Ich habe mal ein wenig gegoogelt, und bin auf ältere Berichte
gestossen, wonach im Zentrum von Basel noch deutsche
Mobilfunknetze genutzt werden können.
Hat jemand von Euch aktuelle Erfahrungen (aus 2002 oder 2003),
welche deutschen Mobilfunknetze im Zentrum von Basel empfangen
werden können (ggf. auch mit Außenantenne)?
Grüße
Hannes
Peter Koerber schrieb:
> Es fragt sich, wo Du im Zentrum bist, denn in einer Strasse gehen diese
> Netze und in der anderen Strasse jene Netze.
Ja, das war mir schon klar, interessant ist, ob welche Netze grundsätzlich
überhaupt erreichbar sind.
> Und in den Gebäulichkeiten wird
> es dann schon enger. D2 ist am besten vertreten, dann kommt D1. In meinem
> Büro im Zentrum - da schaue ich über die Dächer - habe ich in etwa alle
> deutschen Betreiber, aber nur ab und zu einen Franzosen. Zu Hause, nicht im
> Zentrum, habe ich hingegen alles, also alle deutschen Netzbetreiber, alle
> französischen Netzbetreiber und alle schweizerischen Netzbetreiber. Wenn ich
> mich im Bett drehe, kann dabei ohne weiteres ein Betreiberwechsel erfolgen...
Danke, das hilft mir doch schon weiter.
Grüße
Hannes
Du hast Dein Hendi mit _im_ Bett...
scnr
--
Gutgehn!
Hans-Hermann Hölscher <><
mailto:usenet...@hhh-online.de
http://www.hoelscher-info.de/
> Und gehe ich dann in der Küche an den Eisschrank (nein, keine Bierreklame
> hier!), dann sehe ich E-Plus, wo ich noch eine Minute zuvor Bouguyes
> hatte....
> Tja, telefonieren in meiner Wohnung kann teuer werden!
Genau deshalb kann man ja auch die automatische Netzwahl abschalten!
das kann in Grenznähe ganz schön Geld sparen...
--
Martin Bodenstedt
> das kann in Grenznähe ganz schön Geld sparen...
Auch das weiss ich. Im Moment sind die politischen Gremien der Regio
Basiliensis (alle drei Länder) zusammen mit allen Netzbetreibern daran eine
Lösung zu entwickeln, welche einen regionalen Einheitstarif (oder ähnliche
Lösung) bringt. Sodass einem dann wurscht sein kann, auf welchem Netz man
gerade ist, weil es immer gleichviel kostet. Dies wäre praktisch eine
Weltneuheit.
Frag mich nur nicht, wann diese Lösung zur Verfügung steht.
Das Ganze würde über eine Million von Einwohnern betreffen, welche sich in
der Grenzregion täglich hin- und her bewegen.
Peter
>> das kann in Grenznähe ganz schön Geld sparen...
>Auch das weiss ich. Im Moment sind die politischen Gremien der Regio
>Basiliensis (alle drei Länder) zusammen mit allen Netzbetreibern daran eine
>Lösung zu entwickeln, welche einen regionalen Einheitstarif (oder ähnliche
>Lösung) bringt. Sodass einem dann wurscht sein kann, auf welchem Netz man
>gerade ist, weil es immer gleichviel kostet. Dies wäre praktisch eine
>Weltneuheit.
Es ist nicht ganz trivial aber loesbar.
Eigentlich nur ein Abrechnungsproblem:
Schritt 1: Handover Roaming (Anrufer zahlt den Tarif bei Beginn der
Verbindung, die ins fremde Netz "mitgenommen" wird, kann in D derzeit
nur T-Mobile mit seinen Töchtern T-Mobile.at und T-Mobile.nl)
Schritt 2: Abschaffung von ankommenden Roamingkosten bei Aufenthalt im
fremden Netz
Schritt 3: Drastische Reduktion der Preise bei Anrufen vom Mobile ins
Ausland Der Festnetzanteil ist heute lächerlich gering, berechnet
werden die Festnetzpreise vor Beginn der Liberalisierung
Schritt 4: Extra Tarif für Anrufe zum Festnetz in der Grenz-Region
(kann man zunächst anhand der Vorwahlen herausfinden, was in der
Schweiz durch volle Festnetz- Rufnummernportierung u.U. nicht mehr ganz
trivial ist)
Schritt 5: Meinetwegen Kompensation durch eine leicht erhöhte
Grundgebühr, welche die Roaming-In-Option enthält (gibts schon bei
Tango Liechtenstein)
Schritt 6: Kompensation durch zunehmenden Traffic, weil die Leute es
sich einzeln leisten können und in der Summe mehr nutzen.
Bin gespannt, ob der Druck auf die Netzbetreiber ausreicht, da zunächst
erst mal "Kosten" entstehen (Reduktion der Einnahmen beim einzelnen
Kunden, Kosten für "neue" Abrechnungsoftware, bzw. deren Update)
Bleibt die Frage, ob die Netze von der Kapaziät damit klar kommen, da
in Basel halt 10 GSM-Netze aufeinander prallen (wenn ich richtig
gerechnet habe :-) und das ist netzplanerisch nicht ganz trivial.
4x D (D1,D2,E+,o2)
3x CH (Swisscom,Sunrise[diax],OrangeCH)
3x F (OrangeF[Itineris],SFR,Bouygues)
--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
http://www.gajek.de
>Hat jemand von Euch aktuelle Erfahrungen (aus 2002 oder 2003),
>welche deutschen Mobilfunknetze im Zentrum von Basel empfangen
>werden können (ggf. auch mit Außenantenne)?
Seit 2002 erscheint mir die D1-Versorgung besser geworden zu sein.
Zumindest konnte ich bisher nie oder kaum am Basel Bad Bf. beim
Umsteigen telefonieren. Nun habe ich dort D1-Vollausschlag.
Bis zur Mustermesse oder noch etwas weiter langt es sicherlich auch
(probiert), aber wenn man mit der Straba (Linie 6 ?) weiter in die
Innenstadt fährt ist es mit D1 aus.
Allerdings, befindet man sich etwas höher, z.B. auf der "Pfalz", mit
Blick auf dem Rhein, dann bekommt man wieder prima D1 zum Telefonieren
rein.
Nur wenn man halt "unten" im Zentrum einkaufen will, kann man
zumindest D1 komplett vergessen.
Überhaupt scheint mir diese Ecke mobilfunkmäßig ein interessanter
Fleck zu sein, hier tut man gut daran vor dem Telefonieren auf das
Display zuschauen.
Z.B. kurz vor Basel, Weil am Rhein am Bahnhof kann man mit jedem Netz
(Schweizer und Franzosen) telefonieren, dürften afair 10 Netze sein.
Fährt man mit dem Zug weiter Richtung Norden bucht sich nicht nur mein
Handy häufiger in franz. Netze ein, weil die deutsche Versorgung noch
grenzwertig ist, zumindest im Zug ohne Repeater.
Das ist immer lustig, alle Nase lang im Großraumwagen piepst es aus
allen Ecken vor lauter "Willkommen SMS".
Grüße, Adrian
> Bleibt die Frage, ob die Netze von der Kapaziät damit klar kommen, da
> in Basel halt 10 GSM-Netze aufeinander prallen (wenn ich richtig
> gerechnet habe :-) und das ist netzplanerisch nicht ganz trivial.
>
> 4x D (D1,D2,E+,o2)
> 3x CH (Swisscom,Sunrise[diax],OrangeCH)
> 3x F (OrangeF[Itineris],SFR,Bouygues)
Richtig, zehn Netze. Der Vorteil ist, dass man immer eines hat. Wobei die
Netzanhäufung nur gerade in Basel selbst ist. Weiter in der Umgebung
funktioniert es dann nicht mehr mit sovielen Netzen. Rheinabwärts auf beiden
Rheinseiten bis etwa jeweils 2 km sind alle französischen und deutschen
Netze da, rheinaufwärts dann alle deutschen und Schweizernetze.
Peter
Bei meinem S35 genügt ein kurzer Druck auf die rote Taste und die
Flash-SMS sind weg.
Walter
Peter Koerber schrieb in Nachricht ...
>Und wenn Du Probleme im Zählen hast, dann sage uns doch mal, um welche 15
>Netzbetreiber es sich handelt, bei welchen man effektiv am gleichen Ort mit
>GSM roamen kann?
Irgendwo am Bodensee gibts ne Stelle,
da gibts:
4x D
3x CH
4x A
3x FL
hab ich was vergessen? :-)
Viele GSM-Handys hängen sich dann bei einer Netzsuche auf...
*zähl* 4x at, 4x de, 3x ch, 3x (?) li - ich komm auf maximal 14. Allerdings
wäre bei denen die Abrechnung vielleicht etwas einfacher, nachdem
Liechtenstein ja von Tochtergesellschaften der Swisscom und der Mobilkom
versorgt werden. Aber interessant wäre es auf jeden Fall.
Nochwas zur Intensität deutscher Netze: jedenfalls im
bayrisch-oberösterreichischen (20 km von der Grenze) Grenzgebiet sind die
deutschen Netze eher stark. Wir haben bei uns in der Nachbarschaft einen
Sender meines österreichischen Betreibers und trotzdem wechselt das Telefon
ab und zu zu T-Mobile D.
Andreas
> Drei Gesellschaften im Ländle?
verdienen vermutlich gut am Roaming für die einreisenden
Geldkofferträger usw. :-)
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
ge...@epost.de +49 177 5816270