ich habe mal eine Frage zur BEFMV-Anzeige:
Ich benutze eine GAP Titan -DX, welche derzeit 3,30 Meter vom Garten des
Nachbarn aufgebaut ist.
Watt berechnet mir einen wesentlich kleineren Sicherheitsabstand, jedoch
habe ich ja hier das Problem mit dem reaktiven Nahfeld, welches zum Beispiel
im 80 m -Band 13,63 Meter gross ist. Ich kann also die von Watt angestellte
Fernfeldrechnung gar nicht verwenden
Ich könnte zwar meine Antenne an einen anderen Standort auf meinem
Grundstück bauen, an dem ich die entsprechenden Distanzen zu allen Grenzen
einhalte, aber dafür habe ich eigentlich keine Lust...
Was kann ich machen, um weiterhin auf 80 m Betrieb machen zu dürfen? Es ist
ja egal, wie weit ich meine Sendeleistung reduziere, die 13,63 Meter
reaktives Nahfeld bleiben ja.
Wenn ich mich richtig informiert habe, gibt es zwei Möglichkeiten, sich aus
der Affäre zu ziehen:
1. Nahfeldberechnung
2. Messen.
Nun, wie stelle ich das an? Die Nahfeldberechnung, wie kann ich das
anstellen? wie kann ich für meine Titan DX eine Nahfeldberechnung anstellen?
Was braucht man dazu dann für "Eingangsdaten", um die Berechnungen überhaupt
anstellen zu können? Oder: Hat jemand eventuell schon solche
Nahfeldberechnungen für eine Titan DX angestellt, auf die ich evtl.
zurückgreifen kann?
Zum Messen: Wo bekomme ich ein passendes Messgerät her? Welche Anforderungen
an Kalibrierung, ... muss es erfüllen? Was kostet so ein
Feldstärkemessgerät, wenn ich es kaufe? Wie kann ich es, z.B. über den DARC
(bin Mitglied!), leihen?
Ich bedanke mich schonmal für Antworten und würde mich freuen, wenn mir
jemand bei meinen "Sorgen" ;-) weiterhelfen koennte....
Gruss, Florian Zahn (DL9FZ ---- seit 6. September 2002, vorher DO1SFZ)
Die Meßgeräte sind eigentlich im DARC vorhanden, frage mal deinen OVV , wenn
der nichts weiß (will) wende
dich an den EMV-Beauftragten deines Distriktes. Vor allem hartnäckig
bleiben, die Geräte sind da. Frage auch im OV nach
Leidensgenossen die auch messen möchten, dann kann das Gerät für eine Gruppe
ausgeliehen werden.
73 Rainer
Einige Daten zur Titan gibt es bei DM2BLE:
http://www.swschwedt.de/kunden/dm2ble/kw-vertikal.htm
Oder: MMANA; möglicherweise reicht auch schon die EZNEC-Demo-Version;
bei Leistungen < 100 Watt evtl. sogar Wiesbeck.
> Zum Messen: Wo bekomme ich ein passendes Messgerät her? Welche Anforderungen
> an Kalibrierung, ... muss es erfüllen? Was kostet so ein
> Feldstärkemessgerät, wenn ich es kaufe? Wie kann ich es, z.B. über den DARC
> (bin Mitglied!), leihen?
Den Aufwand sollte man sich bei 3,3m Abstand sparen können.
Hauptsache, auf der Skizze ist hinterher alles schön farbig
markiert..;-)
73 de Ulrich, DF4KV
Wenn der errechnete Sicherheitsabstand kleiner als der tatsächliche
Abstand ist, in Deinem Fall 3,30m, ist doch alles in Ordnung für 80m.
73
Peter, DF3KV
>
> Wenn der errechnete Sicherheitsabstand kleiner als der tatsächliche
> Abstand ist, in Deinem Fall 3,30m, ist doch alles in Ordnung für 80m.
Hallo Peter,
genau das ist es, was mich ein wenig verwirrt: Die Fehlermeldung in Watt
ist, dass alles in Ordnung ist, wenn der errechnete Sicherheitsabstand
kleiner als 3,30 Meter ist. Nun, der errechnete Abstand (In Watt: 13 Abstand
Personenschutz) beträgt lediglich 1,59 Meter. Mein Kontrollierbarer Bereich
hat einen Radius von mindestens 3,30 Meter um die Antenne herum (Dabei habe
ich noch gar nicht mit eingerechnet, dass die Antenne auch 2,1 Meter über
Grund installiert ist...). Ist jetzt alles in Ordnung?
Muss ich das nicht so verstehen, dass es dann nicht in Ordnung ist, wenn der
Sicherheitsabstand, der berechnet wurde, kleiner ist, als das reaktive
Nahfeld (13,63 Meter bei 80m-BAnd).
Was mich in die Irre führt ist folgende Meldung von Watt:
"Der berechnete Sicherheitsabstand für Personenschutz und Herzschrittmacher
liegt innerhalb des reaktiven Nahfeldes. Das bedarf keiner weiteren
Beachtung, wenn der kontrollierte Bereich größer ist als der errechnete
Sicherheitsabstand. Das heißt, mein vorhandener Sicherheitsabstand ist
größer als der berechnete."
Dieses würde ja bedeuten: Mein Sicherheitsabstand ist 1,59 Meter und mein
kontrollierbarer Bereich ist 3,30 Meter. Also alles in Ordnung.
Weiterhin heisst es in der gleichen Meldung von Watt einen Absatz tiefer:
"Z.B. geht das reaktive Nahfeld auf 80 m bis 13,63m. (Anzeige im Feld
Reaktives Nahfeld bis [m]). Wenn das nächste Haus, der Garten des Nachbarn
oder ein öffentlicher Weg weiter entfernt ist, kann diese Nahfeldwarnung
unbeachtet bleiben. Andernfalls ist eventuell eine Nahfeldberechnung oder
Messung erforderlich."
Hier heisst es nach meinem Verständnis quasi: reaktives Nahfeld ist 13,63m
und der Sicherheitsabstand ist halt nur 1,59 Meter. Da aber das Nahfeld
13,63 Meter gross ist, habe ich auch mindestens 13,63 Meter Abstand zum
Garten des Nachbarn zu halten und damit basta....
Irgendwie wiedersprechen sich die Meldungen. Zum einen wird vom errechneten
Sicherheitsabstand gesprochen, der nur kleiner sein muss wie der
kontrollierte Bereich und zum anderen heisst es im selben Dialogfeld, dass
der kontrollierbare Bereich größer sein muss, wie das reaktive Nahfeld.
Werden hier in Watt Begriffe falsch verwendet und komplett
durcheinandergeworfen? Oder wie muss ich das verstehen?
Also Kurzfassung : 1,59 Meter errechneter Sicherheitsabstand ist kleiner als
3,30 Meter bis zum nächsten Grundstück (also kontrollierbarer Bereich) und
damit alles in Butter?
oder
1,59 Meter kürzer als 13,63 Meter reaktives Nahfeld und 13,63 Meter
reaktives Nahfeld größer als 3,30 Meter realer Abstand zum Nachbarn und
damit dumm gelaufen?
Falls zweites Eintritt, wie kann ich dann eine nötige Nahfeldbetrachtung
anstellen?
Gruss, Florian
"Ulrich Strate" <df...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3E4530C6...@web.de...
> Einige Daten zur Titan gibt es bei DM2BLE:
> http://www.swschwedt.de/kunden/dm2ble/kw-vertikal.htm
diese Seite hatte ich auch schon entdeckt. Hier finden sich Winkeldämpfungen
für meine Antenne. In wieweit
bringen die mich weiter?
> Oder: MMANA; möglicherweise reicht auch schon die EZNEC-Demo-Version;
> bei Leistungen < 100 Watt evtl. sogar Wiesbeck.
Ich habe zwar nur 100 Watt, würde aber gerne rechnen, was geht um eine Art
"Maximalanzeige"
zu erstellen. Wiesbeck liefert sehr ungünstige Ergebnisse. Von welchem
Antennentyp kann ich in Wiesbeck
ausgehen? KAnn ich mit einer GPA50 bei meiner Titan DX rechnen? Auf jeden
FAll sind die Abstände,
die nach Wiesbeck berechnet werden immer größer als das reaktive Nahfeld.
Was muss ich MMANA bzw. EZNEc als Input-Daten liefern?
Gibt es Infos, wie ich diese Programme in Bezug auf die BEFMV Problematik
verwende?
> Den Aufwand sollte man sich bei 3,3m Abstand sparen können.
> Hauptsache, auf der Skizze ist hinterher alles schön farbig
> markiert..;-)
wirklich? Siehe mein anderes Posting.
> 73 de Ulrich, DF4KV
Gruss, Florian, DL9FZ
Deine ganzen Ausführungen verwirren mich etwas (liegt möglicherweise auch
an der von mir konsumierten Menge Alkohol),aber die ganz Sache ist doch
einfach:Du hast zwei Abstände,den von Watt32 errechneten Personenabstand
und das radioaktive Nahfeld.Als Funktionsaufruf sähe das etwa so aus:
FUN Abstand: real x real --> real
DEF Abstand==\\p-Abst,Nahfeld.IF P-Abst >= Nahfeld THEN P-Abst
ELSE Nahfeld
FI
Alles klar ?
--
Aithníonn an fhuil a chéile
73
Tom,DL7JSK ex. CB 13 TW 071
wie kommst Du denn auf die Idee?
Wenn man im reaktiven Nahfeld nicht mit den Formeln
für das Fernfeld rechnen kann, heisst das doch nicht
das sich der Sicherheitsabstand vergrössert!
Bei mir beträgt laut Standortbescheinigung der Sicherheitsabstand auf
80m
3,90m bei 100% ED von 750W +1db an der Antenne...
Oder du hängst eins von diesen Schildern
> auf " Vorsicht Herzschrittmacherträger" , dann kannste dir aber auch gleich
> neue Nachbarn suchen :-) . Probiere alternativ dochmal die Leistung in dem
> Frequenzbereich runterzurechnen bis es passt. So haben wir das auch bei
> einigen Stationen
> gehandhabt. Problem vor allem auf 80 Meter.
da gibt es nach 160m die wenigsten Probleme
> Im Übrigen fängt auch der
> Sicherheitsabstand erst bei 3 Meter Höhe an,
Hier geht es nur um Abstand ( ist ja eine GP)
> die RegTP geht von einer Person
> aus die ev noch ein Kind auf den Schultern trägt ( lauter Artisten ) deshalb
> die 3 Meter , also zB. 1,46 meter PLUS 3 m nach unten.
73
Peter, DF3KV
Dadurch wird der Sicherheitsabstand allerdings nicht grösser,
nur die Fernfeldformel ist nicht zulässig
>
> Wobei ich, wenn diese Möglichkeit besteht, ohnehin die Variante
> bevorzugen würde, die Antenne an einer anderen Stelle im Garten
> zu platzieren.
Alleine schon wegen der Radials, die werden ja bei 3,3m Abstand viel
zu kurz
> Schon um diesen ganzen Unfug zu umgehen! Das
> war zumindest meine Lösung fürs "Nahfeldproblem".
welches Nahfeldproblem?
> Ok, es hängt
> natürlich davon ab, wie man zb. die Kabel verlegt hat, ... usw.,
> aber bei mir war das einfacher, als zb. zu messen. Hier war das in
> ca. 2 Std. erledigt.
>
> Ich habe ua. auch eine GAP "Titan DX" im Garten stehen, die
> inzwischen einen neuen Standort bekommen hat. Ich habe
> nun 14m auf alle Grundstücksgrenzen. Wobei ich diese Antenne
> ohnehin nur für 10m bis 40m verwende. Mal ganz ehrlich, kann
> man damit überhaupt auf 80m funken?
klar, warum nicht (Ausser innerdeutsch Abends)
DX geht doch auch prima mit 100W an der Mobilantenne
(natürlich Gelsenkirchener)
73
Peter, DF3KV
so ist es
>
> Weiterhin heisst es in der gleichen Meldung von Watt einen Absatz tiefer:
> "Z.B. geht das reaktive Nahfeld auf 80 m bis 13,63m. (Anzeige im Feld
> Reaktives Nahfeld bis [m]). Wenn das nächste Haus, der Garten des Nachbarn
> oder ein öffentlicher Weg weiter entfernt ist, kann diese Nahfeldwarnung
> unbeachtet bleiben. Andernfalls ist eventuell eine Nahfeldberechnung oder
> Messung erforderlich."
>
es heisst ausdrücklich eventuell,
die Fernfeldformel bringt falsche Ergebnisse
> Hier heisst es nach meinem Verständnis quasi: reaktives Nahfeld ist 13,63m
> und der Sicherheitsabstand ist halt nur 1,59 Meter. Da aber das Nahfeld
> 13,63 Meter gross ist, habe ich auch mindestens 13,63 Meter Abstand zum
> Garten des Nachbarn zu halten und damit basta....
>
Nein
> Irgendwie wiedersprechen sich die Meldungen. Zum einen wird vom errechneten
> Sicherheitsabstand gesprochen, der nur kleiner sein muss wie der
> kontrollierte Bereich und zum anderen heisst es im selben Dialogfeld, dass
> der kontrollierbare Bereich größer sein muss, wie das reaktive Nahfeld.
es werden aber unterschiedliche Dinge angesprochen,
>
> Werden hier in Watt Begriffe falsch verwendet und komplett
> durcheinandergeworfen? Oder wie muss ich das verstehen?
unterschiedliche Begriffe,
einmal geht es um den errechneten Sicherheitsabstand und im
anderen Fall um die Gültigkeit der Rechnung
>
> Also Kurzfassung : 1,59 Meter errechneter Sicherheitsabstand ist kleiner als
> 3,30 Meter bis zum nächsten Grundstück (also kontrollierbarer Bereich) und
> damit alles in Butter?
ja
>
> oder
>
> 1,59 Meter kürzer als 13,63 Meter reaktives Nahfeld und 13,63 Meter
> reaktives Nahfeld größer als 3,30 Meter realer Abstand zum Nachbarn und
> damit dumm gelaufen?
>
> Falls zweites Eintritt, wie kann ich dann eine nötige Nahfeldbetrachtung
> anstellen?
>
Bei 3,30m und 100W bist Du allemal auf der sicheren Seite,
Mit EasyNEC lässt sich das Nahfeld auch berechnen, vorteilhafter ist
aber
das Messen.
Messgeräte sind in jedem DARC-Distrikt verfügbar.
Die Messergebnisse sind in den meisten Fällen ohnhin erheblich günstiger
als die Berechnungen.
73
Peter, DF3KV
> >Wenn der errechnete Sicherheitsabstand kleiner als der tatsächliche
> >Abstand ist, in Deinem Fall 3,30m, ist doch alles in Ordnung für 80m.
>
> Aber nicht, wenn _dieser_ Sicherheitsabstand mit der Fernfeld-
> Formel ermittelt wurde, in diesem Fall mit "Watt 32". Denn das ist
so hatte ich es mir also auch gedacht. Das Nahfeldproblem ist da. ;-)
> Ich habe ua. auch eine GAP "Titan DX" im Garten stehen, die
> inzwischen einen neuen Standort bekommen hat. Ich habe
> nun 14m auf alle Grundstücksgrenzen. Wobei ich diese Antenne
> ohnehin nur für 10m bis 40m verwende. Mal ganz ehrlich, kann
> man damit überhaupt auf 80m funken?
nun, auf 80m ist der Wirkungsgrad nicht gerade berauschend und bei mir
ist auch nur der Frequenzbereich 3630 bis 3680 brauchbar.
Der Rest hat SWR jenseits von Gut und Böse.
Auf den anderen Bändern bin ich aber ziemlich begeistert von der Antenne
> 73, Hanno DL9SXX
vy 73! de DL9FZ
> Nur ganz am Rande erwähnt, bei einer Aufbauhöhe von _nur_ 2,1 Meter
> über Grund, braucht man über Winkeldämpfung nicht nachdenken, denn
> die Grenzwerte müssen 3m über Grund eingehalten werden. Das bringt in
> diesem Fall leider gar nichts.
naja, dann ist es gut, dass ich darüber noch nicht nachgedacht habe. Aber
davon abgesehen, bei nur 2,1
Meter Höhe wäre der Winkel ja sowieso klein gegenüber der Horizontalachse...
Gruss und 73 !
Florian, DL9FZ
> Deine ganzen Ausführungen verwirren mich etwas (liegt möglicherweise auch
> an der von mir konsumierten Menge Alkohol),aber die ganz Sache ist doch
> einfach:Du hast zwei Abstände,den von Watt32 errechneten Personenabstand
> und das radioaktive Nahfeld.Als Funktionsaufruf sähe das etwa so aus:
>
> FUN Abstand: real x real --> real
> DEF Abstand==\\p-Abst,Nahfeld.IF P-Abst >= Nahfeld THEN P-Abst
> ELSE Nahfeld
> FI
Nun ich antworte mal so:
FUN funktion_korrekt fun --> boolean
DEF funktion_korrekt =korrektheit(abstand)
;-)
Also, ich hatte es genauso verstanden. Es gilt eben der Radius des reaktiven
Nahfeldes,
wenn der berechnete Personenschutzgrenzwert kleiner ist.
Nur das Dialogfeld in Watt war hier etwas verwirrend, da hier wohl Begriffe
durcheinander gebracht
worden waren.
> Alles klar ?
return (true);
Klarer...
Gruss und 73!
Florian
DL9FZ
> neue Nachbarn suchen :-) . Probiere alternativ dochmal die Leistung in dem
> Frequenzbereich runterzurechnen bis es passt. So haben wir das auch bei
> einigen Stationen
das runterrechnen bringt nix, da der Radius des reaktiven Nahfeldes davon
unberührt (=13,63 m bei 80m-Band)
bleibt. Es sei denn, du rechnest soweit runter, dass du unter 10W EIRP
bist. Dann kann man sich ja die Selbsterklärung
sparen...
Gruss Florian
73! DL9FZ
"Peter Völpel" <qro...@compuserve.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3E456860...@compuserve.de...
> Florian Zahn schrieb:
als der berechnete."
> >
> > Dieses würde ja bedeuten: Mein Sicherheitsabstand ist 1,59 Meter und
mein
> > kontrollierbarer Bereich ist 3,30 Meter. Also alles in Ordnung.
>
> so ist es
>
hm, jetzt habe ich wieder unterschiedliche Meinunge hier aufgenommen.
Wann hätte ich denn das Problem mit den 13,63 Metern?
> > oder ein öffentlicher Weg weiter entfernt ist, kann diese Nahfeldwarnung
> > unbeachtet bleiben. Andernfalls ist eventuell eine Nahfeldberechnung
oder
> > Messung erforderlich."
> >
>
> es heisst ausdrücklich eventuell,
> die Fernfeldformel bringt falsche Ergebnisse
Aber die 1,59 Meter sind doch mit der Fernfeldformel berechnet worden.
Warum darf ich das deiner Meinung nach jetzt doch verwenden?
>
> > Hier heisst es nach meinem Verständnis quasi: reaktives Nahfeld ist
13,63m
> > und der Sicherheitsabstand ist halt nur 1,59 Meter. Da aber das Nahfeld
> > 13,63 Meter gross ist, habe ich auch mindestens 13,63 Meter Abstand zum
> > Garten des Nachbarn zu halten und damit basta....
> >
> Nein
Nochmal: Wann muss ich 13,63 Meter abstand halten?
Mir ist jetzt die komplette Geschichte unklar, wann ich welchen Abstand
halten muss
und wann ich die Fernfeldformel verwenden darf und wann nicht.
Irgendwie widerspricht sich das doch....
> > Irgendwie wiedersprechen sich die Meldungen. Zum einen wird vom
errechneten
> > Sicherheitsabstand gesprochen, der nur kleiner sein muss wie der
> > kontrollierte Bereich und zum anderen heisst es im selben Dialogfeld,
dass
> > der kontrollierbare Bereich größer sein muss, wie das reaktive Nahfeld.
>
> es werden aber unterschiedliche Dinge angesprochen,
Bitte erkläre das kurz, wo die Unterschiede liegen und wann ich mich um was
kümmern muss.
Ich scheine das (wie wohl viele andere hier) nicht verstanden zu haben...
> > Werden hier in Watt Begriffe falsch verwendet und komplett
> > durcheinandergeworfen? Oder wie muss ich das verstehen?
> unterschiedliche Begriffe,
> einmal geht es um den errechneten Sicherheitsabstand und im
> anderen Fall um die Gültigkeit der Rechnung
>
Ist in meinem Beispiel nicht der errechnete Sicherheitsabstand (1,59 Meter)
mit einer ungültigen
Formel berechnet worden, da diese im reaktiven Nahfeld (13,63 Meter) nicht
gültig ist?
Wenn die Rechnung mit den 1,59 Metern dohc in Ordnung wäre und ich
auf der sicheren Seite wäre, wann hätte ich denn dann Probleme?
Die 1,59 Meter sind doch mit der Fernfeldformel berechnet worden,
welche im reaktiven Nahfeld keien Gültigkeit hat, oder ?
> > Also Kurzfassung : 1,59 Meter errechneter Sicherheitsabstand ist kleiner
als
> > 3,30 Meter bis zum nächsten Grundstück (also kontrollierbarer Bereich)
und
> > damit alles in Butter?
>
> ja
Bitte erkläre mir und anderen nochmal kurz, warum und wieso.
Bin etwas verwirrrt.
Danke schonmal
Es ist kein Problem, nur die Fernfeldformel wird nicht angewandt
>
> > > oder ein öffentlicher Weg weiter entfernt ist, kann diese Nahfeldwarnung
> > > unbeachtet bleiben. Andernfalls ist eventuell eine Nahfeldberechnung
> oder
> > > Messung erforderlich."
> > >
> >
> > es heisst ausdrücklich eventuell,
> > die Fernfeldformel bringt falsche Ergebnisse
>
> Aber die 1,59 Meter sind doch mit der Fernfeldformel berechnet worden.
> Warum darf ich das deiner Meinung nach jetzt doch verwenden?
Du darfst sie im reaktiven Nahfeld für die Ermittlung der Sicherheits-
abstände nicht verwenden, weil es dort zu Überhöhungen im H- oder E-Feld
kommen KANN (beispielsweise durch Reflexionen)
Wenn das reaktive Nahfeld frei von Sekundärstrahlern und Reflektoren
ist,
ist damit allerdings kaum zu rechnen.
>
> >
> > > Hier heisst es nach meinem Verständnis quasi: reaktives Nahfeld ist
> 13,63m
> > > und der Sicherheitsabstand ist halt nur 1,59 Meter. Da aber das Nahfeld
> > > 13,63 Meter gross ist, habe ich auch mindestens 13,63 Meter Abstand zum
> > > Garten des Nachbarn zu halten und damit basta....
> > >
> > Nein
>
> Nochmal: Wann muss ich 13,63 Meter abstand halten?
Überhaupt nicht,
Das reaktive Nahfeld ist kein Sicherheitsabstand
> Mir ist jetzt die komplette Geschichte unklar, wann ich welchen Abstand
> halten muss
> und wann ich die Fernfeldformel verwenden darf und wann nicht.
> Irgendwie widerspricht sich das doch....
>
> > > Irgendwie wiedersprechen sich die Meldungen. Zum einen wird vom
> errechneten
> > > Sicherheitsabstand gesprochen, der nur kleiner sein muss wie der
> > > kontrollierte Bereich und zum anderen heisst es im selben Dialogfeld,
> dass
> > > der kontrollierbare Bereich größer sein muss, wie das reaktive Nahfeld.
> >
> > es werden aber unterschiedliche Dinge angesprochen,
>
> Bitte erkläre das kurz, wo die Unterschiede liegen und wann ich mich um was
> kümmern muss.
> Ich scheine das (wie wohl viele andere hier) nicht verstanden zu haben...
> > > Werden hier in Watt Begriffe falsch verwendet und komplett
> > > durcheinandergeworfen? Oder wie muss ich das verstehen?
>
> > unterschiedliche Begriffe,
> > einmal geht es um den errechneten Sicherheitsabstand und im
> > anderen Fall um die Gültigkeit der Rechnung
> >
>
> Ist in meinem Beispiel nicht der errechnete Sicherheitsabstand (1,59 Meter)
> mit einer ungültigen
> Formel berechnet worden, da diese im reaktiven Nahfeld (13,63 Meter) nicht
> gültig ist?
das ist richtig
>
> Wenn die Rechnung mit den 1,59 Metern dohc in Ordnung wäre und ich
> auf der sicheren Seite wäre, wann hätte ich denn dann Probleme?
wenn durch Umgebungseinflüsse Feldüberhöhungen enstehen können
(Reflexionen an metallischen Masten, Gartenzäunen etc.)
> Die 1,59 Meter sind doch mit der Fernfeldformel berechnet worden,
> welche im reaktiven Nahfeld keien Gültigkeit hat, oder ?
richtig,
da aber kleiner als Dein Abstand zum Ende des kontrollierten Bereiches
ist es kaum ein anderes Ergebnis als bei der Nahfeldberechnung
>
> > > Also Kurzfassung : 1,59 Meter errechneter Sicherheitsabstand ist kleiner
> als
> > > 3,30 Meter bis zum nächsten Grundstück (also kontrollierbarer Bereich)
> und
> > > damit alles in Butter?
> >
> > ja
>
> Bitte erkläre mir und anderen nochmal kurz, warum und wieso.
> Bin etwas verwirrrt.
Im reaktiven Nahfeld sind die E- und H-Felder noch unabhängig,
Fernfeldformeln sind nicht anwendbar.
Wenn der trotzdem mit Fernfeldformel errechnete Sicherheitsabstand
grösser als der kontrollierte Bereich ist, muss gemessen
oder eine Nahfeldbetrachtung durchgeführt werden.
Für die Nahfeldbetrachtung muss die Umgebung um die Antenne simuliert
werden können, ausserdem müssen die Werte für Bodenleitfähigkeit
und Dielektrizitätskonstante bekannt sein.
Eine Messung ist in aller Regel schneller und einfacher durchzuführen.
Mittels der Wisbeck-Studie lassen sich die relevanten Abstände ebenfalls
abschätzen.
Auf Grund der hohen Sicherheitszuschläge in der Studie meist sehr
ungünstig,
in Deinem Fall mit 100W in eine Vertikal wahrscheinlich aber auch kein
Problem.
73
Peter, DF3KV
ich bin zwar (noch) kein Funkamateur, aber als Mitglied beim DARC ist unter
dem Servicebereich
ein PDF Dokument herunterladbar, wo du Meßgeräte beim DARC ausleihen kannst.
Frage mich aber bitte nicht wie das genau heißt, ich habe sie alle bei mir
Lokal umbenannt.
73 DAA731 - Ronny
Hallo Hanno,
Das kann kaum sein, wenn ein Dipol nur 3,9m
Abstand bei 900W erfordert.
Ich sehe mir das mal an mit der GPA50
73
Peter
Hallo Florian,
ich nutze eine 6,8m lange Tripleleg. Die ist vergleichbar mit einer
vertikalen 13,6m langen G5RV. Statt einer Hühnerleiter hat meine aus
Bequemlichkeit eine axiale Speisung. Zur Anpassung an die Koaxleitung
benutze ich direkt am Fusspunkt einen Antennentuner.
Auf 10m mit 100W komme ich auf einen gemessenen Sicherheitsabstand vom max.
6m (7,38V/m).
Auf 40m mit 100W komme ich auf 2m gemessenen Sicherheitsabstand (22,03V/m).
Ein Vergleich zwischen Messung und Rechnung ergab: MMANA rechnete meine
Antenne 3db stärker als gemessen.
Sind diese Angaben hilfreich?
vy 73 der Peter, DL6LAT
Hallo Hannes,
Habe mir die Geschichte mit der GPA50 in der Wisbeck-Studie
angesehen.
Offenbar hast Du mit dem Höhenfaktor 3,71 gerechnet, der entfällt
natürlich bei der Vertikalantenne.
Bliebe der Sicherheitszuschlag mit Faktor 1,4 bei voller Bodenreflexion,
der wird ohne Radials niemals erreicht.
Sind innerhalb des reaktiven Nahfeldes resonante Reflektoren muss man
mit
Sicherheitszuschlag rechnen.
Der Wirkungsgrad der Antennne erreicht auf 80m vermutlich keine 10%,
mit den 3,3m Abstand ist Florian auf jeden Fall auf der sicheren Seite
bei 100W.
Eine Messung wäre nur bei äusserst ungünstiger Antennenumgebung
erforderlich.
Bei der Messung tippe ich auf ein Ergebnis von 1,5m Sicherheitsabstand.
Nebenbei,
JEDE Vertikalantenne benötigt ein Radialnetz, damit sie vernünftig
funktioniert, die 1/2 Lambda-Antennen benötigen besonders lange Radials,
da der maximale Strom erst in 0,35 Lambda Abstand vom Strahler fliesst.
(kein Strom am Fusspunkt)
73
Peter, DF3KV
>
> Es ist kein Problem, nur die Fernfeldformel wird nicht angewandt
> Du darfst sie im reaktiven Nahfeld für die Ermittlung der Sicherheits-
> abstände nicht verwenden, weil es dort zu Überhöhungen im H- oder E-Feld
> kommen KANN (beispielsweise durch Reflexionen)
> Wenn das reaktive Nahfeld frei von Sekundärstrahlern und Reflektoren
> ist,
> ist damit allerdings kaum zu rechnen.
hm, heisst das sozusagen: Die Fernfeldformel ist ungültig. Ich kann sie aber
trotzdem verwenden,
weil um die Antenne herum nix rumsteht ? Ich kann mich also über niedrige
berechnete Sicherheitsabstände freuen?
> > Nochmal: Wann muss ich 13,63 Meter abstand halten?
>
> Überhaupt nicht,
> Das reaktive Nahfeld ist kein Sicherheitsabstand
Wo steht das?
>
> wenn durch Umgebungseinflüsse Feldüberhöhungen enstehen können
> (Reflexionen an metallischen Masten, Gartenzäunen etc.)
>
das heisst, es gibt keine Probleme, solange die Antenne frei steht und sich
keine Gegenstände wie Zäune, Häuser oder
Bäume innerhalb des mit der Fernfeldformel berechneten SIcherheitsabstandes
befinden?
Dann wäre ja alles super...
Steht das irgendwo schriftlich, dass ich solche Überlegungen anstellen kann?
Kann ich sicher gehen,dass
die RegTP sich an solche Überlegungen auch hält?
> richtig,
> da aber kleiner als Dein Abstand zum Ende des kontrollierten Bereiches
> ist es kaum ein anderes Ergebnis als bei der Nahfeldberechnung
> Im reaktiven Nahfeld sind die E- und H-Felder noch unabhängig,
> Fernfeldformeln sind nicht anwendbar.
> Wenn der trotzdem mit Fernfeldformel errechnete Sicherheitsabstand
> grösser als der kontrollierte Bereich ist, muss gemessen
> oder eine Nahfeldbetrachtung durchgeführt werden.
Wenn der berechnete Sicherheitsabstand größer ist, als der kontrollierbare
Bereich, dann gibt sich das Nahfeldproblem doch sowieso nicht.
ES sei denn, ich versuche, kürzere Sicherheitsabstände zu ermitteln...
> Auf Grund der hohen Sicherheitszuschläge in der Studie meist sehr
> ungünstig,
> in Deinem Fall mit 100W in eine Vertikal wahrscheinlich aber auch kein
> Problem.
Ich bekomme riesige Sicherheitsabstände mit Wiesbeck heraus. Meist über 20
Meter...
Gibt es irgendwo schriftlich Erläuterungen dazu, wann ich die
Nahfeldbetrachtung machen muss und wann nicht,
in denen ich deine Ausführungen nochmal durchgehen kann? Wäre nützlich für
mich, wenn ich da etwas an der Hand
hätte.
Auf jeden Fall mal Danke für deine ausführlichen Antworten
Und auch DAnke an alle anderen hier, die mir weitergeholfen haben.
Ich bin jetzt 5 Tage mit der Firma unterwegs, werde also erst wieder
nächstes Wochenende auf Antworten reagieren können. Ich
werde aber auf jeden Fall diese Diskussion weiter verfolgen...
Gruss und 73!
Florian, DL9FZ
> >Hallo Hannes,
>
> Petra, fängst Du nun auch schon so an, wie Hans- Dietrich :-)
sorry Hanno, Freudscher Fehler...
>
> >Habe mir die Geschichte mit der GPA50 in der Wisbeck-Studie
> >angesehen.
> >Offenbar hast Du mit dem Höhenfaktor 3,71 gerechnet, der entfällt
> >natürlich bei der Vertikalantenne.
besser, dieser Vertikalantenne
Wir haben es hier mit einem verkürzten vertikalem Dipol zu tun
Es ist kaum anzunehmen, dass sich die Feldstärke um die Antenne ändert
wenn ich die Aufbauhöhe ändere
>
> Wieso entfällt der Höhenfaktor _natürlich_ ?! Ein Herr Professor
> Wiesbeck hat es am Beispiel der Groundplane 4-BTV explizit erklärt,
> in der von der RegTP veröffentlichten Wiesbeckstudie Version 2.
> Das steht auf Seite 18! Aus einer Aufbauhöhe von 6m Höhe folgt
> K_Boden_Höhe = 2,25. Bei nur 2,10m Höhe habe ich einfach den
> Wert für 3m angenommen (3,71), weil es 2m dort gar nicht gibt. Sonst
> müsste der Faktor noch höher sein (?). Und das darf ich einfach
> weglassen, ich weiss nicht, ob die zuständigen Mitarbeiter bei der
> RegTP, das dann auch so sehen, wie Du ?! Nein, ich habe da
> gewisse Bedenken.
Die werden auch nicht glauben wollen, dass plötzlich bei Anwendung
von Wisbeck der Sicherheitsabstand sich verzehnfacht...
Die Jungs haben sicher hin und wieder auch schon mal gemessen
>
> Wobei es mich persönlich nicht betrifft. In meiner Anzeige steht die
> GAP "Titan DX" für 10 bis 40m und ein Doppel- Dipol für 80/160m,
> der auf 80m ohnehin besser geht, als die GAP "Titan". Du darfst
> mir ruhig glauben, dass ich das nach 3 Jahren, in denen ich nicht
> so ganz inaktiv war, längst herausgefunden habe.
ist ja wohl logisch dass Dein Dipol besser geht...
der Florian hat aber keinen Doppeldipol
>
> >Bliebe der Sicherheitszuschlag mit Faktor 1,4 bei voller Bodenreflexion,
> >der wird ohne Radials niemals erreicht.
> >Sind innerhalb des reaktiven Nahfeldes resonante Reflektoren muss man
> >mit Sicherheitszuschlag rechnen.
>
> Das ist mir schon klar, aber das ist im Einzelfall erst mal schwer zu
> beweisen, wenn man nicht messen oder mit anderer Software simulieren
> will.
beweisen muss man erst mal gar nichts, es sollte allerdings plausibel
sein
bei freiem Umfeld braucht man den nicht berücksichtigen
> Wer das vereinfachte Verfahren nach Wiesbeck wählt, der wird
> wohl leider auch mit diesen _überzogenen_ Sicherheitszuschlägen leben
> müssen.
deswegen ist messen vorzuziehen
> Ich würde es ja nicht machen, schon gar nicht, wenn ich, den
> Standort im eigenen Garten ändern könnte.
ich auch nicht, wegen der Radials
> Im, diesen Thread
> auslösenden Posting, findet man dazu folgenden interessanten Satz:
>
> | Ich könnte zwar meine Antenne an einen anderen Standort auf meinem
> | Grundstück bauen, an dem ich die entsprechenden Distanzen zu allen Grenzen
> | einhalte, aber dafür habe ich eigentlich keine Lust...
da würde ich in jedem Fall einen Dipol aufbauen (2x10-15m?)
>
> Ok, warum soll man es einfach machen, wenn es auch kompliziert geht?!
ist die Frage was aufwendiger ist:
a) messen
b) die Antenne umsetzen und mit Watt32 rechnen
c) eine Nahfeldsimulation mit EZNEC durchführen
d) das Nahfeld zu Fuss berechnen
>
> >Der Wirkungsgrad der Antennne erreicht auf 80m vermutlich keine 10%,
> >mit den 3,3m Abstand ist Florian auf jeden Fall auf der sicheren Seite
> >bei 100W.
>
> Auch das ist mir völlig klar. Peter, was glaubst Du denn, warum ich
> der Auffassung bin, dass man mit der GAP "Titan DX" auf 80m E
> kaum funken kann? Auch auf anderen Bändern, jeder echte
> Lambda/2- Dipol, ist der GAP "Titan", zumindest nach meinen
> praktischen Erfahrungen, ganz deutlich überlegen. Oder ich habe
> irgend etwas beim Aufbau falsch gemacht ?!
>
> Selbst mein koaxkabelgespeister 30/40m- Doppel- Dipol, der ohne
> dass ich es wollte, ein absolut optimales SWR auf 15m hatte (der
> Rücklauf war praktisch Null), ich vermute mal, dass der 40m- Dipol
> evtl. als 1,5 Lambda- Dipol funktioniert hat, aber ich bin mir nicht
> ganz sicher, war der GAP "Titan" auf 15m ganz eindeutig überlegen.
> Und von 80, 40 und 30m will ich, im Vergleich zu den, hier ebenfalls
> vorhandenen Lambda/2- Dipolen, besser gar nicht erst reden.
>
> Und das, obwohl diese Antenne, zumindest laut den Angaben, die
> man auf der HP von Fritz DM2BLE findet, wie sie ermittelt wurden,
> ist mir aber nicht bekannt, mit am meisten Gewinn, im Vergleich
> zu anderen, ebenfalls untersuchten Vertical- Antennen, machen soll.
> Zumindest auf den oberen Bändern.
hat er vermutlich von hier:
www.qsl.net/aa3rl/titan.html
ich will niemandem zu nahe treten, aber nach meiner Auffassung
ist das sowieso keine Antenne sondern ein teurer Haufen Schrott...
7m Alu-Schiebemast auf einem Radialnetz und ein L-Glied am
Speisepunkt sind 1-2 S-Stufen besser.
>
> >Eine Messung wäre nur bei äusserst ungünstiger Antennenumgebung
> >erforderlich.
>
> Hmmm?! Stellt sich nur die Frage, wie man plausibel erklärt, dass man
> die Grenzwerte einhält, auch _ohne_ zu messen. Mit der Wiesbeckstudie
> geht das nicht, die Verwendung der Fernfeldformel ist im reaktiven
> Nahfeld dummerweise nicht zulässig, .... Was soll man nun, Deiner
> Auffassung nach, tun?!
vor allem den Wirkungsgrad berücksichtigen, also den Mindergewinn
eine Nahfeldsimulation machen oder messen
>
> >Bei der Messung tippe ich auf ein Ergebnis von 1,5m Sicherheitsabstand.
>
> Das bezweifele ich auch gar nicht. Nur um das zu beweisen, muss man
> dummerweise erst einmal messen! Solange man den damit verbundenen
> Aufwand scheut, ist das leider auch nur eine Theorie.
das berechnet auch das Wattprogramm
und mehr als 2-fache Feldstärke durch Bodenreflexion ist nicht möglich
>
> >Nebenbei,
> >JEDE Vertikalantenne benötigt ein Radialnetz, damit sie vernünftig
> >funktioniert, die 1/2 Lambda-Antennen benötigen besonders lange Radials,
> >da der maximale Strom erst in 0,35 Lambda Abstand vom Strahler fliesst.
> >(kein Strom am Fusspunkt)
>
> Das verstehe ich aber nicht so ganz. Ein vertical aufgebauter
> Lambda/2- Dipol benötigt doch auch keine Radials ?!
für vernünftigen Wirkungsgrad braucht er besonders lange Radials,
Ausnahme wäre eine sehr grosse Aufbauhöhe
ob ich eine 1/2 Lambda Vertikal in der Mitte oder am Boden einspeise
ist völlig egal, am Boden ist zumindest einfacher.
>
> Das habe ich zwar im Eigenbau noch nicht probiert, völlig senkrecht
> aufgehängt. Aber mit 3 seperat gespeisten Dipolen, die von ca. 7,5m
> Höhe schräg in den Garten abgespannt waren, für 10, 15 und 20m
> (die 20m- Antenne endete ca. 50cm über dem Erdboden) habe ich
> nach 1990, mit 100 Watt !, DX selbst aus dem Pacific gearbeitet, das
> war ehrlich die reine Freude. Erst als hier dann auch noch die WARC-
> Bänder hinzu kamen, wollte ich nicht überall im Garten "Stolperfallen"
> aufhängen.
klar, mit Radials wären noch 4-5db dazu gekommen
>
> Peter, die GAP "Titan" darf man sich wohl nicht wirklich als
> Groundplane vorstellen. Nein, das ist eine _in der Mitte_ gespeiste
> Antenne, gewissermassen ein Vertical- Dipol.
Den Begriff Groundplane trifft hier sicher nicht zu, nur
Vertikalantenne.
Dazu gehören alle vertikalen Antennen der unterschiedlichsten
Längen und Speisungsarten.
Die wirkungsvollste dürfte nach wie vor die
1/4 mit 120x 1/2 Lambda langen Radials sein.
73
Peter, DF3KV
> klar, mit Radials wären noch 4-5db dazu gekommen
?? Meinst du jetzt die Titan oder die Dipole ?
> Dazu gehören alle vertikalen Antennen der unterschiedlichsten
> Längen und Speisungsarten.
> Die wirkungsvollste dürfte nach wie vor die
> 1/4 mit 120x 1/2 Lambda langen Radials sein.
Imho bringen mehr als 20-40 Radiale nur ca. 5 % mehr ......ev finde ich die
page hierfür noch. Hatte mich mal damit befasst als ich
im Garten einen Hightower stellen wollte. Den müßte ich heute dank BEMFV
auch wieder ausbuddeln und vom Zaun wegrücken...
73 Rainer
>
> ?? Meinst du jetzt die Titan oder die Dipole ?
trifft bei beidem zu
eine vertikale Antenne braucht Radials
>
> > Dazu gehören alle vertikalen Antennen der unterschiedlichsten
> > Längen und Speisungsarten.
> > Die wirkungsvollste dürfte nach wie vor die
> > 1/4 mit 120x 1/2 Lambda langen Radials sein.
>
> Imho bringen mehr als 20-40 Radiale nur ca. 5 % mehr ......ev finde ich die
> page hierfür noch. Hatte mich mal damit befasst als ich
> im Garten einen Hightower stellen wollte.
prima Antenne!
> Den müßte ich heute dank BEMFV
> auch wieder ausbuddeln und vom Zaun wegrücken...
>
Optimum sind 120 Lambda/2 lange Radials
bei 32 Radials von Lambda/4 Länge erreicht man
schon -0,5db vom Optimum.
73
Peter, DF3KV
Die Titan ist doch aber nix anderes als ein mittengespeister Dipol, was
bringen da noch Radiale ?
Die würden doch höchstens eine Dipolhälfte verlangern ?
> prima Antenne!
Ja, bloß wär Sie auf drei Seiten von Häusern umgeben gewesen. Die G5RV als
inverted -V hängt wenigstens einigermassen hoch.
Im Frühjahr bau ich sowieso um (die Masten an denen die Enden der G5RV und
des 80 meter-dipols hängen müssen höher , BEMFV)
bei der Gelegenheit werde ich hier mal einen kleinen Wettbewerb ausschreiben
wer die beste Lösung für mein Grundstück findet :-)
TX und 73 Rainer
Die Radials verlängern keine Dipolhälfte, sie sind ja 90°
ausser Phase am Fusspunkt.
Es ist eine weit verbreiteter Trugschluss, dass Lambda/2 hohe
Vertikalantennen, zu denen auch der vertikale Dipol gehört,
keine Radials benötigen.
Um Absorbtion im Boden zu verhindern werden die Radials benötigt.
Möglichst viel Energie muss reflektiert werden.
>
> > prima Antenne!
>
> Ja, bloß wär Sie auf drei Seiten von Häusern umgeben gewesen.
Dann bringt eine vertikale Antenne nichts, sie benötigt
eine freie Umgebung (Einfallswinkel=Ausfallswinkel)
funktionierende Vertikalantennen benötigen mehr Fläche
und freie Umgebung als horizontale Antennen
> Die G5RV als
> inverted -V hängt wenigstens einigermassen hoch.
> Im Frühjahr bau ich sowieso um (die Masten an denen die Enden der G5RV und
> des 80 meter-dipols hängen müssen höher , BEMFV)
> bei der Gelegenheit werde ich hier mal einen kleinen Wettbewerb ausschreiben
> wer die beste Lösung für mein Grundstück findet :-)
gerne!
>
73
Peter, DF3KV
es ist dann kaum anzunehmen, dass höhere Feldstärken entstehen
>
> Steht das irgendwo schriftlich, dass ich solche Überlegungen anstellen kann?
das kann man den Begriffserklärungen und Formeln entnehmen
> Kann ich sicher gehen,dass
> die RegTP sich an solche Überlegungen auch hält?
die werden auch nicht die Physik verbiegen wollen/können
Aber,
Du musst es plausibel erläutern, dazu gehören sämtliche benutzten
Formeln, Rechengänge und Überlegungen.
Daher ist die Messung erheblich weniger Aufwand
>
> > richtig,
> > da aber kleiner als Dein Abstand zum Ende des kontrollierten Bereiches
> > ist es kaum ein anderes Ergebnis als bei der Nahfeldberechnung
>
> > Im reaktiven Nahfeld sind die E- und H-Felder noch unabhängig,
> > Fernfeldformeln sind nicht anwendbar.
> > Wenn der trotzdem mit Fernfeldformel errechnete Sicherheitsabstand
> > grösser als der kontrollierte Bereich ist, muss gemessen
> > oder eine Nahfeldbetrachtung durchgeführt werden.
>
> Wenn der berechnete Sicherheitsabstand größer ist, als der kontrollierbare
> Bereich, dann gibt sich das Nahfeldproblem doch sowieso nicht.
Doch, das reaktive Nahfeld ist immer gleich gross bei gegebener
Frequenz,
der Sicherheitsabstand ändert sich mit der abgestrahlten Leistung
> ES sei denn, ich versuche, kürzere Sicherheitsabstände zu ermitteln...
>
> > Auf Grund der hohen Sicherheitszuschläge in der Studie meist sehr
> > ungünstig,
> > in Deinem Fall mit 100W in eine Vertikal wahrscheinlich aber auch kein
> > Problem.
>
> Ich bekomme riesige Sicherheitsabstände mit Wiesbeck heraus. Meist über 20
> Meter...
wohl eher auf 10m als auf 80m?
wie gesagt, Messen ist angesagter im reaktiven Nahfeld
Auch auf den niedrigen Bändern wenn die Antenne hoch genug ist.
Meine 80m Vertikal ist erst bei Entfernungen > 6000km besser als der
Dipol
in 20m Höhe.
Wäre dieser in 40m Höhe sähe das anders aus, die Vertikal hätte aber den
Vorteil des Rundstrahlers.
> Und auf
> den unteren Bändern, ich sage mal, wo kein Lambda/2- Dipol hinpasst,
> da passt ein Radialnetz aus Lamda/2- Radials schon gar nicht hin. Mein
> Grundstück ist 10cm unter der Erde dummerweise auch nicht größer
> als 10m über der Erde. Oder glaubst Du, ich krabble nachts bei meinen
> Nachbarn durch den Garten, um dort heimlich Radials zu vergraben?
> Daher wird es Florian auch nicht weiterhelfen.
Die Lambda/2 Radials sind das Optimum, mit kurzen Radials erhöht
man den Wirkungsgrad auch recht gut
>
> Ketzerische Frage; sind Radials eigentlich ein Bestandteil der
> Antenne, der bei der Ermittlung des realisierbaren Sicherheits-
> abstandes zu berücksichtigen ist? Ich vermute, wenn ich sie 10cm
> über dem Boden spanne, dann ja.
Resonante elevated Radials sind Teil der Antenne, vergrabene
haben keinen Einfluss auf den Sicherheitsabstand,
es sei denn im Zusammenhang mit der Verbesserung des Wirkungsgrades.
Elevated Radials sollten aber mindestens 4m hoch sein (80m)
> Wenn ich sie vergrabe, dann
> sieht sie ja niemand. Mir hat jemand erzählt, von Antennen,
> die man nicht sieht, wird man auch nicht krank. Ich habe aber
> noch nie einen HSM gesehen, ich weiss gar nicht, hat der auch
> Augen?!
>
> Aber trotzdem, nachdem ich etwas länger drüber nachgedacht
> habe, irgendwo habe ich das schon mal gelesen, dass eine
> Vertical _grundsätzlich_ Radials haben sollten. Also wirst Du wohl
> Recht haben! Ist auch einleuchtend (plausibel). Ich wollte aber
> keine Antenne mit Radials!
>
> >> Das ist mir schon klar, aber das ist im Einzelfall erst mal schwer zu
> >> beweisen, wenn man nicht messen oder mit anderer Software simulieren
> >> will.
> >
> >beweisen muss man erst mal gar nichts, es sollte allerdings plausibel
> >sein
>
> Ok, "beweisen" war hier _nicht_ das richtige Wort. Aber Plausibel
> (einleuchtend) ist in diesem Zusammenhang auch etwas schwierig
> zu erklären. Wie ich die Sicherheitsabstände berechnet/ ermittelt
> habe, das ist dem Mitarbeiter bei der RegTP, der meine Anzeige auf
> Plausibilität prüfen muss, absolut unbekannt. Er hat nur die Leistung
> in EIRP und die Lageskizze. Alle Berechnungsunterlagen, behalte
> ich hier. Am plausibelsten ist es vermutlich, wenn man mit dem
> reaktiven Nahfeld gar nichts zu tun hat. Denn dann kann man aus
> der Leistung in EIRP ganz einfach den notwendigen Sicherheitab-
> stand ermitteln. Und wenn das dann auch noch mit der Lageskizze
> zusammen passt, dann sollte es eigentlich auch plausibel sein. Und
> dann kommt die Anzeige ins Archiv, wird ohne Störmeldung _nie_
> wieder angefasst? Und wenn es, wieder im Idealfall, diese Stör-
> meldung _niemals_ gibt, dann ist man mit diesem leidigen Thema
> vermutlich durch?!
so ist es,
zur evtl. Überprüfung der Plausibilität wird der RegTP-Mitarbeiter
auch lediglich auf gängige Software zurückgreifen.
>
> >> Im, diesen Thread
> >> auslösenden Posting, findet man dazu folgenden interessanten Satz:
> >>
> >> | Ich könnte zwar meine Antenne an einen anderen Standort auf meinem
> >> | Grundstück bauen, an dem ich die entsprechenden Distanzen zu allen Grenzen
> >> | einhalte, aber dafür habe ich eigentlich keine Lust...
> >
> >da würde ich in jedem Fall einen Dipol aufbauen (2x10-15m?)
> >
> >>
> >> Ok, warum soll man es einfach machen, wenn es auch kompliziert geht?!
> >
> >ist die Frage was aufwendiger ist:
> >a) messen
> >b) die Antenne umsetzen und mit Watt32 rechnen
> >c) eine Nahfeldsimulation mit EZNEC durchführen
> >d) das Nahfeld zu Fuss berechnen
>
> Hmmm?! Peter, wenn ich über den Standort oder die Frage, ob es Sinn
> macht den Standort einer Antenne zu verändern, die Möglichkeit besteht
> -so habe ich den oben zitierten Satz von Florian verstanden-
> nachdenke, dann denke ich bei einer 8 Bd.- Antenne, auch über _alle
> 8 Bänder_ nach. Dann konzentriere ich meine Überlegungen nicht
> ausgerechnet auf das Band, wo diese Antenne _absolut_ nichts taugt.
> Ich hatte es nur am Rande erwähnt, bei 3,30m kann man auf 10m doch
> max. mit 55 Watt funken, nach der Fernfeld- Formel bzw. ausserhalb des
> reaktiven Nahfeldes. Auf 12m reicht es auch noch nicht für 100 Watt.
> Ok, es mag ja sein, dass eine Messung hier auch noch Verbesserungen
> bringt.
>
> Ich würde mich trotzdem _immer_ für b) entscheiden !
ich auch, allerdings wegen der Radials und dann
einen 7m langen Strahler mit LC-Koppler einsetzen,
wenn es schon Allband sein muss.
Auf den oberen Bändern reichen die 3,30m natürlich auch nicht...
>
> Ich möchte diesen Punkt aber wie folgt ergänzen:
>
> b) die Antenne umsetzen, mit Watt32 rechnen und auf allen 8 Bändern
> völlig legal oder BEMFV- konform, mit der in DL zulässigen Leistung
> funken können/ dürfen.
>
> Denn das passiert, wenn es gelingt, die GAP "Titan" so aufzubauen,
> dass man das komplette reaktive Nahfeld im kontrollierbaren Bereich
> hat. Es ist genau der Abstand, den man zumindest nach meinen
> Berechnungen braucht, um auf 10m in SSB, CW und FM 750 Watt
> zu machen. Nur bei AM wird es etwas knapp. Und dann reicht es
> auch für alle anderen 7 Bänder! Wenn man das am Ende nicht wirklich
> ausschöpft, das ist schon wieder eine andere Sache. Ich lasse mir,
> wo es ohne _all zu grossen Aufwand_ möglich ist, gerne alle Optionen
> offen!
habe ich auch so gemacht, alles auf "worst case" Bedingungen gesetzt
>
Wie gesagt, die Ausdehnung des reaktiven Nahfelds ist NICHT der
Sicherheitsabstand.
> Ich will mit der GAP "Titan" nicht auf 80m funken, ich hatte daher mit
> dem reaktiven Nahfeld bei der GAP _nichts_ zu tun, trotzdem habe
> ich sie am vor- letzten Wochenende umgesetzt. Das hat noch nicht
> mal 2 Stunden gedauert. Das ist doch kein 30m- Stahlgittermast, das
> "Teil" wiegt 11,5 kg. Abspannen muss man sie ohnehin, das heisst
> auch, dafür braucht man kein Fundament, ... usw.. Ok, wenn der ganze
> Hof betoniert ist, man Probleme mit dem Speisekabel hat, dann kann
> es auch wesentlich aufwendiger sein.
>
> Und wenn man mal ganz ehrlich ist, wenn man immer Aufwand
> und Nutzen analysiert: "nein, das mache ich nicht, das ist viel zu
> aufwendig, kommt doch nicht so viel bei raus", ... usw., dann darf
> man doch gar keinen Amateurfunk machen?! Ich denke, wenn
> ich mich ernsthaft bemühen würde, in der Zeit, die ich für mein Hobby
> aufwende, noch ein paar Mark (ach nein, ich meinte Euro) neben-
> bei zu verdienen, dann wäre der Nutzen viel höher. Zusätzlich
> würden mir durch mein Hobby dann keine Kosten mehr entstehen.
> Aber dummerweise macht mir das Spass! Und ich tippe, Dir geht es
> fast genau so, oder kannst Du mir den _Nutzen_ erklären, wenn
> Du 24 oder 48 Std. an Deiner Station sitzt, um einen Contest zu
> gewinnen? Eure Klubstn.- HP habe ich mir natürlich angeschaut.
> Wahnsinn! Aber ich vermute, da musst Du auch ganz schön weit
> fahren. Rechnet sich das wirklich, oder ist es nur just for fun?!
Nutzen gibt es im Amateurfunk nicht, es muss Spass machen!
DF0CG natürlich just for fun,
Ist eine relativ junge Truppe, macht schon Spass
meine Besuche dort sind allerdings oft mit Dienstreisen gekoppelt...
>
> >ich will niemandem zu nahe treten, aber nach meiner Auffassung
> >ist das sowieso keine Antenne sondern ein teurer Haufen Schrott...
> >7m Alu-Schiebemast auf einem Radialnetz und ein L-Glied am
> >Speisepunkt sind 1-2 S-Stufen besser.
>
> Ich weiss nicht, _wem_ Du nicht zu nahe treten willst? Hast Du mich
> gemeint oder den Hersteller?
den Hersteller, der hat auch noch eine E-Feld basierende
Wunderantenne im Programm
> Peter, mir kannst Du nicht zu nahe
> treten. Was ich mit meinem Geld mache, das lasse mal bitte meine
> Sorge sein. Ich weiss nicht mehr, was das "Teil" gekostet hat, waren
> das 800 D- Mark? In der Grössenordnung war es wohl. Das war
> aber dann bisher auch das Einzige, was ich seit der Währungs- Union
> im Juni 1990, jemals für Antennen ausgegeben habe! Alle anderen
> Antennen waren Eigenbau, alles aus alten Beständen. Quads könnte
> ich noch 3 Stück bauen, aus Bambus- Rohr oder 16mm- Glasfiber-
> Stäben, am fehlenden Material liegt es ganz bestimmt nicht. Ich
> habe mir sehr wohl etwas dabei gedacht, als ich mir diese Antenne
> zugelegt habe. Ich bin ganz bestimmt nicht davon ausgegangen,
> dass diese Antenne es mit der 2El.- 5Bd.- Quad, die ich davor hatte,
> aufnehmen kann. Peter ich konnte mir bereits im Dez. 1999 aus-
> rechnen, das war kurz vorm _Abgabetermin_ der Selbsterklärung
> nach Vfg 306/97, da gab es "Watt 32" auch schon, dass mein
> Gehöft (leider) nicht gross genug ist, für 750 Watt an einer Quad.
> Da konnte ich rechnen, so viel ich wollte, es hat sich nichts, aber
> auch gar nichts geändert. Also musste ich mir auch ein paar Ge-
> danken machen. Im Vergleich zu der Technik, die man oft genug
> im Shack stehen hat, ist das doch nur Peanuts. Ich _habe_
> heute Antennen, mit denen ich auf allen 9 Bändern, die in DL
> zulässige Leistung fahren kann/ darf. Es sei denn man beanstandet
> meine Anzeige. Aber ich kann mir noch nicht vorstellen, wie das
> gehen soll? Alles andere, das lasse mal bitte meine Sorge sein.
> 1 S- Stufe, das ist mir ohnehin etwas zu wenig!
>
> Und nur am Rande erwähnt, so schlecht kann die GAP "Titan"
> gar nicht sein :-)))
>
> Ich habe in den letzten 3 Jahren damit alles gemacht, was mir wirklich
> wichtig genug erschien, worum ich mich ernsthaft bemüht habe. Das war
> ua. DXCC #329 FO0 Clipperton, #330 TX0 Chesterfield, #331
> 4W6 Ost Timor, #332 VP6 Ducie Isl. und #333 VP8 South Sandwich
> Isl. Und im Gegesatz zu Nils, ich zähle nur aktuell gültige DXCC-
> Gebiete (Länder). Als mein Bruder auf DX- Pedition ging, nein, habe
> ich gesagt, das darf nicht sein, nun ist mein TRX in Bad Lausik und
> ich mache kein QSO?! Mit 4 Watt an der GAP "Titan" habe ich H7DX
> auf 15 und 20m gearbeitet, im pile- up. Natürlich in CW! Nein, auf
> den oberen Bändern kann man damit durchaus funken. Auf 10 und
> 12m, erreiche ich alles, was ich höre. Ich weiss natürlich, dass ich
> nicht alles höre, was OMs hören, die weit bessere Antennen
> benutzen. Ok, mitunter brauche ich auch mal etwas länger. Aber DX
> ist kein Contest, ich muss nicht _immer_ der Erste sein. Ich habe
> lange genug mit QRP- only gefunkt, damals musste ich lernen, auf
> meinen Moment warten zu können. Das habe ich nicht verlernt, nur
> weil ich heute _mitunter_ eine PA benutze.
>
Ist klar, dass man mit so einer Antenne auch schwierige Verbindungen
hingekommt, ich habe mehrere Jahre auch 80m DX mit der Mobilstation
gemacht.
Aber Du wirst es auch wissen:
Das Bessere ist der Feind des Guten!
Andere Antennen als die GAP gehen u.U. 10-15db besser
73
Peter, DF3KV
> >den Hersteller, der hat auch noch eine E-Feld basierende
> >Wunderantenne im Programm
>
> Das habe ich übersehen, welche Antenne meinst Du denn,
Peter meint bestimmt den "Entenkäfig", die SuperC,
http://www.gapantenna.com/superc_how.htm
73 de Wolf, DL2WRJ
------------------------------------------------------------------------
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
Die ist für die hohen Bänder
Schau mal auf:
http://www.gapantenna.com/superc.htm
73
Peter
klar, die geht auch,
wäre schlimm, wenn die ausser mir jeder hätte, da würde das
mitrufen im Pileup, oder ein Kontest ja überhaupt keinen
Spass mehr machen :-)
> Ansonsten, das ist doch schön, wenn die Antennen immer kleiner
> werden und trotzdem sehr gut funktionieren, 50 Jahre ist da niemand
> drauf gekommen. Ich werde mal noch ein paar Jahre warten, evtl.
> komme ich dann doch noch zu meiner "Antennenfarm"?
50 Jahre Antennenentwicklung haben immer bestätigt,
dass mit der Antennenfläche auch die Leistung ansteigt...
Schliesst aber nicht aus, dass man mit kleinen Antennen auch funken
kann.
Habe vor einigen Jahren versehentlich auf 80m ein QSO mit WA1EKV
auf meiner Dummyload gemacht.
Zunächst gar nicht gemerkt, da auf Beverage gehört.
>
> Ich wollte mal spasshalber gucken, was das "Teil" in DL kosten
> soll. Aber bei der Firma, wo ich die GAP "Titan" gekauft habe, ist
> die wohl noch gar nicht bekannt? Die muss ja brandneu sein!
>
> Oder es hat noch einen ganz anderen Grund :-))) Aber angerufen
> habe ich dort nicht, um nachzufragen. Mein Bedarf an Verticals
> ist momentan gerade gedeckt ;-)))
>
> 73, Hanno DL9SXX
73
Peter, DF3KV
>Habe vor einigen Jahren versehentlich auf 80m ein QSO mit WA1EKV
>auf meiner Dummyload gemacht.
>Zunächst gar nicht gemerkt, da auf Beverage gehört.
Dann hast Du bestimmt auch genug "Dampf" gemacht, mit QRP am
Dummyload würde so etwas vermutlich nicht gehen.
73, Hanno DL9SXX
Klar, war so auch nur S5
Ja, kann ich bestätigen.
Mein 10m hoher Dipol ist etwa eine S-Stufe schlechter an die Ostküste
als der 20m hohe Dipol.
Ich mache ja viel DX auf 80 und dementsprechend waren auch viele
QRP-Stationen dabei, viele mit S9 und mehr.
Mit Matthias habe ich viele QRP-Versuche gemacht, wenn das Band richtig
offen ist hört er mich bei 100mW noch mit S9, meine geringste Leistung
mit der er mich noch hörte waren 5mW, es wäre noch weniger möglich
gewesen aber hatte qrn und qrm.
73
Peter, DF3KV
Hallo Peter,
Wow, ist das ein normaler 80m Dipol? 2x20m? Koax oder Hühnerleiter
gespeist?
btw. Wenn man sich auf ein Band beschränken würde, sagen wir mal 40m
welche Antenne würdest du da wählen? Prämisse wäre dass sie primär für
DX optimal sein müßte aber notfalls auch in DL/EU
ein einigermaßen brauchbares Signal liefern sollte. Power wäre QRP evtl
100w.
Hallo Wolf,
Ja, ist ein normaler koaxgespeister Dipol von 2x19,50m.
Auf 40m nutze ich zur Zeit eine liegende Loop von 42m Umfang
in 5m Höhe und für DX einen Dipol in 30m Höhe.
Der Dipol ist in DL etwa 10db schlechter als die Loop.
Für Monobandbetrieb auf 40m primär für DX würde
ich eine vertikal polarisierte Deltaloop, eine Inverted-L,
oder eine Halfsquare aufbauen.
Bei genügend Platz 2 Antennen mit Phasenspeisung.
73
Peter,DF3KV
Peter Völpel schrieb:
> Ja, ist ein normaler koaxgespeister Dipol von 2x19,50m.
Das ist natürlich toll damit solch Signal zu erzeugen auch wenn es "nur"
Ostküste ist.
> Auf 40m nutze ich zur Zeit eine liegende Loop von 42m Umfang
> in 5m Höhe und für DX einen Dipol in 30m Höhe.
> Der Dipol ist in DL etwa 10db schlechter als die Loop.
Sicher wegen der fehlenden Steilstrahlung?
Ich hatte im Urlaub in OZ auch eine liegende Loop
von ähnlichen Ausmaszen allerdings nur 2m über Grund die war für EU auch
fantastisch.
> Für Monobandbetrieb auf 40m primär für DX würde
> ich eine vertikal polarisierte Deltaloop, eine Inverted-L,
> oder eine Halfsquare aufbauen.
Danke für die Tips, ich befürchtete schon dazu
muß man unbedingt zur Yagi greifen.
Ich wundere mich aber dass du keine reine Vertikal
empfohlen hast, gehen die für DX nicht so gut wie
die oben Erwähnten? Oder hast du dabei an meinen
Wunsch dass sie auch für EU/DL zu gebrauchen sei, berücksichtigt?
> Bei genügend Platz 2 Antennen mit Phasenspeisung.
Platz ist das größte Problem ;-)
Macht schon Steilstrahlung bei dieser Höhe, aber weniger als die Loop
> Ich hatte im Urlaub in OZ auch eine liegende Loop
> von ähnlichen Ausmaszen allerdings nur 2m über Grund die war für EU auch
> fantastisch.
glaube ich, 2m ist schon eine gute Höhe
>
> > Für Monobandbetrieb auf 40m primär für DX würde
> > ich eine vertikal polarisierte Deltaloop, eine Inverted-L,
> > oder eine Halfsquare aufbauen.
>
> Danke für die Tips, ich befürchtete schon dazu
> muß man unbedingt zur Yagi greifen.
Wäre natürlich optimal, ich habe eine 3-Element
Fullsize (leider noch nicht wieder aufgebaut).
Mit der hat man im Winterhalbjahr 23 Stunden DX Möglichkeit.
Auf qrz.com habe ich einen Link zu alten Fotos...
> Ich wundere mich aber dass du keine reine Vertikal
> empfohlen hast, gehen die für DX nicht so gut wie
> die oben Erwähnten? Oder hast du dabei an meinen
> Wunsch dass sie auch für EU/DL zu gebrauchen sei, berücksichtigt?
Die Steilstrahlung ist nicht mehr vorhanden, aber eine
gute 1/4 Vertikal braucht auch sehr viel Platz,
für 40m sind das 40x40m.
Die Vertikal wäre für nur DX 1.Wahl,
bei viel Platz am besten als 4-Square...
>
> > Bei genügend Platz 2 Antennen mit Phasenspeisung.
>
> Platz ist das größte Problem ;-)
>
Für den kommenden ARRL-Contest und WPX baue ich ein
Halfsquare für 40m auf, werde anschliessend mal berichten
ob es sich im Vergleich zum hohen Dipol gelohnt hat.
(6-Band 100W Single OP)
73
Peter, DF3KV
> Ich wundere mich aber dass du keine reine Vertikal
> empfohlen hast, gehen die für DX nicht so gut wie
> die oben Erwähnten? Oder hast du dabei an meinen
> Wunsch dass sie auch für EU/DL zu gebrauchen sei, berücksichtigt?
>
Hallo Wolf,
ich habe eine fullsize Vertikalantenne mit elevated radials (nur
3Stück)und ich bin sehr zufrieden damit.Im ARRL DX CW Teil letztes Jahr
habe ich auf 40m ca. 400 QSOs nach W gefahren. Zur Not tun es als
Kompromiss auch nur 2 elevated Radials. Die Antenne ist ca. 2.50m hoch
mit etwas abgeknickten Radials damit man mehr in Richtung 50Ohm kommt.
Das ganze besteht aus einem DK9SQ Mast (verklebt), der in einem Baum
steht. Damit kann man zur Not auch auf 18Mhz (5/8) und 21MHz(3/4)
mitspielen.
Eigentlich wollte ich die Vertikal zu einem phased 2 el array
versuchsweise umbauen (für ARRL DX Contest), aber leider liegen an dem
Standort ca. 20cm Schnee und da macht das keinen Spass.
Eine ähnliche Vertikal benutze ich auch auf 10MHz und auch dort gute
Ergebnisse.
73
Walter
> Für den kommenden ARRL-Contest und WPX baue ich ein
> Halfsquare für 40m auf, werde anschliessend mal berichten
> ob es sich im Vergleich zum hohen Dipol gelohnt hat.
> (6-Band 100W Single OP)
Hallo Peter,
Ich bin schon sehr gespannt auf deinen Bericht. Da es viel zu
kalt ist für den portabel Standort Gartenlaube kann ich nur mit meiner
20m lw am ARRL DX teilnehmen. 5 Band QRP Single OP ;-).
73 und gl Wolf, DL2WRJ
Hallo Walter,
Ich benutze die Spieth-Maste für Portabel-Vertikals, allerdings
nicht verklebt.
Ich lege VA-Schlauchklemmen um das dünnere Element, damit es nicht nach
innen
rutscht.Gleichzeitig halten die Schlauchklemmen den Draht.
1/4 Vertikals mit elevated Radials funktionieren für DX ausgesprochen
gut,
ich hatte meine 80m Vertikal bisher mit 2 elevated Radials in 4m Höhe
betrieben.
Die Antenne ist 21m hoch, also etwas länger als notwendig.
Durch den seriellen Verkürzungskondensator (900pf) stieg der
Fusspunktwiderstand auf 50 Ohm an.
Ich habe zunächst nur den Strahler auf 3,8MHz abgeglichen und
anschliessend
jeweils 1 Radial nacheinander auf die gleiche Frequenz gebracht.
(Radial und Strahler wie Dipol gespeist)
Die Einspeisung erfolgte 20cm vom Boden, die Radials liefen von dort
unter
45° nach oben über einen Isolator in 4m Höhe zum Abspannpunkt.
Der Isolator war zur Vertikal hin abgespannt (in ca.6m Höhe).
Zukünftig wird die Vertikal auch auf 160+40m betrieben, daher habe ich
auf
Bodenradials umgestellt (110 Stck 10-20m, 12x40m lang),
sie geht allenfalls 1-2db besser damit.
Auf 160m benutze ich eine Inverted-L mit 2 elevated Radials in 6m Höhe,
die Einspeisung erfolgt ca. 1,50m über Grund.
Der Strahler ist 20m hoch und der Horizontalteil 20m lang.
Die Antenne macht noch ausreichend Steilstrahlung für Europaverkehr.
Diese Antenne soll im Laufe des Jahres mit 2 weiteren Drahtvertikals
gephast werden.
Ich hoffe auch auf besseres Wetter, zumindest was die Temperatur
betrifft,
um vorm ARRL Contest noch die 40m 1/2-SQ hinzubekommen
73
Peter, DF3KV
> ich habe eine fullsize Vertikalantenne mit elevated radials (nur
> 3Stück)und ich bin sehr zufrieden damit.Im ARRL DX CW Teil letztes Jahr
> habe ich auf 40m ca. 400 QSOs nach W gefahren. Zur Not tun es als
> Kompromiss auch nur 2 elevated Radials. Die Antenne ist ca. 2.50m hoch
> mit etwas abgeknickten Radials damit man mehr in Richtung 50Ohm kommt.
> Das ganze besteht aus einem DK9SQ Mast (verklebt), der in einem Baum
> steht. Damit kann man zur Not auch auf 18Mhz (5/8) und 21MHz(3/4)
> mitspielen.
Hallo Walter,
Wenn das Wetter wieder offen ist will ich auch mal im Garten eine Vertical
mit ganz vielen Radials (~32) ausprobieren. Bis jetzt hatte ich mich immer
mit 4 Radials zufrieden gegeben.
Ausserdem eine 4 Band Delta Loop nach GM3AXX
("HF Antenna Collection" von E.David G4LQI). Als Basis dient auch der Spiethmast
bei mir.
gl im Contest!
73 de Wolf, DL2WRJ
Danke Wolf,
Ich wünsche Dir auch viel Erfolg.
Mit einigermassen Gegengewicht sollte Deine Antenne auch auf 160m
funktionieren.
Meine Erfahrung ist, dass 160m qrp ausgesprochen gut geht,
dadurch wären einige zusätzliche Multiplier+QSOs drin.
73
Peter, DF3KV
Hallo Peter,
> Mit einigermassen Gegengewicht sollte Deine Antenne auch auf 160m
> funktionieren.
Da bin mal gespannt, ich habe gestern Abend noch
das 160m Modul in den K2 gebaut. Eigentlich wollte
ich vor dem ARRL Contest den K2 nicht noch mal aufmachen um nicht evtl
etwas kaputt zu machen ;-)
Zusätzlich habe ich ein senkrechtes Gegengewicht 10m lang aus dem
Fenster gehängt, damit ähnelt die
Longwire jetzt mehr einer L-Antenne auch wenn das
Gegengewicht der Hauswand sehr nahe ist.
> Meine Erfahrung ist, dass 160m qrp ausgesprochen gut geht,
> dadurch wären einige zusätzliche Multiplier+QSOs drin.
Diesem Argument kann ich mich nicht verschließen.
Viel Erfolg im Contest Dir und natürlich allen Lesern dieser NG die am
WE teilnehmen.
73 de Wolf, DL2WRJ (jetzt 6-band ;-) )