM verursacht, ist keine Profianlage, sondern Gewurstel.
Was darf es deiner Meinung nach dann kosten? Immerhin wollen
24h-Auftragsannahme/Hotline, Servicetechniker und zentrales Equipment
irgendwie bezahlt werden - auch wenn der tatsächliche Arbeitsaufwand bei
10 Minuten liegt...... Alleine 40 Fernprogrammierungen für 50DM benötigt
man, um einen dafür notwendigen PC zu amortisieren. Bezahlt, gut. Nun
die laufenden Kosten: Der Techniker davor kostet rund 8000DM/Monat an
Lohnkosten, macht weitere 160 Fernprogrammierungen. Den Techniker im
Bereitschaftsdienst setzen wir mal billig mit 500DM (Zusatzprämie in den
Lohnkosten) an. Sind aber wieder 10 Aufträge a´50DM.... Die "Tussi" an
der Hotline-Strippe kostet weniger, vielleicht 6000DM/Monat, da die
Siemens-Auftragsannahme aber 24h bestezt ist, sind es 12.000DM (im
12-Std. 2-Schichtbetrieb (der eh unrealistisch ist, sind eher 3
Schichten a´ 8 Stunden) aber somit auch 240 "Einsätze". Somit benötigt
man im Monat (!) 410 Fernprog.-Einsätze, um die Kosten wieder
hereinzubekommen und darin sind weitere feste Kosten wie z.B. Raummiete
noch nicht enthalten!
Bei einem Kundenstamm von rund 1000 Kunden/Regionalbezirk wären somit
pro Kunde 0,7 berechnungsfähige Einsätze pro Monat nötig, um dadurch die
bestehenden Kosten zu decken. Da dies kaum der Fall sein wird, muss
schon aus den Wartungbeiträgen und Verkaufserlösen querfinanziert
werden........
Unterm Strich also garnicht mal sooo teuer das mit den 50DM.......
> David Kastrup schrieb in Nachricht ...
>
> >Eine Anlage, bei der die schlichte Änderung einer MSN einen Aufwand
> >von 50DM verursacht, ist keine Profianlage, sondern Gewurstel.
>
>
> Was darf es deiner Meinung nach dann kosten? Immerhin wollen
> 24h-Auftragsannahme/Hotline, Servicetechniker und zentrales Equipment
> irgendwie bezahlt werden - auch wenn der tatsächliche Arbeitsaufwand bei
> 10 Minuten liegt...... Alleine 40 Fernprogrammierungen für 50DM benötigt
> man, um einen dafür notwendigen PC zu amortisieren.
Arbeitsplätze schaffen schön und gut, aber eine einfache Beschreibung
im Handbuch zur Anlage tut es auch. Einen Arbeitsplatz mit solchen
Kinkerlitzchen finanzieren zu wollen, ist doch Blödsinn. Der
tatsächliche Arbeitsaufwand sollte unter einer Minute liegen (Nummer,
Code, Anschlußnummer, MSN wählen).
Ich rufe ja auch nicht jedesmal bei der Serviceabteilung meiner
Waschmaschine an, wenn ich den Wollwaschgang einstellen möchte.
Wenn jemand trotz vorhandener vernünftiger mitgelieferter Unterlagen
die Programmierung vergurkt und *dann* den Service braucht, *dann* ist
eine entsprechende Rechnung völlig in Ordnung.
> die laufenden Kosten: Der Techniker davor kostet rund 8000DM/Monat an
> Lohnkosten, macht weitere 160 Fernprogrammierungen. Den Techniker im
> Bereitschaftsdienst setzen wir mal billig mit 500DM (Zusatzprämie in den
> Lohnkosten) an. Sind aber wieder 10 Aufträge a´50DM.... Die "Tussi" an
> der Hotline-Strippe kostet weniger, vielleicht 6000DM/Monat, da die
> Siemens-Auftragsannahme aber 24h bestezt ist, sind es 12.000DM (im
> 12-Std. 2-Schichtbetrieb (der eh unrealistisch ist, sind eher 3
> Schichten a´ 8 Stunden) aber somit auch 240 "Einsätze". Somit benötigt
> man im Monat (!) 410 Fernprog.-Einsätze, um die Kosten wieder
> hereinzubekommen und darin sind weitere feste Kosten wie z.B. Raummiete
> noch nicht enthalten!
Wer dies alles darüber finanzieren möchte, daß er mir grundlegende
Informationen über das von mir gekaufte Produkt vorenthält, kriegt
mein Geld nicht zu sehen.
Das ist der alte Witz mit dem Standard-FUD-Argument: "Für Linux
bekommen Sie aber keinen Support". Da bei Linux alles wichtige dabei
ist, kann man sich technische Kompetenz zu seinem Problem an jeder
Straßenlaterne einkaufen, wenn man es selbst nicht packt. Und für den
ach so als Vorteil gelobten Herstellersupport zahlt man sich dumm und
dämlich, um das Recht zu bekommen, abgewimmelt zu werden.
> Unterm Strich also garnicht mal sooo teuer das mit den 50DM.......
Nur, daß die Auftragsannahme und die Techniker ja ohnehin schon
vorhanden sein müssen, weil man ja einen schweineteuren
Wartungsvertrag geschlossen hat.
>Fakt hin oder her - die Geschäftspraktiken sind anders. Wenn ich bei
>Siemens (theor. Beispiel) eine Anlage mit 7 System und 5 a/b-Teilnehmern
>kaufe, zahle ich auch NUR die. ...
Im vorliegenden Fall nicht Gegenstand, da die Platinen recht genau
ausgegeizt sind: Konkret ist das die Basisanlage und ein paar Module
(die genaue Schlüsselung weiß ich nicht aus dem Hut) - in Summa sind
das 4 U0 und 2 a/b Anschlüsse mit einem S0 nach draußen. Das ganze
kostete incl. Installation ca. 6500 DM. Jeder, der SOHO-Anlagen und
deren Preise kennt, darf sich jetzt mal schlapplachen.
>... Nach etwa einer Stunde sind alle Arbeiten beendet.
6 Minuten? Für was für eine Anlage? Selbst die lahme Auerswald braucht
mit ISDN-Gegenparts maximal 20 Sekunden für eine Konfiguration.
So betrachtet ist die Sache schon etwas wahrer, aber was den
Arbeitsaufwand betrifft: Wenn er während der sechs MInuten auf die
PC-Sanduhr starrt, ist er doch überbezahlt.
>Nein, 30DM/Monat.
Wo ist der Unterschied?
>>>und der Mensch, der sich zutraut Eproms zu brennen und zu wechseln
>>>ist meine Putzfrau
>>wenn sie E-Technik studiert hat wie ich, warum spricht dagegen?
>>Muß man immer erst von einer Firma beweihräuchert werden, um an ihren
>>Heiligtümern ein Schräubchen zu drehen?
>Sind alle (ausgebildeten!) TK-Techniker blöd, wenn sie für eine solche
>"Kleinanlage" bis zu 3-wöchige Schulugen (btw. - Kostenpunkt rund
>10.000DM) besuchen müssen????
Warum müssen sie? Weil die Firmen es so wollen! Wer sich in Anlagen
auskennt, der kapiert die 4308 von Auerswald in sagen wir 2 Stunden
Selbststudium.
Und was für Hophatz um Firmenschulungen gemacht wird, ist doch auch
bekannt. Schulungen sind bekanntlich die ansehnlichste Methode, Geld
zum Fenster raus zu werfen. Und der Ausrichtende verdient sich doof
und dusslig.
10.000 DM? Pro Person? Für drei Wochen? Was um alles in der Welt muß
man ausgebildeten Technikern (wie Du so schön betonst) an einer
Telefonanlage drei Wochen lang beibrngen??? Ich fass es nicht ...
>>Herr Obi war's damals nicht, sondern der besagte Braunschweiger
>>Fachhändler, der für weniger als einen Wartungsjahresvertrag Gegenwert
>>den Überspannungsschaden durch Tausch der gesamten Anlage behoben hat.
>
>Netter Mensch ;-) Hat aber sicherlich geschummelt. Eine Tauschanlage
>kostet deutlich mehr - somit bleibt nur der Schluss, daß besagter
>Techniker die defekte Anlage als gefälschten Garantiefall etc. an
>Siemens zurückgeschickt hatte.
Wir redeten von Auerswald. Es gab eine Spezies Anlagen, die da etwas
sagen wir überempfindlich reagierten. Sonst war ja nichts ausgefallen
im ganzen Hause.
> (oder der Anlage schlichtweg nur ein Reset "gefehlt" hatte) .
Dann wäre es ja doch wohl ein echter Garantiefall, nicht?
>Somit: Betrug! Hehler und Dealer waren schon immer
>günstiger als der legale Weg.......
Vorsicht.
>>Sehr schnell übrigens. Ohne Aufpreis. Und, obwohl diese Anlage gar
>>nicht bei ihm gekauft worden war. (Die nächsten wurden es deswegen
>>übrigens).
>Cleveres kerlchen - kann natürlich auch Berechnung sein.
Wie auch immer: es hat genutzt.
>So mancher
>Anbieter versucht mit solchen "Spielchen" ins Geschäft zu kommen. Die
>Wahrheit sieht dann wesentlich nüchterner aus ;-(
Die Wahrheit war, daß man immer auf die zählen konnte!
>>Aber es stünde ihnen sicher gut zu Gesicht, oder?
>Nicht unbedingt. Wenn man so die diversen Spendenskandale, Betrügereien
>von div. "gemeinnützigen Organisationen" und nicht zuletzt die
>zwangsweise "erwirtschaftete" Vormachtsellung der Kirchen ansieht---
>brrrrr!!!!
Das letzte habe ich jetzt nicht kapiert, aber im ersten Falle habe ich
ja nicht eine mildtätige Geldspende von Siemens verlangt. Im konkreten
Falle ist der Verwendungsnachweis ja gegeben, oder?
>Ungern, aber da muss ich dir recht geben.
EIn halber Sieg.
>Anrufe mit BC "Daten" (Dienstekennung "Daten64)" dürfen
>sowieso nicht von einer Voice-Gegenstelle empfangen
>werden.
Eine der Serviestellen wird sich voraussichtlich noch per Analog-Modem
melden und damit keine korrekte Dienstekennung senden. Das wird dann
wirklich Probleme geben.
Das andere checke ich mal ab.
>Warum? Kirchen sind doch Verbrecher erster Güte - aber das ist eine ganz
>anderes Thema...... (Stichworte Mittelalter, Hexenverbrennungen usw. -
Das war vor langer langer Zeit. Heute haben wir den Papst, der auch
einem nicht unbeträchtlichen Teil der Christen an der Basis ein großer
Dorn im Auge ist.
Die Kirche hat sich auch ein bißchen geändert.
>wer meinst du hat sich dabei mit Grundstücken und Geldwerten
>bereichert???
Schau mal was an Ländereien davon noch übrig ist, und dann schau mal,
welche windigen Immohaie und Makler heutzutage mehr Land besitzen. Das
Argument gilt nicht.
Wenn ich mir den Finanzhaushalt heutiger Kirchengemeinden ansehe, ist
es wieder nur dem kirchentypischen Enthusiasmus und
Aufopferungsgwillen zu verdanken, daß die nicht längst bankrott sein
müssen. Bei aller Gefühlsduselei und Glaubenskram (ich nenne es mal
bewußt so salopp, obwohl ich das anders sehe, aber das ist mein Bier)
hat Kirche heutzutage auch eine soziale und integrative Komponente.
Mehr auf dem Dorf als in der Stadt. NIcht zu vergessen, was an
karitativen Diensten unter dem Dach (und mit den Finanzen) der Kirche
am Leben erhalten wird. Wenn man das alles abschafft, sieht's bald
düster aus in D.
>Und auch heute noch wird jedes in Deutschalnd geborene
>Kind erst mal zwangsweise kirchensteuerpflichtig sofern es nicht sofort
>mit den ersten Euros in der Tasche mit 18 Jahren aus der Kirche
>austritt!)
Das ist eine Regelung des Gesetzgebers, nicht der Kirche. Die Art und
Weise, in der das Geld zusammengetrieben wird, ist sicherlich
reformbedürftig.
>SO ein Laden hat meiner Meinung nach keinerlei Anrecht auf
>besondere Behandlung - eher im Gegenteil!)
Du kannst austreten - jederzeit und es kostet nichts.
>>>.....oder seine Arbeitszeit als Spende von der Steuer abschreibt
>Alles legal ;-)) (leider)
Jawohl, leider.
[Siemens]
>Ne, ich baue sie ein und warte sie. Verkaufen tut der Vertrieb der
>Firma, in der ich beschäftig bin. Und ich habe wirklich gerne ein wneig
>Geld auf meinem Gehaltskonto..... Nur wenn der Vertrieb nix verkauft,
>sieht es auch bei mir bald dunkel aus.
Siehste ... da wäre die Frage ob man nicht mehr verkaufen könnte, wenn
man etwas "kundenfreundlicher" wäre. Horch doch mal um, was
Siemens-Anlagen unter dem technisch begabten Laienvolk für einen
Leumund haben. Fachhändler, die davon leben müssen, sehen das freilich
anders. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.
>>...überteuerte "medizinische" Computer an ahnungslose Ärzte verkauft??
>
>Ne, ich gehöre zu der Spezies, die für einen lächerlichen Lohn am
>Wochenende und in der Nacht Dienst im Rettungsdienst macht .
Dann Hut ab und ich habe nichts gesagt.
Im konkreten Falle ging es vor ein paar Jahren um einen
Patientendaten-Server für 60.000 DM. Dessen Komponenten hätte man auf
dem Spotmarkt für höchstens 20.000 bekommen - wohlgemerkt alles die
gleiche Markenware wie das Originalangebot. Billigbauteile hätten den
Preis weit ins vierstellige gedrückt.
Und mein Hausarzt hat seine Praxis mit "medizinsichen" Rechnern
ausgestattet, die beim Fachhändler um 30% preiswerter gewesen wären,
und ich meine auch Fachhandel und nicht etwa Vobis.
Volker Arndt schrieb in Nachricht <36a3acf2...@news.btx.dtag.de>...
>Meiner alten Kirchgemeinde in BS habe ich damit übrigens auch
>Kirchensteuergelder in vierstelliger Höhe einsparen helfen. Die Kirche
>soll doch sparen, oder?
Warum? Kirchen sind doch Verbrecher erster Güte - aber das ist eine ganz
anderes Thema...... (Stichworte Mittelalter, Hexenverbrennungen usw. -
wer meinst du hat sich dabei mit Grundstücken und Geldwerten
bereichert??? Und auch heute noch wird jedes in Deutschalnd geborene
Kind erst mal zwangsweise kirchensteuerpflichtig sofern es nicht sofort
mit den ersten Euros in der Tasche mit 18 Jahren aus der Kirche
austritt!) SO ein Laden hat meiner Meinung nach keinerlei Anrecht auf
besondere Behandlung - eher im Gegenteil!)
>>.....oder seine Arbeitszeit als Spende von der Steuer abschreibt
;-))))
>Ja, gute Idee, Erich, das zeigt doch am deutlichsten, welch Geistes
>Kind Du bist! Sehr geschäftstüchtig! Leute und Staat besch... wo es
>nur geht!
Alles legal ;-)) (leider)
>Du verkaufst auch Siemens-Anlagen, nicht wahr?
Ne, ich baue sie ein und warte sie. Verkaufen tut der Vertrieb der
Firma, in der ich beschäftig bin. Und ich habe wirklich gerne ein wneig
Geld auf meinem Gehaltskonto..... Nur wenn der Vertrieb nix verkauft,
sieht es auch bei mir bald dunkel aus.
>Deine Domain
>läßt schreckliches vermuten ... gehörst Du zur Spezies, die gnadenlos
>überteuerte "medizinische" Computer an ahnungslose Ärzte verkauft??
Ne, ich gehöre zu der Spezies, die für einen lächerlichen Lohn am
Wochenende und in der Nacht Dienst im Rettungsdienst macht (auf
Rettungsfahruegen oder im Sanitätsdienst) Kann man durchaus auch als
soziale Komponente sehen...... - aber das ist auch ein anderes Thema....
Volker Arndt schrieb in Nachricht <36a3b294...@news.btx.dtag.de>...
>>Ausserdem hätte der Kunde dann
>>ein Instrument in der Hand, mit dem er überhaupt nicht
>>gekaufte/gemietete leistungsmerkmale oder Anschlüsse freischalten
>>kann.
>Fakt ist: Dem Kunden gehört die Anlage, und damit hat er zu
>entscheiden, was damit geschehen soll.
>Den Anschluß mietet er von der Telekom.
Fakt hin oder her - die Geschäftspraktiken sind anders. Wenn ich bei
Siemens (theor. Beispiel) eine Anlage mit 7 System und 5 a/b-Teilnehmern
kaufe, zahle ich auch NUR die. Siemens stellt mir aber u.U. eine Anlage
hin, die (rein technisch bedingt) 14 System und 12 a/b kann. (gibt halt
keine kleineren Platinen). Schön für mich, da ich nur das bezahle, wa
sich wirklich brauche. Schlecht aber für Siemens, wenn mir einfällt, wie
ich die restlichen Resourcen nutzen kann. Grund für diese seltsamen
Praktiken ist die Vielfalt der angebotenen Anlagen. Während z.B. Siemens
8er, 16er und 24er Baugruppen anbietet, bekomme ich woanders 2er, 4er,
6er usw. Baugruppen. In bestimmten Ausbaustufen wäre Siemens somit nicht
mehr konkurrenzfähig. Also wird trotz technischem Vorhandensein das
verkauft, was der Kunde will (in Anlehnung an die Konkurrenzprodukte)
>
>>(Bei einem Autokauf erhältst du ja auch nicht die genaue
>>Anleitung inkl. Geräte zum Chip-tuning, damit du der Mühle ein paar
>>zusätzliche PS einprogrammieren kannst....)
>Mit dem gelinden Unterschied, daß eine Telefonanlage nicht die
>Zulassung verliert, wenn Du ihr eine zusätzliche MSN spendierst.
>Der Vergleich hinkt wie ein Einbeiniger.
auch ein leistungsgesteigerten PKW kann ich zulassen.....
>>Ein WARTUNGSVERTRAG bedeutet, daß Störungen und Fehler an der Anlage
>>innerhalb dieses Vertrages kostenfrei beseitigt werden.
>
>In der Regel ja. Die Frage ist, ob man nicht Grenzfälle zulassen kann.
>Kulanz nennt man sowas. Reines Entgegenkommen ohne Anerkennung einer
>Rechtspflicht (das sollte jetzt keine Definition sein!). Kleiner Blick
>auf die Historie: ein (Fern-)Wartungsfall in einem Jahr, da könnte man
>das schon mal machen. Nicht?
>Ja, ich las, Du siehst das anders.
Ja, sehe ich. Erst heute hatte ich wieder ein gespräch mit einem Kunden.
Er wünschte div. Änderungen (einfache Sachen). Doch die wollen erst mal
genau besprichen werden. Inkl. Verbinden, warten, Gespräch war schon mal
die erste Viertelstunde verbraucht. Dann das Login in der Anlage.
Systembedingt dauert es rund 6 Minuten bis die aktuellen Daten bei mir
sind. Dann kurzes Einsehen in die Programmierung (was hat der Kollege
eigentlich alles gemacht??). Änderung de rvom Kunden gewünschten
Einstellungen. Zurückschicken der entsprechenden Daten wieder 6 Minuten.
Rund eine halbe Stunde ist nun vergangen seit ich den Auftrag auf dem
Tisch hatte. erneuter Anruf beim Kunden. Kurze Erklärung der geänderten
Daten. Korrekterweise auch Test der neu eingerichteten features.
Insgesamt wieder rund eine Viertelstunde am Telefon. Sind wir schon bei
45 Minuten..... Nun Schreiben des Kundendienstberichtes, Sichern der
Daten etc. Nach etwa einer Stunde sind alle Arbeiten beendet. Eine
Arbeitsstunde berechnet mein Arbeitgeber aber mit bis zu 150DM! (bei
Siemens ggf. weit mehr). Bei nur einer solchen Dienstleistungen pro
Monat (und das ist nicht unrealistisch!) sind das rund 1800DM/Jahr! Und
das bei einer jährlichen Wartungsgebühr von 360DM - du kannst dir leicht
ausrechnen, was nun in der Wartung enthalten ist und was nicht!!!
>>>2. Jeder Siemens-Techniker-Furz kostet mindestens 30 DM.
>
>>Arbeitest du grundsätzlich kostenlos für deinen Arbeitgeber und deine
>>Kunden?
>Wer sagt denn sowas? Sind 360 DM/Jahr kostenlos?
Nein, 30DM/Monat. Wenn nach obigem Berechnungsbeispiel Dienstleistungen
enthalten sein sollen ein Witz!
>>und der Mensch, der sich zutraut Eproms zu brennen und zu wechseln
>>ist meine Putzfrau
>wenn sie E-Technik studiert hat wie ich, warum spricht dagegen?
>Muß man immer erst von einer Firma beweihräuchert werden, um an ihren
>Heiligtümern ein Schräubchen zu drehen?
Sind alle (ausgebildeten!) TK-Techniker blöd, wenn sie für eine solche
"Kleinanlage" bis zu 3-wöchige Schulugen (btw. - Kostenpunkt rund
10.000DM) besuchen müssen????
>>und bei einer Störung kommt Herr OBI höchstpersönlich
>>innerhalb eines Tages vorbei und repariert das Ding kostenlos...
>Herr Obi war's damals nicht, sondern der besagte Braunschweiger
>Fachhändler, der für weniger als einen Wartungsjahresvertrag Gegenwert
>den Überspannungsschaden durch Tausch der gesamten Anlage behoben hat.
Netter Mensch ;-) Hat aber sicherlich geschummelt. Eine Tauschanlage
kostet deutlich mehr - somit bleibt nur der Schluss, daß besagter
Techniker die defekte Anlage als gefälschten Garantiefall etc. an
Siemens zurückgeschickt hatte (oder der Anlage schlichtweg nur ein Reset
"gefehlt" hatte) . Somit: Betrug! Hehler und Dealer waren schon immer
günstiger als der legale Weg.......
>Sehr schnell übrigens. Ohne Aufpreis. Und, obwohl diese Anlage gar
>nicht bei ihm gekauft worden war. (Die nächsten wurden es deswegen
>übrigens).
Cleveres kerlchen - kann natürlich auch Berechnung sein. So mancher
Anbieter versucht mit solchen "Spielchen" ins Geschäft zu kommen. Die
Wahrheit sieht dann wesentlich nüchterner aus ;-(
>>Was ja nicht bedeuten muss, das Siemens oder ein anderer Anbieter
>>grundsätzlich allen kirchlichen oder gemeinnützigen Organisationen und
>>Vereinen alles schenken (sprich: spenden) muss, oder?
>Aber es stünde ihnen sicher gut zu Gesicht, oder?
Nicht unbedingt. Wenn man so die diversen Spendenskandale, Betrügereien
von div. "gemeinnützigen Organisationen" und nicht zuletzt die
zwangsweise "erwirtschaftete" Vormachtsellung der Kirchen ansieht---
brrrrr!!!! Aber das ist - wie schon mehrmals erwähnt - nicht Subjekt
dieser NG..........
Volker Arndt schrieb in Nachricht <36a3bdc8...@news.btx.dtag.de>...
>Dabei fällt mir ein ... wer hat eigentlich Siemens erlaubt, den
>gesamten Anschluß in Beschlag zu nehmen? Schließlich geht es dort um
>einen Mehrgeräteanschluß. Die teuer bezahlte Einrichtung der Anlage
>ist nämlich fehlerhaft: Warum meldet sich die Hauptstelle bei _jedem_
>Anruf auf diesem Anschluß (auch bei MSNs, die die Anlage noch gar
>nicht kennen kann, weil sie erst eine halbe Stunde alt sind!)? Die
>Behebung dieses Mißstandes (damit man z.B. einen PC mit ISDN-Karte und
>eigener MSN ungehindert von der Anlage betreiben kann), sollte aber
>ganz waschecht per Wartung abgedeckt sein.
>Oder will mir jemand erzählen, daß so ein Unfug Standard ist? Und die
>Beseitigung des Unfugs eine Dienstleistung?
Ungern, aber da muss ich dir recht geben. Eine korrekte Einrichtung der
Anlage weist alle nicht bekannten Rufnumern mit einem "belegt" ab bzw.
meldet sich einfach nicht sofort damit andere Geräte auf dem Bus Zeit
haben ranzugehen (Leistungsmerkmal "Abwurf bei unvollständiger Rnr" bzw.
"Abwurf bei Falschwahl") Anrufe mit BC "Daten" (Dienstekennung
"Daten64)" dürfen sowieso nicht von einer Voice-Gegenstelle empfangen
werden. Hier ist allerdings die Wartung gefragt!!! (und die Beseitigung
dieses ungewollten "Features" darf NICHTS kosten!!!!
Vielleicht die wunderbaren neuen Bezeichnungen, für uralte Funktionen?
Oder Amtsdeutsch?
Oder ...?
Gruss
Grischa
Volker Arndt wrote:
Das wiederhole ich jetzt hier nicht.
Ich habe aber mal ein paar fragen an dich.
1. Warum habt ihr Siemens genommen und nicht irgend so eine
Spielzeuganlage ????
2. Wenn sich diese Einrichtung durch Spenden finanziert warum habt ihr
diese Anlage dann direkt bei Siemens gekauft und nicht bei einem Händler
????
3. Warum schimpfst du in einer technischen NG und stellst nicht einfach
die Frage nach dem Password und der Software ?????
4. Zeige mir von den kleinen Anlagen eine die das kann was auch eine 112
kann ????
Ach David, Balsam für meine Seele!
>Arbeitsplätze schaffen schön und gut, aber eine einfache Beschreibung
>im Handbuch zur Anlage tut es auch.
(Beifall)
>Ich rufe ja auch nicht jedesmal bei der Serviceabteilung meiner
>Waschmaschine an, wenn ich den Wollwaschgang einstellen möchte.
Naja ... hinkt ein bißchen. Aber wenn Du die Waschmaschine an einen
anderen Platz im Keller stelltst, wirst Du nicht den Installateur
rufen, um den Schlauch am anderen Wasserhahn anzuschrauben.
>Wenn jemand trotz vorhandener vernünftiger mitgelieferter Unterlagen
>die Programmierung vergurkt und *dann* den Service braucht, *dann* ist
>eine entsprechende Rechnung völlig in Ordnung.
*UNTERSCHREIB!*
>Wer dies alles darüber finanzieren möchte, daß er mir grundlegende
>Informationen über das von mir gekaufte Produkt vorenthält, kriegt
>mein Geld nicht zu sehen.
Vorschlag an Billigautohersteller: Verseht die Lampenkästendeckel mit
Bitwurst-Torx-Nyquist-Spezialschrauben, damit der Kunde wegen jedem
Lampenwechsel in die Werkstatt muß und LÖHNEN!!!
>> Unterm Strich also garnicht mal sooo teuer das mit den 50DM.......
>
>Nur, daß die Auftragsannahme und die Techniker ja ohnehin schon
>vorhanden sein müssen, weil man ja einen schweineteuren
>Wartungsvertrag geschlossen hat.
Jippih!!!
>Volker Arndt wrote:
>Das wiederhole ich jetzt hier nicht.
Schön, das hält den Traffic kurz.
>1. Warum habt ihr Siemens genommen und nicht irgend so eine
>Spielzeuganlage ????
Wie schonmehrfach betont, haben nicht WIR, sondern DIE die Anlage
genommen, ich war an der Entscheidungsfindung nicht beteiligt.
Woanders im Thread steht auch die Geschichte mit der vorherigen
Anlage, Wartungsvertrag etc. pp.
>2. Wenn sich diese Einrichtung durch Spenden finanziert warum habt ihr
>diese Anlage dann direkt bei Siemens gekauft und nicht bei einem Händler
>????
Nicht direkt durch Spenden, aber auch. Es ist eine Einrichtung der
Diakonie.
Warum? Ja warum? Ich kann ja mal fragen...
>3. Warum schimpfst du in einer technischen NG und stellst nicht einfach
>die Frage nach dem Password und der Software ?????
Weil ich so eine Menge Leute aus der Reserve locken konnte. Die Frage
nach dem Paßwort habe ich noch nicht gestellt, aber auf jeden Fall die
nach der Software. Ein paar Tips, heißeste Spur ONLINE-UNNA, aber das
war's dann auch schon. Kannst Du mir die Software verschaffen?
Die Frage nach dem Paßwort (ich denke an das einzugebende im
Systemmernü der 112) wird müßig sein, da ich nicht denke, daß es ein
globales Paßwort für alle Anlagen gibt, und daß zumindest das
Default-Paßwort, so es existiert, längst durch den Siemens-Service
geändert wurde.
>4. Zeige mir von den kleinen Anlagen eine die das kann was auch eine 112
>kann ????
Gut. Ich will nicht aufzeigen, was eine 112 alles kann, aber ich will
erläutern, wozu sie hier schlußendlich gebraucht wird.
Es gibt eine Hauptstelle mit einem Optiset standard und drei
Telefonnebenstellen mit einem Optiset entry. Also kann einzig die
Hauptstelle sehen, wer gerade telefoniert.
Die zwei a/b werden für Anrufbeantworter und Fax verwendet.
Ankommende Gespräche werden ab und zu an die Mitarbeiter
weitervermittelt (!).
Beim Verlassen des Büros wird eine Anrufweiterschaltung auf ein Handy
aktiviert, die über den zweiten B-Kanal geht. Zeitgleich wird der AB
gerufen. Wenn das Handy sich nicht meldet, geht der AB im Büro dran.
Aus verschiedentlichen Gründen bin ich ein Auerswald-Fan. Ich hätte
denen eine 4308 (S0 intern und 8 a/b) installiert. Die Fernwartung
kann ich von zu Hause aus machen mit der mitgelieferten Software,
alternativ kann das ein Büro-Mitarbeiter über den dann ebenfalls am
internen So angeschlossen PC mit ISDN-Karte tun. Es braucht ja nicht
einmal ein extra Kabel mehr.
Die "Hauptstelle" hätte ein smar-tel-i (Systemtelefon mit
Klarschriftmeldungen am internen S0) bekommen, welches ebenfalls eine
Belegtanzeige der Nebenstellen im Display bietet. Die übrigen
Nebenstellen hätte ich mit einem guten Telefon mit Lautsprecher,
Freisprecher, Display und programmierbaren Funktionstasten
ausgestattet, so ab Siemens euroset 815 oder ähnliche.
Die Anrufweiterschaltung zum Handy funktioniert hier ebenso über den
zweiten B-Kanal, und zwar durch Teilnehmerweiterschaltung extern.
Dadurch kann auch zeitgleich der AB im Büro klingeln. Für die Ein- und
Ausschaltung lassen sich die progarmmierbaren Tasten des smar-tel-i
nutzen.
Für die im Büro jetzt noch zusätzlich zu installierenden Nebenstellen
wäre dann auch noch Platz gewesen. Jetzt müssen die wahrscheinlich
noch ein Modul zukaufen.
Hast Du Vorschläge, was die 112 in diesem Falle besonders
prädistiniert? Ich bin sehr gespannt.
Die Auerswald-Lösung wäre auf jeden Fall um 3000 DM preiswerter
gewesen.
Nun?
Volker Arndt schrieb:
> >Volker Arndt wrote:
> >Das wiederhole ich jetzt hier nicht.
> Schön, das hält den Traffic kurz.
>
Werde versuchen mitzuhalten ;-)
> >3. Warum schimpfst du in einer technischen NG und stellst nicht einfach
> >die Frage nach dem Password und der Software ?????
> Weil ich so eine Menge Leute aus der Reserve locken konnte. Die Frage
> nach dem Paßwort habe ich noch nicht gestellt, aber auf jeden Fall die
> nach der Software. Ein paar Tips, heißeste Spur ONLINE-UNNA, aber das
> war's dann auch schon. Kannst Du mir die Software verschaffen?
> Die Frage nach dem Paßwort (ich denke an das einzugebende im
> Systemmernü der 112) wird müßig sein, da ich nicht denke, daß es ein
> globales Paßwort für alle Anlagen gibt, und daß zumindest das
> Default-Paßwort, so es existiert, längst durch den Siemens-Service
> geändert wurde.
>
Das wiederum würde ich nicht so sehen. Bei unseren bisherigen Anlagen war es
immer nur das Default-Paßwort. Teste doch einfach mal nur ´0000´ oder eben
soviel wie gefordert werden.
Ein Versuch kann es ja wert sein.
Gruß Günter
Günter Wagner schrieb in Nachricht <36AB5151...@t-online.de>...
>> Die Frage nach dem Paßwort (ich denke an das einzugebende im
>> Systemmernü der 112) wird müßig sein, da ich nicht denke, daß es ein
>> globales Paßwort für alle Anlagen gibt, und daß zumindest das
>> Default-Paßwort, so es existiert, längst durch den Siemens-Service
>> geändert wurde.
>>
>
>Das wiederum würde ich nicht so sehen. Bei unseren bisherigen Anlagen
war es
>immer nur das Default-Paßwort. Teste doch einfach mal nur ´0000´ oder
eben
>soviel wie gefordert werden.
>Ein Versuch kann es ja wert sein.
EIN Versuch? Naja, da wird er schon ein paar Versuche mehr brauchen,
0000 ist definitiv NICHT das (Default-)Passwort für die Hicom 112. Das
Default-Passwort (das im Übrigen i.d.R. NICHT vom Siemens-Service
geändert wird) ist 5-stellig..... (ob es jetzt zuviel verraten ist, daß
sich das Passwort nicht im oberen Drittel der möglichen 99999
Kombinationen bewegt??) ;-))))
Volker Arndt schrieb:
>
>
> Warum müssen sie? Weil die Firmen es so wollen! Wer sich in Anlagen
> auskennt, der kapiert die 4308 von Auerswald in sagen wir 2 Stunden
> Selbststudium.
> Und was für Hophatz um Firmenschulungen gemacht wird, ist doch auch
> bekannt. Schulungen sind bekanntlich die ansehnlichste Methode, Geld
> zum Fenster raus zu werfen. Und der Ausrichtende verdient sich doof
> und dusslig.
> 10.000 DM? Pro Person? Für drei Wochen? Was um alles in der Welt muß
> man ausgebildeten Technikern (wie Du so schön betonst) an einer
> Telefonanlage drei Wochen lang beibrngen??? Ich fass es nicht ...
>
>
hallo ersma
Jedem seine Meinung sag ich immer.
Komm doch mal vorbei und dann setzte ich Dich vor einen großen Karton mit
einer Lieferung der Firma Alcatel.Darin befindet sich eine Alcatel 4400.
Die baust Du dann zusammen und programmierst sie dann.
Achja, eine Einweisung des Kunden must Du auch noch machen.
Und dann reden wir nochmal über den Sinn und Unsinn einer Schulung.
P.S.Ich bin ausgebildeter Techniker mit Schulungen auf diverse TK-Systeme der
Firmen Alcatel und Siemens.
Thomas Rebenstorf schrieb in Nachricht <36B1C2E6...@KFM.de>...
>> 10.000 DM? Pro Person? Für drei Wochen? Was um alles in der Welt muß
>> man ausgebildeten Technikern (wie Du so schön betonst) an einer
>> Telefonanlage drei Wochen lang beibrngen??? Ich fass es nicht ...
>Jedem seine Meinung sag ich immer.
>Komm doch mal vorbei und dann setzte ich Dich vor einen großen Karton
mit
>einer Lieferung der Firma Alcatel.Darin befindet sich eine Alcatel
4400.
>Die baust Du dann zusammen und programmierst sie dann.
>Achja, eine Einweisung des Kunden must Du auch noch machen.
>Und dann reden wir nochmal über den Sinn und Unsinn einer Schulung.
Nun, das sind halt Leute, die es nach 2 Tagen auch schon mal geschafft
haben, ihr Tiptel-Telefon oder nach 1 Woche ihre Ackerwald oder
Auersmann-"Anlage" zu programmieren und nun grosse Töne spucken. Wenn
alles wirklich so einfach wäre, bräuchte man keine ausgebildeten
Fernmeldetechniker mehr. Kabel irgendwie an die Wand nageln und Anlagen
aufbauen und programmieren etc. könnte ja demnach Jeder. Seltsam nur,
daß dem nicht so ist ;-))) Jedenfalls scheinen schon oft die einfachsten
Dinge wie z.B. das Anklemmen einer ISDN-Dose grosse Probleme zu bereiten
(siehe div. Anfragen in dieser Newsgroup!)
>P.S.Ich bin ausgebildeter Techniker mit Schulungen auf diverse
TK-Systeme der
>Firmen Alcatel und Siemens.
Alcatel kann ich noch ein wenig (die alten 5605/5610, ein bischen 42xx),
mein Spezialgebiet liegt bei den Siemens Hicom 100/150/300. Selbst bei
uns ist es so, daß wir intern zwischen Siemens und Alcatel aufgesplittet
haben und jeweils Techniker für jeden Hersteller einsetzen. Die
ständigen Neuerungen und Anschaltungen/Zusatzprodukte (z.B. Phone mail,
DECT/Cordless LCR/Vernetzung usw.) sind schon so umfangreich, daß es so
gut wie unmöglich ist auf beiden Systemen absolut fit zu sein.
Aber wir sind ja alle doof, geht doch mit dem Studium einer 20-seitigen
Bedeinungsanleitung auch, oder? Wozu wälzen wir ganze Ordnerreihen und
CD-Roms.....
Dirk, hier auch, jawoll!
>2. Die 112 hat einige Funktionen die _kleine_ und _billige_
>Anlagen nicht bieten.
Stelle ich nicht in Abrede. Nur ob die in besagtem Falle jemals
gebraucht werden, wage ich zu bezweifeln.
>Wer hatte denn die Entscheidungsgewalt und sich nicht richtig
>erkundigt ?
Jemand, der besser hätte jemanden fragen sollen, der sich mit sowas
auskennt :-)
Ich hatte - wie schon gesagt - zu keiner Zeit Einfluß darauf.
>3. Erst mal ausf=FChrlich informieren - dann meckern.
Was Dein Angebot an Software betrifft - die Frage hatte ich vor einer
Weile schon mal gestellt und keine Antwort bekommen. Auch habe ich
mich mehrmals telefonisch bei verschiedenen Stellen bei Siemens danach
bemüht. Man hat mich jedesmal "abblitzen" lassen, als man erfuhr, um
was es geht und daß ich kein sogenannter Fachmann bin. "Abblitzen" ist
fürnehm ausgedrückt: "Wer sind Sie, daß Sie sich zutrauen, unsere
Anlagen selbst zu warten? Privatmann? Nein, das geht absolut nicht..."
>4. Keiner ist perfekt - Einen vern=FCnftigen Brief schreiben
>und abschicken.
Nach den Telefonaten hatte ich keine Hoffnung mehr, auf offiziellem
Wege etwas von Siemens zu bekommen.
>> Kleine Fazits:
...
>Oh weia - Solche =C4u=DFerungen =F6ffentlich ???
Ja, das ist alles ein bißchen heftig. Habe ja wohl auch ein bißchen
Grund erbost zu sein.
Dabei halte ich - wie auch schon erwähnt - die Anlagen ja gar nicht
für schlecht. Sie sind nur für meinen Geschmack etwas teuer und man
ist immer auf Siemens-Service angewiesen; ja, ich werde den Eindruck
nicht los, daß das Vorenthalten wichtiger Informationen zur Anlage
keine Nachlässigkeit, sondern Strategie ist.
Und sowas stinkt mir nunmal.
Es geht nicht um Know-How. Aber wenn man zum Einrichten zweier MSN den
Service bemühen muß (und demzufolge 100,- DM los wird), obgleich man
das sicher wie bei vielen Anlagen mit ein paar Tastendrücken erledigen
könnte, nenne ich das organisierte Abzocke. Und da halte ich es auch
für legitim, daß man sich - siehe letzter Punkt - sobald wie möglich
um neue Hardware kümmert, um nicht länger in der Mausefalle zu
klemmen.
>> Kommentare reichlich erw=FCnscht!
>Na meinen hast Du hiermit.
Danke, gehört eindeutig zu den konstruktiveren.
>> The Tiptel 195 Fan Site: www.tiptel195fan.home.pages.de
>So so !
Darf man nicht? Es hätte auch ein Siemens sein können, wenn Siemens
ähnliches (in Leistung und Preis) im Programm hätte und sich auch so
kooperativ in der Fehlerbeseitigung gezeigt hätte. Tiptel AG kennt
meine Seiten übrigens genau.
Wer sagt nach dem Studium dieser Seiten, daß ich von "sowas" keine
Ahnung habe? Meine Auerswald-Seiten sind in Vorbereitung ...
Volker
>Thomas Rebenstorf schrieb in Nachricht <36B1C2E6...@KFM.de>...
>>Komm doch mal vorbei und dann setzte ich Dich vor einen großen Karton
>mit
>>einer Lieferung der Firma Alcatel.Darin befindet sich eine Alcatel
>4400.
>>Die baust Du dann zusammen und programmierst sie dann.
>>Achja, eine Einweisung des Kunden must Du auch noch machen.
>>Und dann reden wir nochmal über den Sinn und Unsinn einer Schulung.
Hätte große Lust, den Beweis anzutreten.
Und dann Erich:
>Nun, das sind halt Leute, die es nach 2 Tagen ...
2 Stunden incl. Anleitungsstudium und PC-Software-Installation
>... auch schon mal geschafft haben, ihr Tiptel-Telefon
>oder nach 1 Woche ihre Ackerwald oder Auersmann-"Anlage"
Wieso setzt Du Anlage in ""?
>zu programmieren und nun grosse Töne spucken.
Schau Dir mal spaßeshalber das Programm zur 2204/4308 an. Du kennst
Dich in Siemens aus, keine Frage. Auch wenn Du noch nie eine Ackerwald
oder Auersmann in der Hand hattest, wirst Du eine komplette Konfig in
höchstens 10 Minuten ausgefüllt und in eine Anlage transferiert haben.
Auch ohne Schulung. Und nicht, weil die Anlage so "billig" ist,
sondern weil Anlage und Anlage sich immer ein bißchen ähnlich sind.
>Kabel irgendwie an die Wand nageln und Anlagen
>aufbauen und programmieren etc. könnte ja demnach Jeder.
Ungefähr jeder, der schon mal mit Strom und Installationen usw. zu tun
hatte und der schon mal Anlagen von verschiedensten Herstellern
"angehängt" und erfolgreich in Betrieb genommen hat.
Wer sich halbwegs mit Autos auskennt, wird nicht die Betriebsanleitung
eines ihm fremden Autos zur Hand nehmen geschweige eine Schulung
machen müssen, um ein Reserverad zu montieren. (Mit einem Rücklicht
ist es schon schwieriger, weil nicht immer gleich ersichtlich ist,
welche der sieben Klammern man gleichzeitig nach links oder rechts
ziehen muß um mit der dritten Hand den Lampenträger herauszuziehen)
Und das ist eine Handlung, die sich beileibe nicht JEDER zutraut.
Genauso viel oder wenig wie JEDER eine Anlage "anhängen" kann.
>Seltsam nur, daß dem nicht so ist ;-)))
Lest mal richtig: Ich sage nur, wer in seinem Leben schon ein Dutzend
verschiedener Anlagen von vier Herstellern in der Mache hatte, wird
sich nicht schwer tun, eine Anlage eines fünften Herstellers in den
wesentlichen Grundfunktionenzu begreifen. Ohne Schulung. Vielleicht
wird er nach seiner ersten Anlage nicht topfit für die Firma sein.
Vielleicht wird er einen guten Leitfaden brauchen, der ihn in alle
Winkelzüge und Geheimecken einführt. MSN-Programmierung und
Rufzuordnung zähle ich absolut nicht dazu.
>Jedenfalls scheinen schon oft die einfachsten
>Dinge wie z.B. das Anklemmen einer ISDN-Dose grosse Probleme zu bereiten
>(siehe div. Anfragen in dieser Newsgroup!)
Siehe meine Definition zu JEDER weiter oben.
>Die ständigen Neuerungen und Anschaltungen/Zusatzprodukte (z.B. Phone mail,
>DECT/Cordless LCR/Vernetzung usw.) sind schon so umfangreich, daß es so
>gut wie unmöglich ist auf beiden Systemen absolut fit zu sein.
Gut. Aber wir sprachen ursprünglich von einer Anlage zum einfachen
Telefonieren und Faxen für vier Mitarbeiter.
Ich maße mir nicht an, eine Anlage mit ein paar zig Nebenstellen von
Grund auf mit allen Schikanen wie erwähnt aus dem Kalten heraus zu
versehen. DAS habe ich auch nie behauptet. Das laßt mal ruhig weiter
Euer Fach sein.
Volker
BTW: Erich, hast Du noch ein Kärtchen für das set 351 gefunden?
Amtskennziffer und Wahlverfahren? Vor Ort definitiv nichts.
Volker Arndt schrieb in Nachricht
<36b2272b...@news.btx.dtag.de>...
>>Die ständigen Neuerungen und Anschaltungen/Zusatzprodukte (z.B. Phone
mail,
>>DECT/Cordless LCR/Vernetzung usw.) sind schon so umfangreich, daß es
so
>>gut wie unmöglich ist auf beiden Systemen absolut fit zu sein.
>
>Gut. Aber wir sprachen ursprünglich von einer Anlage zum einfachen
>Telefonieren und Faxen für vier Mitarbeiter.
>Ich maße mir nicht an, eine Anlage mit ein paar zig Nebenstellen von
>Grund auf mit allen Schikanen wie erwähnt aus dem Kalten heraus zu
>versehen. DAS habe ich auch nie behauptet. Das laßt mal ruhig weiter
>Euer Fach sein.
Nur daß auch so kleine Anlagen oft mir der selben Software arbeiten, die
auch in den "grossen mit zig Nebenstellen" eingestetzt wird. Gutes
Beispiel ist hierfür z.B. die Hicom Office. Die Office One ((2S0, 4
System, 4 a(b) arbeitet mit der sleben SW wie die Office Pro (max. über
200 Port). Selbes gilt z.B. für die Alcatel 42xx - deren kleinstes
Modell ist genauso zu programmieren wie die grösste Anlage dieses
Systems (4220 im C-Gehäuse) mit "zig-dutzenden" Ports. Die "Schikanen"
sind jeweils die selben, d.h. LCR und sonstige Lesitungsmerkmale und
Anschaltmöglichkeiten sind gleich. Logisch, die ganz grossen Anlagen
(Siemens Hicom 300, Alcatel 4400, locker >1000 Port) sind Lichtjahre von
einer Konfig-Soft der Mini-Anlagen entfernt....
[snip]
Ebenso können u.U. mit dem
>Programmierzugang Leistungsmerkmale bzw. Ports freigeschalten werden,
>die nicht vermietet/verkauft wurden aber aus technischen Gründen nun
mal
>auf der Platine sind. So wurde z.B. bei einem Vorgänger der Hicom 112
>das Merkmal "Kurzwahl " extra berechnet, obwohl es sich mit weniger
>Tastendrücke des Servicetechnikers einrichten lies. Dabei hatten aber
>die Kunden einen Preisvorteil, die keine Kurzwahl benötigen (z.B.
>grundsätzlich nicht oder Apparate mit integriertem Speicher (z.B. das
>damals aktuelle "Memoset"). Die Logik ist zwar nicht immer
einleuchtend,
>aber unterm Strich ziehen auch Kunden Vorteile daraus. Der Kunde
>kauft(mietet) und bezahlt nur das, was er wirklich will. Bei den
>handelsüblichen Kleinstanlagen bezahlt der Kunde immer den vollen
Preis
>für alle Leistungsmerkmale und hardwaremässig vorhandenen Ports -
auch
>wenn er z.B. nur 6 statt der 8 vorhandenen Ports nutzt. Bei Siemens
>bezahlt man eben (z.B.) exakt diese 6 Ports, obwohl 8 Ports
>produktionsbedingt auf der Platine sind.
>
Also dazu muss ich auch meinen Senf dazugeben. Ich stelle mir die
gleiche Politik einmal bei Autoradios vor (die auch nicht so einfach
zu
programmieren sind). Anbieter xyz bietet nur ein Autoradio an mit bis
zu
20 Stationsspeichern, RDS usw. Man kann/darf aber die Stationen nicht
selber speichern bzw. programmieren. Nun kann ich das Radio kaufen!
mit
5/10/15/20 vom Autoradioservicetechniker eingespeicherten
Radioprogrammen und bezahle nur für diese Radioprogramme. Wenn ich
jetzt
aber mehr Sender speichern oder NDR 2 auf Programmplatz 1 haben möchte
muss der Techniker ran und ich bezahle nochmal.
Diese ganze Prozedur halte ich für Schwachsinn. Wenn ich etwas kaufe
wird es mein Eigentum und ich kann damit machen was ich will
(villeicht
verliere ich die Garantie oder im Extremfall die Zulassung zum
Betrieb).
Selbst wenn ich aus meinem 5.000 DM teueren Fernseher ein Aquarium
mache
ist das meine Sache. Und wenn ein Gegenstand, der mir gehört durch ein
paar Tastendrücke oder das Aus/Einlöten von ein paar Bauteilen auf
einmal mehr kann geht das den Hersteller gar nichts an und er kann
dafür
nicht auf einmal Geld verlangen.
Wenn es produktionstechnisch günstiger ist die zusätzlichen Ports an
der
Telefonanlage per Software aktivier- oder deaktivierbar zu machen ist
das ein Problem des Herstellers und nicht des Kunden.
Um beim Beispiel Autoradio zu bleiben, wenn ich (durch herumprobieren)
herausbekomme wie ich die Sender ein- bzw. umspeichere hat der
Hersteller/Verkäufer keinerlei Handhabe mir das zu verbieten.
P.S. bei Miete sieht das ganze natürlich etwas anders aus.
--
MFG
Thomas Humburg
>>>4. Keiner ist perfekt - Einen vern=FCnftigen Brief schreiben
>>>und abschicken.
>>Nach den Telefonaten hatte ich keine Hoffnung mehr, auf offiziellem
>>Wege etwas von Siemens zu bekommen.
>
>
>Wenn du dich so wie in dieser NG ausgedrückt hast würde mich das auch
>nicht wundern ;-) Da würde ich auch den Hörer nach einem Zitat, das
man
>mit 4 Buchstaben abkürzen kann einfach auflegen......
>
>
>>Ja, das ist alles ein bißchen heftig. Habe ja wohl auch ein bißchen
>>Grund erbost zu sein.
>
>
>Warum? Du hast die Anlage nicht gekauft/gemietet. Wenn jemand anderes
>sich für diese Anlage (aus welchen Gründen auch immer) entscheiden
hat,
>kann man doch nicht den Hersteller dafür verantwortlich machen!
>
>>Dabei halte ich - wie auch schon erwähnt - die Anlagen ja gar nicht
>>für schlecht. Sie sind nur für meinen Geschmack etwas teuer und man
>>ist immer auf Siemens-Service angewiesen;
>
>Keineswegs. Siemens TK-Anlagen bekommt man auch woanders (z.B. beim
>Fernmelde-Meisterbetrieb "um die Ecke")
>
>
>>ja, ich werde den Eindruck
>>nicht los, daß das Vorenthalten wichtiger Informationen zur Anlage
>>keine Nachlässigkeit, sondern Strategie ist.
>
>
>s.o. - da ist schon was dran.
>
>>Und sowas stinkt mir nunmal.
>>Es geht nicht um Know-How. Aber wenn man zum Einrichten zweier MSN
den
>>Service bemühen muß (und demzufolge 100,- DM los wird), obgleich man
>>das sicher wie bei vielen Anlagen mit ein paar Tastendrücken
erledigen
>>könnte, nenne ich das organisierte Abzocke.
>
>Sicherlich nicht. Wie schon mal geschrieben - für die Programmierung
der
>Hicom 112 werden von Siemens mehrtägige Kurse angeboten. Woher nimmst
du
>die Erkenntnis, daß solche Kurse überhaupt nicht nötig sind und jeder
>x-beliebige User das auch kann?
>
>
>
>>Und da halte ich es auch
>>für legitim, daß man sich - siehe letzter Punkt - sobald wie möglich
>>um neue Hardware kümmert, um nicht länger in der Mausefalle zu
>>klemmen.
>
>Klar, steht ja Jedem frei, sich Alternativen zu suchen. Solte man
halt
>_vor_ dem Kauf/Miete tun ;-)))
>....da die Hicom 112 nicht mehr unter "Kleinanlage" fällt IMHO auch
>nicht zulässig (wo die exakten Grenzen sind weis ich allerding snicht,
>weil ich mich nie so recht dafür interessiert habe - vielleicht kann uns
>ja Hendrik Söhngen etc. weiterhelfen).
Jep. IMO braucht man aber für einen S0 nach druaßen noch keine
besondere Zulassung. Daß die 112 mehr kann, ist bekannt.
>die Seiten sind voll mit geradezu lächerlichen Problemen von Usern, die
>sich vollkommen dabei überschätzt haben, die Installation einer
>Mini-TK-Anlage zu übernehmen. Fragen wie "wie klemme ich eine
>TAE/ISDN-Dose an " oder "wieviel Drähte muss ich für xyz verlegen?" sind
>an der Tagesordnung.
Jeder muß mal klein anfangen. Die Dokumentationen hierzu sind mitunter
ziemlich dürftig. Dann liegt's doch nahe, hier zu fragen.
>Du glaubst doch nicht im Ernst, daß Siemens oder
>ein anderer Hersteller von professionellen TK-Anlagen _solchen_ Leuten
>ein Werkzeug in die Hand gibt, mit dem sie die komplette Anlage
>umprogrammieren (und eben auch ausser Betrieb setzen) können.
Ist ein Argument. Es gitb auch rabiatere Methoden, Anlagen außer
Betrieb zu setzen und viel Geld zu verschleudern. Die Software scheint
also sehr sehr mächtig zu sein.
>Auch lassen sich dann - je nach Anlage - auch Länderversionen einschalten,
>die in D keinerlei Zulassung haben.
Aha...
>Ebenso können u.U. mit dem >Programmierzugang Leistungsmerkmale
>bzw. Ports freigeschalten werden, die nicht vermietet/verkauft wurden
>aber aus technischen Gründen nun mal auf der Platine sind...
usw. usf. Nachvollziehbar.
>Bei Siemens bezahlt man eben (z.B.) exakt diese 6 Ports, obwohl 8 Ports
>produktionsbedingt auf der Platine sind.
Bleibt für mich eine Schieflage. Es gitb eine Reihe Firmen, die dazu
übergehen, das Serienzubehör immer mehr zu erweitern, um nicht
tausende Extrawünsche verwalten zu müssen. Möglicherweise werden sehr
viele Leute gern auf 2 Ports verzichten und so den Preis für die
größeren künstlich in die Höhe treiben. Was soll der Geiz? Die
Hardware ist so oder so bezahlt.
>>Nach den Telefonaten hatte ich keine Hoffnung mehr, auf offiziellem
>>Wege etwas von Siemens zu bekommen.
>Wenn du dich so wie in dieser NG ausgedrückt hast würde mich das auch
>nicht wundern ;-)
Oh, keineswegs. Mein rüder Ton ist Resultat aus dem Ablauf des
Telefonats.
Langsam (!) bekomme ich vernünftige Argumente vorgesetzt, die gegen
die massenhafte Verbreitung bestimmter Tools im "ungelernten" Volk
sprechen.
>>Ja, das ist alles ein bißchen heftig. Habe ja wohl auch ein bißchen
>>Grund erbost zu sein.
>Warum? Du hast die Anlage nicht gekauft/gemietet.
Gut, dann rege ich mich eben stellvertretend für die Käufer auf.
>Wenn jemand anderes sich für diese Anlage
>(aus welchen Gründen auch immer) entscheiden hat,
die Gründe sind bekannt und erläutert...
>kann man doch nicht den Hersteller dafür verantwortlich machen!
Für die Art und Weise seines Services? Warum nicht? Heißt das, daß ich
alle Kapriolen meiner Werkstatt oder von VW gutheißen muß, nur weil
ich mir einen VW gekauft habe?
>>und man ist immer auf Siemens-Service angewiesen;
>Keineswegs. Siemens TK-Anlagen bekommt man auch woanders (z.B. beim
>Fernmelde-Meisterbetrieb "um die Ecke")
Der wird mir die Soft auch nicht verkaufen.
>... für die Programmierung der
>Hicom 112 werden von Siemens mehrtägige Kurse angeboten. Woher nimmst du
>die Erkenntnis, daß solche Kurse überhaupt nicht nötig sind und jeder
>x-beliebige User das auch kann?
Siehe Antwort im anderen Teilzweig. Ich bezweifle nicht die
grundsätzliche Notwendigkeit einer guten Schulung für bestimmte
Anlagen. Wenn man die Schulung allerdings auch braucht, um mal eine
MSN hinzuzufügen, dann ist am Bedien-/Konfi-Prinzip der Anlage
vielleicht etwas übertrieben worden ...
>Klar, steht ja Jedem frei, sich Alternativen zu suchen. Solte man halt
>_vor_ dem Kauf/Miete tun ;-)))
Darin stimmen wir auch überein.
Thomas Humburg schrieb in Nachricht <793pgk$qvk$1...@fu-berlin.de>...
> Ebenso können u.U. mit dem
>>Programmierzugang Leistungsmerkmale bzw. Ports freigeschalten werden,
>>die nicht vermietet/verkauft wurden aber aus technischen Gründen nun
>Also dazu muss ich auch meinen Senf dazugeben. Ich stelle mir die
>gleiche Politik einmal bei Autoradios vor (die auch nicht so einfach
>zu
>programmieren sind). Anbieter xyz bietet nur ein Autoradio an mit bis
>zu
>20 Stationsspeichern, RDS usw. Man kann/darf aber die Stationen nicht
>selber speichern bzw. programmieren. Nun kann ich das Radio kaufen!
>mit
>5/10/15/20 vom Autoradioservicetechniker eingespeicherten
>Radioprogrammen und bezahle nur für diese Radioprogramme. Wenn ich
>jetzt
>aber mehr Sender speichern oder NDR 2 auf Programmplatz 1 haben möchte
>muss der Techniker ran und ich bezahle nochmal.
>Diese ganze Prozedur halte ich für Schwachsinn.
Und doch machen sowas ähnliches viele Leute. Du kaufst einen Fernseher,
der kabeltauglich ist. Damit du dies nutzen kannst, bezahltst du an
einen Anbieter monatliche Gebühren für den Kabelanschluss. Willst du das
umgehen, kaufst du dir für einen "Aufpreis" eine SAT-Schüssel. Damit du
die "wirklich tollen" Programme sehen kannst, bezahlst du wieder - an
Premiere oder DF1 etc. Und das alles, obwohl dein Fernseher die
Programme alle empfangen könnte, aber ohne Zusatzgebühren geht nix.....
>Wenn ich etwas kaufe
>wird es mein Eigentum und ich kann damit machen was ich will
>(villeicht
>verliere ich die Garantie oder im Extremfall die Zulassung zum
>Betrieb).
>Selbst wenn ich aus meinem 5.000 DM teueren Fernseher ein Aquarium
>mache
>ist das meine Sache. Und wenn ein Gegenstand, der mir gehört durch ein
>paar Tastendrücke oder das Aus/Einlöten von ein paar Bauteilen auf
>einmal mehr kann geht das den Hersteller gar nichts an und er kann
>dafür
>nicht auf einmal Geld verlangen.
Hält dich ja keiner auf, die Passwörter zur Programmierung einer
TK-Anlage zu hacken oder eine Prog-Soft selbst zu schreiben ;-) Aber
ebenso, wie ein Hersteller dir nicht erzählen wird, welche Bauteile du
nach/umlöten musst um zusätzliche Features in deinem Radio oder
Fernseher zu erhalten, sowenig wird dir ein Hersteller erzählen, was du
genau machen musst um aus deiner TK-Anlage "mehr" herauszuholen...... So
lassen sich sehr viele Radios wunderbar als Scanner für BOS-Funk etc.
verwenden - man muss eben nur wissen, was man umstellen/umbauen
muss.......
>Wenn es produktionstechnisch günstiger ist die zusätzlichen Ports an
>der
>Telefonanlage per Software aktivier- oder deaktivierbar zu machen ist
>das ein Problem des Herstellers und nicht des Kunden.
>Um beim Beispiel Autoradio zu bleiben, wenn ich (durch herumprobieren)
>herausbekomme wie ich die Sender ein- bzw. umspeichere hat der
>Hersteller/Verkäufer keinerlei Handhabe mir das zu verbieten.
Klar. Wenn du rein zufällig auf das 4, 5 oder 6-stellige Prog-Passwort
kommst, kann dir das keiner verbieten ;-)
>P.S. bei Miete sieht das ganze natürlich etwas anders aus.
Siehst du, du verstehst mich also in gewisser Weise. Bitte verstehe dann
auch, daß es absoluter Unsinn ist, Baugruppen zu fertigen, die exakt (!)
den vom Kunden bezahlten Ausbau beinhalten. Klar, möglich wäre das
schon, nur der Preis für die vielen verschieden Baugruppen wäre dann
nicht mehr vertretbar. So lässt man es eben lieber bei voll bestückten
Baugruppen und gibt die nötige Administrations-Software nicht bzw. nur
äusserst ungern heraus.....
Volker Arndt schrieb in Nachricht <36b2eb96...@news.btx.dtag.de>...
>>>und man ist immer auf Siemens-Service angewiesen;
>>Keineswegs. Siemens TK-Anlagen bekommt man auch woanders (z.B. beim
>>Fernmelde-Meisterbetrieb "um die Ecke")
>Der wird mir die Soft auch nicht verkaufen.
Versuchs doch mal. Vielleicht findest du einen, der billiger als Siemens
ist, vielleicht auch einen, der mal eine Diskette bei dir "vergisst"
;-))) Nich tjeder Händler steht so loyal hinter Siemens wie ich.....
>>... für die Programmierung der
>>Hicom 112 werden von Siemens mehrtägige Kurse angeboten. Woher nimmst
du
>>die Erkenntnis, daß solche Kurse überhaupt nicht nötig sind und jeder
>>x-beliebige User das auch kann?
>Siehe Antwort im anderen Teilzweig. Ich bezweifle nicht die
>grundsätzliche Notwendigkeit einer guten Schulung für bestimmte
>Anlagen. Wenn man die Schulung allerdings auch braucht, um mal eine
>MSN hinzuzufügen, dann ist am Bedien-/Konfi-Prinzip der Anlage
>vielleicht etwas übertrieben worden ...
Nun, Siemens hat dazugelernt. Bei der Nachfolgeranlage der Hicom 112
(Hicom 150E Office) gibt es ab der V2.0 verschiedene Passwortebenen, die
auch dem Kunden Zugriff auf bestimmte Merkmale geben können. Wie dieser
Zugriff allerdings vermarktet wird, kann ich nicht sagen. Trotzdem
bleibt die Tatsache, daß beim Verkauf einer TK-Anlage des
"professionellen Typs" heutzutage kaum noch Geschäft gemacht wird.
Zuviele Anbieter kämpfen gegeneinander und es kommt nicht selten vor,
daß Anlagen unter EK angeboten werden um sie loszubringen. Klar, daß das
Geschäft dann mit Folgeaufträgen und Änderungen/Umzügen gemacht werden
MUSS. Eine etwas ähnliche Paralelle gibt es im Handy-Geschäft. Die
geräte werden für "Apfel&Ei" verscheuert, eine simple Ledertasche,
Ersatzakku oder gar ein Autoeinbausatz kosten ein Vermögen.....) Ob das
gut aus Sicht des Kunden ist, steht auf einem anderen Blatt
Früher war das alles ziemlich einfach. Anlagen mit mehr als 5 Tln.
kosteten überall locker mehr als 10.000 DM, Alternative gleich NULL,
denn 5 Anbieter teilten sich nahezu den gesamten Markt (Siemens, T&N,
SEL, DeTeWe und Post (mit "Haus&Hofhersteller" TeKaDe) . "Heilige"
Relais wollten mit einem sehr wohl teuren Wartungsvertrag (damals
Vorschrift der Post) liebevoll gewartet werden usw. Heute sieht das
Feld anders aus. Neben den o.g. herstellern ist massive Konkurrenz am
Markt (Matra, Panasonic, Nitsuko, Telepax, Mitel, Ascom und natürlich im
"kleineren" Bereich Auerswald, Ackermann, Agfeo, Gesko, Emmerich,
Hagenuk, Telco u.s.w). Kein Wunder also, daß die "etablierten" Firmen
irgendwie nachwievor ihr Kohle verdienen wollen......
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@notfallmedizin.de --
--
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder
--- Müllerstr. 48 --- 80469 München --- Tel. 089/231182-0, Fax:
089/231182-22
>
Thomas Rebenstorf schrieb in Nachricht <36B1C2E6...@KFM.de>...
>Jedem seine Meinung sag ich immer.
>Komm doch mal vorbei und dann setzte ich Dich vor einen großen Karton
mit
>einer Lieferung der Firma Alcatel.Darin befindet sich eine Alcatel
4400.
>Die baust Du dann zusammen und programmierst sie dann.
>Achja, eine Einweisung des Kunden must Du auch noch machen.
>Und dann reden wir nochmal über den Sinn und Unsinn einer Schulung.
Da sag ich nur:
EINRICHTEN-SBCSU:155,OPTI,DIR,1-1-96-13,OPTISET,1,33,33,6,2,6,2,0,0,NEIN
,0,JA,,,NEIN,0,0,NEIN,,,,,,,,JA,0,NEIN,NEIN,NEIN,JA,JA,,,,,,,,;
(typische Befehlszeile zum Einrichten eines einzigen Teilnehmers in
einer "vernünftigen" Telefonanlage, (Nebenstelle 155, Grundrahmen 1,
Baugruppenrahmen 1, Baugruppe 96 Port 13) Wobei allerdings vorher z.B.
die "33" (vereinfacht gesagt die Berechtigung - selbstverständlich für
alle Dienste) auch definiert werden sollte. Sieht dann in etwa so aus:
----------
EINR-COSSU:,33,FBKW&QVKW&AKL&GEP&GESP&GET&GEZ&BRK&BUC&SSM&RWS&MSN&MULTRA
,,,,,,,,,,;
AEND-COSSU:COS,33,,FBKW&QVKW&FSM&GRUBE&INTWOR&UETFS&MSN&MULTRA;
AEND-COSSU:COS,33,,,FBKW&QVKW&TSM&GRUBE&INTWOR&UETFS&MSN&MULTRA;
AEND-COSSU:COS,33,,,,FBKW&QVKW&GRUBE&BSM&MSN&MULTRA;
AEND-COSSU:COS,33,,,,,FBKW&QVKW&GRUBE&INTWOR&DSM&MSN&MULTRA;
-------------
Und ohne
--------
AENDERN-FEASU:FREI,RNGZ&RNGI&SAS&SAT&SAF&SAB;
AENDERN-FEASU:FREI,SAD&AULS&AULT&AULF&AULB&AULD;
AENDERN-FEASU:FREI,AUFS&FRAD&BERUMC&ABDUWA&ANRS&DRKONF;
AENDERN-FEASU:FREI,VARKONF&WW&RR&DRS&MAK&UML;
AENDERN-FEASU:FREI,AUN&SYNCANN&GEBGAMT&GESPAMT;
---------
geht eh nicht viel, auch die Baugruppe ansich will vorher erst mal
eingerichtet sein:
EINRICHTEN-BCSU:PER,1,1,84&&102,"Q2144-X ",0;
Dagegen dürfte die Änderung eines Namens auch Ungeübten noch relativ
leicht fallen:
EINRICHTEN-PERSI:TLN,103,"HR. MEIER*",,,,,,,,,;
Wer sogar LCR beherrschen will, der möge ein paar duzend Zeilen dieses
Typs eingeben:
EINRICHTEN-LDPLN:0-001-X,0&1&2&3,102,11,;
Natürlich nicht ohne vorher sich mit ein paar Zeilen wie:
EINRICHTEN-LDAT:11,SPR,1,,31,3,1,,1,LEER,KEINE;
und
EINRICHTEN-RICHT:LRTGNEU,101,ALLE,"ORTSGESPRAECH
",20,102,,NEIN,FIX,ZIFFERN,"MFV-WAHL ",,,;
zu beschäftigen.
Aber das alles ist ja - wie manche Leute hier denken - jederzeit ja auch
ohne mehrwöchigem Kurs zu beherrschen...... Da sind Anlagen, die mit
Windows-unterstützter Oberfläche arbeiten noch richtig einfach ;-)))
(wobei - je nach Typ - ein wenig Unix-Kenntnisse schon zu erwartet
werden.....)
Natürlich gibt es Anlagen, die weit weniger Aufwand und Wissen zur
Programmierung benötigen als die oben "zitierte" Hicom 300.
Windows-Oberfläche und vorgegebene Standard-Merkmale machen es möglich.
manche Anlagen kann man sogar einstecken, 1 Parameter ändern
(Amtsrufnummer) und sie funktionieren schon in ihrer
Standardprogrammierung. Wenn es aber an "tiefere" Programmierung geht,
kann man auch dort aus Unwissen eine Menge versauen......
>Da sag ich nur:
>EINRICHTEN-SBCSU:155,OPTI,DIR,1-1-96-13,OPTISET,1,33,33,6,2,6,2,0,0,NEIN
>,0,JA,,,NEIN,0,0,NEIN,,,,,,,,JA,0,NEIN,NEIN,NEIN,JA,JA,,,,,,,,;
Darauf hab' ich in diesem Thread gewartet. :-)))
>Aber das alles ist ja - wie manche Leute hier denken - jederzeit ja auch
>ohne mehrwöchigem Kurs zu beherrschen...
Das denke ich nicht (sofern Du das wirklich so *VON HAND* eingibst),
aber:
>Da sind Anlagen, die mit
>Windows-unterstützter Oberfläche arbeiten noch richtig einfach ;-)))
Kann es sein, daß es *ABSICHTLICH* keine bedienbare Oberfläche gibt?
Anstatt der doch recht kryptischen Kommandos könnte doch auch ein
(Windows-) Programm bereitgestellt werden, mit dem sich zumindest der
Großteil dieser Dinge "intuitiv" regeln ließe.
Schau' Dir das hier mal an:
BOOL DABKURZP248N 0
BOOL DEAPNV 1
CARD16 DGEBPF 12
STRING ECDATA1 11 10 E2 22 23 11 91 3B F9 53 2D 32 38 7E 7D C1
CARD16 DKONFA36N 2
BOOL DKONFC34N 1
Nix kapiert? Ich auch nicht, habe es trotzdem "selber programmiert".
Ist ein Auszug aus der Konfig-Datei einer Auerswald-Anlage, die sich
nun wirklich prima programmieren läßt.
>Windows-Oberfläche und vorgegebene Standard-Merkmale machen es möglich.
Genau - also doch, auch bei Siemens? Ich versteh' ja, daß "ihr" einen
Riesen-Reibach damit "machen müßt", aber richtig kundenfreundlich ist
es eben nicht...
--
MfG
jOE
Johannes Froemter schrieb in Nachricht <798n87$b6s$1...@fu-berlin.de>...
>>Da sag ich nur:
>>EINRICHTEN-SBCSU:155,OPTI,DIR,1-1-96-13,OPTISET,1,33,33,6,2,6,2,0,0,NE
IN
>>,0,JA,,,NEIN,0,0,NEIN,,,,,,,,JA,0,NEIN,NEIN,NEIN,JA,JA,,,,,,,,;
>>Aber das alles ist ja - wie manche Leute hier denken - jederzeit ja
auch
>>ohne mehrwöchigem Kurs zu beherrschen...
>
>Das denke ich nicht (sofern Du das wirklich so *VON HAND* eingibst),
Am Falco-Betriebsterminal, das bei jeder grösseren Anlage steht geht es
nicht anders..... Für den PC gibt es ein kleines DOS-Terminalprogramm
mit ein wenig Hilfe dabei (zumindest was die Anzahl der Kommas
anbetrifft ;-))) )
>>Da sind Anlagen, die mit
>>Windows-unterstützter Oberfläche arbeiten noch richtig einfach ;-)))
>
>Kann es sein, daß es *ABSICHTLICH* keine bedienbare Oberfläche gibt?
>Anstatt der doch recht kryptischen Kommandos könnte doch auch ein
>(Windows-) Programm bereitgestellt werden, mit dem sich zumindest der
>Großteil dieser Dinge "intuitiv" regeln ließe.
Gibt´s. Nennt sich CM-Win und ist für die Kundenadministration da. Nur
mit der Befehlszeilenoberfläche ist man bei manchen Dingen eben
schneller.