man darf es bestimmt nicht, aber kann man DECT-Handys eigentlich
frisieren ?
Z.B. Siemens Gigaset 10xx ?
Ich muß ja nicht gleich dem Iridium-Netz konkurenz machen.
Mir würde es schon reichen, wenn ich eine einzige Wand mehr
durchdringen könnte.
Ciao
Karl-Alfred Römer
Hallo Karl-Alfred,
neben dem Erhoehen der Sendeleistung gibt es noch zwei
vielversprechendere Methoden, spaeter mehr.
Ein reines Erhoehen der Sendeleistung Deines Mobilteiles wird Dich
wahrscheinlich ohnehin nicht weiter bringen. Schliesslich handelt es
sich um eine Zwei-Wege Kommunikation. Was nuetzt es Dir da, wenn die
Basis Dein Mobilteil hoert, aber umgekehrt nicht?
Dieses Problem hat man nicht, wenn man z.B. eine direktionale Antenne
an der Basis benutzt und diese in die gewuenschte Richtung ausrichtet.
Noch praktikabler ist ein sogenannter Repeater, der die Signale der
Basis einfach weiter reicht an das Mobilteil. So laesst sich die
Reichweite ungefaehr verdoppeln.
Leider ist das Angebot an solchen Geraeten noch sehr beschraenkt. Am
interessantesten, weil auch zugleich GAP konform, duerfte das Siemens
Produkt Gigaset Repeater sein, das dieser Tage bei den Haendlern in
die Lager kommen sollte.
--
mit freundlichen Gruessen
with kind regards
Felix Albrecht
____
/ \ University of Technology
/---\- Darmstadt, Germany
/ \ albr...@dik.tu-darmstadt.de
PGP-mails welcomed KeyID:0x2A0C72CF Get my public key at:
http://pgp.ai.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x2A0C72CF
>Hallo zusammen,
>
>man darf es bestimmt nicht, aber kann man DECT-Handys eigentlich
>frisieren ?
>Z.B. Siemens Gigaset 10xx ?
>Ich muß ja nicht gleich dem Iridium-Netz konkurenz machen.
>Mir würde es schon reichen, wenn ich eine einzige Wand mehr
>durchdringen könnte.
Es gibt von Siemens einen Repeater fürs Gigaset, der die Reichweite
verdoppeln soll...
MfG
Marco
MfG
Marco
E-Mail: KoM...@GMX.DE
am Dienstag, 03 November 1998 schrieb Karl-Alfred Roemer an All:
KR> man darf es bestimmt nicht, aber kann man DECT-Handys eigentlich
KR> frisieren ? Z.B. Siemens Gigaset 10xx ?
KR> Ich mua ja nicht gleich dem Iridium-Netz konkurenz machen.
KR> Mir wuerde es schon reichen, wenn ich eine einzige Wand mehr
KR> durchdringen koennte.
Man kann ...
Herbstliche Gruesse
Frank eMail: Frank...@f4009.n2426.z2.fidonet.org
Die Gigaset-FAQ auf -> http://merz.home.pages.de
... Airconditioned - Do not open Windows !
> Man kann ...
Hallo Frank,
wenn Du uns schon so neugierig machst, musst Du auch bitte etwas mehr
verraten!
Der Repeater soll aber nur für 2000-Serie funktionieren. Ihn gibt es seit ein
paar Tagen beim Händler. Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht? Z.B. kann
man damit auch zwei unterschiedliche Basisstationen mit unterschiedlichen
Ruf- Nr. verstärken oder läßt sich der Repeater jeweils nur für eine Station
anmelden bzw. betreiben. Mir ist nicht ganz klahr wie man so ein Teil
konfiguriert.
Gruß Oliver
-----------== Posted via Deja News, The Discussion Network ==----------
http://www.dejanews.com/ Search, Read, Discuss, or Start Your Own
(vielleicht ein Link auf etwas umfangreichere Ausführungen?)
> Herbstliche Gruesse
>
> Frank eMail: Frank...@f4009.n2426.z2.fidonet.org
Hat jemand schon mal eine Außenantenne an eine Gigaset 2060i/Sinus 44
IDSN angeschlossen? Eine Sektorantenne (irgendwo im C-Katatog) für das
E-Netz sollte doch eigentlich ganz gut passen. Es ist zwar
richtungsgebunden, die EIRP wird größer, aber durch die Richtwirkung
wird weniger Rundum-HF-Müll verursacht. Die Elektronik kann bleiben wie
sie ist.
Einfach SAP Buchse dran und los? Das ganze wäre für die neuen
Gigaset-Repeater geradezu grandios (Relaisstation 1000m? ;-)
Vielleicht weiss es ja der Frank Merz...
Das "Frisieren" erinnert mich leider ein wenig an die CB Funker mit dem
100W Nachbrenner und der 40cm Autoantenne am Fenster. Lieber eine 5/8
Lambda Groundplane mit ordentlich Gegengewicht.
Thomas
am Donnerstag, 05 November 1998 schrieb Felix Albrecht an All:
>> KR> man darf es bestimmt nicht, aber kann man DECT-Handys
>> KR> eigentlich frisieren ? Z.B. Siemens Gigaset 10xx ?
>> Man kann ...
FA> Hallo Frank,
FA> wenn Du uns schon so neugierig machst, musst Du auch bitte etwas mehr
FA> verraten!
Mach ich gerne, wollte das eh jetzt an diesem Wochenende in die Gigaset-FAQ
uebernehmen, aber vorher noch einige technische Meinungen dazu hier einholen.
Den folgenden Text habe ich von einem sehr netten Zeitgenossen bekommen, aber
allerdings fehlender technischer Kenntnisse noch nicht ausprobieren koennen.
Kann mir villeicht mal jemand von Euch verraten, ob sowas so funktionieren kann
?
---------------------------------------------------------------------
Der Anschlua einer externen Antenne fuer die Telefonanlage 1054 i hat nur
dann Sinn, wenn die Reichweite durch stoerende Gebaeudeeigenschaften oder
Hindernisse erheblich beeintraechtigt ist. Natuerlich ist die Modifikation
nicht fuer den Einsatz im Inland gedacht, da die gesetzlich vorgegebene
maximale Reichweite ueberschritten werden kann (......!!!). Halbjaehrige
Garantiezeit beachten.
Ich uebernehme auch keine Verantwortung fuer entstehende Schaeden (mueate schon
ungluecklich laufen).
Die folgende Beschreibung ist fuer eine High End- Modifikation; natuerlich
geht es auch einfacher und kostenguenstiger. Es sind auch nicht zwei Antennen
noetig. Allerdings habe ich es noch nicht mit nur einer Antenne probiert, da
ich mir nicht sicher bin, um welches Antennenmodell es sich handelt
(Diversity-Antenne fuer den Indoorbereich?). Sowieso ist das eigentlich nur
etwas fuer passionierte Hobbybastler oder Telefonfreaks. Anleitung vorher
bitte ganz durchlesen, ob Umbau persoenlich machbar ist !!! Die Anleitung
ist vielleicht an manchen Stellen ziemlich knapp gehalten. Wenn es also
Unklarheiten gibt, stehe ich gerne mit Rat zur Verfuegung.
Material:
Loetzinn L-Sn60 Pb,
0,5 m RG 58 (HF-Kabel, 50 Ohm),
ausreichende Laenge Kabel AIRCOM bzw. AIRCELL (teuerer und weniger flexibel,
aber dafuer weniger Daempfung) oder RG ... (50 Ohm geringe Daempfung!) zur
Antenne (50 Ohm),
2 bzw. 4 N-Buchsen,
2 bzw. 4 N-Stecker,
Schrauben Kreuzschlitz M3, - zum Befestigen der Buchsen
Muttern M3, - "
"
Federringe M3 - "
"
Aluminiumplatte 160 x 480 mm, d=1-2 mm (je nach Einsatzbereich In-/ Outdoor)
Silberdraht 0,5 m, d= 1 mm,
geeigneter Bohrer fuer Buchsenoeffnung
Geraete:
1 Loetkolben mit geeigneter Loetspitze und Arbeitstemperatur ca. 320 Grad
Celsius,
1 Drahtzange,
1 Drahtschneider,
1 Kreuzschlitzschraubenzieher 2,
1 Ringschluessel zum Kontern der Muttern,
1 Spezialschraubenzieher oder einfach Schraubenieher 0 zum Loesen der
Gehaeuseschrauben.
1 Bohrmaschine mit niedriger Drehzahleinstellung
Einbau:
Alle Stecker vom Geraet trennen.
Gehaeuseschrauben loesen.
Platine vorsichtig herausnehmen.
Die Flaechen, auf denen die Metallklammern aufliegen, sind die Anloetpunkte
fuer die HF-Kabel.
2 Kabelstuecke RG 58 jeweils mit einer Laenge von ca. 100 mm abschneiden und
an beiden Enden ca. 15 mm abisolieren. Den Schirm jeweils auf einer Seite
entflechten und zu einem Laengsgeflecht verdrillen, die Spitze vorverzinnen
und mit 12 mm Schrumpfschlauch ueberziehen, schrumpfen.
Nun die Seele (Kabelinnenleiter) 3 mm abisolieren, vorverzinnen und jeweils
auf den Klammerauflagepunkt anloeten (kurze Loetzeit beachten, das sollte
nicht laenger als 4 s dauern und moeglichst auf Anhieb klappen). Neben den
Loetpunkten den Schirm auf der groaen Masseflaechen anloeten (kurze
Loetzeit...). Je kuerzer die Seele ist umso besser!
N-Buchsenoeffnung auf der Vorderseite (oben, links und rechts) bohren und
Buchsen einpassen, Befestigungsloecher mit spitzem Gegenstand (Reianadel)
markieren und vier Bohrungen 3,2 mm bohren.
Buchsen befestigen.
RG 58-Kabelenden quetschen bzw. verloeten (je nach Ausfuehrung der Buchsen):
Seele (Kabelinnenleiter) auf den mittigen Anschlua,
Schirm auf Buchsengehaeuse.
Metallklammern aus Gehaeuse entfernen und Geraet vorsichtig wieder schlieaen.
Wenn die RG 58-Kabelstuecke nicht zu lang sind, schlieat das Gehaeuse so, daa
die Kabel leichten Druck auf die Platine ausueben. Dadurch ist die Platinen
ziemlich fest und wackelt auch nicht herum.
Antennenverbindungsleitung: Kabelenden des zweiten Kabeltyps abisolieren und
Stecker quetschen bzw. anloeten (fuer jede Kabelverbindung, beide Leitungen
sollten nur so lang wie noetig (nicht laenger als 2 x 10m (max.!!!) und vor
gleich lang sein).
Je nachdem, wo die Antenne aufgestellt wird, ist es evtll. noetig einen
Befestigungswinkel an der Platte zu befestigen. Beim Montieren auf dem
Hausantennenmast ist diese damit auch geerdet (falls Antenne geerdet ist).
Die Antennen sollten dann aber auch vor Wettereinfluessen geschuetzt werden
(Yoghurtbecher darueber mit Silikon auf Platte befestigen).
Buchsen in einem Abstand von 320 mm voneinander symmetrisch auf Alu-Platte
befestigen. Die Anschluaseite sollte mit der Oberflaeche abschlieaen
(Loetkelche stehen nur noch ueber).
Silberdrahtstuecke mit 100 mm mit Drahtzangen geradebiegen (beide Enden
greifen und umbiegen und solange ziehen bis das Stueck gerade ist, umgebogene
Enden abzwicken).
Auf die Rueckseite (Anschluaseite) der Buchsen den Silberdraht mit einer
Laenge von jeweils 38 mm anloeten.
Fuer Auaenantennen:
!!! Outdoorantennen sollten nicht in blitzgefaehrdeten Regionen betrieben
werden !!!
!!! Ein Fuapunktabgriff gegen Masse ist gegen unliebsame Spannungen ratsam,
allerdings erfordert dies gute HF-Meageraete fuer den Bereich 1,88 -1,9 GHz
oder viel Tuefteln bis die Reichweite optimiert bzw. Antenne abgestimmt ist.
Dafuer mua jede Antenne kurz oberhalb des Buchsenanloetpunktes (Loetkelch)
durch einen Draht mit der spaeter durch den Mast geerdeten Alu-Platte gleich
neben der Buchse verbunden werden. !!!
Anlage ueber Antennenkabel mit Antenne verbinden. Je hoeher die Antenne
angebracht ist, umso groeaer ist normalerweise auch die Reichweite. Erden der
Platte mit Draht (falls nicht auf Mast, Schraubbefestigung auf Platte fuer
Erdungskabel vorsehen, aber vielleicht geht`s auch ohne gut ->
ausprobieren). Geraetekabel betriebsfertig anschlieaen.
Antenne so aufstellen, daa die Platte nicht die Sicht zum Mobilteil
verdeckt, also z. B. beim Befestigen auf Antennenmast mit den Antennenstaeben
nach unten. Testen der Reichweite. Wenn die Reichweite nicht in Ordnung ist,
Antennenstaebe jeweils um 1mm kuerzen und nochmals testen. Dies maximal 3 mal
wiederholen. Ausprobieren!!!
Wenn sich nicht das gewuenschte Resultat einstellt, ist das Abloeten der
HF-Kabel von der Platine und das Herstellen des Alten Zustands (bis auf die
Buchsen im Gehaeuse) kein Problem.
-----------------------------------------------------------------------
Ciao
Frank eMail: Frank...@f4009.n2426.z2.fidonet.org
Die Gigaset-FAQ auf -> http://merz.home.pages.de
... {brigens> Ein Kezboard/Treiber ist v;llig [berfl[ssig
die Loesung eine externe Antenne anzuschliessen hatte ich ja schon mal
angesprochen. Ich hatte daher vermutet, dass Dein vielsagender
Kommentar
> Man kann ...
sich auf eine andere Idee beruft. Schade, dass dem nicht so ist.
Der Realisierungsvorschlag Deines Zeitgenossen ist auf jeden Fall
schon mal ein guter Ansatz. Was mir etwas gefehlt hat, war eine
Aussage ueber evtl. Praxiserfahrungen. War eine Reichweitenerhoehung
zu bemerken und wenn ja wie gross?
Zur Erklaerung der rechtlichen Lage mal ein kleiner Ausschnitt aus dem
Amtsblatt 11/95 des ehemaligen BMPT:
"VfG 114/1995
Allgemeingenehmigung für Schnurlose Telekommunikationsanlagen gemäß
AmtsblVfg 200/1992
Die Anlage der o.g. Verfügung wird hiermit wie folgt ergaenzt:
14 Beim Einsatz von externen Antennen an dafür vorgesehenen und
zugelassennen Feststationen von Schnurlosen Telekommunikationsanlagen
darf ein Antennengewinn von 0dBi grundsätzlich nicht überschritten
werden.
Ausnahme:
Außerhalb der Grenzen eines Grundstücks, auf dem die Feststation
betrieben wird, darf die erzeugte Feldstaerke nicht hoeher sein als
die Feldstärke, die dort von einer auf der Grundstuecksgrenze
betriebenen 0-dBi-Antenne erzeugt wuerde."
Und noch eine kleine Anmerkung zu der Verwendung von zwei Antennen:
Die Vermutung, dass die zwei Antennen fuer einen Diversity Empfaenger
benutzt werden, kann ich jedenfalls bestaetigen. Aufgrund der
unterschiedlichen
Ausbreitungspfade der Funkwellen treten schwundbedingte Empfangsminima
und -maxima an unterschiedlichen Orten im Funkfeld auf. Der Empfaenger
waehlt die Antenne aus, die ihm gerade den staerksten Empfangspegel
liefert. Wichtig wird diese Moeglichkeit insbesondere, wenn kein
direkter Sichtkontakt mehr zwischen Sender und Empfaenger existiert
(Mehrwegeausbreitung).
Hallo Oliver,
mangels Praxiserfahrung mit dem Gigaset Repeater kann ich Dir bei der
Konfiguration noch nicht weiterhelfen.
Nach dem Datenblatt soll er jedoch an den Siemens Stationen 1010,
1015, 2010, 2011, 2015, 2016, und 2060isdn funktionieren. Und auch an
den Stationen 1020, 1030, 1054, 1054isdn, 2020, 2021, 2030, 2031
laesst er sich prinzipiell verwenden. Bei letzteren funktioniert
jedoch kein Handover eines laufenden Gespraeches vom Funkbereich der
Basis hin zum Repeater-Funkbereich.
Die Moeglichkeit einen Repeater gleichzeitig an zwei Basisstationen zu
betreiben ist bei diesem Modell sehr unwahrscheinlich, da dazu wohl
die Transceivereinheit nicht genuegend Verbindungen bereit stellen
kann.
> Einfach SAP Buchse dran und los? Das ganze wäre für die neuen
> Gigaset-Repeater geradezu grandios (Relaisstation 1000m? ;-)
SAP? Du meinst nicht zufaellig SMA Steckverbinder?
Eigentlich sollte jedes Relais nur mit Richtantennen im Inter-Link
betrieben werden. Sonst ueberlappen sich ja zwangslaeufig die
Abdeckungsbereiche sehr grossflaechig. Der Dancall Repeater, den es
mal gab, hatte auch eine Richtantenne.
Bei dem einzigen Bild, das ich bisher von dem Siemens Teil habe, sieht
das nicht so aus. Zumindest im innerstaedtischen Bereich ist der
wahrnehmbare Effekt einer einzelnen direktionalen Antenne (7,5 dBi)
nicht riesig, wenn auch deutlich wahrnehmbar, sprich so ca. 50m im
Freien mit vielen Stoerern. Mangels einer entsprechenden Testumgebung
fehlt mir noch die Erfahrung mit einer direkten Richtstrecke. Im
Freifeld moegen sich da vielleicht so phantastische Zahlen, wie von
Dir erwaehnt ergeben.
> Das "Frisieren" erinnert mich leider ein wenig an die CB Funker mit dem
> 100W Nachbrenner und der 40cm Autoantenne am Fenster. Lieber eine 5/8
> Lambda Groundplane mit ordentlich Gegengewicht.
;-))
Hm, eigentlich meinte ich SAP, aber du hast Recht, im Katalog steht FME.
: Eigentlich sollte jedes Relais nur mit Richtantennen im Inter-Link
: betrieben werden. Sonst ueberlappen sich ja zwangslaeufig die
: Abdeckungsbereiche sehr grossflaechig. Der Dancall Repeater, den es
: mal gab, hatte auch eine Richtantenne.
Prima, nützt nur nicht viel für DECT-GAP :-(
Falls einer den C Katalog zur Hand haben sollte, ich meine die "Galaxis
Connector" Sektor Antenne auf Seite 67 für 169,95DM (Gewinn: 7dBi typ,
Frequenzbereich 1710-1890Mhz (E-Netz), Anschluß; 4,5m RG58 mit Stecker
FME, Abm. (Durchm.) 155x18mm)
Die Bastelanleitung vom Frank Merz liest sich ja auch nicht schlecht,
aber ohne geeignete Messtechnik halte ich das für fast aussichtslos.
Immerhin reden wir von fast 2GHz bei nur 10mW mittlerer Leistung (damit
will ich dem Meister nicht etwa widersprechen, nein!)
In der Anleitung von meinem DECT-GAP Handgerät steht als Frequenzbereich
1880 Mhz bis 1900 Mhz. Nur sehr knappe Überlappung des
Frequenzbereiches, sollte doch aber gehen. (Oder hat man wirklich nur
mit Diversity Antennen eine vernünftige Verbindung?)
Zitat (im Thread) aus der VfG 114/1995
"..Außerhalb der Grenzen eines Grundstücks, auf dem die Feststation
betrieben wird, darf die erzeugte Feldstaerke nicht hoeher sein als
die Feldstärke, die dort von einer auf der Grundstuecksgrenze
betriebenen 0-dBi-Antenne erzeugt wuerde."
wird es ja sogar (fast) legal. Aber die Überlegungen sind ja eh nur
theoretisch.
: Bei dem einzigen Bild, das ich bisher von dem Siemens Teil habe,
hat der Repeater nicht das gleiche Gehäuse, wie die Gigaset 1000 TAE (?)
: sieht das nicht so aus. Zumindest im innerstaedtischen Bereich ist der
: wahrnehmbare Effekt einer einzelnen direktionalen Antenne (7,5 dBi)
: nicht riesig,
Allein die Tatsache, dass es sich um eine Aussenantenne handelt, spart
die Dämpfung von Mauerwerk etc. Die etwa vierfache Leistung (6dB) sollte
eine Reichweiten Verdopplung [SQR(4)] ergeben. Unter dem Aspekt von
Repeatern reicht das AFAIK.
Immerhin ist ja <Repeater----------Basis----------Repeater> möglich.
(Einen Stern mit sechs Zacken = 6 Repaeter ist mir zu mühevoll) Unter
Idealbedingungen im Freifeld hätte man also fast 900m. (eventuell ein
Problem: Stromversorgung) Praktisch natürlich weniger. Zwei gerichtete
Antennen (wie die spitzen Klammen), sollten einem zu diesem Zustand
verhelfen können, einen Kreis schafft man damit aber sicher nicht mehr.
: wenn auch deutlich wahrnehmbar, sprich so ca. 50m im
: Freien mit vielen Stoerern. Mangels einer entsprechenden Testumgebung
: fehlt mir noch die Erfahrung mit einer direkten Richtstrecke. Im
: Freifeld moegen sich da vielleicht so phantastische Zahlen, wie von
: Dir erwaehnt ergeben.
;-) übersehen?
...und wer sagt jetzt Siemens, dass sie eine FME Buchse am Repeater
vergessen haben?
Thomas
> [...] funktioniert
> jedoch kein Handover eines laufenden Gespraeches vom Funkbereich der
> Basis hin zum Repeater-Funkbereich.
Andersherum wird ein Schuh draus:
Vom Repeaterbereich zurück zum Basisfunkbereich _kein_ Handover.
-- _
MfG_ // Wolfgang "steht-jedenfalls-so-im-Merkblatt" Paul
\X/ (Only My Personal Opinions)
Suche Siemens 1010 oder 2010 Basis preiswert
> : SAP? Du meinst nicht zufaellig SMA Steckverbinder?
> Hm, eigentlich meinte ich SAP, aber du hast Recht, im Katalog steht FME.
Hallo Thomas,
FME ist aber leider immer noch nicht SMA, oder?
Von FME ist hierbei absolut abzuraten, die werden eigentlich nur bis
1,8 GHz eingesetzt. Wenn man handliche, flexible Kabel in diesem
Frequenzbereich haben will, ist SMA sehr ueblich, vielleicht
hoechstens ein bisschen zu teuer.
> Falls einer den C Katalog zur Hand haben sollte, ich meine die "Galaxis
> Connector" Sektor Antenne auf Seite 67 für 169,95DM (Gewinn: 7dBi typ,
> Frequenzbereich 1710-1890Mhz (E-Netz), Anschluß; 4,5m RG58 mit Stecker
> FME, Abm. (Durchm.) 155x18mm)
Konnte ich mir mangels eines aktuellen Kataloges zwar leider nicht
anschauen, aber bitte nicht damit versuchen. Deiner Beschreibung nach
hoert sich das nicht sehr toll an und ausserdem viel zu teuer. 4,5 m
RG58 Kabel ist viel zu lang. Das Kabel hat bei 2 GHz je nach Typ ca.
80 dB/100m Daempfung! Es kommt hier auf jedes dB an.
Der DECT Frequenzbereich sollte von der Antenne auch voll abgedeckt
werden.
Sehr weit verbreitet fuer diese Anwendung(siehe Dancall Repeater) ist
eine Antenne der Schweizer Firma Huber und Suhner fuer ca. DM 100,-.
Leider bekommt man die nur sehr schlecht.
> Die Bastelanleitung vom Frank Merz liest sich ja auch nicht schlecht,
> aber ohne geeignete Messtechnik halte ich das für fast aussichtslos.
> Immerhin reden wir von fast 2GHz bei nur 10mW mittlerer Leistung (damit
> will ich dem Meister nicht etwa widersprechen, nein!)
Also waehrend eines belegten Zeitschlitzes wird immerhin mit 250 mW
gesendet, im Mittel ergibt das dann ungefaehr 10 mW. Bezueglich
Messtechnik war ich zuerst auch sehr kritisch, aber mit gutem
HF-Verstaendnis kommt man da auch schon weiter (auch im woertlichen
Sinne:-)
> In der Anleitung von meinem DECT-GAP Handgerät steht als Frequenzbereich
> 1880 Mhz bis 1900 Mhz. Nur sehr knappe Überlappung des
> Frequenzbereiches, sollte doch aber gehen. (Oder hat man wirklich nur
> mit Diversity Antennen eine vernünftige Verbindung?)
Hier haengt es von Deinen Bedingungen ab. Bei absolut freier Sicht ist
Diversity nicht so wichtig. Bei einer festen Punkt zu Punkt Verbindung
geht's evtl. auch noch ohne. Je mehr Reflexionen durch
Mehrwegeausbreitung ohne direkten Sichtkontakt entstehen und bei
echter Mobilitaet insbesondere wird Diversity unerlaesslich.
> hat der Repeater nicht das gleiche Gehäuse, wie die Gigaset 1000 TAE (?)
Ja, es gibt wohl nur eine Gussform. Die muss auch noch fuer andere
Produkte herhalten.
> Allein die Tatsache, dass es sich um eine Aussenantenne handelt, spart
> die Dämpfung von Mauerwerk etc. Die etwa vierfache Leistung (6dB) sollte
> eine Reichweiten Verdopplung [SQR(4)] ergeben. Unter dem Aspekt von
> Repeatern reicht das AFAIK.
Sofern es sich um Freiraum handelt stimmt Deine Rechnung. Hier ist die
Daempfung zu r^2 proportional. Im laendlichen Raum jedoch schon zu r^3
und im staedtischen Bereich zu r^4!!!
> : fehlt mir noch die Erfahrung mit einer direkten Richtstrecke. Im
> : Freifeld moegen sich da vielleicht so phantastische Zahlen, wie von
> : Dir erwaehnt ergeben.
>
> ;-) übersehen?
Ja, absichtlich uebersehen, denn die 1000m Angabe tauchte tatsaechlich
mal irgendwo auf im Zusammenhang DECT, Repeater und Richtantenne!
> ...und wer sagt jetzt Siemens, dass sie eine FME Buchse am Repeater
> vergessen haben?
Sie haben wohl absichtlich eine SMA Buchse vergessen und noch ein paar
andere Bauteile, vorbereitet ist die Platine!!!
?
Hallo Wolfgang,
Doch, zurueck zur Basis soll es bei 1054isdn etc. schon klappen.
Ich kann aus meiner Praxis jedoch nur von der Zusammenarbeit mit einer
2060isdn sprechen, dort funktioniert der Handover waehrend eines
Gespraeches ziemlich reibungslos. Und zwar nicht nur erst kurz bevor
die Verbindung total abreissen wuerde, sondern auch schon bei nur
kleinen Feldstaerkeunterschieden zwischen Basis und Repeater. Legt man
also auf diese Funktion wert, was ja stark vom Anwendungsfall
abhaengt. Sollte man es besser mit einer 2060isdn bewerkstelligen.
> Wolfgang Paul wrote:
[Du solltest sorgfältiger quoten, das folgende stammt von Dir, Felix:]
> > > jedoch kein Handover eines laufenden Gespraeches vom Funkbereich der
> > > Basis hin zum Repeater-Funkbereich.
> > Andersherum wird ein Schuh draus:
> > Vom Repeaterbereich zurück zum Basisfunkbereich _kein_ Handover.
> Hallo Wolfgang,
[in den News unsinnige Anrede]
> Doch, zurueck zur Basis soll es bei 1054isdn etc. schon klappen.
Siemens-Unterlagen besagen da deutlich anderes - woher also nimmst Du
also diese Aussage?
> Ich kann aus meiner Praxis jedoch nur von der Zusammenarbeit mit einer
> 2060isdn sprechen,[...]
Also nochmal: Womit belegst diese Aussage?
-- _
MfG_ // Wolfgang "die-Theorie-versagt-in-der-Praxis" Paul
Hi Wolfgang,
immerhin hat es vier mal einen >, daran koennte man es schon sehen.
Ich wollte einfach den Overload etwas minimieren.
> > Hallo Wolfgang,
> [in den News unsinnige Anrede]
Warum soll es nicht ein bisschen persoenlicher zugehen?
> > Doch, zurueck zur Basis soll es bei 1054isdn etc. schon klappen.
> Siemens-Unterlagen besagen da deutlich anderes - woher also nimmst Du
> also diese Aussage?
Aus der Anleitung zum Gigaset Repeater.
> Wolfgang Paul wrote:
> > Felix Albrecht wrote :
> immerhin hat es vier mal einen >, daran koennte man es schon sehen.
> Ich wollte einfach den Overload etwas minimieren.
Dann bitte sinnerhaltend kürzen und/oder ganze Quotingebenen wegnehmen.
Und z.B. 10 zeilige Footer auf die nach Netiquette max. erwünschten vier
Zeilen kürzen, gell Felix ?-)
> > > Hallo Wolfgang,
> > [in den News unsinnige Anrede]
> Warum soll es nicht ein bisschen persoenlicher zugehen?
Persönliche Anrede gern per Mail - in den News wirklich deplaziert, Du
schreibst hier an _alle_ - nicht an einen!
> > > Doch, zurueck zur Basis soll es bei 1054isdn etc. schon klappen.
> > Siemens-Unterlagen besagen da deutlich anderes - woher also nimmst Du
> > also diese Aussage?
> Aus der Anleitung zum Gigaset Repeater.
Uuups - Dann widerspricht sich Siemens evtl. selbst ?!
Aber könntest Du das fragliche Textfragment hier posten ? Ich befürchte
einfach einen mißverständlichen Text. Danke!
-- _
MfG_ // Wolfgang "das-sollte-doch-geklärt-werden" Paul
Hi Wolfgang,
auf Seite 9 steht u.a.: "Gigaset 1054, 1054isdn, 1020, 1030, 2020,
2030
Beim Wechsel vom Empfangsbereich der Basisstation zum Empfangsbereich
des Repeaters ist keine automatische Gespraechsfortsetzung moeglich,
ebenso beim Wechsel aus dem Empfangsbereich eines Repeaters zu einem
anderen Repeater."
Ein vergleichbarer Hinweis stand uebrigens auch schon auf dem
Datenblatt.
> Falls einer den C Katalog zur Hand haben sollte, ich meine die "Galaxis
> Connector" Sektor Antenne auf Seite 67 für 169,95DM (Gewinn: 7dBi typ,
> Frequenzbereich 1710-1890Mhz (E-Netz), Anschluß; 4,5m RG58 mit Stecker
> FME, Abm. (Durchm.) 155x18mm)
... oder einen E-Netz-Rundstrahler mit 6dB, N-Anschluß und
Montagekonsole,
56cm geeignet zur Hauswandmontage für 159,-
... oder eine Yagi E-Netz Richtfunk-Antenne mit 8dB und N-Anschluß für
198.-
von TelePart
Gruß
Dieter
--
*** in...@handy-geiger.de ** http://www.handy-geiger.de ***
> Wolfgang Paul wrote:
> > Aber könntest Du das fragliche Textfragment hier posten ? Ich befürchte
> > einfach einen mißverständlichen Text. Danke!
> auf Seite 9 steht u.a.: "Gigaset 1054, 1054isdn, 1020, 1030, 2020, 2030
> Beim Wechsel vom Empfangsbereich der Basisstation zum Empfangsbereich
> des Repeaters ist keine automatische Gespraechsfortsetzung moeglich,
> ebenso beim Wechsel aus dem Empfangsbereich eines Repeaters zu einem
> anderen Repeater."
> Ein vergleichbarer Hinweis stand uebrigens auch schon auf dem
> Datenblatt.
Jaja - nur lautet der auf dem Repeater-Datenblatt eben _ganz_anders_:
Zitat:
"Eingeschränktes Handover an den Basisstationen Gigaset 1020, 1030, 1054,
1054isdn, 2020, 2021, 2030, 2031 (nur bei Wechsel des Empfangsbereichs
vom Repeater-Funkbereich hin zum Funkbereich der Basisstation".
Zitat Ende.
-- _
MfG_ // Wolfgang "aber-watt-iss-denn-nu'-?" Paul