Hier herrscht zwar gerade wenig Traffic, aber vielleicht sind ja noch
ein paar Lurker da und ich kann hier was anstoßen.
Ich wollte mich mal nach euren Erfahrungen mit ausländischen
Mitbewohnern erkundigen. In unserer WG war eigentlich immer ein Zimmer
mit einem Gaststudenten belegt, die meisten kamen aus Italien und
Spanien. Größere Probleme gab es nie, aber die kulturellen Unterschiede
halten sich da ja auch in Grenzen.
Es war immer sehr interessant andere Sichtweisen und Gebräuche kennen zu
lernen, und besonders in kulinarischer Hinsicht ein Gewinn. Die profunde
Kenntnis fremdländischer Schimpfwörter, die ich mir dadurch aneignen
konnte, ist auch nicht zu verachten. Ein paar Vorurteile haben sich auch
bestätigt, so dass die Südländer die hier gewohnt haben eigentlich alle
sehr temperamentvoll waren. ie Italienerinnen waren sehr eitel und die
Italiener hatten einen (eigentlich sehr sympathischen, dezenten)
Sexismus, aber auch Charme zu eigen. Die Spanier waren auf den ersten
Blick sehr prüde und patriarchalisch, das hat sich mit der Zeit aber als
Fassade entpuppt.
Hat hier jemand ähnliche oder auch schlechte Erfahrungen gemacht? Von
asiatischen Mitbewohnern wurde uns abgeraten, die Bewerber die wir
hatten kamen aber eh nicht in Frage. Nach den Erfahrungen Bekannter mit
einschlägiger Erfahrung muss man da mit recht eigenwilligen
Vorstellungen von Hygiene rechnen, sowie damit das man dann praktisch
immer eine ganze Gruppe dieser Nationalität in der Wohnung hat.
Leider hat sich zuletzt nichts in der Hinsicht ergeben, jetzt sind wir
eine komplett deutsche WG und der internationale Flair ist futsch. In
dem Zimmer wohnt jetzt eine (auch sehr nette) Deutsche.
Ganz allgemein kann möchte ich noch sagen das man die seltsamsten Leute
trifft wenn man ein Zimmer vermietet. Von Leuten die die Toilette
untersuchen und ganze Checklisten an Fragen vorbereitet haben bis zu
suspekten Gammlern mit wirren Zukunftsvorstellungen. Oder Leute die den
Besichtigungstermin verpassen und dann einfach mal mitten in der Nacht
klingeln.
MfG
Thomas
> Ganz allgemein kann möchte ich noch sagen das man die seltsamsten Leute
> trifft wenn man ein Zimmer vermietet. Von Leuten die die Toilette
> untersuchen und ganze Checklisten an Fragen vorbereitet haben bis zu
> suspekten Gammlern mit wirren Zukunftsvorstellungen.
Das kann ich dir sagen... wir haben seit sechs Wochen einen hier, der
hat in seinem Leben angeblich schon die Ost-SPD mitaufgebaut, in Amerika
diverse Firmen gegründet, auf den Philippinen einige Kinder gezeugt,
sich in die CDU-Parteispendenaffäre verwickelt und was weiß ich nicht,
was noch alles. Seine Freunde sind solche Leute wie Fidel Ramos,
ehemaliger Präsi der Philippinen, Holger Pfahls und Stephen Hawking.
Aber auch sonst kennt er natürlich so ziemlich jeden wichtigen Menschen
dieser Welt persönlich.
Momentan verteidigt er vor dem BVG einen Kumpel, der gemeinsam mit der
Türkenmafia einen kleinen Mord angezettelt hat, schreibt eine
Doktorarbeit in Quantenphysik, welche eine "zweite kopernikanische Wende
der Physik" auslösen soll und plant, mit ein paar "aufgeweckten jungen
Rumänen" die Errichtung einer Display-Produktion in Hongkong oder China.
Dazu hat er mich neulich nach den alten Holzlatten im Keller gefragt,
zwecks Herstellung eines Prototyps...
Seine selbstverständlich *reichlich* vorhandenen Gelder sind allerdings
leider gerade alle fest irgendwo angelegt, oder wurden von seiner Ex auf
den Phillipinen vom Konto abgehoben, so dass er einige Stunden am Tag
für einen örtlichen Briefdienst durchs Viertel radelt und für ein
drittes Hemd spart.
Wie alle anderen im Sitzen zu pinkeln, kann man von einer derartigen
Persönlichkeit natürlich nicht verlangen. Na, noch knapp zwei Wochen,
dann ist die Dauermärchenstunde auch wieder vorbei. Wowereit.
Gruß,
Michael
--
Die Adresse im From existiert, wird aber nicht gelesen. Sollte
eine Mail-Antwort auf ein Posting vonnöten sein, bitte folgende
Adresse verwenden: newsreply@<DOMAIN_AUS_DEM_FROM_DIESES_POSTINGS>.
Wir hatten mal für ein paar Monate eine Koreanerin (Süd-) bei uns
wohnen. Die war sehr nett und es gab keinerlei Probleme, weder
zwischenmenschlich noch anderer Art. Einzig ihr (deutscher) Freund ging
uns manchmal auf die Senkel, aber so ist das nunmal mit WG-Anhang. Wir
hatten auch keine ganze Gruppe Koreaner in der Wohnung, und hygienisch
ist mir schon gar nichts aufgefallen.
Schwieriger war hingegen die Französin, die wir auch mal für ein paar
Monate in der Wohnung hatten. Zum Beispiel war der Begriff Mülltrennung
ihr völlig unbekannt. Als wir ihr versuchten klarzumachen, dass
Pfandflaschen nicht in den Restmüll gehören, war ihre Antwort: "Das sind
doch nur 30 Pf."
Ebenfalls für ein paar Monate wohnte ein Brite mitsamt deutscher
Freundin bei uns. Das war sehr bereichernd, da er in einer Fabrik
schuftete, und sie ihm jeden Abend bekochte (und für uns mitkochte :-)
Auf Dauer hatten wir nie Ausländer bei uns wohnen. Vielleicht sind wir
damit von vornherein gewissen Schwierigkeiten aus dem Weg gegangen;
vielleicht ist es aber auch statistisch ganz normal, weil sich bei uns
immer sehr wenige Ausländer auf freie Zimmer beworben haben.
Matthias
[Stories]
Um ein durch das Subject nahegelegtes Missverständnis zu vermeiden:
Besagter Mitbewohner ist *nicht* ausländischer Herkunft, sondern hat
nach eigenen Angaben nur große Teile seines Lebens in allerlei Ausland
verbracht.
Matthias Bobzien wrote:
> Thomas Schneider wrote:
>
>>Hat hier jemand ähnliche oder auch schlechte Erfahrungen gemacht? Von
>>asiatischen Mitbewohnern wurde uns abgeraten, die Bewerber die wir
>>hatten kamen aber eh nicht in Frage. Nach den Erfahrungen Bekannter
>>mit einschlägiger Erfahrung muss man da mit recht eigenwilligen
>>Vorstellungen von Hygiene rechnen, sowie damit das man dann praktisch
>>immer eine ganze Gruppe dieser Nationalität in der Wohnung hat.
>
> Wir hatten mal für ein paar Monate eine Koreanerin (Süd-) bei uns
> wohnen. Die war sehr nett und es gab keinerlei Probleme, weder
> zwischenmenschlich noch anderer Art. Einzig ihr (deutscher) Freund ging
> uns manchmal auf die Senkel, aber so ist das nunmal mit WG-Anhang. Wir
> hatten auch keine ganze Gruppe Koreaner in der Wohnung, und hygienisch
> ist mir schon gar nichts aufgefallen.
Naja, will man alle über einen Kamm scheren geht das ja auch selten gut.
Zwei Bekannte hatten aber mal eine Zeit lang einen chinesischen bzw
einen taiwanesischen Mitbewohner und eben solche Dinge erzählt. Der
Mitbewohner des Chinesen ist (Lebensmittel)Chemiker und hat mal Proben
genommen und auf Bakterien und Keime im Labor untersucht. Obwohl er
selbst auch nicht zimperlich ist war er da schon erschrocken. Und dann
kenne ich ähnliches auch noch vom hörensagen, positives dagegen nicht.
Das mit dem Anhang ist ja wieder eine andere Baustelle. Am schlimmsten
sind ja die ständigen Mitbewohner, am besten noch wenn man nicht in auf
einer Wellenlänge liegt. Aber da hatte ich zuletzt immer Glück.
> Schwieriger war hingegen die Französin, die wir auch mal für ein paar
> Monate in der Wohnung hatten. Zum Beispiel war der Begriff Mülltrennung
> ihr völlig unbekannt. Als wir ihr versuchten klarzumachen, dass
> Pfandflaschen nicht in den Restmüll gehören, war ihre Antwort: "Das sind
> doch nur 30 Pf."
Ich habe ganz allgemein den Eindruck gewonnen das es in anderen Ländern
als Deutschland mit dem Umweltschutz bzw Mülltrennung viel nachlässiger
gehandhabt wird als hier in Deutschland. Allerdings hatte ich da bei
meinem ausländischen Mitbewohnern nie was zu beanstanden, eher noch bei
einem Deutschen.
[...]
> Auf Dauer hatten wir nie Ausländer bei uns wohnen. Vielleicht sind wir
> damit von vornherein gewissen Schwierigkeiten aus dem Weg gegangen;
> vielleicht ist es aber auch statistisch ganz normal, weil sich bei uns
> immer sehr wenige Ausländer auf freie Zimmer beworben haben.
Wir haben viele unserer Mitbewohner durch Mundpropaganda der
(ausländischen) Vormieter bekommen und da sind ja dann auch immer viele
Ausländer in der Zielgruppe. Die sind aber meistens nur ein oder zwei
Semester geblieben da die hier nur ein Auslandssemester/jahr gemacht
haben. Da spielte dann auch noch rein das das Zimmer möbiliert war.
MfG
Thomas
Michael Paap wrote:
> Thomas Schneider wrote:
>
>>Ganz allgemein kann möchte ich noch sagen das man die seltsamsten Leute
>>trifft wenn man ein Zimmer vermietet. Von Leuten die die Toilette
>>untersuchen und ganze Checklisten an Fragen vorbereitet haben bis zu
>>suspekten Gammlern mit wirren Zukunftsvorstellungen.
[seltsamer Mitbewohner]
Ui, da habt ihr aber eine Kuriosität erwischt, so jemand ist mir noch
nicht untergekommen. Wie kam es das der überhaupt eingezogen ist, war
der erste Eindruck so anders?
> Wie alle anderen im Sitzen zu pinkeln, kann man von einer derartigen
> Persönlichkeit natürlich nicht verlangen. Na, noch knapp zwei Wochen,
> dann ist die Dauermärchenstunde auch wieder vorbei. Wowereit.
Tja, das hält wohl jede WG anders. Wir sind hier Stehpinkler (bis auf
die Frau denke ich mal, besprochen haben wir das nicht ;-)), dafür wird
das Bad dann auch dementsprechend oft geputzt. Ist eigentlich immer in
einem akzeptablen Zustand. Den Konsens haben wir hier mal getroffen und
den Kandidaten für das Zimmer haben wir auch immer gesagt wie wir das
halten.
MfG
Thomas
> [seltsamer Mitbewohner]
> Ui, da habt ihr aber eine Kuriosität erwischt, so jemand ist mir noch
> nicht untergekommen. Wie kam es das der überhaupt eingezogen ist, war
> der erste Eindruck so anders?
Naja, es ging um unser möbliertes Gästezimmer, das wir ab und an
vermieten, um die Kasse aufzubessern. Und der erste Eindruck war halt
der eines "ganz interessanten Typen". Dass das solche Formen annimmt,
war ja nicht abzusehen. Glücklicherweise ist der MV für das Gästezimmer
so gestaltet, dass man derlei schnell beenden kann. ;-)
Mittlerweile machen wir uns übrigens ein bisschen ein Spielchen draus:
Wir überlegen uns, auf welches große Thema ("Einführung des Internet",
"DSL") oder welche Person des Zeitgeschehens ("Ratzinger") wir beiläufig
die Sprache bringen, um zu sehen, ob er uns bestätigt, an der
entsprechenden Entwicklung federführend beteiligt gewesen bzw. mit der
betreffenden Person persönlich bekannt zu sein. Klappt ganz gut. *g*
> Tja, das hält wohl jede WG anders.
Das kann ja auch jede WG halten, wie sie will. Was ich nur absolut nicht
mag, sind Leute, die anfangen, existierende und scheinbar akzeptierte
Vereinbarungen genau *dann* zu diskutieren, wenn man sie auf deren
offensichtliche Nichteinhaltung anspricht.
> Schwieriger war hingegen die Französin, die wir auch mal für ein paar
> Monate in der Wohnung hatten. Zum Beispiel war der Begriff Mülltrennung
> ihr völlig unbekannt.
Dialog auf einer Feier mit Leuten, die nicht in unserer WG wohnen:
- "Wie? Trennt ihr euern Müll nicht?"
- "Wir falten nicht einmal die Kartons."
Tetrapack. Ok, die Pizzapappen schaffen wir ins Altpapier, der
Rest landet im großzügig dimensionierten 80l-Mülleimer (mit 120l-
Müllsack).
Ich hoffe, daß der Modellversuch des Umweltministeriums von NRW
zum Ergebnis kommt, daß Mülltrennung nicht sinnvoll ist. Sah
zumindest vor einiger Zeit ziemlich danach aus.
Am Pfandflaschensystem nehmen wir aber teil ;)
--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP: v2-key via keyserver
"Papi, was ist denn <Perversion>?"
"Ach halt die Klappe Kleiner und mach mir den BH zu!"
Michael Paap wrote:
> Thomas Schneider wrote:
>
>>[seltsamer Mitbewohner]
>>Ui, da habt ihr aber eine Kuriosität erwischt, so jemand ist mir noch
>>nicht untergekommen. Wie kam es das der überhaupt eingezogen ist, war
>>der erste Eindruck so anders?
>
> Naja, es ging um unser möbliertes Gästezimmer, das wir ab und an
> vermieten, um die Kasse aufzubessern. Und der erste Eindruck war halt
> der eines "ganz interessanten Typen". Dass das solche Formen annimmt,
> war ja nicht abzusehen. Glücklicherweise ist der MV für das Gästezimmer
> so gestaltet, dass man derlei schnell beenden kann. ;-)
Ja, da ist es immer gut wenn man schnell wieder kündigen kann wenn man
sich mal so verschätzt. Wir haben hier aber bei uns nur die übliche
dreimonatige Kündigungsfrist, so viel Zeit gestehe den Neuen zu sich
einzufügen. es kam aber auch noch nie so weit das ich hätte kündigen
müssen, wirklich schlimme Mitbewohner hatte ich noch nicht.
> Mittlerweile machen wir uns übrigens ein bisschen ein Spielchen draus:
> Wir überlegen uns, auf welches große Thema ("Einführung des Internet",
> "DSL") oder welche Person des Zeitgeschehens ("Ratzinger") wir beiläufig
> die Sprache bringen, um zu sehen, ob er uns bestätigt, an der
> entsprechenden Entwicklung federführend beteiligt gewesen bzw. mit der
> betreffenden Person persönlich bekannt zu sein. Klappt ganz gut. *g*
Da macht ihr ja noch das Beste aus der Sache.
>>Tja, das hält wohl jede WG anders.
>
> Das kann ja auch jede WG halten, wie sie will. Was ich nur absolut nicht
> mag, sind Leute, die anfangen, existierende und scheinbar akzeptierte
> Vereinbarungen genau *dann* zu diskutieren, wenn man sie auf deren
> offensichtliche Nichteinhaltung anspricht.
ACK. Deswegen erklären wir die Hausregeln auch immer bevor wir den
Mietvertrag unterzeichnen. Es ist gut wenn da von Anfang an Klarheit und
ein Konsens besteht. Das Wohnklima verschlechtert sich IMHO auch
drastisch wenn man sich immer wieder über solche eigentlich
Kleinigkeiten streiten muss.
MfG
Thomas
Habe ich auch immer gedacht - bis ich in die Schweiz gezogen bin... :-)
Matthias
Im Moment zahle ich Müllgebühr pro Volumen. Da lernt man das Falten ganz
schnell...
Matthias
> Im Moment zahle ich Müllgebühr pro Volumen. Da lernt man das Falten ganz
> schnell...
Meinst du <http://adi.thur.de/tetrapack/>?
--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP: v2-key via keyserver
Das Leben geht viel schneller rum, rauchst du tägl. ne Packung Drum.
Nachtrag: Ich hab mal ein Jahr mit einer Bulgarin gewohnt. Die war
prima. Tjaja, sobald die Leute deutsch sprechen, merkt man gar nicht
mehr, dass sie aus dem Ausland kommen...
Das einzige Problem hatte ich mit ihr, als ich sie einmal aus Versehen
nach ihrer Heimat in Rumänien gefragt hatte. Da war der Teufel los...
Matthias
Mann, ich werd alt: Ich hab auch mal ein Jahr lang mit einem Bayern
zusammengewohnt. Das war aber auch kein Problem. Vielleicht, weil er
sich ohne viel zu Mucken den Rheinischen Gebräuchen angepasst hat...
Matthias (Alaaf!)
[Wilde Gestalt in der WG]
Kleines Update:
Besagte Person hat letzten Dienstag zusammen mit zwei Herren mittleren
Alters das Haus verlassen, was ich aber nur so am Rande mitbekommen
habe, weil ich grad aus der Augenklinik kam und noch etwas daneben war.
Nachdem er bis heute nicht wieder aufgetaucht war und wir durchs Fenster
im Zimmer sein Handy und seinen Rucksack, den er eigentlich immer
mitnimmmt liegen sahen, wollten wir heute mal bei der Polizei Bescheid
sagen. Die kam uns allerdings zuvor: Heut vormittag stand die Kripo vor
der Tür, sie suchen ihn wegen Betrugs.
Feine Sache... er ist in der WG-Kasse mit 50 Euro in den Miesen, es ist
noch eine Telefonrechnung zu erwarten (Ihr erinnert euch? Connections
zum philippinischen Militär... *schauder*) und einen Hausschlüssel hat
er auch noch. Also neue Schlösser und Schlüssel. Grmpf.
> Nachdem er bis heute nicht wieder aufgetaucht war und wir durchs
> Fenster im Zimmer sein Handy und seinen Rucksack, den er eigentlich
> immer mitnimmmt liegen sahen, [...] stand die Kripo vor der Tür, sie
> suchen ihn wegen Betrugs.
>
> Feine Sache... er ist in der WG-Kasse mit 50 Euro in den Miesen, es
> ist noch eine Telefonrechnung zu erwarten (Ihr erinnert euch?
> Connections zum philippinischen Militär... *schauder*) und einen
> Hausschlüssel hat er auch noch. Also neue Schlösser und Schlüssel.
> Grmpf.
Immerhin dürftet ihr unter diesen Umständen (und praktischerweise
natürlich erst nach Wechsel der Schlösser) die Möglichkeit haben, die
Herausgabe seiner noch im Zimmer befindlichen Sachen von der Erstattung
der angefallenen Kosten abhängig zu machen.
--
Lars Trebing | http://www.ltrebing.de/ | mailto:ltre...@ltrebing.de
> Immerhin dürftet ihr unter diesen Umständen (und praktischerweise
> natürlich erst nach Wechsel der Schlösser) die Möglichkeit haben, die
> Herausgabe seiner noch im Zimmer befindlichen Sachen von der Erstattung
> der angefallenen Kosten abhängig zu machen.
Ich denke nicht, dass wir ihn noch jemals wiedersehen. Wir haben heute
das Zimmer geöffnet... da liegt alles rum, als wäre er nur mal eben für
10 Minuten weg. Und die beiden Typen, mit denen er weg ist (das habe ich
ja noch mitgekriegt), waren auch, wie mittlerweile geklärt ist, *nicht*
von der Firma, für die er Briefe ausgefahren hat. Wahrscheinlich steht
er mit Beton an den Füßen im Mülheimer Hafen. Wie sich herausgestellt
hat, kam er übrigens nicht aus dem Ausland zu uns, sondern aus
mehrmonatiger U-Haft.
Gruß,
Michael, immer noch etwas fassungslos.
Matthias Bobzien schrieb in der newsgroup de.alt.wg-geschichten:
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
> aber die war seltsam, nachts um 2 wurde noch gebumst, um 3 dann
> geduscht.
Nur um sprachliche Doppeldeutigkeiten auszuschließen: du meinst "ficken"?
--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP: v2-key via keyserver
Insane people throw computers out of windows, sane people...
> Xin Ge <caiusiul...@freenet.de> wrote:
>
>>aber die war seltsam, nachts um 2 wurde noch gebumst, um 3 dann
>>geduscht.
>
> Nur um sprachliche Doppeldeutigkeiten auszuschließen: du meinst "ficken"?
Nee, "duschen" ist die Tätigkeit, sich stehend unter einen (vorzugsweise
warmen) Wasserstrahl zu begeben. Mit dem Ziel, sauber zu werden.
:-)
Matthias
> Das kann ja auch jede WG halten, wie sie will. Was ich nur absolut nicht
> mag, sind Leute, die anfangen, existierende und scheinbar akzeptierte
> Vereinbarungen genau *dann* zu diskutieren, wenn man sie auf deren
> offensichtliche Nichteinhaltung anspricht.
Immerhin wird noch diskutiert. ZZt haben wir eine Mitbewohnerin, die
diese Vereinbarungen einfach ignoriert, aber immer "jaja" sagt, wenn man
sie darauf anspricht. Ein klassischeres Beispiel von "zum einen Ohr
hinein und zum anderen hinaus" hab ich noch nicht gesehen. Ausserdem
scheint sie den Weltrekord in "Egozentrismus" brechen zu wollen.
Grüsse
Peter
So jemanden finde ich im Zweifelsfalle weniger anstrengend. Da weiß man,
woran man ist. Würde ich kündigen und gut ist.
> Ähm, sag das mal jemanden, der im Wohnheim o.ä. untergebracht ist.
Derlei betrachte ich nicht als Wohngemeinschaft im eigentlichen Sinne,
genauso wenig wie ein Gefangenenlager oder andere Orte, wo man
unfreiwillig mit anderen zusammenwohnt.