> habt ihr in euren WGs Haustiere? Wenn ja, kuemmert sich nur ein
> Mitbewohner um sie oder ist das Gemeinschaftssache?
Hier nicht. Es gab mal Hamster, aber die sind immer abgehauen und
dann mußte man suchen - war nicht cool. Außerdem haben sie Lärm
gemacht, so daß der besitzende Mitbewohner sie in die Küche (Gemein-
schaftsbereich) ausgelagert hat. Dort haben sie dann gestunken,
so daß sie irgendwann zur Freundin des MiBeWos ausgebürgert wurden,
woraufhin sie während eines längeren Schwedenurlaubs an Nahrungs-
mangel verendeten. Oder so ähnlich, auf jeden Fall waren sie
irgendwann tot.
Fazit: Haustiere in WGs machen Arbeit. Wenn schon nicht klar ist,
wer wann abwäscht, wird jegliche größere Fütterregelung für
gemeinschaftlich genutzte Tiere zum Risiko für dessen Leben ;)
Ich bin froh, daß die Hamster nicht mehr zugegen sind.
--
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Team: Toll, ein anderer macht's
Moin!
Ich wohne in einer WG und habe Fische, die ich auch selbst versorge. Die
laufen nicht weg, machen keinen Krach und keinen Dreck, und man kann sie
ein paar Tage allein lassen. Wenn alle WG-Bewohner länger weg ist,
werden die Fische vom Nachbarn gefüttert, wenn Blumengießen fällig ist,
also alle 2-3 Tage. Meistens ist aber ein Mitwohner da, der sie
versorgen kann.
Katzen und Hunde kommen mir aus hygienischen Gründen nicht in die
Wohnung. (Ich bin Hauptmieter und vermiete weiter.) Gegen Kleintiere,
die die meiste Zeit im Käfig verbringen, hab ich nichts.
Ich war jahrelang Mitglied in einem studentischen Zeichensaal, wo ich
auch mehrere Semester lang ein Aquarium versorgt habe. Da habe ich einen
Kalender dran aufgehängt, auf dem immer eingetragen wurde, wann
gefüttert wurde, Wasser gewechselt wurde, der Filter gereinigt wurde
usw. Das Fische versorgen hat auch gut geklappt, wenn ich mal 3 Wochen
lang nicht da war.
Gruß, Malte.
> ein paar Tage allein lassen. Wenn alle WG-Bewohner länger weg ist,
> werden die Fische vom Nachbarn gefüttert, wenn Blumengießen fällig ist,
Blumen?
--
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Man gewoehnt sich an allem, nur nicht am Dativ.
Dieses komische grünlich-blau-graue Zeugs, welches sich in dem Eimer für
Bioabfälle breit macht - und das garnichtmal so langsam.
Benjamin.
--
But most likely other e-mail programs like Eudora
are not designed to enable virus replication.
[http://www.microsoft.com/mac/products/office/2001/virus_alert.asp]
Neinnein, was du da beschreibst, macht sich normalerweise in Kochtöpfen
in der Spüle breit. Blumen hingegen sind diese filigranen Gebilde mit
flachen, braunen Plättchen an den Enden der dünnen Stäbe. Diese Dinger
stehen meistens in der Nähe von Fenstern und geben ab und zu raschelnde
Geräusche von sich, wenn die braunen Plättchen sich von den Stäben
lösen. Die Stäbe wiederum stecken in Gefässen mit Erde, die sich sehr
gut zum Entsorgen von kaltem Kaffee eignen.
Matthias
Köchtöpfe stehen neben der Spüle. Evtl. vorhandene Reste sind somit nach
kurzer Zeit ausgetrocknet. _Bevor_ sich dieses Zeugs erfolgreich
ansiedeln kann.
> Blumen hingegen sind diese filigranen Gebilde mit
> flachen, braunen Plättchen an den Enden der dünnen Stäbe. Diese Dinger
> stehen meistens in der Nähe von Fenstern und geben ab und zu raschelnde
> Geräusche von sich, wenn die braunen Plättchen sich von den Stäben
> lösen.
Ach diieeee Dinger meint er. Bei mir gibt es auch noch die Variante, in
der diese Dinger selbst anfange glibberig zu werden.
Fazit:
a) Grünzeugs wird nicht gegossen --> Grünzeugs wird braun und
unbrauchbar oder
b) Grünzeugs wird (zuviel) grgossen --> Grünzeugs wird grüner / weißer
und unbrauchbar.
Daraus folgt:
c) Kein Grünzeugs anschaffen.
> Die Stäbe wiederum stecken in Gefässen mit Erde, die sich sehr
> gut zum Entsorgen von kaltem Kaffee eignen.
Jain. Kaffee wird bei mir nicht kalt.
Interessanterweise ist mir auch der Stab kaputtgegangen, an dessen
Außenwand duzende kleinerer spitzer Stäbe angebracht sind.
Wenn ich Pflanzen sehen will, schaue ich nach draußen. Für alles andere
fehlt mir z.Z. der Nerv.
Benjamin.
--
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to prosecution under the DMCA
Adrian Knoth <a...@thur.de>:
> Blumen?
Ich züchte hier Kardendisteln. Sehr dekorativ und pflegeleicht[0],
lediglich das Umtopfen ist ab einem gewissen Entwicklungsgrad etwas
unangehm. (Ich will das letztmalig zum Wochenende durchführen für diese
Generation.)
Christoph
[0] Zweimal pro Woche den Topf randvoll mit Wasser füllen und ansonsten
ignorieren genügt. Sie wachsen prima.
--
Oder mein Lieblingschild: "Peds Xing". Bevor man entziffert
hat, was das bedeuten soll, ist eh alles zu spät. --
Kreuzigung eines Pädophilen?
(Felix Schlesinger, Severin Gläser)
Stefan Witzmann <s...@unicum.de>:
> habt ihr in euren WGs Haustiere?
Beinahe. Einmal, als ich meine Eltern besucht habe, ist die Katze zur
vor der Abreise in die Reisetasche gestiegen, weil die so bequem mit
Klamotten gepolstert war. Dabei war der Reißverschluß aber schon fast
geschlossen, da ich dort lediglich noch eine Wechselplatte hineinlegen
wollte. Das tat ich auch, bemerkte die Katze in der Tasche nicht und
trug sie durch die Wohnung. Beim Abstellen im Auto maunzte die Tasche
dann allerdings gerade noch rechtzeitig, so daß wir dann doch keine[0]
Haustiere in der WG hatten.
Christoph
[0] Silberfischchen haben wir doch ab und an, aber es sind wohl noch zu
wenig, um sie gewinnbringend verkaufen zu können.
--
100MHz Bustakt? Bei uns kommen die nur alle 20 Minuten?!
(Markus Fieber)
oh, sag das nicht. In einer WG hatten wir auch mal ein paar
Silberfischchen. Ab und zu, wenn man nachts in die Küche ging, huschte
eins von den possierlichen Tierchen über den Boden.
Den entgangenen Gewinn konnten wir erst bei der Auszugsrenovierung
abschätzen. Hinter einer Küchentapete fanden wir das Nest der Fischchen.
Es war eine richtig schöne Kolonie geworden. Die Anzahl ging in die
Hunderte. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie wir die Viecher
losgeworden sind. Vermutlich ist mein Verdrängungsmechanismus kurz
danach zur Höchstform aufgelaufen.
Also: Wenn ihr nur richtig sucht, werdet ihr bestimmt noch so viele
Fischchen finden, dass sich es lohnt, über einen Handel nachzudenken...
Matthias
> oh, sag das nicht. In einer WG hatten wir auch mal ein paar
> Silberfischchen. Ab und zu, wenn man nachts in die Küche ging, huschte
> eins von den possierlichen Tierchen über den Boden.
[...]
> Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie wir die Viecher
> losgeworden sind.
Des Nachts auf dem Klo sah ich ein Silberfischchen in eine Ritze huschen.
Am nächsten Tag wurden sämtliche Ritzen in den Fliesenfugen zugespachtelt.
Seitdem ist mir keines mehr über den Weg gelaufen.
Tobias
> Des Nachts auf dem Klo sah ich ein Silberfischchen in eine Ritze huschen.
Verdammt, Doppeldeutigkeiten waren nicht beabsichtigt... ;-|
Matthias Bobzien <muell....@ikg.uni-bonn.de>:
> Also: Wenn ihr nur richtig sucht, werdet ihr bestimmt noch so viele
> Fischchen finden, dass sich es lohnt, über einen Handel nachzudenken...
Eigentlich sind die nur selten im Bad, und das ist frisch renoviert.
Dort gibt es scheinbar keine Lücken, worin sie verschwinden können.
Existiert unter unserem Badschrank vielleicht so eine Art Wurmloch in
die Silberfisch-Dimension?
Christoph
--
Was man heute Rap-Musik nennt, hieß früher Stottern und war heilbar...