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Test EH-Antenne

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Rainer Pruggmayer

unread,
May 24, 2003, 3:42:56 PM5/24/03
to
Heute war bei WIMO Grillfete und bei der Gelegenheit konnte auch die
EH-Antenne im Empfang getestet werden.

Bedingungen: FT 1000 , 20 Meter-Band , GAP-Voyager auf dem Flachdach
montiert und die EH-Antenne (so unauffällig ist die übrigens gar nicht !!)
stand auf einem Mast in 2 Meter Höhe im Vorgarten circa. 6 Meter vom Gebäude
weg. Durch Umschalten zwischen Antenne A und B im FT 1000 konnten die
Antennen (nur im Empfang ! ) getestet werden. Wobei das bei der Masse der
Besucher verständlich ist.
IMHO war die EH jeweils zwischen 5-6 S-Stufen schlechter als die GAP. Ein
anderer OM (antennengeschädigt) der neben mir saß war froh gute 150 KM
gefahren zu sein, um das Ding vor Ort testen zu können. Die Bestellung hat
er erstmal verschoben......................

73 Rainer

Helmut Berger

unread,
May 24, 2003, 3:52:49 PM5/24/03
to
Jaja, Wunder gibt es eben in der HF-Technik nur, wenn
von der Vorstufe bis zum NF-Verstärker alles schwingt,
nur der Oszillator nicht......
Aber bei Antennen - oder solchen die es mal werden
möchten eben schon nicht .....

73 Helmut


"Rainer Pruggmayer" <DL...@darc.de> schrieb im Newsbeitrag
news:baohv7$qik$04$1...@news.t-online.com...

Ekki (DF4OR) Plicht

unread,
May 24, 2003, 6:58:15 PM5/24/03
to
Rainer Pruggmayer wrote:

> Bedingungen: FT 1000 , 20 Meter-Band , GAP-Voyager auf dem Flachdach
> montiert und die EH-Antenne (so unauffällig ist die übrigens gar nicht !!)
> stand auf einem Mast in 2 Meter Höhe im Vorgarten circa. 6 Meter vom
> Gebäude weg. Durch Umschalten zwischen Antenne A und B im FT 1000 konnten
> die Antennen (nur im Empfang ! ) getestet werden. Wobei das bei der Masse
> der Besucher verständlich ist.
> IMHO war die EH jeweils zwischen 5-6 S-Stufen schlechter als die GAP.

[...]

Richtig, so war es in den meisten Fällen. Ich hätte den Unterschied
allerdings auf "nur" 4 S-Stufen geschätzt.

Andererseits muß man dazu sagen das dieser Vergleich unfair ist, eine
Antenne auf dem Dach (Voyager), eine Antenne auf dem Boden (EH).
Entsprechende Hinweise habe ich den meisten "Testern" gegeben.

Am Freitag stand die gleiche EH Antenne auf dem Flachdach in etwa 10m
Entfernung von der Voyager, sonst wie oben (FT-1000MP MkV Field, 20m Band).
Dort waren die Ergebnisse wesentlich besser. In den meisten Fällen brachte
die EH eine S-Stufe weniger als die Voyager, in einigen Fällen ein gleiches
Signal und in einigen Fällen ein besseres Signal. Bei diesen Versuchen
ergab sich eine Richtungsabhängigkeit, d.h. die Voyager spielte häufig in
eine Richtung besser, die EH-Antenne in eine andere. Möglicherweise wurde
das durch die anderen Masten in der Nähe beider Antennen verursacht.

Genau dieses Verhalten hat der Hersteller übrigens vorausgesagt und ist auch
so im Manual der EH Antenne nachzulesen. Hier wird also keineswegs mit
verdeckten Karten gespielt.

WiMo ging es am Samstag darum die EH-Antennen zum Angucken nahe bei den
Besuchern zu haben. Da nur zwei Stück vorhanden waren wurden beide unten
aufgebaut, zum besseren Betrachten. In den nächsten Wochen wird eine
EH-Antenne auf dem Dach fest installiert, dann kann man den Test unter
faireren Bedingungen wiederholen. Ich lade dich gerne zuweiteren Tests ein,
Rainer.

Ich werde ausserdem in den nächsten Wochen mal einen Versuch im freien Feld
machen, Dipol in 10m Höhe vs. EH-Antenne, auf 40 und 20m, beide Antennen
möglichst frei aufgestellt. Wer Interesse hat kann gerne mitmachen, ich
werde den Test irgendwo in der Südpfalz oder im Odenwald machen, Zeitraum
nach dem HamRadio. Von den Ergebnissen kann ich bei Interesse gerne hier
berichten.

73,
Ekki, DF4OR

Wolfgang Kind

unread,
May 25, 2003, 4:34:44 AM5/25/03
to

"Ekki (DF4OR) Plicht" <df...@df4or.de> schrieb im Newsbeitrag
news:baotlc$gas$01$1...@news.t-online.com...


Schon mal davon gehört, dass Antennen in nur 10 m Abstand untereinan-
der koppeln?
Wie sonst wäre es denn zu erklären, dass eine 120 µH-Spule mit 12,5 cm
Höhe und 6 cm Durchmesser, bestehend aus 72 Wdg. 1 mm versilberten
Kupferdrahtes, direkt auf dem TRX stehend, nachts mit nur 10 Watt PEP
SSB in YU ein Signal von S 7 oder vormittags mit 100 Watt PEP in Süd-
frankreich ein Signal von S 9 erzeugt?
Doch wohl nur dadurch, dass diese Spule auf die Hausinstallation gekop-
pelt haben muss.
Eventuell hat ja auch die Stahlarmierung des Flachdaches als Teil der An-
tenne gewirkt.


Vy 73 de Wolf,
DL5DKW


Ekki (DF4OR) Plicht

unread,
May 25, 2003, 4:58:16 AM5/25/03
to
Wolfgang Kind wrote:


> Schon mal davon gehört, dass Antennen in nur 10 m Abstand untereinan-
> der koppeln?

Doch doch, das habe ich schon mal gehört.
Aber irgendwann ist das längste Dach auch mal zuende, weiter weg ging nicht.
Das Dach ist durchgehend mit geerdetem Blech belegt, über eine
Stahlarmierung weiss ich nichts.

Darum auch der geplante Test auf dem Acker mit einem größeren Abstand (ca.
100m) der Antennen zueinander.

73,
Ekki, DF4OR

Peter Völpel

unread,
May 25, 2003, 7:25:59 AM5/25/03
to
"Ekki (DF4OR) Plicht" schrieb:


Hallo Ekki und NG,

Sehr wichtig wäre bei diesem Test die Verwendung einer
Einspeisungsdrossel (Strombalun) am Speisepunkt.
Die propagierten guten Erfolge mit der EH-Antenne oder ähnlichen wie
CFA, Microvert, Isotron usw. beruhen nämlich meist auf der
Abstrahlung des Koaxkabels...
Interessant wäre der Vergleich mal mit, mal ohne Mantelwellensperre.

Ausserdem ist der Vergleich mit einem Dipol auf Grund der
unterschiedlichen Polarisationen und Gewinne über realem Boden nicht
sehr aussagekräftig.
Bei 10m Höhe hat ein Dipol schon mehr als 7dbi Gewinn gegenüber einer
vertikalen Antenne.
Sinnvoller wäre der Vergleich mit einer Triple-Leg Groundplane.

Alternativ die EH um 90° kippen.


Einen schönen Sonntag!

73
Peter, DF3KV

Rainer Pruggmayer

unread,
May 26, 2003, 3:49:03 AM5/26/03
to


Die "unfairenVersuchsbedingungen" habt ihr selbst gewählt :-)

Wobei sich weiterhin die Frage stellt, wie hoch die EH gestellt werden soll.
Montiert war sie (Einspeisepunkt) in gut 2 Meter Höhe (ich mußte den Arm
ausstrecken um die Unterkante berühren zu können. Das Gebäude von Wimo ist
einstöckig mit Flachdach, also ist die GAP nur rund 1-1,50 Meter höher
montiert.
Alternative wäre nur 7 Meter Mast auf dem Flachdach und dann darauf die EH.
Dann erreichen wir gleiche Aufbauhöhe wie die GAP, bloß ist dann wohl die
Intention für die EH demontiert :-).
Der Test auf dem Acker mit freiem Gelände ringsum dürfte wohl am
aussagefähigsten sein, da wäre ich gerne eingeladen und würde auch
entsprechend neutral berichten.

Ansonsten bin ich froh, daß die Crew in Herxheim positiven Zuwachs bekommen
hat. Was ich am Samstag sah und hörte hat mir gefallen.

73 Rainer


Holm Schwantner

unread,
May 31, 2003, 1:14:17 PM5/31/03
to
Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:

>Die propagierten guten Erfolge mit der EH-Antenne oder ähnlichen wie
>CFA, Microvert, Isotron usw. beruhen nämlich meist auf der
>Abstrahlung des Koaxkabels...

ROTFL

Das mit dem Koaxkabel scheint ja langsam eine urban legend in
HAM-Kreisen zu werden; ich wüsste nicht wie bei mir die 1,5m Koax, die
über die Balkonbrüstung hängen, für 40m funktionieren sollten ...

Am besten mal in den nächsten Supermarkt gehen, einen 1,5l-Tetrapack
und eine 2l-PET-Flasche je nach Geschmack kaufen, austrinken und
daraus eine Kap-Antenne basteln (dauert vielleicht eine
Viertelstunde). Dann das Koaxkabel einmal mit und einmal ohne den
"Grüner Punkt"-Aufsatz testen, mal sehen was die besseren Feldstärken
bringt ...


73 de Holm dl2jgt

Wolfgang Kind

unread,
May 31, 2003, 2:55:11 PM5/31/03
to

"Holm Schwantner" <ho...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3ed8da91...@News.CIS.DFN.DE...


Die o.g. Wunderantennen koppeln entweder auf andere elektrische
Leiter, die condx sind überdurchschnittlich gut oder beides.
Und bitte nicht vergessen, dass z. B. nur 2 - 3 S-Stufen mehr schon
einer Leistungsvervielfachung um den Faktor 16 - 64 gleichkommt!
Es kann doch wohl hoffentlich niemand so blöd sein, seine teuer er-
kaufte Leistung im wahrsten Sinne des Wortes durch ein Ofenrohr
zu jagen.

Peter Völpel

unread,
May 31, 2003, 3:02:10 PM5/31/03
to
Holm Schwantner schrieb:

>
> Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:
>
> >Die propagierten guten Erfolge mit der EH-Antenne oder ähnlichen wie
> >CFA, Microvert, Isotron usw. beruhen nämlich meist auf der
> >Abstrahlung des Koaxkabels...
>
> ROTFL
>
> Das mit dem Koaxkabel scheint ja langsam eine urban legend in
> HAM-Kreisen zu werden;

nein das sicher nicht,die EH-Antenne ist allerdings eine,
betrachtet man die von W0KPH abgegebene Funktionserklärung.

Mach doch mal einen Strombalun unmittelbar an den Speisepunkt...

> ich wüsste nicht wie bei mir die 1,5m Koax, die
> über die Balkonbrüstung hängen, für 40m funktionieren sollten ...

wie jede andere T-Antenne auch

weisst Du denn wie die "EH-Antenne" funktioniert?

>
> Am besten mal in den nächsten Supermarkt gehen, einen 1,5l-Tetrapack
> und eine 2l-PET-Flasche je nach Geschmack kaufen, austrinken und
> daraus eine Kap-Antenne basteln (dauert vielleicht eine
> Viertelstunde). Dann das Koaxkabel einmal mit und einmal ohne den
> "Grüner Punkt"-Aufsatz testen, mal sehen was die besseren Feldstärken
> bringt ...
>

Nein Danke,
ich weiss wie leise die Leute mit Tetrapack-Antenne sind...
jede auf der Fensterbank liegende, noch im Karton befindliche FD4 geht
da besser


weitere Links betreffend EH-Antenne

falls Du der englischen Sprache mächtig bist, hier ein paar Links
zur Meinung anerkannter Grössen auf HF-technischem Gebiet:

Tom W8JI ist DER HF-Spezialist weltweit,
Chefentwickler Heathkit/MFJ/Ameritron

http://www.w8ji.com/e-h_antenna.htm


Dr. John S Belrose, VE2CV,

http://www.antennex.com/shack/Apr03/intro-eh.htm


Senior Radioscientist
Radio Sciences Communications Research Centre Ottawa,
Verfasser unzähliger Artikel und Bücher über Antennen:
http://www.friendsofcrc.ca/Articles/Belrose/Belrose%20remembrances.html

Weiterhin viel Spass mit der EH

73
Peter, DF3KV

Holm Schwantner

unread,
May 31, 2003, 4:06:36 PM5/31/03
to
Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:

>jede auf der Fensterbank liegende, noch im Karton befindliche FD4 geht
>da besser

Oops, ziemlich unter der Gürtellinie ...


>weitere Links betreffend EH-Antenne

Es ging nicht um eine EH-Antenne, sondern um das Koaxkabel.

Trotzdem danke für die Mühe des Link-Heraussuchens. Einen Artikel habe
ich früher bereits einmal gelesen, weil mich das EH-Antennen-Prinzip
interessiert hat.


>Weiterhin viel Spass mit der EH

Ich habe keine EH-Antenne.Mit Materialien aus dem Baumarkt oder dem
Tante-Emma-Laden um die Ecke geht das auch und preiswerter.

Glücklich, wer wenigstens 10m Draht spannen kann, ich kann nicht mal
das. Und da hat nun mal eine (leise) Kap-Antenne wesentlich mehr db
als gar keine.

Ich habe auf jeden Fall keine Probleme mit der Selbsterklärung ;-).


73 de Holm dl2jgt


Holm Schwantner

unread,
May 31, 2003, 4:06:36 PM5/31/03
to
"Wolfgang Kind" <w.k...@t-online.de> wrote:

>Die o.g. Wunderantennen

Ich habe nicht von Wunderantennen geschrieben. Nur vom Koaxkabel.

Und das strahlt bei mir leider nicht so gut wie vielleicht bei dir,
deshalb habe ich mir da noch was dran gebaut (vielleicht nehme ich ja
auch nur das falsche Koaxkabel ...). Jedenfalls scheint das ganz gut
zu gehen.

Übrigens ohne Tuner, da habe ich nämlich leider keinen. Bräuchte ich
aber für jedwede andere Art von Antenne, die ich unter _meinen_
Verhältnissen errichten könnte ...


73 de Holm dl2jgt

Ulrich Strate

unread,
May 31, 2003, 4:26:12 PM5/31/03
to
Holm Schwantner wrote:

>
> Ich habe keine EH-Antenne.Mit Materialien aus dem Baumarkt oder dem
> Tante-Emma-Laden um die Ecke geht das auch und preiswerter.
>
> Glücklich, wer wenigstens 10m Draht spannen kann, ich kann nicht mal
> das. Und da hat nun mal eine (leise) Kap-Antenne wesentlich mehr db
> als gar keine.

Wie funktioniert denn eine Kap-Antenne? Funktionsprinzip "Kap der Guten
Hoffnung"?

> Ich habe auf jeden Fall keine Probleme mit der Selbsterklärung ;-).

Warum auch?

73 de Ulrich, DF4KV

Peter Völpel

unread,
May 31, 2003, 4:21:44 PM5/31/03
to
Holm Schwantner schrieb:

>
> Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:
>
> >jede auf der Fensterbank liegende, noch im Karton befindliche FD4 geht
> >da besser
>
> Oops, ziemlich unter der Gürtellinie ...

Retoure wegen ROTFL ;-)

>
> >weitere Links betreffend EH-Antenne
>
> Es ging nicht um eine EH-Antenne, sondern um das Koaxkabel.

ist aber damit im Zusammenhang angesprochen worden,
von wegen Urban-Legend, gilt ja für alle CFA Mutationen

>
> Trotzdem danke für die Mühe des Link-Heraussuchens.

brauchte ich nicht, die sind Standard bei mir :-)

> Einen Artikel habe
> ich früher bereits einmal gelesen, weil mich das EH-Antennen-Prinzip
> interessiert hat.
>
> >Weiterhin viel Spass mit der EH
>
> Ich habe keine EH-Antenne.Mit Materialien aus dem Baumarkt oder dem
> Tante-Emma-Laden um die Ecke geht das auch und preiswerter.
>

Klar,gleiches Prinzip=CFA wir hatten schon mehrfach QSO auf 40 glaub ich
wenn Du Tetrapack benutzt

> Glücklich, wer wenigstens 10m Draht spannen kann, ich kann nicht mal
> das. Und da hat nun mal eine (leise) Kap-Antenne wesentlich mehr db
> als gar keine.

versuch mal eine Wendelantenne, die hat einen höheren Wirkungsgrad

73
Peter, DF3KV

Holm Schwantner

unread,
Jun 1, 2003, 5:01:56 PM6/1/03
to
Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:

>... wir hatten schon mehrfach QSO auf 40 glaub ich
>wenn Du Tetrapack benutzt

nichts im Log ...


>versuch mal eine Wendelantenne, die hat einen höheren Wirkungsgrad

mmh, sieht kompliziert aus und ist wohl auch zu groß (muß ja auf den
Balkon und ich habe unter und über mir noch andere Leute wohnen ...)


73 de Holm dl2jgt

Peter Völpel

unread,
Jun 1, 2003, 6:33:36 PM6/1/03
to
Holm Schwantner schrieb:

Du musst Lamda/4 Drahtlänge aufwickeln, auf Holz-Besenstiel etc.
Balkongeländer sofern metallisch als Gegengewicht, oder Heizung.
Mit Schraubzwinge am Balkongeländer befestigen:
Antenne steht horizontal vom Balkon ab, also kein Problem
mit den Nachbarn.

73
Peter, DF3KV

Wolfgang Kind

unread,
Jun 2, 2003, 2:37:30 AM6/2/03
to

"Peter Völpel" <qro...@compuserve.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3EDA7F40...@compuserve.de...


Hatte ca. Lambda 1/2 Drahtlänge auf ein PVC-Rohr (Baumarkt)
aufgewickelt mit 1:6 Übertrager am Speisepunkt. Ging erstaunlich
gut, da relativ hoher Eingangswiderstand (geringe Erdverluste).
Ein ähnliches Prinzip, Lambda 0,4 Drahtlänge und 1:4 Übertrager
mit Strombalun am Speisepunkt, hatte seinerzeit ein Antennenher-
steller (Cushcraft) für eine 4-Band GP mit Sperrkreisen benutzt.
Mit einer Balkonantenne nach diesem Prinzip hatte ich auf 40 m
gleich beim ersten Anruf QSO mit einer polnischen Mobilstation.
Rapporte beidseitig echte 5/9! TRX hier TS-820 oder TS-830?
Weiß ich nicht mehr so genau, da ich für einen Funkfreund diese
Urlaubsantenne für dessen Equipment konzipiert, gebaut und am
Balkongeländer getestet hatte.
Anstelle des Baluns kannst du am Speisepunkt auch ein LC-Glied
einsetzen.

Peter Völpel

unread,
Jun 2, 2003, 2:47:03 AM6/2/03
to
Wolfgang Kind schrieb:


> Hatte ca. Lambda 1/2 Drahtlänge auf ein PVC-Rohr (Baumarkt)
> aufgewickelt mit 1:6 Übertrager am Speisepunkt.

>--


> Anstelle des Baluns kannst du am Speisepunkt auch ein LC-Glied
> einsetzen.
>

Gute Idee Wolfgang,

Klar, Lambda/2 ist natürlich besser, vor allem wenn
kaum Erdungsmöglichkeiten/Gegengewicht gegeben sind.

Mit LC-Glied erhält man immer SWR=1

73
Peter, DF3KV

Holm Schwantner

unread,
Jun 2, 2003, 3:48:18 PM6/2/03
to
Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:


>Du musst Lamda/4 Drahtlänge aufwickeln, auf Holz-Besenstiel etc.
>Balkongeländer sofern metallisch als Gegengewicht, oder Heizung.

Meine Experimente mit einer 0,28lbd-Antenne schräg vom Balkon weg (nur
ganz kurz und im Dunkeln :-) scheiterten IMO an den schlechten
Erdverhältnissen auf dem Balkon - schlechtere Rapporte als die
Microvert ... und mit 10m Länge viel zu groß ;-))


73 de Holm dl2jgt

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