Welche Antenneneinstellungen muß ich in Watt32 für die Selbsterklärung bei
einer G5RV Antenne vornehmen?
Vielen Dank!
Gruß,
Andreas Weller, DF1PAW
--
Aithníonn an fhuil a chéile
73
Tom,DL7JSK ex. CB 13 TW 071
"- --- -- .- -. ... --- .-. --." <dl7...@darc.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns92D7C1982D53...@130.133.1.4...
Mag ja sein,Nils,aber für die Regtp sind 2,15 dBi für FD4,W3DZZ,G5RV und
Konsorten *plausibel* (weiß ich aus eigener Erfahrung!).Und wie hoch der
wirkliche Gewinn ist,ist eigentlich zweitrangig,wenn die Behörde zufrieden
ist.
Mag vorerst so sein. Aber welche Sackgasse diese naive Freiraumbetrachtung
ist, wurde ja hier deutlich genug aufgezeigt und wird nach der neuesten
Wiesbeck-Vorstellung an Virulenz gewinnen. Es KANN demnach gar nicht anders
sein, als daß alle unter diesen Auspizien abgegebenen "Selbsterklärungen"
automatisch ungültig werden!
73 de Nils, DK8OK
> Dipol - 2,15 dBi
Wohl kaum. Die G5RV lebt von der nicht-resonanten Anregung
auch bei höheren Frequenzen als die Lambda-Halbe-Grund-
Dimensionierung. Wie "Wiesbeck 2" klar zeigt, führt auch
die Bodenreflektion hier zu einem nicht zu vernachlässigenden
Zusatzgewinn.
Hier stellt sich natürlich die Frage, ob eine G5RV ÜBERHAUPT
mit Watt32 oder KyD zu behandeln ist - ich meine nein.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
>>Andreas & Tom: DAS wird nicht gutgehen, wie der Vergleich beider Antennen
>>schon anhand einer Simulation zeigt! 73 de Nils, DK8OK
>
> Mag ja sein,Nils,aber für die Regtp sind 2,15 dBi für FD4,W3DZZ,G5RV und
> Konsorten *plausibel* (weiß ich aus eigener Erfahrung!).Und wie hoch der
> wirkliche Gewinn ist,ist eigentlich zweitrangig,wenn die Behörde zufrieden
> ist.
In der "Nach-Wiesbeck-Aera" seit dem 29.11.2002 gilt das in
der RegTP mit Sicherheit nicht mehr. Die haben jetzt eine
Studie, die wissenschaftlich das Gegenteil behauptet.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
"- --- -- .- -. ... --- .-. --." schrieb:
Die Aussage stimmt natürlich so nicht!
Dipol ist natürlich richtig aber es sind mit Sicherheit mehr
als 4dbi Gewinn, auf der Grundwelle >6dbi
Generell ist der Gewinn von der Sendefreuenz und der Aufbauhöhe abhängig
73
Peter, DF3KV
"Dr. Ralph P. Schorn" schrieb:
warum sollte die G5RV nicht mit Watt32 oder KyD behandelt werden können?
Die Daten über den Gewinn und die Lage der Keulen muss ich mir ohnehin
anderweitig beschaffen.
Watt32 rechnet doch lediglich die Fernfeld-Schutzabstände aus
73
Peter
Mich beschäftigt momentan ein ähnliches Problem. Bisher war ich immer davon
ausgegangen, daß mich Selbsterklärung bzw. Standortbescheinigung, bei meinem
FT-817 + Windom und ohne Extras nichts angehen.
Interessehalber hab ich die Windom (~42m lang) dann mit mal MMana
durchgerecht. Selbst unter Idealbedingungen (unendlich ausgedehnter, freier
Raum) werden die 2,15dBi nur für 80m eingehalten. Mal meine Ergebnisse:
80m:2,14dBi; 40m:3,11dBi; 20m:3,83dBi; 17m:5,28dBi; 12m:5,64dBi; 10m:6,56dBi
..für die ideale Windom.
Und einmal für reale Umgebung, 7m über dem Boden:
80m:9,11dBi(?! steil nach oben); 40m:6,87dBi; 20m:4,97dBi; 17m:6,01dBi;
12m:6,63dBi; 10m:7,5dBi
Sicherlich bin ich jetzt nicht der Erste der gemerkt hat, daß die 2,15dBi
nicht stimmen können. Bleibt die Frage, was tun? - Wider besseren Wissens
nichts einreichen, denn offiziell sind es ja immer 2,15?
73
Matthias, DL1YMS
"- --- -- .- -. ... --- .-. --." <dl7...@darc.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns92D7C8B99204...@130.133.1.4...
Kann ja sein,aber als ich vor 1 Jahr meine (Kurzwellen)-Selbsterklärung
mit einer G5RV abgegeben hab,galt das mit den 2,15 dB noch und solang mir
die Behörde nichts anderes schreibt,gilt es für mich immernoch,Studie hin
oder her.Solange kein Einspruch von der Behörde kommt,bleibt bei mir
alles beim alten.
Richtig,und offiziell ist alles,was für mich zählt.Wenn schon unsere
Zusicherung der Schutzabstandseinhaltung nicht genügt und wir dafür diesen
EMVU-Sch. durchziehen müssen,dann doch so einfach und unproblematisch wie
möglich.Wenn die RegTP 2,15 dBi akzeptiert (was sie m.W. nach immernoch
tut),freu Dich doch !
Matthias Stumpe schrieb:
>
> Hallo!
>
> Mich beschäftigt momentan ein ähnliches Problem. Bisher war ich immer davon
> ausgegangen, daß mich Selbsterklärung bzw. Standortbescheinigung, bei meinem
> FT-817 + Windom und ohne Extras nichts angehen.
> Interessehalber hab ich die Windom (~42m lang) dann mit mal MMana
> durchgerecht. Selbst unter Idealbedingungen (unendlich ausgedehnter, freier
> Raum) werden die 2,15dBi nur für 80m eingehalten. Mal meine Ergebnisse:
> 80m:2,14dBi; 40m:3,11dBi; 20m:3,83dBi; 17m:5,28dBi; 12m:5,64dBi; 10m:6,56dBi
> ..für die ideale Windom.
>
> Und einmal für reale Umgebung, 7m über dem Boden:
> 80m:9,11dBi(?! steil nach oben); 40m:6,87dBi; 20m:4,97dBi; 17m:6,01dBi;
> 12m:6,63dBi; 10m:7,5dBi
>
> Sicherlich bin ich jetzt nicht der Erste der gemerkt hat, daß die 2,15dBi
> nicht stimmen können. Bleibt die Frage, was tun? - Wider besseren Wissens
> nichts einreichen, denn offiziell sind es ja immer 2,15?
>
Hallo Matthias,
Deine Rechenergebnisse sind plausibel.
Aber wie kommst Du auf offizielle 2,15dbi?
Offiziell gelten die 2,15dbi Gewinn eines Halbwellen-Dipols
nur im Freiraum, das war schon immer so.
Bei Erregung in Oberwellen (kollinear) erhält man ein gestocktes
System mit entsprechendem Mehrgewinn.
Bei Aufbau über realem Boden erhält man Zusatzgewinne durch die
Bodenreflexion.
Das gilt für ALLE Antennen, ausser bei extremen Höhen über Grund
im Verhältniss zur Wellenlänge (VHF/UHF)
Wer hat schon seine Antenne im Freiraum?
73
Peter
das mit den 2,15 dbi hat noch nie gegolten,
woher habt Ihr alle diesen Blödsinn?
Die Selbsterklärungen werden sicher erst einmal alle auf dem grossen
Stapel
landen, irgendwann werden die Herren das dann bei Dir überprüfen
wollen...
Peter
"- --- -- .- -. ... --- .-. --." schrieb:
>
> > Sicherlich bin ich jetzt nicht der Erste der gemerkt hat, daß die
> > 2,15dBi nicht stimmen können. Bleibt die Frage, was tun? - Wider
> > besseren Wissens nichts einreichen, denn offiziell sind es ja immer
> > 2,15?
>
> Richtig,und offiziell ist alles,was für mich zählt.Wenn schon unsere
> Zusicherung der Schutzabstandseinhaltung nicht genügt und wir dafür diesen
> EMVU-Sch. durchziehen müssen,
Man sieht ja was bei Deiner Zusicherung rauskäme,
man braucht sich wirklich nicht über die Aussage des Hernn Wiesbeck
wundern
Unwahrscheinlich.Die Regtp hatte mir seinerzeit zurückgeschrieben,daß auf
meiner Skizze der Nordpfeil fehlt,folglich hat sich der Sachbearbeiter
meine Selbsterklärung angeschaut.Kein Wort über zuwenig dB bei der
G5RV.Und Besuch hatte ich auch noch keinen,wieso auch ?
In etwa so hatte ich mir das auch gedacht. Mich verwunderte nur, daß Watt32
der Windom 2,15dBi auf allen Bändern zuordnete, daraufhin meine Auswertung
durch Mmana. Fragt sich nur noch, wie/ob diese Erkenntnisse in die
eventuelle Selbsterklärung einfließen?!
> Peter Völpel schreibt:
>
>
>>Deine Rechenergebnisse sind plausibel.
>>Aber wie kommst Du auf offizielle 2,15dbi?
>
>
> Peter, wenn man sich die *Fernfeldformeln* in der Anleitung der RegTP
> genau ansieht, dann steht dort [wenn man die Formeln umrechnet] sehr
> wohl, dass ein Dipol 2,15 dBi Gewinn macht. Auf eine G5RV, ... oä.,
> kann man das natürlich nicht 1:1 übertragen, denn hier hat man es ja
> nicht wirklich mit einem Lambda/2- Dipol, zb. auf 10m, zu tun!
>
> Dass man die Fernfeldformel im reaktiven Nahfeld nicht verwenden darf,
> das ist klar. Aber das sind doch eigentlich 2 verschiedene Paar Schuh.
> Denn Watt 32 kann _bekanntermassen_ keine Berechnungen im Nahfeld
> durchführen. Wer sich das Programm angeschaut und das immer noch
> nicht begriffen hat, der sollte sich besser nicht Funkamateur nennen.
Auch im Fernfeld kann man beim Dipol _nicht_ mit 2,15 dBi rechnen,
wenn er nicht mindestens einige Lambda über dem Boden hängt.
Bestes Beispiel:
Ein 28 MHz-Dipol in 10 Metern Höhe - auch der hat einen Gewinn
größer 2,15 dBi wegen Bodenreflektion. So einfach ist das ganze
auch ausserhalb Lambda-Sechstel leider nicht. Deshalb führt
Wiesbeck seine mehrfachen Sicherheits-Zuschäge auch auf
10 Meter ein !!
So richtig korrekt kann man die Fernfeld-Formel m.E. nur ab
50 MHz benutzen. Wenn zwischen 7 und 29,7 MHz Fernfeld, dann
aber mit dem zur realität passenden Gewinn, der meist vom
Freiraum abweicht !!
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
Hanno Luedemann schrieb:
>
> Peter Völpel schreibt:
>
> >Deine Rechenergebnisse sind plausibel.
> >Aber wie kommst Du auf offizielle 2,15dbi?
>
> Peter, wenn man sich die *Fernfeldformeln* in der Anleitung der RegTP
> genau ansieht, dann steht dort [wenn man die Formeln umrechnet] sehr
> wohl, dass ein Dipol 2,15 dBi Gewinn macht. Auf eine G5RV, ... oä.,
> kann man das natürlich nicht 1:1 übertragen, denn hier hat man es ja
> nicht wirklich mit einem Lambda/2- Dipol, zb. auf 10m, zu tun!
>
> Dass man die Fernfeldformel im reaktiven Nahfeld nicht verwenden darf,
> das ist klar. Aber das sind doch eigentlich 2 verschiedene Paar Schuh.
> Denn Watt 32 kann _bekanntermassen_ keine Berechnungen im Nahfeld
> durchführen. Wer sich das Programm angeschaut und das immer noch
> nicht begriffen hat, der sollte sich besser nicht Funkamateur nennen.
>
> 73, Hanno DL9SXX
Hannes,
Du meinst sicher die Formel für den Gewinnfaktor.
Hier stellt der Wert 2,15 lediglich sicher, dass das Ergebnis
einen Gewinn über Isotrop ergibt, das heisst natürlich nicht,
dass ein Dipol nur 2,15 Gewinn hat hat wenn er über Boden montiert
ist. Worst Case geht hier auch von gut leitendem Boden aus.
Diese 2,15dbi Gewinn beziehen sich auf den Gewinn eines Dipols im
Freiraum
über den Kugelstrahler.Das ist eine rein theoretische Grösse als
Bezugsmodell.
Es müsste doch jedem logisch erscheinen, dass sich der Gewinn einer
Antenne mit
der Höhe über Grund verändert oder bei veränderter Bodenleitfähigkeit.
In jedem Antennenbuch werden Richtdiagramme abgebildet, sieht die sich
nie jemand
an?
Ich kann überhaupt nicht verstehen wie es sich in die Köpfe gefressen
hat, dass
ein Dipol nur 2,15dbi Gewinn hat!
Unsere Antennen befinden sich nicht im Freiraum sondern in der
Wirklichkeit!
Da hat ein Lamda/2 Dipol einen Gewinn über einen Dipol im Freiraum!
Ein Dipol länger Lambda/2 dementsprechend Zusatzgewinne!
Das ist auch mit der Grund, dass ein hoher Dipol auf 80m einer Vertikal
immer überlegen ist!
Eine Vertikal hat nicht den Zusatzgewinn durch Bodenreflexion, den ein
horizontale
Antenne hat.
Eine Log-Periodic wie die von Nils, in 10m Höhe über gut leitendem
Boden,
macht im Mittel 12dbi, da je Band 3 Elemente wirken.
Da sieht eine Vertikal ganz alt gegen aus.
Im Freiraum wären das gerade mal 8,15 dbi wenn sie verlustfrei aufgebaut
ist.
73
Peter
"Dr. Ralph P. Schorn" schrieb:
>
Ja, wäre gar nicht so toll die KW-Antennen beliebig hoch zu machen,
da werden sie nämlich wieder schlechter.
73
Peter
Hanno Luedemann schrieb:
>
> Peter Völpel schreibt:
>
> >Du meinst sicher die Formel für den Gewinnfaktor.
> >Hier stellt der Wert 2,15 lediglich sicher, dass das Ergebnis
> >einen Gewinn über Isotrop ergibt, das heisst natürlich nicht,
> >dass ein Dipol nur 2,15 Gewinn hat hat wenn er über Boden montiert
> >ist. Worst Case geht hier auch von gut leitendem Boden aus.
>
> Es ist aber, wenn ich nicht ganz irre, mehr so am Rande, als Erklärung
> erwähnt. Als FunkAMATEUR muss ich nicht mehr wissen, als Mitarbeiter
> bei der RegTP, die damit ihr Geld verdienen. Wenn Du QRL- bedingt
> Vorkenntnisse mitbringst, ist das sicher schön, aber ich habe im QRL
> weder mit Technik noch Elektrotechnik/ Elektronik, ... oä. zu tun.
>
> Ich versuche das zu lesen und das Gelesene zu verstehen. Ich sehe den
> Denkfehler, den ich mache, noch nicht. Wenn die RegTP unsauber
> formuliert, muss ich das nicht freiwillig nachbessern. Das wird doch E
> nicht wirklich geprüft. Es wird nur dort zum Tragen kommen, wo es
> Probleme gibt. Es geht doch gar nicht um Personenschutz, um den Schutz
> von Trägern aktiver Körpereschutzmittel. Nein, es geht zuerst darum,
> im Kollissionsfall etwas in der Hand zu haben. Für mich ist das alles
> nur Schwachsinn. Und mit Schwachsinn beschäftige ich mich nicht
> ernsthaft.
>
> 73, Hanno DL9SXX
Also die RegTP hat weder die Physik noch die Antennentheorie erfunden.
Mir geht es immer eher darum die Leistungsfähigkeit meiner Antennen
richtig zu beurteilen.
Das gilt auch für portablen Betrieb beim Fieldday, auf Dienstreisen
oder im Urlaub.
Wenn man weiss wie man mit Hilfe von Antennen ein vernünftiges Signal
auf die Beine stellen kann, hat man auch beim Empfang kein Problem.
Das dazu notwendige Wissen kann man sich durch das Lesen der
einschlägigen
Fachliteratur und der Quellen im Internet leicht aneignen.
Ausserdem gibt es mittlerweile eine Menge Antennensimulationsprogramme.
Wenn ich davon ausginge, dass ein Dipol immer 2,15dbi Gewinn macht,
sollte es doch reichen ihn auf dem Boden auszulegen oder am
Gartenzaun entlang laufen zu lassen.
Eigentlich kann es mir ja nur Recht sein, wenn andere DL´s
ihre Antennen nicht optimieren, dann habe ich weniger Konkurrenz
im Kontest :-)
73
Peter
>Wenn ich davon ausginge, dass ein Dipol immer 2,15dbi Gewinn macht,
>sollte es doch reichen ihn auf dem Boden auszulegen oder am
>Gartenzaun entlang laufen zu lassen.
Vielleich koennte er gleich im Karton bleiben... :-)
Bei manchen Signalen hat man diesen Eindruck, wenn man hoert, wieviel
Leistung gefahren wird und sich dann das S-Meter ansieht.
--
73 es cuagn de DK8DG
http://www.dk8dg.de
Voll ACK ! Siehe dazu news:Xns92D7E4E43B0C...@130.133.1.4
Falsch, wird (zumindestens in Sachsen) als gleichwertiger Bildungsabschluß
dem Realschulabschluß gleichgestellt!
>Dass man die Fernfeldformel im reaktiven Nahfeld nicht verwenden darf,
>das ist klar. Aber das sind doch eigentlich 2 verschiedene Paar Schuh.
>Denn Watt 32 kann _bekanntermassen_ keine Berechnungen im Nahfeld
>durchführen. Wer sich das Programm angeschaut und das immer noch
>nicht begriffen hat,
>....... der sollte sich besser nicht Funkamateur nennen.
Mir sind einige Zusammenhänge mit Nahfeld und Fernfeld noch nicht geheuer,
nenne mich aber trotzdem Funkamateur, weil ich aber hier AMATEUR und kein
Profi bin
(und ich zum Glück ausreichend Sicherheitsabstand auf meinem Grundstück
einhalten kann).
Steffen
DJ5AM
>Wie kommt denn ein Dipol in einen Karton?!
Ich ging auch davon aus, dass ein richtiger Funkamateur seine Antennen
selbst baut. Ist aber wohl doch nicht der Fall.
> On Tue, 03 Dec 2002 01:20:15 +0000, Hanno Luedemann <dl9...@gmx.de>
> wrote:
>
>
>>Wie kommt denn ein Dipol in einen Karton?!
>
>
> Ich ging auch davon aus, dass ein richtiger Funkamateur seine Antennen
> selbst baut. Ist aber wohl doch nicht der Fall.
Selbstbau von Antennen ist für die BEMFV schlecht,
weil man sich nur sehr schwierig das reale Richt-
diagramm beschaffen kann. Bei einem kommerziellen
Produkt ist man hier gut dran ... und kann auch
die Verantwortung für die Daten auf den Hersteller
abwälzen.
Beim Selbstbau von Antennen muss man wohl messen,
oder exakt modellieren, oder aber soviele Worst
Cases annehmen, dass es keinen Spass mehr macht.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
>Selbstbau von Antennen ist für die BEMFV schlecht,
>weil man sich nur sehr schwierig das reale Richt-
>diagramm beschaffen kann.
Das trifft fuer hoehere Frequenzen sicher zu. Ich meinte aber eher
KW-Antennen.
>Bei einem kommerziellen
>Produkt ist man hier gut dran
das vereinfacht zwar die Sache
>... und kann auch
>die Verantwortung für die Daten auf den Hersteller
>abwälzen.
aber darauf wuerde ich mich nicht unbedingt verlassen, denn das sind
nur Zahlen im Prospekt, die keinen Anspruch auf Korrektheit erheben.
>Beim Selbstbau von Antennen muss man wohl messen,
>oder exakt modellieren, oder aber soviele Worst
>Cases annehmen, dass es keinen Spass mehr macht.
Wie oben schon gesagt, meinte ich eher KW-Antennen. Deren
Eigenschaften - egal, ob gekauft oder Selbstbau - haengt doch eher von
den oertlichen Gegebenheiten und der Hoehe ab.
>>Selbstbau von Antennen ist für die BEMFV schlecht,
>>weil man sich nur sehr schwierig das reale Richt-
>>diagramm beschaffen kann.
>
> Das trifft fuer hoehere Frequenzen sicher zu. Ich meinte aber eher
> KW-Antennen.
Auf UKW hätte ich große Probleme, wenn ich die Winkeldämpfung
nicht kennen und anwenden könnte.
>>... und kann auch
>>die Verantwortung für die Daten auf den Hersteller
>>abwälzen.
>
> aber darauf wuerde ich mich nicht unbedingt verlassen, denn das sind
> nur Zahlen im Prospekt, die keinen Anspruch auf Korrektheit erheben.
Falsch. Das sind sog. "zugesicherte Eigenschaften" im Kaufvertrag,
für die der Hersteller streng genommen haftet bzw. deren Korrektheit
sicher stellen muss. Wenn Tonna oder M-Square mir falsche Daten-
blätter mitgibt, dann haben die bei - rein hypothetischen -
Regressforderungen Dritter ein Problem ...
>>Beim Selbstbau von Antennen muss man wohl messen,
>>oder exakt modellieren, oder aber soviele Worst
>>Cases annehmen, dass es keinen Spass mehr macht.
>
> Wie oben schon gesagt, meinte ich eher KW-Antennen. Deren
> Eigenschaften - egal, ob gekauft oder Selbstbau - haengt doch eher von
> den oertlichen Gegebenheiten und der Hoehe ab.
So ist es. Ich denke aber eher an die UKW-Leute mit ihren
vielen Kilowatt EIRP ...
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
>Falsch. Das sind sog. "zugesicherte Eigenschaften" im Kaufvertrag,
>für die der Hersteller streng genommen haftet bzw. deren Korrektheit
>sicher stellen muss. Wenn Tonna oder M-Square mir falsche Daten-
>blätter mitgibt, dann haben die bei - rein hypothetischen -
>Regressforderungen Dritter ein Problem ...
Darum steht dort auch meist: "Aenderungen vorbehalten" und schon sind
alle Angaben wertlos.
Und - wie bitte schön - soll dann der Funkamateur seine
Berechnungen machen? Ohne Berücksichtigung der
Richtdiagramme ist UKW-DX schlicht tot und begraben!
Wenn man das zu Ende denkt, dann darf der Staat so
etwas "Kritisches" eigentlich gar nicht "Amateuren"
überlassen. Otto, Du argumentierst für die RegTP-
Standortbescheinigung !!
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
>Und - wie bitte schön - soll dann der Funkamateur seine
>Berechnungen machen? Ohne Berücksichtigung der
>Richtdiagramme ist UKW-DX schlicht tot und begraben!
In der Praxis werden die Hersteller wohl eher hoehere Gewinne in ihren
Prospekten angeben. Damit ist man auf der sicheren Seite. Man sollte
sich aber immer seiner Verantwortung bewusst sein. Daher halte ich das
Beschaeftigen mit dem Thema und das Verstehen fuer unverzichtbar.
>Wenn man das zu Ende denkt, dann darf der Staat so
>etwas "Kritisches" eigentlich gar nicht "Amateuren"
>überlassen. Otto, Du argumentierst für die RegTP-
>Standortbescheinigung !!
Dazu wuerde ich auch jedem raten, der die Materie nicht versteht, aber
mehr als 10W EIRP machen moechte.
Ich wohne auf dem hoechsten Punkt eines Huegels auf ueber 6000qm
Grundstuecksflaeche und kann das ein oder andere dB Sicherheit in
meine Berechnungen einbauen. Wenn es bei den Abstaenden aber auf den
Meter ankommt, wuerde ich mir ziemlich genau ueberlegen, was ich da
unterschreibe.
"Dr. Ralph P. Schorn" schrieb:
>
Soll das ein Witz sein?
Wer kauft denn einen Dipol? Und um den ging es hier...
Peter
> Dazu wuerde ich auch jedem raten, der die Materie nicht versteht, aber
> mehr als 10W EIRP machen moechte.
>
> Ich wohne auf dem hoechsten Punkt eines Huegels auf ueber 6000qm
> Grundstuecksflaeche und kann das ein oder andere dB Sicherheit in
> meine Berechnungen einbauen. Wenn es bei den Abstaenden aber auf den
> Meter ankommt, wuerde ich mir ziemlich genau ueberlegen, was ich da
> unterschreibe.
Wobei wir wieder einmal bei dem Punkt wären, dass die Anzahl
derjenigen Funkamateure in DL, die den AFuV-Rahmen noch
legal ausschöpfen können, extrem klein ist ...
Oder anders herum: Mehr als die Hälfte ist vielleicht auf
10 Watt EIRP beschränkt. Damit hätte man dann in DL den
Amateurfunk "mit anderen Mitteln" kalt gestellt.
Vy 73,
Ralph, DC5JQ
"Dr. Ralph P. Schorn" schrieb:
>
So schwarz ist das nicht zu sehen,
zwischen 10W EIRP und 100W Sendeleistung auf z.B. KW ist ein riesiger
Unterschied
und wie von Nils immer wieder (glaubhaft) versichert wird, kann man
sogar mit
diesen 30db weniger Leistung fast täglich jeden Punkt der Erde
erreichen.
73
Peter
Wieso denn, Ralph ? Ich würde mich nicht als kaltgestellt
bezeichnen,trotz Mietwohnung,kleinem Garten,wenig Platz und eigentlichem
Antennenverbot.1 kW eirp auf 430 MHz sollte für DX doch ausreichen.Brauch
nur ca. 5m Abstand,und die hat man auch in einem kleinen Garten mit
Kurbelmast.Und bei entsprechend kleinem Öffnungswinkel geht der Abstand
noch weiter runter.Kann sein,daß die Hälfte oder mehr auf 10 W beschränkt
sind,aber ich brauch Dir sicher nicht die Diskrepanz zwischen Theorie und
Realität zu erläutern.Du weißt schon.."gerichtsverwertbar"...
"Dr. Ralph P. Schorn" schrieb:
> Selbstbau von Antennen ist für die BEMFV schlecht,
> weil man sich nur sehr schwierig das reale Richt-
> diagramm beschaffen kann. Bei einem kommerziellen
> Produkt ist man hier gut dran ... und kann auch
> die Verantwortung für die Daten auf den Hersteller
> abwälzen.
>
> Beim Selbstbau von Antennen muss man wohl messen,
> oder exakt modellieren, oder aber soviele Worst
> Cases annehmen, dass es keinen Spass mehr macht.
Und wo siehst Du das Problem, beim Messen ??
73,
Ulrich dh0ghu