Irgendwie habe ich heute wieder meinen Nostalgischen und beschäftige
mich mit Scall...
Mein absoluter Lieblings-Pager war (und ist) der XTS.
Darum meine Frage: was kann man damit heute noch anfangen?
Scall ist ja nun endgültig tot, in Cityruf kann man den XTS nicht
einbuchen lassen....bleibt also nur die Taschenuhr?
Das kann es doch nicht sein. Keine findigen Bastler da draussen, denen
mehr einfällt, als mir?
Oder kennt jemand vielleicht einen "Trick" (oder gutes Zureden bei
einem Berliner?), um doch einen XTS in Cityruf einbuchen zu lassen?
Ich weiß, die Subadressen...trotzdem...hmmm.
Ich bin gespannt und wünsche einen schönen Freitag und ein schönes WE!
Viele Grüße,
Karsten
>Darum meine Frage: was kann man damit heute noch
>anfangen?
Au�er SAMS (Amateurfunk) f�llt mir nix ein.
Hilft Dir wohl nicht viel weiter, aber halt meine
2 Cent.
Gru�
Berna
Sonst keiner Ideen???
On 25 Okt., 18:33, "Bernadette Karf"
<77inda810.20.k...@spamgourmet.com> wrote:
> "kasi" <karstenassm...@web.de> schrieb im
> Newsbeitragnews:c8285b81-53de-4de9...@j25g2000yqa.googlegroups.com...
>
> >Darum meine Frage: was kann man damit heute noch
> >anfangen?
>
> Außer SAMS (Amateurfunk) fällt mir nix ein.
> Hilft Dir wohl nicht viel weiter, aber halt meine
> 2 Cent.
>
> Gruß
> Berna
Ist das nicht zufaellig das gleiche Geraet wie ein Scall XTS? Dann
koennte man das Innenleben des Expresso rausnehmen und in ein XTS-
Gehaeuse stecken...
Gruß
*Andreas
"Andreas Möhwald" <a....@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ielrg1$5ri$00$1...@news.t-online.com...
> Wenn man die XTS auf 433MHz bringen könnte, wäre sicher noch was machbar.
433 MHz ist Amateurfunk und ISM (LPD,. SRD) Bereich. Da ist man vor nix
geschätzt.
> Bundesweit könntest Du ja über das eMessage-Netz eigene Dienste anbieten,
Das hatte ich mir auch schon überlegt. Eine Art Service-Provider.
e-message würde das Netz zur Verfügung stellen und die Schnittstellen
(Zugänge), aber Kundenakquise und Betreuung würde der Provider komplett
eigenständig durchführen.
> die die Scalls ansprechen. Wo lägen da die Preise? Fürs Hobby wäre es nix.
Das Problem ist doch, daß ein CPP Ruf viel zu teuer ist. Die Leute wollen
keine Grundgebühr und möglichst keinen Rufpreis zahlen. Bei 19 Cent (wie bei
SMS) pro Ruf wäre maximal Schluß. Die Frage ist, ob Du das Netz zu dem Preis
bekommst. Selbst wenn Du die Leute als "Cityruf" anmeldest und die
Grundgebühr "vorlegst" müßte ein Kunde mindestens 100 Rufe pro Monat
verschicken und bezahlen, damit sich die günstigste Grundgebühr (sind das
nicht 15 Euro?) rauszurechnen.
> Der XTS war wirklich ein tolles Gerät, würde meinen Primo gern dafür
> hergeben.
Ich trauere den Motorola Geräten nach, die TeLMI verwendet hat.
--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
http://www.gajek.de
>> Bundesweit k�nntest Du ja �ber das eMessage-Netz eigene Dienste anbieten,
>
> Das hatte ich mir auch schon �berlegt. Eine Art Service-Provider.
> e-message w�rde das Netz zur Verf�gung stellen und die Schnittstellen
> (Zug�nge), aber Kundenakquise und Betreuung w�rde der Provider komplett
> eigenst�ndig durchf�hren.
>
Wie rechnet sich denn dieses WetterDirect? Das m�sste doch �ber die
e*WIP-Schnittstelle laufen? Da gibts ja nur die einmalige Zahlung beim Kauf
der Wetterstation.
Sch�nes Fest
*Andreas
"Andreas M�hwald" <a....@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:if610j$fpt$00$1...@news.t-online.com...
>> Das hatte ich mir auch schon �berlegt. Eine Art Service-Provider.
>> e-message w�rde das Netz zur Verf�gung stellen und die Schnittstellen
>> (Zug�nge), aber Kundenakquise und Betreuung w�rde der Provider komplett
>> eigenst�ndig durchf�hren.
>>
> Wie rechnet sich denn dieses WetterDirect? Das m�sste doch �ber die
> e*WIP-Schnittstelle laufen? Da gibts ja nur die einmalige Zahlung beim
> Kauf der Wetterstation.
Sicher, aber die Netzlast ist ja auch gering.
Bei Privatkunden besteht ja die "Angst", da� die das Netz intensiv nutzen
(z.B. um e-mails zu alarmieren) und damit Netzlast erzeugen, die im
"echten"Alarm eine Profi-Kunden f�r Probleme (=Verz�gerung der Alarmierung)
sorgen k�nnte...
Andererseits hat e*message doch scheinbar sehr in den Netzausbau
investiert, oder?
Die Idee mit dem virtuellen Service-Provider find ich richtig gut!
Viele Grüße,
Karsten
On 27 Dez., 22:20, "Henning Gajek" <hrga...@nurfuerspam.de> wrote:
> Hallo,
>
> "Andreas M hwald" <a....@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitragnews:if610j$fpt$00$1...@news.t-online.com...
> Andererseits hat e*message doch scheinbar sehr in den Netzausbau
> investiert, oder?
Vor allem mussten die alten Telekom-Sender-Standorte ersetzt werden. Die
Zellengröße hat sich dabei aber kaum verändert. Die Datenrate ist durch den
beibehaltenen Standard nicht änderbar. Dadurch ist der maximale
Datendurchsatz je Zelle unverändert. Leider ist es da nicht wie im
Mobilfunknetz, wo sich Zellen leichter verkleinern und mit mehr Kanälen
ausstatten lassen. Beim Pagingdienst gibts nur einen Sendekanal, die
Funkzellen dürfen sich nur so überlappen, daß sie sich nicht gegenseitig
stören. dazu senden benachbarte Zellen zeitlich versetzt in 3 Zeitschlitzen.
Wo damals beim Scall der Engpass lag, weiß ich nicht zu sagen. Entscheidend
für die Abschaltung des Dienstes war aber wohl, daß die von der Telekom
eingenommenen Ruf-Gebühren nicht an den Netzbetreiber weiterflossen.
Andererseits verführt eine Flatrate a la Cityruf dazu, unkontrolliert
Mailverkehr über den Pagerdienst zu leiten. Wenn dann noch viele Nachrichten
unnützerweise bundesweit ausgestrahlt werden, ist da schnell die Grenze der
Netzkapazität erreicht.
Gruß
*Andreas
> Vor allem mussten die alten Telekom-Sender-Standorte ersetzt werden. Die
> Zellengröße hat sich dabei aber kaum verändert.
Was wurde denn ersetzt? Wurden Standorte verlassen und an die
Sendeantenne an anderen Standorten wieder aufgebaut?
Davon habe ich noch nie gehoert. Ralph (?) schrieb hier mal, dass man
die "Monsterantennen" aus C-Netz Zeiten durch kleinere Antennen
ersetzt haette und sich dieses in der Reichweite und der
Gebaeudedurchdringung (negativ) bemerkbar macht.
> Wo damals beim Scall der Engpass lag, weiß ich nicht zu sagen.
Der Engpass lag beim e-mail Server. Als das e-mail Gateway im Herbst
1997 eingefuehrt wurde, lag die Zustellungszeit eine Nachricht bei
meheren Tagen bis teilweise 2 Wochen. Telefon-Rufe kamen aber sofort
an. Lag also nicht am Netz, sondern am e-mail Server.
1995, zur Hoch-Zeit des Cityruf, konnte es in der Mittagszeit schon
mal rund 10 Minuten dauern, bis ein Telefon-Ruf ankam. Das war
Netzlast.
> Entscheidend für die Abschaltung des Dienstes war aber wohl, daß die von der Telekom
> eingenommenen Ruf-Gebühren nicht an den Netzbetreiber weiterflossen.
Ich habe auch sowas gehoert. Das ist natuerlich fatal. Man gucke sich
den Cityruf-Operatorservice 016951 an: eine Einheit (6 Cent) fuer 5
Sekunden (0,72 Euro pro Minute). Faire Taktung, wo der Trend zu 60/60
geht - aber der Preis liegt jenseits von Gut und Boese und erinnert an
Verbindungen zum C-Netz / D-Netz Mitte der 90er Jahre.
Henning Gajek wrote:
> Das hatte ich mir auch schon überlegt. Eine Art Service-Provider.
> e-message würde das Netz zur Verfügung stellen und die Schnittstellen
> (Zugänge), aber Kundenakquise und Betreuung würde der Provider komplett
> eigenständig durchführen.
Ein liebenswerter Gedanke. Aber mal ehrlich: welche Kunden sollen
akquiriert werden? Power-User, die auf die 200 "kostenlosen" Rufe per
Web/e-mail am Tag zaehlen, moechte auch ich als Service-Provider
nicht. Die fahren mit einem Smartphone bestimmt auch fuer sich selbst
besser, als mit einem einzeiligen Primo. Nischenkunden, die Handy am
Arbeitsplatz nicht benutzen duerfen oder die ein kleines einfaches
Geraet zur puren Alarmierung brauchen? Deren Akquise ist sehr
schwierig, das ueberlasse ich lieber e*Message. Und es wird immer
schwieriger, nicht-Nischenkunden zu finden: vor 5 Jahren noch war die
"Konkurrenz" des Pager der SMS-Service, 19 Cent pro empfangene e-mail
Benachrichtigung. Da konnte man mit einem Pager noch trumphen. Aber
heute gibt es Smartphones, iPhones, die kaum noch Wuensche offen
lassen - da bleibt fuer den Pager nur noch die extreme Nische. Hier
gibt es einen Markt, durchaus, aber stark verstreut, z.B. die
"beruehmten" LKW-Fahrer die per Tonruf zur Laderampe gerufen werden,
der IT-Serviceingenieur der ueber einen Serverausfall informiert
werden muss - und hier neue Kunden zu akquirieren halte ich fuer sehr
aufwaendig. Ob sich da ein Service-Provider rechnet?
>Was wurde denn ersetzt? Wurden Standorte verlassen und an die
>Sendeantenne an anderen Standorten wieder aufgebaut?
Teilweise schon, vermutlich sind auch Standorte weggefallen, weil zu
teuer.
>Davon habe ich noch nie gehoert. Ralph (?) schrieb hier mal, dass man
>die "Monsterantennen" aus C-Netz Zeiten durch kleinere Antennen
>ersetzt haette und sich dieses in der Reichweite und der
>Gebaeudedurchdringung (negativ) bemerkbar macht.
Das auch, definitiv. Kleinere Antennen kosten weniger Miete am Turm...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Gru�
*Andreas