Am Wed, 13 Feb 2013 07:36:05 +0100
schrieb "Michael Landenberger" <
spameim...@arcor.de>:
>
> > Wenn man den Infos glauben darf, die man mir mündlich
> > bei verschiedenen Hotline-Gesprächen gegeben hat, ist nun Hamburg
> > als erste deutsche Großstadt dran. Danach sollen weitere folgen.
>
> Dass das zuerst in Großstädten passiert, war klar. In Großstädten ist
> die DSL-Versorgung in der Regel gut. Im Prinzip kann jeder
> Großstadt-Haushalt einen Anschluss bekommen, dessen Geschwindigkeit
> für VoIP ausreicht.
>
> Na da bin ich mal gespannt, wann es hier in Berlin losgeht. Von der
> Telekom kommt mein Kündigungsschreiben aber garantiert nicht, denn
> ich habe einen Alice-Anschluss ;-)
>
Ich doch auch. Schon vergessen? Du hast mich doch "geworben" ;-)
> >> Falls meine Vermutung zutrifft und deine Bekannte in einem
> >> betroffenen Gebiet wohnt, kann sie keinen konventionellen
> >> Anschluss mehr bestellen.
>
> > Beziehst Du das auf die Telekom?
>
> Ja, ich beziehe mich auf konventionelles Festnetz von der Telekom.
Was die Telekom da im Moment so treibt, empfinde ich nach mehreren
Postings hier allerdings auch nicht mehr ganz schlüssig: U.a. werden
auf der entsprechende Seite der Telekom für Neukunden ja immer noch die
Optionen "analog" und "ISDN" angeboten. Wenn jetzt also jemand
"zuschlägt", müsste wiederum erstmal die Pflicht zur Einhaltung des
Vertrages gelten - sprich: die Telekom wäre 2 Jahre daran gebunden. Und
wenn für Bestandskunden im Kundenzentrum die Option "ISDN" für einen
Tarifwechsel vorhanden ist, müsste dasselbe gelten. Werde mal
nachschauen, sobald ich die Zugangsdaten habe.
> Wie lange andere Anbieter (z. B. Vodafone oder Versatel) noch echtes
> Festnetz liefern können, kann ich nicht sagen. Ob man derzeit noch
> echtes Festnetz von Vodafone bekommt, erfährt man auf
> <
http://www.arcor.de/asb/vertrieb/lookup_plus.jsp>. An Adressen, für
> die diese Seite "ISDN S0" als verfügbar meldet, bekommt man noch
> echtes ISDN von Vodafone, als Komplettpaket z. T. sogar billiger als
> ein analoger Telekom-Komplettanschluss. Bei Vodafone geht Call by
> Call aber nicht. Das ist aber bei meinem Alice-Anschluss genauso.
Ist klar: Bisher nur und ausschließlich für die Telekom eine
Verpflichtung, CbC zuzulassen.
> Für Gespräche in die Mobilnetze und ins
> Ausland nutze ich einen VoIP-Anbieter, der preislich mit Call by Call
> durchaus mithalten kann.
Welchen VoIP-Anbieter nutzt Du? Bei sipgate jedenfalls sind Gespräche
in viele außereuropäische Länder deutlich teurer als CbC. Nach einem,
der nur unwesentlich von CbC-Preisen abweicht, suche ich seit Langem.
> Zusätzlicher Vorteil: im Gegensatz zu Call
> by Call muss man sich bei VoIP-Anbietern anmelden. Dabei wird ein
> Vertrag geschlossen, in dem auch die Gesprächspreise festgelegt
> werden. Man ist so vor unerwarteten Preissprüngen relativ sicher. Bei
> Call by Call wird dagegen bei jedem Gespräch ein neuer Vertrag
> geschlossen. Es wird nicht garantiert, dass der noch dieselben
> Konditionen hat wie beim vorangegangenen Gespräch.
>
Stimmt, aber dafür gibt es Seiten im Internet, die den
aktuellen, vorteilhaftesten Anbieter ausweisen.
> >> 2. Wenn technisch möglich, bekommt man schnelleres DSL. C&S
> >> Comfort (4) enthält nur DSL 6000, während C&S Comfort (5) mit
> >> DSL 16000 angeboten wird.
>
> > Die "bis zu" 16000 wurde mir von der Telekom-Mitarbeiterin
> > gestern auch vollmundig als Vorteil/Fortschritt gepriesen,
> > woraufhin ich sie fragte, was der Anschluss denn inzwischen
> > eigentlich hergebe. Antwort: 6000 - also die Geschwindigkeit,
> > die beim jetzigen Vertrag ohnehin Bestandteil ist
> > (bis-zu-Klausel).
>
> Auch bei Anschlüssen mit "bis-zu"-Klauseln gibt es eine garantierte
> Mindestbandbreite. Ich meine mich zu erinnern, dass diese bei
> Telekom-DSL 16000 bei 6304 kbit/s liegt. 6 MBit/s muss deine Bekannte
> also nicht akzeptieren.
Naja, das würde ich erstmal der Kategorie "Ungenauigkeiten" zuordnen,
wie sie für Telefonate typisch sind. Im Alltagsgebrauch nutze ich
selbst zur Vereinfachung auch Begriffe, wie z.B. 6000 - auch wenn 6304
gemeint ist. Diesem Detail müsste man ggf. nachgehen.
> Allerdings wird sie sich dann nach einem
> anderen Anbieter umsehen müssen, denn die Telekom ist nur sehr schwer
> dazu zu bewegen, eine höhere DSL-Bandbreite als die von ihr selbst
> festgelegte zu schalten.
>
Yep, ist klar. Die Telekom zeigt in diesem Zusammenhang ohnehin ein
mehr als eigenartiges Gebaren: Ich habe z.B. gefragt, warum bei dem
vorhandenen Anschluss immer noch 3000 geschaltet ist (war damals die
garantiert störungsfreie Höchstgeschwindkeit), obwohl die
Leitungsqualität längst besser ist und der Tarif ja immerhin 6000
zulasse. Darum müsse sich der Kunde eben kümmern und nachfragen. Mir
fehlen die Worte ....
> >> Wird der Anschluss gar als Annex-J-Anschluss
> >> realisiert (Telekom-Bezeichnung "DSL ohne Splitter"), dann steigt
> >> auch die Upstream-Geschwindigkeit deutlich. Es sind aber nicht
> >> alle Modems für Annex J geeignet. Wer noch ein älteres Modem im
> >> Einsatz hat, kommt nicht um eine Neuanschaffung herum.
>
> > Ist Annex J eine Option?
>
> Soweit ich weiß, nein. Bei All-IP-Anschlüssen bekommt man zwangsweise
> Annex J, sofern es verfügbar ist. Mehrkosten entstehen nicht. Die FB
> 7050 kann kein Annex J, müsste also ausgetauscht werden.
>
OK, danke. Falls es tatsächlich zu einer Wandlung kommt - was mir (wie
gesagt bzw. geschrieben) noch gar nicht so sicher zu sein scheint - muss
auch in diesem Punt noch nachgehakt werden.