Ist ja erstaunlich viel Traffic hier. Ich hatte einige Monate nicht
reingeschaut.
So, nun zu meinem Anliegen. Leider macht in unserer Gegend aus privaten
Gründen (Umzug) der zentrale Node (DNQ902) dicht :-(
Da ich das System bislang mit meiner Antenne erreichen konnte
(Mobilantenne auf einer Stahlfelge unter Dach), hatte ich noch keine
Energie in die Verbesserung der Empfangslage gesetzt, das ist jetzt aber
- um mit den anderen Kontakt zu halten - zwingend notwendig.
Was kann ich machen?
Das Problem: Ich wohne in einem Mehrparteienhaus zur Miete, und es wird
mir nicht erlaubt sein, eine Antenne _auf_ das Dach zu setzen, ferner
könnte ich mir vorstellen, daß ich Probleme bekomme, wenn die
Antennenkonstruktion unter Dach zuviel Platz einnimmt.
Tschau!
Michael
Wahrscheinlich kannst Du bei Antennen-Verbot nur wenig machen.
Sicher ist Deine bisherige Antenne stark verbesserungsfähig:
Eine Stahlfelge ist so ziemlich das schlechteste, was man als Masse-"Fläche"
einsetzen kann!
Leider haben solch fehlerhafte "Lösungen" eines einfachen Problems in der
CB-Scene weite Verbreitung gefunden.
Eine PKW-Stahl-Felge hat zu wenig Radius, zudem hat sie ein gefaltetes
Profil und nicht so gut geeignetes Material.
Ein paar Kupferlitzen aus z.B. LS-Kabel oder Koaxkabel sind einer Felge
(selbst aus glattem Alu) haushoch überlegen.
Das liegt aber weniger am Material als an der Längenausdehnung.
Auch sind die meisten Mobilantennen wenig geeignet.
Es kann aber trotzdem sein, daß standortbedingt die beste Unterdachantenne
nicht ausreicht.
Damit wir Dir weiterhelfen können, bitte ich um Beantwortung folgender
Fragen:
-Was hast Du für einen Strahler (Handels-Bezeichnung, Länge) ?
-Wie hoch ist Dein Dachboden genau, ist er mit Alu-Folie isoliert?
-Wieviel qm Fläche hast Du zur Verfügung (oder hast Du keine eigene Fläche?)
?
-Wie gut/schlecht hörst Du jetzt das am besten erreichbare Node (bitte
Unterscheidung zwischen tagsüber und Nachts, bitte S-Wert +
Lese-Wahrscheinlichkeit (Software) + Hörbarkeit (per menschl. Ohr))?
-Wie weit ist dieses Node entfernt (Luftlinie), und wie ist die Topographie
(Geländeprofil)?
-Mit welchem Funkgerät arbeitest Du (genaue Handels-Bezeichnung)?
-Nutzt Du den Diskriminator- (FM-Demodulator-) Ausgang?
-Packet über Modem oder über Soundkarte ?
55 + 73 de T. Knedeisen
T. Knedeisen <t.kne...@freenet.de> wrote:
> Sicher ist Deine bisherige Antenne stark verbesserungsfähig:
> Eine Stahlfelge ist so ziemlich das schlechteste, was man als Masse-"Fläche"
> einsetzen kann!
;-)
> Damit wir Dir weiterhelfen können, bitte ich um Beantwortung folgender
> Fragen:
> -Was hast Du für einen Strahler (Handels-Bezeichnung, Länge) ?
Da ich das Teil gebraucht bekommen habe, kann ich Dir das nicht sagen. Ich
weiß nur, daß das Teil schwarz gummiummantelt ist und so um die 2m lang ist.
Mir hat jetzt jemand eine "DV irgendwas" angeboten, die kann ich mir
ausleihen. (Ich habe von Funktechnik keine Ahnung, muß ich zugeben, mich
interessiert die Software dahinter)
> -Wie hoch ist Dein Dachboden genau,
Das Haus hat drei Stockwerke (Erdgeschoß, 1. und 2. OG)
> ist er mit Alu-Folie isoliert?
Nein.
> -Wieviel qm Fläche hast Du zur Verfügung (oder hast Du keine eigene Fläche?)
Naja, derzeit steht die Antenne einfach am gemauerten Giebel auf dem
Trockenboden. Jede Lösung muß wohl so sein, daß sie sich "an die Wand
quetscht".
> -Wie gut/schlecht hörst Du jetzt das am besten erreichbare Node (bitte
> Unterscheidung zwischen tagsüber und Nachts, bitte S-Wert +
Ich habe kein zuverlässiges S-Meter :-( Die beste Station ist allerdings
sehr stark, steht auch nur so 2-3 km entfernt.
> Lese-Wahrscheinlichkeit (Software) + Hörbarkeit (per menschl. Ohr))?
Er kommt extrem gut rein, fehlerhafte Pakete kommen sehr selten vor. Egal,
ob am Tag oder in der Nacht.
> -Wie weit ist dieses Node entfernt (Luftlinie), und wie ist die Topographie
> (Geländeprofil)?
Hatte ich ja oben schon geschrieben, etwa 2-3km im Flachland. Ich kann eine
schätzungsweise 10km entfernte Station abends teilweise lesen, sie mich aber
nicht. Kann aber daran liegen, daß die Station mit meinen TXDs nicht kann
(120ms)
> -Mit welchem Funkgerät arbeitest Du (genaue Handels-Bezeichnung)?
DNT Formel 1 und ein DNT Speedy.
> -Nutzt Du den Diskriminator- (FM-Demodulator-) Ausgang?
Bratkartoffel?
> -Packet über Modem oder über Soundkarte ?
Ich hab' ein Minimodem dranhängen. Als Software kommt übrigens der
AX25-Stack von Linux zum Einsatz. (Der IMHO besser ist als alle
Windows-Lösungen, die ich bislang sah)
Tschau!
Michael
--
"If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy."
Phil Zimmerman, http://www.pgpi.org/doc/whypgp/en/
Mit der Dachboden-Höhe meinte ich die freie Höhe unter dem Dach, nicht die
Höhe über Grund. ;-)
Die freie Höhe muß man wissen, um die richtige Entscheidung für ein
bestimmtes Antennen-Modell zu treffen.
Eins vorweg:
Mit einer Antenne ohne Radiale (bzw. Massefläche) und die auch noch neben
einer Wand angebracht, kannst Du keinen Blumentopf gewinnen, vergiß es!
Du mußt schon bereit sein, etwas zu basteln, es gibt keine käufliche Antenne
für Deine Zwecke!
Unter Dach müssen Antennen maßgeschneidert sein, um unter den schwierigsten
Verhältnissen ein Optimum herauszuholen.
Mobilstrahler sind nur dann geeignet, wenn sie lang sind und eine große,
verlustarme Anpaßspule haben, oder wenn der Strahler aus einer
Kupferdraht-Wendel besteht.
Leider haben einfache Mobilstrahler einen falschen (zu niedrigen)
Widerstand am Speisepunkt. Ca. 35 Ohm anstatt 50 Ohm sind durchaus "normal".
Durch nach unten geneigte Radials (135° zum Strahler, Winkelhalbierende
zwischen Waagerechter und Senkrechter) bekommt man unter verwendung dreier
Radiale in etwa 50 Ohm.
Es handelt sich dann um eine sog. Triple-Leg-Antenne. Man kann sie z.B. auch
mit vier Radialen ausstatten, um eine verbesserte Rundstrahlcharakteristik
zu bekommen, muß bei Packet wegen der definierten Positionen der Nodes aber
nicht.
Die Radialen sollten dabei etwas kürzer als eine viertel Wellenlänge sein,
am besten Alurohre aus Baumarkt teleskopartig ineinanderschieben, Achtung:
Eloxierung herunterschleifen!
Der Strahler sollte möglichst auch ein Teleskoprohr mit einer viertel
Wellenlänge mal Verkürzungsfaktor haben, zur Not auch DV27 oder anderer
Mobilstrahler.
Wenn diese Konstruktion wegen der nach unten geneigten Radiale zu lang sein
sollte, folgender Vorschlag:
Radialnetz aus mindestens viermal dicker Lautsprecherlitze von je ca. 0,96
mal 1/4 Wellenlänge (1/4 lambda) o.ä. waagerecht verspannen, eher besser und
unauffälliger(kann man notfalls unter altem Teppich verstecken) ist ein
Auslegen von Alufolie (Anschluß an Außenleiter/Schirm nicht vergessen)
Strahler aus Kupferrohr, notfalls dicker Kupferlitze auf 1/4 lambda bringen
und später durch schrittweises Kürzen auf minimales SWR abstimmen,
Speisepunkt einige zehn cm oberhalb des unteren Rohrendes wählen, um 50Ohm
zu bekommen (Gammamatch ohne def. Kompensation)
Zur Abstimmung zuerst Strahler auf voller Länge lassen und besten
Speisepunkt durch Verschieben des Abgriffs wählen, erst dann den Strahler
cm-weise kürzen und zwischendurch immer wieder den Abgriffpunkt korrigieren!
Bei dieser Art der Anpassung darf das untere Strahlerende mit dem Radialnetz
verbunden sein, muß aber nicht.
Verbindet man ihn, wird der optimale Abgriffpunkt etwas höher ausfallen, was
u.U. störend sein kann.
simple, aber nicht ganz gleichwertige Lösung:
möglichst großes Blech auf die Erde legen und an äußeren Leiter anklemmen,
möglichst dickes Kupferrohr in 2,50m Standardlänge senkrecht in 5-10 cm
Abstand zum Blech senkrecht aufstellen,
Abstimmung durch Variation des Abstandes zwischen unterem Rohrende und Blech
herstellen,
wenn das nicht ausreicht, Rohr verlängern
Sollte der Dachboden zu niedrig für den Strahler sein, ist einer Abwinklung
des Strahlers gegenüber einer Anpaßspule der Vorzug zu geben, um den
Wirkungsgrad optimal zu bekommen. Der Strahlungswiderstand steigt dabei
erfreulich an.
Der an der Spitze um 90° abgewinkelte Teil sollte aber möglichst nicht mehr
als ca. 1/3 der Strahlerlänge ausmachen, sonst Spule auf ca. 2/3 der
verbleibenden senkrechten Strahlerlänge einfügen.
lambda= c/f d.h.: Wellenlänge gleich Ausbreitungsgeschwindigkeit
(Lichtgeschwindigkeit) geteilt durch Frequenz
Es ergeben sich Strahlerlängen, je nach Durchmesser, zwischen ca. 2,55m und
2,67m, durch Umgebungseinflüsse oder bei extrem dickem Rohr auch leicht
darunter.
Sollten die räumlichen Begebenheiten nichts derartiges zulassen, würde ich
eine magnetische Schleifenantenne (siehe "magnetische Antenne" in dieser
Group).
Funkgeräte:
Tx-Delay von 120ms: kein Problem, falls doch problematisch, sollte der
Node-Sysop einmal bedenken, daß viele Geräte deutlich länger brauchen; bei
sehr kurzem TX-Delay würde die Gerätequalität leiden oder der Aufwand ganz
erheblich steigen.
Formel 1, : sehr empfindlicher und trennscharfer Empfänger, gerade noch
nicht zu schmal oder zu wellig für Packet, bei Problemen C7 (10pF) zwischen
den zwei Quarzfiltern durch Trimm-C austauschen und abgleichen, besser
vorher R7 und R8 (jeweils 1,5kOhm) durch jeweils 1,2kOhm austauschen, evtl.
R8 noch kleiner wählen, nur im Extremfall ein Quarzfilter weglassen.
RX-NF ist an der Lautsprecherbuchse regelrecht "kaputtgefiltert", weil die
RX-NF dasselbe Tiefpaßfilter passieren muß wie die TX-NF zur Modulation,
wenn man nicht so mutig ist: NF vor LS-Poti abnehmen, wer sich auskennt,
kann NF direkt am FM-Demodulator (Pin9 des MC3357) abnehmen und über eine
geeignete Filterung nebst Pufferstufe z.B. der ansonsten unnützen PA-Buchse
zuführen (vorher abklemmen).
Der RX-NF-Zweig wird in weiten Teilen mit dem TX-NF-Zweig geteilt.
Daraus und aus einem recht geringen zulässigen Frequenzhub sowie einer nicht
ganz vorbildlichen Filter-Schaltung ergeben sich im Originalzustand nicht
die besten TX-Signaleigenschaften.
Im allgemeinen trifft das alles auch auf die Speedy zu.
Bekanntermaßen ist es nicht zulässig, Änderungen an den Geräten vorzunehmen,
sonst ließe sich einiges an die Packet-Bedürfnisse anpassen.
T. Knedeisen <t.kne...@freenet.de> wrote:
> Mit der Dachboden-Höhe meinte ich die freie Höhe unter dem Dach, nicht die
> Höhe über Grund. ;-)
*flöööt* Achso.
Naja, der Dachboden ist 4-5 Meter hoch, evtl. noch mehr. Ich habe heute
morgen leider vergessen, da mal raufzugehen, aber evtl. ist es möglich, eine
relativ kurze Antenne auf die Balken zu bringen, die in etwa 2 Meter Höhe
sind.
> Eins vorweg:
> Mit einer Antenne ohne Radiale (bzw. Massefläche) und die auch noch neben
> einer Wand angebracht, kannst Du keinen Blumentopf gewinnen, vergiß es!
Okay, gut zu wissen.
> Du mußt schon bereit sein, etwas zu basteln, es gibt keine käufliche Antenne
> für Deine Zwecke!
Argh ... Ich und basteln ... Kommt hier jemand aus der Gegend
Celle/Hannover/Braunschweig? ;-)
> Leider haben einfache Mobilstrahler einen falschen (zu niedrigen)
> Widerstand am Speisepunkt. Ca. 35 Ohm anstatt 50 Ohm sind durchaus "normal".
> Durch nach unten geneigte Radials (135° zum Strahler, Winkelhalbierende
> zwischen Waagerechter und Senkrechter) bekommt man unter verwendung dreier
> Radiale in etwa 50 Ohm.
Hmm, wenn ich Radiale anschließen kann, dann nur im 90° Winkel. Bringt das
was?
> Die Radialen sollten dabei etwas kürzer als eine viertel Wellenlänge sein,
> am besten Alurohre aus Baumarkt teleskopartig ineinanderschieben, Achtung:
> Eloxierung herunterschleifen!
Hmm, ich brauche dringend jemanden, der das für mich macht ;-) (Mir fehlen
sämtliche Geräte, wie Sägen, Schleifmaschinen, etc.)
> Sollten die räumlichen Begebenheiten nichts derartiges zulassen, würde ich
> eine magnetische Schleifenantenne (siehe "magnetische Antenne" in dieser
> Group).
Da schaue ich doch auch mal nach.
> Funkgeräte:
> Tx-Delay von 120ms: kein Problem, falls doch problematisch, sollte der
> Node-Sysop einmal bedenken, daß viele Geräte deutlich länger brauchen; bei
> sehr kurzem TX-Delay würde die Gerätequalität leiden oder der Aufwand ganz
> erheblich steigen.
Die 120 habe ich ja. Wenn ich feststelle, daß ich andere lesen kann, aber
diese mich nicht, oder schlecht (und sie keinen Brenner verwenden), kann ich
doch schon beinahe davon ausgehen, daß das zu kurz ist? (Außer natürlich,
wenn die ihre Empfangslautstärke zu klein eingestellt haben)
> Formel 1, : sehr empfindlicher und trennscharfer Empfänger, gerade noch
> nicht zu schmal oder zu wellig für Packet,
Klingt doch erstmal gut. Ich dachte schon, daß Du die Hände über den Kopf
schlägst ;-) Hier bei uns in der Gegend werden andere Geräte bevorzugt, ich
bin mit DNT-Geräten mal wieder der Exot ;-) (Genauso wie mein
(registrierter) Call sich von vielen der lokalen Calls unterscheidet ;-))
> bei Problemen C7 (10pF) zwischen
> den zwei Quarzfiltern durch Trimm-C austauschen und abgleichen, besser
> vorher R7 und R8 (jeweils 1,5kOhm) durch jeweils 1,2kOhm austauschen, evtl.
> R8 noch kleiner wählen, nur im Extremfall ein Quarzfilter weglassen.
Hmm, meinst Du, ich habe Probleme? Ich denke die primäre Angriffsstelle ist
erstmal die Antenne, danach könnte ich mal sehen, daß ich ein TNC statt des
Minimodems bekomme.
> RX-NF ist an der Lautsprecherbuchse regelrecht "kaputtgefiltert", weil die
> RX-NF dasselbe Tiefpaßfilter passieren muß wie die TX-NF zur Modulation,
> wenn man nicht so mutig ist: NF vor LS-Poti abnehmen, wer sich auskennt,
> kann NF direkt am FM-Demodulator (Pin9 des MC3357) abnehmen und über eine
> geeignete Filterung nebst Pufferstufe z.B. der ansonsten unnützen PA-Buchse
> zuführen (vorher abklemmen).
Hmm, in der Theorie kenne ich mich mit soetwas aus, aber ich bin da
vorsichtig, wenn es in die Praxis geht.
> Daraus und aus einem recht geringen zulässigen Frequenzhub sowie einer nicht
> ganz vorbildlichen Filter-Schaltung ergeben sich im Originalzustand nicht
> die besten TX-Signaleigenschaften.
Achso, d.h. es kann auch daran liegen, wenn mich andere nicht so verstehen?
> Im allgemeinen trifft das alles auch auf die Speedy zu.
Ich nutze auch hauptsächlich das Speedy, da auf Kanal 77 weniger Störungen
sind als auf der 25.
> Bekanntermaßen ist es nicht zulässig, Änderungen an den Geräten vorzunehmen,
> sonst ließe sich einiges an die Packet-Bedürfnisse anpassen.
Jepp. Ich denke, ich würde da sowieso nichts dran rumdrehen, ich kenne mich
da zu wenig aus.
Ich glaube, ich versuche mal einer Station ein paar Geräte abzuschwatzen ;-)
(An Thomas, falls er mitliest: Meinst Du, ich kann Frank eines seiner TNCs,
sowie ein Funkgerät abspenstig machen?)
Wegen PC-Ausfall seit Mittwoch konnte ich leider nicht eher reagieren, dafür
jetzt.
Wenn Du die Radiale im 90°-Winkel zum Strahler, also waagerecht anbringst,
bekommst Du keine 50 Ohm am Antennen-Fußpunkt.
Die 50-Ohm-Anpassung kannst Du aber erreichen, indem Du z.B. den Strahler
per sog. "Gamma-Match" anpaßt.
Wer sich auskennt, kompensiert den dabei auftretenden induktiven Blindanteil
z.B. mit einer Serienkapazität.
Ein Gamma-Match besteht aus einem kurzen zum Strahler parallelen Leiter, der
auf gewisser Höhe mit diesem verbunden ist, um eine Einspeisung zu bekommen.
Es sind verschiedene Arten der Ankopplung des Koaxkabels möglich:
-am Anfang des kurzen parallelen Leiters gegen Masse erregen bei kapazitiver
Serien-Kompensation, Spannungsfestigkeit und Verlustfaktor (tan d) des
Kondensators beachten, Luftdielektrikum wäre günstig!
-parallelen Leiter unten mit Masse verbinden, oben offenlassen und mit
Koaxkabel auf der nun entstandenen symmetrischen Leitung in geeigneter Höhe
einspeisen, gewisse Mantelwellen müssen dabei aber in Kauf genommen werden.
Andere Lösung: Leitungstransformator
Weitere (und beste) Lösung:
Wenn der Dachboden wirklich so hoch ist:
-unten waagerechte Massefläche oder Radialnetz aus vier bis acht Radialen
anlegen,
-Strahler ca. 4m lang machen
-den bei 27MHz nun induktiven Strahler durch Reihenschaltung eines
Kondensators (Drehko mit Parallel-C zur Einengung) in den Strahler
kompensieren, sodaß Resonanz auftritt (Dip-Meter empfehlenswert)
-Mit SWR-Meßgerät das SWR im Resonanzfall ermitteln,
-falls nicht optimal, Strahler etwas kürzen und erneut per Drehko auf
Resonanz abstimmen (Dip-Meter empfehlenswert)
-Ist nun das SWR besser als zuvor (1), hatten wir mehr als 50Ohm, ist es nun
schlechter hatten wir weniger als 50 Ohm und jetzt erst recht (2)
-(2): Strahler verlängern und per Drehko auf Resonanz bringen
-(1): Strahler nochmals geringfügig (kleine Schritte) kürzen und per Drehko
auf Resonanz bringen
Das wiederholen wir so oft, bis das SWR nahezu optimal ist.
Angaben, wie z.B.: "ich bekomme kein besseres SWR als 2" bedeuten, daß etwas
nicht ganz richtig gelaufen ist, es ist auf diese Weise immer ein nahezu
ideales SWR möglich, auch wenn man es nicht unbedingt braucht.
Wem das alles zu kompliziert oder zu aufwendig erscheint, kann auch die ca.
36Ohm anstelle von 50 Ohm bei geringer Leistungseinbuße in Kauf nehmen und
einen Viertelwellenstrahler, der unten gespeist wird, gegen eine möglichst
große Metallfläche oder vier bis acht Viertelwellen-Radiale erregen.
Nur noch abstimmen, fertig!
Es gibt auch eine "Mogellösung" zur Annäherung an die 50Ohm bei etwas
erhöhtem Mantelwellenanteil:
Radiale kürzer machen, Strahler dafür etwas länger, experimentieren lohnt
sich.
55 + 73 von T. Knedeisen
Michael Vogel schrieb:
> Naja, der Dachboden ist 4-5 Meter hoch, evtl. noch mehr. Ich habe
> heute morgen leider vergessen, da mal raufzugehen, aber evtl. ist es
> möglich, eine relativ kurze Antenne auf die Balken zu bringen, die
> in etwa 2 Meter Höhe sind.
Wäre es evtl. auch möglich, in diesem oberen Bereich eine Drahtschleife
so anzubringen, dass sich ein senkrecht stehendes Quadrat oder Rechteck
ergibt? Die senkrecht stehenden Drahtsegmente sollten >= 2m sein.
Die Gesamtlänge der Drahtschleife wäre gut 11 m. Da so eine Schleife
mit ca. 100 Ohm angepasst wird, gibt es die Möglichkeit eine Anpassung
mit einem Stück (ca. 1,8m) 75 Ohm (TV-Koax-) Kabel zu machen, oder zwei
dieser Schleifen aufzubauen und parallel zu schalten. Wobei eine
vertikale Stockung zweier, um 90° gegeneinander verdrehter, Schleifen
eine optimale Lösung (Rundstrahlung) wäre.
Aber auch ein Aufbau nebeneinander im oberern Dachbereich wäre gut
möglich. Ungünstig wäre das nur, wenn deine wichtigste Gegenstelle in
etwa (+/-20°) auf der Linie liegt, die durch die waagerecht liegenden
Drahtsegmente gezeichnet wird. Das trifft auch auf die einzelne
Drahtschleife zu.
So eine Antenne braucht keine Radiale und ist recht effektiv. Als ich
noch auf Balkonantennen angewiesen war, hatte ich mit einer 11m-Draht-
schleife die besten Erfahrungen.
Die Wirkung einer Antenne hängt, sehr vereinfacht dargestellt, zum
großen Teil von der Fläche ab, die sie (ohne Radiale) einnimmt.
Aber bei jeder Lösung bitte beachten: Der Abstand zu Blitzableiter und
anderen Metallteilen außerhalb des Daches sollte mindestens ca. 1,5 m
betragen.
> Argh ... Ich und basteln ... Kommt hier jemand aus der Gegend
> Celle/Hannover/Braunschweig? ;-)
Es gibt auch dort Funkamateure die jemanden, der sich für HF
interessiert, gerne ein paar Tips beim Basteln geben.
> Hmm, ich brauche dringend jemanden, der das für mich macht ;-) (Mir
> fehlen sämtliche Geräte, wie Sägen, Schleifmaschinen, etc.)
Einen Draht aufspannen ist einfacher und erfolgversprechender.
>> Sollten die räumlichen Begebenheiten nichts derartiges zulassen,
>> würde ich eine magnetische Schleifenantenne (siehe "magnetische
>> Antenne" in dieser Group).
>
> Da schaue ich doch auch mal nach.
Ja, so eine Mag-Loop hat auch ihre Vorteile. Sie muß nur leider
abgestimmt werden. Wenn du nur einen Kanal nutzen willst, ist das
aber kein Problem.
>> Funkgeräte:
>> Tx-Delay von 120ms: kein Problem, falls doch problematisch, sollte
>> der Node-Sysop einmal bedenken, daß viele Geräte deutlich länger
>> brauchen; bei sehr kurzem TX-Delay würde die Gerätequalität leiden
>> oder der Aufwand ganz erheblich steigen.
>
> Die 120 habe ich ja. Wenn ich feststelle, daß ich andere lesen kann,
> aber diese mich nicht, oder schlecht (und sie keinen Brenner
> verwenden), kann ich doch schon beinahe davon ausgehen, daß das zu
> kurz ist? (Außer natürlich, wenn die ihre Empfangslautstärke zu
> klein eingestellt haben)
Ein zu kurzes TXD erkennt man, wenn man sich von einem langen TXD, bei
dem die Verbindung steht(!), an ein immer kürzeres TXD herantastet.
Irgendwann gehts dann nicht mehr.
> Ich denke die primäre
> Angriffsstelle ist erstmal die Antenne, danach könnte ich mal sehen,
> daß ich ein TNC statt des Minimodems bekomme.
Ein TNC macht dann Sinn, wenn man genau weiss, dass man nicht auf
weitere Kanäle erweitern wird. Denn das kostet dann den zweiten TNC,
den dritten TNC, usw.
Schon bei zwei Kanälen würde ich eine USCC-Karte vorziehen. Es könnte
ja sein, dass du auch mal bei AFU-PR mitlesen möchtest.
>> Daraus und aus einem recht geringen zulässigen Frequenzhub sowie
>> einer nicht ganz vorbildlichen Filter-Schaltung ergeben sich im
>> Originalzustand nicht die besten TX-Signaleigenschaften.
>
> Achso, d.h. es kann auch daran liegen, wenn mich andere nicht so
> verstehen?
Zur Fehlersuche kannst du dein eigenes Signal aufnehmen, und dir dann
anhören.
Bei PR spielen die NF-Pegel für TX und RX eine große Rolle. Zu wenig,
oder zu viel (kommt oft vor) verschlechtern extrem die Ergebnisse.
mfg
joachim
dfo262
> Wenn Du die Radiale im 90°-Winkel zum Strahler, also waagerecht anbringst,
> bekommst Du keine 50 Ohm am Antennen-Fußpunkt.
> Die 50-Ohm-Anpassung kannst Du aber erreichen, indem Du z.B. den Strahler
> per sog. "Gamma-Match" anpaßt.
Oder du setzt die Radiale um 135° zum Strahler, dann liegt der
Fußpunktwiederstand bei einen Viertelwellenstrahler bei 50 Ohm.
Frank
Nimm eine passende Boomerang oder ähnliche Balkonantenne (nicht den 5/8
Drahtwickel) wenn du Platz vertikal hast kannst du auch eine PAN-PAGODA
nehmen. Montage auf einem Schirmständer.
Oder eine DV-Lang hier geht auch ein vertikale Drahtantenne
Mann kann auch eine alte Lamda/2 oder 5/8 nehmen und schräg aufstellen oder
oben um 90° abwinkeln (nicht auf volle Länge ausschieben und die fehlende
Länge mit einer nichtmagnetischen(Stahl geht aber trotzdem) Schlauchklemme
ein Kabel passender Länge (entsprechend der fehlenden Länge) anklemmen .
das gleiche bei Radials auch die können wenn nötig durch Drähte gleicher
Länge ersetzt werden man kann eine Antenne auch mit Draht auf ein Brett
aufwickeln.
Es gibt auch Links zu dem Thema Antennen (speziell Balkon, Notantennen und
Unterdachantellen) unter www.funkmagazin.de ich glaube beim ADF(?)
die Gierken(?)antenne mit 2,8m Länge sieht aus wie eine Stimmgabel (von
dieser Antenne ist die Magnetloop abgeleitet) ist auch optimal.
Als Ständer kann man ein alte Autofelge mit einem eingeschweisten oder
ein/aufgeschraubten Rohr bzw einen alten Schirmständer nehmen.
Radials kann man auf dem Boden auflegen (in Fugen einlegen) oder bei
Schüttböden auch eingraben.
Allgemeingültige Prämissen:
-möglichst hoch (gilt in Extremfällen nicht immer, davon bist Du aber sehr
sehr weit entfernt)
-möglichst frei, das gilt insbes. auch unter dem Dach!
-möglichst lang (gilt bei einfacher Speisung bis max. ca. 0,64-fache
Wellenlänge(0,64 lambda, ca. = 5/8 lambda, von dieser "Grenze" bist Du weit
entfernt, also hier unberücksichtigt)
-möglichst auf "Anpaßspulen" im Strombauch der Antenne verzichten, wenn es
sein muß nur mit großer Drahtoberfläche und nicht zu nah an evtl. vorh.
Massefläche!
-keine Kurzradiale verwenden, nur im Probierstadium o.k., sonst ungeeignet:
Das Radial der boomerang/balkotop etc. läßt sich problemlos durch eines von
ca. 2,67m ... 2,70m Länge ersetzen, fehlt der Platz, eignen sich
Mobilstrahler in der Bauart der DV27S als guter Kompromiß zwischen
Kurzradial und Viertelwellen-Radial.
Ich verwende an diesem QTH seit etlichen Jahren und mit gutem Erfolg eine
Viertelwelle mit vier Radialen, die gegenüber dem Strahler um ca. 135° nach
unten geneigt sind, wie es Frank noch einmal geschrieben hat, wobei bei mir
die Radiale unter der Dachschräge verlaufen und der Strahler durch eine
Kunststoff-Lichtpfanne das Freie sieht.
Trotz ungünstiger Talkessel-Lage und Annäherung an Berge sind
Bodenwellen-Reichweiten von bis zu ca. 30 km (Luftlinie) schon aufgetreten,
allnächtlich sind Reichweiten von ca. 12-20km (Luftlinie), je nach
Bedingungen der Gegenstation.
Alle Angaben beziehen sich auf den zulässigen Betrieb mit max. 4W
Sendeleistung, einer Mindest-Lesbarkeit von R4 und sind per Lineal in der
Karte nachgemessen worden.
Die Vorschläge von Joachim (Schleifenantenne, Quad-Element) sind durchaus
beachtenswert, auch wenn durch die Umgebungseinflüsse bei weitem nicht
erreicht wird, was bei freier Montage eines Quad-Elementes möglich wäre.
Auch die Anpassung mit einem Viertelwellen-Stück 75 OHM(-TV)-Koax ist eine
gute Lösung, besonders dann, wenn man nicht so geübt ist mit dem Herstellen
einer Anpassung direkt an den Strahler.
Es fehlt zwar die Symmetrierung, aber Quad-Elemente funktionieren noch
brauchbar, wenn sie direkt mit Koax gespeist werden.
Die Bündelung bekommst Du bei Vertikal-Polarisation aber in der
Horizontalen.
Das steht etwas einer Rundstrahlung für lokale Sprechfunkrunden entgegen,
für Packet unter schwierigen Bedingungen wird das aber zum Vorteil.
Einen kleinen Haken hat so eine Antenne unter Dach allerdings:
Durch unvermeidbare Asymmetrien löschen sich die Horizontal-Komponenten bei
Vertikalpolarisation nicht ganz aus.
Dadurch strahlt die Antenne etwas mehr Energie nach unten ins Haus ab als
eine Viertelwellen-Groundplane mit vielen Radials oder über geschlossener
Fläche.
Haben die Mitbewohner des Hauses aber ordentliche Geräte und
vorschriftsmäßige Verkabelung, ist das alles nicht so dramatisch, besonders
dann nicht, falls Du unter der Antenne wohnst :-) .
Das ist aber kein Grund, soetwas nicht einmal auszuprobieren!
55 + 73
Joachim <vi...@not4spam.de> wrote:
> Wäre es evtl. auch möglich, in diesem oberen Bereich eine Drahtschleife
> so anzubringen, dass sich ein senkrecht stehendes Quadrat oder Rechteck
> ergibt? Die senkrecht stehenden Drahtsegmente sollten >= 2m sein.
Könnte sein. Hat so eine Schleife nicht eine gewisse Richtwirkung?
> Die Gesamtlänge der Drahtschleife wäre gut 11 m. Da so eine Schleife
> mit ca. 100 Ohm angepasst wird, gibt es die Möglichkeit eine Anpassung
> mit einem Stück (ca. 1,8m) 75 Ohm (TV-Koax-) Kabel zu machen, oder zwei
> dieser Schleifen aufzubauen und parallel zu schalten. Wobei eine
> vertikale Stockung zweier, um 90° gegeneinander verdrehter, Schleifen
> eine optimale Lösung (Rundstrahlung) wäre.
Okay, das beantwortet meine Frage ;-) Ist dabei nur die Gesamtlänge wichtig
oder die Form ebenfalls?
> So eine Antenne braucht keine Radiale und ist recht effektiv.
Und wie stimmt man die ab?
>> Argh ... Ich und basteln ... Kommt hier jemand aus der Gegend
>> Celle/Hannover/Braunschweig? ;-)
> Es gibt auch dort Funkamateure die jemanden, der sich für HF
> interessiert, gerne ein paar Tips beim Basteln geben.
Mag sein. Ich kenne nur keinen ;-)
Und nur deswegen Kontakt aufzubauen, damit mir jemand hilft, das empfinde
ich als ausnutzerisch.
>> Hmm, ich brauche dringend jemanden, der das für mich macht ;-) (Mir
>> fehlen sämtliche Geräte, wie Sägen, Schleifmaschinen, etc.)
> Einen Draht aufspannen ist einfacher und erfolgversprechender.
Stimmt, einfacher ist das.
>>> Sollten die räumlichen Begebenheiten nichts derartiges zulassen,
>>> würde ich eine magnetische Schleifenantenne (siehe "magnetische
>>> Antenne" in dieser Group).
>>
>> Da schaue ich doch auch mal nach.
> Ein zu kurzes TXD erkennt man, wenn man sich von einem langen TXD, bei
> dem die Verbindung steht(!), an ein immer kürzeres TXD herantastet.
> Irgendwann gehts dann nicht mehr.
Ich habe TXD jetzt mal hochgesetzt und kann auf einmal recht stabil eine
Station lesen, bei der das vorher nicht ging. (Was auch wichtig ist, da
diese Station die Rolle der anderen Station übernehmen wird, die aufhört)
> Ein TNC macht dann Sinn, wenn man genau weiss, dass man nicht auf
> weitere Kanäle erweitern wird. Denn das kostet dann den zweiten TNC,
> den dritten TNC, usw.
> Schon bei zwei Kanälen würde ich eine USCC-Karte vorziehen. Es könnte
> ja sein, dass du auch mal bei AFU-PR mitlesen möchtest.
Was ist eine USCC-Karte? Läuft die unter Linux? Wie ist die Qualität im
Vergleich zum TNC?
> Joachim <vi...@not4spam.de> wrote:
>
> Könnte sein. Hat so eine Schleife nicht eine gewisse Richtwirkung?
> > ...
> Okay, das beantwortet meine Frage ;-) Ist dabei nur die Gesamtlänge
> wichtig oder die Form ebenfalls?
Die Form ist insofern wichtig, als daß du einen maximalen Flächeninhalt
haben möchtest und die Antenne nicht zum Faltdipol zusammengedrückt
werden will.
>> So eine Antenne braucht keine Radiale und ist recht effektiv.
>
> Und wie stimmt man die ab?
Über die Länge der Drahtschleife.
>>> Argh ... Ich und basteln ... Kommt hier jemand aus der Gegend
>>> Celle/Hannover/Braunschweig? ;-)
>
>> Es gibt auch dort Funkamateure die jemanden, der sich für HF
>> interessiert, gerne ein paar Tips beim Basteln geben.
>
> Mag sein. Ich kenne nur keinen ;-)
>
> Und nur deswegen Kontakt aufzubauen, damit mir jemand hilft, das
> empfinde ich als ausnutzerisch.
Nicht wenn du von vornherein sagst, was du willst.
>> Ein zu kurzes TXD erkennt man, wenn man sich von einem langen TXD,
>> bei dem die Verbindung steht(!), an ein immer kürzeres TXD
>> herantastet. Irgendwann gehts dann nicht mehr.
>
> Ich habe TXD jetzt mal hochgesetzt und kann auf einmal recht stabil
> eine Station lesen, bei der das vorher nicht ging. (Was auch wichtig
> ist, da diese Station die Rolle der anderen Station übernehmen wird,
> die aufhört)
Wie ist die Richtung zu dieser Station? Wieviel Grad zur Längsachse des
Hauses sind es?
>> Ein TNC macht dann Sinn, wenn man genau weiss, dass man nicht auf
>> weitere Kanäle erweitern wird. Denn das kostet dann den zweiten
>> TNC, den dritten TNC, usw.
>> Schon bei zwei Kanälen würde ich eine USCC-Karte vorziehen. Es
>> könnte ja sein, dass du auch mal bei AFU-PR mitlesen möchtest.
>
> Was ist eine USCC-Karte? Läuft die unter Linux? Wie ist die Qualität
> im Vergleich zum TNC?
TNC hab ich nicht. Ich kann das schlecht vergleichen. Meinen PR-PC baue
ich zur Zeit (mit Linux) neu auf. Wie sich die Treiber zu dieser Karte
beim aktuellen Kernel machen, werden ich (hoffentlich) bald wissen.
mfg
joachim
Joachim <vi...@not4spam.de> wrote:
> Michael Vogel schrieb:
>> Joachim <vi...@not4spam.de> wrote:
>>
>> Könnte sein. Hat so eine Schleife nicht eine gewisse Richtwirkung?
>> > ...
>> Okay, das beantwortet meine Frage ;-) Ist dabei nur die Gesamtlänge
>> wichtig oder die Form ebenfalls?
> Die Form ist insofern wichtig, als daß du einen maximalen Flächeninhalt
> haben möchtest und die Antenne nicht zum Faltdipol zusammengedrückt
> werden will.
Okay, das war mir schon klar. Aber wenn ich baulich (Dachbalken) dazu
genötigt bin, kann ich das Ganze auch mehr oder weniger oval oder vieleckig
gestalten, oder?
>>> So eine Antenne braucht keine Radiale und ist recht effektiv.
>>
>> Und wie stimmt man die ab?
> Über die Länge der Drahtschleife.
Hmm, kürzen ist ja kein Problem, aber verlängern? Oder wie macht man das
sinnvollerweise?
>>>> Argh ... Ich und basteln ... Kommt hier jemand aus der Gegend
>>>> Celle/Hannover/Braunschweig? ;-)
>>
>>> Es gibt auch dort Funkamateure die jemanden, der sich für HF
>>> interessiert, gerne ein paar Tips beim Basteln geben.
>>
>> Mag sein. Ich kenne nur keinen ;-)
>>
>> Und nur deswegen Kontakt aufzubauen, damit mir jemand hilft, das
>> empfinde ich als ausnutzerisch.
> Nicht wenn du von vornherein sagst, was du willst.
Hast schon Recht. Ich habe wahrscheinlich auch deswegen Skrupel, einfach zu
fragen, weil ich gelegentlich in de.comm.ham gemerkt habe, daß es Leute
gibt, die dem CB nicht wirklich aufgeschlossen gegenüber reagieren.
>> Ich habe TXD jetzt mal hochgesetzt und kann auf einmal recht stabil
>> eine Station lesen, bei der das vorher nicht ging. (Was auch wichtig
>> ist, da diese Station die Rolle der anderen Station übernehmen wird,
>> die aufhört)
> Wie ist die Richtung zu dieser Station? Wieviel Grad zur Längsachse des
> Hauses sind es?
Das weiß ich leider nicht. Du meinst wegen der Auslöschung, wenn ich die
Drahtschleife nutze?
>> Was ist eine USCC-Karte? Läuft die unter Linux? Wie ist die Qualität
>> im Vergleich zum TNC?
> TNC hab ich nicht. Ich kann das schlecht vergleichen. Meinen PR-PC baue
> ich zur Zeit (mit Linux) neu auf. Wie sich die Treiber zu dieser Karte
> beim aktuellen Kernel machen, werden ich (hoffentlich) bald wissen.
Ich habe jetzt zum Vergleich das folgende Zitat gefunden:
http://www.qsl.net/dl1bke/linux/linux.de.html
"Eine solche SCC-Karte ist ein Mittelding zwischen TNC und "Simpel-MODEM".
Im Gegensatz zum TNC fehlt der Mikrocontroller, dafür beschränken sich die
Anpassungen für höhere Baudraten auf den Austausch des MODEMs und die
Systemlast ist erheblich geringer als bei Verwendung der Ansteck-MODEMs"
Ich werde wohl auch mal in de.comm.ham nach dem Gerät fragen (insbesondere
nach den Kosten, aber auch nach dem Qualitätsvergleich)