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TK-Anlage fuer 50 Teilnehmer?

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Marc Haber

unread,
Nov 14, 2006, 5:48:32 AM11/14/06
to
Hallo,

eine im Jahre 1993 angeschaffte Ascom bcs 64S steht inzwischen zum
Ersatz an. Die Anlage ist 13 Jahre lang problemlos durchgelaufen und
war wohl eine der besten Technik-Investitionen, die ich jemals gesehen
habe.

Einsatzort ist eine Anwaltskanzlei mit rund 15 Anwälten plus
dazugehörigen Sekretariaten plus Besprechungszimmer und
Infrastrukturräume, ~50 Systemtelefone, eine Handvoll S0-Busse für
Datenendgeräte und a/b-Ports für Fax etc. Außenanbindung ist viermal
S0.

Telefonkabel-Infrastruktur ist vorhanden; Ethernetports sind eher
mager. Eine VoIP-Anlage muss deswegen vermutlich massiv billiger sein
als eine Anlage mit Zweidrahtschnittstelle, damit sich der Tausch
rechnet. Bei Umbauarbeiten wäre es allerdings schön, keine
Telefon-Infrastruktur mehr bauen zu müssen.

Ich bin aus dem TK-Geschäft inzwischen weitgehend draußen und werde
deswegen die Beschaffung höchstens beratend begleiten.

Gibt es bezahlbare Anlagen, bei denen die Endgeräte sowohl VoIP als
auch eine klassische Telefonschnittstelle haben?

Welche Anbieter außer Siemens, Alcatel und Auweia sollte ich mir
angucken?

Grüße
Marc

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

COMBO

unread,
Nov 14, 2006, 6:54:10 AM11/14/06
to
Marc Haber napisa?(a):

> Hallo,
>
> eine im Jahre 1993 angeschaffte Ascom bcs 64S steht inzwischen zum
> Ersatz an. Die Anlage ist 13 Jahre lang problemlos durchgelaufen und
> war wohl eine der besten Technik-Investitionen, die ich jemals gesehen
> habe.
>
> Einsatzort ist eine Anwaltskanzlei mit rund 15 Anwälten plus
> dazugehörigen Sekretariaten plus Besprechungszimmer und
> Infrastrukturräume, ~50 Systemtelefone, eine Handvoll S0-Busse für
> Datenendgeräte und a/b-Ports für Fax etc. Außenanbindung ist viermal
> S0.
>
> Telefonkabel-Infrastruktur ist vorhanden; Ethernetports sind eher
> mager. Eine VoIP-Anlage muss deswegen vermutlich massiv billiger sein
> als eine Anlage mit Zweidrahtschnittstelle, damit sich der Tausch
> rechnet. Bei Umbauarbeiten wäre es allerdings schön, keine
> Telefon-Infrastruktur mehr bauen zu müssen.
>
> Ich bin aus dem TK-Geschäft inzwischen weitgehend draußen und werde
> deswegen die Beschaffung höchstens beratend begleiten.
>
> Gibt es bezahlbare Anlagen, bei denen die Endgeräte sowohl VoIP als
> auch eine klassische Telefonschnittstelle haben?
>
> Welche Anbieter außer Siemens, Alcatel und Auweia sollte ich mir
> angucken?
>
> Grüße
> Marc
>
>
Hallo Marc
www.agfeo.de -AS 45 max. bis 80 Teilnehmer

gruße
Bogdan

--

Mit freundlichen Grußen
COMBO
32756 Detmold
Krumme Str. 33
tel. +49 5231 3068762
fax. +49 5231 3068763
My status <skype:nurek68?call>

Dominique Görsch

unread,
Nov 14, 2006, 7:15:43 AM11/14/06
to
COMBO schrieb:
> Marc Haber napisa?(a):

>> Einsatzort ist eine Anwaltskanzlei mit rund 15 Anwälten plus
>> dazugehörigen Sekretariaten plus Besprechungszimmer und
>> Infrastrukturräume, ~50 Systemtelefone, eine Handvoll S0-Busse für
>> Datenendgeräte und a/b-Ports für Fax etc. Außenanbindung ist viermal
>> S0.

>> Welche Anbieter außer Siemens, Alcatel und Auweia sollte ich mir
>> angucken?
>>
>> Grüße
>> Marc

> www.agfeo.de -AS 45 max. bis 80 Teilnehmer

Du solltest dazu schreiben, dass man bei max. 80 Teilnehmern 2 solcher
Anlagen benötigt.
Für seine 4 Amtsleitungen braucht er schonmal ein s0-Modul, bleiben 4
Steckplätze für up0-Module á 8 Anschlüssen für Systemtelefone. Also mit
einer Anlage kann er max. 32 Systemtelefone anschliessen. Die
gewünscheten analogen Ports und internen s0 hat er davon immernoch
nicht. Agfeo halte ich in dieser Größenklasse für Spielzeug.

Der OP soll sich lieber bei Siemens umschauen, da wird er sicher
glücklich. Die Systemtelefone haben 2 Steckplätzue für
Erweiterungsadapter, so kann er z.B. um an einem Arbeitsplatz für den PC
ISDN bereit zu stellen einfach in das Telefon des jeweiligen
Mitarbeiters ein s0-Modul stecken. Ich habe selbst an meinem
Arbeitsplatz hier ein optiSet E Memory mit s0-Modul für den PC. Auch
kann man ein 2. Systemtelefon mittels Adapter anschliessen, so dass eine
typische Schreibtisch-Insel mit 2 Mitarbeitern nur einen up0 für zwei
Systemtelefone benötigt.

Aber für HiCom/HiPath ist wohl Erich eher der richtige Ansprechpartner.

Gruß
Dominique Görsch

Marc Haber

unread,
Nov 14, 2006, 7:59:05 AM11/14/06
to
COMBO <combo-...@web.de> wrote:
>www.agfeo.de -AS 45 max. bis 80 Teilnehmer

nack. So ein Spielzeug nicht für diese Anwendung.

Marc Haber

unread,
Nov 14, 2006, 8:01:32 AM11/14/06
to
Dominique Görsch <ma...@dgoersch.info> wrote:
>Der OP soll sich lieber bei Siemens umschauen, da wird er sicher
>glücklich.

wobei ich von den Hicoms alles andere als überzeugt bin. Eine Hicom
genoß ich als Benutzer von 2000 bis 2003; seit 2004 jetzt eine
Alcatel. Obwohl die Anlagen zehn Jahre jünger sind als die Ascom,
können sie IMO nicht in Ansätzen mithalten.

>Aber für HiCom/HiPath ist wohl Erich eher der richtige Ansprechpartner.

Erich bezüglich Siemens anzusprechen, steht fest auf meinem Plan ;)

Knut Singer

unread,
Nov 14, 2006, 10:35:32 AM11/14/06
to
Hi,

> AS 45 max. bis 80 Teilnehmer
>

Das ist eine Werbeaussage von Agfeo, die mich immer wieder auf das Neue
ärgert, denn sie ist falsch.

Man benötigt nämlich 2 Anlagen für 80 Teilnehmer, und auch dann ist das
etwas eng...

*Natürlich* kann man die zweite Anlage einfach mit der ersten verbinden
und braucht nicht mal mehr ein extra Set dafür zukaufen, sondern nur
noch ein Patchkabel. Und natürlich ist eine zweite "leere" Anlage
eigentlich recht billig und im Endeffekt keine nennenswerte Investition.

Aber trotzdem ärgern mich solche Werbe-Irreführungen....

Damit tut sich Agfeo keinen Gefallen...

Ciao, Knut

--
Ein Volk, das seine Freiheit für Sicherheit opfert,
wird am Ende beides verlieren.
(Thomas Jefferson, 3. US Präsident)

Knut Singer

unread,
Nov 14, 2006, 10:38:39 AM11/14/06
to
Hi,

> www.agfeo.de -AS 45 max. bis 80 Teilnehmer
>


Abgesehen von meinem anderen Beitrag:

Ich denke, bei 50 Teilnehmern mit teilweise eigenem Sekretariat und
VoIP-Fähigkeiten ist die Leistungsklasse von Agfeo deutlich überschritten...

Mario Goegel

unread,
Nov 14, 2006, 10:23:38 AM11/14/06
to
Marc Haber schrieb:

> Dominique Görsch <ma...@dgoersch.info> wrote:
>> Der OP soll sich lieber bei Siemens umschauen, da wird er sicher
>> glücklich.
>
> wobei ich von den Hicoms alles andere als überzeugt bin. Eine Hicom
> genoß ich als Benutzer von 2000 bis 2003; seit 2004 jetzt eine
> Alcatel. Obwohl die Anlagen zehn Jahre jünger sind als die Ascom,
> können sie IMO nicht in Ansätzen mithalten.

das kann ich gut nachvollziehen, ich weiß immer noch, wie das beim
letzten Kunden war, wo ich eine bcs64 gegen eine Alcatel Enterprise
ausgetauscht hatte (austauschen musste)...
Die Schweizer haben bei den Endgeräten richtig was drauf.

Mario

Thomas Karer

unread,
Nov 14, 2006, 1:04:11 PM11/14/06
to

>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb im Newsbeitrag
>news:ejcen9$p4l$1...@news1.tnib.de...

>Dominique Görsch <ma...@dgoersch.info> wrote:
>Der OP soll sich lieber bei Siemens umschauen, da wird er sicher
>glücklich.

>wobei ich von den Hicoms alles andere als überzeugt bin. Eine Hicom
>genoß ich als Benutzer von 2000 bis 2003; seit 2004 jetzt eine
>Alcatel. Obwohl die Anlagen zehn Jahre jünger sind als die Ascom,
>können sie IMO nicht in Ansätzen mithalten.

hmm ich hatte selber sehr viel zu tun mit den Ascom´s und die waren halt
echte Schweizer Qualität.
2 Systemtelefone an einen UP0 ohne Adapter und sonstiges...

Bei der suche nach langlebigen Ersatz wurde ich bei Alcatel fündig und bin
eigentlich sehr zufrieden damit.
Agfeo ist eine alternative für Kleinstanlagen bis max. 20 Teilnehmer. Wobei
da auch die Alcatels immer interressanter werden!

Agfeo hatte lange Zeit Systemtelefone nur über einen S0 Bus angebunden bzw
über den 4 poligen Varioport was ich als grossen Nachteil empfand.

Zu den Siemens kann ich leider nix sagen > keine Erfahrung damit.


lg
tom

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 14, 2006, 4:07:01 PM11/14/06
to
Hi,

Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> eine im Jahre 1993 angeschaffte Ascom bcs 64S steht inzwischen zum
> Ersatz an. Die Anlage ist 13 Jahre lang problemlos durchgelaufen und
> war wohl eine der besten Technik-Investitionen, die ich jemals
> gesehen habe.

Das hört mangerne - vorallem bei dem derzeitigen "VoIP-Hype" ;-)


> Einsatzort ist eine Anwaltskanzlei mit rund 15 Anwälten plus
> dazugehörigen Sekretariaten plus Besprechungszimmer und
> Infrastrukturräume, ~50 Systemtelefone, eine Handvoll S0-Busse für
> Datenendgeräte und a/b-Ports für Fax etc. Außenanbindung ist viermal
> S0.
> Telefonkabel-Infrastruktur ist vorhanden; Ethernetports sind eher
> mager. Eine VoIP-Anlage muss deswegen vermutlich massiv billiger sein
> als eine Anlage mit Zweidrahtschnittstelle, damit sich der Tausch
> rechnet. Bei Umbauarbeiten wäre es allerdings schön, keine
> Telefon-Infrastruktur mehr bauen zu müssen.

Nimm "die üblichen Verdächtigen", d.h. Siemens, Alcatel, Aastra-DeTeWe
usw.

> Gibt es bezahlbare Anlagen, bei denen die Endgeräte sowohl VoIP als
> auch eine klassische Telefonschnittstelle haben?

Die Endgeräte nicht (IMHO war Siemens weltweit der einzige Hersteller,
der mal ein Gerät (OptiPoint 600) mit UP0 UND IP-Schnittstelle
hergestellt hat)

Aber es gibt Anlagen, die Beides können. z.B. eine Siemens HiPath 3000
("meine Anlage"). Je nach Bedarf kannst du dort analoge, ISDN, UP0 oder
IP-Endgeräte (IP-Endgeräte als SIP, H323 oder HFA (=System) ) verwenden.
Die demnächst (noch dieses Jahr) kommende Version kann auch mit SIP-
Amtsleitungen (sipgate, toplink, freenet, xsip usw. usw. etwas anfangen)

Gruß

Erich


--
16.000er DSL - na und? Du nicht??

Knut Singer

unread,
Nov 14, 2006, 4:08:59 PM11/14/06
to

>> AS 45 max. bis 80 Teilnehmer
>>
>
Und noch mal über diese Aussage abgelästert:

Selbst wenn man nun weiß, dass man 2 AS45 dafür benötigt?
Welchen Sinn haben hier 80 Teilnehmer? Die können dann nämlich nur
untereinander Interngespräche führen, weil kein Modulplatz mehr für die
Anbindung der Anlage nach extern frei ist.

Also diese Aussage aus dem Agfeo-Prospekt ist völlig unrealistischer
Blödsinn, in doppelter Hinsicht...

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 14, 2006, 4:14:39 PM11/14/06
to
Hi,

Mario Goegel <ma...@goegel.net> schrieb:

> > Alcatel. Obwohl die Anlagen zehn Jahre jünger sind als die Ascom,
> > können sie IMO nicht in Ansätzen mithalten.
>
> das kann ich gut nachvollziehen, ich weiß immer noch, wie das beim
> letzten Kunden war, wo ich eine bcs64 gegen eine Alcatel Enterprise
> ausgetauscht hatte (austauschen musste)...
> Die Schweizer haben bei den Endgeräten richtig was drauf.

Kommt immer darauf an, was man will. "Meine" Anlagen sind bekanntlich
die Modelle von Siemens und deren Endgeräte finde ich immer noch für
absolut genial. Über Design kann man streiten, da gibt es sicher
"schönere" Apparate.

Aber was Siemens betrifft - da ist eine neue Generation (optiStage) von
Endgeräten im Anflug und DIE schlagen IMHO Alles, was bisher dagewesen
ist. Sensortasten, "IPOD-ähnliche Bedienung", Bluetooth, Farbdisplay,
opt. Kamera u.v.m.

Knut Singer

unread,
Nov 14, 2006, 4:17:39 PM11/14/06
to
Hi,

> eine im Jahre 1993 angeschaffte Ascom bcs 64S steht inzwischen zum
> Ersatz an. Die Anlage ist 13 Jahre lang problemlos durchgelaufen und
> war wohl eine der besten Technik-Investitionen, die ich jemals gesehen
> habe.

Mal dumm gefragt: Gibt es Ascom nicht mehr?

Dominique Görsch

unread,
Nov 14, 2006, 4:27:47 PM11/14/06
to
Erich Kirchmayer schrieb:

> Aber was Siemens betrifft - da ist eine neue Generation (optiStage) von
> Endgeräten im Anflug und DIE schlagen IMHO Alles, was bisher dagewesen
> ist. Sensortasten, "IPOD-ähnliche Bedienung", Bluetooth, Farbdisplay,
> opt. Kamera u.v.m.

Ich hab zwar nur die alten optiSet's im Einsatz (mehrere E comfort und
ein E memory), da mir für privat die optiPoints selbst gebraucht zu
teuer sind, aber auch die finde ich schon genial. Einzig die
Echo-Unterdrückung beim Freisprechen am E memory ist mehr als
verbesserungsfähig, aber ein Siemens-Dealer sagte mir mal, dass das bei
den optiPoints schon wesentlich besser sei. Bei Anrufen vom Handy -also
mit Hintergrundgeräusch- schaltet das teil das Mikro leider total aus,
selbst wenn ich schreie wird mein Sprechweg nicht geöffnet, schade.

Für ihr alter absolut geniale Endgeräte und dank neuer Firmware auf der
Anlage nun endlich auch die 2. Ebene Funktionstasten ;)

Gruß
Dominique Görsch

Andreas Freund

unread,
Nov 14, 2006, 5:03:26 PM11/14/06
to
Hi,

wieso nicht wieder eine Ascotel? z.B. Ascotel 2045 oder Ascotel 2065 ?
Bei 2045 muss nur gesagt werden, daß die Anlage etwas zu klein sein
könnte(40 physikalische
und 60 Tln.ports).
- du kannst die alten Sys.telefone verwenden
- es gibt auch die Möglichkeit VoIP zu nutzen Sys.tels., H323 und SIP
- kleine Voice- Mail integriert
- preisgünstige CTI-Lösung mit der Software von Estos
- da man bei der Ascotel an einem Up0-Port 2 Endgeräte anschließen kann(ohne
Adapter!) ist
bei einem Systemwechsel Vorsicht geboten, da noch evtl. Geld in die
Verkabelung investiert werden muss
- die Anlage ist immer noch sehr benutzerfreundlich und hat viele
Funktionen, die ich bei Anderen vermisse
- auch wenn ich mich damit unbeliebt mache :-) : "Die Agfeos können mit der
Ascotel
nicht mithalten." Lass` dir doch die Anlagen (Hipath, Alcate, Agfeo usw.)
einfach vorführen.
Eine Sekretärin sollte auch evtl. dabei sein, da Diese die Anlage am meisten
nutzen.

Also viel Glück und schöne Grüße aus Bonn, Andreas


"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb im Newsbeitrag

news:ejc6tv$mug$3...@news1.tnib.de...

Marc Haber

unread,
Nov 15, 2006, 5:32:36 AM11/15/06
to
"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> wrote:
>Aber was Siemens betrifft - da ist eine neue Generation (optiStage) von
>Endgeräten im Anflug und DIE schlagen IMHO Alles, was bisher dagewesen
>ist. Sensortasten, "IPOD-ähnliche Bedienung", Bluetooth, Farbdisplay,
>opt. Kamera u.v.m.

Können die endlich Wahlvorbereitung und haben eine mehrstufige
Wahlwiederholung?

Marc Haber

unread,
Nov 15, 2006, 5:36:31 AM11/15/06
to
Knut Singer <news...@private-cities.de> wrote:
>> eine im Jahre 1993 angeschaffte Ascom bcs 64S steht inzwischen zum
>> Ersatz an. Die Anlage ist 13 Jahre lang problemlos durchgelaufen und
>> war wohl eine der besten Technik-Investitionen, die ich jemals gesehen
>> habe.
>
>Mal dumm gefragt: Gibt es Ascom nicht mehr?

Wenn ich das richtig verstanden habe, machen die nur noch
OEM-Meridians. Und für eine OEM-Lösung mag ich nicht wirklich auf
einen Exoten im Markt gehen.

Dominique Görsch

unread,
Nov 15, 2006, 5:37:53 AM11/15/06
to
Marc Haber schrieb:
>> [Siemens Systemtelefone]

> Können die endlich Wahlvorbereitung und haben eine mehrstufige
> Wahlwiederholung?

Das können sogar meine angestaubten optiSet's schon.

Gruß
Dominique Görsch

Marc Haber

unread,
Nov 15, 2006, 5:40:06 AM11/15/06
to
"Andreas Freund" <nc-fr...@netcologne.de> wrote:
>wieso nicht wieder eine Ascotel? z.B. Ascotel 2045 oder Ascotel 2065 ?

Die gibt's noch?

>Bei 2045 muss nur gesagt werden, daß die Anlage etwas zu klein sein
>könnte(40 physikalische
>und 60 Tln.ports).
>- du kannst die alten Sys.telefone verwenden

Das könnte ein Killerargument für die Ascom sein, ja.

Die ganz alten S0-Systemtelefone (crystal/topaz) passen an die 2065
nicht mehr dran, oder?

>Lass` dir doch die Anlagen (Hipath, Alcate, Agfeo usw.) einfach vorführen.

Das wird die nächste Stufe sein. Noch ist der Beratungsauftrag bei mir
aber noch nicht im Haus ;)

>Eine Sekretärin sollte auch evtl. dabei sein, da Diese die Anlage am meisten
>nutzen.

Das werde ich wohl wie damals machen: Zwei Anlagen vorab auswählen und
die dann den Benutzern vorführen lassen: Und zwar sowohl den
Sekretärinnen als auch den Anwälten.

Thomas Hagenbucher

unread,
Nov 15, 2006, 9:10:16 AM11/15/06
to
Marc Haber schrieb:

> Hallo,
>
> eine im Jahre 1993 angeschaffte Ascom bcs 64S steht inzwischen zum
> Ersatz an. Die Anlage ist 13 Jahre lang problemlos durchgelaufen und
> war wohl eine der besten Technik-Investitionen, die ich jemals gesehen
> habe.
>
> Einsatzort ist eine Anwaltskanzlei mit rund 15 Anwälten plus
> dazugehörigen Sekretariaten plus Besprechungszimmer und
> Infrastrukturräume, ~50 Systemtelefone, eine Handvoll S0-Busse für
> Datenendgeräte und a/b-Ports für Fax etc. Außenanbindung ist viermal
> S0.
>
> Telefonkabel-Infrastruktur ist vorhanden; Ethernetports sind eher
> mager. Eine VoIP-Anlage muss deswegen vermutlich massiv billiger sein
> als eine Anlage mit Zweidrahtschnittstelle, damit sich der Tausch
> rechnet. Bei Umbauarbeiten wäre es allerdings schön, keine
> Telefon-Infrastruktur mehr bauen zu müssen.
>
> Ich bin aus dem TK-Geschäft inzwischen weitgehend draußen und werde
> deswegen die Beschaffung höchstens beratend begleiten.
>
> Gibt es bezahlbare Anlagen, bei denen die Endgeräte sowohl VoIP als
> auch eine klassische Telefonschnittstelle haben?
>
> Welche Anbieter außer Siemens, Alcatel und Auweia sollte ich mir
> angucken?
>
> Grüße
> Marc
>


Solls ein bisschen kosten oder darfs auch mal ruhig ein wenig rauschen?

Anders gefragt "Scheiß auf Qualität wenns billig ist" oder noch anders,

willst Du wirklich "nur" eine "Telefonanlage" einbauen und wenn ja, geht
die alte nimmer oder warum?

Kuck Dir mal die Alcatel Eye-Box an dann weist Du ungefähr wo ich mit
obigen Fragen hin will.

mfg

Tom

Andreas Freund

unread,
Nov 15, 2006, 2:49:46 PM11/15/06
to
Hi Marc,


Ja Ascotel gibt`s immer noch, doch Die wurden von Aastra aufgekauft(DeTeWe
übrigens auch).Die Anlage kann man von einem Fachpartner beziehen. Die
Adressen kann man
unter "Partner" abfragen. Dazu natürlich passenden Link :-)
http://www.ascotel.de
- die alten S0-Geräte kann man leider nicht mehr verwenden. Dafür gibt`s
aber den Office 45.
Lade dir einfach die PDF runter.
- die Anlagen haben jetzt noch viele weitere Funktionen. Also schau dir mal
die "Schätzchen"
an .


Viel Erfolg , Andreas


"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb im Newsbeitrag

news:ejeqq5$u90$1...@news1.tnib.de...

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 15, 2006, 3:42:13 PM11/15/06
to
Hi,

Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> >Aber was Siemens betrifft - da ist eine neue Generation (optiStage)


> >von Endgeräten im Anflug und DIE schlagen IMHO Alles, was bisher
> >dagewesen ist. Sensortasten, "IPOD-ähnliche Bedienung", Bluetooth,
> >Farbdisplay, opt. Kamera u.v.m.
>
> Können die endlich Wahlvorbereitung und haben eine mehrstufige
> Wahlwiederholung?

Haben die doch (je nach Anlage) schon seit Jahren, was willst du
eigentlich?

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 15, 2006, 3:47:37 PM11/15/06
to
Hi,

Thomas Hagenbucher <Hagen...@Hotmail.com> schrieb:

> Kuck Dir mal die Alcatel Eye-Box an dann weist Du ungefähr wo ich mit
> obigen Fragen hin will.

Ist das dein Ernst? Also so ganz wirklich? Du stehst hinter einem
Produkt, das absolut niemand braucht und haben will (und auch Alcatel in
.de vermarktungstechnisch weitgehend wieder eingestampft hat)??

Gruß

Erch

Marc Haber

unread,
Nov 15, 2006, 6:04:31 PM11/15/06
to
"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> >Aber was Siemens betrifft - da ist eine neue Generation (optiStage)
>> >von Endgeräten im Anflug und DIE schlagen IMHO Alles, was bisher
>> >dagewesen ist. Sensortasten, "IPOD-ähnliche Bedienung", Bluetooth,
>> >Farbdisplay, opt. Kamera u.v.m.
>>
>> Können die endlich Wahlvorbereitung und haben eine mehrstufige
>> Wahlwiederholung?
>
>Haben die doch (je nach Anlage) schon seit Jahren, was willst du
>eigentlich?

Die Hicom 150 E Office mit den großen Optisets konnte das im Jahr 2000
noch nicht, deswegen frag ich.

Marc Haber

unread,
Nov 15, 2006, 6:06:22 PM11/15/06
to
Thomas Hagenbucher <Hagen...@Hotmail.com> wrote:
>geht die alte nimmer oder warum?

Für die alte gibt es laut Aussage des Kunden keine Ersatzteile mehr.
Sprich: Wenn da was zentrales ausfällt, wird es "diese Woche nichts
mehr" mit telefonieren. Und das ist für einen Rechtsanwalt der GAU.

Dominique Görsch

unread,
Nov 15, 2006, 8:56:17 PM11/15/06
to
Marc Haber schrieb:

>>>> Aber was Siemens betrifft - da ist eine neue Generation (optiStage)
>>>> von Endgeräten im Anflug und DIE schlagen IMHO Alles, was bisher
>>>> dagewesen ist. Sensortasten, "IPOD-ähnliche Bedienung", Bluetooth,
>>>> Farbdisplay, opt. Kamera u.v.m.
>>> Können die endlich Wahlvorbereitung und haben eine mehrstufige
>>> Wahlwiederholung?
>> Haben die doch (je nach Anlage) schon seit Jahren, was willst du
>> eigentlich?
>
> Die Hicom 150 E Office mit den großen Optisets konnte das im Jahr 2000
> noch nicht, deswegen frag ich.

Das lag dann wohl am Softwarestand der Anlage.

Gruß
Dominique Görsch

Daniel Lambrette

unread,
Nov 16, 2006, 11:26:35 AM11/16/06
to
Da würde ich auch eine KXTDA100 oder KXTDA200 mit anschauen.
Die können mittlerweile sehr viel und sind auch günstig und gut.
Wir haben bisher schon über 200 KXTDA Anlagen verbaut, von der 15er bis zur
600er
und alle sind zufrieden.

Sind auch viele Anwälte & Steuerberater dabei.
Bei einigen sogar mit IP-Phones im Homeoffice als NBST der Anlage.
TAPI 2.1 per Netzwerk ist ebenfalls möglich, und die der TSP ist kostenlos
zu haben.
Dann noch Estos drauf und es macht super Spass.

Bei 50x Systemtelefon & 8x oder 16x Analog NBST incl. Anlage &
Wartefeldansage mit 4 Kanälen würde ich mal
so um die ca. 12.000 bis 15.000 Euro + MWST rechnen, kommt darauf an,
welche
Systemtelefon genommen werden, die mit 1, 3, oder 6 zeiligem Display.

Daniel


"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb im Newsbeitrag

news:ejc6tv$mug$3...@news1.tnib.de...
Hallo,

eine im Jahre 1993 angeschaffte Ascom bcs 64S steht inzwischen zum
Ersatz an. Die Anlage ist 13 Jahre lang problemlos durchgelaufen und
war wohl eine der besten Technik-Investitionen, die ich jemals gesehen
habe.

Einsatzort ist eine Anwaltskanzlei mit rund 15 Anwälten plus
dazugehörigen Sekretariaten plus Besprechungszimmer und
Infrastrukturräume, ~50 Systemtelefone, eine Handvoll S0-Busse für
Datenendgeräte und a/b-Ports für Fax etc. Außenanbindung ist viermal
S0.

Telefonkabel-Infrastruktur ist vorhanden; Ethernetports sind eher
mager. Eine VoIP-Anlage muss deswegen vermutlich massiv billiger sein
als eine Anlage mit Zweidrahtschnittstelle, damit sich der Tausch
rechnet. Bei Umbauarbeiten wäre es allerdings schön, keine
Telefon-Infrastruktur mehr bauen zu müssen.

Ich bin aus dem TK-Geschäft inzwischen weitgehend draußen und werde
deswegen die Beschaffung höchstens beratend begleiten.

Gibt es bezahlbare Anlagen, bei denen die Endgeräte sowohl VoIP als
auch eine klassische Telefonschnittstelle haben?

Welche Anbieter außer Siemens, Alcatel und Auweia sollte ich mir
angucken?

Grüße

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 16, 2006, 3:50:16 PM11/16/06
to
Hi,

Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> >> Können die endlich Wahlvorbereitung und haben eine mehrstufige


> >> Wahlwiederholung?
> >
> >Haben die doch (je nach Anlage) schon seit Jahren, was willst du
> >eigentlich?
>
> Die Hicom 150 E Office mit den großen Optisets konnte das im Jahr
> 2000 noch nicht, deswegen frag ich.

Naja, vor 6 Jahren hatte mein Firmenwagen (selbes Modell, nur andere
Bauserie) auch noch kein ABS und ESP....

Die Zeiten ändern sich und damit u.a. auch gewisse Leistungsmerkmale.
Die "Intelligenz" steckt bei den Siemens-UP0E-Schnittstellen sowieso in
der Anlage, d.h. auch das allerneueste Apparatemodell wird an einer
uralten Anlage nicht mehr können, als ein damals zeitgemässes UP0/E-
Endgerät. Ist durchaus eine praktische Sache, denn ein neues
Leistungsmerkmal "in die Anlage rein" und schon "können" es alle
Apparate nutzen....

Wird in Zukunft mit den "tollen" VoIP-Endgeräten leider wieder
zurückentwickelt, d.h. die "Intelligenz" steckt dann wieder im einzelnen
Endgerät und bei grösseren Anlagen "darf" man dann nicht nur (ggf.) die
zentrale Software, sondern auch noch gleich ein paar hundert Endgeräte
updaten.....

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 16, 2006, 4:24:22 PM11/16/06
to
Hi,

Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> >www.agfeo.de -AS 45 max. bis 80 Teilnehmer


>
> nack. So ein Spielzeug nicht für diese Anwendung.

Klare Sache. Vorallem darf man neben der eigentlichen Funktion in gerade
_dieser_ Umgebung nicht vergessen, dass "das Telefon" auch
reprästentieren muss UND sehr lange störungsfrei(!) seinen Dienst tun
muss. Anwälte sind i.d.R. nicht gerade Leute, die stets den neuesten
modischen Trends hinterherrennen und alle 2 Jahre was Neues wollen...
Dafür sind sie meistens sehr anspruchsvoll und auch kritisch, wenn´s um
"Kleinigkeiten" geht. Und ebenso geradezu "klassisch" in Kanzleien
dieser Grösse: Die Chef-Sek-Schaltung! Alle Gespräche nur über die
Sekretärin, aber "natürlich" auch Privatleitung für den Chef,
Vertreterschaltung usw.

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 16, 2006, 4:40:59 PM11/16/06
to
Hi,

Knut Singer <news...@private-cities.de> schrieb:


> > AS 45 max. bis 80 Teilnehmer

> Das ist eine Werbeaussage von Agfeo, die mich immer wieder auf das
> Neue ärgert, denn sie ist falsch.
> Man benötigt nämlich 2 Anlagen für 80 Teilnehmer, und auch dann ist
> das etwas eng...

> Damit tut sich Agfeo keinen Gefallen...

Natürlich nicht, aber AGFEO will/muss eben auch in dem Markt aktiv sein,
wo TK-Anlagen anfangen, sich richtig zu lohnen. Eine Neuentwicklung
einer "kompletten" Anlage war vermutlich zu teuer, deshalb wurde wohl
diese "Kaskadierungskiste" entwickelt.

Hat Vor- aber auch Nachteile.
Vorteil ist, dass der Kunde "klein" einsteigen kann und sich langsam bis
rund 80 Ports vergrössern kann, ohne das System (und ggf. den TK-
Fachhändler seiner Wahl) zu wechseln. Gerade Start-Up´s haben exakt
diesen Bedarf und der lässt sich eigentlich NUR mit solchen
"Kaskadierungslösungen" decken. Bei z.B. Siemens wäre ggf. ein
mehrmaliger Austausch der Anlage nötig, wenn der Kunde mit z.B. 20 Ports
anfängt, später auf 50 Ports ausbaut und dann 80+ Ports braucht. Klar
geht die HiPath 3000-Familie von 8-500 Ports, aber das sind dann im
ungünstigsten Fall 5 verschiedene Anlagen und mit der "grossen" 500-
Portkiste fängt man i.d.R. nicht an, wenn man im ersten Ausbau gerade
mal 10, 20 oder 30 Ports benötigt.

Nachteil von Kaskadierugnslösungen sind oft gewisse Engpässe, die man
manchmal systembedingt hinnehmen muss. So z.B. Verbindungswege zwischen
den Anlagenteilen und Prozessorleistung.

btw. Prozessorleistung - ich würde _nie_ ein System bis in die im
Prospekt stehenden Maximalgrenzen ausbauen. Man fährt ja auch mit einem
Auto nicht ständig Vollgas oder arbeitet mit einem PC, der stets auf
100% Systemauslastung arbeitet.....

Marc Haber

unread,
Nov 17, 2006, 6:34:23 AM11/17/06
to
"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> >> Können die endlich Wahlvorbereitung und haben eine mehrstufige
>> >> Wahlwiederholung?
>> >
>> >Haben die doch (je nach Anlage) schon seit Jahren, was willst du
>> >eigentlich?
>>
>> Die Hicom 150 E Office mit den großen Optisets konnte das im Jahr
>> 2000 noch nicht, deswegen frag ich.
>
>Naja, vor 6 Jahren hatte mein Firmenwagen (selbes Modell, nur andere
>Bauserie) auch noch kein ABS und ESP....

Nun, die hübsche Tochter der Konkurrenz aus der Schweiz konnte das
allerdings schon 1993.

>Die Zeiten ändern sich und damit u.a. auch gewisse Leistungsmerkmale.
>Die "Intelligenz" steckt bei den Siemens-UP0E-Schnittstellen sowieso in
>der Anlage, d.h. auch das allerneueste Apparatemodell wird an einer
>uralten Anlage nicht mehr können, als ein damals zeitgemässes UP0/E-
>Endgerät. Ist durchaus eine praktische Sache, denn ein neues
>Leistungsmerkmal "in die Anlage rein" und schon "können" es alle
>Apparate nutzen....

Das stimmt.

>Wird in Zukunft mit den "tollen" VoIP-Endgeräten leider wieder
>zurückentwickelt, d.h. die "Intelligenz" steckt dann wieder im einzelnen
>Endgerät und bei grösseren Anlagen "darf" man dann nicht nur (ggf.) die
>zentrale Software, sondern auch noch gleich ein paar hundert Endgeräte
>updaten.....

Wobei die hier[tm] gerade erweiterte Alcatel das dadurch löst, dass
die Telefone halt beim Einschalten von der Anlage booten. In einem
normalen Firmennetz gibt das zwar "schöne" Effekt mit dem DHCP, aber
das ist hier Off-Topic und auch völlig unrecovery.

Marc Haber

unread,
Nov 17, 2006, 6:36:27 AM11/17/06
to
"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> wrote:
>btw. Prozessorleistung - ich würde _nie_ ein System bis in die im
>Prospekt stehenden Maximalgrenzen ausbauen.

Im konkreten Fall ist die Ascom derzeit ausgebaut bis Oberkante
Unterlippe und tut perfekt.

Klaus Zimmermann

unread,
Nov 17, 2006, 8:59:15 AM11/17/06
to

> Natürlich nicht, aber AGFEO will/muss eben auch in dem Markt aktiv sein,
> wo TK-Anlagen anfangen, sich richtig zu lohnen. Eine Neuentwicklung
> einer "kompletten" Anlage war vermutlich zu teuer, deshalb wurde wohl
> diese "Kaskadierungskiste" entwickelt.
>
> Hat Vor- aber auch Nachteile.
> Vorteil ist, dass der Kunde "klein" einsteigen kann und sich langsam bis
> rund 80 Ports vergrössern kann, ohne das System (und ggf. den TK-
> Fachhändler seiner Wahl) zu wechseln. Gerade Start-Up´s haben exakt
> diesen Bedarf und der lässt sich eigentlich NUR mit solchen
> "Kaskadierungslösungen" decken. Bei z.B. Siemens wäre ggf. ein
> mehrmaliger Austausch der Anlage nötig, wenn der Kunde mit z.B. 20 Ports
> anfängt, später auf 50 Ports ausbaut und dann 80+ Ports braucht. Klar
> geht die HiPath 3000-Familie von 8-500 Ports, aber das sind dann im
> ungünstigsten Fall 5 verschiedene Anlagen und mit der "grossen" 500-
> Portkiste fängt man i.d.R. nicht an, wenn man im ersten Ausbau gerade
> mal 10, 20 oder 30 Ports benötigt.
>
> Nachteil von Kaskadierugnslösungen sind oft gewisse Engpässe, die man
> manchmal systembedingt hinnehmen muss. So z.B. Verbindungswege zwischen
> den Anlagenteilen und Prozessorleistung.
>
> btw. Prozessorleistung - ich würde _nie_ ein System bis in die im
> Prospekt stehenden Maximalgrenzen ausbauen. Man fährt ja auch mit einem
> Auto nicht ständig Vollgas oder arbeitet mit einem PC, der stets auf
> 100% Systemauslastung arbeitet.....
>

Hallo,

ich mische mich mal, obwohl in diesen thread mitlerweile völlig OT, ein ....

ich gebe Erich in allen wesentlichen geschreibenen Punkten recht.

Möchte aber einfach nochmal ergänzen dass hier völlig sinnlose vergleiche
zwischen AGFEO (und anderen Herstellern in dieser Klasse) und Siemens (und
anderen Herstellern in dieser Klasse) gezogen werden.
Man kann hier nicht einfach eine Anzahl Ports mit Ports aufrechnen.

Im Agfeo Endkundenprospekt steht bis zu 40 Teilnehmer für eine AS45 und bis
zu 80 Teilnehmer bei Vernetzung drin. Diese Zahlen sind auch vollkommen
korrekt. Jede andere Angabe wäre schlichtweg falsch.

Das sind allerdings nur reine Zahlen ..

Es kann eben aber durchaus sein dass eine AS45 schon bei einem Ausbau mit
meinetwegen 20 Systemtelefonen schon alle Modulsteckplätze belegt sind.
So eine Ausbauvariante mit meinetwegen 3 PTP, 15 bis 20 Systemtelefonen, 4
bis 8 Analoganschlüsse, TFE würde schon an die Grenzen der möglichkeiten
einer AS45 herankommen. Ein weiterer Ausbau wäre hier schon gar nicht mehr
möglich.
Solche Grössenordnungen die versorgt werden wollen gibt es sicher tausende.
Dass Agfeo ein kleines Stück von dem Kuchen haben will ist wohl ganz normal
in einer Marktwirtschaft.

Hier, in diesem speziellen Marktsegment das AGFEO abdecken will und kann
macht es durchaus Sinn mit eine Kaskadierungslösung zu Arbeiten um sich
flexibel an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Zu dem genannten
Marktsegment gehören meiner Meinung nach eben die small office ,home office
und auch der gehobene private Bereich. Gerade um diesen Kundenkreis
anzusprechen wurden Produkte wie Wireless-Alarm-Controller (übrigends
Siemens Produkte), EIB Anbindung, kleine DECT Lösungen, integrierte
Warteschleife und einige Kleinigkeiten mehr entwickelt.

Dass es zu Engpässen kommen kann ab einer bestimmten Ausbaustufe bzw.
Kundenanforderung ist wohl ohne zweifel unbestritten.
Dass eine AS45 keine 40 Teilnehmer gleichzeitig signalisieren kann steht in
keinem Prospekt und in keinem Handbuch für Endkunden drin. Das dürfte nun
vermutlich bei einer Siemens Anlage kein Problem sein alle theoretisch
möglichen Ports gleichzeitig zu signalisieren.

Hier ist es meiner Meinung nach sicher nicht Aufgabe eines
Endkundenprospekts eine Lösung für einen Kunden zu finden sondern eben die
eines (hoffentlich) kompetenten Fachhändlers. Auch in dieser Klasse, von
einigen als Kinderspielzeug bezeichnet, gehört eben etwas mehr dazu als das
Handbuch zu lesen. Das wenigste steht wirklich im Handbuch drin. Das meiste
gewinnt man aus Schulungen und Erfahrung.
Zur Kompetenz gehört bei mir auch dazu eben eine Anlage die dem Kunden nicht
gerecht werden kann auch dann gar nicht anzubieten bzw. z.B. an einen Herrn
Kirchmayer zu verweisen.

Gruss Klaus

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 17, 2006, 3:07:09 PM11/17/06
to
Hi,

"Klaus Zimmermann" <in...@zimmermann-elektro-ulm.de> schrieb:


> Möchte aber einfach nochmal ergänzen dass hier völlig sinnlose
> vergleiche zwischen AGFEO (und anderen Herstellern in dieser Klasse)
> und Siemens (und anderen Herstellern in dieser Klasse) gezogen
> werden. Man kann hier nicht einfach eine Anzahl Ports mit Ports
> aufrechnen.

Leider tun das manche Leute. Schon _ein_ Port ist nicht nur "ein Port",
es kommt immer darauf an, was man _individuell_ damit anfangen
will/muss.

> Im Agfeo Endkundenprospekt steht bis zu 40 Teilnehmer für eine AS45
> und bis zu 80 Teilnehmer bei Vernetzung drin. Diese Zahlen sind auch
> vollkommen korrekt. Jede andere Angabe wäre schlichtweg falsch.
> Das sind allerdings nur reine Zahlen ..

Wohl ebenso, wie die 1000 Ports in einer HiPath 5000-Umgebung (=mehrere
HiPath 3000 vernetzt und ein PC-Server mit div. Steuerungsaufgaben
darübergestülpt). IMHO hat das weltweit noch niemand wirklich
ausprobiert ;-) Theoretisch klingt das toll - man stellt ein paar HiPath
3800 nebeneinander, einen "HiPath 5000 RSM" dazu und schon macht die
"3000er" 1000 Ports und schafft damit Anforderungen von
Grossunternehmen...

Das Gleiche gilt wohl auch für die Agfeo. "80 Ports" mögen ja
funktionieren, wenn es sich um eine Installation handelt, wo kaum
telefoniert wird (z.B. "klassisch" ein Altenheim etc.) Garantiert kackt
die Kiste aber ab, wenn die 80 Ports in einer Maklerabteilung einer Bank
installiert werden sollen ;-)

> Hier, in diesem speziellen Marktsegment das AGFEO abdecken will und
> kann macht es durchaus Sinn mit eine Kaskadierungslösung zu Arbeiten
> um sich flexibel an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Zu dem
> genannten Marktsegment gehören meiner Meinung nach eben die small
> office ,home office und auch der gehobene private Bereich. Gerade um
> diesen Kundenkreis anzusprechen wurden Produkte wie
> Wireless-Alarm-Controller (übrigends Siemens Produkte), EIB
> Anbindung, kleine DECT Lösungen, integrierte Warteschleife und
> einige Kleinigkeiten mehr entwickelt.
>
> Dass es zu Engpässen kommen kann ab einer bestimmten Ausbaustufe bzw.
> Kundenanforderung ist wohl ohne zweifel unbestritten.

Klar. Agfeo (und auch Auerswald) haben eben das "Problem", dass sie sich
über reine SoHo-Anlagen langsam aber sicher etabliert haben und ihre
Freunde (=Installateure) gefunden haben. Der Installateur/Fachhändler
will mit den ihm bekannten Kisten eben auch mal an Ausschreibungen
teilnehmen, bei denen es um mehr als 50 Ports geht oder ein stetig
gewachsenes Start-Up-Untenrehmen möglichst lange mit "seiner" Technik
versorgen. Der Sprung zu einem anderen Hersteller (z.B. Siemens etc.)
ist für viele Fachhändler nur schwer zu leisten, da es sich dort um eine
erstmal "unbekannte" und vorallem auch meistens teuere und
schulungsintensive Technik handelt. "Irgendwie" müssen bzw. wollen eben
Agfeo udn Auerswald auch im "grösseren Segment" mitmischen und da ist
die Luft eben dünn, die Entwicklung teuer und der Markt nicht gerade
riesig.

> Dass eine AS45 keine 40 Teilnehmer gleichzeitig signalisieren kann
> steht in keinem Prospekt und in keinem Handbuch für Endkunden drin.
> Das dürfte nun vermutlich bei einer Siemens Anlage kein Problem sein
> alle theoretisch möglichen Ports gleichzeitig zu signalisieren.

Wo denkst du hin ;-) Das geht "natürlich" nicht, bei 20 Endgeräten in
einer Gruppe ist zumindest bei der HiPath 3000 Schluss. Wer mehr will,
muss extrem tief in die Tasche greifen und ext. angeschaltete Lösungen
(DAKS, Novalink etc.) kaufen. Aber das macht ausser für
Alarmierungsaufgaben normalerweise keinen Sinn mehr.

> Hier ist es meiner Meinung nach sicher nicht Aufgabe eines
> Endkundenprospekts eine Lösung für einen Kunden zu finden sondern
> eben die eines (hoffentlich) kompetenten Fachhändlers. Auch in
> dieser Klasse, von einigen als Kinderspielzeug bezeichnet, gehört
> eben etwas mehr dazu als das Handbuch zu lesen. Das wenigste steht
> wirklich im Handbuch drin. Das meiste gewinnt man aus Schulungen und
> Erfahrung. Zur Kompetenz gehört bei mir auch dazu eben eine Anlage
> die dem Kunden nicht gerecht werden kann auch dann gar nicht
> anzubieten


...oder sich entsprechend umzusehen und fortzubilden, um auch "grosse"
Produkte in sein Portfolio aufzunehmen. Ich kenne Fachhändler, die
"normalerweise" nur Agfeo&Co verbauen, aber auch Mut und Motivation
hatten, "die Grossen" anderer Hersteller zu lernen und schliesslich
erfolgreich anzubieten und zu verbauen - ggf. mit Hilfe von seriösen
Partnern.

Wolfgang Mües

unread,
Nov 17, 2006, 5:14:18 PM11/17/06
to
Erich Kirchmayer wrote:

> Das Gleiche gilt wohl auch für die Agfeo. "80 Ports" mögen ja
> funktionieren, wenn es sich um eine Installation handelt, wo kaum
> telefoniert wird (z.B. "klassisch" ein Altenheim etc.) Garantiert kackt
> die Kiste aber ab, wenn die 80 Ports in einer Maklerabteilung einer Bank
> installiert werden sollen ;-)

Die COMmander business von Auerswald kann 112 Teilnehmer. Und nicht nur als
theoretischen Wert.

Gruß

Wolfgang

Klaus Zimmermann

unread,
Nov 18, 2006, 6:57:12 AM11/18/06
to
>
> Die COMmander business von Auerswald kann 112 Teilnehmer. Und nicht nur
> als
> theoretischen Wert.
>
> Gruß
>
> Wolfgang
>

Ja, das stimmt ganz gewiss,
sicher ist es auch nett einem Kunden eine Anlage mit vollausbau für 112
Teilnehmern zu verkaufen..
Fragt sich halt dann nur ob der kunde dann auch richtig beraten wurde..

Nicht mehr oder weniger wollte ich eigentlich sagen.
Ich denke Erich Kirchmayer hat die Aussage zumindest verstanden.

Man kann ja geteilter Meinung sein - für Agfeo gilt (meiner Meinung nach)
AS45 20 bis 25 Teilnehmer. AS45V bis 50 Teilnehmer.

Gruss Klaus


Knut Singer

unread,
Nov 18, 2006, 11:28:21 AM11/18/06
to
Hi,

> Im Agfeo Endkundenprospekt steht bis zu 40 Teilnehmer für eine AS45 und bis
> zu 80 Teilnehmer bei Vernetzung drin. Diese Zahlen sind auch vollkommen
> korrekt. Jede andere Angabe wäre schlichtweg falsch.

Aber irreführend ist diese Angabe auch. Denn mal unabhängig davon, dass
das "bis zu 80 Teilnehmer" im Prospekt zwar neben einem Bild mit 2
Anlagen seht, bei diversen Händlern dieser Text dann aber ohne Bild in
die Preisliste rutscht - dafür kann dann Agfeo ja vielleicht nicht sooo
viel. Aber eine Anlage für 40 Teilnehmern anzupreisen, die bei diesem
Ausbaustand nur intern telefonieren können, ist ja nun deutlich
irreführend..

Da macht es Auerswald besser, wo es pro Anlage eine Empfehlung für die
Anzahl der Teilnehmer gibt - die dann doch recht realistisch wirkt..


> Zur Kompetenz gehört bei mir auch dazu eben eine Anlage die dem Kunden nicht
> gerecht werden kann auch dann gar nicht anzubieten bzw. z.B. an einen Herrn
> Kirchmayer zu verweisen.

Genau.. ;-)

Leider ist es schwierig, solch vertrauenswürdige Händler wie Erich zu
finden ...

Klaus Zimmermann

unread,
Nov 18, 2006, 12:42:07 PM11/18/06
to

> Aber irreführend ist diese Angabe auch. Denn mal unabhängig davon, dass
> das "bis zu 80 Teilnehmer" im Prospekt zwar neben einem Bild mit 2
> Anlagen seht, bei diversen Händlern dieser Text dann aber ohne Bild in
> die Preisliste rutscht - dafür kann dann Agfeo ja vielleicht nicht sooo
> viel. Aber eine Anlage für 40 Teilnehmern anzupreisen, die bei diesem
> Ausbaustand nur intern telefonieren können, ist ja nun deutlich
> irreführend..

Na so krass würde ich es nicht sehen - aber du hast insofern recht dass
diese Anlage eigentlich nicht ins Endkundenprospekt gehört.
Ich hoffe du hast keinem die Anlage mit diesem Argument verkauft ..

Gruss Klaus


Erich Kirchmayer

unread,
Nov 18, 2006, 2:32:52 PM11/18/06
to
Hi,

Knut Singer <news...@private-cities.de> schrieb:


> Aber irreführend ist diese Angabe auch. Denn mal unabhängig davon,
> dass das "bis zu 80 Teilnehmer" im Prospekt zwar neben einem Bild
> mit 2 Anlagen seht, bei diversen Händlern dieser Text dann aber ohne
> Bild in die Preisliste rutscht - dafür kann dann Agfeo ja vielleicht
> nicht sooo viel. Aber eine Anlage für 40 Teilnehmern anzupreisen,
> die bei diesem Ausbaustand nur intern telefonieren können, ist ja
> nun deutlich irreführend..

Ist aber auch im "Profi-Segment" nicht anders. "384 Tln." hört sich ja
ganz gut an, aber es wird in den Prospekten natürlich verschwiegen, dass
dies nur unter bestimmten Umständen (z.B. Zahl der Amtsleitungen) gilt
und auch dann technisch bedingte Einschränkungen bestehen (z.B. max. 64
Teilnehmer, die auf einem Datenbusabschnitt (HDLC-Strecke) sind, können
gleichzeitig telefonieren, Platz hätten dort aber "baugruppenmässig"
z.B. 96 Tln...)


> Leider ist es schwierig, solch vertrauenswürdige Händler wie Erich zu
> finden ...

Bin kein Händler...

Carsten Schmitz

unread,
Nov 21, 2006, 9:31:33 AM11/21/06
to

>> Leider ist es schwierig, solch vertrauenswürdige Händler wie Erich zu
>> finden ...
>
> Bin kein Händler...

Schade eigentlich.

Eigentlich wollte ich schon viel früher was zur vernetzten AS45 schreiben,
denn ich persönlich würde nie (niemals!) eine Anlage verkaufen, die schon
bei Auslieferung zu 100% ausgebaut ist (zumindest nicht in diesem Segment).
Die AS45 ist eine erwachsene Anlage. Die Vernetzbarkeit ist vor allem eine
charmante Option zum späteren Ausbau.


Knut Singer

unread,
Nov 22, 2006, 6:25:09 AM11/22/06
to
Hi,

> Ich hoffe du hast keinem die Anlage mit diesem Argument verkauft ..

nein, nur für ca. 18 Teilnehmer.. ich kenne diese Agfeo-Geschichten ja
nun mittlerweile auch schon ganz gut ;-)

Knut Singer

unread,
Nov 22, 2006, 6:26:28 AM11/22/06
to
Hi,

>
> Bin kein Händler...
>
Installateur?, Berater?, ... ??

Knut Singer

unread,
Nov 22, 2006, 6:29:44 AM11/22/06
to
Hi,

> Die AS45 ist eine erwachsene Anlage. Die Vernetzbarkeit ist vor allem eine
> charmante Option zum späteren Ausbau.
>

Genau, das ist sogar gelegentlich ein "bärenstarkes" Argument - denn die
5 Modulplätze sind oft doch schneller gefüllt, als man denkt...

Und bei der AS 45 ist die Vernetzung im Gegensatz zur AS40 jetzt
einfach per Patchkabel ohne weiter Module möglich, sodass alle
Modulplätze erhalten bleiben und außer der zweiten Anlage und dem
Patchkabel für 45 Cent keine weiteren Kosten entstehen....

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 22, 2006, 2:50:35 PM11/22/06
to
Hi,

"Carsten Schmitz" <c-.-s...@t-online.de> schrieb:

> >> Leider ist es schwierig, solch vertrauenswürdige Händler wie
> >> Erich zu finden ...
> >
> > Bin kein Händler...
>
> Schade eigentlich.

Naja, beruflich bedingt (TK-Systemhaus und Distributor) kenne ich
immerhin "ein paar" TK-Fach(!)Händler quer durch ganz Deutschalnd,
Österreich und Schweiz....


> Eigentlich wollte ich schon viel früher was zur vernetzten AS45
> schreiben, denn ich persönlich würde nie (niemals!) eine Anlage
> verkaufen, die schon bei Auslieferung zu 100% ausgebaut ist
> (zumindest nicht in diesem Segment).

Würde ich auch "im oberen Segment" nicht machen!


> Die AS45 ist eine erwachsene
> Anlage. Die Vernetzbarkeit ist vor allem eine charmante Option zum
> späteren Ausbau.

Keine Frage. Aber es gibt auch da "irgendwann "Grenzen, die auch mit
diesem System nicht mehr überschritten werden können. Das ist überall so
- auch wenn die "Grenze" bei div. XXXL-Systemen bei mehreren tausend
Tln. liegt. Selbst ein weltweit operierender Megakonzern stösst
irgendwann an die Grenzen der von ihm genutzten (dann sowieso schon
mehrfach vernetzten) TK-Anlage....

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 22, 2006, 2:51:31 PM11/22/06
to
Hi,

Knut Singer <news...@private-cities.de> schrieb:

> > Bin kein Händler...
> >
> Installateur?, Berater?, ... ??

"Telefoner" - wenn man so will. "Techniker im Angestelltenverhältnis"
trifft´s besser.

Knut Singer

unread,
Nov 22, 2006, 2:56:05 PM11/22/06
to
Hi,

>
> "Telefoner" - wenn man so will. "Techniker im Angestelltenverhältnis"
> trifft´s besser.
>

Schade, dass kein Händler..

Aber vielleicht wärst Du dann auch nicht so offen und zugänglich wie
jetzt.. Insofern vielleicht ja auch doch wieder ganz gut ;-)

Erich Kirchmayer

unread,
Nov 22, 2006, 3:25:36 PM11/22/06
to
Hi,

Knut Singer <news...@private-cities.de> schrieb:

> > "Telefoner" - wenn man so will. "Techniker im
> > Angestelltenverhältnis" trifft´s besser.

> Schade, dass kein Händler..
> Aber vielleicht wärst Du dann auch nicht so offen und zugänglich wie
> jetzt.. Insofern vielleicht ja auch doch wieder ganz gut ;-)

Naja, als Händler würde ich meine Einstellung weiterhin leben und
verbreiten, damit irgendwan pleite gehen udn nie wieder was von TK-
Anlagen wissen wollen. Oder "der King" werden und mich vor lauter
Aufträgen nicht mehr retten können und mit 45 im Grab liegen wg.
Stress...

Ich seh´s halt relativ neutral. "Mein" Auftraggeber ("zufällig" konzern-
eigen) ist ein Distributor, der davon lebt, TK-Anlagen/Systeme zu
verkaufen. Und verkaufen kann man meiner Ansicht nach langfristig nur,
wenn man Qualität bietet. "Kistenschieber" machen zwar ihr Geschäft, der
Kunde bleibt aber oft auf der Strecke und der "Kistenschieber"
langfristig gesehen dann auch. Ich bin zu alt, um nur immer dem
schnellen Geld hinterher zu hecheln, ich sehe das ganze vielleicht
durchaus etwas "altmodisch". Ich bin halt der Meinung, dass gute
Qualität, gute Produkte und gute Beratung immer noch die beste (und
langfristige!) Geschäftsgrundlage sind. Ich bin zu sehr Techniker, um so
manche Vertriebsphrasen für gut zu heissen. Vermutlich wäre ich ein
grottenschlechter Verkäufer, denn ich bin einfach zu ehrlich und sehe zu
sehr das tatsächliche (und nicht marketing-/umsatztechnische) Wohl des
Kunden als mein Ziel...

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