Ich habe zu dem Thema am Mittwoch eine interessante Erfahrung gemacht:
Nachdem ich die Finne (US-Box) von ganz vorne auf Mitte verschoben habe ging
es wesentlich besser. Das merkwürdige daran ist dass ich mehrmals gelesen
habe das weiter vorne gegen Spinnouts besser ist und ich sie deshalb erst
jetzt probeweise nach hinten gesetzt habe. Wenn Du eine Power-Box Hast hilft
Dir das natürlich nicht weiter...
Mein Material ist in Bezug auf Spinnouts übrigens recht krass: 22er
Wave-Finne, 84l Fanatic Rip 2002(Wave) und am Mittwoch (leider) das 5,9er
Segel. Man gewöhnt sich aber dran entsprechend zu fahren. Vielleicht gönn'
ich mir auch noch mal eine längere Finne.
Dein Material sollte im Prinzip besser funktionieren. Evtl. hat Du Dein
Segel zu bauchig getrimmt?
> Frage in diesem Zus.hang: Könnten demnach auch ungünstig
> eingestellte Tampen in letzter Konsequenz zu Spinouts führen?
Imho ja, zumindest bei mir führen zu weit vorne eingestellte Tampen zu mehr
Spinouts. Dann habe ich zu viel Zug auf dem hinteren Arm und automatisch
auch auf dem hinteren Bein --> :(
MfG
Martin
---> http://windsurfen.dyndns.org <---
Probiers aus.
Hang loose und viel Glück
surfing.harry
____________________________________________________________________________
____________________________________________
Homepage: www.Mit-Fun-zum-Erfolg.de
____________________________________________________________________________
____________________________________________
> jetzt probeweise nach hinten gesetzt habe. Wenn Du eine Power-Box Hast hilft
> Dir das natürlich nicht weiter...
jup, hab eine Powerbox..
> Dein Material sollte im Prinzip besser funktionieren. Evtl. hat Du Dein
> Segel zu bauchig getrimmt?
Hmm..könnte sein, ja. Werd's das nächste mal sehr flach trimmen und
schauen was passiert!
> > Frage in diesem Zus.hang: Könnten demnach auch ungünstig
> > eingestellte Tampen in letzter Konsequenz zu Spinouts führen?
>
> Imho ja, zumindest bei mir führen zu weit vorne eingestellte Tampen zu mehr
> Spinouts. Dann habe ich zu viel Zug auf dem hinteren Arm und automatisch
> auch auf dem hinteren Bein --> :(
Auch ein guter Tip, danke! Zug hab ich schon relativ viel hinten kommt mir vor
aber jene 'Unterarmlänge' der Tampen bin ich sicher vom Mast entfernt.
LG, Corni
> Fahrkönnen keinerlei Besserung hinbekommst, solltest Du mal über eine andere
> Finne nachdenken. Ich habe mit Lessacher die besten Erfahrungen gemacht, da
Naja, so schnell will ich keine neue Finne kaufen, denn hab 2 nagelbeue Finnen
zum Score dazugekauft vor ca 2 Monaten. Eine Maui 27er Freestyle und eine
24er (glaube auch Maui, erst einmal verwendet mit kleinem Segel).
Will erst mal noch eine Weile experimentieren!
> einen Soin Out durch die Welle gibt, sind das weiche Spin Outs. Will sagen,
Interessant, daß Spinouts sich verschieden anfühlen können..
> Lessacher Finnen werden im Normalfall kleiner gewählt, da Sie eine größere
> Fläche darstellen, als normale Finnen (ist super im flachen Bodden).
> Probiers aus.
Okay, also wenn ich der totalen Verzweiflung nahe bin, überleg ich mir eine dritte
Finne zu besorgen.. :-)
Danke, Corni
Ich habe eine Vorliebe fuer relativ dicke Profile. Duenne Profile wie die
von "Fin's" passen mir ueberhaupt nicht und geben zuviele Spinouts. Auch
wenn die dickste Stelle weit vorne ist, fahre ich angenehmer und kann voll
reintreten. Zur Zeit liebe ich die North-Shore Finnen fuer das Wellenbrett
und die F2-Concretewave/ sunshine fuer meinen alten F2 Sputnik und fuer den
Xantos. Meine allerliebsten Finnen waren die Final-Cut Finnen. Es gibt sie
aber leider nicht mehr.
Es ist manchmal schwierig die richtige Finne zu finden. Auf Probe "leihen"
geht nur sehr selten. Deshalb von Freunden ausleihen und probieren.
Vielleicht auch gebrauchte kaufen. Falls die Finne gut ist machen einige
Macken nichts aus.
Manche Leser werden lachen aber meine Lieblingsfinne war eine Wave-Slot
(anno 93-94) von Final-Cut. Der Slot (nur 1cm breit) war nach Jahren kaputt,
die Spitze abgeschliffen/ abgebrochen... Aber sie ging noch immer besser als
manche neue Finnen von Fin's. Ich habe auch Mistral & F2 probiert bis dann
North-Shore passte.
Also probieren, probieren, probieren, .. Das heisst aber leider auch kaufen
kaufen kaufen.
FranzN
> Meine 50 cts zur Finnenwahl:
> Fahrkoennen, Brettshape, Segel, Trim... etc haben sicher einen
> Einfluss auf Spin-outs. Aber wenn die Finne nicht zum Fahrstil
> (Tampenlaenge, Fussposition, Gewichtverlagerung, Power...) passt
> geht es nicht.
> [...]
> sie ging noch immer besser als manche neue Finnen von Fin's. Ich
> habe auch Mistral & F2 probiert bis dann North-Shore passte.
> Also probieren, probieren, probieren, .. Das heisst aber leider auch
> kaufen kaufen kaufen.
>
> FranzN
tja..wieder einmal ein Nachteil des Surfsports, vor allem wenn man ein
armer Bettelstudent ist :-)
Corni
Thorsten
Gruß Thomas
"Thorsten Albrecht" <route-to...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7qpshv8clrhdpfqo6...@4ax.com...
>Wenn Du mit dem Kite aufs Pferd gehst, wird das bestimmt richtig teuer.
DAS wird die ultimative Trendsportart!
Thorsten
viele nette Tips von den Leuten hier, und ich stimme insofern zu als
dass ausprobieren nie schaden kann.
Aber letztlich wirst Du - egal mit was für einer Finne oder Trim oder
Fahrposition - Spinouts nicht vermeiden können solange Du das Brett,
insbesondere ruckartig , seitlich gegen die Anströmrichtung der Finne
bewegst. Deshalb wäre imho darauf zu achten, das Board immer sauber im
´natürlichen´ Flow zu fahren und seitliches Driften zu vermeiden. Ein
Spinout entsteht, wenn die Strömung an der Finne abreißt, das deutet
sich oft durch ein Gurgeln am Heck an - ähnlich als wenn man Seetang an
der Finne hängen hat.
Alles klar? Übung macht den Meister ;) und schont auch das Bafög Budget.
Grüsse,
Götz
viele nette Tips von den Leuten hier, und ich stimme insofern zu als
dass ausprobieren nie schaden kann.
Aber letztlich wirst Du - egal mit was für einer Finne oder Trim oder
Fahrposition - Spinouts nicht vermeiden können solange Du das Brett,
insbesondere ruckartig , seitlich gegen die Anströmrichtung der Finne
bewegst. Deshalb wäre imho darauf zu achten, das Board immer sauber im
´natürlichen´ Flow zu fahren und seitliches Driften zu vermeiden. Ein
Spinout entsteht, wenn die Strömung an der Finne abreißt, das deutet
sich oft durch ein Gurgeln am Heck an - ähnlich als wenn man Seetang an
der Finne hängen hat.
Alles klar? Übung macht den Meister ;) und schont auch das Bafög Budget.
Grüsse,
Götz
Götz schrieb:
>
> Aber letztlich wirst Du - egal mit was für einer Finne oder Trim oder
> Fahrposition - Spinouts nicht vermeiden können solange Du das Brett,
> insbesondere ruckartig , seitlich gegen die Anströmrichtung der Finne
> bewegst. Deshalb wäre imho darauf zu achten, das Board immer sauber im
> ´natürlichen´ Flow zu fahren und seitliches Driften zu vermeiden.
ja, da stimme ich voll zu - und deshalb ist es hilfreich, wenn man durch
eine aufrechtere Körperhaltung mehr Druck von oben auf das Brett bringt
als von der Seite.
Also Gabel höher und/oder kürzere Tampen - that helps
Gruß, Joachim