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Länge Doppel-Zepp?

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Rainer Pruggmayer

unread,
Jan 3, 2005, 1:47:55 PM1/3/05
to
Über die Feiertage habe ich (dank YL-freiem Garten im Winter) mal wieder
schön mit Drahtantennen spielen können. W3, G5 etc.

Bei Titanex habe ich mir jetzt 30 Meter Twincom bestellt und will mir wieder
eine Doppel-Zepp bauen. Die soll am UKW-Mast ca 6 Meter über dem Dachfirst
(eventuell auch noch 2 Meter höher ab Frühjahr) als inverted-V in den Garten
runter gespannt werden. Ungefährer Winkel um 90 Grad. Jetzt stellt sich die
Frage welche Länge? Die üblichen 20 Meter bekomme ich ungefähr hin, wenn ich
in den Gartenecken noch Maste aufstelle (muß ich wegen BEMV sowieso) könnte
ich eventuell mit Rollenumleitung noch ein paar Meter mehr aufhängen. Und
wie wirkt es sich aus wenn ein Schenkel ev. 5 Meter länger ist da dort mehr
Platz ist?

Danke und 73, Rainer


Peter Voelpel

unread,
Jan 3, 2005, 2:43:26 PM1/3/05
to
Rainer Pruggmayer schrieb:

Hallo Rainer,

Eine Zeppelinantenne ist Lambda/2 lang, ein Doppelzepp demnach 1 Lambda,
das heisst für 160m bemessen ist er 82m lang.
Wenn Du eine Allbandantenne 10-160m aufbauen willst ist ein Dipol mit 2x27m
Länge am günstigsten.
Du solltest nach Möglichkeit beide Schenkel gleich lang machen, 2x20m ist ganz
gut.
Willst Du 160m damit auch arbeiten ist eine richtige Hühnerleiter angesagt, da
sonst die Verluste zu stark ansteigen und der Wirkungsgrad sinkt, funktioniert
natürlich trotzdem mit Twinlead, aber Du verlierst ein paar db

73
Peter

Ulrich Hilsinger

unread,
Jan 3, 2005, 5:07:57 PM1/3/05
to
Hallo,

Rainer Pruggmayer schrieb:

Es ist zwar nicht die reine Lehre, aber prinzipiell funktioniert *jede*
Schenkellänge. Mit 2 mal 10m wirst Du von 10m bis 40m gute Ergebnisse
erzielen, auf 80m reichts zumindest in CW auch noch für DX. 160m ist
damit allerdings eine Qual, auch in Europa.
Wichtig ist, dass beide Schenkel gleich lang sind.
Ratsam ist außerdem laut Literatur (z.B. Rothammel), dafür zu sorgen,
daß die Gesamtlänge Speiseleitung+Schenkellänge auf keinem Band ein
vielfaches von Lambda/2 ist. Das führt zu störenden Resonanzeffekten.
Ein Tip noch: Benutze entweder Fiberglasmasten an den Endabspannpunkten,
oder aber Erde metallische Masten. In Messungen ergab das
(logischerweise) deutliche Absenkungen der HF-Feldstärke direkt am Mast.

Doublet-Antennen sind als einfach aufzubauende Mehrbandantennen
unschlagbar, ich habe zuhause eine 2 mal 10m "kleine" Version im
Einsatz, und für Fielddays eine größere, nicht genau bemessene Variante.

73
Ulrich dh0ghu

Peter Voelpel

unread,
Jan 3, 2005, 5:34:39 PM1/3/05
to
Ulrich Hilsinger schrieb:

> Es ist zwar nicht die reine Lehre, aber prinzipiell funktioniert *jede*
> Schenkellänge. Mit 2 mal 10m wirst Du von 10m bis 40m gute Ergebnisse
> erzielen, auf 80m reichts zumindest in CW auch noch für DX. 160m ist
> damit allerdings eine Qual, auch in Europa.


mit 2x10m Schenkellänge kann man auch erfolgreich auf 160m funken, allerdings
muss man dann alles optimieren.
Der Mittelisolator und die Endisolatoren müssen lang und verlustarm sein, am
besten aus Teflon oder HF-Keramik, die Hühnerleiter aus sehr grossem
Querschnitt, vielleicht 6mm Kupferohr oder dicker mit grossem Abstand und so gut
wie keinen Isolatoren dann geht es trotz der hohen Ströme und damit I²x R recht
gut.
Würde man z.B. Wireman nehmen kommt auf 160m an der Antenne gar nichts mehr an

73
Peter

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Peter Voelpel

unread,
Jan 3, 2005, 6:38:54 PM1/3/05
to
"Edmund H. Ramm" schrieb:

> > Eine Zeppelinantenne ist Lambda/2 lang, ein Doppelzepp demnach 1 Lambda,
> > das heisst für 160m bemessen ist er 82m lang.
>

> Gestern Abend, gleich nach dem Contest, haette ich soetwas auch
> gut fertiggebracht. :-)

wie ist das gemeint?

>
> > [...]


> > Willst Du 160m damit auch arbeiten ist eine richtige Hühnerleiter
> > angesagt, da sonst die Verluste zu stark ansteigen und der Wirkungsgrad
> > sinkt, funktioniert natürlich trotzdem mit Twinlead, aber Du verlierst
> > ein paar db
>

> Insbesondere bei feuchter Witterung und wenn sich nach einigen
> Jahren der Dreck aus der Luft auf der Bandleitung abgelagert hat.

genau, dann werden die -10db überschritten

73
Peter, DF3KV

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Peter Thoms

unread,
Jan 3, 2005, 7:04:42 PM1/3/05
to
Ulrich Hilsinger schrieb
[...]

> Es ist zwar nicht die reine Lehre, aber prinzipiell funktioniert
*jede*
> Schenkellänge. Mit 2 mal 10m wirst Du von 10m bis 40m gute Ergebnisse
> erzielen, auf 80m reichts zumindest in CW auch noch für DX. 160m ist
> damit allerdings eine Qual, auch in Europa.
> Wichtig ist, dass beide Schenkel gleich lang sind.
> Ratsam ist außerdem laut Literatur (z.B. Rothammel), dafür zu sorgen,
> daß die Gesamtlänge Speiseleitung+Schenkellänge auf keinem Band ein
> vielfaches von Lambda/2 ist. Das führt zu störenden Resonanzeffekten.
> Ein Tip noch: Benutze entweder Fiberglasmasten an den
Endabspannpunkten,
> oder aber Erde metallische Masten. In Messungen ergab das
> (logischerweise) deutliche Absenkungen der HF-Feldstärke direkt am
Mast.
>
> Doublet-Antennen sind als einfach aufzubauende Mehrbandantennen
> unschlagbar, ich habe zuhause eine 2 mal 10m "kleine" Version im
> Einsatz, und für Fielddays eine größere, nicht genau bemessene
Variante.

Richtisch,

aber:
bei abgestimmter Speiseleitung darf die *Matchbox* schwächer
dimensioniert ausfallen als beim Doublet ( ich nenne das immer Dipol ).


vy 73 de Peter, DL6LAT

Rainer Pruggmayer

unread,
Jan 4, 2005, 3:50:41 AM1/4/05
to

> Es ist zwar nicht die reine Lehre, aber prinzipiell funktioniert *jede*
> Schenkellänge. Mit 2 mal 10m wirst Du von 10m bis 40m gute Ergebnisse
> erzielen, auf 80m reichts zumindest in CW auch noch für DX. 160m ist damit
> allerdings eine Qual, auch in Europa.
> Wichtig ist, dass beide Schenkel gleich lang sind.

Das war die Hauptfrage, denn ein Schenkel könnte einiges länger werden. Ich
fürchte aber das bringt nur Probleme.

> Ratsam ist außerdem laut Literatur (z.B. Rothammel), dafür zu sorgen, daß
> die Gesamtlänge Speiseleitung+Schenkellänge auf keinem Band ein vielfaches
> von Lambda/2 ist. Das führt zu störenden Resonanzeffekten.

Ja, ich versuche bei den Längen zu bleiben die im Rothammel in der Tabelle
stehen. Muß mal sehen wie das in der Praxis klappt mit dem Twincom.
Ich habe einige pages gefunden (z.B. in Holland) die Twincom verlegt haben
und nach den Gesprächen mit Titanex bin ich ganz optimistisch.
Das Kabel selber sieht aus wie RG213 (mit dickerem Innenleiter) ohne das
Kupfergeflecht außen.


> Ein Tip noch: Benutze entweder Fiberglasmasten an den Endabspannpunkten,
> oder aber Erde metallische Masten. In Messungen ergab das (logischerweise)
> deutliche Absenkungen der HF-Feldstärke direkt am Mast.


guter Tip, muß mal sehen wie das praktisch klappt, bei den Fiberglasmasten
wird der Biegeradius zu groß werden :-)


73 Rainer

Rainer Pruggmayer

unread,
Jan 4, 2005, 3:51:53 AM1/4/05
to

"> bei abgestimmter Speiseleitung darf die *Matchbox* schwächer
> dimensioniert ausfallen als beim Doublet ( ich nenne das immer Dipol ).


Ist Doublet nicht die "alte" Bezeichnung für Dipol?

73 Rainer

Ulrich Hilsinger

unread,
Jan 4, 2005, 6:30:40 AM1/4/05
to
Hallo Rainer,

Rainer Pruggmayer schrieb:

> Das war die Hauptfrage, denn ein Schenkel könnte einiges länger werden.
> Ich fürchte aber das bringt nur Probleme.

Jau, dann ist die Symmetrie nicht gegeben.
Wobei ich keine Erfahrung darüber habe, wie genau diese gegeben sein
muß. Meine Doublet ist zwar längenmäßig sehr symmetrisch, aber durch
Einflüsse der Umgebung elektrisch vermutlich nicht perfekt symmetrisch.

> Ja, ich versuche bei den Längen zu bleiben die im Rothammel in der
> Tabelle stehen. Muß mal sehen wie das in der Praxis klappt mit dem Twincom.

Dadurch, dass die Leiter komplett im Dielektrikum sind, hast Du
vermutlich etwas erhöhte dielektrische Verluste gegenüber einer "echten"
Hühnerleiter. Die 0.5 dB auf 100m, die für 30 MHz angegeben sind, sind
allerdings nicht wirklich ein Grund, sich darüber den Kopf zu zerbrechen.
Einem anderen Thread entnehme ich, daß Du an Deinem QTH auch schon eine
W3DZZ unterbekommen hast. Ich nehme an, daß die gestern erwähnten 20m
Länge die Länge eines einzelnen Schenkels sind ? Prima - die Antenne
wird Dir dann auf ALLEN Bändern Freude bereiten, bei Fielddays benutze
ich ja meine 2x 2x m lange Portabel-Doublet, wobei x irgendwo zwischen 0
und 5 liegt. Die ging auf allen Bändern gut, wobei 160m im Sommer halt
nicht wirklich der Renner ist...

> guter Tip, muß mal sehen wie das praktisch klappt, bei den
> Fiberglasmasten wird der Biegeradius zu groß werden :-)

Nein. Da steht Fiberglasmasten. Nicht Angelruten.
So Dinger gibt es bei VDL in Höhen von 10m, 12m, 15m, 18m und 20m, wenn
ich mich denn richtig erinnere. Diese Masten sind recht stabil, bestehen
aus mehreren ca. 2m langen Teleskopsegmenten, und werden gegen
Verrutschen verriegelt.
Was Du meinst, sind die Angelruten von z.B. Spieth. Die sind aber
durchaus als Endabspannpunkt zu gebrauchen, das Biegen sieht zwar nicht
toll aus, ist aber halb so schlimm. Ich habe ein Ende meiner Doublet
auch an einem Spieth-Mast abgespannt. Als Mittelmast dient ein auf 10m
ausgefahrener 12m-VDL-Mast, der gleichzeitig noch als Träger einer
Inverted-L für 80m dient, die allerdings, v.a. aufgrund ungenügender
Radial-Verlegungsmöglichkeiten, nicht besonders gut läuft - für DX aber
immerhin besser ist als die Doublet.

Einen Spieth-Mast habe ich übrigens schon mal als Mittelpunkt einer oben
erwähten 2 mal 2x m-Doublet benutzt. Das sah zwar schlimm aus, hat aber
erstaunlicherweise doch geklappt, der Speisepunkt war nicht ganz auf
10m, aber ich schätze mal, dass wir damit noch 7 oder 8m erreicht hatten.

73
Ulrich dh0ghu


Ulrich Hilsinger

unread,
Jan 4, 2005, 7:26:20 AM1/4/05
to
Hallo Peter,

Peter Voelpel schrieb:

> mit 2x10m Schenkellänge kann man auch erfolgreich auf 160m funken, allerdings
> muss man dann alles optimieren.
> Der Mittelisolator und die Endisolatoren müssen lang und verlustarm sein, am
> besten aus Teflon oder HF-Keramik, die Hühnerleiter aus sehr grossem
> Querschnitt, vielleicht 6mm Kupferohr oder dicker mit grossem Abstand und so gut
> wie keinen Isolatoren dann geht es trotz der hohen Ströme und damit I²x R recht
> gut.
> Würde man z.B. Wireman nehmen kommt auf 160m an der Antenne gar nichts mehr an

Gut, um den Fall geht es bei mir :)

Da ich hier mit anderen Hühnerleitern als Wireman Probleme beim Verlegen
bekäme (die Titanex-Leitung wäre auch eventuell noch möglich, löst das
Problem aber sicher nicht), kann ich das "Problem" nicht trivial lösen.

Ich sehe momentan zwei Möglichkeiten:

1.) fernbedienter oder automatischer Koppler am Mastfuß. Was gibt es auf
dem Markt, das mindestens 750W ab kann ? Für einen Selbstbau fehlt mir
momentan die Zeit, zumal momentan noch andere Selbstbauprojekte auf
Halde liegen. Die letzten 10m den Mast hinauf sind kein Problem, dort
kann ich eine weitaus bessere Hühnerleiter realisieren.

2.) Veränderung der Speisepunktimpedanz.
Diese zweite Möglichkeit läßt sich ja nur durch eine elektrische
Verlängerung der Antenne bewerkstelligen. Da kann ich maximal noch 2-3
Meter 'raus holen, wenn ich eine schon länger geplante Umbauaktion an
den Antennen im Frühjahr durchführe.
Was ist denn bei einer Doublet davon zu halten, Verlängerungsspulen
einzusetzen ? Prämisse dabei ist, dass die Abstrahlcharakteristik von
40m bis 10m nicht leiden darf.
Grundsätzlich stellt sich ja die Frage, ob bei einer längeren Doublet
nicht die Abstrahl-Eigenschaften auf den hohen Bändern zu sehr
leiden.... (ideal wäre halt nach wie vor eine Vertikal... )

73
Ulrich dh0ghu


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Werner Jochem

unread,
Jan 4, 2005, 8:02:46 AM1/4/05
to
"Rainer Pruggmayer" <DL...@DARC.DE> schrieb:

>Ist Doublet nicht die "alte" Bezeichnung für Dipol?

Ja, aber die Bezeichnung Doublet weist darauf hin, daß es sich um
einen symmetrisch gespeisten Dipol handelt. Ein "Doppelzepp" ist im
Prinzip das Gleiche.

73 Joe

Werner Jochem

unread,
Jan 4, 2005, 8:04:54 AM1/4/05
to
Ulrich Hilsinger <dh0ghu...@dh0ghu.de> schrieb:

>1.) fernbedienter oder automatischer Koppler am Mastfuß. Was gibt es auf
>dem Markt, das mindestens 750W ab kann ?

www.hamware.de

73 Joe DK7VW

Ulrich Hilsinger

unread,
Jan 4, 2005, 9:04:48 AM1/4/05
to
Hallo,

Werner Jochem schrieb:

>>1.) fernbedienter oder automatischer Koppler am Mastfuß. Was gibt es auf
>>dem Markt, das mindestens 750W ab kann ?
> www.hamware.de

Danke Joe,

an den Kistchen stört mich nur der Hinweis "600W Dauerstrich, 1000W
SSB/CW". 600W Dauerstrich sind zwar auch genug, aber prinzipiell besteht
die Gefahr, dann bei Fehleinstellung der Sendeleistung (ich kann
theoretisch bis zu 1000W Dauerstrich, mache allerdings nie mehr als
400-500W in RTTY) den Tuner zu "verheizen". Weißt Du, ob Hamware hier
schon einen Sicherheitsfaktor berücksichtigt hat ? Von 1000W kommen eh
nicht alle am Tuner an, und normalerweise bemerke ich ja auch schon beim
ersten Senden, dass zu viel 'raus kommt...

Ansonsten wäre das vielleicht der richtige Start ins Haushaltsjahr 2005
;). Muß nur schauen, wie ich das furchtbar dicke Steuerkabel hier noch
raus bekomme :)

Hast Du oder ein anderer Leser Erfahrung mit den Hamware-Produkten ?

Ich meine jetzt aber auch, mich zu erinnern, dass es auch noch einen
weiteren Anbieter von solchen fernbedienten symmetrischen Kopplern gab,
ich meine, das war von einem OM aus HB9. Weißt Du darüber was ? Ich
finde momentan den Artikel darüber nicht (irgendeine CQDL- oder FA- oder
FUNK-Ausgabe der letzten Jahre).

73,
Ulrich dh0ghu


Werner Jochem

unread,
Jan 4, 2005, 12:04:31 PM1/4/05
to
Ulrich Hilsinger <dh0ghu...@dh0ghu.de> schrieb:

>Weißt Du, ob Hamware hier
>schon einen Sicherheitsfaktor berücksichtigt hat ?

Nein, ich kenne die Dinger nur von der Website, bzw. vor 2 Jahren war
Klaus, DJ2HW mal mit einem Stand auf der Hamradio vertreten.

73 Joe DK7VW

Peter Voelpel

unread,
Jan 4, 2005, 12:47:03 PM1/4/05
to
Rainer Pruggmayer schrieb:

ist die amerikanische Bezeichnung für einen nicht resonanten Dipol

73
Peter

Peter Voelpel

unread,
Jan 4, 2005, 1:01:08 PM1/4/05
to
Ulrich Hilsinger schrieb:

> > Würde man z.B. Wireman nehmen kommt auf 160m an der Antenne gar nichts mehr an
>
> Gut, um den Fall geht es bei mir :)
>
> Da ich hier mit anderen Hühnerleitern als Wireman Probleme beim Verlegen
> bekäme (die Titanex-Leitung wäre auch eventuell noch möglich, löst das
> Problem aber sicher nicht), kann ich das "Problem" nicht trivial lösen.
>
> Ich sehe momentan zwei Möglichkeiten:
>
> 1.) fernbedienter oder automatischer Koppler am Mastfuß. Was gibt es auf
> dem Markt, das mindestens 750W ab kann ? Für einen Selbstbau fehlt mir
> momentan die Zeit, zumal momentan noch andere Selbstbauprojekte auf
> Halde liegen. Die letzten 10m den Mast hinauf sind kein Problem, dort
> kann ich eine weitaus bessere Hühnerleiter realisieren.

die Lösung ist die beste, den Mast hinauf 2 Kupferwasserleitungen ohne Spreizer.
Am Fusspunkt ein fernabgestimmtes L-Glied (Harris-Koppler) und diesen über einen
Kellermann Balun hochgelegt, zur Not andere gute Mantelwellensperre.

>
> 2.) Veränderung der Speisepunktimpedanz.
> Diese zweite Möglichkeit läßt sich ja nur durch eine elektrische
> Verlängerung der Antenne bewerkstelligen. Da kann ich maximal noch 2-3
> Meter 'raus holen, wenn ich eine schon länger geplante Umbauaktion an
> den Antennen im Frühjahr durchführe.

du kann die Antenne an den Enden "umklappen" und ein paar Meter nach unten
hängen lassen

> Was ist denn bei einer Doublet davon zu halten, Verlängerungsspulen
> einzusetzen ? Prämisse dabei ist, dass die Abstrahlcharakteristik von
> 40m bis 10m nicht leiden darf.

Die Abstrahlcharekteristik wird sich nicht wesentlich ändern

> Grundsätzlich stellt sich ja die Frage, ob bei einer längeren Doublet
> nicht die Abstrahl-Eigenschaften auf den hohen Bändern zu sehr
> leiden.... (ideal wäre halt nach wie vor eine Vertikal... )

eine Vertikal mit vielen Radials höchstens für 40m, auf den anderen Bändern ist
die viel schlechter als ein Dipol, vor allem wenn der Dipol lang ist

bei langen Antennen hast Du schon starke Richtwirkungen mit dem Doublet auf den
hohen Bändern, Du könntest also Traps einbauen, die ja auf den langen Bändern
unwirksam sind aber durch die Spulen, allerdings velierst Du dann Antennengewinn
auf den hohen Bändern.

In Spannrichtung hast Du den grössten Gewinn auf den Highbands

73
Peter

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Peter Thoms

unread,
Jan 5, 2005, 10:45:17 AM1/5/05
to
Edmund H. Ramm schrieb
[...]
> Fernbedient den Fehmarn-Koppler. Die kleinere Version -die gibt es
> inzwischen auch als Bausatz- habe ich hier in Benutzung.
[...]

Hallo Eddi,

den kenne ich nur von Fotos und 750Watt heißt und sagt beim Koppler
wirklich nicht viel.
Könntes Du den uns mal näher beschreiben?

Peter Voelpel

unread,
Jan 5, 2005, 1:26:30 PM1/5/05
to
"Edmund H. Ramm" schrieb:

>
> In <41D9D78E...@compuserve.de> Peter Voelpel <qro...@compuserve.de> writes:
>
> >"Edmund H. Ramm" schrieb:
>
> >>> Eine Zeppelinantenne ist Lambda/2 lang, ein Doppelzepp demnach 1 Lambda,
> >>> das heisst für 160m bemessen ist er 82m lang.
> >>
> >> Gestern Abend, gleich nach dem Contest, haette ich soetwas auch
> >> gut fertiggebracht. :-)
>
> > wie ist das gemeint?
>
> Naja, ein 1 Lambda langer Doppelzepp fuer 160m mit 82m Laenge...
> Falls das ausbaufaehig ist, gibt es ja evtl. bald den Lambda/2-Dipol
> fuer 160m mit nur 20m Laenge. Der wuerde dann endlich in meinen Garten
> passen. :-)

LOL, alles klar

73
Peter

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Bert Braun, DD5XL

unread,
Jan 6, 2005, 7:40:22 AM1/6/05
to
Peter Voelpel schrieb:

> Wenn Du eine Allbandantenne 10-160m aufbauen willst ist ein Dipol mit 2x27m
> Länge am günstigsten.
> Du solltest nach Möglichkeit beide Schenkel gleich lang machen, 2x20m ist ganz
> gut.
> Willst Du 160m damit auch arbeiten ist eine richtige Hühnerleiter angesagt, da
> sonst die Verluste zu stark ansteigen und der Wirkungsgrad sinkt, funktioniert
> natürlich trotzdem mit Twinlead, aber Du verlierst ein paar db

Wie bekommt man "richtige Hühnerleiter"[TM] eigentlich verlustarm durch
Dächer oder Wände geführt? Wenn ich sie beispielsweise zwischen zwei
Dachziegeln durchführe, sodaß der Abstand der beiden Leiter gewahrt
bleibt, habe ich doch bei Regen auch wieder erhöhte Verluste durch den
Wasserfilm an den Ziegeln und dessen Nähe zur Hühnerleiter?


73 de Bert

Rainer Pruggmayer

unread,
Jan 6, 2005, 8:40:16 AM1/6/05
to
> Wie bekommt man "richtige Hühnerleiter"[TM] eigentlich verlustarm durch
> Dächer oder Wände geführt? Wenn ich sie beispielsweise zwischen zwei
> Dachziegeln durchführe, sodaß der Abstand der beiden Leiter gewahrt
> bleibt, habe ich doch bei Regen auch wieder erhöhte Verluste durch den
> Wasserfilm an den Ziegeln und dessen Nähe zur Hühnerleiter?


Kommt auf den Typ der HL (Abstand der Leiter) an.
Wände: Loch in Wand, Plastikrohr (KG oder übliches Installationsmat.) HL
rein in die Hütte, gut abdämmen gegen Kälte und kleine Besucher. Bei großen
Leiterabständen wird OM wohl zwei Löcher bohren.

Fenster: Wenn kein Metallrahmen, Loch in Fensterrahmen. Ich versuche aber
meist um den Rahmen im Winkel (V) in die Wand zu bohren und so den Rahmen zu
umgehen (vor allem bei Mietwohnungen sowie bei meiner yl angeraten).


Beim Dachziegel würde ich von unten ins Dach gehen damit kein Wasser ins
Dach läuft, mit dem Wassserfilm wird man wohl leben müssen oder "verbraten".
IMHO stellen vor allem leitende Materialien Problem dar. Interessant wäre
noch die Gefahr bei leicht endzündlichen Materialien, Holz etc?

73 Rainer

Peter Voelpel

unread,
Jan 6, 2005, 1:42:34 PM1/6/05
to
"Bert Braun, DD5XL" schrieb:

es gibt massenhaft Materialien, die man im allgemeinen als Isolatoren
bezeichnet,Iich habe als ich eine verwendet habe 2 Löcher durch die Ziegel
gebohrt und Keramikisolatoren eingebaut.
Meine Garage stand neben dem Tower, da habe ich 2 Löcher durch die Wand gebohrt,
aussen grosse Keramikisolatoren und innen Teflonplatten eingebaut, diese mit den
Isolatoren verbunden durch M8 Messinggewindestangen in Teflonrohr

73
Peter

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