Die käuflichen Dachboxen sind fürs Surfmaterial nicht wirklich geeignet.
Würde mir gern was passendes selbst basteln.
Wer hat schon mal eine Box gebaut und kann mir Tips geben?
Die Box soll auf einen Fiesta Courier (kleintransporter). Der Dachträger
wird normalerweise wohl direkt mit dem Dach verschraubt (dafür muß man
die Gummistopfen im Dach entfernen)
Nun dacht ich mir folgendes: Warum nicht gleich Träger und Box in einem?
Ansonsten brauch ich keinen Dachträger.
Spricht irgenwas dagegen die Box direkt aufs Dach zu schrauben? Der
Schwerpunkt liegt dann tiefer und ich nehme an, daß auch die Aerodynamik
besser ist. Dazwischen könnte man ja eine Gummimatte klemmen.
Die Box sollte natürlich möglichst Aerodynamisch und leicht sein. Zudem
möglichst wenig kosten. Das vollig ebene Dach der Ladefläche des
Transporters ist ca.AFAIK 1,50m lang. Die Dachbox sollte jedoch länger
sein. Perfekt wäre es natürlich, wenn mein Naish 8.4 (250cm) reinpassen
würde.(vor der Ladefläche über dem Fahrer ist noch Platz nach unten).
Ansonsten sollten 2 teilbare Masten und ein paar Segel reinpassen (bis
6,5m²)
Meint ihr: Ist das utopisch? Oder hab ihc eine reelle Chance so eine Box
zu basteln? Welchers Material nimmt man am besten? Epoxy?
Bin für alle Ideen offen!
Vielen Dank schonmal
Christian
Versprochen.. nächstesmal kauf ich mir nen Bus ;-)
>Hallo, ich kam da gerade auf so eine Idee:
>
>Die käuflichen Dachboxen sind fürs Surfmaterial nicht wirklich geeignet.
>Würde mir gern was passendes selbst basteln.
Denkst Du wirklich das ist eine so gute Idee? Stichwort TÜV oder
ABE... Was ist wenn mit der Box etwas passiert (Unfall)? Ich glaube
kaum das da eine Versicherung zahlt.
>[...]
CU
Holger
--
"Woher soll ich wissen was ich denke bevor ich lese was ich poste."
---Ansgar Kursawe in c.t.c---
> Christian Mosman meinte:
>
>
>>Hallo, ich kam da gerade auf so eine Idee:
>>
>>Die käuflichen Dachboxen sind fürs Surfmaterial nicht wirklich geeignet.
>>Würde mir gern was passendes selbst basteln.
>>
>
> Denkst Du wirklich das ist eine so gute Idee? Stichwort TÜV oder
> ABE... Was ist wenn mit der Box etwas passiert (Unfall)? Ich glaube
> kaum das da eine Versicherung zahlt.
Mhh. Ist die Frage. Wenn ich mir ein Surfbrett oder eine Surftasche aufs
Dach schnalle, dann brauch ich doch auch keinen TüV oder ABE - und die
Box soll ja abnehmbar sein (idealerweise so, dass ich sie wenn ohne
Beifahrer auf weiten Strecken ins Auto packen kann).
Habe auch schon viele mit Plastikrohren (kanalrohre als Segelbox) auf
dem Dach gesehen - haben die TüV?
Solange ich mich nicht grob fahrlässig verhalte sollte es doch mit der
Versicherung keine Probleme geben?
Ausserdem glaube ich, daß man so eine Box stabil auf Dach schrauben
kann. Solange die Box stabil genug ist.
Bernhard Greten wrote:
> Ich habe eine schöne große Dachbox von Pacwolf (www.pacwolf.de): 2,75m lang (5.
> 20er Masten!) 85 breit und oben drauf sind noch kleine Traversen für 2 Boards.
> Was will man mehr (ich hatte sie auch auf dem Bulli)
Wenn ich soviel Geld überhätte, mir eine solche Box zu kaufen, dann
würde ich eher zum grösseren Auto tendieren.....
> Ach übrigens, das mit den Kanalrohren habe ich auch mal gehabt: nicht billig,
> elend schwer (Dachlast!) und nur von hinten zu beladen: entweder passt fast
> nichts rein oder die Segel werden elend gestaucht!
Hab ich auch nicht vor. Es past ja alles in mein Autochen. Aber
momenatan nehm ich immer einen Kollegen mit zum Surfen (falsche
Verischerung für Bulli erwischt...). Und da ist es mit 2 Personen + 2
Bretter und und und doch ein wenig voll. Deshalb kam ich auf dei Idee.
Ansonsten wäre es für die Urlaube prakitsch, denn dann hätte ich das
nasse Zeugs nicht im Auto und zudem mehr Platz.
Aber so unbedingt muss das nicht sein - deshalb darf es auch nicht
allzuviel kosten.
>Holger Gahrig wrote:
>
>> Christian Mosman meinte:
>>
>>
>>>Hallo, ich kam da gerade auf so eine Idee:
>>>
>>>Die käuflichen Dachboxen sind fürs Surfmaterial nicht wirklich geeignet.
>>>Würde mir gern was passendes selbst basteln.
>>>
>> Denkst Du wirklich das ist eine so gute Idee? Stichwort TÜV oder
>> ABE... Was ist wenn mit der Box etwas passiert (Unfall)? Ich glaube
>> kaum das da eine Versicherung zahlt.
>
>Mhh. Ist die Frage. Wenn ich mir ein Surfbrett oder eine Surftasche aufs
>Dach schnalle, dann brauch ich doch auch keinen TüV oder ABE - und die
>Box soll ja abnehmbar sein (idealerweise so, dass ich sie wenn ohne
>Beifahrer auf weiten Strecken ins Auto packen kann).
Stimmt auch wieder. Würde vielleicht vorher trotzdem mal einen
TÜV/DEKRA-Mann Deines Vertrauens oder den ADAC fragen, was die dazu
sagen.
>Habe auch schon viele mit Plastikrohren (kanalrohre als Segelbox) auf
>dem Dach gesehen - haben die TüV?
Nein, aber eine DIN ;-). Wenns die orangen KG-Rohre waren die 19534.
>[...]
CU
Holger
--
"Ich habe seit ein paar Tagen Windows 2000, aber bin total unglücklich."
---Sebastian Moster in d.c.o.m.m.
Gruß Thomas
"Christian Mosman" <nospam...@uni.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C51D274...@uni.de...
also heute in einer Teepause vom Surfen (in einem T3 mit Westfalia)
haben wir nach der Machbarkeitsstudie entschieden. Dass es sich nicht
lohnt :(
Kosten-Nutzenfaktor stimmen einfach nicht. Wenn dann würde ich die Box
exakt fürs Auto und Brett passend bauen... aber wenn mir dann mal jmd in
die Karre fährt?
Ich werde wohl einen Dachträger basteln (2 Vierkantrohre, Schraube durch
und aufs Dach geschraubt) und für diesen dann gute Halterungen für meine
Segeltasche basteln, bzw die F2-Segeltasche etwas bearbeiten.
Vorteil wäre dann doch, dass der Kram für Hin- und Rückfahrt bequem ins
Auto passt.
Denn sicher vor Langfingern ist auch in der Box wohl nix.
Wie siehts denn aus? Besteht ne Chance, dass Surfkram nicht vom Dach
geklaut wird, wenn man mal ein paar Tage irgendwo steht?
Ich denke da so an Marseille, Leucate und Tarife -> hab da schon
schlimme Sachen gehört. Klauen die nur Markenartikel und neue Sachen -
oder einfach alles?
Also bis dann (bis ich mal wieder auf so eine IDee komme..)
Cjhristian
Gleich vornweg: Eine Box habe ich noch nicht gebaut, nur den Inhalt und
blos auch mal die prinzipielle Machbarkeit einiger Ideen eruiert.
> Die Box soll auf einen Fiesta Courier (kleintransporter). Der Dachträger
> wird normalerweise wohl direkt mit dem Dach verschraubt (dafür muß man
> die Gummistopfen im Dach entfernen)
>
> Nun dacht ich mir folgendes: Warum nicht gleich Träger und Box in einem?
> Ansonsten brauch ich keinen Dachträger.
Du brauchst auf jeden Fall eine solide Verbindung zum Dach und
vernuenftige Querstreben/Traversen. Wahrscheinlich ist ein kaeuflicher
Grundtraeger, ggf. dann in Deine Box integriert, der vernuenftigste
Kompromiss aus Preis, Haltbarkeit (Rost!) und Sicherheit: Eine grosse
Box zerrt bei Seitenwind ordentlich. Es sei denn, Du hast einiges an
Erfahrung in der Metallverarbeitung und das entsprechende Werkzeug dazu.
Abnehmbar wuerde ich es auf jeden Fall machen, spart ggf. Aerger mit dem
TUEV. Mann kann's ja im Prinzip trotzdem dauerhaft drauflassen.
[..]
> Die Box sollte natürlich möglichst Aerodynamisch und leicht sein. Zudem
> möglichst wenig kosten. Das vollig ebene Dach der Ladefläche des
> Transporters ist ca.AFAIK 1,50m lang. Die Dachbox sollte jedoch länger
> sein. Perfekt wäre es natürlich, wenn mein Naish 8.4 (250cm) reinpassen
> würde.(vor der Ladefläche über dem Fahrer ist noch Platz nach unten).
> Ansonsten sollten 2 teilbare Masten und ein paar Segel reinpassen (bis
> 6,5m²)
>
> Meint ihr: Ist das utopisch? Oder hab ihc eine reelle Chance so eine Box
> zu basteln? Welchers Material nimmt man am besten? Epoxy?
Leicht, haltbar und billig ist immer irgendwie widerspruechlich. Leicht
muss sie natuerlich wegen der Dachlast sein, ich bin teilweise auch ohne
Box schon an den grosszuegigen erlaubten 100 kg meines Passat
drangewesen (3-4 Boards, davon vielleicht ein Longboard, Masttasche,
Segeltasche, vielleicht noch ein paar Gabeln...). Gesehen habe ich
(meisten aber auf Bussen) schon Loesungen aus Alublech oder Stahlblech,
teils geschweisst, teils genietet oder geschraubt. Ganz edel, aber evtl.
schwer: Alustrangpressprofile an den Kanten und Multiplexplatten fuer
die Flaechen. Koennte man auch mit Alublech oder
Glasfasersandwichplatten machen. Holz habe ich auch schon gesehen, kann
man relativ leicht zu beliebigen Formen verarbeiten, wird aber schwer.
Reine Glasfaserkostruktionen sind als Einzelstueck nicht besonders
sinnvoll, man muesste ja extra eine Form bauen. Wenn, dann mit Glasmatte
und Polyester, nicht mit Gewebe und Epoxy, das wird unbezahlbar. Am
realistischsten waere es noch, eine relativ leichte Sperrholzbox zu
bauen und diese dann mit einigen Traegern und einem beidseitigen
Ueberzug mit Glasmatte und Polyesterharz zu laminieren. Im Prinzip also
ein Sandwich aehnlich wie eine Boardaussenhuelle. Wird aber mit
entsprechend guten Scharnieren, Verbindung zum Grundtraeger und
Schloessern sicher auch nicht fuer 100 EUR zu haben sein. Was noch
bliebe, waere evtl. einen komplett fertigen Koffer von irgend einer
anderen Anwendung (z.B. Buehnentechnik o.ae.) mit einem Grundtraeger zu
verheiraten. Oder mal die Kleinanzeigenblaetter durchforsten, vielleicht
verkauft ja ein Busumsteiger seine Box guenstig...
> Versprochen.. nächstesmal kauf ich mir nen Bus ;-)
Das sowieso. Wenn nur die TDi Multivan nicht gar so unverschaemt teuer
weren...
--
Wolfgang
danke. Das bestätigt dann meinen Entschluss doch die Finger davon zu
lassen. Für die 2-3x die ich die Box gebrauchen könnte...
Ich werde jetzt wohl Vierkantrohre oder Aluprofile aufs Dach schrauben
(macht mir mehr vertrauen, als Träger, welche in einem gehörigen ABstand
zum Dach stehen -> Hebelwirkung!).
Daran werde ich Ösen befestigen. Somit kann ich dann hoffentlich die
Segeltasche sicher aufs Dach schnallen ohne den Inhalt zu quälen.
Zudem hab ich daran gedacht Ösen ins Boardbag drücken zu lassen, so dass
ich das Boardbag an den Träger binden kann - denn neuere Boards mögen
keinen festen Spanngurt...
Oder hat jmd eine bessere Idee?
C.
moin,
schaumstoff zwischen die boardbags und festzurren. ist kein problem.
natürlich nicht wie ein henker anziehen, sondern nur fest, nicht zu fest.
das hält und schadet nicht
Ja Danke für den Tip. Ich suche jedoch eine Möglichkeit das Material
möglichst schnell möglichst schonend möglichst sicher zu befestigen.
Wenn ich nun in das Boardbag (es geht nur um 1 Brett!) Ösen reinsetzen
lasse und damit das Boardbag an Haken am "Dachträger" binde, so ist es
der Theorie nach rutschsicherer und schonender fürs Board - zudem sehr
schnell zu befestigen - oder unterliege ich einem Denkfehler?
Der Reißverschluss des Boardbags müsste natürlich zusätzlich
verschlossen werden...
>Ich werde wohl einen Dachträger basteln (2 Vierkantrohre, Schraube durch
>und aufs Dach geschraubt) und für diesen dann gute Halterungen für meine
>Segeltasche basteln, bzw die F2-Segeltasche etwas bearbeiten.
Wenn du das so ans Auto schraubst, musst du zum TUeV damit, eintragen lassen.
Das PKW-Dach selbst ist aus sehr duennem Blech (<0.8mm), da kann man sehr wenig
dran befestigen. Bei normalen PKW (Courier mit Hochdach ist eher kein normaler PKW?)
ist in den Dachkanten ein steifes Kastenprofil eingearbeitet. Da kann man was
befestigen, dort befinden sich auch normalerweise die Original-Befestigungspunkte
fuer die Dachtraeger.
Ich wuerde Sonderkonstrukte und ellenlange Verhandlungen mit TUeV-Ingenieuren
eher meiden. Kostet auch noch Geld die Eintragerei.
An deiner Stelle (wenig Benutzung) wuerde ich die Variante mit Boardbag direkt auf
dem Dach machen. Verteilt das Gewicht flaechig auf dem duennen Dach, sollte
technisch keine Probleme machen (bis 30 kg). Lack peinlich sauber halten
(Sand/Salz) und Brett soweit wie moeglich nach hinten (weniger Bewegung und
weniger Luftwiderstand).
Patrick Schelauske
zwei etwas größere Platten pro Träger im Kantenbereich und dann auf das
saubere Dach mit Karosseriekleber aufgesetzt. Das hält, heute werden ganze
Aufbauten geklebt. Schrauben oder Nieten sind nur noch Montagefixierungen.
Glasscheibe werden auch aus statischen Gründen geklebt. Das auch noch mit
einem nicht UV- stabilen Kleber, daher die schwarze Einfassung.
Gruß Thomas
"Patrick Schelauske" <Patrick.S...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a391lk$9...@tigra.hl.siemens.de...
das Dach des Couriers (ebenes Dach) hat In jeder Ecke eine Bohrung, wo
normalerweise der Dachträger reingeschraubt wird. Das Dach ist auch
stabil genug - immerhin hält es 1 Person aus ;-)
Ob nun mit selbstgebasteltem Träger oder nicht -> ich muss es
letztendlich doch am Dach festspannen. Ich werde mal schauen, was die
stablilere Variante ist. So wie es aussieht muss ich zumindest hinten
eine kleine Erhöhung basteln, damit die Fussschlaufen nicht
plattgedrückt werden. Wenn das Naish dann vorne über der (tieferen)
Fahrerkabine runterzeigt, dann dürfte das der Aerodynamik förderlich
sein - zudem dürften so auch weniger Kräfte aufs Material wirken.
Die 4-Kantrohre hätte ich mir als Stabilisierung der
(original-vorhandenen) Dachbohrungen und durchs Dach geschraubte Haken
gedacht. Zudem kann ich so noch das Brett polstern.
Danke für dei Hilfe
Christian