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Hipath - Externes Ziel

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Ralf Hofmann

unread,
Aug 9, 2011, 11:19:55 AM8/9/11
to

Hallo alle zusammen!
Eine Frage zu einer Hipath 4.0.

Wie bekomme ich es hin, dass bei einer Rufweiterschaltung auf ein
externes Ziel das externe Ziel eine von mir gewählte MSN sieht?

Momentan ist es so, dass der externe Teilnehmer immer die erste MSN des
Anschlusses sieht, also zB. die 991 bei gegebenen MSN 9991, 9992, 9993.
Die übliche Methode Tln. bspw. die Duwa 93 zu geben damit bei externen
Gesprächen die 9993 übermittelt wird, funktioniert nicht.

Wäre für jeden Hinweis dankbar.


Dieter Schultheis

unread,
Aug 9, 2011, 1:43:33 PM8/9/11
to
echtes ISDN mit Mehrgeräteanschluss bei der Telekom?

Mit dem Standardangebot ist das nicht möglich, da hier nur die MSN
des eigenen Anschlusses als mitzusendene Rufnummer akzeptiert
wird. Ist die von deinem ISDN Gerät mitgesendete MSN falsch, wird
automatisch die von der Telekom festgelegte ISDN Hauptnummer genutzt.

Für Geschäftskunden bieten die "Clip no Screening" für etwa 3 Euro
im Monat an. Hierbei wird die mitgesendete Rufnummer dann nicht
mehr von der Telefontechnik gescheckt. Man muss dafür aber auch
irgend so eine Erklärung abgeben, dass man da keinen Missbrauch
treibt. Viele Berater aus dem Privatkundenbereich verstehen bei
Fragen zu dieser Funktion nur Bahnhof.

Mit CLIP no Screening funzt das aber nur bei einer internen AWS in
deiner TK Anlage. Nachteil: Jede interne AWS benötigt beide
Leitungen eines ISDN Mehrgeräteanschlusses für die Umleitung.

AWS bei Besetzt(er Leitung) ist aber nur möglich, wenn die AWS
bereits im Netz (extern) und nicht erst in der TK Anlage (intern)
vorgenommen wird.

Bei richtigem ISDN Anlagenanschluss (Basis mit 2 LTG oder PMX mit
30 LTG) mit echten Duwa Funktionen ist AFAIK nur die interne AWS
der TK Anlage nutzbar.
--
MfG Dieter

Ralf Hofmann

unread,
Aug 10, 2011, 4:26:15 AM8/10/11
to


Hi,
vielen Dank erst einaml für die ausführliche Antwort.

Ja, es geht um echtes ISDN in der Form des Mehrgeräteanschlusses von der
Telekom.


> Mit dem Standardangebot ist das nicht möglich, da hier nur die MSN des
> eigenen Anschlusses als mitzusendene Rufnummer akzeptiert wird. Ist die
> von deinem ISDN Gerät mitgesendete MSN falsch, wird automatisch die von
> der Telekom festgelegte ISDN Hauptnummer genutzt.

Sorry. Hier hatte ich mich ungenau ausgedrückt. Es geht mir nicht darum,
eine x-beliebiege MSN zu übermitteln.
Ich möchte aus dem Pool der "richtigen" zum Anschluss gehörigen MSN eine
MSN nach meiner Wahl senden. Dies ist generell möglich und funktioniert
bei mir auch. Hat der Tln Mustermann in der Hipath die Duwa 175, dann
wird bei abgehenden Gesprächen auch die 175 übermittelt, so denn die 175
eine MSN des Anschlusses ist und zwar auch dann, wenn die führende MSN
(Hauptnummer) des Anschlusses die 173 ist.
Nur bei Rufweiterschaltung auf ein externes Ziel kriege ich das nicht
hin. Es sei eine Gruppe Test mit der Duwa 175 gegeben Tln der Gruppe ist
unter anderem ein externes Ziel. Erhält die Gruppe einen Ruf, wird auch
das externe Ziel angewählt. Der Ruf auf dieses externe Ziel erfolgt mit
der führenden MSN 173 des Telekomanschlusses und nicht wie gewünscht mit
der 175.
Wie kriege ich es hin, dem externen Ziel die 175 zu übermitteln?


Dieter Schultheis

unread,
Aug 10, 2011, 12:31:33 PM8/10/11
to
In TK Anlagen kann man sehr häufig auswählen, ob man die
Anrufweiterschaltung extern im Netz oder intern in der TK Anlage
nutzen möchte.

Welche AWS nutzt du (aktuell)?

Bei einer ext. AWS auf die ...173 wird auch die ...173 zum AWS
Ziel übermittelt. Da kann man im ISDN Gerät nichts einstellen.

Im Falle der internen AWS in der TK Anlage über den einen B-Kanal
ankommend und den anderen B-Kanal abgehend ist dieses abhängig von
den Möglichkeiten/Einstellungsoptionen der TK Anlage.

Zur Hipath und den unterschiedliche Optionen der einzelnen
Modellvarianten kann ich aber nichts sagen.

--
MfG Dieter

Ralf Hofmann

unread,
Aug 11, 2011, 3:58:05 AM8/11/11
to

>
> Im Falle der internen AWS in der TK Anlage über den einen B-Kanal
> ankommend und den anderen B-Kanal abgehend ist dieses abhängig von den
> Möglichkeiten/Einstellungsoptionen der TK Anlage.
>
Genau um diese Art der Weiterschaltung geht es.

> Zur Hipath und den unterschiedliche Optionen der einzelnen
> Modellvarianten kann ich aber nichts sagen.
>

Schade, denn genau darauf zielte meine zugegeben unpräzise gestellte
Frage ab.
In jedem Fall aber vielen Dank für Deine Mühe.

8818freak

unread,
Aug 12, 2011, 7:00:54 AM8/12/11
to
die hipath kann das nicht mit deinem release.
mit rel 8 soll das gehen, das kann deine hipath aber nicht.

Michael Landenberger

unread,
Aug 12, 2011, 7:34:45 AM8/12/11
to
"Dieter Schultheis" <news...@t-online.de> schrieb:

> Bei einer ext. AWS auf die ...173 wird auch die ...173 zum AWS
> Ziel übermittelt.

Bei einer externen AWS wird in der Regel die Rufnummer des Anrufers zum Ziel
übermittelt. Das dürfte erst recht nicht das sein, was der OP möchte.

Gruß

Michael

Jens Peter Möller

unread,
Aug 12, 2011, 9:32:36 AM8/12/11
to
Am 09.08.2011 19:43, schrieb Dieter Schultheis:

> echtes ISDN mit Mehrgeräteanschluss bei der Telekom?

> Für Geschäftskunden bieten die "Clip no Screening" für etwa 3 Euro

> im Monat an. Hierbei wird die mitgesendete Rufnummer dann nicht
> mehr von der Telefontechnik gescheckt. Man muss dafür aber auch
> irgend so eine Erklärung abgeben, dass man da keinen Missbrauch
> treibt. Viele Berater aus dem Privatkundenbereich verstehen bei
> Fragen zu dieser Funktion nur Bahnhof.

Also ist Clip no Screening auch am Mehrgeräteanschluss möglich?
Grrr, ich sehe mich grad in Gedanken Telekom Hotlinern den Hals
umdrehen. ;)

Wir haben hier im Büro drei Anlagenanschlüsse. Vor ein paar
Monaten wollten wir gerne VDSL haben. Gibt's nicht am Anlagenanschluß.
Also einen einfachen Call&Surf VDSL zusätzlich bestellt. Dabei dachte
ich, warum nicht auch mit ISDN. Zumindest für rausgehende Gepräche
könnte das hin und wieder sinnvoll sein, natürlich nur mit Clip no
Screening. Das habe ich aber nicht hinbekommen.

Viele Gespräche geführt, immer natürlich mit der Geschäftskunden
Hotline. Manche haben mich nicht mal verstanden oder wussten mit
Clip no Screening nichts anzufangen. Die letztendliche Auskunft
war aber schließlich, auch irgendwo im Netz so gefunden, dass
Clip no Screening am Mehrgeräteanschluss halt nicht geht.


Gruß
JPM

8818freak

unread,
Aug 12, 2011, 9:40:59 AM8/12/11
to
clip no screening gibts nicht am mehrgeräteanschluß.

Jens Peter Möller

unread,
Aug 12, 2011, 9:52:29 AM8/12/11
to
Am 12.08.2011 15:40, schrieb 8818freak:
> clip no screening gibts nicht am mehrgeräteanschluß.

OK, dann hab ich Dieter falsch verstanden.
Also nur am Anlagenanschluß. Gut, aber warum sagte er
was von 3 €. Wir haben sowas nicht extra, geht aber
trotzdem.

Gruß
JPM

Dieter Schultheis

unread,
Aug 12, 2011, 1:30:13 PM8/12/11
to
Die drei Euro waren aus der schon etwas älteren und verschwommenen
Erinnerung und leider nicht korrekt.

Hatte aber auch nur die Funktion und den Preis ohne eine
Festlegung auf die Anschlussart rausgehauen.

Hab noch mal in den Telekom AGB's gewühlt und zu CLIP no Screening
nur was in der Preisliste für zusätzliche Leistungen am
Anlagenanschluss gefunden. Da sind es sogar fast 6 Euro (brutto)
im Monat. Siehe http://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/38300.pdf

Wenn etwas in deren AGB's nicht zu finden ist, blocken auch die
Telekom Systeme einen entsprechenden Auftrag. Da hilft leider kein
Weichklopfen der Berater.

Damit fallen dann Call & Surf, Entertain und andere für
Privatnutzer konzipierte, aber auch für Geschäftsleute ohne
Bedürfnis nach Spezialfunktionen raus. Die gibt es nur mit analog,
ISDN Mehrgeräteanschluss oder DSL Internettelefonie.

Bis auf den Call Plus Basisstarif haben die Business Angebote
immer auch irgenwie das Wort Business im Namen. Nur dort kann man
sich bei ISDN (Universal) zwischen MGAS und AnlagenAS entscheiden

--
MfG Dieter

Ralf Hofmann

unread,
Aug 15, 2011, 6:05:42 AM8/15/11
to

> mit rel 8 soll das gehen, das kann deine hipath aber nicht.

Schade. Release 8 geht natürlich so nicht. Da müsste erst ein neues
Mainboard her und das wäre für das bisschen gewünschte Mehr an
Funktionalität nun der Overkill. Aber habe Dank für den Hinweis.

Carsten Kreft

unread,
Sep 2, 2011, 2:26:20 PM9/2/11
to
> Sorry. Hier hatte ich mich ungenau ausgedrückt. Es geht mir nicht darum,
> eine x-beliebiege MSN zu übermitteln.
> Ich möchte aus dem Pool der "richtigen" zum Anschluss gehörigen MSN eine
> MSN nach meiner Wahl senden. Dies ist generell möglich und funktioniert
> bei mir auch. Hat der Tln Mustermann in der Hipath die Duwa 175,

Mir ist nicht klar, warum du im Zusammenhang eines Mehrgeräteanschlusses
immer von Durchwahlen redest.
Die gibt es da nicht.

> dann wird bei abgehenden Gesprächen auch die 175 übermittelt, so denn die
> 175 eine MSN des Anschlusses ist und zwar auch dann, wenn die führende MSN
> (Hauptnummer) des Anschlusses die 173 ist.

Sorry, ich verstehe das nicht.
Führende MSN? Hauptnummer?

Eigentlich sieht es doch so aus, dass man bis zu zehn MSN hat.
Sagen wir mal:
4711
2580
12345
54321
9966

Und beim Amtszugang wird jedem Teilnehmer eine der MSN als abgehend
zugewiesen.
Je nach Intelligenz der Anlage eine präferierte und mehrere erlaubte.


> Nur bei Rufweiterschaltung auf ein externes Ziel kriege ich das nicht hin.
> Es sei eine Gruppe Test mit der Duwa 175 gegeben Tln der Gruppe ist unter
> anderem ein externes Ziel. Erhält die Gruppe einen Ruf, wird auch das
> externe Ziel angewählt. Der Ruf auf dieses externe Ziel erfolgt mit der
> führenden MSN 173 des Telekomanschlusses und nicht wie gewünscht mit der
> 175.
> Wie kriege ich es hin, dem externen Ziel die 175 zu übermitteln?

Tja, bei den kleenen Anlage, die ich kenne (nö, nix von Siemens) ist das
recht simpel:
Die Umleitung verwendet die MSN abgehend, die dem umleitenden Teilnehmer als
Amtszugang zugewiesen war.


--- Posted via news://freenews.netfront.net/ - Complaints to ne...@netfront.net ---

Dieter Schultheis

unread,
Sep 3, 2011, 4:49:09 AM9/3/11
to
Beim ISDN Anlagenschluss hat man nur eine Rufnummer, die dann über
die internen Durchwahlen erweitert wird. Dieses ist nicht
identisch mit den bei vielen ISDN Mehrgeräteanschlüssen
aufeinander folgenden Einzelrufnummern (max 10).

Beim ISDN Mehrgeräteanschluss wird von der Telekom eine der bis zu
zehn Rufnummern/MSN zur Hauptnummer bestimmt. In deren
Kundencenter muss man z.B. zuerst diese auswählen, wenn man in den
Anschlusseinstellungen die AWS für eine der anderen Rufnummern
einrichten, ändern oder löschen möchte,

Wenn im eigenen ISDN Gerät als bei selbst gewählten Verbindungen
mitzusendene MSN nichts oder eine nicht zum eigenen Anschluss
gehörende Rufnummer eingetragen ist, verwendet die Telekom
automatisch die "ISDN Hauptnummer" bei freigeschalteter
Rufnummernübermittlung. Bei der Aufteilung der kostenpflichtigen
Verbindungen nach MSN in der Rechnung ist dieses immer der Fall.

Bei sehr vielen ISDN Telefonanalgen lässt sich die gesendete
Rufnummer unabhängig von der Anrufverteilung einstellen. Bei ISDN
Telefonen ist dies AFAIK eher umgekehrt.
--
MfG Dieter

8818freak

unread,
Sep 3, 2011, 7:22:42 AM9/3/11
to
bei siemens sind die mehrgeräteanschlüsse mehr schlecht als recht
reingestrickt, es wird immer für alle abgehende kommunikation die
hauptnummer des jeweils verwendeten anschlusses übermittelt. die msn
werden als durchwahlen gekennzeinet in die nebenstelle/ funktion
eingetragen, damit sie ankommend erreichbar sind. bei rel. 8 gibts
zusätzlich die möglichkeit, in einer liste an anderer stelle alle msn
einzutragen und einzelnen anschlüssen zuzuordnen, macht man das, wird
die korrekte msn übermittelt, ansonsten versucht die anlage immer die
erste, ihr bekanntgewordene msn zu übermitteln, was dazu führt, daß
die vst die haupt-msn des verwendeten anschlusses übermittelt, da clip
no screening am mehrgeräteanschluß ja nicht verfügbar ist.
vor rel. 4 wird KEINE msn übermittelt, was zu gleichen reaktionen
führt.

Carsten Kreft

unread,
Sep 3, 2011, 9:51:48 AM9/3/11
to

"8818freak" <mathi...@gmx.de> schrieb

> bei siemens sind die mehrgeräteanschlüsse mehr schlecht als recht
> reingestrickt, es wird immer für alle abgehende kommunikation die
> hauptnummer des jeweils verwendeten anschlusses übermittelt.

Oha.

Mag man "Siemens-Philosophie" nennen, oder eben auch "nicht zu Ende
gedacht".
Ich tendiere zu Letzterem.
Denn auch eine Profi-Anlage sollte doch wirklich problemlos und ohne
Gefrickel an einem MGA funktionieren.

Es soll ja auch Firmen geben, bei denen noch MGA - teils mit AA zusammen -
existieren.

Kommt z.B. für AWUG häufiger vor, oder wenn der Hausmeister oder der Chef
seinen privaten Anschluss mit auf die Firmenanlage legen lässt, weil er in
den Keller / ins Penthouse der Firma gezogen ist.

Ist aber immer noch merkwürdig, das Funktionen, die bei den kleinen Anlage
absolut selbstverständlich sind, bei den Großen aus den selben Baujahren
nicht möglich waren.

Eine Avaya Anlage, die erst vor einem Monat bei einem Kunden installiert
wurde, hat z.B. eine Warte"musik", die mich stark an das nervtötende
Gefiepse von Agfeos aus der älteren Bauart erinnerte.

8818freak

unread,
Sep 3, 2011, 1:34:19 PM9/3/11
to
On 3 Sep., 15:51, "Carsten Kreft" <xst...@web.de> wrote:
> Mag man "Siemens-Philosophie" nennen, oder eben auch "nicht zu Ende
> gedacht".
> Ich tendiere zu Letzterem.
> Denn auch eine Profi-Anlage sollte doch wirklich problemlos und ohne
> Gefrickel an einem MGA funktionieren.
> ...

>Anschluss mit auf die Firmenanlage legen lässt, weil er in
> den Keller / ins Penthouse der Firma gezogen ist.
Die MWI funktion an den Mobiilteilen ist gar auch erst seit Rel. 8
vorhanden, vorher gabs einfach kein MWI an Mobilteilen. Auf Nachfrage,
warum denn das so sei, antwortete Siemens lapidar: "Der Kunde wollte
das nicht."
Wenn ich das dumme Schwein von kunden erwische... ;-)
Mal im Ernst: die fast Baugleiche Siemens-Nixdorf Octopus E300/800
(A6) konnte CMI mit Rel. 6.3 zwei Monate vor der Hicom und die konnte
sowas vom ersten Tag an. Ich meine: welcher Kunde weiß schon gern, daß
er eine Nachricht in seiner Mehlkiste hat? Keiner, oder? Warum gibts
MWI (Message waitung index- also die Benachrichtigung, daß Nachrichten
in Textform (SMS o. Ä.) oder Nachrichten auf dem Anrufbeantworter)
denn dann bei den TischSystel???
Seit Rel. 8 gibts das auch bei Siemens, also seit 1,5 Jahren ca. Nun
will der Kunde plötzlich? ist es der selbe Kunde? Wer weiß sowas bei
Siemens schon?

> Ist aber immer noch merkwürdig, das Funktionen, die bei den kleinen Anlage
> absolut selbstverständlich sind, bei den Großen aus den selben Baujahren
> nicht möglich waren.

Das finde ich normal, da es sehr viele Funktionen gibt, die in großen
Systemen einfach keinen Sinn ergeben. Die HiPath 3000 (Nachfolger der
Hicom 150 und Bauglich mit dieser) ist für max. 600 Tln ausgelegt, die
fast Baugleiche Octopus E300/800 ist für maximal 200000 Nst.
ausgelegt, da braucht man bestimmte Funktionen nicht, andere aber
duchaus, die bei kleinen Systemen dann unnötig wären.

> Eine Avaya Anlage, die erst vor einem Monat bei einem Kunden installiert
> wurde, hat z.B. eine Warte"musik", die mich stark an das nervtötende
> Gefiepse von Agfeos aus der älteren Bauart erinnerte.

Das standard- Gedudel einer Siemens ist aber auch nicht von schlechten
Entwicklern. buuuuuh, einfach grausig!
Mal im Ernst: da schaltet man doch immer Externe MOH an, also ich
betreibe bei mir zu Hause einen Teleserver Memo Pro, der meine MOH
macht, ebenso Ansage vor Abfrage und VM. Zugegeben, ein wenig kleiner
täte es auch, aber man will ja auch seinen Spaß haben...

Siemens denkt oft nicht zu Ende! Aber: die
Anrufverteilungsmöglichkeiten einer HiPath reichen fast an die einer
Ascotel heran, die sind wirklich toll. Dafür kann die Octopus E300/800
von sich auch im Maximalausbau 255 Callcenter a 1024 Callcenteragents
ALLEIN ohne zusätzliche Server bedienen. Mit allem, was man dafür
braucht, Nixdorf eben. Besser geht nimmer!
Die Octopus E300/800 schaltet Baugruppen erst ein, wenn sie auch
eingerichtet (benötigt) werden, alle Ports sind solange Stromlos, bis
sie eingerichtet sind, die gleiche Hardware verbraucht durchsnittlich
bei einer dreibox- Anlage ein viertel weniger Energie. Auch kann man
bei ihr maximal 800 Systemtelefone pro Steuerrechner einrichten,
natürlich jedes im Vollausbau auch betreiben: je Systel wären VIER Key-
Module möglich!, macht dann 3200. Bei der HiPath sind das deutlich
weniger. Was sie aber überhaupt nicht kann: Sammelrufe (mehrere
nebenstellen unter einer nummer GLEICHZEITIG klingeln lassen), dafür
aber mit allen mögliche optionen, die Callcenter brauchen (nur bei
Systel geht das über Teamfuntionen, aber a/b Endgeräte lassen sich nur
mit Trick einbinden, S0 gar nicht) und Mehrgeräteanschlüsse. In dem
Breich brauchen Kunden das im Regelfall auch nicht.

Carsten Kreft

unread,
Sep 3, 2011, 9:51:48 AM9/3/11
to

"8818freak" <mathi...@gmx.de> schrieb

> bei siemens sind die mehrgeräteanschlüsse mehr schlecht als recht
> reingestrickt, es wird immer für alle abgehende kommunikation die
> hauptnummer des jeweils verwendeten anschlusses übermittelt.

Oha.

Mag man "Siemens-Philosophie" nennen, oder eben auch "nicht zu Ende
gedacht".
Ich tendiere zu Letzterem.
Denn auch eine Profi-Anlage sollte doch wirklich problemlos und ohne
Gefrickel an einem MGA funktionieren.

Es soll ja auch Firmen geben, bei denen noch MGA - teils mit AA zusammen -
existieren.

Kommt z.B. für AWUG häufiger vor, oder wenn der Hausmeister oder der Chef

seinen privaten Anschluss mit auf die Firmenanlage legen lässt, weil er in

den Keller / ins Penthouse der Firma gezogen ist.

Ist aber immer noch merkwürdig, das Funktionen, die bei den kleinen Anlage

absolut selbstverständlich sind, bei den Großen aus den selben Baujahren
nicht möglich waren.

Eine Avaya Anlage, die erst vor einem Monat bei einem Kunden installiert

wurde, hat z.B. eine Warte"musik", die mich stark an das nervtötende
Gefiepse von Agfeos aus der älteren Bauart erinnerte.

--- Posted via news://freenews.netfront.net/ - Complaints to ne...@netfront.net ---

Peter Renoth

unread,
Sep 4, 2011, 10:07:38 AM9/4/11
to
Am 03.09.2011 15:51, schrieb Carsten Kreft:
> "8818freak"<mathi...@gmx.de> schrieb
>> bei siemens sind die mehrgeräteanschlüsse mehr schlecht als recht
>> reingestrickt, es wird immer für alle abgehende kommunikation die
>> hauptnummer des jeweils verwendeten anschlusses übermittelt.
>
> Oha.
>
> Mag man "Siemens-Philosophie" nennen, oder eben auch "nicht zu Ende
> gedacht".
> Ich tendiere zu Letzterem.
> Denn auch eine Profi-Anlage sollte doch wirklich problemlos und ohne
> Gefrickel an einem MGA funktionieren.

Siemens hat da wirklich eine etwas andere Philosophie, Clip war für
die bis vor kurzem überhaupt kein Thema, es gab ja schließlich Systels!

> Es soll ja auch Firmen geben, bei denen noch MGA - teils mit AA zusammen -
> existieren.
>
> Kommt z.B. für AWUG häufiger vor, oder wenn der Hausmeister oder der Chef
> seinen privaten Anschluss mit auf die Firmenanlage legen lässt, weil er in
> den Keller / ins Penthouse der Firma gezogen ist.
>
> Ist aber immer noch merkwürdig, das Funktionen, die bei den kleinen Anlage
> absolut selbstverständlich sind, bei den Großen aus den selben Baujahren
> nicht möglich waren.
>
> Eine Avaya Anlage, die erst vor einem Monat bei einem Kunden installiert
> wurde, hat z.B. eine Warte"musik", die mich stark an das nervtötende
> Gefiepse von Agfeos aus der älteren Bauart erinnerte.

Das kann ich allerdings nicht nachvollziehen, auch bei Auweia
(DeTeWe) kann man sich inzwischen seine Musik selber laden.
b.g.
Peter

Ralf Hofmann

unread,
Sep 5, 2011, 8:37:47 AM9/5/11
to

>> bei mir auch. Hat der Tln Mustermann in der Hipath die Duwa 175,
>
> Mir ist nicht klar, warum du im Zusammenhang eines Mehrgeräteanschlusses
> immer von Durchwahlen redest.
> Die gibt es da nicht.

Hi,
ich sprach von Durchwahlen innerhalb der Hipath. Über diese
programmiertechnische "Krücke" der Durchwahl wird in der Hipath die Wahl
der abgehenden MSN geregelt.

Es geht mir in der Sache um die Übermittlung einer bestimmten MSN aus
dem Rufnummernpool eines gegebenen Telekommehrgeräteanschlusses bei der
anlagenselbständigen Anwahl eines externen Ziels aus der Hipath heraus.
Eine anlagenspezifische Fragestellung also, deren Beantwortung
Kenntnisse der Anlagenprogrammierung voraussetzt.

Wie bereits anderweitig ausgeführt, gibt es bei einem
Mehrgeräteanschluss keine Durchwahlen, sondern nur MSN (wohl bis zu 10).
Die Telekom spricht innerhalb des zum Anschluss gehörigen
Rufnummernpools von einer "führenden MSN" oder "Haupt-MSN" und ansonsten
lediglich von den weiteren MSN. Ohne weitere Vorgaben wird telekomseitig
dem Anrufer immer die "führende" MSN übertragen.

Die Übertragung genau dieser führenden MSN ist von mir nicht gewollt.
Es soll bei einer auf Teilnehmerseite gegebenen Hipath Rel. 4.0 eine
bestimmte andere MSN der gegebenen nachrangigen MSN des
Mehrgeräteanschlusses übertragen werden (hat mit Clip No Screening
nichts zu tun).

Ganz allgemein ist die Übertragung einer bestimmten MSN -entgegen einer
hier geäußerten Ansicht- mit Rel. 4.0 und jünger sehr wohl möglich. Die
Hipath und auch schon das Vorgängermodell Hicom haben schon immer MSN
übertragen.


Beispiel:
MGA von der Telekom mit den MSN 4444, 7777, 785555 und 555565.

Programmierung Hipath/Hicom, Rel. 4.0 oder jünger:

Hipath-Tln 100, anlageninterne Hipath-Durchwahl 888
Der Tln 100 überträgt die MSN 888. Die MSN 888 ist keine MSN, die die
Telekom als existent zuordnen könnte. Es wird durch die Telekom
ersatzweise die führende MSN übermittelt, die bei dem gegebenen Beispiel
wohl die 4444 sein wird.

Hipath-Tln 115, anlageninterne Hipath-Durchwahl 55.
Der Tln 115 überträgt die MSN 55, die die Telekom in die existierende
MSN 785555 umdeuten und übertragen wird, da die MSN von hinten beginnend
analysiert werden.

Hipath-Tln 120, anlageninterne Hipath-Durchwahl 7777.
Der Tln 115 überträgt die MSN 7777, die die Telekom als existent
erkennen und übertragen wird.

So weit, so gut. Jetzt das Problem.

Es sei eine anlageninterne Rufweiterschaltung auf ein externes Ziel (auf
einen anderen Anschluss) gegeben. Diesem Ziel soll eine bestimmte MSN
übertragen werden.
Da die Funktion "Rufweiterschaltung auf ein externes Ziel" innerhalb der
Hipath keine Durchwahl hat, sehe ich keine Möglichkeit, mit den üblichen
Programmierkrücken der anlageninternen Rufweiterschaltung eine bestimmte
MSN mit auf den Weg zu geben.
Für diese Problemstellung suche ich nach wie vor eine Lösung.

Eine der Antworten lautete, dies sei erst mit Rel. 8.0 möglich. Wenn dem
so ist, dann geht es mit einer Hipaht Rel. 4.0 schlicht nicht, weil es
kein Softwareupdate von 4.0 auf 8.0 gibt. Nach Rel. 4.0 fand ein
Wechsel der Hardware statt.


So hier in den Beiträgen von mangelnden Fähigkeiten der Hicom/Hipath
älterer Releasestände im Zusammenhang mit Clip (der Übertragung
kommender MSN) die Rede ist, will ich dem nicht widersprechen. Das
Problem empfinde ich aber als überbewertet. Clip ist an den
Systemtelefonen gegeben und wird daher in der von mir erlebten Praxis
ausschließlich auf analogen Handteilen vermisst.

Der von mir in meiner Anlage eingesetzte Workaround besteht darin,
einfach auf analoge Handteile/Basisstationen zu verzichten.
ISDN-Handteile/Basisstationen haben mit Clip an der Hipath/Hicom
überhaupt kein Problem und zudem können zwei Tln gleichzeitig über einen
internen Hipath-ISDN-Anschluss (S0) telefonieren. Ich brauche also im
Büro nicht für jedes Handteil eine eigene Basisstation.
Fehlendes Clip an den internen analogen Anschlüssen älterer
Hipath-Releasestände ist damit jedenfalls für mich kein wirkliches Problem.

Der gemischte Betrieb von Anlagenanschlüssen und Mehrgeräteanschlüssen
ist übrigens an Hipath/Hicom problemlos möglich. Dies aber nur der
Vollständigkeit halber, ich bin kein Siemens-Vertreter, ich habe nur
zufällig so eine Anlage und habe diese auch schon im Mischbetrieb von
AA und MGA und ganz zuvor MGA und Analog gefahren. Heute sind es
mehrere MGA. Die Ansprüche in einer Bürogemeinschaft wechseln eben mit
fluktuierender Zusammensetzung und die Hipath ist hinsichtlich der
externen und internen Anschlussmöglichkeiten wahnsinnig flexibel. Aber
das soll nicht heissen, dass andere Anlagen nicht noch viel besser oder
noch flexibler wären. Die kenne ich nämlich gar nicht und will mir daher
auch kein Urteil erlauben.

Ich wollte nur eineLösung für mein Problem :-(

Carsten Kreft

unread,
Sep 8, 2011, 9:57:15 AM9/8/11
to

"Peter Renoth" <spamk...@wahlberechtigt.de> schrieb

> Am 03.09.2011 15:51, schrieb Carsten Kreft:
>> "8818freak"<mathi...@gmx.de> schrieb

>> Eine Avaya Anlage, die erst vor einem Monat bei einem Kunden installiert
>> wurde, hat z.B. eine Warte"musik", die mich stark an das nervtötende
>> Gefiepse von Agfeos aus der älteren Bauart erinnerte.
>
> Das kann ich allerdings nicht nachvollziehen, auch bei Auweia (DeTeWe)
> kann man sich inzwischen seine Musik selber laden.

Avaya - DeTeWe??? Hab ich da was nicht mit bekommen?
Ich denke doch: Eher nicht.
DeTeWe ist doch Aastra, oder?

Egal, was die Anlage beim Kunden KANN oder nicht:
Fakt ist, dass dann der Errichter sich wohl nicht genötigt sa, das
serienmäßige Geduddel durch irgendeine Gema-freie Musik zu ersetzen.
Übrigens wurde die kleine Anlage mittels _Holzbrett_ im 19" Schrank
montiert.
Auch da wäre mit etwas gutem Willen eine sicher ansprechendere Montageart
möglich gewesen.

Immerhin hat der Elektriker die Anschlüsse im Schrank so vorbereitet:
Ein Cat3 Patchfeld nimmt alle ankommenden DA auf. (War bauseits vorhanden
und darf - Mietobjekt - nicht auseinander gepflückt werden).

Auf der hinteren 19" Ebene befindet sich eine 8HE Blindplatte, auf der 5
Monopol-TAE und zwei UAE drauf sind.
Die sind mit je einem Patchkabel (Rückeinführung mit Kabeltülle) verbunden,
eine UAE davon mit 4 Patchkabeln, um ggf. auch mal eine 10MBit
"Etherconnect" Leitung auf das Cat3 Feld (jeweils nur eine DA pro Buchse) zu
legen.
Zusätzlich 3 NTBA für den AA, 2 NTBA für MGAs. Ebenso schon zwei Splitter.
Alles steckfertig montiert. Enden der Patchkabel sauber mit Fahnen
beschriftet (TAE1, TAE2, ..., UAE1 (4-5), UAE2 (1-2), UAE2 (3-6), ...).

Sieht gut aus und verhindert die sonst üblichen fliegenden Dosen im Schrank.
Die hasst der Elektriker nämlich ebenso wie der Kunde.

Und dann kommt ein "Profi" Techniker mit seiner Profianlage und schraubt die
auf eine olle Abfallholzplatte, die seitlich im Schrank verklemmt wurde...

Peter Renolth

unread,
Sep 8, 2011, 10:22:45 AM9/8/11
to
Am 08.09.2011 15:57, schrieb Carsten Kreft:
> "Peter Renoth"<spamk...@wahlberechtigt.de> schrieb
>
>> Am 03.09.2011 15:51, schrieb Carsten Kreft:
>>> "8818freak"<mathi...@gmx.de> schrieb
>
>>> Eine Avaya Anlage, die erst vor einem Monat bei einem Kunden installiert
>>> wurde, hat z.B. eine Warte"musik", die mich stark an das nervtötende
>>> Gefiepse von Agfeos aus der älteren Bauart erinnerte.
>>
>> Das kann ich allerdings nicht nachvollziehen, auch bei Auweia (DeTeWe)
>> kann man sich inzwischen seine Musik selber laden.
>
> Avaya - DeTeWe??? Hab ich da was nicht mit bekommen?
> Ich denke doch: Eher nicht.
> DeTeWe ist doch Aastra, oder?

OOOuuhhh, sorry!

> Egal, was die Anlage beim Kunden KANN oder nicht:
> Fakt ist, dass dann der Errichter sich wohl nicht genötigt sa, das
> serienmäßige Geduddel durch irgendeine Gema-freie Musik zu ersetzen.
> Übrigens wurde die kleine Anlage mittels _Holzbrett_ im 19" Schrank
> montiert.
> Auch da wäre mit etwas gutem Willen eine sicher ansprechendere Montageart
> möglich gewesen.
>
> Immerhin hat der Elektriker die Anschlüsse im Schrank so vorbereitet:
> Ein Cat3 Patchfeld nimmt alle ankommenden DA auf. (War bauseits vorhanden
> und darf - Mietobjekt - nicht auseinander gepflückt werden).
>
> Auf der hinteren 19" Ebene befindet sich eine 8HE Blindplatte, auf der 5
> Monopol-TAE und zwei UAE drauf sind.
> Die sind mit je einem Patchkabel (Rückeinführung mit Kabeltülle) verbunden,
> eine UAE davon mit 4 Patchkabeln, um ggf. auch mal eine 10MBit
> "Etherconnect" Leitung auf das Cat3 Feld (jeweils nur eine DA pro Buchse) zu
> legen.
> Zusätzlich 3 NTBA für den AA, 2 NTBA für MGAs. Ebenso schon zwei Splitter.
> Alles steckfertig montiert. Enden der Patchkabel sauber mit Fahnen
> beschriftet (TAE1, TAE2, ..., UAE1 (4-5), UAE2 (1-2), UAE2 (3-6), ...).
>
> Sieht gut aus und verhindert die sonst üblichen fliegenden Dosen im Schrank.
> Die hasst der Elektriker nämlich ebenso wie der Kunde.
>
> Und dann kommt ein "Profi" Techniker mit seiner Profianlage und schraubt die
> auf eine olle Abfallholzplatte, die seitlich im Schrank verklemmt wurde...
>
Nun ja, jeder hat so seinen persönlichen Geschmack, und wer weiß,
was das für ein Naturliebhaber war ;-))
Nach Deiner Beschreibung dachte ich eher an so eine SoHo-Anlage,
die wäre aber vermutlich beim vierten NTBA überfordert. Gut, ich
hab da die Firmen durcheinandergebracht, ist ja auch kein Wunder,
ich hab gar keine originale Aastra, sondern eine (fast) baugleiche
Telekom, aber vollkommen zufrieden damit!
Beste GRüße
Peter


Erich Kirchmayer

unread,
Sep 21, 2011, 5:57:57 AM9/21/11
to
Hi,

8818freak <mathi...@gmx.de> schrieb:


> > Denn auch eine Profi-Anlage sollte doch wirklich problemlos und
> > ohne Gefrickel an einem MGA funktionieren.

> >Anschluss mit auf die Firmenanlage legen lässt, weil er in
> > den Keller / ins Penthouse der Firma gezogen ist.

Na und? Dafür kommen div. "Klein"Anlagen mit dem Anlagenanschluss oder
gar S2M nicht gut zurecht, mal ganz abgesehen von den internationalen
ISDN-Protokollen, ISDN(Cornet-/QSIG-)Vernetzung usw.

> Die MWI funktion an den Mobiilteilen ist gar auch erst seit Rel. 8
> vorhanden, vorher gabs einfach kein MWI an Mobilteilen. Auf
> Nachfrage, warum denn das so sei, antwortete Siemens lapidar: "Der
> Kunde wollte das nicht."
> Wenn ich das dumme Schwein von kunden erwische... ;-)

Ich hätte da ein paar Dutzend... Die wollen das nervige Geblinke am
Mobilteil nicht - zumal das Abfragen der Anrufliste alles Andere als
einfach&bequem ist. Ich hab´s bei meinem Telefon in der Arbeit auch
gleich ausgeschalten. Anrufliste macht meine CTI-Anwendung und mein
Openstage - das reicht.

Und wer nicht auf die Voicemail sprechen will, dem kann mein Rückruf
auch nicht sooo wichtig sein. Warum sollte ich jemanden zurückrufen, von
dem ich vielleicht gerade mal weis, wer er ist (Rufnummer/Name) aber
keinesfalls, was er von mir wollte?

> Seit Rel. 8 gibts das auch bei Siemens, also seit 1,5 Jahren ca. Nun
> will der Kunde plötzlich? ist es der selbe Kunde?

Vermutlich kamen zuviele Anfragen - udn nun ist das Merkmal halt drin.
Ich schalte es bei allen Kunden erstmal pauschal sofort ab, es sei denn,
der Kunde will das explizit (und das will eigentlich niemand - zumindest
nicht Anlagenweit)


> > Ist aber immer noch merkwürdig, das Funktionen, die bei den
> > kleinen Anl age absolut selbstverständlich sind, bei den Großen
> > aus den selben Baujah ren nicht möglich waren.
>
> Das finde ich normal, da es sehr viele Funktionen gibt, die in großen
> Systemen einfach keinen Sinn ergeben. Die HiPath 3000 (Nachfolger der
> Hicom 150 und Bauglich mit dieser) ist für max. 600 Tln ausgelegt,
> die fast Baugleiche Octopus E300/800 ist für maximal 200000 Nst.
> ausgelegt, da braucht man bestimmte Funktionen nicht, andere aber
> duchaus, die bei kleinen Systemen dann unnötig wären.

Eben - und dazu gehört auch z.B., der Merhgeräteanschluss mit allen
seinen Features. Kein Mensch käme auf die Idee, eine Anlage mit >100
Tln. an Mehrgeräteanschlüssen zu betreiben. Machbar - ja. Als Nummer vom
Hausmeister, "Chef privat" etc. - aber der Schwerpunkt liegt eben
woanders.


> > Eine Avaya Anlage, die erst vor einem Monat bei einem Kunden
> > installiert wurde, hat z.B. eine Warte"musik", die mich stark an
> > das nervtötende Gefiepse von Agfeos aus der älteren Bauart
> > erinnerte.
>
> Das standard- Gedudel einer Siemens ist aber auch nicht von
> schlechten Entwicklern. buuuuuh, einfach grausig!
> Mal im Ernst: da schaltet man doch immer Externe MOH an,

Eben - mit vom Tonstudio produzierten Ansagen und Musik. Ist viel
flexibler (Fileformat, Dauer der Einspielung etc.) und kostet als
"Zusatzgerät" im Vergleich zur Anlage nur Peanuts.

> Siemens denkt oft nicht zu Ende! Aber: die
> Anrufverteilungsmöglichkeiten einer HiPath reichen fast an die einer
> Ascotel heran, die sind wirklich toll. Dafür kann die Octopus
> E300/800 von sich auch im Maximalausbau 255 Callcenter a 1024
> Callcenteragents ALLEIN ohne zusätzliche Server bedienen. Mit allem,
> was man dafür braucht, Nixdorf eben. Besser geht nimmer!

Nixdorf war damals seiner Zeit weit vorraus - schade, dass Siemens die
geniale 8818 sterben hat lassen. Andererseits hat Nixdorf aber auch
gezeigt, dass das Gesamtkonzepot nicht aufgeht - sonst gäbe es Nixdorf
ja heute noch als Komplett-Konzern und wäre nicht Pleite gegangen...

> Die Octopus E300/800 schaltet Baugruppen erst ein, wenn sie auch
> eingerichtet (benötigt) werden, alle Ports sind solange Stromlos, bis
> sie eingerichtet sind,

Macht die Hicom 300/HiPath 4000 auch. Ohne "Einrichten" weis die Anlage
noch nicht einmal, dass eine Baugruppe drinsteckt ;-) Ist halt eine
Kostenfrage. Eine HiPath 3000 pakce ich aus, stecke sie an und sie
läuft. Das ist schon mal ein erheblicher Zeitvorteil gegenüber Systemen,
denen man erstmal sagen muss, welche Baugruppen sie haben, welche
Baustufe/Gehäuse usw. Während Teilnehmer an einer z.B. HiPath 4000 erst
noch "eingerichtet" werden müssen, telefonieren die Teilnehmer einer
HiPath 3800 schon....

> natürlich jedes im Vollausbau auch betreiben: je Systel wären VIER
> Key- Module möglich!, macht dann 3200. Bei der HiPath sind das
> deutlich weniger.

Letztendlich eine Frage von Speicher und Rechenleistung. Wozu für 3200
"Einheiten" Ressourcen vorsehen, wenn in der Praxis nicht einmal die
Hälfte genutzt wird? Warum sollte man z.B. in jeden VW Golf die Bremsen
des High-End-Modells (GTI, VR6 etc.) einbauen? Die Mehrzahl der Kunden,
die das Auto in der 90PS-Version kaufen, würden sich "bedanken", wenn
sie die hohen Kosten für eine Bremsanlage bezahlen müssten, die weit
über ihren Anforderungen liegt....


Die optimale Anlage, die von 5 Usern bis 50.000 User "Alles" abdeckt
kann man sicher bauen - nur bezahlen würde das nie Jemand.



--
Lebe heute und freue dich auf morgen.

Erich Kirchmayer

unread,
Sep 21, 2011, 6:05:29 AM9/21/11
to
Hi,

Ralf Hofmann <Hofman...@yahoo.de> schrieb:

> Es geht mir in der Sache um die Übermittlung einer bestimmten MSN aus
> dem Rufnummernpool eines gegebenen Telekommehrgeräteanschlusses bei
> der anlagenselbständigen Anwahl eines externen Ziels aus der Hipath
> heraus.

Der Mehrgeräteanschluss ansich ist nicht für Anlagen gedacht, er kann
sehr gut quasi selbstständig agieren. Schon mal versucht, die
Rufweiterleitung auf Basis des Mehrgeräteanschlusses zu verwirklichen -
d.h. ohne anlageninterne Funktionen? Der Mehrgeräteanschluss kann das
und braucht keine Anlage dazu. Was der Mehrgeräteanschluss aber nicht
kann ist, einen Anruf auf einer MSN 12324 über eine MSN 45678 inkl.
Signalisierung Derselben weiterzuleiten.

Ralf Hofmann

unread,
Sep 22, 2011, 8:08:05 AM9/22/11
to


> sehr gut quasi selbstständig agieren. Schon mal versucht, die
> Rufweiterleitung auf Basis des Mehrgeräteanschlusses zu verwirklichen -
> d.h. ohne anlageninterne Funktionen?

Hi Erich.
Ich habe die Option in der Tat in Erwägung gezogen, aber noch nie
praktisch ausprobiert.
Die drei verfügbaren Telekomoptionen "Sofort", "Bei besetzt" und "nach
Zeit" sind leider keine Lösung für mich. Zwar ist "nach Zeit" genau das
was ich will, aber die von der Telekom dafür vorgesehene feste
Zeitspanne von 20 Sekunden ist schlicht zu lang. Wer hört sich denn
bitte geduldig 20-25 Sekunden ein Freizeichen an?

Meine Rufweiterschaltungen "nach Zeit" über die Hipath funktionieren
ungefähr so: Zweimal alleiniges klingeln auf dem Festnetz, dann steht
bereits die externe zusätzliche Weiterleitung und das Handy klingelt
fröhlich mit.

Wenn bereits gesprochen werden sollte, dann ist eben besetzt. Ich bin
halt zu doof zwei Gespräche gleichzeitig führen und verzichte daher bei
besetzt auf eine interne oder externe Rufweiterschaltung. Deswegen hat
sich noch nie einer beschwert.

Die Rufweiterschaltungsoption "sofort" nutze ich auch. Allerdings nicht
die Telekomoption, sondern die der Hipath und zwar abhängig von der Uhrzeit.
Allein nur wegen dieser zeitabhängigen Schaltmöglichkeiten habe ich vor
geraumer Zeit von der uralten Hicomplatine auf die Hipathplatine älterer
Bauart gewechselt.

Dieter Schultheis

unread,
Sep 22, 2011, 8:20:46 AM9/22/11
to
Ralf Hofmann wrote:
>
>
>> sehr gut quasi selbstständig agieren. Schon mal versucht, die
>> Rufweiterleitung auf Basis des Mehrgeräteanschlusses zu verwirklichen -
>> d.h. ohne anlageninterne Funktionen?
>
> Hi Erich.
> Ich habe die Option in der Tat in Erwägung gezogen, aber noch nie
> praktisch ausprobiert.
> Die drei verfügbaren Telekomoptionen "Sofort", "Bei besetzt" und "nach
> Zeit" sind leider keine Lösung für mich. Zwar ist "nach Zeit" genau das

Diese Zeit kannst du an ISDN Mehrgeräteanschlüssen der Telekom
selbst verändern. Schaue mal in der ISDN/Universal
Bedienungsanleitung unter
http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/SprachBox/Bedienungsanleitung_Universal-Anschluss_02-2011.pdf
auf Seite 7 nach.

> was ich will, aber die von der Telekom dafür vorgesehene feste
> Zeitspanne von 20 Sekunden ist schlicht zu lang. Wer hört sich denn
> bitte geduldig 20-25 Sekunden ein Freizeichen an?
>
> Meine Rufweiterschaltungen "nach Zeit" über die Hipath funktionieren
> ungefähr so: Zweimal alleiniges klingeln auf dem Festnetz, dann steht
> bereits die externe zusätzliche Weiterleitung und das Handy klingelt
> fröhlich mit.
>
> Wenn bereits gesprochen werden sollte, dann ist eben besetzt. Ich bin
> halt zu doof zwei Gespräche gleichzeitig führen und verzichte daher bei
> besetzt auf eine interne oder externe Rufweiterschaltung. Deswegen hat
> sich noch nie einer beschwert.
>
> Die Rufweiterschaltungsoption "sofort" nutze ich auch. Allerdings nicht
> die Telekomoption, sondern die der Hipath und zwar abhängig von der
> Uhrzeit.
> Allein nur wegen dieser zeitabhängigen Schaltmöglichkeiten habe ich vor
> geraumer Zeit von der uralten Hicomplatine auf die Hipathplatine älterer
> Bauart gewechselt.
>


--
MfG Dieter

Ralf Hofmann

unread,
Sep 27, 2011, 4:14:26 AM9/27/11
to


> Diese Zeit kannst du an ISDN Mehrgeräteanschlüssen der Telekom selbst
> verändern. Schaue mal in der ISDN/Universal Bedienungsanleitung unter
> http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/SprachBox/Bedienungsanleitung_Universal-Anschluss_02-2011.pdf
> auf Seite 7 nach.

Danke für den Hinweis. Das werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren.

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