ich suche die komplette Bauanleitung (Kopie, Scan, URL) für den 0V1 aus
dem AFU-Fernlehrgang der Fernschule Bremen, wie sie in den frühen 80ern
dort veröffentlicht worden ist (mit 2x ECC 81 oder 83). Mir geht es um
diese Bauanleitung und nicht um irgendeine 0V1-Schaltung!
Unkosten werden natürlich erstattet!
Gruß,
Stephan
Hallo!
Sicher, das das Teil OV1 und nicht OV2 heißt???
Habe das Teil früher mal nachgebaut, mit Glück könnte ich die Unterlagen
wiederfinden.
War aber eher in den 70ern.
MfG Harald DL9AAZ
> Sicher, das das Teil OV1 und nicht OV2 heißt???
Ja, denn in dieser Schaltung, ein Geradeausempfänger, wurde nur eine
NF-Röhre verwendet: Keine HF-Röhre (0), eine Audion-Röhre (V) und eine
NF-Röhre (1) = 0V1.
> Habe das Teil früher mal nachgebaut, mit Glück könnte
> ich die Unterlagen wiederfinden.
Das wäre toll!
> War aber eher in den 70ern.
Ja, die Schaltung wurde bestimmt schon früher veröffentlicht! Ich kenne
sie halt aus den frühen 80ern (82). Die Schaltung, die ich meine, wurde
schon auf Platine aufgebaut (bis auf Netzteil und NF-Übertrager).
Gruß,
Stephan
>>Sicher, das das Teil OV1 und nicht OV2 heißt???
> Ja, denn in dieser Schaltung, ein Geradeausempfänger, wurde nur eine
> NF-Röhre verwendet: Keine HF-Röhre (0), eine Audion-Röhre (V) und eine
> NF-Röhre (1) = 0V1.
Nein, es gab nur den 0V2. Es zählt hierbei auch nicht die Röhrenanzahl,
sondern die Anzahl der Stufen. Die Schaltung besteht aus einem Audion in
Kaskodenschaltung (2 Triodensysteme = 1x ECC81) und zwei NF-Stufen
(weitere 2 Triodensysteme).
Also zwei Röhren, aber da die verwendete ECC81 jeweils zwei
Triodensysteme enthält, gibt es zwei NF-Stufen.
Im übrigen steht dieser Empfänger auch bei mir noch im Shack :-)
> Ja, die Schaltung wurde bestimmt schon früher veröffentlicht! Ich kenne
> sie halt aus den frühen 80ern (82). Die Schaltung, die ich meine, wurde
> schon auf Platine aufgebaut (bis auf Netzteil und NF-Übertrager).
Ganz recht. Es gab eine Einfach-Version im Kunststoffgehäuse und eine
etwas luxorösere im Alu-Profilgehäuse. Beide hatten aber bereits 1978
einen platinenbasierten Aufbau.
73 de Bert
> Nein, es gab nur den 0V2. Es zählt hierbei auch nicht
> die Röhrenanzahl, sondern die Anzahl der Stufen. Die
> Schaltung besteht aus einem Audion in Kaskodenschaltung
> (2 Triodensysteme = 1x ECC81) und zwei NF-Stufen
> (weitere 2 Triodensysteme). Also zwei Röhren, aber da die
> verwendete ECC81 jeweils zwei Triodensysteme enthält, gibt
> es zwei NF-Stufen.
Stimmt! Ich habe etwas unüberlegt geantwortet und vergessen, daß das zwei
Doppeltrioden sind!
> Im übrigen steht dieser Empfänger auch bei mir noch
> im Shack :-)
Ich habe ihn leider nicht mehr :-(
> Es gab eine Einfach-Version im Kunststoffgehäuse und
> eine etwas luxorösere im Alu-Profilgehäuse. Beide
> hatten aber bereits 1978 einen platinenbasierten Aufbau.
Meiner war im Alu-Chassis. Hast Du noch den Bauplan?
Gruß,
Stephan
MfG Werner Kick
"Werner Kick" <werne...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ae7l6l$2au$03$1...@news.t-online.com...
>man koennte Ihn auch nachbauen, mit der ECC86.
Hallo zusammen,
eine Bauanleitung mit der ECC86 für 12 V gibt es gerade in der aktuellen
Ausgabe der Funk, siehe
http://213.144.22.185/FUNK/funk/funk.htm
Stephan, ich weiss, du interessierst dich für die _Originalanleitung_,
aber vielleicht ist ja jemand anders auf den Geschmack gekommen. Deshalb
die Info.
Löt mal wieder :-)
73 de Andreas
Werner Kick schrieb:
Nur _hören_ wirst Du dann damit nichts mehr[1]
nur 'mal so als Info ;)
73 de Ulrich, DF4KV
[1] kenne die Schaltung gut, da ich auch in grauer Vorzeit 'mal damit
herumgebastelt habe. Bei Austausch der ECC81 durch ECC86 würden bei 6V
vielleicht noch etwa 3uA Anodenstrom fließen.
Wenn man die Arbeitswiderstände niederohmiger macht, könnte man das
vielleicht auch ECC86-tauglich hinbekommen, wegen der mickrigen
Verstärkung wird aber dann alles wesentlich schlechter als mit der
Originalschaltung. Wenn es schon unbedingt 12 Volt und Röhre sein muß:
Kaskodenaudion mit zwei FET aufbauen und die ECC86 nur noch als
Steuerung für eine Einschaltverzögerung (und als Dekoration)
nehmen..;-)
> man koennte Ihn auch nachbauen, mit der ECC86. Da
> Braucht man keine Hochspannung verwenden, sondern
> 6 Volt reichen dann aus (Heiz- und Anodenspannung).
> Nur mal so als Info :-)
Danke für den Tip, Werner, die Röhre ist mir bekannt!
Gruß,
Stephan
> eine Bauanleitung mit der ECC86 für 12 V gibt es gerade
> in der aktuellen Ausgabe der Funk, siehe
> http://213.144.22.185/FUNK/funk/funk.htm
Mit ECC 86 gibt es Schaltungen in zwei Elektor-Ausgaben und unter:
http://home.t-online.de/home/B.Kainka/bastel18.htm
> Stephan, ich weiss, du interessierst dich für die
> "Originalanleitung", aber vielleicht ist ja jemand
> anders auf den Geschmack gekommen. Deshalb die Info.
Na klar, und auf www.jogis-roehrenbude.de findet man noch mehr
Bauanleitungen!
Gruß,
Stephan
> Meiner war im Alu-Chassis. Hast Du noch den Bauplan?
Nein, den kompletten Bauplan mit mechanischem Aufbau habe ich nicht
mehr, nur noch den eigentlichen Schaltplan.
Wenn Dir der ausreicht, schreib mir nochmal ne EMail, ich scann den dann
mal ein.
73 de Bert
> Nur _hören_ wirst Du dann damit nichts mehr[1]
> nur 'mal so als Info ;)
Sowas habe ich mir auch schon gedacht, als da jemand was von 12V
Anodenspannung schrieb...
> [1] kenne die Schaltung gut, da ich auch in grauer Vorzeit 'mal damit
> herumgebastelt habe. Bei Austausch der ECC81 durch ECC86 würden bei 6V
> vielleicht noch etwa 3uA Anodenstrom fließen.
Wenn überhaupt, bei solch niedrigen Spannungen ist man ja noch vor den
unteren Kennlinienknick, da fließt wahrscheinlich außer Heizstrom nichts.
> Wenn man die Arbeitswiderstände niederohmiger macht, könnte man das
> vielleicht auch ECC86-tauglich hinbekommen, wegen der mickrigen
> Verstärkung wird aber dann alles wesentlich schlechter als mit der
> Originalschaltung.
ACK.
Der Hauptvorteil des 0V2 war ja eben seine hohe Empfindlichkeit, die
auch mit kurzem Draht als Antenne dem Einsteiger schon Erfolgserlebnisse
bescherte. Bei verringerter Anodenspannung wird genau dieser
Vorteil aufgegeben.
> Wenn es schon unbedingt 12 Volt und Röhre sein muß:
> Kaskodenaudion mit zwei FET aufbauen und die ECC86 nur noch als
> Steuerung für eine Einschaltverzögerung (und als Dekoration)
> nehmen..;-)
Naja :-)
Auch heute ist ein Aufbau eines Röhrenaudions wie des 0V2 keine Hexerei:
Trafo und Übertrager kann man aus einem alten Röhrenradio ausbauen,
ECC81 und Sockel gibts neu bei verschiedenen Versandhändlern, Drehko im
gut sortierten HF-Laden oder auffm Flohmarkt.
73 de Bert
"Bert Braun, DD5XL" schrieb:
>
> Ulrich Strate wrote:
>
> > Nur _hören_ wirst Du dann damit nichts mehr[1]
> > nur 'mal so als Info ;)
>
> Sowas habe ich mir auch schon gedacht, als da jemand was von 12V
> Anodenspannung schrieb...
>
> > [1] kenne die Schaltung gut, da ich auch in grauer Vorzeit 'mal damit
> > herumgebastelt habe. Bei Austausch der ECC81 durch ECC86 würden bei 6V
> > vielleicht noch etwa 3uA Anodenstrom fließen.
>
> Wenn überhaupt, bei solch niedrigen Spannungen ist man ja noch vor den
> unteren Kennlinienknick, da fließt wahrscheinlich außer Heizstrom nichts.
Nunja, bei ECC86 schon etwas mehr, aber trotzdem kommt man damit nicht
weit.
>
> > Wenn man die Arbeitswiderstände niederohmiger macht, könnte man das
> > vielleicht auch ECC86-tauglich hinbekommen, wegen der mickrigen
> > Verstärkung wird aber dann alles wesentlich schlechter als mit der
> > Originalschaltung.
>
> ACK.
> Der Hauptvorteil des 0V2 war ja eben seine hohe Empfindlichkeit, die
> auch mit kurzem Draht als Antenne dem Einsteiger schon Erfolgserlebnisse
> bescherte. Bei verringerter Anodenspannung wird genau dieser
> Vorteil aufgegeben.
Habe dieses Kaskodenaudion auch noch in guter Erinnerung (wenig
Rauschen, sehr sauber einstellbarer Schwingeinsatz..)
Es ist ja verständlich, daß heutige Bauanleitungsautoren auf "echte"
Röhrenschaltungen verzichten (Haftungsausschlußfrage beim Umgang mit
gefährlichen Spannungen..) und dann lieber zu diesen Kuriositäten mit
Batteriebetrieb (Bestandteil von Kinder-Elektronikbaukästen in
Vor-Transistorzeiten) greifen; man
bekommt dann aber auch nur "Kinderkram".
> Auch heute ist ein Aufbau eines Röhrenaudions wie des 0V2 keine Hexerei:
> Trafo und Übertrager kann man aus einem alten Röhrenradio ausbauen,
> ECC81 und Sockel gibts neu bei verschiedenen Versandhändlern, Drehko im
> gut sortierten HF-Laden oder auffm Flohmarkt.
ACK.
73 de Ulrich, DF4KV
MfG Werner Kick
> Na klar, und auf www.jogis-roehrenbude.de findet man noch mehr
> Bauanleitungen!
Dort ist das Original der Fernschule Bremen als Bauanleitung bzw.
Schaltplan.
Bernd
Nanana, mach jetzt bitte den guten alten "Radiomann" nicht schlecht. War
zwar eigentlich auch vor meiner Zeit aktuell (bin selbst Bj.`68), habe
aber viel gelernt als ich den Kasten als 12jähriger gebraucht auf dem
Flohmarkt erstanden habe...Im übrigen gab es den ECC86-Zusatz als
*Ergänzung* zum Radiomann, der von "Hause aus" schon mit Transistor
(AC173) ausgestattet war.
--
Gruss! & 73 de Rolf Dohmen, DL1KJ
Dohmen EDV&Telekommunikation * Dammstr.13 * 50259 Pulheim
Tel:02238/9638-96 Fax:-99 Mobil:0172/2719098 mailto:in...@dohmen-edv.de
Ich schrub Mumpitz. Dem Radiomann lag natürlich eine EF98 als Röhre bei.
Rolf Dohmen schrieb:
>
> Ulrich Strate schrieb:
> [...]
> > gefährlichen Spannungen..) und dann lieber zu diesen Kuriositäten mit
> > Batteriebetrieb (Bestandteil von Kinder-Elektronikbaukästen in
> > Vor-Transistorzeiten) greifen; man
> > bekommt dann aber auch nur "Kinderkram".
>
> Nanana, mach jetzt bitte den guten alten "Radiomann" nicht schlecht.
Nee, das läge mir natürlich fern.. ;-)
> War zwar eigentlich auch vor meiner Zeit aktuell (bin selbst Bj.`68), habe
> aber viel gelernt als ich den Kasten als 12jähriger gebraucht auf dem
> Flohmarkt erstanden habe...
Für den Zweck war die Röhren- und Spannungswahl sicher optimal..
> Im übrigen gab es den ECC86-Zusatz als
> *Ergänzung* zum Radiomann, der von "Hause aus" schon mit Transistor
> (AC173) ausgestattet war.
Das war dann sicher schon eine der späteren Auflagen; AFAIK ging das
ganz früher beim Detektor-RX los und landete im Endstadium bei
mehreren Röhrenstufen?
73 de Ulrich, DF4KV
> Nein, den kompletten Bauplan mit mechanischem Aufbau
> habe ich nicht mehr, nur noch den eigentlichen Schaltplan.
> Wenn Dir der ausreicht, schreib mir nochmal ne EMail, ich
> scann den dann mal ein.
Danke für Dein Angebot, Bert, aber du siehst ja es hat sich erledigt!
Gruß,
Stephan
> habe diese Adresse gefunden, vielleicht hilft Sie weiter.
> http://www.jogis-roehrenbude.de/Bastelschule/0-V-2/0V2.htm
Ja, genau das ist er!
Gruß,
Stephan
>> Na klar, und auf www.jogis-roehrenbude.de findet man
>> noch mehr Bauanleitungen!
> Dort ist das Original der Fernschule Bremen als
> Bauanleitung bzw. Schaltplan.
Jau, habe ich total übersehen oder der Beitrag ist erst kürzlich
veröffentlicht worden. Danke!
Gruß,
Stephan
Ja, mag sein. "Radiomann" hiessen die Kosmos-Kästen ja schon seit den
20er Jahren. "Meiner" war dieser hier:
http://www.oldradioworld.de/radiom_d.htm
http://www.jogis-roehrenbude.de/Bastelschule/0-V-2/0V2.htm
Vielleicht interessierts ja jemanden............
73, Raimund
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dg9...@t-online.de (wird in Zukunft geändert)
www.qsl.net/dg9maq
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www.qsl.net/dl0nq
"Stephan Heidrich" <Funke...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20020611.504997.2317444710@ID-113372.news.dfncis.de...
> einen 0V2 hätte ich gefunden...
> http://www.jogis-roehrenbude.de/Bastelschule/0-V-2/0V2.htm
Danke, die URL wurde im Verlauf dieser Diskussion genannt!
Gruß,
Stephan