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[Rant] Umstellung von ISDN auf All-IP bei O2

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Michael Landenberger

unread,
Jun 2, 2017, 4:59:31 AM6/2/17
to
Hallo,

nun ist es soweit: O2 will mir mein echtes ISDN wegnehmen und meinen Anschluss
auf All-IP umstellen. Den dafür nötigen Router haben sie mir schon
zugeschickt. Die Umstellung soll am 6.6. erfolgen.

Als wollte mir das Schicksal schon mal einen Vorgeschmack auf kommendes Unbill
geben, fiel gestern nachmittag für ein paar Stunden (!) der Internetzugang aus
(DSL-Sync war da, aber wegen PPPoE-Fehler konnte keine Verbindung aufgebaut
werden). Da ich aber noch echtes ISDN habe, war das Telefon nicht betroffen.
Darüber war ich froh, denn ich hatte gestern noch ein paar dringende
Telefonate zu führen. Ich ahne aber schon, was auf mich zukommt: beim
nächsten DSL-Ausfall (und solche Ausfälle passieren deutlich häufiger als
Telefonie-Ausfälle) ist auch mein Festnetztelefon tot. Dass mir genau das als
"technischer Fortschritt" verkauft wird, empfinde ich als blanken Hohn. Und
natürlich wird der Anschluss für mich nicht billiger, obwohl der Anbieter
durch die neue VoIP-Technik und den Verzicht auf ISDN angeblich enorm viel
Geld spart.

Der von O2 gelieferte Router (Zyxel HomeBox 6641) hat sich als Grützteil
erwiesen. Mein Bruder hat den gleichen Anschluss und somit auch die gleiche
Box. Von einer am internen S0 der O2-Box anschlossenen ISDN-Telefonanlage kann
er keine Rufumleitungen im Amt einrichten. Das geht nur mit Telefonen, die
direkt an der O2-Box angeschlossen sind. Glücklicherweise hat sich O2 in
meinem Fall an das TKG gehalten und mir sämtliche VoIP-Zugangsdaten zur
Verfügung gestellt. Vielleicht brauche ich den O2-Router dann gar nicht,
sondern kann meine Fritzbox direkt am Anschluss betreiben. Ich bin gespannt,
was dann alles funktioniert und was nicht.

Obwohl ich schon lange mit der Umstellung gerechnet habe, ist sie trotzdem
ärgerlich. Und sie bringt mir nicht den allergeringsten Vorteil, zumal ich
außer ISDN auch VoIP (über einen Drittprovider) schon lange nutze. Die
Kombination aus ISDN und VoIP vereint die Vorzüge beider Technologien. Fällt
ISDN weg, fällt auch ein ganz wichtiger Vorteil weg, nämlich die unerreichte
Zuverlässigkeit.

Gruß

Michael

Sven Hartge

unread,
Jun 2, 2017, 9:14:27 AM6/2/17
to
Michael Landenberger <spameim...@arcor.de> wrote:

> Glücklicherweise hat sich O2 in meinem Fall an das TKG gehalten und
> mir sämtliche VoIP-Zugangsdaten zur Verfügung gestellt. Vielleicht
> brauche ich den O2-Router dann gar nicht, sondern kann meine Fritzbox
> direkt am Anschluss betreiben.

Kannst du. Leg den O²-Router in die Ecke, falls du ihn für einen
Service-Fall nutzen musst/willst und verwenden die Fritz!Box direkt.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 2, 2017, 1:01:57 PM6/2/17
to
On Fri, 2 Jun 2017 10:59:29 +0200, Michael Landenberger wrote:
>
> nun ist es soweit: O2 will mir mein echtes ISDN wegnehmen und meinen Anschluss
> auf All-IP umstellen.

Kann ich direkt nichts zu sagen. Aber ich höre oft "All IP". Müsste es
nicht aber (auch) "Next Generation Network" (NGN) heißen? Zumindest "NGN"
öfter als "All IP" als Begriff verwendet werden?
--
Andreas
You know you are a redneck if
motel 6 turns off the lights when they see you coming.

Holger Marzen

unread,
Jun 2, 2017, 1:20:53 PM6/2/17
to
* On Fri, 02 Jun 2017 13:01:56 -0400, Andreas Kohlbach wrote:

> On Fri, 2 Jun 2017 10:59:29 +0200, Michael Landenberger wrote:
>>
>> nun ist es soweit: O2 will mir mein echtes ISDN wegnehmen und meinen Anschluss
>> auf All-IP umstellen.
>
> Kann ich direkt nichts zu sagen. Aber ich höre oft "All IP". Müsste es
> nicht aber (auch) "Next Generation Network" (NGN) heißen? Zumindest "NGN"
> öfter als "All IP" als Begriff verwendet werden?

Bei mir ist nichts „next“. Die Telekom hat mir ISDN abgeschaltet, mir
aber die Bandbreite nicht zurückgegeben, will heißen, die Umstellung auf
Annex-J ist noch nicht erfolgt. Aber sie haben mir sowas angekündigt,
ohne es beim Namen zu nennen. Ich solle meinen Splitter entfernen.

Thomas Gohel

unread,
Jun 3, 2017, 4:28:20 AM6/3/17
to

Hallo Michael,

> Kombination aus ISDN und VoIP vereint die Vorzüge beider Technologien.
> Fällt ISDN weg, fällt auch ein ganz wichtiger Vorteil weg, nämlich die
> unerreichte Zuverlässigkeit.

Da hast Du natürlich völlig recht! Allerdings fällt VoIP in der
Zwischenzeit auch nicht merklich öfters aus als ISDN/POTS. Nur hat
VoIP den eklatanten Nachteil, das Dein Router die Ausfälle brav
dokumentiert. ;-)

Gelegentlich hat es bei ISDN ja auch zwei Anrufe gebraucht, beim
ersten resetet sich der Port und beim zweiten Anruf bist Du wieder
erreichbar ...

Tschau,

--------------
/ h o m a s
--
Kill-, Filter- und Scorefiles: Die modernen Schallschutzwaende des Usenet.

Holger Marzen

unread,
Jun 3, 2017, 4:52:07 AM6/3/17
to
* On 03 Jun 2017 10:27:00 +0200, Thomas Gohel wrote:

>
> Hallo Michael,
>
>> Kombination aus ISDN und VoIP vereint die Vorzüge beider Technologien.
>> Fällt ISDN weg, fällt auch ein ganz wichtiger Vorteil weg, nämlich die
>> unerreichte Zuverlässigkeit.
>
> Da hast Du natürlich völlig recht! Allerdings fällt VoIP in der
> Zwischenzeit auch nicht merklich öfters aus als ISDN/POTS. Nur hat
> VoIP den eklatanten Nachteil, das Dein Router die Ausfälle brav
> dokumentiert. ;-)

Die schlechtere Zuverlässigkeit und die Tatsache, dass man eine
Notstromversorgung braucht, sind klare Nachteile von VoIP.

Die Sprachqualität ist aber bezüglich des Frequenzgangs besser, das
gefällt mir schon sehr gut.

Paul Muster

unread,
Jun 3, 2017, 7:42:04 AM6/3/17
to
On 03.06.2017 10:51, Holger Marzen wrote:

> Die Sprachqualität ist aber bezüglich des Frequenzgangs besser, das
> gefällt mir schon sehr gut.

G.722 geht auch über ISDN.


mfG Paul

Andreas Hartmann

unread,
Jun 3, 2017, 1:00:04 PM6/3/17
to
On 06/03/2017 at 10:51 AM Holger Marzen wrote:
> * On 03 Jun 2017 10:27:00 +0200, Thomas Gohel wrote:
>
>>
>> Hallo Michael,
>>
>>> Kombination aus ISDN und VoIP vereint die Vorzüge beider Technologien.
>>> Fällt ISDN weg, fällt auch ein ganz wichtiger Vorteil weg, nämlich die
>>> unerreichte Zuverlässigkeit.
>>
>> Da hast Du natürlich völlig recht! Allerdings fällt VoIP in der
>> Zwischenzeit auch nicht merklich öfters aus als ISDN/POTS. Nur hat
>> VoIP den eklatanten Nachteil, das Dein Router die Ausfälle brav
>> dokumentiert. ;-)

Ich kann mich an keinen relevanten DSL-Ausfall hier erinnern. Einmal
(nächtens) einen kurzen Ausfall im Rahmen der Umstellung auf BNG bzw.
Vectoring (-> DSL-Resync vom Modem), das wars. Allerdings immer nur
direkt oder indirekt als Telekomkunde. In Sachen *Stabilität* kann ich
mich bei der Telekom *bisher* absolut nicht beschweren.

> Die schlechtere Zuverlässigkeit und die Tatsache, dass man eine
> Notstromversorgung braucht, sind klare Nachteile von VoIP.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Macht nur dann Sinn, wenn die Gegenstelle entsprechend abgesichert ist
und nicht am selben Netz hängt. Bei Outdoor-DLSAMs (am selben Kabel /
Netz wie Dein Modem und üblicherweise ohne Notstromversorgung) eher
sinnlos. Kann bei Dir natürlich anders sein.

Aber dafür hast Du doch sowieso noch Mobilfunk. Vielleicht tut ja der
dann noch.

Abgesehen davon: wie oft fällt der Strom aus? Der letzte Ausfall bei uns
ist gefühlt ca. 20 Jahre her. War nur für ca. 3 Stunden. Eine
Baggerschaufel hat ein Erdkabel ruiniert. Der Stadtwerketrupp war aber
derart zügig da und hat das repariert, dass man nur staunen konnte. Mag
aber daran gelegen haben, dass u.a. zwei Geldinstitute und ein
Supermarkt betroffen waren.



Gruß,
Andreas

Sven Hartge

unread,
Jun 3, 2017, 1:24:58 PM6/3/17
to
Andreas Hartmann <andiha...@01019freenet.de> wrote:

> Aber dafür hast Du doch sowieso noch Mobilfunk. Vielleicht tut ja der
> dann noch.

Wohl kaum. Die Provider haben vielerorts die Akku-Bänke an den
Sendemasten abgebaut: zu teuer in der Wartung.

Das zeigte sich sehr schön beim letzten größeren Stromausfall in meinem
Gebiet: Mobilfunk war durchgehend bei allen Netzen im gleichen Moment
weg und zwar nicht in der Variante "Zelle noch da, aber Verbindung zu
Netz weg" sondern gleich "Kein Sender mehr aktiv".

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2017, 1:28:17 PM6/3/17
to
Die Fritzbox brauche ich in jedem Fall, denn im Gegensatz zur O2-Box kann sie
Gespräche je nach Ziel per Wahlregel automatisch über unterschiedliche
Anbieter routen. Da sich die interne DECT-Basisstation meiner Fritzbox als
ziemlich unbrauchbar erwiesen hat, betreibe ich meine DECT-Telefone (3 Stück
an der Zahl) lieber an ihrer eigenen Basisstation. Zusammen mit einem
schnurgebundenen Analogtelefon benötigen diese Telefone 4 analoge Anschlüsse.
So viele hat meine Fritzbox aber nicht, außerdem empfinde ich ihre
TK-Anlagen-Funktionalität als ziemlich eingeschränkt. Daher hängt an ihrem
internen S0 noch eine ISDN-Telefonanlage (Agfeo AC14). Diese Konstellation
betreibe ich so seit Jahren und bisher funktionierte sie einwandfrei. Wenn sie
das nach der Umstellung auf All-IP und der Konfiguration mit den von O2
bereitgestellten Zugangsdaten immer noch tut, wäre das prima. Allerdings
müsste sie dazu auch das Einrichtungen von Rufumleitungen in der
"Vermittlungsstelle" unterstützen. Und ob das klappt, muss ich erst sehen. Die
O2-Box ignoriert jedenfalls entsprechende Befehle, wenn sie an ihrem internen
S0 ankommen (Rufumleitungen lassen sich nur über Telefone einrichten, die mit
einem der analogen Anschlüsse oder via DECT mit der O2-Box verbunden sind).
Ich bin gespannt, ob die Fritzbox das besser macht.

Übrigens hat mir O2 keine Informationen zur Einrichtung einer 2. PVC für
Telefonie zukommen lassen. Ich befürchte daher, dass beim Einsatz eines
Fremdrouters Internetzugang und Telefonie über die gleiche PVC laufen. Das
erschwert QoS ziemlich und könnte sich nachteilig auf die Verbindungsqualität
auswirken, falls bei voller Auslastung des Internetzugangs auch noch
telefoniert werden soll. Nächsten Dienstag bekomme ich Gelegenheit, das
herauszufinden.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2017, 1:43:15 PM6/3/17
to
"Holger Marzen" schrieb am 03.06.2017 um 10:51:37:

> Die schlechtere Zuverlässigkeit und die Tatsache, dass man eine
> Notstromversorgung braucht, sind klare Nachteile von VoIP.

Zwar habe ich noch ein notstromfähiges ISDN-Telefon im Schrank, aber
Stromausfälle sind hier so selten, dass ich das noch nie gebraucht habe. Ohne
dieses Telefon könnte ich schon jetzt bei Stromausfall nicht telefonieren,
denn die Telefonie läuft hier über eine Kombination aus einer Fritzbox und
einer ISDN-TK-Anlage. Mindestens eines der beiden Geräte ist nötig, damit ich
mit meinen (ausschließlich analogen) Telefonen telefonieren kann, denn analoge
Telefone lassen sich bekanntlich nicht direkt an den NTBA anschließen.

Viel wichtiger ist mir die Zuverlässigkeit. Bei konventionellen Anschlüssen
ist diese vor allem deshalb höher, weil die Verbindung zur
"Vermittlungsstelle" viel weniger komplex ist als bei VoIP-Telefonie. Bei
einem Analoganschluss läuft diese Verbindung über einen einfachen, passiven
Draht. Bei einem ISDN-Anschluss ist zwar Wandler-Technik an beiden Enden
notwendig, da aber die zu übertragenden Frequenzen viel niedriger sind als z.
B. bei DSL, ist diese Technik viel simpler und störungsresistenter als ein
DSL-Modem bzw. ein DSLAM. Auch die Leitung kommt mit den niedrigen Frequenzen
viel besser klar als mit den Frequenzen bis in den MHz-Bereich, mit denen man
es bei DSL zu tun hat. Bei VoIP-Telefonie gibt es dann zusätzlich noch das
Problem, dass die "Vermittlungstechnik" gar nicht im nächstgelegenen
Hauptverteiler steht, sondern in einem u. U. viele 100 km weit entfernten
Rechenzentrum. Auf dem Weg dorthin müssen die Pakete weitere
Netzwerk-Infrastruktur wie Gateways, Router und Switche durchlaufen, die
ihrerseits wieder ausfallen können. Wie sich das auf die Zuverlässigkeit
auswirkt, kann man mit schöner Regelmäßigkeit beobachten, wenn z. B. ein
Ausfall einer einzigen Komponente mal wieder ein VoIP-Netz bundesweit
lahmlegt. Fällt dagegen bei konventionellen Anschlüssen eine Komponente aus,
ist in der Regel allenfalls ein Vermittlungsbereich, meist aber nur einige
wenige Anschlüsse betroffen.

Gruß

Michael

Sven Hartge

unread,
Jun 3, 2017, 1:43:26 PM6/3/17
to
Michael Landenberger <spameim...@arcor.de> wrote:

> Übrigens hat mir O2 keine Informationen zur Einrichtung einer 2. PVC für
> Telefonie zukommen lassen. Ich befürchte daher, dass beim Einsatz eines
> Fremdrouters Internetzugang und Telefonie über die gleiche PVC laufen.

So ist es auch. Nicht nur bei Verwendung eines Fremd-Routers. Auch die
O²-Box macht alles über die gleiche Verbindung. Separate VoIP PVCs habe
ich schon laaange nicht mehr gesehen.

> Das erschwert QoS ziemlich und könnte sich nachteilig auf die
> Verbindungsqualität auswirken, falls bei voller Auslastung des
> Internetzugangs auch noch telefoniert werden soll. Nächsten Dienstag
> bekomme ich Gelegenheit, das herauszufinden.

Die Fritz!Box priorisiert per Default alles VoIP in Richtung Internet,
nicht nur sich selbst als Quelle sondern auch z.B. Skype oder SIP aus
via Ethernet angeschlossenen Geräte.

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2017, 1:45:06 PM6/3/17
to
"Volker Delf" schrieb am 02.06.2017 um 16:25:39:

> Meine ISDN-Telefone für mehrere Nutzer MSN A,B,... werde ich dann am
> S0-Bus der FritzBox anschließen. Klappt das denn mit der
> Telefonie-Einstellung im Router, da die Nutzer verschiedene abgehende
> Rufnummern haben?

Ich werde es ausprobieren. Am Dienstag kann ich dir dazu Näheres sagen ;-)

Gruß

Michael

Peter Koerber

unread,
Jun 3, 2017, 1:54:26 PM6/3/17
to
Am 03.06.2017 um 07:28 schrieb Michael Landenberger:

> ziemlich unbrauchbar erwiesen hat, betreibe ich meine DECT-Telefone (3 Stück
> an der Zahl) lieber an ihrer eigenen Basisstation. Zusammen mit einem
> schnurgebundenen Analogtelefon benötigen diese Telefone 4 analoge Anschlüsse.
> So viele hat meine Fritzbox aber nicht, außerdem empfinde ich ihre
> TK-Anlagen-Funktionalität als ziemlich eingeschränkt.

Na ja, die jetzt in allen europäischen Ländern feststellbare Umstellung
von Analog (oder ISDN) auf VOIP bringt vor allem den Netzbetreibern und
dem Elektronikhandel grosse Vorteile. Der Netzbetreiber macht enorme
Einsparungen an den Ressourcen und der Elektronikhandel verkauft
Neugeräte dass es nur so knallt. Der Leidtragende ist der Konsument, der
seinen Telefonanschluss an der Kupferleitung seit 50 Jahren - oder noch
mehr - ohne jegliches Problem "betreibt". Die Umstellung heisst ganz
einfach "Vogel friss oder stirb". Entweder alles neu oder zumindest eine
Überbrückung mit Adaptern. Irgendwann ist auch die "Überbrückung" dann
hinfällig und man muss sich alles neu anschaffen. Deshalb schon heute
die Frage nach der Mehrinvestition (für neu) oder Teilinvestition für
Adapter und somit Gewährleistung der Verwendung der alten und bisherigen
Apparate.

Falls Du so an Deiner alten Anlage hängst, es gibt VOIP-Adapter
(manchmal auch unter SIP-Adapter zu finden), welche bis zu vier
Analoganschlüsse bieten. Bekommst Du im Elektronikfachhandel und auch
bei Amazon. Schliesst Du an Deiner FritzBox an und kannst alle Deine
alten Apparate, welche einen Analoganschluss benötigen, daran
anschliessen. Feddich.
Oder Du schaust Dir was komplett neues an und dann geht es mit all
Deinen bestehenden Apparaten in den Elektronikschrott. Was willst Du
jetzt eigentlich?
Peter

Paul Muster

unread,
Jun 3, 2017, 2:02:03 PM6/3/17
to
On 03.06.2017 19:28, Michael Landenberger wrote:

> Übrigens hat mir O2 keine Informationen zur Einrichtung einer 2. PVC für
> Telefonie zukommen lassen.

2. PVC ist doch eine Arcor-ADSL-spezifische Lösung, die gibt es
nirgendwoanders, oder?


mfG Paul

Holger Marzen

unread,
Jun 3, 2017, 2:04:51 PM6/3/17
to
* On Sat, 3 Jun 2017 18:57:15 +0200, Andreas Hartmann wrote:

> On 06/03/2017 at 10:51 AM Holger Marzen wrote:
>
>> Die schlechtere Zuverlässigkeit und die Tatsache, dass man eine
>> Notstromversorgung braucht, sind klare Nachteile von VoIP.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>
> Macht nur dann Sinn, wenn die Gegenstelle entsprechend abgesichert ist
> und nicht am selben Netz hängt. Bei Outdoor-DLSAMs (am selben Kabel /
> Netz wie Dein Modem und üblicherweise ohne Notstromversorgung) eher
> sinnlos. Kann bei Dir natürlich anders sein.

Kein Outdoor-DSLAM. Bei Stromausfall im Dorf war die Vermittlungsstelle
ISDN-mäßig gepuffert. Daher hoffe ich, dass sie die Pufferung nicht
abgebaut haben oder abbauen.

> Aber dafür hast Du doch sowieso noch Mobilfunk. Vielleicht tut ja der
> dann noch.

Nein, Mobilfunk ist sofort weg, wenn in meiner Straße der Strom
ausfällt. Da haben die Betriebswirte der Telekom ganze Arbeit geleistet.

> Abgesehen davon: wie oft fällt der Strom aus? Der letzte Ausfall bei uns
> ist gefühlt ca. 20 Jahre her. War nur für ca. 3 Stunden. Eine
> Baggerschaufel hat ein Erdkabel ruiniert. Der Stadtwerketrupp war aber
> derart zügig da und hat das repariert, dass man nur staunen konnte. Mag
> aber daran gelegen haben, dass u.a. zwei Geldinstitute und ein
> Supermarkt betroffen waren.

In den letzten 12-15 Monateg zwei mehrstündige Ausfälle. Vielleicht ist
ja jetzt wieder 10 Jahre Ruhe.

frank paulsen

unread,
Jun 3, 2017, 2:15:19 PM6/3/17
to
Thomas Gohel <go...@basicguru.de> writes:

> Da hast Du natürlich völlig recht! Allerdings fällt VoIP in der
> Zwischenzeit auch nicht merklich öfters aus als ISDN/POTS. Nur hat
> VoIP den eklatanten Nachteil, das Dein Router die Ausfälle brav
> dokumentiert. ;-)

so ein Unitymedia-router loggt leider nicht, wenn die anrufbarkeit ueber
VoIP kaputt ist, weil die firmware des routers (provideradministriert)
nicht mit der "Vermittlungsstelle" (provideradministriert) kompatibel
ist.

da geht man dann halt mal *ein* *jahr* *lang* hin und ruft sich jeden
morgen und jeden mittag per handy an, nur um zu gucken, obs schon wieder
im eimer ist. was es an 38 tagen war, also unter freunden 90%
verfuegbarkeit.

ich muss gestehen, dass mir sowas bei ISDN *nie* passiert ist, ohne dass
ein anwenderfehler vorlag, also falsche EAZ/MSN konfiguriert waren. das
kann im beispiel ausgeschlossen werden, weil hardware, software und
konfiguration vom provider.

--
frobnicate foo

frank paulsen

unread,
Jun 3, 2017, 2:39:46 PM6/3/17
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> writes:

> Das zeigte sich sehr schön beim letzten größeren Stromausfall in meinem
> Gebiet: Mobilfunk war durchgehend bei allen Netzen im gleichen Moment
> weg und zwar nicht in der Variante "Zelle noch da, aber Verbindung zu
> Netz weg" sondern gleich "Kein Sender mehr aktiv".

dann habe ich hier glueck, denn beim letzten stromausfall konnte ich
noch per mobilfunk auf der stadtwerke-homepage nachschauen, dass
nicht nur der strom im haus weg ist.

(man konnte es allerdings auch an den fehlen WLAN der nachbarn erkennen :)
--
frobnicate foo

frank paulsen

unread,
Jun 3, 2017, 2:39:46 PM6/3/17
to
Holger Marzen <hol...@marzen.de> writes:

> Nein, Mobilfunk ist sofort weg, wenn in meiner Straße der Strom
> ausfällt. Da haben die Betriebswirte der Telekom ganze Arbeit geleistet.

das ist bemerkenswert, normalerweise sollte da fuer eine stunde
gepuffert werden. ist nicht die welt, aber in D normalerweise
ausreichend.

--
frobnicate foo

Ralph Aichinger

unread,
Jun 3, 2017, 3:16:19 PM6/3/17
to
Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
> 2. PVC ist doch eine Arcor-ADSL-spezifische Lösung, die gibt es
> nirgendwoanders, oder?

Ich hab das vor Jahren mal gehabt, ursprünglich von UTA, dann
von Tele2, auf einem Tilgin Vood.

Gleiches Produkt wie z.B. da beschrieben:

http://xdsl.at/viewtopic.php?t=39537

/ralph

Sven Hartge

unread,
Jun 3, 2017, 4:57:27 PM6/3/17
to
Vielleicht hängt der für dich zuständige Mast (bzw. mindestens einer
davon) an einer anderen Verteil-Station?

Thomas Gohel

unread,
Jun 3, 2017, 5:33:43 PM6/3/17
to

Hallo Holger,

>> Da hast Du natürlich völlig recht! Allerdings fällt VoIP in der
>> Zwischenzeit auch nicht merklich öfters aus als ISDN/POTS. Nur hat
>> VoIP den eklatanten Nachteil, das Dein Router die Ausfälle brav
>> dokumentiert. ;-)
> Die schlechtere Zuverlässigkeit und die Tatsache, dass man eine
> Notstromversorgung braucht, sind klare Nachteile von VoIP.

Otto-Normal-Verbraucher hatte auch nie ein Notspeise-taugliches ISDN-
Endgerät, wenn man es einmal genauer betrachtet. Bei allen anderen,
die es bei VoIP brauchen, sind USVs in der kompletten Strecke vorhanden.

> Die Sprachqualität ist aber bezüglich des Frequenzgangs besser, das
> gefällt mir schon sehr gut.

Es gibt viele nützliche Dinge, die für VoIP sprechen: Sprachqualität,
nomadische Nutzung über Netzgrenzen hinweg, eigene Möglichkeiten der
Konfiguration, Geräteunabhängigkeit und und und. Aber die Anbieter
machen VoIP selbst kaputt, in dem sie dem Kunden Plastikbomber liefern,
an die nur die 100 Jahre alte Technik angeschlossen werden kann.

Anders gesagt: Der Anbieter streicht die Vorteile ein und der Kunde
hat dafür nur die Nachteile.

Thomas Gohel

unread,
Jun 3, 2017, 5:33:44 PM6/3/17
to

Hallo frank,

> da geht man dann halt mal *ein* *jahr* *lang* hin und ruft sich jeden
> morgen und jeden mittag per handy an, nur um zu gucken, obs schon
> wieder im eimer ist. was es an 38 tagen war, also unter freunden 90%
> verfuegbarkeit.

Mein Anschluß läuft jetzt seit dem 25.4. ohne Mucks durch, denn in
der Nacht war der DSLAM um 2:58 für 1 Minute weg ...

Vorher sah es praktisch ähnlich aus.

> ich muss gestehen, dass mir sowas bei ISDN *nie* passiert ist, ohne

Bei ISDN bekommt man Ausfälle nicht wirklich mit, denn dazu müsste der
Anschluß vom Anbieter auf Dauerüberwachung gelegt werden. Letzteres
hat aber kaum einer ...

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2017, 6:28:59 PM6/3/17
to
Bei Alice All-IP-Anschlüssen gab es das (Alice All-IP-Anschlüsse wurden in
Gebieten geschaltet, die nicht mit konventioneller
Hansenet-Vermittlungstechnik ausgebaut waren). Alice gehörte damals zu Telecom
Italia, aber die Technik hinter den All-IP-Anschlüssen kam von Telefonica. Die
Endgeräte (IADs = Integrated Access Devices) lieferte Sphairon.

Ich habe einen Alice-Anschluss. Da ich aber im Hansenet-Ausbaugebiet wohne,
war mein Anschluss bisher ein konventioneller Anschluss, kein
All-IP-Anschluss. Alice wurde bekanntlich von Telefonica/O2 übernommen, also
dem bisherigen Technik-Lieferanten von Telecom Italia. Daher nahm ich an, dass
O2 All-IP-Anschlüsse weiterhin 2 PVCs für Internet und Telefonie nutzen. Ob
das tatsächlich der Fall ist, kann ich nicht feststellen, denn die O2-Homebox
liefert dazu keine Auskünfte. Sei's drum: sollte der Anschluss mit einem
Fremdrouter wie z. B. einer Fritzbox und den von O2 bereitgestellten
Zugangsdaten funktionieren, kann nur eine PVC im Spiel sein, denn O2 liefert
keine Anleitung zum Einrichten einer 2. PVC.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2017, 6:39:58 PM6/3/17
to
"Peter Koerber" schrieb am 03.06.2017 um 19:54:05:

> Falls Du so an Deiner alten Anlage hängst, es gibt VOIP-Adapter (manchmal
> auch unter SIP-Adapter zu finden), welche bis zu vier Analoganschlüsse
> bieten.

Keine Sorge, auf den Anschluss von analogen Geräten an ISDN- oder
VoIP-Anschlüsse bin ich vorbereitet ;-) Schließlich nutze ich schon seit
Jahren eine Fritzbox u. a. als Umsetzer von VoIP auf ISDN. Die Umsetzung von
ISDN auf analog erledigt eine Agfeo TK-Anlage, die ich auch weiterhin benutzen
möchte.

Aber die beste Technik nutzt nichts, wenn der Provider den Kunden dazu zwingt,
diese Technik an unzulängliche oder inkompatible Endgeräte anzuschließen.
Immerhin gibt es noch Hoffnung, dass ich davon verschont bleibe, denn mein
Provider hat mir alle Zugangsdaten zur Verfügung gestellt, um meine Technik
direkt anzuschließen. Im Idealfall brauche ich das vom Provider gelieferte
Endgerät nicht. Ob dieser Idealfall vorliegt, kann ich aber erst sagen, wenn
ich es ausprobiert habe.

> Was willst du jetzt eigentlich?

Dass mein Provider alle Standards einhält, so dass meine vorhandene und
komplett standardgerechte Technik trotz der Umstellung weiter funktioniert.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2017, 7:15:20 PM6/3/17
to
"Thomas Gohel" schrieb am 03.06.2017 um 23:22:00:

> Es gibt viele nützliche Dinge, die für VoIP sprechen: Sprachqualität,

Solange die Sprachqualität ausreicht (und das ist schon bei ISDN mehr als
erfüllt), rangiert sie bei mir deutlich hinter der Zuverlässigkeit. Ein
Anschluss in HiFi-Qualität nutzt mir nichts, wenn er alle naselang ausfällt.
Ein Telefon soll auch gar keine HiFi-Anlage sein, sondern nur eine
Gesprächsverbindung liefern, deren Qualität für eine bequeme Unterhaltung
zweier Gesprächspartner ausreicht. Das leistet zumindest hierzulande bereits
die gute alte Analogtelefonie, ISDN sowieso.

> nomadische Nutzung über Netzgrenzen hinweg,

Das habe ich schon lange. Meine Fritzbox arbeitet als SIP-Server, an den ich
mich von jedem Ort mit Internetzugang aus mit einem VoIP-Client anmelden kann.
Auf diese Weise konnte ich meinen heimischen ISDN-Anschluss nomadisch nutzen.
Alternativ kann ich mich mit einem VoIP-Client bei einem Account meines
VoIP-Providers anmelden. Wenn ich vorher eine meiner ISDN-Festnetznummern zu
diesem Account umleite, bin ich weltweit unter meiner heimischen Rufnummer
erreichbar und ich kann auch von jedem Ort auf der Welt ausgehend telefonieren
und dem Angerufenen wird meine heimische Festnetznummer angezeigt (diese
Nummer kann ich bei meinem VoIP-Anbieter als ausgehende Rufnummer
registrieren).

Sehr viel häufiger habe ich meinen Anschluss aber zuhause genutzt. Und da ist
ISDN als Gesamtpaket (Sprachqualität, Zuverlässigkeit, Nachwahlfähigkeit,
flexible Nutzbarkeit für Sprach- und Datenverbindungen) halt einfach
unschlagbar.

> Konfiguration,

Kein Problem. Vom Provider bereitgestellte web-basierte Konfigurations-Portale
gibt es auch bei konventionellen Anschlüssen, und es gibt den
Fernwartungs-Zugang der Fritzbox.

> Geräteunabhängigkeit

Häh? Für einen VoIP-Anschluss brauchst du einen VoIP-Client. Ohne einen
solchen läuft nix. Und für einen ISDN-Anschluss brauchst du halt ein
ISDN-Endgerät. Geräte-unabhängig ist bei beiden nix. Allerdings kann man auch
auf dem Handy über ISDN telefonieren. Eingehend über eine Rufumleitung vom
Festnetz aufs Handy (bei meinem Anbieter kostenlos), ausgehend über die
Callthrough-Funktion der Fritzbox (bei meinem Anbieter ebenfalls kostenlos)
oder notfalls über einen mobilen VoIP-Client, mit dem man sich am SIP-Server
der Fritzbox anmeldet.

> Aber die Anbieter
> machen VoIP selbst kaputt, in dem sie dem Kunden Plastikbomber liefern,

ACK.

> an die nur die 100 Jahre alte Technik angeschlossen werden kann.

Umgekehrt ist es richtig: Die Anbieter liefern Plastikbomber, die *ihrerseits*
an 100 Jahre alte Technik angeschlossen werden *müssen*. VoIP könnte auch mit
100 Jahre alten Analogtelefonen prima funktionieren, wenn sie nicht über eine
Kupferdoppelader aus Alexander Graham Bells Zeiten liefe. Das passende
Übertragungsmedium für VoIP ist Glasfaser, kein frickeliger Kupferdraht, den
man erst mit allergrößtem Aufwand zur Breitband-Tauglichkeit prügeln muss.

Der Ausgangspunkt war aber ein ganz anderer: es gab Telefone, die man
anschließen konnte, ohne überhaupt einen Plastikbomber zu benötigen. Und nicht
vorhandene (weil überflüssige) Geräte sind in jedem Fall besser als die beste
Profitechnik.

Davon abgesehen, ist zumindest ISDN weit jünger als 100 Jahre. ISDN-Geräte
können aber sowohl an meine Fritzbox als auch an meine O2-Homebox
angeschlossen werden. An *dieser* Technik (und auch an Analogtelefonen) ist
auch nichts auszusetzen, solange sie einwandfrei funktioniert. Darüberhinaus
lassen sich an meiner Fritzbox auch VoIP-Geräte anmelden. Und VoIP ist noch
jünger als ISDN.

> Anders gesagt: Der Anbieter streicht die Vorteile ein und der Kunde
> hat dafür nur die Nachteile.

Nochmal ACK.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2017, 7:44:48 PM6/3/17
to
"Thomas Gohel" schrieb am 03.06.2017 um 23:33:00:

> Bei ISDN bekommt man Ausfälle nicht wirklich mit, denn dazu müsste der
> Anschluß vom Anbieter auf Dauerüberwachung gelegt werden. Letzteres
> hat aber kaum einer ...

Mein ISDN-Anschluss ist in 15 Jahren *niemals* während eines Gesprächs
ausgefallen. Das gleiche galt für den analogen Anschluss, den ich vorher
hatte.

Im Gegensatz dazu komme ich mit schöner Regelmäßigkeit nicht ins Internet. Mal
verliert mein Modem durch irgendeine Störung den Sync (dauert meist nur kurz,
aber ein VoIP-Telefonat würde dadurch unterbrochen), mal ist (wie im letzten
Fall) PPPoE gestört. Mal ist irgendein DNS-Server ausgefallen, so dass die
Namensauflösung nicht mehr funktioniert und meine Fritzbox daher den
SIP-Server nicht mehr erreichen kann, mal stürzt die (leider manchmal
instabile) Fritzbox-Firmware ab (was sich aber meist nur auf den Internet-Teil
und nur selten auf den Telefonie-Teil auswirkt) und erzwingt einen Neustart.
Gelegentlich ist auch der SIP-Server oder irgendein Router unpässlich, was
aber sogar bei Premium-Providern passieren kann [1]. Sei's drum: Wäre mein
Telefonanschluss genauso oft ausgefallen wie mein Internetzugang, wäre er mit
fast 100%iger Wahrscheinlichkeit schon öfter während eines Gesprächs
ausgefallen. Der letzte Ausfall passierte wie geschrieben nachmittags, also zu
einer Zeit, zu der ich häufig auch meinen Telefonanschluss nutze (und ich habe
ihn zur fraglichen Zeit auch genutzt). Vom Ausfall des Internet-Zugangs habe
ich allerdings am Telefon nichts bemerkt. Ich wurde erst durch meine Frau
darauf aufmerksam gemacht, die ihre E-Mails nicht abrufen konnte.

[1] <https://www.teltarif.de/voip-telekom-netz-stoerungen/news/56489.html>
<https://www.teltarif.de/telekom-voip-stoerung/news/56759.html>
<https://www.teltarif.de/telekom-ausfall-all-ip-telefonie/news/59024.html>

Ein anderes Problem bei VoIP ist, dass man sich nicht mehr darauf verlassen
kann, dass alles so funktioniert wie bei konventionellen Anschlüssen gewohnt.
Bei der Steuerung bestimmter Leistungsmerkmale kochen viele Provider ihr
eigenes Süppchen mit der Folge, dass sich diese Leistungsmerkmale zwar mit der
vom Provider gestellten (und in ihrem Funktionsumfang stark eingeschränkten)
Hardware nutzen lassen, mit Fremdhardware aber nicht. Bei standardisierten
Protokollen wie ISDN gab es dieses Problem selten bis nie. Alle
Leistungsmerkmale ließen sich mit beliebiger Hardware von den
unterschiedlichsten Herstellern nutzen. Beispielsweise konnte ich beim Wechsel
von T-ISDN zu Alice ISDN meine Hardware nahtlos weiter verwenden. Geräte
unterschiedlicher Hersteller (AVM, Agfeo, Eumex/Telekom etc.) arbeiteten
reibungslos am Anschluss und auch reibungslos zusammen. Dagegen scheitert eine
via ISDN-S0 an die O2-Homebox angeschlossene ISDN-TK-Anlage schon bei der
simplen Einrichtung einer Rufumleitung in der Vermittlungsstelle, vermutlich
weil die O2-Box die (standardisierten!) ISDN-Befehle zur Einrichtung von
Rufumleitungen nicht in die für O2-Anschlüsse passenden SIP-Befehle übersetzt.
Sowas nervt.

Gruß

Michael

Thomas Einzel

unread,
Jun 4, 2017, 6:07:12 AM6/4/17
to
Am 04.06.2017 um 01:44 schrieb Michael Landenberger:
...
> Mein ISDN-Anschluss ist in 15 Jahren *niemals* während eines Gesprächs
> ausgefallen. Das gleiche galt für den analogen Anschluss, den ich vorher
> hatte.

(nur) "während eines Gespräches niemals ausgefallen" ist schon eine
ziemliche Einschränkung, die u.a. auch wegen einer Störung gar nicht
zustande gekommenen Gespräche einschließt.

> Im Gegensatz dazu komme ich mit schöner Regelmäßigkeit nicht ins Internet. Mal
> verliert mein Modem durch irgendeine Störung den Sync (dauert meist nur kurz,
> aber ein VoIP-Telefonat würde dadurch unterbrochen), mal ist (wie im letzten
> Fall) PPPoE gestört. Mal ist irgendein DNS-Server ausgefallen, so dass die
> Namensauflösung nicht mehr funktioniert und meine Fritzbox daher den
> SIP-Server nicht mehr erreichen kann,

Das hört sich katastrophal an. Gibt es keinen Internetanbieter bei dir
der das besser kann?

> mal stürzt die (leider manchmal
> instabile) Fritzbox-Firmware ab (was sich aber meist nur auf den Internet-Teil
> und nur selten auf den Telefonie-Teil auswirkt) und erzwingt einen Neustart.

Ich habe momentan (m)einen Ersatzrouter, eine billige Fritzbox 7430
Firmware 6.83 in Betrieb, die funktioniert inkl. 14 ext. SIP Konten an
einem All IP Anschluss momentan über etliche Wochen ohne auch nur einmal
zu blinzeln. Kein Neustart, Sync und PPP stabil. Eine andere
Billigst-Providerbox an anderem Standort - FB7312, Firmware 6.54 - dito.

Ich bin kein Fritzbox-Fan, aber die geschilderten Probleme von dir kenne
ich auch auch nicht aus dem Fritzbox nutzendem Kollegenkreis.

Was hast du für eine Box, mit welcher Firmware?

> Gelegentlich ist auch der SIP-Server oder irgendein Router unpässlich, was
> aber sogar bei Premium-Providern passieren kann [1].

Ja, Störungen kann man nicht zu 100% ausschließen, selbst bei
Mehrwegeführungen nicht.

Ich hatte auch über viele Jahre echtes ISDN [tm]. Während der IIRC
längsten ISDN Störung funktionierte mein damaliger ADSL2+ Anschluss,
während ISDN ausgefallen war. Das lag nicht an der sogenannten
Vermittlungsstelle (BTW eine EWSD APE), sondern an einer echten
Kabelstörung (Bauarbeiten irgendwo im Ort), wo nicht nur meine
Doppelader keine galvanische Verbindung mehr hatte, die LED am NTBA war
aus. Die Adern waren wohl noch so "nahe beieinander", das das für die
etwas höheren Frequenzen der DSL Verbindung noch gereicht hat. Es gibt
es fast nichts was es nicht doch gibt.
...
> Ein anderes Problem bei VoIP ist, dass man sich nicht mehr darauf verlassen
> kann, dass alles so funktioniert wie bei konventionellen Anschlüssen gewohnt.
> Bei der Steuerung bestimmter Leistungsmerkmale kochen viele Provider ihr
> eigenes Süppchen mit der Folge, dass sich diese Leistungsmerkmale zwar mit der
> vom Provider gestellten (und in ihrem Funktionsumfang stark eingeschränkten)
> Hardware nutzen lassen, mit Fremdhardware aber nicht. Bei standardisierten
> Protokollen wie ISDN gab es dieses Problem selten bis nie.

Z.B. funktionierendes CCBS war bei ISDN eher das Zusammentreffen
mehrerer glücklicher Umstände.

Aber deine schier unendliche Freude über VoIP und Klingeldraht-Internet
ist ja nun im usenet recht bekannt - die Anbieter wird das nicht stören,
sie wollen mehr Gewinn. Den Abbau der digitalen Vermittlungsstellen
(Technikkosten) und den Wegfall vieler manueller Rangierungen
(Personalkosten) wirst auch du nicht aufhalten. Auch nicht durch
unendliche Wiederholungen wie schrecklich es ohne ISDN sein wird.
--
Thomas

Michael Landenberger

unread,
Jun 4, 2017, 6:24:37 AM6/4/17
to
"Thomas Einzel" schrieb am 04.06.2017 um 12:07:13:

> Am 04.06.2017 um 01:44 schrieb Michael Landenberger:

>> Im Gegensatz dazu komme ich mit schöner Regelmäßigkeit nicht ins Internet.
>> Mal verliert mein Modem durch irgendeine Störung den Sync (dauert meist nur
>> kurz, aber ein VoIP-Telefonat würde dadurch unterbrochen), mal ist (wie im
>> letzten Fall) PPPoE gestört. Mal ist irgendein DNS-Server ausgefallen, so
>> dass die Namensauflösung nicht mehr funktioniert und meine Fritzbox daher
>> den SIP-Server nicht mehr erreichen kann,

>> Das hört sich katastrophal an.
>> Gibt es keinen Internetanbieter bei dir der das besser kann?

Es gibt hier jede Menge Internetanbieter. Bis auf die PPPoE-Einwahlstörungen
können die aber für all die aufgezählten Störungen nichts: die Leitung (die
für Syncverluste verantwortlich ist) wird von jedem Provider genutzt, d. h.
unter Leitungsstörungen hat man bei jedem Provider zu leiden. Und wenn beim
DENIC ein Nameserver ausfällt (<https://heise.de/-999068>) oder eine
Netzkomponente beim Betreiber eines Netzsegments, das nicht dem ISP gehört,
kann der ISP ebenfalls nichts dafür. Aber selbst wenn der ISP etwas dafür
kann: Fehler können passieren. Allerdings hängt die Häufigkeit von der Anzahl
der möglichen Fehlerquellen ab. Und die ist bei VoIP nunmal deutlich höher als
bei konventionellen Anschlüssen, weil bei ersteren die Verbindung zwischen
Teilnehmer und "Vermittlungsstelle" auf eine funktionierende
Breitband-IP-Verbindung z. T. über ein nur bedingt dafür geeignetes Medium
angewiesen ist, bei letzteren aber im einfachsten Fall nur auf ein Stück
Draht, welches für seine Aufgabe (Übertragung von Frequenzen bis 8 kHz) viel
besser geeignet ist.

>> mal stürzt die (leider manchmal
>> instabile) Fritzbox-Firmware ab (was sich aber meist nur auf den
>> Internet-Teil und nur selten auf den Telefonie-Teil auswirkt) und erzwingt
>> einen Neustart.

> Ich habe momentan (m)einen Ersatzrouter, eine billige Fritzbox 7430 Firmware
> 6.83 in Betrieb, die funktioniert inkl. 14 ext. SIP Konten an einem All IP
> Anschluss momentan über etliche Wochen ohne auch nur einmal zu blinzeln.
> Kein Neustart, Sync und PPP stabil. Eine andere Billigst-Providerbox an
> anderem Standort - FB7312, Firmware 6.54 - dito.

Das packen meine Fritzboxen (7570 und 7170) auch. Neustarts sind bei beiden
vielleicht zweimal im Jahr erforderlich. Meist offenbart sich die
Notwendigkeit durch langsamer werdendes WLAN, eine Zunahme von Resyncs oder
schlicht ein träger reagierendes Web-Interface. Ein ähnliches Verhalten
beobachte ich auch bei anderen AVM-Geräten wie z. B. Powerline-Adaptern,
darunter auch funkelnagelneuen mit aktuellster Firmware. Wirklich "rock solid"
läuft in meiner Umgebung nur unternehmenstaugliche Hardware z. B. von Draytek.

> Was hast du für eine Box, mit welcher Firmware?

7570 und 7170. Leider gibt es für diese Boxen keine aktuellen Firmwares mehr.

Gruß

Michael

Thomas Einzel

unread,
Jun 4, 2017, 8:32:17 AM6/4/17
to
Am 04.06.2017 um 12:24 schrieb Michael Landenberger:
> "Thomas Einzel" schrieb am 04.06.2017 um 12:07:13:
...
>>> mal stürzt die (leider manchmal
>>> instabile) Fritzbox-Firmware ab (was sich aber meist nur auf den
>>> Internet-Teil und nur selten auf den Telefonie-Teil auswirkt) und erzwingt
>>> einen Neustart.
>
>> Ich habe momentan (m)einen Ersatzrouter, eine billige Fritzbox 7430 Firmware
>> 6.83 in Betrieb, die funktioniert inkl. 14 ext. SIP Konten an einem All IP
>> Anschluss momentan über etliche Wochen ohne auch nur einmal zu blinzeln.
>> Kein Neustart, Sync und PPP stabil. Eine andere Billigst-Providerbox an
>> anderem Standort - FB7312, Firmware 6.54 - dito.
>
> Das packen meine Fritzboxen (7570 und 7170) auch. Neustarts sind bei beiden
> vielleicht zweimal im Jahr erforderlich.

Las sich in deiner Beschreibung oben ziemlich anders. Ich habe mit
beiden Fritzboxen und ihrer noch gewarteten Firmware auch mit SIP keine
Probleme, keine Neustarts nötig.

"Langsam werdendes WLAN" hatte ich früher manchmal mit den einfachen
meiner Accesspoints (Asus RT-N12D1). Wenig RAM (>95% benutzt) und viele
Anforderungen und/oder viel Traffic führten wohl dazu. Seit seit einigen
Firmwareversionen per cron ein Neustart je Wochentag einstellbar ist,
starten sie in den frühen Morgenstunden einmal allein duch und auch
dieses eher seltene Problem ist erledigt. Meine größeren APs (RT-AC66U,
RT-N66U) hatten dieses Wehwehchen nie, mehr RAM und Ausnutzung typisch <30%.

> Meist offenbart sich die
> Notwendigkeit durch langsamer werdendes WLAN, eine Zunahme von Resyncs

Geht bei etwas aktuelleren Fritzboxen offenbar besser.

> oder
> schlicht ein träger reagierendes Web-Interface. Ein ähnliches Verhalten
> beobachte ich auch bei anderen AVM-Geräten wie z. B. Powerline-Adaptern,
> darunter auch funkelnagelneuen mit aktuellster Firmware.

Zu Powerline Adaptern kann ich nichts sagen, so etwas nutze ich nicht
und werde es nicht nutzen.

> Wirklich "rock solid"
> läuft in meiner Umgebung nur unternehmenstaugliche Hardware z. B. von Draytek.
>
>> Was hast du für eine Box, mit welcher Firmware?
>
> 7570 und 7170.

Kaskadiert?

> Leider gibt es für diese Boxen keine aktuellen Firmwares mehr.

IMO: Dann schau dich besser nach deiner Meinung für dich besser
geeigneten "unternehmenstauglichen Hardware" um, aber IMO nur welche,
für die gewartete Firmware gibt.

Das Modem der FB 7430 gestattet "konservative" Einstellungen bezüglich
mehr Stabilität. Habe ich aber mangels Anlass nie getestet. Vielleicht
nützt dir da eine andere Einstellung etwas, wenn das bei deiner Box, wo
du das Modem nutzt, möglich ist.

O2 und eine^h^hzwei nicht mehr gewartete Fritzboxen sind eine
Kombination die ich erst recht bei problematischer Anschlussleitung
nicht bevorzugen würde.
--
Thomas

Thomas Gohel

unread,
Jun 4, 2017, 3:29:38 PM6/4/17
to

Hallo Thomas,

> Vermittlungsstelle (BTW eine EWSD APE), sondern an einer echten
> Kabelstörung (Bauarbeiten irgendwo im Ort), wo nicht nur meine
> Doppelader keine galvanische Verbindung mehr hatte, die LED am NTBA
> war aus. Die Adern waren wohl noch so "nahe beieinander", das das für
> die etwas höheren Frequenzen der DSL Verbindung noch gereicht hat. Es
> gibt es fast nichts was es nicht doch gibt.

DSL funktioniert auch mal "nur über eine" Ader ... ;-)

Tschau,

--------------
/ h o m a s
--
Permanent Online Filter fuer: User ohne Realnamen im From:-Feld, Full-
quotes (zitieren des originalen Postings unter der eigenen Antwort),
Visitenkarten, HTML-Postings, Invalid- und ungueltige Email-Adressen

Thomas Einzel

unread,
Jun 4, 2017, 3:38:28 PM6/4/17
to
Am 04.06.2017 um 21:26 schrieb Thomas Gohel:
>
> Hallo Thomas,
>
>> Vermittlungsstelle (BTW eine EWSD APE), sondern an einer echten
>> Kabelstörung (Bauarbeiten irgendwo im Ort), wo nicht nur meine
>> Doppelader keine galvanische Verbindung mehr hatte, die LED am NTBA
>> war aus. Die Adern waren wohl noch so "nahe beieinander", das das für
>> die etwas höheren Frequenzen der DSL Verbindung noch gereicht hat. Es
>> gibt es fast nichts was es nicht doch gibt.
>
> DSL funktioniert auch mal "nur über eine" Ader ... ;-)

Ja, so kann auch gewesen sein. War auf jeden Fall interessant.

--
Thomas

frank paulsen

unread,
Jun 5, 2017, 6:04:03 PM6/5/17
to
der ist nach knapp zwei stunden dann auch verschwunden, aber es war
abends und kaum jemand unterwegs. tagsueber duerfte das mit ner stunde
schon passen.

--
frobnicate foo

frank paulsen

unread,
Jun 5, 2017, 6:04:04 PM6/5/17
to
Thomas Gohel <go...@basicguru.de> writes:

> Otto-Normal-Verbraucher hatte auch nie ein Notspeise-taugliches ISDN-
> Endgerät, wenn man es einmal genauer betrachtet. Bei allen anderen,
> die es bei VoIP brauchen, sind USVs in der kompletten Strecke vorhanden.

nicht? seltsam. die -t-e-l-e-k-o-m ISDN-telefone waren eigentlich alle
notstrom-faehig, das hat sich erst mit den funktelefonen anders
dargestellt.

ich hatte eigentlich immer, wenn ich ISDN hatte, auch was notstrom-
faehiges dabei.

--
frobnicate foo

Michael Landenberger

unread,
Jun 7, 2017, 5:03:27 AM6/7/17
to
"Michael Landenberger" schrieb am 02.06.2017 um 10:59:29:

> nun ist es soweit: O2 will mir mein echtes ISDN wegnehmen und meinen
> Anschluss auf All-IP umstellen.

Die Umstellung ist inzwischen erfolgt. Nach 16 Jahren völlig problemfreien
ISDN-Betriebs darf ich mich nun mit VoIP 'rumschlagen *schnüff*.

Die Umschaltung fand gestern statt und erfolgte in 2 Stufen: zunächst wurden
offenbar die VoIP-Accounts freigeschaltet, während DSL noch über die alte
Plattform lief. Es fiel also zuerst ISDN aus, der Internetzugang lief noch.
Das ermöglichte es mir, mittels der von O2 bereitgestellten Zugangsdaten von
meinem Arbeitsplatz aus über die Fritzbox-Fernwartung die SIP-Accounts für die
Telefonie einzurichten. Daraufhin konnte man erst einmal wieder telefonieren.
Aber auch am DSL waren bereits Veränderungen sichtbar: statt wie vorher mit 18
MBit/s im Downstream syncte der Anschluss jetzt mit 54 MBit/s.

Als ich dann von der Arbeit nach Hause kam, lief nichts mehr. Die Fritzbox
meldete zwar immer noch DSL Sync (mit besagten 54 MBit/s), aber es kam die
Fehlermeldung "PPPoE antwortet nicht". Irgendwann war auch der Sync weg und
ich habe es nicht geschafft, die Verbindung mit der Fritzbox wieder zum Laufen
zu bringen. Daraufhin habe ich die O2-Box angeschlossen. Gut: das Teil ist
narrensicher. Anschließen, Assistenten durchlaufen, PIN eingeben und die Kiste
läuft. Dauert gerade mal eine Minute. Dann aber fingen die Probleme an :-(

Angeblich soll der interne S0 der O2-Box kompatibel mit Euro-ISDN (DSS1) sein.
Ist er auch, aber die Kompatibilität beschränkt sich offenbar auf die reine
Telefonie. Weitere ISDN-Features wie z. B. die Einrichtung und Abfrage von
Rufumleitungen werden nicht unterstützt, jedenfalls nicht auf die vom
ISDN-Standard vorgesehene Art. Bisher lief das so: man hat der Fritzbox an
einem daran angeschlossenen (Analog-)Telefon den Befehl zur Einrichtung einer
Rufumleitung gegeben, indem man eine Ziffernfolge in der Form
*21*<Zielrufnummer># gewählt hat. Die Fritzbox hat diese Ziffernfolge intern
ausgewertet und sie in entsprechende ISDN-Befehle "übersetzt", welche dann
über den externen S0 an die Vermittlungsstelle geschickt wurden. Die
Vermittlungsstelle hat daraufhin die gewünschte Rufumleitung aktiviert und den
neuen Status per ISDN an die Fritzbox zurückgemeldet, so dass man in der
Konfigurationsoberfläche der Box sehen konnte, welche Rufumleitungen aktiv
waren. Jetzt hat die O2-Box die Rolle der "Vermittlungsstelle" übernommen. Und
da funktioniert das leider nicht mehr, weil sich die O2-Box taub stellt, was
ISDN-Steuercodes betrifft. Auch auf die Abfrage des Status' von Rufumleitungen
reagiert sie nicht. Folge: die Fritzbox denkt, das Einrichten der Rufumleitung
habe nicht geklappt, und richtet ersatzweise eine von mir überhaupt nicht
gewünschte teilnehmerseitige Umleitung ein :-(

Also müssen Rufumleitungen jetzt anders eingerichtet werden: man darf besagte
Ziffernfolge nicht mehr durch die Fritzbox auswerten lassen, sondern muss sie
direkt an die O2-Box schicken. Ist das Telefon wie in meinem Fall nicht an der
O2-Box, sondern an der nachgeschalteten Fritzbox angeschlossen, muss man
vorher die Fritzbox durch Vorwahl von "*#" in den Keypad Mode schalten. Das
Einrichten und Löschen von Rufumleitungen über die
Fritzbox-Konfigurationsoberfläche funktioniert dagegen nicht mehr. Das ist
insbesondere für solche MSNs ärgerlich, die keinem Endgerät zugewiesen sind,
wie z. B. meiner Fax-MSN (die direkt zu einem Onlinefax umgeleitet wird).
Statt einfach ein Häkchen zu setzen, muss man jetzt kryptische Ziffernfolgen
wie z. B. "*11x#*#*21*<Zielrufnummer>#" wählen (Erläuterung: mit *11x# wird
die MSN ausgewählt, für die eine Rufumleitung eingerichtet werden soll, wobei
x für eine Ziffer zwischen 1 und 9 steht, die dem Platz der gewünschen MSN in
der Liste der in der Fritzbox eingerichteten MSNs entspricht. Mit *# schaltet
man die Fritzbox in den Keypad Mode, damit sie die folgende Ziffernfolge nicht
selbst auswertet, sondern zur O2-Box durchreicht. Dann erst folgt die
eigentliche Ziffernfolge zur Einrichtung einer Rufumleitung.) Immerhin
funktioniert das wie gewünscht, es ist nur grauenhaft umständlich. Und
konsequenterweise hat man bei der O2-Box die Möglichkeit weggespart,
Rufumleitungen über die Konfigurationsoberfläche einzurichten. Deswegen lassen
sich Rufumleitungen jetzt auch nicht mehr über den Fernwartungs-Zugang
aktivieren oder deaktivieren (eine Funktion, die ich gelegentlich genutzt
habe). Wenigstens kann man die Ziffern-Bandwürmer im Fritzbox-Telefonbuch
ablegen und per Kurzwahl wählen. Das ist aber nur bei häufig benötigten
Umleitungen sinnvoll.

Ich fürchte, die grottige ISDN-Implementierung der O2-Box wird noch andere
Probleme verursachen, z. B. im Bereich Rückfrage/Makeln/Dreierkonferenz. Das
habe ich aber noch nicht probiert.

Dass Zyxel (der Hersteller der O2-Box) keine Ahnung von ISDN hat, kann man
aber VoIP nicht zum Vorwurf machen. Aber keine Sorge, auch VoIP macht die
erwarteten Probleme:

1. Ohne Internetverbindung kein Telefon. Isso.
2. Lästige Verzögerung beim Verbindungsaufbau. Lässt sich durch Nachwählen
von "#" verkürzen, das ist aber umständlich und hat andere Nachteile.
3. Nachwahl von Ziffern nicht möglich. Ich bin auch gespannt, ob das
Steuern von Telefoncomputern per MFV-Tönen noch funktioniert.
4. Schlechtere (!) Sprachqualität als bei ISDN: Wortanfänge werden
gelegentlich verschluckt und der Gesprächspartner ist nicht mehr so
kristallklar zu hören wie bei ISDN. Stattdessen ist der Klang leicht
rauh und von einem leichten Rauschen untermalt, ähnlich einer Mobil-
funkverbindung. Ich hab's befürchtet :-(

Immerhin scheint Faxen zu funktionieren. Ich habe ein einseitiges Testfax
verschickt, das ging reibungslos durch. Auch der Faxempfang (durch ein
Onlinefax) klappt.

Netzwerktechnisch gibt es weniger Probleme. Ich habe die Fritzbox in den
IP-Client-Mode geschaltet (dabei arbeitet sie quasi als Switch mit LAN1 als
Uplink) und an einen LAN-Port der O2-Box angeschlossen. Die Anmeldung der in
der Fritzbox eingerichteten SIP-Accounts eines VoIP-Drittanbieters klappte so
einwandfrei. Auch die Wahlregeln funktionieren wie gehabt.

Gruß

Michael

frank paulsen

unread,
Jun 7, 2017, 8:00:19 AM6/7/17
to
Thomas Gohel <go...@basicguru.de> writes:

> Mein Anschluß läuft jetzt seit dem 25.4. ohne Mucks durch, denn in
> der Nacht war der DSLAM um 2:58 für 1 Minute weg ...
>
> Vorher sah es praktisch ähnlich aus.

es geht nicht um den anschluss, der tut im wesentlichen.

(also, man kann damit leben, wenn man eine stabile tischkante besitzt.
obwohl es ein businessanschluss ist, ist er dramatisch ueberbucht, und
man sollte besser nicht auf die idee kommen, dass man am abend eine
latenzarme verbindung irgendwohin bekommt. aber er faellt halt nicht
tagelang aus)

> Bei ISDN bekommt man Ausfälle nicht wirklich mit, denn dazu müsste der
> Anschluß vom Anbieter auf Dauerüberwachung gelegt werden. Letzteres
> hat aber kaum einer ...

mein ISDN war dauerueberwacht, das ging fuer businessanschluesse quasi
auf zuruf. viel wichtiger fuer mich aber war, dass ich keine berichte
von dritten bekam, *nicht* *anrufbar* zu sein.

ich weiss nicht, wie du feststellst, dass du anrufbar bist, bei mir
motzen die leute halt per mail oder messenger, und das ist hochgradig
frustrierend, weil man keine ahnung hat, wieviele andere *nicht* motzen.

also ruft man sich halt taeglich selber an, und danach ggf. die
hotline. und bekommt gutschriften, damit man sich auch gleich noch
richtig veralbert vorkommt.

--
frobnicate foo

frank paulsen

unread,
Jun 7, 2017, 8:00:20 AM6/7/17
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> writes:

> "Thomas Gohel" schrieb am 03.06.2017 um 23:33:00:
>
>> Bei ISDN bekommt man Ausfälle nicht wirklich mit, denn dazu müsste der
>> Anschluß vom Anbieter auf Dauerüberwachung gelegt werden. Letzteres
>> hat aber kaum einer ...
>
> Mein ISDN-Anschluss ist in 15 Jahren *niemals* während eines Gesprächs
> ausgefallen. Das gleiche galt für den analogen Anschluss, den ich vorher
> hatte.

wo ich das lese: Unitymedia unterbricht VoIP-gespraeche nach 120min, GMX
(jetzt 1&1) nach 180min. das macht ein ISDN-anschluss in aller regel
nicht.

--
frobnicate foo

Marc Haber

unread,
Jun 7, 2017, 8:48:43 AM6/7/17
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>Als ich dann von der Arbeit nach Hause kam, lief nichts mehr. Die Fritzbox
>meldete zwar immer noch DSL Sync (mit besagten 54 MBit/s), aber es kam die
>Fehlermeldung "PPPoE antwortet nicht". Irgendwann war auch der Sync weg und
>ich habe es nicht geschafft, die Verbindung mit der Fritzbox wieder zum Laufen
>zu bringen. Daraufhin habe ich die O2-Box angeschlossen. Gut: das Teil ist
>narrensicher. Anschließen, Assistenten durchlaufen, PIN eingeben und die Kiste
>läuft. Dauert gerade mal eine Minute. Dann aber fingen die Probleme an :-(

Ich würde versuchen, wieder zur Fritzbox-Solo-Lösung zurückzukehren.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
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Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Michael Landenberger

unread,
Jun 7, 2017, 11:01:16 AM6/7/17
to
"Marc Haber" schrieb am 07.06.2017 um 14:48:41:

> Ich würde versuchen, wieder zur Fritzbox-Solo-Lösung zurückzukehren.

Ich fürchte, dazu müsste ich eine neue Fritzbox anschaffen. Die 7570 ist schon
recht betagt und wie geschrieben, habe ich es nicht geschafft, sie zum Syncen
zu bringen. Gibt's Annex J bei VDSL? Das unterstützt die 7570 nämlich nicht.
VDSL an sich packt sie aber, denn während des Umstellvorgangs hat sie
kurzzeitig mit 50/10 MBit/s gesynct. Leider war das Vergnügen von kurzer
Dauer.

Aber auch als sie noch gesynct hat, konnte sie irgendwann keine Verbindung
mehr aufbauen. Da meldete sie einen PPPoE-Fehler. In der Konfiguration habe
ich nichts gefunden, woran ich hätte drehen können.

Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.

Gruß

Michael

Marc Haber

unread,
Jun 7, 2017, 12:59:50 PM6/7/17
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>"Marc Haber" schrieb am 07.06.2017 um 14:48:41:
>> Ich würde versuchen, wieder zur Fritzbox-Solo-Lösung zurückzukehren.
>
>Ich fürchte, dazu müsste ich eine neue Fritzbox anschaffen. Die 7570 ist schon
>recht betagt

... und noch supported?

>Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
>Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
>Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.

Dann würde ich ja einfach das Geld raushauen, ZyXEL-Endgeräte sind
nicht satisfaktionsfähig.

Michael Landenberger

unread,
Jun 7, 2017, 2:03:23 PM6/7/17
to
"Marc Haber" schrieb am 07.06.2017 um 18:59:49:

> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:

>>> Ich würde versuchen, wieder zur Fritzbox-Solo-Lösung zurückzukehren.

>> Ich fürchte, dazu müsste ich eine neue Fritzbox anschaffen. Die 7570 ist
>> schon recht betagt

> ... und noch supported?

Wenn's drauf ankommt, ja ;-) Ansonsten nein.

>> Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
>> Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
>> Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.

> Dann würde ich ja einfach das Geld raushauen, ZyXEL-Endgeräte sind
> nicht satisfaktionsfähig.

Wenn sich z. B. Rufumleitungen in der VSt und andere Leistungsmerkmale auch
mit einer neuen Fritzbox nicht über die Konfigurations-Oberfläche einrichten
lassen, sondern nur indem man am Telefon irgendwelche Ziffernfolgen wählt,
dann spare ich mir die Ausgabe lieber, denn das wäre keine Verbesserung
gegenüber dem jetzigen Zustand. Dummerweise kann ich das nicht unverbindlich
probieren, denn ich kenne niemanden, der mir eine aktuelle Fritzbox zu
Testzwecken ausleiht.

Am ISDN-Anschluss war es jedenfalls so, dass die Fritzbox *jede* Änderung der
Anschlusskonfiguration (egal ob per Telefon oder per Web-Oberfläche) in
ISDN-Steuercodes übersetzt und diese über ihren externen S0 an die VSt
gesendet hat. Die VSt hat diese Befehle dann umgesetzt und das Ergebnis dieser
Umsetzung an die Fritzbox zurückgemeldet, so dass die ihre Web-Oberfläche
entsprechend aktualisieren konnte. Das hat an T-ISDN funktioniert und auch an
Alice ISDN. Nur an der bescheuerten Homebox funktioniert es nicht mehr, weil
da die Implementation des ISDN-Protokolls am internen S0 auf absolute Basics
herunterkastriert wurde. Auf ISDN-Steuercodes reagiert dieser Anschluss nicht,
Leistungsmerkmale lassen sich nur noch wie in guten alten Analogzeiten durch
Wählen von Ziffernfolgen steuern. Ich befürchte nun, dass es auch dann nicht
richtig funktioniert, wenn die Fritzbox direkt am Anschluss hängt. Wenn O2 es
nicht hinbekommt, die Steuerung von Leistungsmerkmalen via ISDN
standardkonform zu implementieren, kann einem niemand garantieren, dass sie
das bei SIP besser hinbekommen. Mussten sie ja bisher auch nicht, denn es gab
ja bis vor nicht allzu langer Zeit den Routerzwang, der proprietäre Lösungen
ermöglicht hat.

Gruß

Michael

Daniel Weber

unread,
Jun 7, 2017, 3:37:57 PM6/7/17
to
Am 07.06.2017 um 17:01 schrieb Michael Landenberger:
> Gibt's Annex J bei VDSL?

Nein, zum einen gibts die Annexe in dem Sinne wie bei ADSL nicht,
sondern Bandpläne, zum anderen wird hierzulande kein Bandplan eingesetzt
der die unteren (also bei ADSL-Annex-J genutzten) Frequenzen nutzt.

Eher haben sie Dich von einem nativen Telefonica-Anschluss auf
Telekom-L2-Bitstream umgestellt (was über VLAN 7 läuft und die
PPPoE-Fehler erklären kann) und Vectoring eingeschaltet (was die alte
Fritzbox eher nicht kann und daher den spätern Sync-Wegfall erklären kann).

> Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
> Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
> Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.

Da Telefonica auch die Fritzbox 7490 im Programm hat, ist davon auszugehen.

Ich schließe mich Marcs Rat an: Besorg Dir eine aktuelle Fritzbox und
spare Dir den "Kampf" mit der O2-Box.

Ciao,
Daniel

Michael Landenberger

unread,
Jun 7, 2017, 5:20:22 PM6/7/17
to
"Daniel Weber" schrieb am 07.06.2017 um 21:37:57:

> Am 07.06.2017 um 17:01 schrieb Michael Landenberger:

>> Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
>> Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
>> Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.

> Da Telefonica auch die Fritzbox 7490 im Programm hat, ist davon auszugehen.

Die ist heftigst gebrandet. Kein Mensch weiß, ob sich die O2-7490 genauso
verhält wie eine frei verkäufliche 7490. Aber ich könnte versuchen, die
O2-Hotline zu belabern, dass die Homebox einen Rückschritt gegenüber der
bisherigen Anschlusstechnik bedeutet und dass sie mir gefälligst eine 7490 zur
Verfügung stellen sollen. Dann könnte ich die zu vergleichsweise moderaten
Kosten mal ausprobieren. Ich lasse es mir mal durch den Kopf gehen...

Gruß

Michael

Thomas Gohel

unread,
Jun 8, 2017, 4:49:17 AM6/8/17
to

Hallo Michael,

>> Da Telefonica auch die Fritzbox 7490 im Programm hat, ist davon
>> auszugehen.
> Die ist heftigst gebrandet. Kein Mensch weiß, ob sich die O2-7490
> genauso verhält wie eine frei verkäufliche 7490.

Auf keinen Fall wird sich die gebrandetet O2-Version der 7490 so
verhalten wie die originale Fritz!Box, denn in der O2-Version werden
sehr viele interessante Funktionen und Features in der Firmware fehlen.
Also alles Sachen die kurz über Otto-Normal-Dau liegen und der O2-
Hotline Ärger machen können. Die Hardware dagegen wird komplett
identisch sein.

> Aber ich könnte versuchen, die O2-Hotline zu belabern, dass ...
> ... sie mir gefälligst eine 7490 zur Verfügung stellen sollen.

Du stehst irgendwie auf Lernen durch Schmerzen? ;-)

Tschau,

--------------
/ h o m a s
--
email : sup...@gohel.de / go...@basicguru.de (PGP-Key available)
www : http://www.gohel.de / http://www.pbhq.de (PowerBASIC)
filter: html-postings, fullquotes, no realnames & no valid adresses

Rainer Ullrich

unread,
Jun 8, 2017, 6:28:29 AM6/8/17
to
On 07.06.17 23:20, Michael Landenberger wrote:
> "Daniel Weber" schrieb am 07.06.2017 um 21:37:57:
>
>> Am 07.06.2017 um 17:01 schrieb Michael Landenberger:
>
>>> Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
>>> Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
>>> Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.
>
>> Da Telefonica auch die Fritzbox 7490 im Programm hat, ist davon auszugehen.
>
> Die ist heftigst gebrandet.

So, dann erklär doch mal, was da "heftigst gebrandet" ist!


> Kein Mensch weiß, ob sich die O2-7490 genauso
> verhält wie eine frei verkäufliche 7490.

Doch, das wissen viele.


> Aber ich könnte versuchen, die
> O2-Hotline zu belabern, dass die Homebox einen Rückschritt gegenüber der
> bisherigen Anschlusstechnik bedeutet und dass sie mir gefälligst eine 7490 zur
> Verfügung stellen sollen. Dann könnte ich die zu vergleichsweise moderaten
> Kosten mal ausprobieren. Ich lasse es mir mal durch den Kopf gehen...

Dein W920V ist 10 Jahre alt und die von Dir verwendeten Firmware ist vom Stand
6 Jahre alt und ist nicht uptodate. Es kam zwar aufgrund des einen Megabugs
noch 02/2014 eine Firmware raus, die behebt aber nur die eine Lücke. Mal ganz
abgesehen davon dass die aktuellen, teils sicherheitsrelevanten Bugs darin
nicht mehr beseitigt wurden. Wozu auch, die 7570 ist EOM seit 01.12.2012.

Mit einer aktuellen Fritzbox könntest Du Dir auch deine ganzen DECT-Basen sparen,
denn die aktuellen Firmwaren haben einen viel besseren DECT-Support und unter-
stützen mittlerweile auch CAT-iq 2.0.

Happy computing!
R@iner

--
Universal-Tool für Fritzboxen ......... http://rukerneltool.rainerullrich.de
Mit Ihrem Samsung TV kommunizieren .... http://samsung.rainerullrich.de

Michael Landenberger

unread,
Jun 8, 2017, 11:53:33 AM6/8/17
to
"Rainer Ullrich" schrieb am 08.06.2017 um 12:28:26:

> Dein W920V ist 10 Jahre alt und die von Dir verwendeten Firmware ist vom
> Stand 6 Jahre alt und ist nicht uptodate.

Das Gerät hat bisher fast alles getan, was ich wollte (das, was es nicht getan
hat, hat AVM auch in die Firmwares der aktuellsten Fritzboxen noch nicht
eingebaut). Erst jetzt, nach vielen Jahren, ist die Box erstmals an einer
essentiellen Aufgabe gescheitert: sie bekommt keinen DSL-Sync mehr hin. Als
Workaround habe ich jetzt erst einmal die O2-Box vorgeschaltet. Wenn man mal
von der umständlicheren Steuerung von ISDN-Leistungsmerkmalen absieht, tut
jetzt wieder alles (insbesondere funktionieren auch Dinge, die Fritzboxen nur
unterstützen, wenn sie "Amt" über ISDN-S0 bekommen, wie es beim Betrieb an
einem NTBA, aber auch am internen S0 der O2-Box der Fall ist).

Jetzt werde ich mich in aller Ruhe nach einem Gerät umsehen, das die O2-Box
ersetzen kann. Das muss aber nicht notwendigerweise von AVM kommen. Auf jeden
Fall werde ich kein Gerät kaufen, das nicht nachweislich die Leistungsmerkmale
verschiedener Anbieter von VoIP-Anschlüssen auf komfortable Weise unterstützt.
Ich weiß ja nicht, ob ich vielleicht doch mal den Anbieter wechsle, und dann
will ich mir nicht schon wieder was Neues kaufen müssen. Bei ISDN-Endgeräten
habe ich die Erfahrung gemacht, dass die mit den (konventionellen) Anschlüssen
so gut wie aller Anbieter gut zusammenarbeiten. Bei VoIP-IADs bin ich mir da
erst sicher, wenn ich es ausprobiert habe oder mir eine verlässliche Quelle
bestätigt, dass es funktioniert.

> Mit einer aktuellen Fritzbox könntest Du Dir auch deine ganzen DECT-Basen
> sparen, denn die aktuellen Firmwaren haben einen viel besseren DECT-Support
> und unterstützen mittlerweile auch CAT-iq 2.0.

Gib dir keine Mühe. Ich werde niemals nie nicht ein DECT-Telefon an einer
anderen als seiner eigenen Basis anmelden. Erst letztens habe ich das mit
DECT-Handteilen von Panasonic und Philips an einer 7272 mit aktuellstem Fritz
OS 6.83 versucht. Das Resultat war bei beiden Handteilen sehr unbefriedigend
und auch keinen Deut besser als an meiner Uralt-Fritzbox. Das einzige, was gut
mit beliebigen Basen zusammenarbeitet, ist das hier:
<http://www.wantec.de/spezialloesungen/dect-technik/dect-tae-dtl-20.html>
Kein Wunder, denn das Ding soll nur eine Verbindung herstellen,
Komfortmerkmale muss es nicht unterstützen. Mein Bruder hat sowas im Einsatz,
um ein schnurgebundenes Komforttelefon mit seiner O2-Box (und neuerdings
besagter 7272) zu verbinden. Er ist damit zufrieden.

Es gibt noch einen weiteren Grund für mich, meine Schnurlostelefone mit ihrer
eigenen Basis zu betreiben: die dient nämlich auch als Ladestation. Da ich die
Handteile auch dann aufladen muss, wenn sie an einer fremden Basis angemeldet
sind, brauche ich die Original-Basis weiterhin. Dann funkt der dort eingebaute
DECT-Teil sinnlos in der Gegend 'rum. Natürlich könnte ich mir Ladeschalen
ohne DECT besorgen, aber wozu der Aufwand?

Sollte ich mir wieder eine Fritzbox zulegen, kann ich ja zusätzlich über den
Kauf eines Fritz!Fon nachdenken. *Das* (und nur das) würde ich an einer
Fritzbox anmelden, denn dann kommen Handteil und Basis vom gleichen
Hersteller. Aber eigentlich widerstrebt es mir, meine perfekt funktionierenden
Schnurlostelefone auf den Müll zu schmeißen.

Gruß

Michael

Marc Haber

unread,
Jun 8, 2017, 12:23:42 PM6/8/17
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>"Daniel Weber" schrieb am 07.06.2017 um 21:37:57:
>
>> Am 07.06.2017 um 17:01 schrieb Michael Landenberger:
>
>>> Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
>>> Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
>>> Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.
>
>> Da Telefonica auch die Fritzbox 7490 im Programm hat, ist davon auszugehen.
>
>Die ist heftigst gebrandet. Kein Mensch weiß, ob sich die O2-7490 genauso
>verhält wie eine frei verkäufliche 7490.

Nur für das Protokoll: Ich wollte niemals vorschlagen, eine
provider-kastrierte Fritzbox anzuschaffen.

So wie Du immer darstellst, ist Telefonie bei Euch in der Familie
überlebenswichtige Infrastruktur auf dem Level von Kühlschrank und
Dusche. Da muss einfach das Geld für vernünftige Hardware da sein.

Rainer Ullrich

unread,
Jun 8, 2017, 2:34:09 PM6/8/17
to
On 08.06.17 17:53, Michael Landenberger wrote:
> "Rainer Ullrich" schrieb am 08.06.2017 um 12:28:26:
>
>> Dein W920V ist 10 Jahre alt und die von Dir verwendeten Firmware ist vom
>> Stand 6 Jahre alt und ist nicht uptodate.
>
> Das Gerät hat bisher fast alles getan, was ich wollte (das, was es nicht getan
> hat, hat AVM auch in die Firmwares der aktuellsten Fritzboxen noch nicht
> eingebaut). Erst jetzt, nach vielen Jahren, ist die Box erstmals an einer
> essentiellen Aufgabe gescheitert: sie bekommt keinen DSL-Sync mehr hin.

Die möglichste Erklärung dafür hast Du je bereits erhalten!


> Als
> Workaround habe ich jetzt erst einmal die O2-Box vorgeschaltet. Wenn man mal
> von der umständlicheren Steuerung von ISDN-Leistungsmerkmalen absieht, tut
> jetzt wieder alles (insbesondere funktionieren auch Dinge, die Fritzboxen nur
> unterstützen, wenn sie "Amt" über ISDN-S0 bekommen, wie es beim Betrieb an
> einem NTBA, aber auch am internen S0 der O2-Box der Fall ist).
>
> Jetzt werde ich mich in aller Ruhe nach einem Gerät umsehen, das die O2-Box
> ersetzen kann. Das muss aber nicht notwendigerweise von AVM kommen. Auf jeden
> Fall werde ich kein Gerät kaufen, das nicht nachweislich die Leistungsmerkmale
> verschiedener Anbieter von VoIP-Anschlüssen auf komfortable Weise unterstützt.

YMMD! Ich kenne außer AVM keinen, der seine Firmware so schnell an neue Gegeben-
heiten bei den Providern anpasst, speziell der deutschen, wie AVM. Aber Du läßt
es uns ja eh wissen, was Du dann gekauft hast.


> Ich weiß ja nicht, ob ich vielleicht doch mal den Anbieter wechsle, und dann
> will ich mir nicht schon wieder was Neues kaufen müssen.

Ein Grund mehr, der für Fritzboxen spricht.


> Bei ISDN-Endgeräten
> habe ich die Erfahrung gemacht, dass die mit den (konventionellen) Anschlüssen
> so gut wie aller Anbieter gut zusammenarbeiten. Bei VoIP-IADs bin ich mir da
> erst sicher, wenn ich es ausprobiert habe oder mir eine verlässliche Quelle
> bestätigt, dass es funktioniert.

Gäääääähn.


>> Mit einer aktuellen Fritzbox könntest Du Dir auch deine ganzen DECT-Basen
>> sparen, denn die aktuellen Firmwaren haben einen viel besseren DECT-Support
>> und unterstützen mittlerweile auch CAT-iq 2.0.
>
> Gib dir keine Mühe. Ich werde niemals nie nicht ein DECT-Telefon an einer
> anderen als seiner eigenen Basis anmelden.

Wir kennen alle Deine krude Konfiguration aus der Sammlung von Elektroschrott!
Die ganze Welt macht es anders als Du und freut sich über funktionierende und
gute Sprachqualität mit einem Bruchteil an Geräten.


> Erst letztens habe ich ...
[wieder ein bedauerliche Landenberger-Test]

Gäääääähn.


> Es gibt noch einen weiteren Grund für mich, meine Schnurlostelefone mit ihrer
> eigenen Basis zu betreiben: die dient nämlich auch als Ladestation. Da ich die
> Handteile auch dann aufladen muss, wenn sie an einer fremden Basis angemeldet
> sind, brauche ich die Original-Basis weiterhin.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Damit nimmst Du Dir nur Features,
aber so kennen wir Dich.


> Dann funkt der dort eingebaute
> DECT-Teil sinnlos in der Gegend 'rum. Natürlich könnte ich mir Ladeschalen
> ohne DECT besorgen, aber wozu der Aufwand?

Siehe oben.


> Sollte ich mir wieder eine Fritzbox zulegen, kann ich ja zusätzlich über den
> Kauf eines Fritz!Fon nachdenken. *Das* (und nur das) würde ich an einer
> Fritzbox anmelden, denn dann kommen Handteil und Basis vom gleichen
> Hersteller. Aber eigentlich widerstrebt es mir, meine perfekt funktionierenden
> Schnurlostelefone auf den Müll zu schmeißen.

Dir ist wie immer nur schwer zu helfen.

Holger Marzen

unread,
Jun 8, 2017, 3:32:16 PM6/8/17
to
* On Thu, 8 Jun 2017 20:34:06 +0200, Rainer Ullrich wrote:

> On 08.06.17 17:53, Michael Landenberger wrote:

>>> Mit einer aktuellen Fritzbox könntest Du Dir auch deine ganzen DECT-Basen
>>> sparen, denn die aktuellen Firmwaren haben einen viel besseren DECT-Support
>>> und unterstützen mittlerweile auch CAT-iq 2.0.
>>
>> Gib dir keine Mühe. Ich werde niemals nie nicht ein DECT-Telefon an einer
>> anderen als seiner eigenen Basis anmelden.
>
> Wir kennen alle Deine krude Konfiguration aus der Sammlung von Elektroschrott!
> Die ganze Welt macht es anders als Du und freut sich über funktionierende und
> gute Sprachqualität mit einem Bruchteil an Geräten.

Das ist wie früher bei Unix: Wenn schon „Offene Systeme“, dann am besten
alles vom selben Hersteller.

Meine älteren Sinus DECT-Handgeräte konnten sich zwar ein einer neueren
Gigaset-Basis anmelden, sind dann aber abgestürzt, wenn ein Anruf
reinkam.

Ich hab Gigaset-Handgeräte passend zu den VoIP-Basen von Gigaset, und
jetzt ist Ruhe. Die reden mit einem Asterisk, wo ich zentral die
Anbindung an die Provider erledige. Für mich ist die Lösung ok. Nun noch
die Finger weglassen von Firmwareupdates der Basen, sofern man keinen
Fehler erlebt, den man gerne geflickt haben würde, und dann
funktionieren sie nicht nur heute sondern auch noch übermorgen.

Thomas Einzel

unread,
Jun 8, 2017, 4:25:52 PM6/8/17
to
Am 08.06.2017 um 21:31 schrieb Holger Marzen:
...
> Ich hab Gigaset-Handgeräte passend zu den VoIP-Basen von Gigaset, und
> jetzt ist Ruhe.

Ja, aber das wird nicht ganz so heiß gegessen wie es den Anschein hat.
An meinen Gigaset N510 IP Pro Basen laufen z.B. auch Gigaset Handgeräte,
die in keinerlei Kompatibilitätslisten zur Basis gelistet sind. Gut, die
Pro Handgeräte roamen alle sicher im Regelfall unter 10s, manchmal auch
2 Atemzüge länger, aber es funktioniert auch ein steinaltes Billig
C300H. Ein E630H ist bislang 100% funktionsgleich zu den R630H pro, aber
preiswerter.

IMO mit ein wenig Augenmaß, bei neuen Handgeräten nur eines bestellen,
testen und im Notfall Widerruf. Mit einem C430H hatte ich auch schon mal
eine Pleite an der N510 erlebt.

> Die reden mit einem Asterisk, wo ich zentral die
> Anbindung an die Provider erledige.

Ja über einen eigenen SIP Server, welcher ist IMO ziemlich egal, wem die
2 Kanäle des Fritz SIP Servers langen - der geht auch gut. Aber das
braucht man nur, wenn man entweder mehrere Basen, interne Gespräche über
kurze Nummern aka Nebenstellen, umfangreiche Berechtigungen je
Nr/Handset, und/oder Callrouten nutzt - und vor allem bei Kombinationen
davon und mehr.

> Für mich ist die Lösung ok. Nun noch
> die Finger weglassen von Firmwareupdates der Basen, sofern man keinen
> Fehler erlebt, den man gerne geflickt haben würde, und dann
> funktionieren sie nicht nur heute sondern auch noch übermorgen.

Feigheit vor dem Firmwareupdate? ;-) Eine Version zurück geht bei den
o.a. N510. Manche neuere Gigaset Handgeräte haben auch eine Firmware
update Möglichkeit, z.B. das R650H pro auch OTA.

Im Kontext Gigaset Handgeräte an einer Fritzbox: ich hatte einige meiner
Handgeräte vor etlichen Wochen mal an einer FB 7430 angemeldet, was mit
(AFAIK GAP) Funktionen wie mindestens: anrufen, klingeln,
sprechen+hören, Rufnummernanzeige ohne Probleme und auch ohne Aussetzer,
Abstürze u.ä. funktionierte. Nicht allgemein gültig, klar,

Ich bin dennoch froh, dass ich offenbar in einer einfacheren Welt lebe.
--
Thomas

Holger Marzen

unread,
Jun 9, 2017, 12:29:31 AM6/9/17
to
* On Thu, 8 Jun 2017 22:25:51 +0200, Thomas Einzel wrote:

> Am 08.06.2017 um 21:31 schrieb Holger Marzen:
> ...
>> Für mich ist die Lösung ok. Nun noch
>> die Finger weglassen von Firmwareupdates der Basen, sofern man keinen
>> Fehler erlebt, den man gerne geflickt haben würde, und dann
>> funktionieren sie nicht nur heute sondern auch noch übermorgen.
>
> Feigheit vor dem Firmwareupdate? ;-) Eine Version zurück geht bei den
> o.a. N510. Manche neuere Gigaset Handgeräte haben auch eine Firmware
> update Möglichkeit, z.B. das R650H pro auch OTA.

Ich fühle mich von Closed Source Herstellern zunehmend verarscht und
nehme das Zeug notgedrungen. Ich traue den Herstellern nicht mal mehr so
weit, wie ich die Geräte werfen kann. Bei Routern habe ich es schon
erlebt, dass es nach einem Firmwareupdate keinen Weg mehr zurück gibt
(TP-Link, EU-Version). „Besitzer“ von Cisco-/Linksys-Routern wurden
schon vom direkten Zugang zu ihren Geräten nach einem Update ausgesperrt
und konnten sich nur noch über die „Cloud“ der Herstellers, also übers
Internet, auf ihren Geräten einloggen.

Die Annahme, dass man nach jedem Update weniger Kontrolle hat und mehr
ausgeschnüffelt wird, war mal den Aluhutträgern eigen. Mittlerweile
erreicht sie den Mainstream.

Michael Landenberger

unread,
Jun 9, 2017, 7:05:39 AM6/9/17
to
"Marc Haber" schrieb am 08.06.2017 um 18:23:26:

> So wie Du immer darstellst, ist Telefonie bei Euch in der Familie
> überlebenswichtige Infrastruktur auf dem Level von Kühlschrank und
> Dusche. Da muss einfach das Geld für vernünftige Hardware da sein.

Genau. Ein bisschen Recherche hat u. a. dieses Teil hier zutage gefördert:
<http://www.bintec-elmeg.com/produkte/all-ip/beip/beip-plus/>

Kostet zwar ein bisschen mehr als eine Fritzbox 7490, hat aber hoffentlich
nicht deren lästige Macken.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Jun 9, 2017, 7:17:41 AM6/9/17
to
"Rainer Ullrich" schrieb am 08.06.2017 um 20:34:06:

> On 08.06.17 17:53, Michael Landenberger wrote:

>> Dein W920V ist 10 Jahre alt und die von Dir verwendeten Firmware ist vom
>>> Stand 6 Jahre alt und ist nicht uptodate.

>> Das Gerät hat bisher fast alles getan, was ich wollte (das, was es nicht
>> getan hat, hat AVM auch in die Firmwares der aktuellsten Fritzboxen noch
>> nicht eingebaut). Erst jetzt, nach vielen Jahren, ist die Box erstmals an
>> einer essentiellen Aufgabe gescheitert: sie bekommt keinen DSL-Sync mehr
>> hin.

> Die möglichste Erklärung dafür hast Du je bereits erhalten!

Die Erklärung glaube ich auch. Solange die Box an der O2-Box noch
funktioniert, gibt es aber (noch) keinen Grund, sie auszutauschen. Ich kann
die Sache in aller Gemütsruhe angehen.

> YMMD! Ich kenne außer AVM keinen, der seine Firmware so schnell an neue
> Gegebenheiten bei den Providern anpasst, speziell der deutschen, wie
> AVM.

Ich kenne da durchaus ein paar. Nur halt nicht aus dem Homeuser-Bereich. Macht
aber nix: ich suche nach zuverlässiger Hardware, bei der der Hersteller erst
einmal die vorhandenen Features zu Ende entwickelt, bevor er seine Geräte mit
immer neuen Funktionen vollstopft. Und für sowas nehme ich dann auch mal Geld
in die Hand.

>> Gib dir keine Mühe. Ich werde niemals nie nicht ein DECT-Telefon an einer
>> anderen als seiner eigenen Basis anmelden. Wir kennen alle Deine krude
>> Konfiguration aus der Sammlung von Elektroschrott!

> Die ganze Welt macht es anders als Du und freut sich über funktionierende
> und gute Sprachqualität mit einem Bruchteil an Geräten.

"Die ganze Welt"? Die meisten Fritzbox-Besitzer, die ich kenne (und das sind
viele, Fritzboxen sind ja nicht gerade selten) betreiben ihre DECT-Telefone
mit ihren eigenen Basen.

> [wieder ein bedauerliche Landenberger-Test]
>
> Gäääääähn.

Du kannst gähnen, solange du willst. Ich habe es mehrfach probiert [1], es hat
in keinem Fall richtig funktioniert.

[1] Gigaset-Handteil an 7570: knackt, Verbindungsunterbrechungen,
Komfortmerkmale fehlen. Panasonic-Handteil an 7570: dito. Philips-Handteil an
7272: Komfortmerkmale fehlen, noch nicht einmal die Wahlwiederholung
funktioniert. Panasonic-Handteil an 7272: dito. Philips-/Panasonic-Handteil an
O2-Homebox: gleiches Trauerspiel wie an der 7272.

>> Es gibt noch einen weiteren Grund für mich, meine Schnurlostelefone mit
>> ihrer eigenen Basis zu betreiben: die dient nämlich auch als Ladestation.
>> Da ich die Handteile auch dann aufladen muss, wenn sie an einer fremden
>> Basis angemeldet sind, brauche ich die Original-Basis weiterhin.

> Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Wie meinen? Wie genau lädt man Handteile, wenn man außer der Basis keine
Ladestation hat und nicht extra Ladeschalen anschaffen möchte?

Gruß

Michael

Holger Marzen

unread,
Jun 9, 2017, 7:47:20 AM6/9/17
to
Du kannst auch einfach mal einen Asterisk installieren. Bei mir läuft
das Teil als VM auf dem eh laufenden Familienserver. Man kann ihn auch
auf Routern laufen lassen, z.B. OpenWRT.

Ja, es kostet Einarbeitungszeit, was aber kommerzielle Produkte auch
brauchen. Das Know-How, was Du Dir für Asterisk und VoIP aufbauen musst,
schadet aber keinesfalls. Man sieht sehr schön, wie unterschiedliche
Telefonprovider unterschiedliche Süppchen kochen, kann diese Anbindungen
aber von der internen Telefonie komplett fernhalten. Egal ob man die
supereinfache Sipgate-, die etwas kreativere Telekom- oder die
Endboss-1&1-Konfiguration nutzt (oder alle zusammen, wie ich), für die
Nebenstellen ist das belanglos.

Es gibt natürlich andere Fußangeln. Wenn man eine Gigaset N510 IP PRO
Station hat, an die man 6 Handgeräte anschließen aber nur vier
Handgeräte gleichzeitig separat ansprechen kann, kann man nur vier
Handgeräte anschließen, wenn man sie aus Asterisk-Sicht als separate
Geräte konfiguriert hat.

Marc Haber

unread,
Jun 9, 2017, 2:29:05 PM6/9/17
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>Du kannst gähnen, solange du willst. Ich habe es mehrfach probiert [1], es hat
>in keinem Fall richtig funktioniert.
>
>[1] Gigaset-Handteil an 7570: knackt, Verbindungsunterbrechungen,
>Komfortmerkmale fehlen. Panasonic-Handteil an 7570: dito. Philips-Handteil an
>7272: Komfortmerkmale fehlen, noch nicht einmal die Wahlwiederholung
>funktioniert. Panasonic-Handteil an 7272: dito. Philips-/Panasonic-Handteil an
>O2-Homebox: gleiches Trauerspiel wie an der 7272.

Dass Panasonic-Handgeräte an Fritzboxen zickig sind, kann ich
bestätigen. Deswegen werkeln bei uns inzwischen Fritzfone, weil wir
nicht so am Alteisen hängen und lieber zeitgemäße Leistungsmerkmale
haben.

Rainer Ullrich

unread,
Jun 9, 2017, 5:21:19 PM6/9/17
to
On 09.06.17 13:17, Michael Landenberger wrote:
> "Rainer Ullrich" schrieb am 08.06.2017 um 20:34:06:
>> On 08.06.17 17:53, Michael Landenberger wrote:
>
>>> Dein W920V ist 10 Jahre alt und die von Dir verwendeten Firmware ist vom
>>>> Stand 6 Jahre alt und ist nicht uptodate.
>
>>> Das Gerät hat bisher fast alles getan, was ich wollte (das, was es nicht
>>> getan hat, hat AVM auch in die Firmwares der aktuellsten Fritzboxen noch
>>> nicht eingebaut). Erst jetzt, nach vielen Jahren, ist die Box erstmals an
>>> einer essentiellen Aufgabe gescheitert: sie bekommt keinen DSL-Sync mehr
>>> hin.
>
>> Die möglichste Erklärung dafür hast Du je bereits erhalten!
>
> Die Erklärung glaube ich auch. Solange die Box an der O2-Box noch
> funktioniert, gibt es aber (noch) keinen Grund, sie auszutauschen. Ich kann
> die Sache in aller Gemütsruhe angehen.

Du bist wirklich merkbefreit.


>> YMMD! Ich kenne außer AVM keinen, der seine Firmware so schnell an neue
>> Gegebenheiten bei den Providern anpasst, speziell der deutschen, wie
>> AVM.
>
> Ich kenne da durchaus ein paar. Nur halt nicht aus dem Homeuser-Bereich.

Dann zähl doch mal auf! Oder komme jetzt wieder die Dinge, die Du irgendwo
aufgeschnappt hast?


> Macht
> aber nix: ich suche nach zuverlässiger Hardware, bei der der Hersteller erst
> einmal die vorhandenen Features zu Ende entwickelt, bevor er seine Geräte mit
> immer neuen Funktionen vollstopft.

Also AVM und Fritzbox!


> Und für sowas nehme ich dann auch mal Geld
> in die Hand.

Bis jetzt hast Du Dich als Elektroschrottsammler gezeigt!


>>> Gib dir keine Mühe. Ich werde niemals nie nicht ein DECT-Telefon an einer
>>> anderen als seiner eigenen Basis anmelden. Wir kennen alle Deine krude
>>> Konfiguration aus der Sammlung von Elektroschrott!
>
>> Die ganze Welt macht es anders als Du und freut sich über funktionierende
>> und gute Sprachqualität mit einem Bruchteil an Geräten.
>
> "Die ganze Welt"? Die meisten Fritzbox-Besitzer, die ich kenne (und das sind
> viele, Fritzboxen sind ja nicht gerade selten) betreiben ihre DECT-Telefone
> mit ihren eigenen Basen.

Ja, weil denen bei der Ersteinrichtung von so Helden wie Dir geholfen wird!
Ich komme fast wöchentlich irgendwohin, wo ich erst einmal den Gerätepark
kräftig ausmisten kann und obendrein noch einen Funktionsgewinn erziele.


>> [wieder ein bedauerliche Landenberger-Test]
>>
>> Gäääääähn.
>
> Du kannst gähnen, solange du willst. Ich habe es mehrfach probiert [1], es hat
> in keinem Fall richtig funktioniert.
>
> [1] Gigaset-Handteil an 7570: knackt,

Ich habe eine original 7570 und auch den W920V mit diversen und sogar Uralt-Gigasets
ohne irgendein Knacken betrieben!


> Komfortmerkmale fehlen. Panasonic-Handteil an 7570: dito.

Nur mal so als Tipp! Es müssen sich alle Hersteller an die SPECs halten, dann
klappt es auch. Ich hatte schon Panasonic-Handteile, und auch welche von anderen
Herstellern, die selbst an Gigaset-Basen nicht mal die Basis-Funktionen gekonnt haben.

Und nur so als nächsten Tipp. Von der 7570 gibt es mittlerweile den Nach-
Nach-Nachfolger zu kaufen! Wir sind mittlerweile 3 Generationen weiter!


> Philips-Handteil an
> 7272: Komfortmerkmale fehlen, noch nicht einmal die Wahlwiederholung
> funktioniert. Panasonic-Handteil an 7272: dito. Philips-/Panasonic-Handteil an
> O2-Homebox: gleiches Trauerspiel wie an der 7272.

Du beweist Dir damit selber, dass Du mit deiner Elektroschrottsammlung nicht
arg weit kommst!


>>> Es gibt noch einen weiteren Grund für mich, meine Schnurlostelefone mit
>>> ihrer eigenen Basis zu betreiben: die dient nämlich auch als Ladestation.
>>> Da ich die Handteile auch dann aufladen muss, wenn sie an einer fremden
>>> Basis angemeldet sind, brauche ich die Original-Basis weiterhin.
>
>> Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
>
> Wie meinen? Wie genau lädt man Handteile, wenn man außer der Basis keine
> Ladestation hat und nicht extra Ladeschalen anschaffen möchte?

Umgedreht wird ein Schuh draus. Du kannst die Basis auch als reine Lade-
schale benutzen und trotzdem das Mobilteil direkt an der Fritzbox anmelden!

Thomas Einzel

unread,
Jun 9, 2017, 6:25:46 PM6/9/17
to
Am 09.06.2017 um 23:21 schrieb Rainer Ullrich:
> On 09.06.17 13:17, Michael Landenberger wrote:
...
>> Wie meinen? Wie genau lädt man Handteile, wenn man außer der Basis keine
>> Ladestation hat und nicht extra Ladeschalen anschaffen möchte?
>
> Umgedreht wird ein Schuh draus. Du kannst die Basis auch als reine Lade-
> schale benutzen und trotzdem das Mobilteil direkt an der Fritzbox anmelden!

<;-)>
Bist du verrückt? Weißt du eigentlich wie viel mehr Strom so eine nur
als Ladeschale missbrauchte Basisstation gegenüber einer reinen
Ladeschale verbraucht? Das sind ganze Wh, mindestens pro Woche, wenn
nicht sogar am Tag! Wer soll das bezahlen?
</;-)>

--
Thomas

Michael Landenberger

unread,
Jun 10, 2017, 8:12:51 AM6/10/17
to
"Rainer Ullrich" schrieb am 09.06.2017 um 23:21:15:

> On 09.06.17 13:17, Michael Landenberger wrote:

>> Ich kenne da durchaus ein paar. Nur halt nicht aus dem Homeuser-Bereich.

> Dann zähl doch mal auf! Oder komme jetzt wieder die Dinge, die Du irgendwo
> aufgeschnappt hast?

<http://www.bintec-elmeg.com/produkte/all-ip/beip/beip/> und
<http://www.bintec-elmeg.com/produkte/all-ip/beip/beip-plus/> sehen schon mal
ganz gut aus. Ersteres Gerät kostet sogar weniger als eine aktuelle Fritzbox.

> Also AVM und Fritzbox!

AVM-Geräte sind nicht schlecht, wenn man Homeuser-Maßstäbe anlegt. Wer
allerdings auch zuhause auf Profi-Features Wert legt, der ist mit AVM-Geräten
nicht gut bedient. Sogar bei meiner grottigen O2-Homebox kann ich den
Nebenstellen selbst interne Rufnummern zuweisen. Warum geht das bei Fritzboxen
nicht? Mal ganz zu schweigen von anderen Telefonanlagen-Basics wie der
Möglichkeit zur Abschaltung der spontanen Amtsholung, die bei Fritzboxen nach
wie vor nur an analogen Nebenstellen funktioniert (auch das ist ein Grund, die
DECT-Basis nicht zu benutzen, denn da lässt sich die spontane Amtsholung nicht
abschalten). Und ja, ich brauche das und möchte mir es nicht von Leuten wie
dir, die keine Ahnung von den Telefoniergewohnheiten meiner Familie haben,
ausreden lassen.

> Bis jetzt hast Du Dich als Elektroschrottsammler gezeigt!

Elektronik wird dann zu Elektroschrott, wenn sie nichts mehr taugt. Meine
Telefone taugen alle. Sogar die 7570 taugt noch, und zwar als Übergangslösung,
bis ich ein Gerät gefunden habe, das alleine die Funktionen von O2-Box,
Fritzbox und ISDN-Telefonanlage übernehmen kann und diese Geräte somit
überflüssig macht.

>> "Die ganze Welt"? Die meisten Fritzbox-Besitzer, die ich kenne (und das
>> sind viele, Fritzboxen sind ja nicht gerade selten) betreiben ihre
>> DECT-Telefone mit ihren eigenen Basen.

> Ja, weil denen bei der Ersteinrichtung von so Helden wie Dir geholfen wird!

Aha, du weißt also, wem ich bei der Ersteinrichtung von Fritzboxen geholfen
habe. Du solltest dringend deinen Glaskugel-Lieferanten wechseln, denn dein
jetziger liefert offenbar Schrott. Ich habe bisher nur sehr wenigen Leuten bei
der Einrichtung ihrer Fritzboxen geholfen.

> Ich komme fast wöchentlich irgendwohin, wo ich erst einmal den Gerätepark
> kräftig ausmisten kann und obendrein noch einen Funktionsgewinn erziele.

Glücklicherweise kommst du nie hierhin. Ich habe nämlich ganz offensichtlich
andere Vorstellungen davon, was ein Funktionsgewinn ist und was nicht.

>>> Gäääääähn.
>> Du kannst gähnen, solange du willst. Ich habe es mehrfach probiert [1], es
>> hat in keinem Fall richtig funktioniert.
>> [1] Gigaset-Handteil an 7570: knackt,

> Ich habe eine original 7570 und auch den W920V mit diversen und sogar
> Uralt-Gigasets ohne irgendein Knacken betrieben!

Dann war es vielleicht ein anderes Gigaset-Handteil als meins. Oder du hast es
unter anderen Bedingungen probiert. Bewohnst du auch ein Einfamilienhaus mit 3
Etagen plus Keller und Garten?

> Nur mal so als
> Tipp! Es müssen sich alle Hersteller an die SPECs halten,

Erzähl das den Herstellern, nicht mir.

Ich kaufe meine Telefone nicht nach der Kompatibilität mit Fremd-Basen,
sondern hauptsächlich nach der Ausstattung. Beispielsweise brauche ich die
Möglichkeit, die Zifferntasten mit Rufnummern zu belegen, um eine
Ein-Tasten-Kurzwahlfunktion zu haben. Sowas bieten beispielsweise meine
Panasonic-Telefone, aber auch manche Sinus-Modelle der Telekom. Also wird
sowas gekauft. Wie gut das dann an einer Fremd-Basis funktioniert, ist mir
vollkommen wumpe. Außerdem ist mir nichts von einem Gesetz bekannt, das den
Betrieb von DECT-Telefonen mit ihrer eigenen Basis verbietet und das es dem
Benutzer vorschreibt, die Handteile an der DECT-Basis seines DSL-Routers
anzumelden. Also darf jeder das so halten wie er es für richtig hält und muss
sich nicht von irgendwelchen Besserwissern Vorschriften machen lassen.

> Und nur so als nächsten Tipp. Von der 7570 gibt es mittlerweile den Nach-
> Nach-Nachfolger zu kaufen! Wir sind mittlerweile 3 Generationen weiter!

Weiß ich. Und? BTW: die 7272 ist nach wie vor im aktuellen Lieferprogramm von
AVM, genauso wie die Homebox 6641 bei O2. Trotzdem funktionieren
DECT-Handteile an den Basen dieser beiden Geräte nicht richtig.

> Umgedreht wird ein Schuh draus. Du kannst die Basis auch als reine Lade-
> schale benutzen und trotzdem das Mobilteil direkt an der Fritzbox anmelden!

</Loriot>Achwas.</<

Natürlich ist mir das bekannt. Was aber macht dann die ungenutzte DECT-Basis
in der "Ladeschale"? Richtig, sie funkt dazwischen, und zwar dann besonders
heftig, wenn sich das Handteil in der Nähe der Ladeschale, aber weit entfernt
von der Fritzbox-Basis befindet. Ich vermute das in Verbindung mit der in
meinem Fall recht großen Entfernung zwischen Fritzbox und Handteil (Verbindung
muss über 2 Stockwerke reichen) als Ursache für das Knacken.

Ich sehe jedenfalls nach wie vor keinen Grund, meine DECT-Telefone direkt an
irgendeinem Router anzumelden oder sie gar wegzuschmeißen, nur weil das nicht
richtig funktioniert. Hier führen 4adrige ISDN-(!)Telefonleitungen von der
Fritzbox (bzw. der daran angeschlossenen ISDN-Telefonanlage) in alle Zimmer,
in denen Telefone stehen. Die Leitungen habe ich beim Einzug vor 17 Jahren
verlegt, da gab es noch gar keine Fritzboxen mit DECT-Basis. Und wenn die
Leitungen schon mal da sind, warum sollte man sie dann nicht nutzen? Übrigens
muss ich dich enttäuschen, wenn du glaubst, dass es hier im Haus einen Platz
mit einem halben Dutzend durcheinandergewürfelter DECT-Basen rund um andere
Gerätschaften. Die Basen stehen verteilt im ganzen Haus, und zwar nie mehr als
eine in einem Zimmer und schön ordentlich auf Schreibtischen oder Sideboards.

Gruß

Michael

Daniel Weber

unread,
Jun 10, 2017, 9:39:06 AM6/10/17
to
Am 07.06.2017 um 23:20 schrieb Michael Landenberger:
> "Daniel Weber" schrieb am 07.06.2017 um 21:37:57:
>
>> Am 07.06.2017 um 17:01 schrieb Michael Landenberger:
>
>>> Mit einer aktuellen Fritzbox dürfte es vermutlich kein Problem sein.
>>> Vorausgesetzt, die Fritzbox versteht sich auch bei der Steuerung der
>>> Leistungsmerkmale mit der Telefonica-SIP-Implementation.
>
>> Da Telefonica auch die Fritzbox 7490 im Programm hat, ist davon auszugehen.
>
> Die ist heftigst gebrandet. Kein Mensch weiß, ob sich die O2-7490 genauso
> verhält wie eine frei verkäufliche 7490.

Die O2-7490 wird schlimmstenfalls weniger Features bieten als die freie
7490, also kein Problem.

Ciao,
Daniel

Daniel Weber

unread,
Jun 10, 2017, 9:51:11 AM6/10/17
to
Am 08.06.2017 um 17:53 schrieb Michael Landenberger:
> Auf jeden Fall werde ich kein Gerät kaufen, das nicht nachweislich
> die Leistungsmerkmale verschiedener Anbieter von VoIP-Anschlüssen auf
> komfortable Weise unterstützt.
Somit also geradezu ideale Anforderungen für ein AVM-Gerät. 24 für die
gängigen Anbieter im heimischen Markt vorkonfigurierte Profile und ein
gänzlich frei konfigurierbares.

> Gib dir keine Mühe. Ich werde niemals nie nicht ein DECT-Telefon an einer
> anderen als seiner eigenen Basis anmelden. Erst letztens habe ich das mit
> DECT-Handteilen von Panasonic und Philips an einer 7272 mit aktuellstem Fritz
> OS 6.83 versucht. Das Resultat war bei beiden Handteilen sehr unbefriedigend
> und auch keinen Deut besser als an meiner Uralt-Fritzbox.

Seltsam. Ich habe Gigaset-Handteile explizit ohne Basis (nur mit
Ladestationen) angeschafft und problemlos an der Fritzbox 7390
angemeldet - geht sogar HD-Voice.

Das ganze geschah im Rahmen eines (freiwilligen) Wechsels von ISDN auf
VoIP und es war herrlich, wie ich dadurch viel unnötige Kabelei und alte
Geräte loswerden konnte.

Ciao,
Daniel

Daniel Weber

unread,
Jun 10, 2017, 10:00:45 AM6/10/17
to
Am 10.06.2017 um 14:12 schrieb Michael Landenberger:
> Sogar bei meiner grottigen O2-Homebox kann ich den Nebenstellen
> selbst interne Rufnummern zuweisen. Warum geht das bei
> Fritzboxen nicht?
Tut es doch, dass man ** vorwählen muss ist vielleicht
gewöhnungsbedürftig, aber jede meiner Nebenstellen ist intern anrufbar.

Wenn das bei Deiner 7570 nicht geht, liegt das vielleicht am
Softwarestand. ;-)

Ciao,
Daniel

Michael Landenberger

unread,
Jun 11, 2017, 4:11:08 AM6/11/17
to
"Daniel Weber" schrieb am 10.06.2017 um 16:00:45:

> Am 10.06.2017 um 14:12 schrieb Michael Landenberger:

>> Sogar bei meiner grottigen O2-Homebox kann ich den Nebenstellen
>> selbst interne Rufnummern zuweisen. Warum geht das bei
>> Fritzboxen nicht?

> Tut es doch, dass man ** vorwählen muss ist vielleicht
> gewöhnungsbedürftig, aber jede meiner Nebenstellen ist intern anrufbar.

Das meine ich nicht. Bei der O2-Box kann ich jeder Nebenstelle eine Nummer
zwischen 11 und 99 zuweisen (auch da können dann durch Wahl von "**" +
Nebenstellen-Nummer Interngespräche geführt werden). Die Möglichkeit zur
Vergabe benutzerdefinierter Nebenstellen-Nummern sorgt für Übersicht im
Rufnummernplan, denn man kann unabhängig von der Art der Anbindung der
Nebenstelle einfach fortlaufende Nummern vergeben. Bei der Fritzbox muss man
sich dagegen mit verschiedenen, fest vorgegebenen Rufnummernbereichen wie 1
und 2 (analoge Nebenstellen), 50-59 (ISDN-Nebenstellen), 610-615
(DECT-Nebenstellen) und 620-627 (SIP-Nebenstellen) herumschlagen.

> Wenn das bei Deiner 7570 nicht geht, liegt das vielleicht am
> Softwarestand. ;-)

Selbstverständlich kann man bei meiner 7570 auch intern telefonieren.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Jun 11, 2017, 6:58:36 AM6/11/17
to
"Daniel Weber" schrieb am 10.06.2017 um 15:51:12:

> Am 08.06.2017 um 17:53 schrieb Michael Landenberger:

>> Gib dir keine Mühe. Ich werde niemals nie nicht ein DECT-Telefon an einer
>> anderen als seiner eigenen Basis anmelden. Erst letztens habe ich das mit
>> DECT-Handteilen von Panasonic und Philips an einer 7272 mit aktuellstem
>> Fritz OS 6.83 versucht. Das Resultat war bei beiden Handteilen sehr
>> unbefriedigend und auch keinen Deut besser als an meiner Uralt-Fritzbox.

> Seltsam. Ich habe Gigaset-Handteile explizit ohne Basis (nur mit
> Ladestationen) angeschafft und problemlos an der Fritzbox 7390
> angemeldet - geht sogar HD-Voice.

Vermutlich hast du neuere Telefone als ich und auch eine neuere Fritzbox.

Die Frage ist halt: warum soll ich viel Geld in die Hand nehmen und neue
DECT-Telefone kaufen (die dann womöglich wichtige von mir benötigte Features
vermissen lassen, wie z. B. die Ein-Tasten-Kurzwahl-Funktion meiner Panasonic-
und Telekom-Sinus-Telefone, die es meines Wissens so bei Gigaset nicht gibt),
wenn alle Geräte samt der zugehörigen Infrastruktur in funktionierender Form
bereits vorhanden sind?

Es gibt auch noch ein weiteres Argument: würde ich DECT-Telefone an einer der
Fritzbox oder an der O2-Box anmelden, müsste ich mich mit den
Telefonie-Features begnügen, die die jeweilige Box bietet. Die aber reichen
mir nicht. Beispielsweise fehlen mir Features wie z. B. eine abschaltbare
automatische Amtsholung. Also muss ich hinter die Fritzbox bzw. O2-Box ein
Gerät schalten, das diese Features bietet. In meinem Fall ist das eine
Agfeo-Telefonanlage. Die wiederum enthält aber keine DECT-Basisstation. Also
kann ich schon deshalb meine DECT-Telefone nur mit ihren eigenen Basen
betreiben.

Gruß

Michael

Paul Muster

unread,
Jun 11, 2017, 5:22:03 PM6/11/17
to
On 11.06.2017 10:11, Michael Landenberger wrote:

> Bei der Fritzbox muss man
> sich dagegen mit verschiedenen, fest vorgegebenen Rufnummernbereichen wie 1
> und 2 (analoge Nebenstellen), 50-59 (ISDN-Nebenstellen), 610-615
> (DECT-Nebenstellen) und 620-627 (SIP-Nebenstellen) herumschlagen.

Das ist in der Tat absurd. Insbesondere ist absurd, dass AVM diesen
Unsinn - während hundert unwichtige Features zwischenzeitlich eingebaut
wurden - seit Jahren nicht korrigiert.


mfG Paul

Marc Haber

unread,
Jun 12, 2017, 4:38:54 AM6/12/17
to
Fritzbox. Kann alles, aber nichts richtig, ist aber in der Summe von
Features, Reife und Support immer noch alleine an der Spitze auf
weiter Flur.

Sven Hartge

unread,
Jun 12, 2017, 5:43:32 AM6/12/17
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
>>On 11.06.2017 10:11, Michael Landenberger wrote:

>>> Bei der Fritzbox muss man sich dagegen mit verschiedenen, fest
>>> vorgegebenen Rufnummernbereichen wie 1 und 2 (analoge Nebenstellen),
>>> 50-59 (ISDN-Nebenstellen), 610-615 (DECT-Nebenstellen) und 620-627
>>> (SIP-Nebenstellen) herumschlagen.

>> Das ist in der Tat absurd. Insbesondere ist absurd, dass AVM diesen
>> Unsinn - während hundert unwichtige Features zwischenzeitlich
>> eingebaut wurden - seit Jahren nicht korrigiert.

> Fritzbox. Kann alles, aber nichts richtig, ist aber in der Summe von
> Features, Reife und Support immer noch alleine an der Spitze auf
> weiter Flur.

Kann in vielen Fällen für den Normaluser weit mehr als benötigt. Die
Leute, die bisher eine interne Telefon-Anlage mit genutzter interner
Weitervermittlung und genutzter interner Telefonie wirklich verwendet
haben, dürfte in der Minderzahl sein. (Und natürlich in dieser Gruppe
einen großen Anteil haben.)

Meiner eigenen Erfahrung als Familien-und-Freunde-Supporter nach kann
sich sagen: Von 6 Familien, die einen ISDN-Anschluss mit Telefonanlage
haben/hatten, hat nur eine (meine eigene) die Merkmale wie "interne
Vermittlung" und "interne Telefonie" auch wirklich genutzt.

Der Rest hat den Anschluss wie mehrere unabhängige analoge Anschlüsse
wie zu Großmutters Zeiten verwendet.

Diesen Benutzern fallen die o.g. Merkwürdigkeiten im Design der
Fritz!Box gar nicht auf, solange BlaBlaBla rein- und BlaBlaBla rausgeht,
ist alles in Butter.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Rainer Ullrich

unread,
Jun 12, 2017, 10:34:05 AM6/12/17
to
On 10.06.17 14:12, Michael Landenberger wrote:
> "Rainer Ullrich" schrieb am 09.06.2017 um 23:21:15:
>
>> On 09.06.17 13:17, Michael Landenberger wrote:
>
>>> Ich kenne da durchaus ein paar. Nur halt nicht aus dem Homeuser-Bereich.
>
>> Dann zähl doch mal auf! Oder komme jetzt wieder die Dinge, die Du irgendwo
>> aufgeschnappt hast?
>
> <http://www.bintec-elmeg.com/produkte/all-ip/beip/beip/> und
> <http://www.bintec-elmeg.com/produkte/all-ip/beip/beip-plus/> sehen schon mal
> ganz gut aus. Ersteres Gerät kostet sogar weniger als eine aktuelle Fritzbox.

Ich sag ja, Du bist Theoretiker, der Dinge nur aufschnappt. Schließ das Ding
mal an.


>> Also AVM und Fritzbox!
>
> AVM-Geräte sind nicht schlecht, wenn man Homeuser-Maßstäbe anlegt.

Dein Elektroschrott den Du bisher verwendet ist das maximal!


> Wer
> allerdings auch zuhause auf Profi-Features Wert legt, der ist mit AVM-Geräten
> nicht gut bedient.

Das sagst agrad Du, der ne gefritzten W920V zuhause hat.


> Sogar bei meiner grottigen O2-Homebox kann ich den
> Nebenstellen selbst interne Rufnummern zuweisen.

Gäääähn. Das braucht kein Mensch mehr!


> Warum geht das bei Fritzboxen nicht?

Weil man den Nebenstellen Namen gibt und die darüber "ansprechbar" sind! Die
Nummern sind nur noch ein Hilfskonstrukt. Kein Mensch mehr merkt sich irgend-
welche Nummern, außer ewig Getrige. Wozu auch?


> Mal ganz zu schweigen von anderen Telefonanlagen-Basics wie der
> Möglichkeit zur Abschaltung der spontanen Amtsholung, die bei Fritzboxen nach
> wie vor nur an analogen Nebenstellen funktioniert (auch das ist ein Grund, die
> DECT-Basis nicht zu benutzen, denn da lässt sich die spontane Amtsholung nicht
> abschalten).

Gääääähn. Das braucht keine Sau mehr. Wozu auch?


> Und ja, ich brauche das und möchte mir es nicht von Leuten wie
> dir, die keine Ahnung von den Telefoniergewohnheiten meiner Familie haben,
> ausreden lassen.

ROTFL. Ich spar mir dazu nen Kommentar!


>> Bis jetzt hast Du Dich als Elektroschrottsammler gezeigt!
>
> Elektronik wird dann zu Elektroschrott, wenn sie nichts mehr taugt. Meine
> Telefone taugen alle.

Das beschreibt Du ja in epischer Breite, dass es eben nicht so ist, außer mit
viel Hängen und Würgen und stundenlanger Ausprobiererei. Und dann ist es auch
nur Zufall, wenn es bei Dir so funktioniert.


> Sogar die 7570 taugt noch, und zwar als Übergangslösung,
> bis ich ein Gerät gefunden habe, das alleine die Funktionen von O2-Box,
> Fritzbox und ISDN-Telefonanlage übernehmen kann und diese Geräte somit
> überflüssig macht.

Du widersprichst Dir gerade selber!


>>> "Die ganze Welt"? Die meisten Fritzbox-Besitzer, die ich kenne (und das
>>> sind viele, Fritzboxen sind ja nicht gerade selten) betreiben ihre
>>> DECT-Telefone mit ihren eigenen Basen.
>
>> Ja, weil denen bei der Ersteinrichtung von so Helden wie Dir geholfen wird!
>
> Aha, du weißt also, wem ich bei der Ersteinrichtung von Fritzboxen geholfen
> habe. Du solltest dringend deinen Glaskugel-Lieferanten wechseln, denn dein
> jetziger liefert offenbar Schrott. Ich habe bisher nur sehr wenigen Leuten bei
> der Einrichtung ihrer Fritzboxen geholfen.

Das ist auch besser so!


>> Ich komme fast wöchentlich irgendwohin, wo ich erst einmal den Gerätepark
>> kräftig ausmisten kann und obendrein noch einen Funktionsgewinn erziele.
>
> Glücklicherweise kommst du nie hierhin. Ich habe nämlich ganz offensichtlich
> andere Vorstellungen davon, was ein Funktionsgewinn ist und was nicht.

Wie sagte meine Uroma früher immer so schön: Der liebe Gott hat einen großen Zoo!


>>>> Gäääääähn.
>>> Du kannst gähnen, solange du willst. Ich habe es mehrfach probiert [1], es
>>> hat in keinem Fall richtig funktioniert.
>>> [1] Gigaset-Handteil an 7570: knackt,
>
>> Ich habe eine original 7570 und auch den W920V mit diversen und sogar
>> Uralt-Gigasets ohne irgendein Knacken betrieben!
>
> Dann war es vielleicht ein anderes Gigaset-Handteil als meins.

Eher unwahrscheinlich,, mein Fuhrpark an Gigasets war ganz groß.


> Oder du hast es
> unter anderen Bedingungen probiert. Bewohnst du auch ein Einfamilienhaus mit 3
> Etagen plus Keller und Garten?

Sogar noch viel größer. Mit Vorder- und Hinterhaus und Anbau.


>> Nur mal so als
>> Tipp! Es müssen sich alle Hersteller an die SPECs halten,
>
> Erzähl das den Herstellern, nicht mir.

Du ziehst nur die falschen Schlüsse daraus!


> Ich kaufe meine Telefone nicht nach der Kompatibilität mit Fremd-Basen,
> sondern hauptsächlich nach der Ausstattung.

Das hilft Dir nur nichts, wenn die Telefonanlage dazu inkomatibel ist
oder man sich nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigt.


> Beispielsweise brauche ich die
> Möglichkeit, die Zifferntasten mit Rufnummern zu belegen, um eine
> Ein-Tasten-Kurzwahlfunktion zu haben. Sowas bieten beispielsweise meine
> Panasonic-Telefone, aber auch manche Sinus-Modelle der Telekom. Also wird
> sowas gekauft. Wie gut das dann an einer Fremd-Basis funktioniert, ist mir
> vollkommen wumpe. Außerdem ist mir nichts von einem Gesetz bekannt, das den
> Betrieb von DECT-Telefonen mit ihrer eigenen Basis verbietet und das es dem
> Benutzer vorschreibt, die Handteile an der DECT-Basis seines DSL-Routers
> anzumelden. Also darf jeder das so halten wie er es für richtig hält und muss
> sich nicht von irgendwelchen Besserwissern Vorschriften machen lassen.

Gääääääääähn.


>> Und nur so als nächsten Tipp. Von der 7570 gibt es mittlerweile den Nach-
>> Nach-Nachfolger zu kaufen! Wir sind mittlerweile 3 Generationen weiter!
>
> Weiß ich. Und? BTW: die 7272 ist nach wie vor im aktuellen Lieferprogramm von
> AVM, genauso wie die Homebox 6641 bei O2. Trotzdem funktionieren
> DECT-Handteile an den Basen dieser beiden Geräte nicht richtig.

Kauf aktuelle (Marken-)Geräte und sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit
tadellos funktionieren. Mit Deiner Elektroschrottsammlung kommst Du nicht
mehr weit.

Rainer Ullrich

unread,
Jun 12, 2017, 10:35:56 AM6/12/17
to
Full ACK!

Rainer Ullrich

unread,
Jun 12, 2017, 10:55:36 AM6/12/17
to
Hallo Volker,

On 11.06.17 10:38, Volker Delf wrote:
> Rainer Ullrich schrieb:
>
>>> "Die ganze Welt"? Die meisten Fritzbox-Besitzer, die ich kenne (und das sind
>>> viele, Fritzboxen sind ja nicht gerade selten) betreiben ihre DECT-Telefone
>>> mit ihren eigenen Basen.
>>
>> Ja, weil denen bei der Ersteinrichtung von so Helden wie Dir geholfen wird!
>> Ich komme fast wöchentlich irgendwohin, wo ich erst einmal den Gerätepark
>> kräftig ausmisten kann und obendrein noch einen Funktionsgewinn erziele.
>>
> Wie ich sehe hast du den real existierenden Kapitalismus verinnerlicht.

da brauche ich nichts verinnerlichen, in dem leben wir.


> Ich fasse ihn mal mit drei Worten in einer Gossensprache zusammen:
>
> Schnauze halten
> Kaufen
> Wegschmeißen

Keine Ahnung, wenn Du das so handhabst, dann ist das Dein Problem. Ich ver-
wende die Geräte solange es geht und gebe sie dann auch ggf. weiter, wenn ich
keine Verwendung dafür mehr habe. Z.B. alte Fritzboxen sind im Ausland immer
noch gefragt. Aber nen DiscMan oder nen Kassettenrekorder will keiner mehr
haben, der wird entsorgt. Ebenso Röhrenfernseher.

Ein Extrembeispiel zum Thema Ausmisten. Bekannte von mir, mit ner eigenen
Bäckerei, sehe ich einmal im Jahr. Neulich war bei ihnen ein am Ort ansässiger
"Telkofachmann", da von ISDN auf All-IP umgestellt werden mußte. Der hat
in der Tat vor die uralte Eumex 709 nen Speedport gehängt, dann noch zwei
Telekom Analog-auf-IP-Umsetzer (ich weiß das Modell nicht mehr) verkauft.
Daran hingen u.a. ein analoge Fritz!Card, die für das Faxen ab und an ver-
wendet wurde. Ebenso hingen dort DECT-Basen dran. Und das FAX-Gerät.

Ich hab dann ne 7490 mitgebracht die nun den Speedport, die Eumex, die Um-
setzer, die FritzCard, die DECT-Basen und in weiten Teilen auch das FAX er-
setzt. Die Faxe werden zentral empfangen und können an den Tablets und
Smartphones abgerufen werden. Ach ja, der alte AB hat auch ausgedient. Ist
nun auch zentral. Sie verpassen auch keinen Anruf mehr, da sie auch unter-
wegs mit der Geschäftsnummer erreichbar sind. Das hat mit Kapitalismus
genau gar nichts zu tun, sondern mit Optimierung!

Michael Landenberger

unread,
Jun 12, 2017, 1:18:59 PM6/12/17
to
"Rainer Ullrich" schrieb am 12.06.2017 um 16:34:03:

> Gäääähn. Das braucht kein Mensch mehr!

Wusste ich's doch, dass du zu denjenigen gehörst, die gerne mal anderen
vorschreiben, was sie zu brauchen haben und was nicht.

[Filter adjusted]

Michael

Rainer Ullrich

unread,
Jun 12, 2017, 1:53:46 PM6/12/17
to
On 12.06.17 19:19, Michael Landenberger wrote:
> "Rainer Ullrich" schrieb am 12.06.2017 um 16:34:03:
>
>> Gäääähn. Das braucht kein Mensch mehr!
>
> Wusste ich's doch, dass du zu denjenigen gehörst, die gerne mal anderen
> vorschreiben, was sie zu brauchen haben und was nicht.

Wo schreibe ich irgendjemanden etwas vor? Meine Erfahrung zeigt mir nur,
dass in Familien der Aha- und Wow-Effekt meist sofort da ist, bis auf bei
den Familienoberhäuptern, die in ihrer eingefahrenen und völlig veralteten
Denke mit aller Gewalt an Sachen festhalten wollen, die der Rest der Familie
sowieso nie oder selten genutzt hat.


> [Filter adjusted]

ROTFL! Ach Michl, dann mach halt, wenn es Dir danach besser geht. Zu helfen
ist Dir sowieso nicht, das hast Du die letzten Jahre mehrfach gut bewiesen!

Martin Wodrich

unread,
Aug 6, 2017, 7:38:17 AM8/6/17
to
Holger Marzen schrieb:

>> Kann ich direkt nichts zu sagen. Aber ich höre oft "All IP". Müsste es
>> nicht aber (auch) "Next Generation Network" (NGN) heißen? Zumindest "NGN"
>> öfter als "All IP" als Begriff verwendet werden?

> Bei mir ist nichts ?next?. Die Telekom hat mir ISDN abgeschaltet, mir
> aber die Bandbreite nicht zurückgegeben, will heißen, die Umstellung auf
> Annex-J ist noch nicht erfolgt. Aber sie haben mir sowas angekündigt,
> ohne es beim Namen zu nennen. Ich solle meinen Splitter entfernen.

Solange der Splitter im Signalweg ist, kann es kein wirkliches
Annex-J geben. Der Splitter gibt dem DSL-Router nur die Frequenzen
die für Annex-B gelten.
--
Mit freundlichen Gruessen,
Martin Wodrich

Holger Marzen

unread,
Aug 6, 2017, 7:43:28 AM8/6/17
to
Der Splitter ist bei mir natürlich lange raus, aber ich bin überzeugt,
dass es derzeit auch mit Splitter funktionieren würde, Annex-J also noch
nicht geschaltet ist.

vo...@invalid.invalid

unread,
Aug 7, 2017, 11:01:27 AM8/7/17
to
>> Solange der Splitter im Signalweg ist, kann es kein wirkliches
>> Annex-J geben. Der Splitter gibt dem DSL-Router nur die Frequenzen
>> die für Annex-B gelten.
>
> Der Splitter ist bei mir natürlich lange raus, aber ich bin überzeugt,
> dass es derzeit auch mit Splitter funktionieren würde, Annex-J also noch
> nicht geschaltet ist.
>

Es funktioniert auch bei Annex-J mit Splitter, nur ist dann der
Übertragungsweg gestört, weshalb der Router ein anderes Frequenzprofil
verwendet. Funktionieren tut der Internetzugang aber weiterhin, auch bei
fälschlicherweise im Signalweg vorhandenem "Splitter", nur eben mit
reduzierter Geschwindigkeit. Quelle: Erfahrungen an einem
Deutsche-Telekom-ADSL-Anschluss All-IP (umgestellt auf Annex-J im Rahmen
der Umstellung von ISDN+ADSL mit Splitter). Verwendete Hardware: Telekom
Speedport W724V Typ A.

Martin Wodrich

unread,
Aug 7, 2017, 4:13:23 PM8/7/17
to
Holger Marzen schrieb:

>> Solange der Splitter im Signalweg ist, kann es kein wirkliches
>> Annex-J geben. Der Splitter gibt dem DSL-Router nur die Frequenzen
>> die für Annex-B gelten.
> Der Splitter ist bei mir natürlich lange raus, aber ich bin überzeugt,
> dass es derzeit auch mit Splitter funktionieren würde, Annex-J also noch
> nicht geschaltet ist.

Die Fritzboxen zeigen in ihrer Oberfläche ob die Verbindung gemäß
Annex-B oder Ann4ex-J erfolgt.

Holger Marzen

unread,
Aug 7, 2017, 4:27:48 PM8/7/17
to
Ob das, was mein Allnet-Modem anzeigt, wenn man über die nicht wirklich
dokumentierte Webschnittstelle reingeht, auch was mit der Realität zu
tun hat, werde ich vielleicht irgendeinmal herausfinden :)

Martin Wodrich

unread,
Aug 8, 2017, 2:42:48 AM8/8/17
to
Holger Marzen schrieb:

>> Die Fritzboxen zeigen in ihrer Oberfläche ob die Verbindung gemäß
>> Annex-B oder Ann4ex-J erfolgt.

> Ob das, was mein Allnet-Modem anzeigt, wenn man über die nicht wirklich
> dokumentierte Webschnittstelle reingeht, auch was mit der Realität zu
> tun hat, werde ich vielleicht irgendeinmal herausfinden :)

EOT.
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