ich bin hier nahezu am verzeifeln, für welche der o.g. TK-Anlagen ich
mich entscheiden soll! Recherchiert habe ich schon viel, dennoch fehlen
noch z.B. vergleichende Infos von Leuten, die vielleicht sogar beide
Anlagen kennen. Sozusagen der letzte "Kick"... ;-)
Ich benötige für die Arztpraxis meiner Frau eine kleine TK-Anlage,
die die vorhandene Mietanlage (Avaya Integral 5D) ersetzen soll. Meine
bisherigen Recherchen führten mich auf die genannten Anlagen, da diese
die Anforderungen noch am besten zu erfüllen scheinen. (Wichtig ist
natürlich die Stabilität der TK-Anlage und der Endgeräte, da viel
telefoniert wird, v.a. am Empfangstresen.) Die HiPath 1220 wird von der
itk-group auch bereits als "MediLine"-Branchenlösung für Ärzte
angeboten.
Hier erst mal die Anforderungen, bzw. bisherige Konfiguration:
Derzeit 1 Mehrgeräteanschluss. Muss aber auf einen zweiten erweitert
werden (Anlagenanschluss ist wg. der bekannten vorhandenen Rufnummern
nicht erwünscht).
3x Up0 Systemtelefone (1xEmpfangstheke, 2xÄrzte)
1x Fax (analog, vorhanden)
1x Anrufbeantworter (analog, vorhanden)
1x Modem (analog, vorhanden) für Laborwertübertragung, etc.
Als SysTels kämen infrage: Agfeo ST40 (Up0), bzw. Siemens optiPoint
500 standard (oder höher, wg. USB/CTI). Das optiPoint scheint mir mit
seinen 2 Displayzeilen etwas rudimentär zu sein. Ist ja
möglicherweise nicht tragisch, wenn das Bedienkonzept stimmt. Gibt es
da klare Aussagen, ob das ST40 hier besser abschneidet, als das
optiPoint, oder ist das reine Geschmacks-/Gewohnheitssache?
Schön (aber kein Killer-Kriterium) wäre bei den SysTels auch eine
Umzugsfunktion bei Wechsel des Behandlungsraums, mit der die
persönlichen Einstellungen eines SysTels auf ein anderes SysTel
übertragen werden können. Agfeo bietet diese nicht, bei Siemens weiß
ich es nicht. Auch der Anschluss von DHSG-Funk-Headsets könnte
interessant werden.
Der vorhandene Anrufbeantworter könnte bei der HiPath 1220 wohl über
das integrierte Voicemail-System ersetzt werden, wenn ich das richtig
sehe. Agfeo bietet so etwas nicht an, verweist auf Drittanbieter. Ob
das integrierte AIS als reines Ansagemedium ausreicht, weiß ich nicht.
Vielleicht könnte man hier alternativ auch die Anrufbeantwortermodule
für die Agfeo-SysTels einsetzen. Individuelle Ansagen nach Rufnummer,
Anrufzeit (Mittwoch, Wochenende, ...) wären sehr gut!
Das Analog-Modem wird wohl im Zuge der Gesundheitsreform durch den bald
fälligen DSL-Anschluss hinfällig, soll aber erst mal einsatzfähig
bleiben.
Durchsagen an das Wartezimmer gibt es zwar derzeit noch nicht in der
Praxis, wäre aber evtl. ein "nice-to-have". Mit der HiPath wohl kein
Problem, bei Agfeo über ein Zusatzmodul, mit mehr Funktionalität, als
nötig.
Da in naher Zukunft ein zweiter MGA hinzukommt, muss die Anlage in der
Lage sein, bei Anruf auf die Hauptrufnummer auf den zweiten MGA
umzuleiten, falls die Amtsleitungen des ersten MGA belegt sind! (Die
HiPath 1220 kann das wohl, bei Agfeo weiß ich es nicht.)
Wünschenswert wäre auch CTI, wenn auch erst mal nicht dringend. Agfeo
bietet hier offenbar ausschließlich 3rd-Party, Siemens nur 1st-Party
(einige Beiträge im Netz erwähnen aber auch zusätzlich 3rd-Party bei
Siemens). Keine Ahnung, was da methodisch und qualitativ besser wäre.
Tagsüber laufen alle PCs, da ist 3rd-Party wohl "netter". Am besten
wäre wohl beides.. :-)
Vielleicht wird auch noch VoIP interessant werden, ist aber erst mal
nachrangig. Da hier beide Anlagen wenig bis nichts zu bieten haben
(Agfeo nur über teures LAN-Modul), plante ich ursprünglich, später
eine Fritz!Box zwischen den zweiten MGA und die TK-Anlage zu schleifen.
AVM rief mich netterweise nach einer diesbezüglichen Mail-Anfrage
schon an, und verwies hier alternativ auf ihr Anfang 2007 erscheinende
VoIP-Gateway 5144 mit je zwei S0 extern/intern. Dürfte wohl die
bessere Lösung sein, und so lange können wir noch warten. Wäre
natürlich toll, wenn das LCR der Anlage hier berücksichtigt würde,
bzw. die Anlage die Option "VoIP" samt Fallback im LCR unterstützt.
"Notlaufeigenschaften" bei Stromausfall wären nicht schlecht (bei
Agfeo nicht möglich, bei Siemens keine Ahnung). Wenn man dies zur Not
auch mit einem entsprechenden ISDN-Telefon direkt am NTBA alternativ
sicherstellen kann, reicht dies aber auch aus. Kommt dann eben in den
Schrank.. :-)
Dinge wie Auto-Attendant, Unterscheidung nach Privat-/Kassenpatienten
über Rufnummernliste oder MSN, o.ä. werden nicht benötigt. Auch eine
Türsprechanlage und -öffner über Telefon wird nicht benötigt -
dafür ist bereits eine eigene Installation vorhanden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn die hier anwesenden Profis (Erich
fiele mir da zu Siemens ein ;-) den einen oder anderen Tipp oder
Hinweis beisteuern könnten, um eine Entscheidung treffen zu können.
Ein Techniker, der DeTeWe und Agfeo installiert, empfahl im übrigen
auch eine DeTeWe OpenCom 130, diese Option steht also evtl. auch
noch... 8-( Soll ich diese ebenfalls mit in meine Überlegungen
einbeziehen, oder eher nicht? (Der Techniker tendierte aus
Stabilitätsgründen eher zur OpenCom 130. Allerdings sei laut Agfeo ab
der aktuellen Firmware 7.6 auch Up0-seitig alles in Butter. ;-)
Beste Grüße und schon mal herzlichen Dank (und sorry für viel Text
;-),
Andreas Röttger
Ein harter Wechsel mit Ansage für einige Zeit oder ein sanfter Wechsel mit
einem AA paralell und nach einiger Zeit die Umstellung des MGA auf AA -
beides funtkioniert in der Praxis besser, als vom Anwender befürchtet.
3x Up0 Systemtelefone (1xEmpfangstheke, 2xÄrzte)
1x Fax (analog, vorhanden)
1x Anrufbeantworter (analog, vorhanden)
1x Modem (analog, vorhanden) für Laborwertübertragung, etc.
> Gibt es
> da klare Aussagen, ob das ST40 hier besser abschneidet, als das
> optiPoint, oder ist das reine Geschmacks-/Gewohnheitssache?
Die Bedienung des ST40 ist praktisch, klar und einfach. Besser als das
optipoint? K.A.
Eine Umstellung vom Vorhandenen zum Neuen ist immer eine Sache der
Gewöhnung.
> Schön (aber kein Killer-Kriterium) wäre bei den SysTels auch eine
> Umzugsfunktion bei Wechsel des Behandlungsraums, mit der die
> persönlichen Einstellungen eines SysTels auf ein anderes SysTel
> übertragen werden können.
Meinst Du jetzt per Knopfdruck? Welche persönlichen Einstellungen?
Die Akustik?
Voicemail: Meine Erfahrung ist, dass es kaum von normalen Menschen genutzt
wird.
Im Business-Bereich ja, aber Oma Meier mit dem Hüftschmerz wird zu 99% das
nicht nutzen wollen.
> Ob das integrierte AIS als reines Ansagemedium ausreicht, weiß ich nicht.
Die Möglichkeiten des AIS sind erst vor kurzem stark erweitert worden.
> Durchsagen an das Wartezimmer gibt es zwar derzeit noch nicht in der
> Praxis, wäre aber evtl. ein "nice-to-have". Mit der HiPath wohl kein
> Problem, bei Agfeo über ein Zusatzmodul, mit mehr Funktionalität, als
> nötig.
Oder einfach ein Systel ins Wartezimmer stellen. Ist billiger.
Oder eine Türsprechstelle mit ab-Anbindung, ist auch billiger.
> Da in naher Zukunft ein zweiter MGA hinzukommt, muss die Anlage in der
> Lage sein, bei Anruf auf die Hauptrufnummer auf den zweiten MGA
> umzuleiten, falls die Amtsleitungen des ersten MGA belegt sind! (Die
> HiPath 1220 kann das wohl, bei Agfeo weiß ich es nicht.)
Das erledigt die Vermittlungsstelle für Dich. Die Anlage kann den Anruf ja
mangels B-Kanal nicht umleiten.
Abhilfe schafft da die Rufumleitung bei besetzt in der Vermittlung,
natürlich auch durch die Agfeo zu machen.
> Wünschenswert wäre auch CTI, wenn auch erst mal nicht dringend. Agfeo
> bietet hier offenbar ausschließlich 3rd-Party, Siemens nur 1st-Party
Ohne Siemens als Vergleich zu kennen: CTI ist bei Agfeo top.
Kostenlos, über die migelieferte Software.
> Vielleicht wird auch noch VoIP interessant werden, ist aber erst mal
> nachrangig.
Mir reichen die wenigen VoIP Anrufe, die ich bekomme, völlig.
Die Qualität schwankt von 2- bis 6.
> "Notlaufeigenschaften" bei Stromausfall wären nicht schlecht (bei
> Agfeo nicht möglich, bei Siemens keine Ahnung).
Naja, wozu für teuer Geld in der Anlage, wenn man eine USV für 100EUR
bekommt.
> (Der Techniker tendierte aus Stabilitätsgründen eher zur OpenCom 130.
> Allerdings sei laut Agfeo ab der aktuellen Firmware 7.6 auch Up0-seitig
> alles in Butter. ;-)
Und vor 7.6 auch, so meine Erfahrung.
Seit Up0 Lieferbarkeit habe ich - wo möglich - nur noch Up0 Systels
genommen, ohne jedes Problem, egal welche FW.
erst mal vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das hilft schon
mal weiter.
Carsten Schmitz schrieb:
> Ein harter Wechsel mit Ansage für einige Zeit oder ein sanfter Wechsel mit
> einem AA paralell und nach einiger Zeit die Umstellung des MGA auf AA -
> beides funtkioniert in der Praxis besser, als vom Anwender befürchtet.
War zuerst auch meine Überlegung. Zumal ich gelesen hatte, daß man
beim Wechsel wohl auch seine Hauptrufnummer mitnehmen kann. Bin mir
aber nicht sicher, ob ich das nicht mißverstanden habe.
Ist es denn ein großes Problem, mit zwei MGAs zu leben? Das
angesprochene AVM-Gateway hat ja auch 2xS0 extern, und wäre damit
darauf vorbereitet.
> Die Bedienung des ST40 ist praktisch, klar und einfach. Besser als das
> optipoint? K.A.
Das klingt schon mal gut. Kritik an Technik und Menüführung hörte
ich bisher nur über die Vorgängermodelle. Und offenbar hat sich mit
dem ST40 auch das Bedienkonzept und die Qualität des Tastenfeldes zum
Positiven verändert. (Ich hoffe, auch die der Hörer.)
> > Schön (aber kein Killer-Kriterium) wäre bei den SysTels auch eine
> > Umzugsfunktion bei Wechsel des Behandlungsraums, mit der die
> > persönlichen Einstellungen eines SysTels auf ein anderes SysTel
> > übertragen werden können.
>
> Meinst Du jetzt per Knopfdruck? Welche persönlichen Einstellungen?
> Die Akustik?
Per Knopfdruck/Codeeingabe wäre schon klasse. Ich meinte damit die
persönlichen Tastenbelegungen und das evtl. vorhandene persönliche
Telefonbuch + Einstellungen des optionalen Anrufbeantworters. Zumindest
ein Teil der Daten scheint ja auf der Anlage selbst zu liegen. Der
technische Supportleiter von Agfeo hat den Vorschlag jedenfalls an sein
Produktmanagement weitergeleitet. Könnte also noch kommen. :-)
> Voicemail: Meine Erfahrung ist, dass es kaum von normalen Menschen genutzt
> wird.
Patientenmitteilungen selbst sind sogar eher unerwünscht. Jedoch hat
es sich als praktisch erwiesen, eine Mailbox für Rezeptvorbestellungen
einzurichten, die man dann bei Gelegenheit "abfrühstücken" kann. Das
ginge dann aber vielleicht auch mit dem schon vorhandenen
Anrufbeantworter. Ansage vor Melden/Besetzt können beide Anlagen ja
m.W. schon, und Sonderansagen (Mittwoch, Urlaubsvertretung, etc.) geht
vielleicht auch damit. Möglicherweise ja über den optionalen
Anrufbeantworter, der in das SysTel an der Patientenannahme hinein
könnte?
Dank Gesundheits"reform" und damit verbundenem zunehmenden
Verwaltungskram versucht man eben Zeit und Aufwand zu sparen, wo es nur
geht. Die Patienten kommen schon jetzt viel zu kurz...
> Die Möglichkeiten des AIS sind erst vor kurzem stark erweitert worden.
Schön zu hören!
> > Durchsagen an das Wartezimmer gibt es zwar derzeit noch nicht in der
> > Praxis, wäre aber evtl. ein "nice-to-have". Mit der HiPath wohl kein
> > Problem, bei Agfeo über ein Zusatzmodul, mit mehr Funktionalität, als
> > nötig.
>
> Oder einfach ein Systel ins Wartezimmer stellen. Ist billiger.
> Oder eine Türsprechstelle mit ab-Anbindung, ist auch billiger.
Türsprechstelle mit ab-Anbindung könnte eine gute Idee sein. Dann ist
das K-Modul 544 vielleicht doch nicht so unpassend - wobei da ja dann
auch wieder eine Audio-Sektion drauf ist. :-) Oder geht das mit jedem
a/b-Port? (Sorry, ich bin telefontechnisch nicht gerade bewandert. Mir
reicht schon die TAPI-Programmierung, um wahnsinnig zu werden... :-)
> > Da in naher Zukunft ein zweiter MGA hinzukommt, muss die Anlage in der
> > Lage sein, bei Anruf auf die Hauptrufnummer auf den zweiten MGA
> > umzuleiten, falls die Amtsleitungen des ersten MGA belegt sind! (Die
> > HiPath 1220 kann das wohl, bei Agfeo weiß ich es nicht.)
>
> Das erledigt die Vermittlungsstelle für Dich. Die Anlage kann den Anruf ja
> mangels B-Kanal nicht umleiten.
> Abhilfe schafft da die Rufumleitung bei besetzt in der Vermittlung,
> natürlich auch durch die Agfeo zu machen.
Verstehe ich nicht ganz. Bedeutet dies, die Agfeo bzw. Siemens ruft
sich dann selbst auf dem anderen MGA an? Geht das überhaupt, wenn der
erste MGA voll ist? Oder ist das eine Einrichtung bei der Telekom, die
da angefordert werden muss?
> Ohne Siemens als Vergleich zu kennen: CTI ist bei Agfeo top.
> Kostenlos, über die migelieferte Software.
Jep! Ein absoluter Pluspunkt für Agfeo. Über die Qualität der
Software und CTI-Anbindung habe ich schon viel gelesen, für die HiPath
1220 fehlen mir da die Infos. Da keine ISDN-Endgeräte geplant sind
(außer evt. eines für Notbetrieb), ist die diesbezügliche
Einschränkung bei Agfeo auch kein Problem.
> Mir reichen die wenigen VoIP Anrufe, die ich bekomme, völlig.
> Die Qualität schwankt von 2- bis 6.
Ist, wie gesagt, auch kein "must-have"-Kriterium, eher schon LCR.
Optional aber ein nettes Feature.
> > "Notlaufeigenschaften" bei Stromausfall wären nicht schlecht (bei
> > Agfeo nicht möglich, bei Siemens keine Ahnung).
>
> Naja, wozu für teuer Geld in der Anlage, wenn man eine USV für 100EUR
> bekommt.
Wäre eine Alternative, wenn leise. Die Damen an der Anmeldung sind
schon jetzt lärmgeschädigt, da versuche ich, jede zusätzliche
Lärmquelle zu vermeiden. Zudem herrscht unter den Tresen jetzt schon
Platzmangel. Da Stromausfälle zum Glück ein eher seltenes Phänomen
sind, dachte ich eben, ein billig per *bay geschossenes,
notbetriebsfähiges ISDN-Telefon im Schrank reicht auch aus. Mir ist
nur nicht klar, ob man das dann einfach an den NTBA klemmen kann/darf.
> > Allerdings sei laut Agfeo ab der aktuellen Firmware 7.6 auch Up0-seitig
> > alles in Butter. ;-)
>
> Und vor 7.6 auch, so meine Erfahrung.
> Seit Up0 Lieferbarkeit habe ich - wo möglich - nur noch Up0 Systels
> genommen, ohne jedes Problem, egal welche FW.
Up0 ist wegen der höheren Stabilität der Topologie im Vergleich zu S0
und Analog ohnehin geplant. War eben die Aussage des technischen
Supportleiters bei Agfeo, dem ich die Meinung des Technikers
schilderte. (Der Support bei Agfeo scheint ohnehin klasse zu sein. Wenn
ich die Leute dort mit meinen Anfragen genervt habe, haben Sie es sich
jedenfalls nicht im geringsten anmerken lassen. 8->)
Nochmals Dank und Gruß,
Andreas
P.S.: Du wirkst nicht zufälligerweise im Raum HH, und möchtest mal
vorbeikommen, oder? ;-)
"Carsten Schmitz" <c-.-s...@t-online.de> schrieb:
> > Derzeit 1 Mehrgeräteanschluss. Muss aber auf einen zweiten
> > erweitert werden (Anlagenanschluss ist wg. der bekannten
> > vorhandenen Rufnummern nicht erwünscht).
>
> Ein harter Wechsel mit Ansage für einige Zeit oder ein sanfter
> Wechsel mit einem AA paralell und nach einiger Zeit die Umstellung
> des MGA auf AA - beides funtkioniert in der Praxis besser, als vom
> Anwender befürchtet.
Grundsätzlich stimme ich dir da zu, aber es gibt spezielle Branchen, in
denen ein Wechsel - egal wie - nicht angenommen wird. Arztpraxen zählen
oftmals dazu, da deren Rufnummer manchmal schon seit Jahrzehnten(!)
bekannt ist. Die "Kunden" sind zudem oft ältere Leute, die sich nicht
mehr an eine neue Nummer ihres "alten" Hausarztes gewöhnen wollen oder
können.
> > Gibt es
> > da klare Aussagen, ob das ST40 hier besser abschneidet, als das
> > optiPoint, oder ist das reine Geschmacks-/Gewohnheitssache?
>
> Die Bedienung des ST40 ist praktisch, klar und einfach. Besser als
> das optipoint? K.A.
ST40? K.A. ;-) Ich kenn enur Kudnen, die mit ihrem (ggf. neuen)
optipoint auf Anhieb klargekommen sind. Funktionen (Rufumleitung,
Durchsage etc.) lassen sich inkl. LED-Rückmeldung auf Taste leghen,
ebenso int. Rufnummern und Amtsleitungen. Alle Leistungsmerkmale lassen
sich auch per Kennziffer UND über ein Menue erreichen (das spart
Tasten). Zudem ist die "opti-Guide" genannte Bedienoberfläche
"intelligent, d.h. sie bietet im Menue die Funktionen an, die im
momentanen Zustand möglich sind und dort die, die wahrscheinlich am
häufigsten benutzt werden als Erstes. So bietet das Display z.B. bei
eingeschalteter Rufumleitung bei Druck auf die Pfeil-Rechts-Taste als
Erstes "Rufumleitung aus?", bei Anwahl eines belegten Gesprächspartners
fragt das Display "Rückruf?" und im Gesprächszustand denkt das Telefon,
dass "Rückfrage" die wohl häufigst benötigte Funktion wäre und bietet
diese an "Rückfrage?" Andere Möglichkeiten lassen sich mit 2 Pfeiltasten
(rechts/links) "erblättern" und jeweils mit der mittig angeordneten
o.k.-Taste bestätigen.
> Eine Umstellung vom Vorhandenen zum Neuen ist immer eine Sache der
> Gewöhnung.
Klar. Manche Leute finden selbst eine völlig unkomfortable Bedienung
(z.B. Leistungsmermale ausschliesslich über Kennziffern) "gut", weil sie
sich nunmal daran gewöhnt haben.
> > Schön (aber kein Killer-Kriterium) wäre bei den SysTels auch eine
> > Umzugsfunktion bei Wechsel des Behandlungsraums, mit der die
> > persönlichen Einstellungen eines SysTels auf ein anderes SysTel
> > übertragen werden können.
>
> Meinst Du jetzt per Knopfdruck? Welche persönlichen Einstellungen?
> Die Akustik?
Üblicherweise werden alle Funktionen und Einstellungen "umgezogen", also
auch Rufnummer, Akustik, Tastenbelegung, Berechtigung usw. - aber DAS
geht bei der 1220 nicht. Im Ablauf einer Arztpraxis lässt sich das aber
auch anders regeln. Wichtig ist primär mal, dass die Arzthelferin(nen)
per Knopfdruck "Arzt" den Arzt erreichen - egal in wechem
Behandlunszimmer er sich befindet. Sowas lässt sich über
Anrufübernahmegruppen, Gruppenruf usw. durchaus zufriedenstellend lösen.
> Voicemail: Meine Erfahrung ist, dass es kaum von normalen Menschen
> genutzt wird.
> Im Business-Bereich ja, aber Oma Meier mit dem Hüftschmerz wird zu
> 99% das nicht nutzen wollen.
Kommt _sehr_ auf die Gestaltung udn Ausführung der Ansage an. Ein
gezwungenen-klingendes "Hier autommattischer Anrufbeantworter....bitte
sprrechen sie nach dem Pfeifton" ermuntert kaum, eine Nachricht zu
hinterlassen. Ein "Hallo, hier ist die Praxis Dr. Meier. Hinterlassen
sie uns bitte gleich eine Nachricht, wir rufen sie natürlich ganz
schnell zurück. Unsere Praxis hat von-bis geöffnet, in Notfällen wählen
sie 112. Und nun sind sie dran, nennen sie uns ihr Anliegen. Und wie
gesagt, wir melden uns so schnell wie´s geht!" klingt da _weitaus_
besser und ermuntert auch alte Leute, tatsächlich "auf´s Band" zu
sprechen.
> > Da in naher Zukunft ein zweiter MGA hinzukommt, muss die Anlage in
> > der Lage sein, bei Anruf auf die Hauptrufnummer auf den zweiten MGA
> > umzuleiten, falls die Amtsleitungen des ersten MGA belegt sind!
> > (Die HiPath 1220 kann das wohl, bei Agfeo weiß ich es nicht.)
>
> Das erledigt die Vermittlungsstelle für Dich. Die Anlage kann den
> Anruf ja mangels B-Kanal nicht umleiten.
> Abhilfe schafft da die Rufumleitung bei besetzt in der Vermittlung,
> natürlich auch durch die Agfeo zu machen.
Wichtig in solchen Fällen ist, dass abgehende Gespräche primär über den
"neuen" Anschluss geführt werden. Evtl. lässt sich die Fax-MSN auf den
"neuen" Anschluss umschalten, so dass 2 Kanäle der "alten Nummer" fast
exklusiv nur für ankommende Anrufe da sind.
> > Wünschenswert wäre auch CTI, wenn auch erst mal nicht dringend.
> > Agfeo bietet hier offenbar ausschließlich 3rd-Party, Siemens nur
> > 1st-Party
>
> Ohne Siemens als Vergleich zu kennen: CTI ist bei Agfeo top.
> Kostenlos, über die migelieferte Software.
Ist auch bei der Siemens kostenlos - sowohl 1st als auch 3rd-Party.
Allerdings bietet Siemens nur die Tapi-Schnittstelle ansich, Anruflisten
"Pop-Up´s" usw. gibt´s nur mit zusätzliche Software von ggf. ext.
Anbietern.
> > Vielleicht wird auch noch VoIP interessant werden, ist aber erst
> > mal nachrangig.
>
> Mir reichen die wenigen VoIP Anrufe, die ich bekomme, völlig.
> Die Qualität schwankt von 2- bis 6.
Dennoch muss man sich die Option heute offen halten. Da weder die Agfeo
noch die HiPath 1220 "an Bord" sowas beiten, wird man bei beiden Anlagen
imme rnoch auf ext. "Adapter" (Fritz!Box etc.) angewiesen sein. Die
müssen sich natürlich (z.B. mti LCR usw.) bequem integrieren lassen.
Vorteild er Agfeo ist das "ISDN-over-IP", das zumindest ein
Systemtelefon auch in der entfernten Arztwohnung ermöglichen würde.
(entspr. DSL-Anbindung vorrausgesetzt)
> > "Notlaufeigenschaften" bei Stromausfall wären nicht schlecht (bei
> > Agfeo nicht möglich, bei Siemens keine Ahnung).
>
> Naja, wozu für teuer Geld in der Anlage, wenn man eine USV für 100EUR
> bekommt.
Eben. Auch die 1220 hat keine Notstromversorgung "an Bord". Vorteil der
Agfeo ist, dass IMHO deren ISDN-Systels auch am Mehrgeräteanschluss
laufen und man so "zur Not" wenigstens irgendwie erreichbar ist.
> > (Der Techniker tendierte aus Stabilitätsgründen eher zur OpenCom
> > 130. Allerdings sei laut Agfeo ab der aktuellen Firmware 7.6 auch
> > Up0-seitig alles in Butter. ;-)
>
> Und vor 7.6 auch, so meine Erfahrung.
> Seit Up0 Lieferbarkeit habe ich - wo möglich - nur noch Up0 Systels
> genommen, ohne jedes Problem, egal welche FW.
..die DeTeWe OpenCom 130 ist auch keine schlechte Wahl. Ist eine
inzwischen sehr ausgereifte Kiste mit vielen Möglichkeiten.
Gruß
Erich
--
16.000er DSL - na und? Du nicht??
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> Ist es denn ein großes Problem, mit zwei MGAs zu leben?
Nein, ein "grosses" Problem ist das nicht. Aber es zieht halt gewisse
Nachteile mitsich, die je nach Anwendung gravierend werden können.
Eine Anforderung hast du ja schon genannt: auch wenn zwei Kanäle belegt
sind, sollte man auf den anderen beiden Kanälen noch erreichbar sein.
DAS ist bei Mehrgeräteanschlüssen erstmal _nicht_ möglich, es sei denn,
man schaltet eine Rufumleitung "bei besetzt" im Amt und dann kosten
diese umgeleiteten Gespräche aber bei den meisten Anbietern Geld.
Ebenfalls nicht möglich (jedenfalls kenne ICH keinen Netzanbieter, der
das macht) ist die Übermittlung der "richtigen" MSN (= "Haupt-MSN" oder
"die alte Nummer"), wenn auf dem zweiten Mehrgeräteanschluss rausgerufen
wird.
> Dank Gesundheits"reform" und damit verbundenem zunehmenden
> Verwaltungskram versucht man eben Zeit und Aufwand zu sparen, wo es
> nur geht. Die Patienten kommen schon jetzt viel zu kurz...
Schön, dass es diese "Gesundheitsreform" gibt, denn damit können wir
wieder ein paar Anlagen verkaufen ;-) Wie du ganz riochtig erkannt hast,
ist es auch für eine Arztpraxis immer wichtiger, optimiert zu arbeiten
und dazu gehört nunmal auch die Telekommunikation. Die Arzthelferin, die
"irgendwann" ans Telefon geht oder Dauer-belegt sind einfach
Vergangenheit. Selbst in kleinen Arztpraxen. Und so werden sich
Voicemail- und IVR-Systeme ("Drücken sie die 1 für eine
Rezeptbestellung" etc.) auch da immer mehr durchsetzen. Ob das "Oma
Müller" nun will oder nicht.
> > Das erledigt die Vermittlungsstelle für Dich. Die Anlage kann den
> > Anruf ja mangels B-Kanal nicht umleiten.
> > Abhilfe schafft da die Rufumleitung bei besetzt in der Vermittlung,
> > natürlich auch durch die Agfeo zu machen.
>
> Verstehe ich nicht ganz. Bedeutet dies, die Agfeo bzw. Siemens ruft
> sich dann selbst auf dem anderen MGA an? Geht das überhaupt, wenn der
> erste MGA voll ist? Oder ist das eine Einrichtung bei der Telekom,
> die da angefordert werden muss?
Macht der Netzbetreiber (Telekom etc.) - natürlich i.d.R.
kostenpflichtig!
> Wäre eine Alternative, wenn leise. Die Damen an der Anmeldung sind
> schon jetzt lärmgeschädigt, da versuche ich, jede zusätzliche
> Lärmquelle zu vermeiden. Zudem herrscht unter den Tresen jetzt schon
> Platzmangel. Da Stromausfälle zum Glück ein eher seltenes Phänomen
> sind, dachte ich eben, ein billig per *bay geschossenes,
> notbetriebsfähiges ISDN-Telefon im Schrank reicht auch aus. Mir ist
> nur nicht klar, ob man das dann einfach an den NTBA klemmen
> kann/darf.
Beim Mehrgeräteanschluss kein Problem. Wie der Name schon sagt - der ist
für _mehrere_ Geräte am S0-Bus geeignet/vorgesehen. Udn ein olles ISDN-
Telefon kann durchaus eine sinnvolle "Notbetriebslösung" sein. Es gibt
sogar autom. Umschalter, die bei Stromausfall per Relais von Anlage auf
das ISDN-Telefon umschalten.
in der Firma habe ich die Freude, mit einer OpenCom 130 von DeTeWe zu
arbeiten.
Dei Bedienerführung bei den Mobilteilen ist nicht die schnellste, da
muss man aufpassen, dass man nicht zu früh die nächste Taste drückt.
Der Versuch, das Outlook-Telefonbuch in die Anlage zu laden endete
damit, dass die Mobilteile die Basisstation gesucht haben.
...
So Prickelnd finde ich die DeTeWe auch nicht.
Gruss Jochen
Wieviele Menüpunkte kann das Display gleichzeitig anzeigen?
>Kommt _sehr_ auf die Gestaltung udn Ausführung der Ansage an. Ein
>gezwungenen-klingendes "Hier autommattischer Anrufbeantworter....bitte
>sprrechen sie nach dem Pfeifton" ermuntert kaum, eine Nachricht zu
>hinterlassen. Ein "Hallo, hier ist die Praxis Dr. Meier. Hinterlassen
>sie uns bitte gleich eine Nachricht, wir rufen sie natürlich ganz
>schnell zurück. Unsere Praxis hat von-bis geöffnet, in Notfällen wählen
>sie 112. Und nun sind sie dran, nennen sie uns ihr Anliegen. Und wie
>gesagt, wir melden uns so schnell wie´s geht!" klingt da _weitaus_
>besser und ermuntert auch alte Leute, tatsächlich "auf´s Band" zu
>sprechen.
Meine Mutter würde bei diesem Text entnervt auflegen. Ihr sind selbst
die 8 Sekunden meines Anrufbeantworters zu lang, obwohl sie weiß, dass
sie die Ansage mit einem Stern jederzeit abbrechen und sofort sprechen
kann.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
auch Dir hier erst mal herzlichen Dank für deine Hilfe!
Erich Kirchmayer schrieb:
> > Ist es denn ein großes Problem, mit zwei MGAs zu leben?
> (...)
> Eine Anforderung hast du ja schon genannt: auch wenn zwei Kanäle belegt
> sind, sollte man auf den anderen beiden Kanälen noch erreichbar sein.
> DAS ist bei Mehrgeräteanschlüssen erstmal _nicht_ möglich, es sei denn,
> man schaltet eine Rufumleitung "bei besetzt" im Amt und dann kosten
> diese umgeleiteten Gespräche aber bei den meisten Anbietern Geld.
Das wäre möglicherweise nicht mal so schlimm. Ist eben ein Anruf
extra. (Bei Arcor ist diese Umleitung m.W. sogar kostenfrei, vielleicht
sollten wir wechseln, da dort MGA und AA günstiger zu sein scheinen.)
Vielleicht ist aber ohnehin eine Flat-Rate interessant (wurde gestern
von der T-Com angeboten). Muss ich mal durchrechnen...
Würde denn alternativ ein MGA und ein AA irgendwelche Vorteile
gegenüber zwei MGAs bringen, z.B. sanfter Umstieg, wie es Carsten
vorschlug? Wobei das Problem der bekannten Hauptrufnummer (samt
"Sturheit" mancher Patienten ;-) natürlich bliebe, und man dann auch
gleich bei zwei MGAs bleiben könnte. Keine Ahnung, wie SoHo-TK-Anlagen
mit so einer Mischung zurecht kämen.
> Ebenfalls nicht möglich (jedenfalls kenne ICH keinen Netzanbieter, der
> das macht) ist die Übermittlung der "richtigen" MSN (= "Haupt-MSN" oder
> "die alte Nummer"), wenn auf dem zweiten Mehrgeräteanschluss rausgerufen
> wird.
Beiden Ärzten wäre es ohnehin am liebsten, wenn bei ausgehenden
Anrufen keine MSN mitgegeben wird, wenn der Anruf nicht gerade von der
Zentrale ausgeht. In Verbindung mit deinem Vorschlag im anderen
Posting, ausgehende Anrufe vorzugsweise auf den zweiten MGA zu legen,
wäre das wohl ok. Dann wären zwei eingehende Leitungen frei, und
schlimmstenfalls läge ein Anrufer dann eben auf einem Wartefeld mit
entsprechender Ansage. (Bisher unschön: Belegtzeichen ohne Ansage. Die
vorhandene Anlage wird quasi nur zum einfachen Telefonieren genutzt,
ohne die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen.)
> Schön, dass es diese "Gesundheitsreform" gibt, denn damit können wir
> wieder ein paar Anlagen verkaufen ;-)
Ja, ein wenig Binnenkonjunkturförderung kann wirklich nicht schaden!
;-) Ansonsten ist diese Reform leider reichlich unausgegoren, und von
Interessengruppen beeinflusst, die bei solchen Reformen eigentlich
nichts zu melden haben sollten. Aber dies ist ein anderes Thema...
> Wie du ganz riochtig erkannt hast,
> ist es auch für eine Arztpraxis immer wichtiger, optimiert zu arbeiten
> und dazu gehört nunmal auch die Telekommunikation. Die Arzthelferin, die
> "irgendwann" ans Telefon geht oder Dauer-belegt sind einfach
> Vergangenheit.
In der betroffenen Praxis leider nicht, da ist alles noch sehr
"rudimentär". Meine Frau ist da als neue Ärztin hinzugekommen -
schleichender Praxiswechsel für einen alteingesessenen Arzt, der in
2-3 Jahren seine Rente genießen möchte. :-)
> Selbst in kleinen Arztpraxen. Und so werden sich
> Voicemail- und IVR-Systeme ("Drücken sie die 1 für eine
> Rezeptbestellung" etc.) auch da immer mehr durchsetzen. Ob das "Oma
> Müller" nun will oder nicht.
Wobei da noch unklar ist, ob die Rezeptbestellung nicht doch besser
über eine eigene Rufnummer + Anrufbeantworter laufen sollte. Das
betrifft ohnehin nur einige Chroniker, die dies in Anspruch nehmen
könnten. Und ob es so toll ist, wenn man sich bei jedem Anruf erst mal
durchs Autoattendant "wühlen" muss, wenn man bei 90% der Anrufe
ohnehin die Damen an der Annahme zwecks Terminabsprache erreichen will?
Und was ist, wenn die Praxis außerhalb der Öffnungszeiten angerufen
wird? "Wählen Sie '1' für Rezeptbestellung, '2' für die Zentrale..."
-> '2' -> "Sie rufen außerhalb der Öffnungszeiten an, bitte..." ;-)))
Allerdings war die Rezeptbestellung in einer anderen Praxis, in der
meine Frau tätig war, auch über eine eigene Rufnummer gelöst. Selbst
dies war für einige der Patienten schon ein unlösbares Problem. Die
haben es dann dennoch über die Hauptrufnummer probiert. Ich möchte
nicht wissen, wie die mit Auto Attendant klar kommen. (Wobei -
vielleicht auch besser, da relativ idiotensicher?) Man sollte die Leute
da auch nicht immer überschätzen. Leider...
Zudem: Gibt's eigentlich noch Telefone mit Impulswahl? Gerade "Oma"
könnte doch noch so ein Ding haben, da sieht es dann mit Autoattendant
mau aus, oder?
> > Da Stromausfälle zum Glück ein eher seltenes Phänomen
> > sind, dachte ich eben, ein billig per *bay geschossenes,
> > notbetriebsfähiges ISDN-Telefon im Schrank reicht auch aus. Mir ist
> > nur nicht klar, ob man das dann einfach an den NTBA klemmen
> > kann/darf.
>
> Beim Mehrgeräteanschluss kein Problem. Wie der Name schon sagt - der ist
> für _mehrere_ Geräte am S0-Bus geeignet/vorgesehen.
Bedeutet dies auch, daß diese Lösung an einem AA _nicht_
funktioniert? Wäre dann evtl. durchaus ein Grund, zwei MGAs zu nutzen.
Erreichbarkeit und v.a. Raustelefonieren (Notarztruf!) wäre in einer
Arztpraxis schon wichtig. Auch im Handy-Zeitalter.
> (..)
> 16.000er DSL - na und? Du nicht??
*neidvoll_blick* Nein, leider! noch nicht. :-)
Beste Grüße und Dank,
Andreas
Erich Kirchmayer schrieb:
> > [...Wechsel MGA zu AA...]
>
> Grundsätzlich stimme ich dir da zu, aber es gibt spezielle Branchen, in
> denen ein Wechsel - egal wie - nicht angenommen wird. Arztpraxen zählen
> oftmals dazu, da deren Rufnummer manchmal schon seit Jahrzehnten(!)
> bekannt ist. Die "Kunden" sind zudem oft ältere Leute, die sich nicht
> mehr an eine neue Nummer ihres "alten" Hausarztes gewöhnen wollen oder
> können.
Das ist leider zu wahr, wie die Erfahrung zeigt. Sonst wäre ein AA
natürlich wesentlich eleganter. Da gerade genug stressige Änderungen
anstehen, sollten weitere Änderungen auch eher langsam eingeführt
werden.
> > Die Bedienung des ST40 ist praktisch, klar und einfach. Besser als
> > das optipoint? K.A.
>
> ST40? K.A. ;-) Ich kenn enur Kudnen, die mit ihrem (ggf. neuen)
> optipoint auf Anhieb klargekommen sind. Funktionen (Rufumleitung,
> Durchsage etc.) lassen sich inkl. LED-Rückmeldung auf Taste leghen,
> [weitere Funktionsbeschreibung snipped]
Klingt ebenfalls gut. Vielleicht ist dies im hektischen Praxisalltag ja
von Vorteil, wenn das Endgerät nicht allzu überladen ist. Vermutlich
sind da wohl beide Endgeräte recht brauchbar. Die bisherigen Integral
T3 wurden auch nur rudimentär genutzt, da hätte es auch ein
Analogteil getan. ;-) Vor allem brauchen die Leute mal eine ordentliche
Einweisung. Da werde ich drauf achten, egal, welche Anlage es nun
werden soll.
Die von Dir beschriebene "intelligente" Menüführung gefällt mir
aber. Da hat jemand offenbar mitgedacht...
> Klar. Manche Leute finden selbst eine völlig unkomfortable Bedienung
> (z.B. Leistungsmermale ausschliesslich über Kennziffern) "gut", weil sie
> sich nunmal daran gewöhnt haben.
Ich hoffe ja, das trifft nicht auf das ST40 zu! :-)))
> > > [Umzugsfuntion]
> >
> > Meinst Du jetzt per Knopfdruck? Welche persönlichen Einstellungen?
> > Die Akustik?
>
> Üblicherweise werden alle Funktionen und Einstellungen "umgezogen", also
> auch Rufnummer, Akustik, Tastenbelegung, Berechtigung usw. - aber DAS
> geht bei der 1220 nicht.
Ok, offenbar geht das also bei beiden Anlagen nicht, dann ist das auch
kein ausschlaggebendes Kriterium. ;-)
> Im Ablauf einer Arztpraxis lässt sich das aber
> auch anders regeln. Wichtig ist primär mal, dass die Arzthelferin(nen)
> per Knopfdruck "Arzt" den Arzt erreichen - egal in wechem
> Behandlunszimmer er sich befindet. Sowas lässt sich über
> Anrufübernahmegruppen, Gruppenruf usw. durchaus zufriedenstellend lösen.
Dafür fehlt mir derzeit das Know-How, um diese Funktionen zu
verstehen; da muss ich eine solche Anlage erst mal vor mir haben. (Ich
nehme an, dies geht mir der 1220, wenn Du es schon erwähnst?) Es ist
durchaus ausreichend, wenn es da Funktionsalternativen gibt. Dann gibt
es eben zwei Buttons "Arzt 1" und "Arzt 2", bzw. hier relevanter:
"Behandlungsraum 1" und "Behandlungsraum 2". Da es soetwas bisher aber
auch nicht gab, (ist eben ein wirklich "alt"eingesessener Arzt, da
warteten die Mitarbeiterinnen, bis er an die Theke kam *g*), ist
Umzugsfunktionalität kein sooo wichtiges Kriterium.
> > [geringe Voicemail-Nutzung]
>
> Kommt _sehr_ auf die Gestaltung udn Ausführung der Ansage an. [...]
Eine freundliche Ansage macht sicher eine Menge aus. Allerdings ist es
selten erwünscht, wenn Patienten außerhalb der Praxiszeiten oder bei
Belegt Nachrichten hinterlassen können (ausser bei den genannten
Rezeptbestellungen), da dann auch noch der Rückrufaufwand hinzukommt.
Wer schon mal in einer Allgemeinarztpraxis gearbeitet hat weiß, daß
dies nahezu unmöglich ist. Die arbeiten jetzt schon an der Grenze des
Machbaren. Üblich sind da eher abendliche Anrufe bei entsprechend
bedürftigen Patienten. Sehr bedürftige/gefährdete Patienten bekommen
ohnehin eine Sonder-Notrufnummer, die anderen sollen es eben versuchen,
bis sie einen Mitarbeiter "live" am Ohr haben.
Die HiPath 1220 bietet doch auch mehrere Ansagen an, die rufnummern-
oder zeitgebunden abrufbar sind, oder? Eben die typische Unterscheidung
nach Mittwoch, außerhalb der Praxiszeit, Wochenende,
Vertretungshinweis. Wenn ich den Prospekt richtig interpretiert habe,
sind für solche Fälle nur zwei unterschiedliche Ansagen möglich. Ist
das so? Es wäre natürlich auch nicht tragisch, wenn man bei Bedarf
gespeicherte Ansagen einfach und schnell vom PC hochladen kann, wenn
der Platz nicht ausreicht.
Speziell zur Steuerung über eingehende Rufnummer: Kann die 1220
eigentlich auch AB-Funktionen nach einer eingehender Rufnummer steuern?
D.h., wenn z.B. meine Frau eine wichtige Nachricht für unsere Kinder
hat, diese die Ansage bei Erkennen unserer priv. Rufnummer zu hören
bekommen, andere aber nicht? (Agfeo kann so etwas über das AB-Modul
für die SysTels.)
Für die AGFEO-Cracks ;-): Inwieweit ist denn das OnBoard-AIS der AS45
oder AS43 dazu in der Lage, oder wir dies ausschließlich über die
AB-Module der SysTels gehandhabt, und das AIS macht eben
Ansagen-bei-Besetzt, etc.? Und wenn man auf der Agfeo-HP das
AIS-Handbuch ansieht, ist dort nur die Beschreibung für das AIS-Modul
400 zu finden, das technisch wohl einiges zu leisten im Stande ist.
(Wirkt vom Funktionsumfang wie das K-Modul 544 + mehrere Ansagen, etc.
Scheint nur Auto Attendant und der Audio-Ausgang zu fehlen.) Hat denn
das OnBoard-Modul den gleichen Umfang? Warum dann noch ein K-Modul 544?
> > [Weiterleitung bei Besetzt auf zweiten MGA]
>
> Wichtig in solchen Fällen ist, dass abgehende Gespräche primär über den
> "neuen" Anschluss geführt werden. Evtl. lässt sich die Fax-MSN auf den
> "neuen" Anschluss umschalten, so dass 2 Kanäle der "alten Nummer" fast
> exklusiv nur für ankommende Anrufe da sind.
Diese Idee schwebte mir auch schon vor. Da an der Patientenannahme
derzeit ohnehin nur ein Telefon steht (ein zweites ist nicht geplant),
sollte dies auch eine gangbare Lösung sein. Ein zweiter eingehender
Anruf wird dann vorzugsweise im Wartefeld mit Ansage gehalten.
> > Ohne Siemens als Vergleich zu kennen: CTI ist bei Agfeo top.
> > Kostenlos, über die migelieferte Software.
>
> Ist auch bei der Siemens kostenlos - sowohl 1st als auch 3rd-Party.
> Allerdings bietet Siemens nur die Tapi-Schnittstelle ansich, Anruflisten
> "Pop-Up´s" usw. gibt´s nur mit zusätzliche Software von ggf. ext.
> Anbietern.
Das ist nicht tragisch. Ich bin selbst Programmierer mit leidlich
TAPI-Erfahrung, könnte da also zur "Not" auch was Eigenes stricken.
Oder eben etwas zukaufen. Ich meine, KEN! von AVM wäre da eine
Lösung? Man könnte einen Rechner ja vielleicht mit der vorhandenen
ISDN-Karte anbinden, oder den PC neben der TK-Anlage per USB? (Ist ein
reines Peer-to-Peer-Netzwerk. Kein dedizierter Server!)
> > [VoIP]
>
> Dennoch muss man sich die Option heute offen halten. Da weder die Agfeo
> noch die HiPath 1220 "an Bord" sowas beiten, wird man bei beiden Anlagen
> imme rnoch auf ext. "Adapter" (Fritz!Box etc.) angewiesen sein.
Ich denke da an die kommende VoIP/DSL-Gateway-Lösung von AVM. Agfeo
empahl auch ein Lancom-Gateway dafür. Solange das LCR gut funktioniert
(VoIP -> CbC -> T-Com) - ob über das Gateway oder die TK-Anlage - ist
mir dann auch erst mal egal. Ist aber nichts dringendes. Aber wie Du
schon richtig sagst: die Option soll offen gehalten werden.
Ich finde das im Übrigen auch nicht schlimm, wenn VoIP, DSL, LAN über
eigene Geräte gehandled werden. Da muss man bei technischen Neuerungen
nur das jeweils betroffene Gerät austauschen. Dafür kauft man sich
allerdings schlimmstenfalls eine schlechtere Abstimmung der Geräte
untereinander ein.
> Die
> müssen sich natürlich (z.B. mti LCR usw.) bequem integrieren lassen.
> Vorteild er Agfeo ist das "ISDN-over-IP", das zumindest ein
> Systemtelefon auch in der entfernten Arztwohnung ermöglichen würde.
> (entspr. DSL-Anbindung vorrausgesetzt)
Reicht da nicht eine Anrufumleitung nach Hause in der TK-Anlage? Das
Thema wäre schon nicht unwichtig, da man als Arzt ja ab und zu auch
Nacht-/Wochenenddienste zu leisten hat. Da wäre es schon toll, wenn
die TK-Anlage Praxisanrufe nach Hause umleitet, was ja m.W. die infrage
kommenden Anlagen auch können. Das muss kein SysTel zu Hause stehen -
mit der dann vermutlich gleichen TK-Anlage im Haus. Oder habe ich das
mißverstanden, und es gibt da deutliche Vorteile bei dieser Lösung?
> > > ["Notlaufeigenschaften" / USV]
>
> Eben. Auch die 1220 hat keine Notstromversorgung "an Bord". Vorteil der
> Agfeo ist, dass IMHO deren ISDN-Systels auch am Mehrgeräteanschluss
> laufen und man so "zur Not" wenigstens irgendwie erreichbar ist.
Es sollten schon Up0-SysTels sein. Solange das Stromausfall-Problem mit
einem notstromfähigen ISDN-Telefon auch zu handlen ist, ist das sicher
ausreichend. Aber die USV halte ich dennoch mal im Hinterkopf.
Vielleicht gibt es die ja auch in "superleise". :-)
> ..die DeTeWe OpenCom 130 ist auch keine schlechte Wahl. Ist eine
> inzwischen sehr ausgereifte Kiste mit vielen Möglichkeiten.
Danke für den Hinweis, auch wenn er mein Auswahlproblem natürlich
verstärkt. (Ich hätte es ja nicht erwähnen müssen, bin selber
schuld. ;-) Ich las allerdings mehrfach, daß die OC130 einen recht
schwachen Prozessor haben soll, was sich bei DECT unschön bemerkbar
macht, wie ja auch Jochen unten bemerkte. (Zumindest ein DECT-Apparat
könnte später schon noch hinzukommen.) Die Features der Anlage hatte
ich ansonsten mal kurz überflogen, die scheinen schon auch ganz gut zu
den gegebenen Anforderungen zu passen. Allerdings muss man da wohl
einige benötigte Merkmale erst mal freischalten lassen, was
stellenweise nicht gerade günstig ist.
Es kommt uns allerdings auch nicht auf jeden Euro an - im Grunde geben
die Anlagen sich preislich nicht viel. Viel wichtiger ist die
mechanische und elektrische Stabilität - die wohl bei beiden Anlagen
gegeben zu sein scheint. Nun muss ich eben die einzelnen Features
gegeneinander aufwiegen, was für mich doch nicht so einfach ist, wie
ich hoffte. Hat echtes Bauchweh-Potemtial... 8-(
Beste Grüße und nochmals Dank,
Andreas
Ich hoffe ja, das trifft nicht auf das ST40 zu! :-)))
Das ST40 ist durchaus gut gelungen. Die angesprochene Menüführung gibt es
natürlich auch im ST40.
Ich denke damit kommt jeder klar - aber - Einweisung muss einfach sein. Das
hattest du ja schon angesprochen.
Die ST40 können um zusätzliche Tastenfelder erweitert werden. (bis zu 3
Stück) Damit hat man dann jedenfalls reichlich Tasten. Schön ist, dass man
ein DHSG Headset direkt anschliessen kann. das ist besonders an
PC-Arbeitsplätzen zu empfehlen wenn gleichzeitig telefoniert und
Patientendaten eingegeben werden müssen. TK-Suite-Basic rundet das ganze
dann noch ab. Hat viele funktionen die ich hier jetzt gar nicht alle
beschreiben kann. Es wird auch noch (hoffentlich bald) eine
TK-Suite-Professinal geben. Die wird dann noch wesentlich weutergehende
möglichkeiten der Anlagensteuerung beinhalten. Besonders toll ist die
Klicktel integration.
Letztendlich muss man das ST40 gesehen haben und auch mal "gefühlt" haben.
es ist sicher besser als das ST30.
> > > [Umzugsfuntion]
> >
Ok, offenbar geht das also bei beiden Anlagen nicht, dann ist das auch
kein ausschlaggebendes Kriterium. ;-)
Eine richtige Umzugsfunktion gibt es bei Agfeo in der tat nicht.
Dafür fehlt mir derzeit das Know-How, um diese Funktionen zu
verstehen; da muss ich eine solche Anlage erst mal vor mir haben. (Ich
nehme an, dies geht mir der 1220, wenn Du es schon erwähnst?) Es ist
durchaus ausreichend, wenn es da Funktionsalternativen gibt. Dann gibt
es eben zwei Buttons "Arzt 1" und "Arzt 2", bzw. hier relevanter:
"Behandlungsraum 1" und "Behandlungsraum 2". Da es soetwas bisher aber
auch nicht gab, (ist eben ein wirklich "alt"eingesessener Arzt, da
warteten die Mitarbeiterinnen, bis er an die Theke kam *g*), ist
Rufgruppen und weitere möglichkeiten gibt es natürlich auch bei Agfeo.
Speziell zur Steuerung über eingehende Rufnummer: Kann die 1220
eigentlich auch AB-Funktionen nach einer eingehender Rufnummer steuern?
D.h., wenn z.B. meine Frau eine wichtige Nachricht für unsere Kinder
hat, diese die Ansage bei Erkennen unserer priv. Rufnummer zu hören
bekommen, andere aber nicht? (Agfeo kann so etwas über das AB-Modul
für die SysTels.)
Für die AGFEO-Cracks ;-): Inwieweit ist denn das OnBoard-AIS der AS45
oder AS43 dazu in der Lage, oder wir dies ausschließlich über die
AB-Module der SysTels gehandhabt, und das AIS macht eben
Ansagen-bei-Besetzt, etc.? Und wenn man auf der Agfeo-HP das
AIS-Handbuch ansieht, ist dort nur die Beschreibung für das AIS-Modul
400 zu finden, das technisch wohl einiges zu leisten im Stande ist.
(Wirkt vom Funktionsumfang wie das K-Modul 544 + mehrere Ansagen, etc.
Scheint nur Auto Attendant und der Audio-Ausgang zu fehlen.) Hat denn
das OnBoard-Modul den gleichen Umfang? Warum dann noch ein K-Modul 544?
Das onboard AIS Modul ist ausschliesslich für Wartefeld, Warteschleife und
Auto Attendat zuständig. Ansagen können per Knopfdruck oder per
Zeitsteuerung umgeschaltet werden. Die entsprechenden texte werden über den
angesprochenen AIS-Konfigurator in das Modul geladen. Es können mehrere
Texte in das Modul geladen werden. Wartemusik kann allerdings nur eine
einzige zur gleichen Zeit in das Modul geladen werden.
Der AIS konfigurator kann auch die Texte der AB-module verwalten. Also
aufgesprochene Texte abspeichern oder in das AB-Modul laden. Natürlich auch
Klingeltöne. Es ist derzeit nicht möglich Texte per Zeitsteuerung vom PC
direkt in das AIS oder AB Modul zu laden. Es werden immer die geladenen
Texte verwendet.
Wichtig an dieser Stelle zu nennen sind die Grenzen des AIS Moduls. Da wäre
zum einen, dass nur zwei Kanäle für die Ansage vor Melden zur Verfügung
stehen. Diese beiden Kanäle sind unterschiedlich oder gleich konfigurierbar.
Beide Kanäle können dann noch in zwei unterschiedlichen Varianten
konfiguriert werden. (Ansage vor Melden, Auto Attendant)
Weiterer Nachteil wäre dass nur 8 Anrufe im Wartefeld gehalten werden können
was ich jetzt auch für ausreichend halte.
Problematischer ist dass das Wartefeld derzeit nicht begrenzt werden kann.
Einzige Möglichkeit ist derzeit nach einstellbarer Zeit einen Text
abzuspielen
und trennen.
Das K-Modul 544 stellt ausschliesslich zusätzlich 2 verschiedene
Lautsprecherausgänge zur Verfügung. Einmal direkt für Laustprecher - einmal
für Vorverstärker. Ausserdem noch je eine CE und/oder FTZ Schnittstelle für
Türsprechanlagen. analog-Schnittstelle ja sowieso. Die Funktion sind aber
abhängig von der Konfiguration. Mit dem AIS Modul hat das K-Modul nur
insofern zu tun dass die Wartemusik für die intern !!! MoH eingespielt
werden kann und die AIS Moh über den Lautsprecher ausgegeben werden kann.
natürlich sind über den Lautsprecherausgang auch Wartezimmeransagen möglich
sofern das überhaupt gewünscht wird.
> > [Weiterleitung bei Besetzt auf zweiten MGA]
>
> Wichtig in solchen Fällen ist, dass abgehende Gespräche primär über den
> "neuen" Anschluss geführt werden. Evtl. lässt sich die Fax-MSN auf den
> "neuen" Anschluss umschalten, so dass 2 Kanäle der "alten Nummer" fast
> exklusiv nur für ankommende Anrufe da sind.
Diese Idee schwebte mir auch schon vor. Da an der Patientenannahme
derzeit ohnehin nur ein Telefon steht (ein zweites ist nicht geplant),
sollte dies auch eine gangbare Lösung sein. Ein zweiter eingehender
Anruf wird dann vorzugsweise im Wartefeld mit Ansage gehalten.
> > Ohne Siemens als Vergleich zu kennen: CTI ist bei Agfeo top.
> > Kostenlos, über die migelieferte Software.
>
Agfeo TK-Suite ist wirklich Top .. und wird noch besser in der Prof.
Version!
wer es nutzt wird es lieben.. die anderen verpassen was.
Ab irgendwann Frühjahr wird es ein neues Lan Modul von Agfeo geben. Das wird
TK-Suite Onboard, VOIP per Sip und IOP können.
Ob man das braucht? Also da schwimme ich eher auf der Welle von Erich
Kirchmayer mit. Lieber Festnetzflat und von mir aus noch LCR für Mobilnetze.
VOIP braucht man nicht wirklich.
In deinem Fall wird wohl eine einfach Umleitung ausreichen.
> > > ["Notlaufeigenschaften" / USV]
>
> Eben. Auch die 1220 hat keine Notstromversorgung "an Bord". Vorteil der
> Agfeo ist, dass IMHO deren ISDN-Systels auch am Mehrgeräteanschluss
> laufen und man so "zur Not" wenigstens irgendwie erreichbar ist.
Es sollten schon Up0-SysTels sein. Solange das Stromausfall-Problem mit
einem notstromfähigen ISDN-Telefon auch zu handlen ist, ist das sicher
ausreichend. Aber die USV halte ich dennoch mal im Hinterkopf.
Vielleicht gibt es die ja auch in "superleise". :-)
Agfeo ST40 isdn Version laufen nicht am Amt S0! Schon gar nicht am
ungespeisten S0! Am gespeisten S0 geht bestenfalls das Firmwareupdate!
Die ISDN Version sollte auch nur noch in Ausnahmefällen verwendet werden.
Besser ist UP0.
Eigentlich ganz klar - und unabhängig von der Anlagenwahl - in jedem Fall
eine USV!
Wichtigster Vorteil : Anlage funktioniert komplett und auch am
Anlagenanschluss!
Ausserdem - wenn der Strom ausfällt ist das in einer Praxis doch eh der
supergau? Oftmals sind die PC's und er Server schon über USV's versorgt.
Und das schon in winzigen Praxen.
Gruss Klaus
erstmal entschuldigung weil mein Newsreader nicht richtig einrückt - weiss
nicht warum das so ist..
Und noch ein Tip:
Den Agfeo Konfigurator kannst du von www.agfeo.de runterladen und "trocken"
eine Anlage zusammenbasteln.
Das ersetzt zwar kein "Know How" aber man sieht in etwa was möglich ist.
Gruss Klaus
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> > lassen. Vorteil der Agfeo ist das "ISDN-over-IP", das zumindest ein
> > Systemtelefon auch in der entfernten Arztwohnung ermöglichen würde.
> > (entspr. DSL-Anbindung vorrausgesetzt)
>
> Reicht da nicht eine Anrufumleitung nach Hause in der TK-Anlage? Das
> Thema wäre schon nicht unwichtig, da man als Arzt ja ab und zu auch
> Nacht-/Wochenenddienste zu leisten hat. Da wäre es schon toll, wenn
> die TK-Anlage Praxisanrufe nach Hause umleitet, was ja m.W. die
> infrage kommenden Anlagen auch können. Das muss kein SysTel zu Hause
> stehen - mit der dann vermutlich gleichen TK-Anlage im Haus. Oder
> habe ich das mißverstanden, und es gibt da deutliche Vorteile bei
> dieser Lösung?
Klar geht das mit Rufumleitung auch. Vorteil eines über VoIP (bei Agfeo
"ISDn-over-IP") angebundenen Systemtelefons ist, dass man dort alle
Leistungsmerkmale nutzen kann, die man auch in der Praxis hat. So kann
der Arzt z.B. bequem per Knopfdruck die Umleitung ausschalten, wenn sein
Nacht-/Bereitschaftsdienst um 08:00 Uhr endet aber er erst ab 09:00
wieder in der Praxis ist. Die 1 Stunde ist dann eben "AB" angesagt.
Abgehende "Dienst"gespräche werden ebenfalls über den Anschluss der
Praxis geführt, d.h. der Privatanschluss bleibt frei, die Kosten werden
eindeutig zugeordnet. Auch kann der Arzt an ruhigen Tagen problemlos
nach Hause fahren, er ist dort ja "intern" für seine Angestellten
erreichbar.
Das Alles geht zwar mit Rufumleitung etc. auch, aber ich finde die VoIP-
Lösung "schöner"
> sicher ausreichend. Aber die USV halte ich dennoch mal im Hinterkopf.
> Vielleicht gibt es die ja auch in "superleise". :-)
Eien USV schadet nie ;-) Auch kurzzeitige Über- und Unterspannungen
werden damit "weggefiltert" und das ist durchaus zuträglich für die
Stabilität einer jeden TK-Anlage.
> > ..die DeTeWe OpenCom 130 ist auch keine schlechte Wahl. Ist eine
> > inzwischen sehr ausgereifte Kiste mit vielen Möglichkeiten.
>
> Danke für den Hinweis, auch wenn er mein Auswahlproblem natürlich
> verstärkt. (Ich hätte es ja nicht erwähnen müssen, bin selber
> schuld. ;-) Ich las allerdings mehrfach, daß die OC130 einen recht
> schwachen Prozessor haben soll, was sich bei DECT unschön bemerkbar
> macht, wie ja auch Jochen unten bemerkte. (Zumindest ein DECT-Apparat
> könnte später schon noch hinzukommen.)
Dafür beiten weder Agfeo noch die HiPath 1220 ein _wirklich_
integriertes DECT mit der Möglichkeit, mehrere Sender anzuschliessen,
volle Systemapparat-Funktionalität usw. Agfeo kommt nahe ran, aber gegen
"echt integrierte" DECT-Lösungen sehen die immer noch ein bischen alt
aus. Für den normalen Bedarf sollte es aber reichen.
> Es kommt uns allerdings auch nicht auf jeden Euro an - im Grunde
> geben die Anlagen sich preislich nicht viel. Viel wichtiger ist die
> mechanische und elektrische Stabilität - die wohl bei beiden Anlagen
> gegeben zu sein scheint. Nun muss ich eben die einzelnen Features
> gegeneinander aufwiegen, was für mich doch nicht so einfach ist, wie
> ich hoffte. Hat echtes Bauchweh-Potemtial... 8-(
Ja, stimmt. Es ist nicht immer leicht, den Bedarf und die Wünsche des
Kunden zu erkennen und diese dann in eine exakt passende Anlage
umzusetzen. Die üblichen Grundfeatures bietet heute fast jede Anlage,
interessant wird es bei den Details und bei der Bedienbarkeit der
gewünschten Lösung. Und dann kommen ggf. noch die "aber wenn... dann"
dazu ;-)
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> > ST40? K.A. ;-) Ich kenne nur Kunden, die mit ihrem (ggf. neuen)
> > optipoint auf Anhieb klargekommen sind. Funktionen (Rufumleitung,
> > Durchsage etc.) lassen sich inkl. LED-Rückmeldung auf Taste leghen,
> > [weitere Funktionsbeschreibung snipped]
>
> Klingt ebenfalls gut. Vielleicht ist dies im hektischen Praxisalltag
> ja von Vorteil, wenn das Endgerät nicht allzu überladen ist.
> Vermutlich sind da wohl beide Endgeräte recht brauchbar. Die
> bisherigen Integral T3 wurden auch nur rudimentär genutzt, da hätte
> es auch ein Analogteil getan. ;-) Vor allem brauchen die Leute mal
> eine ordentliche Einweisung. Da werde ich drauf achten, egal, welche
> Anlage es nun werden soll.
Einweisung ist natürlich immer wichtig. Viele Leute sind ganz panisch,
wenn sie plötzlich ein Telefon mit "vielen Tasten" vor sich haben. Dabei
wäre Alles soooo einfach....
Ich habe mal eine Kurzeinweisung für einen Anrufbeantworter geschrieben,
der auf mehreren Stationen einer Altenheim-Kette installiert wurde.
Diese Einweisung war fast "legendär"....
Problem: "Neues Gerät, viele Knöpfe = kann/mag ich nicht". Dabei
verwenden die Nutzer (Altenheimpfleger/Schwestern etc.) bei ihrer
täglichen Arbeit viel kompliziertere und wichtigere Geräte. Folglich
begann mein Text in etwa so "der neue Anrufbeantworter ist nichts
anderes, als eine Ernährungspumpe, Spritzenpumpe oder
Blutzuckermessgerät - man muss nur wenige einfache Bedienschritte kennen
und ausführen, dann funktioniert das Gerät fast von Alleine" Und das hat
dann genau den Punkt getroffen. Die Leute sind zwar keine "Techniker",
aber auch keineswegs "blöd", denn zu ihrem täglichen Aufgabenbereich
gehört nunmal die Einstellung und Bedienung div. med. Geräte - und DAS
können sie "im Schlaf". Und siehe da - anfangs konnte/wollte niemand
"dieses Teil" benutzen bzw. bedienen, nach meiner Anleitung wurde das
Gerät als völlig selbstverständliches Teil im Tagesablauf akzeptiert.
> Die von Dir beschriebene "intelligente" Menüführung gefällt mir
> aber. Da hat jemand offenbar mitgedacht...
Ja, finde ich auch genial. Vorallem erleichtert es mir die
Kundeneinweisung ;-)
> > Klar. Manche Leute finden selbst eine völlig unkomfortable
> > Bedienung (z.B. Leistungsmermale ausschliesslich über Kennziffern)
> > "gut", weil sie sich nunmal daran gewöhnt haben.
>
> Ich hoffe ja, das trifft nicht auf das ST40 zu! :-)))
Relativ..... Ich nutze z.B. vorwiegend für einige wenige
Leistungsmerkmale die Kennziffern, weil ich sie a.) kenne und b.) dafür
keine Taste "verschwenden" will oder umständlich im Menue blättern
möchte. "*11+Rufnummer" ist ja soo schwer nicht zu erlernen, wenn man
öfters mal eine Umleitung benötigt... Für "Gruppenruf bei mir
ausschalten, beim Kollegen anschalten" lege ich lieber auf ´ne Taste,
denn das sind mir zuviele Kennziffern ;-)
herzlichen Dank für deine ausführlichen Zeilen. UseNet ist echt was
tolles! :-)
Um hier auch gleich auf dein zweites Posting einzugehen: 1. Danke für
den Link/Hinweis, das werde ich sicher ausprobieren, und 2. macht das
mit dem Mailreader nix, ich erlaube mir hier mal, das Einrücken per
Hand nachzuführen. ;-)
> Hallo, ich schreibe dir mal hier was zu Agfeo AS43/45
> vielleicht hilft es dir weiter.
Danke, das tut es sicher. Die beiden Anlagen scheinen sich wirklich nur
in Details zu unterscheiden (mal von der Stabilität sbgesehen,
darüber ist mir noch nicht genug bekannt.) Was soll ich sagen: derzeit
steht es wohl 100:101 für Agfeo - oder war es umgekehrt? ;-)
> > Ich hoffe ja, das trifft nicht auf das ST40 zu! :-)))
> Das ST40 ist durchaus gut gelungen. Die angesprochene Menüführung gibt es
> natürlich auch im ST40.
Noch ein Kriterum weniger, um welches ich mir Gedanken machen muss.
Prima!
> Die ST40 können um zusätzliche Tastenfelder erweitert werden. (bis zu 3
> Stück) Damit hat man dann jedenfalls reichlich Tasten.
Das geht bei den optiPoint ebenfalls, und könnte für die Annahmetheke
interessant sein.
> Schön ist, dass man
> ein DHSG Headset direkt anschliessen kann. das ist besonders an
> PC-Arbeitsplätzen zu empfehlen wenn gleichzeitig telefoniert und
> Patientendaten eingegeben werden müssen.
So dachte ich mir das auch. Die Damen an der Annahme brauchen
eigentlich vier Hände, um alles optimal zu verarbeiten. Dann noch ein
kurzer Sprint ins Labor, da wäre ein Headset nichts Dummes. *g* Gibt
höchstens daß Problem, das mache Leute keinen DECT&Co-Dauersender am
Ohr klemmen haben möchten.
> TK-Suite-Basic rundet das ganze
> dann noch ab. Hat viele funktionen die ich hier jetzt gar nicht alle
> beschreiben kann. Es wird auch noch (hoffentlich bald) eine
> TK-Suite-Professinal geben. Die wird dann noch wesentlich weutergehende
> möglichkeiten der Anlagensteuerung beinhalten. Besonders toll ist die
> Klicktel integration.
Die TK-Suite muss ja wirklich hervorragend sein, daß sie jeder lobt.
Wie ist dann denn mit der KlickTel-Integration verwirklicht? Rufnummer
kommt rein, und man bekommt die passenden KlickTel-Daten auf den
Schirm? Wäre ein nettes Feature - allerdings keine Ahnung, ob dies
gebraucht wird. Sollte eigentlich die Arztsoftware erledigen (kann sie
aber m.W. nicht, nicht mal CTI - da muss ich wohl was zuprogrammieren).
> Letztendlich muss man das ST40 gesehen haben und auch mal "gefühlt" haben.
> es ist sicher besser als das ST30.
Ich hoffe, ich finde demnächst ausreichend Zeit, um beide Anlagen und
ihre Endgeräte mal "in Echt" anzufassen. Ist aber gut, wenn ich bis
dahin genug Infos habe, um den jeweiligen Fachhändler gezielt bzg. der
praktischen Details zu befragen.
> > Ok, offenbar geht das also bei beiden Anlagen nicht, dann ist das auch
> > kein ausschlaggebendes Kriterium. ;-)
> Eine richtige Umzugsfunktion gibt es bei Agfeo in der tat nicht.
Immerhin hat das der Leiter des technischen Supports als Vorschlag
aufgenommen. Vielleicht, mit viel Glück, kommt so etwas ja noch. :-)
> Rufgruppen und weitere möglichkeiten gibt es natürlich auch bei Agfeo.
Wieder ein Kriterium weniger zu beachten. :-)
> > [zum Agreo AIS]
>
> Das onboard AIS Modul ist ausschliesslich für Wartefeld, Warteschleife und
> Auto Attendat zuständig.
Bist Du dir mit dem AutoAttendant da wirklich sicher? Ich habe mir die
Agfeo-Seite gerade nochmals angesehen, und konnte da nichts finden, was
auf eine bestehende AutoAttendant-Fähigkeit schließen lassen würde.
Wenn das so wäre, wäre das natürlich noch ein Kriterium weniger, um
das ich mir Gedanken machen muss.
> Ansagen können per Knopfdruck oder per
> Zeitsteuerung umgeschaltet werden. Die entsprechenden texte werden über den
> angesprochenen AIS-Konfigurator in das Modul geladen. Es können mehrere
> Texte in das Modul geladen werden.
Kling sehr benutzerfreundlich.
> Wartemusik kann allerdings nur eine
> einzige zur gleichen Zeit in das Modul geladen werden.
Nenne mir einen Grund, mehr als eine Wartemusik bei einer Arztpraxis
einzuspielen! Tokio Hotel für Kassenpatienten, Bach für
Privatversicherte? ;-)))
> Es ist derzeit nicht möglich Texte per Zeitsteuerung vom PC
> direkt in das AIS oder AB Modul zu laden. Es werden immer die geladenen
> Texte verwendet.
Ist aber vermutlich über den Konfigurator einfach möglich, diese
nachzuladen, wenn ich Dich richtig verstanden habe? Das ginge wohl
auch, wenn das erforderlich sein sollte. Denn...
> Wichtig an dieser Stelle zu nennen sind die Grenzen des AIS Moduls. Da wäre
> zum einen, dass nur zwei Kanäle für die Ansage vor Melden zur Verfügung
> stehen.
...ich glaube nicht, daß mehr als zwei Ansagen, die womöglich sogar
einfach umgestellt werden können, nötig sind. Und wenn ich das
richtig gelesen habe, hat auch die HiPath 1220 nicht mehr als zwei
Ansagen.
> Weiterer Nachteil wäre dass nur 8 Anrufe im Wartefeld gehalten werden können
> was ich jetzt auch für ausreichend halte.
Falls ich das nicht falsch verstehe: es würde doch bei zwei MGAs und
der vorrangigen Nutzung des ersten MGA für eingehende Anrufe ohnehin
nur ein einziges Wartefeld nötig sein, oder? Mehr als zwei Anrufer
können dann doch i.d.R. nicht reinkommen.
> Problematischer ist dass das Wartefeld derzeit nicht begrenzt werden kann.
Was bedeutet dies genau? Verstehe ich leider nicht.
> [K-Modul 544-Erläuterungen]
> natürlich sind über den Lautsprecherausgang auch Wartezimmeransagen möglich
> sofern das überhaupt gewünscht wird.
Das könnte nötig werden. So könnte der Arzt die Patienten direkt
über seinen Apparat ins Behandlungszimmer rufen. Allerdings geht dies
ja offenbar auch über einen a/b-Port mit ensprechender Technik
dahinter. Das Modul ist also vermutlich nicht mal erforderlich,
jedenfalls nicht für diese Funktion.
> Agfeo TK-Suite ist wirklich Top .. und wird noch besser in der Prof.
> Version!
> wer es nutzt wird es lieben.. die anderen verpassen was.
So etwas höre ich als Softwerker natürlich gern. Hast Du eine Ahnung,
wie der Agfeo-Support gegenüber externen Software-Entwicklern aussieht
(TAPI, Schnittstellenbeschreibungen, etc.)? Würde mich persönlich
schon reizen, da mal ein paar CTI und sonstige Experimente zu wagen.
(Hat natürlich erst mal _nichts_ mit dem Bedarf der Praxis zu tun,
sondern mit purem Eigeninteresse. ;-)
> Ab irgendwann Frühjahr wird es ein neues Lan Modul von Agfeo geben. Das wird
> TK-Suite Onboard, VOIP per Sip und IOP können.
> Ob man das braucht? Also da schwimme ich eher auf der Welle von Erich
> Kirchmayer mit. Lieber Festnetzflat und von mir aus noch LCR für Mobilnetze.
> VOIP braucht man nicht wirklich.
Das macht mir natürlich dennoch den Mund wässrig. :-) Wäre
natürlich zu prüfen, ob eine externe Lösung + LCR nicht aus den
bereits genannten Gründen (z.B. Skalierbarkeit nach Bedarf) besser
wäre.
> In deinem Fall wird wohl eine einfach Umleitung ausreichen.
Vermutlich. Allerdings sind die Hinweise von Erich bzgl. der Vorteile
eines Heim-SysTels auch nicht von der Hand zu weisen. Darüber muss ich
mal tiefer nachsinnen... :-)
> Die ISDN Version sollte auch nur noch in Ausnahmefällen verwendet werden.
> Besser ist UP0.
Hatte ich ohnehin vor. Eben nur ein notlauffähiges ISDN-Gerät im
Schrank für den Fall der Fälle...
> Eigentlich ganz klar - und unabhängig von der Anlagenwahl - in jedem Fall
> eine USV!
> Wichtigster Vorteil : Anlage funktioniert komplett und auch am
> Anlagenanschluss!
Ich werde mir das wohl doch zu Herzen nehmen müssen. Vielleicht ist
ein Lüfter mehr an der Patientenannahme doch kein sooo großes
Problem.
> Ausserdem - wenn der Strom ausfällt ist das in einer Praxis doch eh der
> supergau? Oftmals sind die PC's und er Server schon über USV's versorgt.
> Und das schon in winzigen Praxen.
Du wirst lachen, in dieser Praxis nicht, auch die PCs sind nicht
gesichert. Der Techniker hielt dies für rausgeworfenes Geld, da
zumindest ihm und seinen Kunden seit vielen Jahren da nichts passiert
ist. Na ja...
Beste Grüße,
Andreas
Erich Kirchmayer schrieb:
> > Reicht da nicht eine Anrufumleitung nach Hause in der TK-Anlage? [...]
>
> Klar geht das mit Rufumleitung auch. Vorteil eines über VoIP (bei Agfeo
> "ISDn-over-IP") angebundenen Systemtelefons ist, dass man dort alle
> Leistungsmerkmale nutzen kann, die man auch in der Praxis hat. So kann
> der Arzt z.B. bequem per Knopfdruck die Umleitung ausschalten, wenn sein
> Nacht-/Bereitschaftsdienst um 08:00 Uhr endet aber er erst ab 09:00
> wieder in der Praxis ist. Die 1 Stunde ist dann eben "AB" angesagt.
> Abgehende "Dienst"gespräche werden ebenfalls über den Anschluss der
> Praxis geführt, d.h. der Privatanschluss bleibt frei, die Kosten werden
> eindeutig zugeordnet.
Durchaus interessante Punkte. Wenn ich deinen Kommentar weiter
interpretiere, ginge dies aber bei der HiPath 1220 über VoIP
ebenfalls? Und um nochmals zu fragen: Brauche ich für diese
Eigenschaft dann die gleiche SysTel-Familie an der gleichen
TK-Anlagenfamilie zu Hause, oder wird das dann per Software emuliert?
Oder alternativ: ginge dies evtl. auch über einen VPN-Zugriff auf den
Praxis-PC, der die TK-Anlagensoftware hält, oder ähnliche Techniken?
Wäre eben nicht so elegant, aber könnte dann mit der mit
vorschwebenden Gateway-Lösung von AVM, o.ä. machbar sein. Dann muss
der PC an der TK-Anlage eben in diesen Zeiten eingeschaltet bleiben.
Oder gar über eine Sonderrufnummer in der Anlage mit
Supervisor-Funktionen? Ok, ich träume. In dieser Preisklasse wohl eher
nicht...
> Auch kann der Arzt an ruhigen Tagen problemlos
> nach Hause fahren, er ist dort ja "intern" für seine Angestellten
> erreichbar.
"Ruhige Tage" und "Arzt"? Schön wär's ja! Aber das hat definitiv was
von einem schwarzen Schimmel... =8-D
> Das Alles geht zwar mit Rufumleitung etc. auch, aber ich finde die VoIP-
> Lösung "schöner"
Definitiv! ;-)
> Eien USV schadet nie ;-) Auch kurzzeitige Über- und Unterspannungen
> werden damit "weggefiltert" und das ist durchaus zuträglich für die
> Stabilität einer jeden TK-Anlage.
Okeeeh! Ich seh's langsam ein, daß man hier eine gewisse zusätzliche
Lärmbelästigung zugunsten höherer Sicherheit in Betracht ziehen
sollte. Und solange da noch ein nerviger Nadeldrucker seinen Dienst tun
muss, geht der Lüfter wohl ohnehin unter... ;-)
> > [DeTeWe OpenCom 130 und DECT]
>
> Dafür beiten weder Agfeo noch die HiPath 1220 ein _wirklich_
> integriertes DECT mit der Möglichkeit, mehrere Sender anzuschliessen,
> volle Systemapparat-Funktionalität usw. Agfeo kommt nahe ran, aber gegen
> "echt integrierte" DECT-Lösungen sehen die immer noch ein bischen alt
> aus. Für den normalen Bedarf sollte es aber reichen.
Na ja, eben. Da höchstens ein DECT-Phone hinzukommen _könnte_, falls
etwas mehr Mobilität erwünscht ist, sollte es wirklich reichen. Ich
hake die OC130 erst mal ab, um nicht noch mehr Entscheidungsstress zu
haben. War so schon genug, neben dem eigentlichen Job so viel zu
recherchieren. Allerdings lernt man eine Menge, ist also auch irgendwie
toll. :-)
> > Nun muss ich eben die einzelnen Features
> > gegeneinander aufwiegen, was für mich doch nicht so einfach ist, wie
> > ich hoffte. Hat echtes Bauchweh-Potemtial... 8-(
>
> Ja, stimmt. Es ist nicht immer leicht, den Bedarf und die Wünsche des
> Kunden zu erkennen und diese dann in eine exakt passende Anlage
> umzusetzen. Die üblichen Grundfeatures bietet heute fast jede Anlage,
> interessant wird es bei den Details und bei der Bedienbarkeit der
> gewünschten Lösung. Und dann kommen ggf. noch die "aber wenn... dann"
> dazu ;-)
Ja, da sagst Du was wahres. Vor allem ist es auch nicht gerade einfach,
sich selbst und die eigenen Anforderungen, die man selbst gerne hätte,
da rauszuhalten. Andererseits wird die derzeitige Anlage, wie erwähnt,
ohnehin nur zum Telefonieren genutzt. Die ganzen Features kommen
überhaupt nicht zum Einsatz. Ich habe mir heute mal spaßeshalber den
Abnutzungszustand der SysTel-Tasten am Empfang angesehen. "Rückfrage"
und die "0" waren blankpoliert, alle anderen Tasten sahen aus wie neu.
:-)))
Und um den OT-Zweig des Threads "IP-Adresse ändern bei HiCom300E"
nicht weiter zu belasten, und die restlichen Punkte dort eigentlich als
geklärt betrachtet werden können (ich stimme Dir da durchaus zu ;-),
vielleicht noch etwas: Du erwähntest da bei der aktuellen HiPath 1220
ein paar "exklusive" Features, die man in dem Segment sonst nicht
findet. Magst Du da vielleicht ein paar anführen, die vielleicht für
uns interessant sein könnten? Ich dachte bisher nach den
Beschreibungen im Netz immer, die Agfeo-Anlagen wären wahre
"Feature-Bomben". :-)
Zudem wäre es für mich persönlich interessant, wie sich Siemens
supportseitig verhält, wenn man z.B. als Software-Entwickler ein paar
nähere Infos zu TAPI, CTI, o.ä. haben möchte. Ist Dir da was
bekannt?
Beste Grüße,
Andreas
P.S.: Das geht an alle: Sorry, wenn ich euch hier "Löcher in den
Bauch" frage. Die TK-Anlagenseite ist für mich ziemliches Neuland, und
da die Anlage auch für meine Liebste ist, soll's natürlich was Gutes
werden. Mea culpa! ;-)
Erich Kirchmayer schrieb:
> Einweisung ist natürlich immer wichtig. Viele Leute sind ganz panisch,
> wenn sie plötzlich ein Telefon mit "vielen Tasten" vor sich haben. Dabei
> wäre Alles soooo einfach....
Absolut! So, wie die derzeitige Anlage genutzt wird, gab's bei der
Integral 5D soetwas wohl nicht (oder wurde verdrängt). Beim Anbieter
der HiPath 1220 "MediLine"-Lösung, itk-group, ist eine Einweisung mit
im Preis kalkuliert - alles nicht zum Schleuderpreis, dafür angenehm
komplett (HiPath + 3 optiPoint 500 standard ca. 2.000 € komplett).
Bei Agfeo wird es wohl etwa das gleiche kosten, vielleicht auch etwas
mehr, wenn wir die AS45 statt der AS43 nehme, was wohl sinnvoll wäre.
Und ich werde schon rein interessehalber sicher auch einen genaueren
Blick auf die Features der kommenden Anlage werfen, und das dann
hoffentlich gewonnene Know-How dann weitergeben. :-)
> [amüsante und lehrreiche Kurzeinweisung-Beschreibung ;-)]
Da muss ich mich an die eigene Nase fassen! Obwohl ich als
Softwareentwickler durchaus täglich mit weit komplexeren Problemen
umgehen kann - beim Analog(!)telefon an meinem Platz scheitere ich
regelmäßig. Schon fast ein Running-Gag in der Firma (auch, wenn ich
da nicht der Einzige mit diesem Problem bin). :-)))
> > Die von Dir beschriebene "intelligente" Menüführung gefällt mir
> > aber. Da hat jemand offenbar mitgedacht...
>
> Ja, finde ich auch genial. Vorallem erleichtert es mir die
> Kundeneinweisung ;-)
*ggg* Wie ich oben las, hat auch die Menüführung bei Agfeo mit dem
ST40 wohl deutliche Fortschritte gemacht, und ist wohl ebenfalls nun
"intelligent". Schön, wenn ich dieses Kriterium auch als (zumindest
hypothetischen) Gleichstand abhaken kann...
Beste Grüße,
Andreas
>So dachte ich mir das auch. Die Damen an der Annahme brauchen
>eigentlich vier Hände, um alles optimal zu verarbeiten. Dann noch ein
>kurzer Sprint ins Labor, da wäre ein Headset nichts Dummes. *g* Gibt
>höchstens daß Problem, das mache Leute keinen DECT&Co-Dauersender am
>Ohr klemmen haben möchten.
Es ist natürlich auch möglich ein Standard Kabel Headset anzuschliessen.
Agfeo liefert GN Netcom Headsets, es gehen auch z.B. Plantronics.
Für ST40 ist Bloetooth angedacht - aber derzeit auf der ToDo Liste wohl
ziemlich weit hinten.
>> TK-Suite-Basic rundet das ganze
>> dann noch ab. Hat viele funktionen die ich hier jetzt gar nicht alle
>> beschreiben kann. Es wird auch noch (hoffentlich bald) eine
>> TK-Suite-Professinal geben. Die wird dann noch wesentlich weutergehende
>> möglichkeiten der Anlagensteuerung beinhalten. Besonders toll ist die
>> Klicktel integration.
>Die TK-Suite muss ja wirklich hervorragend sein, daß sie jeder lobt.
>Wie ist dann denn mit der KlickTel-Integration verwirklicht? Rufnummer
>kommt rein, und man bekommt die passenden KlickTel-Daten auf den
>Schirm? Wäre ein nettes Feature - allerdings keine Ahnung, ob dies
>gebraucht wird. Sollte eigentlich die Arztsoftware erledigen (kann sie
>aber m.W. nicht, nicht mal CTI - da muss ich wohl was zuprogrammieren).
Die TK-Suite funktioniert zumindest toll - auch unter Linux oder Mac - oder
auch gemischt.
In der Basic Version sind wählen, Besetztlampenfeld. Kurzwahliste,
Anrufliste, Outlook Intergation LDAP Abfrage, Klicktel, eigene Datenbank mit
Importmöglichkeit, Gebührenauswertung, Rechtevergabe, Erinnerungsfunktion,
Kurznachrichten im Netz und vieles mehr schon drin. Für Anwendungen ohne
TAPI Unterstützung (Windows Anwendung) geht wählen per Copy Funktion.
Professional wird dann auch Einstellmöglichkeiten für Umleitungen
Anrufvarianten Gruppen mit Rückmeldung enthalten. Ausserdem ODBC
Unterstützung.. Ich bin selber heiss und gespannt. Wird allerdings etwas
Kosten - man munkelt vom niedrigen dreistelligen Bereich. 200 Euro .. aber
mal sehen - sind nur Gerüchte bisher. Allerdings ist nur eine Linzenz
notwendig pro Anlage. Also praktisch beliebig viele Clients pro Lizenz.
Klicktel ist extra extern dazuzukaufen. Anrufer werden sofern im Telefonbuch
direkt angezeigt. Sofern vorhanden auch mit Adresse in der Anrufliste.
Ausserdem natürlich suche im Klicktel Datenbestand über TK-Suite.
Ob mas braucht weiss ich nicht - ich habs und ich finds Klasse. Vor allem
bei Kunden die nuscheln oder Ihren Namen gar nicht sagen hilft es oft. :-)
>> Letztendlich muss man das ST40 gesehen haben und auch mal "gefühlt"
>> haben.
>> es ist sicher besser als das ST30.
>Ich hoffe, ich finde demnächst ausreichend Zeit, um beide Anlagen und
>ihre Endgeräte mal "in Echt" anzufassen. Ist aber gut, wenn ich bis
>dahin genug Infos habe, um den jeweiligen Fachhändler gezielt bzg. der
>praktischen Details zu befragen.
>> > Ok, offenbar geht das also bei beiden Anlagen nicht, dann ist das auch
>> > kein ausschlaggebendes Kriterium. ;-)
>> Eine richtige Umzugsfunktion gibt es bei Agfeo in der tat nicht.
>Immerhin hat das der Leiter des technischen Supports als Vorschlag
>aufgenommen. Vielleicht, mit viel Glück, kommt so etwas ja noch. :-)
Na ja... die nehmen viel auf - es gibt bei gott wichtigeres zu verbessern
...
>> > [zum Agreo AIS]
>>
>> Das onboard AIS Modul ist ausschliesslich für Wartefeld, Warteschleife
>> und
>> Auto Attendat zuständig.
>Bist Du dir mit dem AutoAttendant da wirklich sicher? Ich habe mir die
>Agfeo-Seite gerade nochmals angesehen, und konnte da nichts finden, was
>auf eine bestehende AutoAttendant-Fähigkeit schließen lassen würde.
>Wenn das so wäre, wäre das natürlich noch ein Kriterium weniger, um
>das ich mir Gedanken machen muss.
Schaue dir den konfigurator trocken an.. ich denke das sagt mehr als tausend
Worte.
>>> Wartemusik kann allerdings nur eine
>>> einzige zur gleichen Zeit in das Modul geladen werden.
>Nenne mir einen Grund, mehr als eine Wartemusik bei einer Arztpraxis
>einzuspielen! Tokio Hotel für Kassenpatienten, Bach für
>Privatversicherte? ;-)))
Es gibt viele wünsche die Kunden haben - nicht alle lassen sich erfüllen..
>> Es ist derzeit nicht möglich Texte per Zeitsteuerung vom PC
>> direkt in das AIS oder AB Modul zu laden. Es werden immer die geladenen
>> Texte verwendet.
>Ist aber vermutlich über den Konfigurator einfach möglich, diese
>nachzuladen, wenn ich Dich richtig verstanden habe? Das ginge wohl
>auch, wenn das erforderlich sein sollte. Denn...
Ja, das geht, Auch den AIS Konfigurator kannst du "Trocken" ansehen, gibt
zwar eine Fehlermeldung beim Starten aber es geht.
>> Wichtig an dieser Stelle zu nennen sind die Grenzen des AIS Moduls. Da
>> wäre
>> zum einen, dass nur zwei Kanäle für die Ansage vor Melden zur Verfügung
>> stehen.
>...ich glaube nicht, daß mehr als zwei Ansagen, die womöglich sogar
>einfach umgestellt werden können, nötig sind. Und wenn ich das
>richtig gelesen habe, hat auch die HiPath 1220 nicht mehr als zwei
>Ansagen.
Damit ich es recht rübergebracht habe, es gehen schon mehr als zwei Ansagen
Vorzuhalten und umzuschalten, es ist aber nicht möglich mehr als zwei
Anrufern den oder die Texte einzuspielen. (2 Kanäle)
>> Weiterer Nachteil wäre dass nur 8 Anrufe im Wartefeld gehalten werden
>> können
>> was ich jetzt auch für ausreichend halte.
>Falls ich das nicht falsch verstehe: es würde doch bei zwei MGAs und
>der vorrangigen Nutzung des ersten MGA für eingehende Anrufe ohnehin
>nur ein einziges Wartefeld nötig sein, oder? Mehr als zwei Anrufer
>können dann doch i.d.R. nicht reinkommen.
Ja, bei einem MGA können natürlich nur zwei Anrufe ins Wartefeld.
Bei 4 MGA jedoch bis zu 8 im Extremfall.
>> Problematischer ist dass das Wartefeld derzeit nicht begrenzt werden
>> kann.
>Was bedeutet dies genau? Verstehe ich leider nicht.
Angenomme du hast 4 MGA dann würde die Anlage gnadenlos 8 Anrufer ins
Wartefeld nehmen. Manche Kunden wünschen zwar das Wartefeld aber möchten nur
max 2 oder drei Anrufe im Wartefeld halten und weitere Anrufer Besetzt
signalisieren. Das geht derzeit nicht.
Allerdings ist das dann auch vielleicht ein kapazitätsproblem des Kunden.
Kann aber durchaus schonmal vorkommen dass eben dies Funktion gewünscht ist.
z.B. bei Hotlines - anfang des monats ist die Hölle los wegen
Softwareupdates und dann ist es wieder ruhig. da gibt es schonmal solche
lastverschiebungen. wie beschrieben kann man das Abfabgen durch Ansage und
trennen ( ist aber vielleicht nicht die feine Art)
>> [K-Modul 544-Erläuterungen]
>> natürlich sind über den Lautsprecherausgang auch Wartezimmeransagen
>> möglich
>> sofern das überhaupt gewünscht wird.
>Das könnte nötig werden. So könnte der Arzt die Patienten direkt
>über seinen Apparat ins Behandlungszimmer rufen. Allerdings geht dies
>ja offenbar auch über einen a/b-Port mit ensprechender Technik
>dahinter. Das Modul ist also vermutlich nicht mal erforderlich,
>jedenfalls nicht für diese Funktion.
Die Durchsage ist natürlich über das K-Modul wesentlich komfortabler als
über einen ab Port.
Ist allerdings natürlich eine Rechenfrage. das K-Modul beinhaltet noch bis
zu 4 AB-Ports - kommt eben drauf an was man braucht. Vielleicht kann man
sich ein T-Modul 508 dafür schenken. Aber das ist eine Frage der
Projektierung.
>> Agfeo TK-Suite ist wirklich Top .. und wird noch besser in der Prof.
>> Version!
>> wer es nutzt wird es lieben.. die anderen verpassen was.
>So etwas höre ich als Softwerker natürlich gern. Hast Du eine Ahnung,
>wie der Agfeo-Support gegenüber externen Software-Entwicklern aussieht
>(TAPI, Schnittstellenbeschreibungen, etc.)? Würde mich persönlich
>schon reizen, da mal ein paar CTI und sonstige Experimente zu wagen.
>(Hat natürlich erst mal _nichts_ mit dem Bedarf der Praxis zu tun,
>sondern mit purem Eigeninteresse. ;-)
Kann ich wenig dazu sagen. Agfeo entwickelt TAPI Treiber im eigenen Hause,
ausserdem Firmware für die Anlgen und Telefone. TK-Suite wird extern
entwickelt.
ich bezweifele dass man da an Quellcodes rankommt.
>> Ab irgendwann Frühjahr wird es ein neues Lan Modul von Agfeo geben. Das
>> wird
>> TK-Suite Onboard, VOIP per Sip und IOP können.
>> Ob man das braucht? Also da schwimme ich eher auf der Welle von Erich
>> Kirchmayer mit. Lieber Festnetzflat und von mir aus noch LCR für
>> Mobilnetze.
>> VOIP braucht man nicht wirklich.
>Das macht mir natürlich dennoch den Mund wässrig. :-) Wäre
>natürlich zu prüfen, ob eine externe Lösung + LCR nicht aus den
>bereits genannten Gründen (z.B. Skalierbarkeit nach Bedarf) besser
>wäre.
Das ist möglich kommt drauf an was man alles will.
>> In deinem Fall wird wohl eine einfach Umleitung ausreichen.
>Vermutlich. Allerdings sind die Hinweise von Erich bzgl. der Vorteile
>eines Heim-SysTels auch nicht von der Hand zu weisen. Darüber muss ich
>mal tiefer nachsinnen... :-)
Agfeo IOP bietet vollen ISDN Support mit allen Leistungsmerkmalen die ISDN
hat an der externen Nebenstelle. Systelunterstützung mit Statusanzeige und
allem Schnickschnack natürlich auch.
Fragt sich natürlich was es kosten darf. (Ist nicht billig)
>> Die ISDN Version sollte auch nur noch in Ausnahmefällen verwendet werden.
>> Besser ist UP0.
>Hatte ich ohnehin vor. Eben nur ein notlauffähiges ISDN-Gerät im
>Schrank für den Fall der Fälle...
>> Eigentlich ganz klar - und unabhängig von der Anlagenwahl - in jedem Fall
>> eine USV!
>> Wichtigster Vorteil : Anlage funktioniert komplett und auch am
>> Anlagenanschluss!
>Ich werde mir das wohl doch zu Herzen nehmen müssen. Vielleicht ist
>ein Lüfter mehr an der Patientenannahme doch kein sooo großes
>Problem.
>> Ausserdem - wenn der Strom ausfällt ist das in einer Praxis doch eh der
>> supergau? Oftmals sind die PC's und er Server schon über USV's versorgt.
>> Und das schon in winzigen Praxen.
>Du wirst lachen, in dieser Praxis nicht, auch die PCs sind nicht
>gesichert. Der Techniker hielt dies für rausgeworfenes Geld, da
>zumindest ihm und seinen Kunden seit vielen Jahren da nichts passiert
>ist. Na ja...
Das würde ich auch so sehen (das Na ja...)
>Beste Grüße,
>Andreas
Gruss Klaus
>*ggg* Wie ich oben las, hat auch die Menüführung bei Agfeo mit dem
>ST40 wohl deutliche Fortschritte gemacht, und ist wohl ebenfalls nun
>"intelligent". Schön, wenn ich dieses Kriterium auch als (zumindest
>hypothetischen) Gleichstand abhaken kann...
Eine Menüführung (Kontextmenü) mit sinnvoller Tastenbelegung gibt es schon
ziemlich lange. Allerdings wohl sehr oft in der Konfiguration gar nicht
aktiviert bzw. mangels Einweisung nicht genutzt.
Mit der Einführung des ST40 und der damit verbundenen neuordnung der Tasten
sowie des grösseren Displays ist die Menüführung nochmal verbessert worden.
(finde ich zumindest).
Sofern man kein TK-Suite verwendet findet man sich nach kürzester Zeit auf
dem Telefon zurecht.
Mit TK-Suite fragt man sich allerdings manchmal zu was man sich so ein
Telefon zugelegt hat ...
Unter AS45 würde ich nicht gehen in deinem Fall. AS43 wäre mir zu knapp
bemessen. Ist auch nicht aufrüstbar wie AS45.
Da es ja wohl keine Netzwerkverkabelung gibt wird eine AS200it wohl nicht in
Frage kommen.
Vermutlich bei einer Hipath nicht anders wie bei Agfeo - das ganze steht und
fällt mit einem ordentlichen Support. Bei Agfeo leider möglicherweise etwas
schwieriger zu finden als bei Siemens. Anhaltspunkte gibt die
Händlerübersicht. Anhand der Schulungen und er Stati kann man vorab mal
abschätzen ob sich ein FH um seine Anlagen kümmert. Trotzdem sollte man dem
FH mal auf den Zahn fühlen. Ein ST40 sollte er schon vorführen können im
live Betrieb - wenn auch nicht komplett konfiguriert nach Kunden wunsch -
aber mal zum anfassen und drauf rumtippen. Ausserdem After Sales Support wie
Firmware Updates und Vorhaltung von Ersatz bzw. Notbetriebsanlagen.
Gruss Klaus
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> > Schön ist, dass man
> > ein DHSG Headset direkt anschliessen kann. das ist besonders an
> > PC-Arbeitsplätzen zu empfehlen wenn gleichzeitig telefoniert und
> > Patientendaten eingegeben werden müssen.
>
> So dachte ich mir das auch. Die Damen an der Annahme brauchen
> eigentlich vier Hände, um alles optimal zu verarbeiten. Dann noch ein
> kurzer Sprint ins Labor, da wäre ein Headset nichts Dummes. *g* Gibt
> höchstens daß Problem, das mache Leute keinen DECT&Co-Dauersender am
> Ohr klemmen haben möchten.
GN Netcom 9350 - das regelt die Sendeleistung in Abhängigkeit von der
Entfernung zur Basis und kann auch manuell auf "very low" eingestellt
werden. Design, Sprachqualität und Bedienung sind top - der Preis leider
auch "nicht ganz billig".
> > Wartemusik kann allerdings nur eine
> > einzige zur gleichen Zeit in das Modul geladen werden.
>
> Nenne mir einen Grund, mehr als eine Wartemusik bei einer Arztpraxis
> einzuspielen! Tokio Hotel für Kassenpatienten, Bach für
> Privatversicherte? ;-)))
Naja, manche Kunden möchten eben eine wechselnde Wartemusik haben, so
dass der Anrufer nicht ständig die gleiche Musik hört. Oft gewünscht
sind auch MOH´s, die der Jahreszeit angepasst sind (z.B. im Sommer
"Urlaubsstimmung" und im Winter "was Weihnachtliches" oder so. Bevor bei
uns in der Fa. das Marketing bzgl. "CI" bei der MOH das Ruder übernahm,
hatte ich mit unserem prov. (und teurem) MOH-Gerät (täglich wechselnde
MOH, von CD autom. geladen) für "Sound" gesorgt. Top-Ten der letzten 20
Jahre - kam bei den Anrufern sehr gut an... Ein Kudn ewa rmal so
begeistert von der MOH, dass er unbedingt den Titel (ein "One-Hit-
Wonder" den er schon lange suchte) als MP3 haben wollte - der Wunsch
konnte prompt erfüllt werden ;-)
> > Ab irgendwann Frühjahr wird es ein neues Lan Modul von Agfeo
> > geben. Das wird TK-Suite Onboard, VOIP per Sip und IOP können.
> > Ob man das braucht? Also da schwimme ich eher auf der Welle von
> > Erich Kirchmayer mit. Lieber Festnetzflat und von mir aus noch LCR
> > für Mobiln etze. VOIP braucht man nicht wirklich.
>
> Das macht mir natürlich dennoch den Mund wässrig. :-) Wäre
> natürlich zu prüfen, ob eine externe Lösung + LCR nicht aus den
> bereits genannten Gründen (z.B. Skalierbarkeit nach Bedarf) besser
> wäre.
Eben. Ich beschäftige mich für meinen privaten Bereich schon mit
SIP/VoIP, seit es das gibt. Alle "Experimente" führten aber letztendlich
dazu, ein Angebot eines lokalen Netzanbieters anzunehmen, der
"Telefonie-Flat" über einen normalen analogen Anschluss anbietet. Die
VoIP-Kiste (Fritz!Box analog) nutze ich nur noch für die Verbindungen,
die bei sipgate über ortsunabhängige Rufnummern (01801-x) laufen und um
ankommend für andere SIP-Teilnehmer erreichbar zu sein. Evtl. bieten
sich über SIP noch sehr günstige Preise für Gespräche ins Ausland
und/oder Handynetze - muss ich mal nachsehen wenn ich Zeit dazu
habe..... Mein LCR kann ja "Alles" ;-)
> > In deinem Fall wird wohl eine einfach Umleitung ausreichen.
>
> Vermutlich. Allerdings sind die Hinweise von Erich bzgl. der Vorteile
> eines Heim-SysTels auch nicht von der Hand zu weisen. Darüber muss
> ich mal tiefer nachsinnen... :-)
Ja, das hat schon was.... Zwei Vertriebsleute bei uns haben
Heimarbeitsplätze mit je einem Systemtelefon (optiPoint 420 an einer
HiPath 3000). Ist schon recht elegant, wenn man den Belegtzustand
"interner" Kollegen sieht udn auch sonst auf alle nur möglichen
Funktionen (Kurzwahl, Konferenz usw.) zugreifen kann, die man im
"normalen" Büro auch hat. Dazu kommt (bei dieser Anlage) noch der
Komfort der von dir schon angesprochenen Umzugsfunktion - das Telefon im
hat bei der Anmeldung am jeweiligen Arbeitsplatz (Home-Office oder eben
"normalem Büro") die exakt gleichen Tastenbelegungen (und
Tastenbeschriftungen!) und auch Klingeltöne, Lautstärke usw. sind exakt
gleich. Und wenn der Mitarbeiter im Büro mal an einem anderen
Schreibtisch sitzt - no Problem. Anmelden und das Telefon ist exakt
"Seines".
Aber auch klar - sowas kostet - und ist in einer normalen Arztpraxis
inkl. "Bereitschaftstelefon zuhause" realistisch gesehen "etwas" zu
teuer. Aber "schön "ist es - keine Frage. Und wir sind es ja von der
Windows-Netzwerkanmeldung gewöhnt - "Mein" Desktop, "meine"
Verknüpfungen, "mein" Outlook etc. - egal an welchem PC im Netz ich mich
anmelde....
> > Die ISDN Version sollte auch nur noch in Ausnahmefällen verwendet
> > werde n. Besser ist UP0.
>
> Hatte ich ohnehin vor. Eben nur ein notlauffähiges ISDN-Gerät im
> Schrank für den Fall der Fälle...
Reicht fast immer völlig aus.
> > Eigentlich ganz klar - und unabhängig von der Anlagenwahl - in
> > jedem Fa ll eine USV!
> > Wichtigster Vorteil : Anlage funktioniert komplett und auch am
> > Anlagenanschluss!
>
> Ich werde mir das wohl doch zu Herzen nehmen müssen. Vielleicht ist
> ein Lüfter mehr an der Patientenannahme doch kein sooo großes
> Problem.
Normale USVen der benötigten Grössenordnung (von APC etc.) brauchen im
Normalbetrieb (= Netzspannung vorhanden) keinen Lüfter. Nur bei
Netzspannung=weg gibt´s ggf. "Lärm". Abgesehen davon kann man "grosse"
USVen auch in Serverräume etc. stellen wo´s eh schon laut ist.
> > Ausserdem - wenn der Strom ausfällt ist das in einer Praxis doch
> > eh der supergau? Oftmals sind die PC's und er Server schon über
> > USV's versorgt. Und das schon in winzigen Praxen.
>
> Du wirst lachen, in dieser Praxis nicht, auch die PCs sind nicht
> gesichert. Der Techniker hielt dies für rausgeworfenes Geld, da
> zumindest ihm und seinen Kunden seit vielen Jahren da nichts passiert
> ist. Na ja...
Na ja, rein "praktisch" mag er ja richtig liegen, aber wenn, dann kann
es teuer werden (Festplattenchrash, Datenverlust usw.) Sogar bei mir
zuhause läuft ´ne "dicke" 2000W-USV. Die sorgt für das geordnete
Herunterfahren von PC und Server sowie für einige Zeit Telefonie und
Radiowecker..... Am Arbeitsplatz habe ich auch an meinem PC eine kl. USV
(ausgemustertes Gerät eines Kunden, neue Akkus rein und gut is), die mir
zumindest manuell das Herunterfahren des PC´s ermöglicht. Ich arbeite
für Schulungen usw. oft mit Powerpoint etc. und bei einem auch nur sehr
kurzem Stromausfall wäre sonst die Arbeit von Stunden "weg". Unsere
Server sind natürlich auch mit div. USVen versorgt, die TK-Anlage läuft
am Längsten - erst USV, die rund 20 Minuten "Alles" inkl. MOH, ACD-
Server usw. versorgt, dann noch 1 Std. anlageneigene Batterie.... Ja,
unser Stomnetz ist nicht "so toll" - unser Gewerbegebiet hängt an einer
Stich- und nicht an einer Ringleitung und wenn die weg ist, ist es
duster.... Kommt etwa 1-2x/Jahr für bis zu 1 Std. vor.
Klaus Zimmermann schrieb:
> [KlickTel]
> Ob mas braucht weiss ich nicht - ich habs und ich finds Klasse. Vor allem
> bei Kunden die nuscheln oder Ihren Namen gar nicht sagen hilft es oft. :-)
Stimmt natürlich auch wieder. ;-) Ich muss mal den Hersteller der
Arztsoftware anmailen, inwieweit da CTI angedacht ist, das wäre dann
noch eleganter. Wenn da nichts geht, wäre KlickTel eine Alternative.
> >Immerhin hat das der Leiter des technischen Supports als Vorschlag
> >aufgenommen. Vielleicht, mit viel Glück, kommt so etwas ja noch. :-)
>
> Na ja... die nehmen viel auf - es gibt bei gott wichtigeres zu verbessern
Kann ich gut mit leben. Sooo wichtig ist die Funktion erst mal wirklich
nicht.
> >Bist Du dir mit dem AutoAttendant da wirklich sicher? [...]
>
> Schaue dir den konfigurator trocken an.. ich denke das sagt mehr als tausend
> Worte.
Aus irgendeinem Grund verweigert mir mein Firmen-PC die nötige
USB-CAPI-Installation. Hatte heute leider zu wenig Zeit, mich da
reinzuknien, aber der Konfigurator braucht den wohl zum Starten.
> Auch den AIS Konfigurator kannst du "Trocken" ansehen, gibt
> zwar eine Fehlermeldung beim Starten aber es geht.
Bei mir wird das Programm nach dem CAPI-Hinweis leider abgebrochen. 8-(
Ich werd's eben morgen nochmals versuchen.
> Damit ich es recht rübergebracht habe, es gehen schon mehr als zwei Ansagen
> Vorzuhalten und umzuschalten, es ist aber nicht möglich mehr als zwei
> Anrufern den oder die Texte einzuspielen. (2 Kanäle)
Ach so! Na, das reicht locker aus. Danke!
> >> Problematischer ist dass das Wartefeld derzeit nicht begrenzt werden
> >> kann.
> >Was bedeutet dies genau? Verstehe ich leider nicht.
> Angenomme du hast 4 MGA dann würde die Anlage gnadenlos 8 Anrufer ins
> Wartefeld nehmen.
Gut, das ist dann auch keine Einschränkung. Mehr als 4 Amtsleitungen
werden sicher nicht gebraucht - davon vorzugsweise nur zwei eingehend.
> Die Durchsage ist natürlich über das K-Modul wesentlich komfortabler als
> über einen ab Port.
Wieso? Muss ich nicht bei beiden Methoden über das jeweilige SysTel
eine Nebenstelle wählen, um eine Durchsage durchzugeben? Einmal hängt
eben der Audio-Part des K-Moduls dran, bei der anderen Lösung der a/b?
Sorry, wenn die Frage naiv klingt, aber so stelle ich mir das vor. :-)
> Ist allerdings natürlich eine Rechenfrage. das K-Modul beinhaltet noch bis
> zu 4 AB-Ports - kommt eben drauf an was man braucht. Vielleicht kann man
> sich ein T-Modul 508 dafür schenken. Aber das ist eine Frage der
> Projektierung.
Ja, das werde ich auch noch durchchecken müssen, welche
Modulkombination da am sinnvollsten ist.
> >So etwas höre ich als Softwerker natürlich gern. Hast Du eine Ahnung,
> >wie der Agfeo-Support gegenüber externen Software-Entwicklern aussieht
> >(TAPI, Schnittstellenbeschreibungen, etc.)? [...]
>
> Kann ich wenig dazu sagen. Agfeo entwickelt TAPI Treiber im eigenen Hause,
> ausserdem Firmware für die Anlgen und Telefone. TK-Suite wird extern
> entwickelt.
> ich bezweifele dass man da an Quellcodes rankommt.
Na, das glaube ich auch nicht. ;-) Meinte ich auch gar nicht. Eher
Schnittstellenbeschreibungen, wie TAPI/TSP-Informationen, usw. Ich
maile Agfeo deswegen mal an.
> Agfeo IOP bietet vollen ISDN Support mit allen Leistungsmerkmalen die ISDN
> hat an der externen Nebenstelle. Systelunterstützung mit Statusanzeige und
> allem Schnickschnack natürlich auch.
> Fragt sich natürlich was es kosten darf. (Ist nicht billig)
Na, das VoIP-Gateway von AVM dürfte preislich in etwa dem LAN-Modul
entsprechen. Gut, da wäre dann noch DSL dabei...
Nochmals Danke!
Andreas
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> > Klar geht das mit Rufumleitung auch. Vorteil eines über VoIP (bei
> > Agfeo "ISDn-over-IP") angebundenen Systemtelefons ist, dass man
> > dort alle Leistungsmerkmale nutzen kann, die man auch in der
> > Praxis hat. So kann der Arzt z.B. bequem per Knopfdruck die
> Durchaus interessante Punkte. Wenn ich deinen Kommentar weiter
> interpretiere, ginge dies aber bei der HiPath 1220 über VoIP
> ebenfalls?
Leider nein. Dazu müsstest du die "grosse" HiPath 3000 nehmen -
preislich _weit_ von der 1220 entfernt......
> > Auch kann der Arzt an ruhigen Tagen problemlos
> > nach Hause fahren, er ist dort ja "intern" für seine Angestellten
> > erreichbar.
>
> "Ruhige Tage" und "Arzt"? Schön wär's ja! Aber das hat definitiv was
> von einem schwarzen Schimmel... =8-D
Naja, ich kenne einen ("Land-")arzt, bei dem es sowas durchaus gibt. Der
fährt an ruhigen Tagen schon mal nach Hause, während sein Praxispersonal
noch arbeitet. In 5 Minuten ist er ja wieder in der Praxis, wenn´s sein
muss.
> > > Nun muss ich eben die einzelnen Features
> > > gegeneinander aufwiegen, was für mich doch nicht so einfach ist,
> > > wie ich hoffte. Hat echtes Bauchweh-Potemtial... 8-(
> >
> > Ja, stimmt. Es ist nicht immer leicht, den Bedarf und die Wünsche
> > des Kunden zu erkennen und diese dann in eine exakt passende Anlage
> > umzusetzen.
> Ja, da sagst Du was wahres. Vor allem ist es auch nicht gerade
> einfach, sich selbst und die eigenen Anforderungen, die man selbst
> gerne hätte, da rauszuhalten. Andererseits wird die derzeitige
> Anlage, wie erwähnt, ohnehin nur zum Telefonieren genutzt. Die
> ganzen Features kommen überhaupt nicht zum Einsatz. Ich habe mir
> heute mal spaßeshalber den Abnutzungszustand der SysTel-Tasten am
> Empfang angesehen. "Rückfrage" und die "0" waren blankpoliert, alle
> anderen Tasten sahen aus wie neu. :-)))
Tja, "man kann nicht", "man braucht nicht" oder "man will nicht" - alles
ist möglich. Ist eben nicht leicht, den _wirklichen_ Bedarf eines Kunden
zu erkennen und ihm die entsprechende Lösung zu bieten.
In sehr vielen Fällen liegt es aber nur an der Bedienbarkeit der ANlage
oder/und Anwenderschulung. Ich habe schon einige Anlagen abgebaut und
gegen neue Anlagen ersetzt, bei denen die Kunden unzufrieden waren, weil
sie schlichtweg nicht wussten, dass ein gewünschtes Feature auch bei der
"alten" Anlage problemlos möglich gewesen wäre. 5 Jahre unzufrieden,
obwohl es eigentlich "gegangen wäre" - das spricht Bände über die
Beratung und Betreuung "damals".....
> vielleicht noch etwas: Du erwähntest da bei der aktuellen
> HiPath 1220 ein paar "exklusive" Features, die man in dem Segment
> sonst nicht findet. Magst Du da vielleicht ein paar anführen, die
> vielleicht für uns interessant sein könnten? Ich dachte bisher nach
> den Beschreibungen im Netz immer, die Agfeo-Anlagen wären wahre
> "Feature-Bomben". :-)
Da muss ich dich leider entäuschen - die 1220 ist nicht "meine" Anlage.
Ich gucke da nur den Kollegen über die Schulter und spiele nur ganz
selten damit. "Meine Familie" ist die HiPath 3000.
> P.S.: Das geht an alle: Sorry, wenn ich euch hier "Löcher in den
> Bauch" frage. Die TK-Anlagenseite ist für mich ziemliches Neuland,
> und da die Anlage auch für meine Liebste ist, soll's natürlich was
> Gutes werden. Mea culpa! ;-)
Ist schon o.k. - der "richtige Profi" freut sich über detaillierte
Fragen, die er ebenso detailliert beantworten kann. Ein "ich brauche
eine Anlage mit 6 Teilnehmern und einem Fax" ist ja auch eine etwas
"dumme" Anforderung ;-) Und wie du (und div. Teilnehmer und Mitleser)
sehen - die Anforderung "Anlage für Arztpraxis" wirft viel mehr Fragen
auf als "brauche 6 Teilnehmer".... Und genau DAS ist es eigentlich, was
"wir Techniker", die Vertriebler/Verkäufer und die Kunden brauchen -
eine massgeschneiderte, individuelle Lösung, die alle Beteiligten
bestens zufriedenstellt.
> Mit TK-Suite fragt man sich allerdings manchmal zu was man sich so ein
> Telefon zugelegt hat ...
Na, man kann dann beides je nach Gusto verwenden. Ist doch klasse!
Fehlt nur noch ein USB-Port am SysTel für 1st-Party CTI,
ISDN-Kartensimulation und Kaffeemaschinensteuerung am SysTel, dann ist
die Agfeo die perfekte eierlegende Wollmilchsau. :-)
> Unter AS45 würde ich nicht gehen in deinem Fall. AS43 wäre mir zu knapp
> bemessen. Ist auch nicht aufrüstbar wie AS45.
Ja, bei den drei Erweiterungs-Slots der AS43 wirds mir auch etwas
mulmig. Wer weiss schon, was da noch für sinnvolle Dinge kommen. Und
viel teurer ist die ja auch nicht.
> Da es ja wohl keine Netzwerkverkabelung gibt wird eine AS200it wohl nicht in
> Frage kommen.
Ist ein Peer-to-Peer PC-Netzwerk, falls Du das meintest. Aber ist die
AS200it nicht ohnehin mehr oder weniger eine AS45 im 19"-Rack-Format
mit zusätzlichem Display? Las sich bei Agfeo jedenfalls so. (Wir
benötigen allerdings sowieso die Wandmontage-Version.)
> Vermutlich bei einer Hipath nicht anders wie bei Agfeo - das ganze steht und
> fällt mit einem ordentlichen Support. Bei Agfeo leider möglicherweise etwas
> schwieriger zu finden als bei Siemens. Anhaltspunkte gibt die
> Händlerübersicht.
Da sieht es im Umfeld der Praxis glücklicherweise recht gut aus. Sechs
Händler relativ nah dran, vier davon mit Agfeo-Schulungen von Bronze
bis Gold + CTI.
> Trotzdem sollte man dem
> FH mal auf den Zahn fühlen. Ein ST40 sollte er schon vorführen können im
> live Betrieb - wenn auch nicht komplett konfiguriert nach Kunden wunsch -
> aber mal zum anfassen und drauf rumtippen. Ausserdem After Sales Support wie
> Firmware Updates und Vorhaltung von Ersatz bzw. Notbetriebsanlagen.
Werd' ich machen. Immerhin hat ein Techniker eines Fachhändler beim
Praxisbesuch offen kapituliert, und an einen fachkundigeren Kollegen
verwiesen, der allerdings gerade nicht da sei. Besser ehrlich, als dann
so zu tun, als hätte man Ahnung. :-)
Beste Grüße,
Andreas
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> Hi nochmals,
> > Einweisung ist natürlich immer wichtig. Viele Leute sind ganz
> > panisch, wenn sie plö¶tzlich ein Telefon mit "vielen Tasten" vor
> > sich haben. Da bei wä¤re Alles soooo einfach....
> Absolut! So, wie die derzeitige Anlage genutzt wird, gab's bei der
> Integral 5D soetwas wohl nicht (oder wurde verdrƤngt). Beim Anbieter
> der HiPath 1220 "MediLine"-Lƶsung, itk-group, ist eine Einweisung
> mit im Preis kalkuliert - alles nicht zum Schleuderpreis, dafür
> angenehm komplett (HiPath + 3 optiPoint 500 standard ca. 2.000 €
> komplett).
Leistung kostet - keine Frage. Das Thema "Einweisung" wird leider oft
vernachlässigt. Von "da haben sie die Bedienungsanleitung" oder "drücken
sie einfach da drauf" und _wirklich_ guten Einweisungen ist alles
geboten. Allerdings muss das auch der Kunde erkennen und entsprechend
Zeit (und ggf. Kosten) für eine Einweisung seiner Mitarbeiter einplanen.
> > [amüsante und lehrreiche Kurzeinweisung-Beschreibung ;-)]
>
> Da muss ich mich an die eigene Nase fassen! Obwohl ich als
> Softwareentwickler durchaus tƤglich mit weit komplexeren Problemen
> umgehen kann - beim Analog(!)telefon an meinem Platz scheitere ich
> regelmäà ig. Schon fast ein Running-Gag in der Firma (auch, wenn i
> ch da nicht der Einzige mit diesem Problem bin). :-)))
Eben. Und es ist die Aufgabe des TK-Fachmanns, Einweisungen auch so zu
gestalten, dass sie ein SW-Fachentwickler kapiert ;-) (z.B. "Die xy-
Taste ist sowas wie bei einem guten Windows-Programm "F1" - da werden
ihnen die Möglichkeiten angeboten, die sie im momentanem
Gesprächszustand haben....")
Wie "dumm" mache User sein können, zeigt diese
<Story>:
Neue Telefone in einer Arztpraxis. Einfache analoge Tastentelefone
(Siemens set311), die als einziges "Feature" eine blinkende LED beim
Anruf haben. Arzthelfering rennt mir bis ins nächste Stockwerk nach und
ruft "was soll ich tun, das Telefon läutet und blinkt!!" Ich war baff
und entgenete - nicht besonders freundlich - "na, abheben halt, wird
wohl ein Anruf sein, wenn´s klingelt!"
Naja, diese Bemerkung brachte mir eine "Sitzung" beim Chef ein ;-)
<Story OFF>
Oh nein - bestimmt nicht ... da gibt es auch (Agfeo wird mich schlagen)
wirklich gravierende Mängel.
z.B. das ABModul40 - zur Zeit ein absoluter Witz. Da ist die Hicom1220 um
Welten weiter.
Seit FW7 ist da was vollkommen im Produktmanagement daneben gegangen.
Es wird zwar wohl dran gearbeitet - ich hoffe auch dass der Anrufbeantworter
komplett überarbeitet wird.. aber momentan ist ein 15Euro AB in bestimmten
Fällen die bessere alternative. Das potenzial des Moduls wäre schon da was
draus zu machen - wurde aber leider nicht oder nur lieblos genutzt.
USB Port wird es wohl nicht geben für das ST40.
Eher noch eine ST40IP.
> Da es ja wohl keine Netzwerkverkabelung gibt wird eine AS200it wohl nicht
> in
> Frage kommen.
>Ist ein Peer-to-Peer PC-Netzwerk, falls Du das meintest. Aber ist die
>AS200it nicht ohnehin mehr oder weniger eine AS45 im 19"-Rack-Format
>mit zusätzlichem Display? Las sich bei Agfeo jedenfalls so. (Wir
>benötigen allerdings sowieso die Wandmontage-Version.)
Ja stimmt, ist eine AS45 im 19" Gehäuse - spart allerdings in der
strukturierten Verkabelung und 19" Schr(änkchen)ank eine menge Arbeit.
>Werd' ich machen. Immerhin hat ein Techniker eines Fachhändler beim
>Praxisbesuch offen kapituliert, und an einen fachkundigeren Kollegen
>verwiesen, der allerdings gerade nicht da sei. Besser ehrlich, als dann
>so zu tun, als hätte man Ahnung. :-)
Ja stimmt. Hat keiner was davon.
Beste Grüße,
Andreas
>> Schaue dir den konfigurator trocken an.. ich denke das sagt mehr als
>> tausend
>> Worte.
>Aus irgendeinem Grund verweigert mir mein Firmen-PC die nötige
>USB-CAPI-Installation. Hatte heute leider zu wenig Zeit, mich da
>reinzuknien, aber der Konfigurator braucht den wohl zum Starten.
>> Auch den AIS Konfigurator kannst du "Trocken" ansehen, gibt
>> zwar eine Fehlermeldung beim Starten aber es geht.
>Bei mir wird das Programm nach dem CAPI-Hinweis leider abgebrochen. 8-(
>Ich werd's eben morgen nochmals versuchen.
TK-Suite-Basic sollte völlig ohne Capi funktionieren. Bei der installation
allerdings serielle Verbindung auswählen.
Beim AIS Configurator könnte es sein dass der an der CAPI rummeckert. Die
ist notwendig zur Übertragung der Daten.
>> Die Durchsage ist natürlich über das K-Modul wesentlich komfortabler als
>> über einen ab Port.
>Wieso? Muss ich nicht bei beiden Methoden über das jeweilige SysTel
>eine Nebenstelle wählen, um eine Durchsage durchzugeben? Einmal hängt
>eben der Audio-Part des K-Moduls dran, bei der anderen Lösung der a/b?
>Sorry, wenn die Frage naiv klingt, aber so stelle ich mir das vor. :-)
Am AB-Port brauchst du auf jeden Fall ein externes Audio Modul für den AB
Port. Das muss den Anruf annehmen können und danach natürlich auch wieder
automatisch "auflegen".
Das K-Modul liefert einen fertigen Anschluss für einen Lautsprecher.
Am Systel lässt sich eine Taste "Durchsage" einrichten. Übrigends kann man
auch Durchsagen auf Systels schalten. Allerdings wohl weniger praktisch im
Wartezimmer. Die Lautstärke lässt sich über den Konfigurator einrichten.
>> Agfeo IOP bietet vollen ISDN Support mit allen Leistungsmerkmalen die
>> ISDN
>> hat an der externen Nebenstelle. Systelunterstützung mit Statusanzeige
>> und
>> allem Schnickschnack natürlich auch.
>> Fragt sich natürlich was es kosten darf. (Ist nicht billig)
>Na, das VoIP-Gateway von AVM dürfte preislich in etwa dem LAN-Modul
>entsprechen. Gut, da wäre dann noch DSL dabei...
In dieser preisklasse wird sehr oft die FritzBox über einen ext. S0
verwendet.
Klappt auch gut.
Gruss Klaus
> GN Netcom 9350
Danke für den Tipp! Da nur eines benötigt wird, wäre der Preis auch
nicht so entscheidend.
> > Nenne mir einen Grund, mehr als eine Wartemusik bei einer Arztpraxis
> > einzuspielen!
>
> Naja, manche Kunden möchten eben eine wechselnde Wartemusik haben, so
> dass der Anrufer nicht ständig die gleiche Musik hört. [...]
Stimmt natürlich. Da ging ich zugegeben, ganz in Bauchnabelschau
versunken, nur von der betroffenen Arztpraxis aus. :-)
> > Vermutlich. Allerdings sind die Hinweise von Erich bzgl. der Vorteile
> > eines Heim-SysTels auch nicht von der Hand zu weisen. Darüber muss
> > ich mal tiefer nachsinnen... :-)
>
> Ja, das hat schon was.... Zwei Vertriebsleute bei uns haben
> Heimarbeitsplätze mit je einem Systemtelefon (optiPoint 420 an einer
> HiPath 3000). [...]
Sehr schönes Feature. Allerdings ist die HiPath 3000 dann doch
deutlich jenseits des Geplanten. Es ist ohnehin derzeit nicht sicher,
ob die Dienstbereitschaft in Zukunft überhaupt zuhause stattfinden
wird. In Schleswig-Holstein sind da gerade einige Änderungen in
Planung. So kann es auch sein, daß diensthabende Ärzte zukünftig in
einer Klinik auf Abruf sitzen werden. Ist alles noch offen.
Wäre es aber, sollte es doch bei Heimbereitschaft bleiben, mit den
gegebenen Anlagen nicht auch möglich, eine Rufumleitung auf Zeit
einzurichten, die dann nach dem von Dir a.a.O. genannten Beispiel z.B.
um 8 Uhr automatisch wieder auf den AB der Praxis umgestellt wird?
Wäre zumindest eine praktikable Notlösung. (Oder aber über VPN
Zugriff über den Anlagen-PC auf der Anlage direkt umstellen? Sicher
unschön - es geht mir da nur um Möglichkeiten.)
> Normale USVen der benötigten Grössenordnung (von APC etc.) brauchen im
> Normalbetrieb (= Netzspannung vorhanden) keinen Lüfter. Nur bei
> Netzspannung=weg gibt´s ggf. "Lärm". Abgesehen davon kann man "grosse"
> USVen auch in Serverräume etc. stellen wo´s eh schon laut ist.
Na ja, Serverraum ist in diesem Fall nicht. Aber wenn die sonst keinen
Lärm machen, ist das ja kein Problem. Da gibt's in der Praxis also
noch so einiges neben der TK-Anlage zu tun. :-)
> > Du wirst lachen, in dieser Praxis nicht, auch die PCs sind nicht
> > gesichert. Der Techniker hielt dies für rausgeworfenes Geld, da
> > zumindest ihm und seinen Kunden seit vielen Jahren da nichts passiert
> > ist. Na ja...
>
> Na ja, rein "praktisch" mag er ja richtig liegen, aber wenn, dann kann
> es teuer werden (Festplattenchrash, Datenverlust usw.)
Eben! Zwar sind wir in der Firma auch so leichtsinnig (dafür aber
täglich Backups aller relevanten Änderungsdaten), und hatten trotz
einiger Stromausfälle auch noch nie Probleme. Aber den PC unseres
Sohnes zu Hause hat es da schon mal so weit zerlegt, daß da nur noch
Neuinstallation des Betriebssystems half! Zum Glück waren die Daten
nicht hin...
Beste Grüße,
Andreas
VPN-Zugriff auf den Anlagen-PC wäre die eine Sache - die andere ist die
telefonische Fernkonfiguration. Bei der allmählich in Ehren ergrauten
Euracom kann man sich über eine Extra-Nummer in die Anlage einwählen und
nach PIN-Eingabe Rufumleitungen aktivieren bzw. deaktivieren. Sowas
sollte Agfeo eigentlich auch bieten und eine Siemens, die in dem Feld
mitspielt, sollte das meines Erachtens anch auch beherrschen (genau
weiss ich es allerdings nicht).
> Aber den PC unseres
> Sohnes zu Hause hat es da schon mal so weit zerlegt, daß da nur noch
> Neuinstallation des Betriebssystems half! Zum Glück waren die Daten
> nicht hin...
Wenn die Platte nur noch "klack-klack-klack" macht hilft außer einer
neuen Platte und (hoffentlich) einem Backup auf dem Server oder auf
CD/DVD gar nichts mehr... ;-)
MfG,
Ch. Blümer
Klaus Zimmermann schrieb:
> >Fehlt nur noch ein USB-Port am SysTel für 1st-Party CTI,
> >ISDN-Kartensimulation und Kaffeemaschinensteuerung am SysTel, dann ist
> >die Agfeo die perfekte eierlegende Wollmilchsau. :-)
>
> Oh nein - bestimmt nicht ... da gibt es auch (Agfeo wird mich schlagen)
> wirklich gravierende Mängel.
Ähem! _Da_ bin ich aber sehr neugierig. ;-) Magst Du dazu etwas mehr
erzählen, außer des genannten AB-Beispiels?
Und ich dachte, mit der FW 7 sei alles besser geworden... 8-(
Beste Grüße,
Andreas
Christoph Blümer schrieb:
> VPN-Zugriff auf den Anlagen-PC wäre die eine Sache - die andere ist die
> telefonische Fernkonfiguration.
Ich habe mir die Bedienungsanleitung der Agfeo AS45 gerade mal
angesehen. Nennt sich da "Schaltbox". Rufumleitung gehört wohl zu den
fernsteuerbaren Möglichkeiten. Für die HiPath 1220 konnte ich auf die
Schnelle noch keinen Hinweis finden. Wäre u.U. ein
Freistellungsmerkmal, wenn ich so darüber nachdenke...
> Wenn die Platte nur noch "klack-klack-klack" macht hilft außer einer
> neuen Platte und (hoffentlich) einem Backup auf dem Server oder auf
> CD/DVD gar nichts mehr... ;-)
Klar! Ich sach' ja, das ist leichtsinnig! ;-)
Beste Grüße,
Andreas
Erich Kirchmayer schrieb:
> > Wenn ich deinen Kommentar weiter
> > interpretiere, ginge dies aber bei der HiPath 1220 über VoIP
> > ebenfalls?
>
> Leider nein. Dazu müsstest du die "grosse" HiPath 3000 nehmen -
> preislich _weit_ von der 1220 entfernt......
Ja, die wäre zwar toll, aber jenseits vom zahlbaren. 8-(
Der Tipp von Christoph mit der Fernkonfiguration per Telefon weiter
oben scheint mir aber ebenfalls ein durchaus ausreichender Weg zu sein.
Bei Agfeo gibt es das offenbar, bei der HiPath 1220 las ich zwar was
von Fernadministration, die Angabe war dort aber diesbezüglich leider
nicht klar interpretierbar.
> > "Ruhige Tage" und "Arzt"? Schön wär's ja! Aber das hat definitiv was
> > von einem schwarzen Schimmel... =8-D
>
> Naja, ich kenne einen ("Land-")arzt, bei dem es sowas durchaus gibt.
Stimmt, viele Landärzte haben derzeit das Problem, daß zu wenig
Patienten kommen - bzw. sie für den vorhandenen Stamm kaum mehr Geld
von den Kassen bekommen. Die goldenen Jahre sind für Ärzte in
Deutschland leider vorbei. Da lohnt es sich schon eher, am Wochenende
in England zu jobben oder hier nur Bereitschaftsdienste zu machen.
> Tja, "man kann nicht", "man braucht nicht" oder "man will nicht" - alles
> ist möglich. Ist eben nicht leicht, den _wirklichen_ Bedarf eines Kunden
> zu erkennen und ihm die entsprechende Lösung zu bieten.
Wohl wahr! Aber da bisher ohnehin nur rudimentäre Telefonnutzung,
kommt der Geschmack vielleicht beim "Essen". :-) Ich versuche halt, die
mir am sinnvollsten erscheinenden Features rauszufischen. Und während
dieser Diskussion kommen ja auch immer wieder interessante Dinge hoch.
> 5 Jahre unzufrieden,
> obwohl es eigentlich "gegangen wäre" - das spricht Bände über die
> Beratung und Betreuung "damals".....
Traurige Sache! Na ja, ich habe andernorts auch schon Klagen über
nicht funktionierende Agfeo Softwareintegration, schlecht
verständliche Handbücher und komplizierte Telefonprogrammierung
gehört. Ist u.U. auch Geschmackssache, oder eben fehlende
Unterstützung seitens des Händlers (im schlimmsten Fall natürlich
der Anlage/Software selbst). Ich wühl mich in sowas aber gerne auch
mal rein - guter Support von Anbieterseite vorausgesetzt, wenn's mal
wirklich nicht weitergeht. (Wie ist da Siemens eigentlich?
supportfreundlich auch gegenüber Endkunden? Oder heisst es da eher:
rufen Sie ihren Händler an...)
> > P.S.: Das geht an alle: Sorry, wenn ich euch hier "Löcher in den
> > Bauch" frage. [...]
>
> Ist schon o.k. - der "richtige Profi" freut sich über detaillierte
> Fragen, die er ebenso detailliert beantworten kann.
_Das_ ist natürlich sehr schön zu hören, da atme ich erleichtert
auf. (Wobei mir es im Softwarebereich eigentlich auch so geht. :-) Bei
der Diskussion entwickeln sich für mich auch ganz neue Gesichtspunkte,
die ich vorher überhaupt nicht in Betracht gezogen habe. Sehr
fruchtbar, das Ganze! Danke an Alle!
Im Grunde weiß ich aber immer noch nicht, welche Anlage nun geeigneter
sein könnte. Vielleicht sollte ich die Firmenpolitik mit einbeziehen?
(Obwohl, da käme Siemens dank der aktuellen Skandale derzeit eher
schlecht weg.) Oder ich schau mir die Auerswald 4410USB nochmals
genauer an, die hatte ich ursprünglich auch mal im Sichtfeld. Obwohl,
die hat keine Up0-Schnittstellen, und die Software und das Telefonbuch
seien offenbar im Vergleich zu den beiden anderen Anlagen auch nicht so
prickelnd. :-) (Wir haben die Anlage zwar auch hier in der Firma, sie
läuft eigentlich sehr stabil und ist für unsere Anforderungen absolut
ausreichend.)
Beste Grüße,
Andreas
Klaus Zimmermann schrieb:
> TK-Suite-Basic sollte völlig ohne Capi funktionieren. Bei der installation
> allerdings serielle Verbindung auswählen.
Hatte ich gemacht. Ich bekomme da auch was angezeigt. Hab das aber erst
mal nur kurz überflogen. Die CAPI-Sache für den Konfigurator werde
ich später testen.
> Am AB-Port brauchst du auf jeden Fall ein externes Audio Modul für den AB
> Port. Das muss den Anruf annehmen können und danach natürlich auch wieder
> automatisch "auflegen".
Danke. Das kommt sich dann wohl preislich nahe, wie wenn man gleich auf
das K-Modul umsteigt. Ich kann mir das ja mal überlegen. Vorzugsweise
werden die Patienten bisher persönlich abgeholt. Kommt irgendwie auch
besser rüber. Und nach meiner Erfahrung verstehen die Patienten ihren
Namen oft über eine solche Durchsage nicht. Aber wenn's mal extrem
voll ist, könnte eine solche Durchsagefunktion durchaus hilfreich
sein.
> >Na, das VoIP-Gateway von AVM dürfte preislich in etwa dem LAN-Modul
> >entsprechen. Gut, da wäre dann noch DSL dabei...
>
> In dieser preisklasse wird sehr oft die FritzBox über einen ext. S0
> verwendet.
> Klappt auch gut.
Wobei es da offenbar zumindest mit einer Serie von Fritz!Boxen
erhebliche Probleme an den Agfeos gab. Eine 5050 am zweiten MGA wurde
dabei offenbar jedesmal abgehängt, wenn die Anlagedaten über den
Konfigurator ausgelesen und wieder zurückgespielt wurden. Dabei hat
sich der zweite S0 wohl selbsständig wieder auf "intern" umgestellt.
Sei laut Agfeo gelöst, aber wer nun daran schuld war? Angeblich waren
aber nur die Agfeos von diesem Problem betroffen.
Beste Grüße,
Andreas
>Danke. Das kommt sich dann wohl preislich nahe, wie wenn man gleich auf
>das K-Modul umsteigt. Ich kann mir das ja mal überlegen. Vorzugsweise
>werden die Patienten bisher persönlich abgeholt. Kommt irgendwie auch
>besser rüber. Und nach meiner Erfahrung verstehen die Patienten ihren
>Namen oft über eine solche Durchsage nicht. Aber wenn's mal extrem
>voll ist, könnte eine solche Durchsagefunktion durchaus hilfreich
>sein.
Ja, die meisten Ärzte holen Ihre Patienten ab bzw. lassen abholen.
Wartezimmeraufruf ist ziemlich Out.
>Wobei es da offenbar zumindest mit einer Serie von Fritz!Boxen
>erhebliche Probleme an den Agfeos gab. Eine 5050 am zweiten MGA wurde
>dabei offenbar jedesmal abgehängt, wenn die Anlagedaten über den
>Konfigurator ausgelesen und wieder zurückgespielt wurden. Dabei hat
>sich der zweite S0 wohl selbsständig wieder auf "intern" umgestellt.
>Sei laut Agfeo gelöst, aber wer nun daran schuld war? Angeblich waren
>aber nur die Agfeos von diesem Problem betroffen.
Ich habe bei mir hier selber ein Fritz-Box hängen.
Es gab Probleme mit der Taktsynchronisation bei zwei verschieden getakteten
Ämtern.
Das Problem wurde aber über Firmware und entsprechende Konfiguration
behoben.
Zumindest ist mir kein Problem seither mehr bekannt geworden.
gruss Klaus
Erich Kirchmayer schrieb:
> Leistung kostet - keine Frage.
Eben! Und da so eine TK-Anlageninstallation auch eine einmalige Sache
ist, sollte man da auch nicht am falschen Ende sparen. Die laufenden
Kosten sind da jedenfalls viel interessanter. Ich hoffe nur, daß wir
mit unserer bisherigen Fachhändlerauswahl zufrieden sein können, wenn
es zu einem Auftrag kommt. Leider ist man da ja oft erst hinterher
schlauer...
Mal kurz zum Thema laufende Kosten: Weisst Du spontan, ob man bei zwei
MGAs auch zwei Mal Flatrate bezahlen muss, wenn man soetwas möchte,
und wäre dies bei einem Anlagenanschluss anders? (Ansonsten könnte
man ja vielleicht auch nur den zweiten MGA "flatraten", wenn der
vorzugsweise für abgehende Gespräche verwendet werden soll. Ich bin
da gerne kreativ. ;-)
> Eben. Und es ist die Aufgabe des TK-Fachmanns, Einweisungen auch so zu
> gestalten, dass sie ein SW-Fachentwickler kapiert ;-) (z.B. "Die xy-
> Taste ist sowas wie bei einem guten Windows-Programm "F1" - da werden
> ihnen die Möglichkeiten angeboten, die sie im momentanem
> Gesprächszustand haben....")
DAE (Dümmster anzunehmender Entwickler *g*): "Ich habe hier aber keine
xy-Taste..." :-)))
> Ich war baff
> und entgenete - nicht besonders freundlich - "na, abheben halt, wird
> wohl ein Anruf sein, wenn´s klingelt!"
*ggg* Na, diesen DAU-Reflex kenne ich auch zur Genüge. Meist bleibt er
glücklicherweise im Halse stecken, sonst wäre "Chefvisite" bei mir
wohl auch Dauerthema... :-)
Aber es stimmt schon, die Leute sind in ihrem Job oft schon so
überlastet, daß sie gar nichts Neues mehr aufnehmen _wollen_. Da kann
so ein blinkendes Telefon schon zum Fast-Nervenzusammenbruch führen.
Eigentlich braucht man als Supporter eine pädagogische
Zusatzausbildung... :-)
Beste Grüße,
Andreas
Genau richtig erkannt! Über die Schaltbox lässt sich die Anlage Fernsteuern.
Fast alle Funktionen. Nur ein paar sicheheitsrelevante sind gesperrt. So
z.B. Türöffner.. aber auch das kann man im Notfall umgehen.
Per VPN über Server geht natürlich auch TK-Suite. Komplett mit allem was
dazugehört.
Gruss Klaus
Für Agfeo gesprochen - ja das ist leider so - Agfeo bekommt man fast in
jedem Baumarkt - und jeder der meint so eine Anlage kaufen zu können glaubt
auch das Teil konfigurieren zu können. Klingeln wird es immer irgendwo. An
anderer stelle habe ich schonmal geschrieben dass nicht alles im Handbuch
drinsteht. Manches bekommt man in Schulungen vermittelt- für manches bedarf
es einfach Erfahrung. Viele Anlagen sind Zerkonfiguriert. Leider sehe ich
das immer wieder und ärgert mich wenn ich zu einem Kunden komme und der mir
dann erzählt dass er völlig unglücklich und unzufrieden ist mit der Agfeo.
Leider liegt das meist an den Kollegen Elektroinstallateure. Nicht dass ich
alle über einen Kamm scheren will. Aber so nebenher kann man so eine Anlage
auch nicht einfach hinhängen.
Agfeo bietet eine (kostenpflichtige) Hotline. Die Hilft sofern möglich
sicher weiter - es gibt aber keinen Agfeo Kundendienst. das ist dann sache
des Fachandels.
Ich schrieb ja schon - dem Fh auf den Zahn fühlen. ( Was nicht heisst zu
verlangen dass er alle Kennziffern weiss, tue ich auch nicht) Aber
Kundenservice ist eben wichtig. In einer Arztpraxis sowieso. Spezielle
wünsche ruhig ansprechen und nach machbarkeit fragen.
Nicht alles ist machbar. Manche Kundenwünsche bleiben unerfüllt.
Gruss Klaus
>Und ich dachte, mit der FW 7 sei alles besser geworden... 8-(
Es ist auch vieles besser geworden - so ist das nicht - der AB ärgert mich
nur persönlich massiv.
Seit 7.6 kann man sogar die Rufumleitungen direkt editieren. Das war schon
lange gefordert.
Trotzdem bleibt noch, dass Umleitungen über Tastaturcodes praktisch gar
nicht machbar sind.
Dem ist im Handbuch eine ganze Seite gewidmet. Es gibt unsinnig viele
Optionen. *11Nr geht da nicht.
Per Handy ist es kein Problem. da kann man es als Steuersequenz einrichten
und es über die Schaltbox machen.
Aber merken kann man sich das nicht - ich jedenfalls nicht.
Trotzdem wird das meiste besser.
Es wurde ab 7.0 vieles eben auch eingebaut das es vorher gar nicht gab. Und
eben das leben erleichtert.
Natürlich auch neue Produkte. Die werden ja auch immer sofern möglich
eingepflegt. Dect-Basis Plus, WAC z.B.
Auch der AB wird mal gut - da bin ich sicher.. nur Momentan ist er eben das
Geld nicht Wert.
Was nicht heisst, dass er nicht funktionieren würde..
Gravierende Mängel fallen mir nicht ein.
Was manchmal schön wäre... Kettenumleitungen ... aber ich bezweifle, dass
das jemals eingebaut wird (werden kann).
Kunden haben schon gewünscht, dass alle Telefone gleichzeitig signalisieren
können - bei 24 max. ist aber Schluss.
Habe mich aber belehren lassen das das bei Siemens auch nicht so ohne
weiteres geht.
Gruss Klaus
Klaus Zimmermann schrieb:
> Ich habe bei mir hier selber ein Fritz-Box hängen.
> Es gab Probleme mit der Taktsynchronisation bei zwei verschieden getakteten
> Ämtern.
> Das Problem wurde aber über Firmware und entsprechende Konfiguration
> behoben.
> Zumindest ist mir kein Problem seither mehr bekannt geworden.
Sehr schön! Danke für die Bestätigung der Aussage des
Agfeo-Supportleiters. Da hat er mich wohl nicht beschummelt. :-)
Klaus Zimmermann schrieb:
> Für Agfeo gesprochen - ja das ist leider so - Agfeo bekommt man fast in
> jedem Baumarkt - und jeder der meint so eine Anlage kaufen zu können glaubt
> auch das Teil konfigurieren zu können.
Ok, war zu befürchten. Bliebe abzuwarten, ob es beim HiPath 1200
Support ebenso düster ist. Die geht ja auch andere Vertriebswege, als
die größeren Anlagen.
> Klingeln wird es immer irgendwo. An
> anderer stelle habe ich schonmal geschrieben dass nicht alles im Handbuch
> drinsteht. Manches bekommt man in Schulungen vermittelt- für manches bedarf
> es einfach Erfahrung.
Wäre evtl. etwas viel verlangt, da als Privatmensch eine Schulung zu
absolvieren. (Interessant wär's aber sicher!) Ist Dir vielleicht
alternativ Literatur bekannt, welche die gemeinhin verfügbaren
Merkmale von Telefonanlagen und deren Sinn, Verwendung und
Zusammenspiel gut erläutert? So könnte ich mich vielleicht ein wenig
in die Materie einarbeiten, und stünde dann nicht völlig unwissend
vor den Konfigurationsmöglichkeiten. Wenn man die Zusammenhänge und
das Zusammenspiel der Features halbwegs kennt, wird man da vielleicht
auch eher durchsteigen!?
> Viele Anlagen sind Zerkonfiguriert.
Da muss ich dann wohl auch aufpassen, wenn ich mich da "einspielen"
will. ;-) Kann man Konfigurationen wegsichern, um diese wieder auf
einen Rutsch einzuladen, wenn was schief geht?
> Ich schrieb ja schon - dem Fh auf den Zahn fühlen. ( Was nicht heisst zu
> verlangen dass er alle Kennziffern weiss, tue ich auch nicht) Aber
> Kundenservice ist eben wichtig. In einer Arztpraxis sowieso. Spezielle
> wünsche ruhig ansprechen und nach machbarkeit fragen.
Werde ich machen. Ich hoffe nur, daß mir die schwarze Schafe auch
auffallen.
> Nicht alles ist machbar. Manche Kundenwünsche bleiben unerfüllt.
Ist schon klar. Solange ein nahezu passendes Produkt dabei rauskommt,
will ich's zufrieden sein. Ansonsten: Mut zur Lücke... ;-)
Beste Grüße,
Andreas
> Seit 7.6 kann man sogar die Rufumleitungen direkt editieren. Das war schon
> lange gefordert.
> Trotzdem bleibt noch, dass Umleitungen über Tastaturcodes praktisch gar
> nicht machbar sind.
> Dem ist im Handbuch eine ganze Seite gewidmet. Es gibt unsinnig viele
> Optionen. *11Nr geht da nicht.
Ausgerechnet! :-) Wie läuft das denn sonst? Ist da dann nicht eine
Taste des SysTels vorgesehen (Taste+Nr), oder die entsprechende
Belegung einer frei programmierbaren Taste? Und gerade in Bezug auf die
angesprochene Rufumleitungssteuerung über die "Schaltbox" wäre ja gar
kein SysTel vorhanden, da sollte eine Rufumleitung schon relativ
geschmeidig möglich sein.
> Per Handy ist es kein Problem. da kann man es als Steuersequenz einrichten
> und es über die Schaltbox machen.
> Aber merken kann man sich das nicht - ich jedenfalls nicht.
Wäre eine, zwar unschöne, Alternative, wenn's eben nicht anders geht.
> Trotzdem wird das meiste besser.
> Es wurde ab 7.0 vieles eben auch eingebaut das es vorher gar nicht gab. Und
> eben das leben erleichtert.
> Natürlich auch neue Produkte. Die werden ja auch immer sofern möglich
> eingepflegt. Dect-Basis Plus, WAC z.B.
Das scheint ja ein oft gepriesener Vorteil bei Agfeo zu sein, daß
Softwarepflege dort wohl kein Fremdwort ist, auch wenn manche Sachen
offenbar ihre Zeit brauchen. Immerhin kostenlos!
> Auch der AB wird mal gut - da bin ich sicher.. nur Momentan ist er eben das
> Geld nicht Wert.
Ich schätze mal, das bezieht sich in erster Linie auf die FW des AB?
Nicht, daß man dann auch gleich die Hardware austauschen muss. :-)
> Gravierende Mängel fallen mir nicht ein.
Puh! ;-)
> Was manchmal schön wäre... Kettenumleitungen ... aber ich bezweifle, dass
> das jemals eingebaut wird (werden kann).
Bedeutet dies, daß man mehrere Umleitungsnummern in einer Liste
angibt, die dann nacheinander angewählt werden, bis der Ruf angenommen
wird? Wenn ja: brauchen wir vermutlich eher nicht. Bei einer externen
Umleitung wäre ja wieder die Umkonfiguration über die "Schaltbox" ein
Weg, wenn man seinen Platz/Apparat wechseln muss. Und intern bei nur
drei Telefonen vermutlich overkill. ;-)
> Kunden haben schon gewünscht, dass alle Telefone gleichzeitig signalisieren
> können - bei 24 max. ist aber Schluss.
> Habe mich aber belehren lassen das das bei Siemens auch nicht so ohne
> weiteres geht.
Ist ja für uns auch keine Notwendigkeit. Fällt in unserem Fall also
aus dem Raster.
Beste Grüße,
Andreas
> >Nennt sich da "Schaltbox". Rufumleitung gehört wohl zu den
> >fernsteuerbaren Möglichkeiten.
>
> Genau richtig erkannt! Über die Schaltbox lässt sich die Anlage Fernsteuern.
> Fast alle Funktionen. Nur ein paar sicheheitsrelevante sind gesperrt. So
> z.B. Türöffner.. aber auch das kann man im Notfall umgehen.
Das ist im Zusammenhang mit externen Bereitschaftsdiensten u.U. ein
gewichtiges Argument. Nicht, daß man es ständig brauchen würde, aber
wenn es auch nur die Fahrt zur Praxis spart, ist das schon gut.
Mal sehen, ob so etwas auch mit der HiPath 1220 machbar ist. Online
konnte ich noch nichts konkretes dazu finden.
Beste Grüße,
Andreas
Du hättest auf dem AA viele Durchwahlen, nicht viele unterschiedliche,
einzelne MSN.
> Wobei das Problem der bekannten Hauptrufnummer (samt
> "Sturheit" mancher Patienten ;-) natürlich bliebe, und man dann auch
> gleich bei zwei MGAs bleiben könnte.
Man würde auf den alten Nummern eine Ansage vorschalten, bevor es klingelt.
Dann würde man überprüfen, wie viele Anrufe noch auf den alten Nummern
hereinkommen und irgendwann abschalten = aus dem MGA einen weiteren
Anschluss des AA machen.
> Keine Ahnung, wie SoHo-TK-Anlagen
> mit so einer Mischung zurecht kämen.
Klappt.
>> Ebenfalls nicht möglich (jedenfalls kenne ICH keinen Netzanbieter, der
>> das macht) ist die Übermittlung der "richtigen" MSN (= "Haupt-MSN" oder
>> "die alte Nummer"), wenn auf dem zweiten Mehrgeräteanschluss rausgerufen
>> wird.
Beim MGA wohl nicht vorgesehen.
> Beiden Ärzten wäre es ohnehin am liebsten, wenn bei ausgehenden
> Anrufen keine MSN mitgegeben wird, wenn der Anruf nicht gerade von der
> Zentrale ausgeht.
Ich würde die Nummer der Zentrale mitschicken, auf Wunsch (Tastendruck) auch
die eigene.
> In Verbindung mit deinem Vorschlag im anderen
> Posting, ausgehende Anrufe vorzugsweise auf den zweiten MGA zu legen,
> wäre das wohl ok.
Dann hättest Du aber immer die "falsche" oder gar keine Nummer angezeigt.
> Dann wären zwei eingehende Leitungen frei, und
> schlimmstenfalls läge ein Anrufer dann eben auf einem Wartefeld mit
> entsprechender Ansage.
Ein dritter Anruf auf dem ersten Anschluss würde genauso "besetzt" bekommen,
ausser Du leitest in der Vermittlungsstelle "bei besetzt" um.
> Zudem: Gibt's eigentlich noch Telefone mit Impulswahl? Gerade "Oma"
> könnte doch noch so ein Ding haben, da sieht es dann mit Autoattendant
> mau aus, oder?
Jawoll, die gibbet noch. Gerade bei älteren Herrschaften. Mit grünem
Samt-Überzug und Brokat. Quasi der Vorläufer der Handyschale.
>> Beim Mehrgeräteanschluss kein Problem. Wie der Name schon sagt - der ist
>> für _mehrere_ Geräte am S0-Bus geeignet/vorgesehen.
> Bedeutet dies auch, daß diese Lösung an einem AA _nicht_
> funktioniert? Wäre dann evtl. durchaus ein Grund, zwei MGAs zu nutzen.
> Erreichbarkeit und v.a. Raustelefonieren (Notarztruf!) wäre in einer
> Arztpraxis schon wichtig. Auch im Handy-Zeitalter.
ISDN Telefone sind für den MGA vorgesehen.
Aber, wie schon geschrieben, eine einfachste USV sorgt für reibungslosen
Betrieb.
Oder ein Diesel im Keller... *
* Ich denke zur Zeit ernsthaft über eine solche Anschaffung nach. So ein
kleines Aggregat mit 10kVA im Keller. Oder größer. Ein Kunde hat nen 600kVA
Dieselaggregat. Wäre aber mein Keller zu klein...
Das ist exakt die gleiche Benutzerführung wie beim ST40.
Da ham die Bielefelder wohl abgeguckt.
Oder etwa genau so ein Zufall, wie der, dass Siemens Gigaset-Mobilteile an
einer Agfeo DECT-Basis Systemtelefonfunktionen unterstützen (sogar eine
deutlich bessere Funktionalität als Auerswald "System"-DECT-Mobilteile an
Auerswald-DECT-Basis!)
Also Zufälle gibts....
> Ausgerechnet! :-) Wie läuft das denn sonst? Ist da dann nicht eine
> Taste des SysTels vorgesehen (Taste+Nr), oder die entsprechende
> Belegung einer frei programmierbaren Taste?
Doch, doch. Nur die Rufumleitung per Tastencode eingeben, das ist eine
(unnötige) Qual.
Du kannst x verschiedene Umleitungen definieren, jeder eine Taste zuweisen.
Im Gegensatz zu älteren Versionen musst Du mittlerweile noch nicht mal mehr
die alte Umleitung deaktivieren, bevor Du eine neue aktivierst.
> Und gerade in Bezug auf die
> angesprochene Rufumleitungssteuerung über die "Schaltbox" wäre ja gar
> kein SysTel vorhanden, da sollte eine Rufumleitung schon relativ
> geschmeidig möglich sein.
Also die Schaltbox sorgt ja dafür, dass Du aus der Ferne Umleitungen (und
anderes) steuern kannst.
Leider ist die Aktivierung dann wieder einen ellenlange Kennzifferprozedur.
Es wäre schön, wenn man künftig ein Multifunktion aus der Ferne
an-/ausschalten könnte.
> Ich schätze mal, das bezieht sich in erster Linie auf die FW des AB?
> Nicht, daß man dann auch gleich die Hardware austauschen muss. :-)
Jawoll.
Carsten Schmitz schrieb:
> > ST40? K.A. ;-) Ich kenn enur Kudnen, die mit ihrem (ggf. neuen)
> > optipoint auf Anhieb klargekommen sind. [...]
>
> Das ist exakt die gleiche Benutzerführung wie beim ST40.
> Da ham die Bielefelder wohl abgeguckt.
>
> Oder etwa genau so ein Zufall, wie der, dass Siemens Gigaset-Mobilteile an
> einer Agfeo DECT-Basis Systemtelefonfunktionen unterstützen (sogar eine
> deutlich bessere Funktionalität als Auerswald "System"-DECT-Mobilteile an
> Auerswald-DECT-Basis!)
>
> Also Zufälle gibts....
*ggg* Na, ob die heimlich gemeinsame Sache machen oder bei Agfeo ein
paar Ex-Siemensler sitzen... :-)
Übrigens klasse: Ich habe just in Wohnort- und Praxisnähe einen
Fachhändler gefunden, der sowohl Siemens (neben der HiPath 1220 auch
neue und gebrauchte HiPath 3000er), Agfeo und Panasonic anbietet. Da
werde ich wohl mal mit meiner Liebsten vorbei müssen. :-) Der hat laut
Agfeo-Händlerlisting auch alle (!) Schulungen zwischen 2002 und 2005
absolviert.
Beste Grüße,
Andreas
Carsten Schmitz schrieb:
> > Wobei das Problem der bekannten Hauptrufnummer (samt
> > "Sturheit" mancher Patienten ;-) natürlich bliebe, und man dann auch
> > gleich bei zwei MGAs bleiben könnte.
>
> Man würde auf den alten Nummern eine Ansage vorschalten, bevor es klingelt.
> Dann würde man überprüfen, wie viele Anrufe noch auf den alten Nummern
> hereinkommen und irgendwann abschalten = aus dem MGA einen weiteren
> Anschluss des AA machen.
Das klingt eigentlich ganz vernünftig, wenn die Anlagen, wie Du sagst,
damit klarkommen. AA ist halt teurer, das muss ich erst mal
"kommunizieren"... :-)
> > Beiden Ärzten wäre es ohnehin am liebsten, wenn bei ausgehenden
> > Anrufen keine MSN mitgegeben wird, wenn der Anruf nicht gerade von der
> > Zentrale ausgeht.
>
> Ich würde die Nummer der Zentrale mitschicken, auf Wunsch (Tastendruck) auch
> die eigene.
Das wäre natürlich optimal, wenn das auch über den zweiten MGA
möglich ist (falls doch kein AA angeschafft werden soll). Rückrufe
würden dann immer in der Zentrale landen, egal von welchem MGA der
Anruf abging.
> > Dann wären zwei eingehende Leitungen frei, und
> > schlimmstenfalls läge ein Anrufer dann eben auf einem Wartefeld mit
> > entsprechender Ansage.
>
> Ein dritter Anruf auf dem ersten Anschluss würde genauso "besetzt" bekommen,
> ausser Du leitest in der Vermittlungsstelle "bei besetzt" um.
Na ja, das wäre evtl. noch vertretbar. Besser als jetzt wäre es
allemal.
> > Zudem: Gibt's eigentlich noch Telefone mit Impulswahl?
>
> Jawoll, die gibbet noch. Gerade bei älteren Herrschaften. Mit grünem
> Samt-Überzug und Brokat. Quasi der Vorläufer der Handyschale.
*ggg* Ja, so eines habe ich sogar schon mal live gesehen! Hab' mich
fast weggeworfen... :-)))
Geht denn AutoAttendant mit soetwas überhaupt? Kann ich mir nicht
wirklich vorstellen, daß soetwas heute noch freiwillig von
Anlagenherstellern unterstützt wird.
> ISDN Telefone sind für den MGA vorgesehen.
> Aber, wie schon geschrieben, eine einfachste USV sorgt für reibungslosen
> Betrieb.
Jaaaa! Ich seh's ja ein! ;-)
> Oder ein Diesel im Keller... *
Na, ich glaube, das nimmt mir da keiner ab. USV wird schon reichen für
'ne kleine Praxis. ;-)
Beste Grüße,
Andreas
Carsten Schmitz schrieb:
> >> *11Nr geht da nicht.
>
> > Ausgerechnet! :-) Wie läuft das denn sonst? Ist da dann nicht eine
> > Taste des SysTels vorgesehen (Taste+Nr), oder die entsprechende
> > Belegung einer frei programmierbaren Taste?
>
> Doch, doch. Nur die Rufumleitung per Tastencode eingeben, das ist eine
> (unnötige) Qual.
Hab' mir das gerade mal in der Bedienungsanleitung angeschaut. Ohne
Spickzettel neben dem Telefon oder Lernen durch Dauernutzung geht da
wohl nix. :-)
> > Und gerade in Bezug auf die
> > angesprochene Rufumleitungssteuerung über die "Schaltbox" wäre ja gar
> > kein SysTel vorhanden, da sollte eine Rufumleitung schon relativ
> > geschmeidig möglich sein.
>
> Also die Schaltbox sorgt ja dafür, dass Du aus der Ferne Umleitungen (und
> anderes) steuern kannst.
> Leider ist die Aktivierung dann wieder einen ellenlange Kennzifferprozedur.
> Es wäre schön, wenn man künftig ein Multifunktion aus der Ferne
> an-/ausschalten könnte.
Jetzt weiss ich, was Du meinst. 8-( Laut Handbuch:
- Hörer abnehmen
- Durchwahlrufnummer oder Mehrfachrufnummer der Schaltbox eingeben
- Freiton 2 bis 3 Rufe
- 5 s interne MusiconHold (MoH) abwarten!
- Codenummer der Schaltbox innerhalb 15 s als MFV-Zeichen eingeben
- 5 s interne MoH abwarten, bei korrekter Codenummer
- Umleitung zu - einschalten (*58)
- Art des Umleitungsziels auswählen (1..3)
- Variante der Umleitung zu auswählen (1..3)
- Internrufnummer eingeben, die umgeleitet werden soll
- Rufnr. oder Kurzwahlziel eingeben
- Eingabe abschließen (#)
- Hörer auflegen
Ogottogott... Immerhin nicht unmöglich! Das schreit nach einem etwas
größeren Spickzettel zu Hause. :-)
Beste Grüße,
Andreas
> Das wäre natürlich optimal, wenn das auch über den zweiten MGA
> möglich ist (falls doch kein AA angeschafft werden soll). Rückrufe
> würden dann immer in der Zentrale landen, egal von welchem MGA der
> Anruf abging.
Nein, Du kannst beim MGA nur Rufnummern beim Anrufer anzeigen lassen, die
auch zu diesem Anschluss (also zu dem jeweils benutzten NTBA) gehören.
Beim AA kannst Du abgehend beliebige DURCHWAHLEN anzeigen lassen (die
natürlich innerhalb des zugeteilten Rufnummernblock liegen müssen).
Zusätzlich geht beim AA Clip no screening (nicht bei Agfeo), ein
kostenpflichtiges Leistungsmerkmal, dass Dir erlaubt, beliebige Nummern beim
Angerufenen anzeigen zu lassen. Z.B. gerne genutzt für Servicenummern.
Missbrauch = Verboten, aber möglich.
>> > Zudem: Gibt's eigentlich noch Telefone mit Impulswahl?
>>
>> Jawoll, die gibbet noch. Gerade bei älteren Herrschaften. Mit grünem
>> Samt-Überzug und Brokat. Quasi der Vorläufer der Handyschale.
> *ggg* Ja, so eines habe ich sogar schon mal live gesehen! Hab' mich
> fast weggeworfen... :-)))
> Geht denn AutoAttendant mit soetwas überhaupt? Kann ich mir nicht
> wirklich vorstellen, daß soetwas heute noch freiwillig von
> Anlagenherstellern unterstützt wird.
Geht nicht. Bei Telefonanlagen mit Impulswahlunterstützung werden die
Impulse ja auch z.B. zum Weitervermitteln innerhalb der Anlage genutzt. Wer
da in einer Verbindung 1 wählt, klinkt sich evtl. aus der Verbindung aus -
je nach Anlage.
Bliebe noch Spracherkennung. Aber da werden wir bei Agfeo wohl noch ein
bisschen warten müssen.
- Hörer abnehmen
- Durchwahlrufnummer oder Mehrfachrufnummer der Schaltbox eingeben
- Freiton 2 bis 3 Rufe
- 5 s interne MusiconHold (MoH) abwarten!
- Codenummer der Schaltbox innerhalb 15 s als MFV-Zeichen eingeben
- 5 s interne MoH abwarten, bei korrekter Codenummer
- Umleitung zu - einschalten (*58)
- Art des Umleitungsziels auswählen (1..3)
- Variante der Umleitung zu auswählen (1..3)
- Internrufnummer eingeben, die umgeleitet werden soll
- Rufnr. oder Kurzwahlziel eingeben
- Eingabe abschließen (#)
- Hörer auflegen"
Das Eingeben der Codeziffer entfällt bei Anrufen von bestimmten
"passwordfreien Rufnummern", die Du vergeben kannst.
Multifunktion wäre schön, einfach nur *13, Nummer der Funktion, und dann
noch eine Ziffer für ein- oder ausschalten.
mal schaun, vielleicht erbarmt sich ja Agfeo.
Wieso setzt mein OE eigentlich bei Deinen Beiträgen die Zitiermarker " > "
nicht automatisch.
Sch*** OE.
> Das Eingeben der Codeziffer entfällt bei Anrufen von bestimmten
> "passwordfreien Rufnummern", die Du vergeben kannst.
> Multifunktion wäre schön, einfach nur *13, Nummer der Funktion, und dann
> noch eine Ziffer für ein- oder ausschalten.
> mal schaun, vielleicht erbarmt sich ja Agfeo.
Wenn man sie lange genug nervt, wer weiss? ;-)
> Wieso setzt mein OE eigentlich bei Deinen Beiträgen die Zitiermarker " > "
> nicht automatisch.
> Sch*** OE.
Keine Ahnung! Da ich UseNet derzeit hauptsächlich über Google-Groups
nutze (reine Gewohnheit, da ein direkter UseNet-Zugriff bei uns lange
serverseitig gesperrt war), hab' ich damit keine Probleme. Ist
inzwischen auch schön schnell geworden. :-)
Beste Grüße,
Andreas
> > Das wäre natürlich optimal, wenn das auch über den zweiten MGA
> > möglich ist (falls doch kein AA angeschafft werden soll). Rückrufe
> > würden dann immer in der Zentrale landen, egal von welchem MGA der
> > Anruf abging.
>
> Nein, Du kannst beim MGA nur Rufnummern beim Anrufer anzeigen lassen, die
> auch zu diesem Anschluss (also zu dem jeweils benutzten NTBA) gehören.
Na ja, ist eigentlich auch logisch. Hätte ja sein können, daß die
Anlage das manipulieren kann...
> > Geht denn AutoAttendant mit soetwas überhaupt?
>
> Geht nicht.
Habe ich mir doch gedacht. Also doch besser (vorerst) eine eigene
Rufnummer für Rezeptbestellungen über AB...
> Bliebe noch Spracherkennung. Aber da werden wir bei Agfeo wohl noch ein
> bisschen warten müssen.
Herjeh! Dann müssen die Leute auch noch laut und deutlich sprechen
lernen. Ob das klappt?
Mal noch was anderes: ich las gerade etwas über Anrufschutz. Der ist
ja bei der Agfeo wie bei der Siemens implementiert. Bei Auerswald sah
ich da das nette Feature "VIP-Anrufe", die den Anrufschutz umgehen
dürfen, und trotzdem durchklingeln. Sowas gibt es bei Agfeo nicht
zufälligerweise auch? Oder bei der HiPath 1220? :-) Nicht extrem
wichtig, könnte aber für bestimmte MSN oder Anrufernummern sehr
sinnvoll sein.
Beste Grüße,
Andreas
Doch. Sicher. Nennt sich Filter.
Kannst Du verschieden nutzen:
"Abweisen": Ankommende Rufe werden für den eingetragenen Teilnehmer sofort
abgewiesen.
"Anrufbeantworter": Ankommende Rufe werden für den eingetragenen Teilnehmer
sofort auf den Anrufbeantworter (nur am ST30 mit AB) weitergeleitet.
"Umleitung": Ankommende Rufe werden für den eingetragenen Teilnehmer sofort
zu dem von Ihnen definierten Umleitungsziel weitergeleitet.
"Durchbruch": Ankommende Rufe werden bei den eingetragenen Teilnehmer
signalisiert, auch wenn der Teilnehmer einen Anrufschutz oder einen
Anklopfschutz aktiviert hat.
"VIP-Ruf": Der VIP-Ruf macht es möglich, Telefonnummern aus dem Telefonbuch
oder Anrufern ohne Rufnummer unterschiedliche Rufrhythmen zuzuordnen.
> Doch. Sicher. Nennt sich Filter.
> Kannst Du verschieden nutzen:
> [...]
> "Durchbruch": Ankommende Rufe werden bei den eingetragenen Teilnehmer
> signalisiert, auch wenn der Teilnehmer einen Anrufschutz oder einen
> Anklopfschutz aktiviert hat.
Genau das meinte ich. Reichlich verwirrend, daß da jeder Anbieter
seine eigenen Begriffe verwendet. :-) Ich hatte vorher extra die
Agfeo-Infos durchgesehen, die Filter zwar entdeckt, aber genau diese
Info ist mir nicht aufgefallen.
> "VIP-Ruf": Der VIP-Ruf macht es möglich, Telefonnummern aus dem Telefonbuch
> oder Anrufern ohne Rufnummer unterschiedliche Rufrhythmen zuzuordnen.
Sah ich schon. Auch ein nettes Feature (auch bei der HiPath zu finden).
Aber das mit dem "Durchbruch" ist wichtiger. Derzeit ist auch eine
eingehende Notrufnummer definiert, die immer durchkommt. Das soll
vermutlich so bleiben. (Wobei ich eher vermute, daß "Anrufschutz" in
dieser Praxis sowieso nie genutzt wurde, da schlichtweg unbekannt. *g*)
Beste Grüße,
Andreas
"Carsten Schmitz" <c-.-s...@t-online.de> schrieb:
> > Zudem: Gibt's eigentlich noch Telefone mit Impulswahl? Gerade "Oma"
> > könnte doch noch so ein Ding haben, da sieht es dann mit
> > Autoattendant mau aus, oder?
>
> Jawoll, die gibbet noch. Gerade bei älteren Herrschaften. Mit grünem
> Samt-Überzug und Brokat. Quasi der Vorläufer der Handyschale.
Das mit "Vorläufer der Handyschale" war gut! "Gute" IVR-Systeme
verbinden bei keiner Aktion bzw. einer falschen (MFV-)Eingabe zum
Abwurfplatz. Damit würe man auch die alten IWV-Telefone abfangen - die
können sich zwar nicht gezielt irgendwohin verbinden, aber sie gelangen
wenigstens zu einem "Human Interface".
> > funktioniert? Wäre dann evtl. durchaus ein Grund, zwei MGAs zu
> > nutzen. Erreichbarkeit und v.a. Raustelefonieren (Notarztruf!)
> > wäre in einer Arztpraxis schon wichtig. Auch im Handy-Zeitalter.
> ISDN Telefone sind für den MGA vorgesehen.
> Aber, wie schon geschrieben, eine einfachste USV sorgt für
> reibungslosen Betrieb.
> Oder ein Diesel im Keller... *
>
>
> * Ich denke zur Zeit ernsthaft über eine solche Anschaffung nach. So
> ein kleines Aggregat mit 10kVA im Keller. Oder größer. Ein Kunde hat
> nen 600kVA Dieselaggregat. Wäre aber mein Keller zu klein...
Tja, würde ich auch jederzeit installieren, wenn der Platz da wäre. (der
Preis ist bei div. Auktionsplattformen, VEBEG usw. ja durchaus manchmal
im Rahmen des Möglichen!) Aber so bleibt´s halt bei einer 2000W USV und
einem manuell zu startendem 2KW-Aggregat und ´ne Kabeltrommel. Für ´ne
Mietwohnung in der Grossstadt sollte das reichen. Würde ich in einem
Haus auf´m Land wohnen (Eigentum oder Miete), wäre da mit Sicherheit
"was Dickes" längst irgendwo untergebracht.
Gruß
Erich
P.S. - ich erinnere mich immer noch gerne an einen Tag vor vielen
Jahren, an dem tatsächlich für längere Zeit im gesamten Stadtteil der
Strom ausfiel. Es war später Abend und stockdunkel. Nur aus (M)EINER
Wohnung kam Licht und - zugegeben absichtlich - Sound. Die Fussgänger
auf der Strasse bleiben stehen und guckten ganz ungläubig und mich hat´s
gefreut wie Weihnachten ;-) Rationell gesehen war´s nicht nötig, denn es
war Sommer, mein Haustier hatte es auch ohne el. Heizung in seinem
Terrarium ganz gemütlich und Kerzenschein zum Abendessen udn ohne
PC/Fernseher ist ja auch mal ganz romantisch.
Gruß
Erich
--
16.000er DSL - na und? Du nicht??
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> Übrigens klasse: Ich habe just in Wohnort- und Praxisnähe einen
> Fachhändler gefunden, der sowohl Siemens (neben der HiPath 1220 auch
> neue und gebrauchte HiPath 3000er), Agfeo und Panasonic anbietet. Da
> werde ich wohl mal mit meiner Liebsten vorbei müssen. :-) Der hat
> laut Agfeo-Händlerlisting auch alle (!) Schulungen zwischen 2002 und
> 2005 absolviert.
Das klingt schon mal gut, denn wer sich regelmässig(!) Schulungen
"reinzieht", der sollte das dort Gelernte auch anwenden können. Agfeo-
Schulungen (zumindest die, die ich kenne) sind durchaus mehr als eine
Produktvorstellung und anschliessendes Kuchenfressen...
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> > > Zudem: Gibt's eigentlich noch Telefone mit Impulswahl?
> >
> > Jawoll, die gibbet noch. Gerade bei älteren Herrschaften. Mit
> > grünem Samt-Überzug und Brokat. Quasi der Vorläufer der
> > Handyschale.
>
> *ggg* Ja, so eines habe ich sogar schon mal live gesehen! Hab' mich
> fast weggeworfen... :-)))
Tja, was sollte man "damals" auch machen, wenn die Teelfone nur in
schlichtem grau angeboten wurden und somit so garnicht zur
Wohnzimmereinrichtung passten? Damals war übrigesn auch so ein
"Überzug" ansich verboten und in der Praxis zumindest "nicht gerne
gesehen", denn er könnte theoretisch ja die Funktion des Telefons
beeinflussen (Wählscheibe/Gabel "hängt" usw.) Ja, das waren noch Zeiten,
in denen es aufpreispflichtiger(!!) "Luxus" war, seinen FeTAp 611 statt
in Standard-grau in farngrün, orange oder ocker zu haben.... Erst beim
Nachfolgemodell FeTAp 711 wurde "farngrün" zur Standardfarbe erkoren,
als Alternative gab´s noch ein dunkles rot und orange. "Ocker" gab´s
dann IMHO nicht mehr.
Heute sind diese farbigen FeTAp 611 gesuchte Sammlerstücke. Noch viel
früher waren Telefone schwarz (und aus dem Material Bakelit) und nur gut
betuchte Leute konnten sich das Sondermodell in "elfenbein" leisten.
Auch diese "elfenbein" W48 sind heute teure Sammelstücke....
> Geht denn AutoAttendant mit soetwas überhaupt? Kann ich mir nicht
> wirklich vorstellen, daß soetwas heute noch freiwillig von
> Anlagenherstellern unterstützt wird.
Doch, geht. Normalerweise gibt´s einen "Abwurf", wenn keine oder eine
ungültige Eingabe gemacht wird. "Keine" entspricht der IWV-Wahl, die
natürlich nicht erkannt wird.
> > Übrigens klasse: Ich habe just in Wohnort- und Praxisnähe einen
> > Fachhändler gefunden, [...]
>
> Das klingt schon mal gut, denn wer sich regelmässig(!) Schulungen
> "reinzieht", der sollte das dort Gelernte auch anwenden können. Agfeo-
> Schulungen (zumindest die, die ich kenne) sind durchaus mehr als eine
> Produktvorstellung und anschliessendes Kuchenfressen...
Sehe ich auch so. Ich werde den Elektrotechniker mal anmailen und einen
Termin ausmachen. Ich muss die Anlagen einmal sehen und fühlen. Und
wie gesagt, der hat evtl. auch gebrauchte 3000er da stehen - eine
kleine 3250 oder 3350 wäre ja auch nicht übel, vielleicht jibbet da
ein Schnäppchen. :-) Die Anlagen scheinen ja nach deinen Auskünften
ganz brauchbar zu sein (und so teuer sind die wohl auch neu nicht. Eine
3250 oder 3350 hab ich da mit 400€ in Erinnerung. Ist ja wie bei den
anderen Anlagen.)
Ich hatte übrigens einen Großhändler angeschrieben, um
rauszubekommen, ob die 1220 fernsteuerbar ist (wg. Anrufumleitung, etc.
von zuhause aus). Geht offenbar nicht, nur über PC und ISDN-Leitung
(kein DSL?), wenn ich den Händler richtig verstanden habe. Wäre fast
schon ein Ausschlusskriterium. Können das wenigstens die 3000er?
Meinetwegen auch mit endlosen Ziffernkolonnen, wie bei der Agfeo... :-)
Beste Grüße,
Andreas
> > *ggg* Ja, so eines habe ich sogar schon mal live gesehen! Hab' mich
> > fast weggeworfen... :-)))
>
> Damals war übrigesn auch so ein
> "Überzug" ansich verboten und in der Praxis zumindest "nicht gerne
> gesehen", denn er könnte theoretisch ja die Funktion des Telefons
> beeinflussen (Wählscheibe/Gabel "hängt" usw.)
Oh ja, und gar ein "ausländisches" Modem selbst installieren! Kam
gleich nach Mord. :-)
> Heute sind diese farbigen FeTAp 611 gesuchte Sammlerstücke.
Aaaahhh! Ich könnte mich schlagen! Erst vor einigen Wochen habe ich
bei einer Kelleraufräumaktion meine alten Telefone weggeschmissen. Da
war so ein Teil in dunkelrot dabei. Zum Mäusemelken... 8-(
> > Geht denn AutoAttendant mit soetwas überhaupt?
>
> Doch, geht. Normalerweise gibt´s einen "Abwurf", wenn keine oder eine
> ungültige Eingabe gemacht wird. "Keine" entspricht der IWV-Wahl, die
> natürlich nicht erkannt wird.
Gut, das ist beruhigend. Dann können wir uns diese Option jedenfalls
doch offen halten.
Beste Grüße,
Andreas
Nee, is' schöööön. Sollten wir uns mal ein Haus kaufen, kommt mir
so ein Aggregat auch in's Haus. Autonomie ist was feines.
noch ein keiner Nachtrag zum Auto Attendant:
Klaus Zimmermann schrieb:
> >Bist Du dir mit dem AutoAttendant da wirklich sicher?
>
> Schaue dir den konfigurator trocken an.. ich denke das sagt mehr als tausend
> Worte.
Da ich den USB-CAPI-Treiber partout nicht installiert bekomme... (Ich
kann unter einen Windoof-PC zwar problemlos programmieren, aber
peinlicherweise hapert's gerne mal mit der Administration. *ggg*)
Ein Blick in's Handbuch der AS45 genügte aber auch: Unter
"Integriertes AIS-Modul" steht es laut und deutlich: "Sie können Ihr
AIS so einstellen, dass ein Anrufer die Möglichkeit hat, in einer
,,Ansage vor Melden" Ansage durch Tastendruck eine Aktion
auszulösen. Dadurch kann ein Arufer beispielsweise selbst auswählen,
mit welcher Nebenstelle (Vertrieb, Sekretariat, Hotline etc.) er
verbunden wird."
Ist also geklärt! Merci! Hätte ich auch vorher schon mal reinschauen
können, ich Dussel... ;-)
Beste Grüße,
Andreas
> Ein Blick in's Handbuch der AS45 genügte aber auch: Unter
> "Integriertes AIS-Modul" steht es laut und deutlich: "Sie können Ihr
> AIS so einstellen, dass ein Anrufer die Möglichkeit hat, in einer
> ,,Ansage vor Melden" Ansage durch Tastendruck eine Aktion
> auszulösen. Dadurch kann ein Arufer beispielsweise selbst auswählen,
> mit welcher Nebenstelle (Vertrieb, Sekretariat, Hotline etc.) er
> verbunden wird."
Ich muss mich korrigieren, offenbar ist diese Aussage nicht eindeutig!
Denn sie steht nicht in der Bedienungsanleitung (Stand 10/05), wie ich
schrieb, sondern in der Installationsanleitung, die für mehrere
Anlagen gilt (Stand 07/06). Dort allerdings allgemein für alle Anlagen
ohne Einschränkung unter "Integriertes AIS-Modul" zu finden.
Keine Ahnung, was nun gilt. Die Installationsanleitung ist aber
definitiv neueren Datums. 8-(
Hallo,
keine Angst,
es gibt das Aktionsmenü! Es können 10 Funktionen gesteuert werden (MFV
Zeichen 0-9)
Was mir mehr sorgen macht ist dass sich bei dir TK-Suite nicht installieren
lässt. Das ist merkwürdig.
Ein CAPI treiber sollte nicht notwendig sein für TK-Suite - es gibt ja auch
Anlagen mit nur serieller Schnittstelle ganz ohne USB und X31.
Gruss Klaus
Gruss Klaus
Klaus Zimmermann schrieb:
> Hallo,
> keine Angst,
> es gibt das Aktionsmenü! Es können 10 Funktionen gesteuert werden (MFV
> Zeichen 0-9)
Puh! Wäre zwar kein Killer-Kriterium gewesen, ist aber ein
"nice-to-have". ;-)
> Was mir mehr sorgen macht ist dass sich bei dir TK-Suite nicht installieren
> lässt. Das ist merkwürdig.
Doch, doch! Die TK-Suite war kein Problem, startet auch prima - ist
eben wenig zu sehen ohne Anlage. ;-) Das AIS-Konfig-Tool ist es, das
sich weigert, ohne CAPI zu laufen.
Beste Grüße,
Andreas
P.S.: So wie es bisher aussieht, werde ich wohl die AS45 nehmen. Der
Gesamteindruck bzgl. Funktionalität, Möglichkeiten der
Eigenprogrammierung, Software, etc. scheint mir etwas besser zu sein,
als bei der HiPath 1220. Ausschlaggebend war hier sicher auch die
Fernsteuerbarkeit. Und fehlende Dinge kann ich ja u.U. extern
nachrüsten. Vielen Dank für deine hilfreichen Hinweise! (Hoffentlich
meint meine Frau nun nichts negatives zu den Systels. Iiihhh, gefallen
mir nicht, oder so was... *ggg*)
Ok, das stimmt,
aber das ieht man auch nicht viel.
In TK-Suite sieht man am meisten.
TK-Suite-Set starten
Anlage Neu
Hardwarekonfiguration mit Modulen bestücken...
Und schon kanns losgehen.
AIS Konfig ist natürlich auch möglich - Nur eben keine Melodien und Texte
einspielen - dazu fehlt eben die Hardware.
Aber das Aktionsmenue kann man sich ansehen und konfigurieren.
Gruss Klaus
> >Wobei es da offenbar zumindest mit einer Serie von Fritz!Boxen
> >erhebliche Probleme an den Agfeos gab. Eine 5050 am zweiten MGA wurde
> >dabei offenbar jedesmal abgehängt, wenn die Anlagedaten über den
> >Konfigurator ausgelesen und wieder zurückgespielt wurden. Dabei hat
> >sich der zweite S0 wohl selbsständig wieder auf "intern" umgestellt.
> >Sei laut Agfeo gelöst, aber wer nun daran schuld war? Angeblich waren
> >aber nur die Agfeos von diesem Problem betroffen.
>
> Ich habe bei mir hier selber ein Fritz-Box hängen.
> Es gab Probleme mit der Taktsynchronisation bei zwei verschieden getakteten
> Ämtern.
> Das Problem wurde aber über Firmware und entsprechende Konfiguration
> behoben.
> Zumindest ist mir kein Problem seither mehr bekannt geworden.
Hallo,
wir haben genau dieses Problem mit einer Agfeo AS45 und 2 NTBAs
(Mehrgeräteanschluss). Der eine externe s0 der Agfeo ist direkt mit
einem NTBA verbunden, der andere mit einer FB 7170, die wiederum mit
dem zweiten NTBA verbunden ist. Beim Empfang geänderter Daten aus der
Agfeo über die TK-Suite schaltet der mit der FB 7170 verbundene
externe s0 auf intern um.
Habe nun nach diesem Thread die aktuelle Firmware 7.60 geflasht. Das
Problem blieb erhalten. BITTE: Was konkret meinst Du mit
"entsprechender Konfiguration"? Angebl. kann man die Synchronisation
des externen s0-Busses abschalten. Ich weiß nur nicht wo und wie.
Kannst Du mir das posten? Vielen Dank im voraus.
Servus, Jonny
>wir haben genau dieses Problem mit einer Agfeo AS45 und 2 NTBAs
>(Mehrgeräteanschluss). Der eine externe s0 der Agfeo ist direkt mit
>einem NTBA verbunden, der andere mit einer FB 7170, die wiederum mit
>dem zweiten NTBA verbunden ist. Beim Empfang geänderter Daten aus der
>Agfeo über die TK-Suite schaltet der mit der FB 7170 verbundene
>externe s0 auf intern um.
>Habe nun nach diesem Thread die aktuelle Firmware 7.60 geflasht. Das
>Problem blieb erhalten. BITTE: Was konkret meinst Du mit
>"entsprechender Konfiguration"? Angebl. kann man die Synchronisation
>des externen s0-Busses abschalten. Ich weiß nur nicht wo und wie.
>Kannst Du mir das posten? Vielen Dank im voraus.
>Servus, Jonny
Hallo,
da du eine aktuelle FW bekommen hast gehe ich davon aus, dass du entweder
Fachhändler bist oder die FW über einen solchen bezogen hast. Wenn du FH
bist bekommst du das notwendige Tool und Infos zu korrekten Anschaltung
direkt bei Agfeo.
Falls du die FW bezogen hast kann dir dein Fachhändler die notwendigen
Softwaretechnischen Einstellungen in zwei Minuten erledigen.
Mit TK-Suite-Basic sind die Einstellungen nicht möglich.
Ich gehe davon aus dass dieses und vorausgegangene Firmwareupdates jeweils
korrekt abgewickelt wurden.
Gruss Klaus
Erich Kirchmayer schrieb:
> Das klingt schon mal gut, denn wer sich regelmässig(!) Schulungen
> "reinzieht", der sollte das dort Gelernte auch anwenden können. Agfeo-
> Schulungen (zumindest die, die ich kenne) sind durchaus mehr als eine
> Produktvorstellung und anschliessendes Kuchenfressen...
Es ist zum Mäuse melken! 8-(
Gerade hatte ich mit dem genannten Elektroinstallateur ein längeres
Telefongespräch. Abgesehen davon, daß er einen recht
kundenorientierten Eindruck machte (er legt z.B. auf eine ausführliche
Kundeneinweisung großen Wert, und prüft ausführlich, welche seiner
Anlagen am besten zu den Kundenanforderungen passt), sagte er mir
folgendes:
1. Die Agfeo ST40-SysTels mit Up0-Schnittstelle gäbe es noch gar
nicht, da wären nur Versionen für Beta-Tester draussen. Er würde
derzeit nur die inzwischen ausgereiften S0-Versionen empfehlen. Die
Up0-Anbindung wäre noch nicht 100% sauber, da solle man lieber noch
ein dreiviertel Jahr warten. (Wobei Carsten ja bereits welche
installiert hat, und diese offenbar sauber laufen, wie er schrieb!)
Zudem wären die Agfeos recht empfindlich, wenn die Installation nicht
wirklich sauber ausgeführt wurde - was ja verschiedentlich schon
erwähnt wurde. (An Hansenet z.B. machen diese Anlagen regelmäßig
Theater, da dieser Anbieter ein etwas unsauberes ISDN-Signal liefern
würde.) Kann das einer von den anwesenden Agfeo-Spezialisten
bestätigen bzw. widerlegen?
2. Statt der HiPath würde er eher zu einer Siemens HiPath 2030 raten.
Die wäre dann auch einfach fernsteuerbar, stabilere Technik,
IP-Telefonie, und auch nicht wesentlich teurer. Kennst Du die
vielleicht, Erich, und kannst was dazu sagen?
Jetzt habe ich wieder keine Ahnung, was ich nehmen soll! 8-(
Beste Grüße,
Andreas
>1. Die Agfeo ST40-SysTels mit Up0-Schnittstelle gäbe es noch gar
>nicht, da wären nur Versionen für Beta-Tester draussen. Er würde
>derzeit nur die inzwischen ausgereiften S0-Versionen empfehlen. Die
>Up0-Anbindung wäre noch nicht 100% sauber, da solle man lieber noch
>ein dreiviertel Jahr warten. (Wobei Carsten ja bereits welche
>installiert hat, und diese offenbar sauber laufen, wie er schrieb!)
Hallo,
das ist natürlich Quatsch - gerade UP0 sind wesentlich Stabiler und
unkritischer als ISDN-Systels. Ausserdem sind UP0 Telefone natürlich
lieferbar!
Zudem wären die Agfeos recht empfindlich, wenn die Installation nicht
wirklich sauber ausgeführt wurde - was ja verschiedentlich schon
erwähnt wurde. (An Hansenet z.B. machen diese Anlagen regelmäßig
Theater, da dieser Anbieter ein etwas unsauberes ISDN-Signal liefern
würde.) Kann das einer von den anwesenden Agfeo-Spezialisten
bestätigen bzw. widerlegen?
Leider kann ich zu Hansenet nichts sagen - bin zu weit weg.
Gruss Klaus
Klaus Zimmermann schrieb:
> >1. Die Agfeo ST40-SysTels mit Up0-Schnittstelle gäbe es noch gar
> >nicht, da wären nur Versionen für Beta-Tester draussen.
>
> Hallo,
> das ist natürlich Quatsch - gerade UP0 sind wesentlich Stabiler und
> unkritischer als ISDN-Systels. Ausserdem sind UP0 Telefone natürlich
> lieferbar!
Danke! Genau diese Aussage hatte mich auch stutzig gemacht! Wenn man
diverse Online-Händler aufsucht, sind die ST40 Up0-SysTels meist mit
'Am Lager' o.ä. gekennzeichnet. Zudem hatte ich bereits von anderen
Händlern Angebote für ST40-Up0 bekommen. Ob der angesprochene
E-Installateur hier nicht up-to-date ist? Wäre schade, der machte
ansonsten einen ganz guten Eindruck...
> Leider kann ich zu Hansenet nichts sagen - bin zu weit weg.
Hansenet ist ein recht günstiger Anbieter im Norden, ähnlich Arcor
bei der Preisstruktur. Zudem wird man DSL-mäßig oft ohne
Preisänderung automatisch ge-upgraded. Aber wenn die Signal-Qualität
tatsächlich nicht so toll ist, und die AS45 da empfindlich reagiert,
bleiben wir wohl besser bei der T-Com... :-)
Beste Grüße,
Andreas
Hallo Klaus,
danke für die Rückmeldung. Natürlich habe ich die FW über den
Fachhändler bezogen, woher auch sonst? Warum sind die "notwendigen
softwaretechnischen Einstellungen" denn so geheimnisvoll, dass man sie
nicht selbst erledigen kann bzw. dass sie hier nicht bekannt gegeben
werden können? Jetzt darf ich den Händler erneut kommen lassen, damit
er in 2 Minuten Einstellungen vornimmt?
> Ich gehe davon aus dass dieses und vorausgegangene Firmwareupdates jeweils
> korrekt abgewickelt wurden.
Was soll denn das heißen?
Servus, Jonny
Der (hoffentlich) kompetente Fachhändler kann das per Fernkonfiguration in 2
Minuten erledigen.
Er muss dazu nicht ausrücken. Sofern die Firmware über Ihn bezogen wurde
sollte das für dich IMHO kostenfrei sein.
>> Ich gehe davon aus dass dieses und vorausgegangene Firmwareupdates
>> jeweils
>> korrekt abgewickelt wurden.
>Was soll denn das heißen?
Das soll heissen, daß eine neue Firmware nicht nur einfach über die alte
drübergebügelt werden darf.
Nach dem Firmwareupdate ist unbedingt eine Rücksetzen auf den
Auslieferungszustand gefordert.
Ein Neustart der Anlage reicht nicht aus!
Gruss Klaus
Ja, das ist es. Aber es ist nervig, wenn ständig an der Anlage
herumgebastelt werden muss, weil wir dann nicht arbeiten können.
Hintergrund ist, dass die Anlage mit dem ständigen Umschalten des
externen S0 auf intern von uns als mangelhaft eingestuft wird. Wir
haben nicht das bekommen, was uns versprochen wurde. Nun wurde immer
wieder nachgebessert,
> Das soll heissen, daß eine neue Firmware nicht nur einfach über die alte
> drübergebügelt werden darf.
> Nach dem Firmwareupdate ist unbedingt eine Rücksetzen auf den
> Auslieferungszustand gefordert.
> Ein Neustart der Anlage reicht nicht aus!
Hmm; ich saß daneben, wie die FW geflasht worden ist Danach war die
Anlage im Auslieferungszustand, jedenfalls waren all unsere
Einstellungen weg. Man hat anschließend die vorige Sicherung
überspielt und die Einstellungen waren wieder da. Die Anlage
funktioniert wie gewohnt, die TK-Suite gibt die richtige FW-Bezeichnung
aus. Nur das Umschalten des S0-Busses, der mit der FB7170 verbunden
ist, von extern auf intern ist geblieben. Werde mich jetzt mal wieder
mit dem Händler in verbindung setzen. Jedenfalls vielen Dank für die
Anregungen. Vielleicht klappt es damit ja jetzt.
Servus, Jonny
Ich vermute mal dass es eher ein bauserienbedingtes Hardwareproblem ist.
Falls das abschalten der Synchronisation nichts bringt (was ich vermute)
kann es entweder am Netzteil der Fritz-Box oder am 540-Modul liegen. (Falls
die Fritz-Box daran angeschlossen ist)
Das 540-Modul kann der Händler im Vorabtausch von Agfeo beziehen. Der
Austausch ist Minutensache.
Die Synchonisation kann ohne Hardwareveränderung abgeschaltet werden.
Gruss Klaus
Schade, meine aufgeflackerten Hoffnungen schwinden wieder
> kann es entweder am Netzteil der Fritz-Box oder am 540-Modul liegen. (Falls
> die Fritz-Box daran angeschlossen ist)
> Das 540-Modul kann der Händler im Vorabtausch von Agfeo beziehen. Der
> Austausch ist Minutensache.
Das Netzteil der FB wurde auf Anregung von Agfeo im Juli getauscht,
ebenso das 540-Modul. Das 540-Modul soll jetzt nochmal getauscht
werden. Alles ohne Ergebnis. AVM hatte sich amüsiert über die
Mutmaßung von Agfeo gezeigt, es könne am Netzteil der FB liegen. Sie
haben denoch ein neues gesandt. Wir haben die FB auch an einem anderen
Stromkreis angeschlossen, ohne Ergebnis. Irgendwann (wir haben die
Anlage seit Januar) kommt auch die Resignation und man muss die
Wandelung des Vertrags in Betracht ziehen. Es gitb wohl keine andere
Telefonnlage, die solche Probelme mit der FB hat.
> Die Synchonisation kann ohne Hardwareveränderung abgeschaltet werden.
Das wird der Händler jetzt noch versuchen. Dann kommt die nächsten
Tage ein neues 540-Modul. Ich glaube, er wird auch noch mal ein neues
Netzteil der FB versuchen. Klappt alles nicht, geht die Agfeo zurück.
Ich hatte das Problem auch mal im IP-Forum veröffentlicht. Dort hat
sich ein Händler gemeldet, der das gleiche Problem mit Agfeoanlagen
bei seinen Kunden hat und zwar nicht nur mit der AS45.. Entweder ist
davon nur eine bestimmte Serie der Anlagen oder des 540er Moduls
betroffen oder man kann die Agfeo mit der FB über 2 NTBAs einfach
nicht betreiben. Dann entfällt halt leider die VOIP-Möglichkeit.
Servus, Jonny
>Ich hatte das Problem auch mal im IP-Forum veröffentlicht. Dort hat
>sich ein Händler gemeldet, der das gleiche Problem mit Agfeoanlagen
>bei seinen Kunden hat und zwar nicht nur mit der AS45.. Entweder ist
>davon nur eine bestimmte Serie der Anlagen oder des 540er Moduls
>betroffen oder man kann die Agfeo mit der FB über 2 NTBAs einfach
>nicht betreiben. Dann entfällt halt leider die VOIP-Möglichkeit.
Das ist natürlich übel - ich habe hier bei mir eine Fritz Box dran -
allerdings eine AS3x und keine Probleme damit.
Grundsätzlich gehen natürlich mehr als ein MGA - ich habe kunden die haben
blödsinnigerweise 3 Stück dran. (Kein Anlagenanschluss)
Synchronisationsprobleme machen sich gerne durch Rauschen Knacken oder
Neustart bemerkbar - umkippen des Anschlusses kann ich mir in diesem
Zusammenhang nicht vorstellen.
Mal sehen ob ich noch was erfahre zu dem Thema.
Gruss Klaus
MGA ist NTBA? Wir haben 2 als Mehrgeräteanschluss. Anblagenanschluss
ging nicht, weil früher mal 2 NTBAs als Anlagenanschluss
zusammengefasst waren und einer davon in ein anderes Büro kam.
> Synchronisationsprobleme machen sich gerne durch Rauschen Knacken oder
> Neustart bemerkbar -
Davon ist nichts zu bemerken. Telefonieren klappt einwandfrei, auch
über VOIP ohne Rauschen, knacken etc. Man darf nur nicht die Daten aus
der Anlage auslesen, um z.B. neue Kontakte einzutragen oder die
Rufumleitung zu ändern oder sonstiges. Sobald die Daten emfangen sind,
steht der zweite externe s0 auf intern. Man muss dann das Kabel von der
FB7170 abziehen und in den NTBA stecken. Dann erneut
"Senden+Empfangen", dann erneut empfangen. Nun stehen die beiden
externen s0 wieder auf extern. Dann kann das Kabel aus dem NTBA wieder
abgezogen und in die FB gesteckt werden. VOiP funktioniert dann wieder.
> umkippen des Anschlusses kann ich mir in diesem
> Zusammenhang nicht vorstellen.
Sie auch hier:
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=101233&highlight=agfeo+as45
Der user "keysome" ist auch Händler und hat das gleiche Problem bei
seinen Kunden.
> Mal sehen ob ich noch was erfahre zu dem Thema.
Das wäre natürlich super. Vielen Dank schon mal für die Mühe!
Servus, Jonny
>http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=101233&highlight=agfeo+as45
>Der user "keysome" ist auch Händler und hat das gleiche Problem bei
>seinen Kunden.
>> Mal sehen ob ich noch was erfahre zu dem Thema.
>Das wäre natürlich super. Vielen Dank schon mal für die Mühe!
Hallo,
abschalten der Synchronisation ist auf jeden fall wichtig in diesem Fall.
Aber wie gesagt glaube ich nich an Abhilfe für dieses Problem.
Hier treffen wohl sicher zwei Probleme aufeinander.
Zum einen wird sich Agfeo sehr genau an die Spezifikationen des S0 Busses
halten.
AVM dagegen eher weniger genau.
Zumindest kann ich an meiner AVM Fritz-Box Problemlos einen Pegel des
Nutzsignals sowie der Speisung nachweisen welcher über der zulässigen
Toleranzgrenze liegt.
Ich weiss nicht ob dein FH das Messen kann .. wenn ja sollte er das mal tun.
Leider ist es so, das Agfeo (zumindest an der Hotline) auf die Norm pochen
wird. AVM dagegen hat die Marktmacht hinter sich.
Mit ein paar technischen Daten könnte ich aber mal versuchen an der Hotline
vorbei etwas zu bewegen.
Ich denke, dass das problem sicher über die Firmware abgefangen werden
könnte. Es muss allerdings eben sicher im Agfeo Folterkeller nachgestellt
werden können.
Meiner Erfahrung nach gibt es dann sehr schnell zumindest eine Beta Version
der Firmware (derzeit 7.6b).
Prinzipiell kann ich nur sagen dass es gehen sollte wie beschrieben. Agfeo
selbst empfiehlt in den Schulungen die Anschaltung der Fritz Box wie
beschrieben. Es gibt dazu auch eine ausführliche Dokumentation. Eigene
Produkte sind zur Zeit auch gar nicht lieferbar.
Ist denn die Fritz Box komplett schonmal getauscht worden? Offenbar ging es
ja mit der 7050?
Die DIP-Schalter auf dem S0-Modul werden ja wohl richtig gesetzt sein..
Ich werde soweit es von hier aus in meinen begrenzten Möglichkeiten liegt
das Problem weiterverfolgen.
Gruss Klaus
> Ist denn die Fritz Box komplett schonmal getauscht worden? Offenbar ging es
> ja mit der 7050?
Ich habe 2 Stück 7170, eine im Privathaus und eine im Büro. Wir haben
beide versucht, bei bei beiden besteht das gleiche Problem. Unser
Händler hat auch eine 7050 gestestet: Gleiches Problem! Würde das
Problem bei der 7050 nciht bestehen, hätte ich die 7170 schon längst
getauscht. Ich brauche die 7170 nicht unbedingt, die 7050 würde für
meine Zwecke reichen. Aber daran liegt es leider nicht. Ich denke, dass
auch die anderen, bei denen das Probelm besteht, das mit verschiedenen
FBs schon versucht haben.
> Die DIP-Schalter auf dem S0-Modul werden ja wohl richtig gesetzt sein..
Das hat er zigmal geprüft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da
etwas falsch ist. Die Dokumente von Agfeo zur Anschaltung der FB liegen
vor. Die Vorgaben sind meines Erachtens eingehalten.
Servus, Jonny
>> Die DIP-Schalter auf dem S0-Modul werden ja wohl richtig gesetzt sein..
>Das hat er zigmal geprüft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da
>etwas falsch ist. Die Dokumente von Agfeo zur Anschaltung der FB liegen
>vor. Die Vorgaben sind meines Erachtens eingehalten.
Ich gehe nach wie vor von einem Hardwareproblem aus.
Meinen Recherchen nach wurde wohl etwas an der Hardware sprich an dem 450
Modul noch geändert.
Ich verspreche mir deshalb von einem Modultausch (gegen ein aktuelles) am
meisten.
Trotzdem würde mich brennend interessieren wie die Pegel am internen S0 der
Fritz Box aussehen.
Hier bei mir konnte ich das Problem nicht nachstellen - ausser die DIP
Schalter am modul sind auf intern gestellt - dann kippt der S= natürlich
immer nach intern.
Nur mal so aus interesse .. welche Einträge stehen denn unter der Rubrik
"Weltzeituhr" ?
Seit heute gibt es eine FW 7.6c .. ist zwar beta aber im äussersten notfall
könnte ich die mal zur Verfügung stellen.
Mal sehen - vielleicht maile ich Agfeo morgen nochmal zu dem Problem.
Gruss Klaus
Da es ja nun etwas ruhiger geworden ist im Thread, möchte ich mich
erst mal ganz herzlich bei allen bedanken. Eure Informationen waren
echt 1. Klasse, so langsam kann ich mir unter einer TK-Anlage
tatsächlich was vorstellen. Nicht, daß ich in meiner Entscheidung
bedeutend weitergekommen wäre... :-)))
Na, etwas schon. Die HiPath 1220 wäre nett gewesen, fällt aber wegen
fehlendem DISA (externe Fernsteuerbarkeit über beliebiges Telefon)
eigentlich aus. Mit den SysTels hätte ich mich - bzw. die beiden
Ärzte und Personal - sicher anfreunden können.
Die Agfeo AS45 ist vorerst noch mein Favorit, wenn ich auch nicht 100%
glücklich bin (na ja, es gibt _immer_ was zu meckern...;-), und zudem
irgendwie alle Händler, mit denen ich bisher Kontakt ausnahm, mir
etwas anderes verkaufen wollen. Keine Ahnung, warum.
Nun habe ich, angeregt durch Erichs Postings, mal genauer geschaut, was
es da von Siemens noch so feines im SOHO-bereich gibt. Ich kam bisher
nicht auf diese Idee, da unterbewusst "Siemens = sauteuer + kaum intere
Dokus" rumgeisterte.
Ich habe mir die Dokus zur HiPath 2030 angesehen, die klingt echt toll.
Nur schade, daß bei 2x a/b Schluss ist. Ich brauche derzeit aber
mindestens 3x. (Vielleicht den Ansage-AB knicken, und über Anlage
regeln?) Also weiter gesucht und die HiPath 540 sowie die HiPath 3350
gefunden. Alle preislich im Rahmen, und zumindest nach meinem Ermessen
wesentlich geeigneter für die genannten Anforderungen, als die HiPath
1220. (Ob besser als die AS45, k.A.)
Mein Problem dabei: ich kann die beiden Anlagen nicht wirklich
unterscheiden. :-) Erich, darf ich Dich damit noch mal belästigen?
*zublinzel* Welche der HiPaths würde deiner Meinung denn da besser
"passen"? Ist die 3350 Overkill? Was wäre da das
Herausstellungsmerkmal für die eine oder die ander? Per öffentlicher
Doku komme ich da jedenfalls nicht wirklich weiter.
Warum die sich bei der 2030 bloß auf 2 a/b beschränkt haben. die
wäre echt nett gewesen... Wat modernes, zukunftsträchtiges, halt...
Klang jedenfalls so. :-) Wirklich abgrenzen kann ich die zu den anderen
beiden auch nicht wirklich.)
Beste Grüße,
Andreas
P.S.: Noch was, Erich: euer Unternehmen bietet nicht zufälligerweise
auch eine Vertretung für Beratung und Installation im Raum HH an,
oder? Ich war kürzlich mal auf eurer Homepage und habe nach "meinem"
Ansprechpartner per PLZ gesucht. Die Rufnummer war aber tiefster Süden
der Republik. Und von so weit weg mag ich das keinem zumuten.
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> Zudem wären die Agfeos recht empfindlich, wenn die Installation nicht
> wirklich sauber ausgeführt wurde - was ja verschiedentlich schon
> erwähnt wurde.
Ist ein Merkmal von allen Anlagen, deren Systemtelefone mit S0-Bus
arbeiten. Wenn der S0-Bus nicht "sauber" installiert ist
(Abschlusswiderstand, Kabelqualität usw.), gibt´s Ärger.
> (An Hansenet z.B. machen diese Anlagen regelmäßig
> Theater, da dieser Anbieter ein etwas unsauberes ISDN-Signal liefern
> würde.)
Das "unsaubere ISDN" ist vermutlich ein nicht exakter Takt - damit
machen aber viele Anlagen Probleme.
> 2. Statt der HiPath würde er eher zu einer Siemens HiPath 2030 raten.
> Die wäre dann auch einfach fernsteuerbar, stabilere Technik,
> IP-Telefonie, und auch nicht wesentlich teurer.
Naja, das ist die Zukunft. IP-Systemtelefone, IP-Telefonie "nach
Draussen" über SIP. Die 2030 ist die erste reine IP-Anlage von Siemens
in dieser Grössenordnung. Sie läuft weitgehend stabil, bietet aber nur 2
a/b-Ports und 4 S0, der Rest geht über IP. Und wie das mit IP eben so
ist - entweder muss das Netzwerk das "können" (keine Hub´s, sondern
idealerweise Layer3-Switche mit QoS und PoE) oder man zieht sich für die
Telefonie ein eigenes Netzwerk hoch. Ist ein entspr. EDV-Netz vorhanden,
macht sowas ggf. Sinn, muss das EDV-Netz für die Telefonie extra nach-
bzw. aufgerüstet oder gar eigens installiert werden, ist IP "Inhouse"
eher unsinnig.
Ich würde in deinem Fall eher zu einer HiPath 1220 raten - diese Anlage
ist ausgereifter und man erspart sich sämtliche Nachteile/Ärger der IP-
Technik. Allerdings macht die 2030 schon Sinn, wenn die
"Rahmenbedingungen" (Leitungsnetz etc.) stimmen bzw. entsprechend
angepasst werden.
"Jon Con" <jon...@gmx.net> schrieb:
> Ich habe 2 Stück 7170, eine im Privathaus und eine im Büro. Wir haben
> beide versucht, bei bei beiden besteht das gleiche Problem. Unser
> Händler hat auch eine 7050 gestestet: Gleiches Problem! Würde das
> Problem bei der 7050 nciht bestehen, hätte ich die 7170 schon längst
> getauscht. Ich brauche die 7170 nicht unbedingt, die 7050 würde für
> meine Zwecke reichen. Aber daran liegt es leider nicht. Ich denke,
> dass auch die anderen, bei denen das Probelm besteht, das mit
> verschiedenen FBs schon versucht haben.
Ist wohl eher die Anlage oder eine nicht korrekte Installation. Wir
haben div. "Fritz!Boxen" testweise an unserer HiPath 3800 in Betrieb
genommen und es gab keinerlei Probleme! Zu Kompatibilitästests für ein
anders Produkt (SIP-Provider) betreiben wir derzeit mehrere Geräte
(LANcom, Teles, Fritz!Box, Innovaphone usw.) an einer HiPath 3550 - auch
da gibt's bzgl. Takt kein Problem.
Scheinbar haben "richtige" TK-Anlagen keine Probleme mit irgendwelchen
"schelchten" Takten usw. - immerhin kann man in den genannten Anlagen
den Takt pro S0 sperren bzw. bevorzugen...
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> Mein Problem dabei: ich kann die beiden Anlagen nicht wirklich
> unterscheiden. :-) Erich, darf ich Dich damit noch mal belästigen?
> *zublinzel* Welche der HiPaths würde deiner Meinung denn da besser
> "passen"? Ist die 3350 Overkill? Was wäre da das
> Herausstellungsmerkmal für die eine oder die ander? Per öffentlicher
> Doku komme ich da jedenfalls nicht wirklich weiter.
Ist bewusst so gemacht, da die 3350 keine "Kiste" ist, die man mal eben
über den Ladentisch schiebt. Fachhändler haben allerdings Zugang zu
allen möglichen Dokumentationen, Produktinfos usw.
> Warum die sich bei der 2030 bloß auf 2 a/b beschränkt haben. die
> wäre echt nett gewesen... Wat modernes, zukunftsträchtiges, halt...
> Klang jedenfalls so. :-) Wirklich abgrenzen kann ich die zu den
> anderen beiden auch nicht wirklich.)
Die 2 a/b sind wohl eine Marketingidee. Gemäss den vermutlich
abgehobenen Marketingleuten "bruacht" man keine a/b mehr, geht ja alles
auch über IP ;-( (immerhin gibt´s noch IP-a/b-Adapter)
Die 3350 wäre schon eine feine Sache. Die kann "Alles" (mit entspr.
Baugruppe natürlich auch IP-Telefonie) und ist eine "richtige" TK-
Anlage. Allerdings auch preislich im oberstem Segment angesiedelt und
selbst so simple Sachen wie ein Relais (z.B. für Türöffner) kosten
Aufpreis und Mehrgeräteanschlüsse werden von anderen Anlagen (Agfeo
etc.) besser bedient.
> P.S.: Noch was, Erich: euer Unternehmen bietet nicht zufälligerweise
> auch eine Vertretung für Beratung und Installation im Raum HH an,
> oder? Ich war kürzlich mal auf eurer Homepage und habe nach "meinem"
> Ansprechpartner per PLZ gesucht. Die Rufnummer war aber tiefster
> Süden der Republik. Und von so weit weg mag ich das keinem zumuten.
Tja, "wir" sind nunmal im Süden, aber bei Bedarf (Mail!) kann ich dir
ein paar Fachhändler raussuchen, die "da oben" aktiv sind und uns als
kompetent bekannt sind. Immerhin haben wir Kunden "quer durch
Deutschland und sind oft auf die Zusammenarbeit mit lokalen Fachhändlern
angewiesen.
> > Zudem wären die Agfeos recht empfindlich, wenn die Installation nicht
> > wirklich sauber ausgeführt wurde - was ja verschiedentlich schon
> > erwähnt wurde.
>
> Ist ein Merkmal von allen Anlagen, deren Systemtelefone mit S0-Bus
> arbeiten. Wenn der S0-Bus nicht "sauber" installiert ist
> (Abschlusswiderstand, Kabelqualität usw.), gibt´s Ärger.
Ok, da ich Up0 verwenden will (ST40-SysTel gerade 4-6 Wochen Lieferzeit
*grrr*), kann mir das dann wohl erst mal egal sein. Schwein gehabt...
:-)
> > (An Hansenet z.B. machen diese Anlagen regelmäßig
> > Theater, da dieser Anbieter ein etwas unsauberes ISDN-Signal liefern
> > würde.)
>
> Das "unsaubere ISDN" ist vermutlich ein nicht exakter Takt - damit
> machen aber viele Anlagen Probleme.
Die korrekte Terminologie ist mir leider nicht geläufig, 's wird schon
sein, was Du sagst. Wir hatten allerdings heute einen Hausärztetreff
zu Hause. Das habe ich natürlich gleich schamlos ausgenutzt, um die
Anwesenden über ihre TK-Anlagen auszufragen. 8-) Zwei zufriedene
Agfeo-User, einer davon - ohne Probleme - an jenem Hansenet! :-)
Ich fürchte ein wenig, der Händler, der mir das mit Hansenet
mitteilte (der mit der 2030), hat ein wenig "TK-mannsgarn" gesponnen?
:-(
> > 2. Statt der HiPath würde er eher zu einer Siemens HiPath 2030 raten.
>
> Naja, das ist die Zukunft. IP-Systemtelefone, IP-Telefonie [...]
Ok, dann schreibe ich die Idee erst mal wieder ab. Danke für deine
Erläuterungen zum Thema!
> Ich würde in deinem Fall eher zu einer HiPath 1220 raten - diese Anlage
> ist ausgereifter und man erspart sich sämtliche Nachteile/Ärger der IP-
> Technik.
Die 1220 scheitert leider an der fehlenden DISA-Unterstützung.
Fernsteuerung nur per PC über ISDN - so zumindest ein
Siemens-Großhändler. Man sollte schon, z.B. bei Rufbereitschaft, per
Handy oder von zu Hause per normalem MFV-Telefon kurz mal eine
Rufumleitung, einen anderen Ansagetext oder vergessener Nachtschaltung
schalten können. Ich schrieb ja weiter unten, daß aus diesen Gründen
evtl. auch eine HiPath 540 oder 3350 interessant sein könnte. Ich
weiß nicht, ob die die AS45 vom Funktionsumfang oder der Stabilität
toppen, scheint aber ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu sein. ;-)
Wichtig wäre mir persönlich auch eine gute Unterstützung seitens des
Herstellers, wenn man mal selbst etwas programmieren will
(Schnittstellenbeschreibungen, oder zumindest eine gute TAPI- oder
HTTP-Zugriffsdoku für CTI-Geschichten). Aber wie ich schon las,
brauche ich mir da wohl bei beiden Herstellern keine großen Hoffnungen
zu machen...
Besten Dank und Grüße,
Andreas
Erich Kirchmayer schrieb:
> > [...] Per öffentlicher
> > Doku komme ich da jedenfalls nicht wirklich weiter.
>
> Ist bewusst so gemacht, da die 3350 keine "Kiste" ist, die man mal eben
> über den Ladentisch schiebt. Fachhändler haben allerdings Zugang zu
> allen möglichen Dokumentationen, Produktinfos usw.
Dann muss ich mal sehen, daß ich da einen Händler "offenen Ohren"
für meine Sonderwünsche finde. Wird schon irgendwie machbar sein.
> Die 3350 wäre schon eine feine Sache. Die kann "Alles" (mit entspr.
> Baugruppe natürlich auch IP-Telefonie) und ist eine "richtige" TK-
> Anlage. Allerdings auch preislich im oberstem Segment angesiedelt und
> selbst so simple Sachen wie ein Relais (z.B. für Türöffner) kosten
> Aufpreis und Mehrgeräteanschlüsse werden von anderen Anlagen (Agfeo
> etc.) besser bedient.
Na ja, kostet im Grundausbau rund anderthalb Riesen. Die AS45 kommt
mich mit den benötigten Zusatzkarten vielleicht um die 900-1.000€.
Sooo riesig ist der Unterschied dann auch nicht für eine
Einmalanschaffung. Gut, VoiceMail, o.ä. scheint da noch nicht mit
dabei zu sein...
Wäre alternativ die HiPath 540 von deiner Seite denn ebenfalls
emfehlenswert? Ist preislich ja auch in etwa in der AS45-Region.
> > P.S.: Noch was, Erich: euer Unternehmen bietet nicht zufälligerweise
> > auch eine Vertretung für Beratung und Installation im Raum HH an, [...]
>
> Tja, "wir" sind nunmal im Süden, aber bei Bedarf (Mail!) kann ich dir
> ein paar Fachhändler raussuchen, die "da oben" aktiv sind und uns als
> kompetent bekannt sind. Immerhin haben wir Kunden "quer durch
> Deutschland und sind oft auf die Zusammenarbeit mit lokalen Fachhändlern
> angewiesen.
Schade, eigentlich. :-) Ich werde Dich gerne morgen einmal anmailen,
vielen Dank für dein Angebot. Ist die im Header genannte Adresse
korrekt? Ich schrieb Dir schon mal eine Mail, bekam aber nie Antwort.
Ich wertete das dann als "mag keine unaufgeforderten Mails", und hab'
das dann so akzeptiert. Ich hatte daraufhin diesen Thread eröffnet...
;-)
Herzlichen Dank und Grüße,
Andreas
>> Ist wohl eher die Anlage oder eine nicht korrekte Installation. Wir
>> haben div. "Fritz!Boxen" testweise an unserer HiPath 3800 in Betrieb
>> genommen und es gab keinerlei Probleme! Zu Kompatibilitästests für ein
>> anders Produkt (SIP-Provider) betreiben wir derzeit mehrere Geräte
>> (LANcom, Teles, Fritz!Box, Innovaphone usw.) an einer HiPath 3550 - auch
>> da gibt's bzgl. Takt kein Problem.
>>
>> Scheinbar haben "richtige" TK-Anlagen keine Probleme mit irgendwelchen
>> "schelchten" Takten usw. - immerhin kann man in den genannten Anlagen
>> den Takt pro S0 sperren bzw. bevorzugen...
>>
>> Gruß
>>
>> Erich
>>
Guten Morgen,
schlechte Takte gibts wohl so gesehen nicht. In dem hier geschilderten Fall
würde ich meine Oma verwetten dass es nicht daran liegt.
In den allermeisten fällen wird eine Taktunsymmetrie gar nicht auffallen
bzw. durch die PLL angeglichen werden.
An Anlagenanschlüssen oder daueraktiven Anschlüssen sowieso nicht sofern die
installation und Konfiguration korrekt ist.
Ich habe schon alles versucht hier das Phänomen nachzustellen. Hat aber
nicht geklappt.
Bleibt für mich entweder konfiguration oder hardwareproblem mit den ersten
540 Karten.
Mal sehen was die Weltzeituhrauswertung noch hergibt..
Gruss Klaus
Guten Morgen,
silberne könnten gerade lieferzeit haben ...
schwarze und weisse sollten aber lieferbar sein.
zumindest könnten meine GH Stückzahlen liefern.
Gruss Klaus
So,
ich habe nun mal eine erste Antwort von Agfeo.
Zunächst - das tritt wohl ab und an auf.
Es gibt dafür mehrere mögliche Gründe.
1. Fritz-Box und deren Netzteil (laut unbestätigter Aussage wurde beides
mitlerweile von AVM geändert)
2. Installation
3. Agfeo Hardware
Eine Beteiligung der Firmware wird als unwahrscheinlich angesehen.
Die Hardware des 540-Moduls wurde mittlerweile auch geändert. Allerdings nur
in Bezug auf die Stromversorgung bei Anschaltung als int. S0. Möglicherweise
wirkt sich diese Änderung auch auf das Verhalten des umkippens aus.
Agfeo wird das Modul gerne tauschen.
Grundsätzlich kippt der S0 um wenn die Hardware einen polarisationswechsel
registriert.
Andere Anlagen die diese Erkennung nicht haben werden natürlich keine
Probleme haben.
Ältere Agfeo Anlagen mit festem ext. S0 natürlich auch nicht.
Ich habe mir mal eine Anlage ans Lager geordert und kann nächste Woche
sicher mehr sagen.
Zumindest ob es mit gleicher Hardware nachstellbar ist.
Ich bleibe dran ...
Gruss Klaus
Klaus Zimmermann schrieb:
> silberne könnten gerade lieferzeit haben ...
> schwarze und weisse sollten aber lieferbar sein.
> zumindest könnten meine GH Stückzahlen liefern.
Und meine Frau möchte am liebsten silberne. ;-) Weiß wird zu schnell
schmutzig, bei schwarz sieht man jedes Staubkorn - so ihr Kommentar.
Irgendwas ist immer... :-)
Gruß,
Andreas
"A. Roettger" <awroe...@gmx.de> schrieb:
> Wäre alternativ die HiPath 540 von deiner Seite denn ebenfalls
> emfehlenswert? Ist preislich ja auch in etwa in der AS45-Region.
Hm.... Prinzipiell ja - ausser Relaisbaugruppen und VoIP kann die Kiste
eigentlich Alles was die "echten" HiPath 3000 auch können - ist nur
nicht erweiterbar (z.B. wenn mal ein zusätzlicher S0 für z.B. ´ne
Fritzbox dazukommen sollte)
> vielen Dank für dein Angebot. Ist die im Header genannte Adresse
> korrekt? Ich schrieb Dir schon mal eine Mail, bekam aber nie Antwort.
> Ich wertete das dann als "mag keine unaufgeforderten Mails", und hab'
> das dann so akzeptiert. Ich hatte daraufhin diesen Thread
> eröffnet... ;-)
Die Mailadresse lese ich zugegeben nur sehr selten, da dort zu 99,5% nur
SPAM ankommt. Kann schon sein, dass du da mal versehentlich unter "ich
lösche mal den ganzen Mist" gefallen bist ;-)
ich bin wirklich baff, wie Du Dich hier einsetzt, kann mich nur noch
mal bedanken und Dir ggf. Deine Oma abnehmen, falls Du sie loswerden
willst.
Hierzunächst der Eintrag in der Weltzeituhr (habe den gespeciherten
vom 24.11.06 genommen, oder brauchst Du den aktuellen? Dann müsste ich
mit Notebook in den Keller und die Agfeo über USB anschließen).
Ort Abweichung
Lokale UTC-Abweichung +1:00
UTC-Abweichung für Standort 1 New York -5:00
UTC-Abweichung für Standort 2 London 0:00
UTC-Abweichung für Standort 3 Moskau +3:00
UTC-Abweichung für Standort 4 Tokio +9,00
> So,
> ich habe nun mal eine erste Antwort von Agfeo.
>
> Zunächst - das tritt wohl ab und an auf.
> Es gibt dafür mehrere mögliche Gründe.
> 1. Fritz-Box und deren Netzteil (laut unbestätigter Aussage wurde beides
> mitlerweile von AVM geändert)
Das hat Agfeo meinem Händler im Juli auch mitgeteilt. AVM bestritt die
These mit hoher Verwunderung, schickte aber ein neues Netzteil. Mit dem
änderte sich nichts. Ich weiß allerdings nicht, ob sie es nach dem
Juli nochmals geändert haben. Verständlich wäre mir die FB als
Fehlerquelle nicht, da - wie gesagt - bei uns sowohl mit der alten 7050
als auch mit der 7170 das genannte Problem auftritt.
> 2. Installation
Gut, ich verstehe davon zu wenig. Kann mich mir aber nicht vorstellen,
da der Händler große Erfahrung bei den TK-Anlagen hat.
> 3. Agfeo Hardware
>
> Eine Beteiligung der Firmware wird als unwahrscheinlich angesehen.
Also die bisherigen FW-Updates haben diesbezgl. nichts gebracht.
> Die Hardware des 540-Moduls wurde mittlerweile auch geändert. Allerdings nur
> in Bezug auf die Stromversorgung bei Anschaltung als int. S0. Möglicherweise
> wirkt sich diese Änderung auch auf das Verhalten des umkippens aus.
> Agfeo wird das Modul gerne tauschen.
Mein Händler sollte das neue Modul bereits angefordert haben. Ich
hoffe, es ist bald da, dann wird wieder getestet.
> Grundsätzlich kippt der S0 um wenn die Hardware einen polarisationswechsel
> registriert.
> Andere Anlagen die diese Erkennung nicht haben werden natürlich keine
> Probleme haben.
> Ältere Agfeo Anlagen mit festem ext. S0 natürlich auch nicht.
>
> Ich habe mir mal eine Anlage ans Lager geordert und kann nächste Woche
> sicher mehr sagen.
> Zumindest ob es mit gleicher Hardware nachstellbar ist.
Na, da bin ich ja mal wirklich gespannt.
> Ich bleibe dran ...
Super, danke; Dann kann ARoettger auch irgendwann beruhigt auf VOIP
mittels FB umrüsten, gell Andreas?
Servus, Jonny
Das sieht zumindest mal nicht schlecht aus ....
Agfeo hat mir (aus glaubhafter Quelle) versichert verschiedenste Fritz-Boxen
getestet zu haben.
Der Fehler konnte bisher im Labor nicht reproduziert werden.
Nichts desto trotz ist aber bekannt, dass es den Fehler gibt.
Ist denn ausser der Agfeo am int. So der Fritz Box sonst noch was
angeschlossen?
BTW...
mit Notebook in Keller?
Ist denn nirgends im Haus eine Fritz-Card in einem Rechner eingebaut?
gruss Klaus
> Hmm; ich saß daneben, wie die FW geflasht worden ist Danach war die
> Anlage im Auslieferungszustand, jedenfalls waren all unsere
> Einstellungen weg.
Das heißt nicht, dass nicht an irgendwelchen Stellen noch Reste alter
Einstellungen gespeichert sind.
Die Software TK-Flash-Remote bietet "Speicher löschen" an - und das sollte
(muss!) man auch tun.
> Man hat anschließend die vorige Sicherung
> überspielt und die Einstellungen waren wieder da.
OK, bei bestehenden Problemen sollte man aber besser die Konfiguration
komplett neu erstellen.
Bei großen Sprüngen in der FW (z.B. 6.irgendwas auf 7.nochwas) ist das sogar
eine ausdrückliche Empfehlung.
Und wie ich immer noch bestätigen kann. Sowohl ST40 als ST21 Up0.
Das mit BETA-Tester ist völliger Unsinn.
> Zudem wären die Agfeos recht empfindlich, wenn die Installation nicht
> wirklich sauber ausgeführt wurde - was ja verschiedentlich schon
> erwähnt wurde.
Vor allem die internen Busse mit Systemtelfonen sind sauber zu installieren,
ja, richtig.
Was aber niemanden vor unlösbare Probleme stellen sollte!
> (An Hansenet z.B. machen diese Anlagen regelmäßig
> Theater, da dieser Anbieter ein etwas unsauberes ISDN-Signal liefern
> würde.) Kann das einer von den anwesenden Agfeo-Spezialisten
> bestätigen bzw. widerlegen?
In meiner Umgebung nicht relevant, kann ich nichts zu sagen.
Unter dem Stichwort "Hansenet" findet man im Fachhandelsforum nur zwei
Einträge, einer hat Probleme durch unterschiedliche Taktungen, beim anderen
gibt es Probleme, dass hauptsächlich bei Hansenet-Kunden verstärkter Hall
auftritt.
Da haben sie uns auch gesagt.
> Nichts desto trotz ist aber bekannt, dass es den Fehler gibt.
Ja, das geben sie inzwischen zu, nachdem mehrere Händler den Fehler
rügen. Im Juli war natürlich AVM schuld, wegen netzteil und/oder FB
überhaupt. Inziwschen wissen sie aber wohl, dass es Probelme mit
angeschlossenen FBs nur mit den Agfeo-Anlagen gibt und da wohl auch
nur, wenn 2 NTBAs angeschlossen sind.
> Ist denn ausser der Agfeo am int. So der Fritz Box sonst noch was
> angeschlossen?
Nein, nichts. Es steckt nur noch 1 Lan-Kabel in der FB, das mit dem
Switch verbunden ist.
> mit Notebook in Keller? Ist denn nirgends im Haus eine Fritz-Card in einem Rechner eingebaut?
Eingebaut nicht, ich habe die ausgebaut, da ich keine Verwendung mehr
dafür sah. Ich habe mindestens noch eine FritzCard PCI. Aber was
bringt mir die? Meine Agefo AS45 ist noch nicht im Netz angebunden,
weil wir - ebenfalls im Keller - einen Unix-Server haben (Free BSD) und
Agfeo nur die Linus-Variante liefert. Unsere Netzwerkfa. hat die
Linuxvariante so angepasst, dass sie mit Free BSD läuft bzw. lief.
Nach irgendeinem FW-Update lief sie dann nicht mehr. Es fehlt noch
irgendeine Programmbinliothek. Ich komme also im Augenblick
netzwerkmäßig nicht an die AS45 dran und muss mit dem Notebook in den
Keller, um sie über USB zu verbinden.
Um die Serverprobleme zu vermeiden, will ich meine AS45 noch um ein
Lan-Modul erweitern. Das mache ich aber erst, wenn unser Problem
behoben ist. Läßt sich das nicht beheben, wandele ich die Agefo.
Servus, Jonny
Wieviel NTs habt Ihr denn ? Auf welchen Ports sind die denn angeschlossen?
Nur damit ich das nachbilden kann.
Auf welchem ist die FBP angeschlossen?
>Um die Serverprobleme zu vermeiden, will ich meine AS45 noch um ein
>Lan-Modul erweitern. Das mache ich aber erst, wenn unser Problem
>behoben ist.
Das mit dem lan modul wird wohl so oder erst etwas für das Frühjahr werden.
Bisher wurden alle Entwickler an den TK-Home-Server abgezogen. der wird wohl
ab Januar in Stückzahlen lieferbar sein. fertig ist er wohl schon.
Mit dem LAN-Modul wird dann allerdings auch die FBP überflüssig ....
>Läßt sich das nicht beheben, wandele ich die Agefo.
Ich hoffe doch mal, dass wir das in den Griff bekommen.
Nachdenk - man könnte ja alles mal komplett an das Agfeo Labor schicken ..
aber das wär natürlich nicht optimal ..
gruss Klaus
Wir haben 2 NTBAs. Ich versuch mal die Installation zu beschreiben:
Von der FB7170 geht das grau/schwarze Y-Kabel raus. Der schwarze Teil
geht in die linke von 2 ISDN-Buchsen des 1. NTBA, der graue Teil zum
DSL-Splitter. Die linke Buchse des 1. NTBA (bezeichnet man wohl als
"ab"?) ist leer.
Der FonS0 der FB7170 ist mit dem S01 der Agfeo AS45 verbunden. Der S02
der Agfeo AS45 ist mit der linken ISDN-Buchse des 2. NTBA verbunden.
Die linke "ab"-Buchse des 2. NTBA ist mit dem DSL-Splitter verbunden.
Der DSL-Splitter ist mit dem 2. NTBA verbunden.
Ich hoffe, das ist verständlich. Habe vorhin auch nochmal nach den
Dips geschaut. Die stehen bei den bei S01 und S02 des 540-Moduls der
Agfeo alle nach unten, die der nicht angeschlossenen S03 und S04 alle
nach oben.
Firmware ist die AS43_45_200IT_76_d vom 10.11.2006.
Servus, Jonny
Carsten Schmitz schrieb:
> Und wie ich immer noch bestätigen kann. Sowohl ST40 als ST21 Up0.
> Das mit BETA-Tester ist völliger Unsinn.
Zumal ich in diversen Online-Shops jede Menge auf Lager finden konnte.
Nur bei Silber gibt es ja offenbar gerade einen Lieferengpass.
Ich zweifle da inzwischen etwas an dem Händler. Scheint nicht up-to-date
zu sein - trotz aller Schulungen. 8-(
> Vor allem die internen Busse mit Systemtelfonen sind sauber zu installieren,
> ja, richtig.
> Was aber niemanden vor unlösbare Probleme stellen sollte!
Klar! Da kann doch normales Telefon-Installationskabel (stinknormaler
Sternvierer 2x2x0,6) verwendet werden, oder? Das wäre schon verlegt.
> In meiner Umgebung nicht relevant, kann ich nichts zu sagen.
> Unter dem Stichwort "Hansenet" findet man im Fachhandelsforum nur zwei
> Einträge, einer hat Probleme durch unterschiedliche Taktungen, beim anderen
> gibt es Probleme, dass hauptsächlich bei Hansenet-Kunden verstärkter Hall
> auftritt.
Danke für die Detailinfo!
Gruß,
Andreas
Servus, Jonny
>Ich hoffe, das ist verständlich. Habe vorhin auch nochmal nach den
>Dips geschaut. Die stehen bei den bei S01 und S02 des 540-Moduls der
>Agfeo alle nach unten, die der nicht angeschlossenen S03 und S04 alle
<nach oben.
Ok, habe es verstanden denke ich...
Die DIP Schalter der S01 und S02 sollten auf OFF stehen, es ist ein Pfeil
drauf und es steht ON dran. Wenn ich auf die DIP Schalter schaue und die
Schrift normal lesen kann (also nicht auf dem Kopf) dann müssen die DIP
Schalter oben! sein.
Intern = DIP Schalter ON, extern = DIP Schalter OFF
Bitte nochmal kontrollieren. Steht aber auch genau in der
Installationsanleitung des Moduls drin.
Ausserdem, falls die mitgelieferten Kabel verwendet wurden, nochmal laut
Installationsanleitung kontrollieren ob die Farben stimmen.
Ausserdem, die Anschaltung der Fritz Box sollte IMHO so gehen, würde ich
aber nie so machen.
Besser:
NT2 auf S01
NT1 direkt auf S02
Fritz Box auf S03 jedoch nicht an NT1 angeschlossen.
Alternativ:
NT2 auf S01
NT1 auf Fritz Box
Fritz Box auf S03
Begründung zur ersten Variante:
1. Wenn die Fritz Box zwischen NT und Anlage geschaltet wird verschenkt man
zwei Sprachkanäle.
2. Nicht alle ISDN Leistungsmerkmale können verwendet werden wenn die Fritz
Box zwischengeschaltet wird. Für die Anlage ist die Fritz Box das Amt.
3. So wie die Anschaltung gemacht ist verschenkt man 4,5 W für die freien
int. S0 Busse. Anschluss 1 und 2 sowie 3 und 4 haben gemeinsame
Stromversorgungen. Es wären also auf S03 und 4 nur 4,5 Watt frei. Verwendet
man S01 und S03 wären dann 2x4,5 Watt frei.
4. Das Routing welche Nummern über welchen Anschluss gehen sollen kann
komplett in der telefonanlage verwaltet werden. Ein zusätzliches Routing in
der fritz Box entfällt.
Begründung zur zweiten Variante:
Siehe Punkt 3 erste Variante.
Ansonsten eben auch Nachteil dass ein zusätzliches Routing in der Fritz Box
verwaltet werden muss und ausserdem aufgrund des Engpasses auf dem ext.
Anlagen S0 nur zwei Sprachkanäle möglich sind.
In der Varinate 1 wären 6 Sprachkanäle möglich.
Die Anschaltung wie hier dargestellt gebe ich mal so an Agfeo weiter.
Gruss Klaus