Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Artikel ueber Lisa Randall

0 views
Skip to first unread message

Jan-H. Raabe,Student TU Braunschweig,

unread,
Sep 6, 2008, 9:49:22 AM9/6/08
to
in telepolis
http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=28650&mode=print


Lisa Randall, die an mehreren amerikanischen Eliteuniversitäten (University
of California, Berkeley, Princeton University und dem Massachusetts
Institute of Technology) studierte, forschte und lehrte sowie in Harvard
promovierte , weiß wovon sie spricht. Schließlich beschäftigt sie sich
schon seit Jahren mit dem Jenseitigen in der Physik, ohne sich dabei in
esoterischen oder religiösen Fragen zu verlieren.

Was Randall abseits vom Diesseits so brennend interessiert, sind
Extradimensionen, sprich Dimensionen, die neben den uns drei bekannten
räumlichen (Höhe, Länge, Breite) in einem höherdimensionalen Raum
eingebettet sind. Denn nur ein paar Zentimeter weiter könnte ein anderes
Universum existieren, das uns, die wir räumlich Gefangene unserer 3D-Welt
sind, unsichtbar umgibt oder durchdringt.


Der Witz dabei ist, Randall haelt Makrodimensionen von der Ausdehnung
unserer drei bekannten fuer moeglich, nicht nur dies Minidimensionen in
Mikrometer-Ausdehnung.

Bodo Lüders

unread,
Sep 6, 2008, 10:07:57 AM9/6/08
to
Jan-H. Raabe,Student TU Braunschweig, schrieb:

Da muss man sagen, wir sind fast nicht.
Schau dir die Atome an, dann das, woraus die Atome bestehen.
Wir, und alles was uns umgiebt, ist nur eine Momentaufnahme der ständig
schwingenden Strings.
Wenn die Physik einigermaßen etwas aussagt, dann sind wir genau so oft
wie wir nicht sind.
Haben die Chinesen Recht, Jin und Jan, Sein oder Nichtsein? Gut und
Böse, Nah und Fern? Alles eins. Hier und da, Leben und Tod.

wern...@googlemail.com

unread,
Sep 7, 2008, 11:20:57 AM9/7/08
to
On 6 Sep., 15:49, "Jan-H. Raabe,Student TU Braunschweig," <j.ra...@tu-
bs.de> wrote:
> in telepolishttp://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=28650&m...

Ja, die String Theorie wird recht gut auf Papier oder *.pdf erklärt.
Das Jenseitige ist eher Mundpropaganda.

Roland Neuhaus

unread,
Sep 8, 2008, 6:11:55 AM9/8/08
to
Jan-H. Raabe,Student TU Braunschweig, schrieb:
> in telepolis
> http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=28650&mode=print

> Lisa Randall, die an mehreren amerikanischen Eliteuniversitäten (University
> of California, Berkeley, Princeton University und dem Massachusetts
> Institute of Technology) studierte, forschte und lehrte sowie in Harvard
> promovierte , weiß wovon sie spricht. Schließlich beschäftigt sie sich
> schon seit Jahren mit dem Jenseitigen in der Physik, ohne sich dabei in
> esoterischen oder religiösen Fragen zu verlieren.
>
> Was Randall abseits vom Diesseits so brennend interessiert, sind
> Extradimensionen, sprich Dimensionen, die neben den uns drei bekannten
> räumlichen (Höhe, Länge, Breite) in einem höherdimensionalen Raum
> eingebettet sind. Denn nur ein paar Zentimeter weiter

Nicht Zentimeter weiter sondern Picosekunden nebendran. Die uns
erkennbaren vier Dimensionen sind unvollständig. Da es drei
Raumdimensionen gibt, muss es, den Symmetriegesetzen zufolge, auch drei
Zeitdimensionen geben. In diesen finden all die parallelen Welten
"Platz" die es ermöglichen, dass in einem Universum alles denkbare
gedacht und jedes nur denkbare Teilchen zu jedem anderen Teilchen in
jede mögliche Position gebracht wird.

Damit wäre das Universum perfekt, im mathematischen Sinne.

> könnte ein anderes Universum existieren,

Es kann per Definitionem kein anderes Universum geben, weil das
Universum als Wort bedeutet "alles, was es gibt" Das schließt natürlich
nicht aus, dass es Parallelkosmen gibt. Die gehören aber alle zum Universum.

> das uns, die wir räumlich Gefangene unserer 3D-Welt
> sind, unsichtbar umgibt oder durchdringt.

Wieder der falsche Ansatz. Wir sind nicht räumlich gefangen, sondern
zeitlich ;-)

> Der Witz dabei ist, Randall haelt Makrodimensionen von der Ausdehnung
> unserer drei bekannten fuer moeglich, nicht nur dies Minidimensionen in
> Mikrometer-Ausdehnung.

Diese Miniräume sind auch gar keine Dimensionen im Sinne der Physik. Sie
mögen rein rechnerisch als Dimension behandelt werden, physikalisch nicht.

Jedenfalls ist ihr Anliegen ein Schritt nach vorne zur Öffnung des
Geistes in bisher undenkbare Bereiche der Wissenschaft. Mal sehen, wann
das erstemal aus den Reihen ihrer Gegner das Wort "unwissenschaftlich"
fällt ;-)

Liebe Grüße
Roland
--
Die Erde ist die Heimat aller Menschen

0 new messages