Der DARC berichtete, dass Hilberling die Produktion seines Flagschiffes
PT-8000 eingestellt hat.
Es beweist sich neuerlich, dass Leute wie DH2RTW in PR genau die
Schreihälse sind, die zwar alles fordern aber nichts bezahlen wollen.
Der PT-8000 wäre doch DER Kasten für die DK7JZs, DK6XHs, VW-Joes und wie
sie alle heissen mögen, gewesen.
Aber nix, sie lassen ihre inländischen Hersteller eiskalt ins Messer
laufen. Mehr dazu hier:
http://hilberling.de/news/news.htm
--
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www.dl1eec.blogspot.com
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Er führt in der Hauptsache EU Vorschriften als Grund an. Daneben die
vielen Zulieferer.
--
mfg hdw
...und warum verkaufen denn dann die Asiaten soviele TRXe in DL? Auch in
der 10.000Euro-Klasse?
--
www.dl1eec.blogspot.com oder http://www.qrz.com/dl1eec
Stand-by D-Star: 439,450 MHz /DB0HRF B
Ja, warum?
--
mfg hdw
Weil der Hilberling aus DL kommt und die, die den fundamantalistischen
Amateurfunk predigen maximal 3 QSOs im Monat machen; und das in Fonie.
Des DK7JZ's Aussage dazu war doch demaskierend.
Oder wozu braucht ein DL9SXX einen Hilberling? Die Zeiten des
Ausforschenden Hörens sind eben vorbei.
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www.dl1eec.blogspot.com
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Die Daten sollte eigentlich für sich sprechen, aber vielleicht gehts
garnicht darum?
Vielleicht brauch Funkamateur viel Schicke-Micke?
> Oder wozu braucht ein DL9SXX einen Hilberling? Die Zeiten des
> Ausforschenden Hörens sind eben vorbei.
>
Vielleicht zum Hinstellen um sodann von allen bewundert zu werden
Aber wer, außer gut betuchten Pensonären, kann sich denn bei der
heutigen Situation éin solches Flaggschiff leisten?
Du hast ja auch keinen?
--
mfg hdw
Nein, macht ja auch keinen Sinn; bei den Antennenmöglichkeiten, die ich
habe. Auetal-Peter; der könnte so ein Ding gut ausnutzen.
Hätte ich auf meinem Grundstück im Saarland einen 30-m-Tower und die
entsprechenden Beams drauf, würde (könnte) ich mir so einen Kasten der
10.000er Klasse schon leisten. Aber hier in Wermelskirchen wäre das
reine Geldverschwendung: Da kaufe ich mir lieber einen Hummer.
Platz für Antennen hat er ja. Und zu den nächsten potentiellen Störer
ist es auch ein Stück hin.
> Hätte ich auf meinem Grundstück im Saarland einen 30-m-Tower und die
> entsprechenden Beams drauf, würde (könnte) ich mir so einen Kasten der
> 10.000er Klasse schon leisten. Aber hier in Wermelskirchen wäre das
> reine Geldverschwendung:
Ja, was soll ich denn dann sagen, PLC-Leid gebeutelt.
Da kaufe ich mir lieber einen Hummer.
>
Soll ja jetzt sehr günstig zu bekommen sein. In USA stehen sie auf Halde.
--
mfg hdw
ja, deswegen auch. Ja und darauf auf'm Dach dann eine LP und im Hummer
einen Hilberling; das wär's....hi
Jau, und eine eigene Tankstelle.
--
mfg hdw
Tjau, fürs Funken einen gelben und als Tankfahrzeug einen roten; macht
zusammen 2 oder 75.000 Euro.
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>> Aber wer, außer gut betuchten Pensonären, kann sich denn bei der
>> heutigen Situation éin solches Flaggschiff leisten?
>> Du hast ja auch keinen?
>Nein, macht ja auch keinen Sinn; bei den Antennenmöglichkeiten, die ich
>habe. Auetal-Peter; der könnte so ein Ding gut ausnutzen.
Nein, das würde mir nichts bringen.
Mit nur einem Transceiver kann ich ohnehin nicht viel anfangen, zwei
möglichst gleiche müssten es dann schon sein.
Für die Contesterei ist es sowieso besser für jedes Band eine optimierte
Station zu haben, als ständig nach dem Bandwechsel in irgend welchen Menüs
die Parameter zu ändern wie man es ja bei heutigen Transceivern zwangsläufig
müsste.
Interessant wäre für mich evtl. noch der Flex5000 mit zwei identischen
Empfängern oder der K3 dto. mit L-PAN um die IC-765 auf 80/40m zu ersetzen.
Der TS-950SDX den ich mal wegen seines Zweitempfängers dafür angeschafft
hatte, hat ja auf den beiden Bändern jämmerlich versagt.
73
Peter
Ist denn der Baunatal-PT8000 der einzige testbare?
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> Ist denn der Baunatal-PT8000 der einzige testbare?
Nein, ich kenne zwei der Besitzer sehr gut, bei einem werde ich demnächst
mal testen.
73
Peter
OK, dann berichte mal, wenn Du getestet hast.
Nach den Produktionsbildern hätten ja mindestens 100 Exemplare gefertig
sein müssen.
Wenn man die Möglichkeit hat, das max. herauszuholen, bliebe fürs
Empfängerkonzet ohnehin nur der Einfachsuper übrig.
--
mfg hdw
> Wenn man die Möglichkeit hat, das max. herauszuholen, bliebe fürs
> Empfängerkonzet ohnehin nur der Einfachsuper übrig.
Nein, dann bleibt nur der Direktempfänger mit dem AD-Wandler gleich hinter
dem Preselektor.
Phasenrauschen vom LO und Spiegelfrequenzen muss ich nicht haben.
73
Peter
Direktempfang mit AD-Wandler, da hüpft das Technikerherz.
Die Wirklichkeit sieht derzeit noch etwas grau aus.
Im Einzelnen:
Spiegelfrequenzen sind mit hochliegender ZF kein Thema. Ich hatte mal
einen Einfachsuper mit einem XF410S02 (f=41MHz, B= +/-3,5kHz) aufgebaut.
Spiegelfrequenz kein Thema.
Später wurde daraus ein Doppelsuper.
Phasenrauschen kann man bei einem überlegt aufgebauten Oszillator mit
Drehko soweit reduzieren, das es auch nicht stört. Deshalb auch
Einfach-/Einbandsuper.
Siehe: dc4ku, W.Schnorrenberg
Eine AD-Wandlung ist wie eine Mischung zu bewerten.
Die noch "derzeitige" Technik mit mech. oder Quarzfilter ist absolute
Spitze. "Softwaretechnik" ist vor allem im kommerziellem Bereich von
Vorteil. Abgesehen, das die Geräte kleiner, leichter, billiger werden
und die Daten langzeitstabiler sind.
--
mfg hdw
> Direktempfang mit AD-Wandler, da hüpft das Technikerherz.
> Die Wirklichkeit sieht derzeit noch etwas grau aus.
Nein, grau/blau.
Wird von R&S seit längerem so gebaut
> Im Einzelnen:
>
> Spiegelfrequenzen sind mit hochliegender ZF kein Thema. Ich hatte mal
> einen Einfachsuper mit einem XF410S02 (f=41MHz, B= +/-3,5kHz) aufgebaut.
Und wozu war dieses Scheunentor gedacht? Zum Rundfunkhören?
> Spiegelfrequenz kein Thema.
Natürlich nicht
>
> Phasenrauschen kann man bei einem überlegt aufgebauten Oszillator mit
> Drehko soweit reduzieren, das es auch nicht stört. Deshalb auch
> Einfach-/Einbandsuper.
Stelle ich mir gerade so vor, PSK31 auf 80m, 41MHz ZF und VFO mit Drehko auf
37,4 oder 44,6MHz.
Also nur mit Drehko wird das nichts, da muss zumindest noch eine DAFC ran.
> Die noch "derzeitige" Technik mit mech. oder Quarzfilter ist absolute
> Spitze.
das kann ich nicht bestätigen, die DSP Filter sind inwischen besser
73
Peter
> das kann ich nicht bestätigen, die DSP Filter sind inwischen besser
Wenn die A/D-Wandler minderer Qualität sind, dann kann auch das beste DSP
nichts machen. Der K3 scheint derzeit das einzige Gerät zu sein, daß
konsequent auf höchste Performance getrimmt ist und 24 Bit-Wandler mit 96
kHz Abtastrate einsetzt. Vielleicht kann man ja jetzt mal ein CW Pile-Up
damit hören, wo andere DSP-Kisten nur noch einen undefinierbaren Brodeldreck
wiedergeben.
Das magische Wort DSP scheint den meisten das Gehirn zu verbraten, wenn es
um tatsächliche Empfängerleistung geht. DSP ist ja per se unheimlich gut, so
wie 96kBit MP3s digital sind und digital ist ja immer besser als analog.
Ja, klar.
Peter Lemken
DF5JT
0711
--
Nature abhors crude hacks
Vorher von Collins.
Bei kommerziell eingesetzten Empfängern ist die Gewichtung anders als
bei Amateurs.
>> Im Einzelnen:
>>
>> Spiegelfrequenzen sind mit hochliegender ZF kein Thema. Ich hatte mal
>> einen Einfachsuper mit einem XF410S02 (f=41MHz, B= +/-3,5kHz) aufgebaut.
>
> Und wozu war dieses Scheunentor gedacht? Zum Rundfunkhören?
Auch, aber das er zum Doppelsuper erweitert wurde, hast du wohl überlesen?
>> Spiegelfrequenz kein Thema.
>
> Natürlich nicht
>
>> Phasenrauschen kann man bei einem überlegt aufgebauten Oszillator mit
>> Drehko soweit reduzieren, das es auch nicht stört. Deshalb auch
>> Einfach-/Einbandsuper.
>
> Stelle ich mir gerade so vor, PSK31 auf 80m, 41MHz ZF und VFO mit Drehko auf
> 37,4 oder 44,6MHz.
> Also nur mit Drehko wird das nichts, da muss zumindest noch eine DAFC ran.
Für SSB reicht Drehko völlig. Und eine DAFC ist bei gut aufgebautem VFO
auch kein Problem.
>> Die noch "derzeitige" Technik mit mech. oder Quarzfilter ist absolute
>> Spitze.
>
> das kann ich nicht bestätigen, die DSP Filter sind inwischen besser
>
Ja klar, mit 3..4-fach Überlagerung + AD-Wandlung. Ist schon klar...
--
mfg hdw
> Wenn die A/D-Wandler minderer Qualität sind, dann kann auch das beste DSP
> nichts machen. Der K3 scheint derzeit das einzige Gerät zu sein, daß
> konsequent auf höchste Performance getrimmt ist und 24 Bit-Wandler mit 96
> kHz Abtastrate einsetzt. Vielleicht kann man ja jetzt mal ein CW Pile-Up
> damit hören, wo andere DSP-Kisten nur noch einen undefinierbaren Brodeldreck
> wiedergeben.
Wolltest Du nicht kürzlich auf mit Rechten Dritter lastenden Geräten
nichts am Hut haben? Du bist unglaubwürdig!
>
> Das magische Wort DSP scheint den meisten das Gehirn zu verbraten,
Na das Deine hat unter Linux und CW auch sehr gelitten?!
--
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Hallo HFS wo Peter Recht hat, hat er Recht.
--
mfg hdw
>> das kann ich nicht bestätigen, die DSP Filter sind inwischen besser
>
> Wenn die A/D-Wandler minderer Qualität sind, dann kann auch das beste DSP
> nichts machen.
Der Unterschied zwischen mechanischen oder Quarzfiltern zu DSP Filtern hat
ja nun absolut nichts mit dem ADW zu tun.
Thema verfehlt setzen, Fünf
73
Peter
Aber ohne entsprechend guten AD-Wandler nützt dir das beste
Softwarefilterdessign nicht viel.
--
mfg hdw
>>> Direktempfang mit AD-Wandler, da hüpft das Technikerherz.
>>> Die Wirklichkeit sieht derzeit noch etwas grau aus.
>>
>> Nein, grau/blau.
>> Wird von R&S seit längerem so gebaut
>
> Vorher von Collins.
Welches Modell meinst Du?
>
> Bei kommerziell eingesetzten Empfängern ist die Gewichtung anders als
> bei Amateurs.
Nö
>>> Spiegelfrequenzen sind mit hochliegender ZF kein Thema. Ich hatte mal
>>> einen Einfachsuper mit einem XF410S02 (f=41MHz, B= +/-3,5kHz) aufgebaut.
>>
>> Und wozu war dieses Scheunentor gedacht? Zum Rundfunkhören?
>
> Auch, aber das er zum Doppelsuper erweitert wurde, hast du wohl überlesen?
Nein, aber darum ging es ja nicht sondern um den von Dir hoch gelobten
Einfachsuper
>> Stelle ich mir gerade so vor, PSK31 auf 80m, 41MHz ZF und VFO mit Drehko
>> auf
>> 37,4 oder 44,6MHz.
>> Also nur mit Drehko wird das nichts, da muss zumindest noch eine DAFC
>> ran.
>
> Für SSB reicht Drehko völlig.
Da bin ich anderer Meinung,, wenn jemand 20Hz von der Frequenz wander ist
das nicht mein Gesprächspartner
>Und eine DAFC ist bei gut aufgebautem VFO
> auch kein Problem.
Natürlich nicht, hatte ich in meinen TR7 eingebaut
>
>>> Die noch "derzeitige" Technik mit mech. oder Quarzfilter ist absolute
>>> Spitze.
>>
>> das kann ich nicht bestätigen, die DSP Filter sind inwischen besser
>>
>
> Ja klar, mit 3..4-fach Überlagerung + AD-Wandlung. Ist schon klar...
Nein Direktempfänger oder Einfachsuper mit ZF-DSP
>> Der Unterschied zwischen mechanischen oder Quarzfiltern zu DSP Filtern
>> hat
>> ja nun absolut nichts mit dem ADW zu tun.
>
> Aber ohne entsprechend guten AD-Wandler nützt dir das beste
> Softwarefilterdessign nicht viel.
Nun werd nicht albern.
Ohne entsprechend gute Mischer nutzt Dir auch das beste mechanische Filter
nicht viel
Ach nein? Du hast irgendein geniales DSP, das ohne Wandler auskommt? Wir
reden hier von einer Kaskade an Filtern und Wandlern und Deine Aussage, daß
DSP-Filter inzwischen besser geworden sei, läßt sich erst dann überprüfen,
wenn das, was am DSP ankommt und verarbeitet wird, auch mindestend dieselbe
Qualität hat, wie das, was ein mechanisches Filter oder Quarzfilter zur
Verarbeitung geliefert bekommt. Und bisher war das alles nur billiger
Schrott, was an A/D-Wandlern eingesetzt wurde, weswegen das, was aus dem DSP
rauskommt nicht besser sein kann, als das, was reinging.
Wie ich sagte, ist der K3 der derzeit einzige Transceiver, der tatsächlich
einen A/D-Wandler aufweist, der eine akzeptable Qualität hat. Und damit ist
auch klar, daß Du überhaupt keine Aussage zu DSPs treffen kannst, wenn schon
die erste Stufe, also A/D-Wandlung einfach nur grottige Scheiße ist.
Daß es ICOM, Yaesu und Konsorten gelungen ist, dem durschnittlichen Kunden
Scheiße als Gold zu verkaufen, weil ja DSP draufsteht, war übrigens der
Hauptpunkt meines vorhergehenden Postings.
> Thema verfehlt setzen, Fünf
Ich fürchte nicht, Dave.
>> Der Unterschied zwischen mechanischen oder Quarzfiltern zu DSP Filtern
>> hat
>> ja nun absolut nichts mit dem ADW zu tun.
>
> Ach nein? Du hast irgendein geniales DSP, das ohne Wandler auskommt?
Unsinn, Du hast einen genialen K3 der ohne Antenne auskommt? Das ist die
gleiche Schwachsinnsargumentation.
>Wir
> reden hier von einer Kaskade an Filtern und Wandlern und Deine Aussage,
> daß
> DSP-Filter inzwischen besser geworden sei, läßt sich erst dann überprüfen,
> wenn das, was am DSP ankommt und verarbeitet wird, auch mindestend
> dieselbe
> Qualität hat, wie das, was ein mechanisches Filter oder Quarzfilter zur
> Verarbeitung geliefert bekommt. Und bisher war das alles nur billiger
> Schrott, was an A/D-Wandlern eingesetzt wurde, weswegen das, was aus dem
> DSP
> rauskommt nicht besser sein kann, als das, was reinging.
Du redest doch gequirlte Scheisse, was an bezahlbaren Wandlern in
Amateurfunkkisten eingesetzt wird/wurde und was sie generell inzwischen
können sind doch wohl zweierlei Paar Schuhe.
Das eine hat mit dem anderen erst mal überhaupt nichts zu tun.
DSP Filter sind eine Sache, die gibt es nämlich nicht nur in Amateurfunk
Empfängern und ADWs sind eine andere Sache, die ebenfalls nicht nur in
Amateurfunkgeräten verwendet werden.
Da findest Du so etwas vielleicht zu einem Bruchteil der ausgelieferten
Stückzahlen vor.
Die ADWs im R&S RX kosten übrigens mehr als ein kompletter K3, das nur am
Rande.
Warum Du Dich permanent an dem japanischen Pressmüll mit DSP aufgeilst
bleibt mir ohnehin verborgen, von denen war hier überhaupt keine Rede.
Nein. Entweder Du mißverstehst DSPs (was ich nicht glaube), oder Du
versuchst Schönrednerei.
Fakt ist, daß DSPs keine neue Technologie sind, sondern seit Jahrzehnten
z.B. im Audiobereich ihr Werk verrichten. Und gerade dort, im Audiobereich,
gibt es klar definierte Parameter dafür, was DSPs können, und für das, was
sie nicht können.
Was sie nicht können, und darüber sollten wir uns einig sein, ist ein
schlecht digitalisiertes Signal irgendwie zu verbessern.
Ein 96kBit MP3 wird dadurch, daß man es durch ein fabelhaftes DSP jagt, nicht
besser. Wenn Du das wegdiskutieren willst, mache ich mit Dir gerne einen
Blindtest, den Du garantiert verlieren wirst.
>> Wir reden hier von einer Kaskade an Filtern und Wandlern und Deine
>> Aussage, daß DSP-Filter inzwischen besser geworden sei, läßt sich erst
>> dann überprüfen, wenn das, was am DSP ankommt und verarbeitet wird, auch
>> mindestend dieselbe Qualität hat, wie das, was ein mechanisches Filter
>> oder Quarzfilter zur Verarbeitung geliefert bekommt. Und bisher war das
>> alles nur billiger Schrott, was an A/D-Wandlern eingesetzt wurde,
>> weswegen das, was aus dem DSP rauskommt nicht besser sein kann, als das,
>> was reinging.
>
> Du redest doch gequirlte Scheisse, was an bezahlbaren Wandlern in
> Amateurfunkkisten eingesetzt wird/wurde und was sie generell inzwischen
> können sind doch wohl zweierlei Paar Schuhe.
Wieso ist das gequirlte Scheiße, wenn ich Dir die Realität vor Augen führe?
Tatsache ist, daß in sämtlichen derzeit verfügbaren Afu-Geräten einfach nur
minderwertige Wandler eingesetzt werden und dem Endnutzer durch Bling-Bling
suggeriert wird, daß DSP ganz toll ist? Tatsache ist, daß - mit einer einzigen
Ausnahme - Wandler eingesetzt werden, die Abtastraten von 7 kHZ aufweisen,
Das ist ein Witz und der Witz macht sich dann bemerkbar, wenn man komplexe
Signale zu hören bekommt. Willst Du echt das Gegenteil behaupten?
Blindtest, now.
> Das eine hat mit dem anderen erst mal überhaupt nichts zu tun.
> DSP Filter sind eine Sache, die gibt es nämlich nicht nur in Amateurfunk
> Empfängern und ADWs sind eine andere Sache, die ebenfalls nicht nur in
> Amateurfunkgeräten verwendet werden.
Was versuchst Du gerade zu erklären? DSP verarbeiten ausschließlich digitale
Signale und das ist auch eine ganz tolle Sache. Wenn natürlich die digitalen
Signale bereits Schrott sind, dann kann auch ein DSP nichts mehr retten. Daß
es DSPs seit Jahrzehnten gibt, weiß ich; die Shark DSPs in digitalen
Audio-Workstations kenne ich zur Genüge. Sie lassen sich sogar kaskadieren
und sind wirklich grandios. Wenn allerdings das Eingangssignal Schrott ist,
also mit 8 Bit-Auflösung und 7 kHz-Abtastrate das Eingangssignal
digitalisiert wird, dann kannst Du dahinter schalten, was Du willst, es wird
nicht besser, sondern bleibt einfach nur Schrott.
> Da findest Du so etwas vielleicht zu einem Bruchteil der ausgelieferten
> Stückzahlen vor.
Und? Wir reden hier von Amateurfunkgeräten und klar definierten
Kaskadierungen, wo ein Signal digitalisiert wird. Wenn die Qualität des
digitalisiertn Signals beschissen ist - und das ist derzeit mit einer
Ausnahme der Fall - dann kannst Du dahinter hängen, was Du willst, es wird
definitiv nicht besser.
Ein MP3 mit 96kBit kannst Du mit 24/96 aufnehmen und es wird immer noch
beschissen klingen. Nenn mir einen nachvollziehbaren Grund dafür, warum ein
tolles DSP mit vorgeschaltetem beschissenem ADW irgendwie sinnvoll ist. Und
dann erklärst Du mir, warum Afu-Hersteller seit Jahren versuchen genau das
ihren Kunden zu verkaufen?
> Die ADWs im R&S RX kosten übrigens mehr als ein kompletter K3, das nur am
> Rande.
Ach herrje, nun willst Du die R&S-Preisliste als irgendwelchen Maßstab
heranziehen? Dümmlicher geht's echt nicht. Entweder ein Wandler
funktioniert, oder er funktioniert nicht. Und wenn er bestimmte Eckdaten
hat, im konkreten Fall vom K3 24 Bit Auflösung bei einer Abtastrate von 96
kHz, dann ist das einfach Klassen besser als all der Dreck mit 8 Bit
Auflösung und 7 kHz Abtastrate, der derzeit von den kommerziellen
Japan-Herstellern verbaut wird.
> Warum Du Dich permanent an dem japanischen Pressmüll mit DSP aufgeilst
> bleibt mir ohnehin verborgen, von denen war hier überhaupt keine Rede.
Dan hättest Du vielleicht einfach mal definieren müssen, welche DSPs
angeblich so toll sein sollen. Die derzeitigen Amateurfunkkisten haben zwar
DSPs, aber aufgrund der kaputten Philosophie von beschissenen ADWs sind sie
de facto nur ein Marketing-Gag, aber nicht brauchbar für den aktiven
Funkamateur.
Ich habe nichts gegen DSPs, ganz im Gegenteil, nur ist mir bisher noch kein
Gerät untergekommen, das sie sinnvoll eingesetzt hat. Und wenn das
Eingangssignal zum DSP Scheiße ist, kannst Du Dir Kaskadierungen der
tollsten DSPs der Welt bauen und das Ergebnis wird immer noch erbärmlich
sein.
Also mal Butter bei die Fische: Welches derzeit käuflich verfügbare
Afu-Gerät setzt DSPs ein, bei dem die Digitalkette auf hohem Niveau mit
entsprechender Auflösung und Abtastrate durchgezogen wird? Und nun komm mir
bitte nicht mit R&S.
> Also mal Butter bei die Fische: Welches derzeit käuflich verfügbare
> Afu-Gerät setzt DSPs ein, bei dem die Digitalkette auf hohem Niveau mit
> entsprechender Auflösung und Abtastrate durchgezogen wird? Und nun komm mir
> bitte nicht mit R&S.
>
> Peter Lemken
> DF5JT
> 0711
>
Ursprünglich schrieben wir doch etwas zum PT-8000?! Und das Problem war,
warum sich der PT-8000 offensichtlich am Markt nicht dursetzen konnte?
Ich bin sicher, dass das nicht an irgendwelchen Wandlern und DSPs liegt,
sondern an den Konsumenten.
Kauf' Dir doch den K3 oder steck' ihn Dir zusammen und sei fröhlich!
> Ursprünglich schrieben wir doch etwas zum PT-8000?! Und das Problem war,
> warum sich der PT-8000 offensichtlich am Markt nicht dursetzen konnte?
> Ich bin sicher, dass das nicht an irgendwelchen Wandlern und DSPs liegt,
> sondern an den Konsumenten.
Da wird dir wohl keiner ernsthaft widersprechen.
Hier kannst du einen Hilberling bewundern ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=Bp4UeXLA-CE&feature=related
--
mfg hdw
PT-8000 und 3.678 kc; schlimmer kann es nicht kommen. 11.000 € und
AFu-Fundis: Schrecklich!
--
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www.dl1eec.blogspot.com
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>Nein, grau/blau.
Bzw. olivgrün.
>Wird von R&S seit längerem so gebaut
Ja, und soll ganz hervorragend funktionieren.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
wenn da vor ein 2.4kHz Quarzfilter sitzt und dahinter dann der DSP
reichen 7kHz Abtastrate und die Dynamik ist im NF-Bereich auch nicht
wirklich entscheidend, wenn davor die ZF Regelung sitzt, wie bei den
meisten AFU Geräten. Ob dieses Konzept was taugt, ist was ganz anderes.
Beim K3 ist das ja wohl anders.
Im übrigen habe ich hier einen RX (SDR-IQ) mit einem AD-Wandler "an der
Antenne" und der geht gar nicht so schlecht(siehe SDR14,SDR-IQ oder QS1-R).
Der SDR-IQ eignet sich hervorrragend an Kenwood Geräten, die eine
herausgeführte breiten 2. ZF Zug auf 8.83MHZ haben als Panadapter.
Stand der Technik sind nun mal jetzt 16bit ADC mit 120 max. 160M/s
Samplerate ( siehe Analog Devices und Linear Technology.
73
Walter
DK1BN
Wenn sie das Gerät doch wenigstens kaufen würden. Und zwar in solchen
Massen, daß die Produktion sich hier in de, wenigstens lohnen würde.
--
mfg hdw
Tun sie ja nicht, und predigen Dir und mir was von EXZELLENCE. Lachhaft.
> Nein. Entweder Du mißverstehst DSPs (was ich nicht glaube), oder Du
> versuchst Schönrednerei.
>
> Fakt ist, daß DSPs keine neue Technologie sind, sondern seit Jahrzehnten
> z.B. im Audiobereich ihr Werk verrichten. Und gerade dort, im
> Audiobereich,
> gibt es klar definierte Parameter dafür, was DSPs können, und für das, was
> sie nicht können.
>
> Was sie nicht können, und darüber sollten wir uns einig sein, ist ein
> schlecht digitalisiertes Signal irgendwie zu verbessern.
Genau so wie ein sehr gutes Quarz- LC- oder mechanisches Filter nicht den
Müll wegbekommt, der von einem vorher sitzendem schlechten Mischer
angeliefert wird.
Aber darum geht es doch auch gar nicht, es geht um den Vergleich
Analogfilter zu guten DSP Filtern, nicht um das was dem Filter vorgesetzt
wird, sondern um Flankensteilheit, Linearität und Gruppenlaufzeit.
Das bei einem kompletten Gerät noch mehr Bauteile eine Rolle für die
Qualität spielen steht ja ausser Frage, wonöglich kommst Du mir als nächstes
noch mit den miesen PL-Buchsen.
>
> Ein 96kBit MP3 wird dadurch, daß man es durch ein fabelhaftes DSP jagt,
> nicht
> besser. Wenn Du das wegdiskutieren willst,
warum sollte ich das denn wollen?
>
>>> Wir reden hier von einer Kaskade an Filtern und Wandlern und Deine
>>> Aussage, daß DSP-Filter inzwischen besser geworden sei, läßt sich erst
>>> dann überprüfen, wenn das, was am DSP ankommt und verarbeitet wird, auch
>>> mindestend dieselbe Qualität hat, wie das, was ein mechanisches Filter
>>> oder Quarzfilter zur Verarbeitung geliefert bekommt. Und bisher war das
>>> alles nur billiger Schrott, was an A/D-Wandlern eingesetzt wurde,
>>> weswegen das, was aus dem DSP rauskommt nicht besser sein kann, als das,
>>> was reinging.
Na wenn Du meinst, aber vielleicht informierst Du Dich einfach mal
http://www2.rohde-schwarz.com/en/products/radiomonitoring/product_categories/receivers/EM510.html
Und Du den billigen Schrott dann gerne mal mit Ulrich Rohde auf 20m
diskuttieren, der ist häufig Nachmittags auf 14.323.
Ich werde dann Mäuschen spielen
> Und? Wir reden hier von Amateurfunkgeräten und klar definierten
> Kaskadierungen, wo ein Signal digitalisiert wird.
Ich rede nach wie vor von DSP Filtern, die besser als analoge sind.
>Wenn allerdings das Eingangssignal Schrott ist,
>also mit 8 Bit-Auflösung und 7 kHz-Abtastrate das Eingangssignal
>digitalisiert wird, dann kannst Du dahinter schalten, was Du willst, es
>wird
>nicht besser, sondern bleibt einfach nur Schrott.
Offenbar lebst Du noch in der Welt von NIR10 und ähnlichem Schrott
73
Peter
> Stand der Technik sind nun mal jetzt 16bit ADC
und auch die 8bit ADWs wurden vor 30 Jahren schon zu 32bit Wandlern
kaskadiert
73
Peter
>> PT-8000 und 3.678 kc; schlimmer kann es nicht kommen. 11.000 € und
>> AFu-Fundis: Schrecklich!
Fundis? Sind das nicht die Diplom- und QSL Karten Sammler mit den Standard
QSOs?
Mein Name ist, ich buchstabiere Name, mein QTH ist, ich buchstabiere QTH
QT`H, mein DOK ist blablabla und nun reiche ich das Mikrofon zurück/weiter
(nach 5 Minuten buchstabieren und Dingen die niemand wirklich wissen will)
>>
>
> Wenn sie das Gerät doch wenigstens kaufen würden. Und zwar in solchen
> Massen, daß die Produktion sich hier in de, wenigstens lohnen würde.
Zumindest sind auf der Frequenz zwei der drei PT-8000 Besitzer die ich gut
kenne aktiv
Sind diese Personen nicht mit denen identisch, die meinten ohne CW nicht
leben zu können? Aber Fonie auf 80 machen? Und unter 9+60 garnicht erst
das Gerät anschmeißen?
--
mfg hdw
> Ursprünglich schrieben wir doch etwas zum PT-8000?! Und das Problem war,
> warum sich der PT-8000 offensichtlich am Markt nicht dursetzen konnte?
> Ich bin sicher, dass das nicht an irgendwelchen Wandlern und DSPs liegt,
> sondern an den Konsumenten.
Hermann,
damit unterstellst Du, daß OM Hilberling auf seiner Webseite etwas
falsches erzählt.
Wäre das, was Du behauptet, richtig, würden die Kernaussagen (großes
Kundeninteresse, Probleme mit der Einhaltung von EU-Normen und Probleme
mit Zulieferern) der Veröffentlichung der Firma Hilberling nicht zutreffen.
Diese Veröffentlichung sagt entgegen Deiner Meinung:
- Kunden würden das Gerät gerne kaufen
- Die Einhaltung diverser Normen und/oder beworbener Geräteeigenschaften
kann über die Serie nicht eingehalten werden.
Letzteres könnte durhaus plausibel sein. Es ist ein Unterschied, ob ich
mit einer Charge Bauteile eine Musterserie aufbaue, oder ob ich über die
Serie der Zulieferer hinweg die Charakteristika, die mit dem Muster
erreicht wurden, zu reproduzieren versuche.
Ob das nun der Fall ist oder nicht, ob Du recht hast, oder ob die
Aussage auf der Webseite richtig ist, weißt Du nicht, wissen sicher auch
die beiden Peter nicht, und der HDW schon garnicht. Wenn die Aussagen
auf der Webseite der Firma Hilberling stimmen, liegt es jedenfalls nicht
am Kunden, somit auch nicht an den von Dir so gerne gescholtenen
Funkamateuren in DL.
Insofern empfiehlt es sich, einfach mal die Klappe zu halten, und weder
OM Hilberling noch OM Potentieller-Kunde hier dümmlich anzugreifen.
73,
Ulrich, DH0GHU
p.s. wartet doch mal ab, bis Testberichte von den bereits verkauften
PT8000 veröffentlicht werden. Ich bin sicher, daß irgendwann mal einer
den Weg zu einem Meßplatz finden wird, der so Dinge wie IP3, Blocking,
MDS, Breitband-Senderrauschen etc. messen kann. Vielleicht könnt ihr
dann eure Spekulationen etwas besser lenken...
Sind wir gerade dabei uns zu echauffieren?
Hier hat keiner OM Hilberling angegriffen. Das siehst nur du so weil du
das so sezhen willst ;-)
Wie der Website zu entnehmen, produziert seine Firma schon länger
selbstentwickeltes. Das läßt vermuten, er wußte schon vorher um die zu
erwartenden Schwierigkeiten. Wäre es nicht so, gäbe es die Firma mit an
Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit schon längst nicht mehr.
Und du willst uns weiß machen, wenn es genügend Kaufwillige gäbe, würde
OM Hilberling trotzdem nicht produzieren wollen?
Du meinst wohl, alle außer dir, pudern sich mit dem Klammerbeutel.
> Insofern empfiehlt es sich, einfach mal die Klappe zu halten, und weder
> OM Hilberling noch OM Potentieller-Kunde hier dümmlich anzugreifen.
>
Genau, das wars, was du beherzigen solltes. Umgehend ;-)
> 73,
> Ulrich, DH0GHU
> p.s. wartet doch mal ab, bis Testberichte von den bereits verkauften
> PT8000 veröffentlicht werden. Ich bin sicher, daß irgendwann mal einer
> den Weg zu einem Meßplatz finden wird, der so Dinge wie IP3, Blocking,
> MDS, Breitband-Senderrauschen etc. messen kann. Vielleicht könnt ihr
> dann eure Spekulationen etwas besser lenken...
Man wird sehen. Der eine Peter schielt ohnehin zu R&S Produkten ;-)
--
mfg hdw
Falsch.
Im TenTec ORION wird ein AK4524 benutzt, laut Datenblatt ist das ein 24
bit/96 kHz Codec.
> Sind wir gerade dabei uns zu echauffieren?
Keineswegs.
>
> Hier hat keiner OM Hilberling angegriffen. Das siehst nur du so weil du
> das so sezhen willst ;-)
Du hast was falsch verstanden. Ich stelle nur fest, daß es nicht
sonderlich angebracht ist, daß hier ohne Beweise
a.) unterstellt wird, die Kunden wären ausgeblieben
b.) unterstellt wird, OM Hilberling hätte auf seiner Webseite gelogen.
Wenn a.) stimmt, muß aber auch b.) stimmen, denn auf der Webseite stehen
einige Begründungen, aber kein negatives Wort übers Kundeninteresse -
eher im Gegenteil.
> Wie der Website zu entnehmen, produziert seine Firma schon länger
> selbstentwickeltes. Das läßt vermuten, er wußte schon vorher um die zu
> erwartenden Schwierigkeiten. Wäre es nicht so, gäbe es die Firma mit an
> Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit schon längst nicht mehr.
>
> Und du willst uns weiß machen, wenn es genügend Kaufwillige gäbe, würde
> OM Hilberling trotzdem nicht produzieren wollen?
Ich unterstelle nun einfach 'mal, daß auf der Webseite der Firma
Hilberling die Wahrheit geschrieben wird. Damit werde ich zwar auch zum
Untersteller, aber ich Unterstelle eben keine Lügen, sondern Wahrheiten.
Das ist weder justitiabel noch anrüchig, aber irgendwie logisch ;).
Wenn die Aussagen auf der Webseite stimmen, ist es nicht gelungen, über
die Serie ein stabiles Produkt zu gewährleisten, das sowohl die gültigen
Produktnormen als auch die spezifizierten Entwicklungsziele einhält.
Immerhin wird auf ww.hilberling.de eindeutig geschrieben, daß bestimmte
Normen nicht eingehalten werden konnten. Darüber hinaus wird eindeutig
geschrieben, daß es nicht möglich war, die spezifizierten
Geräteeigenschaften über die Serie zu gewährleisten. Da dies mit den
vielen Zulieferern begründet wird, klingt das sehr danach, daß es
entweder Probleme mit Obsoleszenzen gibt, oder daß die Parameterstreuung
von Bauteilen zu groß ist, um stabile Ergebnisse über die Serie ohne zu
großen Aufwand (Bauteile-Vorselektion, aufwändiger Abgleich, etc) zu
erzielen.
Damit kann es aber durchaus sinnvoll sein, auch bei genügend
Kaufinteressenten auf eine Weiterverfolgung des Projekts zu verzichten,
weil das nicht nur Geld kosten würde, sondern Resourcen binden würde,
die man vielleicht für andere Projekte benötigt. (Dahingehend äußert
sich die Firma Hilberling ja auch durch den Hinweis auf den nicht
vertretbaren Aufwand.)
Das ist ein Szenario, das auch in etablierten, renomierten und
erfolgreichen Industrieunternehmen vorkommt. Manchmal kann es weniger
fatal sein, ein Projekt einzustellen, anstatt eine Kostenexplosion im
Rahmen einer "Never-Ending Story" zu riskieren. Eine Ende mit Schrecken
ist dann immernoch weniger teuer als ein Schrecken ohne Ende.
73
Ulrich dh0ghu
Und somit kein A/D-Wandler.
> Im TenTec ORION wird ein AK4524 benutzt, laut Datenblatt ist das ein 24
>> bit/96 kHz Codec.
>
> Und somit kein A/D-Wandler.
LOL, der Audiofachmann hat gesprochen
Ist ADC und DAC, der von Kasei für Audioanwendungen entwickelt wurde.
schafft 100db Dynamikumfang.
Steckt auch in meinem 8 Jahre alten CD-Rekorder drin..
Codec ist ein Kunstwort bestehnd aus coder und decoder was nicht
zwingend immer eine AD- bzw DA Wandlung sein muß.
100 dB Dynamikumpfang bei Consumer NF-Geräten. Wenn du es sagst ;-)
--
mfg hdw
>
> Zumindest sind auf der Frequenz zwei der drei PT-8000 Besitzer die ich gut
> kenne aktiv
>
>
... nur von den 3 Kisten in DL kann Hilberling wirtschaftlich nicht
leben. "Sie" wollen keine 1000 Euro p. a. für einen exklusiven Club
zahlen und "sie" wollen 1st Class High Ende Technik zum
FT-857-Preis-Level haben.
DL-FunkAmateure sich schon "Schätzchen"!
>
> Sind diese Personen nicht mit denen identisch, die meinten ohne CW nicht
> leben zu können? Aber Fonie auf 80 machen? Und unter 9+60 garnicht erst
> das Gerät anschmeißen?
>
Weiss ich nicht, ob die 2 als ANOs hier aktiv sind!?
> HFS@ASUS-A8V-M schrieb:
>
>> Ursprünglich schrieben wir doch etwas zum PT-8000?! Und das Problem
>> war, warum sich der PT-8000 offensichtlich am Markt nicht dursetzen
>> konnte? Ich bin sicher, dass das nicht an irgendwelchen Wandlern und
>> DSPs liegt, sondern an den Konsumenten.
>
> Hermann,
> damit unterstellst Du, daß OM Hilberling auf seiner Webseite etwas
> falsches erzählt.
Auch alle anderen Produkte der Fa. Hilberling müssen zertifiziert sein;
also hatte er vorher gewusst, was er zum "In Den Verkehr Bringen" des
PT-8000 leisten muss.
BtW: Hatte Siemens denn oder Esser's Mannesmann immer die Wahrheit
bulletiniert?
>
> Wäre das, was Du behauptet, richtig, würden die Kernaussagen (großes
> Kundeninteresse, Probleme mit der Einhaltung von EU-Normen und Probleme
> mit Zulieferern) der Veröffentlichung der Firma Hilberling nicht zutreffen.
Kundeninteresse heisst noch lange nicht "Auftrag"! Aber woher solltest
Du das auch wissen.
> Diese Veröffentlichung sagt entgegen Deiner Meinung:
> - Kunden würden das Gerät gerne kaufen
> - Die Einhaltung diverser Normen und/oder beworbener Geräteeigenschaften
> kann über die Serie nicht eingehalten werden.
siehe oben: DAS muss Hilberling vorher gewusst haben; ist ja nicht das
erste Gerät, das er in den Verkehr bringt. Ich nehme ja nicht an, dass
er als Funkamateur glaubte, dass die EU für Amateurfunkgeräte NICHT
existiert und verbindlich ist.
>
> Letzteres könnte durhaus plausibel sein. Es ist ein Unterschied, ob ich
> mit einer Charge Bauteile eine Musterserie aufbaue, oder ob ich über die
> Serie der Zulieferer hinweg die Charakteristika, die mit dem Muster
> erreicht wurden, zu reproduzieren versuche.
Sag mal, hast Du mit R&D und Produktionstiefe schon mal was zu tun
gehabt? Das wäre ja tiefstes ICOM-Mittelalter, was Du da Hilberling
unterstellst.
>
> Ob das nun der Fall ist oder nicht, ob Du recht hast, oder ob die
> Aussage auf der Webseite richtig ist, weißt Du nicht, wissen sicher auch
> die beiden Peter nicht, und der HDW schon garnicht. Wenn die Aussagen
> auf der Webseite der Firma Hilberling stimmen, liegt es jedenfalls nicht
> am Kunden, somit auch nicht an den von Dir so gerne gescholtenen
> Funkamateuren in DL.
Es liegt immer am Kunden; denn der entscheidet über die Produkte und die
Anbieter. Wenn nur noch "Pappe" verkauft wird, liegt das nicht am Anbieter!
>
> Insofern empfiehlt es sich, einfach mal die Klappe zu halten, und weder
> OM Hilberling noch OM Potentieller-Kunde hier dümmlich anzugreifen.
Ach Ulrich, Du hattest nie eine Diskussionskultur und Dir mangelt es an
Allgemein-Überblick; Dein Fachwissen bestreite ich allerdings nicht.
Denk' doch wenigstens um diese Zeit etwas logischer.
Fällt Dir eigentlich nicht auf, dass mir Hilberlings Situation als
Unternehmer weh tut. Weisst Du eigentlich, was es heisst, nach soviel
Investment die Notbremse zu ziehen? Ich glaube: NEIN!
>
>
> 73,
> Ulrich, DH0GHU
> p.s. wartet doch mal ab, bis Testberichte von den bereits verkauften
> PT8000 veröffentlicht werden. Ich bin sicher, daß irgendwann mal einer
> den Weg zu einem Meßplatz finden wird, der so Dinge wie IP3, Blocking,
> MDS, Breitband-Senderrauschen etc. messen kann. Vielleicht könnt ihr
> dann eure Spekulationen etwas besser lenken...
Das war nie zur Diskussion gestanden und stand immer aussser Zweifel.
Hiermit dokumentierst Du neuerlich, dass Du dem Inhalt dieser
Kommunikation nie ernsthaft folgen konntest.
GUTEN MORGEN, Ulrich!
hihi, Ulrich! Hau' ihn: Plemken!
> Horst-D.Winzler schrieb:
>
>> Sind wir gerade dabei uns zu echauffieren?
>
> Keineswegs.
Wichtig ist, WIE es ankommt und nicht WIE Du es abschickst. Und es kommt
ECHAUFFIERT an Ulrich! Schicksal!
>
>>
>> Hier hat keiner OM Hilberling angegriffen. Das siehst nur du so weil du
>> das so sezhen willst ;-)
> Du hast was falsch verstanden. Ich stelle nur fest, daß es nicht
> sonderlich angebracht ist, daß hier ohne Beweise
> a.) unterstellt wird, die Kunden wären ausgeblieben
> b.) unterstellt wird, OM Hilberling hätte auf seiner Webseite gelogen.
>
> Wenn a.) stimmt, muß aber auch b.) stimmen, denn auf der Webseite stehen
> einige Begründungen, aber kein negatives Wort übers Kundeninteresse -
> eher im Gegenteil.
Interesse ist noch nicht mal eine Option; geschweige denn ein Auftrag!
>
>> Wie der Website zu entnehmen, produziert seine Firma schon länger
>> selbstentwickeltes. Das läßt vermuten, er wußte schon vorher um die zu
>> erwartenden Schwierigkeiten. Wäre es nicht so, gäbe es die Firma mit an
>> Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit schon längst nicht mehr.
>>
>> Und du willst uns weiß machen, wenn es genügend Kaufwillige gäbe, würde
>> OM Hilberling trotzdem nicht produzieren wollen?
>
> Ich unterstelle nun einfach 'mal, daß auf der Webseite der Firma
> Hilberling die Wahrheit geschrieben wird. Damit werde ich zwar auch zum
> Untersteller, aber ich Unterstelle eben keine Lügen, sondern Wahrheiten.
> Das ist weder justitiabel noch anrüchig, aber irgendwie logisch ;).
Sicher ist das die Wahrheit; aber nicht der Grund für einen
Serienproduktions-Stopp. Du hast Deine Meinung zum Hintergrund der
Hilberling-Entscheidung und ich meine. Das richtig zu handhaben,
verstehst Du leider nicht.
>
> Wenn die Aussagen auf der Webseite stimmen, ist es nicht gelungen, über
> die Serie ein stabiles Produkt zu gewährleisten, das sowohl die gültigen
> Produktnormen als auch die spezifizierten Entwicklungsziele einhält.
Das wiederum gehört ins Managment-Handbuch, BEVOR die Nullserie steht
und BEVOR der Bauteile-Resourcen-Katalog erstellt wurde.
Wenn aber kleinlaut zwischen den Zeilen steht, dass die Produktionstiefe
zu gering geplant war, dann heisst das Planungsfehler; sonst nichts!
Kann doch vorkommen; oder?
> Immerhin wird auf ww.hilberling.de eindeutig geschrieben, daß bestimmte
> Normen nicht eingehalten werden konnten. Darüber hinaus wird eindeutig
> geschrieben, daß es nicht möglich war, die spezifizierten
> Geräteeigenschaften über die Serie zu gewährleisten.
Also Umsetzungsfehler. Das was er designed hatte, gab es als
Serienbauteil auf dem freien Markt zertifiziert nicht zu kaufen. Und
diese Diskussion hatten wir unter einem anderen Label unlängst hier!
Funkamateure auf der Suche nach der Goldene Eier legenden High End
Wollmilchsau zum Preis eines FT-817.
Da dies mit den
> vielen Zulieferern begründet wird, klingt das sehr danach, daß es
> entweder Probleme mit Obsoleszenzen gibt, oder daß die Parameterstreuung
> von Bauteilen zu groß ist, um stabile Ergebnisse über die Serie ohne zu
> großen Aufwand (Bauteile-Vorselektion, aufwändiger Abgleich, etc) zu
> erzielen.
s. o.
>
> Damit kann es aber durchaus sinnvoll sein, auch bei genügend
> Kaufinteressenten auf eine Weiterverfolgung des Projekts zu verzichten,
> weil das nicht nur Geld kosten würde, sondern Resourcen binden würde,
> die man vielleicht für andere Projekte benötigt. (Dahingehend äußert
> sich die Firma Hilberling ja auch durch den Hinweis auf den nicht
> vertretbaren Aufwand.)
Du wiederholst das, was ich ursprünglich konstatierte! Danke!
>
> Das ist ein Szenario, das auch in etablierten, renomierten und
> erfolgreichen Industrieunternehmen vorkommt. Manchmal kann es weniger
> fatal sein, ein Projekt einzustellen, anstatt eine Kostenexplosion im
> Rahmen einer "Never-Ending Story" zu riskieren. Eine Ende mit Schrecken
> ist dann immernoch weniger teuer als ein Schrecken ohne Ende.
Na, JETZT bist Du meiner Meinung! Danke.
>
>
> 73
> Ulrich dh0ghu
>
>
>
Dafür kriegste jetzt auch ein
73, Hermann
Erinnert mich irgendwie an die D-Star AMBE+ - Diskussion.
Da trifft ein Unternehmer eine wichtige - aber unangenehme -
Entscheidung. Und Funkamateure machen daraus eine Bauteile-Diskussion.
Dabei wurde doch hier schon beschlossen, dass Amateurfunkgeräte nur mit
Bauteilen bestückt werden dürfen, die älter als 30 Jahre sind.
Kein Wunder, dass der PT-8000 nicht kommt!
>>
>> Wenn die Aussagen auf der Webseite stimmen, ist es nicht gelungen,
>> über die Serie ein stabiles Produkt zu gewährleisten, das sowohl die
>> gültigen Produktnormen als auch die spezifizierten Entwicklungsziele
>> einhält.
>
> Das wiederum gehört ins Managment-Handbuch, BEVOR die Nullserie steht
> und BEVOR der Bauteile-Resourcen-Katalog erstellt wurde.
>
> Wenn aber kleinlaut zwischen den Zeilen steht, dass die Produktionstiefe
> zu gering geplant war, dann heisst das Planungsfehler; sonst nichts!
> Kann doch vorkommen; oder?
>
>
>> Immerhin wird auf ww.hilberling.de eindeutig geschrieben, daß
>> bestimmte Normen nicht eingehalten werden konnten. Darüber hinaus wird
>> eindeutig geschrieben, daß es nicht möglich war, die spezifizierten
>> Geräteeigenschaften über die Serie zu gewährleisten.
>
> Also Umsetzungsfehler. Das was er designed hatte, gab es als
> Serienbauteil auf dem freien Markt zertifiziert nicht zu kaufen. Und
> diese Diskussion hatten wir unter einem anderen Label unlängst hier!
>
> Funkamateure auf der Suche nach der Goldene Eier legenden High End
> Wollmilchsau zum Preis eines FT-817.
>
>
>
> Da dies mit den
>> vielen Zulieferern begründet wird, klingt das sehr danach, daß es
>> entweder Probleme mit Obsoleszenzen gibt, oder daß die
>> Parameterstreuung von Bauteilen zu groß ist, um stabile Ergebnisse
>> über die Serie ohne zu großen Aufwand (Bauteile-Vorselektion,
>> aufwändiger Abgleich, etc) zu erzielen.
Ich kenne den PT-8000 nur als Blockschaltbild. Dort gibt es einige
Stufen, mit denen schon Firmen lange vor dem PT-8000 ihre Probleme
hatten. Wunderte mich, das seine Lösung für ein Seriengerät gerade die
fragilst war. Hätte gern mehr darüber erfahren, warum er diese Lösung
wählte. Nunja ;-)
Zu bedauern ist das Produktionsende allemal.
--
mfg hdw
> Zu bedauern ist das Produktionsende allemal.
Das steht ohne Zweifel ausser Frage.
Nur der Marketingchef Hilberling's hätte sich besser mal mit dieser NG
beschäftigt und den Konsumentenmarkt untersucht.
>
> "horst-d.winzler" <horst.d.no...@web.de> schrieb
>
>>> PT-8000 und 3.678 kc; schlimmer kann es nicht kommen. 11.000 € und
>>> AFu-Fundis: Schrecklich!
>
> Fundis? Sind das nicht die Diplom- und QSL Karten Sammler mit den Standard
> QSOs?
> Mein Name ist, ich buchstabiere Name, mein QTH ist, ich buchstabiere QTH
> QT`H, mein DOK ist blablabla und nun reiche ich das Mikrofon
> zurück/weiter (nach 5 Minuten buchstabieren und Dingen die niemand
> wirklich wissen will)
>
you're five and nine, repeat everything!
SCNR
Guenter
DL7LA
--
change 11 in reply adress to 1
Das kann nur bedeuten, dass der RX zwar in Ordnung ist; der Besuch eines
HNO-Arztes aber anzuraten wäre.
Ulrich,
da eilt Dir aber mal wieder der richtige Funkamateur zuhilfe.
439.450 - 145.2625 - 7.100 - 29.670
Mhh, da läuft der unter "Kommerzielles Equippment", paßt schon eher.
In den audiophilen Foren wird ja gerne etwas über Hörerlebnisse an sich
erzählt, teilweise auch etwas esoterisch.
Weiß zufällig jemand etwas über Hörer- Blindtests oder MP3s zum Download
mit teuren Kurzwellenempfängern?
Hiberling vs. Telefunken E1800 vs. Lowe vs. EKD500 vs. Icom oder etwas
in die Richtung?
Oder anders gefragt: Wieviel % der QSOs gehen mir bei sonst gleichen
Bedingungen mit meiner "Gurke" durch die Lappen?
O.J. (fährt immer noch Sommerkamp FTDX500)
Wau, ich hatte die Version 505.... und das bei 30 Grad Aussentemperatur:
Schwitz schwitz!
>
> Oder anders gefragt: Wieviel % der QSOs gehen mir bei sonst gleichen
> Bedingungen mit meiner "Gurke" durch die Lappen?
Das hängt nicht nur von dem Empfänger alleine ab sondern auch von den Ohren
und den Antennen.
>
> O.J. (fährt immer noch Sommerkamp FTDX500)
Es gibt genügend alte Gurken mit denen wesentlich mehr zu hören ist
73
Peter
> Im übrigen habe ich hier einen RX (SDR-IQ) mit einem AD-Wandler "an der
> Antenne" und der geht gar nicht so schlecht
Kann ich mir nicht vorstellen, dass der "an der Antenne" funktionieren
würde.
73
Peter
>> O.J. (fährt immer noch Sommerkamp FTDX500)
>
> Es gibt genügend alte Gurken mit denen wesentlich mehr zu hören ist
>
> 73
> Peter
>
>
im Schweisse Deines Angesichtes sollst Du Dein QSO fahren!
Hermann, DL, 1, EEC
Genau das meine ich. Kundige Ohren mit verbundenen Augen, verschiedene
Geräte an der selben Antenne im direkten Vergleich. Gab es mal ernsthaft
solche Tests?
Wie stark/worin konkret unterscheiden sich jetzt ein NASA HF4 von
von Elecraft K2 von Hiberling? Ab wann wirds akademisch?
>
>> O.J. (fährt immer noch Sommerkamp FTDX500)
>
> Es gibt genügend alte Gurken mit denen wesentlich mehr zu hören ist
Noch mehr?
Ich höre teilweise schon viel zu viel damit. Daher habe ich
einen Abschwächer und ein schmaleres ZF-Filter nachgerüstet SCNR.
73,
Ole
Ich mag Röhren. Und so alt ist der noch gar nicht:
(Hust)
O.J.
73
Walter
Walter
>> Es gibt genügend alte Gurken mit denen wesentlich mehr zu hören ist
>
> Noch mehr?
> Ich höre teilweise schon viel zu viel damit. Daher habe ich
> einen Abschwächer und ein schmaleres ZF-Filter nachgerüstet SCNR.
Dann hörst Du eine ganze Menge weniger DX auf 40m als ich.
Ich verwende zusätzlich noch einen 8db Vorverstärker vor meiner alten Gurke
die schon mit voller Verstärkung läuft und mit schmalerem Filter würde ich
die teilweise vermutlich auch nicht in SSB lesen können.
>>> Im übrigen habe ich hier einen RX (SDR-IQ) mit einem AD-Wandler "an der
>>> Antenne" und der geht gar nicht so schlecht
>>
>> Kann ich mir nicht vorstellen, dass der "an der Antenne" funktionieren
>> würde.
>>
> Diese Vorurteil hatte ich auch, aber ich war auch erstaunt, zumindest mit
> "Empfängern" a la FT-817 etc. kann es das kleine Ding durchaus aufnehmen.
Na gut
>Ich benutze ihn wie bereits geschrieben als Panadapter(190kHz Bandbreite).
Wäre dafür nicht der LP-PAN kit $176.75 die sinnvollere Lösung?
>Der QS1R( 50Mhz Bandbreite) hat noch einen besseren Wandler und demnächst
>schaltbare Bandpässe.
Ja, das wird sicher nicht von ungefähr gemacht.
Mir schwebt ja eine IQ Mischer Lösung für meine Empfangs 4-Square vor.
Jeweils ein Empfänger pro Strahler und dann das ganze Phasing etc. per DSP.
73
Peter
>> Im TenTec ORION wird ein AK4524 benutzt, laut Datenblatt ist das ein 24
>> bit/96 kHz Codec.
>
> Und somit kein A/D-Wandler.
Laut Datenblatt beinhaltet er:
- 2 24-Bit-ADCs
- 2 24-Bit-DACs
Für Dich: ADC = A/D-Wandler
73,
Ulrich
> Da trifft ein Unternehmer eine wichtige - aber unangenehme -
> Entscheidung. Und Funkamateure machen daraus eine Bauteile-Diskussion.
>
> Dabei wurde doch hier schon beschlossen, dass Amateurfunkgeräte nur mit
> Bauteilen bestückt werden dürfen, die älter als 30 Jahre sind.
>
> Kein Wunder, dass der PT-8000 nicht kommt!
>
Kleiner m.E. hierzu passender Seitenblick auf die Gesamtsituation in DL
aus einem Internet-Forum:
"Wer kauft schon in Deutschland neue Technologien? Die sind doch
allesamt viel zu teuer und viel zu kurzlebig. Das machen dagegen die
Japaner und Amerikaner. Die Technik-begeisterten Japaner zahlen dabei
Preise, die wir niemals akzeptieren würden. Sie zahlen den
Elektronik-Konzernen den ersten großen Batzen der Entwicklungskosten
wieder zurück, nicht wir! Daher gibt es im Land der aufgehenden Sonne
Dinger, von denen wir erst in einigen Jahren erfahren werden.
Japaner haben Hochgeschwindigkeits-Internet nicht privat, sondern
staatlich finanziert. Den Deutschen ist dagegen nichts Besseres
eingefallen, als die Telekommunikation komplett zu privatisieren. Und
jetzt stellt sich heraus, dass kein Privatier bereit ist, die kleinen
Orte außerhalb der Stadt mit DSL zu versorgen: wie auch bei Preisen
unterhalb von 30€ pro Anschluss im Monat? Damit sind gerade mal die
laufende Kosten gedeckt. Eine Gigabit-Leitung mit Anschluss an jedem
Haus im Dorf ist da nicht drin.
Was glaubt Ihr, wie man unter diesen Umständen in Deutschland IPTV
einführen soll?
Pro7/Sat1 muss jetzt, wo es an die "Heuschrecken" verkauft wurde, nur
noch eins machen: die milliardenschweren Schulden, die aus der
Übertragung des Kaufpreises auf die Gesellschaft entstanden sind,
abzahlen: guckt doch noch mehr Werbung, steigert damit ihre
Einschaltquotoen - dann wird irgendwann vielleicht auch HD herausspringen.
Wir sind ein Land im Stillstand: gesellschaftlich, politisch,
wirtschaftlich und kulturell. Wir leben vom Ruhm der Vergangenheit, sind
faul geworden und haben vor allem jeglichen Gemeinschaftssinn, das
"wir"-Gefühl verloren.
Es gibt kein anderes Land auf der Welt, wo sich Bürger finden, die
während der Weltmeisterschaft EIGENE Fahnen von den Autos reißen...
Das rächt sich jetzt und wird sich auch noch lange auswirken.
Mit HDTV in Deutschland geht es genau so wie mit allem anderen auch."
(aus www.hifi-forum.de)
73 Klaus
Grins.
--
=======================
www.dl1eec.blogspot.com
=======================
> Auch alle anderen Produkte der Fa. Hilberling müssen zertifiziert sein;
> also hatte er vorher gewusst, was er zum "In Den Verkehr Bringen" des
> PT-8000 leisten muss.
Im Prinzip sicher. Dennoch ist der Aufwand zur Einhaltung von Normen
nicht bei jedem Gerät gleich. Auch gelten nicht für jedes Gerät die
gleichen Normen. In meinem derzeitigen beruflichen Umfeld spielen z.B.
die EN-Normen keine große Rolle - wir entwickeln aber sehr wohl
elektronische Endgeräte...
> Kundeninteresse heisst noch lange nicht "Auftrag"! Aber woher solltest
> Du das auch wissen.
Für Dich formuliere ich meine Aussage neu: Ich bezweifle, daß es für den
PT8000 eine unzureichende Nachfrage gab.
Immerhin vermarkten auch andere Hersteller ihre Transceiver für Preise
um 10000 € und bieten dabei nach Datenblattlage weniger (z.B. kein
2m-Band, das kostet dann nochmal ca. 1500 € extra in Form eines
hochwertigen Transverters...).
>> - Die Einhaltung diverser Normen und/oder beworbener
>> Geräteeigenschaften kann über die Serie nicht eingehalten werden.
>
> siehe oben: DAS muss Hilberling vorher gewusst haben; ist ja nicht das
> erste Gerät, das er in den Verkehr bringt. Ich nehme ja nicht an, dass
> er als Funkamateur glaubte, dass die EU für Amateurfunkgeräte NICHT
> existiert und verbindlich ist.
Wenn es um beworbene Geräteeigenschaften geht, war das mit Sicherheit
ein Projekt mit einem eher überdurchschnittlichen technischen Anspruch.
>> Letzteres könnte durhaus plausibel sein. Es ist ein Unterschied, ob
>> ich mit einer Charge Bauteile eine Musterserie aufbaue, oder ob ich
>> über die Serie der Zulieferer hinweg die Charakteristika, die mit dem
>> Muster erreicht wurden, zu reproduzieren versuche.
>
> Sag mal, hast Du mit R&D und Produktionstiefe schon mal was zu tun
> gehabt? Das wäre ja tiefstes ICOM-Mittelalter, was Du da Hilberling
> unterstellst.
Sicher habe ich damit zu tun.
Es ist nunmal ein Fakt, daß es bei der Überleitung in eine
Serienfertigung Probleme gibt. Ob diese eher groß oder klein sind, ist
durchaus beeinflußbar, bei komplexen Systemen wird man diese nicht
vermeiden können. Das Problem haben nicht nur Hersteller von
Amateurfunkgeräten, sondern auch Hersteller z.B. von Automobilen oder
die von Meßgeräten etc.
Genauso ist es leider so, daß elektronische Bauteile selbst namhafter
Hersteller nicht nur übliche Parameterstreuungen über die Serie
aufweisen, sondern hin und wieder auch die im Datenblatt zugesicherten
Eigenschaften nicht immer einhalten. Dazu kommen dann noch so Dinge wie
Alterungseffekte.
usw usw usw...
Natürlich kann man im Vorfeld viel tun, um spätere Probleme zu
vermeiden. Ausschließen wirst Du sie nicht können. Ich will nun nicht
weiter ins Detail gehen - das würde die meisten Leser hier nur langweilen.
> Es liegt immer am Kunden; denn der entscheidet über die Produkte und die
> Anbieter. Wenn nur noch "Pappe" verkauft wird, liegt das nicht am Anbieter!
Soweit richtig. Es liegt am Kunden, was dieser kauft. Die Schuld für
gefloppte Produkte liegt dennoch nicht am Kunden. Der Kunde wurde "nur"
falsch eingeschätzt. Eine vernünftige Marktanalyse ist nunmal der
Grundstein für ein erfolgreiches Produkt. Ein Produkt, das mangels
Nachfrage floppt, wurde entweder preislich, funktionell oder qualitativ
am Markt vorbei entwickelt, oder der Markt hat nichts von seiner
Existenz mitbekommen.
Ich bin mir allerdings recht sicher, daß Hilberling den PT8000 nicht am
Markt vorbei definiert hat. Zumindest nach Papierlage wäre er vermutlich
gegenüber IC7800 und FT-DX9000 konkurrenzfähig gewesen.
> Fällt Dir eigentlich nicht auf, dass mir Hilberlings Situation als
> Unternehmer weh tut. Weisst Du eigentlich, was es heisst, nach soviel
> Investment die Notbremse zu ziehen? Ich glaube: NEIN!
Nein, daß Dir die Situation weh tut, fällt nicht wirklich auf, auch wenn
es nachvollziehbar wäre. Du beschimpfst in Deinem Auftaktposting die
potentiellen Kunden. Das fällt zuallererst auf.
Davon abgesehen weiß ich sehr wohl, was es bedeutet, wenn ein Projekt
nach einigen oder vielen Prozent der Gesamtstrecke aus welchen Gründen
auch immer eingestellt werden muß. Glaube mir: es ist auch für einen
Nicht-Unternehmer und Nur-Mitarbeiter nicht schön, wenn ein kurz vor dem
erfolgreichen Abschluß stehendes (hier: kundenspezifisches) Projekt
aufgrund der Pleite des Kunden gestoppt werden muß. Je nach finanzieller
Dimension ist das für den Unternehmer weniger schlimm als für das
Projektteam.
Das bestätigt doch nur, daß die Info auf der Webseite der Wahrheit
entspricht: Den hohen Standard, den man sich setzte, konnte man in einer
Serienproduktion mit vertretbarem Aufwand nicht ohne Einschränkungen
garantieren.
Das erwähnte Problem mit dem Filter wundert mich übrigens nicht: Das
manuell aus vielen Einzelquarzen zusammengestrickte Filter hätte ich
persönlich als großes Risiko für eine stabile Serienfertigung
betrachtet. Da reicht schon eine ungenügende Voralterung, und der
Abgleich im Werk paßt noch, doch ein paar Monate später beim Kunden
laufen die Parameter davon... So Parameter wie Bandbreite, Welligkeit,
Gruppenlaufzeit, Flankensteilheit und Weitabselektion sind dann ganz
schnell nicht mehr besser als bei einem "Filter von der Stange".
73
Ulrich, dh0ghu
Im K3 werkelt der TLV320AIC23B von TI mit 96kHz Sampling Rate
? 90-dB SNR Multibit Sigma-Delta ADC (A-weighted at 48 kHz)
? 100-dB SNR Multibit Sigma-Delta DAC (A-weighted at 48 kHz)
73, Peter
Du kannst es deutlicher sagen. Wer solch eine Lösung heutzutage
anbietet, dem ist nicht mehr zu helfen.
Wenn ich mich recht erinnere, wird die erste Oszillatorfrequent mehrmals
heruntergeteilt. Theoretisch eine wunderbare Lösung. Praktisch kann man
sowas nur mit selektierten IC machen. Oszillatorfrequenz rauscht
schlicht zu viel usw. Diese Lösung hatte Marconi* schonmal angewendet.
Sie habens wieder gelassen.
*Ich meine, es war Marconi, bin mir aber nicht mehr sicher. Zu lange her.
--
mfg hdw
> Das erwähnte Problem mit dem Filter wundert mich übrigens nicht: Das
> manuell aus vielen Einzelquarzen zusammengestrickte Filter hätte ich
> persönlich als großes Risiko für eine stabile Serienfertigung betrachtet.
Was meinst Du denn was in den Quarzfiltern im Blechgehäuse steckt?
Da habe ich auch schön öfter mal den Deckel abgelötet und Quarze mit kalten
Lötstellen nachgelötet.
Du kannst auch 100 Icom FL-30 Standardfilter durchwobbeln, wenn Du Glück
hast findest Du zwei mit identischen Eigenschaften.
Kopfschüttel...
73, Peter
> Wenn ich mich recht erinnere, wird die erste Oszillatorfrequent mehrmals
> heruntergeteilt. Theoretisch eine wunderbare Lösung. Praktisch kann man
> sowas nur mit selektierten IC machen. Oszillatorfrequenz rauscht
> schlicht zu viel usw. Diese Lösung hatte Marconi* schonmal angewendet.
> Sie habens wieder gelassen.
>
> *Ich meine, es war Marconi, bin mir aber nicht mehr sicher. Zu lange her.
Ich hoffe Du meinst nicht DEN Marconi
> Wenn ich mich recht erinnere, wird die erste Oszillatorfrequent mehrmals
> heruntergeteilt. Theoretisch eine wunderbare Lösung. Praktisch kann man
> sowas nur mit selektierten IC machen. Oszillatorfrequenz rauscht
> schlicht zu viel usw. Diese Lösung hatte Marconi* schonmal angewendet.
> Sie habens wieder gelassen.
>
> *Ich meine, es war Marconi, bin mir aber nicht mehr sicher. Zu lange her.
>
TenTec machts im ORION auch so, man sieht dort schön, daß das
Phasenrauschen in direkter Nachbarschaft zur Oszillatorfrequenz sehr
niedrig ist, aber bei größer werdendem Frequenzabstand nur sehr langsam
absinkt, weil das Breitbandrauschen des Teilers eine dominante Rolle
spielt... Für den typischen Lowband-Contester ist das durchaus eine
vernünftige Lösung (die dicken Signale sind nur wenige kHz entfernt).
Solche Lösungen sind mir aber auch schon an anderer Stelle (nicht im
Amateurfunk) begegnet, sie sind durchaus verbreitet.
Hat nicht auch AEG-Telefunken schon solche Lösungen in kommerziellen
Empfängern realisiert gehabt?
73
Ulrich
Dass das letztenendes auch nur gekoppelte Einzelquarze sind, ist schon
klar. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob die Quarze schon bei der
Herstellung für diese Anwendung gezüchtet wurden und vernünftig gealtert
wurden, und kompakt in ein Gehäuse gepackt wurden, oder ob jemand aus
einer Quarzlieferung von Y Stück X selektierte Quarze herausnimmt, auf
einer offenen Platine zusammenlötet und dann versucht, das Ergebnis
beliebig oft bei nicht zu hohem Kostenaufwand zu reproduzieren.
Sowas macht heutzutage eigentlich keiner mehr (außer vielleicht z.B. bei
4-poligen Filtern... da ist das Verhalten möglicherweise noch
überschaubar). Es ist kostengünstiger und sicherer, das "Zusammenlöten"
von vielpoligen Quarzfiltern den Leuten zu überlassen, die das täglich
machen, die über das notwendige Knowhow und über die Kontrolle über den
gesamten Herstellungsprozeß verfügen..
73
Ulrich dh0ghu
Yep, langjährige Erfahrung mit Produkten aus dem Hause Avid und Creamware.
Und ein paar Ohren, das durch ein Musikstudium an Blindtests gewöhnt ist und
nicht an das Schlangenöl der Datenkompression bei komplexen Audiosignalen
glaubt.
Oh, und professionelle Audioaufnahmen bei einem namhaften Label habe ich
auch schon produziert. Nein, kein Hip Hop.
> Ist ADC und DAC, der von Kasei für Audioanwendungen entwickelt wurde.
> schafft 100db Dynamikumfang.
> Steckt auch in meinem 8 Jahre alten CD-Rekorder drin..
In Deinem 8 Jahre alten CD-Recorder steckt ein 24/96-Wandler drin? Wozu? Und
welcher Wndler wandelt das ganze dann auf 16/44.1 um?
Laß mich das präzisieren, worauf es mir grundsätzlich in dieser ganzen
Diskussion ankommt: Gibt es einen Digitalreceiver, der an jedem Teil der
Kette der Analog-Digital-Wandlung latenzfrei 24 Bit Auflösung und 96 kHz
Sampling-Rate bereitstellt, und zwar ohne jegliche Datenkompression, vom
ersten Wandler bis hin zur Rückwandlung in ein Audiosignal?
Alles andere ist unbrauchbar, zumindest in meinen Augen als Audiofachmann.
Bißchen CW kann ich auch und wie sich ein Pile-up anhört, weiß ich auch.
Peter Lemken
DF5JT
0711
--
Nature abhors crude hacks
> Dass das letztenendes auch nur gekoppelte Einzelquarze sind, ist schon
> klar. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob die Quarze schon bei der
> Herstellung für diese Anwendung gezüchtet wurden und vernünftig gealtert
> wurden, und kompakt in ein Gehäuse gepackt wurden, oder ob jemand aus
> einer Quarzlieferung von Y Stück X selektierte Quarze herausnimmt, auf
> einer offenen Platine zusammenlötet und dann versucht, das Ergebnis
> beliebig oft bei nicht zu hohem Kostenaufwand zu reproduzieren.
Und woher hast Du das es so gemacht wird?
> Weiß zufällig jemand etwas über Hörer- Blindtests oder MP3s zum Download
> mit teuren Kurzwellenempfängern?
*Brüll*
Herrje, mit einem verlustbehafteten Verfahren willst Du die Qualität eines
KW-Empfängers beurteilen?
Was glaubst Du denn, wie sich z.B. das Pile-Up von 3Y0X anhört, wenn man es
von einem R4C aufnimmt, parallel dazu dasselbe Pile-Up an einem IC-7000
aufnimmt und dann beides in ein 128kBit-MP3 umwandelt?
Der Blindtest wird ergeben, daß beide gleich beschissen klingen.
Und daraus schlißen wir jetzt, daß beide Empfänger gleich beschissen sind?
Ich rufe zu einem Blindtest auf.
Versuchsanordnung:
* Gescheite Antennanlage
* 5 verschiedene Empfäger parallel an dieser Antennenanlage
* Mindestens 2 rein analoge Empfänger dabei (Gerne R4C und TS930)
* Keine Nicht-Afu-Geräte bei den restlichen 3 (Sorry, R&S)
* Gleichbleibende Bandbreite (z.B. 500 Hz oder 2 kHz)
* Direktabnahme des Audiosignals
* Einspeisung des Audio-Signals in ein digitales Aufnahmesystem
* Kein verlustbehafteter Codec in diesem System
* Zeitpunkt eines Mörder-Pile-Ups in CW am ersten Tag einer Expedition
* Teilnehmerfeld von mindestens 10 erfahrenen CW-DXern
* Auswertung durch Rufzeichenzählung über definierten Zeitraum
Das kann man sicherlich noch präzisieren, aber grundsätzlich sollte das
schon eine gesunde Basis für eine Beurteilung sein. Und dann reden wir bei
Bekanntgabe der Ergebnisse mal über die Qualität derzeitiger Digitaltechnik
im Kurzwellen-Amateurfunk.
Es werden Teiler eingesetzt. Aber schau dir mal den Aufwand an und
folgend den Preis bei kommerziellen Konzepten.
> Hat nicht auch AEG-Telefunken schon solche Lösungen in kommerziellen
> Empfängern realisiert gehabt?
>
AEG-Telefunken setzt im Oszillator Teiler ein, aber schickt mW dann das
Signal durch ein Mitlauffilter. Allerdings ist es zu lange her, das ich
mich damit beschäftigt hatte. Aber, der Aufwand ich nicht
unbeträchtlich. Für Hilberling sicher nicht machbar.
Wenn digital, ann hätte er doch gleich einen DDS einsetzen sollen. Ich
weiß DDS hat auch seine Schwächen aber das Konzept wäre zukunftsträchtiger.
--
mfg hdw
Das sagen dir die Quarzfilterhersteller. Die selektieren nämlich aus
einer Charge die Quarze (Filter und nicht Schwingquarze). Anschleißend
werden die selektierten zu passenden Gruppen zusammengesetzt.
Wie Ulrich schon schrieb, jeder vernüftige Hersteller von Empfängern
überläßt das den Quarzschleifern.
--
mfg hdw
>> Fällt Dir eigentlich nicht auf, dass mir Hilberlings Situation als
>> Unternehmer weh tut. Weisst Du eigentlich, was es heisst, nach soviel
>> Investment die Notbremse zu ziehen? Ich glaube: NEIN!
>
>Nein, daß Dir die Situation weh tut, fällt nicht wirklich auf, auch wenn
>es nachvollziehbar wäre.
Ich kann nur sagen, Hilberling hat wohl das mehr aus Spaß an der
Freude geemacht denn als Projekt zum Geldverdienen, und insofern ist
es verständlich, daß man dann einen Schlußstrich ziehen muß, wenn das
Projekt zu viel Kapazität von den eigentlichen Geschäftsaktivitäten
abknapst. Es ist schade darum, aber letztlich ist es auch eine
Leistung, vor sich und dem Rest der Welt zuzugeben, daß man sich da
eben ein wenig vertan hat. Shit happens.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>
>
> Und woher hast Du das es so gemacht wird?
>
hey hey,
Und woher hast Du, dass es so gemacht wird?
... und deswegen hat er dem DARC den letzten Prototyp auf'n Tisch
geknallt? Symbolisch sagt er damit das gleiche wie ich: "Ihr seit es
nicht wert!"
Überwiegend Konsens
>> Fällt Dir eigentlich nicht auf, dass mir Hilberlings Situation als
>> Unternehmer weh tut. Weisst Du eigentlich, was es heisst, nach soviel
>> Investment die Notbremse zu ziehen? Ich glaube: NEIN!
>
> Nein, daß Dir die Situation weh tut, fällt nicht wirklich auf, auch wenn
> es nachvollziehbar wäre. Du beschimpfst in Deinem Auftaktposting die
> potentiellen Kunden. Das fällt zuallererst auf.
Ich beschimpfe den Käufer "Funkamateur" nicht; ich stelle sein Profil
nur klar heraus. Er ist eben zu 90% "Konsument" und nicht "Forscher".
Und ob die 2 Anbieter der High-End-Klasse Gewinne machen, wirst Du in 24
Monaten sehen; ich komme dann darauf zurück. Das bei D-Star Icom
vorgeworfene Sponsoring fand ja auch bei den 2 High-Ends statt.
Icom hat mit D-Star ein besseres Vertriebs-Konzept entwickelt. Die haben
- so plaudert man - Handfunkgeräte-Händler damit gesponsored, dass
sie ihnen ein Repeater-System beistellten, wenn sie ein Mindestmenge
Handfunken abnahmen.
Icom wusste eben VORHER, dass Repeater ohne Handfunken und Handfunken
ohne Repeater nicht funktionieren. Die haben die Psyche der Funkamateure
vorher analysiert und sind mit den Preisen dann auch schnell runter. Und
im Verhältnis zu Echolink ist D-Star wesentlich schneller gewachsen,
obwohl es neuer Repeater und neuer Handfunken bedurfte. Und was ist bis
heute bei D-Star passiert? Die Anwender funken auf ihrem lokalen
Repeater und nutzen nur zum Bruchteil die weltweite
Kommunikationsmöglichkeit.
Hilberling hat offensichtlich vorausschauender gehandelt als die anderen
beiden High-Ender. Vielleicht kam er auch ins Grübeln, als er
realisierte, WER seine Käufer sind?!
Der Konsument - Ulrich - führt bei diesem High-End-Drama Regie!
>
> Davon abgesehen weiß ich sehr wohl, was es bedeutet, wenn ein Projekt
> nach einigen oder vielen Prozent der Gesamtstrecke aus welchen Gründen
> auch immer eingestellt werden muß. Glaube mir: es ist auch für einen
> Nicht-Unternehmer und Nur-Mitarbeiter nicht schön, wenn ein kurz vor dem
> erfolgreichen Abschluß stehendes (hier: kundenspezifisches) Projekt
> aufgrund der Pleite des Kunden gestoppt werden muß. Je nach finanzieller
> Dimension ist das für den Unternehmer weniger schlimm als für das
> Projektteam.
Ich würde den Leidensdruck nicht unterschiedlich gewichten; das wäre
unmoralisch!
Das Hilberling geschäftlich vernüftig gehandelt hat, wird wohl keiner
bestreiten wollen.
Mich interessiert an dem Projekt, warum offensichtlich Lösungen für
Probleme eingesetzt wurden, die von vorgestern stammen. Sie sind nicht
mehr weiterentwickelbar. Bedeutet, ab 2. Mischer ist heutzutage alles
digital.
--
mfg hdw
Marchese Guglielmo verschied am 20. Juli 1937 in Rom.
Die Firma Marconi ist heute Telent. Siehe:
--
mfg hdw
>>
>
> Das Hilberling geschäftlich vernüftig gehandelt hat, wird wohl keiner
> bestreiten wollen.
Als Unternehmer; nicht als Funkamateur.
> Mich interessiert an dem Projekt, warum offensichtlich Lösungen für
> Probleme eingesetzt wurden, die von vorgestern stammen. Sie sind nicht
> mehr weiterentwickelbar. Bedeutet, ab 2. Mischer ist heutzutage alles
> digital.
>
Vielleicht hat er an diesem Punkt als AFu-Fundi gedacht/gehandelt und
das Design des PT-8000 in "alter Qualität" gelayouted. Wenn er auf
Bauteile setzte, die frei von Rechten Dritter sind und die unter
AFu-Fundis als patentbelastet "verschrienen" sind, musste er als
Unternehmer erkennen, dass seine potentielle Kundschaft ihn "verführte"
und die Notbremse ziehen.
Nur unter der Prämisse ist sein "Hinknallen" auf den DARC Tisch und sein
anschliessendes "Shut-Down" zu verstehen.
Das könnte einiges erklären. Denn die Hochzeit der Filterbänke, ob mech.
oder Quarz, ist nunmal vorbei. Seine Lösungen sind durchweg
personalintensiv. Kann sich heute keiner mehr erlauben.
Es wird so sein, das er "falschen" Einflüssen erlegen war.
Und mal Hand aufs Herz, wer würde denn heutzutage für ein überholtes
Konzept €_10.000 hinblätter wollen? Denn Funkamateur "kauft" auch ein
Stück "Zukunftsglauben" ;-)
--
mfg hdw
>Und was ist bis
>heute bei D-Star passiert? Die Anwender funken auf ihrem lokalen
>Repeater und nutzen nur zum Bruchteil die weltweite
>Kommunikationsmöglichkeit.
Das verstehe ich bisher auch nicht wirklich. Lokal funken kann ich in
FM weitaus besser und klarer...
>Dass das letztenendes auch nur gekoppelte Einzelquarze sind, ist schon
>klar. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob die Quarze schon bei der
>Herstellung für diese Anwendung gezüchtet wurden und vernünftig gealtert
>wurden, und kompakt in ein Gehäuse gepackt wurden, oder ob jemand aus
>einer Quarzlieferung von Y Stück X selektierte Quarze herausnimmt, auf
>einer offenen Platine zusammenlötet und dann versucht, das Ergebnis
>beliebig oft bei nicht zu hohem Kostenaufwand zu reproduzieren.
Sehe ich auch als problematisch an, das kann nur funktionieren, wenn
ich einen top-Quarzhersteller an der Hand habe, der dauerhaft
gleichbleibende Qualität liefert. Selbst, wenn die von mir gewünschten
Filtereigenschaften nicht standardmäßig lieferbar, dann stelle ich mir
es für die Serie günstiger und reproduzierbarer vor, das mit exakten
Spezifikationen einen renommierten Filterhersteller machen zu lassen.