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Octopus M

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Knut Singer

unread,
Jun 18, 2004, 2:02:53 PM6/18/04
to
Hi,

ein Bekannter hat eine "Octopus M" in seiner Kanzlei stehen, zusammen
mit 6 monstermäßigen (von der Größer her) Octopus Systemtelefonen (die
recht modern aussehen, im Gegensatz zu der Anlage). Das Ganze ist an 6
NTBAs angeschlossen (für 2 - 3 Personen in der Kanzlei! + 2
Rufumleitungsanschlüsse (die man ja auch im Amt realisieren könnte..)).

Die Anlage scheint mir für die Kanzlei totaler "Overkill" zu sein, die
Systemtelefone eigentlich auch - aber jetzt sind sie halt vorhanden.

Und das wäre auch schon meine Frage:

Gibt es eine kompatible moderne Anlage, an welche man die
Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
zur Selbstkonfiguration mitbringt?
Die Anlage müsste maximal 4 NTBAs am Anlagenanschluss unterstützen (3
Stück sollten eigentlich auch völlig ausreichen, eigentlich sogar 2) und
maximal 6 Systemtelefone, auch hier würden eigentlich 3-4 Telefone auch
schon ausreichen. Für Fax müsste 1 Analoganschluss vorhanden sein und
ein CTI wäre auch nicht schlecht - aber keine Bedingung.

Danke, Knut

Jochen Tanneberger

unread,
Jun 18, 2004, 7:12:12 PM6/18/04
to
> mit 6 monstermäßigen (von der Größer her) Octopus Systemtelefonen (die
> recht modern aussehen, im Gegensatz zu der Anlage). Das Ganze ist an 6
Ich nehme an, dass es die Nachfolgemodelle der Octophone 86, Octophon 340i,
sind

> NTBAs angeschlossen (für 2 - 3 Personen in der Kanzlei! + 2
> Rufumleitungsanschlüsse (die man ja auch im Amt realisieren könnte..)).
>
Zwei bis drei NTBA's dürften ausreichen.

> Die Anlage scheint mir für die Kanzlei totaler "Overkill" zu sein, die
> Systemtelefone eigentlich auch - aber jetzt sind sie halt vorhanden.
>

Nicht die Anlage aber vielleicht ihre Dimension aber das ist Ansichtssache
und hat der Anlagenbetreiber zu entscheiden.

> Und das wäre auch schon meine Frage:
>
> Gibt es eine kompatible moderne Anlage,

Jederzeit

> an welche man die
> Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
> zur Selbstkonfiguration mitbringt?

Dann ja nur wiederum eine aus dieser Familie, die nächst kleinere währe eine
M26. Was soll das bringen, wenn die M doch schon vorhanden ist?


> ein CTI wäre auch nicht schlecht - aber keine Bedingung.

Was ist nochmal CTI?

Gruß Jochen

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 1:50:03 AM6/19/04
to
Hi,


> Zwei bis drei NTBA's dürften ausreichen.

das denke ich auch - eigentlich würde meiner Meinung nach sogar einer
ausreichen...

>>Die Anlage scheint mir für die Kanzlei totaler "Overkill" zu sein, die
>>Systemtelefone eigentlich auch - aber jetzt sind sie halt vorhanden.
>>
>
> Nicht die Anlage aber vielleicht ihre Dimension aber das ist Ansichtssache
> und hat der Anlagenbetreiber zu entscheiden.

tja, und der interessiert sich keinen Deut dafür - und ich schätze mal,
deshalb wurde er da ganz schön über den Tisch gezogen... Motto: Notar
hat sowieso Geld - und wenn er den Vertrag unterschreibt, dann wird ist
es schon richtig so.. Egal ob 6 NTBAs für 2-3 Personen Sinn machen oder
nicht..


>>Gibt es eine kompatible moderne Anlage,
>
> Jederzeit
>
>
>>an welche man die
>>Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
>>zur Selbstkonfiguration mitbringt?
>
> Dann ja nur wiederum eine aus dieser Familie, die nächst kleinere währe eine
> M26. Was soll das bringen, wenn die M doch schon vorhanden ist?

.. für den Fall, dass die Anlage gemietet ist und es eine
Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gibt..

Außerdem, dass man die Anlage selbst nach den jeweiligen Erfordernissen
bequem programmieren kann (z.B. Anrufumleitungen etc.).

>>ein CTI wäre auch nicht schlecht - aber keine Bedingung.
>
> Was ist nochmal CTI?

Wählen über PC, Anzeige des Anrufers am PC, eingabe von Notizen zum
Anruf, usw. Eigentlich alles, was ein Systemtelefon total überflüssig
macht.. ;-)

Ciao, Knut

knut....@gmx.de

unread,
Jun 19, 2004, 1:58:16 AM6/19/04
to
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Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 2:01:37 AM6/19/04
to
Hi,


> Zwei bis drei NTBA's dürften ausreichen.

das denke ich auch - eigentlich würde meiner Meinung nach sogar einer
ausreichen...

>> Die Anlage scheint mir für die Kanzlei totaler "Overkill" zu sein, die


>> Systemtelefone eigentlich auch - aber jetzt sind sie halt vorhanden.
>>
>
> Nicht die Anlage aber vielleicht ihre Dimension aber das ist
Ansichtssache
> und hat der Anlagenbetreiber zu entscheiden.

tja, und der interessiert sich keinen Deut dafür - und ich schätze mal,

deshalb wurde er da ganz schön über den Tisch gezogen... Motto: Notar
hat sowieso Geld - und wenn er den Vertrag unterschreibt, dann wird ist
es schon richtig so.. Egal ob 6 NTBAs für 2-3 Personen Sinn machen oder
nicht..

>> Gibt es eine kompatible moderne Anlage,
>
>
> Jederzeit
>
>
>> an welche man die
>> Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
>> zur Selbstkonfiguration mitbringt?
>
>
> Dann ja nur wiederum eine aus dieser Familie, die nächst kleinere
währe eine
> M26. Was soll das bringen, wenn die M doch schon vorhanden ist?

.. für den Fall, dass die Anlage gemietet ist und es eine
Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gibt..

Außerdem, dass man die Anlage selbst nach den jeweiligen Erfordernissen

bequem umprogrammieren kann (z.B. Anrufumleitungen etc.) oder -
aktuelles Problem - ohne eine __megateure__ Externfirma beauftragen zu
müssen, nur weil man eine zusätzliche Internstelle benötigt.

>> ein CTI wäre auch nicht schlecht - aber keine Bedingung.
>
>
> Was ist nochmal CTI?

Ich weiß ja jetzt nicht wirklich, ob das in Anbetracht dieser alten
Kiste ironisch gemeint war..(?)
Ansonsten:
Wählen über PC, Anzeige des Anrufernamens am PC, Eingabe von zentralen
Notizen zum Anruf, "Belegfeldanzeige", usw. Eigentlich alles, was ein
Systemtelefon total überflüssig macht..

Ciao, Knut

knut....@gmx.de

unread,
Jun 19, 2004, 2:02:32 AM6/19/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 2:07:20 AM6/19/04
to
Hi,


> Zwei bis drei NTBA's dürften ausreichen.

das denke ich auch - eigentlich würde im Endeffekt meiner Meinung nach
sogar einer ausreichen...

>> Die Anlage scheint mir für die Kanzlei totaler "Overkill" zu sein, die


>> Systemtelefone eigentlich auch - aber jetzt sind sie halt vorhanden.
>>
>
> Nicht die Anlage aber vielleicht ihre Dimension aber das ist
Ansichtssache
> und hat der Anlagenbetreiber zu entscheiden.

tja, und der interessiert sich leider viel zu wenige dafür - und ich

schätze mal, deshalb wurde er da ganz schön über den Tisch gezogen...

Motto: Notar hat sowieso Kohle - und wenn er den Vertrag unterschreibt,
dann wird so schon alles richtig sein.. Egal ob 6 NTBAs für 2-3

Personen Sinn machen oder nicht..

>> Gibt es eine kompatible moderne Anlage,

>> an welche man die
>> Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
>> zur Selbstkonfiguration mitbringt?
>
>
> Dann ja nur wiederum eine aus dieser Familie, die nächst kleinere
währe eine
> M26.

Ähm... was ist mit "Familie" gemeint? "M" oder "Octopus"??
Und bekomme ich z.B. zur M26 ein Setup-Programm dazu? Oder muss man da
wieder eine teure Firma beauftragen, die dann bei jedem "Pippifax"
kommen muss?

> Was soll das bringen, wenn die M doch schon vorhanden ist?

.. für den Fall, dass die Anlage gemietet ist und es eine

Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gibt..

Außerdem, dass man die Anlage selbst nach den jeweiligen Erfordernissen
bequem umprogrammieren kann (z.B. Anrufumleitungen etc.) oder -

aktuelles Problem - dass man einen zusätzlichen internen Anschluss legen
kann, ohen deshalb extra eine __megateure__ Externfirma beauftragen zu
müssen.

>> ein CTI wäre auch nicht schlecht - aber keine Bedingung.
>
>
> Was ist nochmal CTI?

Ich weiß ja jetzt nicht wirklich, ob das in Anbetracht dieser alten

knut....@gmx.de

unread,
Jun 19, 2004, 2:08:52 AM6/19/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 2:11:32 AM6/19/04
to
Hi,


> Zwei bis drei NTBA's dürften ausreichen.

das denke ich auch - eigentlich würde im Endeffekt meiner Meinung nach
sogar einer ausreichen...

>> Die Anlage scheint mir für die Kanzlei totaler "Overkill" zu sein, die


>> Systemtelefone eigentlich auch - aber jetzt sind sie halt vorhanden.
>>
>
> Nicht die Anlage aber vielleicht ihre Dimension aber das ist
Ansichtssache
> und hat der Anlagenbetreiber zu entscheiden.

tja, und der interessiert sich leider viel zu wenige dafür - und ich

schätze mal, deshalb wurde er da ganz schön über den Tisch gezogen...
Motto: Notar hat sowieso Kohle - und wenn er den Vertrag unterschreibt,
dann wird so schon alles richtig sein.. Egal ob 6 NTBAs für 2-3
Personen Sinn machen oder nicht..

>> Gibt es eine kompatible moderne Anlage,

>> an welche man die
>> Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
>> zur Selbstkonfiguration mitbringt?
>
>
> Dann ja nur wiederum eine aus dieser Familie, die nächst kleinere
währe eine
> M26.

Ähm... was ist mit "Familie" gemeint? "M" oder "Octopus"??


Und bekomme ich z.B. zur M26 ein Setup-Programm dazu? Oder muss man da
wieder eine teure Firma beauftragen, die dann bei jedem "Pippifax"
kommen muss?

> Was soll das bringen, wenn die M doch schon vorhanden ist?

.. für den Fall, dass die Anlage gemietet ist und es eine

Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gibt..

Außerdem, dass man die Anlage selbst nach den jeweiligen Erfordernissen
bequem umprogrammieren kann (z.B. Anrufumleitungen etc.) oder -
aktuelles Problem - dass man einen zusätzlichen internen Anschluss legen
kann, ohen deshalb extra eine __megateure__ Externfirma beauftragen zu
müssen.

Letztlich müsste man sonst einfach auf die vorhandenen Systels "pfeifen"
und würde dann eine Agfeo mit CTI anschaffen - dann bekommt jeder ein
wunderschönes Analogtelefon "Sabrina" aus dem Karstadt und all das, was
man mit den Octopus-Telefonen hätte machen können und was nie gemacht
wurde, wird dann mit der CTI-Software erledigt...

Nur sehen die Sabrinas natürlich nicht ganz so repräsentativ aus wie die
großen Octopussis ;-) Vielleicht könnte man die ja aus
Repräasentationszwecken auch noch einfach stehen lassen ;-))

>> ein CTI wäre auch nicht schlecht - aber keine Bedingung.
>
>
> Was ist nochmal CTI?

Ich weiß ja jetzt nicht wirklich, ob das in Anbetracht dieser alten

André Fischer

unread,
Jun 19, 2004, 7:52:42 AM6/19/04
to
Hallo,

"Knut Singer" <knut....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cb0lei$jf4$3...@ulysses.news.tiscali.de...

> > Zwei bis drei NTBA's dürften ausreichen.
>
> das denke ich auch - eigentlich würde im Endeffekt meiner Meinung nach
> sogar einer ausreichen...

Es wäre kein Problem, die restlichen Basisanschlüsse einfach abschalten zu
lassen, denn...

> >> Gibt es eine kompatible moderne Anlage,
> >> an welche man die
> >> Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
> >> zur Selbstkonfiguration mitbringt?
> >
> >
> > Dann ja nur wiederum eine aus dieser Familie, die nächst kleinere
> währe eine
> > M26.

...ich sehe das genauso wie Jochen: Warum soll man auf eine kleinere Anlage
umsteigen, wenn die M schon vorhanden ist?`Sie durch umprogrammieren und
ggf. ein Software- und ZST-Update an die jetzigen Bedürfnisse der Kanzlei
anzupassen, wäre ja kein Problem.

> Ähm... was ist mit "Familie" gemeint? "M" oder "Octopus"??

Damit ist die von Philips für die Telekom hergestellte Anlagenfamilie
octopus 180i (gross), M (mittel) und M26 (klein) gemeint; octopus S und K
gehören mit Abstrichen auch noch mit dazu, aber die wären für eure Kanzlei
zu gross bzw. zu klein.
"octopus" bzw. "Octopus" sagt nur aus, dass es sich um eine für das
ISDN-Netz ausgelegte digitale Telekommunikationsanlage der Telekom handelt -
hier ist Vorsicht geboten, da alle Octopus-Anlagen ausser den oben genannten
nicht von Philips hergestellt wurden und dadurch auch nicht kompatibel mit
den Systemtelefonen in der Kanzlei sind.

> Und bekomme ich z.B. zur M26 ein Setup-Programm dazu? Oder muss man da
> wieder eine teure Firma beauftragen, die dann bei jedem "Pippifax"
> kommen muss?

Beim Geschäftskundenvertrieb von T-Com kann man das zur Eigenwartung
benötigte Programm "WinKDM 2000" kaufen (wenn Du dort anrufst, um Dich nach
dem Preis zu erkundigen, vorher hinsetzen!). Da es sowohl für die octopus M
als auch für die M26 geeignet, würde sich nur wegen des Programms also kein
Umstieg auf die M26 lohnen. Alternativ käme auch die Programmierung über ein
octophon 2000 (das "Vermittlungstelefon") in Frage, sofern es vorhanden
ist - eine Neuanschaffung dieses Telefons nur für die Programmierung lohnt
sich jedoch nicht. Bei beiden Programmiermöglichkeiten sollte man jedoch
vorher wissen, was auf einen zukommt bzw. was man tut. Derjenige, der dann
nachher programmieren soll (Du?) könnte sich das vom T-Service ja vorher mal
testweise zeigen lassen, und dann entscheiden, ob sie/er selbst
programmieren möchte.

> > Was soll das bringen, wenn die M doch schon vorhanden ist?
>
> .. für den Fall, dass die Anlage gemietet ist und es eine
> Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gibt..

Sollte die Anlage tatsächlich gemietet sein, wäre es wahrscheinlich sogar
billiger, sie zu kaufen, als extra auf eine M26 umzusteigen - am besten auch
gleich bei T-Com nachfragen.

> Außerdem, dass man die Anlage selbst nach den jeweiligen Erfordernissen
> bequem umprogrammieren kann (z.B. Anrufumleitungen etc.) oder -
> aktuelles Problem - dass man einen zusätzlichen internen Anschluss legen
> kann, ohen deshalb extra eine __megateure__ Externfirma beauftragen zu
> müssen.

Kein Problem, das lässt sich alles mit der octopus M bei entsprechender
Einrichtung selbst regeln.

> Letztlich müsste man sonst einfach auf die vorhandenen Systels "pfeifen"
> und würde dann eine Agfeo mit CTI anschaffen - dann bekommt jeder ein
> wunderschönes Analogtelefon "Sabrina" aus dem Karstadt und all das, was
> man mit den Octopus-Telefonen hätte machen können und was nie gemacht
> wurde, wird dann mit der CTI-Software erledigt...

Wenn die Anpassung der octopus M an die Bedürfnisse der Kanzlei zu teuer
wird, warum nicht. Für CTI mit der octopus M ist (je nachdem, wie das ganze
dann funktionieren soll) Octopus Desk oder octo-link erforderlich - hier
hilft der Geschäftskundenvetreieb ebenfalls weiter.

> Nur sehen die Sabrinas natürlich nicht ganz so repräsentativ aus wie die
> großen Octopussis ;-) Vielleicht könnte man die ja aus
> Repräasentationszwecken auch noch einfach stehen lassen ;-))

In Filmen und Serien sieht man zu Repräsentationszwecken ja öfter mal das
T-View 100 (Bildtelefon der Telekom)... ;-)

> Ciao, Knut

MfG: André


Jochen Tanneberger

unread,
Jun 19, 2004, 10:32:20 AM6/19/04
to
> > Ähm... was ist mit "Familie" gemeint? "M" oder "Octopus"??
>
> Damit ist die von Philips für die Telekom hergestellte Anlagenfamilie
> octopus 180i (gross), M (mittel) und M26 (klein) gemeint; octopus S und K
> gehören mit Abstrichen auch noch mit dazu,

Richtig.

> "octopus" bzw. "Octopus" sagt nur aus, dass es sich um eine für das
> ISDN-Netz ausgelegte digitale Telekommunikationsanlage der Telekom
handelt -
> hier ist Vorsicht geboten, da alle Octopus-Anlagen ausser den oben
genannten
> nicht von Philips hergestellt wurden und dadurch auch nicht kompatibel mit
> den Systemtelefonen in der Kanzlei sind.
>

Octopus ist ein Gattungsbegriff von der Telekom, den sie zu Anfang der
ISDN-Zeiten nahm. Sie orientierte sich an der Unterwasserwelt der Ozeane.
Der große Tintenfisch der unter Wasser alles beherrscht und sich mit seienn
Tentakeln über alles bewegt, so auch die ersten ISDN-Telefone, wie Amethyst
oder Granat. Mit dem Euro-ISDN änderte sich das dann. Aber für ihre großen
TK-Anlagen behielt sie den Begriff bei. In dieser Zeit trennte sie sich auch
von vielen liebgewonnenen Herstellern als Haus- Hoflieferanten wie Philipps,
Telenorma (erst Bosch dann TeNovis) und letztlich auch von Christof Emmerich
um nur einige zu nennen. Nicht alle konnten überleben, hatten kein eigenes
Vertriebsnetz. Aber das ist ein weites Feld.

> > Und bekomme ich z.B. zur M26 ein Setup-Programm dazu? Oder muss man da
> > wieder eine teure Firma beauftragen, die dann bei jedem "Pippifax"
> > kommen muss?
>
> Beim Geschäftskundenvertrieb von T-Com kann man das zur Eigenwartung
> benötigte Programm "WinKDM 2000" kaufen (wenn Du dort anrufst, um Dich
nach
> dem Preis zu erkundigen, vorher hinsetzen!).

Was nennen die denn als aktuellen Preis?

> Alternativ käme auch die Programmierung über ein
> octophon 2000 (das "Vermittlungstelefon") in Frage, sofern es vorhanden
> ist

Ein großes Pult Abfragestelle, Octophon 2000 reicht normalerweise vollkommen
aus um in den Berechtigungsklassen alles zu ändern und zu bedienen. Es gibt
halt nur für den Kunden leider keine adäquate Bedienungshilfe.

> > > Was soll das bringen, wenn die M doch schon vorhanden ist?
> >
> > .. für den Fall, dass die Anlage gemietet ist und es eine
> > Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gibt..
>

Ok, dann ist ja dein Anwalt gefragt. Aber pass auf, dass er in Dir nicht
eine billige Ersatzlösung als Servicetechniker sucht. Privat damit zu
spielen, ist etwas ganz anderes als einen laufenden Geschäftsbetrieb
aufrecht zu erhalten. Wahrscheinlich spielen irgendwelche Sevicekonditionen
noch eine Rolle, weswegen schnell der Eindruck einer Überdimensionierung
entsteht. Eine 100,-? Sinus-Anlage indiziert keinen Wartungsservice. Und
abgesehen davon, wenn eure Kanzlei aus dem Vertrag kommt, was interessiert
dich dann noch eine andere Anlage an der Du die Systemtelefone weiter
betreiben könntest, müssten die nicht auch zurückgegeben werden?

> Sollte die Anlage tatsächlich gemietet sein, wäre es wahrscheinlich sogar
> billiger, sie zu kaufen, als extra auf eine M26 umzusteigen - am besten
auch
> gleich bei T-Com nachfragen.
>
> > Außerdem, dass man die Anlage selbst nach den jeweiligen Erfordernissen
> > bequem umprogrammieren kann (z.B. Anrufumleitungen etc.)

Diese Möglichkeit ist dieser Anlage gegeben. Ich denke mal, einer von euch
bräuchte eine kleine Schulung?

> oder -
> > aktuelles Problem - dass man einen zusätzlichen internen Anschluss legen
> > kann, ohen deshalb extra eine __megateure__ Externfirma beauftragen zu
> > müssen.
>

Das Leitungsnetz gehört dem Kunden, dieses Problem ist bei jeder Anlage das
selbe. Damit kannst Du machen was Du willst und Du musst es auch verstehen.
Zu bedenken ist immer, ob noch Ressourcen der Zentraleinheit vorhanden sind.
Denn, wenn kein weiterer Port frei ist nutzt auch kein weiteres verlegtes
Kabel. Aber jetzt glaube ich, einen Widerspruch hinsichtlich deiner
vorherigen Aussage der Überdimensionierung zu sehen? Wenn sie so
überdimensioniert scheint, warum wird dann auf einmal ein zusätzlicher
interner Anschluss benötigt? Was durchaus immer wieder vorkommen dürfte
wäre, das man NStn zu verlegen hat und entsprechende Anrufziele korrigieren
muss. Das müsste von euch immer geleistet werden können

> Kein Problem, das lässt sich alles mit der octopus M bei entsprechender
> Einrichtung selbst regeln.
>
> > Letztlich müsste man sonst einfach auf die vorhandenen Systels "pfeifen"
> > und würde dann eine Agfeo mit CTI anschaffen - dann bekommt jeder ein
> > wunderschönes Analogtelefon "Sabrina" aus dem Karstadt und all das, was
> > man mit den Octopus-Telefonen hätte machen können und was nie gemacht
> > wurde, wird dann mit der CTI-Software erledigt...
>

Und das sollen deine Anwälte machen. Glaube mir, die verhalten sich ähnlich
wie Ärzte, die wollen garnicht mit dem Computer telefonieren! Oder trete ich
jetzt da in ein Wespennetz? Erfahrungsgemäß sehe ich es so: Anlagen, welche
in dieser Größenordnung beim Kunden aufgebaut sind befinden sich in einer
empfindlichen Homöostase, einem empfindlichen Gleichgewicht zwischen dem was
zwischen Kunden und Techniker realisiert wurde. Hier muss man ganz klar
unterscheiden, was deine Anwälte eigentlich wollen. Wäre bei ihnen der
Leidensdruck so groß wie bei Dir, das eine oder andere nicht mal selber
einstellen oder programmieren zu können, würde ich deiner SW-Lösung
zustimmen. Da aber bis heute von denen wahrscheinlich niemand weiß, wie eine
banale Rufumleitung geändert werden kann, wollte wahrscheinlich auch niemand
was damit zu tun haben. Zu viel Freiheit bedingt auch mehr Verantwortung
seines eigenen Tun's. Wenn dann einer nicht erreichbar ist, trägt er zum
größten Teil selber am Fehlverhalten der Anlage bei. Man darf auch nicht
vergessen. Solche Anlagen sind auch immer projektiert. Es sind sicher
Beratungsgespräche voraus gegangen und wohl keine schnelle Mark über den
Ladentisch abgezockt worden.

> Wenn die Anpassung der octopus M an die Bedürfnisse der Kanzlei zu teuer
> wird, warum nicht. Für CTI mit der octopus M ist (je nachdem, wie das
ganze
> dann funktionieren soll) Octopus Desk oder octo-link erforderlich - hier
> hilft der Geschäftskundenvetreieb ebenfalls weiter.
>

Ohne Nachdenken und sich damit Beschäftigen von allen Beteiligten und nicht
nur von Dir werdet ihr euer Problem nicht lösen.

> > Nur sehen die Sabrinas natürlich nicht ganz so repräsentativ aus wie die
> > großen Octopussis ;-) Vielleicht könnte man die ja aus
> > Repräasentationszwecken auch noch einfach stehen lassen ;-))
>

Ha, da würde ich mich selber erst einmal ganz zurückhalten und das den
Benutzer selber entscheiden lassen. Da kann man sich auch noch die Finger
verbrennen. Plötzlich kommt die Frau eines Chefes, welche vorher in dieser
Thematik nie was von sich hören ließ und lässt mit einem einzigen Argument
tagelange Projektierungsarbeit auf Eis legen.

Mit freundlichem Gruß

Jochen

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 12:19:16 PM6/19/04
to
Hallo,


> Und
> abgesehen davon, wenn eure Kanzlei aus dem Vertrag kommt, was interessiert
> dich dann noch eine andere Anlage an der Du die Systemtelefone weiter
> betreiben könntest, müssten die nicht auch zurückgegeben werden?

stimmt... da habe ich ja tatsächlich einen kleinen Gedankenaussetzer
gehabt. Daher erübrigt sich natürlich die Frage nach zu den Systels
kompatiblen Kleinanlage völlig..

Ich denke nun, dass es zwei Alternativen gibt (außer alles so zu lassen
wie es ist):

- einfach ein paar NTBAs kündigen und die Anlage entsprechend durch die
externe Firma umprogrammieren zu lassen
(Zwischenfrage: was verkörpert eigentlich ein NTBA im korrekten
IT-Jargon: 1 Leitung, 2 Leitungen, 1 Anschluss, ...? Damit es hier
nicht zu Missverständnissen kommt, schreibe ich immer NTBAs, aber so
ganz glücklich bin ich mit dieser Formulierung nicht wirklich).

- eine Agfeo kaufen und anschließen.

Danke für Eure zahlreichen Hilfen...

Knut

P.S.: Eine kleine abschließende Nachfrage hätte ich noch:

Kann ich mit dem bestehenden System eine Rufweiterleitung/-schaltung
(gibt es hier im IT-Jargon eigentlich einen Unterschied?) im Amt per
Systemtelefon einrichten? Gibt es Bedienungsanleitungen zu den
Systemtelefonen irgendwo zum Download?

knut....@gmx.de

unread,
Jun 19, 2004, 12:19:52 PM6/19/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 12:31:06 PM6/19/04
to
Hallo,

> Und
> abgesehen davon, wenn eure Kanzlei aus dem Vertrag kommt, was interessiert
> dich dann noch eine andere Anlage an der Du die Systemtelefone weiter
> betreiben könntest, müssten die nicht auch zurückgegeben werden?
>

In der Tat - da habe ich ja einen ziemlichen Gedankenaussetzer gehabt.
Somit erübrigt sich natürlich die Frage nach einer kompatiblen Anlage
sowieso..

Als Alternativen sehe ich nun:
- alles lassen wie bisher ( ich schätze, darauf läuft es sowieso hinaus..)
- ein paar NTBAs kündigen und die Anlage von der externen Firma
umprogrammieren zu lassen (kleiner Exkurs zum TK-Sprachgebrauch: Was
kündige ich, wenn ich einen NTBA weniger haben will: 1 Leitung, 2
Leitungen, 1 Anschluss, ... ? Um Verwechslungen zu vermeiden, schreibe
ich immer NTBA, aber diese Benennung ist ja eigentlich etwas daneben..)
- eine Agfeo zulegen


> überdimensioniert scheint, warum wird dann auf einmal ein zusätzlicher
> interner Anschluss benötigt?

Ich habe überhaupt keinen Plan, was bei der Anlage wo wie eingerichtet
ist. Vermutlich sind sogar etliche unbenutzte Anschlüsse im Patchfeld
aufgelegt, aber ob die dann auch alle schon eingerichtet sind, wäre die
Frage. Das könnte ich mit einem Systemtelefon direkt am Patchfeld
natürlich ausprobieren, u.U. so dann auch durch einen einfachen Anruf
die zugewiesene Internnummer herausfinden, klar.. aber ich bin im Moment
auch erst einmal nur am Gedanken sammeln, bevor ich überhaupt
irgendwelche Vorschläge unterbreiten will..

Noch eine abschließende Frage:
Kann ich eigentlich per Systemtelefon eine Rufumleitung/weiterschaltung
(wie nennt man das korrekt, gibt es Unterschiede zwischen diesen
Begriffen oder ist der Sprachgebrauch nur herstellerabhängig?) im Amt
einrichten? Gibt es vielleicht sogar Bedienungsanleitungen zu den
Systels per Download?

Vielen Dank für Eure ausführlichen Hilfen,

Knut

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 1:13:14 PM6/19/04
to
Und leider noch eine kleine einfache Frage:

> Frage. Das könnte ich mit einem Systemtelefon direkt am Patchfeld
> natürlich ausprobieren, u.U. so dann auch durch einen einfachen Anruf
> die zugewiesene Internnummer herausfinden,

Ist das mit den Systels so wie bei denen von Agfeo: Kann man es einfach
abziehen und woanders neu anstecken - der Rest geht automatisch - oder
muss ich nach einem Neu-Anstöpseln erst irgendetwas am Systel
einrichten? Sind die Tastenbelegungen für jede Nebenstelle - wie bei
Agfeo - in der Anlage gespeichert (und nicht im Systel selbst), sodass
man die Telefone problemlos gegeneinander austauschen kann?

Knut

Tobias Kritten

unread,
Jun 19, 2004, 1:50:26 PM6/19/04
to
Hallo Knut,

> Ist das mit den Systels so wie bei denen von Agfeo: Kann man es einfach
> abziehen und woanders neu anstecken - der Rest geht automatisch - oder
> muss ich nach einem Neu-Anstöpseln erst irgendetwas am Systel
> einrichten? Sind die Tastenbelegungen für jede Nebenstelle - wie bei
> Agfeo - in der Anlage gespeichert (und nicht im Systel selbst), sodass
> man die Telefone problemlos gegeneinander austauschen kann?

Nein. Man muss im Rufnummernplan den neuen Index und ggf. eine neue EAZ
vergeben. Die Tastaturbelegungen sind im Tel. gespeichert.

Viele Grüße,
Tobias


André Fischer

unread,
Jun 19, 2004, 2:43:04 PM6/19/04
to
"Knut Singer" <knut....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cb1po8$tja$1...@ulysses.news.tiscali.de...

> Als Alternativen sehe ich nun:
> - alles lassen wie bisher ( ich schätze, darauf läuft es sowieso hinaus..)
> - ein paar NTBAs kündigen und die Anlage von der externen Firma
> umprogrammieren zu lassen (kleiner Exkurs zum TK-Sprachgebrauch: Was
> kündige ich, wenn ich einen NTBA weniger haben will: 1 Leitung, 2
> Leitungen, 1 Anschluss, ... ? Um Verwechslungen zu vermeiden, schreibe
> ich immer NTBA, aber diese Benennung ist ja eigentlich etwas daneben..)

Ein NTBA entspricht einem ISDN-Basisanschluss bzw. zwei Nutzkanälen. Unter
einer Leitungs- bzw. Anschlusskündigung könnte u.U. eine Kündigung des
kompletten Anschlusses verstanden werden - wenn Du also auf Nummer sicher
gehen willst, kündige immer zwei Nutzkanäle für einen NTBA, der weg soll.

> - eine Agfeo zulegen

Hast Du auch schon Angebote von Auerswald und Elmeg eingeholt?

> Noch eine abschließende Frage:
> Kann ich eigentlich per Systemtelefon eine Rufumleitung/weiterschaltung
> (wie nennt man das korrekt, gibt es Unterschiede zwischen diesen
> Begriffen oder ist der Sprachgebrauch nur herstellerabhängig?) im Amt
> einrichten?

Soweit ich weiss, muss im Menü unter "Program" und "Rufuml." direkt die
Option "Rufumleitung Amt" auswählbar sein, da es ansonsten nicht direkt über
das Menüsystem funktioniert, sondern nur über Umwege wie Keypad oder die
ISDN-Onlinekonfiguration.

>Gibt es vielleicht sogar Bedienungsanleitungen zu den
> Systels per Download?

Im öffentlichen Download-Bereich der Telekom sind leider keine zu finden.

> Vielen Dank für Eure ausführlichen Hilfen,
>
> Knut

Gern geschehen, mfG: André


Jochen Tanneberger

unread,
Jun 19, 2004, 3:46:51 PM6/19/04
to
>
> Als Alternativen sehe ich nun:
> - alles lassen wie bisher ( ich schätze, darauf läuft es sowieso hinaus..)
Seid Ihr damit zufrieden? Liegt es an der Unbequemlichkeit, weil die Anlage
zu viele Geheimnisse verbirgt oder ist es einfach der Preis, darüber muss
man ja auch nachdenken. Wäre Neu wirklich günstiger?

> - ein paar NTBAs kündigen und die Anlage von der externen Firma
> umprogrammieren zu lassen

Wäre das Sinnvollste. Rechne mal so: Pro Mitarbeiter einen B-Kanal. Würde
ich bei Anwälten so halten. Man kann es natürlich noch genauer ausrechnen.

> Ich habe überhaupt keinen Plan, was bei der Anlage wo wie eingerichtet
> ist. Vermutlich sind sogar etliche unbenutzte Anschlüsse im Patchfeld
> aufgelegt,

Dann seid Ihr mit der Anlage schon mal viel weiter als die meisten anderen,
wenn ihr euch ein Patchfeld eigen nennen könnt. Viele können allenfalls mal
mit ein paar kryptisch beschilderten Trennstreifen aufwarten.

> bevor ich überhaupt irgendwelche Vorschläge unterbreiten will.

Welche Rolle nimmst Du denn bei dieser Kanzlei ein?

> Noch eine abschließende Frage:
> Kann ich eigentlich per Systemtelefon eine Rufumleitung/weiterschaltung
> (wie nennt man das korrekt, gibt es Unterschiede zwischen diesen

Jedes Telefon kann im Prinzip seine eigenen Anrufe für sich selbst umleiten.
Intern zu einer anderen NSt. ist das kein Problem. Allerdings die Umleitung
zu einem externen Ziel (Handy) dürfte noch nach der alten Methode
Rufumleitung über ein Kurzwahlziel zu realisieren sein. Wir wissen immer
noch nicht, ob ihr eine Abfragestelle habt?

> Begriffen oder ist der Sprachgebrauch nur herstellerabhängig?) im Amt
> einrichten? Gibt es vielleicht sogar Bedienungsanleitungen zu den
> Systels per Download?
>

Für die Begriffe der Leistungsmerkmale, wie sie auch auf der Telefonrechnung
zu finden sind, hat die Telekom auf ihrer Webseite einen Link. Aber bitte
die Telekom-Webseite, nicht die T-Online-Startseite.


> Vielen Dank für Eure ausführlichen Hilfen,
>

Wir bemühen uns.

Viele Grüße Jochen

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 6:12:46 PM6/19/04
to
Hi,


> Welche Rolle nimmst Du denn bei dieser Kanzlei ein?

Bekannter...

Ich wollte jetzt auch noch keinerlei Planungen durchführen, sondern
einfach mal auschecken, was es überhaupt für Alternativen gibt.. Ich
weiß auch noch nichtmal, ob der Bekannte überhaupt irgendetwas ändern
will - vielleicht ist er ja ganz stolz auf die 6 NTBAs für 2
Mitarbeiter.. ;-)

Ciao, Knut

knut....@gmx.de

unread,
Jun 19, 2004, 6:20:36 PM6/19/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 19, 2004, 6:21:22 PM6/19/04
to
Hi,


> Welche Rolle nimmst Du denn bei dieser Kanzlei ein?


Bekannter... So nach dem Motto: "Ach, ich hab´ gehört, dass Du Dich mit
sowas auskennst. Kannst du nicht mal... "

Ich wollte jetzt auch noch keinerlei Planungen durchführen, sondern
einfach mal auschecken, was es überhaupt für Alternativen gibt.. Ich
weiß auch noch nichtmal, ob der Bekannte überhaupt irgendetwas ändern
will - vielleicht ist er ja ganz stolz auf die 6 NTBAs für 2 Mitarbeiter..

Ciao, Knut

Jochen Tanneberger

unread,
Jun 19, 2004, 7:00:40 PM6/19/04
to
>
> > Welche Rolle nimmst Du denn bei dieser Kanzlei ein?
>
> Bekannter... So nach dem Motto: "Ach, ich hab´ gehört, dass Du Dich mit
> sowas auskennst. Kannst du nicht mal... "
>
Und wo liegt deine Profession, womit kennst Du dich aus? Leitungsnetz,
Telefon-Anlage, Computernetzwerk. Ich möchte Dich nicht aushorchen. Es geht
nur darum, ein Vorhaben von verschiedenen Seiten zu betrachten. Heutige
TK-Anlagen wachsen mit dem PC-Netzwerk zusammen. Wenn da eine Investition
ansteht, sollte das gleich mit berücksichtigt werden. Das könnte sogar den
Komplett-Austausch der Anlage rechtfertigen.

> Ich wollte jetzt auch noch keinerlei Planungen durchführen, sondern
> einfach mal auschecken, was es überhaupt für Alternativen gibt.. Ich
> weiß auch noch nichtmal, ob der Bekannte überhaupt irgendetwas ändern
> will - vielleicht ist er ja ganz stolz auf die 6 NTBAs für 2 Mitarbeiter..
>

Ja, das kommt oft vor, das alles beim Alten bleiben soll.

Gruß Jochen

Christian Halbgewachs

unread,
Jun 20, 2004, 5:35:20 AM6/20/04
to
Also, so am Rande bemerkt, das Programmieren der Anlage erfordert doch schon
einiges an Wissen, jedoch ist mit diesem eigentlich alles realisierbar.
Thema Abfragestelle, mit der kann man nur programmieren bis Softwarestand
8.41 ohne dass man mit dem WINKDM die Anlage vorher aufschliessen muss, wo
wir auch schon bei den Softwareständen wären, ab dem Stand. 9.2 und folgende
also sprich 9.21, ´9.3 usw. benötigst Du zu Serviceund Programmierzwecken
den WINKDM 2000 und der erfordert vom Programmierer eine sg. TIKS Karte die
ein Kunde nicht hat ansonstkenb kannst du keine Verbindung mit der Kiste
aufbauen und folgerichtig nichts selber programmieren, iss nun mittlerweile
so wegens Datenschutz. Tip lasst eben mal jemanden kommen wegens der
zuvielen Anschlüsse um zu Besprechen ob man da etwas abspeckt. Aber als
Warnung vergiss es an der Kiste zu erwarten selber programmieren zu dürfen,
das ist was für Profis, das ist kein 08/15 Spielzeug aus dem
Elektrobastelladen. Soooo Thema CTI, no Problem mit Octopus Desk, und oder
wenn es Octophone 340i sind dann gibt es auf der Homepage von www.T-Com.net
nen TAPI Treiber downzuloaden, den man installiert und schon kann man als
wirklich kleine CTI Lösung aus Outlook heraus telephonieren kann und das
wollen 80% aller die CTI meinen. Zusätzlich liegt da noch ein Programm mit
dem man die Kundeneinstellungen wie Telephonbuch etc. am Octophon selber
programmieren kann. Sooo genug jetzt erst mal, wenn noch Fragen sind meld
dich einfach.

PS: Octopus kommt daher, dass die Deutsche Bundespost damals bei der
Einführung der Octopus Serie damsl einen internen 8 Bit Bus verlangt hat was
eben damals noch nicht jeder hatte und naja Mittlerweile...antquar ist *gg*
also daher der Name Octo--Pus

Grüsse
Christian H.


"Jochen Tanneberger" <q653...@mailstore.fernuni-hagen.de> schrieb im
Newsbeitrag news:cb2ghr$oik$1...@beech.fernuni-hagen.de...

Heiko Maliers

unread,
Jun 20, 2004, 6:06:01 AM6/20/04
to
> - ein paar NTBAs kündigen und die Anlage von der externen Firma
> umprogrammieren zu lassen (kleiner Exkurs zum TK-Sprachgebrauch: Was
> kündige ich, wenn ich einen NTBA weniger haben will: 1 Leitung, 2
> Leitungen, 1 Anschluss, ... ? Um Verwechslungen zu vermeiden, schreibe
> ich immer NTBA, aber diese Benennung ist ja eigentlich etwas daneben..)

Du kündigst gar nichts, sondern wendest dich an den Geschäftskundenvertrieb
von T-Com. Dort erläuterst du dein Anliegen.

> - eine Agfeo zulegen

Sofern es sich finanziell loht, die alte Anlage/ vertrag loszuwerden.

Gruss, Heiko

Heiko Maliers

unread,
Jun 20, 2004, 6:09:08 AM6/20/04
to
> Ich wollte jetzt auch noch keinerlei Planungen durchführen, sondern
> einfach mal auschecken, was es überhaupt für Alternativen gibt.. Ich
> weiß auch noch nichtmal, ob der Bekannte überhaupt irgendetwas ändern
> will - vielleicht ist er ja ganz stolz auf die 6 NTBAs für 2 Mitarbeiter..

Man sollte auch erst mal abchecken, ob es überhaupt NTBAs für den
Anlagenanschluss sind. Vieleicht verfügt die Kanzlei ganz nebenbei auch über
diverse Festverbindungen.

Cu, Heiko


Knut Singer

unread,
Jun 20, 2004, 12:50:47 PM6/20/04
to
Hallo Heiko,


> Man sollte auch erst mal abchecken, ob es überhaupt NTBAs für den
> Anlagenanschluss sind. Vieleicht verfügt die Kanzlei ganz nebenbei auch über
> diverse Festverbindungen.

gute Idee.. aber das mit der Festverbindung kann ich absolut ausschließen..

Als Fazit dieses hilfreichen Threads - danke an alle - bleibt für mich:

- Ich werde einmal in einem Gespräch und anhand der Telefonrechnung
herauszufinden versuchen, ob und wieviele NTBAs wirklich benötigt werden
und ggf. eine Reduzierung anregen - welche dann die Octopus-Firma vornimmt.

- Mit der Octopus will ich mich überhaupt nicht befassen, da diese
Anlage ein Thema für sich zu sein scheint und mich zudem diese Anlage -
ganz im Gegensatz zu der Alcatel in einem anderen Büro - *überhaupt
nicht* in irgendeiner Form reizt, um mich aus eigenem Interesse mit ihr
auseinanderzusetzen..

- Falls es tatsächlich darauf herauslaufen könnte, dass z.B. 2-3 NTBAs
und Rufumleitungen im Amt ausreichen *UND* wenn der Anlagenvertrag
finanziell sinnvoll kündbar ist *UND* wenn auf die
Octopus-Systemtelefone verzichtet werden kann (rein wegen des Aussehens
- Systel-Funktionen werden dort *überhaupt keine benutzt*!), dann und
nur dann würde ich vorschlagen, eine Agfeo mit TKSuite-Server und
CTI-Clients zu installieren..

Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe,
insbesondere weil ich mir nun die Mühe erspare, mich auch nur 1 Minute
länger mit der Octopus selbst zu beschäftigen..

Ciao, Knut

Jochen Tanneberger

unread,
Jun 20, 2004, 3:13:18 PM6/20/04
to

"Christian Halbgewachs" <Chri...@Freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cb3lqc$j1g$05$1...@news.t-online.com...

> Also, so am Rande bemerkt, das Programmieren der Anlage erfordert doch
schon
> einiges an Wissen, jedoch ist mit diesem eigentlich alles realisierbar.

Das stimmt, allerdings induzierst Du aber damit unnötige Ängste. Du gehst
beim Programmieren von der vollumfänglichen Konfiguration der Anlage aus:
Projektierung, Planung und Konfiguration der einzelnen BG's, wo auch die
letzten Parameter eines Ports noch bestimmt werden können, was letztendlich
auch bei heutigen moderneren Anlagen nicht in jedem Umfang möglich ist. Hier
geht es zum größten Teil wohl darum in den allgemeinen Betriebszustand der
Anlage eingreifen zu können. Im Prinzip all das was der Betreiber solch
einer Anlage, sofern er denn ein Abfragepult hat, in dem Menü Berechtigungen
oder Organisation finden und ändern kann. Das Ändern einer Rufumleitung
durch einen Servicetechniker kann heutzutage kaum noch bezahlt werden und um
solche oder ähnliche Dinge geht es meistens, wenn hier von Programmieren die
Rede ist. Zugegeben, nicht ganz einfach aber mit Interesse und Einarbeiten
in dieses Gebiet auch für einen Nicht-Ingenieur möglich. Und genau dafür
gibt es doch wohl diese NG.

> Thema Abfragestelle, mit der kann man nur programmieren bis Softwarestand
> 8.41 ohne dass man mit dem WINKDM die Anlage vorher aufschliessen muss, wo
> wir auch schon bei den Softwareständen wären, ab dem Stand. 9.2

Richtig, Knut muss hier angeben, welchen SW-Stand seine Anlage hat.

> Aber als
> Warnung vergiss es an der Kiste zu erwarten selber programmieren zu
dürfen,
> das ist was für Profis, das ist kein 08/15 Spielzeug aus dem
> Elektrobastelladen.

Wessen Philosophie oder welche Kirche vertrittst Du hier eigentlich? Deinem
Kenntnisstand zu Folge könnte es sein, Du bist der Telekom-Mitarbeiter,
welcher diese Anlage sehr gut kennt, evtl. aber auch ein langjähriger
Telekomkunde, der sich schon durch viele Hochs und Tiefs dieser Anlage
durchfrustiert hat und jetzt hier Dampf ablässt oder einer der sich aus
privatem Interesse allgemein mit TK-Anlagen befasst (Willkommen im Club).

Im ersten Fall würdest Du hier vielleicht sogar eine arogante Figur abgeben,
welche deinem Unternehmen kaum einen noch größeren Bärendienst leisten kann.
Denn gerade das Programmier und Konfigurationskonzept der interaktiven
Programmierführung jener Phillips-Anlage, stand ja gerade dafür, dass ein
Kunde dieser Anlage möglichst viel Freiheit erhalten konnte. Sie wollten
eigentlich genau das erreichen, was heute so an dieser Anlage verteufelt
wird: nichts ändern zu können oder gar zu dürfen. Dabei berichteten mir oft
sogar Servicetechniker auch eine gewisse Bequemlichkeit und Ignoranz ihrer
Kunden. Deshalb auch meine Ausführung mit der empfindlichen Homöostase
zwischen Kunde und Anlagenbetreuer, was übrigens Siemensbetreuer genauso
sagen können.

Im zweiten Fall: ok, vieles ist nicht so gelungen, wie man es sich
heutzutage vorstellt oder gewohnt ist. Aber das ist mit allem anderen auch
so und die interaktive Programmierungsführung stand damals noch in den
Kinderschuhen. Die Handbücher waren oft nachlässig, weil kaum drin stand,
was notwendig war und die Hochglanzbedienungshandbücher mussten vom Monteur
verschiedentlich handschriftlich ergänzt werden. Bei der Einweisung hatten
sogar meistens beide nicht viel Zeit.

Im dritten Fall: was rätst Du unserem Poster?

> Soooo Thema CTI, no Problem mit Octopus Desk, und oder
> wenn es Octophone 340i sind dann gibt es auf der Homepage von
www.T-Com.net
> nen TAPI Treiber downzuloaden, den man installiert und schon kann man als
> wirklich kleine CTI Lösung aus Outlook heraus telephonieren kann und das
> wollen 80% aller die CTI meinen. Zusätzlich liegt da noch ein Programm mit
> dem man die Kundeneinstellungen wie Telephonbuch etc. am Octophon selber
> programmieren kann.

Danke für den Tipp.

> PS: Octopus kommt daher, dass die Deutsche Bundespost damals bei der
> Einführung der Octopus Serie damsl einen internen 8 Bit Bus verlangt hat
was
> eben damals noch nicht jeder hatte und naja Mittlerweile...antquar ist
*gg*
> also daher der Name Octo--Pus
>

Ist das jetzt ironisch gemeint?


> >
> > Gruß Jochen
> >
>
>

Erich Kirchmayer

unread,
Jun 21, 2004, 5:04:11 PM6/21/04
to
Hi,

Knut Singer schrieb :


> ein Bekannter hat eine "Octopus M" in seiner Kanzlei stehen, zusammen
> mit 6 monstermäßigen (von der Größer her) Octopus Systemtelefonen
> (die recht modern aussehen, im Gegensatz zu der Anlage). Das Ganze
> ist an 6 NTBAs angeschlossen (für 2 - 3 Personen in der Kanzlei! + 2
> Rufumleitungsanschlüsse (die man ja auch im Amt realisieren
> könnte..)).

Anlagenanschluss im Amt umleiten? Prinzipiell geht das. Bei einer
Umleitung von einzelnen Nebenstellenrufnummern unterstützen das nicht
alle Anlagen (part. Rerouting)

> Die Anlage scheint mir für die Kanzlei totaler "Overkill" zu sein,
> die Systemtelefone eigentlich auch - aber jetzt sind sie halt
> vorhanden.

Overkill warum? Weil 12 B-Kanäle für "2-3 Personen" ja doch etwas viel
sind? Jede Wette: Früher gab es mal 6 analoge Amtsleitungen für
vielleicht 4 Mitarbeiter und ein Fax sowie einen "Modemanschluss". Bei
der Umstellung auf ISDN hat dein Kunde dann selbstverständlich auch
wieder "6 Leitungen" genommen und somit "wieder" 6 ISDN bestellt.

> Gibt es eine kompatible moderne Anlage, an welche man die
> Octopus-Systemtelefone anschließen kann und welche ein Setup-Programm
> zur Selbstkonfiguration mitbringt?

Nein.

> Die Anlage müsste maximal 4 NTBAs am Anlagenanschluss unterstützen (3
> Stück sollten eigentlich auch völlig ausreichen, eigentlich sogar 2)

...womit du i.d.R. von der RegTP "abspeckt" wirst, d.h. einen kleineren
Rufnummernblock bekommst. Für die Anzahl der Nebenstellen reicht das
locker, aber welche Nummern sind nach "aussen" bekannt? Nicht selten
wurde damals für´s Fax die -99 genommen und für die Nebenstellen z.B.
10, 20, 30, 40 oder so. Mit einem Block von 0-29 siehst du (bzw. dein
Kunde) dann alt aus. Weis nicht, ob man da mit "Bestandschutz" gute
Karten hat.

> und maximal 6 Systemtelefone, auch hier würden eigentlich 3-4
> Telefone auch schon ausreichen.

Was denn nun? 3 oder 6 Apparate - ist immerhin die doppelte Anzahl (und
je nach Anlage durchaus auch ein deutlich merkbarer Preissprung)

> Für Fax müsste 1 Analoganschluss
> vorhanden sein und ein CTI wäre auch nicht schlecht - aber keine
> Bedingung.

Anlagen gibt´s "beim Elektriker um´s Eck" oder bei einer guten TK-
Fachfirma oder direkt von einem entspr. Hersteller. Die von dir
gemachten Angaben sind etwas "dünn" für eine konkrete Empfehlung. Und
ich finde es auch etwas frech, hier in der NG nach einer ganz klar
professionellen Lösung zu fragen, ohne selbst davon scheinbar Ahnung zu
haben. Angebote bieten alle TK-Fachhändler und Hersteller - wenn man sie
fragt. Kostet allenfalls eine Mail/Fax und vielleicht den "nervigen"
Besuch eines Beraters. Aber dann hast du auf dem Tisch definitive
Angebote mit Preisen liegen. (und kannst dann ja hier nochmal
nachfragen, ob das so "passt")

Sorry, aber deine Anfrage passt exakt in ein Schema, das ich (und wohl
viele andere Profis hier) nicht in der NG sehen wollen:

$Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen Elektro- oder IT-
Bereich) will einem Kunden etwas verkaufen, weil die bisherige Technik
seine rMeinung nach ja "soo sch.. und völlig überteuert" ist.
$Ahnungsloser holt sich "Informationen" aus einer Newsgroup und bietet
die daraus entstandene Lösung dem Kunden an. Natürlich fast zum EK, denn
bei 100EUR mehr muss er Angst haben, dass der Kunde zu einem echten
Profi abwandert. Der Kunde ist unzufrieden, da man TK-Anlagen nunmal
nicht nach "Kiste = x S0 und x Telefone" kauft bzw. verkauft und die
angebotene Kiste nicht gerade das ist, was der Kunde tatsächlich
braucht. (Leistungsmerkmale, Grösse, Erweiterbarkeit, Stabilität etc.)

Warum verschwenden professionelle Vertriebsleute mehrere Stunden damit,
einem Kunden ein für ihn massgeschneidertes Lösungsangebot zu
unterbreiten? RoI usw. lassen sich kaum anhand von "Portanzahl"
berechnen......

Gruß

Erich

Erich Kirchmayer

unread,
Jun 21, 2004, 5:28:26 PM6/21/04
to
Hi,

Knut Singer schrieb :


> > Nicht die Anlage aber vielleicht ihre Dimension aber das ist
> Ansichtssache
> > und hat der Anlagenbetreiber zu entscheiden.
>
> tja, und der interessiert sich leider viel zu wenige dafür - und ich
> schätze mal, deshalb wurde er da ganz schön über den Tisch gezogen...
> Motto: Notar hat sowieso Kohle - und wenn er den Vertrag
> unterschreibt, dann wird so schon alles richtig sein.. Egal ob 6
> NTBAs für 2-3 Personen Sinn machen oder nicht..

Gebetsmühle ON: Jeder Vertrag, der von Vollkaufleuten geschlossen wird
ist eben so wie er geschlossen wurde. Wenn ein Kaufmann meint, er wäre
"übergangen/überrumpelt" etc., dann ist das SEIN Pech. Preise und
Angebote vergleichen macht jede Hausfrau täglich beim Einkaufen - von
einem Kaufmann (und erst recht von jemanden, der als Notar sicherlich
auch Jura gelernt bzw. studiert hat und dem "Betreibswirtschaft" auch
kein Fremdwort sein dürfte) kann man das erst recht erwarten.


> Außerdem, dass man die Anlage selbst nach den jeweiligen
> Erfordernissen bequem umprogrammieren kann (z.B. Anrufumleitungen
> etc.) oder - aktuelles Problem - dass man einen zusätzlichen
> internen Anschluss legen kann, ohen deshalb extra eine __megateure__
> Externfirma beauftragen zu müssen.

Aha, daher weht der Wind. Fachfirmen sind also immer "megateuer" und man
will das Ganze also lieber irgendwelchen billigen Pfuschern überlassen
ode rgleich versuchen, das selbst zu machen. Frag mal "deinen" Notar, ob
er seinen bestimmt nicht billigen Firmen- bzw. Privatwagen auch jedesmal
in $Hinterhofwerkstatt statt bei $Hersteller-Fachwerkstatt reparieren
lässt!! Und im/am priv. Häuschen arbeiten bestimmt auch nur billige
Schwarzarbeiter aus dem ehem. "Ostblock".....

> Letztlich müsste man sonst einfach auf die vorhandenen Systels
> "pfeifen" und würde dann eine Agfeo mit CTI anschaffen - dann
> bekommt jeder ein wunderschönes Analogtelefon "Sabrina" aus dem
> Karstadt und all das, was man mit den Octopus-Telefonen hätte machen
> können und was nie gemacht wurde, wird dann mit der CTI-Software
> erledigt...

Aha, du kommst aus der IT-Branche. Der PC kann alles, macht alles und
das nochdazu immer und fehlerfrei. Ich komme aus der TK-Branche und
telefoniere (mit Systemtelefon) fast ausschliesslich auch über CTI. Aber
so dann und wann muss auch ein gut installierter und gewarteter PC neu
gebootet werden. Ist schon recht ärgerlich, wenn man dann auf absolute
Telefonie-Basic´s herunterfällt statt wenigstens "zur Not" noch ein
bischen Komfort zu haben (Belegtanzeige, Zugriff auf Anlagentelefonbuch
usw. via Systemtelefon) CTI ist eine wunderbare Sache, ein vollwertiger
Ersatz für ein gutes Systemtelefon ist´s dennoch nicht. Alleine die
Tatsache, dass mir nur mein System(!!)Telefon ermöglicht, einen Anruf
vom DECT-Headset aus anzunehmen und zu beenden (und das nicht mit diesen
"unmöglichen" mechanischen "Hörerliftern" sondern vollelektronisch) ist
für mich Argument genug, nicht ein normales a/b-Telefon+CTI am Tisch zu
haben, sondern ein vollwertiges Sytemtelefon! Dazu kommt natürlich, das
CTI-Anwendungen unter MS-Windows fast immer erfordern, bestimmte Fenster
zu öffnen bzw. "auf den Desktop zu ziehen" Und MS-Windows.... CTI-
Anwendugnen unter anderen, von manchen Leuten als "bessere
Betriebssysteme" bezeichneten Oberflächen sind nachwievor eine
Seltenheit.......

Gruß

Erich

Erich Kirchmayer

unread,
Jun 21, 2004, 5:38:36 PM6/21/04
to
Hi,

"André Fischer" schrieb :

> ...ich sehe das genauso wie Jochen: Warum soll man auf eine kleinere
> Anlage umsteigen, wenn die M schon vorhanden ist?`Sie durch
> umprogrammieren und ggf. ein Software- und ZST-Update an die
> jetzigen Bedürfnisse der Kanzlei anzupassen, wäre ja kein Problem.

Für den OP wohl schon, denn diese Anlage kennt und "kann" er wohl nicht
und kann somit bei seinem Kunden auch nix kassieren.

Wir sind hier nicht auf der Ebene "Private Basteleien" sondern im
professionellen Geschäftsumfeld.


> > Nur sehen die Sabrinas natürlich nicht ganz so repräsentativ aus
> > wie die großen Octopussis ;-) Vielleicht könnte man die ja aus
> > Repräasentationszwecken auch noch einfach stehen lassen ;-))
>
> In Filmen und Serien sieht man zu Repräsentationszwecken ja öfter
> mal das T-View 100 (Bildtelefon der Telekom)... ;-)

Lach nicht! Ich musste bei einem Kunden schon mal einen damals
"revolutionär neuen" digitalen Systemapparat (4-Drahttechnik, eine
DeTeWe Conline E) mittels Bohrer und etwas handwerklicher Bastelei um
eine extrem dickes Anschlusskabel "erweitern". Kunde (Chef) O-Ton: "Ein
Cheftelefon hat ein dickes Kabel, sonst ist es ja kein Cheftelefon" Dass
er (der Chef) einen der ersten und damit damals hochmodernen und noch
sauteuren dig. Systemtelefone (bzw. dig. Chefanlage) in der ganzen
(Gross-)Firma hatte, interessierte ihn dabei nicht. (selbst der Vorstand
der Grossfirma telefonierte aus dieser Sicht noch mit
"Steinzeittechnik")


Gruß

Erich

Erich Kirchmayer

unread,
Jun 21, 2004, 6:11:21 PM6/21/04
to
Hi,

"Jochen Tanneberger" schrieb :

> > > Ähm... was ist mit "Familie" gemeint? "M" oder "Octopus"??

> Octopus ist ein Gattungsbegriff von der Telekom, den sie zu Anfang


> der ISDN-Zeiten nahm. Sie orientierte sich an der Unterwasserwelt
> der Ozeane. Der große Tintenfisch der unter Wasser alles beherrscht
> und sich mit seienn Tentakeln über alles bewegt, so auch die ersten
> ISDN-Telefone, wie Amethyst oder Granat. Mit dem Euro-ISDN änderte
> sich das dann. Aber für ihre großen TK-Anlagen behielt sie den
> Begriff bei. In dieser Zeit trennte sie sich auch von vielen
> liebgewonnenen Herstellern als Haus- Hoflieferanten wie Philipps,
> Telenorma (erst Bosch dann TeNovis) und letztlich auch von Christof
> Emmerich um nur einige zu nennen.

"DIE" Octopus war eigentlich die Nixdorf 8818. Und nur da passte damals
der Begriff "Octopus". So war die offizielle Telekom-Bezeichnung auch
"Octopus 8818" Tatsächlich war die 8818 eine Anlage, die vom Grundsatz
her die Erste war, die die Daten und die TK-Welt zusammenfasste.
(Octopus = alles umfassend....") Immerhin war "damals" noch das dumme
Terminal "das" Eingabegerät in der EDV. Übertragungsraten von im
Terminalbereich üblichen 9600bps konnten mit der 8818 auf damals sehr
schnelle 64kbps "getuned" werden. Kein eigenes Netz mehr für Daten, das
macht der "Datenadapter" (im Telefon oder extra aufgestellt) der 8818
locker einfach neben der normalen Telefonie einfach mit. (Siemens-
Konkurrenzprodukt war die "Hicom", die nach der 8818 kam und teilweise
erhebliche Startschwierigkeiten hatte)

Die 8818 war (und ist immer noch!!) genial. Extrem massive Hardware
(z.B. Baugruppen rundum geschirmt) und äusserst stabile Software. An
manche Leistungsmerkmale der 8818 kommen bis heute(!) manche TK-Anlagen
nicht heran. (z.B. die höchst geniale Umsetzung von Chef-Sekretär-
Funktionen)

> Nicht alle konnten überleben,

So auch die 8818. Nixdorf hat sich insgesamt "verplant" und ging pleite.
Von Siemens aufgekauft gab es leider für die 8818 keine Zukunft mehr.
Der ehemalige Hauptkonkurrent Siemens entschied sich leider dafür, das
ehemalige (und IMHO bessere) Konkurrenzprodukt zur eigenen Hicom 300,
also die 8818, zu Gunsten der hauseigenen Hicom 300 einzustampfen. Wie
gut die 8818 war, zeigt sich in der Octopus E300/E600. Die ist zwar
schon ein Produkt von Siemens, das aber nach Vorgaben der Telekom mit
einer "Nixdorf-Software" ausgestattet wurde. Die Telekom wollte damals
nicht die Siemens Hicom 150 EM, sondern eine Anlage, die auf der SW der
8818 basierte.

Den Erfolg der "Octopus 8818" hat die Telekom bis heute in Form des
Namens versucht zu behalten. Selbst die aktuellen TK-Anlagen, die nun
auf Basis der Alcatel OmniPCX oder Siemens HiPath stehen, nennt die
Telekom immer noch "Octopus". Wäre die 8818 ein "Reinfall" gewesen, die
Telekom hätte mit Sicherheit den Namen ihrer Business-Produktlinie
geändert....


Im "kleineren Bereich" vertraute die Telekom zunächst vorwiegend ihrem
"alten Hoflieferanten" TeKaDe (inzwischen von Philips übernommen).
Digitale "Klein"Anlagen erhielten ebenfalls den Namen "Octopus" um damit
die Nähe zur bestens eingeführten 8818 zu zeigen (die in Wirklichkeit
aber garnicht gegeben war). Auch der "alte Hoflieferant" T&N meledete
sich als "Telenorma" zurück und die dort als "Integral" verkaufte Anlage
erhielt ebenfalls den Familiennamen "Octopus". Siemens (als quasi
"Haupthersteller" der Vermittlungstechnik) war auch nicht faul und
platzierte erfolgreich die Hicom 100E im Telekom-Portfolio (Telekom-Name
Octopus E10, E20, E30)


Die über 10 Jahre alte Nomenklatura der Telekom besteht bis heute:
"Octopus" sind Busines-Anlagen des oberen Segmentes, "Eumex" sind die
Anlagen des SoHo-Bereiches.....


Gruß

Erich

André Fischer

unread,
Jun 21, 2004, 7:32:29 PM6/21/04
to
Hallo,

"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:cb7kgr$ro7$06$1...@news.t-online.com...


> Hi,
>
> "André Fischer" schrieb :
>
> > ...ich sehe das genauso wie Jochen: Warum soll man auf eine kleinere
> > Anlage umsteigen, wenn die M schon vorhanden ist?`Sie durch
> > umprogrammieren und ggf. ein Software- und ZST-Update an die
> > jetzigen Bedürfnisse der Kanzlei anzupassen, wäre ja kein Problem.
>
> Für den OP wohl schon, denn diese Anlage kennt und "kann" er wohl nicht
> und kann somit bei seinem Kunden auch nix kassieren.
>
> Wir sind hier nicht auf der Ebene "Private Basteleien" sondern im
> professionellen Geschäftsumfeld.

Die Ausführung der Umrüstung bezog sich an dieser Stelle auch eher auf den
T-Service (zumal die Anlage mit neuer ZST3 auch nicht ohne weiteres durch
den Kunden gewartet werden kann) - allgemein sehe ich dies hier jedoch
sowohl als Anlaufpunkt für den professionellen als auch für den privaten
Bereich an.

> Lach nicht! Ich musste bei einem Kunden schon mal einen damals
> "revolutionär neuen" digitalen Systemapparat (4-Drahttechnik, eine
> DeTeWe Conline E) mittels Bohrer und etwas handwerklicher Bastelei um
> eine extrem dickes Anschlusskabel "erweitern". Kunde (Chef) O-Ton: "Ein
> Cheftelefon hat ein dickes Kabel, sonst ist es ja kein Cheftelefon" Dass
> er (der Chef) einen der ersten und damit damals hochmodernen und noch
> sauteuren dig. Systemtelefone (bzw. dig. Chefanlage) in der ganzen
> (Gross-)Firma hatte, interessierte ihn dabei nicht. (selbst der Vorstand
> der Grossfirma telefonierte aus dieser Sicht noch mit
> "Steinzeittechnik")

Diese Situation kann ich mir bildhaft vorstellen (wird auch in der heutigen
Zeit sicher noch öfter als man denkt vorkommen) - und ich muss zugeben,
teilweise auch selbst schon Endgeräte u.a. nach dem Repräsentationsfaktor
ausgewählt zu haben.

> Gruß
>
> Erich

MfG: André


André Fischer

unread,
Jun 21, 2004, 7:49:00 PM6/21/04
to
Hallo,

"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag

news:cb7me8$97v$04$1...@news.t-online.com...
> Hi,


>
> Die 8818 war (und ist immer noch!!) genial. Extrem massive Hardware
> (z.B. Baugruppen rundum geschirmt) und äusserst stabile Software. An
> manche Leistungsmerkmale der 8818 kommen bis heute(!) manche TK-Anlagen
> nicht heran. (z.B. die höchst geniale Umsetzung von Chef-Sekretär-
> Funktionen)
>
> > Nicht alle konnten überleben,
>
> So auch die 8818. Nixdorf hat sich insgesamt "verplant" und ging pleite.
> Von Siemens aufgekauft gab es leider für die 8818 keine Zukunft mehr.

Ja - schade, dass der TK-Bereich der Firma Nixdorf nicht bis in die heutuge
Zeit eigenständig überlebt hat.

> Der ehemalige Hauptkonkurrent Siemens entschied sich leider dafür, das
> ehemalige (und IMHO bessere) Konkurrenzprodukt zur eigenen Hicom 300,
> also die 8818, zu Gunsten der hauseigenen Hicom 300 einzustampfen. Wie
> gut die 8818 war, zeigt sich in der Octopus E300/E600. Die ist zwar
> schon ein Produkt von Siemens, das aber nach Vorgaben der Telekom mit
> einer "Nixdorf-Software" ausgestattet wurde.

Durfte der ehemalige Nixdorf-TK-Bereich eigentlich noch selbst entwickeln,
oder waren schon die Siemens-Hicom-Ingenieure gefragt?

> Den Erfolg der "Octopus 8818" hat die Telekom bis heute in Form des
> Namens versucht zu behalten. Selbst die aktuellen TK-Anlagen, die nun
> auf Basis der Alcatel OmniPCX oder Siemens HiPath stehen, nennt die
> Telekom immer noch "Octopus". Wäre die 8818 ein "Reinfall" gewesen, die
> Telekom hätte mit Sicherheit den Namen ihrer Business-Produktlinie
> geändert....

Das war wohl auch der Grund, warum der Produktname "connex" zusammen mit der
Einführung der Octopus E - Serie verloren ging.

> Auch der "alte Hoflieferant" T&N meledete
> sich als "Telenorma" zurück und die dort als "Integral" verkaufte Anlage
> erhielt ebenfalls den Familiennamen "Octopus".

Soweit ich weiss, wurde die TKAnl "Integral 2 Hybrid" nur unter der
Bezeichnung "connex T" und die "Integral 2 alpha" nur unter der Bezeichnung
"connex T Plus" vermarktet.

>Siemens (als quasi
> "Haupthersteller" der Vermittlungstechnik) war auch nicht faul und
> platzierte erfolgreich die Hicom 100E im Telekom-Portfolio (Telekom-Name
> Octopus E10, E20, E30)

Welche Anlagen der Hicom 100/200/300-Serie wurden eigentlich als "octopus H"
vermarktet?

> Die über 10 Jahre alte Nomenklatura der Telekom besteht bis heute:
> "Octopus" sind Busines-Anlagen des oberen Segmentes, "Eumex" sind die
> Anlagen des SoHo-Bereiches.....

Nur gut, dass "Eumex" nicht komplett an "T-Concept" verloren ging.


> Gruß
>
> Erich

MfG: André


Joern Dost

unread,
Jun 22, 2004, 6:28:01 AM6/22/04
to
Erich Kirchmayer schrieb:

> Die über 10 Jahre alte Nomenklatura der Telekom besteht bis heute:
> "Octopus" sind Busines-Anlagen des oberen Segmentes,

ich würde das "obere Segment" streichen - immerhin hat eine alte Octopus
E10 aka Hicom 108E weniger Ports als manche auch damals schon
erhältliche Eumex-Anlage, und die Octopus C20 (Hagenuk DCS DECT3) ist
auch nix großes und wurde (wahrscheinlich als eine der einzigen
Business-Anlagen) mit Programmiersoftware ausgeliefert ... also einigen
wir uns auf "Octopus sind Business-Anlagen" und

> "Eumex" sind die Anlagen des SoHo-Bereiches.....

ergänzen wir hier noch die Amex-Serie (Eumex=EuroISDN, Amex=analog ...
ISDN war ja früher privat lange nicht so verbreitet wie heute)

Ansonsten ein interessanter Beitrag zum Thema "Geschichte der
Telekommunikation" ... müsste man eigentlich mal sammeln :-)

Gruss

Joern


--
http://www.hicom-faq.de
FAQ und Installationsanleitung zur
Siemens Hicom 108E / 112E / 118E / Telekom Octopus E10/E20/E30

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 12:50:49 PM6/22/04
to
Hallo Erich,


> Gebetsmühle ON: Jeder Vertrag, der von Vollkaufleuten geschlossen wird
> ist eben so wie er geschlossen wurde. Wenn ein Kaufmann meint, er wäre
> "übergangen/überrumpelt" etc., dann ist das SEIN Pech.

das ist mir klar - und wir hatten dies hier ja schon in einem anderen
Fall zur Genüge diskutiert.

Dennoch empfinde ich es persönlich als höchst unseriös und unmoralisch
(nicht: rechtlich unhaltbar), wenn ein Vertreter, dem man eigentlich
Vertrauen entgegenbringen können sollte, ausschließlich zum Nachteil des
Kunden und zu seinem eigenen Vorteil berät. Wenn ich mich als Vertreter
so verhalten müsste, wäre ein solches Verhalten für mich jedenfalls
unerträglich.

Im übrigen schadet man damit letztlich auch sich selbst als Mitglied
einer gesamten Branche, wenn dann nämlich der Ruf eines TK-Beraters erst
einmal ähnlich am Boden ist wie der eines Versicherungsvertreters.

Ob nun den "Über-den-Tisch-Gezogenen" dabei auch noch ein gerütteltes
Maß an Teilschuld trifft, weil er entweder zu naiv vertraute oder
übliche Geschäftspraktiken wie Gegenangebote einzuholen nicht
durchführte, ist für mich in Bezug auf die Kritik am Vertreter erst gar
nicht releveant - dies macht sein Tun nicht moralischer - Dies wäre dann
ein anderer Bereich, in dem ich Dir ja auch keineswegs widersprechen würde.

Dein Einwurf kommt mir vor, wie damals bei der Bundeswehr, wo
regelmäßit, wenn Neue ankamen, Opfer zu Tätern gemacht wurden: Frisch
erhaltene Schlafsäcke, die auf dem Gang abgestellt wurden, und von denen
die Neuen noch gar nicht wussten, wohin damit, wurden regelmäßig geklaut
- und die saftigen Strafen (Wochenendheimfahrt entfällt) erhielten die
Beklauten, weil sie nicht aufgepasst hatten. Das Wertesystem verdrehte
sich hier völlig - auch richtig in den Köpfen der Leute - der Beklaute
war schuld, weil er ja nicht aufgepasst hatte..
So ähnlich kommt mir Deine vehemente Rechtfertigung des "übereifrigen"
Vertreters auch vor...

Ciao, Knut

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 12:52:56 PM6/22/04
to
ich möchte auch noch nachtragen, dass meine vorangehende Meinung ganz
allgemeiner Natur war und sich nicht auf den konkreten Fall bezieht /
beziehen kann, weil ich die Hintergründe nicht kenne. Vielleicht war ja
z.B. auch die Kanzlei mal riesengroß gewesen etc...
Es geht also "nur" allgemein ums Prinzip...

Ciao, knut

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 1:09:12 PM6/22/04
to
Hallo Erich,


> Overkill warum? Weil 12 B-Kanäle für "2-3 Personen" ja doch etwas viel
> sind? Jede Wette: Früher gab es mal 6 analoge Amtsleitungen für
> vielleicht 4 Mitarbeiter und ein Fax sowie einen "Modemanschluss". Bei
> der Umstellung auf ISDN hat dein Kunde dann selbstverständlich auch
> wieder "6 Leitungen" genommen und somit "wieder" 6 ISDN bestellt.
>

GENAU DAS ist auch meine Theorie!

Und genau an diesem Punkt müsste ein Telekom-Berater dem Kunden
erklären, dass er nun nur wahrscheinlich nur noch 2 "NTBAs" (wie sagt
man nun eigentlich dazu korrekt, wenn das Wort "Anschluss" nicht passt,
weil er die Summe aller Leitungen umfasst und "Leitung" ebenfalls zu
Missdeutungen führt ? ) benötigt, wenn sie als Anlagenanschluss
geschaltet sind.
Zumal wenn es für den Berater derart offensichtlich ist, dass der Kunde
weder von der ISDN-Materie Ahnung hat noch von der exakten Terminologie.

Denn eine "Leitung" ist ja aus Sicht des Analog-Kunden nun ganz
offensichtlich ohnehin = 1/2 NTBA, also hätte man ihm ohnehin nur
maximal 3 NTBAs anbieten dürfen - wenn man schon nicht zu seinen Gunsten
beraten will und auf das dynamische Belegen der Leitungen hinweist. Dann
aber daraus 6 "Doppel-Leitungen" zu machen, ist in meinen Augen schon
sehr dreist.

> ...womit du i.d.R. von der RegTP "abspeckt" wirst, d.h. einen kleineren
> Rufnummernblock bekommst. Für die Anzahl der Nebenstellen reicht das
> locker, aber welche Nummern sind nach "aussen" bekannt?

-0 und -11 und -12.
Also kein Problem. Auf mehr Nummern wird auch gar nicht telefoniert..


> Was denn nun? 3 oder 6 Apparate - ist immerhin die doppelte Anzahl (und
> je nach Anlage durchaus auch ein deutlich merkbarer Preissprung)

Wenn die Rufumumleitung im Amt stattfinden kann reichen 3 Apparate,
wobei eine Reserve kein Fehler wäre.


> Sorry, aber deine Anfrage passt exakt in ein Schema, das ich (und wohl
> viele andere Profis hier) nicht in der NG sehen wollen:
>
> $Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen Elektro- oder IT-
> Bereich) will einem Kunden etwas verkaufen,

ich verkaufe überhaupt niemandem etwas und habe das auch in keinster
Weise vor!


> Warum verschwenden professionelle Vertriebsleute mehrere Stunden damit,
> einem Kunden ein für ihn massgeschneidertes Lösungsangebot zu
> unterbreiten? RoI usw. lassen sich kaum anhand von "Portanzahl"
> berechnen......

Über das "maßgeschneidert" bei diesem Fall könnte man aber so seine
Zweifel hegen, insbesondere wenn man die oben auch von Dir plausibel
gegebene Erklärung mal als Realität ansieht, wie es zu dieser Anlage kam.

Ebenso - das kann ich nun wirklich beurteilen - wird weder an der Anlage
noch an den Systemtelefonen irgendetwas Außergewöhnliches benutzt. Die
einzigen beiden Funktionen, die an den Systels genutzt werden, sind
Stummschalten und Zielwahltasten sowie die zwei Telefone, die unbenutzt
in einer Kammer stehen und für die Rufumleitungen stehen... Um nun ein
ROI-Argument anbringen zu können, müsste mit dem System der Anlage schon
ein wenig mehr geschehen.

Ciao, Knut

knut....@gmx.de

unread,
Jun 22, 2004, 1:14:56 PM6/22/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 1:14:45 PM6/22/04
to
Hallo Erich,


> Overkill warum? Weil 12 B-Kanäle für "2-3 Personen" ja doch etwas
viel sind? Jede Wette: Früher gab es mal 6 analoge Amtsleitungen für
vielleicht 4 Mitarbeiter und ein Fax sowie einen "Modemanschluss". Bei
der Umstellung auf ISDN hat dein Kunde dann selbstverständlich auch
wieder "6 Leitungen" genommen und somit "wieder" 6 ISDN bestellt.
>

GENAU DAS ist auch meine Theorie!

Und genau an diesem Punkt müsste ein Telekom-Berater dem Kunden
erklären, dass er nun nur wahrscheinlich nur noch 2 "NTBAs" (wie sagt
man nun eigentlich dazu korrekt, wenn das Wort "Anschluss" nicht passt,
weil er die Summe aller Leitungen umfasst und "Leitung" ebenfalls zu
Missdeutungen führt ? ) benötigt, wenn sie als Anlagenanschluss
geschaltet sind.
Zumal wenn es für den Berater derart offensichtlich ist, dass der Kunde
weder von der ISDN-Materie Ahnung hat noch von der exakten Terminologie.

Denn eine "Leitung" ist ja aus Sicht des Analog-Kunden nun ganz
offensichtlich ohnehin = 1/2 NTBA, also hätte man ihm ohnehin nur
maximal 3 NTBAs anbieten dürfen - wenn man schon nicht zu seinen Gunsten
beraten will und auf das dynamische Belegen der Leitungen hinweist. Dann
aber daraus 6 "Doppel-Leitungen" zu machen, ist in meinen Augen schon
sehr dreist.

> ...womit du i.d.R. von der RegTP "abspeckt" wirst, d.h. einen

kleineren Rufnummernblock bekommst. Für die Anzahl der Nebenstellen
reicht das locker, aber welche Nummern sind nach "aussen" bekannt?

-0 und -11 und -12.


Also kein Problem. Auf mehr Nummern wird auch gar nicht telefoniert..

> Was denn nun? 3 oder 6 Apparate - ist immerhin die doppelte Anzahl
(und je nach Anlage durchaus auch ein deutlich merkbarer Preissprung)

Wenn die Rufumumleitung im Amt stattfinden kann reichen 3 Apparate,

wobei eine Reserve kein Fehler wäre.

> Sorry, aber deine Anfrage passt exakt in ein Schema, das ich (und
wohl viele andere Profis hier) nicht in der NG sehen wollen:
>
> $Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen Elektro- oder IT-
> Bereich) will einem Kunden etwas verkaufen,

ich verkaufe überhaupt niemandem etwas und habe das auch in keinster
Weise vor!


> Warum verschwenden professionelle Vertriebsleute mehrere Stunden
damit, einem Kunden ein für ihn massgeschneidertes Lösungsangebot zu
unterbreiten? RoI usw. lassen sich kaum anhand von "Portanzahl"
berechnen......

Über das "maßgeschneidert" bei diesem Fall könnte man aber so seine

Zweifel hegen, insbesondere wenn man die oben auch von Dir plausibel
gegebene Erklärung mal als Realität ansieht, wie es zu dieser Anlage kam.

Ebenso - das kann ich nun wirklich beurteilen - wird weder an der Anlage
noch an den Systemtelefonen irgendetwas Außergewöhnliches benutzt. Die

einzigen drei Funktionen, die an den Systels genutzt werden, sind
Handwahl, Zielwahltasten (immerhin!) und Stummschalten des Hörers.
Außerdem gibt es zwei (ebenfalls sehr luxuriöse) Telefone, die unbenutzt
in einer Kammer stehen und nur dazu dienen, für die Rufumleitungen
sorgen... Um nun ein ROI-Argument bei einer derart hochpreisigen
TK-Lösung anbringen zu können, müsste IMHO mit dem System der Anlage

knut....@gmx.de

unread,
Jun 22, 2004, 1:35:17 PM6/22/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 1:35:00 PM6/22/04
to
Hallo Erich,


> Overkill warum? Weil 12 B-Kanäle für "2-3 Personen" ja doch etwas
viel sind? Jede Wette: Früher gab es mal 6 analoge Amtsleitungen für
vielleicht 4 Mitarbeiter und ein Fax sowie einen "Modemanschluss". Bei
der Umstellung auf ISDN hat dein Kunde dann selbstverständlich auch
wieder "6 Leitungen" genommen und somit "wieder" 6 ISDN bestellt.
>

GENAU DAS ist auch meine Theorie!

Und genau an diesem Punkt müsste ein Telekom-Berater dem Kunden

erklären, dass er nun - je nach Telefonierintensität - wahrscheinlich

nur noch 2 "NTBAs" (wie sagt man nun eigentlich dazu korrekt, wenn das
Wort "Anschluss" nicht passt, weil er die Summe aller Leitungen umfasst
und "Leitung" ebenfalls zu Missdeutungen führt ? ) benötigt, wenn sie
als Anlagenanschluss geschaltet sind.

Zumal wenn es für den Berater derart offensichtlich ist, dass der Kunde
weder von der ISDN-Materie Ahnung hat noch von der exakten Terminologie.

Denn eine "Leitung" ist ja aus Sicht des Analog-Kunden nun ganz
offensichtlich ohnehin = 1/2 NTBA, also hätte man ihm ohnehin nur
maximal 3 NTBAs anbieten dürfen - wenn man schon nicht zu seinen Gunsten
beraten will und auf das dynamische Belegen der Leitungen hinweist. Dann
aber daraus 6 "Doppel-Leitungen" zu machen, ist in meinen Augen schon
sehr dreist.

> ...womit du i.d.R. von der RegTP "abspeckt" wirst, d.h. einen

kleineren Rufnummernblock bekommst. Für die Anzahl der Nebenstellen
reicht das locker, aber welche Nummern sind nach "aussen" bekannt?

-0 und -11 und -12 + (2 Rufumleitungen, über deren Durchwahlen müsste
man sich natürlich vorher kümmern.)


Also kein Problem. Auf mehr Nummern wird auch gar nicht telefoniert..

> Was denn nun? 3 oder 6 Apparate - ist immerhin die doppelte Anzahl
(und je nach Anlage durchaus auch ein deutlich merkbarer Preissprung)

Wenn die Rufumumleitung im Amt stattfinden kann reichen 3 Apparate,

wobei eine Reserve kein Fehler wäre.

> Sorry, aber deine Anfrage passt exakt in ein Schema, das ich (und
wohl viele andere Profis hier) nicht in der NG sehen wollen:
>
> $Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen Elektro- oder IT-
> Bereich) will einem Kunden etwas verkaufen,

ich verkaufe überhaupt niemandem etwas und habe das auch in keinster
Weise vor!


> Warum verschwenden professionelle Vertriebsleute mehrere Stunden
damit, einem Kunden ein für ihn massgeschneidertes Lösungsangebot zu
unterbreiten? RoI usw. lassen sich kaum anhand von "Portanzahl"
berechnen......

Über das "maßgeschneidert" bei diesem Fall könnte man aber so seine

knut....@gmx.de

unread,
Jun 22, 2004, 1:36:22 PM6/22/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 1:36:59 PM6/22/04
to
Hallo Erich,


> Overkill warum? Weil 12 B-Kanäle für "2-3 Personen" ja doch etwas
viel sind? Jede Wette: Früher gab es mal 6 analoge Amtsleitungen für
vielleicht 4 Mitarbeiter und ein Fax sowie einen "Modemanschluss". Bei
der Umstellung auf ISDN hat dein Kunde dann selbstverständlich auch
wieder "6 Leitungen" genommen und somit "wieder" 6 ISDN bestellt.
>

GENAU DAS ist auch meine Theorie!

Und genau an diesem Punkt müsste ein Telekom-Berater dem Kunden
erklären, dass er nun - je nach Telefonierintensität - wahrscheinlich
nur noch 2 "NTBAs" (wie sagt man nun eigentlich dazu korrekt, wenn das
Wort "Anschluss" nicht passt, weil er die Summe aller Leitungen umfasst
und "Leitung" ebenfalls zu Missdeutungen führt ? ) benötigt, wenn sie
als Anlagenanschluss geschaltet sind.

Zumal wenn es für den Berater derart offensichtlich ist, dass der Kunde
weder von der ISDN-Materie Ahnung hat noch von der exakten Terminologie.

Denn eine "Leitung" ist ja aus Sicht des Analog-Kunden nun ganz
offensichtlich ohnehin = 1/2 NTBA, also hätte man ihm ohnehin nur
maximal 3 NTBAs anbieten dürfen - wenn man schon nicht zu seinen Gunsten
beraten will und auf das dynamische Belegen der Leitungen hinweist. Dann
aber daraus 6 "Doppel-Leitungen" zu machen, ist in meinen Augen schon
sehr dreist.

> ...womit du i.d.R. von der RegTP "abspeckt" wirst, d.h. einen

kleineren Rufnummernblock bekommst. Für die Anzahl der Nebenstellen
reicht das locker, aber welche Nummern sind nach "aussen" bekannt?

-0 und -11 und -12 + (2 Rufumleitungen, um deren Durchwahlnummern müsste
man sich natürlich in der Tat *vorher* kümmern.)


Also kein Problem. Auf mehr Nummern wird auch gar nicht telefoniert..

> Was denn nun? 3 oder 6 Apparate - ist immerhin die doppelte Anzahl
(und je nach Anlage durchaus auch ein deutlich merkbarer Preissprung)

Wenn die Rufumumleitung im Amt stattfinden kann reichen 3 Apparate,

wobei eine Reserve kein Fehler wäre.

> Sorry, aber deine Anfrage passt exakt in ein Schema, das ich (und
wohl viele andere Profis hier) nicht in der NG sehen wollen:
>
> $Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen Elektro- oder IT-
> Bereich) will einem Kunden etwas verkaufen,

ich verkaufe überhaupt niemandem etwas und habe das auch in keinster
Weise vor!


> Warum verschwenden professionelle Vertriebsleute mehrere Stunden
damit, einem Kunden ein für ihn massgeschneidertes Lösungsangebot zu
unterbreiten? RoI usw. lassen sich kaum anhand von "Portanzahl"
berechnen......

Über das "maßgeschneidert" bei diesem Fall könnte man aber so seine

knut....@gmx.de

unread,
Jun 22, 2004, 1:38:01 PM6/22/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 1:38:31 PM6/22/04
to
Hallo Erich,


> Overkill warum? Weil 12 B-Kanäle für "2-3 Personen" ja doch etwas
viel sind? Jede Wette: Früher gab es mal 6 analoge Amtsleitungen für
vielleicht 4 Mitarbeiter und ein Fax sowie einen "Modemanschluss". Bei
der Umstellung auf ISDN hat dein Kunde dann selbstverständlich auch
wieder "6 Leitungen" genommen und somit "wieder" 6 ISDN bestellt.
>

GENAU DAS ist auch meine Theorie!

Und genau an diesem Punkt müsste ein Telekom-Berater dem Kunden
erklären, dass er nun - je nach Telefonierintensität - wahrscheinlich
nur noch 2 "NTBAs" (wie sagt man nun eigentlich dazu korrekt, wenn das
Wort "Anschluss" nicht passt, weil er die Summe aller Leitungen umfasst
und "Leitung" ebenfalls zu Missdeutungen führt ? ) benötigt, wenn sie
als Anlagenanschluss geschaltet sind.

Zumal wenn es für den Berater derart offensichtlich ist, dass der Kunde
weder von der ISDN-Materie Ahnung hat noch von der exakten Terminologie.

Denn eine "Leitung" ist ja aus Sicht des Analog-Kunden ganz
offensichtlich = 1/2 NTBA, also hätte man ihm ohnehin nur maximal 3

NTBAs anbieten dürfen - wenn man schon nicht zu seinen Gunsten beraten
will und auf das dynamische Belegen der Leitungen hinweist. Dann aber
daraus 6 "Doppel-Leitungen" zu machen, ist in meinen Augen schon sehr
dreist.

> ...womit du i.d.R. von der RegTP "abspeckt" wirst, d.h. einen

kleineren Rufnummernblock bekommst. Für die Anzahl der Nebenstellen
reicht das locker, aber welche Nummern sind nach "aussen" bekannt?

-0 und -11 und -12 + (2 Rufumleitungen, um deren Durchwahlnummern müsste

man sich natürlich in der Tat *vorher* kümmern.)
Also kein Problem. Auf mehr Nummern wird auch gar nicht telefoniert..

> Was denn nun? 3 oder 6 Apparate - ist immerhin die doppelte Anzahl
(und je nach Anlage durchaus auch ein deutlich merkbarer Preissprung)

Wenn die Rufumumleitung im Amt stattfinden kann reichen 3 Apparate,

wobei eine Reserve kein Fehler wäre.

> Sorry, aber deine Anfrage passt exakt in ein Schema, das ich (und
wohl viele andere Profis hier) nicht in der NG sehen wollen:
>
> $Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen Elektro- oder IT-
> Bereich) will einem Kunden etwas verkaufen,

ich verkaufe überhaupt niemandem etwas und habe das auch in keinster
Weise vor!


> Warum verschwenden professionelle Vertriebsleute mehrere Stunden
damit, einem Kunden ein für ihn massgeschneidertes Lösungsangebot zu
unterbreiten? RoI usw. lassen sich kaum anhand von "Portanzahl"
berechnen......

Über das "maßgeschneidert" bei diesem Fall könnte man aber so seine

Knut Singer

unread,
Jun 22, 2004, 4:41:25 PM6/22/04
to
Hi,


Hi,

und wo wir schon dabei sind ;-):

> > $Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen [...] oder IT-
> > Bereich) ...

a) ich finde das weniger interessant als vielmehr absolut naheliegend
(wenn nicht gar zwangsläufig)

b) was ist denn der "reine IT Bereich" ? Gerade ein IT´ler stellt sich
ständig auf neue Programme, Techniken, Normen, Protokolle,
Übertragunstechniken, Betriebssysteme, Geräte etc. ein. Dass da ein
Telefonsystem - das zunehmend ohnehin auch noch in die IT-Struktur
integriert wird - auch ein Teilaspekt sein kann, liegt IMHO völlig auf
der Hand und verwundert mich jedenfalls keineswegs.. Zudem behaupte
ich, dass es in 10 Jahren auch keine reinen "TK-ler" mehr geben wird.
Diese beiden Bereiche liegen bereits heute viel zu dicht beieinandern.

c) Das einzige Problem ist derzeit noch, dass sich die TK-Branche
anscheinend durch Vorenthalten von Informationen und Arbeitsmaterial
(aus Angst vor Konkurrenz?) versucht abzuschotten - während man in der
IT-Branche in der Regel eher an alle relevanten Informationen gelangen
kann. So kann sich ein IT-ler selbst überlegen, nachdem er sich die
Informationen besorgt hat, ob er sich zutraut, einen Linux Server mit
bestimmten Diensten selbst aufzusetzen und ob er vielleicht für den
Cisco-Router lieber jemand externen heranholt. Bei TK-Anlagen ist dies
derzeit leider noch etwas schwierig zu entscheiden, weil alles so
geheimnisvoll und nicht für jedermann einsichtig ist..
.. und genau hier ist diese Newsgroup eine wertvolle Hilfe..

Ciao, Knut

Christoph Blümer

unread,
Jun 23, 2004, 4:24:54 AM6/23/04
to
Knut Singer schrieb:

> erklären, dass er nun - je nach Telefonierintensität - wahrscheinlich
> nur noch 2 "NTBAs" (wie sagt man nun eigentlich dazu korrekt, wenn das
> Wort "Anschluss" nicht passt, weil er die Summe aller Leitungen umfasst
> und "Leitung" ebenfalls zu Missdeutungen führt ? ) benötigt, wenn sie

"Basisanschluss" ist der korrekte und unzweideutige Terminus dafür.
1 Basisanschluss = 2 Nutzkanäle, zu haben in der Variante MGA oder AA.

MfG,
Ch. Blümer

Joern Dost

unread,
Jun 23, 2004, 5:20:55 AM6/23/04
to
Knut Singer schrieb:

> c) Das einzige Problem ist derzeit noch, dass sich die TK-Branche
> anscheinend durch Vorenthalten von Informationen und Arbeitsmaterial
> (aus Angst vor Konkurrenz?) versucht abzuschotten

es schottet niemand ab, es herrscht nur seitens des Herstellers eine
gewisse Qualitätskontrolle, in dem eben nur der an die Informationen
kommt, der auch entsprechende Schulungen besucht hat - das KANN auch ein
auf EDV spezialisiertes Unternehmen sein.

Ob man das nun gut findet oder nicht (ich bin selbst "interessierter"
ITler, der gerne in seinen eigenen Anlagen auch den Kleinkram
weitestgehend selbst ändern will, daher stört mich die teilweise ZU
verschlossene Politik auch), ob die Preise angemessen sind oder das
ganze Geldmacherei ist und ob dadurch wirklich eine Qualitätskontrolle
erzielt wird, darüber kann man sich streiten - aber SCHADEN würde m.E.
eine solche Form der Qualitätskontrolle im IT-Bereich auch an vielen
Stellen nicht.

Gruss

Joern

Christoph Blümer

unread,
Jun 23, 2004, 8:09:35 AM6/23/04
to
Knut Singer schrieb:

> c) Das einzige Problem ist derzeit noch, dass sich die TK-Branche
> anscheinend durch Vorenthalten von Informationen und Arbeitsmaterial
> (aus Angst vor Konkurrenz?) versucht abzuschotten - während man in der
> IT-Branche in der Regel eher an alle relevanten Informationen gelangen
> kann. So kann sich ein IT-ler selbst überlegen, nachdem er sich die

Wenn Du Dir mal ansiehst, was für Leute mit welchen Problemen hier
schreiben, die schon an den Grundeinstellungen einer banalen Eumex
irgendwas scheitern, dann kann ich das bei der Komplexität der Anlagen
der professionellen Segments gut nachvollziehen, dass die Hersteller nur
geschulte Leute ranlassen wollen. Du kennst Dich inzwischen ziemlich gut
mit der Agfeo AS40 aus, weil Du Dich da reingekniet hast. Aber wieviel
hast Du anfänglich hier in der NG gefragt und dank der Hilfe einiger
Fachleute gelernt?! Ich bin mir(als Laie) ziemlich sicher, dass die
Alcatels, Siemens etc. noch ein gewaltiges Stück komplexer sind, auch
wenn sich ambitionierte Nicht-Fachleute da sicher auch einarbeiten können.

> Informationen besorgt hat, ob er sich zutraut, einen Linux Server mit
> bestimmten Diensten selbst aufzusetzen und ob er vielleicht für den
> Cisco-Router lieber jemand externen heranholt. Bei TK-Anlagen ist dies

Wenn die gleichen Gegebenheiten im IT-Segment anzufinden wären, gäbe es
nicht so massive Probleme mit Sicherheitslücken in grossen Netzwerken,
weil es nicht die Frickeleien vieler "Do-it-yourself-Admins" mit
zweifelhafter Qualifikation an sicherheitsrelevanter Infrastruktur gäbe.

MfG,
Ch. Blümer

Knut Singer

unread,
Jun 23, 2004, 11:39:58 AM6/23/04
to
Hallo Christoph,


> "Basisanschluss" ist der korrekte und unzweideutige Terminus dafür.
> 1 Basisanschluss = 2 Nutzkanäle, zu haben in der Variante MGA oder AA.

danke für die Aufklärung.. Das Wort hat mir wirklich noch gefehlt in
meinem Wortschaftz ;-)

Ciao, Knut

knut....@gmx.de

unread,
Jun 23, 2004, 11:50:55 AM6/23/04
to

Knut Singer

unread,
Jun 23, 2004, 11:51:52 AM6/23/04
to
Hallo,


> "Basisanschluss" ist der korrekte und unzweideutige Terminus dafür.
> 1 Basisanschluss = 2 Nutzkanäle, zu haben in der Variante MGA oder AA.
>

Danke für die Aufklärung. Habe die beiden Worte nun zu meinem Wortschatz
hinzugefügt ;-) (hoffentlich bleiben sie da auch ;-)) )

Ciao, Knut

Erich Kirchmayer

unread,
Jun 23, 2004, 5:30:38 PM6/23/04
to
Hi,

Knut Singer schrieb :

> Jede Wette: Früher gab es mal 6 analoge Amtsleitungen für
> vielleicht 4 Mitarbeiter und ein Fax sowie einen "Modemanschluss".
> Bei der Umstellung auf ISDN hat dein Kunde dann selbstverständlich
> auch wieder "6 Leitungen" genommen und somit "wieder" 6 ISDN
> bestellt.

> GENAU DAS ist auch meine Theorie!
> Und genau an diesem Punkt müsste ein Telekom-Berater dem Kunden
> erklären, dass er nun - je nach Telefonierintensität - wahrscheinlich

> nur noch 2 "NTBAs" benötigt, wenn sie als Anlagenanschluss geschaltet

Naja, wie ISDN aufgebaut ist (Spruch aus der MGA-Welt der Telekom "zwei
Leitungen, 3 Rufnummern") wird bzw. wurde lautstark beworben. Wer das
überhört, der hat eben einfach Pech gehabt ;-)

> Zumal wenn es für den Berater derart offensichtlich ist, dass der
> Kunde weder von der ISDN-Materie Ahnung hat noch von der exakten
> Terminologie.

Kommt darauf an, ob es überhaupt einen Berater gab oder ob ein Kunde
meinte selbst "ganz schlau" zu sein. Irgendwelche "selbst-schlau-
Initiativen" erlebe ich immer wieder......(und dann steht man da und
muss irgendwie die vom Kunden selbst beschafften 2-3 MGA´s irgendwie
sinnvoll in die TK-Anlage verbasteln)

> > Sorry, aber deine Anfrage passt exakt in ein Schema, das ich (und
> wohl viele andere Profis hier) nicht in der NG sehen wollen:
> >
> > $Ahnungsloser (interesasnterweise oft aus dem reinen Elektro- oder
> > IT- Bereich) will einem Kunden etwas verkaufen,
>
> ich verkaufe überhaupt niemandem etwas und habe das auch in keinster
> Weise vor!

o.k. akzeptiert. Sorry, wenn deine Frage eben nach "sowas" klang.....

> > Warum verschwenden professionelle Vertriebsleute mehrere Stunden
> damit, einem Kunden ein für ihn massgeschneidertes Lösungsangebot zu
> unterbreiten? RoI usw. lassen sich kaum anhand von "Portanzahl"
> berechnen......
>
> Über das "maßgeschneidert" bei diesem Fall könnte man aber so seine
> Zweifel hegen, insbesondere wenn man die oben auch von Dir plausibel
> gegebene Erklärung mal als Realität ansieht, wie es zu dieser Anlage
> kam.

Nunja, wir wissen vermutlich beide nicht, warum diese Anlage beschafft
wurde. Es gibt "oberschlaue" Kunden und auch skrupellose Verkäufer....

> Ebenso - das kann ich nun wirklich beurteilen - wird weder an der
> Anlage noch an den Systemtelefonen irgendetwas Außergewöhnliches
> benutzt. Die einzigen drei Funktionen, die an den Systels genutzt
> werden, sind Handwahl, Zielwahltasten (immerhin!) und Stummschalten
> des Hörers. Außerdem gibt es zwei (ebenfalls sehr luxuriöse)
> Telefone, die unbenutzt in einer Kammer stehen und nur dazu dienen,
> für die Rufumleitungen sorgen... Um nun ein ROI-Argument bei einer
> derart hochpreisigen TK-Lösung anbringen zu können, müsste IMHO mit
> dem System der Anlage schon ein wenig mehr geschehen.

...was eine entspr. Beratung des Kunden vorraussetzt. Ich kenne viele
Kunden, die in irgendeiner Weise völlig umständlich und ggf. teuer eine
"Lösung" benutzen, die bei korrekter Beratung oder auch nur
Anenderschulung weitaus billiger möglich wäre. (z.B. AUL "über Amt" zu
einer anderen Nebenstelle)

Gruß

Erich

Jochen Tanneberger

unread,
Jun 24, 2004, 5:04:46 AM6/24/04
to
>
> es schottet niemand ab, es herrscht nur seitens des Herstellers eine
> gewisse Qualitätskontrolle, in dem eben nur der an die Informationen
> kommt, der auch entsprechende Schulungen besucht hat - das KANN auch ein
> auf EDV spezialisiertes Unternehmen sein.
>
CISCO macht das auch so und zwar im ganz großen Stil.

Gruß Jochen

Tobias Kritten

unread,
Jun 24, 2004, 3:05:51 PM6/24/04
to
> CISCO macht das auch so und zwar im ganz großen Stil.

...und das ist auch gut so..

Viele Grüße,
Tobias


Erich Kirchmayer

unread,
Jun 24, 2004, 3:29:47 PM6/24/04
to
Hi,

Knut Singer schrieb :

> > Gebetsmühle ON: Jeder Vertrag, der von Vollkaufleuten geschlossen
> > wird ist eben so wie er geschlossen wurde. Wenn ein Kaufmann
> > meint, er wäre "übergangen/überrumpelt" etc., dann ist das SEIN
> > Pech.

> Dein Einwurf kommt mir vor, wie damals bei der Bundeswehr, wo


> regelmäßit, wenn Neue ankamen, Opfer zu Tätern gemacht wurden: Frisch
> erhaltene Schlafsäcke, die auf dem Gang abgestellt wurden, und von
> denen die Neuen noch gar nicht wussten, wohin damit, wurden
> regelmäßig geklaut - und die saftigen Strafen (Wochenendheimfahrt
> entfällt) erhielten die Beklauten, weil sie nicht aufgepasst hatten.
> Das Wertesystem verdrehte sich hier völlig - auch richtig in den
> Köpfen der Leute - der Beklaute war schuld, weil er ja nicht
> aufgepasst hatte.. So ähnlich kommt mir Deine vehemente
> Rechtfertigung des "übereifrigen" Vertreters auch vor...

"Übereifrige Vertreter" mag ich auch nicht. Immerhin muss ich als
Techniker dann auch damit leben, wenn einem Kunden "Alles" versprochen
wurde und vieles rein technisch garnicht machbar ist.

Manchmal hat man allerdings keinen Überblick über evtl. noch bestehende
Verträge, Ablösesummen etc. Kann schon sein, dass ein Kunde auch mit
einer überdimensionierten Anlage noch billiger aus seinem Vertrag
rauskommt, als wenn er irgendwelche Ablösesummen etc. bezahlt.

Ganz normal muss es so sein, dass durchgehend eine Zwei-Gewinner-
Strategie gefahren wird. Der $Verkäufer will von Etwas leben und der
$Kunde will auch einen Vorteil wie z.B. ein gutes, seinen Bedürfnissen
entsprechendes Produkt. Eine Vera.schung es Kunden klappt i.d.R. nur
einmal, der anschliessende Schaden für den $Verkäufer ist allerdings
grösser als "ist eh nur _ein_ Kunde".


Gruß

Erich

Erich Kirchmayer

unread,
Jun 24, 2004, 4:32:24 PM6/24/04
to
Hi,

"André Fischer" schrieb :

> > So auch die 8818. Nixdorf hat sich insgesamt "verplant" und ging
> > pleite. Von Siemens aufgekauft gab es leider für die 8818 keine
> > Zukunft mehr.
>
> Ja - schade, dass der TK-Bereich der Firma Nixdorf nicht bis in die
> heutuge Zeit eigenständig überlebt hat.

Tja, schade. Ich habe die 8818 (als Angesteller eines Nixdorf-
Subunternehmers) in den 80ern von Anfang an erlebt. War schon einsame
Spitze. Die Kisten konnten Dinge, die bei anderen Herstellern gerade mal
im Versuchsstadium waren.....

> > Der ehemalige Hauptkonkurrent Siemens entschied sich leider dafür,
> > das ehemalige (und IMHO bessere) Konkurrenzprodukt zur eigenen
> > Hicom 300, also die 8818, zu Gunsten der hauseigenen Hicom 300
> > einzustampfen. Wie gut die 8818 war, zeigt sich in der Octopus
> > E300/E600. Die ist zwar schon ein Produkt von Siemens, das aber
> > nach Vorgaben der Telekom mit einer "Nixdorf-Software"
> > ausgestattet wurde.
>
> Durfte der ehemalige Nixdorf-TK-Bereich eigentlich noch selbst
> entwickeln, oder waren schon die Siemens-Hicom-Ingenieure gefragt?

IMHO wurde nicht mehr viel an der 8818 weiterentwickelt. Lediglich bei
der Telekom-Sonderversion Octopus E300 waren wohl noch "echte"
Nixdorfleute dabei. (die auf Hicom-HW eine Nixdorf-SW aufsetzen mussten)


> > Den Erfolg der "Octopus 8818" hat die Telekom bis heute in Form des
> > Namens versucht zu behalten. Selbst die aktuellen TK-Anlagen, die
> > nun auf Basis der Alcatel OmniPCX oder Siemens HiPath stehen,
> > nennt die Telekom immer noch "Octopus". Wäre die 8818 ein
> > "Reinfall" gewesen, die Telekom hätte mit Sicherheit den Namen
> > ihrer Business-Produktlinie geändert....
>
> Das war wohl auch der Grund, warum der Produktname "connex" zusammen
> mit der Einführung der Octopus E - Serie verloren ging.

Tja, der Ruf der "octopus" (bzw. 8818) steht immer noch. Es gibt viele
Kunden, die ihre 8818 bis heute (=über 10 Jahre!!!) nicht gegen eine
andere Anlage tauschen wollen. Aber das ist ja auch das Schicksal eines
ZU guten Herstellers. Er muss quasi Pleite manchen, da kaum Neugeschäöft
ansteht. Im Maschinenbau hat´s mit ähnlich guter Qualität die Firma
Deckel, Maho, Hurth usw. "zerrissen"......

> > Auch der "alte Hoflieferant" T&N meledete
> > sich als "Telenorma" zurück und die dort als "Integral" verkaufte
> > Anlage erhielt ebenfalls den Familiennamen "Octopus".
>
> Soweit ich weiss, wurde die TKAnl "Integral 2 Hybrid" nur unter der
> Bezeichnung "connex T" und die "Integral 2 alpha" nur unter der
> Bezeichnung "connex T Plus" vermarktet.

Stimmt. Da habe ich mich wohl etwas vertan.....

> Welche Anlagen der Hicom 100/200/300-Serie wurden eigentlich als
> "octopus H" vermarktet?

Hm, "Octopus H" kenne ich nicht.....

> > Die über 10 Jahre alte Nomenklatura der Telekom besteht bis heute:
> > "Octopus" sind Busines-Anlagen des oberen Segmentes, "Eumex" sind
> > die Anlagen des SoHo-Bereiches.....
>
> Nur gut, dass "Eumex" nicht komplett an "T-Concept" verloren ging.

Tja, "Eumex" - das waren mal die ersten ISDN-Anlagen für den SoHo-
Bereich (Agfeo AS31, AS19). Kann mich noch gut an die Marktoffensive der
Telekom erinnern, bei der pro beauftragtem ISDN-Anschluss 700DM(!!!)
gutgeschrieben wurden. (so vor ca. 10 Jahren war´s wohl) Entsprach
damals fast exakt dem Kaufpreis einer neuen Eumex-Anlage..... Naja, es
hat funktioniert. Kein Land der Welt hat schneller Euro-ISDN eingeführt
und so grossflächig verbreitet wie Deutschland..... (das bis dahin
übliche nationale ISDN (1TR6-Protokoll) "tröpfelte" so dahin und war
eigentlich nur für Geschäftskunden interessant) Die "700DM-Förderung"
war DER Knaller überhaupt. Für im Prinzip 0 DM eine nagelneue ISDN-
Anlage UND einen ISDN-Anschluss! Da haben auch Privatleute und kleine
Firmen kräftig zugelangt und so für eine flächendeckende Verbreitung von
ISDN gesorgt.

Und ach war das damals noch schön und neu: Viele Firmen druckten damals
noch stolz auf ihrem Briefpapier bzw. Stempel: "Tel.: 123344, ISDN
12344-0" oder dergl. "ISDN" als Marketingvorteil auch für die Firmen!
Man wollte "modern" sein und dazu gehört einfach "ISDN".
In den Vor-ISDN-Zeiten gab es Durchwahlrufnummern nur für Firmen mit
min. 8 analogen IKZ (=analoge Durchwahl) Anschlüssen. Mit ISDN konnte
sich den "Luxus" der Durchwahl nun jede Firma leisten. Mit nur einem
ISDN-Anschluss gab es einen RNr.-Block von 0-99 und entsprechend stolz
wurde auch nach Aussen repräsentiert, dass man eine "grosse Firma ist".
Zentrale 123456-0, Fax 123456-99 wow - soviel Durchwahlen... da müssen
auch soviel Leute dahintersitzen ;-)

Tja, und noch ein bischen früher gab es auch noch die Post und deren
absolute Hoheitsrechte im Fernmeldewesen. Ohne "Abnahmebeamten" durfte
man eine TK-Anlage überhaupt nicht ans Post-Netz anschalten. So eine
Abnahme dauerte manchmal Stunden und der "Abnahmebeamte" hat jeden Pfurz
gemessen, protokolliert und schliesslich die "hoch-heiligen"
Trennstecker gesteckt bzw. Schalter der "Posttrenneinrichtung" betätigt
und DANN durfte man mit einer TK-Anlage endlich "im Amt"
telefonieren...... Das war dann auch noch die Zeit, in der die Schrauben
der Telefone von der Post verplombt waren. Aufschrauben und Reinschauen
strengstens verboten! "Rufweiterschaltung nach Zeit" war damals oft noch
rein mechanisch mit einem Bimetall-Relais in der Telefonanlage
gelöst.....

Allerdings waren das auch irgendwie schöne Zeiten. Die Post als
Monopolbetrieb sicherte ihre Leistung per Gesetz zu und war auch
verpflichtet, einen Telefonanschluss zu einem Pauschalpreis (60DM waren
es IMHO) an jeden Ort in Deutschland zu legen - auch auf eine abgelegene
Berghütte! Die Verbindungsqualität (Lautsärke usw.) war per Vorschrift
exakt geregelt, ebenso z.B. der Abstand von "Sprechmuschel" zu
"Hörkapsel" eines Telefonhöres. Und irgendwie konnte man immer sicher
sein, dass ein Telefon, das irgendwo herumsteht auch tatsächlich gem.
diesen Vorschriften funktioniert.

Ach ja, wenn wir schon dabei sind.....
Modems waren auch "hoch-heilig". Post-zugelassene 2400er Modems hatten
Preise von 1000DM und mehr. "Unpostalische" Modems gab es mit teilweise
"gigantischen" 9600bps schon für rund 500DM. Die autom. Wahlwiederholung
wurde als "unzulässige Sondernutzung" verurteilt..... ("postalische"
Modems wählten 3 mal und das war´s dann) Bei Telefaxgeräten hatte die
Post auch ihre Finger im Spiel. Eingabe bzw. Änderung der
Ansenderkennung wurde nur entsprechend geschulten Firmen zugetraut und
die notwendigen Einstellungen wurden nur durch spez. Codes oder
versteckter mechanischer Schalter erreicht..... Immerhin hatte damals
ein Fax noch den rechtlichen Status eines Briefes "per Einschreiben"
(garantiert korrekte(!) Absenderkennung und Empfangsquittung vorhanden!)

Ach ja, und in den 70ern und davor kostete ein Ortsgespräch pauschal
20Pf. Wie lange dabei telefoniert wurde, war völlig egal. (kann mich
noch gut erinnern, wenn ich als Schulkind "sturmfrei" hatte. Mit
Freunden für nur 20Pf. oft den ganzen Abend lang telefoniert - dabei oft
mal ´ne Stunde oder mehr nur den Hörer neben das Ohr gelegt und manchmal
dabei auch eingeschlafen..... Selbst bei strengen Eltern waren die 20Pf
vom Taschengeld dann locker drin...... Die Einführung des 8-Minuten-
Taktes war dann schon eine grosse Enttäuschung! (kennt jemand noch die
8-Minuten-Sanduhren???)


Ach ja, damals........

Gruß

Erich

André Fischer

unread,
Jun 24, 2004, 7:01:57 PM6/24/04
to
Hallo,

"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag

news:cbfdoo$pg8$01$1...@news.t-online.com...


> Ich habe die 8818 (als Angesteller eines Nixdorf-
> Subunternehmers) in den 80ern von Anfang an erlebt. War schon einsame
> Spitze. Die Kisten konnten Dinge, die bei anderen Herstellern gerade mal
> im Versuchsstadium waren.....

Ich lese immer wieder verschiedene Daten, was den Vorstellungs- und den
Erstinbetriebnahmetermin betrifft - was ist denn da "offiziell"?
Ausserdem ist mir mal eine (Hagenuk-)Reihananlage mit 8818-Label
begegnet...war ziemlich merkwürdig, was hatte es denn damit auf sich?

> Tja, der Ruf der "octopus" (bzw. 8818) steht immer noch. Es gibt viele
> Kunden, die ihre 8818 bis heute (=über 10 Jahre!!!) nicht gegen eine
> andere Anlage tauschen wollen.

Die PKI-octopus-Anlagen steht hier meiner Meinung nach ein ähnlicher Ruf
zu - trotz der offiziellen Vertriebseinstellung vor einigen Jahren wird die
SW ja sogar immer noch weiterentwickelt, und bei guter "Pflege" ist deren
Laufkultur ebenfalls top.

>Aber das ist ja auch das Schicksal eines
> ZU guten Herstellers. Er muss quasi Pleite manchen, da kaum Neugeschäöft
> ansteht. Im Maschinenbau hat´s mit ähnlich guter Qualität die Firma
> Deckel, Maho, Hurth usw. "zerrissen"......

Naja, wenigstens bauen sie noch gute Kassensysteme.

> > Welche Anlagen der Hicom 100/200/300-Serie wurden eigentlich als
> > "octopus H" vermarktet?
>
> Hm, "Octopus H" kenne ich nicht.....

Über diese ist auch verhältnismässig wenig Material zu finden. Eingesetzt
wurden an ihr octophone der 40er-Serie, die auf den set x51 basierten.

> Tja, "Eumex" - das waren mal die ersten ISDN-Anlagen für den SoHo-
> Bereich (Agfeo AS31, AS19).

In der Zeit davor wurden wohl häufiger TK-Anlagen wie die octopus K als
"Lückenschliesser" zwischen dem geschäftlichen und privaten Bereich
eingesetzt.

>Kann mich noch gut an die Marktoffensive der
> Telekom erinnern, bei der pro beauftragtem ISDN-Anschluss 700DM(!!!)
> gutgeschrieben wurden. (so vor ca. 10 Jahren war´s wohl)

Und immer wieder um drei Monate verlängert, weil's so gut lief.

>Entsprach
> damals fast exakt dem Kaufpreis einer neuen Eumex-Anlage..... Naja, es
> hat funktioniert. Kein Land der Welt hat schneller Euro-ISDN eingeführt
> und so grossflächig verbreitet wie Deutschland..... (das bis dahin
> übliche nationale ISDN (1TR6-Protokoll) "tröpfelte" so dahin und war
> eigentlich nur für Geschäftskunden interessant) Die "700DM-Förderung"
> war DER Knaller überhaupt.

Hier im Usenet finden sich dazu ja noch viele Rechenbeispiele, mit welcher
TK-Anlage man dabei am besten fährt und trotzdem am wenigsten draufzahlen
muss.

>Für im Prinzip 0 DM eine nagelneue ISDN-
> Anlage UND einen ISDN-Anschluss! Da haben auch Privatleute und kleine
> Firmen kräftig zugelangt und so für eine flächendeckende Verbreitung von
> ISDN gesorgt.

Wobei für Privatleute vielfach auch die 300DM-Förderung für ein einzelnes
Telefon ausschlaggebend war.

> Und ach war das damals noch schön und neu: Viele Firmen druckten damals
> noch stolz auf ihrem Briefpapier bzw. Stempel: "Tel.: 123344, ISDN
> 12344-0" oder dergl. "ISDN" als Marketingvorteil auch für die Firmen!

Das umgedrehte Q genoss auch zeitweise einen ähnlichen Status.

> Man wollte "modern" sein und dazu gehört einfach "ISDN".
> In den Vor-ISDN-Zeiten gab es Durchwahlrufnummern nur für Firmen mit
> min. 8 analogen IKZ (=analoge Durchwahl) Anschlüssen.

Immerhin kosteten diese (soweit ich weiss) keinen Aufpreis gegenüber acht
"normalen" HKZ-Anschlüssen. Selbst ISDN-TK-Anlagen sind ja durch Baugruppen
mit IKZ "auf"rüstbar - sind eigentlich immer noch (wie 1TR6) Anschlüsse
dieser Art in Betrieb?

>Mit ISDN konnte
> sich den "Luxus" der Durchwahl nun jede Firma leisten. Mit nur einem
> ISDN-Anschluss gab es einen RNr.-Block von 0-99 und entsprechend stolz
> wurde auch nach Aussen repräsentiert, dass man eine "grosse Firma ist".
> Zentrale 123456-0, Fax 123456-99 wow - soviel Durchwahlen... da müssen
> auch soviel Leute dahintersitzen ;-)

Tja, da ist heute in Zeiten der Regulierung ja Schluss mit lustig - wenn man
so einen Rufnummernblock möchte, muss man mit den Nutzkanälen ja schon fast
wieder auf IKZ-Niveau gehen.

> Allerdings waren das auch irgendwie schöne Zeiten. Die Post als
> Monopolbetrieb sicherte ihre Leistung per Gesetz zu und war auch
> verpflichtet, einen Telefonanschluss zu einem Pauschalpreis (60DM waren
> es IMHO)

Zuerst 200DM, dann (durch die "Die Post hat ein Herz für alle, die noch kein
Telefon haben" - Aktion) 65DM.

>an jeden Ort in Deutschland zu legen - auch auf eine abgelegene
> Berghütte!

> Ach ja, wenn wir schon dabei sind.....
> Modems waren auch "hoch-heilig". Post-zugelassene 2400er Modems hatten
> Preise von 1000DM und mehr.

Mir fällt da nur das DBT03 ein, was garnicht auf Anhieb als "richtiges"
Modem zu erkennen war und immer als Netzanschluss für die BTX-TV-Decoder
dienen musste.

>"Unpostalische" Modems gab es mit teilweise
> "gigantischen" 9600bps schon für rund 500DM. Die autom. Wahlwiederholung
> wurde als "unzulässige Sondernutzung" verurteilt..... ("postalische"
> Modems wählten 3 mal und das war´s dann)

Und nicht zu vergessen, die guten alten Akustikkoppler.

>Bei Telefaxgeräten hatte die
> Post auch ihre Finger im Spiel. Eingabe bzw. Änderung der
> Ansenderkennung wurde nur entsprechend geschulten Firmen zugetraut und
> die notwendigen Einstellungen wurden nur durch spez. Codes oder
> versteckter mechanischer Schalter erreicht..... Immerhin hatte damals
> ein Fax noch den rechtlichen Status eines Briefes "per Einschreiben"
> (garantiert korrekte(!) Absenderkennung und Empfangsquittung vorhanden!)

Sowas wäre auch heute nicht verkehrt - dann könnte man sich wenigstens
wieder auf's Telefax verlassen.

> Ach ja, und in den 70ern und davor kostete ein Ortsgespräch pauschal
> 20Pf. Wie lange dabei telefoniert wurde, war völlig egal. (kann mich
> noch gut erinnern, wenn ich als Schulkind "sturmfrei" hatte. Mit
> Freunden für nur 20Pf. oft den ganzen Abend lang telefoniert - dabei oft
> mal ´ne Stunde oder mehr nur den Hörer neben das Ohr gelegt und manchmal
> dabei auch eingeschlafen..... Selbst bei strengen Eltern waren die 20Pf
> vom Taschengeld dann locker drin...... Die Einführung des 8-Minuten-
> Taktes war dann schon eine grosse Enttäuschung! (kennt jemand noch die
> 8-Minuten-Sanduhren???)
>Ach ja, damals........

Damals gab's doch auch noch den "tüt-tüüüt"-Wählton ;-) ...

> Gruß
>
> Erich

MfG: André


Christoph Blümer

unread,
Jun 25, 2004, 4:10:27 AM6/25/04
to
Erich Kirchmayer schrieb:

> Telekom erinnern, bei der pro beauftragtem ISDN-Anschluss 700DM(!!!)
> gutgeschrieben wurden. (so vor ca. 10 Jahren war´s wohl) Entsprach
> damals fast exakt dem Kaufpreis einer neuen Eumex-Anlage..... Naja, es

Das gab es exakt bis zum 30.6.1996. Da fiel diese Subvention, dafür
wurden die ISDN-Grundgebühren von 64,- DM auf 46,- DM gesnkt. Ich habe
damals so um den 20.6. herum den Anschluss beauftragt (3 Monate
Wartezeit damals wegen NTBA-Mangels!) und meine Euracom für 740,- DM
gekauft. Die läuft auch heute noch...

> "gigantischen" 9600bps schon für rund 500DM. Die autom. Wahlwiederholung
> wurde als "unzulässige Sondernutzung" verurteilt..... ("postalische"
> Modems wählten 3 mal und das war´s dann) Bei Telefaxgeräten hatte die

Ah geh, wer damals up-to-date war hatte ein importiertes Zyxel und
konnte über sowas nur müde lächeln. :-)

> Ach ja, und in den 70ern und davor kostete ein Ortsgespräch pauschal
> 20Pf. Wie lange dabei telefoniert wurde, war völlig egal. (kann mich

Waren das nicht 23 Pfennig?

> vom Taschengeld dann locker drin...... Die Einführung des 8-Minuten-
> Taktes war dann schon eine grosse Enttäuschung! (kennt jemand noch die
> 8-Minuten-Sanduhren???)

Klar... :-) Tagsüber 8 Minuten, abends 12 Minuten für 23 Pfennig.
Iregndwann dann 6/12.

MfG,
Ch. Blümer

Joern Dost

unread,
Jun 25, 2004, 4:13:00 AM6/25/04
to
Erich Kirchmayer schrieb:

> eigentlich nur für Geschäftskunden interessant) Die "700DM-Förderung"
> war DER Knaller überhaupt. Für im Prinzip 0 DM eine nagelneue ISDN-
> Anlage UND einen ISDN-Anschluss! Da haben auch Privatleute und kleine
> Firmen kräftig zugelangt und so für eine flächendeckende Verbreitung von
> ISDN gesorgt.
>
> Und ach war das damals noch schön und neu: Viele Firmen druckten damals
> noch stolz auf ihrem Briefpapier bzw. Stempel: "Tel.: 123344, ISDN
> 12344-0" oder dergl. "ISDN" als Marketingvorteil auch für die Firmen!
> Man wollte "modern" sein und dazu gehört einfach "ISDN".

stand damals nicht sogar im Telefonbuch "ISDN" hinter der Rufnummer? Ich
meine, mich an irgendwas erinnern zu können ... aber man war ja auch
dadurch modern, dass man eine neue (zwei Stellen längere!) Telefonnummer
mit einer 8 vorne bekam :-)

Die elmeg C43, die es mit internem S0 immerhin schon für Lau gab (700 DM
Förderung Telekom + 130 DM PRovision für den Neuanschluss; die Anlage
dann dank Gewerbe der Eltern zum Großhandelspreis gekauft, so kam man
dann auf +-0), hab ich vorletzte Woche nach drei Jahren Pause erst
wieder in Betrieb genommen, die schnurrt immer noch :-)


> Die autom. Wahlwiederholung
> wurde als "unzulässige Sondernutzung" verurteilt..... ("postalische"
> Modems wählten 3 mal und das war´s dann)

hehe, und wenn man sein Modem nicht mittels AT-Kommandos oder
ausländischer Firmware "frisieren" und Wahlwiederholungs-tauglich machen
konnte, war man ein "uncool" ;-)

> (kennt jemand noch die 8-Minuten-Sanduhren???)

klar, wenn auch nur als Deko (recht nobel aussehende Uhr als
Werbegeschenk einer Raiffeisenbank), benutzt hat die bei uns nie einer :-)

Gruss

Joern

Christoph Blümer

unread,
Jun 25, 2004, 4:31:59 AM6/25/04
to
Joern Dost schrieb:

> stand damals nicht sogar im Telefonbuch "ISDN" hinter der Rufnummer? Ich
> meine, mich an irgendwas erinnern zu können ... aber man war ja auch
> dadurch modern, dass man eine neue (zwei Stellen längere!) Telefonnummer
> mit einer 8 vorne bekam :-)

Ja, da stand dann "ISDN" im Buch. Das wurde so 1997 oder 1998 erst
abgeschafft. Meist fingen die ISDN-Nummern in der Zeit vor der
Volldigitalisierung aber mit 9 an, wobei es sicher auch Ortsnetze mit
der 8 gab.
Was waren das schöne, experimentelle Zeiten... Vor allem war das die
Zeit, wo man die abenteuerlichsten Dinge im Telekom-Laden erzählt bekam,
zum Beispiel (T-Punkt Bochum): "...nee, mit'm Modem über ISDN-Anlage,
nee, dat passt doch von den Geschwindigkeiten gar nich! Im ISDN ham'se
doch 64.000 und beim Modem mit 28.800, nee, dat passt ja nicht...oder
wie?" Da wollte ich ganz naiv als interessierter Einsteiger mehr
erfahren als ich aus Zeitschriften oder dem Fido-Net erfahren hatte und
merkte dann, dass *ich* den Telekomikern die Grundlagen beibringen
musste. :o)

MfG,
Ch. Blümer

André Fischer

unread,
Jun 25, 2004, 9:13:14 AM6/25/04
to
"Christoph Blümer" <poub...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:cbgnsq$bkv$1...@mlucom4.urz.uni-halle.de...

> Joern Dost schrieb:
> > stand damals nicht sogar im Telefonbuch "ISDN" hinter der Rufnummer? Ich
> > meine, mich an irgendwas erinnern zu können ... aber man war ja auch
> > dadurch modern, dass man eine neue (zwei Stellen längere!) Telefonnummer
> > mit einer 8 vorne bekam :-)
>
> Ja, da stand dann "ISDN" im Buch. Das wurde so 1997 oder 1998 erst
> abgeschafft. Meist fingen die ISDN-Nummern in der Zeit vor der
> Volldigitalisierung aber mit 9 an, wobei es sicher auch Ortsnetze mit
> der 8 gab.

In meinem Ortsnetz (Helmstedt, 05351, S12) weder noch. Die "neuen",
sechsstelligen (und teilweise auch fünfstelligen) Rufnummern fingen alle mit
5 an.

> MfG,
> Ch. Blümer

MfG: André


Dirk Salva

unread,
Jun 25, 2004, 12:29:00 PM6/25/04
to
poub...@gmx.ch (Christoph Bluemer) schrieb am 25.06.04:


> > "gigantischen" 9600bps schon fuer rund 500DM. Die autom. Wahlwiederholung
> > wurde als "unzulaessige Sondernutzung" verurteilt..... ("postalische"
> > Modems waehlten 3 mal und das war's dann) Bei Telefaxgeraeten hatte die


> Ah geh, wer damals up-to-date war hatte ein importiertes Zyxel und

> konnte ueber sowas nur muede laecheln. :-)

Brr. Zu der Zeit gab's Zyxel noch gar nicht. Wer was auf sich hielt, nutze
US-Robotics. Ich kann mich noch dran erinnern, dass Zyxel 'ne Zeitlang
sogar als UL gehandelt wurde, weil die immer versprochen wurden, aber nie
auf den Markt kamen.

ciao, Dirk

--
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| FIDO: Dirk Salva 2:244/6305.10 Internet: dsalvaATgmx.de |
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Jochen Tanneberger

unread,
Jun 25, 2004, 4:16:42 PM6/25/04
to
> > CISCO macht das auch so und zwar im ganz großen Stil.
>
> ...und das ist auch gut so..
>
Na denn, wechseln wir zur CISCO-NEW's

Erich Kirchmayer

unread,
Jun 25, 2004, 5:43:05 PM6/25/04
to
Hi,

"André Fischer" schrieb :


> > Und ach war das damals noch schön und neu: Viele Firmen druckten
> > damals noch stolz auf ihrem Briefpapier bzw. Stempel: "Tel.:
> > 123344, ISDN 12344-0" oder dergl. "ISDN" als Marketingvorteil auch
> > für die Firmen!
>
> Das umgedrehte Q genoss auch zeitweise einen ähnlichen Status.

JA, sowas habe ich auch noch als Museumsstück herumstehen! Ein Zettler
A-ZET c2. Nur-Beantwortung, mit "monstermässiger" Tonbandkassete und
mechanischen Drucktasten. Wurde so um 1970 entwickelt.... Für ein
vollständiges Zettler TAB5.x-Modulsystem konnte man dann auch 15 Jahre
später noch über 1000DM ausgeben...... (Modul "Ansage" + Modul
"Aufzeichnung" + Modul "Nummerngeber" + "Fernschalten". Ein - in damals
moderner Frabe "braun" gehaltener - netter "Turm" an Geräten - die
meisten einfacheren HiFi-Anlagen sind inzwischen kleiner.....)

Nett war auch, dass die Anrufbeantworter lange Zeit so gestaltet waren,
dass man exakt ein Standard-Post-Telefon draufstellen konnte. Spart
Platz (das würde es auch heute noch!)

Ach ja - Platz sparen..... Wer kennt sie noch, die alten Telefon"arme"?
Schön stabil aus Stahlblech und in Scherenform zum Ausziehen. Zwei
Schreibtische, ein Telefon - und das wurde dann eben nach Bedarf zum
jeweiligen Mitarbeiter "herumgedreht".

Und noch so ein Teil aus den damals schon etwas luxuriöseren Büros: Der
Schauzeichenapparat! Zwei Telefone in Reihe, der "SZ-Apparat" (z.B.
FeTAp 616) hatte ein mechanisches "Schauzeichen", also eine Anzeige
dafür, dass der nachgeschaltete "a2-Apparat" gerade belegt war. Diese
Anzeige war nix Anderes als eine Spule, die bei Erregung (pfui, doch
nicht was ihr denkt!!) via ihrem Magnetfeld eine rote Scheibe sichtbar
machte. (ein "+", und das was durch "+" verdeckt wurde, drehte sich und
erschien dann rot) War zu meiner Lehrzeit imemr ein "Kampf" beim Kunden,
wer denn nun den Apparat mit dem Schauzeichen bekommt. Immerhin war der
bevorrechtigt, d.h. er konnte dem nachgeschaltetem Apparat das Gespräch
"wegnehmen". Eine elektronische Form dieser Technik hat´s bei der
Post/Telekom nie gegeben, bis zuletzt war das Ding rein elektro-
mechanisch. (TN hatte das auch mal mit einer "modernen" LED). Übrigens
wurden auch Anrufbeantworter damals so (als a2-Teilnehmer) an diese
spez. Schauzeichentelefone angeschalten.

Ach ja, eines hab´ ich noch: Modems! Die "frühen" Modems konnten (in der
postalischen Version) nicht selbst wählen. Die Wahl wurde manuell mit
dem Telefon (z.B. FeTAp 616D) aufgebaut und dann durch drücken einer
"Datentaste" an das Modem übergeben..... Eine andere Alternative waren
Akustikkoppler, die aus Mikrofon udn Lautsprecher bestanden und in deren
Auflage exakt der Telefonhörer reinpasste. Wählen, Piepston abwarten,
Hörer auf Akustikkoppler legen. Mit "satten" 300bps (später 1200 bzw.
2400 und IMHO sogar auch 9600bps) ging es dann "rasend schnell" über die
noch nicht ausgebaute "Datenautobahn". C64-User müssten so ein Teil noch
kennen.....

Oh, da fällt mir noch ein... "Kurzwahl" war auch mal wirklich rein
mechanisch. Die ersten "Rufnummerngeber" bestanden aus einem
Elektromotor und Metallscheiben mit gestanzten/gefrästen Nocken.
Mechanisch wurde dann per Taste die richtige Scheibe ausgewählt, diese
drehte sich und mittels der Nocken erzeugte sie die IWV-Wahlimpulse. Ein
absolutes Luxusgerät damals! Eine Änderung einer Rufnumme rwar möglich -
indem man die Metallscheibe an den Hersteller schickt und eine neue
anfertigen lässt...... Später war das Ganze dann schon "elektronisch".
Siemens baute die "Namentaster 1032" (mit einstelliger LED-Anzeige) und
später den 1074 (mit mehrstelliger, grüner Digitron-Anzeige) Teletron
baute sowas auch, sogar modular erweiterbar um mehrere Tastenmodule.
Solche "Namentaster" oder "Rufnummergeber" (btw. den Begriff
"Rufnummerngeber" verwendet die Telekom heute noch!) waren damals
meistens nur in Chefbüros zu finden. Tja, und heute hat jedes billige
Telefon min. 10 Kurzwahlspeicher und bessere Telefone machen das nicht
unter 100 Kurzwahlzielen....

Ach ja, wie war das alle snoch schön "damals" ;-)


Gruß

Erich

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André Fischer

unread,
Jun 26, 2004, 4:14:12 AM6/26/04
to
Hallo,
"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:cbi699$a9r$02$1...@news.t-online.com...

>JA, sowas habe ich auch noch als Museumsstück herumstehen! Ein Zettler
>A-ZET c2. Nur-Beantwortung, mit "monstermässiger" Tonbandkassete und
>mechanischen Drucktasten. Wurde so um 1970 entwickelt....

Immerhin war sogar der Anschluss eines Tonbandgerätes zum Upgrade auf einen
vollwertigen AB möglich - und das auch schon beim ersten Modell, dessen
Oberseite genau Platz für die Bodenplatte des W48 bot.

> Für ein vollständiges Zettler TAB5.x-Modulsystem konnte man dann auch
> 15 Jahre später noch über 1000DM ausgeben...... (Modul "Ansage" + Modul
> "Aufzeichnung" + Modul "Nummerngeber" + "Fernschalten". Ein - in damals
> moderner Frabe "braun" gehaltener - netter "Turm" an Geräten - die
> meisten einfacheren HiFi-Anlagen sind inzwischen kleiner.....)

Von diesem gab's doch, soweit ich weiss, auch eine ziemlich seltene Version
für das nationale ISDN.

> Nett war auch, dass die Anrufbeantworter lange Zeit so gestaltet waren,
> dass man exakt ein Standard-Post-Telefon draufstellen konnte. Spart
> Platz (das würde es auch heute noch!)

Die letzten Modelle dieser Art waren T-Rispondo 4 und 4C bzw. Tiptel
Libera-F und-C. Da diese auch für heutige Verhältnisse einen guten
Funktionsumfang (allerdings "nur" halbdigital) aufweisen, kann man sie ja
immer noch zum Platz sparen verwenden.

> Ach ja - Platz sparen..... Wer kennt sie noch, die alten Telefon"arme"?
> Schön stabil aus Stahlblech und in Scherenform zum Ausziehen. Zwei
> Schreibtische, ein Telefon - und das wurde dann eben nach Bedarf zum
> jeweiligen Mitarbeiter "herumgedreht".

Auf solchen Gemeinschaftsbüro-Schwenkarmen (allerdings nicht mehr in
Scherenform) stehen hier im Kreishaus so einige Siemens optiset E
Standard...

> Übrigens wurden auch Anrufbeantworter damals so (als a2-Teilnehmer) an
diese
> spez. Schauzeichentelefone angeschalten.

Der Anschluss an eine vor die VDo/ADO4 geschaltete ADO8 kam doch dann, wenn
ich nicht falsch liege, Anfang der 1980er.

> Eine andere Alternative waren
> Akustikkoppler [...] C64-User müssten so ein Teil noch
> kennen.....

Oder auch "Posthasser" ;-).

> Tja, und heute hat jedes billige
> Telefon min. 10 Kurzwahlspeicher und bessere Telefone machen das nicht
> unter 100 Kurzwahlzielen....

Aber einen "richtigen" RNG zum dranhängen findet man ja selbst heute fast
nur bei Systemtelefonen.

> Ach ja, wie war das alle snoch schön "damals" ;-)

Tja, vieles war besser, einiges aber auch schlechter...ich muss allerdings
anmerken, dass ich vieles davon noch nicht miterlebt habe.

> Gruß
>
> Erich

MfG: André


Christoph Blümer

unread,
Jun 26, 2004, 4:50:06 AM6/26/04
to
Dirk Salva schrieb:

>>Ah geh, wer damals up-to-date war hatte ein importiertes Zyxel und
>>konnte ueber sowas nur muede laecheln. :-)
> Brr. Zu der Zeit gab's Zyxel noch gar nicht. Wer was auf sich hielt, nutze
> US-Robotics. Ich kann mich noch dran erinnern, dass Zyxel 'ne Zeitlang

Hast Recht, ich habe die beiden verwechselt. Zyxel waren ja die mit dem
internen Geschwindigkeitsstandard 16.800 bit/s, als 9.600 oder 14.400
das Höchste der Gefühle waren.

MfG,
Ch. Blümer

Christoph Blümer

unread,
Jun 26, 2004, 4:59:31 AM6/26/04
to
Martin Gerdes schrieb:
> Die Reduktion der Grundgebühr ist wohl irgendwann im Frühjahr 1996
> erfolgt, also nicht nach Ende der Subvention, sondern zu Beginn
> derselben. Ich habe nie mehr als das bezahlt.

Nein, das war zum 1.7.1996. Sonst hätte ich (als Student damals) mir
schon lange vorher ISDN angeschafft, weil meine Eltern das auch hatten
und mein Vater und ich das beide toll fanden. War aber zu teuer. Erst
als die GG reduziert wurde war das für mich drin, und das fiel eben mit
dem angepeilten Termin für den Wegfall der hohen Anlagensubvention (der
möglicherweise etwas gedehnt wurde, kann mich nicht mehr ganz genau
erinnern) zusammen.

>>Ich habe damals so um den 20.6. herum den Anschluss beauftragt
>>(3 Monate Wartezeit damals wegen NTBA-Mangels!)

> Meiner Kenntnis konnten die Anlagenhersteller nicht liefern.

Meine Euracom lag 1 Woche nach Bestellung bei mir auf dem Tisch. Den
Anschluss bekommen habe ich trotzdem erst im September. An der Anlagen
wird es also kaum ursächlich gelegen haben... ;-)

MfG,
Ch. Blümer

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Dirk Salva

unread,
Jun 26, 2004, 4:02:00 AM6/26/04
to
martin...@gmx.de (Martin Gerdes) schrieb am 26.06.04:


> Anfangs kosteten zusaetzliche MSNs eine monatliche Grundgebuehr von 5 DM
> pro Nummer. Ich habe mir damals eine zusaetzliche Nummer geholt; in der
[...]
> gerade eben von der RegTP untersagt worden. (Nach langen Jahren der
> Gebuehrenlosigkeit kostet das aktuell knapp 10 Euro pro Nummer
> Einrichtgebuehr).

Wie jetzt? Auch bei der Telekom?

André Fischer

unread,
Jun 26, 2004, 6:53:40 AM6/26/04
to
"Dirk Salva" <dsa...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9BcS7...@nutrimatic.ping.de...

> martin...@gmx.de (Martin Gerdes) schrieb am 26.06.04:

> > gerade eben von der RegTP untersagt worden. (Nach langen Jahren der
> > Gebuehrenlosigkeit kostet das aktuell knapp 10 Euro pro Nummer
> > Einrichtgebuehr).
>
> Wie jetzt? Auch bei der Telekom?

Ja (bei welchen Anbietern denn noch?). Allerdings berechnet T-Com diese
Gebühr nicht, wenn man zu einen neunen Mehrgeräteanschluss mehr als die drei
Standard-MSN's beauftragt.

> ciao, Dirk

MfG: André


Erich Kirchmayer

unread,
Jun 26, 2004, 1:26:42 PM6/26/04
to
Hi,

"André Fischer" schrieb :


> > Übrigens wurden auch Anrufbeantworter damals so (als
> > a2-Teilnehmer) an
> diese
> > spez. Schauzeichentelefone angeschalten.
>
> Der Anschluss an eine vor die VDo/ADO4 geschaltete ADO8 kam doch
> dann, wenn ich nicht falsch liege, Anfang der 1980er.

Ja, kam irgendwann. Bis dahin war die Elektronik scheinba rnoch nicht so
weit (und die Post auch nicht mit der Zulassung), dass Anrufbeantworter
Schleifnstrom messen konnten.


> > Telefon min. 10 Kurzwahlspeicher und bessere Telefone machen das
> > nicht unter 100 Kurzwahlzielen....
>
> Aber einen "richtigen" RNG zum dranhängen findet man ja selbst heute
> fast nur bei Systemtelefonen.

Einen "richtigen" RNG gibt es IMHO garnicht mehr. An Systemtelefonen
sind´s nur noch ein paar Tasten, die bei normalen Anlagen von der Anlage
angesteuert und verwaltet werden.

Gruß

Erich

Dirk Salva

unread,
Jun 26, 2004, 9:59:00 AM6/26/04
to
Fis...@Chrysinst.com (André Fischer) schrieb am 26.06.04:


> > > gerade eben von der RegTP untersagt worden. (Nach langen Jahren der
> > > Gebuehrenlosigkeit kostet das aktuell knapp 10 Euro pro Nummer
> > > Einrichtgebuehr).
> > Wie jetzt? Auch bei der Telekom?
> Ja (bei welchen Anbietern denn noch?). Allerdings berechnet T-Com diese

> Gebuehr nicht, wenn man zu einen neunen Mehrgeraeteanschluss mehr als die drei
> Standard-MSN's beauftragt.

Versatel geht da einen ganz krummen Weg, den bei denen selbst auch so gut
wie keiner kennt:
Als Neukunde kann man nur bis 6 MSN kostenlos bekommen, jede
darueberhinausgehende kostet 2,- EUR GG zusaetzlich im Monat. Als
"Uebernahmekunde" z.B. von der Telekom kann man aber alle seine
vorhandenen MSN selbstverstaendlich kostenlos (also auch ohne GG-Aufpreis)
"mitnehmen".

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Dirk Salva

unread,
Jun 26, 2004, 4:22:00 PM6/26/04
to
martin...@gmx.de (Martin Gerdes) schrieb am 26.06.04:


> 1996. "Ortsgespraeche" bedeutete damals "Online". Unter anderem hat sich
> an dieser Diskussion ein gewisser Dirk Salva beteiligt :-) (Crosspoint
> nimmt er immer noch) Das waren noch Zeiten!

;-)) Tja, kann man mal sehen. Crosspoint nehme ich allerdings deshalb
noch, weil ich noch keine zufriedenstellende textfensterbasierte
Alternative gefunden habe. Wenn ich die haette, koennte ich auch OS/2
aufgeben und hier Linux-only arbeiten...

Matthias Bock

unread,
Jun 27, 2004, 6:15:08 AM6/27/04
to
André Fischer schrieb:

>> Auch der "alte Hoflieferant" T&N meledete
>> sich als "Telenorma" zurück und die dort als "Integral" verkaufte Anlage
>> erhielt ebenfalls den Familiennamen "Octopus".
>
> Soweit ich weiss, wurde die TKAnl "Integral 2 Hybrid" nur unter der
> Bezeichnung "connex T" und die "Integral 2 alpha" nur unter der Bezeichnung
> "connex T Plus" vermarktet.

Ja, das ich richtig!
Die Telekom(DB Post) Apparate(Telenormabez. TE92 oder TK92) für diese
Anlagen waren daran zu erkennnen, dass in der zweiten Tastenreihe die
Taste ganz rechts in gelb und nicht grau wie die anderen ausgelegt war.

MfG

Matthias

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Matthias Bock

unread,
Jun 27, 2004, 7:35:10 AM6/27/04
to
Erich Kirchmayer schrieb:

> Ach ja, eines hab´ ich noch: Modems! Die "frühen" Modems konnten (in der
> postalischen Version) nicht selbst wählen. Die Wahl wurde manuell mit
> dem Telefon (z.B. FeTAp 616D) aufgebaut und dann durch drücken einer
> "Datentaste" an das Modem übergeben.....

Und wenn das nicht funktionierte, mußte man prüfen ob der G-Punkt
durchgeschaltet wird. :-)

Anm.: Der hieß wirklich so und wer was anderes denkt ist ein Ferkel oder
sexuell Aufgeklärt. Also kein fup2 nach de.soc.kontakte.freizuegig. :-)

MfG

Matthias

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Dirk Salva

unread,
Jun 27, 2004, 3:09:00 PM6/27/04
to
Hi,

martin...@gmx.de (Martin Gerdes) schrieb am 27.06.04:

> Hochinteressant uebrigens: nach "ISDN Foerderung" in den Gruppen googeln
> und die Ergebnisse auf 1997 begrenzen. Bei der Gelegenheit gleich
> mitgefunden: Die drastische Erhoehung der Ortsgespraeche zum Jahreswechsel


> 1996. "Ortsgespraeche" bedeutete damals "Online". Unter anderem hat sich
> an dieser Diskussion ein gewisser Dirk Salva beteiligt :-) (Crosspoint
> nimmt er immer noch) Das waren noch Zeiten!

Ich haette mir gerne mal den ganzen fred durchgelesen, aber da kann man
mal sehen, wie seltsam Gugl ist:
ich find' ihn nicht;-(
Ich habe Deine obigen Suchwoerter eingegeben (einmal mit dem Buchstaben
"ae" und einmal mit a-e), selbst nach der vierten Seite kommt kein
passendes Ergebnis zustande. Und ich habe auf '97 beschraenkt -> hilft
auch nicht;-(

Marian-Marcel

unread,
Sep 8, 2004, 5:36:13 PM9/8/04
to
Knut Singer wrote:

> GENAU DAS ist auch meine Theorie!
>
> Und genau an diesem Punkt müsste ein Telekom-Berater dem Kunden
> erklären, dass er nun - je nach Telefonierintensität - wahrscheinlich
> nur noch 2 "NTBAs" (wie sagt man nun eigentlich dazu korrekt, wenn das
> Wort "Anschluss" nicht passt, weil er die Summe aller Leitungen umfasst
> und "Leitung" ebenfalls zu Missdeutungen führt ? ) benötigt, wenn sie
> als Anlagenanschluss geschaltet sind.

Kann man das Teil (Basisanschluss) nicht auch einfach UKo nennen? Pro
UKo wird nämlich ein NTBA angeschlossen, also liefert jeder UKo 2*B und
1*D Kanal.

Soweit habe ich das jedenfalls gelernt - verbessert mich, wenn ich
falsch informiert bin.

Gruß Marian

Marian-Marcel

unread,
Sep 8, 2004, 5:45:51 PM9/8/04
to
Moin aus Braunschweig,

ich habe folgenden Fall:

der Kunde (Steuerberater mit zwei Angestellten) hat seit 1994 eine
Octopus M Anlage: 6 a/b, 1*Vermittlung Octophon, 1 ISDN Nebenstelle für
DFÜ. Das Ganze läuft über einen Anlagenanschluss (ein Basisanschluss)
auf dem 1TR6 Protokoll (war 1994 halt so).

Anfangs war die Anlage geleast (15000 DM damals) wurde dann aber am Ende
der Laufzeit übernommen.

Das System läuft einwandfrei, jedoch wissen wir nicht wie lange und
ziehen daher in Erwägung zu modernisieren (but never change a running
system).

Gibt es Erfahrungswerte wie lange eine TK-Anlage dieser Bauart hält -
Sie ist mittlerweile 10 Jahre alt?

Gruß Marian-Marcel

Erich Mathild

unread,
Sep 8, 2004, 6:10:29 PM9/8/04
to
On Wed, 08 Sep 2004 23:36:13 +0200, Marian-Marcel <maria...@gmx.de>
wrote:

>- verbessert mich, wenn ich
>falsch informiert bin.

Nun ist aber besser die Steigerung von gut, nicht von falsch - wir
könnten dich also allenfalls verfälschern :-)

Erich

Jochen Tanneberger

unread,
Sep 13, 2004, 2:33:59 PM9/13/04
to
>
> Gibt es Erfahrungswerte wie lange eine TK-Anlage dieser Bauart hält -
> Sie ist mittlerweile 10 Jahre alt?
>
Wenn keine aktuelle Datensicherung bei liegt und die Batterie auf der ZST
nicht mehr intakt ist, könnte bei Stromausfall ein Totalausfall entstehen,
der bei fehlender Aktualität der Datensicherung, eine aufwändige
Programmierung nach sich zieht.

Michael Jouweit

unread,
Sep 27, 2004, 3:11:57 PM9/27/04
to
Da dieser Anlagentyp erst so um diese Jahreszahl rausgekommen ist, ist
schwierig zu sagen wie lange mann zu diesem system raten kann.
Anlage Octopus 180 i erscheinung ca. 1989 mit sw 1.3 Damals noch mit EAR und
VMR .Ich glaube die anlage Octopus M (nur kleinere Variante der 180i) kam so
ca.1992 auf den Markt.


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