"Ansgar Strickerschmidt" <
dropspamhe...@arcor.de> writes:
> Also schrieb Ralf Brinkmann:
>>> K-9 Mail ist Dein Freund für E-Mail, im Falle von Android.
Definitiv. Bisher das einzige, daß sich für mich wie ein email-Programm
anfühlte, statt wie irgendein furchtbarer IM/SMS-Klon… Kann hervorragend
mit verschiedenen IMAP-Servern, die Unterstützung für IMAP-Ordner ist
in Ordnung (und damit um Längen besser als alles, was ich unter Android
bisher sonst so gesehen habe…).
Es gibt ein add-on für gpg/pgp Funktionalität, und einige
Mailbenachrichtigungs-Widgets zur Auswahl.
>> Danke für den Hinweis. Bei Android muss es ja tausende von Programmen
>> für jeden Zweck geben.
Mnaja. Soo schlimm ist es meist doch nicht.
[...]
> Was ich besonders gerne nutze, ist OpenVPN im Verbund mit AndroidVNC,
> um den Desktop eines heimischen Rechners fernzusteuern. Das Ace 2
> bringt den nötigen Tunnel-Device-Treiber auf alle Fälle mit, andere
> Handys mögen das aber genauso haben.
OK, gut zu wissen, aber momentan nix was ich bräuchte.
> Was man auf alle Fälle braucht, ist der ES Datei-Explorer.
Oder was äquivalentes. Bei dem Motorola, das ich momentan nutze ist
witzigerweise ein ganz brauchbarer Dateimanager eingebaut, Das Samsung
Galaxy SIII das gerade out of order ist, hatte sowas auch (allerdings in
nicht so prickelnd), bei meinem alten HTC Desire war nix dergleichen
vorgesehen. Scheint sich also bis zu den Entwicklern rumgesprochen zu
haben, daß sowas ein must-have ist…
> Dann sowas wie einen Barcode-Scanner,
Ich empfehle den ZXing Barcode Scanner. Einfach, schlank und mit die
zuverlässigste Erkennung, die mir bisher über'n Weg gelaufen ist. Was
nicht soo furchtbar viel heißt, leider. Mit der Supermarktkasse kann man
damit nicht konkurieren…
Wobei das IMHO auch eher unter „nett zu haben“ fällt als unter
Notwendigkeiten.
> eine Kamera-Scanner-App (um Dokumente einzulesen),
OH, Ja. Das kann größere Mengen Nerven und Zeit sparen. Ich bin mit
CamScanner von IntSig sehr zufrieden.
> einen PDF-Betrachter,
Aber nach Möglichkeit nicht den von Adobe. Der mitgelieferte auf meinem
Motorola tut für meine Zwecke.
> eine Taschenlampen-App (war mir schon macnhes mal sehr nützlich!),
Auch hier volle Zustimmung. Leider war bisher noch keine die ich
ausprobiert habe wirklich so simpel wie ich es mir wünschen
würde. Irgendwie denken die alle, sie müssten irgendwelche Gimmicks
einbauen.
> eine Schaltflächen-App, mit der man auf dem Home-Screen die
> Datenverbindung mit einem Tipp ein- und ausschalten kann,
Brauche ich selten, für solche Zwecke hat sich bei mir Elixir bewährt,
das lässt einen eigene Raster mit Schaltflächen für so ziemlich jeden
Zweck zusammenstellen.
> einen Traffic-Counter (wenn man einen Volumentarif mit Drosselung nach
> XXX MB hat),
Wäre für mich Spielerei, wenn ich den Datentraffich brauche, dann
brauche ich ihn. Falls ich mal über mein highspeed-Limit komme, kann ich
bei meinem Tarif problemlos für einigermaßen überschaubares Geld
„nachlegen“.
> und dann noch so Spezialitäten wie c:geo (wenn man Geocaching
> betreibt)
Äh, ja. Nicht meine Baustelle ;-)
> und einen vernünftigen Media-Player.
Für Dinosaurier wie mich, die ihre MP3s eh sinnvoll in Verzeichnissen
verräumt haben ist MorPlayer perfekt. Kann viel (ordentliche
Equalizer-Funktion, z.B. (wenn's die Hardware hergibt)), ist nicht auf
social networking oder so'n Quatsch ausgerichtet, sondern konzentriert
sich auf's Musik abspielen. Zusätzlich gibt's auch noch 'ne
Audiobook-Version – zu der kann ich allerdings wenig bis nix sagen.
Zusätzlich finde ich 'ne Wasserwaagen-Simulation öfter mal praktisch
(ich habe Bubble installiert, aber die Dinger nehmen sich meist nicht
viel).
FBReader ist als Ebook-Reader prima, er kann direkt einige
Online-Archive durchsuchen (Feedbooks, Project Gutenberg etc.) und nervt
nicht mit Gimmicks.
Für Berlin ist Fahrinfo Mobil vom VBB Gold Wert, für andere Regionen
gibt es wohl ähnliches („Routenplaner“ für die öffentlichen
Verkehrsmittel).
Wer viel Bahn fährt, sollte sich mal das Gegenstück von der DBAG
ansehen, das machte die zwei, drei Male wo ich's benutzt habe auch einen
recht brauchbaren Eindruck.
Post Mobil ist recht praktisch, wenn man doch ab und an mal die
Schneckenpost braucht, Funcard vom selben Laden ist 'ne nette Spielerei
(Postkarten mit eigenen Fotos zusammenstellen und in echt
verschicken. Die Ergebnisse sind ganz brauchbar, die Preise für ab und
zu IMHO nicht übertrieben).
Für Leute mit wechselnden Arbeitszeiten ist IMHO „Arbeitskalender“ sehr
praktisch, die kostenlose Version ist etwas eingeschränkt, reicht aber
für meine Zwecke – mit der „Vollversion” kann man recht komplexe
Schichtrythmen komfortabel abbilden und ohne viel Nerverei in den
Terminkalender eintragen. Wer seine eigene Arbeitszeit verfolgen muß
oder will, dem sei „Zeiterfassung“ von dynamicg ans Herz gelegt. Einfach
zu bedienen, kann recht viel.
Dinge, die ich absolut klasse fände, bisher aber noch nicht gefunden
habe:
Ein sinnvoll benutzbarer Taschenrechner mit „Kontrollstreifen“ – Office
Calculator war recht nahe dran, konnte aber (wenn ich mich nicht einfach
nur bescheuert angestellt habe) keine Klammerung, womit das ganze
natürlich witzlos wird, das Ding, das Samsung Beim GSIII mitgeliefert
hat war auch schon nicht schlecht, hat aber IMHO auch größere Macken.
Eine Software für Rezeptverwaltung, die nicht hauptsächlich Frontend für
irgendeine website ist, eine vernünftige Bibliothek von Masseinheiten
mitbringt, Zutaten verwalten kann und Rezeptmengen ordentlich
umrechnet. Kür wäre die Möglichkeit Grundzubereitungen (Grundsaucen,
Brühen, Beilagen u.ä.) in die Rezepte einzubinden und mit zu berechnen,
sowie eine Möglichkeit Preise für die Zutaten anzugeben und den
Gesamteinkaufspreis zu berechnen – aber damit sind AFAIK die meisten
PC-Programme in der Richtung auch überfordert…
Oh: Und ein NUA ohne massive Macken, natürlich. Aber da scheint sich ja
gerade was zu tun…
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Grüße aus Berlin,
Tilman