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Suche größere Telefonanlage

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Max

unread,
May 2, 2001, 7:33:18 PM5/2/01
to
Moin,

ich bräuchte mal einen fachkundigen Rat : ich suche eine ISDN-Telefonanlage,
die folgende Features haben sollte :

- bis zu 25 interne Anschlüsse möglich (davon auch einige "pure" S0's für
ISDN-Karten etc.; sowie ein bis zwei Analogports für Faxe; der Rest können
ruhig
Ports für Systemtelefone sein)
- extern entweder mit S2M oder mehreren S0
- *KEINE* HICOM!! Eine Hicom ist jetzt in Gebrauch, und die Zufriedenheit
der Anwender mit dem Ding geht gegen Null...
- Preis ist nicht so wichtig, halt nur das übliche : möglichst viel leisten
für möglichst wenig Kohle : -)
- selbst administrierbar (d.h. ich will da nicht, so wie jetzt, wegen jeder
popeligen Änderung so einen Fuzzi von Siemens herbestellen müssen)

Hat irgendwer einen Vorschlag? Ich habe bei einer anderen Firma neulich mal
eine "Nortel Meridian" Anlage gesehen, welche das das Format einer
Wohnzimmerschrankwand hatte; solche Dimensionen bitte nicht! :-)


Danke im Voraus!


Gruß,
Max

Andreas Walter

unread,
May 2, 2001, 8:33:04 PM5/2/01
to
Hallo Max,


sicher gibt es hier mehrere Alternativen (so. z. B. Tenovis, DeTeWe). Die
preiswerte Variante mit mehreren So-Schnittstellen ist die ISDN-TK-Anlage von
AGFEO AS40(P). Hier hängt sicher viel vom tatsächlichen Ausbau der Anlage ab.
Diese Anlage bietet insgesamt 39 Ports bei insgesamt 8 verschiedenen Modulen!
Welche Schnittstellen werden konkret benötigt ? (analog, DECT, isdn - davon
Amtsschnittstellen). Die Anzahl der Ports definiert sich durch die Anzahl der
benötigten B-Kanäle (intern, extern)und der Anzahl der Teilnehmerschnittstellen!


Gegen Ende des Jahres ist eine Vernetzung von bis zu zwei AS40(P) angekündigt.


Gibt es hierzu weitere Informationen ?


Gruß
Andreas Walter

--
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rds-gmbh

unread,
May 3, 2001, 8:05:02 AM5/3/01
to

"Max" <donc...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9cq5gv$f2a73$1...@ID-30766.news.dfncis.de...
Hi,
wir setzten selber die Agfeo AS40 ein. Ich habe mehrere interne
S0-Schnittstellen, die ich zum Testen brauche, extern im Moment 3 NTBA's
angeschlossen. Mit der konfigurations-Software bin ich an sich sehr
zufrieden.

Die vernetzung soll angeblich schon möglich sein!

M. Lehmann


Bastian Lipp

unread,
May 3, 2001, 7:04:55 AM5/3/01
to
Max <donc...@gmx.net> schrieb:

> - *KEINE* HICOM!! Eine Hicom ist jetzt in Gebrauch, und die Zufriedenheit
> der Anwender mit dem Ding geht gegen Null...

Darf man fragen, warum? Jede Anlage, die ich kenne, hat Ihre Staerken
und Schwaechen, und je nach Anforderungsprofil muss man auch mal vom
einen oder anderen Anlagentyp abraten, insofern waere zu wissen, _womit_
die Anwender unzufrieden sind, schonmal eine Grundueberlegung _vor_ der
Anschaffung einer neuen Anlage wert.


Vorbemerkung:
Seit mittlerweile fast 3 Jahren lese ich hier mit, und musste immer
wieder feststellen, dass zwar Hicom, AGFEO, elmeg, Auerswald und auch
exotischere (Nitsuko) Anlagen hier "angepriesen" werden, man aber
praktisch nie von Ascom hoert. Nach nunmehr einem Jahr, in dem ich
einige Erfahrungen mit der ascotel in groesserer und auch kleinerer
Ausbaustufe sammeln konnte, muss ich einfach mal zumindest darauf
hinweisen, dass es auch in der Schweiz gute Anlagenbauer gibt.
Ja, zugegebenermassen: mir ist grad langweilig und ich hab nix besseres
zu tun ;-)

Hier jetzt aus gegebenem Anlass ein paar Beispielkonfigurationen:

> bis zu 25 interne Anschlüsse möglich

> davon auch einige "pure" S0's für ISDN-Karten etc.
> sowie ein bis zwei Analogports für Faxe
> der Rest können ruhig Ports für Systemtelefone sein

Minimalfall:
(ich rate davon ab, die Ausbaumoeglichkeiten sind fuer den beschriebenen
Fall vermutlich zu begrenzt)

ascotel 2030
2 So ext., 1 So int. und 1 So variabel
2 a/b-Ports fuer AB und Fax
8 AD2-Systemschnittstellen fuer jeweils zwei Systemendgeraete
-> 16 Endgeraete (allerdings mit der Einschraenkung, dass beide
Endgeraete an einem Port nicht weiter als 10 Meter voneinander
entfernt sein duerfen, ergo muss man meistens etwas Reserve
einrechnen)
V.24

Die Anlage verkauft man praktisch nur mit gesteckter Optionskarte, wer
drauf verzichten kann, spart sich knapp 800 DM:
TFE, MoH intern, MoH-Schnittstelle (in der Anlage selbst ist nur ein
Halteton integriert), Zentralwecker, 2 Sensoren, 1 Aktor, und als
besonderer Leckerbissen: 1x Ansage vor Melden
(Man sieht schon, ohne die Optionskarte ist die Anlage arg kastriert)

Jetzt hat man in der Anlage noch zwei Erweiterungssteckplaetze frei, auf
die man jeweils eines der folgenden Erweiterungsmodule stecken kann:

EXT.13: 1 So ext., 3 So int.
EXP.14: 1 So ext., 4 AD2-Systemschnittstellen (also wieder max. 8
Systemendgeraete)
EXA.12: 2 a/b und nochmal Ansage vor Melden, das sich aber nicht nutzen
laesst, wenn schon das auf der Optionskarte gesteckt ist :-/
(fuer ascotel-Kenner: ja, EXA.02 kenne ich...irrelevant, ne?)
EVM.22: VoiceMail-Modul, belegt, soweit ich weiss, zwei a/b-Ports, keine
Ahnung, zugegebenermassen hab ich mich damit noch nicht
beschaeftigt, 2 Stunden 40 min. Aufnahmekapazitaet

Und weil es mich sonst auch immer nervt, wenn mir jemand in hoechsten
Toenen seine Waren anpreist, und dann bei den Preisen rumdruckst, Butter
bei die Fische:
ascotel 2030 4800.-
Optionskarte OCD 800.-
EXT.13 850.-
EXP.14 1300.-
EXA.12 900.-
EVM.22 2000.-
Natuerlich mehr oder weniger Listenpreise, ueber die 99% Rabatt, die man
ueblicherweise raushandeln kann, schweige ich mich aus :-)

> - extern entweder mit S2M oder mehreren S0

Okay, S2M kann die kleine 2030 natuerlich nicht, und die maximal 5 ext.
So sind auch eine gewisse Einschraenkung, also noch eine
Beispielkonfiguration fuer die "Grosse" von Ascom:

Meine Empfehlung:

ascotel 2050
(ja, es gibt auch noch die 2060, die hat nur ein groesseres Gehaeuse mit
mehr Steckplaetzen, das wird fuer den hier beschriebenen Fall nicht
noetig sein)

Grundausbau:
0 So ext., 0 So int., 0 So. variabel, 0 a/b, 0 AD2
(zugegeben: Da gibt's nicht viel, mit dem man telefonieren kann ;-))
Zentralwecker, Notrelais, 2 freie Relais, 2 Sensoren, MoH-Schnittstelle
(aber wieder nur ein Halteton in der Anlage integriert), V.24

Und weil ich jetzt nicht alle moeglichen Konfigurationsmodule fuer die
ascotel 2050/2060 aufzaehlen moechte (das ist relativ kompliziert, bei
Gelegenheit und auf Anfrage erlaeutere ich gerne mal das Ausbaukonzept),
wirklich zwei reine Beispielkonfigurationen:

"klein"
6 So extern, 2 So intern (Notstromfaehig), 12 AD2, 4 a/b
Bestehend aus:
MDT 4 So ext.
MDN 2 So ext., 2 So. int. (notstromfaehig)
LPI.16 8 AD2
MPI.4 4 AD2
MAT 4 a/b

"gross"
1 S2M extern, 4 So intern, 16 AD2-Systemschnittstellen, 4a/b
MDP.1 S2M
MDS 4 So int.
LPI.32 16 AD2
MAT 4 a/b

Preise:
ascotel 2050 5200.-
LPI.16 3500.-
LPI.32 5300.-
MDP.1 7000.-
MDT 2600.-
MDN 3100.-
MDS 1450.-
MPI.4 1100.-
MAT 1050.-

ergo ca. DM 16500.- fuer die "kleine" Loesung
und ca. DM 20000.- fuer die etwas groessere mit S2M
(jetzt hab ich mich bestimmt verrechnet, aber es darf sich jeder gerne
selber nochmal nachrechnen)

Achja: auch fuer die 2050/2060 gibt es ein VoiceMail-Modul, habe ich
aber auch keine Erfahrung mit, wir machen sowas prinzipiell
Rechnerbasiert:
MVM.48 mit 4 Ports, und 8 Stunden Aufnahmekapazitaet ca. 7200.-


Zu den Endgeraeten:
Letztlich nur zwei unterschiedliche Telefone, es gibt natuerlich auch
noch ein kleineres fuer die Besenkammer:

office 30 Display 2-zeilig mit 20 Zeichen,
10 vorbelegte Funktionstasten, 6 frei programmierbare,
Preis ca. DM 450.-
office 40 Display 2-zeilig mit 40 Zeichen,
12 vorbelegte, und 13 frei programmierbare Tasten,
Preis ca. DM 700.-
Bei beiden kann man ein Zusatztastenfeld mit 20 frei programmierbaren
Tasten anschliessen, Preis ca. DM 200.-

Faustregel(n): Fuer einen normalen Bueroarbeitsplatz reicht das office
30 aus, Chefs wollen oft ein office 40, um einfach was "groesseres" zu
haben als das gemein Volk, und Sekretaerinnen bekommen das office 40 mit
Zusatztastenfeld, damit sie ueberallhin mit einem Tastendruck
telefonieren koennen.


Da dieses Posting immer laenger und immer laenger wird, und ich ehrlich
nicht dachte, dass es so lang wuerde (und ich langsam keine Lust mehr
habe), zaehle ich jetzt die schnurlosen Moeglichkeiten der Anlage nicht
auch noch auf, obwohl die schon ein gewisser Leckerbissen sind.
Auf Anfrage oder beim naechsten Mal vielleicht ;-)

> - Preis ist nicht so wichtig, halt nur das übliche : möglichst viel leisten
> für möglichst wenig Kohle : -)

Also vom _reinen_ Preis-Leistungsverhaeltnis duerften die kleinen
Anlagen (elmeg, AGFEO und insbesondere Auerswald) den grossen immer
deutlich ueberlegen sein.

> - selbst administrierbar (d.h. ich will da nicht, so wie jetzt, wegen jeder
> popeligen Änderung so einen Fuzzi von Siemens herbestellen müssen)

Prinzipiell moeglich, ich wuerde aber immer darauf bestehen, dass der
Kunde eine Schulung macht, wenn er eine von mir installierte "grosse"
Anlage selber warten will. Kostenpunkt fuer eine einwoechige Schulung
ca. 3000.- DM zuzueglich Unterkunft und Verpflegung.

> Hat irgendwer einen Vorschlag? Ich habe bei einer anderen Firma neulich mal
> eine "Nortel Meridian" Anlage gesehen, welche das das Format einer
> Wohnzimmerschrankwand hatte; solche Dimensionen bitte nicht!

Die Meridian wird in Europa uebrigens von Ascom vertrieben, ist also
mehr oder weniger die große Schwester der kleineren ascotel, obwohl es
natuerlich technisch keinerlei Gemeinsamkeiten gibt.

Abmessungen einer 2060 (B,H,T): 50cm, 55cm, 25cm

Fuer alle Angaben des Postings gilt: Schlampig nachgeschaut, nur einmal
kurz druebergelesen, nicht nochmal nachgerechnet, einfach schlecht
recherchiert. Ergo: keine Gewaehr!

Wer bis hierher gelesen hat, darf sich freuen: Ich habe fertig.

mfg Bastian Lipp

Michael Hendrik Soengen

unread,
May 3, 2001, 1:45:02 PM5/3/01
to
rds-gmbh wrote:
>
> wir setzten selber die Agfeo AS40 ein. Ich habe mehrere interne
> S0-Schnittstellen, die ich zum Testen brauche, extern im Moment 3 NTBA's
> angeschlossen. Mit der konfigurations-Software bin ich an sich sehr
> zufrieden.
>
> Die vernetzung soll angeblich schon möglich sein!

Nein, ist noch nicht möglich.

Viele Grüße,

Hendrik Söngen
--
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* TetraKom® Kommunikationselektronik * email: mhso...@tetrakom.de *
* Telefon (0 20 45) 96 06 96 * Fax (0 20 45) 40 89 37 *
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Erich Kirchmayer

unread,
May 3, 2001, 1:03:34 PM5/3/01
to
Hi,

"Max" <donc...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9cq5gv$f2a73$1...@ID-30766.news.dfncis.de...

> ich bräuchte mal einen fachkundigen Rat : ich suche eine


ISDN-Telefonanlage,
> die folgende Features haben sollte :

> - *KEINE* HICOM!! Eine Hicom ist jetzt in Gebrauch, und die


Zufriedenheit
> der Anwender mit dem Ding geht gegen Null...

erzähl doch mal... welche Hicom habt ihr und was passt den Leuten nicht?
(ggf. per EMail, wenn´s OFF opic wird) Ich kenne bisher nur Kunden, die
mit der Bedienung und vom Leistungsumfang der Hicom voll und ganz
zufrieden. Evtl. habt ihr ein uraltes System oder es ist schlichtweg
sch.... konfiguriert...... (ja, auch die aktuellen Hicoms kann man so
konfigurieren, daß garantiert niemand Spass damit hat....)


--
Gruß

Erich Kirchmayer


__

Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!

__
www.notfallmedizin.de - Ausbildung im Rettungsdienst, Erste Hilfe-Kurse
u.v.m.
__


Max

unread,
May 3, 2001, 3:31:31 PM5/3/01
to
> erzähl doch mal... welche Hicom habt ihr und was passt den Leuten nicht?
> (ggf. per EMail, wenn´s OFF opic wird) Ich kenne bisher nur Kunden, die
> mit der Bedienung und vom Leistungsumfang der Hicom voll und ganz
> zufrieden. Evtl. habt ihr ein uraltes System oder es ist schlichtweg
> sch.... konfiguriert...... (ja, auch die aktuellen Hicoms kann man so
> konfigurieren, daß garantiert niemand Spass damit hat....)

Welches Modell das ist, weiß ich nicht, muß aber etwas älteren Datums sein,
jedenfalls stehen da noch diese alten, eckigen Telefone rum (die Baureihe
vor der jetzigen).
Die meisten Beschwerden kommen, weil keine Wahlwiederholung möglich ist(!),
das Weitervermitteln nie hinhaut, die Administration zu verzwickt ist, die
Telefone nicht austauschbar sind (man kann z.B. kein Telefon aus Zimmer A im
Zimmer B anklemmen, usw.) und der Support von Siemens für den alten Hund
unter aller Sau ist, d.h. wenn mal was ist, kann man ewig warten, bis sich
von Siemens mal jemand herablässt, sich dem Teil anzunehmen...

Gut, das Ding tut seinen Job, nur soll die Anlage jetzt aufgebohrt werden
(Firma expandiert :-) ) und bei dieser alten Hicom ist jetzt eben Ende der
Fahnenstange, aufrüsten geht nicht mehr.
Tja, und da jetzt sowieso eine neue Anlage her muß und die Preise für die
Hicoms schon ziemlicher Wucher sind, sind gute Alternativen immer
willkommen...:-)

Gruß,
Max

Erich Kirchmayer

unread,
May 3, 2001, 6:45:12 PM5/3/01
to
Hi,

"Max" <donc...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag

news:9csbnj$fa54k$1...@ID-30766.news.dfncis.de...


> > erzähl doch mal... welche Hicom habt ihr und was passt den Leuten
nicht?

> Welches Modell das ist, weiß ich nicht, muß aber etwas älteren Datums


sein,
> jedenfalls stehen da noch diese alten, eckigen Telefone rum (die
Baureihe
> vor der jetzigen).
> Die meisten Beschwerden kommen, weil keine Wahlwiederholung möglich
ist(!),
> das Weitervermitteln nie hinhaut, die Administration zu verzwickt ist,
die
> Telefone nicht austauschbar sind (man kann z.B. kein Telefon aus
Zimmer A im
> Zimmer B anklemmen, usw.)

Ich vermute nach dieser Schilderung mal, daß ihr eine alte Hicom 200
habt. Schon etwas gewagt, von einer - zumindest von der Konzeption her
über 10 Jahre alten Anlage auf die Hicoms "von heute" zu
schliessen...... Das mit der Wahlwiederholung war IMHO damals so, daß
man (je nach Programmierung) die zu wiederholende Nummer per Hand
speichern musste (in dem man die Taste "Wahlwiederholung" drückt).
Vorteil dabei, die Nummer bleibt "ewig" gespeichert und man kann
zwischendurch andere Gespräche führen ohne die Nummer in der
Wahlwiederholung zu überschreiben.


> und der Support von Siemens für den alten Hund
> unter aller Sau ist, d.h. wenn mal was ist, kann man ewig warten, bis
sich
> von Siemens mal jemand herablässt, sich dem Teil anzunehmen...

Das kann dir aber auch bei allen anderen Firmen passieren - egal wie sie
heissen und egal wie gross sie sind.

> Tja, und da jetzt sowieso eine neue Anlage her muß und die Preise für
die
> Hicoms schon ziemlicher Wucher sind,

Schau dich ruhig mal um - wenn du nicht eine Bastel-Fix-Lösung oder
einen ziemlich seltenen Exoten auswählst, dann wirst du sehen, daß die
Unterschiede in diesem Segment garnicht sooo gross sind. Übrigens gibt
es ausser Siemens, Alcatel usw. selbst noch div. andere kleine und
mittelständische Firmen, die diese Anlagen im Programm haben und dies
ggf. sogar günstiger als vom Hersteller selbst. (und oft auch mit
flexiblerem Service - für manche solcher Firmen seit ihr mit 25
Nebenstellen schon was "Grosses" und bekommt entsprechende Konditionen,
für Grosskonzerne müsst ihr dafür schon noch ein paar Stellen hinten
anhängen GRINS)

Tobias Erichsen

unread,
May 4, 2001, 3:06:20 AM5/4/01
to

"Bastian Lipp" <bastia...@xalerate.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hmarc9...@blowfish.xlr8.de...
> Max <donc...@gmx.net> schrieb:

> Vorbemerkung:
> Seit mittlerweile fast 3 Jahren lese ich hier mit, und musste immer
> wieder feststellen, dass zwar Hicom, AGFEO, elmeg, Auerswald und auch
> exotischere (Nitsuko) Anlagen hier "angepriesen" werden, man aber
> praktisch nie von Ascom hoert. Nach nunmehr einem Jahr, in dem ich
> einige Erfahrungen mit der ascotel in groesserer und auch kleinerer
> Ausbaustufe sammeln konnte, muss ich einfach mal zumindest darauf
> hinweisen, dass es auch in der Schweiz gute Anlagenbauer gibt.
> Ja, zugegebenermassen: mir ist grad langweilig und ich hab nix besseres
> zu tun ;-)

Wenn sich zwischenzeitlich nicht einiges getan hat, kann man an Ascom-
TK-Anlagen nur Systemtelefone einigermaßen sinnvoll einsetzen! Da
Ascom das Halten eines Rufs mit einem proprietärem Dienstmerkmal
implementiert kann man mit einem handelsüblichen ISDN-Telefon
weder zwischen zwei Rufen makeln, 3er-Konferenz einleiten noch
vermitteln! Gleiches gilt natürlich für PC-basierende Lösungen wie
VoIP-Gateways, IVR-Systeme etc. Plant man etwas in dieser Richtung,
so sollte man hier arg aufpassen.

Tobias


Bastian Lipp

unread,
May 4, 2001, 8:23:53 AM5/4/01
to
Tobias Erichsen <eric...@te-systems.de> schrieb:

> Wenn sich zwischenzeitlich nicht einiges getan hat, kann man an Ascom-
> TK-Anlagen nur Systemtelefone einigermaßen sinnvoll einsetzen!

Das ist IMHO bei anderen "großen" Anlagen nicht grundlegend anders.

> Ascom das Halten eines Rufs mit einem proprietärem Dienstmerkmal
> implementiert kann man mit einem handelsüblichen ISDN-Telefon
> weder zwischen zwei Rufen makeln, 3er-Konferenz einleiten noch

Richtig, die Leistungsmerkmale am internen So der ascotel beschraenken
sich auf Verbindungsauf- und Abbau, sowie CLIP und COLP, um es auf den
Punkt zu bringen.
Ein ISDN-Telefon moechte ich daran auch nicht betreiben muessen,
zugegeben.

> vermitteln! Gleiches gilt natürlich für PC-basierende Lösungen wie
> VoIP-Gateways, IVR-Systeme etc. Plant man etwas in dieser Richtung,
> so sollte man hier arg aufpassen.

Hier kann ich dir /nicht ganz/ folgen.

Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion ueber die Vorzuege/Anwendungsfaelle
von CAPI oder TAPI, Software von TE-Systems ;-) oder eben von Tobit,
Voxtron, Apex, etc. pp. fuehren zu wollen:
Ich sehe keine Notwendigkeit, auch nur einen internen So-Bus fuer
IVR/VoiceMail, VoIP bereitzustellen, obwohl es mir im Prinzip auch
moderner und erstrebenswerter vorkommt, als staendig mit analogen
Dialogic-Karten zu hantieren.

Das aendert natuerlich nichts daran, dass die mangelhafte ISDN-
Unterstuetzung der ascotel ein kleiner Wermutstropfen ist, der sich aber
so dramatisch in der Praxis halt nicht auswirkt.

Sicherlich wird ein Kunde, dessen Hauptaugenmerk auf besonders
hochintegrierter CT oder CallCenter-Einsatz liegt, mit einer
"klassischen" Telefonanlage ohnehin weniger gut beraten sein.

mfg Bastian Lipp

Erich Kirchmayer

unread,
May 4, 2001, 10:41:46 AM5/4/01
to
Hi,

"Bastian Lipp" <bastia...@xalerate.de> schrieb im Newsbeitrag

news:pn3uc9...@blowfish.xlr8.de...

> > vermitteln! Gleiches gilt natürlich für PC-basierende Lösungen wie
> > VoIP-Gateways, IVR-Systeme etc. Plant man etwas in dieser Richtung,
> > so sollte man hier arg aufpassen.
>
> Hier kann ich dir /nicht ganz/ folgen.
>
> Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion ueber die
Vorzuege/Anwendungsfaelle
> von CAPI oder TAPI, Software von TE-Systems ;-) oder eben von Tobit,
> Voxtron, Apex, etc. pp. fuehren zu wollen:
> Ich sehe keine Notwendigkeit, auch nur einen internen So-Bus fuer
> IVR/VoiceMail, VoIP bereitzustellen, obwohl es mir im Prinzip auch
> moderner und erstrebenswerter vorkommt, als staendig mit analogen
> Dialogic-Karten zu hantieren.

Nicht nur "moderner", sondern vorallem oftmals auch billiger. Eine
Fritz!-Karte (reicht für sehr viele der o.g. Anwendungen) bekommt man
für weniger als 150DM, eine 2-a/b Dialogic nicht. Zudem erhält man via
ISDN die manchmal recht nützliche Information der anrufenden Rufnummer
(CLIP), die von keiner gr. TK-Anlage am a/b-Port bereitgestellt wird.
Benötigt man für die Applikation PP-Anschluss, User-to-User-Signaling
etc - na gut, dann muss es schone eine teure Eicon Diehl oder AVM B1
etc. sein (liegen dann etwa gleich mit der Dialogic)

> Das aendert natuerlich nichts daran, dass die mangelhafte ISDN-
> Unterstuetzung der ascotel ein kleiner Wermutstropfen ist, der sich
aber
> so dramatisch in der Praxis halt nicht auswirkt.

Kommt darauf an, was man will/braucht (s.o.) Ein Kunde wollte z.B. in
seiner neuen TK-Anlage die erst kürzlich neu gekauften ISDN-Endgeräte zu
seiner alten (und inzwischen viel zu kleinen) Kleinanlage (irgendso
Telekom-Dinger mti Schnurlos dran) zumindest eine Zeit lang
weiterverwenden - bei einer Ascom hätte er sich komplett neue Endgeräte
kaufen dürfen (und somit den evtl. Preisvorteil gegenüber z.B. einer
Siemens Hicom locker wieder "verblasen")

> Sicherlich wird ein Kunde, dessen Hauptaugenmerk auf besonders
> hochintegrierter CT oder CallCenter-Einsatz liegt, mit einer
> "klassischen" Telefonanlage ohnehin weniger gut beraten sein.

...wer auch sonst auf 99,999% Verfügbarkeit setzen muss, der auch ;-)

Marco Jakobs

unread,
May 4, 2001, 2:51:07 PM5/4/01
to
On Fri, 4 May 2001 16:41:46 +0200, "Erich Kirchmayer" <Kirch...@ambulance.de>
wrote:

>Kommt darauf an, was man will/braucht (s.o.) Ein Kunde wollte z.B. in
>seiner neuen TK-Anlage die erst kürzlich neu gekauften ISDN-Endgeräte zu
>seiner alten (und inzwischen viel zu kleinen) Kleinanlage (irgendso
>Telekom-Dinger mti Schnurlos dran) zumindest eine Zeit lang
>weiterverwenden - bei einer Ascom hätte er sich komplett neue Endgeräte
>kaufen dürfen (und somit den evtl. Preisvorteil gegenüber z.B. einer
>Siemens Hicom locker wieder "verblasen")

... wobei ich bis heute nicht verstehe, worin das Problem liegt, einen internen
S0 zu speisen. Kann locker jede Kleinanlage - und eine Siemens S0-Karte, die oft
alleine mehr kostet, kann das nicht.

Soviel zu ISDN-Fons an Hicom-S0... (Gut, man kann einen NTBA zur Speisung
nehmen, aber das muß ja nicht sein...)

Beste Grüße

Marco

--
Offenes Auerswald Support-Forum und Software-Download:
http://www.jacotec.de/tk-anlagen/

Marco Jakobs

unread,
May 4, 2001, 2:58:39 PM5/4/01
to
On Fri, 4 May 2001 14:23:53 +0200, Bastian Lipp <bastia...@xalerate.de>
wrote:

>Ich sehe keine Notwendigkeit, auch nur einen internen So-Bus fuer
>IVR/VoiceMail, VoIP bereitzustellen, obwohl es mir im Prinzip auch
>moderner und erstrebenswerter vorkommt, als staendig mit analogen
>Dialogic-Karten zu hantieren.

Da muß ich wiedersprechen. Es gibt ganz hervorragende Voicemail-Programme, die
nicht nur Voicemail, sondern auch Text-vor-Melden, Info- und Vermitllungssystem
etc. sind. CapiCall z.B. gibt es mit einer Fritz-Card (reicht völlig) zusammen
schon unter 500 Mark. Dafür hat man dann ein prima Voicemail-, Info- und
Vermittlungssystem mit Callback, Callthrough und so weiter.

Voraussetzung dafür ist natürlich ein einigermaßen sauber implementierter S0,
der auch ECT-Vermittlung unterstützt.

J. Schimmer

unread,
May 4, 2001, 2:43:59 PM5/4/01
to

> ... wobei ich bis heute nicht verstehe, worin das Problem liegt, einen
internen
> S0 zu speisen. Kann locker jede Kleinanlage - und eine Siemens S0-Karte,
die oft
> alleine mehr kostet, kann das nicht.

Problem ist es sicher nicht, es besteht dafür einfach keine Notwendigkeit.
Die So-Ports sind erheblich teuerer als UPo-Ports und Systels gibt es schon
ab
rund 150,- so dass es nicht sinnvoll ist einfache ISDN-Telefone
anzuschliessen.
Leistungsfähigere ISDN-Telefone wie das Habimat X2 oder DECT-Systeme
haben normalerweise ein eigenes Netzteil und Router oder Karten benötigen
sowieso keinen gespeisten So. Wäre also unnötiger Mehraufwand.


--
Gruß,

J. Schimmer

You need the computing power of a P5, 16 MB RAM and 1 GB Harddisk to
run Win95. It took the computing power of 3 Commodore 64 to fly to the Moon.
Something is wrong here, and it wasn't the Apollo.


Erich Kirchmayer

unread,
May 4, 2001, 2:51:29 PM5/4/01
to
Hi,

"Marco Jakobs" <nga...@jacotec.com> schrieb im Newsbeitrag
news:ndu5ftscc5btitmvj...@4ax.com...


> ... wobei ich bis heute nicht verstehe, worin das Problem liegt, einen
internen
> S0 zu speisen. Kann locker jede Kleinanlage - und eine Siemens
S0-Karte, die oft
> alleine mehr kostet, kann das nicht.

Bei vielen grösseren Anlagen IST eben der S0 nicht für Telefonie sondern
für reine Non-Voice-Anwendungen vorgesehen. Somit verständlich, daß man
keine Speisung einbaut die eh kein Mensch braucht (zum Telefonieren
gibt´s ja die hübschen Systemtelefone mit weit besserer Unterstützung
der systemeigenen Menueführung und der systemeigenen Leistungsmerkmale,
deutlich grösserer möglicher Leitungslänge usw.)

Uwe Mettmann

unread,
May 5, 2001, 10:13:54 AM5/5/01
to

"Max" <donc...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9cq5gv$f2a73$1...@ID-30766.news.dfncis.de...

> Moin,
>
> ich bräuchte mal einen fachkundigen Rat : ich suche eine
ISDN-Telefonanlage,
> die folgende Features haben sollte :
>
> - bis zu 25 interne Anschlüsse möglich (davon auch einige "pure" S0's für
> ISDN-Karten etc.; sowie ein bis zwei Analogports für Faxe; der Rest können
> ruhig
> Ports für Systemtelefone sein)
> - extern entweder mit S2M oder mehreren S0

Hallo Max,

schau Dir doch mal die OpenCom120 von DeTeWe an. Die Anzahl der Anschlüsse
entspricht etwa Deinen Anforderungen.

> - selbst administrierbar (d.h. ich will da nicht, so wie jetzt, wegen
jeder
> popeligen Änderung so einen Fuzzi von Siemens herbestellen müssen)

Die Anlage kannst Du mit einem PC selbst konfigurieren.

Infos findest Du unter:
http://www.detewe.de/82/ag_de/show.php3_p_1_id_261_nodeid_82.html
Du findest dort auch die Bedienungsanleitung, so daß Du genau erforschen
kannst, ob die Anlage Deinen Anforderungen entspricht.

Gruß

Uwe


Ernest J. Cohen

unread,
May 6, 2001, 5:31:47 PM5/6/01
to
Hallo Max,


"Max" <donc...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9cq5gv$f2a73$1...@ID-30766.news.dfncis.de...

ich empfehle Dir NEC Infrontia(Nitsuko)-Anlagen.

> ich bräuchte mal einen fachkundigen Rat : ich suche eine
ISDN-Telefonanlage,
> die folgende Features haben sollte :

> - bis zu 25 interne Anschlüsse möglich (davon auch einige "pure" S0's für
> ISDN-Karten etc.; sowie ein bis zwei Analogports für Faxe; der Rest können
> ruhig
> Ports für Systemtelefone sein)
> - extern entweder mit S2M oder mehreren S0

Das Modell 32advanced solltest Du Dir näher ansehen.

http://www.necinfrontia.de/anlagen/nitsuko32i.htm

Kleine Spezialität: am internen S0-Bus werden mehr als 1000 MSN unterstützt!
ECT ist kein Thema.

> - Preis ist nicht so wichtig, halt nur das übliche : möglichst viel
leisten
> für möglichst wenig Kohle : -)

Da ist NEC Infrontia fast konkurrenzlos.

> - selbst administrierbar (d.h. ich will da nicht, so wie jetzt, wegen
jeder
> popeligen Änderung so einen Fuzzi von Siemens herbestellen müssen)

Kein Thema, sprich mit dem NEC Infrontia-Händler Deines Vertrauens!
Und preislich liegst Du mit den Stundenlöhnen fast immer unter
SIEMENS-/ALCATEL-/
TENOVIS-Niveau!

http://www.necinfrontia.de/haendler/haendler_inhalt_indx.htm

> Hat irgendwer einen Vorschlag? Ich habe bei einer anderen Firma neulich
mal
> eine "Nortel Meridian" Anlage gesehen, welche das das Format einer
> Wohnzimmerschrankwand hatte; solche Dimensionen bitte nicht! :-)

Nein, die "32er" hängt gemütlich an der Wand.

Allgemein:

Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern sind alle Features verfügbar.
Für ein ordentliches Mailboxsystem ist auf Wunsch auch gesorgt, und Du mußt
nicht in
jedes Systemtelefon ein "AB-Modul" reinstecken;-)
Mich würde aber auf jedenfall interessieren, für welche Anlage Du Dich
entschieden hast.

Gruß

Ernest


Marco Jakobs

unread,
May 7, 2001, 6:44:47 PM5/7/01
to
Hallo Ernest!

On Sun, 6 May 2001 23:31:47 +0200, "Ernest J. Cohen" <e...@gmx.de> wrote:

>Kleine Spezialität: am internen S0-Bus werden mehr als 1000 MSN unterstützt!

Da muß ich jetzt aber wirklich den Hut ziehen: *Das* ist ja Klasse. Würde meine
Voicemailprobleme auf einen Schlag lösen... :-)

(Ändert aber nichts daran, daß ich die Systemtelefone dermaßen etwas von
grottenhäßlich finde, da sollten sich wirklich mal ein paar vernünftige Designer
dransetzen...)

Erich Kirchmayer

unread,
May 8, 2001, 12:38:54 PM5/8/01
to
Hi,

"Ernest J. Cohen" <e...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9d4fsa$hau$05$1...@news.t-online.com...

> http://www.necinfrontia.de/anlagen/nitsuko32i.htm

Also ich weis nicht, wenn die Anlagen genauso programmiert sind wie die
Aussagen auf der Webseite....

"Modularer Ausbau bis 52 Amtsleitungen und 72 Teilnehmer
ISDN-Primärmultiplexanschluß"

muss man schon 3x lesen um zu verstehen, was wahrscheinlich gemeint ist.
Oder verkraftet die Anlage wirklich 72 Primärmultiplexanschlüsse auf der
TEILNEHMERseite??? (und was zum Teufel macht man damit bei nur 52
Amsleitungen???)


> Kleine Spezialität: am internen S0-Bus werden mehr als 1000 MSN
unterstützt!

Wer´s braucht..... Klar, so ein Faxserver mit einer Fritz!-Karte und
1000MSN ist schon was Tolles ;-)

> > - Preis ist nicht so wichtig, halt nur das übliche : möglichst viel
> leisten
> > für möglichst wenig Kohle : -)
>
> Da ist NEC Infrontia fast konkurrenzlos.

Die haben ja auch - völlig toll innovativ:

"Funktionssicherheit durch Baugruppenstruktur und Fernwartungssystem"

Echt, die haben BAUGRUPPEN in ihrer Anlage. Wahnsinn! Wer solche
Selbstverständlichkeiten in einer Produktvorstellung bringt, der hat
wohl nichts wirklich Tolles zu erzählen (oder/und will die Kunden
absichtlich für blöd verkaufen)

> Kein Thema, sprich mit dem NEC Infrontia-Händler Deines Vertrauens!
> Und preislich liegst Du mit den Stundenlöhnen fast immer unter
> SIEMENS-/ALCATEL-/
> TENOVIS-Niveau!

Was nicht weiter schwierig ist - das schafft jeder mittelständische oder
kleine TK-Fachbetrieb!


> Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern sind alle Features verfügbar.
> Für ein ordentliches Mailboxsystem ist auf Wunsch auch gesorgt, und Du
mußt
> nicht in
> jedes Systemtelefon ein "AB-Modul" reinstecken;-)

Du wirst lachen, den Telebutler der Firma Voxtron (nix anderes ist
nämlich dein "ordentliches Mailboxsystem") gibt´s für so gut wie jede
(echte) TK-Anlage. Wird - wie bei anderen Anlagen auch - über ganz
ordinäre Standard-a/b-Ports angebunden und hat keine tiefergreifende
Verbindung zum System. Eine Bedienung der Mailbox über z.B.
Display/Softkeys (wie bei Alcatel) ist "nicht drin". Die Software ist
allerdings unstrittig eine der Besten, die mir im Bereich Voicemail/IVR
usw. untergekommen ist!

> Mich würde aber auf jedenfall interessieren, für welche Anlage Du Dich
> entschieden hast.

Jou, mich auch.

Erich Kirchmayer

unread,
May 8, 2001, 12:43:00 PM5/8/01
to
Hi,

"Marco Jakobs" <nga...@jacotec.com> schrieb im Newsbeitrag

news:p69eft8elrqk48ls6...@4ax.com...

> >Kleine Spezialität: am internen S0-Bus werden mehr als 1000 MSN
unterstützt!
>
> Da muß ich jetzt aber wirklich den Hut ziehen: *Das* ist ja Klasse.
Würde meine
> Voicemailprobleme auf einen Schlag lösen... :-)

Dann nimm ´ne Hicom, die kann das auch (allerdings g´scheit, d.h. per
Routing an einen internen Anlagenanschluss - Zahl der gerouteten Nummern
anlagenseitig absolut (!) unbegrenzt (d.h. die Telekom wird halt
irgendwann nicht mehr 32-stellige DuWa´s übermitteln oder so))


> (Ändert aber nichts daran, daß ich die Systemtelefone dermaßen etwas
von
> grottenhäßlich finde, da sollten sich wirklich mal ein paar
vernünftige Designer
> dransetzen...)

Das ist Geschmackssache. Den Japanern und den Amis gefällt´s wohl da
wird man wegen ein paar Europäern und schon ganricht wegen noch weniger
Deutschen Kunden wohl so schnell nichts ändern.


--
Gruß

Erich Kirchmayer


__

Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!

__
www.notfallmedizin.de - Ausbildung im Rettungsdienst, Erste Hilfe-Kurse
u.v.m.
__


>

Ernest J. Cohen

unread,
May 10, 2001, 5:08:53 PM5/10/01
to
Hi Erich,

"Erich Kirchmayer" <Kirch...@ambulance.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9d97dq$b2b$01$1...@news.t-online.com...


> Hi,
>
> "Ernest J. Cohen" <e...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:9d4fsa$hau$05$1...@news.t-online.com...

> muss man schon 3x lesen um zu verstehen, was wahrscheinlich gemeint ist.
> Oder verkraftet die Anlage wirklich 72 Primärmultiplexanschlüsse auf der
> TEILNEHMERseite??? (und was zum Teufel macht man damit bei nur 52
> Amsleitungen???)

Sie verkraftet nur einen "Muxer".

>
> > Kleine Spezialität: am internen S0-Bus werden mehr als 1000 MSN
> unterstützt!
>
> Wer´s braucht..... Klar, so ein Faxserver mit einer Fritz!-Karte und
> 1000MSN ist schon was Tolles ;-)

Ich würde in diesem Fall vielleicht eine professionellere Lösung in Betracht
ziehen!

> > > - Preis ist nicht so wichtig, halt nur das übliche : möglichst viel
> > leisten
> > > für möglichst wenig Kohle : -)
> >
> > Da ist NEC Infrontia fast konkurrenzlos.
>
> Die haben ja auch - völlig toll innovativ:
>
> "Funktionssicherheit durch Baugruppenstruktur und Fernwartungssystem"
>
> Echt, die haben BAUGRUPPEN in ihrer Anlage. Wahnsinn! Wer solche
> Selbstverständlichkeiten in einer Produktvorstellung bringt, der hat
> wohl nichts wirklich Tolles zu erzählen (oder/und will die Kunden
> absichtlich für blöd verkaufen)

? 175,- pro Stunde bei Siemens: Das nenne ich Kunden für blöd verkaufen!

> > Kein Thema, sprich mit dem NEC Infrontia-Händler Deines Vertrauens!
> > Und preislich liegst Du mit den Stundenlöhnen fast immer unter
> > SIEMENS-/ALCATEL-/
> > TENOVIS-Niveau!
> Was nicht weiter schwierig ist - das schafft jeder mittelständische oder
> kleine TK-Fachbetrieb!
>

Neidisch?

> > Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern sind alle Features verfügbar.
> > Für ein ordentliches Mailboxsystem ist auf Wunsch auch gesorgt, und Du
> mußt
> > nicht in
> > jedes Systemtelefon ein "AB-Modul" reinstecken;-)
>
> Du wirst lachen, den Telebutler der Firma Voxtron (nix anderes ist
> nämlich dein "ordentliches Mailboxsystem") gibt´s für so gut wie jede
> (echte) TK-Anlage. Wird - wie bei anderen Anlagen auch - über ganz
> ordinäre Standard-a/b-Ports angebunden und hat keine tiefergreifende
> Verbindung zum System. Eine Bedienung der Mailbox über z.B.
> Display/Softkeys (wie bei Alcatel) ist "nicht drin". Die Software ist
> allerdings unstrittig eine der Besten, die mir im Bereich Voicemail/IVR
> usw. untergekommen ist!

Die Voicemail ist eine Steckkarte mit 300 Mailboxen und 60h
Aufnahmekapazität!
Telebutler ist auch eine Alternative!
Eine Bedienung - sogar sprachgesteuert - ist über Systemapparate möglich.
Erich, ich schätze Dich als Experten für Siemensanlagen ab 10000 User.
Wenn Du keine Ahnung hast: frag mich lieber zuerst, bevor Du hier
phantasierst.

>
> Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!
>

Und Deine persönlichen, nicht fundamentierten Vermutungen!

Gruß

Ernest


Ernest J. Cohen

unread,
May 10, 2001, 5:17:45 PM5/10/01
to
Hi Erich,

"Erich Kirchmayer" <Kirch...@ambulance.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9cutn8$gcf$03$1...@news.t-online.com...

> Bei vielen grösseren Anlagen IST eben der S0 nicht für Telefonie sondern
> für reine Non-Voice-Anwendungen vorgesehen. Somit verständlich, daß man
> keine Speisung einbaut die eh kein Mensch braucht (zum Telefonieren
> gibt´s ja die hübschen Systemtelefone mit weit besserer Unterstützung
> der systemeigenen Menueführung und der systemeigenen Leistungsmerkmale,
> deutlich grösserer möglicher Leitungslänge usw.)

Ja, ja, Erich, immer am Kundenwunsch "vorbei" beraten. Wenn Siemens etwas
nicht kann
wird dem Max allgemein das ISDN-Telefon ausgeredet.
Kann Siemens es halt nicht!
Wenn der Kunde schon Geräte hat und Sie weiter nutzen will, warum nicht???

Dann kommt Siemens eben NICHT in Frage, so einfach ist das!

Gruß

Ernest


Erich Kirchmayer

unread,
May 10, 2001, 6:36:19 PM5/10/01
to
Hallo,

"Ernest J. Cohen" <e...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9df017$90m$06$1...@news.t-online.com...

> ? 175,- pro Stunde bei Siemens: Das nenne ich Kunden für blöd
verkaufen!

Hier werden immer wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Im Fall
NEC/Nitsuko installiert auch nicht der Hersteller selbst sondern auch
"nur" kleine oder mittlere Fachhändler. Solche gibt´s wie Sand am Meer
auch für Siemens/Alcatel/usw. Anlagen und DIE verlangen keineswegs
175.-/Std. sondern sind - wie in der Branche üblich - für ganz zivile
75-120DM zu bekommen.

Kapiert hier wenigstens EINER mal, daß Anlagen nicht nur von
Mitarbeitern der jeweiligen Herstellerfirma verkauft und installiert
werden können??? Einen Golf muss ich auch nicht unbedingt zu
VW-Werkniederlassung zum Reparieren bringen, auch die kl. Fachwerkstatt
"um´s Eck" oder gar die Tankstelle mit eigener Werkstatt kann die selben
Arbeiten auch erledigen - und wie bei den TK-Anlagen auch - oftmals
weitaus günstiger und das bei gleicher Qualität.

--
Gruß

Erich Kirchmayer


__

Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!

__

Erich Kirchmayer

unread,
May 10, 2001, 6:37:28 PM5/10/01
to
Hi,

"Ernest J. Cohen" <e...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9df017$90m$06$1...@news.t-online.com...

> > Du wirst lachen, den Telebutler der Firma Voxtron (nix anderes ist
> > nämlich dein "ordentliches Mailboxsystem") gibt´s für so gut wie
jede

> Die Voicemail ist eine Steckkarte mit 300 Mailboxen und 60h
> Aufnahmekapazität!

Der auf der Webseite gezeigte Bildausschnitt der Bedienoberfläche IST
jedenfalls 100% Voxtron. (was u.a. auch bei Voxtron und bei Nitsuko
nachzulesen ist)


--
Gruß

Erich Kirchmayer


__

Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!

__

Erich Kirchmayer

unread,
May 10, 2001, 7:07:48 PM5/10/01
to
Hallo,

"Ernest J. Cohen" <e...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9df0go$o53$05$1...@news.t-online.com...

> > Bei vielen grösseren Anlagen IST eben der S0 nicht für Telefonie
sondern
> > für reine Non-Voice-Anwendungen vorgesehen. Somit verständlich, daß
man
> > keine Speisung einbaut die eh kein Mensch braucht (zum Telefonieren
> > gibt´s ja die hübschen Systemtelefone mit weit besserer
Unterstützung
> > der systemeigenen Menueführung und der systemeigenen
Leistungsmerkmale,
> > deutlich grösserer möglicher Leitungslänge usw.)
>
> Ja, ja, Erich, immer am Kundenwunsch "vorbei" beraten. Wenn Siemens
etwas
> nicht kann
> wird dem Max allgemein das ISDN-Telefon ausgeredet.
> Kann Siemens es halt nicht!
> Wenn der Kunde schon Geräte hat und Sie weiter nutzen will, warum
nicht???

Eben, warum auch nicht. Siemensanlagen haben da kein grosses Problem
damit. Eher schon der Kunde, der auf eine systemunterstützte Bedienung
(Stichwort Menuetasten usw.) verzichten muss und ggf. den weitaus
höheren Preis für S0-Baugruppen bezahlt. Ich kenne selbst einen Kunden,
der _alle_ vorhandenen ISDN-Telefone an seiner neuen Hicom Office Pro
weiterbetrieben hat.

btw. - was machst du, wenn der Kunde seine SIEMENS-Anlage rauswerfen
will (auch sowas gibt´s!) aber seine Siemens-Systemtelefone
weiterbetreiben möchte? Erfindest du dann schnell für ihn eine
Agfeo/Auerswald/Nitsuko etc-Anlage mit Siemens UP0-Protokoll oder musst
du ihm leider sagen, daß er seine Siemens-Systemtelefone wegwerfen kann,
weil die neue Anlage das nicht mehr kann??? In letzterm Fall würde ich
mit deinen Worten sagen "ganz schön am Kunden vorbei beraten".........

> Dann kommt Siemens eben NICHT in Frage, so einfach ist das!

Wie gesagt - alle akt. Siemensanlagen können sehr wohl auch "echte"
ISDN-Telefone betreiben. Je nach Apparat und Anlage allerdings nur mit
Zusatzspeisung (z.B. durch alten NTBA)

Was das "vorbei beraten" betrifft muss ich dir attestieren, daß du
diesbezüglich "viel" Ahnung hast. Folgende Punkte sind nämlich bei der
Beratung zu berücksichtigen:

- S0-Baugruppen i.d.R. teurer als Systemtelefonbaugruppen (ggf.
zusätzliches Speisenetzteil nötig = weitere Kosten)
- max. möglicher Ausbau der Anlage (2 Tel/Bus vorausgesetzt) kann nicht
erreicht werden
- da ISDN-Baugruppen nur mit weniger Ports als Systembaugruppen
verfügbar sind (z.B. 4 ./. 8/16 bzw. 8 ./. 24/48) ist bei gleicher
Apparatezahl mehr Steckplätze und somit ggf. eine grössere (und
teurere!!) Anlage als "normal" (mit Sys-Tels) notwendig.
- kannst/willst du den Service für die gebrauchten "alten" ISDN-Apparate
sicherstellen? (Ersatzteile usw.) oder steht der Kunde im Falle eines
defekten alten ISDN-Tel´s "im Regen"?
- nur bei Umzug/Neuverkabelung/Ltg-Netzerweiterung: doppelter
Adernbedarf, somit ggf. erhöhter Ltg-Netzaufwand (Kosten!)
- vollkommener Verzicht auf bestimmte Merkmale (z.B.
Durchsage/Direktansprechen am Telefon, Leitungstasten,
Belegtanzeigefeld/Tasten, Info- und Antworttexte usw.)
- fehlende einheitliche Bedienung (wenn auch noch Sys-Tels in der Anlage
sind)

Wenn dem Kunden alle o.g. Nachteile aufgezeigt sind und er diese
akzeptiert - bitteschön, dann soll er seine alten ISDN-Telefone
behalten. ICH (und "meine" Anlage) haben kein Problem damit......

Frank Herbert

unread,
May 11, 2001, 3:35:32 AM5/11/01
to
Erich Kirchmayer: Fri, 11 May 2001 01:07:48 +0200

> > Ja, ja, Erich, immer am Kundenwunsch "vorbei" beraten. Wenn Siemens
> etwas
> > nicht kann
> > wird dem Max allgemein das ISDN-Telefon ausgeredet.

Siemens-Anlagen für Jeden, koste es dem Kunden, was es wolle. Und nach
Installation der Siemens-Anlage Zusatzkosten, da die Wartung und ggf.
Erweiterung natürlich nur vom speziell authorisierten Siemens-Support zu
entsprechenden Preisen möglich ist. Wenn überhaupt, da eben nach
Möglichkeit nur Siemens-Geräte eingesetzt werden sollten.

Und bei späterer Umrüstung von einer überteuerten, viel zu groß geratenen
Siemens-Anlage auf eine angemessene Fremdanlage, an die neben dortigen
Systemtelefonen auch ganz stinknormale Analog- und ISDN-Telefone vieler
Hersteller angeschlossen werden können, das Problem, die natürlich für die
Siemens-Anlage 2-polig verlegten Kabel herausreißen zu dürfen.

Und die Wartungsverträge..

> btw. - was machst du, wenn der Kunde seine SIEMENS-Anlage rauswerfen
> will (auch sowas gibt´s!) aber seine Siemens-Systemtelefone
> weiterbetreiben möchte?

Sowas gibt es aber eher nicht.

> > Dann kommt Siemens eben NICHT in Frage, so einfach ist das!

Jo.

(Daß Siemens-Anlagen auch ihre sinnvolle Anwendung haben, ok. Aber sie
Jedem und immer zu empfehlen und alle anderen Anlagen als Schrott zu
disqualifizieren?)

> - kannst/willst du den Service für die gebrauchten "alten" ISDN-Apparate
> sicherstellen? (Ersatzteile usw.) oder steht der Kunde im Falle eines
> defekten alten ISDN-Tel´s "im Regen"?

Defekte "alte" ISDN-Telefone werden dann entweder beim jeweiligen
Hersteller repariert oder gegen andere ISDN-Telefone ausgetauscht. Was
kostet denn ein Siemens-Telefon im Leistungsumfang eines Ascom Eurit40
(nur mal als Beispiel) so einzeln? Gibt es das überhaupt?

> - nur bei Umzug/Neuverkabelung/Ltg-Netzerweiterung: doppelter
> Adernbedarf, somit ggf. erhöhter Ltg-Netzaufwand (Kosten!)

Nur wenn man vorher Siemens hatte...

Ich finde es lobenswert und gut, daß Du hier so viel Hilfe gibst, aber die
Siemens-Brille.. naja.

Für mittlere Telefonanlagen würde ich Teles-NT-iPBX empfehlen, da gehen
Teles-Systemtelefone und auch normale ISDN-Telefone und Analogtelefone.
Entgegen verbreiteten Irrmeinungen laufen die Anlagen nach ordentlicher
Einrichtung stabil, haben eine auch an den Kunden aushändigbare
ordentliche Dokumentation, ein zugehöriges Monitor- und
Konfigurationsprogramm (im Netzwerk oder direkt an der Anlage benutzbar)
und sparen so, falls der Kunde das will, auch Supportkosten.

Konkret: TelesNTPBX für die angefragte Problemlösung:

"- bis zu 25 interne Anschlüsse möglich"
Ja, und mehr.

"- extern entweder mit S2M oder mehreren S0"

Ja.

"- *KEINE* HICOM!!"
Ja.

"- möglichst viel leisten für möglichst wenig Kohle"
Ja, preiswerter als Siemens.

"- selbst administrierbar (d.h. ich will da nicht, so wie jetzt, wegen
jeder popeligen Änderung so einen Fuzzi von Siemens herbestellen müssen)"

Ja, ordentliche Einweisung oder intensive Beschäftigung mit der
Dokumentation vorausgesetzt.

Näheres auf Anfrage (nur Berlin).

> --
> Gruß

[Freundlich gemeinter, hoffentlich nicht überflüssiger Hinweis: Da fehlt
u.a. ein Leerzeichen, sonst könnte ich die Signatur z.B. nicht quoten:
-- ]

Bis demnächst.
Frank
--
Frank HERBERT email: in...@herbert-berlin.de
0---------1---------2---------3---------4---------5---------6---------7

Ernest J. Cohen

unread,
May 11, 2001, 4:34:16 AM5/11/01
to

"Erich Kirchmayer" <Kirch...@ambulance.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9df53v$352$01$1...@news.t-online.com...

> > ? 175,- pro Stunde bei Siemens: Das nenne ich Kunden für blöd
> verkaufen!

Sorry,

ich meinte
EUR 175,- pro Stunde!

> Hier werden immer wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Im Fall
> NEC/Nitsuko installiert auch nicht der Hersteller selbst sondern auch
> "nur" kleine oder mittlere Fachhändler. Solche gibt´s wie Sand am Meer
> auch für Siemens/Alcatel/usw. Anlagen und DIE verlangen keineswegs
> 175.-/Std. sondern sind - wie in der Branche üblich - für ganz zivile
> 75-120DM zu bekommen.

:-)

Gruß

Ernest


Ernest J. Cohen

unread,
May 11, 2001, 5:12:56 AM5/11/01
to
Hallo Frank,

"Frank Herbert" <in...@herbert-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:VA.000003d...@herbert-berlin.de...


> Erich Kirchmayer: Fri, 11 May 2001 01:07:48 +0200

> Für mittlere Telefonanlagen würde ich Teles-NT-iPBX empfehlen, da gehen


> Teles-Systemtelefone und auch normale ISDN-Telefone und Analogtelefone.
> Entgegen verbreiteten Irrmeinungen laufen die Anlagen nach ordentlicher
> Einrichtung stabil, haben eine auch an den Kunden aushändigbare
> ordentliche Dokumentation, ein zugehöriges Monitor- und
> Konfigurationsprogramm (im Netzwerk oder direkt an der Anlage benutzbar)
> und sparen so, falls der Kunde das will, auch Supportkosten.

Ich war ja schon immer heimlicher Teles-NT-Anlagen-Fan. Nur halt nicht von
Tele$.
Haben die nicht die Produktion aufgegeben?
Wie ist da der aktuelle Stand?

Gruß

Ernest


Frank Herbert

unread,
May 11, 2001, 5:14:03 PM5/11/01
to
Ernest J. Cohen: Fri, 11 May 2001 11:12:56 +0200

> Ich war ja schon immer heimlicher Teles-NT-Anlagen-Fan. Nur halt nicht von
> Tele$.

Jaja, die Vertriebspolitik.. die 0190er Nummer.. die für die Welt zu guten
ISDN-Billiggeräte.. Strato.. schon klar. Leider.
Trotzdem, rein technisch: immer gut.

> Haben die nicht die Produktion aufgegeben?

Bei NT-PBX? Nicht wirklich. Wäre auch schade drum, jedenfalls mindestens,
bis sich andere Konzepte voll durchsetzen.

> Wie ist da der aktuelle Stand?

www.tevitel.de
(Aber bitte jetzt nicht weiter diskutieren.. auch andere Hersteller,
inclusive Siemens, garantieren ja wohl nicht, ihre derzeitig verkauften
Anlagentypen in, sagen wir, 5 Jahren noch weiterzuentwickeln. Sie sollen ja
nur einfach dann noch funktionieren.)

Erich Kirchmayer

unread,
May 11, 2001, 5:49:57 PM5/11/01
to
Hallo,

"Frank Herbert" <in...@herbert-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:VA.000003d...@herbert-berlin.de...

> > > Ja, ja, Erich, immer am Kundenwunsch "vorbei" beraten. Wenn


Siemens
> > etwas
> > > nicht kann
> > > wird dem Max allgemein das ISDN-Telefon ausgeredet.
>
> Siemens-Anlagen für Jeden, koste es dem Kunden, was es wolle.

Keineswegs. Es gibt durchaus Kunden, die mit einer Ackerwald, Auersmann
&Co bestens bedient sind. Die wollen mit 4 Telefonen telefonieren,
einfache Leistungsmerkmale (Umleitung, Makeln, Verbinden) Fax und
Anrufbeantworter anschliessen nutzen und mehr nicht.
Änderung/Erweiterung steht in den nächsten 10 Jahren nicht an. SO ein
Kunde wird auch mit den o.g. Anlagen vollkommen zufrieden sein und wenn
die Kiste 1x/Monat einen Reset braucht, dann stört´s ihn auch nicht
weiter. Abgesehen davon: "koste es was es wolle" - Siemens bietet auch
Anlagen inkl. 1 Systemtelefon für unter 2000DM an - mit integriertem
DSL-Router udn somit ganz gut für kleine und kleinste Kunden geeignet.
DECT-Sender möglich, 4 a/b-Anschlüsse...... Sorry, manche "kleine"
Anlage kostet mehr wenn man GENAU das will.

Kunden, die mehr als 10-20 Nebenstellen benötigen und die Wert auf
Erweiterbarkeit und vorallem stabile Funktion legen sowie auch auf die
Option auf Neuerungen (Voice-over-IP usw.) nicht verzichten möchten
denen KANN man beim besten Willen kein "aufgebrezeltes" Kelinsystem
mehrempfehlen. Mit solchen Kundenwünschen bewegt man sich so gut wie
immer im Lager der sog. "Profianlagen" und damit auch schnell im Bereich
von 5-stelligen Beträgen.

Durch die div. Schulungen die ich halte lerne ich immer wieder
Fachhändler kennen, die nach einer Möglichkeit suchen, Kunden auch
oberhalb von 30 Nebenstellen mit qualitativ hochwertigen Anlagen
bedienen zu können. Sie werden es wahrscheinlich kaum schaffen, jemandem
mit 1 S0 und 3 Telefonen eine Hicom zu verkaufen, wollen aber auch nicht
verzichten müssen oder bis auf´s Letzte ausgereizte Kleinanlagen
anbieten müssen wenn der Kunde eben weit höhere Anforderungen hat.

>Und nach
> Installation der Siemens-Anlage Zusatzkosten, da die Wartung und ggf.
> Erweiterung natürlich nur vom speziell authorisierten Siemens-Support
zu
> entsprechenden Preisen möglich ist.

Blabla. Welchen Preis eine mittelständische oder kleine Fachfirma für
ihre Leistung verlangt ist vollkommen dieser Firma überlassen. Sie
_kann_ natürlich einen Höhenkoller bekommen und meinen "habe Siemens
verkauft und nun kostet mein Techniker eben Siemens-Preise". Eine o.g.
Firma kann selbstverständlich ihren Service auch weiterhin zu
"Ackerwald&Auersmann-Preisen" anbieten. Dies wird in der Praxis auch oft
so gehandhabt. Der Kunde bekommt vom "kleinen Händler" eine hochwertige
"Profi"Anlage, bezahlt aber für den Service nicht mehr wie früher für
seine Kleinanlage. Ausschliesslich mit Verwaltungs- und Personalüberhang
belastete Gross- und Riesenfirmen als Preislatte bzgl.
Technikerstundensatz zu nehmen ist inzwischen absolut weltfremd.


> Wenn überhaupt, da eben nach
> Möglichkeit nur Siemens-Geräte eingesetzt werden sollten.

Natürlich. Systemgebundene Endgeräte bieten (übrigens auch im Markt von
Agfeo &Co) oftmals die beste Systembedienung (Belegtanzeigen,
Leistungsmerkmale, "Funktion auf Taste" u.v.m.)


> Und bei späterer Umrüstung von einer überteuerten, viel zu groß
geratenen
> Siemens-Anlage auf eine angemessene Fremdanlage, an die neben dortigen
> Systemtelefonen auch ganz stinknormale Analog- und ISDN-Telefone
vieler
> Hersteller angeschlossen werden können, das Problem, die natürlich für
die
> Siemens-Anlage 2-polig verlegten Kabel herausreißen zu dürfen.

Also sorry, wenn die Hersteller von Kleinanlagen nicht in der Lage sind,
2-adrige System"busse" anzubieten kann man das einem Hersteller einer
"Profianlage" doch nicht als Nachteil anlasten!!!

> Und die Wartungsverträge..

Die man bei KEINER Anlage abschliessen MUSS!!!!! Allerdings muss man das
aus unternehmerischer Sicht seitens des Anlagenverkäufers sehen. Die
Margen im reinen Verkauf von TK-Systemen sind "dank" harter Konkurrenz
nicht gerade berauschend. Da Unternehmer (auch 1-Mann-Firmen)
schliesslich auch von etwas ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen ist
es nur legitim, für einen gebotenen guten Service auch gutes Geld zu
verlangen. Wenn ich einem Kunden garantiere, daß innerhalb 2, 4 oder 5
Stunden (ggf. rund um die Uhr) ein Techniker zur Störungsbeseitigung auf
der Matte steht und die Störung auch _beseitigt_ (Ersatzteilvorhaltung,
Messgeräte), so ist es nur normal, daß eine solche Leistung sich auch
wirtschaftlich rechnen muss. Dies kann durch z.B. regelmässige
Wartungsbeiträge geschehen. Es gibt natürlich Händler/Fachfirmen (i.d.R.
"1-Mann"), von denen man fast zum EK eine Anlage erhält und die man auch
abends um 19:00 Uhr noch wegen Störungen und Umprogrammierungen anrufen
kann. Der Mann kommt dann auch tatsächlich um 20:00 Uhr oder am
Wochenende noch vorbei und beseitigt ggf. kostenlos (!) das Problem,
auch wenn die Gewährleistungspflicht längst abgelaufen ist. Dies stellt
zwar einen unschlagbar guten Service dar, doch aus unternehmerischer
Sicht ist es ein riesiges Minusgeschäft. 1 Std. Arbeit, die nicht
bezahlt wird. 1 Std., die man evtl. zur selben Zeit bei einem anderen
Kunden als bare Münze bezahlt bekommen hättte oder die zumindest der
Familie "gehört" hätte, die man nach einem 14-Std-Tag ja auch mal sehen
möchte.

Ein gutes Geschäft ist nur dann ein gutes Geschäft, wenn BEIDE
Geschäftspartner daraus einen Vorteil haben. Der Kunde, der eine gute
Anlage mit gutem Service zu fairem Preis bekommt UND der Anbieter, der
für faire und gute Leistung auch gut bezahlt wird.

> > btw. - was machst du, wenn der Kunde seine SIEMENS-Anlage rauswerfen
> > will (auch sowas gibt´s!) aber seine Siemens-Systemtelefone
> > weiterbetreiben möchte?
>
> Sowas gibt es aber eher nicht.

Doch, sowas gibt´s - schilderst du ja selbst weiter oben.....

> > - kannst/willst du den Service für die gebrauchten "alten"
ISDN-Apparate
> > sicherstellen? (Ersatzteile usw.) oder steht der Kunde im Falle
eines
> > defekten alten ISDN-Tel´s "im Regen"?
>
> Defekte "alte" ISDN-Telefone werden dann entweder beim jeweiligen
> Hersteller repariert oder gegen andere ISDN-Telefone ausgetauscht.

Stell dir vor, du bist Fachhändler für Siemens-TK-Anlagen und verkaufst
zusätzlich kleinere Anlagen mit Ascom-ISDN-Telefonen. Wie gehst du nun
mit einem Kunden um, der in der von dir verkauften Anlage alte Telekom
Europa 10 betreibt. KANNST du ihm zu 100% den Service für diese
Endgeräte sicherstellen und auch diese Geräte schnell und unkompliziert
im Fehlerfall zu reparieren oder auszutauschen??? Wahrscheinlich nicht,
denn der Telekom-Service (auf den du zurückgreifen müsstest) hat nicht
unbedingt den besten Ruf. Also wirst du vermutlich - um dem Kunden den
deiner Geschäftsphilosophie entsprechenden Service bieten zu können auf
Apparate aus deinem Produktportfolio drängen oder zumindest Apparate
empfehlen, zu deren Hersteller/Grosshändler du sehr gute Kontakte hast.

> Was
> kostet denn ein Siemens-Telefon im Leistungsumfang eines Ascom Eurit40
> (nur mal als Beispiel) so einzeln? Gibt es das überhaupt?

Nein, es gibt kein Systemtelefon mit Display, das keine Leitungs- oder
Direktruftasten mit LED-Signalisierung, keine Durchsage an das Endgerät
und keine Info/Antworttexte, keine Anlagen-integrierte Bedienerführung
und dergl. beherscht.

Ich habe mir das Eurit 40 kurz mal auf der Ascom-Homepage angeschaut. Es
ist mit Sicherheit ein sehr gutes Telefon für einen Arbeitsplatz an dem
ein ISDN-Telefon verwendet wird. Im Zusammenspiel mit TK-Anlagen bietet
es auch "nur" seine "angeborenen" Leistungsmerkmale und die üblichen
ISDN-Features. Das, was man mit echten Systemtelefonen an TK-Anlagen
erreichen kann bietet dieses Telefon - naturgemäss - jedoch in KEINER
Weise. Selbst das absolute High-End ISDN-Telefon "Habimat -irgendwas"
muss auf bestimmte Dinge verzichten, die NUR propritäre Systemtelefone
bieten können. Somit: Äpfel ./. Birnen.........


> > - nur bei Umzug/Neuverkabelung/Ltg-Netzerweiterung: doppelter
> > Adernbedarf, somit ggf. erhöhter Ltg-Netzaufwand (Kosten!)
>
> Nur wenn man vorher Siemens hatte...

Sorry, aber 4-Draht und/oder Bus-Struktur für komfortable
(System-)Telefone ist im professionellen Bereich (Siemens, Alcatel,
Telenorma etc.) schon seit fast 10 (!!) Jahren nicht mehr üblich.

> Ich finde es lobenswert und gut, daß Du hier so viel Hilfe gibst, aber
die
> Siemens-Brille.. naja.

Ich könnte genausogut eine Alcatel-Brille aufsetzen. Nur kenne ich
Siemensanlagen eben aus dem "effeff", da ich mich seit Jahren damit
beschäftige.


> Für mittlere Telefonanlagen würde ich Teles-NT-iPBX empfehlen, da
gehen
> Teles-Systemtelefone und auch normale ISDN-Telefone und
Analogtelefone.
> Entgegen verbreiteten Irrmeinungen laufen die Anlagen nach
ordentlicher
> Einrichtung stabil, haben eine auch an den Kunden aushändigbare
> ordentliche Dokumentation, ein zugehöriges Monitor- und

...stellt sich nur die Frage, warum man in der Geschäftskundenwelt so
wenig Teles-Anlagen findet. Die letzte (und einzige) Teles-Anlage die
ich rausgeworfen und durch eine Siemens Hicom ersetzt habe war eine
Anlage, die lt. Kunden "nie" richtig funktioniert hat..... Ich konnte
das damals live nachvollziehen - ich wollte selbst telefonieren und es
ging nix - Anlagenabsturz. Hauseigenr Techniker (EDV-Abteilung) kam,
machte Reset am Server "das haben wir mindestens einmal am Tag....."
Schlecht konfiguriert, mieser PC- wer weis. Der Kunde hatte es
jedenfalls "dicke" und war ganz erstaunt, daß die Hicom von Anfang an
lief.......

> Konfigurationsprogramm (im Netzwerk oder direkt an der Anlage
benutzbar)
> und sparen so, falls der Kunde das will, auch Supportkosten.

Das Konfig-Programm kannst du von Siemens (bzw. von deinem TK-Partner
deiner Wahl) auch kaufen. Bei den aktuellen Anlagen ist
selbstverständlich Administraton über V24, ISDN oder LAN möglich. Aber
glaub´s mir, ich schule monatlich genügend Fachhändler/Profis - DIE
haben durchaus selbst nach der Schulung noch diverse Probleme, das
System wirklcih _komplett_ zu administrieren. Und das liegt NICHT an
mangelnder Intelligenz und Flexibilität der Schulungsteilnehmer, sondern
an den äusserst umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten der Anlage.

Ernest J. Cohen

unread,
May 14, 2001, 11:12:36 AM5/14/01
to
Hallo Marco,

"Marco Jakobs" <nga...@jacotec.com> schrieb im Newsbeitrag
news:p69eft8elrqk48ls6...@4ax.com...

> Hallo Ernest!
>
> On Sun, 6 May 2001 23:31:47 +0200, "Ernest J. Cohen" <e...@gmx.de> wrote:
>
> >Kleine Spezialität: am internen S0-Bus werden mehr als 1000 MSN
unterstützt!
>
> Da muß ich jetzt aber wirklich den Hut ziehen: *Das* ist ja Klasse. Würde
meine
> Voicemailprobleme auf einen Schlag lösen... :-)

Freut mich zu hören!

> (Ändert aber nichts daran, daß ich die Systemtelefone dermaßen etwas von
> grottenhäßlich finde, da sollten sich wirklich mal ein paar vernünftige
Designer
> dransetzen...)

Sie sind mit Sicherheit nicht die schönsten, das stimmt.
Funktional sind sie aber, nehmen keine DIN A3-Stellfläche in Anspruch und
die
Nutzer werden auch nicht "beta-getestet".

Gruß

Ernest


Michael Dietrich

unread,
May 18, 2001, 3:03:56 AM5/18/01
to
"Max" <donc...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9cq5gv$f2a73$1...@ID-30766.news.dfncis.de...

> - bis zu 25 interne Anschlüsse möglich (davon auch einige "pure" S0's für

Nur mal so zur Info: Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn
(Kommunikationselektroniker FR Telekommunikation und SE für NT und Novell)
noch keine Anlage gesehen, die einen puren So liefern konnte.
Auch keine HiCom oder Nortel. Irgendwas war immer anlagenspezifisch,
so daß Router keine Kanalbündelung über mehrere So konnten (HiCom)oder
automatische Amtsholung (Tenovis) geht nicht usw. usw.

Wen Du mal mit 'nem Protocolanalyzer dran gehst, merkst Du schnell den
Unterschied zwischen S0 vom NTBA und So von einer TK-Anlage.

> - *KEINE* HICOM!! Eine Hicom ist jetzt in Gebrauch, und die Zufriedenheit
> der Anwender mit dem Ding geht gegen Null...

Nicht ungewöhnlich ;-((

Michael


Erich Kirchmayer

unread,
May 18, 2001, 2:04:38 PM5/18/01
to
Hi,

"Michael Dietrich" <M.Die...@Topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9e2hgs$8ru$1...@newstdshn2.tds.de...

> Nur mal so zur Info: Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn
> (Kommunikationselektroniker FR Telekommunikation und SE für NT und
Novell)
> noch keine Anlage gesehen, die einen puren So liefern konnte.
> Auch keine HiCom oder Nortel. Irgendwas war immer anlagenspezifisch,
> so daß Router keine Kanalbündelung über mehrere So konnten (HiCom)

Kommt nur auf den Router an. Wie bei Amts-Mehrgeräteanschlüssen auch
stellt ein S0 nur 2 Kanäle mit bestimmten Rufnummern (MSN) bereit.
Nichts anderes macht die Hicom auch. Wieviel Kanäle nun benutzt werden
können hängt alleine davon ab, ob der Router das kann. Der Hicom ist´s
egal, wa süber ihre S0 läuft - auch wenn´s 10x das "Gleiche" ist.

> oder
> automatische Amtsholung (Tenovis) geht nicht usw. usw.

"automatische Amtsholung" ist kein ISDN-Merkmal! Weder bei "echten" noch
bei "unechten" ISND-Bussen!!!

Jürgen Zante

unread,
May 18, 2001, 2:11:26 PM5/18/01
to
On Fri, 18 May 2001 20:04:38 +0200, "Erich Kirchmayer"
<Kirch...@ambulance.de> wrote:

>"automatische Amtsholung" ist kein ISDN-Merkmal! Weder bei "echten" noch
>bei "unechten" ISND-Bussen!!!
>

Seit die Telekom keine Behörde mehr ist und es keine Fernmeldeämter
mehr gibt, greift die automatische Amtsholung nur noch nach dem Tode
gläubiger Katholiken (jedenfalls lese ich in der Zeitung dann ab und
an mal was vom "Seelenamt"). Gerade ein "Kirchmayer" sollte das doch
wissen :-)

Also laßt den Amtschimmel bitte nicht mehr wiehern,

Jürgen

Erich Kirchmayer

unread,
May 18, 2001, 2:51:27 PM5/18/01
to
Hi,

"Jürgen Zante" <Jue...@Zante.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3b056523...@news.t-online.de...

> >"automatische Amtsholung" ist kein ISDN-Merkmal! Weder bei "echten"
noch

> Seit die Telekom keine Behörde mehr ist und es keine Fernmeldeämter


> mehr gibt, greift die automatische Amtsholung nur noch nach dem Tode
> gläubiger Katholiken (jedenfalls lese ich in der Zeitung dann ab und
> an mal was vom "Seelenamt").

...dann hast du sicherlich einen hübschen "neudeutschen" Begriff für die
Funktion "Amrsholung" in TK-Anlagen, oder?

Jürgen Zante

unread,
May 18, 2001, 3:07:03 PM5/18/01
to
On Fri, 18 May 2001 20:51:27 +0200, "Erich Kirchmayer"
<Kirch...@ambulance.de> wrote:


>...dann hast du sicherlich einen hübschen "neudeutschen" Begriff für die
>Funktion "Amrsholung" in TK-Anlagen, oder?
>

>www.notfallmedizin.de - Ausbildung im Rettungsdienst, Erste Hilfe-Kurse

Der Leiter der Telekom-Niederlassung Bielefeld schuldet mir seit
vielen Jahren noch eine versprochene Antwort auf die Frage, wo doch
jetzt Amtsleitung Wählleitung heißt, ob ein bislang
halbamtsberechtigter Nebenapparat nunmehr halbwählberechtigt oder
halbwählleitungsberechtigt ist, er selbst wollte erst das Problem
lösen, wie seine bisherigen Dienstanweisungen denn in Zukunft heißen
sollten. Leider ist seine eMail bei einem FP-Crash verloren gegangen.

Da Sprache lebt, soll und muß sie sich auch mit dem technischen
Fortschritt weiterentwicklen,tut sie oft auch, nicht immer zum Besten,
nur im Bereich Telefonanlagen tut sie das offenbar nicht (zum Thema
Wiederbelebung siehe unten!).

Korrekt könnte es "Belegung einer Wählleitung" heißen oder
"Wählleitungsbelegung" [WLB] , übrigens wurde auch noch nie ein Amt
"geholt". Holen kann man Kartoffeln oder Kohle oder meinetwegen ne
Pulle Bier aus dem Keller, aber kein Amt. In der Eifel "holen" sie
Tabletten, und meinen damit daß sie sie einnehmen. Aber "einnehmen"
kann man ein Amt auch nicht, wenn man nicht etwa damit eine [il]legale
Behördenbesetzung meint.

Du siehst also, ich mache es mir da auch nicht leicht, spiele gern mit
Sprache (sende Dir auch gern mal ein paar meiner medizynischen
Schüttelreime), aber einen Denkprozeß anzuregen ist es mir allemal
wert. Man muß ja nicht immer versuchen alles Alte am Leben zu halten,
obwohl gerade im Zusammenhang mit Notfallmedizin hier noch einiges
erörtert werden könnte ;-)

amtsmüde Grüße
Jürgen

Frank Herbert

unread,
May 19, 2001, 7:00:41 AM5/19/01
to
Jürgen Zante: Fri, 18 May 2001 19:07:03 GMT

> "geholt". Holen kann man Kartoffeln oder Kohle oder meinetwegen ne
> Pulle Bier aus dem Keller, aber kein Amt. In der Eifel "holen" sie
> Tabletten, und meinen damit daß sie sie einnehmen. Aber "einnehmen"
> kann man ein Amt auch nicht, wenn man nicht etwa damit eine [il]legale
> Behördenbesetzung meint.

Aha.
Und was bedeutet in diesem Zusammenhang eigentlich "Runterholung"?

(Ich muß mich machen auf die Sohlen,
muß Kohlen für mein Fohlen holen,
und mich im nachhinein er-holen.)

Jürgen Zante

unread,
May 19, 2001, 8:20:43 AM5/19/01
to
On Sat, 19 May 2001 13:00:41 +0200, Frank Herbert
<in...@herbert-berlin.de> wrote:

>Jürgen Zante: Fri, 18 May 2001 19:07:03 GMT
>
>> "geholt". Holen kann man Kartoffeln oder Kohle oder meinetwegen ne
>> Pulle Bier aus dem Keller, aber kein Amt. In der Eifel "holen" sie
>> Tabletten, und meinen damit daß sie sie einnehmen. Aber "einnehmen"
>> kann man ein Amt auch nicht, wenn man nicht etwa damit eine [il]legale
>> Behördenbesetzung meint.
>
>Aha.
>Und was bedeutet in diesem Zusammenhang eigentlich "Runterholung"?
>

Ich kenne da nur - als Synonym für eine Kur für extrem Dicke - die
Rund-Erholung. Hilft Dir das weiter?

Die "Runterholung" eines Amtes kann ich mir auch nicht so recht
vorstellen, vielleicht mal im Amt den einen oder anderen arroganten
Beamten von seinem hohen Roß (in Anspielung auf Deinen Fohlen-Reim)
runterholen?

Aber eben WEIL Sprache lebt, KANN sie sich mit neuen
gesellschaftlichen und technischen Veränderungen mitentwickeln.

Das hatte ich auch für den Bereich der Telekommunikation anmahnen
wollen. Das "runterholen" soll das freilich nicht ersetzen :-)

Jür*off topic*gen

Erich Kirchmayer

unread,
May 19, 2001, 2:35:36 PM5/19/01
to
Hallo,

"Jürgen Zante" <Jue...@Zante.de> schrieb im Newsbeitrag

news:3b056f05...@news.t-online.de...

> >...dann hast du sicherlich einen hübschen "neudeutschen" Begriff für
die
> >Funktion "Amrsholung" in TK-Anlagen, oder?

> Da Sprache lebt, soll und muß sie sich auch mit dem technischen


> Fortschritt weiterentwicklen,tut sie oft auch, nicht immer zum Besten,
> nur im Bereich Telefonanlagen tut sie das offenbar nicht (zum Thema
> Wiederbelebung siehe unten!).

Oooch, gerade die Fernmeldersprache ist doch wirklich nett. Stichwort
"Röchelschaltung", "Zimmermädchenverfolgung", "Apothekerschaltung" usw.
Ich finde, sowas sollte man schon aus Tradition erhalten und nicht durch
neue, "kunstvolle" Begriffe oder durch (kommt leider viel zu oft vor)
englischen Sprachgebrauch ersetzen.

--
Gruß

Erich Kirchmayer


__

Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!

__


www.notfallmedizin.de - Ausbildung im Rettungsdienst, Erste Hilfe-Kurse

u.v.m.
__


Michael Dietrich

unread,
May 21, 2001, 2:55:44 AM5/21/01
to
"Erich Kirchmayer" <Kirch...@ambulance.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9e3o5q$f6n$03$1...@news.t-online.com...

> Hi,
>
> "Michael Dietrich" <M.Die...@Topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:9e2hgs$8ru$1...@newstdshn2.tds.de...
>
> > Nur mal so zur Info: Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn
> > (Kommunikationselektroniker FR Telekommunikation und SE für NT und
> Novell)
> > noch keine Anlage gesehen, die einen puren So liefern konnte.
> > Auch keine HiCom oder Nortel. Irgendwas war immer anlagenspezifisch,
> > so daß Router keine Kanalbündelung über mehrere So konnten (HiCom)
>
> Kommt nur auf den Router an. Wie bei Amts-Mehrgeräteanschlüssen auch
> stellt ein S0 nur 2 Kanäle mit bestimmten Rufnummern (MSN) bereit.
> Nichts anderes macht die Hicom auch. Wieviel Kanäle nun benutzt werden
> können hängt alleine davon ab, ob der Router das kann. Der Hicom ist´s
> egal, wa süber ihre S0 läuft - auch wenn´s 10x das "Gleiche" ist.

In der Theorie, ja. Häng mal einen Standard Cisco mit 2 oder 3 BRIs an
eine Hicom, wenn der Cisco vorher an 2 oder 3 NTBAs einwandfrei gelaufen
ist.
Du wirst Dich wundern, es funktioniert nämlich nicht. Zumindest nicht
auf allen Kanälen und nicht auf Dauer.

> > oder
> > automatische Amtsholung (Tenovis) geht nicht usw. usw.
>
> "automatische Amtsholung" ist kein ISDN-Merkmal! Weder bei "echten" noch
> bei "unechten" ISND-Bussen!!!

Sag' ich ja auch nicht. Aber bestimmte Geräte bzw. Funktionen erwarten eine
"Amtsleitung" und nicht den anlageninternen Wählton. Abgesehen davon ist die
Vorkonfiguration von Geräten schwierig, wenn man vorher nicht weiß, ob ein
NTBA zur Verfügung steht, oder eine Anlage, die eine Null, eine Sieben
oder eine Neun zur Amtsholung benötigt. Noch schlimmer wird's, wenn man so
ein
Gerät anruft und es automatische Rückruf anbietet. Dann muß der Anrufer u.U.
noch wissen, welche Ziffer er der Rückrufnummer voranstellen muß, damit der
Rückruf sich nicht innerhalb der Anlage verirrt.

Ein NTBA liefert einen definierten Zustand => bei Abheben Amt.
Eine Anlage kann diesen Zustand liefern, kann aber auch irgendetwas anderes
liefern. Beim Analog-Modem mit Wähltonerkennung wird's dann noch schlimmer,
wenn die Anlage keine automatische Amtsholung kann.

Michael


Erich Kirchmayer

unread,
May 22, 2001, 4:50:35 PM5/22/01
to
Hi,

"Michael Dietrich" <M.Die...@Topmail.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9eae5g$r5k$1...@newstdshn2.tds.de...

> > können hängt alleine davon ab, ob der Router das kann. Der Hicom
ist´s
> > egal, wa süber ihre S0 läuft - auch wenn´s 10x das "Gleiche" ist.
>
> In der Theorie, ja. Häng mal einen Standard Cisco mit 2 oder 3 BRIs an
> eine Hicom, wenn der Cisco vorher an 2 oder 3 NTBAs einwandfrei
gelaufen
> ist.
> Du wirst Dich wundern, es funktioniert nämlich nicht. Zumindest nicht
> auf allen Kanälen und nicht auf Dauer.

Dann liegt´s aber am Endgerät und NICHT an der Anlage! (wird dir jeder
Trace beweisen. Im Gegensatz zu div. Netzbetreibern hält sich Siemens an
die EDSS1-Standards!

> > "automatische Amtsholung" ist kein ISDN-Merkmal! Weder bei "echten"
noch
> > bei "unechten" ISND-Bussen!!!
>
> Sag' ich ja auch nicht. Aber bestimmte Geräte bzw. Funktionen erwarten
eine
> "Amtsleitung" und nicht den anlageninternen Wählton.

Wenn ein ISDN(!)Gerät auf einen Wählton(!) wartet, dann wirf es auf den
Müll! Für ISDN-Geräte gibt es keinen "Wählton" (wozu auch, das Ding
braucht man nur für menschliche "Endgeräte") Im ISDN läuft dies über
Statusmeldungen (Seup, Connect usw.)

> Abgesehen davon ist die
> Vorkonfiguration von Geräten schwierig, wenn man vorher nicht weiß, ob
ein
> NTBA zur Verfügung steht, oder eine Anlage, die eine Null, eine Sieben
> oder eine Neun zur Amtsholung benötigt.

Wie wär´s, wenn man vorher(!) nachfragt?? Kommunikation ist alles. Wenn
man als Fachspezialist natürlich nicht dem Kollegen der anderen
"Fraktion" reden WILL, dann ist es logisch, daß sich einer von beiden
sehr hart tut......

Gerade die "EDV´ler" sind teilweise schon seltsame Genossen.
Installieren eine Router, brüllen gleich nach "ISDN geht nicht" und
haben aber keinerlei Mess- oder Prüfgeräte, die ihre Aussage untermauern
können..... Die selbe Spezies ist es dann auch, die gleich auf die
"Scheiss Telefonanlage" schimpft, wenn die nicht autom. Amtsholung kann.
Daß sie selbst bzw. ihr Router etc. "Scheisse" sind, weil sie keine
Amtsholung beherrschen ist ja völlig unmöglich......


> Noch schlimmer wird's, wenn man so
> ein
> Gerät anruft und es automatische Rückruf anbietet. Dann muß der
Anrufer u.U.
> noch wissen, welche Ziffer er der Rückrufnummer voranstellen muß,
damit der
> Rückruf sich nicht innerhalb der Anlage verirrt.

Die Hicom Office reicht mögliche Rückrufe auf den ISDN-Bus durch.
Rückruf ist Rückruf, ganz einfach.

> Ein NTBA liefert einen definierten Zustand => bei Abheben Amt.

Vielleicht! (TEI usw.)

> Eine Anlage kann diesen Zustand liefern, kann aber auch irgendetwas
anderes
> liefern. Beim Analog-Modem mit Wähltonerkennung wird's dann noch
schlimmer,
> wenn die Anlage keine automatische Amtsholung kann.

Die Hicom Office sendet bei analogen Ports mit der Einstellung "Modem",
"Fax" oder "Anrufbeantworter" automatisch einen Dauerton als Wählton.
Die Amtskennziffer (i.d.R. "0") ist dennoch nötig! Damit die armen
Endgeräte nicht noch weiter konfus werden, ist sogar der Amtsrufrhytmus
bei den genannten Einstellungen dem "normalen" Telekom-Klingeln
angepasst.
Wenn eine andere Anlage dies nicht macht - wo liegt wohl der Fehler? Am
Modem und anderen Endgeräte, die so unflexibel sind oder an der Anlage,
die solchen dummen Geräten und Software nicht mundgerecht ein Amt
simulieren bzw. "holen" kann? Es geht ja (sieh T-Online-Software: Die
versucht und erkennt selbstständig, ob Anlage mit "0" für´s Amt oder
nicht.....)

Volker Arndt

unread,
Jun 3, 2001, 9:13:26 AM6/3/01
to
Am Tue, 22 May 2001 22:50:35 +0200 schrieb "Erich Kirchmayer"
<Kirch...@ambulance.de> :

>> Noch schlimmer wird's, wenn man so
>> ein
>> Gerät anruft und es automatische Rückruf anbietet. Dann muß der
>Anrufer u.U.
>> noch wissen, welche Ziffer er der Rückrufnummer voranstellen muß,
>damit der
>> Rückruf sich nicht innerhalb der Anlage verirrt.
>
>Die Hicom Office reicht mögliche Rückrufe auf den ISDN-Bus durch.
>Rückruf ist Rückruf, ganz einfach.

Erich, das war doch nicht gemeint. Wenn ein Außendienstler seine
heimische EDV anruft, dann gibt es gute Gründe, daß diese ihn
unterwegs zurückruft (Kosten- und Sicherheitsgründe). Dazu muß der
Außendienstler der EDV seine aktuelle Telefonnummer mitteilen. Und es
ist in der Tat doof, wenn er dabei nicht die "Amtholziffer" vergessen
darf ...

>Die Hicom Office sendet bei analogen Ports mit der Einstellung "Modem",
>"Fax" oder "Anrufbeantworter" automatisch einen Dauerton als Wählton.
>Die Amtskennziffer (i.d.R. "0") ist dennoch nötig!

Genau. Sowas gehört verboten. Ich könnte Zustände kriegen, wenn ich
solche Konfiguration irgendwo sehe ...

>Damit die armen
>Endgeräte nicht noch weiter konfus werden, ist sogar der Amtsrufrhytmus
>bei den genannten Einstellungen dem "normalen" Telekom-Klingeln
>angepasst.

Toll. Bei welcher Anlage kann man das NICHT einstellen?

>Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!

Ein Glück.

--
The Tiptel 195 Fan Site: www.tiptel195fan.home.pages.de
| //| Volker Arndt, Teltow b. Berlin
| //-||/ ar...@mobilis.de
|// || 03328-300830

Christian Messer

unread,
Jun 6, 2001, 5:11:29 PM6/6/01
to
Hi

ich glaube hier muss ich auch mitreden und Erich (hallo kollege) ein
bischen helfen

> Erich, das war doch nicht gemeint. Wenn ein Außendienstler seine
> heimische EDV anruft, dann gibt es gute Gründe, daß diese ihn
> unterwegs zurückruft (Kosten- und Sicherheitsgründe). Dazu muß der
> Außendienstler der EDV seine aktuelle Telefonnummer mitteilen. Und es
> ist in der Tat doof, wenn er dabei nicht die "Amtholziffer" vergessen
> darf ...

Normalerweise sollte das auch bei dem Router,Modem, usw die amtsholziffer
im setup eingegeben werden, und somit automatisch gewählt werden.
Fals das nicht möglich ist, lässt sich bestimmt auch die MotD bearbeiten...
Also reine faulheit der EDV kollegen <g>

> >Die Hicom Office sendet bei analogen Ports mit der Einstellung "Modem",
> >"Fax" oder "Anrufbeantworter" automatisch einen Dauerton als Wählton.
> >Die Amtskennziffer (i.d.R. "0") ist dennoch nötig!
>
> Genau. Sowas gehört verboten. Ich könnte Zustände kriegen, wenn ich
> solche Konfiguration irgendwo sehe ...

Jetzt will man den leuten schon ersparen "ATX3" in ihrer config einzutragen
dann ist es auch nicht recht ;)
Aus Sicherheitsgründen bin ich allerdings für eine zweistellige
Amtskennziffer
für interne S0 anschlüsse. wg. Spyware mit 0190 usw.


> >Damit die armen
> >Endgeräte nicht noch weiter konfus werden, ist sogar der Amtsrufrhytmus
> >bei den genannten Einstellungen dem "normalen" Telekom-Klingeln
> >angepasst.
> Toll. Bei welcher Anlage kann man das NICHT einstellen?

ich kenn im moment nur 2 bei denen das wirklich fuktioniert (frei
editierbar)
und was ist daran schlecht wenn auch ein analoger TLN mitbekommt
obs intern oder exten ist.
Fehlfunktionen wegen Rufryhtmus usw sind mir bis jetzt nur bei absolut
billig
geräten aufgefallen.


> >Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder!
> Ein Glück.

Aus der Berufserfahrung von 15 Jahren hab ich gelernt dass EDV Leute und
TK-Systeme nicht zusammenpassen. Mir graust jetzt schon vor masseneinsatz
von Voice over IP, dann wird ne sprachverbindung plötzlich auch so schlecht
wie meine FTP connections....

Gruss
Christian


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