ich möchte gerne mit einer amerikanischen Rufnummer (Area-Code egal)
per VoIP erreichbar sein. Gibt es sowas wie sipgate oder dus.net von
amerikanischen Telcos kostenlos?
Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Die gängigen VoIP Provider (Vonage, Packet8, Lingo) bundlen ihr Angebot
mit einem vorkonfigurierten ATA, den man (legal) nicht selbst
konfigurieren kann. Daneben gibt es noch einige kleine Anbieter, die
etwas eher deinen Wunsch entsprechend anbieten:
http://voip.brujula.net/english/plan-numeros.html
http://www.ipcomms.net/html/freedid.html
http://www.freedigits.com/
Umfassendere Info gibt es bei der VoIP Wiki:
oder hier:
Gruß
Martin
> ich möchte gerne mit einer amerikanischen Rufnummer (Area-Code egal)
> per VoIP erreichbar sein. Gibt es sowas wie sipgate oder dus.net von
> amerikanischen Telcos kostenlos?
Ist zwar nicht kostenlos, aber dafür sehr zuverlässig
www.gizmoproject.com. Funktioniert seit zwei Jahren einwandfrei mit
meiner Fritzbox und für unterwegs gibt es eine Software. Eine Rufnummer
kostet 35$ für 12 Monate (für Ballungsräume wie New York, L.A. oder
Chícago auch mal 100$).
Grüße
Christoph
> Ist zwar nicht kostenlos, aber dafür sehr zuverlässig
> www.gizmoproject.com. Funktioniert seit zwei Jahren einwandfrei mit meiner
> Fritzbox und für unterwegs gibt es eine Software. Eine Rufnummer kostet
> 35$ für 12 Monate (für Ballungsräume wie New York, L.A. oder Chícago auch
> mal 100$).
Mit http://www.ipkall.com/ oder http://www.freedigits.com/ kanst du
kostenlos die eingehende Anrufe auf Gizmoproject (oder jedes andere sip
system) weiterleiten. Funktioniert bei mir einwandfrei!
danke für die beiden Tipps
"Ivan Rigoni" <ivan....@mailinator.com> wrote:
>http://www.ipkall.com/
IPkall hat keinen eigenen SIP-Server, Du brauchst zusätzlich zum
IPkall-Account einen SIP-Zugang irgendwo anders, der auch Gespräche
aus dem Internet entgegennehmen kann. IIRC wird das hier in D von den
üblichen Verdächtigen unterbunden, damit die Interconnection Fees
kassieren können.
Da bekommst Du zwar eine Ortsrufnummer in Des Moines, Iowa, aber auch
dieser Anbieter hat keinen SIP-Server. Du kannst Anrufer entweder auf
eine Voicemail sprechen lassen oder die Calls (kostenpflichtig)
irgendwohin weiterleiten lassen, aber per SIP mit 'ner Fritzbox o.ä.
abholen geht auch hier nicht.
Irgendwie sieht die Providerlandschaft in den USA doch etwas anders
aus als hier.
> IPkall hat keinen eigenen SIP-Server, Du brauchst zusätzlich zum
> IPkall-Account einen SIP-Zugang irgendwo anders, der auch Gespräche
> aus dem Internet entgegennehmen kann. IIRC wird das hier in D von den
> üblichen Verdächtigen unterbunden, damit die Interconnection Fees
> kassieren können.
Das ist nur bedingt richtig:
Ich hab's gerade ausprobiert:
Bei Dus.net habe ich seit geraumer Zeit einen SIP-Account
(00012...@dus.net:5060) und diesen in meiner Siemens Gigaset S675IP
angelegt. Interessanterweise nimmt diese Gigaset Anrufe auf der SIP-URI
00012345678@<meine externe IP>:5060 auch direkt an. Also habe ich
spasseshalber bei DYNdns eine Domäne (<meine-domain>.dyndns.org)
angelegt und dann bei IPKall eine Rufnummer (Region Seattle, WA) anlegen
lassen, die als proxy direkt auf eben diese SIP-URI (also
00012345678@<meine-domain>.dyndns.org:5060) zeigt und es geht. So ist
überhaupt kein SIP-Provider beteiligt und ein Anruf auf diese Nummer
geht direkt in Seattle über den dortigen VoIP Gateway per Internet zu
meinem Gigaset S675IP...
DUS.net geht übrigens auch!
--
Martin Bodenstedt
>ich möchte gerne mit einer amerikanischen Rufnummer (Area-Code egal)
>per VoIP erreichbar sein. Gibt es sowas wie sipgate oder dus.net von
>amerikanischen Telcos kostenlos?
Yahoo Messenger: http://voice.yahoo.com/get_number.php
Das erlaubt die Benutzung normaler SIP-Clients?
Nö, geht nur mit Yahoo-Messenger. Und somit nur mit Deinem Computer.
Also unbrauchbar.....
Peter
>>Yahoo Messenger: http://voice.yahoo.com/get_number.php
>
>Das erlaubt die Benutzung normaler SIP-Clients?
Das leider nicht, aber diese Vorraussetzung hast Du ja ursprünglich
nicht erwähnt, den Voip ist sowas schon, oder?
> http://www.ipcomms.net/html/freedid.html
das geht offenbar nur mit fester IP, oder?
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
georg....@freenet.de +49 151 11559652
Also die Einhaltung gewisser Standards setze ich voraus, und außerdem
hatte ich dus.net und sipgate explizit erwähnt.
Am Ende soll der Call natürlich auf einem an meiner Fritzbox
angeschlossenen Telefon rauskommen.
> Am Ende soll der Call nat�rlich auf einem an meiner Fritzbox
> angeschlossenen Telefon rauskommen.
Hast Du mal probiert, Deine Fritz!Box direkt per VoIP (also SIP/RTP)
anzurufen �ber die SIP-URI "SIP:<Account-ID>@<IP>:5060", wobei
Account-ID einer der VoIP Accounts ist, die in der Fritz!Box
eingerichtet sind und IP Deine Internetadresse?
Wenn Du einen Windows-PC hast, funktioniert das gut mit Phoner.exe, da
Du dort direkt SIP-URIs eingeben kannst. So teste ich meine
Erreichbarkeit immer.
> IPkall hat keinen eigenen SIP-Server, Du brauchst zusätzlich zum
> IPkall-Account einen SIP-Zugang irgendwo anders, der auch Gespräche
> aus dem Internet entgegennehmen kann.
Das kann doch problemlos der Asterisk auf dem eigenen Server sein.
funktioniert sogar in Verbindung mit dynDNS.
Sven
--
Das Internet wird vor allem von Leuten genutzt, die sich Pornografie
ansehen, während sie Bier trinken, es ist daher für Wahlen nicht
geeignet (Jaroslaw Kaczynski)
/me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web
>> http://www.ipcomms.net/html/freedid.html
>
> das geht offenbar nur mit fester IP, oder?
So wie ich das verstehe erfordert das nur eine SIP URL, die angerufen
wird. SIP:sven at geggus.net wäre sowas. Mit dynamischer IP und ganz
ohne Hilfe durch irgendwelche SIP-Provider.
Sven
--
How to prevent Java from forking? Use a spoon.
(Found on http://slashdot.org)
> Am Ende soll der Call natürlich auf einem an meiner Fritzbox
> angeschlossenen Telefon rauskommen.
Dann ist das gar kein Problem mit der SIP-URL. Fritzboxen nehmen
Anrufe per SIP in der Form 49XXX...@eine.dyndns.adresse problemlos
an.
Am besten noch ein passender SRV-Record im DNS und gut iss:
host -t SRV _sip._udp.geggus.net
_sip._udp.geggus.net has SRV record 20 0 5060 ultimate100.geggus.net.
Sven
--
Kernel panic: I have no root and I want to scream
(Linux Kernel Error Message)
> Georg Schwarz <georg....@freenet.de> wrote:
>
> >> http://www.ipcomms.net/html/freedid.html
> >
> > das geht offenbar nur mit fester IP, oder?
>
> So wie ich das verstehe erfordert das nur eine SIP URL, die angerufen
> wird. SIP:sven at geggus.net wäre sowas. Mit dynamischer IP und ganz
> ohne Hilfe durch irgendwelche SIP-Provider.
wieso wird dann unter http://www.myipcomms.net/freedid.asp, worauf man
zur Anmeldung kommt, "Please enter IP Address" abgefragt?
> IPkall hat keinen eigenen SIP-Server, Du brauchst zusätzlich zum
> IPkall-Account einen SIP-Zugang irgendwo anders, der auch Gespräche
> aus dem Internet entgegennehmen kann. IIRC wird das hier in D von den
> üblichen Verdächtigen unterbunden, damit die Interconnection Fees
> kassieren können.
von manchen wie Sipgate ja, von anderen wie Bluesip nein.
>
> >http://www.freedigits.com/
>
> Da bekommst Du zwar eine Ortsrufnummer in Des Moines, Iowa, aber auch
> dieser Anbieter hat keinen SIP-Server. Du kannst Anrufer entweder auf
doch.
> eine Voicemail sprechen lassen oder die Calls (kostenpflichtig)
> irgendwohin weiterleiten lassen, aber per SIP mit 'ner Fritzbox o.ä.
> abholen geht auch hier nicht.
doch, selbst getestet.
Es geht laut Hilfeseiten auch die kostenfreie Weiterleitung auf eine SIP
URI.
>
> Irgendwie sieht die Providerlandschaft in den USA doch etwas anders
> aus als hier.
das stimmt. Grundsätzlich zahlen die Amerikaner mehr für Ferngespräche.
> Bei Dus.net habe ich seit geraumer Zeit einen SIP-Account
> (00012...@dus.net:5060) und diesen in meiner Siemens Gigaset S675IP
> angelegt. Interessanterweise nimmt diese Gigaset Anrufe auf der SIP-URI
> 00012345678@<meine externe IP>:5060 auch direkt an. Also habe ich
> spasseshalber bei DYNdns eine Domäne (<meine-domain>.dyndns.org)
> angelegt und dann bei IPKall eine Rufnummer (Region Seattle, WA) anlegen
> lassen, die als proxy direkt auf eben diese SIP-URI (also
> 00012345678@<meine-domain>.dyndns.org:5060) zeigt und es geht. So ist
> überhaupt kein SIP-Provider beteiligt und ein Anruf auf diese Nummer
> geht direkt in Seattle über den dortigen VoIP Gateway per Internet zu
> meinem Gigaset S675IP...
Wenn ich das alles richtig verstehe (Anfänger in der Materie, obwohl ich
schon ein Weile per SIP telefoniere), müsste das bei jedem Provider,
also beispielsweise auch Carpo oder UI funktionieren, oder?
Umgehst du damit nicht auch die TKÜV?
Geht das auch mit einer Fritz!Box Fon xxxx?
Ist IPKall nicht auch ein normaler SIP-Provider und unter welcher Nummer
ist man dann erreichbar? Auch unter seiner normalen SIP-URI, wenn diese
theoretisch beispielsweise 0691...@carpo.de lautet (aber von außen
leider nicht erreichbar ist)?
Was ist überhaupt der Vorteil von IPKall gegenüber beispielsweise
Sipgate, die, wenn ich recht weiß, auch von außen erreichbar sind?
Der OP will aber nicht etwas, das nur per Computer angerufen werden muss,
sondern ganz einfach eine amerikanische Telefonnummer, die ohne grosses
Gefrickelei erreicht werden kann. Und die Nummer soll kostenlos sein.
Peter
> Hast Du mal probiert, Deine Fritz!Box direkt per VoIP (also SIP/RTP)
> anzurufen über die SIP-URI "SIP:<Account-ID>@<IP>:5060", wobei
> Account-ID einer der VoIP Accounts ist, die in der Fritz!Box
> eingerichtet sind und IP Deine Internetadresse?
Geht das auch mit dyndns und Carpo? Kann man so etwas den Leuten
andrehen, die man erreichen will, oder ist die ständig aktuell gehaltene
dynamische IP aus irgendwelchen Gründen (Hacking, Datenschutz)
problematisch?
> Am besten noch ein passender SRV-Record im DNS und gut iss:
>
> host -t SRV _sip._udp.geggus.net
> _sip._udp.geggus.net has SRV record 20 0 5060 ultimate100.geggus.net.
Kannst du das mit dem SRV nochmal erklären? Wo muss man das
eintragen/wie kann man das eintragen? Wozu braucht man das bei einer
Fritz!Box?
Das scheitert bei mir derzeit am eigenen Server und am Asterisk, ich
habe im Zuge des letzten Umzugs drastisch abgerüstet; die
Stromrechnung freut sich.
Die Fritzbox kann ebenso via SIP-Url auf deine IP/DynDNS-Host angerufen
werden.
Gruß
Dominique Görsch
Inzwischen habe ich das probiert. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass
es so einfach ist, aber es scheint wirklich so zu sein! Man muss nur dem
Anderen die Domain sagen und den DynDNS-Aktualisierungsservice in der
Fritzbox aktivieren.
Eine Telefonnummer hat man ja bereits konfiguriert.
Ob man sich auch eine Nummer basteln kann, ohne sich bei einem
SIP-Provider zu registrieren, habe ich noch nicht heraus gefunden.Wenn
ich eine Nummer ohne gültigen Provider eintrage, steht in der Übersicht
"deaktiviert". Aber eigentlich müsste so etwas wegen des ENUM-Konzepts
doch vorgesehen sein.
> Ob man sich auch eine Nummer basteln kann, ohne sich bei einem
> SIP-Provider zu registrieren, habe ich noch nicht heraus gefunden.Wenn
> ich eine Nummer ohne gültigen Provider eintrage, steht in der Übersicht
> "deaktiviert". Aber eigentlich müsste so etwas wegen des ENUM-Konzepts
> doch vorgesehen sein.
Update: Einfach die fritz.box als Registrar eingetragen. Gibt einen
Fehler im Log, geht aber!
>> Bei Dus.net habe ich seit geraumer Zeit einen SIP-Account
>> (00012...@dus.net:5060) und diesen in meiner Siemens Gigaset S675IP
>> angelegt. Interessanterweise nimmt diese Gigaset Anrufe auf der SIP-URI
>> 00012345678@<meine externe IP>:5060 auch direkt an. Also habe ich
>> spasseshalber bei DYNdns eine Domäne (<meine-domain>.dyndns.org)
>> angelegt und dann bei IPKall eine Rufnummer (Region Seattle, WA) anlegen
>> lassen, die als proxy direkt auf eben diese SIP-URI (also
>> 00012345678@<meine-domain>.dyndns.org:5060) zeigt und es geht. So ist
>> überhaupt kein SIP-Provider beteiligt und ein Anruf auf diese Nummer
>> geht direkt in Seattle über den dortigen VoIP Gateway per Internet zu
>> meinem Gigaset S675IP...
> Wenn ich das alles richtig verstehe (Anfänger in der Materie, obwohl ich
> schon ein Weile per SIP telefoniere), müsste das bei jedem Provider,
> also beispielsweise auch Carpo oder UI funktionieren, oder?
Das hat mit einem SIP-Provider nichts zu tun. SIP Provider brauchst Du
eigentlich nur, wenn Du via SIP in's normale Fest- oder Mobilfunknetz
telefonieren willst.
> Umgehst du damit nicht auch die TKÜV?
Was hat die damit zu tun?
> Geht das auch mit einer Fritz!Box Fon xxxx?
Keine Ahnung, probier's aus.
> Ist IPKall nicht auch ein normaler SIP-Provider und unter welcher Nummer
> ist man dann erreichbar?
Schau Dir den Betreff noch mal an. Der Sinn und Zweck von IPKall ist,
dass Du eine Festnetz-Rufnummer aus den USA (im Fall von IPKall aus dem
Großraum Seattle, Washington) hast, die (kostenfrei) per VoIP zu Dir
weiter geroutet wird. Damit bist Du aus den USA sehr viel günstiger zu
erreichen als per internationalem Ferngespräch.
> Was ist überhaupt der Vorteil von IPKall gegenüber beispielsweise
> Sipgate, die, wenn ich recht weiß, auch von außen erreichbar sind?
Die amerikanische Festnetznummer!
>> Das kann doch problemlos der Asterisk auf dem eigenen Server sein.
>> funktioniert sogar in Verbindung mit dynDNS.
> Das scheitert bei mir derzeit am eigenen Server und am Asterisk, ich
> habe im Zuge des letzten Umzugs drastisch abgerüstet; die
> Stromrechnung freut sich.
Du brauchst beides auch nicht.
Du kannst Deine VoIP Anlage auch direkt per SIP (also
"SIP:<Account-ID>@<Deine IP>:5060") direkt anrufen. Wenn Deine IP
täglich wechselt, solltest Du über DynDNS nachdenken.
> Das hat mit einem SIP-Provider nichts zu tun. SIP Provider brauchst Du
> eigentlich nur, wenn Du via SIP in's normale Fest- oder Mobilfunknetz
> telefonieren willst.
Inzwischen ist mir das klar geworden. Du brauchst ihn, damit du in alte
Netze telefonieren kannst und du brauchst einen Proovider oder
ENUM-Eintrag, damit man dich anhand der Nummer findet.
>> Umgehst du damit nicht auch die TKÜV?
>
> Was hat die damit zu tun?
Provider müssen mitloggen, mit wem du wie lange telefonierst. Bei einer
direkten oder besser: Indirekten IP-Verbindung gibt es nur den
Log-Eintrag des Internetproviders und nicht noch zusätzlich den
Logeintrag des Telefonservers.
>> Geht das auch mit einer Fritz!Box Fon xxxx?
>
> Keine Ahnung, probier's aus.
Habe ich. Abgesehen vom Schwachsinn, dass man für die Rufumleitung nur
Ziffern verwenden darf und abgesehen davon, dass man zwingend einen
Provider eintragen muss, was dann das Log mit Fehlermeldungen des
versuchten Logins flutet, ging es.
>> Was ist überhaupt der Vorteil von IPKall gegenüber beispielsweise
>> Sipgate, die, wenn ich recht weiß, auch von außen erreichbar sind?
>
> Die amerikanische Festnetznummer!
Ich muss mich korrigieren: Sipgate ist nicht von außen aus dem Netz
erreichbar. Ich werde dort kündigen.
>> Was hat die damit zu tun?
>
> Provider müssen mitloggen, mit wem du wie lange telefonierst. Bei einer
> direkten oder besser: Indirekten IP-Verbindung gibt es nur den
> Log-Eintrag des Internetproviders und nicht noch zusätzlich den
> Logeintrag des Telefonservers.
Da es sich aber um eine amerikanische Rufnummer handelt, gilt kein
deutsches Recht.
> Ich muss mich korrigieren: Sipgate ist nicht von außen aus dem Netz
> erreichbar. Ich werde dort kündigen.
Wieso?
Was meinst Du mit "nicht von außen aus dem Netz erreichbar"?
Um per VoIP erreichbar zu sein, brauchst Du den Provider nicht. Du
brauchst ihn nur, um via VoIP in's Festnetz abgehend zu telefonieren...
> Wieso?
>
> Was meinst Du mit "nicht von außen aus dem Netz erreichbar"?
>
> Um per VoIP erreichbar zu sein, brauchst Du den Provider nicht. Du
> brauchst ihn nur, um via VoIP in's Festnetz abgehend zu telefonieren...
>
>
Hallo Martin,
Man kann SIP-IDs wie z.B. XX...@sipgate.de nicht von außerhalb des
Sipgatenetzes anwählen. Solche Anrufe werden von Sipgate geblockt. Du
kannst natürlich den Sipgateteilnehmer immer noch direkt unter seine
IP-Adresse erreichen, aber eben nicht über die SIP-ID.
Grüße
Christoph
>> Um per VoIP erreichbar zu sein, brauchst Du den Provider nicht. Du
>> brauchst ihn nur, um via VoIP in's Festnetz abgehend zu telefonieren...
> Man kann SIP-IDs wie z.B. XX...@sipgate.de nicht von außerhalb des
> Sipgatenetzes anwählen. Solche Anrufe werden von Sipgate geblockt.
Warum sollte man das auch tun wollen?
> Du kannst natürlich den Sipgateteilnehmer immer noch direkt unter seine
> IP-Adresse erreichen, aber eben nicht über die SIP-ID.
Genau das meinte ich ja:
Veröffentliche Deine direkte SIP-URI (eventuell über den Umweg von
dyndns) per ENUM und gut is'.
Deswegen kannst Du ja Diensteanbieter wie IPKall (um auf das Thema
zurück zu kommen) völlig unabhängig von einem SIP-Provider nutzen, indem
Du dort Deine eigene SIP-URI einträgst...
Einfach das Gespräch von IPKALL auf meinecar...@mein.dyndns.de:5060
routen lassen und gut ist. Ausgehend nutzt du dann Carpo und incoming
bist du unter deiner deutschen Carpo-Nummer UND unter der amerikanischen
Nummer erreichbar.
In der Fritz kannst du auch mehrere SIP Accounts definieren und die dann
intern auf unterschiedliche Zielapparate legen.
mfg wb
> Kannst du das mit dem SRV nochmal erklären?
Jo.
> Wo muss man das eintragen/wie kann man das eintragen?
Im DNS Server der eigenen Domain bzw. genauer in dessen Zonefile. Im
Prinzip funktioniert das wie bei MX-records bei Email.
> Wozu braucht man das bei einer Fritz!Box?
Brauchen tut man das nicht wirklich. Es ist damit halt möglich
"schönere" Adressen anzurufen :)
Mich kann man beispielsweise per SIP:<mein-vorname>@geggus.net erreichen.
Gruss
Sven
--
"Thinking of using NT for your critical apps?
Isn't there enough suffering in the world?"
(Advertisement of Sun Microsystems in Wall Street Journal)
Ja, dyndns find ich aber bäh. Das will ich nicht.
>DUS.net geht übrigens auch!
Das habe ich ausprobiert, die @dus.net SIP-URI ist aus dem Internet
erreichbar. Fein.
über dyndns denkt man nicht nach, dyndns will man nicht verwenden.
Wo? Ich hab da eben keinen gefunden, jedenfalls keine Logindaten. Und
eine Kontaktmailadresse oder überhaupt irgendwelchen über die kurze
FAQ hinausgehenden Support auch nicht.
>über dyndns denkt man nicht nach, dyndns will man nicht verwenden.
Anders komme ich nun mal nicht auf meine Kiste daheim. Nein, ein
anderer Anbieter ist keine Alternative, da ich die 10 MBit/sec uplink
nicht mehr missen mag.
--
Ralph.
Für solche Anwendungen ist es akzeptabel. Ich löse das freilich
dadurch, dass die Kisten daheim per openvpn auf einen server connecten
und aus dem VPN direkt erreichbar sind.
> über dyndns denkt man nicht nach, dyndns will man nicht verwenden.
Warum nicht?
Meine IP-ADresse wechselt nur alle paar Monate mal und bisher hat dyndns
super funktioniert. Im Übrigen geht ja nur die Namensauflösung darüber.
Das ist immer noch weniger fehleranfällig als eine VPN Konstruktion...
> über dyndns denkt man nicht nach, dyndns will man nicht verwenden.
So krank und unsympatisch mir das auch selbst ist, in der Praxis
funktioniert das meiner Erfahrung nach ebenso stabil wie ein IP-Tunnel.
Gruss
Sven
--
Software patents are the software project equivalent of land mines: Each
design decision carries a risk of stepping on a patent, which can destroy
your project. (Richard M. Stallman)
Für einen Netzwerker ist das unerträgliche frickelei.
>Meine IP-ADresse wechselt nur alle paar Monate mal
Deine, ja.
>Das ist immer noch weniger fehleranfällig als eine VPN Konstruktion...
Das Openvpn-Zeugs funktioniert ganz hervorragend und sorgt dafür, dass
nur Daten übertragen werden, wenn beide Seiten authentifiziert sind.
Ich will ein paar Leute direkt über das Internet anrufen können, die bei
verschiedenen Providern sind, die keine eingehenden VoIP-Anrufe aus
Fremdnetzen erlauben, ohne dass ich mich bei den ganzen Providern
anmelde. Da erscheint es mir am einfachsten, denen jeweils einen
DynDNS-Domainnamen zu verpassen. Die Fritz!Box kann das ja managen, ohne
dass man irgendwelche Zusatzsoftware benötigt.
Gibt es irgendwelche Bedenken dagegen, insbesondere ernsthafte
Sicherheitsbedenken?
Gibt es eine Alternativlösung, speziell für den Fall, dass man von
Fritzbox zu Fritzbox telefonieren will? Wenn das dann zusätzlich
verschlüsselt wäre, würde es nicht schaden, aber ich fürchte, das wäre
Zusatzaufwand.
Kommentare oder Ideen, insbesondere von Fritzbox-Kennern?
> Ich will ein paar Leute direkt über das Internet anrufen können, die bei
> verschiedenen Providern sind, die keine eingehenden VoIP-Anrufe aus
> Fremdnetzen erlauben, ohne dass ich mich bei den ganzen Providern
> anmelde. Da erscheint es mir am einfachsten, denen jeweils einen
> DynDNS-Domainnamen zu verpassen. Die Fritz!Box kann das ja managen, ohne
> dass man irgendwelche Zusatzsoftware benötigt.
So ist es...
> Gibt es irgendwelche Bedenken dagegen, insbesondere ernsthafte
> Sicherheitsbedenken?
Nein, denn DYNDNS liefert nur eine Zuordnung eines Namens zu einer
IP-Adresse (wie das normale DNS auch). Du musst nur bedenken, dass das
VoIP - Gespräch unverschlüsselt übertragen wird...
> Gibt es eine Alternativlösung, speziell für den Fall, dass man von
> Fritzbox zu Fritzbox telefonieren will? Wenn das dann zusätzlich
> verschlüsselt wäre, würde es nicht schaden, aber ich fürchte, das wäre
> Zusatzaufwand.
Zusatzaufwand ist es sicherlich.