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Wieder Anruf von Glöckle

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Markus Gohl

unread,
Jun 6, 2005, 8:43:53 AM6/6/05
to
Hallo,

heute hat mal wieder meine Telefonbuch-MSN gebimmelt - natürlich ohne
Nummer. Nachdem ich angenommen habe, wollte mich eine junge Dame sprechen.
Ich sagte, ich müsse mich kurz suchen gehen, ging nach einer Minuten wieder
ran und sagte, ich bin nicht zuhause. Das hielt sie jedoch nicht davon ab,
mir das Angebot zu unterbreiten. Und zwar eine super Teilnahme an der 5
Mio. SKL-Show mit Günni Jauch + einem coolen Los für nur 1,64 pro Tag.

Ich ließ mir davor jedoch noch sagen wie sie heißt und wo sie sitzt. Sie
hieß M. Behrendt und saß bei Glöckle in Wuppertal. Danach ließ ich mir 10
Minuten lang erklären, was denn die Details ihres tollen Produktes seien.

Nun denn, ich ging auf den Deal ein und gab ihr die Kontonummer und ein
falsches Geburtsdatum. Danach rief ich bei Glöckle in Stuttgart an und
fragte, ob sie ein Callcenter in Wuppertal hätten. Diese Frage verneinte
der Typ. Auch ein Kooperationspartner in Wuppertal sei ihm nicht bekannt.
Dann belehrte er mich auch gleich, dass die Kaltaquise ganz legal sei.

Naja, Frau Behrendt erwähnte noch, dass ich im Laufe des Tages einen
Kontrollanruf aus Stuttgart erhalte. In dem Fall müsste Glöckle das
Callcenter ja bekannt sein, dass den Auftrag übermittelt hat. Achja, Frau
Behrendt verneinte ein Widerrufsrecht, wenn ich jetzt ein Los bestellen
würde. Ich könne erst nach dem ersten bezahlten Monat kündigen.

Wie soll ich jetzt weiter verfahren? Eine Lastschrift werde ich natürlich
widerrufen.


Gute Nacht
Markus

--
emails bitte an 'nutznetz at temp200506.scumm-bar.de'
Friss Spammer: s.m...@gmx.de

Heiko Mittelstaedt

unread,
Jun 6, 2005, 8:52:51 AM6/6/05
to
Markus Gohl verkuendete:

> Nun denn, ich ging auf den Deal ein und gab ihr die Kontonummer und ein
> falsches Geburtsdatum. Danach rief ich bei Glöckle in Stuttgart an und

Und hier ist der Fehler. Warum machst Du sowas? Man hält die Leute so
lange wie möglich in der Leitung und kauft nix. Hättest zum Beispiel
nach Ratenzahlung oder Zahlpause fragen können. Nur so kriegt man die
kaputt. Es darf sich nicht mehr lohnen. Wenn die an jedem Kunden 1
Stunde brauchen und hinterher nix rauskommt, kriegen die sehr schnell
Probleme.

Grüße,
Heiko

--
*** http://www.deh-a.de ***
Begleitseite von de.etc.handel.auktionshaeuser
Rubrik FAQ: Fragen und Antworten zu ebay
Rubrik Dummfug: Lustige ebay Auktionen

Markus Gohl

unread,
Jun 6, 2005, 9:20:10 AM6/6/05
to
Heiko Mittelstaedt schrub:

> Und hier ist der Fehler. Warum machst Du sowas? Man hält die Leute so

Weil ich darauf hoffe, dass der Kontrollanruf von Glöckle aus Stuttgart
kommt. Dann ist denen das Callcenter bekannt, welches die Bestellung
entgegen genommen hat. Natürlich würde ich dann die Bestellung widerrufen
und eine Lastschrift zurückgehen lassen.

Am Telefon habe ich ja trotzdem das 14-tägige Widerrufsrecht. In dem Fall
evtl. sogar ein unbegrenztes, weil die Tussi meinte, ich hätte kein
Widerrufsrecht.

> lange wie möglich in der Leitung und kauft nix. Hättest zum Beispiel
> nach Ratenzahlung oder Zahlpause fragen können. Nur so kriegt man die
> kaputt. Es darf sich nicht mehr lohnen. Wenn die an jedem Kunden 1
> Stunde brauchen und hinterher nix rauskommt, kriegen die sehr schnell
> Probleme.

Ich hab es auf 10 Minuten gebracht. Durch ständiges Rückfragen etc. Geld
bekommen die von mir trotzdem keines.

Heiko Mittelstaedt

unread,
Jun 6, 2005, 9:53:23 AM6/6/05
to
Markus Gohl verkuendete:

> Weil ich darauf hoffe, dass der Kontrollanruf von Glöckle aus Stuttgart
> kommt. Dann ist denen das Callcenter bekannt, welches die Bestellung
> entgegen genommen hat. Natürlich würde ich dann die Bestellung widerrufen
> und eine Lastschrift zurückgehen lassen.
> Am Telefon habe ich ja trotzdem das 14-tägige Widerrufsrecht. In dem Fall
> evtl. sogar ein unbegrenztes, weil die Tussi meinte, ich hätte kein
> Widerrufsrecht.

Das würde mir viel zu viel Arbeit machen, das bedeuted doch bloß
sinnlosen Ärger. Soweit würde ich nicht gehen. Am Ende geht dann
irgendein Widerruf bei der Post verloren und man hat Beweisnöte.

Uwe Premer

unread,
Jun 6, 2005, 10:07:07 AM6/6/05
to
*Markus Gohl* schrieb am 06.06.2005 15:20:

> Heiko Mittelstaedt schrub:
>
>> Und hier ist der Fehler. Warum machst Du sowas? Man hält die Leute so
>
> Weil ich darauf hoffe, dass der Kontrollanruf von Glöckle aus Stuttgart
> kommt.

Ja, da kannste lange warten.
Die haben getzt deine Kontonummer und buchen fröhlich ab und du läufst
denen getzt hinterher und wirst die größten Schwierigkeiten haben, das Ding
zu kündigen. - Viel Spaß!

Das ist das gleiche, wenn du eine Kreditkartennummer irgendwo im Internet
bei $Spammer abgibst.

> Dann ist denen das Callcenter bekannt, welches die Bestellung
> entgegen genommen hat. Natürlich würde ich dann die Bestellung widerrufen
> und eine Lastschrift zurückgehen lassen.

Pillepalle, Lastschrift zurückgehen lassen wird ein Problem.

Bitte sei aber mal so nett und berichte hier in diesem Thread, wie das
gelaufen ist und welche Probleme dabei auftraten und wieviel Mahnungen du
erhalten hast und ob auch Inkassounternehmen tätig wurden . Tnx.

> Am Telefon habe ich ja trotzdem das 14-tägige Widerrufsrecht. In dem Fall
> evtl. sogar ein unbegrenztes, weil die Tussi meinte, ich hätte kein
> Widerrufsrecht.

Man wird sehen, Widerrufsrecht hin oder her. Du hast jetzt ein Problem.

Uwe

Markus Gohl

unread,
Jun 6, 2005, 10:24:54 AM6/6/05
to
Uwe Premer schrub:

> Pillepalle, Lastschrift zurückgehen lassen wird ein Problem.

Von wegen. Ich werde spätestens morgen den Widerruf an Glöckle faxen und
wenn dann Geld abgebucht wird, geht das zurück und wird bei der Polizei
angezeigt.

> Bitte sei aber mal so nett und berichte hier in diesem Thread, wie das
> gelaufen ist und welche Probleme dabei auftraten und wieviel Mahnungen du
> erhalten hast und ob auch Inkassounternehmen tätig wurden . Tnx.

Das werde ich machen. In jedem Fall.

> Man wird sehen, Widerrufsrecht hin oder her. Du hast jetzt ein Problem.

Das glaube ich nicht.

Markus Gohl

unread,
Jun 6, 2005, 10:26:12 AM6/6/05
to
Heiko Mittelstaedt schrub:

> Das würde mir viel zu viel Arbeit machen, das bedeuted doch bloß
> sinnlosen Ärger. Soweit würde ich nicht gehen. Am Ende geht dann
> irgendein Widerruf bei der Post verloren und man hat Beweisnöte.

Wenn der Widerruf gefaxt wird und mein Fax den Status "gesendet" anzeigt,
dann ist das sicher nicht verloren gegangen. Im übrigen muss erstmal
Glöckle bzw. das Callcenter seinen Anspruch gegen mich beweisen. Gut, da
könnte ein Widerruf kontraproduktiv sein. Ich weiß es nicht.

Heiko Mittelstaedt

unread,
Jun 6, 2005, 10:38:32 AM6/6/05
to
Markus Gohl verkuendete:

> Wenn der Widerruf gefaxt wird und mein Fax den Status "gesendet" anzeigt,
> dann ist das sicher nicht verloren gegangen. Im übrigen muss erstmal
> Glöckle bzw. das Callcenter seinen Anspruch gegen mich beweisen. Gut, da
> könnte ein Widerruf kontraproduktiv sein. Ich weiß es nicht.

Faxberichte sind schon vor Gerichten als Beweise abgelehnt worden, weil
es die Möglichkeit gibt, daß dieser Bericht zwar generiert wird, aber
die Gegenseite das FAX gar nicht zu sehen bekam, aufgrund von
Papierstau, Gerätefehlern etc. Stell Dir bloß mal vor, Du steckst das
Fax vor lauter Aufregung mit der falschen Seite nach unten rein. Dann
kriegt der Empfänger eine leere Seite und Du hast trotzdem einen
Fax-Bericht.

Heiko Mittelstaedt

unread,
Jun 6, 2005, 10:40:44 AM6/6/05
to
Markus Gohl verkuendete:

>>Man wird sehen, Widerrufsrecht hin oder her. Du hast jetzt ein Problem.
> Das glaube ich nicht.

Er schrieb nicht, daß Du nicht im Recht seien würdest. Ein Problem kann
es durchaus schon sein, wenn man sein Recht gegen einen unseriösen
Gegner umfangreich durchsetzen muß. Daher läßt man sich mit manchen
Vereinen lieber erst gar nicht ein.

Turan Fettahoglu

unread,
Jun 6, 2005, 11:27:57 AM6/6/05
to
> Im übrigen muss erst mal

> Glöckle bzw. das Callcenter seinen Anspruch gegen mich beweisen.

Egal, ob es zur Verhandlung kommt: wie kann man Glöckle dazu bringen, den
Namen des Callcenters zu nennen? Es gibt doch nichts Schriftliches. Also
muss doch notfalls die Tussi aus Wuppertal (?) als Zeugin aussagen, und da
wird es ihr doch nicht gelingen, ihren Arbeitgeber zu verschweigen?! Vor
allem, wenn sie längst verschlissen ist und die Brocken hingeworfen hat!

Viel Glück!
Turan

Apropos Wuppertal: war der Ort vom Tonfall der Anruferin her plausibel? Im
Gegensatz zu Stuttgart wird dort nicht geschwäbelt...

Markus Gohl

unread,
Jun 6, 2005, 12:22:44 PM6/6/05
to
Turan Fettahoglu schrub:

> Egal, ob es zur Verhandlung kommt: wie kann man Glöckle dazu bringen, den
> Namen des Callcenters zu nennen? Es gibt doch nichts Schriftliches. Also

Von irgendwem muss Glöckle ja den Auftrag erhalten haben.

> Apropos Wuppertal: war der Ort vom Tonfall der Anruferin her plausibel? Im
> Gegensatz zu Stuttgart wird dort nicht geschwäbelt...

Naja, es war halt sauberes hochdeutsch.

Paul Muster

unread,
Jun 6, 2005, 12:32:21 PM6/6/05
to
Heiko Mittelstaedt schrieb am 06.06.2005 14:52:
> Markus Gohl verkuendete:

>> Nun denn, ich ging auf den Deal ein und gab ihr die Kontonummer und ein
>> falsches Geburtsdatum. Danach rief ich bei Glöckle in Stuttgart an und
>
> Und hier ist der Fehler. Warum machst Du sowas? Man hält die Leute so
> lange wie möglich in der Leitung und kauft nix.

Wieso? Damit ärgert man nur das Callcenter, aber nicht die wirklichen
Hinterleute, die SKL.

> Hättest zum Beispiel
> nach Ratenzahlung oder Zahlpause fragen können. Nur so kriegt man die
> kaputt. Es darf sich nicht mehr lohnen. Wenn die an jedem Kunden 1
> Stunde brauchen und hinterher nix rauskommt, kriegen die sehr schnell
> Probleme.

Es lohnt sich doch auch nicht, wenn Markus das Geschäft widerruft.


mfG Paul

Paul Muster

unread,
Jun 6, 2005, 12:31:03 PM6/6/05
to
Markus Gohl schrieb am 06.06.2005 14:43:

> heute hat mal wieder meine Telefonbuch-MSN gebimmelt - natürlich ohne
> Nummer. Nachdem ich angenommen habe, wollte mich eine junge Dame sprechen.

[SKL-Lose bestellt]

> Wie soll ich jetzt weiter verfahren? Eine Lastschrift werde ich natürlich
> widerrufen.

Abwarten, was passiert, und nach Fernabsatzrecht (oder wo auch immer der
Widerruf innerhalb 14 Tagen festgeschrieben ist) das Geschäft widerrufen.

Toll, dass du das gemacht hast, so macht man den Telefon-Spammern
maximale Arbeit und verursacht ihnen maximale Kosten.

Ich (aber IANAL) denke nicht, dass man dir irgendetwas "kann", denn
Fernabsatzrecht ist definitiv und Lastschrift widerrufen ist auch völlig
problemlos.


mfG Paul

Markus Gohl

unread,
Jun 6, 2005, 1:02:45 PM6/6/05
to
Paul Muster schrub:

> Ich (aber IANAL) denke nicht, dass man dir irgendetwas "kann", denn
> Fernabsatzrecht ist definitiv und Lastschrift widerrufen ist auch völlig
> problemlos.

Die einzigen Bedenken habe ich deswegen, weil das Callcenter offenbar nicht
von Glöckle betrieben wird, sondern von einem ihrer Kooperationspartner.
Ich hab den Vertrag also offenbar mit Glöckle geschlossen, weil die Frau
gesagt hat, sie sei von der Fa. Glöckle. Wenn das nun nicht stimmt und sie
gelogen hat und nur bei einem Kooperationspartner arbeitet, dann ist der
Vertrag ja sicher hinfällig, weil ich über den tatsächlichen
Vertragspartner getäuscht wurde.

Soll ich nun bei der Fa. Glöckle in Stuttgart direkt den Vertrag
widerrufen? Eigentlich ja, denn die sind mein Vertragspartner (laut Fr.
Behrendt). Soll ich den Vertrag überhaupt bei Glöckle widerrufen, denn
sonst komme ich ja an meinen tatsächlichen Vertragspartner nicht ran?
Sollte ich evtl. zuerst einmal schriftlich bei Glöckle nachfragen, ob ihnen
eine Frau Behrendt in Wuppertal bekannt ist und bei negativer Auskunft
Anzeige gegen unbekannt erstatten wegen Betrugs oder arglistiger Täuschung
(ohne mir jetzt konkret im klaren über den tatsächlichen Inhalt der
entsprechenden § zu sein...)?

Hmm, tja. Ich hab jetzt erstmal per Fax angefragt, ob denen die besagte
Frau in Wuppertal bekannt ist und für sie arbeitet.

Henning Gajek

unread,
Jun 6, 2005, 4:00:56 PM6/6/05
to
Hallo,

Markus Gohl schrieb in Nachricht <2ciw77zfgdio$.d...@nutznetz.ab.de>...


>Paul Muster schrub:
>
>> Ich (aber IANAL) denke nicht, dass man dir irgendetwas "kann", denn
>> Fernabsatzrecht ist definitiv und Lastschrift widerrufen ist auch
völlig
>> problemlos.

Vorsicht. Befrage mal einen Juristen. Bei Lotteriegeschäften gelten
Sondervereinbarungen.
Sonst könnte man ja ein Los kaufen, das nicht gewinnt und es danach
zurückgeben.

Ich denke es ist so:

Callcenter XY verkauft an arglose Telefonkunden Lotterielose und
gibt dann entweder die Kundendaten dann an Glöckle weiter oder
kauft soviele Lose, wie sie "verdealt" haben selbst bei Glöckle ein.

Die haben eine Software (spaßeshalber vor Monaten mal getestet
mit einem Call-Center das für die SKL-Show mit Günter J. vorgab zu
arbeiten)
welche Bankkontonummern verifizieren kann und sie gehen mal am
Telefon davon aus, daß man ein Konto bei der Sparkasse hat
(Marktführer) oder wissen es vielleicht auch.

Hält man sie hin oder gibt ihnen "falsche" Daten
können sie das bis zu einem gewissen Grade verifizieren
und werden dann am Telefon aggressiv bis drohend, wenn sie
denken, daß das "Opfer" "einschüchterbar" ist.

Kleiner Gag am Rande:
Call-Agent zum "Opfer": "Möchten Sie Günter J.... treffen?"
Wenn der Agent gewußt hätte, daß sein Opfer schon zweimal
bei Günter J. als Experte vor der Kamera in der Sendung
war... (tja dumm gelaufen :-)

Dennoch, mit dem Call-Centern zu "spielen" macht keinen Sinn.
So löst sich das Problem nicht.

Die Chefs und Drahtzieher müssen merken, daß sie da keinen
Blumentopf gewinnen können (sondern nur mit drastischen
Folgekosten(Strafen) rechnen müssen. Dazu muß aber die
(politische) Öffentlichkeit sensibilisiert werden und
auch wenns einigen hier graust, wird man kaum alle
Telefonverkäufe per se verbieten können, sondern nur
die Spielregeln und Rücktrittsrechte klar formulieren.

Denkbar wären Opt-In oder Opt-Out Regeln
klare Erkennung "Hier ruft ein Verkaufscall-Center an"
und es könnte sogar eines Tages kommen, daß ein Telefonanschluß
billiger angeboten wird, wenn man explizit Werbeanrufen zustimmt.

Vermutlich gibts das schon irgendwo in den USA oder so...:-)

--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
http://www.gajek.de

Markus Gohl

unread,
Jun 6, 2005, 5:29:25 PM6/6/05
to
Henning Gajek schrub:

> Vorsicht. Befrage mal einen Juristen. Bei Lotteriegeschäften gelten
> Sondervereinbarungen.
> Sonst könnte man ja ein Los kaufen, das nicht gewinnt und es danach
> zurückgeben.

Die Lose gibt's erst ab Dezember oder so. Naja, ich denke, ich werde
dann wohl doch gleich morgen an Glöckle ein Fax schicken und die Sache
widerrufen. Denn laut Callcenter hab ich die Lose bei Glöckle bestellt.

Langsam kommen mir schon Zweifel, ob das alles so klug gewesen ist.

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 6, 2005, 10:36:28 PM6/6/05
to
Markus Gohl wrote on 06. June 2005:
>
> Turan Fettahoglu schrub:

>
>> Apropos Wuppertal: war der Ort vom Tonfall der Anruferin her plausibel? Im
>> Gegensatz zu Stuttgart wird dort nicht geschwäbelt...
>
> Naja, es war halt sauberes hochdeutsch.

Aber dort sollte man eher wie im "Kohlenpott" reden. Man kann natürlich
zugezogen sein.
--
Andreas
PGP Key available on public key servers
Mailfilter Regeln http://www.tombstones.org.uk/~ankman/filterrules.html
Dateianhaenge? http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 6, 2005, 10:47:34 PM6/6/05
to
Uwe Premer wrote on 06. June 2005:
>
> *Markus Gohl* schrieb am 06.06.2005 15:20:
>
>> Heiko Mittelstaedt schrub:
>>
>>> Und hier ist der Fehler. Warum machst Du sowas? Man hält die Leute so
>>
>> Weil ich darauf hoffe, dass der Kontrollanruf von Glöckle aus Stuttgart
>> kommt.
>
> Ja, da kannste lange warten.
> Die haben getzt deine Kontonummer und buchen fröhlich ab und du läufst
> denen getzt hinterher und wirst die größten Schwierigkeiten haben, das Ding
> zu kündigen. - Viel Spaß!

Ach was, man kann das fröhlich meherer Male nacheinander machen. Hatte
$BEKANNTER mit AOL schon über Monate durchgezgen, und ich mit 1&1.

Es kommen Mahnungen mit Gebühren, ggf. geht es soweit, dass Inkasso Büros
eingeschaltet werden. Das darf man alles ignorieren. Man sollte aber
wirklich widerrufen haben, und zumindest einen Beleg des Fax Geräts.

Es wird sehr wahrscheinlich nicht zum Mahnverfahren kommen. Kam es in
keinem áhnlich gelagerten Fall, den ich kenne, inklusive meinem mit 1&1.

> Das ist das gleiche, wenn du eine Kreditkartennummer irgendwo im Internet
> bei $Spammer abgibst.

Das ist etwas anderes. Der Glöckle Spammer wird deine Kontonummer ja
nicht weitergeben.

Im Falle der Kreditkarte ruft man bei seiner Bank an, und lässt diese
blockieren, und sich eine Neue mit neuer Nummer zuschicken. Was
allerdings etwas kostet.

Wenn doch die Kontonummr weitergegeben wird, storniert man lustig. Auf
den Kosten bleiben die sizten, die abbuchen wollen.

>> Dann ist denen das Callcenter bekannt, welches die Bestellung
>> entgegen genommen hat. Natürlich würde ich dann die Bestellung widerrufen
>> und eine Lastschrift zurückgehen lassen.
>
> Pillepalle, Lastschrift zurückgehen lassen wird ein Problem.

Kaum. Kostet mich einen Anruf bei meiner Bank.

> Bitte sei aber mal so nett und berichte hier in diesem Thread, wie das
> gelaufen ist und welche Probleme dabei auftraten und wieviel Mahnungen du
> erhalten hast und ob auch Inkassounternehmen tätig wurden . Tnx.

Kostet die nur mehr. Auch wenn das vielleicht so kommen wird, ist das
kein Grund zur Beunruhigung, da die nur bluffen. Erst wenn der
Mahnbescheid kommen sollte, was ich für sehr unwahrscheinlich halte,
sollte man dem beim Gericht "zurückgehen" lassen.

>> Am Telefon habe ich ja trotzdem das 14-tägige Widerrufsrecht. In dem Fall
>> evtl. sogar ein unbegrenztes, weil die Tussi meinte, ich hätte kein
>> Widerrufsrecht.
>
> Man wird sehen, Widerrufsrecht hin oder her. Du hast jetzt ein Problem.

Nicht wirklich.

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 6, 2005, 10:50:39 PM6/6/05
to
Paul Muster wrote on 06. June 2005:
>
> Heiko Mittelstaedt schrieb am 06.06.2005 14:52:
>> Markus Gohl verkuendete:
>
>>> Nun denn, ich ging auf den Deal ein und gab ihr die Kontonummer und ein
>>> falsches Geburtsdatum. Danach rief ich bei Glöckle in Stuttgart an und
>>
>> Und hier ist der Fehler. Warum machst Du sowas? Man hält die Leute so
>> lange wie möglich in der Leitung und kauft nix.
>
> Wieso? Damit ärgert man nur das Callcenter, aber nicht die wirklichen
> Hinterleute, die SKL.

Warum nicht auch das Callcenter treffen. Wenn die nicht wirtschaftlich
arbeiten für SKL, werden die SKL vielleicht nicht mehr bedienen.

Und wenn genug Leute Lose bestellten und wieder stornierten, trifft das
auch die SKL. Aber das machen nicht genug, dass man nur sticheln kann.

>> Hättest zum Beispiel
>> nach Ratenzahlung oder Zahlpause fragen können. Nur so kriegt man die
>> kaputt. Es darf sich nicht mehr lohnen. Wenn die an jedem Kunden 1
>> Stunde brauchen und hinterher nix rauskommt, kriegen die sehr schnell
>> Probleme.
>
> Es lohnt sich doch auch nicht, wenn Markus das Geschäft widerruft.

Zumindest SKL bleibt auf *allen* Kosten sitzen.

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 6, 2005, 10:56:59 PM6/6/05
to
Henning Gajek wrote on 06. June 2005:
>
> Kleiner Gag am Rande:
> Call-Agent zum "Opfer": "Möchten Sie Günter J.... treffen?"

Als mich der einzige Cold Call am Handy erreichte, fragte ich "Herr
wer?". Ob ich Günter Jauch nicht kenne. "Nein, ich habe kein
Radio". Leider wurde das Gespräch dann sehr schnell beendet, weil man
wohl Lunte roch.

> Die Chefs und Drahtzieher müssen merken, daß sie da keinen
> Blumentopf gewinnen können (sondern nur mit drastischen
> Folgekosten(Strafen) rechnen müssen.

Das ist utopisch, weil

> Dazu muß aber die (politische) Öffentlichkeit sensibilisiert werden

das nicht funktionieren wird. Frage mal die Leute, was sie gegen Spammer
haben. Sie regen sich auf, löschen den Spam dann aber doch. "Ist doch
eigentlich alles egal".

> --
> 73 & 55 (Gruss)
> Henning Gajek

Ich gebs auf. :-(

Ingo Bondmann

unread,
Jun 7, 2005, 3:22:03 AM6/7/05
to
Henning Gajek wrote:
> [...] und es könnte sogar eines Tages kommen, daß ein Telefonanschluß

> billiger angeboten wird, wenn man explizit Werbeanrufen zustimmt.

Ohje, wecke bitte keine schlafenden Hunde. ;)

Gruß Ingo

Turan Fettahoglu

unread,
Jun 7, 2005, 7:45:03 AM6/7/05
to
> Langsam kommen mir schon Zweifel, ob das alles so klug gewesen ist.

Für dich oder für die? Du machst ihnen Ärger, und den können sie ganz
einfach dadurch abstellen, indem sie eine Bagatellforderung in den Wind
schreiben.

Glaubst du, die versuchen, per Melderegister eine neue Adresse zu bekommen,
wenn du den 13. groben Brief mit "verzogen nach <Friedhof, Knast, Parkplatz,
Ausland...> und den 23. mit "unbekannt verzogen" zurückgehen lässt?

Turan

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 7, 2005, 3:47:05 PM6/7/05
to

Warum nicht. Wer das dann tut, hat es so gewollt.

Ist wie z.B. der werbefinanzirte Opera Browser mit seiner Werbung im
Fenster. Dass das bei mir nur ein weisses Feld ist (Ad-Proxy entsorgt
das), steht nicht im "Vertrag", genauso wie ich ggf. beim
werbefinanzierten Telefonanschluss nicht zuhören muss.

Message has been deleted

Turan Fettahoglu

unread,
Jun 8, 2005, 3:49:41 AM6/8/05
to
> Das Ding wird einfach an ein Inkasso abgegeben. Irgendwann wird dann
> über einen Anwalt eine öffentliche Zustellung des Mahn- und
> Vollstreckungsbescheid erwirkt.

Wenn ich an die Erfahrungen mit 0190-Inkassoversuchen denke: die knicken
meistens ein, wenn sie merken, dass sich das Opfer auf die Hinterfüße
stellt, sie mit Wonnegrunzen zurückärgert und womöglich an die
Öffentlichkeit geht.

Turan

freiermann

unread,
Jun 8, 2005, 8:21:35 AM6/8/05
to
Hallo Leute,
wieso macht Ihr Euch diesen Stress? Ich arbeite selber in einem
SKL-CallCenter, da arbeiten auch nur Menschen und nicht alle sind
Verbrecher. Fakt ist, es gibt in ganz Europa kein Glueckspiel, das
höhere Gewinnchancen hat (Stiftung Warentest).
Wer sich durch die Anrufe gestoert fuehlt, braucht sich lediglich in
einer Sperrliste (Robinson-Liste) auf www.skl.de einzutragen und die
Anrufe hoeren auf (ca. 6-8 Wochen Reaktionszeit).

Gruss
Claudius

Markus Gohl

unread,
Jun 8, 2005, 8:52:27 AM6/8/05
to
freiermann schrub:

> Verbrecher. Fakt ist, es gibt in ganz Europa kein Glueckspiel, das
> höhere Gewinnchancen hat (Stiftung Warentest).

Jaja...

> Wer sich durch die Anrufe gestoert fuehlt, braucht sich lediglich in
> einer Sperrliste (Robinson-Liste) auf www.skl.de einzutragen und die
> Anrufe hoeren auf (ca. 6-8 Wochen Reaktionszeit).

Nein, die Anrufe haben erst dann zu erfolgen, wenn man sie wünscht.
Offenbar wird in diesem Geschäft so viel Kohle umgesetzt, dann man die
Illegalität nicht scheut.


Gute Nacht
Markus

--
emails bitte an 'nutznetz at temp200506.scumm-bar.de'
Friss Spammer: s.m...@gmx.de

Saß und schiss: http://grubenhase.scumm-bar.de

Markus Gohl

unread,
Jun 8, 2005, 9:08:22 AM6/8/05
to
Hallo,

ich wage jetzt mal einen ersten Bericht. Eben habe ich nochmal mit Glöckle
in Stuttgart telefoniert, ob bereits Daten von mir im System seien. Es war
noch nichts drin. Sie meinte aber, das könne bis zu einer Woche dauern und
ich solle mich noch etwas gedulden.

Auf meine Frage hin, ob man das (externe) Callcenter, welches den Auftrag
von mir an Glöckle weiterleitete, herausfinden könne, meinte sie "das
geht". Sie wisse auch von einem Callcenter in Wuppertal und das es ein
externes sei.

Ich werde jetzt bis Anfang nächster Woche warten und mich dann nochmal bei
denen melden bzw. den Kontrollanruf abwarten, den die Frau heute ungefragt
erwähnte.

Jedenfalls sei es problemlos möglich, die Bestellung zu stornieren...

Peter Th.

unread,
Jun 8, 2005, 10:05:37 AM6/8/05
to
Hallo Ohne Name,
"freiermann" <freie...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1118233295.5...@g43g2000cwa.googlegroups.com...

vielleicht gibt es in Zukunft dann noch weitere 200.000 Listen, in denen man
sich einfach austragen läßt - SCHWACHFUG!
Wenn ich angerufen werde, halte ich jedesmal die Leute auf und bestelle auch
gerne mal etwas.
Alledings nehme ich es nie an.
Gruss
Peter

Turan Fettahoglu

unread,
Jun 8, 2005, 10:11:27 AM6/8/05
to
Hallo Leute,
wieso macht Ihr Euch diesen Stress? Ich arbeite selber in einem
SKL-CallCenter

Wie heißt doch bitte das Call-Center? Wo sind die Geschäftsräume?

Mit jämmerlichem Grinsen
Turan

Markus Gohl

unread,
Jun 8, 2005, 10:16:25 AM6/8/05
to
Markus Gohl schrub:

> Dann belehrte er mich auch gleich, dass die Kaltaquise ganz legal sei.

Eben auf www.skl.de gefunden:

++++schnipp++++
Für jeden Werbe-Telefonanruf muss dem staatlichen Lotterieeinnehmer bzw.
seinem nachgeordneten Telefondienstleister eine Einverständniserklärung des
Angerufenen vorliegen, das auf Verlangen der SKL-Direktion nachgewiesen
wird. Unaufgeforderte Werbung per Telefon ist unzulässig. Die
Gesprächsleitfäden für die Telefonagenten müssen durch die SKL genehmigt
werden. Und um schwarze Schafe schnell herausziehen zu können, müssen die
Lotterieeinnehmer genau angeben, mit welchem Call-Center sie zusammen
arbeiten.
++++schnapp++++

Ohje, Glöckle hats ja echt nicht im Griff...

Gabriele Neukam

unread,
Jun 8, 2005, 1:40:12 PM6/8/05
to
On that special day, freiermann, (freie...@web.de) said...

> Wer sich durch die Anrufe gestoert fuehlt, braucht sich lediglich in
> einer Sperrliste (Robinson-Liste) auf www.skl.de einzutragen

Wozu gibt es dann überhaupt
http://www.telerobinson.de/ (plenk)?

Fühlt sich die SKl nicht an die Statuten gebunden?


Gabriele Neukam

Gabriele.Spam...@t-online.de


--
Ah, Information. A property, too valuable these days, to give it away,
just so, at no cost.

Ronald Wagner

unread,
Jun 8, 2005, 2:51:08 PM6/8/05
to
freiermann wrote:

Ich wußte gar nicht, daß Callcenter auch Trolle nehmen.

--
grz, -Ron.

Gegen GEZ-Gebühren auf Internet-PCs: www.schon-abGEZockt.de

Ingo Bondmann

unread,
Jun 8, 2005, 1:58:02 PM6/8/05
to
Turan Fettahoglu wrote:
> Hallo Leute,
> wieso macht Ihr Euch diesen Stress? Ich arbeite selber in einem
> SKL-CallCenter
>
> Wie heißt doch bitte das Call-Center? Wo sind die Geschäftsräume?

Hat der schwarze Kleinbus schon ein Satellitennavigationssystem? :)

Gruß Ingo

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 8, 2005, 4:00:06 PM6/8/05
to
Ronald Wagner wrote on 08. June 2005:
>
> freiermann wrote:
>
>> Hallo Leute,
>> wieso macht Ihr Euch diesen Stress? Ich arbeite selber in einem
>> SKL-CallCenter, da arbeiten auch nur Menschen und nicht alle sind
>> Verbrecher. Fakt ist, es gibt in ganz Europa kein Glueckspiel, das
>> höhere Gewinnchancen hat (Stiftung Warentest).
>> Wer sich durch die Anrufe gestoert fuehlt, braucht sich lediglich in
>> einer Sperrliste (Robinson-Liste) auf www.skl.de einzutragen und die
>> Anrufe hoeren auf (ca. 6-8 Wochen Reaktionszeit).
>
> Ich wußte gar nicht, daß Callcenter auch Trolle nehmen.

Die nehmen wirklich jeden.

Ralf Bader

unread,
Jun 8, 2005, 4:28:54 PM6/8/05
to
freiermann wrote:

Das ist wirklich nett. In diese Liste kann man auch gleich noch
Hausmeister und Schwiegermütter eintragen. "Die Liste wird allen
SKL-Lotterieeinnahmen sowie den beauftragten Telefondienstleistern zum
Abgleich zur Verfügung gestellt. Allerdings ist dies kein absoluter Schutz
vor Telefonanrufen, da es neben den Lotterieeinnahmen weitere
Spezialanbieter und Verlage gibt, die über Telefonverzeichnisse verfügen
und diese Werbefirmen mit dem Hinweis einer vorhandenen
Anruf-Einverständniserklärung zur Nutzung anbieten." Auf jeden Fall kann
man die Leute auf der Liste ja mal anrufen, um zu fragen, ob sie das
wirklich ernst meinen oder nicht doch wieder gestrichen werden wollen.
Hier hat heute eine Prospektverteilfirma angerufen, um sich zu
vergewissern, daß ihr Papiermüll auch in meinem Briefkasten landet.


Ralf

Leonard Orb

unread,
Jun 9, 2005, 11:04:34 AM6/9/05
to
Ronald Wagner schrieb:

> Ich wußte gar nicht, daß Callcenter auch Trolle nehmen.

Täte mich wundern, wenn Callcenter überhaupt was anderes finden...

Leo

Michael Spohn

unread,
Jun 9, 2005, 2:30:27 PM6/9/05
to
Markus Gohl schrieb:
> Hallo,

>
> heute hat mal wieder meine Telefonbuch-MSN gebimmelt - natürlich ohne
> Nummer. Nachdem ich angenommen habe, wollte mich eine junge Dame sprechen.
> Ich sagte, ich müsse mich kurz suchen gehen, ging nach einer Minuten wieder
> ran und sagte, ich bin nicht zuhause. Das hielt sie jedoch nicht davon ab,
> mir das Angebot zu unterbreiten. Und zwar eine super Teilnahme an der 5
> Mio. SKL-Show mit Günni Jauch + einem coolen Los für nur 1,64 pro Tag.

Da würde ich kontern! "Das ist immerhin fast die Hälfte dessen, was ein
Krankenhaus pro Kranken am Tag für Essen ausgeben darf!"

> Ich ließ mir davor jedoch noch sagen wie sie heißt und wo sie sitzt. Sie
> hieß M. Behrendt und saß bei Glöckle in Wuppertal. Danach ließ ich mir 10
> Minuten lang erklären, was denn die Details ihres tollen Produktes seien.

Und weil sie ja bestimmt bei einem seriösen Losverkäufer ist, gibt sie
doch bestimmt gerne eine Rückrufnummer an, so wie es die SKL für seriöse
Losverkäufer vorgibt!?

> Nun denn, ich ging auf den Deal ein und gab ihr die Kontonummer und ein
> falsches Geburtsdatum. Danach rief ich bei Glöckle in Stuttgart an und

> fragte, ob sie ein Callcenter in Wuppertal hätten. Diese Frage verneinte
> der Typ. Auch ein Kooperationspartner in Wuppertal sei ihm nicht bekannt.


> Dann belehrte er mich auch gleich, dass die Kaltaquise ganz legal sei.

Glöckle ist unmaßgeblich, denn Glöckle ist *nicht* die SKL. Glöckle ist
aber offensichtlich ein Kaltakquisiteur!

Bei SKL mal auf den Link "Telefonmarketing" klicken:

===Anfang Zitat===

So erkennt man seriöse Losverkäufer am Telefon:
1. Ein autorisiertes Call-Center nennt den Namen der staatlichen
Lotterieeinnahme, von der man die Lose erhält, als eindeutige
Absenderangabe.
2. Eine Telefonnummer für Rückfragen wird angegeben.
3. Seriöse Angebote beinhalten niemals Hinweise auf günstige
Sonder- oder Vorzugskonditionen beim Loskauf.
4. Es werden keine Hinweise auf bereits erfolgte Vorziehungen
und Auswahlverfahren gegeben.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die SKL-Direktion unter
folgender Telefonnummer: 089-67903-0.

===Ende Zitat===

Die SKL sollte sich dafür interessieren. Ansonsten hätte man Frau Künast
evtl. informieren können, aber diese Regierung hat sich erledigt, und
die nächste wird die Kaltakquise fördern, damit wenigstens ein paar mehr
Arbeitsplätze entstehen *könnten*, weil sie auch keinen Plan haben, wie
man die Wirtschaft wieder nach vorn bringt.

Durch illegale Anrufe, die auch noch einen Teil der Wirtschaftskraft der
Betrogenen kosten und den Konsum so sogar noch mehr einbremsen,
allerdings bestimmt nicht!

> Naja, Frau Behrendt erwähnte noch, dass ich im Laufe des Tages einen
> Kontrollanruf aus Stuttgart erhalte. In dem Fall müsste Glöckle das
> Callcenter ja bekannt sein, dass den Auftrag übermittelt hat. Achja, Frau
> Behrendt verneinte ein Widerrufsrecht, wenn ich jetzt ein Los bestellen
> würde. Ich könne erst nach dem ersten bezahlten Monat kündigen.

Es könnte in der Tat sein, daß Du Probleme bekommst! Schau Dir mal
folgendes an:
http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/vertragsrecht/fernabsatz/

Unter Widerrufsrecht steht da:

===Anfang Zitat===

Das Widerrufsrecht besteht nicht für die Lieferung von Zeitungen,
Illustrierten etc., bei Wett- und Lotterie-Dienstleistungen und bei
Versteigerungen, sowie bei schnell verderblichen Waren. ...

===Ende Zitat===

Das ergibt sich aus dem BGB §312d Absatz 4.4
(siehe http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html)

Die Schweinehunde sind ja abgesichert! Logisch, denn an Lotterien
verdient Vater Staat ordentlich mit. NKL und SKL sind schließlich
*staatliche* Klassenlotterien!

Bei der NKL steht unter http://www.nkl.de/web/tele/index.html

===Anfang Zitat===

Bitte beachten Sie außerdem:
Wenn Sie eine telefonische Losanforderung aufgeben, erhalten Sie ein
schriftliches Losangebot von Ihrer Lotterie-Einnahme innerhalb von ca.
15 Werktagen per Post. Natürlich entscheiden Sie selbst, ob Sie dieses
Angebot annehmen wollen oder nicht. Sie haben jederzeit Rücktritts- und
Widerrufsrecht. Eine vertragliche Bindung (Spielvertrag) entsteht erst
mit der rechtzeitigen Bezahlung des Loses oder der Lose.

===Ende Zitat===

Das ist bei der SKL genauso. Und die rechtzeitige Bezahlung erfolgt in
Deinem Fall per Abbuchung, und genau da liegt Dein Problem!

> Wie soll ich jetzt weiter verfahren? Eine Lastschrift werde ich
> natürlich widerrufen.

Irgendjemand schrieb hier (?) ja mal, daß irgendwer bei der SKL die
Vorgehensweise der Annahme mit anschließender Ablehnung gutgeheissen
hat. Allerdings gibt es nirgends etwas wirklich Greifbares. Ich würde
mich bei so etwas gerade aufgrund des BGB-Paragrafen nie auf
Banklastschrift einlassen, solange ich nicht den konkreten "Freibrief"
der SKL für so etwas in der Tasche hätte.

Das Problem ist einfach, daß die Callcenter täglich wohl mehr als genug
dumme Leute finden, die da mitmachen.

Es ist ja sogar bei Verbrechen so: Solange es sich rentiert, gibt es
immer Personen, die ein Verbrechen begehen. Banküberfälle gingen zurück,
nachdem es mehr Sicherheitsvorkehrungen in den Banken gibt. Aber die
Dummheit stirbt leider nie aus, also werden sich Cold Calls immer
lohnen! Daran könnte höchstens Strafbarkeit etwas ändern, und es müßte
einen Freibrief geben, daß man bei Cold Calls Fake-Daten angeben darf.

--
Tschüß
Michael

Michael Spohn

unread,
Jun 9, 2005, 2:30:33 PM6/9/05
to
Henning Gajek schrieb:

> Ich denke es ist so:
>
> Callcenter XY verkauft an arglose Telefonkunden Lotterielose und
> gibt dann entweder die Kundendaten dann an Glöckle weiter oder
> kauft soviele Lose, wie sie "verdealt" haben selbst bei Glöckle ein.

Das wird an Glöckle weitergegeben, und Glöckle reibt sich die, weil sie
selbst keine Cold Calls gemacht haben, sauber gebliebenen Finger!

> Die haben eine Software (spaßeshalber vor Monaten mal getestet
> mit einem Call-Center das für die SKL-Show mit Günter J. vorgab zu
> arbeiten)
> welche Bankkontonummern verifizieren kann und sie gehen mal am
> Telefon davon aus, daß man ein Konto bei der Sparkasse hat
> (Marktführer) oder wissen es vielleicht auch.

Das ist eine simple Plausibilitätsprüfung aus Kontonummer und
Bankleitzahl. http://www.lexikon-definition.de/Kontonummer.html

Aber was passiert wohl z. B., wenn man irrtümlich die Bankverbindung
seines Finanzamtes angibt, weil man sich auf dem Steuerbescheid, von dem
man die eigene Bankverbindung gerade ablesen wollte, verlesen hat? ;-)

Es gibt übrigens sogar Konten, die korrekt sind, aber durch die
Plausibilitätsprüfung durchfallen!

Damit kann man diese Callcenter wunderbar auskontern: "Natürlich ist
meine Kontonummer korrekt! Wenn Ihre Software das nicht kann, dann
müssen Sie mir die Unterlagen wohl zur Überweisung zuschicken. Ich habe
schon öfter gehört, daß meine Kontonummer durch die Plausibilitätprüfung
fällt." Natürlich muß man sich vorher eine tatsächlich *ungültige*
Kontonummer (keine fremde!) raussuchen!

http://www.pruefziffer.de/banktest.php4

--
Tschüß
Michael

Message has been deleted

Markus Gohl

unread,
Jun 9, 2005, 5:11:44 PM6/9/05
to
Michael Spohn schrub:

> Da würde ich kontern! "Das ist immerhin fast die Hälfte dessen, was ein
> Krankenhaus pro Kranken am Tag für Essen ausgeben darf!"

Billig finde ich die Lose auch dann nicht. ;)

> Und weil sie ja bestimmt bei einem seriösen Losverkäufer ist, gibt sie
> doch bestimmt gerne eine Rückrufnummer an, so wie es die SKL für seriöse
> Losverkäufer vorgibt!?

Haha! Sorry. Ich hab gefragt, die denn ihre Firma heißt und wo die sitzt.
Ja, wir sind die Firma Glöckle in Wuppertal. Und ihre Adresse? Ja, die weiß
ich auch nicht. Alles klar...

> Glöckle ist unmaßgeblich, denn Glöckle ist *nicht* die SKL. Glöckle ist
> aber offensichtlich ein Kaltakquisiteur!

Vor allem gibt die SKL selbst als Voraussetzung zum Kaltaquirieren an, dass
dem Callcenter eine Enverständniserklärung des Angerufenen vorliegen muss.
Ja, das ist schön. Ich denke, dass ist einfach eine Alibi-Voraussetzung,
damit die SKL nicht greifbar ist.

Glöckle ist aber greifbar. Denn erstens haben die mir schon vom letzten Mal
zugesichert, dass sie und ihre Kooperationspartner mich nicht mehr anrufen
werden. Schriftlich per Fax. Zweitens komme ich über den Auftrag an das
Callcenter ran.

> So erkennt man seriöse Losverkäufer am Telefon:
> 1. Ein autorisiertes Call-Center nennt den Namen der staatlichen
> Lotterieeinnahme, von der man die Lose erhält, als eindeutige
> Absenderangabe.
> 2. Eine Telefonnummer für Rückfragen wird angegeben.
> 3. Seriöse Angebote beinhalten niemals Hinweise auf günstige
> Sonder- oder Vorzugskonditionen beim Loskauf.
> 4. Es werden keine Hinweise auf bereits erfolgte Vorziehungen
> und Auswahlverfahren gegeben.

5. Wenn der Anrufer auflegt, wissen sie zwar immer noch nicht, wer das war,
aber Sie wissen, dass es ein unseröser war.

> Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die SKL-Direktion unter
> folgender Telefonnummer: 089-67903-0.

Da geht niemand ran...

> die nächste wird die Kaltakquise fördern, damit wenigstens ein paar mehr
> Arbeitsplätze entstehen *könnten*, weil sie auch keinen Plan haben, wie
> man die Wirtschaft wieder nach vorn bringt.

Klar. Wenn man schon hört, was Martina Krogmann zur Callcenter-Branche zu
sagen hat.

> Durch illegale Anrufe, die auch noch einen Teil der Wirtschaftskraft der
> Betrogenen kosten und den Konsum so sogar noch mehr einbremsen,
> allerdings bestimmt nicht!

In dem Fall könnten sie aber auch gleich das Dealen mit BTM zulassen. Das
schafft auch Arbeitsplätze.

> Das ergibt sich aus dem BGB §312d Absatz 4.4
> (siehe http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html)

Das kenne ich jetzt auch. Bei Glöckle in Stuttgart meinten sie aber, dass
ich noch wideruffen könnte, da die Abbuchung eh erst im November
stattfindet und die Ziehung im Dezember anläuft. In dem Fall lässt Glöckle
(das BGB sowieso nich) einen Widerruf zu.

> Wenn Sie eine telefonische Losanforderung aufgeben, erhalten Sie ein
> schriftliches Losangebot von Ihrer Lotterie-Einnahme innerhalb von ca.
> 15 Werktagen per Post. Natürlich entscheiden Sie selbst, ob Sie dieses

Das geht eh wegegn unbekannt verzogen zurück. ;) Was kann ich dafür, dass
meine Adresse nicht mehr im Telefonbuch steht...

> Das ist bei der SKL genauso. Und die rechtzeitige Bezahlung erfolgt in
> Deinem Fall per Abbuchung, und genau da liegt Dein Problem!

Nicht unbedingt, da ja erst im November abgebucht werden soll.

> Das Problem ist einfach, daß die Callcenter täglich wohl mehr als genug
> dumme Leute finden, die da mitmachen.

Klar. Das ist das größte Problem. Deren Quote ist noch so gut, dass es sich
immer noch lohnt.

> lohnen! Daran könnte höchstens Strafbarkeit etwas ändern, und es müßte
> einen Freibrief geben, daß man bei Cold Calls Fake-Daten angeben darf.

Hmm, wo steht denn geschrieben, dass man das nicht darf?

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 9, 2005, 6:53:29 PM6/9/05
to
Michael Spohn wrote on 09. June 2005:
>
> Das mit den Cold Calls könnte sich aber nach der nächsten Bundestagswahl
> schnell ändern. Callcenter-Arbeitsplätze sind Arbeitsplätze. und die CDU
> wird vor nichts zurückschrecken, was ein paar Arbeitsplätze einbringen wird!

Es ist auch eine globale Anpassung (nötig). Hier in Kanada sind die
erlaubt. Das wird sicher überall so kommen.

Den meisten Leuten wird es eher egal sein. Zwar lästig, aber doch
egal. Wie so vieles. :-(

Christian Knoke

unread,
Jun 10, 2005, 4:46:07 AM6/10/05
to
Andreas Kohlbach <ank...@email.com> wrote:
> Michael Spohn wrote on 09. June 2005:
> >
> > Das mit den Cold Calls könnte sich aber nach der nächsten Bundestagswahl
> > schnell ändern. Callcenter-Arbeitsplätze sind Arbeitsplätze. und die CDU
> > wird vor nichts zurückschrecken, was ein paar Arbeitsplätze einbringen
> > wird!

> Es ist auch eine globale Anpassung (nötig). Hier in Kanada sind die
> erlaubt. Das wird sicher überall so kommen.

Man muß ja nicht gleich das Schlimmste annehmen...

Warum meinst Du, ist eine globale Anpassung *nötig*, wie Du schreibst? Es
gibt eine Menge, was in Deutschland anders ist als in Kanada oder Bolivien.
Und einiges davon ist sogar besser.

Die Wettbewerbsregeln haben ja auch einen Sinn. §1 UWG: "Dieses Gesetz dient
dem Schutz der Mitbewerber, der Verbraucherinnen und der Verbraucher sowie
der sonstigen Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb. Es schützt zugleich
das Interesse der Allgemeinheit an einem unverfälschten Wettbewerb."

In Deutschland könnte man Cold Calls vermutlich leicht verhindern, mittels
einer klaren Regelung *und* durch Erzwingen einer korrekten
Rufnummernübertragung für Unternehmen.

Anrufe aus dem Ausland: da die meisten Billigjobber außerhalb Deutschlands
kein gutes Deutsch sprechen, ist das Potential eher klein. Bleiben noch die
Umleitungen: Callcenter in D relayed seine Gespräche über Kanada ;) Doch bis
das ein Problem ist, finden wir technische Maßnahmen dagegen.

Oder meinstest Du, weil ein deutsches Unternehmen in Kanada Cold Calls
machen darf, können wir einem kanadischen nicht verbieten, das gleiche in D
zu machen? Steht das auf der WTO-Agenda?


> Den meisten Leuten wird es eher egal sein. Zwar lästig, aber doch
> egal. Wie so vieles. :-(

Da habe ich andere Beobachtungen. Die meisten, mit denen ich mich darüber
unterhalte, finden die Anrufe absolut nervig. Sie wissen nur nicht, was sie
sich dagegen machen können. Es gibt ja auch nicht viel.

Vielleicht wäre es mal Zeit für eine breitere Aktion gegen Cold Calls? Eine
Art Bürgerinitiative? Hier findet uns doch niemand.

Christian

--
Christian Knoke * * * http://cknoke.de
* * * * * * * * * Ceterum censeo Microsoft esse dividendum.

Markus Gohl

unread,
Jun 10, 2005, 4:51:29 AM6/10/05
to
Christian Knoke schrub:

> Da habe ich andere Beobachtungen. Die meisten, mit denen ich mich darüber
> unterhalte, finden die Anrufe absolut nervig. Sie wissen nur nicht, was sie
> sich dagegen machen können. Es gibt ja auch nicht viel.

Als ich mal Telefon-Spam von einer übermittelten Nummer bekam, habe ich 5
Leute in der Umgebung um meinen Telefonbuch-Eintrag, also alphabetisch,
angerufen und gefragt, ob auch sie von denen angerufen wurden. Alle waren
genervt und hatten die Schnauze voll von solchen Anrufen. Das mag nicht
repräsentativ sein, aber auch ich halte es für ein Abbild der Einstellung
vieler.

> Vielleicht wäre es mal Zeit für eine breitere Aktion gegen Cold Calls? Eine
> Art Bürgerinitiative? Hier findet uns doch niemand.

Wiso scheint das ja auch regelmäßig zu verbreiten, dass diese Anrufe nicht
legal sind.

Frank Hucklenbroich

unread,
Jun 10, 2005, 5:42:52 AM6/10/05
to
Am Fri, 10 Jun 2005 10:46:07 +0200 schrieb Christian Knoke:

> Anrufe aus dem Ausland: da die meisten Billigjobber außerhalb Deutschlands
> kein gutes Deutsch sprechen, ist das Potential eher klein. Bleiben noch die
> Umleitungen: Callcenter in D relayed seine Gespräche über Kanada ;) Doch bis
> das ein Problem ist, finden wir technische Maßnahmen dagegen.

ACK. In England sieht das schon anders aus, da sind viele Callcenter
mittlerweile in Indien.

Wobei es z.B. in Rußland auch genug Leute mit geringem Einkommen gibt, die
gut Deutsch können. So abwegig scheint mir die Idee nicht, sie aus dem
Ausland anrufen zu lassen. Zumal die rechtliche Handhabe dann gegen Null
geht.

> Oder meinstest Du, weil ein deutsches Unternehmen in Kanada Cold Calls
> machen darf, können wir einem kanadischen nicht verbieten, das gleiche in D
> zu machen?

Die Frage ist doch eher, wie Du so ein vielleicht bestehendes Verbot
durchsetzen kannst. Hast Du Lust von Deutschland aus den Coldcaller in
Kanada zu verklagen? Ich ehrlich gesagt nicht.

> Da habe ich andere Beobachtungen. Die meisten, mit denen ich mich darüber
> unterhalte, finden die Anrufe absolut nervig.

Full ACK!

Grüße,

Frank

Christian Knoke

unread,
Jun 10, 2005, 11:10:25 AM6/10/05
to
Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> wrote:
> Am Fri, 10 Jun 2005 10:46:07 +0200 schrieb Christian Knoke:

> > Anrufe aus dem Ausland: da die meisten Billigjobber außerhalb
> > Deutschlands kein gutes Deutsch sprechen, ist das Potential eher klein.
> > Bleiben noch die Umleitungen: Callcenter in D relayed seine Gespräche
> > über Kanada ;) Doch bis das ein Problem ist, finden wir technische
> > Maßnahmen dagegen.

> ACK. In England sieht das schon anders aus, da sind viele Callcenter
> mittlerweile in Indien.

> Wobei es z.B. in Rußland auch genug Leute mit geringem Einkommen gibt, die
> gut Deutsch können. So abwegig scheint mir die Idee nicht, sie aus dem
> Ausland anrufen zu lassen. Zumal die rechtliche Handhabe dann gegen Null
> geht.

Zwei Sachen fallen mir ein:

1. Die übertragene Nummer wäre eine russische, von der zumindest die
Landesvorwahl stimmt.

2. Die Netzzugangsgebühr aus dem Ausland heraufsetzen.

> > Oder meinstest Du, weil ein deutsches Unternehmen in Kanada Cold Calls
> > machen darf, können wir einem kanadischen nicht verbieten, das gleiche
> > in D zu machen?

> Die Frage ist doch eher, wie Du so ein vielleicht bestehendes Verbot
> durchsetzen kannst. Hast Du Lust von Deutschland aus den Coldcaller in
> Kanada zu verklagen? Ich ehrlich gesagt nicht.

Ich dachte eher an die deutsche Filiale eines kanadischen Unternehmens, die
dann ja den deutschen Gesetzen unterliegt.

Gruß

Gabriele Neukam

unread,
Jun 10, 2005, 11:35:35 AM6/10/05
to
On that special day, Markus Gohl, (mg_nu...@gmx.de) said...

> Vor allem gibt die SKL selbst als Voraussetzung zum Kaltaquirieren an, dass
> dem Callcenter eine Enverständniserklärung des Angerufenen vorliegen muss.

Bei einem der ersten Anrufe hatte der Werber glatt behauptet, wir
hätten *schriftlich* dem Anruf zugestimmt. Ich forderte darauf, dass
man mir diese "Unterschrift" als Beleg zuschicken solle. Es gab
ziemlichen Streit, weil ich darauf bestand, dass es keine Unterschrift
geben könne, außer jemand habe sie gefälscht, weil bei uns seit dreißig
Jahren niemand mehr Lotto gespielt habe.

Ich weiß nicht, warum er seinem Arbeitgeber mehr glaubte als mir, aber
als ich nach den Details und Umständen dieser mysteriösen Unterschrift
fragte, und ob er mir sie vorlesen könne, legter er auf.

Meinolf Montag

unread,
Jun 11, 2005, 6:21:52 AM6/11/05
to
"freiermann" schrieb:

> Hallo Leute,
> wieso macht Ihr Euch diesen Stress? Ich arbeite selber in einem
> SKL-CallCenter, da arbeiten auch nur Menschen und nicht alle sind
> Verbrecher.

Vermutlich die Reinigungskräfte nicht?

> Fakt ist, es gibt in ganz Europa kein Glueckspiel, das
> höhere Gewinnchancen hat (Stiftung Warentest).

Wie ist es mit Roulette?

> Wer sich durch die Anrufe gestoert fuehlt, braucht sich lediglich in
> einer Sperrliste (Robinson-Liste) auf www.skl.de einzutragen und die
> Anrufe hoeren auf (ca. 6-8 Wochen Reaktionszeit).

Wenn man dem Belästigerer habhaft werden kann tut eine Unterlassungs-
klage noch mehr Wunder.

> Gruss
> Claudius

No comment


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Gunter Herrmann

unread,
Jun 11, 2005, 8:53:36 PM6/11/05
to
Hi!

Andreas Kohlbach wrote:

> Europäer scheinen den Amis ja vieles nachzumachen. Grade die wissen, wie
> man Geld machen. Verbraucherschutz in dem Sinne gibt es da nicht.

Dann sollte DE mal die "do not call"-Liste kopieren.
Seitdem es diese gibt (und ich eingetragen bin), bekomme ich noch
einige
- "Befragungen" ("Please don't call me again, good bye")
- Non Profits (w.o.)
- Firmen, mit denen ich Geschäftsbeziehungen habe
("Please do not make any more sales calls or you force me to close
my account")
Als ich einen Zweitanruf erhielt, wies ich auf meine vorherige
Erklärung hin. Die freundliche Dame entschuldigte sich und
markierte meinen Datensatz entsprechend. Seitdem keine derartigen
Telefonanrufe mehr von dort.
Sie riefen mich aber an, als eine meiner Kreditkarten
kompromittiert war.

brgds

--
Gunter Herrmann
Naples, Florida, USA

Rainer Zocholl

unread,
Jun 19, 2005, 10:49:00 AM6/19/05
to
(Michael Spohn) 09.06.05 in /de/comm/abuse:


>Das mit den Cold Calls könnte sich aber nach der nächsten
>Bundestagswahl schnell ändern. Callcenter-Arbeitsplätze sind
>Arbeitsplätze. und die CDU wird vor nichts zurückschrecken, was ein
>paar Arbeitsplätze einbringen wird!

Es wird aber nicht mehr Arbeitsplätze einbringen!
Und: Wie du auf chef-duzen.de nachlesen kannst, sind die
Jobs ein klarer Fall von "working-poor", durch Arbeit verarmen!

Rainer

Rainer Zocholl

unread,
Jun 19, 2005, 10:41:00 AM6/19/05
to
(Andreas Kohlbach) 09.06.05 in /de/comm/abuse:

>Michael Spohn wrote on 09. June 2005:
>>
>> Das mit den Cold Calls könnte sich aber nach der nächsten
>> Bundestagswahl schnell ändern. Callcenter-Arbeitsplätze sind
>> Arbeitsplätze. und die CDU wird vor nichts zurückschrecken, was ein
>> paar Arbeitsplätze einbringen wird!

>Es ist auch eine globale Anpassung (nötig). Hier in Kanada sind die
>erlaubt. Das wird sicher überall so kommen.

>Den meisten Leuten wird es eher egal sein. Zwar lästig, aber doch
>egal. Wie so vieles. :-(

Aus in USA gibt es ein "Do not call" Liste.
es scheinr also doch viele Leute SEHR zu stören.
Rainer

Rainer Zocholl

unread,
Jun 19, 2005, 10:53:00 AM6/19/05
to
(Frank Hucklenbroich) 10.06.05 in /de/comm/abuse:

>Am Fri, 10 Jun 2005 10:46:07 +0200 schrieb Christian Knoke:

>> Anrufe aus dem Ausland: da die meisten Billigjobber außerhalb
>> Deutschlands kein gutes Deutsch sprechen, ist das Potential eher
>> klein. Bleiben noch die Umleitungen: Callcenter in D relayed seine
>> Gespräche über Kanada ;) Doch bis das ein Problem ist, finden wir
>> technische Maßnahmen dagegen.

>ACK. In England sieht das schon anders aus, da sind viele Callcenter
>mittlerweile in Indien.

Wobei die Inder deutlich besser englisch sprechen...

>Wobei es z.B. in Rußland auch genug Leute mit geringem Einkommen gibt,
>die gut Deutsch können.

Also das glaub ich nicht, das diese Massenweise zu Sklavenhalterbedingungen
in Call center arbeiten müssen.

Ausserdem ist schon der kleinste Akzent jedem Verkauf abträglich.

Rainer

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 19, 2005, 11:07:29 AM6/19/05
to

Wird die akzeptiert? Wenn man Cold Caller Mail Spammern gleichsetzt, eher
nicht. Mal fragen, ob es die in Kanada auch gibt.

Ronald Wagner

unread,
Jun 19, 2005, 1:24:53 PM6/19/05
to
Rainer Zocholl wrote:

> Es wird aber nicht mehr Arbeitsplätze einbringen!
> Und: Wie du auf chef-duzen.de nachlesen kannst, sind die
> Jobs ein klarer Fall von "working-poor", durch Arbeit verarmen!

chef-duzen.de? Gibt's nicht mehr. Da kommt eine generische Page
des Hosters.

Rainer Zocholl

unread,
Jun 19, 2005, 2:48:00 PM6/19/05
to
(Andreas Kohlbach) 19.06.05 in /de/comm/abuse:

>> Auch in USA gibt es ein "Do not call" Liste.


>> es scheinr also doch viele Leute SEHR zu stören.

>Wird die akzeptiert?

ICh mein bei Heise gelsen zu haben, ds sda nicht-akzeptieren dem
Cold-Caller sehr teuer kommt!

>Wenn man Cold Caller Mail Spammern gleichsetzt,
>eher nicht.

>Mal fragen, ob es die in Kanada auch gibt.

Es war in USA ein gewaltiger K(r)ampf diese einzuführen.
Aber den Profi-Marktinglern ist klar, das Augezwungene Werbung
Anit-Werbung ist und das die Möchtegern-ColdCaller "verbrannte Erde"
hinterlassen-für einen ungewissen einmaligen Umsatz.

Rainer

Rainer Zocholl

unread,
Jun 19, 2005, 3:32:00 PM6/19/05
to
(Ronald Wagner) 19.06.05 in /de/comm/abuse:

>Rainer Zocholl wrote:

>> Es wird aber nicht mehr Arbeitsplätze einbringen!
>> Und: Wie du auf chef-duzen.de nachlesen kannst, sind die
>> Jobs ein klarer Fall von "working-poor", durch Arbeit verarmen!

>chef-duzen.de? Gibt's nicht mehr. Da kommt eine generische Page
>des Hosters.

Stimmt, es ist ja auch http://www.chefduzen.de/
(ohne "-") Sorry.


Rainer

Wolfram Krail

unread,
Jun 20, 2005, 10:15:58 AM6/20/05
to
Am Fri, 10 Jun 2005 11:42:52 +0200, schrieb Frank Hucklenbroich
<Hucklen...@aol.com>:

>Am Fri, 10 Jun 2005 10:46:07 +0200 schrieb Christian Knoke:
>
>> Anrufe aus dem Ausland: da die meisten Billigjobber außerhalb Deutschlands
>> kein gutes Deutsch sprechen, ist das Potential eher klein. Bleiben noch die
>> Umleitungen: Callcenter in D relayed seine Gespräche über Kanada ;) Doch bis
>> das ein Problem ist, finden wir technische Maßnahmen dagegen.
>
>ACK. In England sieht das schon anders aus, da sind viele Callcenter
>mittlerweile in Indien.
>
>Wobei es z.B. in Rußland auch genug Leute mit geringem Einkommen gibt, die
>gut Deutsch können. So abwegig scheint mir die Idee nicht, sie aus dem
>Ausland anrufen zu lassen. Zumal die rechtliche Handhabe dann gegen Null
>geht.
>

Sind die Mitarbeiter in Vietnam nicht billiger?
Die Ex-DDR-Vertragsarbeiter sollten auch noch gut Deutsch können.


>
>> Da habe ich andere Beobachtungen. Die meisten, mit denen ich mich darüber
>> unterhalte, finden die Anrufe absolut nervig.
>
>Full ACK!
>

Manchmal können sie auch sehr unterhaltsam sein

Die Woche erst: Wie wir so zusammensaßen, wollte so eine Kaltruferin
eine Umfrage zum Thema Bier durchführen:

F: Wie alt sind sie denn?
A: 16 Jahre.
F: Sind die Eltern denn zuhause?
A: Nein. Leider nicht. Mutter arbeitet gerade und der Vater wohnt
nicht mehr hier.
F: Daß tut mir aber leid.
A: Ja, der Vater trank immer Bier und hat dann im Suff die Mutter
kräftig geschlagen.
F: (Telefon aufgelegt)

(Wahrscheinlich wurde das Gelächter im Hintergrund zu laut :)

Grüße

Wolfram

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Paul Muster

unread,
Jun 27, 2005, 4:07:04 PM6/27/05
to
Markus Gohl schrieb am 06.06.2005 19:02:
> Paul Muster schrub:

>> Ich (aber IANAL) denke nicht, dass man dir irgendetwas "kann", denn
>> Fernabsatzrecht ist definitiv und Lastschrift widerrufen ist auch völlig
>> problemlos.
>
> Die einzigen Bedenken habe ich deswegen, weil das Callcenter offenbar nicht
> von Glöckle betrieben wird, sondern von einem ihrer Kooperationspartner.

Ochjo. Es wäre doch klasse, würden sie sich dir ggü. outen.

> Ich hab den Vertrag also offenbar mit Glöckle geschlossen, weil die Frau
> gesagt hat, sie sei von der Fa. Glöckle.

Was denn nun, Glöckle oder nicht Glöckle? Solange das CCC sich nichtmal
selbst einig ist, wird dich keiner angreifen.

Wie ist die Geschichte bislang weitergegangen?


mfG Paul

Paul Muster

unread,
Jun 27, 2005, 4:04:47 PM6/27/05
to
Andreas Kohlbach schrieb am 07.06.2005 04:50:
> Paul Muster wrote on 06. June 2005:
>> Heiko Mittelstaedt schrieb am 06.06.2005 14:52:
>>> Markus Gohl verkuendete:

>>>> Nun denn, ich ging auf den Deal ein und gab ihr die Kontonummer und ein
>>>> falsches Geburtsdatum. Danach rief ich bei Glöckle in Stuttgart an und
>>>

>>> Und hier ist der Fehler. Warum machst Du sowas? Man hält die Leute so
>>> lange wie möglich in der Leitung und kauft nix.
>>
>> Wieso? Damit ärgert man nur das Callcenter, aber nicht die wirklichen
>> Hinterleute, die SKL.
>
> Warum nicht auch das Callcenter treffen. Wenn die nicht wirtschaftlich
> arbeiten für SKL, werden die SKL vielleicht nicht mehr bedienen.
>
> Und wenn genug Leute Lose bestellten und wieder stornierten, trifft das
> auch die SKL. Aber das machen nicht genug, dass man nur sticheln kann.

Am besten ist es, beide zu erwischen. Und das erreicht man, wenn man
auch die Hinterleute beschäftigt. Und sei es nur mit
falsche-Kontoverbindungen-Aussortieren. Wenn man das Gespräch verzögert
und *nicht* bestellt, ist das den Hinterleuten egal.


mfG Paul

Markus Gohl

unread,
Jun 28, 2005, 3:50:31 AM6/28/05
to
Paul Muster schrub:

> Wie ist die Geschichte bislang weitergegangen?

Tja, von Glöckle hab ich nichts mehr gehört. :) Vor allem auch deswegen,
weil ich der hörbar nervösen Dame unter die Nase gerieben habe, dass ich
hier einen Wisch von ihnen hätte, in dem mir bestätigt wird, dass die
Sperre an alle Glöckle-Kooperationspartner weitergegeben wird und ich von
denen nicht mehr behelligt werde.

Auf die Sperrliste angesprochen habe ich ohnehin erstmal gefragt, warum ich
meine Nummer sperren lassen soll wenn diese Anrufe illegal sind -> Keine
zufiredenstellende Antwort.

Das Glöckle-Kundencenter konnte mir eben nicht bestätigen, dass ein Auftrag
von mir im System sei. Die Sache scheint also im Sande verlaufen zu sein.


Gute Nacht
Markus

--
emails bitte an 'nutznetz at temp200506.scumm-bar.de'

Happahappa: http://grubenhasen.cjb.net

Ralf Bader

unread,
Jun 28, 2005, 12:50:05 PM6/28/05
to
Michael Spohn wrote:


> Das mit den Cold Calls könnte sich aber nach der nächsten Bundestagswahl
> schnell ändern. Callcenter-Arbeitsplätze sind Arbeitsplätze. und die CDU
> wird vor nichts zurückschrecken, was ein paar Arbeitsplätze einbringen
> wird!

Das Verbot im UWG könnte fallen. Dann ist da aber noch das BGH-Urteil,
wonach Kaltaquise gegen das Persönlichkeitsrecht des Angerufenen verstößt,
und das kann eine Bundesregierung nicht ganz so einfach aus dem Weg räumen.

In einer Werbepostille mit redaktionellem Teil, die man folglich hier
trotz Antiwerbungsaufkleber sonntags im Briefkasten findet, kam vorgestern
ein Artikel über eine Studie darüber, was die Bewohner diverser
europäischer Länder am meisten nerve. Natürlich ohne Quellenangabe, daher
nicht viel wert, aber es wurde erwähnt, daß in D 71,5% sich von "Werbung am
Telefon" belästigt fühlten. Das kann man als Indiz dafür ansehen, daß
Telefonspamming wirklich nicht gut ankommt. Es dürfte also kaum die
Konsumstimmung steigern, und im Saldo gehen womöglich mehr Arbeitsplätze
drauf als in Callcentern entstehen. Nur kann man von Politikern nicht
erwarten, daß sie das einsehen.


Ralf

Turan Fettahoglu

unread,
Jun 29, 2005, 3:28:13 AM6/29/05
to
> ...es wurde erwähnt, daß in D 71,5% sich von "Werbung am

> Telefon" belästigt fühlten. Das kann man als Indiz dafür ansehen, daß
> Telefonspamming wirklich nicht gut ankommt. Es dürfte also kaum die
> Konsumstimmung steigern, und im Saldo gehen womöglich mehr Arbeitsplätze
> drauf als in Callcentern entstehen. Nur kann man von Politikern nicht
> erwarten, daß sie das einsehen.

Sollte man dann als Konsument nicht Politiker per E-Mail darauf hinweisen,
ggf. wiederholt um Stellungnahme bitten und - falls nichts oder nichts
Aussagekräftiges kommt - den angeschriebenen Menschen in der
Abgeordnetensprechstunde besuchen?

Turan

Jürgen Mayer

unread,
Jul 31, 2005, 10:20:30 AM7/31/05
to
Markus Gohl schrieb:

> Hallo,
>
> heute hat mal wieder meine Telefonbuch-MSN gebimmelt - natürlich ohne
> Nummer. Nachdem ich angenommen habe, wollte mich eine junge Dame sprechen.
> Ich sagte, ich müsse mich kurz suchen gehen, ging nach einer Minuten wieder
> ran und sagte, ich bin nicht zuhause. Das hielt sie jedoch nicht davon ab,
> mir das Angebot zu unterbreiten. Und zwar eine super Teilnahme an der 5
> Mio. SKL-Show mit Günni Jauch + einem coolen Los für nur 1,64 pro Tag.

och - ein Bekannter hat da ein gutes Mittel:

er macht den Damen dann immer eindeutige Angebote für Telefonsex.
Spätestens wenn er anfängt zu stöhnen legen die auf. Danach hat er seine
Ruhe ,-)

Jürgen

Eric Wick

unread,
Aug 14, 2005, 11:20:35 AM8/14/05
to
Jürgen Mayer <n...@jmayer.de> wrote:

> er macht den Damen dann immer eindeutige Angebote für Telefonsex.
> Spätestens wenn er anfängt zu stöhnen legen die auf. Danach hat er
> seine Ruhe ,-)

7x in 3 Tagen riefen die bei meiner Schwester an, ich hätte das Pack zum
Mond geschossen oder vom VSV abmahnen lassen. Zum Glück hab ich hier
T-Netbox Rulez und da spricht wirklich kein Callcenter was drauf.

Coldcalls sind die Normalität, leider.....

Bye Eric
--
Mail limited: 10k, no html, high-prio

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Jens Müller

unread,
Oct 16, 2005, 7:34:05 PM10/16/05
to
Frank Hucklenbroich schrieb:

>
> Wobei es z.B. in Rußland auch genug Leute mit geringem Einkommen gibt, die
> gut Deutsch können. So abwegig scheint mir die Idee nicht, sie aus dem
> Ausland anrufen zu lassen. Zumal die rechtliche Handhabe dann gegen Null
> geht.

Die wollen in aller Regel irgendwas verkaufen. Der Verantwortliche wird
also in DE sitzen.

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