wir haben hier in der Firma eine Siemens Hipath 3750 stehen, die mit dem
"Hipath 3000 Manager E" auch prima zu administrieren ist!
Angebunden ist sie über eine TMS2M-Baugruppe an einen PMX-Anschluss (30
ISDN-Kanäle), also alles nichts ungewöhnliches.
Jetzt wollte ich mal wissen, wie viele von diesen Kanälen eigentlich maximal
gleichzeitig in Gebrauch sind, da ich überlege, zu einem VoIP-Anbieter zu
wechseln, deren Anbindungs-Pendant zu einem PMX umfasst aber nur 20 Kanäle
(da wird mit 100kBit/s je Sprachkanal kalkuliert, macht eben bei der dafür
vorgesehenen 2MBit-Leitung halt 20 Leitungen bzw. Kanäle)
Im Manager E habe ich unter "Übertragen" - "Maintenance" auf dem Register
"Trunk Status" die Möglichkeit, die momentane Belegung der 30 Slots/Ports
abzugragen, er zeigt auch wunderbar an, welche Nebenstelle welchen Port
belegt. Leider funktioniert das ganze nicht in Echtzeit, d.h., ich muss
jedesmal auf "Daten lesen" klicken, um einen Refresh der Anzeige zu
bekommen... :-(
Gibt es eine andere Möglichkeit, z.B. eine mitlaufende Protokollierung
dieser Belegungen o.ä.?
Bin mal gespannt, wer eine Idee hat...!
Danke schon mal,
Marcus
> Gibt es eine andere Möglichkeit, z.B. eine mitlaufende
Protokollierung
> dieser Belegungen o.ä.?
Du kannst z.B. einfach mit dem Manager die Gebühren auslesen. Diese
werden Dir dann pro Kanal angezeigt und wenn die Kanäle 21-30 auf 0
stehen, dann werden sie in der Vergangenheit wohl nicht verwendet
worden sein.
Bei uns konnte man das so zumindest prima sehen, als wir vor 1,5 Jahren
von Telenorma mit 8 analogen auf eine 3750 mit 1x PMX umgestiegen sind.
Da waren die Känäle ab 10 auch nach zwei Monaten noch vollkommen
ungenutzt.
Gruß
Michael
gute Idee, werde ich morgen im Büro mal versuchen,
Danke Schön + Grüße
Marcus
PS: War der Sprung von 8x analog auf 30 ISDN-Kanäle nicht etwas
*ueberdimensioniert* ? ;-))
"Michael Block" <Mink...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3umf6rF...@individual.net...
"Marcus Strack" schrieb:
> gute Idee, werde ich morgen im Büro mal versuchen,
Klappt nur, wenn die Belegung der Leitungen auf "linear" steht. Bei
"zyklisch" werden alle Kanäle gleichmässig belastet.
Zu welchem VoIP-Anbieter willst du wechseln? IMHO gibt es noch nicht
viele, die Durchwahl anbieten. Welche Preisvorteile hast du damit
gegenüber z.B. Call-by-Call oder Pre-Selection bzw. Angeboten wie z.B.
von NTT?
Gruß
Erich
>Marcus Strack fand folgende Worte:
>
>> Gibt es eine andere Möglichkeit, z.B. eine mitlaufende
>Protokollierung
>> dieser Belegungen o.ä.?
>
>Du kannst z.B. einfach mit dem Manager die Gebühren auslesen. Diese
>werden Dir dann pro Kanal angezeigt und wenn die Kanäle 21-30 auf 0
>stehen, dann werden sie in der Vergangenheit wohl nicht verwendet
>worden sein.
...
Sind da auch die kommenden Gespräche (für die in der Regel keine
Gebühren gebucht werden) zu sehen?
Die kommenden Verbindungen können eine andere Verteilung über die
B-Kanäle haben als die gehenden.
Gruß
Uwe
Allerdings läuft an unserem "Telfonie"-Server die Software "Teledata" mit,
die sich in 10-Sek.-Abständen die Daten aus der Hipath holt und unzählige
Statistiken anbietet, darunter eine "Wählleitungsauswertung", die für alle
30 Ports die Anzahl der kommenden & gehenden Verbindungen auflistet und
deren Dauer, bzw. Gebühr...!
Da sieht man sehr schön den linearen Nutzungsverlauf der Ports, die hohen
Portnummern werden sher häufig genutzt, dass nimmt dann gleichmäßig ab bis
ca. Port 15/16, was danach noch kommt ist nicht der Rede wert! (Zum Glück
war die Hipath auf "Lineare Portverteilung" eingestellt, nicht auf
"zyklische")
Grüße
Marcus
"Uwe Schwöbel" <1mal...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jbddo1t01f1ngi9a0...@4ax.com...
stimmt, zum Glück war die Hipath auf "Lineare Portverteilung" eingestellt,
nicht auf "zyklische" :-))
Mit der SW "Teledata" (wurde damals von siemens mitverkauft zur
Gebührenauswertung etc.) sieht man sehr schön den linearen Nutzungsverlauf
der Ports, die hohen Portnummern werden sehr häufig genutzt, dass nimmt dann
gleichmäßig ab bis ca. Port 15/16, was danach noch kommt ist nicht der Rede
wert! (für Port 21-30 z.B. 26 Verbindungen bei insgesamt 216.000
Verbindungen!!!)
Nun, ich hatte ein Gespräch mit einem QSC-Direktvertriebler, die bieten u.a.
"IPFonie Corporate" an, als Alternative zu einem klassichen PMX-Anschluss,
kostet je nach Laufzeit 79-99 EUR je Monat, Gespräche deutschlandweit zu 1,4
ct./min.
Haken dabei: Da letztendlich eine 2MBit-Leitung dahintersteckt und QSC mit
100kBit je Verbindung (großzügig?) kalkuliert, bleiben der Hipath nur noch
20 statt bisher 30 Ports, was aber, wie sich nun zeigte, kein Problem
darstellen sollte :-))
Preisvorteil ist grob gesagt 50% der fixen und variablen Kosten zum
bisherigen Provider MEOCOM (regionaler Carrier, gehört zur Tropolys-Gruppe),
später kann dann auch die TK-Anlage auf VoIP "herübergezogen" werden, wenn
man dann z.B. eine Anlage auf Softwarebasis auf einem Linux-System nimmt
o.ä.... (sollte die Kosten im Vergleich zur Siemens Hipath deutlich drücken)
CbC kommt wegen der Rechnungsstellung und Kontrollierbarkeit der EVNs nicht
in Frage, preselected waren wir mal bei COLT, bzw. Tenovis, bis deren
Konditionen nicht besser wurden, und NTT sagt mit jetzt erstmal nichts...
Grüße
Marcus
"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:dm56q7$nla$03$1...@news.t-online.com...
>> Du kannst z.B. einfach mit dem Manager die Gebühren auslesen. Diese
>> werden Dir dann pro Kanal angezeigt und wenn die Kanäle 21-30 auf 0
>> stehen, dann werden sie in der Vergangenheit wohl nicht verwendet
>> worden sein.
> ...
>
> Sind da auch die kommenden Gespräche (für die in der Regel keine
> Gebühren gebucht werden) zu sehen?
Natürlich nicht, daher eignet sich diese Methode auch nicht unbedingt
für Call-Center u.ä. , bei denen hauptsächlich eingehende Gespräche
stattfinden. Bei einer "normalen" Verteilung ist so aber zumindest eine
ungefähre Einschätzung möglich.
> Die kommenden Verbindungen können eine andere Verteilung über die
> B-Kanäle haben als die gehenden.
Klar, aber der OP bezog sich meiner Ansicht nach in seiner Frage auf
die Funtionen des Manager E, so dass ich eine Möglichkeit auf dessen
Basis anbot. Verfeinern lässt sich das natürlich immer noch mit
externen Tools.
Gruß
Michael
[...]
> PS: War der Sprung von 8x analog auf 30 ISDN-Kanäle nicht etwas
> *ueberdimensioniert* ? ;-))
Zunächst schon, aber vorher hatten ja auch nur eine Handvoll
Mitarbeiter von den etwa 100 am Standort eine Vollamtsberechtigung, da
hieß es dann immer "kann ich mal ein Amt haben?". Ziel war, nahezu
jedem eine solche Berechtigung zu geben und die Kosten dann über
Kennzahlen direkt den Kundenprojekten zuzuordnen.
Zudem sollten einige kleine Aussenbüros (via VPN angebunden) ebenfalls
an die Anlage gehängt werden (VoIP via OptiPoint400 bzw. in einem Büro
durch Anbindung einer 3300), um somit durchgängig unter
Firmendurchwahlen erreichbar zu sein. Das alles wäre mit 8 externen
Kanälen nicht drin gewesen.
Gruß
Michael
"Michael Block" <Mink...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3uorj1F...@individual.net...