"Als Konsequenz", schreibt das FT, "könnte eine deutliche Absenkung der
legalen Ausgangsleistung in DL ins Haus stehen. Gegebenenfalls könne dann
Betrieb mit höheren Leistungen nach Erteilung einer kostenpflichtigen
Standortbescheinigung möglich sein."
Das FT kommt auf zwischen 5.000 und 10.000 Funkamateure, die mit mehr als 10
W EIRP funkten, ohne bisher eine Selbsterklärung abgegeben zu haben. Diese
Zahlen, die auch der RegTP vorliegen, werde diese nicht mehr akzeptieren
wollen.
Damit wäre die Sonderrolle des Amateurfunks am Ende. Jene DARC-Leute, die ja
schon Dinge wie das QRP-Tagebuch in der "funk" abgewickelt und - wo sie nur
konnten - lautstark gegen einen vernünftigen Umgang mit der Sendeleistung
gestänkert haben, wären auch hier am Ziel. Leider nicht nur zum Nachteil
ihres Vereins, sondern zum Nachteil aller Funkamateure.
[:::]
>
> Damit wäre die Sonderrolle des Amateurfunks am Ende. Jene DARC-Leute, die
> ja schon Dinge wie das QRP-Tagebuch in der "funk" abgewickelt und - wo sie
> nur konnten - lautstark gegen einen vernünftigen Umgang mit der
> Sendeleistung gestänkert haben, wären auch hier am Ziel. Leider nicht nur
> zum Nachteil ihres Vereins, sondern zum Nachteil aller Funkamateure.
Es stellt sich die Frage, was ein vernünftiger Umgang ist. Sicher ist ein
Umgang mit der max. zulässigem Leistung auch vernünftig zu machen. Aber das
hängt von der Situation ab, in der der Amateeurfunker seine Station
betreibt, und da muss amn eben erkennen, dass die Umgebung durchaus so
beschaffen sein kann, dass der Betrieb nur mit kleineren Leistungen möglich
ist.
Vor einigen Jahren haben Funker die Überlegung angestellt, eine Grenze bei
100 W einzuführen, bis zu der ein Funkamateur senden darf. Die haben aus
verschiedenen Ecken, vor allem aber vom DARC, ordentlich Prügel bekommen.
Diese Fehleinschätzung der damaligen Leitung des DARC rächt sich nun. Ich
bin sehr gespannt, wie man dieses Problem lösen wird.
Robert
R.Freitag schrieb:
> Es stellt sich die Frage, was ein vernünftiger Umgang ist. Sicher ist ein
> Umgang mit der max. zulässigem Leistung auch vernünftig zu machen. Aber das
> hängt von der Situation ab, in der der Amateeurfunker seine Station
> betreibt, und da muss amn eben erkennen, dass die Umgebung durchaus so
> beschaffen sein kann, dass der Betrieb nur mit kleineren Leistungen möglich
> ist.
Sicher. Aber bei Einfamillienhäusern oder mit Antennen auf/über dem Dach
sollte es sehr häufig keine Probleme geben. Bzw gibt es Erfahrungsgemäß
häufig selbst mit mehreren 100W Leistung keine Probleme.
> Vor einigen Jahren haben Funker die Überlegung angestellt, eine Grenze bei
> 100 W einzuführen, bis zu der ein Funkamateur senden darf. Die haben aus
> verschiedenen Ecken, vor allem aber vom DARC, ordentlich Prügel bekommen.
> Diese Fehleinschätzung der damaligen Leitung des DARC rächt sich nun. Ich
Schmarren. Der Unterschied zwischen 10W EIRP und 100W PEP ist um viele
Größenordnungen drastischer als der Unterschied zwischen 100W und 750W
PEP. Die paar dB haben keinerlei praktische Bedeutung in Bezug auf die
Selbsterklärung. Sie bedeuten aber einen drastischen Unterschied
hinsichtlich der damit möglichen Verbindungen !
Ich bin Dir übrigens sehr dankbar, daß Du die Leute, welche ein
100W-Limit gefirdert haben, nicht als Funkamateure, sondern nur als
Funker (ein ziemlich beliebiger Begriff) bezeichnet hast.
> bin sehr gespannt, wie man dieses Problem lösen wird.
Das Problem ist nur dadurch zu lösen, daß die Quote der
Selbsterklärungen drastisch auf ca. das Doppelte des Ist-Standes erhöht
wird. Das Problem ist nämlich *nicht* die hohe zulässige Sendeleistung,
sondern das Fehlverhalten der Funkamateure. Denn das, was viele
Selbsterklärungsverweigerer als "stillen Protest gegen Überregulierung"
betrachten, funktioniert einfach nicht.
73
Ulrich dh0ghu
> Das Problem ist nur dadurch zu lösen, daß die Quote der
> Selbsterklärungen drastisch auf ca. das Doppelte des Ist-Standes erhöht
> wird. Das Problem ist nämlich *nicht* die hohe zulässige Sendeleistung,
> sondern das Fehlverhalten der Funkamateure. Denn das, was viele
> Selbsterklärungsverweigerer als "stillen Protest gegen Überregulierung"
> betrachten, funktioniert einfach nicht.
Nun, eines ist tröstlich: Das Recht auf das "Selbermachen" ist
in § 7 Abs. 3 AFuG fest verankert. Die Selbsterklärung kann
also nicht durch schlichte Änderung der BEMFV sk gehen: Dazu
bedarf es _zwingend_ einer Änderung des Amateurfunkgesetzes.
Der genannte Absatz im AFuG bestimmt nämlich die Pflicht des
Funkamateurs, "vor Betriebsaufnahme die Berechnungsunterlagen
und die ergänzenden Messprotokolle für die ungünstigste
Antennenkonfiguration seiner Amateurfunkstelle" der RegTP
vorlegen zu müssen. Eine Standortbescheinung wird nur "auf
Antrag ausgestellt" und § 12 FTEG gilt lediglich "insoweit".
Damit ist sowohl eine verpflichtende Standortbescheinigung
ausgeschlossen, als auch die Möglichkeit, in § 12 FTEG und
der darunter hängenden BEMFV das Prinzip des "Selbst tuns"
zu kippen.
Was allerdings ohne jedes Problem geht, das ist eine generelle
Reduktion der Senderleistung in einer neuen AFuV auf z.B. 50
oder 100 Watt - mit der Möglichkeit, auf Antrag mehr Leistung
zugestanden zu bekommen.
Hierauf hätte man zwar keinen absolut uneingeschränkten
Rechtsanspruch, jedoch wäre die RegTP zur Gleichbehandlung
verpflichtet und die Erteilung wäre nur mit sachlicher
Begründung zu verweigern. Auch hier könnte die RegTP keine
Standortbescheinigung verlangen (siehe oben), sondern
"lediglich" die Selbsterklärung ein wenig genauer auf
Korrektheit analysieren, was einigen OMs sicher den Schweiss
auf die Stirn treiben könnte ...
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
> Das FT kommt auf zwischen 5.000 und 10.000 Funkamateure, die mit mehr als 10
> W EIRP funkten, ohne bisher eine Selbsterklärung abgegeben zu haben.
wäre mal interessant zu erfahren, wer denn den 10000 Funkamateuren
beim Senden über die Schulter geschaut, bzw. dort die Feldstärke
gemessen hat.
Oder geht das in die Richtung von buergerwelle.de und Konsorten
wo auch die wildesten Annahmen und Gerüchte herumgeistern?
73
Peter, DF3KV
[...]
> Vor einigen Jahren haben Funker die Überlegung angestellt, eine Grenze bei
> 100 W einzuführen, bis zu der ein Funkamateur senden darf. Die haben aus
> verschiedenen Ecken, vor allem aber vom DARC, ordentlich Prügel bekommen.
Der Vorschlag - hatte ihn außer mir wirklich noch jemand gemacht? - bestand
aus drei Teilen:
* freiwillige Beschränkung auf 100 W
* Nutzung von mehr als 100 W nur dann, wenn vor allem der
technisch-wissenschaftliche Teil unseres Hobby anders nicht durchzuführen
ist
* Kommunikation dieser neuen Amateurfunkpolitik in der Öffentlichkeit, um
unsere gesellschaftliche Verantwortung zu zeigen und Sympathien zu werben
> Diese Fehleinschätzung der damaligen Leitung des DARC rächt sich nun. Ich
> bin sehr gespannt, wie man dieses Problem lösen wird.
Richtig, mehr noch: es war nicht a) die einzige massive Fehleinschätzung der
b) nur damaligen DARC-Führung.
>> Vor einigen Jahren haben Funker die Überlegung angestellt, eine Grenze
>> bei 100 W einzuführen, bis zu der ein Funkamateur senden darf. Die
>> haben aus verschiedenen Ecken, vor allem aber vom DARC, ordentlich
>> Prügel bekommen. Diese Fehleinschätzung der damaligen Leitung des DARC
>> rächt sich nun. Ich
>
>
> Schmarren. Der Unterschied zwischen 10W EIRP und 100W PEP ist um viele
> Größenordnungen drastischer als der Unterschied zwischen 100W und 750W
> PEP.
Ulrich, hinsetzen und 5 ins klassenbuch. Wg.unaufmerksamkeit und unsinns.
Zur gefälligen erinnerung.
1994 wurde vorgeschlagen, der DARC solle eine freiwillige
selbstbeschränkung auf 100W PEP der politik vorschlagen. Grund war,
der politik bezüglich umwelthysterie entgegenzukommen. Das hätte den
eigenen standpunkt in der öffentlichkeit gestärkt. Auch sollte uns
diese selbstbeschränkung vor noch zu erwartenden unsinnigen
vorschriften schützen.
Wie sich im nachhinein herausstellt, wäre die eine weise maßnahme gewesen.
--
mfg horst-dieter
[...]
> Ich bin Dir übrigens sehr dankbar, daß Du die Leute, welche ein
> 100W-Limit gefirdert haben, nicht als Funkamateure, sondern nur als
> Funker (ein ziemlich beliebiger Begriff) bezeichnet hast.
Oh, wer hat denn ein "100-W-Limit" gefordert? Die Stimmen außerhalb des DARC
kenne ich so gut, daß diese Forderung eigentlich nur innerhalb des DARC
erhoben worden sein kann. Wer also war es denn?
> > bin sehr gespannt, wie man dieses Problem lösen wird.
>
> Das Problem ist nur dadurch zu lösen, daß die Quote der
> Selbsterklärungen drastisch auf ca. das Doppelte des Ist-Standes erhöht
wird
Was eine Möglichkeit unter vielen WAR. Aber darauf zu warten, hat die RegTP
wohl keine Lust mehr.
Hallo Horst-Dieter,
> > Schmarren. Der Unterschied zwischen 10W EIRP und 100W PEP ist um viele
> > Größenordnungen drastischer als der Unterschied zwischen 100W und 750W
> > PEP.
>
> Ulrich, hinsetzen und 5 ins klassenbuch. Wg.unaufmerksamkeit und unsinns.
hast Du das nicht verstanden was Ulrich schrieb?
mal zum Mitdenken:
der Unterschied zwischen 100W und 750W beträgt 8,75db
der Unterschied zwischen 10W EIRP und 100W PEP beträgt
möglicherweise 30db und mehr
>
> Zur gefälligen erinnerung.
> 1994 wurde vorgeschlagen, der DARC solle eine freiwillige
> selbstbeschränkung auf 100W PEP der politik vorschlagen. Grund war,
> der politik bezüglich umwelthysterie entgegenzukommen.
wovon träumst Du?
lese mal buergerwelle.de, um was geht es denn da?
etwa um die paar Funkamateure?
> Das hätte den eigenen standpunkt in der öffentlichkeit gestärkt.
welchen Standpunkt meinst Du damit?
> Auch sollte uns
> diese selbstbeschränkung vor noch zu erwartenden unsinnigen
> vorschriften schützen.
das glaubst DU?
selbst Taxizentralen mit ihrer vergleichsweise schwachen Leistung
brauchen die Standortbescheinigung
> Wie sich im nachhinein herausstellt, wäre die eine weise maßnahme gewesen.
inwiefern?
73
Peter, DF3KV
Tu das mal selbst. Es ging hier um lösungen im politischen raum.
>>Zur gefälligen erinnerung.
>>1994 wurde vorgeschlagen, der DARC solle eine freiwillige
>>selbstbeschränkung auf 100W PEP der politik vorschlagen. Grund war,
>>der politik bezüglich umwelthysterie entgegenzukommen.
>
> wovon träumst Du?
> lese mal buergerwelle.de, um was geht es denn da?
> etwa um die paar Funkamateure?
1994 gabs das noch nicht. Es ging damals um vorraussicht. Also, bemüh
mal dein gedächtnis
>>Das hätte den eigenen standpunkt in der öffentlichkeit gestärkt.
>
> welchen Standpunkt meinst Du damit?
Tja, wenn du das nicht weißt, nachsitzen.
>>Auch sollte uns
>>diese selbstbeschränkung vor noch zu erwartenden unsinnigen
>>vorschriften schützen.
>
> das glaubst DU?
> selbst Taxizentralen mit ihrer vergleichsweise schwachen Leistung
> brauchen die Standortbescheinigung
Und, was schlißt du daraus?
>
>>Wie sich im nachhinein herausstellt, wäre die eine weise maßnahme gewesen.
>
> inwiefern?
Hast du doch gerade mit dem hinweis auf taxizentrale selbst beantwortet.
Die 100W selbstbeschränkung sollte uns vor solchen und ähnlichen
vorschriften schützen.
Hast du etwa damals (1994) immer noch von grenzenloser
sendeleistungsfreiheit für funkamateure geträumt?
--
mfg horst-dieter
horst-d.winzler schrieb:
> Ulrich Hilsinger wrote:
> Ulrich, hinsetzen und 5 ins klassenbuch. Wg.unaufmerksamkeit und unsinns.
Wieso sollte ich mich für den nachfolgend zitierten Unsinn hinsetzen ?:
> Zur gefälligen erinnerung.
> 1994 wurde vorgeschlagen, der DARC solle eine freiwillige
> selbstbeschränkung auf 100W PEP der politik vorschlagen. Grund war, der
> politik bezüglich umwelthysterie entgegenzukommen. Das hätte den eigenen
> standpunkt in der öffentlichkeit gestärkt. Auch sollte uns diese
> selbstbeschränkung vor noch zu erwartenden unsinnigen vorschriften
> schützen.
> Wie sich im nachhinein herausstellt, wäre die eine weise maßnahme gewesen.
Deine Äußerung basiert auf der Annahme, daß eine freiwillige
Selbstbeschränkung uns vor einer Selbsterklärung bis hin zu 100W out
bewahrt hätte.
Angesichts der Tatsache, daß 10 W EIRP die politisch gewählte Grenze
sind, wären das so viele Größenordnungen Diskrepanz (real ca. 10-20 dB
und mehr, je nach Band) zu 100 W PEP, dass diese 100-W-Grenze niemals
vor der Selbsterklärung geschützt hätte.
Ergo: Deine Annahme ist meiner Ansicht nach falsch. Wegen
Nichteintreffens der Voraussetzung zur Überprüfung ist das zwar nicht
beweisbar, aber plausibel.
Außerdem: Die "Selbstbeschränkung" auf 100W wird von über 90% der
Funkamateure in DL so praktiziert.
Wobei die Wahl von ausgerechnet 100W die Lächerlichkeit der
Diskussionsgrundlage zeigt: 100W sind deshalb das Limit, weil das die
typische Sendeleistung der heutigen Transceiver ist. Würden diese
üblicherweise mit 200W arbeiten, hätten wir eine 200-W-Diskussion..
Nur sind eben 100W das Limit, das sich mit einer Bipolar-Endstufe und
12-V-Versorgung noch vernünftig realisieren läßt...
Nein, ich halte nach wie vor für besser, durch Weiterbildung die Leute
dazu zu bringen, die Leistung den Bedürfnissen anzupassen. Das sind dann
halt im Kontest 750W, für das Plauder-QSO auf 40m reichen
werktag-mittags dagegen oft 25W und weniger..
Wobei ich beispielsweise ganz bewußt im Kontest oft auch mit deutlich
weniger als der hier bei mir möglichen Leistung anrufe, wenn die
angerufene Station kein Pile-Up hat und aufgrund ihrer Signalstärke mit
Sicherheit auch mit wenig Leistung erreichbar ist.
Übrigens: bei der Festlegung des Limits von 10 W EIRP hat der
Amateurfunk so oder so keine Rolle gespielt; er hätte es auch bei einer
100-W-Deckelung nicht getan: Die Mehrzahl der HF-Aussendungen in DL
rührt eben von den rund um die Uhr arbeitenden Mobilfunk-Basisstationen
und anderen kommerziellen Nutzungen her..
73
Ulrich dh0ghu
horst-d.winzler schrieb:
>> lese mal buergerwelle.de, um was geht es denn da?
>> etwa um die paar Funkamateure?
> 1994 gabs das noch nicht. Es ging damals um vorraussicht. Also, bemüh
> mal dein gedächtnis
Klar gabs buergerwelle.de noch nicht - die Wenigsten konnten damals mit
Begriffen wie Internet und Web 'was anfangen.
Die Elektrosmog-Diskussion ist älter. Die gabs schon ein paar Jahre vorher.
>>> Das hätte den eigenen standpunkt in der öffentlichkeit gestärkt.
>> welchen Standpunkt meinst Du damit?
> Tja, wenn du das nicht weißt, nachsitzen.
Deine Antwort zeigt deutlich, daß Du keine hast :-))
>> das glaubst DU?
>> selbst Taxizentralen mit ihrer vergleichsweise schwachen Leistung
>> brauchen die Standortbescheinigung
>>> Wie sich im nachhinein herausstellt, wäre die eine weise maßnahme
>>> gewesen.
>> inwiefern?
> Hast du doch gerade mit dem hinweis auf taxizentrale selbst beantwortet.
> Die 100W selbstbeschränkung sollte uns vor solchen und ähnlichen
> vorschriften schützen.
Seltsame Logik: 100W in beliebige Antennen schützt vor Einschränkungen,
die sogar für Sendeleistungen von ca. 5 W in nen Sperrtopf gelten...
Irgendwo ist Dein Realitätssensor falsch geeicht.
> Hast du etwa damals (1994) immer noch von grenzenloser
> sendeleistungsfreiheit für funkamateure geträumt?
Peter realisiert das, er braucht nicht davon zu träumen :-)
Dank des Festhaltens an 750W muß sich heute niemand auf 100W und weniger
beschränken, solange er die EMVU-Grenzwerte einhält....
Um Dir es noch mal klar zu machen: Eine 100W-Limitierung hätte nichts an
den Feldstärke-Grenzwerten geändert. Zumindest nicht positiv. Die
HSM-Grenzwerte wären vlt. nie an Afu-Betriebsarten angepaßt worden,
hätte es nicht die Vfg.306/97 gegeben. Das wäre zwar den meisten
Funkamateuren erstmal egal, aber nur bis sich ein Nachbar über z.B. TVI
beschwert... denn die Grenzwerte gelten, egal ob mit oder ohne
Standortbescheinigung und Selbsterklärung..
Nur mit dem Argument des Verzichts auf nervend-überzogene Bürokratie
eine Selbstkastrierung des Amateurfunks zu fordern, ist schon massiver,
amateurfunkschädigender Unfug...
73
Ulrich dh0ghu
> Um Dir es noch mal klar zu machen: Eine 100W-Limitierung hätte nichts an
> den Feldstärke-Grenzwerten geändert. Zumindest nicht positiv. Die
> HSM-Grenzwerte wären vlt. nie an Afu-Betriebsarten angepaßt worden,
> hätte es nicht die Vfg.306/97 gegeben. Das wäre zwar den meisten
> Funkamateuren erstmal egal, aber nur bis sich ein Nachbar über z.B. TVI
> beschwert... denn die Grenzwerte gelten, egal ob mit oder ohne
> Standortbescheinigung und Selbsterklärung..
Das ist offen und kann im Nachhinein leider nicht beantwortet
werden.
Es gab 1992/95 durchaus ernsthafte Stimmen, die bei einer
"100 Watt-Landschaft" den Amateurfunk weitaus liberal
hätten behandeln wollen, als das nun der Fall ist. Es
spielt wder für den Ministerialen, noch für den Grünen
Politiker eine Rolle, ob wir de facto uns gerätebedingt
an 100 Watt halten. Entscheidend ist, dass wir JEDERZEIT
die Möglichkeit haben, 750 Watt zu machen - uns das allein
reicht.
Ich erinnere mich noch gut an einen "Spontanausbruch" eines
BMPT-Mannes Anfang der 90er: "Was machen Sie ?? 750 Watt
aus Wohngebieten ?? Das gehört beendet !!".
> Nur mit dem Argument des Verzichts auf nervend-überzogene Bürokratie
> eine Selbstkastrierung des Amateurfunks zu fordern, ist schon massiver,
> amateurfunkschädigender Unfug...
Nochmal: Jetzt ist alles vergeigt. Es gibt nichts mehr zu
fordern. Die Fehler wurden Anfang/Mitte der 90er gemacht -
und zwar vom DARC e.V. in irreversibler Art und Weise.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
> Hallo,
>
> R.Freitag schrieb:
>
>> Es stellt sich die Frage, was ein vernünftiger Umgang ist. Sicher ist ein
>> Umgang mit der max. zulässigem Leistung auch vernünftig zu machen. Aber
>> das hängt von der Situation ab, in der der Amateeurfunker seine Station
>> betreibt, und da muss amn eben erkennen, dass die Umgebung durchaus so
>> beschaffen sein kann, dass der Betrieb nur mit kleineren Leistungen
>> möglich ist.
>
> Sicher. Aber bei Einfamillienhäusern oder mit Antennen auf/über dem Dach
> sollte es sehr häufig keine Probleme geben. Bzw gibt es Erfahrungsgemäß
> häufig selbst mit mehreren 100W Leistung keine Probleme.
Du räumst aber ein, dass es Probleme gab und gibt.
>
>
>> Vor einigen Jahren haben Funker die Überlegung angestellt, eine Grenze
>> bei 100 W einzuführen, bis zu der ein Funkamateur senden darf. Die haben
>> aus verschiedenen Ecken, vor allem aber vom DARC, ordentlich Prügel
>> bekommen. Diese Fehleinschätzung der damaligen Leitung des DARC rächt
>> sich nun. Ich
>
> Schmarren. Der Unterschied zwischen 10W EIRP und 100W PEP ist um viele
> Größenordnungen drastischer als der Unterschied zwischen 100W und 750W
> PEP. Die paar dB haben keinerlei praktische Bedeutung in Bezug auf die
> Selbsterklärung. Sie bedeuten aber einen drastischen Unterschied
> hinsichtlich der damit möglichen Verbindungen !
Das gilt aber nicht bei zB Einstrahlungen in andere Geräte. Vieles, was bei
750 W zu erheblichen Störungen führt, kann bei Sendeleistungen um die 100 W
erheblich weniger stören.
Du weisst sicher, dass die Sendeleistung von zB Powerline nicht sehr hoch
ist, und trotzdem erheblich stören wird.
> Ich bin Dir übrigens sehr dankbar, daß Du die Leute, welche ein
> 100W-Limit gefirdert haben, nicht als Funkamateure, sondern nur als
> Funker (ein ziemlich beliebiger Begriff) bezeichnet hast.
Mag sein. Die waren aber offensichtlich vorausschauender als deren Kollegen
vom DARC. Denn aus diesem kamen die Knüppel geflogen. Ich habe das damals
auf einer DV vorgeschlagen. Einige der Knüppelwerfer haben es heute noch
nicht verstanden, dass sich die politische Umgebung des Amateurfunkes
ändert.
>
>> bin sehr gespannt, wie man dieses Problem lösen wird.
>
> Das Problem ist nur dadurch zu lösen, daß die Quote der
> Selbsterklärungen drastisch auf ca. das Doppelte des Ist-Standes erhöht
> wird. Das Problem ist nämlich *nicht* die hohe zulässige Sendeleistung,
> sondern das Fehlverhalten der Funkamateure.
Warum zwingt man diese dann nicht dazu, sich mit der Problematik
auseinanderzusetzen? Es liegt dann doch der Schluss nahe, dass die
Fachkompetenz nicht immer ausreicht, um eine Station zu betreiben.
Robert
Hallo Peter und Ulrich,
weshalb reflektiert ihr eigentlich den Schiffhauer`schen Schmarren?
Wisst ihr denn nicht, dass dieser Mensch und die ihm nahe stehende
Vereinigung einer handvoll frustrierter Genehmigungsinhaber nur pro-
vozieren möchten und ihnen dieser Artikel somit zupass kam?
Hatte den Artikel in der Funk auch gelesen und ihn hier geflissentlich
erst gar nicht erwähnt, weil ich wusste, dass er für manche Menschen
Wasser auf die Mühlen bedeutet. Wie recht ich doch hatte!
Vy 73 de Wolf,
DL5DKW
Sorry, sollte natürlich nicht Funk, sondern Funktelegramm heißen!
Gruß
Wolf
> > hast Du das nicht verstanden was Ulrich schrieb?
> > mal zum Mitdenken:
>
> Tu das mal selbst. Es ging hier um lösungen im politischen raum.
eben
>
> >>Zur gefälligen erinnerung.
> >>1994 wurde vorgeschlagen, der DARC solle eine freiwillige
> >>selbstbeschränkung auf 100W PEP der politik vorschlagen. Grund war,
> >>der politik bezüglich umwelthysterie entgegenzukommen.
> >
> > wovon träumst Du?
> > lese mal buergerwelle.de, um was geht es denn da?
> > etwa um die paar Funkamateure?
>
> 1994 gabs das noch nicht. Es ging damals um vorraussicht. Also, bemüh
> mal dein gedächtnis
also Du meinst es gab gar keine Umwelthysterie 1994?
Da täuscht Du Dich aber gewaltig
>
> >>Das hätte den eigenen standpunkt in der öffentlichkeit gestärkt.
> >
> > welchen Standpunkt meinst Du damit?
>
> Tja, wenn du das nicht weißt, nachsitzen.
war wohl nur eine leere Worthülse...
>
> >>Auch sollte uns
> >>diese selbstbeschränkung vor noch zu erwartenden unsinnigen
> >>vorschriften schützen.
> >
> > das glaubst DU?
> > selbst Taxizentralen mit ihrer vergleichsweise schwachen Leistung
> > brauchen die Standortbescheinigung
>
> Und, was schlißt du daraus?
das sich egal ob mit 100W oder 750W, nichts geändert hätte
>
> >
> >>Wie sich im nachhinein herausstellt, wäre die eine weise maßnahme gewesen.
> >
> > inwiefern?
>
> Hast du doch gerade mit dem hinweis auf taxizentrale selbst beantwortet.
> Die 100W selbstbeschränkung sollte uns vor solchen und ähnlichen
> vorschriften schützen.
freut mich, dass Du meinem Gedankengang an dieser Stelle folgen konntest
dann wirst Du ja auch darauf kommen, dass sich mit einer Beschränkung
auf 100W Sendeleistustung in der Beziehung absolut nichts geändert hätte
>
> Hast du etwa damals (1994) immer noch von grenzenloser
> sendeleistungsfreiheit für funkamateure geträumt?
hältst Du 750W für grenzenlose Leistung?
Das sind wie gesagt lächerliche 8,75db Unterschied zu 100W
Da nehme ich lieber 100W und füttere damit 4 lange Yagis,
dann habe ich nämlich 40KW EIRP...
73
Peter, DF3KV
> Das ist offen und kann im Nachhinein leider nicht beantwortet
> werden.
>
> Es gab 1992/95 durchaus ernsthafte Stimmen, die bei einer
> "100 Watt-Landschaft" den Amateurfunk weitaus liberal
> hätten behandeln wollen, als das nun der Fall ist. Es
> spielt wder für den Ministerialen, noch für den Grünen
> Politiker eine Rolle, ob wir de facto uns gerätebedingt
> an 100 Watt halten. Entscheidend ist, dass wir JEDERZEIT
> die Möglichkeit haben, 750 Watt zu machen - uns das allein
> reicht.
>
> Ich erinnere mich noch gut an einen "Spontanausbruch" eines
> BMPT-Mannes Anfang der 90er: "Was machen Sie ?? 750 Watt
> aus Wohngebieten ?? Das gehört beendet !!".
das ist doch Realitätsfremd und zeugt von nicht mehr als getrübter
Sachkentniss.
Ob jemand aus 1, 10, 100 oder 750W Sendeleistung 10KW ERP
macht ändert doch nichts an den Feldstärken
73
Peter, DF3KV
> Ob jemand aus 1, 10, 100 oder 750W Sendeleistung 10KW ERP
> macht ändert doch nichts an den Feldstärken
Wie bitte? Im Nahfeld - unter EMVU-Gesichtspunkten - ist
das _die zentrale Frage_!
Die Denke war seinerzeit - und ist es auch heute wieder
zunehmend - dass 750 Watt in typischen städtischen
Wohngebieten mit typischen Grundstücksgrößen zu nicht
hinnehmbaren Feldstärken führen - auch im Hinblick auf
die Störung von Geräten.
Auf das Argument, dass es ja auch Amateure gäbe, die ein
wenig "luftiger" wohnen, sagte man, hier könnte es ja
Sondergenehmigungen geben. Man wollte eben die "städtische
Normalsituation" mit 100 Watt erschlagen - worauf sich
der DARC ziemlich brachial für das Festhalten an 750 Watt
einsetzte - auch unter dem Aspekt, dass nur eine Minderheit
davon wirklich Gebrauch macht.
Politisch wäre "100 Watt mit Option auf mehr" im Nachhinein
wohl klüger gewesen, denn bei 750 Watt reicht auch schon
eine Minute senden am Tag, um grün orientierte Politiker
ins Rotieren zu bringen ...
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
> > Sicher. Aber bei Einfamillienhäusern oder mit Antennen auf/über dem Dach
> > sollte es sehr häufig keine Probleme geben. Bzw gibt es Erfahrungsgemäß
> > häufig selbst mit mehreren 100W Leistung keine Probleme.
>
> Du räumst aber ein, dass es Probleme gab und gibt.
>
> >
> >
> >> Vor einigen Jahren haben Funker die Überlegung angestellt, eine Grenze
> >> bei 100 W einzuführen, bis zu der ein Funkamateur senden darf. Die haben
> >> aus verschiedenen Ecken, vor allem aber vom DARC, ordentlich Prügel
> >> bekommen. Diese Fehleinschätzung der damaligen Leitung des DARC rächt
> >> sich nun. Ich
> >
> > Schmarren. Der Unterschied zwischen 10W EIRP und 100W PEP ist um viele
> > Größenordnungen drastischer als der Unterschied zwischen 100W und 750W
> > PEP. Die paar dB haben keinerlei praktische Bedeutung in Bezug auf die
> > Selbsterklärung. Sie bedeuten aber einen drastischen Unterschied
> > hinsichtlich der damit möglichen Verbindungen !
>
> Das gilt aber nicht bei zB Einstrahlungen in andere Geräte. Vieles, was bei
> 750 W zu erheblichen Störungen führt, kann bei Sendeleistungen um die 100 W
> erheblich weniger stören.
Das hat nichts mit der Selbsterklärung zu tun...
abgesehen davon, dass der Funkamateur nicht für schlecht entwickelte
Jubelelektronik verantwortlich ist, diese Geräte dürfen nicht die
Aussendungen des Amateurfunks empfangen, solltest Du Dir mal den
Unterschied zwischen Sendeleistung und Strahlungsleistung
vergegenwärtigen.
Den gleichen Effekt wie mit 750W in eine Trap-GP auf dem Garagendach
erreiche ich mit 10W in einen Beam auf einem Versatower
Für die Beseitigung unzulässiger Einströmungen ist das
Produkthaftungsgesetz massgebend und daher der Händler bzw.
Hersteller in der Verantwortung
> Du weisst sicher, dass die Sendeleistung von zB Powerline nicht sehr hoch
> ist, und trotzdem erheblich stören wird.
Es ist ein Unterschied, ob z.B. ein Fernseher, der evtl eine
Frequenz bei 600MHz empfangen soll, durch 14 MHz beeinflusst wird,
oder ob ein Gerät (PLC) exakt auf der Amateurfunkfrequenz sendet.
Ist das eigentlich alles so schwer zu begreifen?
>
> > Ich bin Dir übrigens sehr dankbar, daß Du die Leute, welche ein
> > 100W-Limit gefirdert haben, nicht als Funkamateure, sondern nur als
> > Funker (ein ziemlich beliebiger Begriff) bezeichnet hast.
>
> Mag sein. Die waren aber offensichtlich vorausschauender als deren Kollegen
> vom DARC. Denn aus diesem kamen die Knüppel geflogen. Ich habe das damals
> auf einer DV vorgeschlagen. Einige der Knüppelwerfer haben es heute noch
> nicht verstanden, dass sich die politische Umgebung des Amateurfunkes
> ändert.
man muss sich allerdings fragen was Du über Begriffe wie Sendeleistung,
ERP, EIRP und db weisst
> >
> >> bin sehr gespannt, wie man dieses Problem lösen wird.
> >
> > Das Problem ist nur dadurch zu lösen, daß die Quote der
> > Selbsterklärungen drastisch auf ca. das Doppelte des Ist-Standes erhöht
> > wird. Das Problem ist nämlich *nicht* die hohe zulässige Sendeleistung,
> > sondern das Fehlverhalten der Funkamateure.
>
> Warum zwingt man diese dann nicht dazu, sich mit der Problematik
> auseinanderzusetzen? Es liegt dann doch der Schluss nahe, dass die
> Fachkompetenz nicht immer ausreicht, um eine Station zu betreiben.
zunächst ist das zu verifizieren,
ich bin regelmässig Gast bei einem OV in der Nähe, ALLE aktiven
Funkamateure haben ihre Selbsterklärung abgegeben.
Das gleiche trifft zu für meinen Stamm-OV.
Wieviele kennst DU persönlich, die regelmässig mit Ihrer Station
Betrieb mit mehr als 4W machen und keine Selbsterklärung abgegeben
haben?
73
Peter, DF3KV
Genau das ist der Punkt.
Die Diskussion ob 100 oder 200 oder XXX Watt ist an sich schon schädlich.
Stattdessen sollten wir alles daran setzen,daß sich die Quote der
Selbsterklärungen stark erhöht und realistische Zahlen annimmt.
Und dazu ist jeder DV, jeder OVV,jeder EMV-Beauftragte im DV/OV aufgerufen.
Nicht zuletzt der DARC mit leicht verständlichen
Musterrechnungen,Musterformblätter/zeichnungen etc.
Bei den rund 30-50 Berechnungen bei denen ich geholfen habe gab es immer
einen Grundtenor hinterher: "Alles halb so schlimm" ! In der Regel wurde für
eine Berechnung nicht mehr als 20 Minuten gebraucht. Auch das Anfertigen der
Zeichnungen war für alle kein Problem nachdem gezeigt wurde worauf es
ankommt.
Also sprecht euren OVV, euren EMV-Beauftragten etc auf die Selbsterklärung
an,statt einem smalltalk-OV-Abend mal einen Themenabend zur Selbsterklärung.
Oder bei den Jahreshauptversammlungen das Thema hintendranhängen. Wobei IMHO
am meisten noch bei der direkten Berechnung mit praktischer Hilfe beim
Zeichnen erreicht wird.
Also fragt eure OV-Kollegen wann sie ihre Selbsterklärung abgegeben haben
und wenn nicht warum nicht. Und bitte hört auf das Thema selbst
kaputtzureden ala "Selbstbezichtigung". Wir fahren mit der momentanen
Regelung sehr bequem,jede andere Regelung wird härter und einschneidender.
Und zur Selbstverwaltung gehört auch "selber" etwas zu tun...............
73 Rainer
> > Ob jemand aus 1, 10, 100 oder 750W Sendeleistung 10KW ERP
> > macht ändert doch nichts an den Feldstärken
>
> Wie bitte? Im Nahfeld - unter EMVU-Gesichtspunkten - ist
> das _die zentrale Frage_!
inwiefern ist das die zentrale Frage?
Antennengewinne sind immer eine Frage der Richtdiagramme
wenn es nicht so wäre könnte jeder einen isotropen
Strahler in seiner Selbsterklärung angeben
>
> Die Denke war seinerzeit - und ist es auch heute wieder
> zunehmend - dass 750 Watt in typischen städtischen
> Wohngebieten mit typischen Grundstücksgrößen zu nicht
> hinnehmbaren Feldstärken führen - auch im Hinblick auf
> die Störung von Geräten.
Welche Feldstärken "nicht hinnehmbar" sind ist durch
WHO und ICNIRP dokumentiert und sehr stark frequenzabhängig
Störungen von Geräten gibt es nicht, das solltest Du eigentlich
wissen.
>
> Auf das Argument, dass es ja auch Amateure gäbe, die ein
> wenig "luftiger" wohnen, sagte man, hier könnte es ja
> Sondergenehmigungen geben.
man ist die AGZ oder DK8OK, der sich immer dieses Vorschlags rühmt?
> Man wollte eben die "städtische
> Normalsituation" mit 100 Watt erschlagen - worauf sich
> der DARC ziemlich brachial für das Festhalten an 750 Watt
> einsetzte - auch unter dem Aspekt, dass nur eine Minderheit
> davon wirklich Gebrauch macht.
macht ja auch Sinn, das ist nämlich die Differenz zwischen GP
und Beam
>
> Politisch wäre "100 Watt mit Option auf mehr" im Nachhinein
> wohl klüger gewesen,
wieso?
> denn bei 750 Watt reicht auch schon
> eine Minute senden am Tag, um grün orientierte Politiker
> ins Rotieren zu bringen ...
die rotieren bei 10000000µW genau so
73
Peter, DF3KV
> Die Diskussion ob 100 oder 200 oder XXX Watt ist an sich schon schädlich.
>
> Stattdessen sollten wir alles daran setzen,daß sich die Quote der
> Selbsterklärungen stark erhöht und realistische Zahlen annimmt.
das ist vernünftig,
wobei ich die Zahlen erst einmal in Frage stelle, nicht was die
Anzahl der eingereichten Selbsterklärungen angeht, sondern was die
Anzahl der aktiven Funkamateure angeht, in besagtem OV in der Nähe
sind das nämlich von 37 Kartei-Mitgliedern nicht mehr als 8
> Also fragt eure OV-Kollegen wann sie ihre Selbsterklärung abgegeben haben
> und wenn nicht warum nicht. Und bitte hört auf das Thema selbst
> kaputtzureden ala "Selbstbezichtigung". Wir fahren mit der momentanen
> Regelung sehr bequem,jede andere Regelung wird härter und einschneidender.
> Und zur Selbstverwaltung gehört auch "selber" etwas zu tun...............
so sehe ich das auch
73
Peter, DF3KV
>Deine Äußerung basiert auf der Annahme, daß eine freiwillige
>Selbstbeschränkung uns vor einer Selbsterklärung bis hin zu 100W out
>bewahrt hätte.
>Angesichts der Tatsache, daß 10 W EIRP die politisch gewählte Grenze
>sind, wären das so viele Größenordnungen Diskrepanz (real ca. 10-20 dB
>und mehr, je nach Band) zu 100 W PEP, dass diese 100-W-Grenze niemals
>vor der Selbsterklärung geschützt hätte.
>Ergo: Deine Annahme ist meiner Ansicht nach falsch. Wegen
>Nichteintreffens der Voraussetzung zur Überprüfung ist das zwar nicht
>beweisbar, aber plausibel.
>Außerdem: Die "Selbstbeschränkung" auf 100W wird von über 90% der
>Funkamateure in DL so praktiziert.
hallo ulrich,
es war die gruppe um dj8ot, die laut und deutlich die 750 watt auf carte
blanche forderte und im darc auch durchsetzte. nur das ist schnee von gestern.
und wenn 90% aller funkamateure mit 100 watt leben, dann haette man es 1994 ja
auch so machen koennen und die restlichen 10% haetten sich eine
standortbescheinigung erstellen lassen koennne,. df3kv hat es ja vorgemacht.
also: der darc hats klassisch versiebt.
gruss
hermann
Hermann F. Schulze schrieb:
> und wenn 90% aller funkamateure mit 100 watt leben, dann haette man es 1994 ja
> auch so machen koennen und die restlichen 10% haetten sich eine
> standortbescheinigung erstellen lassen koennne,. df3kv hat es ja vorgemacht.
Eine Standortbescheinigung kostet schnell einige 1000 €, wenn die RegTP
messen muß - und das bei jeder Antennenänderung. Also typischerweise
ungefähr ein mal im Jahr. Und bei Funkamateuren muß in der Regel
gemessen werden, oder wer hat schon garantierte 27m Abstand zwischen
Antenne und Grundstück, um selbst auf 160m rechnen zu dürfen. Selbst die
14m auf 80m sind doch schon selten genug zu realisieren. Dabei hilfts
auch nix, sein Shack irgendwo auf einem Acker zu haben, wenn der Feldweg
nebendran für jedermann zugänglich ist...
Hingegen kostet die Selbsterklärung nur ein paar Euro für Briefmarken
und Papier, sowie einmalig ein paar 100 € aus der OV-Kasse für das
Feldstärkemeßgerät, bzw den einzelnen eine kleine Spende für ebendiese.
> also: der darc hats klassisch versiebt.
Du hast einen gewissen Hang zur Demagogie...
Der DARC hat verhindert, daß in DL über die finanzielle Schiene
unabhängig von Feldstärken eine Zweiklassengesellschaft bei der
Sendeleistung eingefügt wird. Dafür bin ich jedenfalls dankbar. Die
Selbsterklärung ist für mich das kleinere Übel !
Mit Deinem Stil, lieber Hermann, verhindert Du eine SINNVOLLE Diskussion
über Sendeleistungen. Ich bin nämlich durchaus der Meinung, dass "full
power" in vielen Fällen schon aus betriebstechnischer Sicht unangebracht
ist - aber Deine Extremposition ist wirklich untragbar und vergiftet das
Klima, und verhindert somit eine konstruktive Aufklärung bei jenen, die
"pwr" immer am Rechtsanschlag stehen haben.
73,
Ulrich dh0ghu
Daß es "Lösungen im politischen Raum" nicht gibt, hat sich in der
Vergangenheit immer wieder eindrucksvoll erwiesen. Ich denke da z.B. an die
S6-Problematik und daran, daß wir auf 2m Pex-Status haben. Primär exklusiv.
Dir ist klar, was das heißt?
Ich denke dabei z.B. auch an die sog. Gefahrhundeverordnungen der
Bundesländer, die auch und gerade von Experten - und damit meine ich
Kynologen und Verhaltensforscher - immer wieder als falsch und völlig
inkompetent gegeißelt wurden; selbst die Statistiken geben die Begründung
für solche rassegebundenen Gefahrhundeverordnungen eben gerade nicht her -
die politische Ebene hat dabei immer wieder unter Beweis gestellt, daß es
ihr nicht um sachgerechte "Lösungen" geht, sondern schlicht und ergreifend
um Populismus.
Ähnlich gelagert sahen ja auch die Lösungen der S6-Problematik aus, wo die
störenden Tonunterträger einfach ins Satellitenband geshiftet wurden, weil
dort weniger Protest zu erwarten war - allein schon aufgrund der (relativ)
geringen Zahl von Satelliten-Nutzern.
"Lösungen im politischen Raum" durch vorauseilenden Gehorsam und
Selbstbeschränkung anzustreben ist von daher etwas für Weicheier, die damit
zeigen, daß sie nicht für ihre Rechte kämpfen werden. Die politische Ebene
dankt es diesen dann pragmatisch, indem sie sie al gusto noch weiter in die
Pfanne haut - die Idioten lassen es sich ja schließlich gefallen.
Und mal ganz ehrlich: Bevor mich auch nur ein einziger Baumumarmer mit
seinen esoterischen Argumenten dazu bringt, auch nur ein Quentchen meiner
Amateurfunktätigkeit wegzulassen, darf er die Stichhaltigkeit seiner
Argumentation vor den Gerichten unter Beweis stellen. Aber ich werde
solchen Spinnern nicht noch freiwillig das Seil liefern, mit dem sie mich
dann ggf. zu erdrosseln gedenken - und die Argumentation "da muß ja was
dran sein mit der Schädlichkeit, sonst würden die ja nicht von selber
anbieten, ihre Leistung zu reduzieren" ist doch wohl nicht allzuweit
hergeholt, oder?
cu, Ralf
> Und mal ganz ehrlich: Bevor mich auch nur ein einziger Baumumarmer mit
> seinen esoterischen Argumenten dazu bringt, auch nur ein Quentchen meiner
> Amateurfunktätigkeit wegzulassen, darf er die Stichhaltigkeit seiner
> Argumentation vor den Gerichten unter Beweis stellen. Aber ich werde
> solchen Spinnern nicht noch freiwillig das Seil liefern, mit dem sie mich
> dann ggf. zu erdrosseln gedenken - und die Argumentation "da muß ja was
> dran sein mit der Schädlichkeit, sonst würden die ja nicht von selber
> anbieten, ihre Leistung zu reduzieren" ist doch wohl nicht allzuweit
> hergeholt, oder?
vollkommen richtig,
man hört ja auch schon:
da muss ja was dran sein, dass DECT+Handy Krebs erzeugen, sonst würden
doch keine wissenschaftlichen Gutachten in Auftrag gegeben...
73
Peter, DF3KV
> Daß es "Lösungen im politischen Raum" nicht gibt, hat sich in der
> Vergangenheit immer wieder eindrucksvoll erwiesen. Ich denke da z.B. an die
> S6-Problematik und daran, daß wir auf 2m Pex-Status haben. Primär exklusiv.
> Dir ist klar, was das heißt?
Wieviel sendeleistung, ab wann selbsterklärung usw. sind lösungen aus
dem politischem raum. Mir ist nicht klar, warum du das verleugnest?
Du glaubst doch nicht wirklich, das diese einschränkungen eine
nachprüfbare wissenschaftliche basis hat. Es sind gefühle, denen die
politik reverenz erweist. Mit dB kann man da nix machen.
Läßt man einen scanner oder sepektrumanalysator über das 2m band laufen,
ist rauschen das vorherrschende signal. Unter diesen umständen
FM-Bandbreite vermindern. PR verbannen. Inzwischen revidiert.
Ansprechpartner dafür ist der club.
> "Lösungen im politischen Raum" durch vorauseilenden Gehorsam und
> Selbstbeschränkung anzustreben ist von daher etwas für Weicheier, die damit
> zeigen, daß sie nicht für ihre Rechte kämpfen werden. Die politische Ebene
> dankt es diesen dann pragmatisch, indem sie sie al gusto noch weiter in die
> Pfanne haut - die Idioten lassen es sich ja schließlich gefallen.
Lösungen, die dem einen geben, was er braucht ohne dem anderen zu nehmen
was er für wichtig erachtet, also ideenreiche lösungen, werden gern von
leuten diffamiert, die gern durch wände wollen wenn daneben eine tür
weit offen steht.
Im bewußtsein seiner "richtigen" argumente kann man sich
selbstverständlich jeden ängsten verschlißen. Man sollte dann aber auch
die macht dazu haben. Der DARC hat/hatte sie jedoch nicht.
Also, wer war denn hier der idiot?
> Aber ich werde
> solchen Spinnern nicht noch freiwillig das Seil liefern, mit dem sie mich
> dann ggf. zu erdrosseln gedenken - und die Argumentation "da muß ja was
> dran sein mit der Schädlichkeit, sonst würden die ja nicht von selber
> anbieten, ihre Leistung zu reduzieren" ist doch wohl nicht allzuweit
> hergeholt, oder?
Lenins worte könne aber auch gegen ihn gewandt werden.
Und was die händyantennen betrifft, man könnte sie ja auch geschickt
verkleiden. Im internet habe ich gut beispiele gesehen. Damit hätten
unsere netzbetreiber schonmal eine menge wind aus den segeln nehmen
können. Jetzt müssen sie es anderweitig verpulvern. Ob das die
geschickter politik ist, lasse ich mal dahingestellt.
Und was das erforschen der schädlichkeit der elektromag. strahlung
angeht, kann sie jeder selber nachprüfen. zB im sommer. Mein verdacht
ist, das sich bei diesem hintergrund forschungsgelder bequem locker
machen lassen.
--
mfg horst-dieter
>>>lese mal buergerwelle.de, um was geht es denn da?
>>>etwa um die paar Funkamateure?
>>
>>1994 gabs das noch nicht. Es ging damals um vorraussicht. Also, bemüh
>>mal dein gedächtnis
>
> Klar gabs buergerwelle.de noch nicht - die Wenigsten konnten damals mit
> Begriffen wie Internet und Web 'was anfangen.
> Die Elektrosmog-Diskussion ist älter. Die gabs schon ein paar Jahre vorher.
Danke für die steilvorlage. Weil die stoßrichtung schon damals klar
gewesen sein sollte, gabs ja jene vorschläge. Sie wollten/sollten ja
diesen spinnern den wind aus den segeln nehmen. Warum hier seitens des
clubs nicht adäquat agiert (nicht reagiert) wurde, frag nach bei den
damaligen repräsentanten.
>>>>Das hätte den eigenen standpunkt in der öffentlichkeit gestärkt.
>>>welchen Standpunkt meinst Du damit?
>>Tja, wenn du das nicht weißt, nachsitzen.
>
> Deine Antwort zeigt deutlich, daß Du keine hast :-))
Auch nachsitzen. Zur strafe alle beiträge ab 1990 im CQ-DL und PR
nachlesen ;-))
> Seltsame Logik: 100W in beliebige Antennen schützt vor Einschränkungen,
> die sogar für Sendeleistungen von ca. 5 W in nen Sperrtopf gelten...
> Irgendwo ist Dein Realitätssensor falsch geeicht.
Zur erinnerung, die zielpersonen sind nichttechniker. Für die liegen
zwischen 100W( mal grad eine glühlampe oder 2 leuchtstofflampen) und
750W welten. Bei 750W fallen die in ohnmacht.
Wenn du anfängst hier etwas mit dB zu erklären, stehst du schnell
allein. Klappt offensichtlich nicht mal bei funkamatueren wie gewünscht ;-)
>>Hast du etwa damals (1994) immer noch von grenzenloser
>>sendeleistungsfreiheit für funkamateure geträumt?
>
> Peter realisiert das, er braucht nicht davon zu träumen :-)
Ich sprach von "grenzenloser sendeleistung". Trifft das etwa auf Peters
anlage zu?
> Dank des Festhaltens an 750W muß sich heute niemand auf 100W und weniger
> beschränken, solange er die EMVU-Grenzwerte einhält....
Zu deiner gefälligen beachtung. Die mehrzahl der funkamateure wohnt in
mietwohnungen. Also mehrfamilienhäusern. Oft mir quasi antennenverbot.
Deine argumentation entfaltet hier schon einen eigenartigen humor...
> Um Dir es noch mal klar zu machen: Eine 100W-Limitierung hätte nichts an
> den Feldstärke-Grenzwerten geändert. Zumindest nicht positiv. Die
> HSM-Grenzwerte wären vlt. nie an Afu-Betriebsarten angepaßt worden,
> hätte es nicht die Vfg.306/97 gegeben. Das wäre zwar den meisten
> Funkamateuren erstmal egal, aber nur bis sich ein Nachbar über z.B. TVI
> beschwert... denn die Grenzwerte gelten, egal ob mit oder ohne
> Standortbescheinigung und Selbsterklärung..
>
> Nur mit dem Argument des Verzichts auf nervend-überzogene Bürokratie
> eine Selbstkastrierung des Amateurfunks zu fordern, ist schon massiver,
> amateurfunkschädigender Unfug...
Ach Ulrich. Es war damals ein versuch. Versuch versäumt. Heute schnee von
gestern. Heute haben wir die situation, die einige wenige weitsichtige
eben vermeiden wollten.
Gewöhn dich einfach mal an diesen gedanken ;-)
--
mfg horst-dieter
> Störungen von Geräten gibt es nicht, das solltest Du eigentlich
> wissen.
Spitzfindigkeiten die unnütz sind.
>>Man wollte eben die "städtische
>>Normalsituation" mit 100 Watt erschlagen - worauf sich
>>der DARC ziemlich brachial für das Festhalten an 750 Watt
>>einsetzte - auch unter dem Aspekt, dass nur eine Minderheit
>>davon wirklich Gebrauch macht.
>
> macht ja auch Sinn, das ist nämlich die Differenz zwischen GP
> und Beam
>
>>Politisch wäre "100 Watt mit Option auf mehr" im Nachhinein
>>wohl klüger gewesen,
>
> wieso?
Hier schon x-mal beschrieben.
>>denn bei 750 Watt reicht auch schon
>>eine Minute senden am Tag, um grün orientierte Politiker
>>ins Rotieren zu bringen ...
>
> die rotierenbei 10 000000µW genau so
Natürlich, da stehen mehr nullen. Deshalb heißt es ja auch 10W.
Schonmal bemerkt, das es hier weniger um technische problembehandlung geht?
Es geht um ängste.
--
mfg horst-dieter
Wenn letzterer anworten darf: DK8OK gewiß nicht. Ich habe eine "freiwllige
Selbstbeschränkung" mit zwei, drei weiteren Randbedingungen propagiert. Was
ja allerorten nachzulesen ist - freilich nicht in der CQDL.
"Ralf K. Buschner" <dl5...@dl5mhk.ampr.org> schrieb im Newsbeitrag
news:mocqg1-...@dl5mhk.ampr.org...
> horst-d.winzler schrieb:
>
> > Tu das mal selbst. Es ging hier um lösungen im politischen raum.
>
> Daß es "Lösungen im politischen Raum" nicht gibt, hat sich in der
> Vergangenheit immer wieder eindrucksvoll erwiesen. Ich denke da z.B. an
die
> S6-Problematik und daran, daß wir auf 2m Pex-Status haben. Primär
exklusiv.
[...]
> "Lösungen im politischen Raum" durch vorauseilenden Gehorsam und
> Selbstbeschränkung anzustreben ist von daher etwas für Weicheier, die
damit
> zeigen, daß sie nicht für ihre Rechte kämpfen werden. Die politische Ebene
> dankt es diesen dann pragmatisch, indem sie sie al gusto noch weiter in
die
> Pfanne haut - die Idioten lassen es sich ja schließlich gefallen.
Dieser Ansicht kann man natürlich sein, und sie ist ja auch der
DARC-Mainstream. Wohin DAS führt, sehen wir ja gerade.
[...]
> dann ggf. zu erdrosseln gedenken - und die Argumentation "da muß ja was
> dran sein mit der Schädlichkeit, sonst würden die ja nicht von selber
> anbieten, ihre Leistung zu reduzieren" ist doch wohl nicht allzuweit
> hergeholt, oder?
Nur, wenn man alles falsch versteht oder vertehen möchte. Mein Vorschlag der
"freiwlligen Selbstbeschränkung" bezog sich darauf zu zeigen, daß die
Expertise der Funkamateure ausreicht, durch geschickte Wahl von Frequenz,
Zeit und Betriebsart auch mit 8 dB weniger auszukommen - was, nebenbei
gesagt, auch dem Amateurfunk selbst genutzt hätte.
Gegen diese Argumentation ist ja angebrüllt worden von DARC-Leuten.
"Hermann F. Schulze" <dl1...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:20040223150336...@mb-m14.aol.com...
> Zur erinnerung, die zielpersonen sind nichttechniker. Für die liegen
> zwischen 100W( mal grad eine glühlampe oder 2 leuchtstofflampen) und
> 750W welten. Bei 750W fallen die in ohnmacht.
> Wenn du anfängst hier etwas mit dB zu erklären, stehst du schnell
> allein. Klappt offensichtlich nicht mal bei funkamatueren wie gewünscht ;-)
Exakt _das_ ist das Ergebnis der öffentlichen Debatte
um die Kernenergie in den 60ern und 70ern:
Was sich "beim Volk" nicht verständlich machen kann,
der hat verloren.
Wer sich in seine "wissenschaftliche Ecke" zurück
zieht und sagt, "ihr andere seid Unwissende und
wir wissen, dass unser tun ungefährlich ist", der
wird abgebürstet - von den Unwissenden, die aber
die Macht zu politischen Entscheidungen haben.
Wir sind hier in der gleichen Situation.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
>>Also fragt eure OV-Kollegen wann sie ihre Selbsterklärung abgegeben haben
>>und wenn nicht warum nicht. Und bitte hört auf das Thema selbst
>>kaputtzureden ala "Selbstbezichtigung". Wir fahren mit der momentanen
>>Regelung sehr bequem,jede andere Regelung wird härter und einschneidender.
>>Und zur Selbstverwaltung gehört auch "selber" etwas zu tun...............
>
>
> so sehe ich das auch
Ich auch, habe meine Selbsterklärung schon Dez. 2002 abgegeben, wohne in
einem Mietshaus, 40m Draht hängt zum Nachbarn über sein Grundstück, mit
seinem Einverständnis, keine Probleme mit Nachbarn, könnte nach BEMV bis
zu 750W machen je nach Frequenz, arbeite jedoch nur mit 100W.....
Unabhängig von der BEMV, ob ich funken kann oder nicht unter den
Vorrausetztungen, bestimmt nicht die BEMV, sondern mein Nachbar bzw.
Vermieter...
73 de Martin, DL6AN
Wer sich "beim Volk" verständlich machen kann, ist nicht selten
ein Demagoge. Hat uns dies nicht allerorts die Geschichte gelehrt?
Nee, dazu hast du die Pflichtlektüre für Politik und Wirtschaft
missbraucht!
Unsinn! Wer orientiert sich denn international an deinem "Konzept"?
Was machst du eigentlich im Sonnenfleckenminimum und tauscht du
auf HF mit QRP neben 599 auch Gedanken aus?
Publiziere deinen Schmarren doch lieber wieder in der FAZ. Unter
Funkamateuren findest du nur wenig bis gar keine Resonanz, da zu
wenig in Bürgerwellen organisierte Elektrosensible. Erwarte deinen
nächsten Rachefeldzug schon mit Spannung.
horst-d.winzler schrieb:
> Wieviel sendeleistung, ab wann selbsterklärung usw. sind lösungen aus
> dem politischem raum. Mir ist nicht klar, warum du das verleugnest?
Sicher. Aber wenn die Politik von sich aus 10 W EIRP als Schwelle sieht,
wird sie sich nicht durch 100W PEP = 10 kW EIRP um 30 dB verbiegen lassen.
> Du glaubst doch nicht wirklich, das diese einschränkungen eine
> nachprüfbare wissenschaftliche basis hat. Es sind gefühle, denen die
> politik reverenz erweist. Mit dB kann man da nix machen.
Eben.. Fundamentalgrüne und esoterische Politiker würden fühlen: Oh, die
halten es sogar selbst für gefährlich.. Na dann lieber 5W EIRP, sind ja
auch näher am Nachbar als die Basisstation.
Uns würden die knapp 9 dB weniger hingegen sehr weh tun.
Zum Vergleich: Ein Signal mit 6 dB S/N ist einwandfrei zu verstehen.
> Läßt man einen scanner oder sepektrumanalysator über das 2m band laufen,
> ist rauschen das vorherrschende signal. Unter diesen umständen
Probier's mal mit einer passenden Antennenanlage an 'nem halbwegs
vernünftigen QTH zur 2m-"Rush-hour". Und bitte mit einem zeitgemäßen RX,
Fmax = 3 dB. Dein Specki verpaßt das meiste. Der wird irgendwo bei -90
dBm oder bestenfalls mit -100 dBm am Ende sein. Ein -100-dBm-FM-Signal
ist aber immernoch sehr gut zu hören. In CW reichen Signale, die ca. 50
dB schwächer sind.
> Lösungen, die dem einen geben, was er braucht ohne dem anderen zu nehmen
> was er für wichtig erachtet, also ideenreiche lösungen, werden gern von
> leuten diffamiert, die gern durch wände wollen wenn daneben eine tür
> weit offen steht.
Solche Sätze sind typisch für Leute, die eigentlich keine Argumente mehr
haben. Typische Poltikersätze.
Wer gibt denn hier wem was ? Was habe ich davon, keine Selbsterklärung
abgeben zu müssen ? Genau, 4 Stunden mehr Freizeit pro Jahr, ungefähr.
Auf diese Gabe Pfeife ich.
Was hätte ich davon, für >100W eine Standortbescheinigung zu brauchen ?
Genau, Zusatzkosten von einigen 1000 €, auch zumindest alle 2-3 Jahre.
DARAUF verzichte ich gerne. Das Geld lege ich lieber in hochwertiger
Technik an.
> Im bewußtsein seiner "richtigen" argumente kann man sich
> selbstverständlich jeden ängsten verschlißen. Man sollte dann aber auch
Diffuse Ängste als Steuerungselement für technische und
naturwissenschaftliche Themen in der Politik ?
Ich würde hingegen eine Intensivierung des Physikunterrichts in Schulen
und eine intensivere Verpflichtung der Medien zur Wahrnehmung ihres
Bildungsauftrags (den die Fernsehsender z.B. de facto fast garnicht
wahrnehmen, von meist öffentlich-rechtlichen Ausnahmen abgesehen) und
dessen wissenschaftliche Kontrolle für sinnvollere politische Ziele
halten, um dieses Land davon abzuhalten, dem Trend der allgemeinen
Mittelalterzuwendung weiter zu folgen...
> Und was die händyantennen betrifft, man könnte sie ja auch geschickt
> verkleiden. Im internet habe ich gut beispiele gesehen. Damit hätten
> unsere netzbetreiber schonmal eine menge wind aus den segeln nehmen
> können. Jetzt müssen sie es anderweitig verpulvern. Ob das die
> geschickter politik ist, lasse ich mal dahingestellt.
Fällt schon irgendwie auf, wenn plötzlich irgendwo ein 30m hoher
Tannenbaum steht, der sich im Wind auch nicht so bewegt, und der nen
Beton-Stamm hat. Und der 2m² große Betonklotz (achso,
Fiberglasmaterial.. egal.. sieht ähnlich aus) auf dem Fachwerkhausdach
ist auch irgendwie seltsam...
Außerdem: "Wenn die das schon verstecken, muß ja wirklich was dran sein"..
> Und was das erforschen der schädlichkeit der elektromag. strahlung
> angeht, kann sie jeder selber nachprüfen. zB im sommer.
Genau das ist die Gefahr. Bei der Beurteilung von "Strahlung" wird
nämlich lustig alles durcheinander geschmissen, was es an Spektren gibt.
Und so ist unter Ignoranz physikalischer Grundgesetze (e=h*f, z.B.)
plötzlich ein 900-MHz-Signal in der Lage, Molekularverbindungen zu
trennen und somit Gene zu verwursteln. Der Oberstufengymnasiast fällt
dabei lachend vom Stuhl, dem Physiker stehen die Haare zu Berge, und RTL
kassiert wieder fette Werbeeinnahmen rund um den "Beitrag zur Bildung
der Nation"... :-(
> Mein verdacht
> ist, das sich bei diesem hintergrund forschungsgelder bequem locker
> machen lassen.
Logo. Es geht auch beim Elektrosmog zuerst einmal nur um die Kohle,
nicht um das Wohl der Klienten. Sieh Dir an, was ein Baubiologe pro
Stunde verdient, was jener US-Forscher, der der "Vater" der
Elektrosmogforschung war und nun verurteilt wurde, für seine gefälschten
Forschungsergebnisse an Geldern bekam (wie hieß er nochmal ?), was sich
mit reißerischen TV-Berichten an Einschaltquoten erzeugen läßt,
73
Ulrich dh0ghu
horst-d.winzler schrieb:
> Wieviel sendeleistung, ab wann selbsterklärung usw. sind lösungen aus
> dem politischem raum. Mir ist nicht klar, warum du das verleugnest?
Sicher. Aber wenn die Politik von sich aus 10 W EIRP als Schwelle sieht,
wird sie sich nicht durch 100W PEP = 10 kW EIRP um 30 dB verbiegen lassen.
> Du glaubst doch nicht wirklich, das diese einschränkungen eine
> nachprüfbare wissenschaftliche basis hat. Es sind gefühle, denen die
> politik reverenz erweist. Mit dB kann man da nix machen.
Eben.. Fundamentalgrüne und esoterische Politiker würden fühlen: Oh, die
halten es sogar selbst für gefährlich.. Na dann lieber 5W EIRP, sind ja
auch näher am Nachbar als die Basisstation.
Uns würden die knapp 9 dB weniger hingegen sehr weh tun.
Zum Vergleich: Ein Signal mit 6 dB S/N ist einwandfrei zu verstehen.
> Läßt man einen scanner oder sepektrumanalysator über das 2m band laufen,
> ist rauschen das vorherrschende signal. Unter diesen umständen
Probier's mal mit einer passenden Antennenanlage an 'nem halbwegs
vernünftigen QTH zur 2m-"Rush-hour". Und bitte mit einem zeitgemäßen RX,
Fmax = 3 dB. Dein Specki verpaßt das meiste. Der wird irgendwo bei -90
dBm oder bestenfalls mit -100 dBm am Ende sein. Ein -100-dBm-FM-Signal
ist aber immernoch sehr gut zu hören. In CW reichen Signale, die ca. 50
dB schwächer sind.
> Lösungen, die dem einen geben, was er braucht ohne dem anderen zu nehmen
> was er für wichtig erachtet, also ideenreiche lösungen, werden gern von
> leuten diffamiert, die gern durch wände wollen wenn daneben eine tür
> weit offen steht.
Solche Sätze sind typisch für Leute, die eigentlich keine Argumente mehr
haben. Typische Poltikersätze.
Wer gibt denn hier wem was ? Was habe ich davon, keine Selbsterklärung
abgeben zu müssen ? Genau, 4 Stunden mehr Freizeit pro Jahr, ungefähr.
Auf diese Gabe Pfeife ich.
Was hätte ich davon, für >100W eine Standortbescheinigung zu brauchen ?
Genau, Zusatzkosten von einigen 1000 €, auch zumindest alle 2-3 Jahre.
DARAUF verzichte ich gerne. Das Geld lege ich lieber in hochwertiger
Technik an.
> Im bewußtsein seiner "richtigen" argumente kann man sich
> selbstverständlich jeden ängsten verschlißen. Man sollte dann aber auch
Diffuse Ängste als Steuerungselement für technische und
naturwissenschaftliche Themen in der Politik ?
Ich würde hingegen eine Intensivierung des Physikunterrichts in Schulen
und eine intensivere Verpflichtung der Medien zur Wahrnehmung ihres
Bildungsauftrags (den die Fernsehsender z.B. de facto fast garnicht
wahrnehmen, von meist öffentlich-rechtlichen Ausnahmen abgesehen) und
dessen wissenschaftliche Kontrolle für sinnvollere politische Ziele
halten, um dieses Land davon abzuhalten, dem Trend der allgemeinen
Mittelalterzuwendung weiter zu folgen...
> Und was die händyantennen betrifft, man könnte sie ja auch geschickt
> verkleiden. Im internet habe ich gut beispiele gesehen. Damit hätten
> unsere netzbetreiber schonmal eine menge wind aus den segeln nehmen
> können. Jetzt müssen sie es anderweitig verpulvern. Ob das die
> geschickter politik ist, lasse ich mal dahingestellt.
Fällt schon irgendwie auf, wenn plötzlich irgendwo ein 30m hoher
Tannenbaum steht, der sich im Wind auch nicht so bewegt, und der nen
Beton-Stamm hat. Und der 2m² große Betonklotz (achso,
Fiberglasmaterial.. egal.. sieht ähnlich aus) auf dem Fachwerkhausdach
ist auch irgendwie seltsam...
Außerdem: "Wenn die das schon verstecken, muß ja wirklich was dran sein"..
> Und was das erforschen der schädlichkeit der elektromag. strahlung
> angeht, kann sie jeder selber nachprüfen. zB im sommer.
Genau das ist die Gefahr. Bei der Beurteilung von "Strahlung" wird
nämlich lustig alles durcheinander geschmissen, was es an Spektren gibt.
Und so ist unter Ignoranz physikalischer Grundgesetze (e=h*f, z.B.)
plötzlich ein 900-MHz-Signal in der Lage, Molekularverbindungen zu
trennen und somit Gene zu verwursteln. Der Oberstufengymnasiast fällt
dabei lachend vom Stuhl, dem Physiker stehen die Haare zu Berge, und RTL
kassiert wieder fette Werbeeinnahmen rund um den "Beitrag zur Bildung
der Nation"... :-(
> Mein verdacht
> ist, das sich bei diesem hintergrund forschungsgelder bequem locker
> machen lassen.
horst-d.winzler schrieb:
> Danke für die steilvorlage. Weil die stoßrichtung schon damals klar
Vorgegeben durch den Betrüger Dr. Lidbury. Klar..
> gewesen sein sollte, gabs ja jene vorschläge. Sie wollten/sollten ja
> diesen spinnern den wind aus den segeln nehmen. Warum hier seitens des
> clubs nicht adäquat agiert (nicht reagiert) wurde, frag nach bei den
> damaligen repräsentanten.
Die hatten glücklicherweise etwas mehr Weitsicht und Vernunft bewiesen
als ihre Kritiker.
> Auch nachsitzen. Zur strafe alle beiträge ab 1990 im CQ-DL und PR
> nachlesen ;-))
PR habe ich seit 1993 lückenlos gelesen, bis vor knapp einem Jahr.
Reicht Dir das ?
CQDL seit Anfang 1991 durchgängig, vorher teilweise.
>>Dank des Festhaltens an 750W muß sich heute niemand auf 100W und weniger
>>beschränken, solange er die EMVU-Grenzwerte einhält....
> Zu deiner gefälligen beachtung. Die mehrzahl der funkamateure wohnt in
> mietwohnungen. Also mehrfamilienhäusern. Oft mir quasi antennenverbot.
> Deine argumentation entfaltet hier schon einen eigenartigen humor...
Ich hab' auf dieses Argument schon gewartet. Wer in Miethäusern wohnt,
kann eben nicht in jedem Fall 750W machen, vielleicht nicht mal 100W.
Beachte den Teilsatz "solange er die EMVU-Grenzwerte einhält". Es wird
aber niemand daran gehindert, sich ein adäquates QTH zu suchen, und sei
es zusammen mit anderen Funkamateuren im Rahmen z.B. einer Clubstation,
eines Kontest-QTHs, usw. Ich bin ja momentan selbst auf der Suche...
> Ach Ulrich. Es war damals ein versuch. Versuch versäumt. Heute schnee von
> gestern. Heute haben wir die situation, die einige wenige weitsichtige
> eben vermeiden wollten.
> Gewöhn dich einfach mal an diesen gedanken ;-)
Ich bin sogar froh darüber. Denn die Grenzwerte gelten ja so oder so.
Nur muß ich momentan mein Recht glücklicherweise nicht mit einigen 1000
€ Bürokratieaufwand für 'ne Sondergenehmigung erkaufen.
73
Ulrich dh0ghu
"Wolfgang Kind" <dl5...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1f6a0$pbr$03$1...@news.t-online.com...
>a, Hermann, genau so isses! Statt nun aus diesen 90%, die ohnehin nur mit
>100 W arbeiten (können), ein Pfund zu machen, mit dem man in der
>Öffentlichkeit wuchern könnte, stellte sich der DARC betont bräsig. Aber der
>DARC wollte den Amateurfunk ja in diese a la longue aussichtslose Situation
>hineinmanövrieren, lagen doch Alternativen dazu auf dem Tisch und sind von
>diesem hinweg gefegt worden. Nun müssen - leider! - wir alle diese von ein
>paar DARC-Funktionären angezettelte Lage ausbaden.
richtig,
den "frevel" des 100-watt-carte-blanche-vorstosses der agz - damals noch im
darc - nahm man ja neben dem lpd-statement zum anlass, die agz-mitarbeiter aus
dem darc auszuschliessen und bis zum heutigen tage zu verteufeln. die reaktion
auf einen der letzten leserbriefe in hr2day spricht ja baende: die inquisition
laesst kraeftig gruessen.
sie lernens eben nimmer.
gruss
hermann
"Ulrich Hilsinger" <dh0ghu...@dh0ghu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1f9lo$3gk$1...@online.de...
[...]
> > gewesen sein sollte, gabs ja jene vorschläge. Sie wollten/sollten ja
> > diesen spinnern den wind aus den segeln nehmen. Warum hier seitens des
> > clubs nicht adäquat agiert (nicht reagiert) wurde, frag nach bei den
> > damaligen repräsentanten.
> Die hatten glücklicherweise etwas mehr Weitsicht und Vernunft bewiesen
> als ihre Kritiker.
[...]
> Probier's mal mit einer passenden Antennenanlage an 'nem halbwegs
> vernünftigen QTH zur 2m-"Rush-hour". Und bitte mit einem zeitgemäßen RX,
> Fmax = 3 dB. Dein Specki verpaßt das meiste. Der wird irgendwo bei -90
> dBm oder bestenfalls mit -100 dBm am Ende sein. Ein -100-dBm-FM-Signal
> ist aber immernoch sehr gut zu hören. In CW reichen Signale, die ca. 50
> dB schwächer sind.
Schon - nur die "Speckis" des RegTP-Funkmessdienstes und der von
gewissen Industrien beauftragten Ingenieurbüros "verpassen" leider
auch das meiste. In diesen "amtlichen" Scans sieht 144 und 430 MHz
in der Tat ziemlich leer aus - zumal in der Woche tagsüber.
Und das wieder weg zu diskutieren, ist eben schwierig.
> Was hätte ich davon, für >100W eine Standortbescheinigung zu brauchen ?
> Genau, Zusatzkosten von einigen 1000 €, auch zumindest alle 2-3 Jahre.
> DARAUF verzichte ich gerne. Das Geld lege ich lieber in hochwertiger
> Technik an.
Es kann per Definitionem im Amateurfunk keine Standortbescheinigung
geben. Erstens lässt dies das AFuG zur Zeit explizit nicht zu, und
zweitens würde eine Standortbescheinigung der Legaldefinition des
Amateurfunks als wissenschaftlicher Experimentalfunkdienst zentral
zuwider laufen. Immerhin schützt das Grundgesetz die Freiheit der
Wissenschaft. Es ist sehr gut, dass es uns damals gelungen ist,
das Ziel der Wissenschaft neben dem der Technik im AFuG zu
verankern ...
> Ich würde hingegen eine Intensivierung des Physikunterrichts in Schulen
> und eine intensivere Verpflichtung der Medien zur Wahrnehmung ihres
> Bildungsauftrags (den die Fernsehsender z.B. de facto fast garnicht
> wahrnehmen, von meist öffentlich-rechtlichen Ausnahmen abgesehen) und
> dessen wissenschaftliche Kontrolle für sinnvollere politische Ziele
> halten, um dieses Land davon abzuhalten, dem Trend der allgemeinen
> Mittelalterzuwendung weiter zu folgen...
Frisch zu! Das predigen wir seit Jahrzehnten im QRL - ohne
messbaren Erfolg - im Gegenteil, es wird immer schlimmer.
Ausserden ist der Beruf des Physiklehrers "mega-out".
> Bei der Beurteilung von "Strahlung" wird
> nämlich lustig alles durcheinander geschmissen, was es an Spektren gibt.
> Und so ist unter Ignoranz physikalischer Grundgesetze (e=h*f, z.B.)
> plötzlich ein 900-MHz-Signal in der Lage, Molekularverbindungen zu
> trennen und somit Gene zu verwursteln. Der Oberstufengymnasiast fällt
> dabei lachend vom Stuhl, dem Physiker stehen die Haare zu Berge, und RTL
> kassiert wieder fette Werbeeinnahmen rund um den "Beitrag zur Bildung
> der Nation"... :-(
An sich richtig analysiert - nur, wenn der Fachmann hierzu
Stellung bezieht, wird ihm gleich ein Eigeninteresse angehängt,
schliesslich lebt er ja als Angestellter davon - oder er will
sein "Hobby" weiter ausüben.
Wirklich "unabhängige" Fachleute gibt es praktisch nicht,
auch die Gegenseite "lebt von irgendwas" und ist entsprechend
gefärbt. Ein "Unabhängiger" könnte sich in diesem kostspieligen
technischen Metier schlicht privat nicht finanzieren: Ein fast
unauflösbares Problem in der Öffentlicheitsarbeit.
> Logo. Es geht auch beim Elektrosmog zuerst einmal nur um die Kohle,
> nicht um das Wohl der Klienten. Sieh Dir an, was ein Baubiologe pro
> Stunde verdient, was jener US-Forscher, der der "Vater" der
> Elektrosmogforschung war und nun verurteilt wurde, für seine gefälschten
> Forschungsergebnisse an Geldern bekam (wie hieß er nochmal ?), was sich
> mit reißerischen TV-Berichten an Einschaltquoten erzeugen läßt,
Gegenargument: Schau Dir mal an, was ein Experte der Handy-
Industrie pro Stunde so verdient ... Oder schau Dir mal an,
welche Stundensätze "seriöse" Ingenieur- und EMV-Büros so
nehmen ...
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
Hermann F. Schulze schrieb:
> den "frevel" des 100-watt-carte-blanche-vorstosses der agz - damals noch im
> darc - nahm man ja neben dem lpd-statement zum anlass, die agz-mitarbeiter aus
> dem darc auszuschliessen und bis zum heutigen tage zu verteufeln. die reaktion
Jetzt wirds aber ganz lustig. Von euch wurde niemand aus dem DARC
ausgeschlossen. Beginnst Du nun schon damit, die Geschichte umzuschreiben ?
dh0ghu
> Weitsicht und Vernunft! Prächtig!! Also verdankt der DARC auch die
> Reduzierung um 10.000 Mitglieder der "Weitsicht und Vernunft"!!!
Nils, Du wirst von Tag zu Tag unglaubwürdiger. Den wievielten Grund für
10000 weniger Mitglieder hast Du nun schon genannt ? Wars der 5. oder
der 6. ?
Und wie man richtig postet, hast Du immernoch nicht gelernt.
Ulrich, dh0ghu
"Martin Hertkorn" <martin....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1f2uk$jud$03$1...@news.t-online.com...
> Jetzt wirds aber ganz lustig. Von euch wurde niemand aus dem DARC
> ausgeschlossen. Beginnst Du nun schon damit, die Geschichte umzuschreiben ?
Bitte genau lesen: Es wurde _zum Anlass_ genommen, uns auszuschliessen.
Der Antrag des Distriktsvorstands Nordrhein ist bei mir gut archiviert.
Es ist eben nicht gelungen, weil sie - wie immer - auch hier gleich
mehrere juristische Formfehler gemacht haben - im nachhinein wäre mir
die Sache heute wesentlich egaler - hätten sie's doch tun sollen ...
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
"Ulrich Hilsinger" <dh0ghu...@dh0ghu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1fai6$430$2...@online.de...
"horst-d.winzler" schrieb:
>
> Peter Völpel wrote:
>
> > Störungen von Geräten gibt es nicht, das solltest Du eigentlich
> > wissen.
>
> Spitzfindigkeiten die unnütz sind.
Hallo Horst,
ich glaube, Peter wollte etwas anderes damit ausdrücken. Stören können
sich nur Geräte, die auf der gleichen Frequenz arbeiten. Also zum
Beispiel können sich 2 Fernsehsender, die auf der gleichen Frequenz
arbeiten, bei Überreichweiten stören.
Eine Stereoanlage wird aber nicht von einem Funkamateur gestört, sondern
sie hat einen unerlaubten Nebenempfang. Damit ist also nicht der
Funkamateur der Verursacher, und es handelt sich nicht um eine Störung.
Stören würde ein OM nur, wenn sein Gerät auf UKW eine unerlaubte
Nebenfrequenz aussenden würde und dadurch einen Rundfunksender stören
würde. Solange aber sein Gerät technisch in Ordnung ist, kann er nicht
stören! Er sendet schließlich nur auf den zugelassenen Bändern.
Das ist bei einem Hausbesuch der REGTP ein gewaltiger Unterschied und
sicher keine Spitzfindigkeit.
Euch allen viele Grüße!!
Wolfgang DK3IJ
> Eine Stereoanlage wird aber nicht von einem Funkamateur gestört, sondern
> sie hat einen unerlaubten Nebenempfang. Damit ist also nicht der
> Funkamateur der Verursacher, und es handelt sich nicht um eine Störung.
Falsch. Das aktuelle EMVG bezieht "Störungen durch Nutzaussendungen"
ausdrücklich mit ein. Von den meisten Funkamateuren unbemerkt wurde
1998 durch eine Novellierung des EMVG der Begriff der "störenden
Beeinflussung" endgültig zu Grabe getragen. Es wird heute NICHT mehr
unterschieden: "Störung" ist JEDWEDE Beeinflussung!
> Stören würde ein OM nur, wenn sein Gerät auf UKW eine unerlaubte
> Nebenfrequenz aussenden würde und dadurch einen Rundfunksender stören
> würde. Solange aber sein Gerät technisch in Ordnung ist, kann er nicht
> stören! Er sendet schließlich nur auf den zugelassenen Bändern.
Grob falsch, siehe oben.
> Das ist bei einem Hausbesuch der REGTP ein gewaltiger Unterschied und
> sicher keine Spitzfindigkeit.
Eben nicht. Die RegTP wendet bei "Hausbesuchen" das EMVG
knallhart so an und legt die EMV-Produktnormen für die
Unterhaltungselektronik zugrunde. Konkret heisst das,
dass bei 1,8 V/m der Nutzaussendung (!) am Ort des
Fernsehgerätes Schluss ist - jedenfalls in Sicht der
Behörde.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
wann(damals), wo(darc), wieviel(agz-mitarbeiter), wer(agz-mitarbeiter),
wieso("frevel") ???
((agz-mitarbeiter) bitte ohne nomenklatura)
73 de heiner
"Ralph P. Schorn" schrieb:
> Falsch. Das aktuelle EMVG bezieht "Störungen durch Nutzaussendungen"
> ausdrücklich mit ein.
> Grob falsch, siehe oben.
Hallo Freunde,
dann lest doch mal hier:
http://www.qslonline.de/hk/eigen/dl9ahem1.htm
Da steht irgendwie was anderes!
Gruß
Wolfgang DK3IJ
Wird IMHO von DC5JQ aber nicht akzeptiert.
> dann lest doch mal hier:
>
> http://www.qslonline.de/hk/eigen/dl9ahem1.htm
>
> Da steht irgendwie was anderes!
Hallo ebenfalls Freunde,
dann lest doch mal hier:
http://www.agz-ev.de/recht/gesetze/html/emvg/emvg_01.html
(speziell § 1 Abs. 2) und
http://www.agz-ev.de/recht/gesetze/html/emvg/emvg_02.html
(speziell § 6 Abs. 1)
OM Weidemann hat - wie viele andere - die Novellierung des EMVG
in 1998 schlicht nicht mitbekommen, sorry. Ich habe ihm das
kürzlich erst in einem ausführlichen Statement dargelegt.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
> Wird IMHO von DC5JQ aber nicht akzeptiert.
Richtig, weil des EMVG hier - leider - sehr eindeutig
formuliert ist. DL9AH's Standpunkt geht seit einiger
Zeit vor den Gerichten regelmässig den Bach runter.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
> OM Weidemann hat - wie viele andere - die Novellierung des EMVG
> in 1998 schlicht nicht mitbekommen, sorry. Ich habe ihm das
> kürzlich erst in einem ausführlichen Statement dargelegt.
>
und woher weiss er das dann wenn er es angeblich nicht mitbekommen hat?
Er schreibt doch:
"EMVG-Störungen, (früher störende Beeinflussungen)"
übrigens,
wo steht denn in der EMVG etwa von 1,8V/m?
73
Peter, DF3KV
Ralph P. Schorn schrieb:
> Richtig, weil des EMVG hier - leider - sehr eindeutig
> formuliert ist. DL9AH's Standpunkt geht seit einiger
> Zeit vor den Gerichten regelmässig den Bach runter.
Arno liefert allerdings gleich noch ein Beispiel eines ERFOLGREICHEN
Verfahrens in dem genannten Artikel. Mich hat das auch (positiv)
überrascht, weil ich seinen Standpunkt zwar durchaus als SYMPATHISCH
betrachte, aber auch so meine Zweifel an der Durchsetzbarkeit habe. Oder
besser hatte ?
Übrigens sind die 1.8 V/m nicht durchs EMVG gedeckt, hier liegt der
Denkfehler der RegTP: Die Normen, aus denen 1.8 V/m kommen, sagen ganz
klar aus, daß dieser Grenzwert nur den NORMALFALL darstellt, daß es aber
Betriebsbedingungen geben KANN (und somit darf), in denen 1.8V/m
überschritten werden können.
1.8 V/m sind sowieso ein schlechter Witz, zumindest bis in den
VHF-Bereich hinein sind 10 oder sogar 20 V/m ohne großen Aufwand
realisierbar. Darüber bräuchte es dann vernünftige Multilayerplatinen,
was den Hartpapierfetischisten in der Hauselektronikindustrie sicher
nicht vermittelbar wäre..... Fernseher und Radios wären in der
Herstellung plötzlich 2 bis 10 € teurer, ergo am Markt 4 bis 30 € teurer...
73
Ulrich dh0ghu
> übrigens,
> wo steht denn in der EMVG etwa von 1,8V/m?
Das EMVG verlangt die Einhaltung europäisch harmoniserter
Normen. DIN/EN 55020 ist bei Geräten der Unterhaltungs-
elekronik anzuwenden. Hier wird eine maximal auszuhaltende
Feldstärke von 125 dB über einem Mikrovolt/Meter fest-
geschrieben - bei Videorekordern sogar nur 120 dB uV/m
im 80 Meterband.
Praxis der RegTP ist, bei Überschreitung dieser Feldstärke
der Nutzaussendung am Ort des gestörten Geräts eine
Leistungsbeschränkung auszusprechen. Ob das rechtens ist,
muss sich zeigen.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
Ich denke, dass OM Arno Weidemann, DL9AH, die Novellierung des EMVG
sehr wohl mitbekommen und sich hiermit auseinandergesetzt hat. Aus
dem übergeordneten Abs.1 § 1 EMVG entnehme ich ferner, dass dieses
Gesetz nicht nur auf Geräte anzuwenden ist, die elektromagnetische
Störungen verursachen, sondern auch auf Geräte, die durch diese be-
einträchtigt werden können. Im untergeordneten Abs. 2 § 1 EMVG sehe
ich lediglich eine spitzfindige Formulierung des Gesetzgebers. Den
Verweis von DC5JQ auf § 6 Abs. 1 EMVG kann ich in diesem Zusammen-
hang nicht nachvollziehen.
> Übrigens sind die 1.8 V/m nicht durchs EMVG gedeckt, hier liegt der
> Denkfehler der RegTP: Die Normen, aus denen 1.8 V/m kommen, sagen ganz
> klar aus, daß dieser Grenzwert nur den NORMALFALL darstellt, daß es aber
> Betriebsbedingungen geben KANN (und somit darf), in denen 1.8V/m
> überschritten werden können.
Du hast den Hebel klar entdeckt. Wenn, dann geht es _NUR_ so.
Die DL9AH'sche Argumentation, dass Beeinflussungen durch
die Nutzaussendung in jedem Fall hinzunehmen sind, ist
von den Gerichten sehr überwiegend zurück gewiesen worden.
Klar, es gibt auch wenige Fälle, wo es funktioniert hat.
Nur, ob diesem "Hebel" ein Gericht folgt, das ist fraglich.
Weiter fraglich ist, ob der Nachbar "besondere
Betriebsbedingungen" dulden muss - oder eher nicht.
Und - wer muss für Nachbesserungen zahlen?
Aber hier sind wir mittendrin in aktuellen Verfahren -
und daher ist an dieser Stelle schlicht Schluss.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
Einfach ausgedrückt herrscht hier Klärungsbedarf, da die vorhandenen
Gesetze Spielraum für allerlei Willkür bieten.
>Jetzt wirds aber ganz lustig. Von euch wurde niemand aus dem DARC
>ausgeschlossen. Beginnst Du nun schon damit, die Geschichte umzuschreiben ?
ja sicher,
1984 ist ueberall.
mfg
hfs
>wann(damals), wo(darc), wieviel(agz-mitarbeiter), wer(agz-mitarbeiter),
wann....1994/1995/1996
wo........distrikt nordrhein
wieviel...siehe unten
wer.......
DC5JQ Ralph Schorn
DG8EF Jochen Swieter
DJ3EO Wolfgang Manz
DJ5JE Michael Rosskamp
DJ8OT Eberhard Warnecke
DK3ML Heiner Koth
DK5EO Heinz Gerd Küster
DL1EEC Hermann Schulze
DL2ECK Thomas Pagel
DL5EDA Wolfgang van Gels
DL9JT Till Uhde
gruss
hfs
>Sicher. Aber wenn die Politik von sich aus 10 W EIRP als Schwelle sieht,
>wird sie sich nicht durch 100W PEP = 10 kW EIRP um 30 dB verbiegen lassen.
nein,
du hast 1994/1995 die zementierung der 100 watt als carte blanche
versaubeutelt.
gruss
hfs
Hermann F. Schulze schrieb:
> du hast 1994/1995 die zementierung der 100 watt als carte blanche
> versaubeutelt.
1. Deine Vermutung, daß es geklappt hätte, ist sehr vage.
2. Ich wars nicht, Herr Lehrer
3. Wurde der Worstcase vermieden (100W "normal-Limit", ab 10W EIRP
dennoch Selbsterklärung, und nur gegen teure Standortbescheinigung QRO).
4. wenn Du's nicht kapiert hast, verinnerliche nochmal 1. bis 3.
73
Ulrich dh0ghu
Als Nachtrag möchte ich hier explizit noch auf die Begriffsbestimmungen
in § 2 Punkt 8 EMVG hinweisen. Hiernach ist eine elektromagnetische Stö-
rung im Sinne dieses Gesetzes jede elektromagnetische Erscheinung, welche
die Funktion eines Gerätes beeinträchtigen könnte; eine elektromagnetische
Störung kann elektromagnetisches Rauschen, ein UNERWÜNSCHTES
Signal oder eine Veränderung des Ausbreitungsmediums sein.
Von Nutzsignalen ist hier NICHT die Rede! Ansonsten würde durch dieses
Gesetz auch das Betreiben von Störsendern legalisiert.
Signal oder eine Veränderung des Ausbreitungsmediums sein. Nutzsignale
sind hier NICHT als Störung aufgeführt.
Wolfgang Kind schrieb:
> ...Nutzsignale
> sind hier NICHT als Störung aufgeführt.
>
Definiere: 'Nutzsignale'.
Was dem Einen nutzt kann ggf. einen Anderen stören.
Volker
> Als Nachtrag möchte ich hier explizit noch auf die Begriffsbestimmungen
> in § 2 Punkt 8 EMVG hinweisen. Hiernach ist eine elektromagnetische Stö-
> rung im Sinne dieses Gesetzes jede elektromagnetische Erscheinung, welche
> die Funktion eines Gerätes beeinträchtigen könnte; eine elektromagnetische
> Störung kann elektromagnetisches Rauschen, ein UNERWÜNSCHTES
> Signal oder eine Veränderung des Ausbreitungsmediums sein.
> Von Nutzsignalen ist hier NICHT die Rede! Ansonsten würde durch dieses
> Gesetz auch das Betreiben von Störsendern legalisiert.
Leider daneben.
Zunächst einmal bestimmt § 1 Abs. 2 EMVG grundlegend, dass die
Inhalte und Regelungen dieses Gesetzes auch auf
"elektromagnetische Störungen im Zusammenhang mit der
Abstrahlung oder Aussendung von Nutzfrequenzen" Anwendung finden
sollen.
§ 2 Nr. 8 EMVG definiert dann, dass eine "elektromagnetische
Störung" _jedwede_ elektromagnetische Erscheinung ist, welche die
Funktion eines Gerätes beeinträchtigen könnte. Dann wird in _nicht
abschliessender_ Art und Weise aufgezählt, was denn (unter anderem!)
eine solche Störung sein _kann_. Durch die Wahl des Wortes "kann"
an dieser Stelle ist die Störung durch die Nutzaussendung juristisch
- leider - nicht ausgeschlossen.
Ich hätte es auch gerne anders, aber man kann eben bei einer
juristischen Analyse des EMVG die beabsichtigten Aussendungen
des Funkamateurs - die "Nutzaussendung" - nicht ausschliessen.
Versucht man das, vergeigt man den Prozess bereits im Ansatz.
Dies war im "Original-EMVG" vor 1998 nicht so: Hier fehlte
die Nutzaussendung!
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
Leider kann ich deiner Definition nicht ganz folgen, da ich aus dem
EMVG etwas andere Schlussfolgerungen ziehe. Bin ja auch kein Jurist
und beschäftige mich nur widerwillig mit dieser Thematik.
Letztendlich wird eine verbindliche Interpretation des EMVG ohnehin
den Gerichten vorbehalten bleiben.
Auch ich möchte an dieser Stelle sich anbahnenden Verfahren aus den
bekannten Gründen nicht vorgreifen.
> Natürlich gibt es "Lösungen im politischen Raum". Und zwar werden
> Konfliktefälle zugunsten der jenigen gelöst, die das intelligentere
> Konzept haben. Genau diese Art der Lösung hat bei S6 ja den Amateurfunk
> auch so bläd aus der Wäsche schauen lassen - obwohl alternative Konzepte
> zur Verhandlungs"strategie" der DARC-Funktionäre ja auf dem Tisch lagen...
Du salbaderst mal wieder ein Zeug zusammen, daß es die Sau graust.
Typisch für Lösungen im politischen Raum ist es, Probleme zuungunsten
derjenigen zu lösen, die weniger Wirbel als Reaktion erwarten lassen.
Das beweist sich immer wieder - auch wenn es Dummschwaller mit bestimmter
Interessenlage immer wieder gern als "intelligente Lösung" gewürdigt sehen
wollen, um political correct speech zu pflegen.
> Nur, wenn man alles falsch versteht oder vertehen möchte. Mein Vorschlag
> der "freiwlligen Selbstbeschränkung" bezog sich darauf zu zeigen, daß die
> Expertise der Funkamateure ausreicht, durch geschickte Wahl von Frequenz,
> Zeit und Betriebsart auch mit 8 dB weniger auszukommen - was, nebenbei
> gesagt, auch dem Amateurfunk selbst genutzt hätte.
> Gegen diese Argumentation ist ja angebrüllt worden von DARC-Leuten.
Ja, und aus gutem Grund. Mit deiner "freiwilligen Selbstbeschränkung"
lieferst du den Elektrosmog-Paranoikern eine Steilvorlage allererster
Kajüte, um es mal lax zu formulieren. Wenn du das nicht siehst, dein
Problem.
Ralf
> da muss ja was dran sein, dass DECT+Handy Krebs erzeugen, sonst würden
> doch keine wissenschaftlichen Gutachten in Auftrag gegeben...
Genau das ist der Punkt. Und auf der gleichen Linie, aber noch treffender:
Da muß was dran sein, sonst würden "die" doch nicht sooooviel Geld für die
Untersuchungen ausgeben.
Es wird halt immer so gedreht, wie's grad paßt...
cu, Ralf
> Wieviel sendeleistung, ab wann selbsterklärung usw. sind lösungen aus
> dem politischem raum. Mir ist nicht klar, warum du das verleugnest?
> Du glaubst doch nicht wirklich, das diese einschränkungen eine
> nachprüfbare wissenschaftliche basis hat. Es sind gefühle, denen die
> politik reverenz erweist. Mit dB kann man da nix machen.
Das verleugne ich nicht. Die allgemeine 10W-Grenze ist aber eben nicht
festgebacken - es gibt ja bereits Stimmen, die das schon als viiiiel zu
hoch betrachten. Wer garantiert mir denn, daß diese Klapsköppe in der
Politik morgen nicht auf die Idee kommen, das ganze auf 1W abzusenken?
Selbst wenn wir denen 100W antgeboten hätten - auch das wäre keine allzeit
gültige Garantie gewesen.
>> "Lösungen im politischen Raum" durch vorauseilenden Gehorsam und
>> Selbstbeschränkung anzustreben ist von daher etwas für Weicheier, die
>> damit zeigen, daß sie nicht für ihre Rechte kämpfen werden. Die
>> politische Ebene dankt es diesen dann pragmatisch, indem sie sie al gusto
>> noch weiter in die Pfanne haut - die Idioten lassen es sich ja
>> schließlich gefallen.
>
> Lösungen, die dem einen geben, was er braucht ohne dem anderen zu nehmen
> was er für wichtig erachtet, also ideenreiche lösungen, werden gern von
> leuten diffamiert, die gern durch wände wollen wenn daneben eine tür
> weit offen steht.
Die 10W-Lösung ist keine "ideenreiche" Lösung, genausowenig wie eine
Selbstbeschränkung das wäre. Es gibt Stimmen in der Elektrosmogszene, die
wollen µW dort sehen, wo heute mW oder gar W zulässig sind! Wenn diese
Stimmen sich mehren, bieten wir dann auch freiwillig an, nochmal 30dB
abzusenken? Nur um die zu beschwichtigen?
> Im bewußtsein seiner "richtigen" argumente kann man sich
> selbstverständlich jeden ängsten verschlißen. Man sollte dann aber auch
> die macht dazu haben. Der DARC hat/hatte sie jedoch nicht.
> Also, wer war denn hier der idiot?
Ängste sind mir vollkommen schnurz, solange sie a) unbegründet sind und b)
nicht von mir erwartet wird, diesen Ängsten entsprechend mein Handeln
einzurichten. Früher hatte man Angst, daß die bei der Eisenbahn genutzte
hohe Geschwindigkeit von 30km/h schädlich für die Menschen sei, und man
hatte Angst vor Gottes Zorn, und es gibt Leute, die leiden unter
Wolkenangst. Muß man die ernstnehmen? Muß der Staat aktiv werden, um die
Bevölkerung vor Außerirdischen zu schützen, weil ein paar Leute Angst vor
denen haben? Muß ich meine Leitung um 30dB absenken, weil ein ganze
Industrie von Lügnern und Tatsachenverdrehern den Leuten erzählt, sie
bekämen Krebs von den Wellen?
>> Aber ich werde
>> solchen Spinnern nicht noch freiwillig das Seil liefern, mit dem sie mich
>> dann ggf. zu erdrosseln gedenken - und die Argumentation "da muß ja was
>> dran sein mit der Schädlichkeit, sonst würden die ja nicht von selber
>> anbieten, ihre Leistung zu reduzieren" ist doch wohl nicht allzuweit
>> hergeholt, oder?
>
> Lenins worte könne aber auch gegen ihn gewandt werden.
Natürlich - wenn er sich das gefallen lassen würde, so er noch lebte.
Allerdings würde er - und zwar ziemlich deutlich - Paroli bieten, so er das
noch könnte...
> Und was die händyantennen betrifft, man könnte sie ja auch geschickt
> verkleiden. Im internet habe ich gut beispiele gesehen. Damit hätten
> unsere netzbetreiber schonmal eine menge wind aus den segeln nehmen
> können. Jetzt müssen sie es anderweitig verpulvern. Ob das die
> geschickter politik ist, lasse ich mal dahingestellt.
Darum geht es aber nicht. Das ist doch genau die falsche Politik - und wird
dann als "Verschleierungstaktik" u.s.w. gebrandmarkt. Den Leuten muß immer
und immer wieder klargemacht werden, wie der wissenschaftliche Stand der
Dinge ist. Alles andere ist langfristig kontraproduktiv. Es kann doch nicht
sein, daß mit dumpfen Gefühlen und eingebildeten Leiden sowie um des
schnöden Mammons willen Technologien plattgemacht werden, die seit einem
Jahrhundert erfolgreich eingesetzt werden - sonst kommt eines Tages einer
auf die Idee, man müsse alle Stromleitungen und den el. Strom überhaupt
abschaffen...
> Und was das erforschen der schädlichkeit der elektromag. strahlung
> angeht, kann sie jeder selber nachprüfen. zB im sommer.
-v please
cu, Ralf
> wann kommense denn ?
Gleich wenn Hurd fertig ist...
cu, Ralf
Oh, Ralfine, ich wollte niemandem zu nahe treten!
> Typisch für Lösungen im politischen Raum ist es, Probleme zuungunsten
> derjenigen zu lösen, die weniger Wirbel als Reaktion erwarten lassen.
Das hieße also, da die Lösung ja zu Ungunsten der Funkamateure ist, daß der
"Bundesverband" weder einen Wirbel erzeugt hätte, noch von ihm Reaktionen zu
erwarten gewesen wären? Daß er uns also - Arm in Arm mit der Politik -
schlicht platt an die Wand gedrückt hätte? Willkommen im Club!
> Das beweist sich immer wieder - auch wenn es Dummschwaller mit bestimmter
> Interessenlage immer wieder gern als "intelligente Lösung" gewürdigt sehen
> wollen, um political correct speech zu pflegen.
Danke für ein Beispiel Deiner Korrektheit im höflichen Ausdruck!
> > Nur, wenn man alles falsch versteht oder vertehen möchte. Mein Vorschlag
> > der "freiwlligen Selbstbeschränkung" bezog sich darauf zu zeigen, daß
die
> > Expertise der Funkamateure ausreicht, durch geschickte Wahl von
Frequenz,
> > Zeit und Betriebsart auch mit 8 dB weniger auszukommen - was, nebenbei
> > gesagt, auch dem Amateurfunk selbst genutzt hätte.
> > Gegen diese Argumentation ist ja angebrüllt worden von DARC-Leuten.
>
> Ja, und aus gutem Grund. Mit deiner "freiwilligen Selbstbeschränkung"
> lieferst du den Elektrosmog-Paranoikern eine Steilvorlage allererster
> Kajüte, um es mal lax zu formulieren.
Nö. Im Geigentiel, um es einmal lax zu formulieren.
Wenn du das nicht siehst, dein
> Problem.
Ich habe keins. Und meine Sehkraft ist auch noch ufb.
Mann-o-mann, was ist bloss aus dem Amateurfunk geworden.
Eine Paragraphen-Reiterei auf typisch deutsche Art, oder was?
Ihr kriegt ja links und rechts auf die Backen vom Gesetze-Macher.
Und selbst zerfleischt ihr euch auch noch gegenseitig.
Ein Trauerspiel ohne Ende.
Wo sind die Zeiten, wo die Endröhren noch rote Bäckchen bekommen
durften und man sich am HF-Löschfunken die Zigarette anmachte?
Und keinen hats gestört...
trotzdem 73
Martin :-(
>
>>Läßt man einen scanner oder sepektrumanalysator über das 2m band laufen,
>>ist rauschen das vorherrschende signal. Unter diesen umständen
>
> Probier's mal mit einer passenden Antennenanlage an 'nem halbwegs
> vernünftigen QTH zur 2m-"Rush-hour". Und bitte mit einem zeitgemäßen RX,
> Fmax = 3 dB. Dein Specki verpaßt das meiste. Der wird irgendwo bei -90
> dBm oder bestenfalls mit -100 dBm am Ende sein. Ein -100-dBm-FM-Signal
> ist aber immernoch sehr gut zu hören. In CW reichen Signale, die ca. 50
> dB schwächer sind.
Um deine neugier zu befriedigen, signale die am geräteingang noch
-96dBm bringen, sind noch einwandfrei nachzuweisen. Selbst wenn die
spitzenwerte gespeichert werden, wirds nicht mehr. Und mehr, werden
firmen und RegTP auch nicht messen.
>
>>Lösungen, die dem einen geben, was er braucht ohne dem anderen zu nehmen
>>was er für wichtig erachtet, also ideenreiche lösungen, werden gern von
>>leuten diffamiert, die gern durch wände wollen wenn daneben eine tür
>>weit offen steht.
>
> Solche Sätze sind typisch für Leute, die eigentlich keine Argumente mehr
> haben. Typische Poltikersätze.
Stop deinen eifer. Wir, die funkamateure, haben es mit politik zu tun.
Einfach mal begreifen.
> Was hätte ich davon, für >100W eine Standortbescheinigung zu brauchen ?
> Genau, Zusatzkosten von einigen 1000 €, auch zumindest alle 2-3 Jahre.
> DARAUF verzichte ich gerne. Das Geld lege ich lieber in hochwertiger
> Technik an.
Deine argumentation geht daneben. Ralph hat schon darauf hingewiesen.
Stichwort: "wissenschaftlich"
"wissenschaftlich" bedeutet eben auch hochwertige meßtechnik ;-)
>>Und was das erforschen der schädlichkeit der elektromag. strahlung
>>angeht, kann sie jeder selber nachprüfen. zB im sommer.
>
> Genau das ist die Gefahr. Bei der Beurteilung von "Strahlung" wird
> nämlich lustig alles durcheinander geschmissen, was es an Spektren gibt.
> Und so ist unter Ignoranz physikalischer Grundgesetze (e=h*f, z.B.)
> plötzlich ein 900-MHz-Signal in der Lage, Molekularverbindungen zu
> trennen und somit Gene zu verwursteln. Der Oberstufengymnasiast fällt
> dabei lachend vom Stuhl, dem Physiker stehen die Haare zu Berge, und RTL
> kassiert wieder fette Werbeeinnahmen rund um den "Beitrag zur Bildung
> der Nation"... :-(
Was heißt lustig durcheinander. Ich wollte lediglich darauf hinweisen,
wie viele durch elektrosmog geängstigte zeitgenossen legen sich
freiwillig in die sonne und lassen sich dort braten. Im verhältnis dazu
sind unsere sender glimmlampen. Dieser vergleich wird schon verstanden.
BTW sieht man mal von der dualität des lichtes ab, handelt es sich hier
schon um elektromagnetische wellen.
--
mfg horst-dieter
wenn in irgendeinem anderen Land jemand nach einer durchzechten Nacht
und noch etwas Alkohol im Blut morgends auf seinem Bettvorleger
ausrutscht, denkt er: " Du musst weniger trinken oder besser aufpassen"
In Deutschland verlangt so einer sofort ein Gesetz über die
Rutschfestigkeit von Bettvorlegern! ;0)
Viele Grüße
Wolf DK3IJ
Hallo Wolf,
und Taten eines Einzelnen werden in DL dazu missbraucht, Gesetze für
die Allgemeinheit zu verschärfen. Siehe aktuell den Versuch, nach dem
schrecklichen Unfall mit dem Testfahrer von Mercedes, ein allgemeines
Tempolimit auf Autobahnen durchsetzen zu wollen.
>
> und Taten eines Einzelnen werden in DL dazu missbraucht, Gesetze für
> die Allgemeinheit zu verschärfen. Siehe aktuell den Versuch, nach dem
> schrecklichen Unfall mit dem Testfahrer von Mercedes, ein allgemeines
> Tempolimit auf Autobahnen durchsetzen zu wollen.
Wir hatten ein generelles geschwindigeitsverbot. Lag bei 100km/h
--
mfg horst-dieter
Konnten eure Autos überhaupt schneller fahren?
>>Wir hatten ein generelles geschwindigeitsverbot. Lag bei 100km/h
>>
>>mfg horst-dieter
>
> Konnten eure Autos überhaupt schneller fahren?
>
> Vy 73 de Wolf,
> DL5DKW
>
Wieso: "Konnten"? Zählst du dich nicht mehr zu DL?
--
mfg horst-dieter
Ich dachte in meinem Posting eher an die frühere DDR.
Nein, nicht DDR. Es war das 3.Reich. Geschwindigkeitsbegrenzung war
bis 1945 gültig.
Adolf der Letzte soll gesagt haben, die Straßen sein nicht für
Herrenfahrer da, das die dort Rennen veranstalten.
--
mfg horst-dieter
Nur gut, dass ich diese unglückselige Zeit nicht miterleben musste.
Trotzdem waren damals die Autos auch nicht viel schneller, als die
der früheren DDR. Außerdem hatte Adolf, der Größenwahnsinnige,
die Autobahnen nicht für PKWs, sondern für Panzer bauen lassen.
>und Taten eines Einzelnen werden in DL dazu missbraucht, Gesetze für
>die Allgemeinheit zu verschärfen. Siehe aktuell den Versuch, nach dem
>schrecklichen Unfall mit dem Testfahrer von Mercedes, ein allgemeines
>Tempolimit auf Autobahnen durchsetzen zu wollen.
...oder z.B. Waffengesetze wegen eines Amoklauefers. Man wird
ueberhaupt nichts damit bewirken. Wer eine solche Tat begehen will,
der wird es auch in Zukunft tun und sich wohl kaum von unsinnigen
Gesetzen abhalten lassen. Die Sportschuetzen muessen diesen Unsinn
ausbaden und mit uebertriebenen Schikanen leben.
Von unserem harmlosen Hobby Amateurfunk besser ganz zu Schweigen.
Wolfgang Kind schrieb:
> Ich dachte in meinem Posting eher an die frühere DDR.
>
Aber mal Vorsicht, mein Trabi schaffte munter 110 km/h bei perfekt
eingestellter Zündung. Bergab mit Rückenwind 135 km/h.
73 (hi), Sig, dl2jim
Moin Sig,
meine Westgurke ist auch nicht sehr viel schneller. Reicht halt, von Punkt
A nach B zu gelangen. Deshalb bin ich auch nicht traurig, dass er sich bei
diesem Hundswetter eine Beule eingefangen hat. Enge Parkhäuser mag er
übrigens auch nicht, wenn mein XYL am Steuer sitzt. Und enge Garagen
ebenso wenig. Beim Rausfahren ist mal der Seitenspiegel weggeflogen.
Aber ein bisschen Schwund ist halt immer und manche Dinge eventuell
auch einfach nur unnutzer Ballast.
Schön waren auch die vielen Kopfsteinpflaster. Auf denen konnte
man wenigstens nicht am Steuer einpennen.
"Ralph P. Schorn" <r.p.s...@fz-juelich.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1cube$1gutqf$1...@ID-136801.news.uni-berlin.de...
> Nun, eines ist tröstlich: Das Recht auf das "Selbermachen" ist
> in § 7 Abs. 3 AFuG fest verankert. Die Selbsterklärung kann
> also nicht durch schlichte Änderung der BEMFV sk gehen: Dazu
> bedarf es _zwingend_ einer Änderung des Amateurfunkgesetzes.
jetzt enttäuscht Du mich aber, hast Du etwa nicht gemerkt,
daß Dein Busenfreund "Jammernils" nur wieder einen
Aufhänger für seine DARC Polemik gesucht hat?
Die RegTP hat doch, so wie es ist, die besseren Karten.
Wenn die wirklich wollen, gehen die Messen; verrechnen
die Einsätze; erstellen Bußgeldbescheide und verdienen
sich eine goldene Nase.
73 Helmut DB7EC
"Wolfgang Kind" <dl5...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1figc$db0$01$1...@news.t-online.com...
>
>
> Wird IMHO von DC5JQ aber nicht akzeptiert.
>
>
wie kannst Du so etwas schreiben? Du weist doch, nicht die
Rechtsauffassung von DC5JQ ist falsch. nein diese komischen
Richter haben doch einfach keine Ahnung! ;-))
73 Helmut DB7EC