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Wie verbindet man Kabel?

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Tilo Söhnges

unread,
Sep 4, 1999, 3:00:00 AM9/4/99
to
Hallo!

Mir ist aufgefallen, daß in den dci.-Newsgroups Tag für Tag über interne
S0-Busse, Stichleitungen und NTBAs geredet wird - aber womit realisieren
die meisten von Euch das alles? Gerade bei den _Kabelverbindungen_ würde
es mich interessieren, welche Lösungen da "gängig" sind.

Vielleicht können wir ja einfach ein kurzes Bild einholen, womit die
meisten Telefonkabel usw. verbinden, wenn Stichleitungen ;-)) Verteiler
usw. benötigt werden ?

Bitte einfach ankreuzen was Ihr benutzt und mailen !
[ ] Löten (Ader an Ader)
[ ] Lötleisten (Ader auf Lötfahne)
[ ] "Verdrillen+Isolieren"
[ ] Lüsterklemmen (wie für Elektro)
[ ] Schraubleisten DIN
[ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
[ ] Aderendhülsen
[ ] LSA-Leisten

Ich freue mich auf Eure Antworten!

Bis dann,
Tilo.

--
Tilo Söhnges
til...@gmx.de

Joachim Struck

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to
Hallo,

meine kurze Antwort anbei, siehe unten. Adernhülsen sind mir bisher günstig
nur in zu großen Gebinden angeboten worden. Voll-Profis setzen diese
zunehmend ein.

Gruß Joachim

"Tilo Söhnges" schrieb:

> Hallo!
>
> Mir ist aufgefallen, daß in den dci.-Newsgroups Tag für Tag über interne
> S0-Busse, Stichleitungen und NTBAs geredet wird - aber womit realisieren
> die meisten von Euch das alles? Gerade bei den _Kabelverbindungen_ würde
> es mich interessieren, welche Lösungen da "gängig" sind.
>
> Vielleicht können wir ja einfach ein kurzes Bild einholen, womit die
> meisten Telefonkabel usw. verbinden, wenn Stichleitungen ;-)) Verteiler
> usw. benötigt werden ?
>
> Bitte einfach ankreuzen was Ihr benutzt und mailen !
> [ ] Löten (Ader an Ader)
> [ ] Lötleisten (Ader auf Lötfahne)

> [x] "Verdrillen+Isolieren"


> [ ] Lüsterklemmen (wie für Elektro)
> [ ] Schraubleisten DIN
> [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> [ ] Aderendhülsen

> [x] LSA-Leisten (LSA-plus)

Lutz Illigen

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to

Tilo Söhnges <til...@gmx.de> schrieb:

| Hallo!
|
| Mir ist aufgefallen, daß in den dci.-Newsgroups Tag für Tag über interne
| S0-Busse, Stichleitungen und NTBAs geredet wird - aber womit realisieren
| die meisten von Euch das alles? Gerade bei den _Kabelverbindungen_ würde
| es mich interessieren, welche Lösungen da "gängig" sind.
|
| Vielleicht können wir ja einfach ein kurzes Bild einholen, womit die
| meisten Telefonkabel usw. verbinden, wenn Stichleitungen ;-)) Verteiler
| usw. benötigt werden ?
|

Ich verwende Wago Steckklemmem Typ 243-xxx. Gibt es z. B. bei Conrad.

Lutz

Thomas Kubein

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to

> Bitte einfach ankreuzen was Ihr benutzt und mailen !
> [ ] Löten (Ader an Ader)
> [ ] Lötleisten (Ader auf Lötfahne)
> [X] "Verdrillen+Isolieren" (NUR NOTFALLS!)

> [ ] Lüsterklemmen (wie für Elektro)
> [ ] Schraubleisten DIN
> [X] Quetschverbinder / Einzeladernverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> [ ] Aderendhülsen
> [X] LSA-Leisten

Gruß
Thomas

Dirk Salva

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to
til...@gmx.de (Tilo Soehnges) schrieb am 05.09.99:


> [x] Loeten (Ader an Ader)
Selten, z.B. bei Uebergang Litze auf Draht-Leitung.

> [ ] Loetleisten (Ader auf Loetfahne)
noch nie

> [ ] "Verdrillen+Isolieren"
sicher nie, so'n Pfusch...

> [ ] Luesterklemmen (wie fuer Elektro)
im Notfall

> [ ] Schraubleisten DIN
im Notfall

> [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
bei Telefon: yepp, sonst nur im KFZ-Bereich.

> [ ] Aderendhuelsen
??? Wie soll ich damit Kabel verbinden? Aderendhuelsen werden
selbstverstaendlich benutzt, bei flexibler Leitung in Luesterklemmen o.ae.

> [ ] LSA-Leisten
zu umstaendlich, aber gut.

BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!


ciao, Dirk

--
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» FIDO: Dirk Salva 2:2444/1401.33 Internet: dsa...@nutrimatic.ruhr.de «
» The "Ruhrgebiet", best place to live in Germany ! dsa...@gmx.de «

Wolfgang Paul

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to
Tilo Söhnges schrieb:

> Bitte einfach ankreuzen was Ihr benutzt und mailen !

^^^^^^
?

> [x] Aderendhülsen
> [x] LSA-Leisten

--
MfG _
_ // Wolfgang "auch-wenn-das-als-Crossposting-wohl-Unsinn-ist" Paul
\X/ (Only My Personal Opinion)


Erich Kirchmayer

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to
Hallo,

Tilo Söhnges <til...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
MPG.123bb381b...@personalnews.de.uu.net...

> Mir ist aufgefallen, daß in den dci.-Newsgroups Tag für Tag über
interne
> S0-Busse, Stichleitungen und NTBAs geredet wird - aber womit
realisieren
> die meisten von Euch das alles? Gerade bei den _Kabelverbindungen_
würde
> es mich interessieren, welche Lösungen da "gängig" sind.

Würde mich bei den ganzen selbsternannten "Profis" ja auch mal
interessieren....

> Bitte einfach ankreuzen was Ihr benutzt und mailen !

je nach bereits vorhandenen Einrichtungen (Verteiler etc.) und Bedarf
(z.B. für Brandmeldeleitungen gibt´s da so ein paar Vorschriften.....)

> [x ] Löten (Ader an Ader)
> [x ] Lötleisten (Ader auf Lötfahne)


> [x ] "Verdrillen+Isolieren"
> [ ] Lüsterklemmen (wie für Elektro)

> [x ] Schraubleisten DIN
> [x ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> [ ] Aderendhülsen
> [x ] LSA-Leisten


btw. - was meinst du mit Aderendhülsen? Diese Dinger sind doch nur für
flexible Leitungen (um eben diese in Lüsterklemmen, Klemmblöcke usw.
fachgerecht unterzubringen. Ausserdem finden sie vorwiegend in der
Technik ab 110V aufwärts (Gewerbe mit den rot, blau, schwarz, braun und
gelb-grünen Leitungen) Verwendung.

--
Gruß

Erich Kirchmayer --- kirch...@gmx.de --

--
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder

Tel. 089/231182-0, Fax: 089/231182-22 Mobil 0172/8919777

Erich Kirchmayer

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to
Hallo,

Dirk Salva <dsa...@nutrimatic.ruhr.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7OIQ8...@nutrimatic.ruhr.de...

> > [ ] "Verdrillen+Isolieren"
> sicher nie, so'n Pfusch...

Keineswegs! Vollkommen zulässige und immer noch sehr weit verbreitete
Methode in der Fernmeldetechnik. Was meinst du, wiviel tausend
Kabelmuffen noch in der Erde schlummern, die auf exakt diese Art noch zu
Zeiten, als die Autos noch gelb waren hergestellt wurden?

> > [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> bei Telefon: yepp, sonst nur im KFZ-Bereich.

Ebenfalls in der Fernmeldetechnik eine völlig übliche Lösung. Es gibt
sogar feuchtigkeitsgeschützte Scotch-Lock-Verbinder (mit fettähnlichem
Gel innendrin).

> > [ ] LSA-Leisten
> zu umstaendlich, aber gut.

aber die im Innenleitungsbau beste Lösung...... (aber auch im Vegleich
zu den vorgenannten Methoden die Teuerste)

> BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!

Ja, sieht man besonders häufig dort, wo Elektrofirmen am Leitungsnetz
gebastelt haben. Ist mir eine zu unsichere Sache, da manchmal schon ein
bischen Bewegung ausreicht, um die Drähte aus diesen Klemmen
unabsichtlich zu entfernen (z.B. Dose ausbauen, Leitung suchen, Dose
wieder einbauen - Kontaktprobleme!). Zudem, alle
Verbindungsmöglichkeiten, bei denen man die Drähte zusätzlich noch
selbst abisolieren muss sind mir zu umständlich ;-)

Tilo Söhnges

unread,
Sep 5, 1999, 3:00:00 AM9/5/99
to
On Sun, 5 Sep 1999 20:33:50 +0200, "Erich Kirchmayer"
<Kirch...@gmx.de> wrote:


>je nach bereits vorhandenen Einrichtungen (Verteiler etc.) und Bedarf
>(z.B. für Brandmeldeleitungen gibt´s da so ein paar Vorschriften.....)

Gut - aber ich wollte nicht ins Detail gehen, da es für die meisten
hier eher etwas am Rande ist.

>> [x ] Löten (Ader an Ader)
>> [x ] Lötleisten (Ader auf Lötfahne)
>> [x ] "Verdrillen+Isolieren"
>> [ ] Lüsterklemmen (wie für Elektro)
>> [x ] Schraubleisten DIN
>> [x ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
>> [ ] Aderendhülsen
>> [x ] LSA-Leisten
>
>
>btw. - was meinst du mit Aderendhülsen? Diese Dinger sind doch nur für
>flexible Leitungen (um eben diese in Lüsterklemmen, Klemmblöcke usw.
>fachgerecht unterzubringen. Ausserdem finden sie vorwiegend in der
>Technik ab 110V aufwärts (Gewerbe mit den rot, blau, schwarz, braun und
>gelb-grünen Leitungen) Verwendung.

Meine Güte, ich merke schon, was ich mit dieser Freudschen
Fehlleistung angerichtet habe ;-))

Ich meinte normale AVHs, also Adernverbindungshülsen, die man mit
AVZs, also den dazugehörigen Adernverbindungszangen, preßt. Sieht man
oft bei Fernmeldekabeln entlang Autobahnbaustellen in recht großen
Schrumpfmuffen (Rose).

Sorry nochmal für die _end_hülse *g* - sollte _verbindungs_ sein.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
Tilo Söhnges wrote:
>
> Bitte einfach ankreuzen was Ihr benutzt und mailen !
> [ ] Löten (Ader an Ader)
> [ ] Lötleisten (Ader auf Lötfahne)

Löten ist in der Fernmeldetechnik mittlerweile ziemlich unüblich...

> [ ] "Verdrillen+Isolieren"

Nur im äußersten Notfall.

> [ ] Lüsterklemmen (wie für Elektro)

Gar nicht.

> [ ] Schraubleisten DIN

Nur, wenn alte Leisten vorhanden sind.

> [x] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> [ ] Aderendhülsen

Wozu? Es gibt im Fernmeldebereich kaum Litzen, für die Endhülsen nötig
sind.

> [x] LSA-Leisten

Noch Fragen?

Viele Grüße,

Hendrik Söngen
--
+------->>> ISDN ab 'ner Maak?? Faxabruf (0 20 45) 96 07 97 <<<-------+
| M.H.Soengen Tk-Fachhandel * email: mhso...@gmx.de |
| Telefon (0 20 45) 96 06 96 * Fax (0 20 45) 40 89 37 |
+------>>> Handys ab 'ner Maak? Faxabruf (0 20 45) 96 07 97 <<<------+

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
Lutz Illigen wrote:
>
> Ich verwende Wago Steckklemmem Typ 243-xxx. Gibt es z. B. bei Conrad.

Sind bei Conrad zu teuer. Außerdem sind sie nicht optimal (nicht
gasdicht, Adern müssen abgesetzt werden) für Fernmeldezwecke.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
Dirk Salva wrote:
>
> > [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> bei Telefon: yepp, sonst nur im KFZ-Bereich.

Sind fast ideal. Schneller und sicherer geht's nicht.



> > [ ] LSA-Leisten
> zu umstaendlich, aber gut.

Umständlich?? Für die Verteilung/Rangierung von Hausinstallationen kenne
ich nichts Besseres. (Früher wurde gelötet oder geschraubt, heute gibts
LSA plus.



> BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!

Aber nicht wirklich. (Sind mir zu umständlich.)

Noch Fragen?

VIele Grüße,

Stefan

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
In article <MPG.123bb381b...@personalnews.de.uu.net>,
til...@gmx.de (Tilo Söhnges) wrote:
>
> ...

>
> Bitte einfach ankreuzen was Ihr benutzt und mailen !

> [ ] Löten (Ader an Ader)
am liebsten beim Arbeiten ueberkopf :-)

> [x] Lötleisten (Ader auf Lötfahne)

nur, wenn vorhanden

> [x] "Verdrillen+Isolieren"

> [ ] Lüsterklemmen (wie für Elektro)
als Testhilfe o.k., aber nicht bleibend.

> [x] Schraubleisten DIN

> [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac

> [?] Aderendhülsen
zwei Adern in eine Huelse und dann quetschen?!?

> [x] LSA-Leisten
hattu werkzeug, muttu nehmen! Genau wie 'Western-Stecker': ohne
Werkzeug schimpft man drueber, hat man welches, gibt es nichts
besseres!

> Ich freue mich auf Eure Antworten!
>
> Bis dann,
> Tilo.
>

MfG Stefan

Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Share what you know. Learn what you don't.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
Erich Kirchmayer wrote:
>
> Dirk Salva <dsa...@nutrimatic.ruhr.de> schrieb :

>
> > > [ ] "Verdrillen+Isolieren"
> > sicher nie, so'n Pfusch...
>
> Keineswegs! Vollkommen zulässige und immer noch sehr weit verbreitete
> Methode in der Fernmeldetechnik. Was meinst du, wiviel tausend
> Kabelmuffen noch in der Erde schlummern, die auf exakt diese Art noch zu
> Zeiten, als die Autos noch gelb waren hergestellt wurden?

Äh... das gab's auch schon zu der Zeit, wo die Autos noch grau waren...



> > > [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> > bei Telefon: yepp, sonst nur im KFZ-Bereich.
>

> Ebenfalls in der Fernmeldetechnik eine völlig übliche Lösung. Es gibt
> sogar feuchtigkeitsgeschützte Scotch-Lock-Verbinder (mit fettähnlichem
> Gel innendrin).

...und vor allem optimal - weil schnell und zuverlässig - zu
verarbeiten. (Anders ausgedrückt: Wer mit den Scotchlok-Verbindern
Probleme hat, macht irgendwas falsch. Ich frage mich nur, was man da
falsch machen kann.)



> > > [ ] LSA-Leisten
> > zu umstaendlich, aber gut.
>

> aber die im Innenleitungsbau beste Lösung...... (aber auch im Vegleich
> zu den vorgenannten Methoden die Teuerste)

Ist auch eine Zeitfrage. Absetzen, unter die Klemme schieben und
festschrauben dauert nun mal erheblich länger als die Ader ansetzen und
festdrücken. So gesehen sogar die billigste Methode.



> > BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!
>

> Ja, sieht man besonders häufig dort, wo Elektrofirmen am Leitungsnetz
> gebastelt haben.

:-)))

> Ist mir eine zu unsichere Sache, da manchmal schon ein
> bischen Bewegung ausreicht, um die Drähte aus diesen Klemmen
> unabsichtlich zu entfernen (z.B. Dose ausbauen, Leitung suchen, Dose
> wieder einbauen - Kontaktprobleme!). Zudem, alle
> Verbindungsmöglichkeiten, bei denen man die Drähte zusätzlich noch
> selbst abisolieren muss sind mir zu umständlich ;-)

Stimmt. Die Wago-Klemmen sind für Fernmeldetechnik nur eine halbgare
Lösung.

Noch Fragen?

Viele Grüße,

TK

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to

Erich Kirchmayer schrieb:

> Hallo,
>
> Dirk Salva <dsa...@nutrimatic.ruhr.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 7OIQ8...@nutrimatic.ruhr.de...
>

> > > [ ] "Verdrillen+Isolieren"
> > sicher nie, so'n Pfusch...
>
> Keineswegs! Vollkommen zulässige und immer noch sehr weit verbreitete
> Methode in der Fernmeldetechnik. Was meinst du, wiviel tausend
> Kabelmuffen noch in der Erde schlummern, die auf exakt diese Art noch zu
> Zeiten, als die Autos noch gelb waren hergestellt wurden?

Hallo,diese Methode ist im Übrigen eine sehr kontaktsichere Verbindung und
niederohmige Vebindung. Man bedenke die vielen Kontaktstellen, die sich
durch das Verdrillen (bei * T *** früher auch als 'Schleudern' bezeichnet)
ergeben. An einem herkömmlichen
LSA-Plus-Kontakt (oder Einzeladernverbinder wie z.B. von Scotch) sind es
derer lediglich zwei. Eine andere Verbindungstechnik mit ähnlich gutem
Kontaktverhalten ist die Wire-Wrap-Technik (z.B. zum Auflegen auf TKAnl),
allerdings in der Hausinstallation eher unüblich.

MfG
Thomas


Dirk Salva

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
Kirch...@gmx.de (Erich Kirchmayer) schrieb am 06.09.99:


> > > [ ] "Verdrillen+Isolieren"
> > sicher nie, so'n Pfusch...

> Keineswegs! Vollkommen zulaessige und immer noch sehr weit verbreitete


> Methode in der Fernmeldetechnik. Was meinst du, wiviel tausend
> Kabelmuffen noch in der Erde schlummern, die auf exakt diese Art noch zu
> Zeiten, als die Autos noch gelb waren hergestellt wurden?

Mag ja sein, aber *diese* Verbindungsmethode habe ich im Gegensatz zu
anderen schon aufgehen sehen.

> > > [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> > bei Telefon: yepp, sonst nur im KFZ-Bereich.

> Ebenfalls in der Fernmeldetechnik eine voellig uebliche Loesung. Es gibt
> sogar feuchtigkeitsgeschuetzte Scotch-Lock-Verbinder (mit fettaehnlichem
> Gel innendrin).
Weiss ich, die benutz' ich selber.

> > > [ ] LSA-Leisten
> > zu umstaendlich, aber gut.

> aber die im Innenleitungsbau beste Loesung...... (aber auch im Vegleich


> zu den vorgenannten Methoden die Teuerste)

Man braucht aber immer das LSA-Anlegewerkzeug. Im eigenen Haus ist's
sicherlich egal, aber wenn man mal was woanders installiert, wo die Leute
hinterher selbst was aendern wollen...

> > BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!

> Ja, sieht man besonders haeufig dort, wo Elektrofirmen am Leitungsnetz
> gebastelt haben. Ist mir eine zu unsichere Sache, da manchmal schon ein
> bischen Bewegung ausreicht, um die Draehte aus diesen Klemmen


> unabsichtlich zu entfernen (z.B. Dose ausbauen, Leitung suchen, Dose
> wieder einbauen - Kontaktprobleme!). Zudem, alle

?!? Was machst Du mit den Dingern? Das Gegenteil ist eher der Fall:
manchmal ist's extrem schwierig, die Kabel 'rauszubekommen, weil man nicht
genug drehen kann. Du musst schon lang genug abisolieren...

> Verbindungsmoeglichkeiten, bei denen man die Draehte zusaetzlich noch
> selbst abisolieren muss sind mir zu umstaendlich ;-)
Stimmt schon, aber so kann man problemlos auch mehrere Telefonadern
parallel anlegen - z.B. fuer einen ISDN-Stern ;-)))

Dirk Salva

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
mhso...@cityweb.de (Michael Hendrik Soengen) schrieb am 06.09.99:


> > > > [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> > > bei Telefon: yepp, sonst nur im KFZ-Bereich.
> > Ebenfalls in der Fernmeldetechnik eine voellig uebliche Loesung. Es gibt
> > sogar feuchtigkeitsgeschuetzte Scotch-Lock-Verbinder (mit fettaehnlichem
> > Gel innendrin).

> ...und vor allem optimal - weil schnell und zuverlaessig - zu
> verarbeiten. (Anders ausgedrueckt: Wer mit den Scotchlok-Verbindern


> Probleme hat, macht irgendwas falsch. Ich frage mich nur, was man da
> falsch machen kann.)

Keine Ahnung. Nur gibt's die halt meines Wissens nach nicht fuer 2.5A
NYM...

> > > > [ ] LSA-Leisten
> > > zu umstaendlich, aber gut.
> > aber die im Innenleitungsbau beste Loesung...... (aber auch im Vegleich
> > zu den vorgenannten Methoden die Teuerste)

> Ist auch eine Zeitfrage. Absetzen, unter die Klemme schieben und

> festschrauben dauert nun mal erheblich laenger als die Ader ansetzen und
> festdruecken. So gesehen sogar die billigste Methode.
"Erheblich" ist ja wohl uebertrieben. Wenn man das Werkzeug hat, ist's ja
auch toll, wenn man's dann aber mal vergisst, flucht man...

> > > BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!

> > Ist mir eine zu unsichere Sache, da manchmal schon ein
> > bischen Bewegung ausreicht, um die Draehte aus diesen Klemmen
> > unabsichtlich zu entfernen (z.B. Dose ausbauen, Leitung suchen, Dose
> > wieder einbauen - Kontaktprobleme!). Zudem, alle

> > Verbindungsmoeglichkeiten, bei denen man die Draehte zusaetzlich noch
> > selbst abisolieren muss sind mir zu umstaendlich ;-)

> Stimmt. Die Wago-Klemmen sind fuer Fernmeldetechnik nur eine halbgare
> Loesung.
> Noch Fragen?
Ja: ich moechte mal wissen, was man dabei wieder falsch machen kann. Die
Dingern funktionieren problemlos...

Dirk Salva

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
mhso...@cityweb.de (Michael Hendrik Soengen) schrieb am 06.09.99:

> > Ich verwende Wago Steckklemmem Typ 243-xxx. Gibt es z. B. bei Conrad.

> Sind bei Conrad zu teuer. Ausserdem sind sie nicht optimal (nicht
> gasdicht, Adern muessen abgesetzt werden) fuer Fernmeldezwecke.
Stimmt. Aber manchmal die einfachere Loesung, z.B. wenn man drei Adern
parallel anschliessen moechte.

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
Hallo Dirk,

On 05 Sep 99 at group /de/comm/isdn/technik in article
<7OIQ8...@nutrimatic.ruhr.de>
<dsa...@nutrimatic.ruhr.de> (Dirk Salva) wrote:

> > [ ] "Verdrillen+Isolieren"
> sicher nie, so'n Pfusch...

Wenn Du diese Technik als Pfusch bezeichnest, ist das nicht richtig.
Verdrillen und isolieren ist locker 50 oder mehr Jahre erfolgreich bei
den Telefönern verwendet worden.

Eine verdrillte Verbindung (natürlich fachgerecht!) ist unter normalen
Umständen wesentlich besser als einen Lötverbindung. Die Verbindung ist
gasdicht und niederohmig. Es kommt natürlich dabei sehr auf den
Ausführenden an.

Bei Kabelschächten in Fahrbahnen mit Schwerlastverkehr wurden die
Spitzen der verdrillten Enden zusätzlich verlötet, da es dort manchmal
wegen starker Vibrationen zu Ausfällen bei Verdrillungegen kam.

Und bei den alten Papierkabeln war das AFAIR die einzige sinnvolle
Möglichkeit, wenn die Muffen noch in irgendeinen Kabelschacht passen
sollten. Ich hab selbst schon 2000paarige Amtskabel gespleißt.

Heute werden die Kabel nur noch mit Quetschhülsen verbunden, da die
Ausbildung von guten Kabel-Verdrillern zu teuer ist. Mit 'ner
Quetschzange kanns heute jeder Depp. Bei den Amtskabeln werden auch
Quetschleisten verwendet, bei denen bis zu 10 Pärchen gleichzeitig
verbunden werden.

Heutzutage gibt es keine 2000paarigen Kabel mehr, das höchste der
Gefühle sind 1500paarige Kabel und selbst da sind die Muffen in
Quetschhülsentechnik gewaltig groß.


Tschüß Wolfgang

--
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Germany
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Tilo Söhnges

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
In article <7OMTH...@nutrimatic.ruhr.de>, dsa...@nutrimatic.ruhr.de
says...

> mhso...@cityweb.de (Michael Hendrik Soengen) schrieb am 06.09.99:
>
>
> > > Ich verwende Wago Steckklemmem Typ 243-xxx. Gibt es z. B. bei Conrad.
> > Sind bei Conrad zu teuer. Ausserdem sind sie nicht optimal (nicht
> > gasdicht, Adern muessen abgesetzt werden) fuer Fernmeldezwecke.
> Stimmt. Aber manchmal die einfachere Loesung, z.B. wenn man drei Adern
> parallel anschliessen moechte.

Auch hierfür gibt´s Quetschverbinder, von Scotchlok die UR2 oder von
Cellpack die AVS 3/9 - jeweils 100er Packungen.

Die sind dann auch für 3 0.8-Kabel geeignet.

TIA.
--
Tilo Söhnges
til...@gmx.de

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
Dirk Salva wrote:
>
> mhso...@cityweb.de (Michael Hendrik Soengen) schrieb am 06.09.99:
>
> > > Ich verwende Wago Steckklemmem Typ 243-xxx. Gibt es z. B. bei Conrad.
> > Sind bei Conrad zu teuer. Ausserdem sind sie nicht optimal (nicht
> > gasdicht, Adern muessen abgesetzt werden) fuer Fernmeldezwecke.
> Stimmt. Aber manchmal die einfachere Loesung, z.B. wenn man drei Adern
> parallel anschliessen moechte.

Einfacher?

Ich habe hier auch Scotchlok-Verbinder, die *drei* Adern verbinden
können. Warum sich also mit Wago-Klemmen herumärgern?

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
TK wrote:
>
> diese Methode ist im Übrigen eine sehr kontaktsichere Verbindung

Relativ. Nicht jeder war in der Lage, Adern kontaktsicher zu verdrillen.

> An einem herkömmlichen
> LSA-Plus-Kontakt (oder Einzeladernverbinder wie z.B. von Scotch) sind es
> derer lediglich zwei.

Bei LSA kann man relativ problemlos auch zwei Adern (in 0,6) auflegen,
wenngleich eher unüblich. Und von Scotch gibt es Dreier-Verbinder.

Lutz Illigen

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to

Dirk Salva <dsa...@nutrimatic.ruhr.de> schrieb:

| Kirch...@gmx.de (Erich Kirchmayer) schrieb am 06.09.99:
|
|
|
| > > BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!
| > Ja, sieht man besonders haeufig dort, wo Elektrofirmen am Leitungsnetz
| > gebastelt haben. Ist mir eine zu unsichere Sache, da manchmal schon ein

| > bischen Bewegung ausreicht, um die Draehte aus diesen Klemmen
| > unabsichtlich zu entfernen (z.B. Dose ausbauen, Leitung suchen, Dose
| > wieder einbauen - Kontaktprobleme!). Zudem, alle
| ?!? Was machst Du mit den Dingern? Das Gegenteil ist eher der Fall:
| manchmal ist's extrem schwierig, die Kabel 'rauszubekommen, weil man nicht
| genug drehen kann. Du musst schon lang genug abisolieren...
|
| > Verbindungsmoeglichkeiten, bei denen man die Draehte zusaetzlich noch
| > selbst abisolieren muss sind mir zu umstaendlich ;-)
| Stimmt schon, aber so kann man problemlos auch mehrere Telefonadern
| parallel anlegen - z.B. fuer einen ISDN-Stern ;-)))
|
Danke Dirk.
Musste mal gesagt werden. Wäre mir völlig neu das Wago
Klemmen bei geringster Bewegung alle Leitungen fallen
lassen und Kontaktschwierigkeiten haben sollen. Das gäbe
ein Feuerwerk bei meinen Installationen mit Wago. Für den
EIB (Europäischer Installationsbus ) sind auch Wago Klemmen
im Einsatz.

Lutz
.

Felix Schatz

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
On Mon, 06 Sep 1999 00:32:54 -0700, Michael Hendrik Soengen
<mhso...@cityweb.de> wrote:

>> [x] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac

Also die Dinger kenne ich nicht! Wo kann man die denn kaufen? Bei
Conrad doch wohl nicht, oder?

Viele Grüße!


Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
Dirk Salva wrote:
>
> mhso...@cityweb.de (Michael Hendrik Soengen) schrieb am 06.09.99:
>
> > > > > [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac

> > > Es gibt
> > > sogar feuchtigkeitsgeschuetzte Scotch-Lock-Verbinder (mit fettaehnlichem
> > > Gel innendrin).
> Nur gibt's die halt meines Wissens nach nicht fuer 2.5A
> NYM...

Meines Wissens werden in der Fernmeldetechnik auch keine 2.5² NYMs
verwendet. Und was für NYM-Leitungen gut ist, muß es deshalb noch lange
nicht für J-YY-Kabel sein.

> > > > > [ ] LSA-Leisten


> > Absetzen, unter die Klemme schieben und
> > festschrauben dauert nun mal erheblich laenger als die Ader ansetzen und
> > festdruecken.

> "Erheblich" ist ja wohl uebertrieben.

Nein, keineswegs. Versuche Du mal, ein 20-DA-Kabel möglichst schnell auf
eine Verteilerleiste aufzulegen.

> Wenn man das Werkzeug hat, ist's ja
> auch toll, wenn man's dann aber mal vergisst, flucht man...

Habt ihr nur eins? In unserer Mannschaft ist das Setzwerkzeug
Standardausrüstung in jeder Werkzeugtasche. Und für alle Fälle hat jeder
noch das Plastikteilchen...

> > Die Wago-Klemmen sind fuer Fernmeldetechnik nur eine halbgare
> > Loesung.

> ich moechte mal wissen, was man dabei wieder falsch machen kann. Die
> Dingern funktionieren problemlos...

Falsch nicht. Aber die Absetzerei ist mitunter zu umständlich. Die
Scotchlok-Klemmen lassen sich einfach zügiger verarbeiten.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
Dirk Salva wrote:
>
> > > > [ ] "Verdrillen+Isolieren"
> > > sicher nie, so'n Pfusch...
> > Keineswegs! Vollkommen zulaessige und immer noch sehr weit verbreitete
> > Methode in der Fernmeldetechnik.
> Mag ja sein, aber *diese* Verbindungsmethode habe ich im Gegensatz zu
> anderen schon aufgehen sehen.

Nur, wenn das Verdrillen nicht vernünftig gemacht wird. (Früher wurde
das exzessiv geübt...)

> > > > [ ] LSA-Leisten
> > > zu umstaendlich, aber gut.
> > aber die im Innenleitungsbau beste Loesung...... (aber auch im Vegleich
> > zu den vorgenannten Methoden die Teuerste)

> Man braucht aber immer das LSA-Anlegewerkzeug.

Na und?

> Im eigenen Haus ist's
> sicherlich egal, aber wenn man mal was woanders installiert, wo die Leute
> hinterher selbst was aendern wollen...

Ich möchte eigentlich nicht, daß Leute etwas an der Verdrahtung
verändern, das sollten sie schon einem Fachmann überlassen. Meistens
wollen die Kunden auch gar nichts an der Verdrahtung verändern...

Für den Fall, daß sie sich doch berufen fühlen, herumzudrahten, gibt es
ein Standardanlegewerkzeug aus Plastik für ein paar Mark...



> > > BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!
> > Ja, sieht man besonders haeufig dort, wo Elektrofirmen am Leitungsnetz
> > gebastelt haben.

> ?!? Was machst Du mit den Dingern? Das Gegenteil ist eher der Fall:
> manchmal ist's extrem schwierig, die Kabel 'rauszubekommen,

Stimmt, manchmal sitzen sie beinahe *zu* fest. Aber manchmal rutschen
sie auch von ganz allein 'raus - man muß sie nur scharf ansehen. (Ich
benutze sie nicht. Aber aus Wagoklemmen herausgerutschte Kabel sehe ich
öfter mal bei Installationen von Elektriker-"Kollegen".)

> > Verbindungsmoeglichkeiten, bei denen man die Draehte zusaetzlich noch
> > selbst abisolieren muss sind mir zu umstaendlich ;-)
> Stimmt schon, aber so kann man problemlos auch mehrere Telefonadern
> parallel anlegen - z.B. fuer einen ISDN-Stern ;-)))

Das kommt eher selten vor. Mehr als drei Adern werden i.d.R. nicht
verbunden, dafür genügen die Scotchlok-Klemmen allemal.

Dieter Boettcher

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
Felix Schatz schrieb in Nachricht <37d5121d...@news.swol.de>...

>Also die Dinger kenne ich nicht! Wo kann man die denn kaufen?

Bei einem guten E-Installateur.

> Bei Conrad doch wohl nicht, oder?

m.W. auch dort, halt nur paar Mark teurer.

Dieter

Dirk Salva

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
hab...@swol.de (Felix Schatz) schrieb am 07.09.99:


> >> [x] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac


> Also die Dinger kenne ich nicht! Wo kann man die denn kaufen? Bei

> Conrad doch wohl nicht, oder?

Doch. Fuer "lustige" 1.30 DM pro Stueck !!

Dirk Salva

unread,
Sep 7, 1999, 3:00:00 AM9/7/99
to
mhso...@cityweb.de (Michael Hendrik Soengen) schrieb am 07.09.99:


> Ich moechte eigentlich nicht, dass Leute etwas an der Verdrahtung
> veraendern, das sollten sie schon einem Fachmann ueberlassen. Meistens
> wollen die Kunden auch gar nichts an der Verdrahtung veraendern...
Die Ursprungsfrage war ja wohl eher allgemein gehalten und nicht darauf
angelegt zu hoeren, was Haendler bzw. Grossunternehmen so machen...

> > > > BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!
> > > Ja, sieht man besonders haeufig dort, wo Elektrofirmen am Leitungsnetz
> > > gebastelt haben.
> > ?!? Was machst Du mit den Dingern? Das Gegenteil ist eher der Fall:
> > manchmal ist's extrem schwierig, die Kabel 'rauszubekommen,
> Stimmt, manchmal sitzen sie beinahe *zu* fest. Aber manchmal rutschen

> sie auch von ganz allein 'raus - man muss sie nur scharf ansehen. (Ich


> benutze sie nicht. Aber aus Wagoklemmen herausgerutschte Kabel sehe ich

> oefter mal bei Installationen von Elektriker-"Kollegen".)
Danke. Nennst Du bitte auch die Namen dieser "Kollegen", damit niemand aus
Versehen von deren "Qualitaetsarbeit" beglueckt wird?! Dafuer muss sich
naemlich schon ziemlich daemlich anstellen (wenn das der Normalfall waere,
waeren die Dinger wohl kaum bis zur Typenpruefung in Deutschland
gekommen...).

Bastian Lipp

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
Michael Hendrik Soengen <mhso...@cityweb.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 37D58F...@cityweb.de...

> > > > > > [ ] LSA-Leisten
[...]


> > Wenn man das Werkzeug hat, ist's ja
> > auch toll, wenn man's dann aber mal vergisst, flucht man...
>
> Habt ihr nur eins? In unserer Mannschaft ist das Setzwerkzeug
> Standardausrüstung in jeder Werkzeugtasche. Und für alle Fälle hat
jeder
> noch das Plastikteilchen...

A propos Plastikteilchen:
Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?
Die einzigen, die ich davon habe, sind zwei Stück, die ich aus den
NT-Selbstmontage-Kits aus dem T-Punkt "geklaut" habe.
Aber gerade, wenn man mal einen Kunden hat, der auch ganz gerne selber
mal was reparieren/nachrüsten will, ohne gleich nach der Technik zu
schreien, wären das doch nette kleine Werbegeschenke.

mfg Bastian Lipp (und nein, es gibt noch nichts neues von der kleinen
TK-Anlage im 19"-Schrank, bin noch am planen...)

Tilo Söhnges

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
In article <7OQWJ...@nutrimatic.ruhr.de>, dsa...@nutrimatic.ruhr.de
says...

> hab...@swol.de (Felix Schatz) schrieb am 07.09.99:
>
>
> > >> [x] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> > Also die Dinger kenne ich nicht! Wo kann man die denn kaufen? Bei
> > Conrad doch wohl nicht, oder?
> Doch. Fuer "lustige" 1.30 DM pro Stueck !!
Und wie heißen die da? Welche Seite sind die denn im Katalog?

Wie auch immer, es gibt diese Quetschverbinder ursprünglich von
3M/Scotch, sie nennen sich Scotchlok-Quetschverbinder. Gibt es in zig
verschiedenen Arten, hier kurz die wichtigsten:

UY2 (der Standard): diese sind recht klein, haben Platz für 2 recht dicke
Adern - aber halt nicht drei Stück. Sie sind normalerweise mit Fett
gefüllt, es gibt sie aber auch in "trockener" Variante als UY2-D (für
dry). Geeignet für 19-26 AWG (0.9-0.4mm). Die Adern können dabei
verschieden dick sein. Die Vorgänger hießen einfach UY, der Unterschied
lag eigentlich nur in der Beschränkung auf 22-26 AWG, d.h. dickere Kabel
paßten nicht rein. Die sind übrigens gelb, d.h. sie sind transparent und
der "Deckel" ist gelb.

UR2 (für 3): diese sind etwas größer als die UY2, haben dafür Platz für 3
Adern wieder 19-26 AWG. Sonst identisch, auch verfügbar fettfrei als UR2-
D. Die sind übrigens rot.

UG: Die sind für Abzweigungen gedacht. Sonst sehen sie so aus wie die
anderen Verbinder - aber im Unterschied zu dem UR2, der auch 3
Quetschmöglichkeiten hat, ist hier der Anschluß an eine _bestehende_
Leitung möglich, ohne diese zu unterbrechen. Man clipst einfach den
Verbinder auf die schon vorhandene Ader, dann kann man die "neue" Ader
danebenclipsen und alles quetschen. Dann hat man an einer durchgehenden
Ader z.B. eine Stichleitung angebracht. Die UG-Variante ist dabei sogar
brandbeständig, es gibt aber auch z.B. die Typen UB2A oder UB2A-D, die
sehen eher so aus wie ein RJ11-Stecker, machen aber dasselbe.


So, das waren die verschiedenen Arten - wie gesagt, die sind alle von 3M
und nennen sich Scotchlok UR2 usw....

Es gibt auch eine Schweizer (?) Firma namens Cellpack, die diese
ebenfalls herstellt. Allerdings IMO nicht farbkodiert - sonst aber
genauso mit und ohne Fett lieferbar usw... bei denen heißen die kleinen
Quetschverbinder (bauähnlich UY2) dann AVS 2/9 oder AVS 3/9 (ähnlich
UR2).

Gibt es z.B. beim Elektrogroßhandel - oder die sollten das zumindest
innerhalb von ein paar Tagen beschaffen können. Lieferbar in
verschiedenen VE, z.B. mit 1000 Stck. oder 5000 Stck. *g*. Gibt aber auch
100er-Beutel, das ist eine brauchbare Größe für die meisten, dann auch
vom Preis vertretbar: Sollte so zwischen 20,- und 30,- DM + MwSt. kosten
für 100 Stck., die verschiedenen Typen nur marginal anders.

Als Werkzeug reicht für den Hausgebrauch eine einigermaßen parallel
schließende Universalzange / oder auch Rohrzange *g*. Es gibt auch für
40-50 DM eine Zange extra für diesen Zweck, lohnt sich aber normalerweise
nicht. Interessant wird es dann wieder bei dem großen Scotchlok-Werkzeug,
die Zange kostet zwar eine ganze Stange Geld, aber dafür bedient man sie
nur mit einer Hand - und sie hat ein Magazin mit bis zu 16 U1R-Verbindern
(die haben 1DA links - 1DA rechts) drin - also bis zu 16DA, die man in
ein paar Minuten verbinden kann.

HTH.

--
Tilo Söhnges
til...@gmx.de

Tilo Söhnges

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
In article <37d58...@news.munich.netsurf.de>, d...@ello.de says...

> Michael Hendrik Soengen <mhso...@cityweb.de> schrieb in im
> Newsbeitrag: 37D58F...@cityweb.de...
>
> > > > > > > [ ] LSA-Leisten
> [...]
> > > Wenn man das Werkzeug hat, ist's ja
> > > auch toll, wenn man's dann aber mal vergisst, flucht man...
> >
> > Habt ihr nur eins? In unserer Mannschaft ist das Setzwerkzeug
> > Standardausrüstung in jeder Werkzeugtasche. Und für alle Fälle hat
> jeder
> > noch das Plastikteilchen...
>
> A propos Plastikteilchen:
> Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?
> Die einzigen, die ich davon habe, sind zwei Stück, die ich aus den
> NT-Selbstmontage-Kits aus dem T-Punkt "geklaut" habe.
> Aber gerade, wenn man mal einen Kunden hat, der auch ganz gerne selber
> mal was reparieren/nachrüsten will, ohne gleich nach der Technik zu
> schreien, wären das doch nette kleine Werbegeschenke.

Gibt´s schon, allerdings wieder nicht um die Ecke. Sollte so um eine Mark
pro Stück kosten, wenn Du sie nicht gerade in 100er-Bündeln kaufst ;-))
_dann_ vielleicht sogar mit Aufdruck!


>
> mfg Bastian Lipp (und nein, es gibt noch nichts neues von der kleinen
> TK-Anlage im 19"-Schrank, bin noch am planen...)

Schader aber auch..... *g*


--
Tilo Söhnges
til...@gmx.de

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
Dirk Salva wrote:
>
> > (Ich
> > benutze sie nicht. Aber aus Wagoklemmen herausgerutschte Kabel sehe ich
> > oefter mal bei Installationen von Elektriker-"Kollegen".)
> Danke. Nennst Du bitte auch die Namen dieser "Kollegen", damit niemand aus
> Versehen von deren "Qualitaetsarbeit" beglueckt wird?!

Erstens werde ich einen Teufel tun, Leute hier zu adnigrieren. Zweitens
kenne ich praktisch keinen Elektriker-"Kollegen" - niemand hinterläßt
bei solchen Installationen seine Visitenkarte.

> Dafuer muss sich
> naemlich schon ziemlich daemlich anstellen (wenn das der Normalfall waere,
> waeren die Dinger wohl kaum bis zur Typenpruefung in Deutschland
> gekommen...).

In Deutschland sind weit mehr Sachen möglich als man im allgemeinen
glaubt... Naja, das CE-Zeichen tragen die Wago-Klemmen ja.

Ich sehe im wesentlichen nur einen Vorteil bei den Wago-Klemmen: Sie
sind mehrfach verwendbar (deshalb können sich auch Kabel lösen), im
Gegensatz zu den Scotchlok-Verbindern.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
Bastian Lipp wrote:
>
> > Und für alle Fälle hat jeder
> > noch das Plastikteilchen...
>
> A propos Plastikteilchen:
> Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?

Ja. Gibt es von Quante oder Krone und kostet so sechs oder sieben Mark
(ziemlich viel für ein ordinäres Stück Plastik). Sollte Dir eigentlich
jeder Tk-Fachhandel besorgen können.

> Aber gerade, wenn man mal einen Kunden hat, der auch ganz gerne selber
> mal was reparieren/nachrüsten will, ohne gleich nach der Technik zu
> schreien, wären das doch nette kleine Werbegeschenke.

Mag schon sein. Aber schaue Dir die beschenkten Kunden genau an: Viele
bauen Fehler in die Verkabelung ein, die nur ganz schwer zu finden sind.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
Felix Schatz wrote:
>
> On Mon, 06 Sep 1999 00:32:54 -0700, Michael Hendrik Soengen
> <mhso...@cityweb.de> wrote:
>
> >> [x] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
>
> Also die Dinger kenne ich nicht! Wo kann man die denn kaufen? Bei
> Conrad doch wohl nicht, oder?

Doch, sollten sie haben. Ich habe aber "Schweinepreise" in Erinnerung,
so um die DM 0,90 pro Stück. (N.B.: Sie sind natürlich billiger zu
bekommen, vor allem, wenn man mehr als zehn braucht...)

Gernot Zander

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
Hi,

in de.comm.isdn.technik Bastian Lipp <d...@ello.de> wrote:
> > Habt ihr nur eins? In unserer Mannschaft ist das Setzwerkzeug

> > Standardausrüstung in jeder Werkzeugtasche. Und für alle Fälle hat
> jeder
> > noch das Plastikteilchen...

> A propos Plastikteilchen:
> Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?

Bei www.schiwi.de für 9,90 oder so.
Auf eine Anfrage in irgendeiner Newsgroup hin sagte man mir,
dass die Dinger durchaus brauchbar seien (nur eben nicht
abschneiden).

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Don't drink and root.
[Detlef Neubauer at WRZ (Wohnzimmerrechenzentrum)]

Daniel Rudolph

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to

Hallo


>
> A propos Plastikteilchen:
> Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?

> Die einzigen, die ich davon habe, sind zwei Stück,
> die ich aus den NT-Selbstmontage-Kits aus dem

> T-Punkt "geklaut" habe. Aber gerade, wenn man mal


> einen Kunden hat, der auch ganz gerne selber mal was
> reparieren/nachrüsten will, ohne gleich nach der
> Technik zu schreien, wären das doch nette kleine
> Werbegeschenke.
>

Gibt bei Conrad, kostet einen 5er.


Tschuess ----------- Daniel


---

INFO: xxx[adress] = Spam ==> /dev/null


Rolf Dohmen

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
[...]

> A propos Plastikteilchen:
> Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?

[...]

Wenn Du im Grosshandel kaufst: bei Herweck, BestNr 017643, DM 3,80/Stk +
Mwst. Aber wie Hendrik schon schreibt: willst Du sowas _wiklich_ Kunden
in die Hand geben??? Oder willst Du dann gegen normalen Stundensatz die
Verkabelungsfehler beheben <g> ?

--
73! de Rolf, DL1KJ

Erich Kirchmayer

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
Hallo,

Michael Hendrik Soengen <mhso...@cityweb.de> schrieb in im

Newsbeitrag: 37D6B7...@cityweb.de...

> > A propos Plastikteilchen:
> > Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?

> > Aber gerade, wenn man mal einen Kunden hat, der auch ganz gerne
selber
> > mal was reparieren/nachrüsten will, ohne gleich nach der Technik zu
> > schreien, wären das doch nette kleine Werbegeschenke.
>

> Mag schon sein. Aber schaue Dir die beschenkten Kunden genau an: Viele
> bauen Fehler in die Verkabelung ein, die nur ganz schwer zu finden
sind.


...jou, die dann der Fachmann für teures Geld wieder beseitgen kann.
Sozusagen eine gute Investition ;-))))))

--
Gruß

Erich Kirchmayer --- kirch...@gmx.de --

--
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder

Tel. 089/231182-0, Fax: 089/231182-22 Mobil 0172/8919777

Dirk Salva

unread,
Sep 8, 1999, 3:00:00 AM9/8/99
to
hi...@gmx.de (Gernot Zander) schrieb am 08.09.99:


> > > Standardausruestung in jeder Werkzeugtasche. Und fuer alle Faelle hat
> > jeder
> > > noch das Plastikteilchen...


> > A propos Plastikteilchen:
> > Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?

> Bei www.schiwi.de fuer 9,90 oder so.


> Auf eine Anfrage in irgendeiner Newsgroup hin sagte man mir,
> dass die Dinger durchaus brauchbar seien (nur eben nicht
> abschneiden).

Conrad ca. 7,- DM.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 9, 1999, 3:00:00 AM9/9/99
to
Gernot Zander wrote:
>
> > A propos Plastikteilchen:
> > Bekommt man diesen "Notnagel" irgendwo zu kaufen?
>
> Bei www.schiwi.de für 9,90 oder so.

Das ist saftig. (Ich halte schon die üblichen fünf bis sieben Mark für
überteuert.)

> Auf eine Anfrage in irgendeiner Newsgroup hin sagte man mir,
> dass die Dinger durchaus brauchbar seien (nur eben nicht
> abschneiden).

Sind sie. Sie erfüllen ihren Zweck gut.

Meinolf Zimmermann

unread,
Sep 9, 1999, 3:00:00 AM9/9/99
to mhso...@gmx.net
Wo gibts denn die Scotlock-Teile zu kaufen ?
Gruss
Meinolf Zimmermann

Michael Hendrik Soengen schrieb:

> Dirk Salva wrote:
> >
> > > [ ] Quetschverbinder, z.B. Scotch/Telpac
> > bei Telefon: yepp, sonst nur im KFZ-Bereich.
>

> Sind fast ideal. Schneller und sicherer geht's nicht.


>
> > > [ ] LSA-Leisten
> > zu umstaendlich, aber gut.
>

> Umständlich?? Für die Verteilung/Rangierung von Hausinstallationen kenne
> ich nichts Besseres. (Früher wurde gelötet oder geschraubt, heute gibts
> LSA plus.


>
> > BTW: auch fuer Telefondraht gibt's gute "Wago"-Klemmen!
>

> Aber nicht wirklich. (Sind mir zu umständlich.)
>
> Noch Fragen?
>
> VIele Grüße,

Thomas RACHEL

unread,
Sep 9, 1999, 3:00:00 AM9/9/99
to

Stefan <stef...@my-deja.com> schrieb in im Newsbeitrag:
7qvpuj$6b7$1...@nnrp1.deja.com...


> > [x] LSA-Leisten
> hattu werkzeug, muttu nehmen! Genau wie 'Western-Stecker': ohne
> Werkzeug schimpft man drueber, hat man welches, gibt es nichts
> besseres!

Im basoluten Notfall lassen sich die Leitungen doch auch so auflegen,
oder ? IMHO sogar noch einfacher als Westernstecker anschließen, und
auch das hab ich schon mit dem Schraubenzieher hingekriegt...


Thoma$

[F'up2]

Tilo Söhnges

unread,
Sep 9, 1999, 3:00:00 AM9/9/99
to

Bei LSA+ hab ich das noch nicht probiert, aber von Quante gibt es SID,
fast genauso wie LSA - und SID kann man mit einem 3mm-Schraubendreher
beschalten, ist sogar dafür gedacht. NurAbschneiden geht halt nicht.

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 10, 1999, 3:00:00 AM9/10/99
to
Thomas RACHEL wrote:
>
> > > [x] LSA-Leisten
> > hattu werkzeug, muttu nehmen! Genau wie 'Western-Stecker': ohne
> > Werkzeug schimpft man drueber, hat man welches, gibt es nichts
> > besseres!
>
> Im basoluten Notfall lassen sich die Leitungen doch auch so auflegen,
> oder ?

Geht notfalls auch mit einem spitzen Schraubendreher. Der sollte vor
allem nicht zu dick sein, um die Adernführungen der LSA-Leisten nicht
abzubrechen, aber auch nicht zu scharf, um die Adernisolation nicht zu
beschädigen.

Alles in allem ist es einige Pröckelei, die etwas Geschicklichkeit
erfordert. Mit einem Anlegewerkzeug (selbst mit dem billigen
Plastikteilchen) geht das erheblich besser.

Noch Fragen?

Viele Grüße,

Gernot Zander

unread,
Sep 10, 1999, 3:00:00 AM9/10/99
to
In de.comm.isdn.technik Thomas RACHEL <Thomas...@gmx.de> wrote:
> > > [x] LSA-Leisten

> Im basoluten Notfall lassen sich die Leitungen doch auch so auflegen,

> oder ? IMHO sogar noch einfacher als Westernstecker anschließen, und

Ja, im Notfall geht es, aber das Kabel sieht nicht so gut aus
hinterher.

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Getret'ner Quark wird breit, nicht stark. (Goethe)

Dieter Boettcher

unread,
Sep 10, 1999, 3:00:00 AM9/10/99
to
Meinolf Zimmermann schrieb...

>Wo gibts denn die Scotlock-Teile zu kaufen ?

im Fachhandel oder bei Conrad. Gibt's meist aber nur im 100er-Pack.

Dieter

Dieter Boettcher

unread,
Sep 10, 1999, 3:00:00 AM9/10/99
to
Thomas RACHEL schrieb in Nachricht
<7r9aui$8gh$2...@hades.rz.uni-sb.de>...

>Im basoluten Notfall lassen sich die Leitungen doch auch so auflegen,
>oder ?

Wenn Du sicher bist, nie wieder eine andere Ader auf der Klemme
anschliessen zu muessen, ja.

Das Billig-LSA-Werkzeug kostet doch nicht die Welt....taugt allerdings
auch nicht viel. Gutes Krone-Werkzeug ist da schon besser.

Dieter

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 11, 1999, 3:00:00 AM9/11/99
to
Dieter Boettcher wrote:
>
> Das Billig-LSA-Werkzeug kostet doch nicht die Welt....taugt allerdings
> auch nicht viel.

Au contraire. Mit dem Teil kann man ganz gut arbeiten.

> Gutes Krone-Werkzeug ist da schon besser.

Ob Krone oder Quante, die Automatik-Anlegewerkzeuge sind weitaus
bequemer. Übrigens: Das Billig-LSA-Werkzeug *ist* von Krone... (Ob
Quante das auch fertigt, weiß ich jetzt nicht auswendig.)

Michael Hendrik Soengen

unread,
Sep 11, 1999, 3:00:00 AM9/11/99
to
Tilo Söhnges wrote:
>
> Bei LSA+ hab ich das noch nicht probiert, aber von Quante gibt es SID,
> fast genauso wie LSA - und SID kann man mit einem 3mm-Schraubendreher
> beschalten, ist sogar dafür gedacht. NurAbschneiden geht halt nicht.

Das SID-System ist auch nicht schlecht. Allerdings - wegen dem fehlenden
Automatik-Abschneider - nicht so bequem wie LSA. Wahrscheinlich hat es
sich deswegen nicht so durchgesetzt.

Tilo Söhnges

unread,
Sep 11, 1999, 3:00:00 AM9/11/99
to
On Sat, 11 Sep 1999 00:49:39 -0700, Michael Hendrik Soengen
<mhso...@cityweb.de> wrote:

>Tilo Söhnges wrote:
>>
>> Bei LSA+ hab ich das noch nicht probiert, aber von Quante gibt es SID,
>> fast genauso wie LSA - und SID kann man mit einem 3mm-Schraubendreher
>> beschalten, ist sogar dafür gedacht. NurAbschneiden geht halt nicht.
>
>Das SID-System ist auch nicht schlecht. Allerdings - wegen dem fehlenden
>Automatik-Abschneider - nicht so bequem wie LSA. Wahrscheinlich hat es
>sich deswegen nicht so durchgesetzt.
>
>Noch Fragen?

Ja.

Es gibt doch das SID-Anlegewerkzeug (kein normaler 3mm), mit dem
schneidet es doch automatisch ab? Oder meinst Du nun ob "S/Sensor"
oder nicht "Sensor"?

LSA geht mit LSA-Werkzeug (dann auch mit Abschneiden) oder mit
Plastik-Einlegewerkzeug (ohne abschneiden).

SID geht mit SID-Werkzeug (dann auch mit Abschneiden) oder mit
Schraubendreher 3mm (ohne abschneiden).

Oder?


--
Tilo Söhnges
til...@gmx.de

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